Hundert Banken bleiben USA ewig ausgeliefert

Ablassvertrag für Gruppe 2 verlangt Kooperation mit Dritt-Staaten – zahlen ja, Freiheit vielleicht – Banken empört.

Kaum haben sich 100 Banken im US-Steuerkrieg brav in die Schuldgruppe eingereiht, drückt ihnen Uncle Sam die Pistole auf die Brust.

Ein mehrseitiges Schreiben, das jede der sogenannten Gruppe-2-Banken unterzeichnen muss und in diesen Tagen bei den Banken und ihren Anwälten eingetroffen ist, gleicht einem Knebelvertrag.

Die sich des Steuerbetrugs schuldig bekennenden Schweizer Finanzhäuser werden nicht nur finanziell zur Ader gelassen. Sondern sie bleiben auch ewig am Haken der US-Justiz.

Sie müssen jetzt zahlen, gleichzeitig aber einwilligen, dass all das, was sie für ihr Non Prosecution Agreement (NPA) einreichten und was allenfalls später noch auftaucht, weiter gegen sie verwendet werden kann.

Das NPA ist der Vertrag für die reuigen Gruppe-2-Institute. Die rund 15 Banken der Gruppe 1 hoffen derweil, ein Deferred Prosecution Agreement (DPA) zu erhalten, so wie im 2009 die UBS.

Während beim DPA schon der Name ausdrückt, dass eine Bank nur dann nicht angeklagt wird, wenn sie sich in Zukunft wohl verhält, war für die Gruppe 2 und deren NPA nichts Vergleichbares erwartet worden.

Dort dachte man, dass sich die Finanzhäuser mit einem grossen Check freikaufen könnten. Das würde zwar einigen ans Eingemachte gehen, dafür könnte man endlich einen Schlussstrich unter die gefährliche US-Steueraffäre ziehen.

Nun zeigt sich, dass dies reines Wunschdenken ist. Die Geschichte, um mit Dürrenmatt zu sprechen, ist erst dann zu Ende erzählt, wenn sie ihre schlimmstmögliche Wendung genommen hat.

So wie jetzt. Die USA wollen alles: Geld, ewige Unterwerfung und darüber hinaus freie Hand, wie sie die vielen Informationen und erzwungene Kooperation ausschlachten wollen.

Im mehrseitigen Vertragswerk für die Gruppe-2-Banken steht nämlich, dass diese „Best effort“ zu leisten hätte, was die zukünftigen Wünsche der Behörden betrifft.

Das heisst: Zeugen für neue Verfahren zur Verfügung stellen, alle Dokumente selbst suchen und aufarbeiten, Sämtliches offenlegen.

Die erzwungene Kooperation beschränkt sich dabei nicht allein auf das US Department of Justice (DoJ). Vielmehr müssen weitere Staatsapparate in den USA und – das ist völlig neu – auch in Drittstaaten befriedigt werden.

„Best effort“ gelte sowohl für einem selbst, hält das DoJ im Vertrag fest, als auch für den Internal Revenue Service, also das US-Steueramt IRS, und für „bestimmte Behörden“ inklusive solchen im Ausland.

Das öffnet Tür und Tor für nächste Fronten.

Wenn die Schuldbekenntnisse mit der gesamten Dokumententation, die alle Namen der involvierten Banker und alle Geschäfte umfassen, den Franzosen, Italienern, Spaniern und weiteren Autoritäten geschickt werden, droht den Schweizer Offshore-Banken ein Never-ending-Albtraum.

Die Banken und Bern halten sich bedeckt.

Es handle sich um einen Entwurf, sagt Fabio Oetterli vom Verein „Association Program 2013“, der viele Banken im US-Ablassprogramm vertritt. „Jede Bank muss in ihrem eigenen Non-Prosecution-Verfahren Stellung nehmen“, sagt Oetterli. Deshalb sei es für einen Kommentar zu früh.

Jurist Oetterli bestätigt, dass die Banken der US-Justiz verpflichtet bleiben. Die Aufregung unter den betroffenen Instituten sei spürbar.

Beim Finanzdepartement in der Hauptstadt heisst es, dass immer klar gewesen sei, dass die Banken sich nicht für später zum Vorschein kommende Taten freikaufen könnten.

