UBS-Leute müssen sich für eigene Stelle bewerben

Finanzmulti kennt beim Grossabbau keine Schamgrenze – bis ein Drittel der Jobs gefährdet – Boni oben, Tritt unten – asozial.

Die UBS, eine vermeintlich vorbildliche Arbeitgeberin, testet neue Schamgrenzen aus. Viele Mitarbeiter müssen sich in diesen Tagen für ihre bisherige Stelle intern neu bewerben.

Das ist nicht nur erniedrigend. Für viele Betroffene wird der Vorgang auch zur reinen Alibiübung. Denn die Chancen, bei der Bank bleiben zu können, sind oft minim.

Das zeigt ein Beispiel aus Zürich-Glattbrugg, wo die damaligen Subprime-Verluste seiner Investmentbank den Finanz-Tanker beinahe zum Kentern gebracht hätten.

Die Abteilung Securities, Collateral & Derivatives für die Regionen Schweiz und Europa wird per 1. Mai völlig umgebaut: mit neuer Struktur, anderen Teams, neuen Chefs und angepassten Aufgaben.

Ziel sei „eine grössere Automation und einheitliche, standardisierte Prozesse“, um „2016 die Basis (…) für notwendige Produktivitätssteigerungen“ zu legen, heisst es in einer Personal-Mitteilung.

Hinter den technokratischen Worten stecken harte Tatsachen für die über 300 Mitarbeiter der Abteilung, wo es um die Verarbeitung von Wertschriften-Transaktionen der Front-Bereiche geht.

„Da sich die heutigen Stellenprofile aufgrund dieses Strukturwechsels ändern, haben wir einen Bewerbungsprozess aufgesetzt.“

Und dann in Fett: „Sie erhalten von uns bis spätestens 11. April eine Mail mit den notwendigen Unterlagen. Bitte bewerben Sie sich bis spätestens 22. April auf eine der ausgeschriebenen Stellen.“

Willkommen in der schönen neuen Arbeitswelt der UBS.

Hunderte von Mitarbeiter, die zum Teil seit Jahren oder Jahrzehnten für die Bank gearbeitet haben, werden unter Generalverdacht gestellt.

Sie genügen den neuen Anforderungen grundsätzlich nicht mehr. Also müssen sie sich frisch herausputzen und brav in die Reihe stehen.

„Wir empfehlen die Bewerbung auf eine Stelle, die der heutigen bzw. Ihren Talenten und Fähigkeiten am ehesten entspricht“, gibt die Bank Tipps und Tricks fürs nicht so heitere interne Job-Suchen.

Einst verliefen solche Prozesse genau umgekehrt. Von oben nach unten statt umgekehrt.

Die Manager hatten die Aufgabe, die richtige Struktur für die Zukunft zu zimmern und dann ihre Leute, für die sie eine Verantwortung hatten, für die neue Welt fitzutrimmen.

Die Überzähligen erhielten sodann Unterstützung, um sich intern auf andere Stellen in neuen Bereichen zu bewerben.

Bei der heutigen UBS ist alles anders. Bei ihr gilt jetzt das Gesetz des Dschungels.

Bewirb Dich, gib Dein Bestes. Und wir sagen Dir dann, ob Du noch willkommen bist.

Viele werden es nicht sein. In der erwähnten Abteilung gibt es rund 320 Angestellte. Von diesen sollen offenbar knapp 100 als überzählig ausscheiden.

Fast jeder Dritte wird am 13. Juni – dann soll die „Information über das künftige Aufgabengebiet“ für die Mitarbeiter erfolgen – verabschiedet. Die neue Arbeitswelt braucht sie nicht mehr.

Die Chefs der UBS, allen voran die Personalverantwortliche Sabine Keller-Busse, der oberste Backoffice-Chef Axel Lehmann mit der Verantwortung für den grössten Bereich der Bank sowie Jürg Zeltner, der an der Front Leute am Laufband vor die Tür setzt, bitten um Verständnis.

Sie sorgen dafür, dass in die internen Verlautbarungen ihrer mittleren und unteren Kader, die den Betroffenen die brutalen Nachrichten von Angesicht zu Angesicht mitteilen müssen, zynische Sätze Eingang finden.

„Herzlichen Dank für Ihren unermüdlichen Einsatz und die Weiterführung Ihrer aktuellen Arbeiten“, steht in der erwähnten internen Kommunikation an die Angestellten der Securities-Abteilung in Zürich-Nord nahe beim Flughafen.

Die Worte wecken ungute Assoziationen. So referierten Offiziere vor Soldaten in den Schützengräben, wenn der Krieg verloren war.

Vor 7, 8 Jahren, als die UBS nach über 50 Milliarden Verlusten auf der Kippe stand, waren harte Sparübungen mit Entlassungsrunden nötig. Viele Mitarbeiter mussten gehen, ohne dass sie wie früher weich gebettet waren.

Dafür hatten die meisten Verständnis. Heute ist die Bank in einem anderen Zustand. Sie schreibt Milliardengewinne, und ihr Management kassiert hohe Boni fast wie zu den besten Zeiten.

Für die Mitarbeiter in der Hinterstube oder an der Front gibt es derweil hartes Brot und nette Worte.

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99 Kommentare zu “UBS-Leute müssen sich für eigene Stelle bewerben

  1. Ich bin das erste Mal hier und masslos entsetzt, wie häufig Kommentarschreiber persönlich erniedrigt und angegriffen werden. Und dies nicht etwa wegen weltbewegenden Problemen – nein zum Teil wegen Kommafehlern, Tippfehlern oder weil sie eine andere Meinung haben.

