CS im Sog von Glencore

Grossbank sitzt auf 53 Milliarden Rohstoff-Anlagen – Hausbank des einstürzenden Riesen – Dominogefahr für Finanzplatz?

Während die Credit Suisse seit Wochen auf Sinnsuche ist, hat sich über der Schweizer Grossbank ein perfekter Sturm zusammengebraut.

Rohstoffriese Glencore ist am Kippen. Und die CS ist mitten drin.

Die Zürcher gehören zu den Hausbanken der Zuger Trader und Minenförderer, die vor kurzem auf Platz 2 der umsatzstärksten Firmen der Schweiz standen.

Beim Börsengang vor 4 Jahren nahm das Private Banking der CS Glencore-Aktien über 175 Millionen Dollar aufs eigene Buch.

Die UBS und die Genfer Pictet erwarben damals für ihre Kunden je 100 Millionen.

Als 2012 der 30-Milliarden-Kauf von Konkurrentin Xstrata folgte, hatte die CS erneut die Nase im Wind.

Sie war enge Beraterin auf Seiten der Glencore und strich einen Teil der 50 Millionen Dollar Gebühren ein, die Glencore für den Riesenkauf ausgegeben hatte.

Dieser Deal könnte die noch im Sommer als unsinkbar geltende Glencore zum Kippen bringen. Das Unternehmen hat wegen dem fremdfinanzierten Xstrata-Deal 30 Milliarden Dollar Schulden.

Nach einer scharfen Herabstufung ihrer Kreditwürdigkeit auf noch knapp über Junk-Level sind die Ausfallprämien von Glencore hochgeschnellt.

Die Credit Default Swaps haben sich seit März vervielfacht. Sie zeigen, dass die Investoren die Glencore immer mehr als Konkurskandidatin betrachten.

Als Hausbank dürfte die CS auf grossen Krediten an die Glencore sitzen. Wie hoch diese sind, kann von aussen nicht abgeschätzt werden.

Aber das Risiko geht noch viel weiter.

Die CS als eine der grössten Trading-Banken der Welt ist selbst eine kleine Glencore. Die Bank sitzt auf vergleichsweise hohen Rohstoff-Beständen.

Statt diese Bestände abzubauen, wie dies von einer Too-Big-To-Fail-Bank, die sich vermehrt aufs Private Banking konzentrieren will, zu erwarten wäre, hat die CS weiter zugelegt.

Das in Immobilien und Commodities, also den Rohstoffen, angelegte Vermögen lag bei der CS per Ende Juni des laufenden Jahres bei 53 Milliarden Franken.

Das sind leicht mehr als per Ende 2014, als es noch gut 51 Milliarden waren.

Die kleine Zunahme könnte täuschen. Die Rohstoffe werden in Dollar gehandelt. Und der Dollar ist nach dem Frankenschock von Januar massiv schwächer geworden.

Somit sollten bei gleich bleibenden Dollar-Beständen die ausgewiesenen Rohstoffe in den Büchern der CS sinken, nicht steigen.

Kommt hinzu, dass die Rohstoffpreise weiterhin unter starkem Druck sind. Auch das würde gleichbleibende Lagerpositionen wertmässig vermindern.

Doch bei der CS ging es von Januar bis Juni hoch.

Die erwähnten Anlagen in Immobilien und Rohstoffen von 53 Milliarden Franken sind relativ hoch im Vergleich zum Total im Bereich Asset Management, wo die Position aufgeführt ist.

Die gesamten Anlagen lagen dort per Ende Juni bei 394 Milliarden. Somit belief sich der Anteil der Rohstoffe auf gut 13 Prozent.

Dass die CS im Rohstoffgeschäft in den letzten Monaten angesichts des Preis-Einsturzes an den Märkten nicht auf die Bremse gestanden ist, sondern Gas gegeben hat, zeigt eine andere Position.

Das Risiko von Zinspapieren und Rohstoffen hat sich seit dem 31. Dezember 2014 erhöht.

Damals betrug das sogenannte Positionsrisiko 958 Millionen Franken. Nun liegt es bei 1’309 Millionen.

Bei der UBS zeigen die Rohstoffzahlen hingegen nach unten. Der „Fair Value“ bei den Commodities sank von 5,8 Milliarden per Ende 2014 auf noch 4,9 Milliarden Franken per Mitte 2015.

