Brexit, der Anfang vom Ende der EU und des Euros

Es ist passiert – die Briten haben dem Bürokratiemonster EU mit seinen offensichtlich völlig weltfremden Kommissaren die rote Karte gezeigt. Entgegen vieler Prognosen und trotz einer immensen Angstkampagne der EU-Befürworter haben sich die Briten anders entschieden und somit Schockwellen in die ganze Welt gesendet.

Nicht nur ins politische Establishment, sondern auch an die Finanzmärkte von Japan bis Chile. Dieses „Black Swan“ Ereignis hat so manchen Politiker auf dem falschen Fuss erwischt. Die Reaktionen waren drastisch, ja fast schon beleidigt – man war wohl zu siegessicher. Erst wollte man die Briten nicht gehen lassen und nun will man sie so schnell wie möglich los werden – am liebsten schon gestern.

Die Strategie der Angstmacher ist nicht aufgegangen. Die Briten haben sich nicht einschüchtern lassen, sondern haben sich gegen die EU und für mehr Selbstbestimmung entschieden. Auch wenn es offensichtlich zahlreichen Politikern nicht passt, ist diese demokratische Entscheidung des britischen Volkes zu akzeptieren – so funktioniert nun mal Demokratie.

Erschreckend ist das Demokratieverständnis einiger Politiker, wenn zum Beispiel Volker Kauder (CDU) die britische Regierung mit der Aussage kritisiert: „In Deutschland wäre eine solche Entscheidung nicht möglich.“

Im Gegensatz zum allgemeinen Tenor, der von einem traurigen und schwarzen Tag für Europa spricht, sehen wir es positiv. Es ist ein guter Tag für die Menschen, für die direkte Demokratie, und wir sind davon überzeugt auch für Europa. Gerade wenn man die Bürger Europas wieder in die demokratischen Entscheidungsprozesse mit aufnimmt, entzieht man extremen Kräften ihren Nährboden, begegnet der gefährlichen Politikverdrossenheit und schafft ein Europa der Menschen, welche sich damit besser identifizieren können.

Was sind die Folgen des Brexits? Die EU verliert mit Grossbritannien nach Deutschland und Frankreich den drittgrössten Nettozahler und ungefähr 20 Prozent ihrer Wirtschaftskraft sowie die zweitgrösste Volkswirtschaft, die drittgrösste Bevölkerung und das europäische Finanzzentrum London.

Ferner wird die EU einen von zwei ständigen Sitzen im UN-Sicherheitsrat verlieren. Des Weiteren verliert die Regierung Merkel auch einen ihrer wichtigsten Verbündeten, einen Verfechter einer liberalen Wirtschaftspolitik. Zukünftig wird ein anderer Wind wehen, und die Länder des Südens werden mehr europäische Ausgaben fordern. Es wird also teurer für uns.

Wie konnte es soweit kommen? Was sind die Ursachen für das Wahlergebnis?

Vorab: Nicht Europa ist gescheitert sondern die EU mit ihrer Fassadendemokratie. Das ist ein meilenweiter und wichtiger Unterschied.

Eine EU der Institutionen, Elfenbeintürme und Bürokratien, eine EU der feudalen Kommissare, von denen sich viele Bürger Europas schon lange nicht mehr abgeholt fühlen. Ein aufgeblähter bürokratischer Wasserkopf, der die Bürger Milliarden kostet. Die Europäische Kommission, die das einflussreichste Organ der EU ist, wird vom Europäischen Rat nominiert – und zwar unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Zwar muss die Kommission vom Parlament bestätigt werden, was unter anderem die Gewaltenteilung sichern soll, doch wirkt das angesichts der schwachen Position, die das Parlament innehat, wie Hohn. Eine EU mit dem Präsidenten der Europäischen Kommission – der schelmische Luxemburger Jean-Claude Juncker -, der sein Land zu einer riesigen Steueroase für Grosskonzerne gemacht hat und uns jetzt etwas von Steuergerechtigkeit erzählt, kann man nicht wirklich ernst nehmen.

Die Briten haben eine EU abgewählt, die von uns Bürgern zu Recht erwartet, dass wir uns an die Gesetze halten. Warum ist es jedoch legitim, dass Staaten, Regierungen und somit Politiker gegen Recht und Gesetz verstossen dürfen – und das am laufenden Band ohne Konsequenzen?

Seinen Anfang nahm dieses Gebaren bei den Maastrichter Verträgen von 1992. Das jährliche öffentliche Haushaltsdefizit (Neuverschuldung) darf 3 Prozent des BIP nicht überschreiten, und die Gesamtschulden der öffentlichen Hand dürfen nicht mehr als 60 Prozent des BIP ausmachen.

Inzwischen hält sich längst kein Land mehr an die Maastrichter Kriterien. Als erstes waren es übrigens wir, die Hand in Hand mit Frankreich das Fundament zerstört haben, weil zwei sozialistische Parteien in beiden Ländern Wahlversprechen finanzieren mussten. Gleiches gilt auch für die sogenannte No-Bailout-Klausel (Kein Land haftet für die Schulden der anderen), die ebenfalls ein Teil des Maastricht-Vertrages ist und im Zuge der Krisen seit 2008 ad acta gelegt wurde.

Die Briten haben ein Schlaraffenland der EU-Bürokraten abgewählt, denn fiskalisch misst die EU mit zweierlei Mass. Auf der einen Seite geht sie massiv gegen Steuerschlupflöcher und Steueroasen vor. Für die eigenen Mitarbeiter hingegen gelten andere Regeln. Trotz besserer Bezahlung zahlen EU-Beamte nämlich wesentlich weniger Steuern als Beamte, die in Deutschland auf vergleichbaren Posten arbeiten.

Wie kann das sein? EU-Beamte unterliegen nicht den nationalen Steuersätzen. Statt an den deutschen Staat zahlen sie eine Gemeinschaftsteuer, die in den EU-Haushalt fliesst. So zahlt ein alleinstehender Topverdiener an die EU etwa 25 Prozent des Bruttoeinkommens an Steuern. Wäre er nicht in Brüssel, sondern in Deutschland beschäftigt, hätte er satte 39 Prozent an das Finanzamt abzuführen.

In Sachen Bruttogehalt übertrumpfen selbst bescheidene Posten bei der EU das Salär unsere Kanzlerin – über 4’000 EU-Beamte verdienen mehr als sie. Annähernd so viel wie die Kanzlerin verdient beispielsweise ein Referatsleiter mit Personalverantwortung für eine Abteilung in der Grössenordnung von ein paar Dutzend Mitarbeitern.

Da sich die EU ständig vergrössert, wurde mit dem Vertrag von Lissabon eine Reduzierung der Mitglieder der Europäischen Kommission beschlossen. Gekippt wurde das ehrenwerte Vorhaben aber schon wieder im Mai 2013. Seit dem Beitritt Kroatiens im Sommer 2013 zählt die Kommission 28 Mitglieder, die es jeweils auf ein Jahresgehalt in Höhe von 300’000 Euro bringen.

Neben einem fünfköpfigen Kabinett und diversen Sekretären steht ihnen laut Bund der Steuerzahler ein Dienstwagen zu, der monatlich 2.’00 Euro Leasing kosten darf, und ein Fahrer.