    Ich meine, man sollte doch auch kontrovers sachlich miteinander diskutieren könnnen.

    Klar ist viel Frustpotential in der Finanzwelt – ja generell in der Gesellschaft vorhanden. Aber bitteschön: wenn wir dann auch noch die Menschlichkeit opfern, was haben wir dann noch?

    Materialismus, Egoismus und Verdrängung ersetzen Freundschaften und den wohlwollenden Umgang mit Mitmenschen NIEMALS!

    Und dies ist u.a. genau die Ursache für teilweise bitterböse Antworten auf Kommentare.

  2. Wieso 3 Milliarden Bonus auszahlen ?
    Dieses Geld gehört dem Aktionär und sollte (teilweise) als Dividene ausbezahlt werden.

  3. Wie wär’s denn wenn man, statt 3 Milliarden Bonus an einen kleinen Kreis von Angestellten auszuschütten, dieses Geld in 120 000 zu stückeln und an 25 000 auszuzahlen? Dann würde sozusagen auch die breite Masse in Genuss des bedingungslosen Grundeinkommens kommen..Mit dem schönen Nebeneffekt, dass sich nicht so viel geldgierige aber ungeignete Person auf dem Weg nach oben auf die Füße treten würden.

  4. Wenn irgendeiner dieser KL- und VR-Mitglieder irgendwann noch das Wort „Unternehmer“ oder „unternehmerisch“ in den Mund nimmt, dann … dann. – Wenn es gut läuft, dann wird sämtlicher Erfolg auf diese Leute projiziert und sie verlangen eine Entlöhnung von Super-Unternehmern. Läuft es nicht so gut, dann wird auch bei Milliarden-Verlusten immer noch eine Super-Entlöhnung – quasi ein Bedingungsloses Grundeinkommen – gefordert, und die Verantwortung fürs miese Resultat „outgesourced“ (Marktumfeld, „höhere Gewalt“ etc.). Mit eigenem Vermögen gar für Verluste hinzustehen wie ein Unternehmer? – Totale Fehlanzeige. – Give me a break! Euren Job könnten viele für CHF 200’000 im Jahr viel besser machen. (Wobei ich hier nicht gesagt habe, dass alle unter Euch überhaupt wirklich ihren Job machen…)

  5. Eigentlich sind wir alle dumme Schafe…
    Stellt euch vor: ein paar Tage Streik und sofort spüren unsere Arbeitgeber wo das wirkliche „Asset“ liegt…
    Aber wir jammern ja lieber und zerfleischen uns in Selbstmitleid

    • Ihr seid in der Tat dumme Schafe oder schon Skalven? Die hohen Herren erhöhen sich ihre Boni, die Ationäre erhalten mehr Dividende und der kleine Angestellte wird entlassen. Mit Moral hat das nichts mehr zu tun! Am 5. Juni habt ihr die Chance – stimmt ja beim Bedingungslosen Grundeinkommen! Das Ganze ist finanzierbar – es ist nur eine Umverteilung des Geldes. Das neue System wird mehr Transparenz und weniger Willkür zulassen. Statt Euch zu bewerben stimmt JA am 5. Juni!

    • Ja, Kleiner Angestellter, im Prinzip hast du recht. Solange aber die „Assets“ bis Oberkante Unterlippe in Konsum- / Hyposchulden stecken und am Ende des Geldes noch viel Monat übrig haben wird das nicht geschehen. Schau dich um! Wieviele deiner Kollegen schaffen es gerade so von Zahltag zu Zahltag, trotz Porsche und Häuschen.

      Diese Schuldsklaven werden es nicht wagen zu rebellieren und falls doch werden sie durch Andere ersetzt.

    • @Martin Meyer: Das bedingungslose Grundeinkommen ist der absolut falsche Ansatz! Die Verhältnisse in den Unternehmen müssen geändert werden.

    • Das bedingungslose Grundeinkommen existiert bereits, allerdings nur für die Konzernleitung, den VR und die MDs.

    • @Pensionär

      Woher wissen Sie denn, dass das BGE der falsche Ansatz ist? Mit alten Methoden kann man nichts gross ändern, wäre aber bitter nötig.
      Und die tollen Errungenschaften Ihrer Generation sieht man bei der Banken tagtäglich.
      In den fetten Jahren konnte man wegen dem Bankgeheimnis vieles verschleiern und die Schwarzgeldkunden waren froh um die Schlupflöcher, darum blieb einiges im verborgenen. Es wurde nicht besser gemacht, sondern nur anders.

    • Ich sags nochmals das BGE wird vieles ändern und endlich Besserung und vor allem viel mehr Transparenz bringen. Wir sollten uns nicht soviel Gedanken um die Finanzierung machen. Es gibt genug Kapital es muss nur anders verteilt werden. Große Errungenschaften hatte immer zuerst etwas utopisches. Folgt mir und sagt JA!

  6. LOL, ich habe schon vor 7 Jahren vorhergesehen, wie sich das entwickelt und dementsprechend gekündigt.
    Bin froh dass ich mir den Verwirrten dieser Erde nichts mehr zu tun habe, wichtig sind gute zwischenmenschliche Beziehungen zu anderen Menschen, nachhaltig helfen können und Authenzität. Das ist das einzig Senkrechte.

  7. Wird Zeit den Kuschelkurs zu beenden. Die grösste Angst der Grossbanken ist eine Bankengewerkschaft. Deshalb ja auch zahnlose Personalvertretungen. Mal nen Warnstreik für 3 Wochen im Zahlungsverkehr aufsetzen! Dann wird endlich klar, wo die Wertschöpfung ist.

