Saxo hat 60 Millionen heisse Luft in Bilanz

Goodwill aus Akquisition im 2007 lastet schwer – Dummer Käufer gesucht? CEO droht Whistleblowern mit Strafe.

Patrick Hunger, ein Anwalt und kein Banker, ist seit gestern offizieller Chef der kleinen Saxo Bank im Zürcher Goldküstenort Zollikon.

Damit ist Hunger am Ziel. Seine Bank aber möglicherweise am Ende.

Denn Hunger wütet. Droht. Schlägt um sich. All dies vor dem Hintergrund, dass die Saxo Bank Schweiz, die zur gleichnamigen Finanzunternehmung mit Sitz in Kopenhagen gehört, schief steht.

Das geht aus dem Kleingedruckten im Jahresbericht 2015 der Saxo-Gruppe hervor. Dort findet sich ein Goodwill, den die Saxo-Mutter in ihren Büchern vor sich her schiebt.

Und was für einen. 379 Millionen dänische Krone ist für die Saxo Schweiz an Goodwill auf der Aktivseite ihrer Bilanz verbucht. Umgerechnet sind das rund 55 Millionen Franken.

Das war der Stand per Ende 2015. Per Ende 2014 waren es noch mehr. Damals betrug der Goodwill für den Schweizer Ableger sogar 569 Millionen Kronen, in Schweizer Franken rund 85 Millionen.

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Goodwill ist heisse Luft. Hoffnung, dass sich eine überzahlte Akquisition in der Zukunft bezahlt macht.

Bei der Saxo geht ein Grossteil des Goodwills auf den Kauf der Synthesis Bank im 2007 zurück. Auf dem Höhepunkt des Booms und genau im Moment, als das Finanz-Kartenhaus ins Kippen geriet, erwarben die Dänen dieses Geldhaus und bauten es zu ihrer Schweizer Präsenz aus.

Im Februar 2008, als die UBS bereits mit Kapital aus Singapur ein erstes Mal gestützt werden musste, verkündeten die sonst unterkühlten Saxo-Chefs aus dem hohen Norden euphorisch: „Saxo Bank is now a Swiss Bank as well“.

Es war der falsche Deal zum falschen Zeitpunkt zum falschen Preis. Denn bis heute lastet die Akquisition vor 9 Jahren wie ein Mühlstein um den Hals der kleinen Saxo Schweiz.

Mit Patrick Hunger versuchen die Chefs in Kopenhagen nun ein letztes Manöver. Und zwar in Brutalo-Manier.

Sie greifen zur Machete, zerschlagen die mittlere Hierarchiestufe, lassen frei werdende Stellen leer, drängen Mitarbeiter zu Kündigungen.

Möglicherweise mit dem einzigen Ziel, einen Käufer für die Saxo Schweiz zu finden. Oder zumindest die noch vorhandenen Kunden einer Konkurrentin verkaufen zu können.

Anders ist das Verhalten mit dem Machtcoup von Patrick Hunger und den Befehlen, die oft direkt aus Kopenhagen erfolgen, fast nicht erklärbar.

Hunger, der nach einer kurzen Phase als Interimschef vom Verwaltungsrat der Schweizer Saxo jetzt also definitiv auf den Schild gehoben wurde, macht vieles, was die Bank schwächt statt stärkt.

Er spart bei wichtigen Projekten, lässt freie Stellen in heiklen Bereichen wie Compliance unbesetzt, zerschlägt das Backoffice, entfernt die mittlere Kaderstufe, drängt Kader-Mitarbeiterinnen zur Eigenkündigung.

Vermutlich mit dem vordringlichen Ziel, die Kosten noch stärker zu reduzieren, um so nach einem schweren Absturz im 2015 wieder Gewinn zu zeigen.

Damit könnten Hunger und seine Chefs in Dänemark nach aussen den Anschein erwecken, dass man es hier mit einer Bank mit Zukunft zu tun hat.

Das Problem der Kopenhagen-Chefs ist, dass sie ihr Schicksal nicht mehr allein in den eigenen Händen haben. Ein US-Investor, der mit Saxo dereinst Kasse machen will, fordert gute Zahlen.

Für die Mitarbeiter der Saxo Schweiz, die noch nicht abgesprungen sind, ist das Arbeiten zum Psychostress geworden.

