CS-Chefs über den Wolken

Im Firmenjet jagen Rohner und Thiam nach Übersee, jeder für sich – oben klotzen, unten entlassen – freier Fall, falls Aktie unter 10?

Wichtige Grossaktionäre der Credit Suisse sitzen in Amerika. Dorthin flogen kürzlich die obersten Chefs der gebeutelten Grossbank, Urs Rohner und Tidjane Thiam.

Nicht mit der Swiss. Sie nutzten vielmehr den Firmenjet, eine dreimotorige Falcon-Maschine. Diese wurde in den letzten 2 Monaten gemäss offiziellen Daten 20 Mal benutzt.

Eine Stunde Flugzeit verschlingt über 10’000 Franken. Das Herumjetten der CS-Kapitäne geht somit in die Millionen.

Die beiden Oberchefs würden dies mit dem Einsatz für ihr Unternehmen begründen. Umgekehrt müssten sie mit gutem Beispiel vorausgehen und sparen.

Eine einfache Massnahme wäre, den Privatjet gemeinsam zu nutzen. Doch das tun Rohner und Thiam nicht, wie eine Quelle sagt.

Innerhalb von wenigen Tagen seien die beiden Spitzenleute über den Atlantik geflogen, und zwar getrennt und entsprechend teuer.

Sparen, das ist für die Anderen.

Jüngstes Beispiel ist die Bank-now. In der Kleinkredittochter der CS werden knapp 10 Prozent der Leute wegrationalisiert.

Es kommt zu Freistellungen im grossen Stil mit 4-monatiger Schonzeit. Danach landen die Betroffenen auf der Strasse.

Der Grund sei nicht die Krise der CS-Mutter, sondern der Entscheid des Bundesrats, den Maximalzins bei Konsumkrediten auf 10 Prozent zu reduzieren, heisst es aus Kreisen der Bank.

Entlassungen müssen vor allem auch erfahrene Leute befürchten. Laut einem Insider würden Seniors mit jahrzehntelanger Anstellung bei der Bank-now abgebaut.

Das Beispiel zeigt: Der Kahlschlag bei der CS zieht weite Kreise. Er begann im Investment Banking und erreicht nun die Aussenstellen im Imperium, die Kleinkreditbank in Horgen ZH.

Nur oben, da wird gefuhrwerkt, als ob die Bank auf Rosen gebettet wäre.

Die Financial Times berichtete Anfang Woche von über 200 Millionen Antrittsboni bei der CS im letzten Jahr, mehr als eine Verdreifachung gegenüber Vorjahr und mehr als bei der Konkurrenz.

Wie im Römischen Reich. Als dieses in den ersten Jahrhunderten nach unserer Zeitrechnung ihrem Ende zusteuerte, erreichten Dekadenz und Egoismus neue Höchststände.

Jeder versucht, noch ein letztes Mal auf die Rechnung zu kommen. Die Araber als Grossaktionäre, die Chefs als Boni-Jäger, die Käufer von Paradeimmobilien als Profiteure des Ausverkaufs.

Die Krise könnte sich ab heute beschleunigen. Der Kurs der CS-Aktie endete gestern bei 10.09 Franken. Gemäss Wettspiel rechnen 62 Prozent mit einem Fall unter die Grenze bis heute Abend.

Tritt das ein, dann gäbe es eine nächste Unterstützungslinie bei 9 Franken, sagt ein Kenner. Danach erst wieder unter 5 Franken.

Das Problem, so dieser Insider, seien die speziellen Obligationen, welche die CS ausgegeben habe. Diese würden in der Krise zu Brandbeschleunigern.

Die Rede ist von CoCos, also Contingent Convertibles. Es handelt sich um spezielle Wandelobligationen, die bei Unterschreiten bestimmter Kapitalquoten (5 und 7 Prozent) zu Aktien werden.

Der Staatsfonds von Katar, der die CS im Herbst 2008 vor einer Rettung durch Bern bewahrt hatte, sitzt auf insgesamt 6 Milliarden Dollar solcher CoCos.

Anfänglich lachten sich die Wüstenscheichs ins Fäustchen. Sie erhielten 9 und mehr Prozent für die Papiere. Mit der Zeit sank der Zins, war aber immer noch ein Traum im Vergleich zu Negativraten.

Doch nun droht das Schreckensszenario Realität zu werden: die Wandlung.

Die Kataris sind CS-long – massiv. Das heisst, sie zählen nicht nur zu den grössten Aktionären der Bank, sondern sie könnten auch noch viel mehr Aktien halten, wenn die CoCos gewandelt werden.

Derart viele Aktien zu besitzen an einem Unternehmen, das in der Krise steckt und immer weiter nach unten rutscht, ist selbst für reiche Investoren wie die Ölscheichs nicht lustig.

Was also tun? Wie gegen einen weiteren Zerfall des Kurses absichern?

Es bleibt nur eines: Die Kataris müssen die CS-Aktie shorten, verkaufen. Es ist der einzige Weg, um die Verluste wenigstens ein bisschen abzufedern.