    • Bankengewerkschaft? Widerspruch in sich selbst. Und ab einer gewissen Stufe will jeder zum Film…äh zum Bonus. Weshalb nur zahnlose Personalvertretungen? Weil jene, die vielleicht Gegensteuer geben könnten, zum Film wollen. Also nix da von Bankengewerkschaft, höchstens Personalverband, immer schön kuschen und ein Mal gut essen. Das wär’s. Wie bei den PK: Paritätische Abordnungen in den Stiftungsrat. Wer stimmt gegen die Hand, die ihn füttert? (Gewollte?) Fehlkonstruktion. Wem gehört das Geld der PK? Aha. Arbeitgebervertreter haben nichts im Stiftungsrat zu suchen.

    • @Der Rückbauer: Arbeitgebervertreter haben nichts im Stiftungsrat zu suchen?! Ja wer bezahlt dann den schönen überparitätischen Beitrag?!

    • Pensionär: In Bezug auf die Vermögensanlage kommt es kommt nicht darauf an, wer die PK mit wie viel füttert, sondern wer Eigentümer des Vermögens ist. Und das sind die Arbeitnehmer.

    • @Der Rückbauer: Wer ist Eigentümer des Vermögens einer PK?! Wird ja immer besser!

    • Pensionist: Formell ist Eigentümerin die Stiftung, inhaltlich sind es die Destinatäre, und das sind die Arbeitnehmer. Tja, wie müssen ganz neue Wege finden, um aus dem Schlamassel herauszufinden. Wir sind ja bereits bei der Scharia: Kein Zins, nur Gewinnbeteiligung! Kapitalismus ade!

    • @Der Rückbauer: Irgenwann in ferner oder naher Zukunft geht die Sozialpartnerschaft definitiv in Brüche.

  8. Gibt es eigentlich in der CH-Bankenbranche nur noch Versager, Betrüger, Hochstapler & sich selbst total überschätzende Egomanen?
    Ist den Leuten nicht klar das das nur mit einem riesigen Knall enden kann & wird?
    Die ganzen Banken sind doch nicht mehr mit realen Werten verknüpft, alles mehr Schein als Sein….

  9. Alter Kaffi!

    Wo bleiben die Kommentare der CS-ler?

    Wieso? Weil das bei uns, bei der CS bei jeder Reorganisation normal ist. Und das seit ca. 15 Jahren!!! Unterdessen habe ich mich bereits 6 mal intern beworben und finde das top, denn so wird das Vitamin B (etwas) verdünnt.

    • Bin seit 15 Jahren bei der CS und kenne niemanden, der sich jemals hätte neu bewerben müssen … und natürlich läuft alles über Seilschaften bei der CS.

  10. endlich mal den BESITZERN dieses UNprofitablen Ladens eine kleine Dividende ! und das sind wir via AHV/PK naemlich ALLE !

    • Wer aktiv investiert besitzt zum Glück keine UBS / CS oder ähnliche trostlose Aktien.

      Wer vermeintlich kostengünstig (passiv) investiert ist selber Schuld in diesem Boot zu sitzen!

    • @ G.Eiger: Wissen Sie was passiv investiert ist? Dann sagen Sie es mir bitte. Danke.

  11. So dann bewerbe ich mich mal als CEO dieser Bank. Wird Zeit das da mal jemand aufräumt.
    Tipps wie es nicht gemacht wird steht nun in der Firmengeschichte zur Genüge.

    • Wenn es richtig abläuft und einige Mitarbeiter auch den Mut haben, sich auf die richtige Stelle zu bewerben (die eine Stufe höher sein kann als die aktuelle Rolle), dann wird am Schluss in der Tat das Management ausgewechselt. Zumindest nehme ich mal an, dass die darunter liegende Stufe günstiger ist, und bei 2 Kandidaten mit gleichen Fähigkeiten wird der günstigere genommen. In diesem Fall noch nicht auf Stufe CEO, aber innerhalb des Bereichs kann man ja mal damit starten.

  12. Einfach mal so eine Frage:
    Wieso motzen immer Leute, dass „wieder“ ein Stellenabbau geplant ist, und noch mehr Leute davon betroffen sind? Es ist doch eindeutig klar, das Grosskonzerne einfach zu Fett sind, jedoch die lieben Schweizer/innen nur am Motzen sind, das noch mehr gearbeitet werden muss, noch mehr Druck von oben kommt, der Lohn jedoch immer „noch“ zu wenig ist. Ich erachte es als eine gute Übung, dass ein Konzern wie die UBS, CS, und wie sie noch alle heissen, endlich mal einige Managementschichten im Kader abschaffen. Gut so! Weiter sollten Überlappungen abgebaut werden und Prozesse automatitisiert werden!
    Und all euch Hatern die den Kommentar als Abschaum betrachten, sind eh nur die, die von genau diesen Abbau Massnahmen betroffen sind. Get your stuff together und fangt an euch neu zu entwicklen!

    • Es wäre schön, wenn bei diesen Stellenabbau’s auch diejenigen „bluten“, die diese schiefgegangene Geschäftsstrategie zu verantworten haben!!!

    • Einfach mal so eine Feststellung: hast leider gar nichts kapiert.
      Einfach mal so eine Interpretation: – bist zu jung dazu / – bist intellektuell dazu nicht in der Lage / – beides trifft zu.
      Einfach mal so eine Schlussfolgerung: hättest dir deinen sinnbefreiten Kommentar auch in die Haare schmieren können.