Die Kaderfrau, die von ihrer vermeintlichen Selbstkündigung aus einem Mail von Hunger erfahren hat, ist noch immer angestellt.

Warum? Ganz einfach, sie war schwanger und genoss Kündigungsschutz.

Ein anderer Fall einer Kündigung, die plötzlich nicht mehr ganz galt, ist der langjährige IT-Chef Anthony Wilde.

Wilde wollte im Frühling nichts wie weg. Doch dann merkte CEO Hunger, dass ohne Wilde die Bank umstehen könnte.

Nun macht Wilde weiter – mit einem Extravertrag, der die Saxo Schweiz viel teurer zu stehen kommt. Ein Insider spricht von 50 Prozent mehr Basislohn.

Die Stimmung in der Mannschaft nähere sich dem Nullpunkt, meint die Quelle. Am Mitarbeiterfest vor 2 Wochen hätten viele Mitarbeiter gar nicht erst teilgenommen.

Der Rest habe sich mit Trinken vom Frust abgelenkt.

CEO Hunger, der seine Sporen bei der grossen CS abverdient hatte und erst vor Jahresfrist als oberster Jurist zur Saxo Schweiz gestossen war, reagiert eigenwillig auf die gedämpfte Stimmung.

Er droht. Wer Internas nach aussen trage, dem würden „sehr ernsthafte Konsequenzen“ drohen, liess er die Crew offenbar kürzlich wissen.

Kommentare

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  1. Stop crying for Kim! He has zero interest in the wellbeing of his Swiss crew. His moral compass got lost long time ago. He only has an interest in his own bank account. So don’t expect him to do anything about the fact that Hunger is treating us like second class humans. However, we may see him taking action as soon as he realizes that the business figures in CH have never been as bad as today. Second half of 2016 is Patrick Hunger’s delivery time. If he doesn’t perform and doesn’t deliver the business figures Kim expects, he will be history very soon. Hunger will have no more excuses then. And Kim will not tolerate his bank account getting hurt.

  2. Saxo Mitarbeiter: Robo-Advise? Das meinen Sie jetzt aber nicht im Ernst, oder? Das wurde doch schon Anfang Februar von der Saxo angekündigt, vgl. http://www.fuw.ch/article/die-roboter-erobern-die-vermogensverwaltung/
    Als preisbewusster Kunde finde ich das Konzept eines Online-VV ausgezeicchnet, aber esnimmt mich wunder, warum es eine Online Bank noch nicht einmal in sieben Monaten schafft, so etwas aufzuschalten? Das ist doch völlig lachhaft! Dann gehe ich eben zu True Wealth, VZ oder Swiss Quote, die das schon lange offerieren. Ja selbst die Glarner KB offeriert es schon! Die Saxo kriegt doch nüt auf die Reihe.

    • Robo-Advice ist z.Z. genauso nutzlos wie persönliche Anlageberatung. Daher lassen sich auch alle Zeit.

      Sie als typischer „preisbewusster“ Kunde erhalten für Ihr Standard-Risikoprofil sowieso nur 0.1% yielding Staatsoblis untergejubelt.

      Und wenns ein wenig mehr sein soll und der Roboter Ihnen noch Emerging Market high yields, ein paar Aktien und Hedge Funds alloziert, dann kommen Sie wieder schreiend angerannt sobalds runter geht.

      Wenn Sie unbedingt anlegen wollen, dann gambeln Sie ein wenig auf execution-only Basis.

      Besser Sie kaufen Ihrem Schatz einen schönen Ring und gehen mit Ihrer Familie gut essen. Da haben Sie mehr davon.

    • Hallo Kunde, ich kann ihnen gerne erläutern wie es zu solchen Verzögerungen kommt. Wir haben jegliche Autonomie über allfälliges Projekt-Budget anfangs Jahr an Kopenhagen abtreten müssen. Jetzt müssen wir um jedes Projekt-Budget in Kopenhagen bettele gehn. Patrick Hunger nimmt sich 5000 Stutz mal schnell aus der Firmenkasse um an einem Sportanlass zu glänzen oder noch einmal ein Amäisi, um ein Fotoshouting für den neuen Press-Release zu machen, das er nun CEO geworden ist. Aber in Tat und Wahrheit geht’s beim Robo-Advise nur um ein paar lächerliche zehntausend Stutz, die uns eine Lancierung verunmöglichen. So geschäftet oisi Chäf!