Zum üppigen Grundgehalt der EU-Parlamentarier kommen allerlei Zulagen – steuerfrei versteht sich – und Privilegien. So wird der Schulbesuch oder das Studium der Kinder mit monatlich 330 Euro bezuschusst und – je nach Grundgehalt – eine Haushaltszulage von 200 bis maximal 517 Euro gewährt.

Für Heimfahrten fällt Extraurlaub an. Entfernungen von 251 bis 600 Kilometern werden mit zwei Tagen vergütet; bei mehr als 2’000 Kilometern gibt es sechs Sonderurlaubstage. Für Beamte aus Portugal oder Griechenland ergeben sich somit 45 zusätzliche freie Tage im Jahr. Vielleicht war deshalb die Reaktion aus Brüssel dermassen empört, weil den Sonnenkönigen Angst und Bange wird um ihre Privilegien und fürstlichen Pensionen.

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis in Holland, Finnland, Schweden, Italien, Dänemark und Frankreich das Verlangen nach einer Abstimmung über den Verbleib in der EU immer grösser werden wird. Spätestens wenn sich die französische Bevölkerung gegen die EU entscheidet ist es vorbei mit dem Kunstprojekt und seinem Währungsexperiment Euro.

Die Wahrscheinlichkeit, dass dies geschieht, ist keinesfalls gering. Die französische Wirtschaft kommt nicht in die Gänge. Die Industrieproduktion des Landes befindet sich auf dem Niveau von 1994, und die Arbeitslosigkeit ist nach wie vor insbesondere unter den Jugendlichen sehr hoch.

Fakt ist: Frankreich, aber auch Italien, Spanien, Portugal und Griechenland haben eine Rekordverschuldung, und es geht ihnen heute unter dem Euro, welcher für diese Länder viel zu stark und für uns viel zu schwach ist, schlechter als unter ihren eigenen Währungen.

Wie viele Beweise benötigen die Damen und Herren in Brüssel noch, dass der Euro nicht funktioniert und Zwiespalt sät statt Einheit bringt? Aus diesen Gründen ist es keinesfalls überraschend, dass politische Extremisten und Separatisten jeglicher Couleur auf dem Vormarsch sind.

Der Brexit ist der Anfang vom Ende der EU und des Euros. Die Zerfallserscheinungen sind nicht mehr zu übersehen. Man kann nur hoffen, dass die Protagonisten den Warnschuss gehört haben und endlich die längst überfälligen und notwendigen Veränderungen durchführen.

Wir benötigen keine politische und keine Währungsunion, sondern eine starke Wirtschaftsunion. Europa als Friedensprojekt und Gemeinschaft ist nicht gescheitert – ganz im Gegenteil. Wenn jetzt die richtigen Lehren aus dem Scheitern der EU und den Wünschen der Menschen eingegangen werden, kann ein kerngesundes Fundament für die Zukunft aufgebaut werden.

Umgekehrt gilt, wenn heute nicht aus der Entscheidung des britischen Volkes die richtigen Konsequenzen gezogen werden und von den Politikern nicht erkannt wird, dass der Euro unseren Wohlstand peu a peu auffrisst und Europa trennt, anstatt es zu einen, und dass die irrsinnige Politik der Europäischen Zentralbank sich gegen die Menschen richtet, dann wird die EU, aber auch die europäische Idee, gnadenlos scheitern.

Das gilt es zu verhindern; es ist unsere bürgerliche Pflicht. Es ist mehr denn je Zeit für Realismus und nicht für Pessimismus. Wir hoffen, dass der heilsame Schock nun die wichtigen und überfälligen Veränderungen initiiert.

Die beiden Ökonomen, Querdenker, Redner und Honorarberater Matthias Weik und Marc Friedrich schrieben 2012 gemeinsam den Bestseller “Der grösste Raubzug der Geschichte – warum die Fleissigen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden“. Es war das erfolgreichste Wirtschaftsbuch 2013.

In ihrem zweiten Buch, „Der Crash ist die Lösung – Warum der finale Kollaps kommt und wie Sie Ihr Vermögen retten, haben sie unter anderem die EZB Leitzinssenkung und Minuszinsen für die Banken, die Absenkung des Garantiezinses bei den Lebensversicherungen sowie den Ausgang der EU-Wahl richtig prognostiziert. Der Crash ist die Lösung war das erfolgreichste Wirtschaftsbuch 2014.

Im Mai 2016 ist ihr drittes Buch „Kapitalfehler – Wie unser Wohlstand vernichtet wird und warum wir ein neues Wirtschaftsdenken brauchen“ erschienen, welches es auf Anhieb auf die Spiegelbestsellerliste geschafft hat.

Weitere Informationen über die Autoren finden Sie unter: www.friedrich-weik.de und www.facebook.com/friedrichundweik/.

Matthias Weik und Marc Friedrich sind Initiatoren der Petition „EZB Stoppen – wir zahlen nicht für Eure Krise.

Kommentare

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  1. Najadi hails Brexit as ‘democratic’ response to EU

    The Swiss investment banker sees investors navigating through the new political and economical reality of a shrinking trend for the EU, now triggered by Brexit.

    An investment banker, adding his voice to the growing debate, said that Brexit was a “democratic” response to an ill-designed and ill-managed European Union. “The democratic option exercised by the people of the United Kingdom may echo throughout the EU,” cautioned Moscow-based Pascal Najadi in a telephone call from Geneva.
    “The people (EU) have to sort out their own challenges but from within their nations.”

    Brexit, said Pascal Najadi who is the son of the assassinated AmBank founder Ahmad Hussain Najadi, also strengthens Marine Le Pen’s Front National in France. “A Frexit is perhaps the next big one to consider.”

    Switzerland, he hastened to assure, has no issues and maintains good bilateral relations with the EU as well as London. Besides Moscow, he has an office in Geneva as well.

    Basically, continued Pascal, the EU is defunct, politically and more importantly financially.

    “This (Brexit) is a serious wake up call for Brussels, but one that may have come far too late,” said Pascal who left Malaysia with his Swiss mother in the wake of his father’s death on 29 July 2013.

    He sees massive capital inflows to safe havens in Switzerland. “Investors are navigating through the new political and economical reality of a shrinking trend for the EU, now triggered by Brexit, a massive blow to the economic and political block.”

    In the wake of Brexit, the UK Government can trigger Article 50 which governs its membership in the EU. If London chooses that path, it will start a two-year process to wind down its membership in the EU.

    http://www.najadi.ru

  2. Volker wer?

    Meinen Sie: Volker Kauderwelsch?

    Kauder ist Merkels Damenbindenträger.

    Kauder ist von Hause aus ein Mindestbemittelter und ein politischer Übelbringer. Nicht jeder aus dem Schwäbischen hat das Gerüst eines Merzedes-Benz.

    Merkel steht wohl in der Rosenholz-Datei? Als ehemalige Sauna-Genossin (IM Hitze?), die die Wende ausschwitzen wollte? Möglicherweise das und ihre SMS-Dämlichkeiten, exakt registiert und dokumentiert durch die NSA, lassen das uckersmärksche Sonderlings-Mädel USA-gemäß tanzen. Zum dauerhaften Schaden unserer Bürger. Leider wird nur die Geschichte sie richten. Aber wer weiß das schon?