Damit träte jener Fall ein, vor dem Experten schon bei Ausgabe der CoCos laut gewarnt haben. Es käme zu einer „Self fulfilling prophecy„.

Statt die Lage der CS zu stabilisieren, indem durch einen Automatismus Fremd- in Eigenkapital gewandelt wird, drücken die CoCos den Kurs der Aktie erst recht nach unten.

Die Krise befeuert die Krise. Und die CoCos sind das Benzin dafür.

Dabei wäre der Aktienkurs für sich allein unerheblich. Eine Wandlung hängt nicht vom Kurs ab, sondern von der Solvenz.

Diese ist derzeit offiziell gegeben. Die CS weist über 11 Prozent Kapitalquote aus, basierend auf ihren Risiken.

Erst bei 7 und dann bei 5 Prozent Kapitalquote wird gewandelt – eine Weltreise.

Denkt man. Doch die Investoren fürchten sich vor einem anderen Szenario. Sie sehen die dünne absolute Kapitaldecke, die nur leicht über 3 Prozent liegt.

Das ist zwar auch bei der UBS der Fall, doch die CS hat noch ein anderes Problem. Sie sitzt auf 120 Milliarden Investments, die sie loswerden möchte und von denen man nicht weiss, was sie wert sind.

All das führt zum Rutschen auf der schiefen Ebene. Und bei unter 10 Franken könnte sich der Fall beschleunigen.

In Italien ist die Lage dramatisch. Deren Banken haben gegen 20 Prozent faule Kredite in den Büchern.

Die CS ist wie andere Grossbanken in Italien und übrigen EU-Südstaaten stark engagiert. Sie wies 7,6 Milliarden Franken gegenüber Italien-Schuldnern aus. Ein leichter Rückgang gegenüber 2014.

Die grossen Probleme im europäischen Finanzsektor und die spezifischen der CS vermischen sich zu einem gefährlichen Cocktail.

Den meiden immer mehr Kunden. Sie ziehen Gelder von der CS ab.

In welchem Ausmass, ist offen. Sicher ist, dass die CS bei jeder Gelegenheit betont, sie habe kein Liquiditätsproblem und auch kein Kapitalproblem.

Das verleitete die NZZ am Sonntag zur Bemerkung, dass solche Beteuerungen das Gegenteil des erhofften Zweckes erreichen.

Die Zweifel am Kapitalpolster seien „gross geworden“.

Kommentare

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  1. Ich verstehe nicht ganz, dass die hohen Boni damit begründet werden dass man verhindern möchte dass sog. Spitzenleute von der Konkuurenz abgeworben werden, aber diese so wenig zusammenbringen. Wenn die CS so mit Spitzenleuten gesegnet ist, sollte doch das Ergebnis ein klein wenig spitzenmässiger sein, oder? warum lässt man diese prime employees nicht einfach ziehen? Viel schlechter kann’s ja gar nicht werden, und es immer gut die Taktik zuändern wenn es nicht richtig läuft. Ich finde einen Versuch ist es wert.

  2. Warum ist bei den Spitzenmanagern nur ihr Lohn Spitze aber ihre Leistung über längen miserabel und kontraproduktiv und keiner reagiert drauf?

  3. Mindestens die Hälfte der italienischen notleidenden Kredite ist krimininell mafiös. Das funktioniert so: Ich frage dich um einen Kredit, habe aber nur getürkte Sicherheiten. Ich verspreche die als Bankbeamter private Kickoffs, so dass Du den Kredit vergibst. Nach einer Anstandsfrist kann meine Firma nicht mehr zahlen und geht Konkurs. Weiss doch in der Schweiz heute jeder Primarschüler wie das funktioniert. Nur die CS nicht!!! Warum weil derjenige der sich in Italien in diese Scheingeschäfte einlässt auch wieder Belohnt wird.

  4. Hildebrand soll ab SOFORT Rohner ablösen und mit Thiam die Umsetzung realisieren.
    Thiam jetzt abzusetzen, das ist der schlechteste Zeitpunkt.
    Das würde eine Beruhigung der Märkte und Anlegern zur Folge haben.
    DIe CS muss raus aus dem Schussfeld genommen werden, damit sie arbeiten kann. Da geht nur mit Personalwechsel an vorderster Front. Und zwar umgehend.

    Hopp, do it!

  5. Glaube, die beiden haben total die Bodenhaftung verloren. Am besten ein Formular an die KESB schicken. Anyway: In zwei Wochen ist TT draussen.

  6. Die CS Führungsetage hat einsam abgehoben, das ist ja seit Jahren
    eigentlich nichts Neues. Besser wäre der Aktienkurs würde dies tun.

    • Mit Verlaub; da erzählst Du uns nun auch nicht wirklich was Neues! Logisch ist, dass sich der Aktienkurs an der psychologischen und finanziellen Entwicklung eines Unternehmens zu orientieren versucht. Ich wüsste doch an dieser Stelle einmal wirklich gern, welche konkreten Voraussetzungen und Aktionen in Bezug auf eine alternative GL vonnöten wären, um das Schiffchen wieder auf Kurs zu bringen. Alles andere ist m.E. Selbstbeweihräucherung und Wichtigtuerei! Wie sähe denn eine erfolgreiche GL für die Credit Suisse aus Deiner Sicht aus?