  3. @ Kommentierer: M V!?! Häh?!? Der hat hier grad gar nix zu sagen. Hat zwar einen tollen Titel, ist aber nur Befehlsempfänger erster Güte. Blaafalk sagt ihm, was er zu tun hat, Hunger, Mehra, Browning und, und, und. Der Typ ist Accountant, mehr nicht! Man braucht ihn zum Erbsenzählen, denn auf diese Grösse sind die Erträge zwischenzeitlich geschrumpft. Und wahrscheinlich hält man ihn noch ein bisschen an Board, um ihn irgendwann mal der FINMA zum Frass vorzuwerfen, wenn irgendein Missstand ans Licht kommt. Hungers Personalpolitik lässt grüssen!

  4. Open Letter To Saxo Group Board of Directors

    Should it be part of your business practice or corporate culture to coerce pregnant employees to “voluntarily” leave the company, then get lost!

    In that case, we don’t want you in Switzerland. We then don’t want your business. We don’t want to potentially be accomplices.

    And just in case you are not familiar with Swiss penal law: attempted coercion is considered a crime in Switzerland. See Swiss Penal law, Art. 181 StGB in conjunction with Art. 22 Abs. 1 StGB.

    And we are not even talking about the moral side of the story here…

    Do whatever you want in Denmark. You may think the Swiss are docile people, but we are not stupid!

    • Sorry Kälin, aber du kommst wie die alte Fasnacht hinterher. Wen kümmert schon die schwangere Frau.

      Hier gehts um Missbrauch des Schweizer Finanzplatzes durch Auslandsbanken, deren grobe und ev. mutwillige Missachtung von Compliance-Vorschriften sowie der kommenden Entlassung von 50 Mitarbeitern, teilweise mit Familie.

      Die Abwrackung in der Schweiz ist gewünscht, es gibt schlicht kein Geschäftsmodell mehr. Das macht man lieber alleine von Kopenhagen aus.

    • Dear U. Kaelin, it is quite obvious that coercing a pregnant employee to “voluntarily” resign from her job is indeed an integral part of Saxo’s business practice and corporate culture. Otherwise Saxo would have not promoted the offender to permanent CEO after the incident became public. In other words Saxo endorsed this wrongdoing.

    • I am just surprised that so far no Danish news outlet has picked up on that story. The Danish typically love to portray themselves as so enlightened, as so gender equal. But abroad they obviously do whatever suits them, even if that means forcing a pregnant employee out of her job…

  5. Let’s be honest, folks: Kim Fournais has the emotional maturity of a preschooler. Only we didn’t notice so far as Daddy Lars was holding him back when Kim was throwing yet another temper tantrum. That’s why Ferrante had to leave all of a sudden. The good new is, however, that we may get rid of Patrick Hunger just as suddenly. Maybe Hunger will pour Kim some white wine instead of red at the next reception and gone he is! 🙂 Let’s just hope this reception will take place soon. 😉

  6. An alle Kritiker: Wenn es Kim oder Steen kümmern würde, hätten sie Hunger nicht zum permanenten CEO gemacht. Dummerweise gab es kurzfristig keinen anderen Kandidaten auf den man hätte zugreifen können. An diesem Beispiel sieht man, wie wenig Einfluss diese Berichte auf die Vorgänge bei Saxo haben. Schade für die Mitarbeiter die wirklich leiden aber schweigen müssen.

    • Überflüssige Beobachtung.

      Den Meisten ist klar, dass die Vorgänge bei der Saxo in der jetzigen Implodierung des Schweizer Finanzplatzes standard sind.

      Den ausländischen Aktionären sind Schweizer Meinungen, inkl. von FINMA und Politik, sowie der Schweizer Arbeitsmarkt schnurzegal.

      Beim Abwracken wird noch solange weiterverdient, bis der int. Steuerdatenaustausch und Fintech die Offshore-Ableger der Auslandsbanken vollkommen redundant gemacht haben.
      Von zu Hause aus kann man dann getrost weitermachen, da spielt die Abwrackung in der Schweiz sogar in die Hände.

      Traurig jedoch aus Sicht der mut- und planlosen Mitarbeiter und Schweizer Bevölkerung.