Trotzdem ist die Aktie der UBS stärker gesunken, seit klar ist, dass die Glencore in ernsthaften Schwierigkeiten steckt.

Der UBS-Valor hat seit Anfang August über 19 Prozent verloren. Bei der CS sind es gut 16 Prozent.

Die grosse Frage wird sein, ob es sich die Banken leisten können, die Glencore, die bei ihnen in der Kreide steht, fallenzulassen.

Wenn nicht, dann müssten sie dem schlechten Geld gutes nachwerfen und eine Notsanierung durchführen.

Das Problem ist, dass Glencore ihr ganzes Geschäft auf Wachstum ausgerichtet hat: Wachstum in China, Wachstum bei den Rohstoffen, Wachstum im Trading, in der Produktion.

Und alles befeuert durch stets steigende Rohstoffpreise.

Nun geht’s steil in die Gegenrichtung. Und Glencore sitzt auf gefüllten Lagern und schlechten Trading-Positionen.

Die Jagd von Hedgefunds und Konkurrenten gegen Glencore ist in vollem Gang.

Ob da CS & Co. sich noch mehr ins Risiko begeben wollen?

Kommentare

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  1. readily marketable inventories von rund 15 mrd. sind mit kurzfristigen Bankkrediten finanziert und an der LME gehedget. Nächste Bondfälligkeit April 2016. FCF von 2.5 Mrd bei aktuellen Spotpreisen. Problem wo?

  2. auch die „African Bank“ wurde von der Credit Suisse agressiv vermarktet mittels drei CHF-Anleihen am Schweizer Markt- die Bank ging nur kurz darauf PLEITE -die Anleger verlieren bis zu CHF 1 Mia!
    Die Due Diligence bei der Credit Suisse scheint nur auf dem Organigramm zu existieren !

  3. Buy on bad news, sell on good news. Wenn man risikofreudig ist, und etwas Adrenalin benötigt momentan also eine gute Gelegenheit.

    • Mann kann zum jetztigen Zeitpunkt auch BOHICA sagen:
      Bend Over Here It Comes Again!!!
      Viel Spass short term traders. Ich bin 100% investiert und werde mich in 20 Jahren wieder mal meinen Fond anschauen….

  4. Gestern veröffentlichte die CS einen „Research Alert“ über zu Glencore. Aktien sowie Bonds wurden auf Buy gesetzt.

    Im Artikel ist ein Hinweis darauf, wieso die CS sich dazu genötigt fühlt:)

    Aber ganz ehrlich:

    Glencore ist nicht schlimm dran, wie die Preise implizieren:

    Mit dem aktuellen Aktienkurs kann man sich für 10 Mia Aktiven abzüglich Schulden im Wert von 42 Mia kaufen. Aus Bilanztechnischer Sicht also ein Kauf wert.

    Natürlich sollte man die Liquiditätssituation nicht ausser Acht lassen, aber auch diese ist gar nicht so angespannt wie die Preise vermuten lassen.

    Immerhin hatten sie per Ende 2014 2.8 Mia Cash und 24 Mia. Handelbare Rohstoffe (welche natürlich stark an Wert verloren haben). Aber auch bei einem Einbruch aller Rohstoffe um über 50% haben sie immer noch 12 Mia. Rohstoffe an Lager, welche sie verkaufen können. Nun wurden auch noch 2.5 Milliarden an Cash via Kapitalerhöhung aufgenommen.

    Ich gehe davon aus, dass die Glencore bald wieder zum Börsenliebling wird, sobald die Rohstoffepreise wieder nach oben drehen. Aber auch wenn das nicht geschehen soll, langfristig wird der Aktionär, der heute die Aktien kauft, entschädigt werden, da der Wert der Assets die Marktkapitalisierung weit übersteigt.

    • Wann war denn Glencore ein Börsenliebling?!

      Wenn ich mir den Chart in der heutigen NZZ (Seite 31) ansehe, so ist der Kurs seit der Emission am 18.5.2011 praktisch ausschliesslich gesunken und notiert heute unter 20 % des ursprünglichen Emissionspreises.

