Superökonom Wellershoff: Wo er berät, gehts runter

Thurgauer KB, Maerki Baumann, Zuger KB: Überall mit Klaus Wellershoff, überall mit Crash – Dampfplauderer des Bankings.

Klaus Wellershoff spricht auf allen Kanälen. Januar-Crash, Brexit, Notenbanken, Tiefzinsen – der bekannte Ex-Chefökonom der UBS hat einen festen Platz in der Schweizer Medienlandschaft.

Reden kann er. Weniger gut scheint er im Kerngeschäft: der Beratung von Banken und anderen Anlagekunden.

Jedenfalls zeigen die Ergebnisse bei wichtigen Bankkunden, die Wellershoff mit seiner Firma Wellershoff & Partners im Investmentgeschäft unterstützt, nach unten.

Wellershoff-Kundin Thurgauer Kantonalbank hat 2015 mit Vermögensverwaltung einen Einbruch von 8 Prozent erlitten. Die Kommissionserträge sanken von 55 auf 51 Millionen.

Auch im laufenden Jahr gehts zügig runter. Die Anlageerträge krachten von 27 auf unter 24 Millionen zusammen – ein Minus um über 11 Prozent.

Maerki Baumann, die kleine Zürcher Bank der Familie Syz, setzt ebenfalls auf die Expertise von Klaus Wellershoff.

Und auch bei ihr sieht die Lage im Anlagegeschäft wenig rosig aus. Stieg im 2015 der Anlageertrag noch leicht an, so kam es im ersten Halbjahr 2016 zu einem Rückgang um 3,5 Prozent.

Die dritte bekannte Wellershoff-Kundin in Swiss Banking ist die Zuger Kantonalbank. Auch in der Innerschweiz zeigen die Ergebnisse im Kerngeschäft Investment-Beratung nach unten.

Und wie. 2015 machten die Zuger fast 9 Prozent weniger Gewinn in ihrem „Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft“, wie es in der Fachsprache heisst.

Der Gewinn ergibt sich aus den Honoraren und Gebühren, welche die Banken mittels Beratung fürs Investieren in Aktien und sonstige Anlagen erzielen, minus die dafür gebrauchten Aufwände.

Wurde es bei der Zuger KB wenigstens im laufenden Jahr besser? Auch da Fehlanzeige. Der Kriechgang ging weiter, der Gewinn im Anlagegeschäft sackte bis Juni um über 7 Prozent ein.

Die Zürcher Maerki Baumann und die Zuger Kantonalbank wollen trotz der Minus-Performance am Star-Berater festhalten.

Nicht so die Thurgauer Staatsbanker. Diese haben die enge Zusammenarbeit mit Wellershoff & Partners im Februar aufgelöst. Ab 2017 kommt die Anlage- und Produktberatung von der ZKB.

Es war der erste Dämpfer für Wellershoff. Der liess sich nichts anmerken.

Auf Fragen Anfang Jahr nach der mageren Leistung, die seine Kunden im Anlagegeschäft erzielten, distanzierte sich Wellershoff davon.

„Wir sind in jedem Fall Berater und empfehlen unseren Kunden eine Strategie, die zu ihnen passt“, hielt Wellershoff in einer Email-Antwort fest.

Um dann einzuschränken: „Letztlich entscheidet immer der Kunde, sowohl über die Strategie als auch über die Taktik. Das führt mitunter dazu, dass sich die strategischen Allokationen stark voneinander unterscheiden.“

Mit anderen Worten: Was kann ich dafür, wenn meine Kunden nicht auf mich hören?

Es war der Kern der Email-Antwort von Wellershoff, die inklusive Begrüssung und Verabschiedung präzis 6’298 Zeichen umfasste – in einer 12er Times-Schrift 2 Druckseiten.

Ganz Wellershoff. Wenn der Berater um seine Meinung gefragt wird, hört er nicht mehr auf. Egal, ob Blick oder Tages-Anzeiger oder ein kleines Lokalblatt – Wellershoff tritt immer und überall auf.

Umgekehrt proportional zur Hyper-Präsenz verhält sich die Treffsicherheit seiner Prognosen. Diese erinnert an den Ausspruch des Jahrhundert-Ökonomen Keynes: In the long run we are all dead.

Als im Februar die Börsen zitterten, publizierte die Bilanz ein Interview mit Wellershoff. Ob wenigstens noch Nestlé-Aktien Halt bieten würden, lautete eine Frage.

„Genau die haben sich in letzter Zeit sehr gut entwickelt“, meinte Wellershoff. Dann aber warnte er: „Aber wenn jetzt die Inflation kommt, dann werden diese Titel verlieren.“

Nestlé hat seither 10 Prozent zugelegt. Und die Inflation? Nicht in Sicht.

Wellershoff sah damals – also vor gut einem halben Jahr – die Zinswende vor der Tür. „Vielleicht werden die Zinsen bis Mitte Jahr noch mal fallen, aber die Zinswende wird noch vor Ende Jahr kommen.“

Diese Woche haben mit Henkel und Sanofi erstmals Unternehmen Minusanleihen emittiert. Von höheren Zinsen ist in Europa weit und breit keine Spur.

Besonders daneben lag Wellershoff mit seiner Einschätzung, dass vor den Zinsen die Inflation steigen würde und die Notenbanken dann mit stumpfen Waffen dastehen würden.

Das führte Wellershoff im stürmischen Februar zu einer Crash-Warnung: „Genau diese Überlegung dürfte es sein, die derzeit die Aktienkurse ins Trudeln bringt. Denn die Massnahmen der Zentralbanken sind zuletzt schon wirkungslos verpufft.“

Die Aktien steigen seither ungebremst. Und die Notenbanken lassen sich stets neue Tiefzinsen einfallen.

Wellershoff lag daneben – hier und in vielen weiteren Beispielen. Nach dem Brexit-Entscheid meinte er, dass klar sei, dass England nun rasch aus der EU ausscheiden würde – mit einschneidenden Folgen.

„Der Austritt dürfte schneller erfolgen, als viele denken, denn die Brexit-Befürworter werden auf einen raschen Austritt drängen“, meinte Wellershoff auf Tagesanzeiger.ch im Brustton der Überzeugung.

Auch hier traf das Gegenteil ein: England lässt sich Zeit, die EU ebenso.

Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen, heisst es. Das wollte sich Wellershoff zu Herzen nehmen. Seine Firma versprach, auf Kurzfristprognosen zu verzichten.

Nun hat er aber doch immer wieder das Inflationsgespenst an die Wand gemalt und den damit verbundenen Rückschlag an den Aktienmärkten prophezeit.

Wer ihm von seinen Kunden dabei folgte, flog auf die Nase.

Selbst musste Wellershoff diese Woche in der NZZ eine persönliche Niederlage einstecken. Er verlor im Ökonomen-Ranking 2 Positionen und liegt jetzt noch auf Platz 10.

Noch schmerzhafter dürfte für den Medienstar sein, dass er von No-names überholt wurde.

Oder wer kennt Alfonso Sousa-Poza?

Kommentare

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  1. Ich kenne Herr Wellershoff persönlich. Ein Chef-Ökonom ist er. Aktien sind immer ein Risko. Durch Wellershoff wird das Risiko für Verluste einfach viel kleiner. Aber bei keinem ist das Risiko null. Also bitte ich euch, eure Eifersüchti klappe zu halten.