    • Du bist zu weit weg um das Offensichtliche zu sehen. Als Ferrante hinauskomplementiert wurde dachten die Meisten von uns, dass etwas vorgefallen war, wie damals bei Soren. Fakt ist, bis heute ist nichts an die Oberfläche gekommen, dass den Weggang von Ferrante rechtfertigen würde. Aus Kopenhagen sagen gut informierte Quellen, dass da nichts war, ausser dass Kim eines Tages mit dem falschen Fuss aufgestanden sein muss. Folglich, war dies keine spontane Aktion, sondern von langer Hand vorbereitet. Folglich hätten Kim und Steen locker Zeit gehabt, einen Nachfolger zu suchen, oder?
      Nein, die Realität ist, dass sich unser neuer CEO offensichtlich aktiv ins Spiel gebracht haben muss. Mit ihm haben Kim und Steen Ruhe in Bezug auf die nötigen Mittel aufzubringen, um endlich mal den Roboadvise ausrollen zu können oder mehr Marketingbudget zu bekommen. Auch muss unser neuer CEO versprochen haben die neue Organisationsstruktur des HQ nicht in Frage zu stellen. Also nochmals, Patrick Hunger war KEINE Notlösung, sondern DIE Lösung. Das mit dem Interim CEO haben sie nur gebracht, um die FINMA nicht vor dem Kopf zu stossen. Und dass Patrick Hunger vom Geschäft nichts versteht ist zweitrangig. Schliesslich sind wir eine digitale Plattform und dafür braucht es kein spezifisches Know-how. Unser neuer CEO wird’s wohl kaum interessieren, als guter Jurist wird er sein Zweijahresvertrag in der Tasche haben und was mit uns geschieht interessiert eh keinen. Thanks Kim & Steen!

    • @ Beobachtung: das ist jetzt aber auch nicht gerade eine Lobeshymmne auf den guten M V. Er ist schon wesentlich länger bei uns als P. Hunger und vor allem ist doch in Banken der CFO immer automatisch die gesetzte Nummer zwei. Warum wurde er denn rechts überholt von P. Hunger? Vielleicht kann Hr. Hässig mal seine Rolle in diesem ganzen Trauerspiel beleuchten. Als CFO bei Merrill Lynch hat er auch nicht gerade eine glohrreiche Rolle gespielt.

  7. Unser CEO lacht intern regelmässig über IP, obwohl Hässig bei uns ausnahmslos ins Schwarze trifft. Solange Hässig nicht auf Kim in Kopenhagen los geht und ihn informiert, passiert rein gar nichts. Er hätte es in der Hand aber der Druck ist noch viel zu gering.

    • Scheissegal, wir lachen nur mehr intern über unsere Führungscrew. Kommen einfach um 10:00, trinken Kaffee, Chaten herum und wenn unsere Führung kommt, tun wir so als wären wir busy. 2 h lunch und um 15:30 ab in die Badi. Was will das Herz mehr. Und die schnallens nicht mal, dass wir es lustig finden :))

    • Klar, Mitarbeiter, einen Lukas Hässig kann man schnell mal weglachen. Aber wenn ich 70 Kommentare kassiere von ebenso vielen Kommentargebern und praktisch keiner ist auch nur ansatzweise positiv, dann würde mir schon das Lachen vergehen. Aber ich bin eben auch kein Psychopath. Weiterhin würde es mir zu denken geben, wenn etliche dieser Kommentargeber mich seit Jahren kennen. Und wenn meine Firma weniger Mitarbeiter als Kommentargeber hat. Da scheint ja jeder Mitarbeiter seine Meinung kund getan zu haben.

