Vontobels Handelschef, ein crazy Ferrari-Raser

Leiter der Struki-Plattform Deritrade lieferte sich Macho-Rennen mit Porschefahrer – Totalschaden – 90 Tage bedingte Geldbusse.

Der Blick schrieb am Freitag von „harten Bandagen“ im Bankgeschäft. Ein Ferrari-Privatbanker habe einen Dänen im Porsche 911 Carrera im Zürcher Abendverkehr in einen Baum abgedrängt.

Beim Täter handelt es sich um eine grosse Nummer auf dem Finanzplatz. G. ist bei Vontobel, einer alten Familienbank, Chef von Deritrade. Das ist der führende Marktplatz für strukturierte Produkte.

G. rapportiert direkt Roger Studer, der das ganze Investmentbanking der Vontobel leitet. Und auch Studer hat sich als Verkehrssünder im Bentley einen Namen gemacht.

G., heute 60, sass nicht am Steuer einer englischen Nobelkarrosse, sondern drückte im italienischen Rennschlitten aufs Gas.

Im blauen Ferrari T12 für über 350’000 Franken und 700 Pferdestärken wollte der Vontobel-Spitzenmann, der kurz zuvor von der UBS zur Privatbank gewechselt hatte, rasch auf der Höhe des Nobelhotels Baur au Lac rechts abbiegen.

Doch er war auf der falschen Spur. Rechts von ihm fuhr der Däne im seinem Carrera. Für G. kein Grund zum Warten. Er drückte nach rechts, drängte den Porsche-Fahrer ab.

Dieser verlor die Kontrolle über seine Bolide – und krachte in einen Baum. Der Wagen war nur noch Schrott.

G.’s Ferrari hatte ein paar Kratzer abbekommen. Umso teurer wurde sein Strafverfahren.

An seinem Prozess von letzter Woche, von dem nur der Blick berichtete, befand ihn das Gericht schuldig wegen grober Verkehrsverletzung.

G., der von Bekannten als „cooler Lebemann“ bezeichnet wird, wurden 90 Tage zu 900 Franken Tagesansatz bedingt für seine Straftat auferlegt. Zahlen muss er die Summe von 81’000 Franken somit nur, wenn er sich in der Probezeit nochmals falsch verhält.

Hingegen wird die ebenfalls ausgesprochene Busse von 10’000 Franken sofort fällig. Auch der Porsche-Fahrer stand vor dem Gericht, doch er wurde vollumfänglich freigesprochen. Offenbar hatte G.s Anwalt gedacht, er könne für seinen Mandanten mehr herausholen.

Für die Bank Vontobel kommt G.s Vergehen ungelegen. Aus zwei Gründen.

Erstens herrscht bei Vontobel offenbar eine Art Raser-Kultur. Ausgerechnet bei der vermeintlich langweiligen Familienbank ist G.s Ausraster bereits der zweite Fall eines hohen Managers.

Sein Chef Roger Studer wurde wegen überhöhter Geschwindigkeit massiv bestraft. Er musste seinen Führerausweis abgeben.

Doch statt brav zu warten, bis er wieder ans Steuer darf, nahm Studer seinen Bentley frühzeitig aus der Garage.

Und wurde prompt erwischt, kurz vor Ablauf der Strafzeit. Das kam Studer, der mit gegen 3 Millionen zeitweise der bestbezahlte Vontobel-Manager war, teuer zu stehen.

Er musste sein Ticket lange abgeben. Noch immer lässt er sich von einem Chauffeur in seinem Bentley zur Arbeit von der Goldküste in die Zürcher Innenstadt fahren.

Wie soll nun der selbst verurteilte Studer hart mit seinem Direktunterstellten G. ins Gericht gehen?

Zweiter Dämpfer: Gestern berichtete die SonntagsZeitung von einem grossen Fall eines indischen Betrügers mit Wohnsitz New York, der Millionen veruntreut haben soll und von einem US-Gericht verurteilt worden ist.

Trotz Anzeichen von Betrugs liess ihn die Vontobel-Bank weiter sein Geld bei sich halten.