Zum zirkulierenden Schreiben des Departments of Justice (DoJ) sage man nichts, meint ein Sprecher des Staatssekretariats für internationale Finanzfragen (SIF). Man sei „nicht direkt in die Verhandlungen zwischen Banken und DoJ“ involviert.

Statt lautem Protest gegen die USA gibt es tröstende Worte für die Finanzinstitute. „Das Eidgenössische Finanzdepartement engagiert sich weiterhin dafür, dass Schweizer Banken korrekt und gleichwertig behandelt werden und dass die Abwicklung des Programms den vereinbarten Rahmen einhält.“

Der Vertrag für ein Non Prosecution, die Nicht-Strafverfolgung, sein „non negotiable“, sagt eine Quelle mit Bezug auf das Schreiben. Das US-Justizamt sagt den Banken somit: Take it or leave it.

Doch etwas Anderes als auf die Zähne beissen und in den sauren Apfel zu beissen bleibt den Banken gar nicht übrig.

Mit dem Einreihen in Gruppe 2 haben sie die Hosen runtergelassen und alles, was sie wissen und intern gefunden haben, über spezialisierte und den USA verpflichteten Anwälten offengelegt.

Sie haben dafür Extra-Zeit erhalten. Zunächst war die Deadline auf Ende Juni angesetzt worden, schliesslich ging die Einreichefrist Ende September zu Ende.

Die Verzögerung spricht Bände: Viele Banken suchten und suchten, bis sie nichts mehr fanden. Dann übergaben sie das Material Washington.

Als die USA die Informationen in den eigenen Händen hatten, drehten sie sich um und legten ihren ultraharten Non-Prosecution-Vertrag auf den Tisch.

Dieser ist mehr als eine Bereinigung der Schwarzgeld-Vergangenheit.

Er macht die USA zur ewigen Richterinstanz über einen Drittel des Finanzplatzes.

Kommentare

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  1. Ich sag’s schon länger – es herrscht Wirtschaftskrieg. Leider ging die erste Runde an die Amis + D+F etc.; und wohl auch noch ein paar Folgerunden.

    Ist halt so. Wir sind selber schuld.

    ME hilft ab jetzt nur eine Vorwärtsstrategie: Den hiesigen Finanzplatz zum wettbewerbsfähigsten in der Welt zu machen:

    1. Trennbankensystem in die Verfassung – das alleine vertreibt die US-Investmentbanker samt Aufsichtschef. Um keinen schade..
    2. Staatsanleihen (wieder) umstellen auf Drucken ohne Zinszahlung; im Gegenzug direkte Steuern abschaffen. Viel billiger + befreit uns aus der Abhängigkeit von IB’s + ZB.
    3. „Schwarzgeld“ wird damit hierzulande zur Vergangenheit. Was man weltweit vermarkten kann – alle anderen Länder können damit als Ewiggestrige gebrandmarkt werden. Damit natürlich auch FATCA + AIA wieder abschaffen bzw. gar nicht erst einführen.
    4. Da keine Direktsteuern mehr – auch keine neue Kapitalgewinnsteuer mehr einführen. Selbstverständlich auch das Holdingprivileg nicht abschaffen – lieber den Swift-Ausschluss riskieren, u. ggf. mit RU + China an Alternativsystem arbeiten.
    5. Sämtliche andere, auch nur angedachte Regulierungen des Finanzplatzes überprüfen und im Zweifel nicht mehr einführen bzw. bestehende abschaffen. Inkl. OECD-Geldwäscheparagraphen. Wird uns eh alles künftig nur noch zu Lasten des hiesigen Finanzplatzes ausgelegt.
    6. Was immer jemandem sonst noch Vernünftiges einfällt..

  2. Als Insider kann ich meinen alten und treuen Paradeplatz-Kollegen nur folgenden, wirklich gut und ernst gemeinten Ratschlag geben:

    1. Geschäftsaufgabe
    2. Sauberer Neubeginn

    Und bitte keine Trauerzeremonien von den Medien, wenn uralte Dinosaurier Unternehmen aus der Gründerzeit ihre rostigen Tore schliessen und ein Stück Opern-, Eisenbahner und Bahnhofs-Geschichte zu Ende gehen.

    Und denken wir doch auch an die vielen Kirchen in Zürich, gerade auch in der Nähe des Paradeplatz: Dort kann man auch beichten und als sündiger Büser Reue zeigen und so die wahre Erleuchtung finden.