    • … damit wieder Leute angezogen werden die aus intrinsischen Gründen arbeiten und gestalten wollen und keine Bonuschieler. Die bringen nichts. Brady Dougan und seine Bonusmaschine, die er installiert hat waren eine Katastrophe für die CS. Und leider kann sie sich immer noch nicht von den Geistern der Vergangenheit lösen.

  7. Was mich auch noch befremdet: Ich lese ab und zu, dass die CS-Chefs Milliarden für externer Beratung ausgeben. Meiner Meinung nach sollte doch ein Chef, der ein Mio.Salär kassiert, die fachliche Kompetenz für die Leitung und Prosperität des Unternehmens haben.
    Sind diese Chefs nun kompetent, das Unternehmen zu führen oder nicht? Was wollen sie mit den milliardenteuren Beratern? „Safe my Ass“ wahrscheinlich, da sie doch nicht so kompetent sind!?

    • Lieber Knab, das sind nicht Milliarden für Beratung, sondern für Verbratung.

  8. Wenn eine GL nichts auslässt, um selbst treuste Kunden zu verprellen (geschweige denn neue zu gewinnen) und engagierte Mitarbeiter zu demotivieren, kann auch kein Firmenwert geschaffen werden. Ich könnte das auch auf A4 quer tippen…

  9. Was man machen könnte ist, die Grossaktionäre anzuschreiben um zu fragen, wieso sie am Management der CS festhalten.
    Bei Thiam habe ich ja noch Verständnis, da er 1 Jahr im Amt ist. Die grosse Frage ist, wieso UR noch nicht schon längst gehen musste. Er hielt viel zu lange an BD fest. Die letzte Dividendenausschüttung war ein Fehler und hat das Eigenkapital geschwächt. Die Reduktion des IB erfolgte zu spät, die UBS hat hier viel früher reagiert. Weiter sind seine Personalentscheide schwer nachvollziehbar. Die Kursentwicklung ist deutlich schwächer als die der UBS. Im Management sind zu wenig Bankfachleute. Etc.
    Im Übrigen hört man wenig von ihm ausser nichtsaussagende Interviews.

  10. Der Börsenwert der CS beträgt das Doppelte der Lohnsumme.

    Alle CS Mitarbeiter sollten zusammen die CS aufkaufen und daraus eine Genossenschaft machen.

    • Liegt eben vermutlich weniger am finanziellen Background als vielmehr im Umstand, dass ein Engagement im eigenen Unternehmen auch das entsprechende VERTRAUEN voraussetzt!

  11. Gute, nein spitzen Manager kriegt man halt nur wenn sie auch zig Millionen verdienen.. Ich kann das halt bis heute nicht verstehen. Aber der grösste Teil des Volkes glaubt trotz solchen Vorfällen daran, dass nur solche bla bla bla Menschen eine Firma managen können.. Schade dass wir die Welt so kaputt machen, Arme noch ärmer werden lassen und warten bis der 3. Weltkrieg beginnt..

  12. Hier empören sich alle aber ganz ehrlich – was bringt’s? Die gehören nicht zum, hier schreibenden, Fussfolk wie Ihr und ich. Sie sind Manager und wenn der Laden untergeht, sind sie weg. Verdient haben sie trotzdem. Ihr könnt alle heulen so viel ihr wollt aber mit Rohner erlebt die CS keinen Aufschwung mehr. Wissen wir alle seit Jahren.

  13. Ueli, hochsubventionierter Staatsbauer und per Zufall Bundesrat und erst noch der unfähigste aller Finanzminister, wird sicher bereits ein Päckli schnüren. Dafür wird rigoros an der AHV und IV, der Bildung und dem Sozwesen gespart. Dafür muss der blöde Wähler nur noch ja sagen zur UstReform 3, dann hat es sicher genug Kohle im Bundeskässeli um die Syndikate UBS und CS zu retten. Arbeitslose, Augesteuerte interessiert doch unsere Bundesratsbauern einen Scheiss. Ebenso die Alten und Invaliden. Aber das Schweizer Volk zahlt lieber für Banken, unterstützt weltweit sämtliche Steuerschmarozer und wählt erst noch diejenigen, welche ihm, dem Volk, die Armut bringt. Und die Finma? Was ist das? Ach ja, der Chef ist ja ein Ex UBSler, wie praktisch. Macht weiter so. Ich freue mich auf den Moment, in dem 100000nde verarmte und ausgesteuerte Schweizer auf die Strasse gehen. Es ist nur noch eine Frage der Zeit. Unser gesamtes System ist unter anderem dank Mithilfe dieser Banken, gedeckt, durch absolut unfähige gekaufte Politiker (rechts wie links) und einer nicht existenten Finanzaufsicht definitiv ins Wanken geraten. Kurz: es wird uns allen um die Ohren fliegen. Auf alle Fälle soll sich Rohner schon mal eine 10 Meter hohe Schutzmauer bauen.