    Merkels Unterschied zu der englischen May? May hat Nuklearwaffen. Merkel hat nur Damenbinden. Wie war das noch einmal mit: „Die mächtigste Frau der Welt“…? Selten so gelacht. Wirklich!

    Schöne Grüße

  3. Die Leute sollten mal überlegen warum man ein Staatengebilde über Jahrhunderte hinweg „Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation“ genannt hat.

    Dazu noch folgende Fragen:

    Warum ist der Hitlergruss identisch mit dem früheren römischen Gruss?

    Warum hatten die Nazis die Segnung des Vatikans?

    Warum half der Vatikan Nazis auf der Flucht?

    Warum werden die EU Grundverträge als Römische Verträge bezeichnet?

    Warum setzt man bei EU Treffen in Rom ein bildliches Machtgefälle ein wobei die Präsidenten der EU-Staaten und/oder Kommission den römischen Herrschern unterstellt sind?

    Warum kommt die heutige EU dem Wunschbild der Nazis immer näher?

    Warum war das englische (teilweise) und belgische Königshaus den Nazis gegenüber sehr positiv gestimmt?

    Dazu noch folgende Fragen welche eigentlich vordergründig obenstehendem Widersprechen:

    Was ist der politische Hintergrund von EU-Berufspolitikern wie Prodi, Barroso etc?

    Welche EU Politiker des letzten Jahrtausends sind mehr oder weniger als KGB-Agenten aufgeflogen?

    Warum nennen Insider in der russischen Politik die EU eine Kolchose?

    Wer hat eigentlich die Gründung der EWG/EU initiiert?

    Die Schlussfolgerungen aus diesen Fragen überlasse ich jedem selbst.

  4. Die Frage, die sich meines Erachtens stellt, ist, was denn ein tragfähiger Gegenentwurf zur EU wäre, der einigermassen auf Augenhöhe mit China, Indien, Russland und vor allem den USA wahrgenommen würde? Wären wirtschaftliche Beziehungen und Interessen die alleinigen politischen Treiber innerhalb Europas, hätte sich ja die EFTA zum Erfolgsmodell entwickeln müssen. Das hat sie sich aber nicht, weil eben die vier Grundfreiheiten das Fundament bilden und reine wirtschaftliche Verflechtungen offenbar langfristig nicht ausreichen. Dies gilt innerhalb der EU, dem EWR und bilateral genauso für die CH. Das wird auch für GB gelten trotz Brexit.

    Bei aller teilweise nachvollziehbaren EU-Verdrossenheit, zurück zu Nationalstaaten kann ja keine valable Alternative sein. Immerhin habe auch ich es als Schweizer zu einem Gutteil der EU zu mit zu verdanken, dass ich seit ein paar Jahrzehnten in relativem Frieden in Europa leben konnte. Das politisch motivierte Integrationsprojekt EUR in seiner heutigen Ausprägung halte auch ich für eine Fehlkonstruktion. Man sollte nicht derart unterschiedliche Volkswirtschaften über eine Gemeinschaftswährung aneinanderkoppeln. In Bezug auf das immer wieder monierte fehlende demokratische Legitimation der EU meine ich, dass es ja gerade die einzelnen Mitgliedstaaten sind, die eben keine entscheidenden demokratischen Rechte an eine supra-nationale EU abtreten wollen. Der Erlass von Detail-Regularien durch die Brüsseler Administration ist naturgemäss wenig süffig und treibt in der Tat hin und wieder seine Blüten. Aber Hand auf’s Herz kein Staat in Europa und auch nicht die CH sind bezüglich Regel- und Gesetzesdichte wirklich auf „lean“ getrimmt, man schaue sich nur an was einem tagtäglich an übertriebenem, neuem „Compliance-Irrsinn“ zugemutet wird. Kritische Auseinandersetzung mit der EU ja, aber jede Schadenfreude über den Brexit halte ich schlicht für daneben, gerade aus der CH.

    • „Immerhin habe auch ich es als Schweizer zu einem Gutteil der EU zu mit zu verdanken, dass ich seit ein paar Jahrzehnten in relativem Frieden in Europa leben konnte“

      Auch wenn es Politikdarsteller tausendfach betonen, es ist eine schlichte Mutmassung.

      Die aktuelle Entwicklung deutet eher auf das Gegenteil hin…

  5. @ AJD: oh je, oh je… Sie wissen offensichtlich nichts mit dem Begriff „Peer Review“ anzufangen. Jetzt wird’s wirklich schwierig mit Ihnen zu diskutieren… Ich hatte schon etwas in dieser Art befürchten… Da Sie Wikipedia so gerne mögen, schauen Sie doch mal hier nach: https://de.wikipedia.org/wiki/Peer-Review
    (wobei ich natürlich auch gleich vor der Qualität von Wikipedia warnen muss…). Wenn Sie auch Probleme mit dem Begriff „Citation“ haben, dann melden Sie sich nochmals bei mir, ok? Ich gebe doch gerne noch ein paar Nachhilfestunden für Personen, die alles glauben, was irgendjemand irgendwann mal ins Netz gestellt hat. Da ist mein Mitleid doch recht gross. 😉

    • Werter Cedric Müller

      Sie scheinen ja ein ganz schlauer zu sein. Übrigens, dass nächste Mal dürfen Sie ruhig meinen Namen verwenden.

  6. Da war doch mal was.

    Dann sagte man sich: Deutschland muss eingebunden werden. Damit die nicht zu stark werden. Und damit Frankreich und Deutschland sich nicht wieder in die Haare kriegen.

    Daraus entstand die EU.

    Was bisher geschah:

    Die Deutschen haben mit ihrem Talent zur Organisation und Effizienz geschafft was man unterbinden wollte.

    Die einzigen die von der ganzen Sache profitiert haben, sind die Deutschen Eliten in Politik und Wirtschaft.

    Die südlichen Länder weisen eine Arbeitslosenquote von 20 – 50% auf. Lebensstandard, Gesundheitsversorgung und damit die Lebenserwartung sinken gerade in einer unglaublichen Geschwindigkeit, wir werden ein Drittweld-Südeuropa bekommen wenn nicht bald Gegensteuer gegeben wird.

  7. Der Brexit sollte vor allem das Ende der Personenfreizügigkeit sein, denn das ist die problematischste der 4 EU-Freiheiten. Gegen die freie Zirkulation von Waren, Kapital und Dienstleistungen kann man nichts haben (Abbau der techn. Handelshemmnisse). Der Euro sollte mindestens in gewissen EU-Südländern zurückgenommen werden. Unglaublich, was das griechische Volk unter dieser Währung seit Jahren leidet.

    • Nur soviel zum letzten Punkt: Wer A sagt, muss auch B verkraften können. Warum sind die Griechen denn seinerzeit überhaupt – mit Pauken und Trompeten – in den Verbund eingetreten, wenn dies auch eine solche „Leidensfähigkeit“ vorausgesetzt haben sollte? Die Eckdaten waren und sind klar und eindeutig stipuliert und KEINER ist gezwungen, da mitzureiten.