Die Bank sieht bei sich keine Schuld. Ohne auf den konkreten Fall einzugehen, hält sie in einer Mitteilung fest:

„Vontobel verwahrt sich (deshalb auch) gegen sämtliche Vorwürfe, wonach die Bank ihren Pflichten, namentlich ihren Sorgfaltspflichten in Sachen Geldwäscherei nicht nachgekommen ist.“

Und zu ihrem Ferrari-Raser im obersten Kader meinte eine Sprecherin auf Anfrage:

„Es handelt sich um eine Privatangelegenheit und um ein branchenfremdes Ereignis. Daher besteht gemäss Arbeitsrecht kein zwingender Handlungsbedarf seitens Vontobel, da es nicht mit der Arbeitstätigkeit in Verbindung steht. Der Mitarbeiter hatte uns proaktiv nach dem Vorfall informiert und wir haben es zur Kenntnis genommen.“

Kommentare

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  1. Es geht noch charakterloser und peinlicher. der, von Widmer-Schlumpf als finma Chef geholte Engländer, (Begründung: es kommt nicht auf die Nationalität, sondern auf die FÄHIGKEITEN an!) war als United Bandit Swiss Manager in Japan bei Zins Manipulationen erwischt und entsorgt worden. für Schweizer Banken sind nur extrem befähigte gut genug

  2. Ich glaube nicht mehr an Zufälle. Die beiden Herren sind doch einfach aufeinandergetroffen, um beim Rest eine gewisse Thematik ins Bewusstsein zu rufen. Ist Freddie Mercury an Aids gestorben, damit das „all sexuelle“ ins Bewusstsein rücken konnte? Wurde 2 Pac erschossen, damit Probleme der Afroamerikaner in den Strassen ins Bewusstsein rücken konnten? Ist Senna tödlich verunfallt, um die Sicherheitsproblematik ins Bewusstsein zu rufen? Ist Zyzz so jung gestorben, um den Steroidkosnum von Jugendlichen ins Bewusstsein zu rücken? Und was, wenn das und nur das der wahre Grund war? Dann ist jedes Urteil doch überflüssig, nicht?
    Meine Adoptivmutter pflegte immer zu sagen: Nichts ist für nichts…

  3. Der Unfall lässt mich – ehrlich gesagt – kalt und wäre eigentlich Privatsache. Für die Bank müsste das Verhalten aber schlimm sein, denn es zeigt die charakterliche Verwahrlosung und den rüppelhaften Umgang der sich auch in der Firmenkultur niederschlagen dürfte.

  4. Einem Albaner wäre garantiert keine bedingte Strafe ausgesprochen worden. Aber da es sich bei diesem Mösiö ja eh schon um einen handelt der im organisierten Verbrechen (Bänker) als Angestellter mit fettem Bonus arbeitet, kommt der quasi Straffrei davon. Schade hat er nicht mal seinen Potenzersatz geschrottet. Was für ein pupertierender, kleiner, impotenter Schnösel.

  5. Für manche sind ja Sportwagen ein Ersatz für die sogenannte Schwanzlänge. Ich interpretiere das Geschehnis nun mal so. Beide haben Ihre Schw… auf den Tisch gelegt um zu vergleichen, einer hat den Kürzeren gezogen.

    Mehr gibt es vermutlich nicht zu sage bzw. will man zu dieser Angelegenheit nicht!

  6. Früher, als die wirklich echten geschalteten Ferraris nur ganz selten zu sehen bzw. eher zu hören waren, da schaute der Geneigte mit Respekt und Achtung- auch auf den Fahrer resp. in ganz seltenen Fällen auch auf die Fahrerin wie diejenige Lady mit ihrem 512BB in den 80ziger Jahren in Küssnacht.
    Heute, wo Bänkler und sonstige Diebe im Gesetz auf Kosten der Kundengelder sich hinterhältig bereichern, Zuhälter und Co. mit 8 Zylinder Kisten in tiefen Gängen durch die Stadt „düsen“ ja, das lockt wenn überhaupt, nur noch Leute hervor, deren Intentionen offensichtlich klar sind.
    Man muss schon sehr sehr dumm bzw. beschränkt sein, überhaupt so eine Aktion durchzuziehen respektive sich dazu hinreissen zu lassen, wie es dieser umschriebene Bänkler (den Namen kennt e schon jede) sich leistete.
    Ein echter Ferrari Fahrer gibt Dritten den Vortritt denn, am langen Ende des Tages weiss dieser ganz genau: das Gute kommt zu denjenigen, wie warten können!

