Collardi nutzt Billig-Hypo von Bär für Kreis-4-Häuser

Bonus-Banker kauft dank 12 Millionen Kredit Renditeobjekte im Zürcher Hipp-Quartier – supergünstige Finanzierung durch Bär.

Bonus-König Boris Collardi testet neue Grenzen. In 7 Jahren verdiente er 44 Millionen. Nun wird bekannt, dass der erst 41-Jährige damit nicht genug hat. Er nutzt günstige Bär-Kredite für Immo-Deals.

Und das im grossen Stil. Collardi hatte Ende 2015 12,2 Millionen Kredit offen bei seiner Bank. Dahinter steckt nicht wie vermutet die Villa in Schindellegi SZ, sondern der Kauf von Zürcher Renditeobjekten.

Im Kreis 4, unweit des städtischen Vorzeigebaus Kalkbreite, erwarb Collardi vor Jahresfrist zwei Mehrfamilienhäuser. Das Quartier liegt nach massiver Verkehrsberuhigung im Trend und steigt im Wert.

Collardi ging für die Hypotheken nicht zu einer Drittbank wie die ZKB, sondern regelte die Finanzierung mit seinen eigenen Leuten.

Neben kurzen Wegen hatte Collardis Vorgehen noch einen weiteren Vorteil.

Der hochbezahlte Private Banker, der trotz US-Busse zuletzt nicht weniger, sondern sogar noch mehr verdiente, kam in den Genuss verbilligter Kredite.

Gemäss Vergütungsbericht der Julius Bär erhielten Bär-Banker im 2015 „einen Rabatt von 1 Prozent pro Jahr für variable Hypotheken, während für Fix- und Libor-Hypotheken Kredite gewährt wurden zum Refinanzierungssatz plus 0,5 Prozent pro Jahr“.

Was Collardi damit für seine 12-Millionen-Kredit bezahlte, lässt sich ableiten von den im Markt derzeit geltenden Zinssätzen.

Die Refinanzierungsrate ist für Banken wegen den massiven Notenbank-Interventionen negativ. Eine 10-Jährige Refinanzierung kostet derzeit rund -0,4 Prozent.

Betonung auf Minus.

Wenn man nun die im Bär-Geschäftsbericht deklarierte Marge von 0,5 Prozent für Mitarbeiter-Kredite dazurechnet, kommt man auf plus 0,1 Prozent Zins.

Ein Zehntel Prozent Zins, fix, für 10 Jahre.

Noch besser wird’s bei einer kurzen Laufzeit von 2 Jahren. Dann beträgt die Refinanzierungsrate für die Banken minus 1 Prozent.

Plus die erwähnte Marge von 0,5 Prozent ergibt … minus 0,5 Prozent.

Collardi würde demnach fürs Schuldenmachen bezahlt.

Je mehr er in so einem Fall an Kredit bei seiner Julius Bär aufnehmen würde, desto reicher würde er.

Das wäre dann wohl eine Marktverzerrung. Der Bär-Chef könnte dank seiner Spezial-Finanzierung alle Konkurrenten um die Liegenschaften in die Flucht schlagen.

Auch bei einer 5-Jährigen Festhypothek würde Collardi noch Geld herausbekommen. Dort liegt der Banken-Refinanzierungssatz derzeit bei rund -0,8 Prozent, ergäbe -0,3 Prozent für Collardi.

Man kann es drehen und wenden, am Ende des Tages bleibt die Feststellung: Bei den jetzigen Minuszinsen, zu denen sich die Banken bei der Nationalbank Geld holen können, zahlt Collardi wohl nichts für seinen Hypotheken – wenn er darauf nicht gar etwas herausbekommt.

Die Julius Bär sieht das anders. Collardi habe den Kredit zu marktüblichen Konditionen erhalten, hält Pressesprecher Jan Vonder Mühll fest, ohne eine konkrete Zahl zu nennen.

Die Aussage ergibt wenig Sinn. Die ZKB als Hypo-Marktführerin in Zürich offeriert normalen Kunden eine Libor-Hypothek für 1,05 Prozent.