    Und p.s. wer seine Rate nicht befolgt und Verluste macht: selbst Schuld

  2. Der IMF korrigiert seine Jahreswachstumsprognosen bereits Ende Januar. Top Oekonomen liegen regelmässig daneben mit den Zinsprognosen, Aktienanalysten flipfloppen mehrmals im Jahr. Goldis 20 high conviction trades sind zur haelfte bereits mt Verlust ausgestoppt. Nach 20 Jahren WS handel lautet mein Rat: Deine Meinung ist GENAU SO GUT wie die Meinung eines sogenannten Gurus. Die Meinung deiner Oma, und die von Madame Etoile auch. NIEMAND weiss, was genau morgan passiert! Alle anderen arbeiten schon lange nicht mehr. Gruss 🙂

  3. Wusste gar nicht, dass es im Agrarkanton Thurgau eine Vermögenswerwaltung gibt? Apfelkönigin – Jodelspatzen – Seeruggefäger – Tilsiter – Moschterei Möhl – Kliby&Caroline – CervalatPromi Hausi Leutenegger – Delphinquäler Connyland – SNBFeind Hermann Lei. Das sind Begriffe, mit denen ich den Kanton TG asoziiere. Ich glaube, die dort ansässige Kantonalbank hat sich mit Wellershoff böse verzockt. Der Wellershoff aus der Zürcher Goldküste passt auch nie und nimmer ins beschauliche Bauerndorf Weinfelden. Schuster bleib bei deinen Leisten. Thurgauer Kantonalbank bleibt bei den Kleinkrediten, Hypotheken und dem Zinsgeschäft.

  4. nicht K. Wellershof ist schuld – nein solch doch eher dumme Kunden welche fuer diese heisse Luft noch bezahlen.
    jeder der ein Abo zur Financial Times hat – weiss nach einem Monat mehr als KW blabbert

  5. Ich kenne Klaus Wellershoff persönlich. Er ist weit weg von einem Plauderi oder Wichtigtuer und die als negativ erwähnten „Voraussetzungen“ für einen Deutschen erfüllt er bei weitem nicht! Was mir aber zu denken gibt, sind die Speichellecker der UBS, die mit Akribie seine Nähe gesucht haben, sich haben ablichten lassen oder sich damit gebrüstet haben, Klaus zu kennen! Genau diese Typen machen ihn jetzt schlecht, um dann beim nächsten Treffen…….. wieder in seinen Allerwertesten zu kriechen!

    • @ P.G.

      Spiessiger geht es nicht.

      Offenbar gehören Sie zu jenen, die dem Möchte-Gern-Guru in den „Allerwertesten kriechen“ (Ihre worte).

  6. Ach ja… und wieder rufen die „Ökonomen“ in den Wald. Hey, aber mal ganz ehrlich: wie soll jemand die Zukunft voraussehen können? Diese „Ökis“ geben alle nur heisse Luft von ihnen!

  7. Ob Maerki Bumä, Thurgauer KB oder Zuger KB, sind doch alles wischiwaschi Bänklis. Habe einst mal bei der TKB gearbeitet. Die leben noch hinter dem Mond, deaussen im Thuagau.

  8. Schon bei UBS hiess dieses Super Genie „Mister Sowohl als Auch“. Viel Wind, viel Rauch und ein Network, das ihn immer wieder ans Rednerpult zweitklassiger Info Abende und Banken Cocktails hieft.

    Erstaunlich, dass nur wenige das Geplapper durchschauen und nicht merken, dass das was darin noch etwas Gehalt hat, kürzlich in der „Financial Times“ oder andern Print Medien stand.
    Besonders lustig die teutonischen Witze, über die zu erst einmal nur er lacht, sogar aufdringlich lacht, in der Hoffnung, dass noch irgend jemand mit zusteigt. Alles sehr penibel, eine Cabaret Nummer!

    • Bei der Sarasin hatten wir auch so Plapperis. Den „Herrn Doktor Varnhold Burkarhdt“. Der sah sich auch immer gerne plappern. Eingetroffen ist aber nichts…

  9. Wir stecken in Europa (oder gar in vielen Teilen der Welt) in einer Deflation und Herr Wellershof spricht von einer Zinswende. Irgendwann werden die Zinsen wieder hochgehen. Wann das sein wird, weiss kein Mensch auch der Herr Wellershof nicht.

  10. Bin nun seit über 30 Jahren im Finanzsektor tätig und endlich realisieren viele Aussenstehenden bzw. die Performance geschädigten Investoren , dass all diese überteuerten CIO inkl. Herr Wellershoff nur viel heisse Luft von sich geben.

    Mein Tip an Euch Alle, geht lieber in die Migros oder Coop und schaut in den Warenkorb der Hausfrauen bzw. Hausmänner welche Produkte von diesen erworben werden. Geht mit offenen Augen durch die Welt und dann könnt Ihr ohne grosse Hilfe von sogenannten CIO herausfiltrieren welche benötigten Produkte nachgefragt sind.

    Konklusion:

    Hört ja nicht auf die überbezahlten CIO , ausser einer Ausahme und dies ist seit über 25 Jahren Mister C. Potts & Team von Kepler Cheuvreux welcher Dank seinen starken konträren Aussagen eine überdurchschnittliche Performance erzielen konnte.

    • Dieses Votum unterstütze ich voll und ganz! Sehen Sie, welche Produkte gefragt sind und ziehen Sie daraus Ihre Schlüsse!

  11. Ausgedient, wie Burki Varnholt. Sprechen schönes Blender-Tütsch und lassen schöne Folien malen. Auf alt-Börsianisch gesprochen: Ablüte.

  12. Der Kerngeschäft jedes Beraters ist das Reden.

    Der Habitus ist die halbe Miete.

    Man kann mit jeder Aktie Geld verdienen, entscheidend ist nur zum richtigen Zeitpunkt zu kaufen und zu verkaufen.

    So aber genug Gemeinplätze. Ich kenne Wellershoff nur aus den Medien und habe mir dabei gedacht, dass diese Medien Auftritte für ihm eine gute gratis PR sind, um seine Dienstleistung an den Mann zu bringen. Wer jemand anderen dafür bezahlt, für ihn eine Geschäftsstrategie zu entwerfen oder ihm zu sagen, welche Aktien er kaufen soll, der sollte nicht in einer Position arbeiten, in der er für Geschäftsstrategien und Aktienkäufe zuständig ist. Will heissen, die Leute die solche Strategie Berater in Anspruch nehmen, sind offenbar nicht in der Lage, selber Strategien zu entwickeln und daher fehl am Platz.

    Ich mag es jedem „Schnurri“ gönnen, dass er sein Lebensunterhalt mit Reden verdient. Aus vielen Kommentaren hier bei IP spricht der blanke Neid, weil sie mit ihren Gemeinplätze nicht so hohe Honorare abkassieren können. Hand aufs Herz: wenn euch eine Banken Millionen für eure Sprüche zahlen würden, währt ihr dann nicht auch auf der Stelle Strategieberater?

  13. Tja, der Kasperl Klaus verkauft sich halt einfach professionell an unprofessionelle Kunden wie die Zuger KB oder die TKB. Und kassiert dabei pro Institut 1 Mio.

    Nähme mich noch Wunder warum ich bei der Vontobel Page lande, wenn ich die Factsheets der neuen, mies performenten Zuger KB Fonds abfrage! Häää???