  7. ich kenne weder den einen noch den andern. den genauen unfallhergang kenne ich ebenso wenig.
    umso erstaunlicher ist ich es einmal mehr, wie sich der durchschnittliche bünzli hier im forum zur moralischen, gesellschaftlichen oder psychologischen instanz aufschwingt und seinen mist dazu absondert.
    speziell die repliken auf den post von neidgenosse illustrieren das herrlich – sage und schreibe dreimal darf man lesen: „mit neid hat das nichts zu tun…!“ ach, wirklich?
    hört doch auf, immer in den privatangelegenheiten von irgendwelchen leuten rumzuwühlen, die ihr nicht kennt und entspannt euch mal!
    wen würde es denn interessieren, wenn der däne einen audi a4 und G. einen hyundai ix35 gefahren wäre? richtig, kein schwein!
    also lächelt, denkt euch was immer ihr wollt und seid froh, habt ihr es nicht nötig, euch zwecks kompensation anderer mankos einen ferrari in die garage stellen zu müssen! und wenn ihr das nicht könnt, spielt der neid eben doch eine rolle!

    • freut euch, dass der spengler, der automaler etc. arbeit hat, wohlgrsagt, lokal arbeit hat, ein familienvater verdient bazzili, nicht zu sprechen vom versicherungschnuischti, der endlich seiner statistischen arbeitsleistung näher kommt. summa summarum: seien wir doch diesen herren dankbar, dass sie wirklich etwas fürs CH bsp getan haben…..auch die herren der polizei kamen noch zum einsatz u dürfen noch einen statistischen eintrag vermerken. was würde die kuhaugenbundesrätin aus dem riieblikanton wohl sagen: es isch e win win situation!

    • @ get real (eher get ir-real!)

      So ein Dünnpfiff!

      Es geht doch gar nicht um den Ferrari. Es geht doch darum, dass ich – mit welcher Karrer auch immer – die Situation beherrsche und nicht vorsätzlich den EGO trip fahre und andere Unbeteiligte gefährde – denn darum geht es nebenbei auch noch.

      Und zum ultimativen Kick fahr ich gerne auf der Anneau du Rhin im Nordosten Frankreichs meine Runden. Dann aber weiss ich was ich tue.

      Also hören Sie doch auf mit diesem inszenierten pubertären Shitstorm, Sie Oberbünzli!

    • „und wenn ihr das nicht könnt“ : entlarvt den coolen Alles Kleinschreiber. Der Stil des Eintrages verrät ja so einiges.
      Get real Angestellte, raus mit Euch.
      Get real, hier ist doch kein Kindergarten.
      Get real, wenn ihr nicht mithaltet beim in den Rücken stechen.
      Get real, ich muss zeigen, was ich habe und das ist, was ich nur mit Geld kaufen kann, da ich nichts anderes zeigen kann.

    • @ferrari-fahrer: oho, da bin ich einem wohl auf seine imaginäre schwanzverlängerung getreten. die er auch noch – man darf ihn jetzt offiziell bewundern! – in frankreich über die rennstrecke bolzt. wow, was für ein mann! nur was ein shitstorm ist, wird er nachlesen müssen…
      @Peter Müller: Für Sie natürlich gerne auch in der Schulversion. Was genau möchten Sie eigentlich sagen mit Ihrem Gelaber?

    • @get real: Oh, Sie beherrschen ja doch die Grossschreibung! Wenn gepflegte Kommunikation in korrekter Schrift für Sie gleich Schulversion ist, möchte ich nicht der Empfänger Ihre emails sein.

      Ich übersetze meinen Text mal in Ihre Sprache:
      Ihr für diesen Kommentar gewählter Name „get real“ deutet darauf hin, dass Sie wissen was real ist, die anderen nicht. Oder vielleicht noch einfacher: „Sie = Macher, Andere = Tagträumer“.

      Der Vermerk auf „und wenn Ihr das nicht könnt“ am Ende Ihres Kommentares wirft den anderen Kommentarschreibern Neid vor. Oder noch einfacher: „Ich=Viel Geld, Andere = Versager“.

      Aber den Kern des Problemes verstehen Sie offensichtlich nicht. Natürlich ist der Autostreit Privatsache, aber als Bank sollte ein Fragezeichen hinter emotionaler Instabilität gesetzt werden. Zu viele Leute, die uns alle dadurch gefährden, arbeiten in den Banken auf Posten wie im genannten Beispiel.
      Und dann wieder Wehklagen, wenn die Bank wegen Zockerei an die Wand fährt: man ist ja systemrelevant.