  8. Die Dänen sind doch ein Volk von Seefahrern. Vielleicht muss man es Ihnen so erklären:
    – Die Admiralität in Kopenhagen hat ein Schiff auf Expedition geschickt, das nur bedingt sturmtauglich war und mit einer Führungscrew, die von einem Tag auf das andere das Schiff verliess
    – Antonio Ferrante wurde als neuer Kapitän berufen und prompt geriet das Schiff samt Mannschaft in den grössten Sturm, den es bisher durchgemacht hat
    – Ferrante hätte sicherlich keine Beliebtheitspreise von der Mannschaft erhalten, aber immerhin überstand das Schiff den Sturm. Es kam aus dem Sturm zwar mit Schlagseite heraus, aber war dennoch auf Kurs
    – Das Schiff wurde nach und nach notdürftig geflickt, eine Überholung im Dock wurde aus Kostengründen von Kopenhagen abgelehnt
    – Trotzdem sah die Mannschaft die Fortschritte und die Motivation stieg
    – Dann begann Admiralität in Kopenhagen plötzlich Teile der Führungscrew auszutauschen und Vorschläge zu machen, welche Mannschaftsmitglieder zu exekutieren seien. Sie meinten die Situation auf dem Schiff besser zu kennen als der Kapitän und die Mannschaft vor Ort.
    – Als das Schiff nicht schnell genug segelte, berief die Admiralität in Kopenhagen plötzlich auch den Kapitän Ferrante ab und setzte Patrick Hunger als neuen Kapitän ein, der sich selbst als neuer Kapitän angedient hatte
    – Hunger hatte bisher nie ein Kommando auf einem Schiff. Er war noch nicht einmal auf hoher See. Er hatte bis dahin nur Positionen als Hafenmeister.
    – Er steuerte dann das Schiff direkt in die Rossbreiten. Nun treibt das Schiff in völliger Flaute vor sich hin. Zahlreiche Mannschaftsmitglieder sind schon in Beibooten desertiert.
    – Die notdürftigen Reparaturen am Schiff gehen wieder auf und das Schiff schlägt leck. Der Wasserpegel im Laderaum steigt und Skorbut macht sich breit. Die Mannschaft steht kurz vor der Meuterei.
    – Kapitän Hunger befiehlt nun Wind. Der kommt aber nicht. Die Mannschaft ist zu geschwächt, um zu rudern. Da macht Hunger die Führungscrew und die Mannschaft für die Flaute und Schäden verantwortlich. Er exekutiert einen nach dem anderen. Doch damit steigert er die vielmehr die Verzweiflung als die Motivation.
    – Die Admiralität in Kopenhagen schickt in dieser Situation noch Nachrichten an die Mannschaft, die nichts darüber aussagen, wie man aus der Situation herauskommt, sondern vielmehr Lobeshymnen über Kapitän Hunger enthalten.

    Mal sehen, wie die Geschichte weitergeht.

  9. Its a nightmare working here, clients tell us daily ab the story in IPP. Then deleting accounts ob daily basis and our new boss made it clear that either we bring new busines or he punishes us. People putside look at us with big eyes if we are damnit stupid bankers. I will resign soon!

    • Make sure you take the whole sales team with you. Saxo without sales does not exist anymore. Clever clients already avoid saxo. Think of David and Goliath. If your team is leaving together, remaining clients will leave as well. Thats the way to finish that tragic story.

  10. Oh, ja, yiepppie!! Lasst uns dann diese Woche wieder an den Start am Arbeitsplatz gehen und wieder so tun, als hätte es diese Negativschlagzeilen nie gegeben. Genauso wie die letzten 8 Male als Patrick Hunger sich und damit die Saxo zum Gespött des Tages gemacht hat. Das Label „Saxo“ ist nun endgültig zur Liability im CV geworden. Damit kann man sich doch nirgendwo mehr bewerben.

  11. Das ist schon interessant: zwar stimmt nicht immer das letzte Detail, was Hr. Hässig hier schreibt, aber die grundsätzlichen Fakten stimmen eigentlich immer.

    An Hungers Stelle würde ich auch um mich schlagen:
    – die Mitarbeiter wollen mir einfach nicht gehorchen
    – ein Finanz-Blog in Zürich schreibt dauernd die Wahrheit über mich und die Saxo Schweiz
    – die Business-Zahlen gehen permanent runter: wenn wir Glück haben, gibt’s dieses Jahr noch eine Schwarze Null
    – CPH gibt uns nicht das Budget, damit wir Technical und Legal-Must Projekte umsetzen können
    – das Upgrade unseres zentralen Systems (CRM) wird uns permanent wie ein Rüebli vor die Nase gehalten, jetzt heissts, es käme nächstes Jahr… Wer’s glaubt!
    – Mein Operations Chef in der Schweiz ist mir gerade von Board gegangen, nur weil mein neuer COO ihn über zwei Hierarchiestufen hinweg degradiert hat
    – die Mitarbeiter wollen das Office in die Stadt zügeln, aber ich wohne in Herrliberg und habe mich daher schon dagegen entschieden; ich weiss nur noch nicht, wie es dem Fussvolk kommunizieren soll
    – die Kunden sitzen mir noch imm im Nacken wegen des 15.01.2015
    – die FINMA wird sich noch melden wegen allfälliger Reputational Risks (wenn sie nicht gerade noch ganz andere Dinge entdecken…)
    Und jetzt auch noch das Ding mit dem Goodwill. Gottverdammi!!!