    Es gibt doch nichts Erfrischenderes, als eine Jungbrunnenkur zu machen um, wie neu geboren – frohen Mutes in die Zukunft zu schauen und glücklich wie ein Möve fröhlich Körnlein zu picken

    • Macht jeder clevere Architekt seit Jahren so. Für jede Mehrfamilienhütte eine eigene GmbH und wenn die Kohle eingegangen ist sie in Liquidation schicken, um so für Mängel und Haftung nicht gerade stehen zu müssen.
      Nur die cleveren Banker schnallen es nicht…
      Obwohl mit Wegelin und Notenstein ein Template besteht. Wurde aber halt nicht von einem Inder oder Ami gedraftet sondern von einem Schweizer und gilt daher nix…

  3. Dass Schweizer Banken, die im Ausland kriminell handelten, nach den dortigen Gesetzen bestraft werden, ist für jeden normalen Bürger selbstverständlich.

    Der Wahnsinn begann erst, als wir Schweizer unsere eigenen Gesetze gebeugt haben. Mit dem ersten Verrat (UBS) haben wir gezeigt, dass wir nicht an den Rechtsstaat glauben. In der Folge haben wir uns an den Rechtsbruch gewöhnt und inzwischen kauft sogar die Bundesverwaltung ungeniert und völlig rechtswidrig für Millionen Franken ohne Ausschreibungen ein, die Korruption blüht daher wie nie.

    Aus dem Schlamassel kommen wir nie raus, resp. es wird wie 1500 zu grundlegenden Veränderungen kommen.
    Den Artikel „Die Treue, sie ist doch ein leerer Wahn“ von Andreas von Albertini (NZZ vom 11./12,4,2009) hätte in Bern täglich auf dem Bundesplatz verlesen werden sollen!

    Was soll’s, eine Vorwärtsstrategie muss her: Zwangsverkauf der relevanten Banken an China (warum sollten wir nicht nochmals Rechtsbeugung machen und dabei wenigstens etwas in die Bundeskasse spülen).
    Möchte dann sehen, ob die Amis mit den Chinesen „Schlitten fahren“!
    Wohl eher umgekehrt.

    • Verkaufen wir doch gleich die ganze Schweiz…(!) Den Zynismus verstehe ich, aber bitte trotzdem realistisch bleiben 😉

  4. Es ist schon belustigend, wenn hier über EWS hergezogen wird. Als hätten sich die Banken tatsächlich nichts zu Schulden lassen kommen. Wer in den USA Geschäfte macht, muss mit den elenden imperialistischen Ansprüchen der Amerikaner leben können. Eine Bank, die nicht damit leben kann, soll nicht länger als solche leben.

    • Pfui Ueli!!!

      Hat beispielsweise die Wegelin in den USA Geschäfte gemacht? NEIN! US-Bürger kamen in die Schweiz und haben für sich ein Konto eröffnet.

      Vorsicht an den Metzger nebenan: Verkaufen Sie auf keinen Fall einem Amerikaner ein Mostbröckli!

    • Da stimm ich zu – Wegelin hat sich allerdings auch sehr leicht geschlagen gegeben. Dem zuständigen Richter wurden seinerzeit kaum geeignete Argumente unterbreitet, mithilfe derer er dieses Schicksal, sozusagen eine Notentsteinung, hätte verhindern können, selbst wenn er dies gewollt hätte. Wegelin ist allerdings heute auch nicht mehr das Problem.

    • sow ie ich das vdrstanden habe, hatte die ubs kunden in den USA angeworben, und zwar aktiv mit dem steuerhinterziehungsvorteil der schweiz gelockt. als dann die ubs fällig war, haben sich wegelin und andere banken diese kunden einfach an land gezogen, das Geld war ja schon in der ch. jetzt greifen die USA halt durch.

      ganz alternativ hätte die schweiz als land ja hart bleiben können, dann hätten die USA der ubs halt die geschäftslizenz für die USA entzogen. das wollte die ubs dann wohl auch nicht und deshalb knickte Bern ein.

  5. Das kann niemanden überraschen. Wer ernstlich glaubt, dass die USA ihre eigenen unmittelbaren Interessen irgendwelchem nationalen oder internationalen Recht unterordnen, ist mit einer beneidenswerten Naivität gesegnet. Und wer meint, EWS oder sonst irgendein CH-Politiker, egal welcher couleur, könnte daran etwas ändern, sollte sich dringend in jüngerer Zeitgeschichte bilden.