      „Liebling“ wahrscheinlich höchstens für die Herren Glasenberg, Wolfensberger & Co., welche Kasse machen konnten…

  5. Irgendwänn chlepft’s und’s Chartähus bricht zämä.

    Die ganze Welt ist nur noch eine reine Spekulations-Blase befeuert durch das unablässig billige Geld. Glencore der grosse High Flyer kommt durch kurzsichtige Spekulationen ins Wanken. Welche Trades sind noch offen? fragen sich Hedge Fond Manager im Hintergrund und wetten dagegen. Wenn nicht die UBS, dann ist die CS natürlich auch wieder im Boot beflügelt von der unablässigen Gier auf dem Rohstoff Pferd, das getrieben von Ivan Glasenberg dem Mann mit den kalten Haifisch Augen, mitzureiten. Irgendwann geht der Krug zum Brunnen bis er bricht.

    Die Produktion auf der Welt läuft in Massen. In allen Branchen heisst es nur noch verkaufen, verkaufen, verkaufen. Das Produkt was früher 10 Jahre hielt, hält heute noch knapp 2-3 Jahre. Diese Wegwerf-Produktion gibt zwar Arbeitsplätze und die Gesellschaft freut’s.

    Nur wenn mal ein Riese abstürzt dann gibt es eben diesen Domino Effekt, da im Hintergrund eine Menge mitreitet, Banken, usw.

    Jüngstes Beispiel VW ob dieser Konzern 50 Mrd. Schaden verkraften kann.?

    • Was sie beschreiben, ist die Umschreibung von Spekulation oder besser gesagt Gambling („Kehrt der Zyklus, dann kommt Glencore unglaublich gestärkt daraus hervor“). Oder etwa nicht?
      Klar kann aus solchen Transaktion unter glücklichen Umständen ein (ev. grosser) Gewinn entstehen. Das garantiert aber noch lange nicht, dass sich die Risiken in einem vernünftigen Rahmen befinden.

      Eine Firma mit gezielten Informationen tot zuschreiben gehört im übrigen zum üblichen Repertuar von Spekulanten. Dies eröffnet wiederum neue Spekulationsmöglichkeiten ….

      Das Dumme am Ganzen ist, dass angesichts der hohen Beträge leicht ein Dominoeffekt entstehen kann, dessen Schaden dann via Staatseingriffe auf eigentlich Unbeteiligte angeschoben wird (to big to fail ….).

    • Gonzo und sein Beobachter: Ihr seid beide die Grössten! Ja, die kalten Haifischaugen. Mich schauderts.

    • @Rückenbauer. Die Grössten bewegen sich in Zürich Down Town. Ich habe den Namen Gonzo gewählt da die ganze Finanzindustrie heute eine reine Muppet Show ist. Top Leute (Granziol, Vayloyan, Dickenmann usw.) von früher haben sich alle zurückgezogen. Jeder mit Anzug, Lackschuhen und Krawatte am Paradeplatz meint ihm gehöre die Welt sprich er sei der Grösste. Gehen Sie mal Mittags oder am Samstag in Zürich spazieren. Das ist richtig amüsant sich das anzusehen. Das sehen sie nicht mal so in N.Y.

      Wenn es mal wirklich scheppert dann verstecken sie sich (Bögli) eine Zeit lang und bleiben verschwunden und bis sie wieder irgendwann und irgendwo auftauchen und von neuem Scherben machen.

      @Beobachter. Richtig es ist Gambling. Glencore diktiert den Rohstoffmarkt und hat spekuliert weiter auf ein boomendes China.
      Nun ist es anderes und sie hocken auf teuren Trades. Wer sagt denn, dass nicht auch alle Rohstoffpreise wie Edelmetalle Preisabsprachen unterliegen? Skandale gibt es ja genug FIFA, VW und und und.

    • @Gonzo die boesen Rohstoffhaendler und Banken sind eh an allem Schuld, am besten alle dicht machen! Wart ihr nicht vor ein paar Jahren am Paradeplatz mit den anti-Glencore Flyers? Die waren doch Schuld daran, dass Rohstoffpreise so hoch sind und Kinder in Afrika verhungern. Jetzt macht man diese auch noch fuer den Zerfall der Preise verantwortlich? Verschwoerungstheorien sind nur Ausreden fuer das eigene Versagen weil man sich die Welt nicht erklaeren kann. Ich nehme an ihr Portfolio besteht aus Gold, und Sie haben bis zum Hoechststand dazu gekauft.