    • Che als Name passt zu Ihnen: Habe selten einen dümmeren und völlig wirren Kommentar gelesen als den Ihrigen. Hoffen wir alle, dass Sie noch eine gute Weiterbildung geniessen, um noch auf ein vernünftiges Argumentationsniveau zu kommen. Die Volksschule hat bei Ihnen doch ziemlich versagt.

    • Falls Du mit unserer demokratischen Republik wirklich so unzufrieden bist – Dein Kommentar hat rein gar nichts mit der CS zu tun – wandere doch bitte dorthin aus, wo Dein Name zu finden ist. Möglicherweise funktioniert dort das Sozialmannasystem besser als hierzulande?

    • Das ihr drei da meinen Kommentar nicht verstehen zeigt höchstens darauf, dass euer IQ in etwa demjenigen der besagten Politiker entspricht. Aber was stört es die stolze Eiche, wenn sich die Sau an ihr reibt.
      Reibt weiter, mir egal da ich weiss dass ich recht haben werde. Geniesst euren im geiste beschränkten Feierabend. Es könnte der Letzte sein.

    • @Che, meiner Meinung nach geht es tatsächlich in diese Richtung.

      Auch die anderen SVP-Bauern, nicht nur Toni Brunner, sind vom Staat hochsubventioniert, obwohl sie den bekämpfen, wo es nur geht. Auch Ch. Mörgeli hat die öffentliche Hand abstrus bekämpft, obwohl er von ihr angestellt war. Ist in der Privatwirtschaft alles nicht möglich.

      Und ja, auch ich finde die CS, UBS, Deutsche Bank, Allianz (nicht nur auf die Schweiz begrenzt) Firmen, die man meiner Meinung nach als Syndikat bezeichnen kann. Sie sagen den Politikern was zu machen ist, nicht umgekehrt. Die Machenschaften von denen ist wohl nicht immer astrein. Bei permanenten Strafzahlungen, immer jeweils in unvorstellbarer Höhe. Nicht ein KMU kann sich das leisten was die permanent tun.

      Schon mit der UStR II wurden wir vom damals zuständigen Bundesrat (FDP) schwer über den Tisch gezogen. Nun toppt der Zufallsbundesrat Maurer das alles. Im Militärdepartement konnte er wenigstens nicht allzu viel schaden anrichten.

      Leider hast du es für mich einwenig übertrieben. Ich freue mich nicht, wenn 100’000de auf die Strasse müssen.

      Ich finde, man findet für jeden Job jemanden der diesen Job für 300’000 macht und der wird nicht schlechter sein, als jemand der den Job für 7 Millionen macht. Ich finde das hat schon auch mit der CS und Co. zu tun. Wie sagte schon Warren Buffet, „kein Angestellter ist mehr als 100’000 $ Wert“. Recht hat er.

    • @che
      Du hast absolut Recht! Die drei die sich hier so aufregen, sind bestimmt: Urs Rohner, Tidjane Thiam und der dritte im Bunde – irgendeine Alice in wonderland. Alle anderen wissen, dass du mit deiner Meinung nicht allzu weit daneben liegst. Vielleicht im Moment schon noch … doch mit Ueli dem Knecht haben wir den (Feld)salat.

    • Mein lieber Che, bei deinem ideologischen SVP Bashing vergisst bzw. verdrängst du ein paar wesentliche Fakten:
      – das ganze Schuldendebakel verdanken wir der sozialistischen EZB
      – Militär und Landwirtschaft machen zusammen grad etwa 10% der Bundesausgaben aus, unser (a)soziales Wohlfahrtssystem nähert sich der 40% Marke
      – ein Bauer mag zwar 20-40k Subventionen bekommen, aber ganz ehrlich, das ist ein Fliegenschiss im Vergleich dazu, was richtige Staatsangestellte kassieren und leisten (jedes Jahr mehr Lohn unabhängig von der Leistung, grosdzügige Rente, mehr Urlaub – alles finanziert durcharbeitenden Bevölkerung
      – jedes Jahr gibt es weniger Bauern, warum nur?

      Zusammenfassend, unsere derzeitige Situation verdanken wir garantiert nicht der SVP, sondern der völlig ausufernden Selbstbedienungsmentalität von Staatsangestellten…und nochmal, es sind nicht die Bauern, ich muss sie enttäuschen.

    • Oh Che, in der Schweiz haben wir es ja so schlimm. Geh mal vor die Haustür und mach eine Reise um wieder einen Hauch Realität zu erhaschen. Wir wohnen in einer absoluten Oase und bringen es noch fertig unzufriedene Leute zu haben. Don’t like it, get lost.