    • @ get irreal

      Au Weia Sie Neidhammel:

      Sie dürfen gerne mitfahren, damit Sie auch von der «imaginären Schwanzverlängerung» – wie Sie das so schön schreiben – profitieren können. Nur Aussteigen sollten Sie nicht, auch wenn’s Ihnen schlecht wird, sonst gibt’s einen Shitstorm für Sie, und das sollten Sie Ihrem Ruf zuliebe tunlichst vermeiden!

  8. Die Geschichte fängt am 18.10.2014 an. Unbemerkt von allen Neidgenossen. Das Gesetz hat verhalten und der Schuldige wurde verurteilt. Wäre es VW gegen Toyota gewesen, wäre es nie im Blick gekommen und schon gar nicht auf diesem „Finanzblog“ . Macht es die Produkte der Bank Vontobel besser oder schlechter? Nein, aber die Neidgenossen haben wieder Munition um ihrem Frust freien Lauf zu lassen. Nicht alle haben Bonus. Nicht alle sind gesund. Nicht alle können Doktor werden. Nicht alle können Pilot werden. Nicht alle können Tierarzt werden. Darum, einfach geniessen was man hat und nicht immer schauen was andere mehr haben. Der, welcher noch nie gegen irgendein Gesetz verstossen hat, kann den ersten Stein werfen.

    • Das hat nichts mit Neid zu tun, sondern einfach damit, dass sich solche Menschen mit ihrem Verhalten in ethischer und moralischer Hinsicht von jeglicher verantwortungsvollen Position disqualifizieren. Wer rast und andere Menschen gefährdet oder sich das Recht nimmt, ohne Fahrerlaubnis weiter hinter’s Steuer zu setzen wird kaum Empathie für Subalterne zu empfinden oder Weisungen und Gesetze in der Bankenindustrie einhalten. Solche Personen sind m.E. ein substanzielles Risiko für VT.

    • Dies hat nichts mit Neid zu tun, mein Lieber. Aber Sie haben es nicht wirklich verstanden. Es hat damit zu tun, dass die allgemeine Bevölkerung ein Unbehagen gegenüber dem Benehmen solcher Banker empfindet. Und in der Tat mag es sehr wohl die Produkte der Bank Vontobel schlechter machen, wenn man bedenkt, dass diese Person sehr impulsiv handelt. Auch wenn es keine direkt beweisbare Korrelation gibt, mich jedenfalls hält es davon ab, ein Produkt von solchen Leuten zu kaufen.

      Verstehe auch nicht, warum man bei strukturierten Produkten so viel bezahlen muss. Strukis kann jeder mit ein paar Klicks herstellen.

      Und gönnen wir diesen Leuten den Ferrari. Bei den meisten ist es ja nicht die Freude am Auto, sondern eher die Kompensation anderer Probleme, die zum Fahren mit diesen Boliden führt.

    • Ihre Antwort ist so simpel, dass man Sie überall und immer bringen kann; sie ist einfach hohl.

      Mit Neid hat das Ganze überhaupt nichts zu tun, denn einen Bank-Handelschef muss man nicht beneiden. Beneiden tu ich eher Menschen, die eine intellektuell anspruchsvolle Leistung erbringen und sich dementsprechend in einem Berufsbild befinden, wo neben Fachkenntnis auch Stil und Selbsteinschätzung nötig sind; zudem Menschen, die sich im Griff haben. Sie erwähnen einige.

      Der Vorfall hat daher nichts mit Neid zu tun, sondern mit dem Misshandling einer Drucksituation. Und wenn ein Ober-Geldhändler diesem Druck vorsätzlich so begegnet, dann ist er in einer Führungsfunktion mit so viel Geldverantwortung einfach falsch am Platz. That’s all.
      Ein Pilot, der z.B. vorsätzlich so reagiern würde, wenn z.B. ein anderes Flugzeuge das Auflinieren auf die gleiche runway erzwingt (ohne clearance nota bene), würde sofort entlassen, weil er sich in Drucksituationen nicht mehr im Griff hat.

      Es gelten nun mal graduell andere Anforderungen in verantwortungsvollen Jobs. Er ist ja nicht 08:15 Angestellter. Ist das so schwer zu verstehen?