    • Ja, und die spanisch-königlichen Untertanen auch. Während Franco, ist klar, da gabs keine Korruption, da Diktatur, und dann, nachdem der Nasciturus Demokratie durch Juan Carlos Primero „gerettet“ wurde, unter der Peseta, gabs auch (noch) keine, aber dann, ja dann, als der Euro mit Feuerwerk empfangen wurde, seitdem haben wir in der Generalidad Valenciana die grösste Korruption von ganz Spanien. Auf jeder Stufe, in fast jeder Gemeinde, im Lande und natürlich in Madrid, laufen jede Menge von Korruptionsverfahren, die unterschiedlich ausgehen. So, wie die Politik Druck auf die Justiz macht, habe ich dennoch Achtung von der Justiz, dass sie doch einigermassen funktioniert. Für mich bedeutet der Euro Korruption. Sei es, dass Verträge laufend gebrochen werden, sei es, dass Kriterien nie eingehalten werden, sei es, dass Leute an Schalthebeln sitzen, ohne eine demokratische Legitimation zu haben, sei es, dass eben Südstaaten bis aufs Blut drangsaliert werden, sei es, dass die BRD exportiert wie wahnsinnig und der Schuldenberg der Importeure laufend wächst, sei es, dass er auf Lügen basiert (keine Solidarhaftung – Bankenunion), sei es, dass er zum Teuro wurde, sei es, dass der 500er abgeschafft wurde, und letztlich dass wirtschaftliche und rechtliche Strukturen/Gesetzmässigkeiten bis hin zum Strafrecht in Spanien ausser Rand und Band geraten sind. Und ein Ende des Schlamassels ist nicht abzusehen. Die Mischlerei geht weiter, bis es knallt.

    • @Der Rückbauer
      Ohne dass ich die Situation wirklich im Detail kenne, frage ich mich schon, ob das alles wirklich auf den EUR zurückzuführen ist? Ob es zu Francos Zeiten wirklich keine Korruption gab, wage ich schlicht und einfach mal zu bezweifeln. Bestechung ist keine Erfindung des 21. Jahrhunderts; aber manchmal vergisst der Mensch Unangenehmes schnellstmöglich.

  8. Kommunismus ist ein internationales verschwörerisches Streben nach Macht seitens hochgestellter Persönlichkeiten, denen jedes Mittel recht ist, um ihr Ziel zu erreichen:
    globale Eroberung.

    Der nationale und internationale Sozialismus sind die Werkzeuge dieser Verschwörer und Insider wie Mitglieder des CFR (Council on Foreign Relations), Bilderberger -die wiederum vom den Roundtable Members beherrscht werden.

    Die EU und deren Prodagonisten sind letztlich Vasallen bezüglich den Kommunisten/ Eliten der Neuen Weltordnung.

    Der Brexit wird zu stark bewertet in seinen Auswirkungen bezüglich dem Ziel der Insider und Eliten der Verschwörung die nun mehr über ein Jahrhundert und länger im Gange ist, zu deren Vorteil.

    In sämtlichen westlichen Regierung -insbesondere auch in der Schweiz- kann nur noch zwischen national-sozialen Parteien und internationalen-sozialen Partei gewählt werden,selbst die SVP-CH stellt bei näherer Betrachtung eine national-soziale Partei dar.
    Bei den abgehaltenen neuzeitlichen Wahlen in der westlichen Welt -und darüber hinaus- konnte mehrheitlich nur zwischen mehr oder weniger sozialen Politik gewählt werden, letzlich aber nie für die Freiheit des einzelnen Bürgers/-innen.

    Der Brexit wurde gewählt aus dem Mangel und dem Verlust der Freiheit der Bürger/-innen in Grossbritannien, anderen Bürger/-innen aus anderen EU-Staaten gilt der Brexit aus freiheilichen Gründen als Vorbild und bestärken diese im Streben Souveränität zurück zuerlangen.

  9. „Auf die Propaganda von Neil Farage reingefallen ist.“

    Mein lieber Richtigsteller,

    der Rattenfänger ist die EU, denn

    – die Jobs in UK waren schon unsicher, bevor der Brexit beschlossene Sache war, siehe Wirtschaftsdaten und UK-10 Jahres Renditenentwicklung. Die Briten konsumieren wie die Weltmeister, und ihr Export geht spürbar zurück.

    – die Freizügigkeit war schon vor dem Brexit ein Witz, denn Flüchtlinge kamen ohne Papiere nach England, ausgestattet mit einer besonderen Art von Freizügigkeit, die jeden Engländer erblassen ließ.

    – um Ihre Zukunft betrogen werden seit Jahren die einkommensschwachen und bildungsfernen Schichten Englands, aber doch nicht erst seit dem 24.Juni 2016.

    Was hier als wirtschaftliche Katastrophe für UK beschrieben wird, und auch für die Schweiz katastrophal sein soll, zumindest im Außenhandel mit England, ist doch reine Panikmache: der starke Franken kauft im Vereinigten Königreich mehr Produkte als vorher, das schwache Pfund verhindert weitere Deflation, also war auch das kein Argument aus der Abteilung Richtigstellung.

    Die Krone in dieser abgefeimten Systemverteidigungsarie wird dann aufgesetzt durch die Drohung, die Schweiz käme in eine schlechtere Verhandlungslage gegenüber der EU. Ja, scheiß drauf auf dieses System: will denn der Richtigsteller damit behaupten, daß die Steuervergünstigungen, die die EU -durch Juncker persönlich- in Luxemburg vor allem für Großkonzerne etabliert hat, Resultat guter Beziehungen oder ausgearbeiteter Verträge sein sollen ?

    Reine Korruption ist das !
    Mieseste Vetternwirtschaft !
    Friede den Palästen !
    Krieg den Hütten !

    Leute wie der Richtigsteller erwarten Privilegien von einem durch und durch maroden Günstlingssystem, während die Masse darauf wartet, gerechte und für jedermann nachvollziehbare Bedingungen zu erhalten.

    Mir kommt der Richtigsteller so vor, als würden ihm die Felle wegschwimmen, die er sich mit irgendwelchen obskuren und nicht justitziablen Seilschaften ergaunert hat.

    Solche Leute gabs in Frankreich 1789 auch.
    Die haben erst dann über ihre Moral nachgedacht, als das Fallbeil sich mit leicht ansteigendem Ton in ihren Hals fraß.

  10. Die EU als Bürokratie-Monster, der EURO als Geld, daß eingeführt wurde, das Volk zu berauben, das Europäische Parlament eine Versammlung von schlafenden Hohlköpfen, die Europäische Kommission unter Juncker eine Behörde, die sich den ganzen beschäftigt die Europäer ärmer zu machen und den EU-Ministerrat zu entmündigen. Ihr einziges Anliegen ist, die EU-Beamten zu verwöhnen.
    Die Maastrich Kriterien müssen auch aufrecht erhalten bei dem Gefahr einer Weltwirtschaftskrise wie 2008, man hätte aufrecht in der Moral sein sollen, auch wenn dies die Krise verschlimmert hätte.
    Wenigstens ist die EU für das Sterben nicht verantwortlich. Es wäre doch schön, daß deren Abschaffung meinen Tod verhindert.
    Mit diesem Niveau diskutieren EU-Gegner. Mein Gott, ein bißchen mehr Logik in Eurer Argumentation, man kommt sich blöd vor, darauf einzugehen.