    • An alle die von Ueli dem Knecht schreiben. Bitte diesen Vergleich nicht ziehen. Wer das Buch gelesen hat weiss dass Ueli schwer gearbeitet hat, viel vom bauern wusste und ein grundehrlicher Mensch war. Wer BR Maurer kennt weiss dass er höchstens auf dem Velo schwer arbeitet, schon mal „ha kei Luscht“ sagt, von seinen Jobs nicht viel versteht, siehe VBS, auch im EFD nicht überzeugt. Grundehrlich ist er auch nicht, er gibt sich als Volksversteher, dabei haut er das Volk mit seiner USR 3 böse in die Pfanne. Im VBS war erLakai der Generale, im EFD ist er Lakai der Banken und Grossindustrie!

    • @Che
      Hey sorry, das hier ist – wenn auch manchmal ziemlich deftig gefärbt – ein Forum für den Finanzbereich. Dein Revoluzzerpamphlet ist an dieser Stelle schlicht und einfach deplatziert. Ich bleibe dabei; natürlich läuft hierzulande auch nicht alles perfekt; ich ziehe aber das Alpenland – auch in Bezug auf das soziale – immer noch jedem anderen Staat rundherum und anderswo vor!

    • @Spielball
      Was Du zu konstruieren versuchst, ist mindestens ebenso abstrus und grotesk wie der Kommentar von Che. Wenn Du gerade Warren Buffet (m.E. den allergrössten Spekulanten auf dieser Kugel) als Massstab für Lohngespräche heranziehst, spricht das eine eindeutige und selbst qualifizierende Sprache. Da braucht es wahrlich auch keine IQ-Vergleiche mehr, wie das der liebe Che so eloquent zu machen versucht!

  14. Die Lage ist wirklich ernst und wuerde eine serioese Berichterstattung und Diskussion erheischen. Aber die Berichterstattung von LH ist wie ueblich polemisch und undifferenziert! Und die Kommentare sind zum ueberwiegenden Teil unsachlich und hoechst primitiv! Die Schreiber sind aehnlich tief gefallen, wie der Aktienkurs der CS Stufe……..nur dieser kann sich ueber die Zeit wieder erholen….

    • ja, gut.

      Das erinnert mich an den CS-Neuzugang Varnholt.

      Der SMI in wenigen Jahren bei 20000.

      Die Frage ist aber was ein CHF dann Wert ist…

      Real gesehen wird sich der CS Kurs NICHT erholen!

  15. Bei der ganzen Polemik vergisst man allzu oft dass der Aktienkurs eine angenommene Grösse der Marktteilnehmer ist auf einen inneren Wert und eine Rentabilität in der Zukunft. Tja – die Betonung liegt auf „angenommener Wert“. Unter dem Strich eigentlich eine einfache Frage: Macht die Bank noch Gewinn und wenn – wieviel unter dem Strich. Da die globalen Unsicherheiten (Brexit / Italien / EU / US Wahl / Naher Osten / Türkei / Emerging Markets / China / Weiss der Geier noch was) hier reinfunken ist halt die Sicherheit nicht mehr da sich auf das Gefühl zu verlassen weil zu unsicher. Punkt. Somit: Keine Bank ist besser dran ob CH oder Weltweit spielt keine Rolle im Moment, ebenso wenig wie die Strategie weil die wenigsten das überhaupt raffen können (;-)). Somit: Verdient die Bank Geld ? Hat sie noch Schotter um ihr Geschäft weiter zu betreiben ? Beide Fragen kann man für die CS in gewissen Bereichen klar mit JA beantworten, andere sind fragwürdig bis NEIN. Aber eben da wird ja mehrheitlich aufgeräumt im Moment (US / IB/ etc.), Somit und mit dem Ausblick auf ein klar getrenntes Business Model für mich zur Zeit ein Investment wert – aber eben bezüglich Timing – erst wenn die gegenwärtige makroökonomische Wellen und Tsunamiauswirkungen von Brexit und Co. am abflauen sind.

  16. Ich frage mich ehrlich wie es möglich ist zwei Drittel (= -65%) des Wertes dieser Bank in nur einem Jahr zu vernichten. Es ist einfach unglaublich. Thiam und Rohner müssen zurücktreten. Jetzt. Sofort. Es ist ein Debakel, ein Skandal. Es ist eine Schande und höchst unehrenhaft der Geschäftsleitung sich in dieser Situation noch am Sitz festzuklammern und Millionenboni zu kassieren. Wie kann man so unglaublich viel Wert vernichten (unzählige Milliarden) und nebenbei noch Millionenboni einstecken. Es ist verrückt. Eine Schande. Die Bank braucht einen kompletten Neuanfang. Das Potential besteht. Der Brand ist immer noch top (zumindest im Ausland( und es gibt Tausende Mitarbeiter die täglich eine super Job machen.

  17. Diese beiden Chefs braucht es eh nicht! 1.) Wird es die McKinsey Truppe richten und 2.) Wenn die nicht im Büro sind, können Sie wenigstens keinen Schaden anrichten!

  18. Rohner ist und bleibt der Totengräber der CS, Punkt! Ein tragischer Niedergang eines Höflings- wie es in den nächsten Jahren noch Dutzende Bänkler in der CH Bankwelt erleben werden…..

