Kauft CS Julius Bär?

Planspiel in Chefetage – wäre Big Bang für geschundene CS-Seelen – zuerst US-Ablass, dann Superdeal?

CS-Aktie hoch, Bär-Aktie höher. CS runter, Bär weniger runter. Das Spiel an der Börse zeigte zuletzt ein Muster: Julius Bär hält sich immer etwas besser als die Grossbank.

Dahinter steckt prima vista die Hoffnung, dass die US-Steuerbusse 500 Millionen Dollar oder so betragen wird.

Möglich ist aber auch, dass ein paar Insider mehr wissen. Und auf etwas setzen, das am Paradeplatz im kleinen Kreis die Runde macht.

Die Credit Suisse soll eine Übernahme der Julius Bär ins Auge fassen. Noch ist kein Projektname bekannt, ebensowenig wird von hohen Managern davon gesprochen, dass das Vorhaben konkrete Züge annehme.

Also sind es Planspiele. Doch die haben es in sich.

Es wäre der Deal des Jahres. Und es wäre ein Coup, der kaum jemand den Prügelknaben in der CS-Chefetage zutrauen würde.

Die CS bringt derzeit 41 Milliarden Wert auf die Börsenwaage, der Bär ist 9 Milliarden schwer. Die CS hat im reinen Private Banking 830 Milliarden Assets, Bär 274 Milliarden.

Bär ist also rund ein Viertel CS-Privatbank – ein verdaubarer Brocken.

Was würde der Deal den Topshots bringen? Diese Frage ist wie bei jeder Übernahme oder Fusion zentral.

Die Swissies im CS-Konzern könnten sich von den Angelsachsen-Herrschern unter CEO Brady Dougan emanzipieren. Sie kämen mit ihrem Private Banking in eine neue Liga.

Für Boris Collardi, den hochseiltanzenden Chef der Julius Bär, der einst IT-Supporter in der CS war, verspräche ein Verkauf ebenfalls einen fulminanten Ausweg aus einer schwierigen Lage.

Collardi hat Bär zwar gross, aber nicht funktional gemacht. Nach Jahren des Übernahmefiebers bekämpfen sich in der Privatbank verschiedene Kulturen und Lager.

Collardi könnte Bär verkaufen und abtreten oder im vergrösserten CS Private Banking eine führende Rolle übernehmen. Seine Bär-Mitstreiter müssten schauen, wo sie bleiben würden.

Der schwierige Job der Integration und des Zusammenschweissens würde dann den CS-Chefs obliegen. Sie haben nach Clariden Leu und anderen Übungen Erfahrung darin.

So weit, so gut. Was aber haben die Aktionäre davon?

Da wird’s spannend. Sowohl in der Julius Bär als auch in der Credit Suisse geben auf Eigentümerseiten grosse angelsächsische und Middle-East-Finanzplayer den Ton an.

Beim Bär sind es die (Hedge-)Fonds MFS Investment Management (10 Prozent), Harris Associates (5), Wellington Management (5), Thornburg Investment (5), Davis Selected Advisers (5), BlackRock (5), Bank of America (4), Veritas Asset Management (3) und Norges Bank (3).

Bei der CS tauchen teilweise die gleichen Namen auf: BlackRock hat 3 Prozent, die übrigen Grossaktionäre heissen Capital Group Companies (3), Dodge & Cox (total 8), Franklin Resources (5), Harris Associates (5), Norges Bank (5), Olayan Group (Saudi-Arabien, 7, mit Option bis auf 15 Prozent) und Qatar Holding (5, mit Option bis auf 22).

Die Auflistung bringt zum Vorschein, dass die allmächtige BlackRock, ein US-Assetmanager, der einer „Krake“ gleich Einfluss in zentralen Kreisen nimmt, sowohl bei Bär als auch bei der CS stark engagiert ist.

Weiter zeigt sich, dass der norwegische Staatsfonds über die Norges Bank bei beiden Zürcher Finanzplayern stark engagiert ist. Die Norweger haben kürzlich beschlossen, die Performance ihres gigantischen, mit Ölgeldern gespiesenen Staatsfonds zu steigern.

Und dann taucht ein bisher weitgehend unbeachtet gebliebener Investor auf. Er heisst Harris Associates und besitzt an beiden Banken je 5 Prozent.

Auf ihrer Homepage stellen sich die Harris-Partner als „Value Investors“ vor, also Finanzleute, die auf Unternehmen mit versteckten Werten setzen.

„We are value investors“, tönt das im Original. „In constructing portfolios for our clients, we seek out companies that we believe are trading in the market at significant discounts to their underlying value.“

Wird die CS unter ihrem Wert gehandelt? Und die Julius Bär: Rechtfertigen 188 Millionen echter 2013-Nettogewinn einen derzeitigen Marktwert von 9 Milliarden?