    • sie verwechseln da was.

      Die Krise von 2008 ist nicht vom EURO oder der EU sondern von den geldgeilen US und WW Bankern und US Amerikanischen Finanzmathematikern verursacht.

  11. Oh je, oh je, schon wieder so ein Kommentar von einem schadenfreudigen Schweizer Bünzli, der selber auf die Propaganda von Neil Farage und Co. hereingefallen ist. Dringende Empfehlung, bevor Du bei den Rechtspopulisten abschreibst: Sprich mal mit ein paar gebildeten Briten, die sich VOR der Abstimmung tatsächlich mit den Argumenten beider Lager auseinandergesetzt haben. Führ einfach mal ein oder zwei Gespräche mit Leuten, die nicht auf die rechtspopulistischen Rattenfänger vertraut haben und die jetzt nicht wissen, was sie tun sollen, die um ihre Jobs und ihre Personenfreizügigkeit fürchten (ich hab’s gemacht! Mit Dutzenden!). Für die ist das eine wahre Katastrophe. Die sind enttäuscht, die sind geschockt, die schämen sich, die kochen vor Wut. Und die Jungen fühlen sich um ihre Zukunft betrogen. Das ist zwar aufwendiger aber wesentlich besser als einfach nachzuplappern, was eben die Leute sagen, die Stilmittel von Nazi-Propaganda bemutzen. Dann schaffst Du es aber vielleicht auch ein wenig zu differenzieren: zwischen EU (wo UK übrigens Spezialbehandlung und – rabatte ausgehandelt hatte), dem EURO (den UK nie hatte) und vielleicht sogar noch Schengen (das UK nie übernommen hatte, aber sogar die Schweiz). Übrigens, man könnte Volker Kauders Worte auch auf die Schweiz übertragen: hier wäre das auch nicht möglich gewesen. Warum? Weil jeder weiss, dass es hier Volksmehr und Ständemehr braucht, um ein Gesetz im Verfassungsrang zu etablieren. Das Ständemehr hätte es in UK nie gegeben. Was haben die 36% der abtimmenden Briten – denn mehr waren es nicht (!!!) – erreicht? Sie haben erreicht, dass UK nun auseinanderbricht! Von wegen Unabhängigkeit und Control! Sie haben Marginanlisierung und Abhängigkeit gewählt, da sie nicht mehr innerhalb der EU an den Schaltstellen sitzen werden! Wieviele ausgebildete Trade Negotiators hat UK? Gem. Aussage des Treasurers zwischen 12 und 20!!! Die sollen jetzt hunderte wenn nicht tausende von Verträgen neu aushandeln? Wie denn!?! UK wird jetzt wahrscheinlich zunächst einfach mal dem WTO Regime unterworfen und sonst nichts! D.h. sie werden handelsmässig gegenüber der EU in etwa so gut gestellt wie Madagaskar! Und wenn ich mal ganz egoistisch an die Schweiz denke, dann ist das Ergebnis für uns auch eine Katastrophe: die Verhandlungen mit UK werden Jahre dauern und die EU wird sich jetzt mal primär auf UK fokussieren. Das wird unsere Neuverhandlungen der Bilateralen eben nicht gerade beschleunigen. Und vor allem wird die EU jetzt alles was wir mit ihnen verhandeln auf die Goldwaage legenn, damit sie keine Präzedefälle für UK (oder andere EU Staaten) schaffen. Das ist eine denkbar be*****ene Ausgangslage für uns! Also, nochmal, erst Gehirn einschalten, selber ein bisschen recherchieren und nicht gerade sofort bei Rattenfängern abschreiben, ok?

    • Was sind denn Sie für ein Schwarzmaler?

      Wie Sie selbst schreiben, hat UK weder den EUR noch Schengen.
      Dazu sind z.B. die Kanalinseln nicht Teil der EU.

      Und glauben Sie etwa ernsthaft, dass die EU in der jetzigen Lage auf den Handel mit England verzichten kann??
      Nicht wirklich, oder?

      Übrigens, soweit ich weiss, ist Herr Friedrich Deutscher…

    • J-C Junker wollte heute grad das Handelsabkommen EU/Canada ohne Mitsprache der EU Länder durchziehen. In alleiniger Sache und ohne offenzulegen, um was es geht. Vielleicht weiss er es selber nicht. Er wird wohl zu gewaltig von den Grosskonzernen auf welche Weise auch immer geschmiert. Die Grossen verlieren der Handelsabkommen zwischen der EU/Canada oder USA sind die unteren 80% der Bevölkerung, aller beteiligten Länder. Wie das Handelsabkommen USA/Mexiko, etc. grad drastisch zum Vorschein kommt.

      Grad heute wurden die Whistleblower der geheimen Deals zwischen Luxemburg (Junker) und multinationalen Grosskonzernen verurteilt. J-C Junker hat riesige (und ich meine riesige) Steuerhinterziehung geheim legalisiert. Den Ländern ist dabei Milliarden an Steuereinnahmen entgangen.

      Wieso das die Überbringer der Nachricht vor Gericht müssen und der eigentlicher Täter nicht, finde ich ein Skandal. Ebenso unverständlich ist das J-C Junker für die EU Länder keine „unerwünschte Person“ ist. Unverständlich und sehr aussagekräftig über die EU.

      Diese EU ist eine EU für die Grosskonzerne und Superreichen. Die Menschen, das Volk hat man auf diese Reise nie mitgenommen. Weil sie die grossen Verlierer sind.

      Was hat die EU dem einfachen Volk schon gebracht? 1-Euro Jober, Harz 4 Empfänger, Armut, Arbeitslosigkeit, im besten Fall noch Working pur. So wird es weiter gehen.

      Auch ich glaube, dass der Brexit der Anfang vom Ende dieser EU ist. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

    • @Roger

      So ist es. Wäre J-C Junker nicht rechtlich immun, wäre er womöglich gejagt.

      Und wenn er nicht die Anweisungen genau befolgen würde, wäre im längst ein Schicksal wie jenes von Strauss-Kahn entgegnet.

      Ich meine, der Mann ist total deplatziert. Auch sozial.
      Man stelle sich mal vor, ein Farage, Blocher, Putin, Gauland etc. benähme sich so wie folgt:

      https://www.youtube.com/watch?v=1fASN9oYGdw

      Und das ist beileibe kein Einzelfall.
      Persönlich bin ich auch überzeugt, dass ein DSK nicht mehr auf dem Kerbholz hat wie JCJ.