    • @Franko, Mr Grosskotz himselfes. Auch Du, Franko, wirst über kurz oder lang über Dein ach so hochgejubeltes System stolpern. Du magst ja DAS crack sein, DER Hero, schlicht Supermann. Aber nur auf Deinem Gebiet. Sonst bist Du ein riesen grosse Pfeiffe, Nuller, Blindgänger. Kansst auswählen falls Dein Intellekt da schafft.

    • he franko, warum muss ich bei deinem beitrag schmunzeln?
      a) weil Du mit sicherheit auch mühe haben wirst, mit diesem deutsch eine bewerbungsaktion zu überleben und
      b) weil ich jetzt weiss, warum es „gratis und franko“ heisst…! 😉

  13. In Neudeutsch damit es alle diese Raubritter und Hallodris verstehen: SHAME ON YOU!!!
    And be assured: eines Tages werden auch die Verantwortlichen für die seit Jahren andauernden, unwürdigen Trauerspiele auf dem Buckel der Mitarbeitenden, Steuerzahler und Sozialwerke die Zeche zahlen.

  14. …ich musste in 16 Jahren CS ganze drei mal an einem Assessment teilnehmen um mich zu beweisen und zu bestätigen dass ich fähig bin ein Team als VP zu leiten. Trotz AAA im MBO…

    Aber ja, ganz viele hat es bei solchen Aktionen „rausgespült“ und meistens eben nicht unbedingt die faulen Sesselfurzer sondern viele fähige motivierte Teamplayer.

    Habe manche menschliche Tragödien dadurch erlebt bis hin zu einem Selbstmord.

    Solche Übungen sind einfach nur verwerflich und zeigen glasklar die Wertschätzung gegenüber dem Mitarbeiter….

    • Das gefällt mir! Bauer bin ich zum Teil schon… da ich einen Schweizerpass besitze… jedoch leider nicht in der Beiz am STammtisch motzen kann. Dafür fehlt mir einfach die Zeit!

    • Wie heisst ein altes Sprichwort: Bauernschläue….übrigens soll das weltweite durchschnittsalter eines Bauern 58 sein. Also dort sehe ich eine Zukunft. Aber auch viele von ihnen sind mit Kredit zugemüllt. Viele … ich schätze 98 prozent inkl. Banker haben einfach das Fiat-Geld System und die Geschichte in verbindung mit Mathe nicht verstanden. Nach 3 Generationen vergisst die Menscheit. Nun heute sind Schulden das Vermögen der Gegenpartei…….und das wird in den nächsten Jahren wieder korrigiert. Doof, nur wer sein Vermögen/Schulden im Bankenkreislauf hat. Ich empfehle mal etwas Bücher zu lesen. Zb. Von James Rickards oder Peter Schiff oder Ferdinand Lips ( er war CH Banker ) also Ihr lieben schaut euch um für einen produktiven Job wie zb. ein Bauer. PS: Ich selbst bin neben einem Bauernhof aufgewachsen und habe als Kind dort oft mitgearbeitet. Heute würde es Kinderarbeit heissen…. es hat mir meine Kindheit sowas von zerstört, dass ich seitdem insgesamt 6 Jahre in der Welt herumreisen musste…Ironie aus 😉 bin jetzt 39

  15. Das ist eine frohe Botschaft. Es muss lediglich noch überlegt werden, wie verhindert werden kann, dass sich diese nach den Entlassungen an unseren Sozialwerken labt. Es lebe der freie Markt!

  16. Als ehemaliger Mitarbeiter der UBS kann ich mir genau vorstellen, was die Absichten dieser Übung sind:

    – Weg mit den Ü50
    – Weg mit Teilzeitern und damit Frauen (viele davon Alleinerziehende)
    – Weg mit unbequemen Mitarbeitern
    – Weg mit den Schweizern

    Die UBS hat sich von der schweizerischen Kultur und Gesellschaft verabschiedet. Das müssen wir zur Kenntnis nehmen.

    Übrigens: Die Mitarbeitenden in diesen Abteilungen sind nicht die Grossverdiener. Die haben ganz normale Saläre.

  17. Wie wäre es, wenn sämtliche Mitarbeiter des Corporate Center mal eine Woche zu Hause bleiben? Wir Schweizer sind viel zu anständig und lassen uns alles gefallen. Wir Mitarbeiter müssen solidarischer werden und füreinander einstehen. Die Einstellung „mich triffts ja nicht, somit alles in Ordnung“ muss dringend geändert werden.

    • Das ist es. Hierzulande und vor allem im Dienstleistungssektor, fehlt diese Streik Kultur. Die Herren oben werden nur hinhören wenn man extremen Druck ausübt. Alleine kann man das nicht, aber da Schweizer eher Individualisten sind (um nicht Egos zu sagen), werden sie nicht an einem Strick ziehen. Und somit verlieren.

    • gute Idee. Die Branche ist eh am Ende, das bedingungslose Grundeinkommen ist in den Teppichetagen schon länger angekommen. Moral gibts da nicht mehr. Traurig diese Entwicklung, erstaunen tut mich aber überhaupt nichts mehr in diesem Laden, wirklich gar nichts 🙂

    • Schön wärs, aber Corp Center tut es nicht. Der Handel müsste mal in den Strike gehen oder die Tagesendverarbeitung lahm legen, denn innert 48h wären beide Firmen ziemlich Tod. Da würde sich in Kürze was bewegen lassen. Nur leider verdient dieser Teil der Bank zu gut und sie sind alle Egos..