Wenn Collardi, wie sein Sprecher behauptet, für den internen Bär-Kredit, der ja gemäss Vergütungsbericht zu Sonderkonditionen gesprochen wird, 1 Prozent oder bei Festhypos sogar mehr bezahlt, dann wäre der Bär-Chef ein miserabler Kaufmann.

Er würde nämlich Geld auf der Strasse liegenlassen – für einen Banker eine Todsünde.

Nimmt man an, dass Collardi faktisch Null bezahlt, dann resultiert für ihn auf 12,2 Millionen Kredit im Vergleich zu den 1,05 Prozent der ZKB ein Zusatz-Bonus von 128’000 Franken.

Im Jahr.

Nach 5 Jahren wären es rund 600’000 Franken, nach 10 Jahren weit über eine Million.

Das sind Annahmen.

Tatsache ist, dass Collardi etwas ausreizt, was in England umstritten ist. Die Financial Times rückte Collardis 12-Millionen-Kredit kürzlich unüblich prominent ins Zentrum.

Es sei „selten für Bank-Chefs, einen Kredit ihres eigenen Arbeitgebers zu beziehen, zum Teil wegen des potenziellen Interessenkonflikts, der bei einem Topshot als Schuldner entsteht“, meinte das Blatt für die globale Finanzelite.

Für Bär-Sprecher Vonder Mühll alles kein Problem.

Er habe keine Bedenken, dass Collardi durch die Kredit-Aufnahme in einen Interessenkonflikt gerate oder dass die Risk-Manager der Bank bei ihrem Chef nicht ganz so genau hinschauen würden.

Alles sei nach Vorschrift im Geschäftsbericht ausgewiesen und könne „transparenter gar nicht sein“, meinte Bär-Mann Vonder Mühll gestern auf Anfrage.

Collardis Chef, Bär-Präsident Daniel Sauter, der in letzter Instanz einverstanden sein musste mit Collardis 12-Millionen-Kredit, ist bekannt für seine speziellen Deals und Konstrukte mit sehr engen Links zur eigenen Bank.

Mitglieder der Bär-Geschäftsleitung können laut Statuten im eigenen Haus Kredite bis zu 15 Millionen Franken beziehen. Collardi hatte per Ende 2014 bereits 4,5 Millionen Franken bei seinem Arbeitgeber offen.

Dahinter könnte seine Villa für mehrere Millionen in Schwyz stehen.

Der Blick wusste nach Bekanntwerden des abrupten Kreditanstiegs auf über 12 Millionen zu berichten, dass sich Collardis Darlehen aus „Lombardkrediten, Festhypotheken, sowie Libor- und variabel verzinslichen Hypotheken“ zusammensetze.

Dann fragte das Blatt: „Warum braucht Boris Collardi plötzlich so viel Geld?“

Die zwei Mehrparteienhäuser im einst verruchten Zürcher Ausgehkreis Kreis 4, der dank dem Rückenwind der städtischen Verkehrspolitik innert 10 Jahren zur urbanen Vorzeigezone gut situierter, „cooler“ Zürcher mutiert hat, hatte der Bär-CEO im Februar 2015 gekauft.

Das zuständige Grundbuchamt Aussersihl-Zürich bestätigt dies auf Anfrage. Ob Collardi noch weitere Liegenschaften erworben hat, ist beim Grundbuchamt nicht zu erfahren – die Datenschutzrichtlinien erlauben keine personenbezogenen Abfragen.

Collardi wolle den Kauf „nicht an die grosse Glocke hängen“, sagt der ehemalige Eigentümer der zwei Häuser im Gespräch.

Nur soviel: Collardi sei auf ihn zugekommen und habe Interesse bekundet, nachdem er zuvor bereits ein Nachbarhaus gekauft habe.

Die Aussage lässt den Schluss zu, dass der Julius-Bär-Chef also sogar mindestens drei Häuser im gentrifizierten Stadtteil erworben hat – einem attraktiven Markt, in den der junge Topbanker dank seiner Stellung möglicherweise einen ausserordentlich günstigen Einstieg gefunden hat.

Auch zum Verkaufspreis machen weder der Verkäufer noch das Grundbuchamt Angaben.