    • @ Peter Keller: warum negativ? Ich habe nur ein paar Fakten geschildert. Oder wissen Sie es besser als britische Treasurer, wieviele Trade Negotiators UK hat? Oder haben Sie eine Glaskugel, die Ihnen sagt, welche Verträge UK künftig mit der EU eingeht? Oder haben Sie einen direkten Draht nach Brüssel, der Ihnen gemeldet hat, dass unsere Bila-Verhandlungen sich jetzt nicht verzögern werden? In einer Sache haben Sie aber natürlich Recht: Hr. Friedrich ist Deutscher. Das hätte mir gleich auffallen müssen, verwendet er doch ein Viertel seines Artikel auf die Neiddebatte. Das haben die Deutschen schon immer recht gut gemacht. Mea culpa! Ich kann dem UK Exit aus Europa für die Schweiz NICHTS Gutes abgewinnen.

    • @“Richtigsteller“

      „warum negativ?“

      nun, sie haben ihre Meinung niedergeschrieben woraus ich eine negative Prognose ableite.

      Zum Beispiel:
      „die um ihre Jobs und ihre Personenfreizügigkeit fürchten“
      „Für die ist das eine wahre Katastrophe“
      „Und die Jungen fühlen sich um ihre Zukunft betrogen“
      „Sie haben erreicht, dass UK nun auseinanderbricht!“
      „Sie haben Marginanlisierung und Abhängigkeit gewählt“
      „UK wird jetzt wahrscheinlich zunächst einfach mal dem WTO Regime unterworfen und sonst nichts! D.h. sie werden handelsmässig gegenüber der EU in etwa so gut gestellt wie Madagaskar!“
      „die Verhandlungen mit UK werden Jahre dauern“

      Die ersten 3 Punkte würden auch eintreffen wenn UK in der EU bleibt…
      Beim 4ten fragt sich doch ob dies so schlecht ist?
      Etwas mehr Regionalisierung schadet mit Bestimmtheit nicht.
      Und die letzten 3 Punkte sind nicht korrekt.

      In 2 Jahren können wir ja mal eine Bilanz ziehen.

      Meine Prognose: bis dahin wird noch viel mehr Chaos inklusive Militäreinsätze in EU-Ländern kommen. Brexit ist dabei nicht der Auslöser sondern Teil des Planes.

    • Das Junker Video ist wirklich lustig

      🙂 🙂 🙂

      und nehmt euch selbst nicht zu ernst !!

  12. Die Entwicklung zur Bargeldabschaffung und zum Nullzins gehen trotz Brexit beschleunigt weiter. Nachdem die Schweiz und Dänemark deutlich negative Renditen aufweisen, ist im letzten Halbjahr Japan dazugestossen, sogar die 40-jährigen japanischen Staatsanleihen werfen keine Rendite mehr ab.
    Trotz einer temporären Erholung am Aktienmarkt steht der T-Bond Future heute bei 174,0 – einem Allzeithoch.
    Eventuell sind die schweizer Banken deshalb so schwach, weil in diesen Sommerferien der allgemeine Nullzins und die Abschaffung des Bargeldes ausgerufen wird. Ganz offensichtlich sind nicht nur non-performing loans der Trigger, der die globale Bankenwelt zum Schwanken bringt.
    Insofern ist der Brexit kein Hoffnungsschimmer, sondern eher das Eingeständnis der Eliten, daß der Versuch einer Gesundung des Systems mit den Mitteln der Zentralbanken gescheitert ist.

  13. Guter Artikel. Hier einige Ergänzungen.
    Was ist die EU? Die EU ist nicht Europa, Europa ist ein Kontinent. Die EU ist eine Organisation, ein Verein, sie ist kein Staat den sie natürlich gerne wäre und vermutlich wird man nun versuchen die Gründung des Superstaates zu beschleunigen.
    Die Europgruppe die beispielsweise über das Vorgehen Griechenland bestimmte, die gibt es offiziell gar nicht – es gibt keine Verträge mit den Mitglieststaaten darüber aber diese Leute entscheiden für ganz Europa. Der Präsident der Eurogruppe kann daher tun und lassen was er will und muss sich nie vor einem Gericht verantworten, der EZB Chef Draghi (Ex-Goldmann Sachs, die Verursacher der Eurokrise in Griechenland) auch nicht. (Quelle Yanis Varoufakis)

    Wer gründete die EU? Diese Frage bringt einige richtig hässliche Tatsachen hervor. Der Grundgedanke der EU geht auf die Römer, Karl der Grosse und Napoleon zurück, was damals Hitler wieder aufnahm und eine Nachkriegspolitik ausdachte, die wir in etwa erleben. Natürlich hatte Hitler keine Demokratische Politik im Sinn, was die EU in meinen Augen auch nicht ist. Und man kann an den Reaktionen einiger Politiker sehen, dass sie Abstimmungen in den Länder regelrecht hassen, weil sie wissen, dass das Volk die EU nicht mag.

    Kurz nach dem Krieg begannen die in Nürnberg verurteilten Kriegsverbrecher von IG-Farben (Ausschwitz) die mit Standartoil (Rockefeller) während des Krieges paktierten und die Nazis mit Öl versorgten, die wirtschaftliche Grundlage der EU aufzubauen. Das Pharma-Kartell war massgeblich am Ausbruch des 2.Weltkrieg beteiligt und nach dem Krieg genau gleich weiterarbeitete.
    Walter Hallstein, der erste Präsident der sogenannten EU-Kommission ging aus dem Kartell hervor, auch Schäuble.
    Quelle: „Die Nazi-Wurzeln der Brüsseler EU“. Geschrieben von ehemaligen KZ-Gefangenen.

    Das Geistige Fundament der EU geht auf den japanisch-östreichischen Richard Graf Coudenhove-Kalergi mit seinem PAN-Europa und dem Franzosen Jean Monnet zurück. Kalergi suchte sich auch die Hymne der EU aus.
    Kalergi wurde von Hitler unterdrückt und wurde nach dem Krieg von Rothschild, Allan Dulles (Gründer CIA) und Churchill unterstützt (Quelle: Wikipedia).

    Ein Buch von Coudenhove-Kalergi habe ich mir angetan und ich kann sagen es ist eine 180° Umkehrung von Hitler, aber sie ist genau so böse. Während Hitler die reine Rasse wollte, wollte Coudenhove-Kalergi eine politisch gesteuerte gemischte negroide Rasse. Ich verurteile beides.

    Zitat aus Kalergis Buch „Praktischer Idealismus“:
    „Heute ist Demokratie Fassade der Plutokratie: weil die Völker nackte Plutokratie nicht dulden würden, wird ihnen die nominelle Macht überlassen, während die faktische Macht in den Händen der Plutokraten ruht. In republikanischen wie in monarchischen Demokratien sind die Staatsmänner Marionetten, die Kapitalisten Drahtzieher: sie diktieren die Richtlinien der Politik, sie beherrschen durch Ankauf der öffentlichen Meinung die Wähler, durch geschäftliche und gesellschaftliche Beziehungen die Minister. … Die Plutokratie von heute ist mächtiger als die Aristokratie von gestern: Denn niemand steht über ihr als der Staat, der ihr Werkzeug und Helfershelfer ist.“ (S.39)
    Kalergi will eine Aristokratie eines neuen Geistesadels in der die verschiedenen Völker in einer „eurasisch-negroiden Zukunftsrasse“ aufgehen sollen (S. 22, 23).