    • Nach einer Woche ist die Stelle ins Near Shore verschoben worden mit dem Nachricht „You have been cracowed“.

  18. What we lack, yet? While Mr Ospel has always wanted to hire old staff again because is he was aware that the old staff have a lot of experience with the system of the UBS Bank. And they are more confident. And besides, he had several times further insists.
    What we, as employees more motivated to do our best for our men employer.
    Unfortunately, today exactly with the new management the opposite and the worst of all.

    • The worst of all is not your completely unjustified Glorifizierung of UBS‘ first grave digger Ospel but your terrible „English“.

  19. Wenn man auch die Chefs gleichmäßig abrasieren würde wäre es zumindest fair, aber die finden dann schon irgendwo wieder Unterschlupf.

    HR schmeisst heute das Business, wieso soll der neue Chef noch das Sagen haben wer ihm dann in Zukunft am besten unterstellt sein soll? Wäre doch völlig blöd, dann würde man die ganzen HR Cracks umgehen und merken, dass man sie nicht braucht.

  20. Fraglich ob bei diesem Prozess hier die Wunschkandidaten in der Firma bleiben. Ich würde mir zweimal überlegen ob ich meine Unterlagen bei der UBS einreiche oder sie einfach an eine andere Firma schicke. Scheinbar scheinen die Angestellten ja nicht mehr willkommen zu sein. Aber wahrscheinlich erhofft man sich das ja, möglichst viele freiwillige Abgänge, die ohne Sozialplan gehen, da sie ja selbst gekündigt haben. Oder haben die Angestellten auf ihre bisherige Stelle die Kündigung erhalten? Was passiert wenn sie einfach gar nichts machen?

    Ich gehe davon aus, das bei einer Neubewerbung auch die vertraglichen Bedingungen ändern? Also z.B wird noch auf das Salär gedrückt?

    • Gute Ansicht Madame… Raten würde ich jedoch den MA im BO das sie nicht selber kündigen. Wenn die Bank Ihnen kündigt, haben sie gegebenfalls noch länger Anspruch auf die Bezahlung des Salär.
      Gleichzeitig bewerbt euch bei anderen Banken und bringt euer Know How mit…;-)

  21. Für CS-Thiam und Weisse Weste:
    Der Text müsste nur leicht angepasst werden. Vielleicht so:
    „Herzlichen Dank für Ihren unermüdlichen Einsatz und die Nicht- Weiterführung Ihrer aktuellen Arbeiten“. Was so eine einzelne Einfügung doch alles lösen könnte…:-)

  22. Als ich in den 90er Jahren für eine Japanische Bank in der Schweiz gearbeitet habe, war die Philosophie die, dass bei Gewinnrückrang zuallererst das oberste Kader mit Bonireduktion u.a. „zur Kasse“ kam. Das Topmanagement war zuständig für die Firmenstrategie und somit auch verantwortlich für den Geschäftsgang.
    Es wäre äusserst begrüssenswert, wenn dies auch in der Schweiz Einzug halten würde …. und nicht immer auf Kosten des „Fussvolks“ Sparübungen ausgetragen werden !!!!

    • Keine Sorge, die Schweiz wird Japan in vielerlei Hinsicht noch folgen wenn’s so weitergeht. Ob dies erfreulich ist, ist eine andere Frage.

    • Wenn denn mal keine Normalverdiener mehr in der Firma arbeiten und die Manager das unterste Glied der Hirachie bilden ….
      dann …. und nur vieleicht dann werden die mit solchen Kürzungen rechnen müssen.

  23. Was wenn sich die top qualifizierten Leute überlegen sich gleich auch noch bei einer anderen Firma zu bewerben? Wenn man schon mal alle Unterlagen ä jour hat…

    Welche Art von Personal bleibt dann noch übrig?

  24. wir alle müssen flexibel werden. gerade auch die älteren von uns. was früher war, interessiert niemanden mehr. wichtig ist, jetzt.
    auch die saläre müssen angepasst werden, auch nach unten, wenn es nötig ist und da muss gar niemanden tüpiert reagieren. man hat ja schliesslich die möglichkeit, zu gehen.
    wer über 50 ist und nicht mehr fit ist, um gleiche leistung zu erbringen und sich ständig anzupassen, braucht auch keinen lohn mehr, der hoch ist und zulasten der jüngeren mitarbeiter geht.
    tabu’s, die endlich mal gebrochen werden müssen.
    entweder bleiben wir fit und konkurrenzfähig oder wir werden sozialfälle. übrigens, in der ganzen natur so. wir haben es vergessen. selber schuld.

    • @Frau K.: Sind Sie bereits eine dieser polnischen Fachkräfte?

      Ü50 verabschiedet man, da ihre Sozialkosten (-> PK) viel zu gross sind. Diesen Umstand hat sich die UBS selbst eingebrockt, wenn sie als Arbeitgebering für 54+ über 50% als PK-Leistungen bezahlt! Die Kader (ED, MD,…) freuts und andere müssen über die Klippen springen.

    • @irina kobjcek
      Sie sind eine grosse Zynikerin! Könnten Sie einmal „flexibel“
      definieren. Nach ihrem vorstehenden Erguss glaube ich kaum, dass Sie wissen von was Sie schreiben. Und vergessen Sie nicht, auch Sie werden älter!
      Ihr Geschreibsel ist sehr menschenverachtend und bedarf keinen weiteren Kommentar.