    • Sind ja nur ein paar Milliönchen drin;-) in einigen wenigen Jahren werden die Vehikel eh wieder geschlossen. Also zurücklehnen, Miesepeter!

    • Wellershoff passt perfekt zur Zuger KB. Auch dort sind Manager am Werk, die von Investments null Ahnung haben. Die Performance ist seit über 5 Jahren krass unter dem Benchmark. Schuster bleib bei Deinen Leisten, vergebt Hypotheken und betreut Sparkonti und Kassenobligationen. Aber Wellershoff und Eure Manager könnt das Geschäft echt nicht. Gut reden, nicht konkret werden und Durchhalteparolen. Nur sind viele Kunden zu träge und zuwenig informiert. Ist bei vielen Banken so. Bei Staatsbanken insbesondere.

    • Sich zuerst mit den Daten vertraut machen, bevor einfach drauf los gedroschen wird. Zum Beispiel mal die Fondsperformance der UBS, CS, Swisscanto, TKB, Raiffeisen, etc für eine ausgewogene Strategie vergleichen, zB seit 2014. Man wird Erstaunliches feststellen. Da müssen sich Swisscanto und TKB alles andere als verstecken…

    • Swisscanto haben nur so gut performt, weil sie von der ex-Swisscanto nach ex-Swisscanto Ansatz verwaltet wurden. Nehmen Sie, N. Haar, die ZKB Fonds als Vergleich! Denn alt Swisscanto gleich nicht neu Swisscanto. Soviel zu Fakten 😉 und die TKB Performance? Was denken Sie warum sie in die Hände der ZKB flüchtet?

  14. Ach was für ein Tag! Musste den ganzen Morgen bei IKEA einen neuen Teppich für mein Hasenpfötchen und heissen geliebten Marcel aussuchen.. Die Candy von gestern durfe noch am Pool rumhängen.. Tja that’s life! Hoffe, dass ich wenigstens heute Abend einen feinen Don Perignon auf seiner Nappaleder Couch bei einem gemütlichen Kaminfeuer geniessen darf.. *tröim*..

    • Wunderbar, jetzt kommt die entzückt wartende Caroline doch noch auf ihre Rechnung. Ja tröim

  15. Wellershoff u Partners warnen schon seit vielen Jahren vor steigenden Zinsen und vor Inflation.
    Seit der katastrophalen Geldschwemme der Notenbanken iA deren Regierungen sind die Märkte und deren ausgleichenden Wirkungen ausser Kraft gesetzt. W&P heben sich mit ihrem veralteten Denkmuster nicht wesentlich von anderen Research-/CIOfficers ab…. die meisten haben eine schlechte Performance an den Tag gelegt und – lassen sich daführ seit Jahren fürstlich bezahlen!!!

    • Wir warten schon seit 7 Jahren, dass seine Hyperinflationsthese eintrifft. Die inflationsgeschützten Bonds waren ein Flopp und haben nur gekostet.

      Wahrscheinlich geht es nochmals 7 Jahre. Langfristig hat ja jeder einmal recht. Dazu braucht es allerdings keine akademische Ausbildung. Es ist ein Warten auf Godot.

      Tatsache ist allemal, dass die diesbezüglichen kurz- und Mittelfristprognosen falsch waren. Es ist so wie im Wettbüro oder Casino: letzlich macht der Veranstalter Kasse. Die Meteo ist da viel zuverlässiger. Immerhin sind dort Naturwissenschafter am Werk und nicht Schnorri-Politökonomen.

  16. Ich kenne den Meister aus UBS Zeiten, er präsentiert spektakulär und eloquent und ist sehr redegewandt und schlagfertig.
    Seine Ansätze sind auch gut, nur kommt er immer zu den falschen Schlüssen und deshalb war auch die Performance in den „guten“ Jahren immer nur Mittelmaß, leider….

    • Also ein typischer „Schwabe“ – grosse Schnorre, viel warme Luft und was noch?????
      War mir schon zu UBS-Zeiten ein zu grosser „Schwafler“, hat sich nicht geändert.

  17. Ach ja, dieser ganze Floskelzirkus. Im Moment läuft auf SRF eine 6-teilige Doku über die REGA. Wen interessiert das auch mehr als KW’s Weisheiten? Im Ernst, richtig wohltuend wieder einmal Leute zu sehen welche einer anständigen Arbeit nachgehen! Befreit Euch von dem ganzen Mist, mit all diesen möchtegern Topshots. Das einzige was die tun ist people leveraging – paradox das Leute noch für jene den Boni erarbeiten. Sucht euch ein paar gleichgesinnte, startet ein Business (aber keine Bar bitte! Gibt es in ZH schon genug). Man kann mit Brezelverkauf Millionen machen, das sagt schon alles. McDonalds in Randgebiet, tiefe Mieten, dicke Kundschaft? Oder startet als Lehrer, 14- Wochen Ferien und 10k liegen drin. Und vor allem, das ganze hat einen Sinn!

  18. Woher die Hässig-keit grgen Wellenkopf, Lukas? Habt ihr Euch in der Sauna angetroffen und er hatte den grösseren… Bizeps?

  19. Kläusel ist eine Top-Granate, das ist ein Fakt. Wenn es die internen Laueris nicht richten können, muss halt eben ein Profi ans Werk.

  20. Wenn ich mir dieses Ökonomen-Ranking anschaue, dann habe ich einiges mehr Mühe mit Reiner Eichenberger auf Platz 2. Über präsent auf den medialen Kanälen plaudert er munter faktenfrei drauf los. Mehr Politiker als Ökonom. Zweitweise nahe bei der SVP, will dann aber doch nicht und differenziert sich dann wieder mit einer linken Umverteilungspolitik.
    Wellershoff bringt es rapid auf den Punkt und argumentiert fundiert. Jetzt die Rückgänge der genannten Banken mit Wellershoff in Verbindung zu bringen, ist stupid und reines bashing.
    Gerade bei TKB sind die Gründe für den Rückgang in der Vermögensverwaltung mehrheitlich anders gelagert. Die TKB wollte (will) zu den Big Playern gehören, kann dafür die benötigten personellen Grössen nicht aufbringen, zudem fehlen Strategien und Geschäftsmodelle und die Konzentration auf Kernkompetenzen und ein effizientes, aber flexibles Setup.

    • Richtig.
      Herr Professor Reiner Eichenberger ist ähnlich wie Prof. em. Franz Jäger und Prof. em. Martin Janssen ein sog. Politökonom. Die medialen Ergüsse sind um Potenzen höher als deren Forschungstätigkeit wie neuere Untersuchungen zeigen.

      Leider nimmt der Anteil an sog. Medienökonomen auch in der Bankenwelt immer mehr zu. Meistens sind sie Handlanger irgendeiner Ideologie oder Partei. Mit Forschung hat dies nichts zu tun. Sie werden oft als sog. „intellektuelles“ Aushängeschild für Parteiparolen benutzt.

    • Ach, Caroline! Nur weil es Wellershoff rasch auf den Punkt bringt, ist es weder richtig noch in einer nachhaltigen Vermögensverwaltung brauchbar. Bin kein Insider bzgl TKB (Sie schon?), aber habe letzthin eine Aufstellung der Zwischenabschlüsse der KB’s in der Zeitung gesehen: wenn ich mich erinnere sind die KBs bzgl Entwicklung von Kommissionen alle in selben Boot. Wenigstens scheinen die biederen Ostschweizer das Problem erkannt zu haben und den Santa Klaus vor die Tür gestellt zu haben.