    „If you dance with the the devil you wait for the song to stop.“

  6. Aha …. Drittländer, dann gleich auch noch. Liest sich wie eine Kungelei des Bundesrats mit der selbsternannten Weltgerichtsbarkeit und der EU, um endlich die CH in die EU zu vergewaltigen (dann gibts Erlass … wird EWS verkünden).
    Vielleicht sollte die CH mal, die USA wegen Wirtschaftsspionage und Verletzung der Verfassung in Zusammenhang mit der Schnüffelei auf 100 Zilliarden verklagen und ein paar US-Assets und in der CH tätige US-Manager arrestieren?
    Wie lange muss die CH noch wegen der Impertinenz des Bankwesens unten durch?
    Ausweg –> Abstimmung nationales Recht über internationales Recht stellen und Schluss mit den Kapitalflüssen in die USA.

    • In den 60.-70. Jahren betrieb die USA in Deutschland in der Industrie massive Wirtschaftspionage. Erst Beginn der 80. Jahren wurden die Kommunikationswege von Forschungen in der Industrie verändert (keine Funkübertragungen) und von da an blieb der technologischer Fortschritt z.B. bei den Motoren für die Fahrzeugindustrie in den Staaten stehen. Das Finanzsystem wurde von den Amis übernommen und wird von Dozenten aus den USA an unseren Hochschulen (z.B. St. Gallen etc.) verbreitet. Das Ergebnis haben wir real. Solange die Welt untereinander in Dollar abrechnen, sich nicht für Ungerechtigkeit und Frieden einsetzten (auch Militärisch) und eine gerechte Ordnung unter allen (0.01% besitzt 99% des Kapitals und Ressourcen), solange werden wir erpressbar sein und diktiert. Die Gier ist wie der Fanatismus in den Religionen.

    • Der oberste Chef der Credit Suisse ist ein Amerikaner. Auch sonst arbeiten recht viele Amerikaner bei CH Banken. Warum eigentlich ?

  7. Die einzig richtige Antwort darauf heisst: Verzicht auf den $ und sämtliche US-Anlagen. Wer das nicht kann/will soll besser die Schnauze halten und in den sauren Apfel beissen. Wie dazumal Hummler et. al.

  8. Was hat das US Geschäft gebracht? Nichts als Kosten und Ärger! Wäre es nicht Zeit sich komplett aus dieser Region zurückzuziehen, vor allem jetzt. Es gibt andere Märkte die interessant sind und vor allem gibt es andere Währungen, die als Leitwährungen aufgebaut werden können! Alles und jeder richtet sich an den USA aus und finanziert so indirekt deren „Way of life und Way of Deal“. Es wäre doch mal Zeit sich zu emanzipieren!

    • Could not agree more!
      SKA, Chiasso, White Weld, Rainer E. Gut, First Boston, dann CSFB, Volksbank und, und, und. Milliarden von Verlusten eingefahren….vor allem in den US.
      Auch wenn ein schönes Land, diese US ist kein verlässlicher und vertrauensvoller Partner. Möchten in der ganzen Welt die Herrschaft übernehmen, abzocken, aber zu Hause geht gar nichts. Hmh….

  9. Bei aller liebe zu der USA – das geht garnicht ! Wenn man jemanden bei einer Straftat erwischt hat, dann brummt man ihm eine Strafe auf und wenn die abgegolten ist, ist Schluss. Vielleicht bin ich da zu simpel gestrickt – was passiert wenn man den neuen Vertrag nicht unterschreibt ? Marschieren die USA dann hier ein ??

    • Wenn man den Vertrag nicht unterschreibt, hat man den Amis alle Daten geliefert, die sie für eine schöne Anklage benutzen können. Schach und matt!

  10. Unser Parlament, allen voran auch eine grosse bürgerliche Partei, haben damals die LEX USA bachab geschickt. Dieses bachab-schicken ist nicht das Werk von EWS, sondern unserer gewählten Volks-Vertreter im Bund, die die LEX USA im Bewusstsein der Folgen zerrissen und verworfen haben. Dies, obwohl damals EWS genau auf diese Folgen hinwies, die nun eingetroffen sind. Und genau diese Kräfte jammern nun.