Dieser müsste von der CS bei einem Kauf vermutlich überboten werden.

Die Harris-Investoren, die auf einen Aktiensprung bei der CS und der Julius Bär spekulieren, erkennen im Management der beiden Häuser offenbar Leute mit Unternehmer-Blut.

„These businesses must offer significant profit potential and be run by managers who think and act as owners“, halten die Ami-Investoren jedenfalls fest.

Ein CS-Bär-Deal ist nicht denkbar vor einer Einigung der Zürcher Privatbank mit den US-Justizbehörden. Das sollte noch in diesem Jahr passieren. Die CS hat ihre Altlast mit einem 2,8-Milliarden-Ablass gelöst.

Für die CS-Privatbank und damit die Schweizer Chefs im globalen Finanzkonzern wäre eine Bär-Übernahme ein Machtgewinn.

Und CS-Präsident Urs Rohner, der dringend einen neuen CEO finden muss, würde seinen Worten endlich Taten folgen lassen.

Rohner will in seiner CS mehr Vermögensverwaltung und weniger Investment Banking.

Bär wäre das.

Kommentare

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  1. Naiverweise würde ich meinen, dass dies die too big to fail verschärft. Man möchte ja eher die Grosssbsnken kleiner werden..
    Aus Sicht der Menschen die involviert sind macht dies keinen Sinn. Die verkommenen Firmenkultur bei der CS, wo Mitarbeiter schlecht behandelt werden, kann sich weiter ausbreiten.
    Die CS sollte sich wesentlich mehr darauf konzentrieren, das Werte wie Anstand, Bescheidenheit, Individualität und Wertschötzung der Mitarbeiter wieder eine grössere Rolle spielen. Nur so kommt sie voran. Die letzten Jahre waren eigentlich nur Rückschritt.

  2. Das ganze Irrwitz basiert auf der irrigen Annahme der JB Führung, das die IT der JB veraltet ist und einer Erneuerung bedarf. Mit einem ähnlichen ‚veralteten‘ System fährt die CS recht gut.

    • Ist seit Jahren bekannt, dass die CS über die schlechteste IT Infrastruktur verfügt. Spart immer wieder in den falschen Abteilungen.
      Die JB ist in einigen Bereichen (exkl. E-Banking, Apps etc.) sogar moderner als die UBS und CS zusammen. Habe bei allen 3 Unternehmen gearbeitet.

  3. Finde ich super!
    Wäre die beste Werbung für die boomenden unabhängigen Vermögensverwalter und natürlich würde es den Brain Drain bei den Grossbanken noch weiter beschleunigen.

    Warten wir mal ab ob an dem Gerücht was dran ist und dann sehen wir weiter.

  4. Macht schon Sinn: Veraltete IT, Schwarzgeld-Leichen, hängiger Steuerdeal mit USA, Forex-Skandal, zu hohe Cost/Income Ratio, unbefriedigender Merger mit Meryill-Lynch und Kultur-Probleme Bär / Lynch, etc… da könnte durch eine Übernahme durch die CS einiges gleich mit-aufgeräumt werden und die CS könnte bei den verwalteten Vermögen die 1000 Mia. Grenze durchbrechen.

    • Alte IBM Host-Terminal Applikationen, Character basiert (ohne Maus) komische PF- Funktions-Tasten, schlechte Benutzer-Führung. Klar, in den 80er Jahren des lezten Jahrhunderts war das noch State of the Art. Es gibt aber auch Anlageberater die seit dieser Zeit damit arbeiten und es immer noch gut finden.

    • Dann scheinen Sie auch in den 80zigern ausgeschieden zu sein. Bei JB arbeitet man inzwischen längst von PCs über Terminalemulationen mit dem HOST. Komische PF-tastenbelegung ist ein individuelles Kriterium. Aber das alles ist nur die Peripherie – wichtig ist doch was unter der Haube steckt ! Da werkelt ein IBM Mainframe mit einer Ausfallsicherheit von 99,8% mit einem gesunden Mix aus hierarchischen, relationalen und OO-DBs. Die IT-MA sind in der Lage kurzfristig jedwede Anforderung umzusetzen. Und was Kulturprobleme angeht, die gibt es bei der CS mit Accenture eher als bei der JB. Letztendlich, wer garantiert bei einer Fusion das auch alle Kunden mitziehen ? Haben die nicht gerade eine Privatbank für ihr Vermögen gewählt weil ihnen andere Banken wie die CS zu suspekt sind ?