  21. Machen wir uns alle nichts vor, Wellershoff hat natürlich recht dass die Hyperinflation in Lauerstellung ist. Das „Timing“ ist die grosse Herausforderung.

    Die Unverantwortlichen, politisch motivierten Experimente der Zentralbänkeler werden platzen und uns alle ärmer bis arm machen.
    Wir alle sind gewarnt, der Bogen ist bereits überspannt, irgendwann bricht er.

    Gute Nacht wenn die Lichter ausgehen.

    • „In seiner Not könnte Draghi den Einsatz verdoppeln

      Ökonomen erwarten, dass die EZB eine Verlängerung des Anleihe-Kaufprogramms bis September 2017 beschließen wird.“

      Resultat: keine Änderung.

      There’s no business like show business like no business I know…

  22. Zusammenfassung der Kommentare:

    Herr Wellershoff ist hier mehrheitlich zerrissen worden. In den letzten Jahren ist kaum ein Ökonome richtig gelegen. Die Märkte sind sowas von manipuliert, NIEMAND wird in der Lage sein das Ziel im dichten Nebel zu deuten.

    Vorschlag:

    Es melden sich alle Kritiker und Schönschreiber und geben hier ihre Prognosen ab, mit Namen. Dann können die anderen Schönschreiber ihn teeren und federn, wenn die Prognose nicht eintritt.
    Oder wir beschränken uns alle auf die Weisheit, dass wir alle wissen dass wir nichts wissen.
    Je mehr ich jedenfalls weiss, desto weniger weiss ich. Mit diesem bescheidenen Ansatz könnte sich bescheidener Erfolg einstellen.

    A bon entendeur !

    • @Louis d’Avignon

      Einverstanden, jedoch

      mit dem feinen Unterschied, dass wir uns dann nicht noch erfrechen für diesen Stuss Honorarrechnungen in 6stelliger Höhe zu stellen; da „wir alle wissen, dass wir nichts wissen“ (Ihre Worte).

      Oder wir deklarieren uns als Wettbüro; dann sind wir wenigstens ehrlich und in guter Gesellschaft.

      Und dies ohne Verantwortung zu tragen! Das ist nicht nur leicht verdientes Geld, sondern Abzocke vom feinsten.

      Dass Beraterlöhne nicht mit der Leistung korrelieren wissen wir. Wo liegt bei denen die Verantwortung, die Risikonahme und das Berufsethos???

  23. Wellershof hat drei Attribute, die alles sagen:
    – Berater (ein Plauderi)
    – Bankbranche
    – seine Herkunft (kann gut und schnell sprechen)

    • Mich würde nicht stören, wenn Wellersdorf in seinem Geburtsland plaudern würde. Aber hier in der Schweiz, das ist ganz übel. Auch so ein Profiteur der Personenfreizügigkeit.

  24. „Leider“ trifft LH diesmal voll ins Schwarze.

    KW ist und war eine hervorragender Redner und ein Vertrauenswürdiger Ökonom. Kann Sachverhalte hervorragend erläutern und entsprechende Zusammenhänge aufzuzeigen.

    Die Umsetzung in Investmentperformance gelang ihm jedoch nie. Die Performance der UBS Mandate -die KWs Empfehlungen umsetzten- waren zu dieser Zeit grottenschlecht. In der Zeit nach KW war sie nachweislich besser.
    Leider Fakt!

  25. In meinen 22 Jahren „Börsenzugehörigkeit“ habe ich gelernt, dass man solche „Experten“ sinnvollerweise als nützliche Konträrindikatoren einsetzt.

    Ich habe sogar manchmal das Gefühl, dass diese „Experten“, mit ihren „Thesen und Analysen“ simpel und einfach versuchen, die breite Masse über die Medien aufs Glatteis zu führen.

  26. „Prof. Dr.“ etc usw., Titel und Namen sind Schall und Rauch, jedoch merken das nicht alle, und besonders, wenn man gut „schnorren“ und „blöffen“ kann sind immer noch etliche beeindruckt. Gut, dass IP sich mal den Mister Wellershoff vorgenommen hat, jedesmal, wenn der im TV kommt frage ich mich, muss das sein, gibt’s keine Gescheiteren ? Doch es gibt sie, sie meiden aber gewöhnlich den medialen Auftritt.

    • Die Gescheiterten sind die gescheideren genau gell. PH.d und DBA sind alles Pfeiffen, die wahre Elite sitzt fluchend vor dem TV und beurteilt die Prognosen Anderer im Nachhinein.
      Zu welcher Sorte gehören Sie?

  27. Das sollte ja schon seit längerem bekannt sein. Er ist eine ehrliche Haut, dass muss man ihm lassen. Er ist nicht der klassische Banker Typ. Aber Wellershoff ist ein Ökonom, der die Börse nicht versteht. Er liegt eigentlich ständig falsch und gibt auch nie wirklich konkrete Anlageempfehlungen oder Kursziele. Er ist ein Risikoreduzierer und versucht, bei seinen Investments nichts anbrennen zu lassen. Er versucht bestehende Situationen zu erklären und zu analysieren. Das macht er ausgezeichnet – unterhaltsam, spannend, interessant. Es ist aber mehr Entertainment und man verdient nicht wirklich Geld damit. There is no business like show business!

  28. Wellershof ist ein typischer deutscher Bänker. Viel Tratra, viel Blabla, wenig fundierte Aussaen, war schon zu der bei der UBS so. Banken die seine „Beratung“ in Anspruch nehmen sollen dicht machen!

    • Späher ist ein typischer schweizer Bünzli. Viel unterschwelliger Rassismus, viele Plattitüden, kein Inhalt. War noch bei jedem post so. Leute, die den ernst nehmen, sind wohl schon dicht!

  29. Schade gibt’s nicht mehr Leute vom Format eines Wellershoff! Ich anerkenne neidisch seine ausserordentlichen Fähigkeiten und traue ihm.

    • @Investor: Wellershoff ist gut, das meine ich auch. Die Kritik in I.P.
      ist nicht angebracht, wenn man bedenkt, dass andere Banken im gleich negativen Trend liegen: (a) tiefere Einnahmen sind das Resultat von tieferen Umsätzen weil Kunden zurückhaltend sind; (b) Jede Bank hat
      ja die Wahl, den Empfehlungen von Wellershoff zu folgen oder anders zu disponieren – die Bank- und Vermögensberater sind ja soooo gute
      Professionals….

    • Der Wellershoff ist ein Dampfplauderer. Er sieht gut aus, sondert sehr viel ab und schränkt dabei seine Ansagen wieder ein.
      In der Politik wäre er gut aufgehoben.

  30. Was ist ein CHEFOEKONOM anderes als ein Sternenleser oder sogenannter Astrologe. Erstens kommt es, 2. ander 3. als man(n) denkt und 4. wird einem nichts geschenkt.
    Wellershoff erinnert mich mit seinen Auftritten sehr stark an den früheren CHEFKOMMUNIKATOINOSBERATER Klaus J. Stöhlker – bei aus dem grossen Kanton und beide so sehr von sich selber überzeugt, dass einem Schweizer schwarz wird vor Augen.

  31. Schlussendlich ist der Kunde selbst verantwortlich.

    Wer seine Linse seit 2008 nicht scharf gestellt hat und seine Millionen immer noch naiv der Bank und seinen „Wirtschafts-Experten“ anvertraut, ist schlicht selber schuld.