  19. Die Schallmauer von 10.- ist gefallen, jetzt geht es erst recht den Bach runter. Wer jetzt noch die Aktie hat, soll sich warm anziehen. Für die MA sieht es leider weniger gut aus.

  20. bei allem Respekt für Ihre Kommentare. Sicherlich stehen Sicherheitsaspekte hinter dem nicht gemeinsam Fliegen.

    • Sicherheitsaspekte? Wenn TT und UR per sofort verschwinden/zurücktreten würden würde der Kurs wohl fast sofort 10-20 Prozent steigen.
      Mindestens 5-10 Prozent würden wohl drinn liegen wenn Vertreter einer berühmt-berüchtigten Beratungsunternehmung Hausverbot erhalten würde…

    • Ich bezweifle, dass man von Schaden oder mangelnden Sicherheit sprechen kann, wenn einer der beiden ersetzt wird…

  21. Every round trip flight costs 2-5 full time jobs at CS. Is 1st class in Swiss Air really so bad?
    When leadership is this bad, all will be lost

  22. „….jeder versucht, noch ein letztes Mal auf die Rechnung zu kommen. Die Araber als Grossaktionäre.“

    Wie sollen diese Instis jemals auf Rechnung kommen mit CS-Aktien? Würde mich interessieren.

    Die haben einen Einstandspreis weit über den heutigen Kursen um die 10 CHF, selbst bei Mix aus Oblis/Wandelanleihen und CS-Aktien.

    Verdient haben nur Shorts in den letzten Jahren mit der CS.

    Warum sich Rohner halten kann ist mir ein weiteres Rätsel.

    Sein Lohn sollte symbolisch 1 CHF gekürzt werden, selbst das wäre noch zu viel!

  23. Vor der CHF 80 Milliarden-Rettung der UBS flog Ospel in die USA um der Sair-Pleite auszuweichen. Nicht erreichbar (?).

    Heute fliegen wieder zwei top sh(i)ots einer ehemaligen Grossbank um den Globus, um dem Hagelsturm zu entgehen? Der Orkan wird sie einholen: eher früher als später! McKinsey ist vermutlich am Edieren der Untergangs-Anzeige. Und belastet noch ein letztes Honorar (siehe Sair-Group).

    Decoutant!

  24. Ich habe stark das Gefühl, es geht um den Verkauf von CS USA, der ehemaligen First Boston. Wells Fargo ist bereit diese zum Substanzwert zu kaufen. Das Problem sind nur die 3Level Papiere, für die gegenwärtig schwer ein liquider Markt festzustellen ist (mit dem Brexit hat es sich noch verschlimmert). Frau Yellen unterstützt dabei die Wells Fargo, diese nicht zu übernehmen. Sie verlangt von der SNB, diese zum Nennwert aufzukaufen. Es gibt aber keine AIG und keine FED wie 2008, der diese Papiere irgendwie garantiert, die hängen in der Luft. Ebenso will Wells Fargo die Leute von CS New York selbst nicht entlassen, daß müssen die beiden Zauberer der CS arrangieren. SNB und Bundesrat zerbrechen sich jetzt den Kopf, wie sie sich aus dieser Schlinge herauswinden können, um erstens die Amerikaner zufrieden zu stellen, anderseits die Sache billig abzuwickeln, ohne einen politischen Skandal bei uns entstehen zu lassen.

  25. UR ist einfach nicht mehr tragbar. Irgendwann sollten das die Grossaktionäre kapieren und nicht mehr weiter zusehen wie die Aktien bachab gehen! Fakt ist: seit UR am Ruder ist geht es mit der CS abwärts. Er hatte zulange den Luftschloss-Bauer BD am Ruder gelassen. Er war und ist auch heute nicht in der Lage der CS eine nachhaltige Strategie zu verpassen. Er ist Getriebener seiner eigenen Unfähigkeit die es nur zulässt dass er von einer Grube in die andere fällt. UR hat eben nicht begriffen dass dies nicht Hürden sind sondern tiefe Gruben aus denen die CS nicht mehr rauskommt!

  26. Ich denke es ist an der Zeit, eine TBTF-Bank fallen zu lassen. Der Markt wird die frei werdenden Personalressourcen und Assets schon irgendwie schlucken und verdauen.

    Die Kosten für die Rettung einer „systemrelevanten“ Bank erachte ich um ein vielfaches höher als die Kosten für die Arbeitslosenunterstützung. Und sind wir ehrlich, die Schweiz kann sich nicht mal eine systemrelevante Bank leisten… warum also 3 oder 4 solche Banken unterhalten?

    Lieber ein TBTF-Institut, dafür funktioniert dieses halbwegs richtig.

  27. Der psychologische Moment ist eingetreten.
    Kein Vertrauen
    Verkauf von Papieren (Grossaktionäre)
    Freier Fall
    Raus aus den Stoxx-Europe-50-index
    Ende

    Denn sie wissen nicht, was sie angerichtet haben.

  28. Es ist absolut überflüssig über diese zwei Clowns noch ein
    Buchstabe zu verlieren.
    Nicht einmal der kleinste Zirkus würde TT und UR anstellen.