  11. Wie heisst es so schön in diesem Artikel: „take ir or leave it“. Ich schlage vor: LEAVE IT.
    Was unsere Politiker angestellt haben ist jenseits von gut und böse. Das Recht wurde mit Füssen getreten und so gebeugt, dass man jeder Erpressung nachgab. Das Ganze ist nur noch eine Pharse und hat mit Ethik und Moral nichts mehr zu tun. Die USA wollen einen Wirtschkrieg – den sollen sie bekommen.

  12. Naja, die Schweiz hat wohl kaum verhindert dass „dem Volk“ die Steuereinnahmen vorenthalten wurden, vielmehr konnten die Politiker sich nicht noch schamloser bedienen (auch in der Schweiz).
    Ich muss nochmals darauf zurückzukommen, die Bankdaten nicht den Staaten sondern der Öffentlichkeit zukommen zu lassen. So kann jeder Bürger auch die Konti der Politiker kontrollieren.In vielen Staaten (vor allem in Deutschland und in den USA) würden diese Daten regelrechte Schockwellen auslösen wenn ein Vergleich von den Kontoeingängen mit politischen Entscheidungen gemacht würde.

  13. das geschieht der Schweiz ganz recht! Kommt davon, wenn man die SVP-Verräterin Widmer-Schlumpf zur Bundesrätin im EFD macht!

  14. Kleine Gegenfrage an alle, die hier lustvolles EWS-Bashing betreiben: Wäre das auch passiert, wenn das Parlament im letzten Sommer das vom BR vorgeschlagene USA-Gesetz nicht versenkt hätte?

  15. Haha… Da haben sich so richtig alle, Bundesrat, die hochbezahlten Bankmanager (alle unschuldig) aufs Kreuz legen lassen von den Amis. Die Banken werden aus dem Bezahlmodus nicht mehr rauskommen! Der Ausdruck „per Saldo aller Ansprüche“ scheint ein Fremdwort zu sein. Heder KV-Stift kennt das, die hochbezahlten dilettantischen .(Peep)….. anscheinend nicht, die lassen sich lieber weiter vorführen.
    Bekommen als nächstes all jene die einen Brief nach Hause bekommen haben einen Einzahlungsschein zugestellt????

  16. Das muss man halt in Kauf nehmen, wenn der/die Chef/in des EFD eine ehemalige Scheidungsanwältin ist, die vielleicht dort einigermassen gut war, im Haifischbecken der intern. Finanzwelt aber total überfordert ist. Krankhafter Ehrgeiz allein genügt eben nicht. Aber ebenso schlimm ist, dass die Parlamentarier nicht eigegriffen haben und ihr ohne nachzuprüfen alles glaubten, was sie sagte. Obwohl alle wussten, dass sie es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt.

    • Und wie kam diese Frauensperson zu ihrem Job? Dem hinterfotzigen Geschacher der Linken stellte sie sich zur Verfügung.

    • Oh ja, die Parlamentarier sind alle Finanzexperten die viel Ahnung von der Materie haben.
      Politik wird nie nur von einer Person gemacht, auch wenn hier die sogenannten Politexperten gerne den Sündenbock suchen. Gewisse Kommentare haben das Niveau von Stammbeiz Diskussion.
      Ich frage mich, bei wie vielen Besserwisser landen die Abstimmungszettel in der Papiersammlung?

    • @kaderman

      nein die Politik ist nicht daran Schuld. In erster Linie sind die Banken selber daran Schuld, vor allem die Grossbankrn die die Amis herausgefordert haben mit ihrem rechtswidrigen Verhalten. Es schadet ja in der Tat der Gesellschaft. Wer so wenig lernfähig ist wie die CS und UBS, hat kein Mitleid oder mildes Urteil verdient. Die Woche gehen die Prozesse gegen ein paar UBS Prinzen los, und es traurig zu sehen was die UBS mit ihren Mitarbeitern, Kunden und sich selber macht.
      Jetzt sind die Amis erst mal sensibilisiert, und suchen nach einer umfassenden Lösung um drn Steuerhinterziehungssumpf trockenzulegen. Oder sollen sie etwa dem Verfall der öffentlichen Infrastruktur un ihren eigen Land tatenlos zusehen?

  17. Hat wirklich jemand daran gedacht, dass es mit einem Schuldbekenntnis und einer Milliardenzahlung getan ist ? Die sog. Weltpolizisten nutzen alles zu ihren Gunsten, ob berechtigt oder nicht. Ist doch erstaunlich was die angeblich Besten ihrer Branche so alles zustande brachten/bringen. Notabene ganz ohne Konsequenzen für sie selbst.