Abfragen zu den betreffenden Liegenschaften in der städtischen Datenbank über Boden- und Wohnflächenpreise ergeben für das Jahr 2015 einen Preis von 13’711 Franken pro bebautem Quadratmeter.

Bei einer Grundfläche der beiden Häuser von insgesamt schätzungsweise 600 Quadratmetern ergäbe dies ziemlich genau die Summe, um die Collardi seinen Inhouse-Kredit aufgestockt hat: 8,2 Millionen Franken.

Bär-Sprecher Vonder Mühll sagt: „Der Verwaltungsrat hat Kenntnis darüber, was Herr Collardi mit dem Kredit macht.“

Und nicht nur das Aufsichtsgremium weiss bescheid: Laut einem Mitarbeiter der Bank ist es ein offenes Geheimnis, dass der Chef das Geld aus der eigenen Privatbank im einstigen Zürcher Arbeiterquartier investiert.

Darüber, was Collardi mit den Häusern vorhat, kann nur spekuliert werden. Die Mieter wurden über den Eigentümerwechsel bisher jedenfalls nicht informiert.

Die Gebäude machen von aussen zwar einen gepflegten Eindruck, ausgebaut sind sie jedoch nach dem Standard der 1970er und 80er Jahre – in diesem Zustand keine Hochrenditeobjekte.

Gut möglich, dass dies Collardi egal ist. Er wird auf seine Rechnung kommen – Bär-Billighypo sei Dank.

Mitarbeit Lukas Hässig

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32 Kommentare zu “Collardi nutzt Billig-Hypo von Bär für Kreis-4-Häuser

  1. BAER-4%. Jetzt wissen wir was der Mann Wert ist. Da hat doch Monsier Collardi den HSG Buchhaltern vorgemacht, was Banking sein kann und Sie schreiben dauern über Bettgeschichten und Bruchbuden im Kreis Keib. Herr Hässig, damit macht man keine Finanzgazette

  2. Offensichtlich bezieht Collardi sehr günstig bei seinem Arbeitgeber einen Multi-Millionen Kredit um mit Immobilien zu spekulieren. Bär-Kunden können gleich prüfen, ob sie ähnlich beraten werden, wie der bestens informierte Chef.
    Dass der Eigenprofit- Maximierer Collardi sein Geld in Immobilien in der Stadt Zürich investiert ist symptomatisch, natürlich will er bei den hohen Mieten mitkassieren aber offensichtlich vertraut er auch darauf, dass sich die Immobilien in der links regierten Stadt positiv weiterentwickeln sonst hätte er ja auch in seinem Wohn-Kaff im Kanton Schwyz investieren können.

  3. Die Berechnung der Zinsbelastung entspricht doch eher Primarschulniveau. Die Kundenmarge einer Liborhypothek wird, auch bei Negativzinsen, immer ab 0 aufgerechnet. Boulevardjournalismus.

  4. Lieber Herr Hässig, ich gratuliere Ihmen zu diesem Artikel und ob jetzt diese genauen Kalkulationen stimmen, ist unwesentlich. Julius Bär hat zwei Probleme: eines heißt Collardi und das andere heisst Sauter. Boris kann machen, was er will, weil sein VR Präsident ihn einfach gewähren lässt und es keine Kontrolle gibt. Ich arbeite seit über zwanzig Jahren bei Julius Bär und so eine katastrophale Oberführung hat es noch nie gegeben. Einem Kunden würden diese Häuser nicht finanzieren, weil Julius Bär keine kommerziellen Liegenschaften finanziert. Insofern ist diese Finanzierumg eine Frechheit gegenüber unseren Kunden und dass unserem CEO (bei diesem absurden Salär) noch zugestanden wird, das knappe Kapital der Bank zu Sonderkomditionen zu benutzen, grenzt an Raubrittertum. Herr Collardi hat jeden Respekt gegenüber Kunden, Mitarbeitern und Aktionären verloren. Und sein Kontrolleur versagt, weil er Angst hat vor ihm. Kurz: eine einzige Trauergeschichte – und leider ist kein Ende in Sicht.