    • Ich würde mal sagen, dass die CS eine veraltete IT hat: Wir müssen ja noch jedes mal den schönen PL1- und COBOL-Code anfassen, wenn irgendein Fonds eine neue Fondsklasse erhält…

    • Das ist bei der JB nicht anders. Aber es ist doch letztlich egal ob man es in COBOL, PL/I oder Java schreibt – es wird eh alles Maschinencode. Man liebt das was man gelernt hat und bei mir sind es die prozeduralen Sprachen. Bislang gab es noch keine Anforderung, die mit diesen Sprachen nicht umsetzbar war. Zudem sie äusserst leicht erlernbar sind, was man von den OO-Sprachen nicht unbedingt sagen kann.

  5. Hoffentlich kommt ein solcher Deal nicht zustande! Even more TOO BIG TOO FAIL? NEIN!! NEIN!!
    Lesen wir, was Nobelpreisträger Joseph Stiglitz in seinem Artikel „Too Big To Live“ schreibt:
    * Too-big-to-fail banks have perverse incentives; if they gamble and win, they walk off with the proceeds; if the fail, taxpayers pick up the tab.
    Merken wir uns: Too big to fail = Too big to live und ebenso mega-banks = mega-risks = mega-costs.

    • Joseph Stiglitz hat keine Ahnung vom Leben, von Banken schon gar nicht. Er ist ein Globalisierungsgegner obwohl alle Fakten der Welt bestätigen, dass dies zu unserem Wohlstand beigetragen hat. Seit Kolumbus ‚China‘ entdeckt hat geht es der Menschheit im Ganzen stetig besser. Joseph Stiglitz soll ruhig weiter Bücher schreiben, im Privatsektor taugt er nichts.

  6. Ob Gerücht, Hirngespinst oder einfach spekulative Inside Paradeplatz Geschichte spielt keine Rolle. Die Transaktion wird nie stattfinden, denn die stümperhafte CS-Führung brächte so was nie zustande!

  7. Ha, ha! Da tun mir aber die ganzen Ex-CSler leid, die mittlerweile zur Bär gewechselt sind und gehofft hatten, dem Wahnsinn entkommen zu sein… Unversehens sind sie dann wieder CSler und das ganze Spiel beginnt von neuem. Wohin geht’s dann? Zur Vontobel?

  8. Nicht realistisch weil das der Bär schaden würde und keinen Mehrwert bringen. Die Bär ist die einzige ernstzunehmende schweizer Privatbank.

  9. Julius Bär VR-Mitglied, Charles G.T. Stonehill, arbeitete früher bei der Credit Suisse First Boston und ist mit Brady Dougan befreundet.
    Sondierungs-Gespräche könnten deshalb bereits weiter fortgeschritten sein, als IP hier schreibt.

  10. und schon wieder würde eine Institution den skrupellosen Managern zum Opfer fallen……
    genügt’s nicht schon jetzt was die CS-Bosse angerichtet haben?

  11. Das ist jetzt aber sehr weit her geholt und an den Haaren herbei gerissen.
    Ich halte das für wirre Spekulationen ohne irgendwelch konkrete Grundladen. Dass BlackRock gleichzeitig bei Bär und CS Aktionär ist, ist bestimmt kein Argument. BR ist praktisch bei jeder Bank beteiligt…

    Und noch etwas spricht gegen dieses Verschwörungstheorie. Wenn 20Min. solche Gerüchte aufnimmt und darüber berichtet, muss man ja davon ausgehen, dass sie zu 99,9% NICHT stimmen 😉

  12. Die wohl letzte Sommer-Posse aus dem Hause Hässig?

    Eher geht JB an einen Chinesen in Singapore als zur C.S. Die Karussell-Schaukeln der Swiss Banks fliegen eine um die andere aus der Halterung, sie verursachen ausser schreckliches Getöse, weder Mehrwert noch Effizienz-Steigerung.

    Der Beispiele gibt es inzwischen doch genug, oder spielen die alle ‚Blinde Kuh‘?

  13. Gut gemacht Herr Hässig. Mit Ihrer Falschmeldung haben Sie die Kurse bewegt und selber dabei sicher einiges an Kursgewinn in die eigene Tasche gesteckt. Für wie blöd halten Sie eigentlich Ihre Leserschaft? Der Bankenplatz CH würde bei so einem Deal zumachen können. Zwei marode und gescholtene Grossbanken? Adieu Finanzplatz CH.

    • Ich gehe davon aus, dass dieser Artikel genauso sauber und seriös recheriert wurde wie die „Entdeckung“, dass die Raiffeisen stark unterkapitalisiert ist. Ich finde es gut und angebracht, wenn LH etwas kritisch hinterfrägt und dafür sauber und professionel recherchiert hat. Wenn aber die meisten Artikel nur gefüllt sind mit dem persönlichen Wunsch von LH überall und jedem eine Gratis-Ohrfeige zu verteilen, dann haben seine Artikel nicht einmal 20 Minuten oder Blick Niveau.