    • Ueli, Peter Müller, KMU Inhaber.
      Seit wann muss man Vontobel strukturierte Produkte kaufen? Gibt ja genuegend Anbieter (Bitte vorher einfach das Strafregister aller Mitarbeiter studieren).
      Wann ist ein Banker eigentlich eine Privatperson? Er arbeitet 10 Stunden ungefähr und macht dabei wahrscheinlich einen gute Job. Nachher ist er immer noch eine Person des öffentlichen Interesses. Sind bankers public figures oder wurden sie gewählt?
      Nein. Sie fahren Ferraris, daher hat man das Recht sie öffentlich als unseriöse Berufsgattung darzustellen und 24 Stunden auf Schritt und Tritt zu beurteilen.
      Gruss an alle Neidgenossen!

    • Jaja, ein Typ mit Pseudo ‚Neidgenosse‘ outet sich immer wieder mal und gibt seine simple und beschränkte Sicht der Dinge zum Schlechtesten. Irrelevant, hat einfach immer noch absolut nichts verstanden.

    • Neidgenosse, ich verstehe was Sie meinen und es ist ein Korn Wahrheit dabei. Bitte aber beachten, dass wir eine Gemeinschaft sind, nicht nur eine Anhäufung von Individuen. Wenn nämlich Letzteres Trumpf ist und jeder sich holt was er kann nur zu seinem eigenen Nutzen, dann sieht auch niemand mehr ein, weshalb er ein Opfer bringen soll. Militärdienst ? Nein danke. Am littering-Tag mitmachen ? Was bringt’s, also nein danke. Einigen Asylanten ehrenamtlich Deutschunterricht erteilen ? Nur für Dumme, also nein danke. Und so weiter. Die Gemeinschaft stirbt oder es wird alles so teuer, dass keiner mehr Geld auf die Bank Vontobel bringt …

  9. Kann mir jemand sagen, wo/wie man beim Baur au Lac jemanden in einen Baum drängen kann? Rechts hat es durchgehend ein Trottoir ind eine Mauer…

    Luki ist das Deine offizielle Bewerbung beim Blick? Wie es scheint findest Du selbst dort keinen Unterschlupf. Wird wohl nix mit dem Ferrari für Dich……

  10. Jeder soll mit seiner Kohle machen was er will. Einige kaufen sich Gartenzwerge, andere lassen sich die Brüste vergrößern, manche kaufen sich Autos und nochmals andere stecken tausende von Franken in Briefmarken Sammlungen und Wein.

    Ob die lieben Personen jetzt mit den neu-gekauften Sachen noch die Grenzen der Legalität testen ist ihnen selber überlassen, solange das Gesetz nachher sein Urteil erhebt.

  11. Ich bin froh, dass diese „Manager“ mein Geld nicht verwalten. Das Verantwortungsbewusstsein dieser Herren scheint ziemlich rudimentär ausgebildet zu sein. Vielleicht ist das ja auch der Fall wenn’s ums Geld von Kunden geht ? Nein danke !

  12. Oder es zeigt mal wieder, dass das viele „Bonusgeld“ noch keinen guten Autofahrer macht! Und nachgeworfenes Geld macht noch keinen guten Charakter! Aber eben, man legt mehr auf gute Ettikette um zu zeigen was man hat! Und für viele ist ein Ferrari immer noch mehr Wert als soziale Gerechtigkeit und ein normaler Lebensstil……

    • Bin selber auch Ferrari-Fahrer, muss mich aber sehr oft ärgern über diese gehirnamputierten Deppen, welche in der Stadt die Motoren extra hochdrehen lassen bei geöffneten Auspuffklappen und jeweils Beschleunigungsrennen zwischen zwei Ampeln fahren müssen. Mit solchen Dorftrotteln möchte ich mich eigentlich nicht in denselben Topf werfen lassen. Igitt! – Vielleicht sollte ich meinen Ferrari abstossen…

    • @Ludwig. Eigentlich haben Sie ja Recht. Trotzdem: habe mir an meinem Bentley extra den „Topf“ öffnen lassen. Affentittengeil kann ich da nur sagen. Vorteil: ich muss nun gar nicht mehr beschleunigen um ein Grosi zu erschrecken. Standgas reicht. 🙂

  13. Solche Vorfälle bestätigen immer wieder die Beobachtung, dass so viel Geld den Geisteszustand der Betreffenden verändert. Diese Summen die niemand mehr zählen kann verleiten zur Haltung „alles ist möglich“ , “ ich habe keine Grenzen“ , „Regeln und Gesetze sind für andere, nicht für mich“ sowie zu einer menschenverachtenden Masslosigkeit die auf den Chefetagen beobachtet werden kann. Wie lange lassen wir zu dass unsere Gesellschaft, der gesellschaftliche Zusammenhalt, unser Finanzsystem von solchen „hungry spirits“ zerstört werden?