  12. So langsam müsste eigentlich auch der letzte FINMA-Tiefschläfer auf den Trichter kommen: das hat schon lange nichts mehr mit einwandfreier Geschäftsführung zu tun.

  13. VRs, die sich in solchen Situationen einfach zurück lehnen, nichts tun, aber fleissig ihre Saläre kassieren, sind einfach nur erbärmlich.
    Apropos, was machen eigentlich Tino Gaberthüel und Christian Katz?

    • Tino Gaberthüel und Christian Katz lehnen sich zurück, tun nichts und kassieren fleissig ihre Saläre.

    • Gaberthüel kenne ich nicht, dafür Christian Katz. Katz ist ein unsichtbarer VR der fast nur finanziell profitiert. Er setzt sich nahezu NULL für die Belange der Saxo Schweiz ein, diese Schlafmütze und hat sich seit Beginn der Krise im Jan 2015 kaum je gezeigt hat. Wozu braucht man solche Nichtstuer? Katz hätte ich schon lange durch einen wirklich fähigen Mann ersetzt, denn was nützt einem Unternehmen ein VR, wenn er sich für das Unterehmen nicht einsetzt. Herr Katz, sie sind wiedermal entlarvt als abgehobener, ängstlicher und nutzloser VR. Vermutlich finden die keinen besseren Mann oder eine Frau.

  14. @ The owners Kim Fournais and Lars C.:

    Oh my god Gentlemen WHY do you wait and let this cowboy Hunger drive the bank seemingly consciously into wall??

    I dont see any reason for waiting so long!

    Even myself can see it…..

    • Because this „Cowboy“ by the name of P. Hunger has information about Saxo which the owners don’t want to see being leaked to the public and/or the Swiss regulator. It’s as simple as that. Do you really think they would otherwise let him challenge the Swiss entity?

  15. Lieber Herr Hunger, Merci vielmal! Sie sind mein persönlicher Held der Arbeit. House of Cards darf ich ja leider nicht schauen während der Arbeitszeit. Aber was sie hier in einem zweiwochen Rythmus abliefern, hat sowieso einen viel grösseren Unterhaltungswert. Weiter so!

    • Ich liebe diesen Patrick Hunger auch! Er ist mein persönlicher Motivationscoach: jedes Mal, wenn ich denke, ich hätte ’nen Mist-Job lese ich mir durch, was die Kollegen von der Saxo Schweiz tagtäglich mitmachen, und schon geht’s mir wieder prächtig. DANKE, Hr. Hunger!

  16. Ooooops! Do I get that right: 379 mn DKK just evaporated into thin air? If so, no investor will now be willing to accept this price tag for Swiss “Goodwill” anymore…

    • @ HQ Saxonian: yes, that’s correct. Maybe you want to tell Kim that he should wait a bit before ordering a new plane…

  17. Aha! So sieht das also aus, wenn man eine Bank mit Ansage und in Zeitlupe vor die Wand fährt. Als Aussenstehender und Unbeteiligter finde ich das eigentlich recht „entertaining“. ? Merci, Hr. Hässig!

  18. Es gab eigentlich keinen, aber auch gar keinen Grund P. Hunger zum permanten CEO zu befördern, wo ihm doch möglicherweise allfällige rechtliche Konsequenzen wegen versuchter Nötigung drohen. Da fragt man sich schon, warum die Saxo Gruppe so denkbar dumm agiert. Es gibt eigentlich nur eine Erklärung: P. Hunger hat in seiner kurzen Amtszeit schon mächtig Legacy-Dreck entdeckt, den die Saxo Schweiz am Stecken hat. Und damit bedrängt er möglicherweise nun Kopenhagen: macht mich zum CEO, sonst endet dieses noch in der Zeitung. Schreibt ein paar Lobeshymnen über mich, sonst geht jenes zuletzt noch an Wikileaks. Gebt mir freie Hand zum Ausmisten von Personal, sonst geht dieses noch an die FINMA. Anders ist dieser Zirkus ja kaum zu erklären.