    Höhere Renditen „locken“ mit Hedge Funds, Private Equity, Real Estate?
    Wer trotz 2008 (analoges Marketing und Total-Crash) und Mifid/suitability immer noch auf den product push reinfällt, der hats verdient ausgenommen zu werden.

    Rekordgewinn-Ziele der Bank? Anhaltende Boni-Exzesse beim Management?
    Das, in einer komplett veränderten (im Negativen) Schweizer Bankenlandschaft?

    Woher soll das denn kommen?

    • Ihre wunderbare Wortkreation „product push“ gefällt mir überaus. Scheint mir allgemeingültig zu sein – und ist ja selbst im Zusammenhang mit schlechter Zahnpasta anwendbar. Werde dieses Wort also sehr rasch in meine Bestenliste aufnehmen nebst Wörter wie Wohlstandsverwahrlosung und Reizüberflutung. Nachbarliche Grüsse nach Jaipur.

    • Vorsorge- und Vermögensberatung (sic !) von besserverdienenden und vermögenden Mandanten…

    • Alles hat sein Richtigkeit was sie hier sagen. Bitte nie vergessen, dass auch Sie als Profi diesen Marktkräften ausgeliefert sind ob sie wollen oder nicht. Sprich LIBOR-fixing und Devisenhandelabsprachen der Elefantenbanken zum Schaden der normalen Bankkunden. Bestimmt sind Sie auch nicht versiert auf allen Gebieten und sie benötigen Hilfe in etlichen Lebenslagen. Trotz Betrugsvorwürfen mit riesigen Milliardenbussen hat noch keine Schweizer Bank ihre Lizenz in der Schweiz verloren – in Singapore aber schon. Erinnern Sie sich noch an diese einst populären Kaffeefahrten, wo man leichtgläubigen Leuten eine überteuerte Rheumadecke verkauft hatte? All diesen Betrügern in diesem Metier haben die Schweizer Strafbehörden rasch den Stecker gezogen, im Gegensatz zu diesen betrügerischen Bankakteuren, die dank Systemrelevanz und lascher staatlicher Gesetzgebung weiter so schlecht und recht gedeihen können.

  32. Wie gehabt mit externen Consultants, ob Wellershoff oder McKinsey. Haben die überhaupt 1x etwas produktives oder auch nur nützliches erreicht? Ich glaube nicht. Denn sie wie auch all die HSG’s St. Gallen und Co. (wo man den Schwachsinn völlig am gesunden Menschenverstand vorbei lehrt) müssen für den immensen Schaden den sie anrichten für ihr gesellschaftsfeindliches tun nicht aufkommen. Nur wahnwitzig abkassieren. Mit einpaar wenigen anderen (…). Aufkommen, die Rechnung bezahlen muss wie immer die Allgemeinheit. Das Schweiz Trauma Swissair ist DAS Beispiel für die Schweiz, Roche wo man grad in der Schweiz 190 Stellen abbaut bei 5,4 Milliarden Gewinn (!) das Prägnanteste all der vielen aktuellen Beispiele. Der 5,4 Milliarden Gewinn bei Roche ist sicherlich schon optimiert (minus der Investitionen/Türme, etc.). Wo der Aufschrei in Basel bleibt ist eine neue und interessante, weil gesellschaftspolitische Frage. Das ist es eigentlich auch bei den externen Consultants.

  33. Lukas Hässig, dessen ökonomische Bildung sich auf einen FH-Bachelor an der ZHAW und ein paar überteuerten dreiwöchigen Kürsli beschränkt, fühlt sich also berufen, Ökonomen persönlich zu diffamieren. Wer genau ist hier der „Dampfplauderer“?

    • Also ich lese im Beitrag nur Fakten. Und die sind nun mal wichtig, wenn es um Renditeberatung geht. „Eventuell“, „wir sehen“ „es könnte“, „wir glauben“ etc. ist der Wortschatz von Beratungsgurus, denen jede grosse Ausbildung wenig nützt….

    • @Nachdenker: Muss ich dann 5 Sterne Koch sein um ein Mittagessen zu beurteilen? Oder muss ich Physiker sein um festzustellen dass meine Steckdose stromlos ist? Oder Prof. Dr. Dr. Dr. sein um festzustellen dass mein Arzt falsch lieg???
      Und für einen Kommentar hier, muss ich den xxxxxxx haben?
      Selbst wenn es voll von Grammatik und Rechtschreibfehler ist doch egal. Ausser Dampfplauderer wo keine Argumente haben ist dies dann das Haar in der Supe wo gross rausgebracht wird. So sind halt die Schaumschläger

    • Ja, schon Fakten, aber sehr fragwürdig umschrieben. ZB sollen ja die Aktienmärkte seit Februar ungebremst steigen. Ich frage mich nur, wo? In Nordvietnam? Oder in Südostossetien? Der SMI jedefalls ist im Juli nochmals schön eingebrochen und heute nur etwa 6% höher als wie von LH erwähnt im Februar.

      Und natürlich extrem dankbar bin ich für den Hinweis, dass präzis 6’298 Zeichen in einer 12er Times-Schrift 2 Druckseiten gefüllt haben. Da halte ich es mit Du Pont und lese mir diese Zeichen am Pool in der London Times mit einer Bloody Mary in der Hand (jaja, ich weiss, MdP lässt sich die Zeitung vorlesen…). Dann dürfen wir alle getrost von Fakten sprechen!

    • LH hat ein gutes Gespür für Themen und, was ja heutzutage wirklich selten ist, Bodenhaftung.Man braucht nicht immer ein Prof. Dr. Dr. hc zu sein, um zu erkennen wenn was schief läuft. Gute Recherche, gesunder Menschenverstand und ein gutes Netzwerk zeigen hier öfters ihre segensreiche Wirkung.

  34. Na ja, wenn Herr Wellershoff mit seinen Prognosen wirklich treffsicher wäre, hätte er es mit Geldanlagen zu solch grossem Reichtum gebracht, dass er nur noch sein eigenes Geld verwalten müsste. Zwei Fragen, die man sich bei Finanzberatern fragen soll: 1. Warum arbeitet der noch? 2. Legt er sein eigenes Geld auch so an, wie er es anderen empfiehlt zu tun?

  35. Der Artikel von LH ist zwar etwas überzeichnet, trifft jedoch den Kern.

    Als Investor im Bereich der zweiten Säule habe ich die Empfehlungen von Herrn Wellershoff ebenfalls über eine längere Zeitdauer verfolgt. Um es vorwegzunehmen: ich erwarte von einem Berater keine Punkt-Treffsicherheit; wenn diese sich zu 30%-40% erfüllt ist das schon viel. Aber ich erwarte von ihm, dass er sich aufgrund seiner Erfahrungen und seinem Know How im Erkennen und in der Analyse von Grundtrends und deren Auswirkungen- je nach Szenario – einigermassen im realen Streubereich bewegt und allfällige Fehlprognosen hinterfragt.

    Leider wurde ich diesbezüglich enttäuscht. Vielleicht war meine Erwartungshaltung zu hoch. Ich meine aber, dass Herr Wellershoffs Bekanntheitsgrad auch und vornehmlich seiner allzeitigen medialen Präsenz wie auch seinem Herkunftsbonus zuzuschreiben ist. Dadurch verfügt er über ein Netzwerk dort wo das Geld eben vorhanden ist. In diesem Rahmen kann er es sich leisten, sich ebenfalls auf ökonomischen Gemeinplätzen zu tummeln. Rhetorisch gut verpackt und alleweil medial zugeschnitten ist dann schon die halbe Miete.