    • @Katharina Gattiger

      Herzliche Gratulation. Das war ein Schuss ins Schwarze. Der Gedanke ist es wert, weiter vertieft zu werden. Warum lässt sich eigentlich die Mehrheit von der einigen wenigen, der Geldgier vefallenen Individuen terrorisieren? Albert Camus mit Rhinoceros lässt grüssen.

    • Diese Aussage wird alleine dadurch bewiesen, dass die überwiegende Mehrheit der Raser die bonusverwöhnten Banker sind. Der gesellschaftliche Zusammenhalt ist durch die sich hier tummelnden Neider um einiges stärker gefährdet. Ihr würdet euch wohl den Finger abschneiden, wenn so ein Banker dafür die ganze Hand verliert. Ach ich vergass – mit Neid hat das ja nichts zu tun. Aber ich verstehe das wohl nicht, da ich schon zu verblendet bin von all dem Geld.

  14. Schämt euch alle miteinander, was habt ihr auch für
    Charaktereigenschaften? Von einem echten Banker
    erwarte ich Anderes.
    Ernst

  15. Wer den Test entwickelt, welcher Psychopathen zu 100% entlarvt, wird unendlich viel Nutzen bringen und reich dabei. Das Verhalten von verantwortungslosen CEOs und leitender Angestellter richtet mehr Schaden an, als illegale Drogen, Alkohol, Zigaretten und Fettsucht. Zu Vontobel: Ihre beiden Autorowdies haben sich selbst verraten, wenn Sie jetzt nicht handeln ist Ihnen nicht mehr zu helfen!

    • Die beiden Fälle zeigen exemplarisch auf wie rücksichtslos diese beiden Angestellten sind. Leute mit schlechtem Charakter. Möchte die GL (und der VR) der Bank Vontobel wirklich solche Leute in leitender Stellung haben. Auch wenn sich ein Angestellter privat strafbar macht, kann das für den Arbeitgeber nicht irrelevant sein. Als grosser Kunde der Bank würde ich jedenfalls ernsthafte Bedenken bei der Bankleitung melden.

  16. Wie der Herr, so´s Gescherr! Früher – d.h. zu Zeiten als Vorgesetzte noch Vorbildcharakter hatten, wären solche Typen (auf die Verwendung des Begriffs Mitarbeiter wird hier bewusst verzichtet) fristlos entlassen worden – nur schon aus Imagegründen. Aber ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert, nicht wahr?

  17. Menschen mit einem so ramponierten EGO sollte man weder ein schnelles Auto anvertrauen, noch Verfügungsmacht über grosse Geldtransaktionen, geschweige denn eine Führungsaufgabe.

    Aber in der Finanzwelt ist er in guter Gesellschaft mit seinesgleichen. Persönlichkeitsdefizite können in diesen Subkulturen bequem ausgelebt und eingebracht werden! Leistung ist dort weder messbar, noch nötig. Nötig ist einzig, sich im Netzwerk mit Seinesgleichen das Händchen im Honigtopf zu halten!

  18. @LH danke fürs aufklären wer das nun war im Blick.
    Zum Inhalt: Sind das unsere bodenständigen Bänkler welche down to earth sein sollten. Bei solchen Löhnen sollten diese Leute eher mit Understatement glänzen. Zum Glück ist IP nur auf Deutsch vorhanden sonst würde der Geldabzug von den Vontobel Kunden nur noch zunehemen.

  19. Wie der Herr, so’s Gescherr! Vielleicht sollte man bei Vontobel mal die ethischen Leitlinien überarbeiten!
    Verhalten im Straßenverkehr ist zwar Privatsache, dennoch lassen sich daraus Charaktereigenschaften ableiten, welche auch im Berufsleben nicht unbedingt wünschenswert sind und den Geschäftspartnern/Kunden zu Denken geben sollten!

  20. Das spektakuläre, folgenschwere und schicksalhafte Großschadensereignis bestimmte den Verlauf des SMI noch im darauffolgenden Monat.

    Selbst heute pilgern täglich hunderte von Christophorus-Jüngern an die Unfallstelle, um das Andenken des zerstörten Porsche zu bewahren.

    In Maranello wurden am Folgetag zum Gedenken die Fließbänder für 20 Minuten angehalten und die Fahnen auf Halbmast gehißt.