  19. Hey, Kim and Steen! This little „blog“ not only has thousands of subscribers to its daily newsletter, but 35’000 unique page impressions per day! And it serves as a direct newsfeed into BLOOMBERG! Hence, rest assured that it is read by the ENTIRE Swiss banking community and that it is a true opinion former. If this is your PR strategy to (re)gain trust among institutional clients and banks in Switzerland, well done! You’re just about to catapult yourself out of the Swiss market. And please don’t now blame the loyal foot soldiers in Sales, Ops & IT. The rot starts at the top!

    • The new strategy for Switzerland is long dead anyway. I strongly doubt that Swiss banks and institutionals are keen on doing business with a bank that is led by a CEO who may now face investigations for attempting to coerce a pregnant employee to “voluntarily” resign from her job. At HQ people obviously believe that the Swiss are not only sweet-tempered, but outright fools.

    • @ Swiss Saxonian, you got that totally wrong. Kim and Steen are BIG fans of guerilla marketing. And this PR campaign is part of it. Yet, it’s of such high grade guerilla content that normal people don’t get it. But Patrick Hunger now officially has the order to produce as many bad news as possible. And you must admit he’s doing incredibly well on that task! In the end all these bad news will attract a huge amount of new clients to Saxo Switzerland. Or so, they said. Skål!

  20. Als noch übrig gebliebenes Middle Management der Saxo Schweiz hatten wir letztens ein ganz besonderes Meeting mit Patrick Hunger: er gab den „Befehl“ aus, mehr Revenues zu machen. Wie – das blieb sein Geheimnis. Wahrscheinlich funktionieren Juristen so: sie machen „Gesetze“ und alle müssen sich dann daran halten. Dumm nur, dass die Kunden und die Märkte nichts davon wissen…

  21. Doch, klar findet P. Hunger noch einen Job. Bei Marschall Consulting. Oder er wird Dank der Connections seiner Frau Stewart bei Easyjet.

  22. lars christensen, do you get the news about saxo switzerland? your management is doing a horrible job since you have left the company. kim, steen and the other boys obviously do not care about the future of the company in switzerland even its a key market. the team is in a very bad condition and institutional clients have already realized that. do you really think that your studs will win that game, if they don’t change their behavior? clients leave the company and there will be more.

  23. What happens here at Saxo in Switzerland is worse than any trash soap opera. For a while I thought HQ would care and would intervene at one point. But after yesterday’s unbelieveable puff piece on Patrick Hunger, I have lost all hope. I cannot take these three clowns at the very top seriously anymore. ???

  24. Was mich Wunder nimmt: der liabe Herr Hr. Hunger scheint ja alles andere als ein Tubel zu sein. Eine schwangere Mitarbeiterin dazu zu bringen, „freiwillig“ zu kündigen, entbehrt ja nicht einer gewissen Logik. So spart er sich die Salärzahlungen während der Schwangerschaft. ABER karrieretechnisch ist das, was er hier abzieht, reiner Selbstmord. Der kriegt doch in der Schweiz noch nicht einmal mehr einen Job als Portier.

    • Lieber Favre, kriegt keinen Job? Da muss ich lachen! Solche S……..h….. werden doch bei unseren Banken mit offenen Armen empfangen, da gibt es noch viele schwangere MAinnen die man möglichst kostenlos entsorgen will!

    • Doch, klar findet Patrick Hunger noch einen Job. Vielleicht nicht in der Schweiz, aber dafür in Dänemark. Er hat schliesslich einen Plan B: er will General Counsel der Saxo Group werden. Dafür sägt er schon fleissig am Stuhl von Andreas Janholt (aktueller Group General Counsel). Der wird schon bald feststellen, dass Hunger unersättlich ist.

  25. Tröstet Euch: andere Konzerne haben Milliarden €/US$ Goodwill in der Bilanz und entsprechende Anleihenschulden zur Finanzierung.

    Wird zukünftig interessant, wenn diese (Schein-)Werte in einer Krise mangels Profitabilität abgeschrieben werden müssen…

  26. Wellershof hat es zwischenzeitlich auf 98 Comments gebracht – zumeist negative. Ich wette Patrick Hunger bringt es auf noch mehr. Und noch schlechtere! ?