  18. jetzt die usa, bald die eu und andere. mit recht. wir waren hehler und haben den anderen ländern jahrzehntelang ihr steuersubtrat geklaut. es wird lustig für die schweiz. das ist nur der anfang. vonwegen unabhänig! träumen wir weiter! wir haben keine freunde mehr, wir haben indirekt den euro, mehrheitlicher handel in die eu und ein armee, die nicht mehr brauchbar ist.
    vielleicht sollten wir uns grossen allianzen anschliessen und mitmachen, statt immer zu jammern und am schluss die hosen runterzulassen….

    • Danke für diesen Beitrag! Die Banken waren „Hehler“ und nichts anderes. Konnte das auf Ewig so weitermachen? Eher nein…. Mussten die VR der Banken schon früher alternative Geschäftsmodelle entwickeln? eher ja… Deckte die bürgerliche Politik diese Machenschaften? Ja sicher… Hat die Deckung durch die Politik zu einem Moral Hazard seitens der Banken geführt? Sicher…. Wer bezahlt nun die Zeche?? …

  19. Führungskräfte sollten eben nicht nur Netzwerk, VR-Mandata-Interessen für später und schöne Titelchen haben, sondern ab und an auch «Eier» – im übertragenen Sinne.

    Dann wäre die ganze Sache nicht so einseitig abgelaufen.

  20. Was meinst du Trudi? Der Obama sollte als Gegenleistung für seine europäische Rente doch mindestens ein Bonviva eröffnen?

  21. Meine Damen und Herren… Bitte nicht vergessen dass die schweizer Banken jahrelang viel Geld damit verdient haben indem ausländische Gelder ohne grosse Abklärungen akzeptiert wurden. Davon (X Milliarden über Jahrzehnte) profitierte der CH-Staat und die ganze Bevölkerung! Was hingegen schon bald pervers ist ist dass viele Staaten jetzt mit dem Finger auf die Schweiz zeigen (Wohlstand sei Dank)… dabei haben sie selbst solche Steueroasen erschaffen oder die eigenen Bürger dazu aufgerufen ihr Geld ins Ausland zu bringen (UK, USA, etc…). Sobald die schweiz ausgepresst wurde wird das nächste Opfer gesucht und weitergemacht… irgendwie muss ja ein Teil der „Kriegsschulden“ wieder abgebaut werden!

  22. Die Amis mit moderner Kriegsführung – nur es gibt keine alten Eidgenossen mehr!?
    Werft endlich die Führung in Bern raus werft die gekauften Banker raus und setzt endlich geschickte Verhandler aufs Feld so dass die anderen Länder auch Ihren Sumpf aufräumen müssen und vorher dass muss klar sein geht auch in der Schweiz nichts mehr. Punkt Schluss!?

  23. Und so werden wir uns in der Schweiz in Zukunft noch auf einige weitere „Ablasshandel“ einstellen müssen: Weltweit, mit riesen Aufwand, unklaren Bedingungen und omnipräsenter Gefahr einer Verurteilung für den Fall, dass man nicht kuscht. Immerhin die Beratungsmandate werden weiter zunehmen…

  24. Vielen Dank Frau Widmer-Schlumpf für Ihre Weitsichtigen Verhandlungen…

    EWS ist die Totengräberin des CH-Finanzplatzes!

    Sind Frauen wirklich die besseren Führungskräfte?!

    • Diese Dame ist sowas von überfällig, sich aus dem Gremium zu verabschieden. Bei den nächsten Bestätigungen dürfte es wohl soweit sein, sonst muss man auch die Bundesversammlung als Totengräber bezeichnen.

  25. Wenn die eine Seite sich vorführen lässt (Unser Bundesrat, unsere Bankenvertreter), führt dies unweigerlich zu einer einseitigen Angelegenheit.

    Wenn man das heute geltende politische Gefüge in der Welt anschaut, mit Wirtschaftskriegen, die bereits im Gange sind, würde man die „hellen“ Köpfe ‚da oben‘ halt besser mit Leuten austauschen, die ein paar richtig dicke Eier haben.

  26. Danke für den aufschlussreichen Artikel!Vielleicht dämmert es jetzt endlich den letzten Erfolgsverwöhnten am Paradeplatz und dem Untergangskommando in Bern.