    Im Buch von Merry und Serge Bromberger bewunderer von Monnet „Jean Monnet und die Vereinigten Staaten von Europa“ schreiben was Monnet plante:
    „Allmählich sollten die supranationalen Behörden, die vom Europäischen Ministerrat in Brüssel und dem Europaparlament in Straßburg überwacht werden, die gesamte Politik des Kontinents bestimmen. Der Tag würde kommen, da die Regierungen gezwungen wären, zuzugeben, dass ein integriertes Europa eine vollendete Tatsache ist, ohne dass sie bei der Festlegung seiner Grundlagen auch nur das Geringste zu sagen hätten. Alles, was ihnen noch bliebe, wäre, ihre sämtlichen autonomen Institutionen zu einer einzigen Bundesverwaltung zu verschmelzen und dann die Vereinigten Staaten von Europa zu verkünden.“

    Laut Focus 34/ 2010 sagte Monnet:
    „Europas Länder sollten in einen Superstaat überführt werden, ohne dass die Bevölkerung versteht, was geschieht. Dies muss schrittweise geschehen, jeweils unter einem wirtschaftlichen Vorwand.“

    Der geistige Gründer des Euro Robert Alexander Mundell, ein kanadischer Nobellpreisträger sagte zu Journalist Greg Palast, Guardian, 28. Juni 2012
    »Die Idee, dass der Euro fehlgeschlagen sei, zeugt von gefährlicher Naivität. Der Euro ist genau das, was seine Erzeuger und die 1 Prozent Reichen, die ihn unterstützten – vorhersahen und beabsichtigten […] Der Euro wird seinen Zweck dann erfüllen, wenn die Krise zuschlägt. Wenn man die Kontrolle über die Währung beseitige, würden lästige kleine Volksvertreter keine Möglichkeiten mehr haben, Finanzmittel einzusetzen, um ihr Land aus einer Rezession herauszuholen. Mit dem Euro wird die Finanzpolitik aus der Reichweite der Politiker entfernt. Und ohne Fiskalpolitik können Nationen nur dann ihre Arbeitsplätze erhalten, wenn sie die Marktregulierungen abbauen und dadurch wettbewerbsfähig werden.«
    Weiter steht in dem Artikel von Norman Hanert, ohne Bezug auf Mundell:
    »[…] Auf der Agenda steht die Schaffung eines EU-Zentralstaats auf den Trümmern der entmachteten Nationalstaaten […]. Nachdem im Zuge der Euro-Krise bereits die Parlamente weitgehend entmachtet wurden, schweben dem EU-Kommissionspräsidenten als weitere Zwischenschritte nun EU-eigene Streitkräfte samt gemeinsamem Verteidigungsplan und eine EU-Staatsanwaltschaft vor. Installiert würden damit weitere Institutionen, die der EU zur eigenen Staatlichkeit noch fehlen. Die Unfähigkeit einiger Euro-Länder, ein funktionierendes Steuersystem aufzubauen, dürfte alsbald die Begründung dafür liefern, der EU auch eine eigene vollständige Steuerhoheit zu verschaffen. Barrosos Fahrplan in einen europäischen Superstaat steht noch die schwierige Änderung der EU-Verträge im Wege. Entsprechend sieht der Zeitplan des EU-Kommissionspräsidenten aus. […]«

    Man kann an Hand der Zitate sehen, dass die EU nicht mit sauberen Mitteln arbeitet und daher weggehört. Zu sehen ist das auch bei den geheimen TTIP Verhandlungen.
    Wer eine Finanzkrise bewusst anzettelt, um ein ungewünschtes Vereinigte Staaten von Europa zu gründen der hat meines Erachtens einige Jahrzehnte in einem verroteten Gefängniss oder schlimmeres verdient.

    • Ganz genau! Und bald kommen Aliens und werden uns alle entführen. Oder jemand bringt die Erd-Rotation zu Stillstand. Oder Auric Goldfinger wird uns das Sonnenlicht entziehen. Ich ziehe mir schon mal die Kappe aus Alufolie über den Kopf, um mich vor den bösen Strahlen zu schützen!

    • @ Cedric Müller, ich habe meine Quellen angegeben. Wenn Sie die Quellen nicht überprüft haben, dann lohnt sich eine sachliche Diskusion mit Ihnen nicht.
      Und wenn Sie schon am Recherchieren sind, dann sollten sie auch dern geopolitischen Chefstrategen der Amis Thomas P. M. Barnett reinziehen:

      Zitate aus seinem Buch: „The Pentagon’s New Map: War And Peace In The Twentyfirst Century“ aus 2005 S.372

      »[…] Auf Grund seiner schnell alternden Bevölkerung kann es sich Europa nicht mehr leisten, auf »Gastarbeiter« zurückzugreifen, sondern muss dem Beispiel der USA folgen und seine Schleusen für den ungehinderten Einwanderungsstrom öffnen. Rechtsgerichtete und einwanderungsfeindliche Politiker müssen zum Schweigen gebracht werden und haben von der Bühne zu verschwinden, und zwar schnell! Wir Globalisierer dürfen nicht zulassen, dass neue CORE-Staaten auf Grund wirtschaftlicher Schwierigkeiten wieder in den GAP abgleiten. Wir müssen sie deshalb besser einbinden und dafür sorgen, dass sie sich in unserer Gemeinschaft wohl fühlen […] Niemand wäre besser geeignet als der IWF (Internationaler Währungs-Fonds), um ein globales System zur Abwehr von Staatsbankrotten einzurichten […]«

    • so ist es ADJ.

      Die durchschnittlichen Leute haben einfach keine Ahnung von Geschichte und sind nicht fähig einfache Zusammenhänge zu erkennen.

      Die Leute sollten mal überlegen warum man ein Staatengebilde über Jahrhunderte hinweg „Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation“ genannt hat.

      Dazu noch folgende Fragen:

      Warum ist der Hitlergruss identisch mit dem früheren römischen Gruss?

      Warum hatten die Nazis die Segnung des Vatikans?

      Warum half der Vatikan Nazis auf der Flucht?

      Warum werden die EU Grundverträge als Römische Verträge bezeichnet?

      Warum setzt man bei EU Treffen in Rom ein bildliches Machtgefälle ein wobei die Präsidenten der EU-Staaten und/oder Kommission den römischen Herrschern unterstellt sind?

      Warum kommt die heutige EU dem Wunschbild der Nazis immer näher?

      Warum war das englische (teilweise) und belgische Königshaus den Nazis gegenüber sehr positiv gestimmt?

      Dazu noch folgende Fragen welche eigentlich obenstehendem Widersprechen:

      Was ist der politische Hintergrund von EU-Berufspolitikern wie Prodi, Barroso etc?

      Welche EU Politiker des letzten Jahrtausends sind mehr oder weniger als KGB-Agenten aufgeflogen?

      Warum nennen Insider in der russischen Politik die EU eine Kolchose?

      Wer hat eigentlich die Gründung der EWG/EU initiiert?

      Die Schlussfolgerungen aus diesen Fragen überlasse ich jedem selbst.