    • Vielleicht sind die beiden „Clowns“ nur Saboteure einer Grossbank jenseits des Atlantik.
      Mit Unfähigkeit lässt sich dies nicht entschuldigen, soviel kann es niemals geben.

  29. die beiden grossbanken sind vorbei. nur noch negative meldungen und penalties. keine steuern, aber staatsrisiken.
    snb sollte beide aufteilen und abwickeln. wenn es noch geht.
    schade, für die mitarbeiter.

    • Die FINMA macht das, was sie immer macht, nämlich nichts! Die FINMA schreibt lieber wieder ein paar unnötige Verordnungen und kreiert Papier. Für was haben wir denn eine solche Aufsicht?

  30. Ja aber mal hallo: ich meine es sind auch wichtige „Dinge“ die hier besprochen werden: hier gehts darum wieviel „Sklaven“ wieder entlassen werden müssen, damit die eigenen Boni auf dem gleichen Stand bleiben; wieviele neue Boni ausgeschüttet werden, wer mit wem, was verscherbelt wird, damit der Karren nicht komplett im Dreck stecken bleibt, wer was über Thiam’s neue Flamme sagen darf etc etc…

    Das sind wichtige Dinge und die bespricht man nicht einfach übers Telefon!!

    • und dann noch zum „1-mile-up club“ gehörend, was die Einzelreisen erklärt.

  31. Die (Un)-Fähigkeiten der HH Thiam + Rohner sind bekannt. Wer Aktien einer Firma mit solchen Lachnummern an der Spitze ungesichert im Portfeuille hat (wenn es denn so wäre!), kann es sich offensichtlich leisten.

    Richtig peinlich wird’s aber wenn jemand, der vorgibt von Banking mindestens soviel Ahnung zu haben, dass er sich erlauben kann, eine
    Plattform wie diese zu betreiben, glaubt, schwachsinnige Ratschläge erteilen zu müssen wie folgenden:

    „Es bleibt nur eines: Die Kataris müssen die CS-Aktie shorten, verkaufen. Es ist der einzige Weg, um die Verluste wenigstens ein bisschen abzufedern“

    1. SHORTEN ist nicht gleich verkaufen!
    2. Auf Level Allzeittief zu verkaufen ist gleich max. Verlust realisieren!

    Möglicherweise hofft LH aber auch nur, die CS-Aktie in Kürze selbst bei deutlich unter Fr. 10.- zu erwerben, um selbst auch ein bisschen mitzuzocken, nicht wahr!?

  32. Die Aussage von Assets, wo niemand weiss, was sie Wert sind ist falsch, es sind Assets, die niemand will, und die sind nichts wert!

    Ich werde die Aktie auch bei 5.- nicht kaufen…

  33. Dass zwei der wichtigsten Personen eines Unternehmens im gleichen Flugzeug sitzen ist typischerweise ein Risiko, welches durch entsprechende Regelungen im Business Continuity Plan unterbunden wird. Aber statt des Privatjets könnte man schon First fliegen…

    • Economy! Wenn meine Firma am A…. wäre würde ich selbst zuerst mitsparen, aber pardon, ist ja nicht deren Firma! Welcher Aktionär wünscht sich solchen CEO u. VRP?! Aber die verbliebenen Aktionäre sind einfach nur dumm, anders kann ich mir das nicht erklären.

    • Wenn eine Firma derartige Verluste macht, fliegt man Economy, punkt (und bezieht auch keinen „Bonus“). Schon nur aus psychologischen Gründen. Wer das nicht kapiert, ist echt fehl am Platz. Aber das ist nur ein marginales Problem, wenn auch trotzdem ein Millionenteures. Die grossen Verluste entstehen anderswo, und es ist keine Strategie ersichtlich, wie das geändert werden könnte.

  34. Den sie wissen nicht was sie tun, oder doch? Man soll die Feste feiern wie sie fallen, das gilt auf für den Aktienkurs der CS. Das Verhalten von Thiam und Rohner in dieser heiklen Phase ist an Arroganz nicht zu übertreffen. Während in Operations Schweiz über 700 Leute entlassen werden müssen, jetten die beiden Versager mit dem Privatjet über den Atlantik. Was wollen sie den Aktionären dort erzählen?
    Die CS wird kaum mehr in der Lage sein, sich selber über Wasser zu halten. Der Staat wird wohl oder über auch bei der CS eingreifen müssen, um das schlimmste verhindern zu können. Bis dann können die Bosse das Geld ja weiterhin mit dem Zweihänder ausgeben.

    • Mit beiden Händen kann man Geld gut ausgeben. Mit dem Zweihänder wird es dann etwas schwieriger. Oder sollen die beiden nun Schwerter verschenken? Vielleicht hat die CS im Keller noch welche:-)

  35. Grundsätzlich interessanter Artikel, aber eines erwähnt LH nicht oder weiss es nicht: es gibt natürlich interne Richtlinien, dass die beiden Manager nicht in derselben Maschine fliegen dürfen aus Risikogründen. Wie gross das Risiko wäre, darüber kann man sich allerdings streiten…:-)

    • Wenn es in der CS Strategie matchentscheidend ist, dass die MA keinen Gratiskaffee erhalten und ihre Büropflanzen selbst mitbringen müssen, könnte man ja auch einen Linienflug in die USA nehmen.