    • Ich glaube nicht, dass 50+ weniger leistungsfähig sind. Sie sind erfahren, einsatzfreudig und entstammen einer Generation, welche um einiges leistungsbereiter war als die heute Zwanzigjährigen. Das Hauptproblem sind die Pensionskassenbeiträge des Arbeitgebers, welche mit dem Alter ansteigen, so dass ein 50+ der UBS plötzlich etliche CHF 1000 mehr kostet als vorher. Und das Problem, dass ein 50+ Jähriger von jüngeren Vorgesetzten unbewusst als Bedrohung empfunden wird, da er sich nicht so leicht unterordnet wie ein jüngerer Untergebener.

    • Frau K.
      Ich sehe das etwas differenzierter. Selbstverständlich gibt es Ü50, die nicht mehr die gleiche Leistubg bringen, wie jüngere. Allerdings gibt es recht viele „Alte“, die hoch effizient arbeiten und dadurch die gleiche Leistung wie Junge erreichen, einfach mit weniger Umwegen und weniger unproduktivem Aktionismus. Dazu kann kommen, dass Ältere tatsächlich für Vorgesetzte unbequemer sind, da sie nicht mehr jeden Sch…. mitmachen. Ideen, die Junge mangels Erfahrung haben und die Älteren bereits sehen, dass es nichts bringt. Solche „aktionistische Umwege“ kann man teils getrost auslassen. Meine Erfahrung ist auch die, dass heute junge bspw. Bachelors Löhne fordern, die früher „unanständig“ gewesen wären, das bei einer oft wesentlich tieferen Bildung, Engagement und Zuverlässigkeit. Ausnahmen selbstverständlich (!!!) auf beiden Seiten. Meiner Meinung nach: Die Mischung macht es und die progressiven Sozialabgaben gehören abgeschafft.

    • @ Irina Kobjcek: Ein wertvolles Gut eines ü50 oder 50+ ist das Know-How, die Erfahrungen, die professionelle Beratung und vieles vieles mehr, was die jüngeren Banker und Bankerinnen bei weitem nicht haben!
      Sie sollten sich schämen so was zu schreiben, unfassbar!!!

    • irina,
      ich sehe, mit ihnen hat die neue ‚markt’religion ganze arbeit geleistet. sie armes kind, sie tun mir unendlich leid… ehrlich….
      ps: viel spass beim fit bleiben…

    • Und ein ü50 bleibt wogegen die jungen MA noch auf der Suche und Wanderschaft sind kaum sind sie eingearbeitet

    • @Irina Kobjcek
      Für Sie hoffe ich, dass sie die 50 in Überschallgeschwindigkeit erreichen und Ihnen genau auf die gleiche Weise gekündigt wird wie Sie es beschreiben. Mal sehen ob Sie es dann immer noch fair finden. Ihre Menschenwürde ist unterirdisch!
      Vermutlich sind Sie genau eine von diesen so genannten polnischen „Fachkräfte“ und Ihr Text wurde Ihnen von Ihren Vorgesetzten diktiert, da ja polnischen Fachkräfte oft nicht selber in der Lage sind selbständig und eigeninitiativ einen Job zu erledigen. Man muss ihnen fast alles Vorkauen oder sie stellen ständig die eigenartige Fragen und die Antworten werden dann doch nicht so umgesetzt wie sie Vorgekaut wurden.

    • Nachdem ich ihren miesen Abschätzigen Respektlosen Menschenverachteden Kommentar gelesen habe, bin ich mir Reuig nur
      1 Sekunde in so einen Kommentar investiert zu haben.
      Bin mir aber trotzdem nicht Reuig Ihnen zurückzuschreiben.
      Da Sie kaum in diesem Alter sind, und sollten Sie dieses Alter erreichen, hoffe ich für Sie dass es Ihnen genau gleich geht.
      Dann werden Sie sich vermutlich hinter faulen Ausreden und schönschwätzerei Verstecken.

  25. Grundsätzlich finde ich die Idee gut, wenn langjährige MA eines Unternehmen sich ab und zu wieder neu bewerben müssen, um herauszufinden, ob sie den neuen und höheren Anforderungen noch immer gewachsen sind.
    Bei der UBS sieht es aber leider so aus, dass dieses Vorgehen eine hinterhältige Art und Weise ist, langjährige MA loszuwerden, die aufgrund ihres Alters hohe Kosten verursachen. Ich wage auch zu behaupten, dass vor allem Schweizer von diesem Abbau betroffen sein werden. Nun denn, es ist gut zu wissen, dass gut ausgebildete Schweizer durch noch besser ausgebildete Ausländer ersetzt werden, die erst noch für ein Trinkgeld arbeiten. So sprudeln die Boni auf Stufe GL noch besser, denn sie hat sich das viele Geld durch ihre extrem harte Arbeit mehr als verdient 🙂

    • Stimme zu: Ein periodischer, professioneller, aber auch fair gemachter „Review“ ist sinnvoll (nicht nur bei UBS!). Jeder Mitarbeitende und jeder Chef muss sich fragen: „bin ich noch am richtigen Platz?“; „habe ich für meinen Auftrag die richtigen Leute?“; „wo liegen Potenziale brach?“; erbringe ich die geforderte Leistung auch kosteneffizient?“ Im geschilderten Fall ist die Art und Weise des Vorgehens aber äusserst grenzwertig und völlig anstandsfrei. Es geht dabei kaum um (fachliche oder soziale) Qualifikationen, sondern um Kosten und Kadavergehorsam. Aus PK-Gründen relativ teure, erfahrene und damit oft auch etwas kritische Mitarbeiter werden so entsorgt. Damit verjüngt und verbilligt sich zwar der Mitarbeiterstamm, aus Sicht der Kunden ist dies jedoch kaum erwünscht. 30-jährige Schnösel bringen weder Erfahrung (z.Bsp. in der Beurteilung eines Kredites), noch die nötige Sozialkompetenz mit (z.Bsp. im Wealth Management).