  5. Echt wo ist das Problem? Auch normale Angestellte haben Vorzugskonditionen bei der eigenen Bank. Und es sieht so aus, dass er wohl ca. die Hälfte an Markup bezahlt was auch sonst ein Hauskäufer bezahlen muss.

    Und was tut es, ob er die Häuser im Kreis 4 gekauft hat? Will man sagen, dass dies anrüchig ist, die Häuer sind ja nicht mal im Rotlichbereich. Oder will man sagen, dass er zu spät kam, dass es vor der Verkehrsberuhigung wohl noch billiger zu haben gewesen sei?

    Ein Sturm im Wasserglas.

    • Auf selbst bewohnte Objekte. Wär mir nicht bekannt, dass normale Banken Spekulationen ihrer Mitarbeiter subventionieren…
      Das riecht etwas – streng.

    • Ach Jürg, wenn man halt selber so wie Du an den Abzockertöpfen sitzt und schamlos kassiert, hat man halt keine Ahnung das die sogenannten Personalkonditionen nur noch für die Gierschlünde wie Dich und dieser Bär Banker existieren. Aber verbreite weiter solchen Unsinn. Es gibt genügend Speichellecker und Bücklinge welche Deinen Mist für bare Münze nehmen.

    • Naja das mit den Vorzugskonditionen ist natürlich so eine Sache, wenn es um Renditeobjekte geht… Aber für die Führungsriege ist das ja anders als fürs Fussvolk. 🙂

  6. Er nimmt halt, was er kriegen kann, der Boris. Ein leider, vor allem in der Finanzindustrie, weit verbreitetes Verhaltensmuster der Topkader.

  7. Qualitativ ein absolut erstklassiger Bericht. Der Autor hat sicher an der HSG studiert und war danach in verantwortlichen Positionen in der Finanzindustrie tätig. Woher sollte sonst auch sein fundiertes Wissen über das Kreditgeschäft und die Personalkonditionen bei Banken sowie das Immobiliengeschäft herrühren.
    Oder sollte ich mich doch getäuscht haben? Surprise, Surprise:
    http://medienpreis-fuer-freischaffende.ch/edition-2014/amir-ali-zuerich/

  8. Lieber LH, was ist daran verwerflich? Sie schweifen von einigen Grundsätzen des Journalismus ab. Die Kredite sind veröffentlicht und laut Governance erlaubt. Wo ist nun das Fehlverhalten? Dazu ihre anscheinend fehlenden Kenntnisse betreffend der Zinssituation? Es ist normal, dass Banken ihren Mitarbeitern Vorzugskonditionen geben….und erlaubt.

    Folglich ist dieser Bericht eher ein Ausreisser aus ihrer sonst teilweise interessanten Berichterstattung. Hier wird auch nichts „aufgedeckt“, denn es ist alles im JB Geschäftsbericht zu lesen. Wozu die Kredite genutzt werden, geht auch gelinde gesagt….keinen etwas an und bleibt einem persönlich überlassen. Und wenn er sich eine Jacht oder einen Flieger dafür gekauft hat……jeder, was er will…..

    • Wenn der CEO einer Firma von dieser substantielle Kredite bekommt, ist dies interessant, da es etwas über die Denkweise in dieser Bank sagt. Es muss nicht enden wie bei ehemaligen Grosskonzernen wie Worldcom, aber eine solche Vorgehensweise ist immer ein Warnzeichen. Ich glaube jetzt nicht, dass die Konditionen für Collardi so aussergewöhnlich gut waren, aber die Höhe ist beachtlich, sollte er mal nicht CEO sein. Also hat die Bank ein Interesse daran, ihn als CEO zu behalten, wenn seine Leistung mal nicht top sein sollte. In meinen Augen ein klarer Konflikt.

  9. Habe noch nie für JB gearbeitet aber für einige andere Bankinstitute. Die 1%-Ermässigung für Hypotheken galt überall nur für selbstbewohnte Objekte. Nehme an, ein JB-Insider wird LH bestimmt die entsprechende Weisung zustellen können.

    • Ich denke das Ganze ist ein gelungener April-Scherz – vom Bär-Sprecher.