      Bei dieser Gelegenheit möchte ich noch alle Schnäppchenjäger warnen:

      Beim Preis von 9.99 sind all die Immobilien wie Üetlihof und an der Bahnhofstrasse nicht mehr enthalten – wurde alles verhökert – und sie neugebaute Villa von Rohner in Zumikon ist ‚Eigengut“.

  36. Im Prinzip ist es ganz einfach. Ein Unternehmen, das kein Vertrauen mehr geniesst, muss sich von der Führung trennen. Diese ist es nämlich, die dafür zuständig ist, nicht die kleinen Angestellten.
    Tja, jetzt ist es passiert, sie ist unter CHF 10 gefallen, was jetzt erst recht zu noch mehr Verkäufen führen kann.
    Unglaublich, dass U.R. und T.T. angeblich weiterhin von den Grossaktionären „bestätigt“ werden. Aber daran zweifle ich stark. Noch unglaublicher ist, dass die FINMA, SNB und Politik immer noch ruhig sind. Ich vermute, hinter den Kulissen wird es heiss zu und her gehen, worauf dann bald der grosse Knall kommen wird. Es könnte heute schon geschehen, wie der Knall dann auch immer sein wird. U.R. und T.T. weg, Verstaatlichung oder Pleite!?

    • Jawohl!!!!…und ausserdem heisst es Flugzeug und nicht Standzeug:)

  37. Woow!! Ja da hat es LH schon einfacher er kann mit seinem Velo zur Arbeit gehen…seine Sponsoren sind ja auch bescheidener!

    • Besser als meiner!!!!!;-)

      Stelle mir das gerade bildlich vor: Rohner mit Kaviar-Brötchen und Gläschen Sekt, mit ausgestreckten Beinen im Büffelleder-Sitz, verträumt aus dem Flugzeugfenster schauend – und im Hintergrund eben dieses „Unter den Wolken muss das Chaos wohl grenzenlos sein…“….

      Herrlich!!!!!!!;-)

  38. Ohhh cool man!
    Noch warten bis zu den kühlen Herbsttagen und dann kaufe ich die Bank zu Kursen von CHF 4.99!
    Das wird ne geile Pardy und den Firmenflieger bekommen wir fast gratis dazu. Wer macht auch mit? Einen netten Piloten brauchen wir noch im Verwaltungsrat, damit wir immer rechtzeitig an den coolen locations für die guten Geschäfte einfliegen können! Und mit einem smarten Dealer, einem guten DJ und einem Oenologen im VR wäre immer für die tolle Stimmung gesorgt. Dann hätten wir die CS auch wieder am Boden der Realität und die Kundschaft wäre zufrieden.

    • Für „Dreck“ geb ich keine 4,99 aus….

      Ich wart bis CS ein Pennystock is :))

  39. Das sind sehr beänstigende Szenarien, welche ja nicht nur Phantasien sind, sondern Realität werden könnten oder bereits wurden. Weiterhin ist ja anzunehmen, dass auch die CS indirekt immer noch Staatsgarantie geniesst. Da fragt sich, wie die Nationalbank und die Politik auf eine neuerliche Krise reagieren wird. Mit noch mehr Liquidität? Mit noch tieferen Minuszinsen?

  40. Es ist eigentlich üblich, dass die „höchsten Tiere“ von Banken nicht im gleichen Flieger sitzen aus „Sicherheitsgründen“. Manchmal wünscht man sich jedoch etwas mehr Bescheidenheit; Linienflüge hätten wohl auch gereicht!

  41. UR hat keine Ahnung vom Geschäft und ist vollkommen fehl am Platz. Von Management und Banking Know-How keine Ahnung. Alles wegrationalisieren ausser seine eigene Misswirtschaft. Also wenn das nicht mal eine klassischer Fall von Egoismus und Narzissmus ist…classical business case!

  42. Tja, das Schiff sinkt. Wenn mal genug Wasser drin ist, geht es rassig auf den Grund. Ich denke, Hürdenläufer Rohner kriegt keine Hürde mehr und reisst alles runter. Im Mittelalter wäre ein solcher Verantwortlicher an den Pranger gestellt worden, aber unser dämliches Justizsystem kann ein Versagen im grossen Stil nicht verurteilen. Schlimm ist auch die Arroganz und Abgehobenheit dieser Leute. Sofern ich Rohner mal zufällig in Zürich treffe, kriegt er eins an seine Löffel.

    • Unfähigkeit, Dummheit & Arroganz sind leider keine offizielle Delikte.
      Allerdings warte ich noch sehnsüchtig, ob jemand die Eier hat, das Clawback Klausel auf die unberechtigte Boni anzuwenden.