  26. Lieber Herr Hässig, offensichtlich sind Sie ein Fan der Historie, da Sie in Ihren Artikeln oft (und auch oft unpassend meines Erachtens) Kriegsvergleiche heranziehen.

    Zum Thema: sicher kann und will ich mir kein Urteil über die UBS erlauben. Fakt ist aber ( ob nun in der CH oder auch in D) das es sich viele MA die letzten Jahre sehr bequem gemacht haben und grade bei den immensen Gehältern in der Schweiz im Vergleich zu Resteuropa ist dies nun (bedauerlicherweise für diese Menschen) die Quittung. Offensichtlich haben sich wenige damit auseinandergesetzt das die Welt sich sehr schnell dreht. Das neue Anforderungen zwingend notwendig sind, das man sich weiterbilden muss und ein 1x erreichter Fachausweis in was auch immer, eben schon lange nicht mehr reicht. Ich erlebe oft genug die Fassungslosigkeit (manchesmal Arroganz 😉 , wenn ich die Botschaft überbringe das die Quali eben nicht reicht, auch wenn man 10 Jahre bei einer Bank war. Ich sehe dies grade in der IT.

    Nur schimpfen, das die blöden Deutschen oder Polen die Arbeit wegnehmen oder die Hierachiestufe 1 böse ist, ist zu kurz gedacht.

    Das ganze Arbeitsmarktsystem hier incl. teilweise sehr schlecht marktangepasste HR Abteilungen und deren Prozesse ist ein Trauerspiel und wäre einer Diskussion würdig. Da würde ich als CEO mal genauer hinschauen 😉

    • Danke für den ausführlichen Beitrag. Ich empfehle Ihnen dringends den Rechtschreibkurs als die nächste Weiterbildungsmassnahme. Insbesondere den Teil „dass/das“

    • Die „immensen Gehälter“ in der Schweiz sind doch die Basis für die Hochpreisinsel und die Franken-Geiselhaft. Da werden dann wohl noch schneller die realen Menschen durch die Spalten dieser Fehlkonstruktion fallen. Das menschliche Pfand für Schwarzgeldgewinnabschöpfung und Fremdkriegsgewinne hat seine Schuldigkeit getan und kann vor die Hunde gehen.

    • an die zwei Kasperlemobber:

      Menschen mit einer schwach ausgeprägten sozialen Intelligenz haben die Angewohnheit andere Menschen wegen Nichtigkeiten düpieren zu WOLLEN. In diesem Falle gehe ich davon aus, dass Sie beide einfach Ihren Frust loswerden müssen ohne konstruktive Lösungsansätze zu haben.

      Ist in Ordnung. Das sagt etwas über Sie aus, nicht über mich.

      Ich kümmere mich jetzt um einen Deutschkurs und Sie lesen einfach mal ein wenig Machiavelli

      „Auch wenn man unterliegt, soll man es in Ehren tun“

      Schönen Tag und nein, ich werde auf weitere Ergüsse die nichts mit dem Thema zu tun haben, sondern sich nur um meine Kommata etc. drehen nicht reagieren.

      Happy Day

    • @Headhunterin
      Leider ist es so, dass nicht die grossen Absahner hier in der Schweiz „outgesourced“ werden – sondern wir kleinen Angestellten mit unseren eh schon mikrigen Löhen, welche die ganze ….arbeit für die da oben machen, in den letzten 6-10 Jahren keinen Teurungsausgleich geschweige denn eine Lohnerhöhung gesehen haben.
      Das, liebe Headhunterin, sind die Leidtragenden.
      Aber Sie geben Sich ja nur mit den oberen Rängen ab, daher können Sie das gar nicht beurteilen.
      Machen Sie die Augen auf!

    • An die Headhunterin Vulgo Krokodil:

      Je mehr man sich aus dem Fenster streckt, desto besser sollte die Orthographie sein. Das ist leider eine Tatsache. Sollten Sie wissen.

    • Liebe Headhunterin
      Kennen Sie die Löhne und die Arbeitsstunden von den MA im Backoffice? Wissen Sie auch das manche Wochenende drauf gehen…
      Bitte zuerst ausführlich informieren;-)

    • „Grössere Automatisation und einheitliche standartisierte Prozesse“: Heisst das, dass künftig noch weniger Intelligenz verlangt wird, sondern nur noch handzahme stromlinienförmige Dressmen gebraucht werden, die nicht selber denken müssen, dafür wenig kosten. Wo bleibt die Schweizer Qualität, die vor einigen Jahren noch die Attraktivität des Schweizerischen Bankenwesens ausmachte? Heute können die Versicherungsleute und Bänkler vielerorts nicht einmal mehr selber einen vernünftigen Brief schreiben. Die Arbeit muss an Service Centers ausgelagert, wo man, mit Glück, gerade noch den richtigen Blocksatz erwischt. Unterzeichnet werden die Briefe auch dort nicht mehr, weil zu heikel. Arme Kunden.