      Mein Vorschlag. Ziehen Sie nach Nordkorea, dort kann man dem Kapitalistischen-Sog entkommen. Verkaufen, Wachstum, Geld und Arbeitsplaetze sind dort weniger ein Thema. Die ‚Wegwerf-Produktion‘ haben Sie dort auch nicht, man kann es sich nicht leisten. Evtl muss man die gleichen Unterhosen ein leben lang tragen aber man muss keine Paradeplatz Szenis beim Samstagseinkauf dulden.

      Btw, Haifisch Augen…zuerst denken, dann schreiben, und dann, in Ihrem Fall, vor dem ‚Senden‘ klicken nochmal denken.

  6. Es kommen noch Tage, da wird man merken, dass Glencore als eine der wenigen Gesellschaften echte, beständige Assets hat und viele andere bloss wertloses Papier besitzen. Was da in dieser Treibjagd gegen Glencore für Stuss zusammengeschrieben wird. Natürlich haben sie hohe Schulden (aufgenommen in einem Tiefzinszeitpunkt) und natürlich muss dafür nun ein grösserer Teil der Erträge zur Bedienung eingesetzt werden. Ich vermute aber, dass Glencores Assets etwa das Vierfache der gegenwärtigen Börsenkapitalisierung wert sind. Kehrt der Zyklus, dann kommt Glencore unglaublich gestärkt daraus hervor. Unglaublich, was da in den Finanzmedien momentan mit Unsinn gehetzt wird. Das scheint beinahe System zu haben.

    • Ja wenn der Zyklus kehrt – dann wird alles super und alles ist wieder im Lot. So wars doch auch bei der UBS – der Zyklus hat gekehrt und alles läuft wieder wie gehabt.
      Dumm bloss, dass es die UBS wohl nicht mehr geben würde, wäre der Steuerzahler nicht in die Hosen gestiegen, bis der Zyklus gekehrt hat.
      Hoffentlich kehrt der Zyklus dann auch, wenn Thomas Stalder in Rente geht. Und wenn nicht kein Problem, dann gibts ja das Sozialamt – gäll Thomas.

    • Man kann die aktuelle Baisse als Unsinn bezeichnen. Genausogut kann man das über die Jahre gehaltene künstliche Zinsniveau, gemanaged unserer Zentralbanken, für Unsinn bezeichnen und dazu auch die Hausse der vergangenen Jahre als Uebertreibung. Wieviel Glencore’s Assets wirklich wert sind wird sich evtl. bald zeigen mit dem Verkauf der Agrarsparte. Der Rohstoffzyklus wird sich nicht von heut auf morgen drehen, insofern ist Glencore mit dem nun erzwungenen Deleveraging kaum ein Unternehmen das „gestärkt“ wieder hervorkommen kann sollte dieser Zyklus nochmals ein Jahr dauern. Das Mgmt hat es schlichtweg verpasst zur gegebenen Zeit ein geordnetes Deleveraging voranzutreiben – was nun kommt ist systematisches Tafelsilberverscherbeln, wahrscheinlich zu Schundpreisen. Ueber die nächsten Jahre sind jedes Jahr mindestens USD 4 milliarden an Schulden zu refinanzieren.

    • Es kommt noch der Tag an dem kommt der Messias, aber das hilft Glencore nun auch nicht weiter.

      Value: what you can reasonably expect to get for your goods in an immediate arms length transaction.

      Leider ist es dem Markt voellig egal fuer wie viel in Zukunft eventuell wahrscheinlich moeglicherweise Glencore seine Lagerbestaende verkaufen kann. Der Markt, und allen voran die Glaeubiger, wollen lieber gestern als morgen zu einem Maerchen-Preis ihr Geld zurueck.

      Wie endet das Spiel? Glencore goes private and when the cycle turns they sell back to you gullible sheep with an IPO. Li Ka Shing par extraordinaire. Buy low, sell high.