  21. Es würde wohl zu kurz greifen, aufgrund der automobilen Verfehlungen einzelner Kollegen aus dem Investment Banking auf ein grundsätzliches Fehlen jeglicher Risikokompetenz im Hause Vontobel zu schliessen. Hierfür scheinen mir die jüngsten (Panama-)Nachrichten in der Sonntagspresse wesentlich geeigneter. Wollen wir mal hoffen, dass die amerikanischen Behörden nicht zu hellhörig werden…

  22. Was ist denn das für ein Thema….ein kleiner Zusammenstoss mit dem Fahrzeug oder etwas zu schnell gefahren…..? Dann auch noch ein hübscher Wagen und Story ist fertig…..

  23. ‚Proaktives Verhalten‘ auf der Strasse und beim Arbeitgeber Vontobel, heisst aufs Gas drücken bis der Gesetzgeber HALT befielt.

    Muss man davon ausgehen, dass Banken und „Bänkli“ dereinst nebst dem Finanz-Geschäft auch derivative Garagen unterhalten, damit Boni-Klotzer ihre ‚Talente‘ vor Ort in PS umlagern können?

    Stets im 7. Himmel dank dem Auto-Fimmel 🙂

  24. „Der Mitarbeiter hatte uns proaktiv nach diesem Vorfall informiert, lässt die Bank Vontobel wissen. Diese neuen Modewörter, wie „proaktiv“ gefallen mir ausserordentlich, können aber nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass Autofahren, auch heute, immer noch Charaktersache ist !

    • … bei solchen Charakteren weiss man als Arbeitgeber, dass mit „proaktiv“ wohl „schon vor der Anstellung“ gemeint ist.

      Das heisst, dass man als Arbeitgeber in dieser Branche weiss (und scheinbar in Kauf nimmt), dass diese Typen ein grosses pupertäres Risko darstellen – nicht nur im Umgang mit Autos.

    • @Gerhard: Solche Leute stellen ein Sicherheitsrisiko dar, nicht nur im Strassenverkehr, sondern auch für die Bank. Ob sich die Bank von leitenden Angestellten mit solchen offensichtlichen Charakterschwächen trennen soll, muss ein Thema sein.

  25. Die verdienen einfach zu viel, damit Sie für so ein Mist ihr Geld rausschmeissen können. Und das abdrängen ist ja tiefstes niveau. Und solche Leute sind Chef in einer Bank,
    pfui.

  26. Zum Glück fahre ich Rolls Royce. Es scheint ja mittlerweile jeder einigermassen nach oben gekommene, angestellte und beliebig austauschbare Bankenschnösel einen Ferrari, Bentley oder – eine Etage tiefer – Porsche zu fahren.

    • Ich kenne das Gefühl nur zu gut. Aus eben diesem Grund bin ich irgendwann wieder auf Volvo umgestiegen. Man muss es sich halt leisten können aus diesem Wettrüsten der Eitelkeiten auszusteigen, darin liegt der wahre Luxus!

    • @Hemingway: Ein Volvo ist mein Alltags-Stadtflitzer, nachdem Saab leider eingegangen ist… 😉

  27. Sozusagen die Karikatur des „Privatbankers aus Zürich“, was hier beschrieben wird. Mann-oh-Mann! Was müssen bloss echte Cracks und solvente Kunden von solchen Darstellern/Angestellten halten?

    • Die Vorverurteilung in diesem Blog ist interessant. Ferrari versus Porsche. Ok. Das kennen wir von Autorennen auf dem Ring.
      Ein paar Kratzer versus gegen einen Baum knallen, das ist neu.
      Entweder hat der G. einen richtig teuren Schaden am Ferrari in zehntausenden von Franken der beweist, dass er den Dänen abgedrängt hat, oder der Däne hatte seinen Porsche nicht im Griff und ist aus eigenem Verschulden gegen einen Baum geknallt. Wem soll man vertrauen? Nur der Logik, und diese ist in dieser Story nicht kongruent.
      Interessant wie der Mensch aufgrund von emotional gewählten Formulierungen vorverurteilt, auch wenn das Selbstverschulden beim Porschefahrer liegen muss, denn mit ein paar Kartzern lässt sich im städtischen Verkehr kein Fahrzeug so stark abrängen, dass es in einen Baum knallt und Totalschaden erleidet. Come on, get real and start thinking! Don’t cry me a Limmat!