    • Nee, ist schon klar, lieber AJD. Dadurch, dass Du mit ein paar Quellen um Dich wirfst, werden Deine Argumente natürlich ABSOLUT und 100% glaubwürdig. Völlig einleuchtend! Man merkt, dass Du wahrlich ein Mann der Wissenschaft bist! Die Erde ist ja schliesslich auch ziemlich genau 6000 Jahre alt. Vgl. Floyd Nolan Jones (2005), Chronology of the Old Testament. Green Forest, AR: Master Books. Das habe ich ganz, ganz genau nachrecherchiert!

    • Cedric Müller: Ihre beissend ironisch-sarkastischen Kommentare gehen mir auf den Sack. Damit stellen Sie andere als Idioten dar. Damit gehen Sie auch nicht auf Argumente ein. Weshalb nicht? Können Sie nicht argumentieren oder ist es Ihnen zu blöd? Ja? Dann lassen Sie doch Ihren Kommentar in Ihrem Kopf. – Das Thema ist zu wichtig und schwierig, um es comedymässig abzuhandeln.

    • @Cedric Müller, Sie haben wieder keinen direkten Bezug zu dem von mir angesprochenen Themen genommen, eine Diskusion lohnt sich wirklich nicht mit Ihnen. Ich hätte mich auf eine sachliche Diskusion gefreut, auch wenn wir nicht gleicher Meinung sind.

      Nur soviel möchte ich für die anderen Leser noch anfügen, wenn die drei wichtigsten geistige Gründer der EU solche entlarvenden Aussagen machen, die auch in den Massenmedien oder Büchern Medien veröffentlicht werden, kann man wohl kaum mehr von einer Verschwörung sprechen, es ist eher eine komplette Verdummung der Leute, dass sie den Braten nicht riechen und nicht rechtzeitig auf die Strasse gehen – so wie die Franzosen aktuell.
      Die Briten haben bis jetzt das einzig richtige getan.

    • @ Rückbauer, @AJD: Weshalb ich nicht „auf Argumente eingehe“? Tja, das ist recht einfach zu erklären: ich schaff es einfach nicht mich auf ein solch tiefes Niveau herabzulassen. Da werden die Nazis bemüht und Varoufakis, da wird der Focus als Quelle zitiert und der Guardian. Fehlt nur noch der Kopp-Verlag und ein Verschwörungstheoretiker-Blog. Haben Sie schon mal den Spruch gehört, „Papier ist geduldig“? Das ist doch alles hochnot peinlich, was Sie und AJD hier verzapfen. Können Sie vielleicht bitte einmal EINE peer-reviewed Quelle einstreuen, die paar Citations hat? Wäre ganz fantastisch! Oder machen Sie es wenigstens wie „Richtigsteller“ und sprechen mit/interviewn mal selbst ein paar real-existierende Quellen. Aber schreiben Sie doch bitte nicht einfach nur den Schwachsinn ab, denn andere Verschwörungstheoretiker verzapft haben. Das wird dadurch nicht wahrer. MERCI VIELMAL!!!

  14. Hr. Friedrich, machen Sie gerne Provokation oder sind Sie wirtschaftlich inkompetent? Wenn Sie sich seit längerer Zeit als bloss einzelnen Tagen interessiert hätten, wüssten Sie, dass GB stets ein Störfaktor in der EU gewesen ist. Laufend wurden Projekte, Ambitionen im Sinne mehr sozialer, fiskaler und sogar politischer Einigung durch die Engländer blockiert. Nun wollten sie draussen sein. Ich wünsche ihnen viel Erfolg und vor allem ein erwachsenes Verhalten. In 10 Jahren nicht jammern, sie wären gerne wieder drin!

    • @Axel Weber 2 Fördern Sie doch einen EWR 2.0. den Verein der kleinen, egozentrischen Profiteure, mit England. Aber da können Sie sicher sein, dass Skandinavien nach dem Fiasko vom 6.12.1992 kein Verständnis dafür haben wird.

  15. Glückwunsch zu diesem Artikel. Er sollte jeweils in den Hauptausgaben von ZDF und ARD-Nachrichten verlesen und auch sonst in den Printmedien veröffentlicht werden. Die EU-Zentrale in Brüssel ist nichts anderes als eine riesige Geldverteilungsmaschine. Und im Zuge des Brexit’s sollte die EU-Spitze auch zurücktreten, namentlich die Herren Juncker, Schulz und Consorten !

    • Friede – eine oft zitierte Hypothese von den immer gleichen Kreisen. Auch wenn sie nie bewiesen werden kann. Vielleicht hat Italien gegen Spanien gewonnen, weil Renzi grad eine Pizza ass. Vielleicht hat Europa nach 2 Weltkriegen einfach gelernt. Soll bei Menschen vorkommen.

      Freiheit – Zwischen zwei RAV Besuchen, sicher. Wenn man im Geschäft zu seiner freiheitlichen Meinung steht und sie vertritt, kann das heutzutage in Freiheit enden. Bei Gross- Banken und Versicherungen garantiert.

      Wohlstand – Ganz sicher nicht! 1-Euro Jober und Hartz 4 Empfänger, sogar Working pur, können sich keinen Wohlstand wie z. B. Ferien leisten. (Ungewollt) vorzeitig Pensionierte vielleicht.

    • @lisa: klar, und gender-politik. und klimaerwärmung. und kulturbereicherung a la köln. und die dauerwelle.
      wovon träumen Sie nachts?

    • Friede – Die EU trat gem. google Ende 1993 in Kraft. Fast 50 Jahre nach Ende des 2 Weltkrieges. Also hatten wir 48 Jahre lang ohne EU Frieden.

      Jetzt brodelt es wieder überall in Europa. Vielleicht gerade erst wegen diesen 23 Jahren EU. So gesehen wäre dass dann das Umgekehrte von Frieden, was die EU verursacht.

  16. Etwas gar dürftig, wenn Herr Friedrich den Untergang der EU mit einem Spesereglement erklärt.

    Recht hat er hingegen, dass die EU demokratischer sein muss und sich endlich seinen Bürgern zuwendet.

  17. So ziemlich das Gescheiteste, was ich bisher über den Brexit gelesen habe. Allerdings würde ich die nächste „Bombe“ in Italien vermuten, welche bald einmal explodieren wird (nene, nicht durch einen IS-Bomber…), und wo sich Renzi dann entscheiden muss zwischen Italien oder der EU mit dem Euro. Auch Frau Merkel mit ihrer total absurden und in Bezug auf die sozialen Folgen komplett ahnungslosen „Flüchtlings-„Politik bei fehlender Fähigkeit (oder fehlt bloss der Wille?) der EU, die Schengen-Aussengrenzen zu schützen, muss sich wohl gehörig an der Nase nehmen. – Aber leider spucken sie alle in Brüssel, Berlin und Paris immer noch ganz grosse Töne…

    • Der Kriegstreiber ist einfach eine Schande für Gläubige.
      Der muss einiges auf dem Kerbholz haben um so korrupt zu sein.

      Und die Reporterin eine Schande für jeden ehrlichen Journalisten. „… grosse Europa-Rede“
      was war daran gross???

      Ps: die heutigen Neuigkeiten aus Deutschland deuten ganz klar darauf hin, dass man seitens der EU darauf drängt die Mitgliedsstaaten schleunigst viel enger anbinden und die nationalen Eigenheiten drastisch vermindern will.