  7. Hier spült der Syphon-Effekt nun die 1. Geige. Noch ist nicht auszudenken, was für Folgerungen diese Pleite nach sich ziehen wird. Pensionskassen, Fondgesellschaften , Hedge-Funds und Privatanleger haben in den letzten Jahren, wenn nicht in Aktien, dann massenweise in Obligationen der Rohstoff-Giganten investiert und Anlagen getätigt. Heute sind solche Papiere nur zu massiv tieferen Kursen verkäuflich, wenn überhaupt.

    Das Kartenhaus droht förmlich zusammenzubrechen. Wir erleben gerade ein veritables „Too big to fail“ – Fiasko.

    • Dann hoffen wir doch, dass die Regeln der Diversifikation für Pensionskassen und Privatanleger etc. eingehalten wurden. Zudem hoffen wir, dass die Banken Anlage- und Risikoprofil der Kunden sauber abgeklärt haben. Dann wird so ein Ereignis zwar spürbar aber sehr gut verkraftbar sein. Die Anleger wünschen ja dann Anlagen mit mehr Risiko.
      Sollte Diversifikation bei Pensionskassen nicht genügend eingehalten sein, dann sieht es dann aber bitter aus für diese Pensionskassen. Dies ist sicher nicht auszuschliessen, aber ich kann es mir nicht richtig vorstellen.
      Privatanleger, welche Klumpenrisiken in Bondanleihen haben, sollten spätestens seit Lehman gewarnt sein. Für Privatanleger, welche sich immer noch blind auf ihren Privatbankster verlassen, haben viele Banken heute ein Ueberwachungssystem eingeführt, um solche Klumpenrisiken aufzudecken. Zudem werden Risiko- und Anlageprofile laufend überprüft. Dieses Ueberwachungssystem sollte in den meisten Fällen heute greifen. Natürlich ist es unmöglich, sämtliche Fälle damit zu erfassen.

    • Hauptsache das Haus von Glasenberg und seiner Truppe steht weiterhin. Diese Sorte Mensch kümmerts einen feuchten Dreck, wenn der ganz Konzern vor die Hunde geht. Sie haben ihre Kohle längst in Sicherheit gebracht um bis ans Ende ihres Lebens ausgesorgt zu haben. Das einzige woran sie zu beissen haben werden, ist nicht mehr zur wohl gelittenen High society zu gehören und nicht mehr auf jede Party eingeladen zu werden. So what Glasi und seine Fritzen werden weiter mischeln und wursteln und irgend wann das Handtuch werfen. Strafverfolgung wird ihnen wohl kaum drohen – da haben andere für grade zu stehen. Und was mit den Kumpels in den Bergwerken geschieht, die Tag für Tag in Leben riskieren – geht den smarten Boys ohne hin am Arsch vorbei.
      Es ist wirklich an der Zeit, dass die Regierungen sich eng vernetzen und diesen globalen Konzernen den Marsch blasen.

    • @Glasbruch am Berg: Es geht ihnen nicht am A*** vorbei, denn Sie wollen immer reicher werden. Es ist eine psychische Erkrankung, sodass nicht mal Alles (z.B Mrd auf dem Konto) genug ist.

      Ein Teil des Geldes haben die klugen Köpfe wahrlich ins Trockene gebracht. Seppli, weisst du bei welcher Bank?

    • If this is how you guys think then why don’t you put money where your mouth is and short the market? Then we can talk how that plays out.

      Anyone with two brain cells could have sold the Glencore IPO, but instead you were probably busy coming up with conspiracy theories.

      Lastly, if you think Ivan or any of those guys is doing it for the money or the cocktail parties then you have completely no understanding of what you are talking about.

      They will probably go private and sell it back to you guys down the road, and guess what, you will buy it again!

      Btw, if you drive a car, heat a home or run in Nike shoes you are no better than those guys so don’t come with the high road nonsense. Somewhere in the world people are working in atrocious conditions so you can buy a new iPhone, put your groceries in a plastic bag or eat a cookie in Starbucks. That’s the reality of the world we live in and not exclusively of the commodities industry. If it makes you feel better you can go dig for your own coal in Africa.

  8. Mal ganz ehrlich… Hat irgendjemand erwartet dass sich in der CS was ändert oder ändern wird? Niemals….!!! Dafür ist der Filz einfach zu verfilzt!!!!

    • Auch auf der titanic spielte die musik weiter getanzt und gefeiert. Bis man die rettungsboote wassern musste. Naturlich nur fuer 1 klass passagiere…