    So erinnere ich mich z.B., dass er im Gefolge der Finanzkrise und der damit verbundenen expansiven Geldpolitik der Zentralbanken das Gespenst einer Hyperinflation mit seiner ihm eigenen Dramaturgie und Ironie an die Wand malte (2012. Ich habe ihn dann im Anschluss an sein Referat gefragt, warum denn die Inflation noch immer so tief sei oder im Minusbereich, wenn doch nach seiner (Milton Friedman`schen) Sicht der Dinge jetzt eine Hyperinflation schon vorhanden sein müsste. Er quittierte meine Frage mit einem überheblichen Lächeln in etwa so: ..»Mein Lieber Herr…. auch Sie werden es noch erleben…» und wandte sich in süffisanter Manier einem andern Fragesteller zu. Dies nur ein Beispiel. Kein Wort zur asset price inflation.

    Hinzu kommt, dass – gerade im Bereich der zweiten Säule – Honorarforderungen der Berater nicht in extenso möglich sind. Denn schliesslich ist es Geld der Destinatäre, das für mediale Ergüsse ohne direkte Performance-Wirkung nicht einfach so verpulvert werden kann. Auch hier würde es sich lohnen, wenn einzelne Anbieter im Bereich der zweiten Säule das Preis-Performance-Verhältnis von Beratern kritischer hinterfragen würden. Es gibt stillere und erfolgreichere Alternativen.

    Denn es bringt nichts, sich einfach dem guten Ton entsprechend mit exaltierten Prima Ballerinas zu umgeben, deren Performance nicht besser ist als diejenige einer Novizin!

  36. Prof. Dr. Klaus Wellershoff ist als Oekonom mit einem Lehrstuhl wahrscheinlich auch wissenschaftlich unterwegs. Ausnahmslos alle wissenschaftlich tätigen Berater, Prognostiker oder Zeitdeuter haben eines gemeinsam: sie liegen mit ihren Prognosen, Deutungen und Wahrnehmungen immer falsch. KOF am 16. Januar 2015 mit der angsteinflössenden Prognose einer Rezession in der Schweiz unterscheidet sich nicht wesentlich von jenen haarsträubenden Zinsprognosen des damaligen Chefökonomen der SKA und all den andern Predigern, die ihren Lohn nicht wert sind, wenn sie jeweils lauthals dem dummen Volk beibringen möchten wie Wirtschaft funktioniert. Nichts als leere Luft. Prognosen sind wertlos und verdienen nicht einmal erwähnt zu werden.

    • Soweit mir bekannt ist, hat Herr Wellershoff keinen Lehrstuhl an der HSG, sondern er hat Titularprofessur verliehen bekommen. Dafür ist keine Ausschreibung der Professur notwendig. Es handelt sich also nicht um ein formelles Berufungsverfahren mit Berufungskommission und externen Gutachtern.

  37. Durch sinkende Zinsen weltweit, sinken auch die Dividenden von Unternehmen im Verhältnis zum Aktienpreis.. Warum?, weil Unternehmen und der Markt den Aktienkurs als Maß der Dinge betrachten und börsengelistete Unternehmen überhaupt nicht bereit sind, bei stetig fallenden Zinsen die Dividenden anzuheben- was sie durchaus könnten….. Was folgte und folgt, ist Kurstreiberei. Natürlich, es gibt Dividendenperlen die u.a. auch in Fonds wie z.Bsp. einem von der Deutschen Bank mit solchen zusammengesetzt ist, abbilden.

    Das immer wieder mal bemühte KGV von Unternehmen und exponential bei Tech Firmen steigt bei Zinskurven die nach unten zeigen. Und da der Bond Markt nichts mehr hergibt, treiben die Leute ihr Geld bzw. die Banken, Versicherer ext. VV’s und sonstige „Spezialisten“ das deren Kunden weiter und weiter in Aktien und/oder Immobilien. Von Kunst reden wir schon überhaupt nicht mehr, das werden längst schon Mars Preise bezahlt.

    In diesem Zusammenhang sei auch darauf verwiesen, dass bei Anlageentscheiden im Kontext zu obig dargestellter Betrachtung die sagenhaften Kapitalverwässerungen durch AK Erhöhungen zwingend zu berücksichtigen sind! Dies gilt insbesondere für Banken und Versicherungen und Rohstoffbuden!!.
    Unternehmen, die ihre eigenen Aktien zurückkaufen verfolgen im Grunde genommen getrieben durch eigenen Egoismus legale Kurspflege und entziehen damit den Aktionären und Aktionärinnen massiv, vorsätzliche Dividendengeld…..

    Ungeachtet der Darstellungen in Sachen Thurgauer KB, Maerki Baumann, Zuger KB durch IP, erstaunt es mich doch einigermaßen, dass gerade Wellershoff da hinein tappte. Wie dem auch immer, sein damaliger (Teil) Ausbilde LM aus U.a.S schrieb und erzählte ja auch in unzähligen Finanz-Faust Aufführungen, dass der Euro massiv weiter steigen werde, weil es eine weltwichtige starke Währung sei…..

    Flaschen sind wie Worthülsen, sie schwimmen, weil nichts drinn ist!

    • Selten so einen zusammenhangslosen und unqualifizierten Firlefanz gelesen. Nur mit einem haben Sie recht (abgesehen von grammatikalischen Aspekten): „Flaschen sind wie Worthülsen, sie schwimmen, weil nichts drinn ist!“ Schwimmen Sie gut…

  38. Habe ich da was falsch verstanden: Die Gebühren- und Kommissionserträge der Banken sind gesunken? Das ist erstens mal gut für die Kunden, es wird weniger umgeschichtet. Der Erfolg misst man in der Performance des Depots (um die Veränderungen bereinigt). Zweitens kämpfen allen Vermögensverwalter mit sinkenden Margen – das hat auch mit dem Verbot von Retros zu tun.
    Ein guter Berater berät seine Kunden. Wer dauernd in den Medien und an Veranstaltungen ist, hat sicher zu wenig Zeit für die Analyse. Wieso soll ich für die Beratung von Wellershof bezahlen – sie wird ja sowieso durch die Medien verbreitet?

  39. Ich habe Herrn Wellershoff schon ein paar mal an Podien/Diskussionsrunden erleben dürfen. Dieser Mensch ist sehr …… SEHR von sich selbst und seinen Predigten eingenommen. Narzissmus 3.0. Manchmal hat man das Gefühl, er sei geradezu beleidigt, wenn man seine epochalen Weisheiten nicht angemessen würdigt. Armer Klaus. Es ist aber auch ein hartes Schicksal, sich mit dümmlichen, ungebildeten Finanzproleten wie uns herumschlagen zu müssen.

  40. Für Forschung wird in der Schweiz gerne Geld ausgegeben. Im ressourcenarmen Land gilt schliesslich das Kapital in den Köpfen als Grundlage für den hiesigen Wohlstand. Wie aber fliessen akademische Erkenntnisse in den Alltag ein, um diesen im besten Falle zu verbessern? Gerade bei den Wirtschaftswissenschaften ist dieser Effekt schwierig fassbar. Finde ich.