    • Ich habe mir mal die Mühe gemacht, die Lebensläufe der Verwaltungsräte der CS zu studieren und insbesondere den Abschnitt „Ausbildung“ etwas genauer angeschaut. Bei den allermeisten finden Sie den letzten Eintrag aus den 70er oder 80er Jahren. Bei dem einen oder anderen aus den 90ern. Bei einem ist nur eine militärische Ausbildung aufgeführt. Soviel zum Thema ständige Weiterbildung. Da muss man sich wohl über gewisse Fehlentscheidungen nicht mehr wundern…

    • @headhunterin:
      1. Dass Sie andere als Kasperle und Mobber bezeichnen, sagt etwas über Sie aus, nicht über diese.
      2. Ihr zweiter Absatz ist vermutlich -wie oben in 1.- ein Resultat Ihres Ärgers über die Kommentare, tragen aber ebenso wenig zu einer Lösung bei (die Sie ansprechen), wie diese selbst. Insofern: werweissend und unnötig.
      3. Ihre Aussage ist inhaltlich wohl mehrheitlich unbestritten. Aber Sie sollten nicht überrascht sein, etwas Kritik zu ernten, wenn Sie von Weiterbildung, Anforderungen und Qualifikationen sprechen, selber aber doch eher zweifelhaftes Deutsch zelebrieren. DAS wird dann eben aufgegriffen.
      4. Es ist lobenswert, wenn Sie sich eingestehen, sich um Ihre Interpunktion und Ihre Grammatik kümmern zu sollen… 😉

    • Liebe Headhunterin
      Da muss ich Ihnen leider recht geben. Herr Hässig motzt genau auch so gerne über das was so reingeflattert kommt von Intern. Am liebesten über all die bösen Firmen die jetzt am umstrukturieren sind.

      Zu all den Unfähigen dummen Kommentaren: Wer sogar am rummotzen ist wegen der Rechtsschreibung, sollte m.E. einmal selber eine Weiterbildung machen. Da hat Frau Headhunterin absolut recht:
      1. Immer mehr wollen
      2. Von nichts kommt nichts. Insbesondere daher, wenn ich in 6-10 Jahren keine Gehaltserhöhung oder einen Teuerungsausgleich erlangt habe leiste ich eh schon zu wenig, da Mann / Frau sich immer weiterbilden sollte um auf dem neuesten Stand zu sein.
      3. Prozessautomatisation ist eine gutes Sache, da ich dann frei werdende Arbeitskräfte anders einsetzten könnte.

      So meine lieben Schwizergeistlimacher: Gebt euch lieber mal einen Ruck und packt mit an anstatt immer rumzumotzen.

  27. Grundsätzlich ist jeder Mitarbeiter verdächtig. Das Problem fängt bereits bei einer Einstellung an. Ich habe mich vor vielen Jahren bei der UBS als Kundenberater beworben. Was da abgegangen ist, war abartig. Für mich war in 5 Minuten klar, für einen solchen Saftladen würde ich nie arbeiten. Zudem müssen sich alle Mitarbeiter irgendwelchen Code of Conducts und sonstigem Blödsinn unterziehen. Teils sind dort gewisse Paragraphen höchst heikel und verletzten den Persönlichkeits-Schutz. Also liebe Leute, die eine andere Möglichkeit noch haben, verlasst die UBS-Titanic sofort.

    • Ihrer Aussage bezüglich Code-of-Conduct-Persönlichkeitsverletzung würde wohl so mancher UBSler zustimmen. Leider hat die Gesetzgebung bereits gewisse Grenzen der Zumutbarkeit überschritten und die Banken sind bemüht, den eigenen Schaden in Grenzen zu halten. Sind ja keine Menschen, sind bloss Bänkler.

  28. Es wäre wünschenswert, wenn sich auch die Topkader der Bank für eine neue Stelle bewerben müssten. Wer weiss, vielleicht könnten ihre (Kenntnisse ?) auch an einem neuen und weniger lukrativen Arbeitsplatz gebraucht werden.
    Den MA wünsche ich viel Glück bei der neuen Auswahl und denkt daran, auch die neuen, vielgepriesenen Aenderungen sind lernbar.

    • Absolut. Auch da sollte mehr auf Qualifikatiom, denn Golfplatzbuddie geschaut werden. ( @Stellenbewerbung)

    • Die Top-Kader müssen sich nicht neu bewerben, denn die haben Ihre Consultants von McKensey bis usw., welche den Top-Kader die Entscheide abnehmen. Es sind ja dann auch die Consultans schuld, wenn etwas schief geht. Auch das spielt eigentlich keine Rolle, denn die Consultants erhalten weitere Aufträge bis zum – es geht immer noch. Siehe die CS!

  29. Wenn es noch immer Leute gibt die es nicht begriffen haben: Oben sitzen die Geier und unten liegt das Aas. Die Geier sind faul und wollen trotzdem fressen mit möglichst geringem Aufwand! Wer sich heute noch als Aas einstellen lässt ist selber schuld!

  30. Nun, die Bankenindustrie ist die Stahlindustrie der 90er Jahre. Wer heute noch in einer Bank arbeitet weiss, dass die einzige Frage ist, wann sie oder er gefeuert wird. Wer wegen des schönen Gehalts bleibt und nicht aktiv vorher geht, „dem wird geholfen“ wie es so schön heisst.

    Fakt ist aber, dass speziell in der Schweiz kaum ein Kunde die Bank wechselt. Wenn alle zur UBS als Kunde rennen, wo ist das Problem, wenn der Service sinkt? Die Kunden scheinen die Gebühren ja nicht zu stören, und auch nicht der Service, sonst hätten wir ja Abflüsse gesehen. Es gibt ja überall billigere Alternativen zur UBS, also muss der Service besser sein. Oder der Ruf?