    • Ihr Hirnis: Das war nicht seine eigene Meldung, sondern ein kursierendes Gerücht. Die Bank hat gegenüber dem Pressedienst AWP ja Stellung genommen, also kein IP Gerücht. Hört mal auf zu bashen Ihr frustrierten Finänzler.

    • Richtig, und ich hoffe sehr, dass dies rechtliche Konsequenzen hat! Rumours kill the business, shame on you MR Hässig!

  14. Bei einem solchen Deal mit BlackRock als Hauptaktionär in beiden Lagern wäre doch dann die logische Folge, wenn z. B. Philipp Hildebrand entweder den CEO Dougan oder den unsäglichen VR-Präsident Rohner endlich ersetzen könnte und wieder etwas „Schweiz“ zurückbringen würde. Wer weis!

  15. Wer will schon zur CS? Heute werden wohl einige Bär Mitarbeiter den CV schon mal updaten und die Peers von Bär werden Überstunden im HR einplanen.

  16. Sollte diese Spekulation Realität werden, liesse sich das Resultat ohne grosse Mühe erahnen! IP schlage ich für die entsprechende Coverage den Titel vor „Blinder und Lahmer auf der Flucht nach vorn“!

  17. Was spricht dagegen? Dann wird sich Collardi einen vertraglich ausstaffierten, fetten Bonus a la Vasella im Falle einer Übernahme oder Fusion sichern und steueroptimiert einstreichen- und dann zum Schluss sagen; ja was wollt ihr Alle denn von mir……. Es war ja klar, dass die letzte Übernahme nein, nennen wir sie mal Andienung, den Aktienkurs beträchtlich beeinträchtigte. Scheiss drauf, das interessiert den Knaben grad gar nicht. Den Bänklern war, ging und geht es überhaupt nicht darum, kleine Aktionäre „glücklich“ zu machen sondern, mit Übernahmen, Fusionen und Exit Strategien möglichst überproportional legal, abzugarnieren. Diebe im Gesetzt! Der aufmerksame Kenner weiss sehr wohl, das in den Bilanzen von Finanz- und Versicherungsgesellschaften extreme dubiose Aufwendungen sowie Mittelverwendungen die nicht an’s Licht kommen sollten, über Umwege und Falschdarstellungen internal verbucht werden und gewaltige Summe damit neben den Steuerhoheiten und nicht zuletzt, neben den Aktienären vorbei geschleust wurden- und werden!

    • Ou, hoffentlich muss „Shorty“ jetzt nicht wieder seine Spanienferien abbrechen wie bei der letzten Integration! Und ich muss Helmut zustimmen – die CL-Integration war ein wahrer Triumph.

  18. Und was macht dann die CS! Integriert die Bär, verkauft dann ihre Immobilien, baut Personal ab. Die Kunden wechseln die Bank. Vermute mal die Bär Kundschaft nicht auf Bonviva und co steht. So was hatte die CS ja schon einige male gemacht, Bank Hofmann, Clariden Bank, Volksbank, Bank Leu, DLJ, und was ist jetzt von diesen noch übrig? Doch manchmal müssen sie noch deren Bussen aus vergangenen Sünden bezahlen. Ja und da ist ja noch die IT, so hat Mathers ja noch eine spiel Wiese, und muss nicht nur Pflanzen und Kaffee streichen.

  19. Hat die CS überhaupt noch soviel Geld um Bär kaufen zu können. Die verscherbeln doch shcon das Tafelsilber (Immobilien), um die Bussen zu bezahlen und die SNB Anforderungen zu erfüllen

  20. Das CS Management wird nie einen solchen Deal zustande bringen.
    Aber die Gross-Aktionäre dürften sicher solche Planspiele durchführen und werden zuschlagen, wenn es möglich ist.
    Für uns Schweizer ist das völlig egal, sind beides ausländisch beherrschte Finanzinstitute, die mit einer wirklichen Bank nur noch wenig zu tun haben.

    • Hab ich gar nicht gewusst, dass die CS und die BAER keine wirklichen Banken mehr sind. Also Geld bringen und holen kann man nich wie vor. Grundstücksbelehnungen im vernünftigen Rahmen sind jederzeit möglich. Ergo: …..doch wirkliche Banken!

  21. Ich hoffe diese Meldung wird sich nicht bewahrheiten. Wenn doch, kann man für die Angestellten der Julius Bär nur noch beten…

  22. Hui, ein Schreck: Black Rock, ein US-Fonds mit
    „Kracken“, „Kraken“, „Kacken“ in alle einflussreichen Kreise hinein? Wie wäre es mit „Black Rock, ein US-Krake mit Fangarmen in alle Kreise hinein“? Obwohl mir Kacke an sich nicht unsympathisch wäre – grammatikalisch falsch ist es eh. Nüt für unguet, Herr Hässig.
    Im übrigen hoffe ich, dass Bär autonom bleibt und die Versteppung der Finanzindustrie gebremst wird.