  41. Wellershoff eine Lichtgestalt am Ökonomen-Himmel. Chefvolkswirt der UBS bis 2009. Die Subprime-Krise, die seine Bank nur mit Staatshilfe überstehen konnte, hat er allerdings nicht vorhergesehen. Mike Shiva hätte vermutlich einen besseren Job abgeliefert.

    • Letzterer hatten die Behörden dann später wegen gravierender Steuerhinterziehungen am Wickel genommen….. So en Päch aber, hat er leider nicht voraus gesehen. Jetzt nimmt er halt Bürger und Mitbürgerinnen über’s TV aus…..

      Einer war’s immer- am Schluss!

  42. Die Berater sind sehr wichtig für eine Bank. Sie haben alle Stricke in der Hand und nehmen sie und machen dann entscheidungen und dann kann es gut klappen oder nicht so gut schief rauskommen, das kommt auf zwei sachen drauf an:

    Nummer erstens: wie gut die beratung vom Berater ist und war.
    Nummer zweitens: ob die kunden auf den berater gehört haben als er gesagt hat zum beispiel: Verkaufen! schnell!!!
    Nummer drittens: vielleicht haben sie ja nicht auf ihn gehört, aber dann ist die börse so gegangen, dass es nicht gut gewesen wäre zu verkaufen und dann weil sie nicht gehört haben, haben sie trotzdem mehr gewonnen, und das dank dem Berater?

    Ich habe im google nachgeforscht und dort gelesen, dass der gewinn wenn er nicht da ist nicht unbedingt wegen dem Berater nicht da sein muss! denkt doch mal an das dran!!!

  43. Es ist generell immer von Nacktheit die früher gemachten Nussgipfeli dieser Leute nachwirkend zu verdauen. Der cholerischeund immer wie ein nasser Hund miefende Knecht ist ein wunderbares Beispiel von Genilität für dieses System in dieser grossen weiten Welt der Sklavereii. Er ist aber bestimmt nicht der ganz Dumme in dieser Beiz. Wie wurde der Brotpreis von dreisten Bäckern mit Hilfe diesen nützlichen Experten hochgejubelt und wo steht er jetzt? Gut haben wir jetzt diese längst fällige Glutenallergie eingeläutet, wo nicht jedes Salamisilserli für bare Münze genommen wird. Es gibt nur eine Strafe für die Spezie „Experten“ und Konditoren und die heisst HOCHACHTUNG.
    Dem sehr neugierigen und mutigen französischen Explorer Gérard Dépardieu, der im 17. Jahrhundert die Kosovo-Indianer besucht hatte, haben wir es zu verdanken, dass der Spruch „wenn Du entdeckst, dass Du nur gefurzt hast, schau nach“ nicht nur überliefert sondern auch nach 400 Jahren topaktuell ist.

    • Verschluckt an einem Nussgipfeli? Wir alle essen nur Nussgipfel. Brotzeit.

  44. Wer solchen „Gurus* aufhockt darf sich nicht wundern. Denn sie leben nur von ihrem guten Schnorren und dem Unwissen ihrer Kundschaft die sich davon beeindrucken lässt. Alle kochen nur mit Wasser! Wären all die Super-Gurus so überschlau würden sie nicht mehr arbeiten und sich nur noch um ihre eigenen Anlagen kümmern.

  45. Chefökonomen sind extrem wichtig für eine Bank. Ihre Aufgabe ist es, mit markigen Aussagen es in die Schlagzeilen der Medien zu bringen. Es ist eine Schlüsselposition, wo es wichtig ist gut auszusehen und Kompetenz auszustrahlen – es ist die effizienteste Werbung, die eine Bank überhaupt machen kann.
    Selbstverständlich ist der Inhalt vollkommen irrelevant. Keine seriöse Bank würde sich je an diese Aussagen orientieren, die ja – per Definition, da Extrempositionen – zu Underperformance führen müssen.
    Dass man als Bank diese Marketingfunktion extern besetzt und die Aussagen noch in Anlageentscheide ummünzt fällt unter die Rubrik „unverzeihbare Dummheit“.

    • Mazetta: Genau so ist es ! Diese Chefökonomen der Banken sind nur für das Marketing gut. Man muss ja sehen, dass die Bank existiert und etwas zu sagen hat. Investieren folgt einfachen beriebswirtschftlichen Grundlinien, die aber bei diesen Chefökonomen eigentlich nie eine Rolle spielen. Gutes Auftreten und Aussehen ist wichtiger als Inhalte. Wer den Ideen dieser Chefökonomen folgt, macht eigentlich nie eine gute Performance. Das ist meine Erfahrung aus 35 Jahren Geld anlegen. Z.B. sind Lindt & Sprüngli für diese Leute schon lange zu teuer…. nur die Aktie steigt und steigt…… Genau so verhält es sich mit dem USA Aktienmarkt…..

  46. „…… machten die Zuger fast 9 Prozent weniger Gewinn in ihrem „Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft“.
    Hat deshalb die ZGKB per Mitte 2016 happige Kontoführungsgebühren für alle Kontoinhaber eingeführt?

  47. Es ist generell immer von Lustigkeit die früher gemachten Prophezeiungen dieser Alleswisser nachwirkend zu überprüfen. Der eloquente, sanft sprechende und immer gut riechende Klaus Wellershoff ist ein wunderbares Beispiel von Verpackung für dieses System in dieser grossen weiten Welt der Wahrsagerei. Er ist aber bestimmt nicht der ganz Böse in dieser Gilde. Wie wurde der Goldpreis von dreisten Hedgefundsvertreter mit Hilfe diesen nützlichen Experten hochgejubelt und wo steht er jetzt? Gut haben wir jetzt diese längst fällige ZEITENWENDE eingeläutet, wo nicht jeder Habakuk für bare Münze genommen wird. Es gibt nur eine Strafe für die Spezie „Experten“ und Finanzlichter und die heisst VERACHTUNG.
    Dem sehr neugierigen und mutigen französischen Explorer Médard des Groseilliers, der im 17. Jahrhundert die Dakota-Indianer besucht hatte, haben wir es zu verdanken, dass der Spruch „wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steige ab“ nicht nur überliefert sondern auch nach 400 Jahren topaktuell ist.

    • Leuchtet foch jedem ein. Statt aber vom toten Pferd abzusteigen wurden in unserem beruflichen
      Leben viele Methoden und Strategien – zum Teil bis zur Perfektion – entwickelt, um dem Unausweichlichen
      doch ausweichen zu können, wie z.B.

      1. Wir besorgen uns eine stärkere Peitsche.
      2. Wir sagen: „So haben wir das Pferd schon immer
      geritten”.
      3. Wir gründen einen Arbeitskreis, um das Pferd zu
      analysieren.
      4. Wir besuchen andere Orte, um zu sehen, wie man
      dort tote Pferde reitet.
      5. Wir erhöhen die Qualitätsstandards für den Beritt
      toter Pferde.
      6. Wir bilden eine Task-Force, um das Pferd
      wiederzubeleben.
      7. Wir kaufen Leute von außerhalb ein, die angeblich
      tote Pferde reiten können.
      8. Wir schieben eine Trainingseinheit ein um besser
      reiten zu können.
      9. Wir stellen Vergleiche unterschiedlicher toter Pferde
      an.
      10. Wir ändern die Kriterien, die besagen, dass ein Pferd
      tot ist.
      11. Wir schirren mehrere tote Pferde gemeinsam an,
      damit wir schneller werden.
      12. Wir erklären: „Kein Pferd kann so tot sein, das wir es
      nicht mehr reiten können.”
      13. Wir machen eine Studie, um zu sehen, ob es bessere
      oder billigere Pferde gibt.
      14. Wir erklären, dass unser Pferd besser, schneller und
      billiger tot ist als andere Pferde.
      15. Wir bilden einen Qualitätszirkel, um eine
      Verwendung von toten Pferden zu finden.
      16. Wir richten eine unabhängige Kostenstelle für tote
      Pferde ein.
      17. Wir vergrößern den Verantwortungsbereich für tote
      Pferde.
      18. Wir entwickeln ein Motivationsprogramm für tote
      Pferde.
      19. Wir erstellen eine Präsentation in der wir aufzeigen,
      was das Pferd könnte, wenn es noch leben würde.
      20. Wir strukturieren um damit ein anderer Bereich das
      tote Pferd bekommt.
      21. Wir senden jemandem das tote Pferd als Geschenk.
      Geschenke darf man nicht zurücksenden.