  10. Ich dachte zuerst an einen 1. April Scherz…
    Aber ganz offensichtlich schlampig recherchiert und die Zusammenhänge nicht verstanden.

  11. Pingback: Anonymous
  12. Scheint mir wieder sehr tendenziös und schlecht recherchiert zu sein. Ich nehme mal an, dass die Bär wie die anderen grossen Institute in ihren Kreditverträgen auch definiert hat, dass im Falle eines negativen LIBORS dieser für die Berechnung des Hypozinses auf Null gesetzt wird. Herr Collardi würde dann 0,5% zahlen. Immer noch sehr tief, aber mit so einem Kreditvolumen können das auch normale Kunden bei geschickten Verhandlungen mit mehreren Banken raushandeln…

    • Gell, wie doof auf den Prinzipien rumreiten was Libor etc Berechnung angeht. Aber das Hauptproble wird ausgeschaltet: Personalkonditionen gab es nur für Eigenwohnbedarf. Ich nehme nicht an, dass dieser Bär Banker diese beiden Wohnhäuser alleine bewohnt. Darum ist doch Ihr Posting ein Beweis mehr dafür, dass viele Leute schlicht zu doof sind um hinter die Kulissen zu blicken. So wie die $VP Wähler nun mal halt sind. Von jeglicher Intelligenz befreit,

  13. Der Verfasser dieses Berichts ist Journalist und hat vom Finanzierungsgeschäft offenbar keine Ahnung.
    Aber das sind wir uns in der Schweiz ja gewohnt.
    Für eine gute Story werden die Fakten zurechtgebogen.

    • Und Ihr alle hier seit die ungekrönten Könige des Finanzwesens. Euer Fachwissen hat ja bis heute immerhin zur grossen Krise gereicht, mehr gebt Ihr Finanzspezialisten, Anal-ysten und andere Highfligher nicht her. Die dahinter stehende Problematik scheint Euch Spezialisten und Experten nicht zu interessieren. Wozu auch. Hätte was mit Moral zu tun. Und die wird ja durch die Finanzindustrie bekanntlich gemieden, wie der Teufel das Weihwasser. Darum träumt weiter von Eurer schönen heiligen Finanzwelt. Schönes erwachen ausgeschlossen.

  14. Ob es mittelfristig glücklich ist, sich auf dem Höhepunkt der aktuellen Immobilienpreisblase in eine Gefahrenregion einzukaufen, auch wenn der Kredit (fast) nichts kostet, wird die Zukunft erweisen.

    Geringe Renditen machen in jeder Hinsicht verletzlich. Der Renovierungsaufwand (Wärmedämmung, Fenster, Heizung, Aufzug, verzinkte Stahlrohrleitungen, ggf. Schwimmbad) erreicht bzw. übersteigt oft die nachhaltig erzielbare Mietrendite.

    Dann hat er nur einen unrentablen Klotz am Bein, der seine Bonität nachhaltig einschränkt und ihm außer Ärger finanziell nichts einbringt.

    Ich wollte lieber auf einen SMI um 5.000 Punkte in ein bis zwei Jahren warten.

    • Wird kommen wie das Amen in der Kirche. Je mehr die Zentralbanken noch mit QE, ZIRP, NIRP, Aktienkäufen (SNB, BoJ, PBoC) und Käufen von Firmenanleihen (SNB, EZB, PBoC, BoC) herumdoktern, um die Assetpreise (Bonds, Aktien, Immobilien) in der Höhe zu halten, desto brutaler wird der Fall werden.

    • Im S&P liegt ein Fallpotenziall von 50-60%, in den nächsten paar Monaten. – Das FED wird dann wohl wieder versuchen, seine „Besitzer“ (die regional organisierten Member-Banken) vor Pleiten zu retten…

  15. Ich kann mir kaum vorstellen, dass sich Bär auf 10 Jahre zu Minuszinsen refinanziert. Und ich kann mir noch weniger vorstellen, dass wenn es so wäre, die Basis für Mitarbeiter-Hypotheken bei Minus beginnt – eher wohl bei 0.