    • Danke, Peter Schleuss! Ihr Kommentar steht zwar nicht unbedingt in direktem Zusammenhang mit dem heutugen IP Artikel, beschreibt aber den täglichen Wahnsinn in Teilen grösserer Organisationen der Finanzindustrie gut und mit Humor.

  48. Super, dass durch IP dieser Anlageberater durchleuchtet wird. Auch meine Anlagen sind bei einer der oben erwähnten Banken im Wert gefallen. Mit viel Blöff, gutem Mundwerk und schriftlichen Publikationen finden solche Kerle immer einen neuen Job und wickeln die neuen Arbeitgeber um den Daumen. Ein guter Schnurri, meist im Alleingang, ist leider kein Händler!

  49. Aufgaben als (1) PR-orientierter Oekonom / Anlagestratege, der liest, schreibt, abschreibt, publiziert, Interviews gibt und sich oft mit oberflächlichen Anmerkungen zufrieden geben kann vs. (2) performanceverantwortlicher Portfolio Manager / Anlageberater sind zwei paar verschiedene Schuhe. Wer jahrzehntelang als (1) tätig ist braucht i.a. eine längere Angewöhnungszeit, um auch in (2) einigermassen kompetitiv zu sein oder schafft den Schritt von (1) zu (2) gar nicht.

  50. Guter Artikel, der das Thema aber – meiner Meinung nach – aus der falschen Perspektive belichtet. Die Überschrift in meinem Blog würde heissen:

    „Super-Ökonom und guter Freund Wellershoff: Wo er berät, gehts hoch mit seinem Vermögen“

    Gute Berater, schlechte Berater? Ansichtssache. Denn wenn wir uns beim jährlichen G650 Plauschrennen treffen und abends beim Taubenschiessen* über unsere Kunden lachen, ist ein guter Berater der, der egal wie er berät, nochmals und nochmals angestellt wird und massenhaft Bätzeli in das Kässeli gesteckt bekommt.

    Der Artikel sollte also im Prinzip auf die Entscheidungen der angeblich falsch Beratenen fokussieren. Wieso stellt Ihr Santichlaus (er hassts wenn ich ihm so sage haha) immer wieder an, wenn er doch so schrecklich sei?

    Fakt ist, er macht einen guten Job. Jahr für Jahr kassiert er ab. Also hört auf rumzuheulen, wenn er Euch oberflächlich und hastig das Fischen beibringt, und Ihr Euch dann mit dem Haken ein Auge ausstecht, denn er hat Euch soeben zum König unter den Blinden befördert.

    *Nicht mit Tontaubenschiessen zu verwechseln

  51. Hallo Lukas,
    Die oben genannten Banken verdienen weniger, weil sie inzwischen auf Retrozessionen in der Anlageberatung verzichten. Aber das kann man bei so einem oberflächlichen Naming and shaming hier ja nicht erwarten, dass du die grösseren Zusammenhänge erkennst..

  52. Es gibt zahlreiche „Genies“, die theoretisch alles wissen, doch leider folgt denen die Realität nicht. Was kann denn der Klaus dafür, dass die Börsen nicht auf ihn hören?

    Ein paar von diesen Alleswissern sind als Fondsmanager mehr oder weniger erfolgreich. Schliesslich geht es hier ja darum, möglichst nah an der Benchmark zu sein (vor Management Fee) und durch ein paar originelle Ideen einen Tracking Error (positiv oder negativ) zu generieren, mit der man sich von der Konkurrenz differenzieren kann.

    Andere „Genies“, dazu gehört KW mit seiner sehr deutschen Art, treten überzeugter auf. Nach einem stündigen Gespräch würde man ihm sogar glauben, dass die Erde eine Scheibe ist, wenn er argumentiert!!

    Persönlich habe ich gelernt, dass es ein „Monkey’s business“ ist und man lieber den Affen und seiner Dartscheibe setzen sollte. Die Performance ist nicht schlechter, dafür zahlt man keine Beratungsgebühren…

  53. Mit dem Basiseffekt bei der Teuerung war Herr Wellershoff zum Zeitpunkt des Interviews 10 Monate zu früh.

    In 4 Monaten jedoch deutlich zu erkennen. Siehe 2017er Prognosen zu den Verbraucherpreisen im Euroraum (klick).

    Jede Art von Entwicklung endet irgendwann. Auch die Null- und Negativzinsen. Noch ist es nicht soweit.

    Wenn sich jedoch die allgemeine Erkenntnis durchsetzt, daß in Zukunft nur noch Kursverluste auf Anleihen mit Null- und Negativzinsen zu erwarten sind („zinslose Risiken“), kann es an den Rentenmärkten tatsächlich sehr unangenehm werden.

  54. Was für ein Simplicissimus, dieser Hässig. Wenn er wenigstens Performancezahlen bringen würde – aber nein, er stellt auf Kommissions- und Gebühreneinnahmen ab. CS: -12 %. UBS: -7 % im ersten Halbjahr. War da Wellershoff auch schuld?
    Wieder mal bewiesen, dass IP es schafft, stets noch peinlichere Argumentationslinien zu bringen.

  55. Wieso es wundert mich nicht, dass es ist ein weiteres Mal ein Deutschschweizer?? Je m’en fous was die andere Kommentierer meinen, ich lese jetzt zuerst mal eine Stunde LeMatin auf die Bürotoilette. Ist interessanter als diese Geschichte um ein weiterer Armbeleuchter aus der Deutschschweiz.

    • Mon cher Monsieur Le Romand

      Wellershoff ein Deutschschweizer? Vor allem Deutsch. Weniger Schweizer jedoch. (Wobei es sein mag, dass er mittlerweile CH-Bürger ist. Keine Ahnung. Und mir egal.)

    • @Louis. Du bist aber ein armseliger Kerl! Musst du wirklich in der Bürotoilette lesen? Das tönt aber gar nicht gut! Oder liest du dort die entsprechende Lektüre? Pfui!

  56. Ich bin nicht Banker aber ich sehs an meinen Bekannten, die in Banken als normale Direktoren, sprich einfache Angestellte, arbeiten – Riesenplauderis und würden nichts hinkriegen, wenn die Bank nicht hinter ihnen stünde. Sie verdienen gut aber wenn sie wirklich Performance hinlegen müssen, werden sie nervös und motzen immer rum, weil alles so schwierig wurde. Ich habe Wellershoff auch schon gehört. Gescheiter Mann aber ein Zauberer ist er wahrhaft ebensowenig, wie die meisten anderen.