    • Ich würde lieber mal folgende Wette abschliessen: wetten, dass es die Saxo Schweiz Ende des Jahres nicht mehr gibt? Wetten, dass?

  27. Hoppla, der hat der gute Hr. Hässig aber mächtig Luft aus dem Saxo-Ballon abgelassen. Falls Investoren tatsächlich so blöd gewesen wären, den Goodwill der Saxo Schweiz für bare Münze zu nehmen, sind es per sofort 60 mio CHF weniger. D.h. für die einzelnen Investoren bedeutet dies eine Wertvernichtung wie folgt:

    Kim Fournais: – 15,6 mio CHF
    Lars Seier Christensen: – 15.6 mio CHF
    TPG Capital: – 22,8 mio CHF
    Sinar Mas Group: -5.9 mio CHF

    • @ Analyst: Hauptsache es bleibt am Ende genug übrig, um Patrick Hunger mit seiner „beeindruckende Führungsstärke und Können“ einen fürstlichen Bonus zu zahlen. Ganz offensichtlich setzt er ja diese Qualitäten unermüdlich ein, um die Saxo permanent im Gespräch zu halten. Kim wird’s ihm schon vergelten, da bin ich mir sicher.

  28. Wo bleibt denn der immer wieder belustigende Kommentar unseres allseits beliebten DuPonts? Zuviel an Candy rumgefummelt und Chateau Migraine gesoffen? Huhu, Dampflplauderi, wir warten……

  29. Glaubt doch nicht den Schwachsinn, den Lukas Hässig und die Kommentarschreiber hier verzapfen. Lest lieber die offizielle Verlautbarung der Saxo von gestern. Falls euch die Wahrheit interessiert.

    „Wir freuen uns sehr, dass Patrick Hunger die Rolle des CEO der Saxo Bank (Schweiz) AG übernimmt. Mit seinem Hintergrund und seiner Erfahrung stärkt er unsere lokale Organisation erheblich. Seit seiner Ernennung zum interimistischen CEO Mitte Jahr zeigte Patrick beeindruckende Führungsstärke und Können und er hielt unsere Büros in Zürich und Genf auf Kurs.“

    „Mit Patrick Hunger, seinem Führungsteam und den engagierten Mitarbeitenden sind wir gut aufgestellt, um unsere Stellung im Schweizer Markt weiter auszubauen.“

    • „Seit Ernennung beeindruckende Führungsstärke“, aber bereits etwa 6mal bei Inside Paradeplatz. Zeigt ja die Loyalität der Mitarbeiter ihm gegenüber.

    • bla bla bla bla….

      –> das sind die offiziellen Schreiben

      Bei Lehman Bros wurde auch am Tag vorher noch behauptet es ginge ihnen blendend…..den Rest kennt jeder!

      SB = wie ein Herztoter, bei dem bereits die Defibrilatoren eingesetzt werden

    • Thanks Patrick Hunger alias Richtigsteller für die Verdrehung der Tatsachen. Die Mitarbeiter sagen da was ganz anderes (in Diskussion mit verschiedenen Saxo-Mitarbeitern an einer Bar).

    • Was bist Du bloss für ein erbärmlicher Kriecher. Fühlst Du Dich dabei eigentlich noch wohl oder trinkst Du heute Abend wieder, um diesen Frust runter zu spülen? Wechsle lieber den Arbeitgeber, sonst wirst Du noch Alkoholiker und wenn die das merken, kündigen sie Dir auch. Oder hat man Dir Sicherheit versprochen, wenn Du so einen Kommentar schreibst? Du scheinst nicht wirklich ein wertvoller Mitarbeiter zu sein, denn sonst hättest Du mehr Mumm und würdest, wie viele Deiner Kollegen die Wahrheit sagen. Bei Euch stimmt wirklich etwas nicht. Gute Manager motivieren und arbeiten sicher nicht mit Angstmacherei. Vielleicht würde Deinem oder Deinen Chefs ein Managementkurs gut tun. Innerlich denkst Du jetzt sicher, dass ich Recht habe aber Du darfst das nicht sagen, sonst gehst Du noch bevor Du zum Alkoholiker aus Frust wurdest.

  30. Mit dem neuen Head Compliance, einem Deutschen, hatte ich früher bei der Coutts gearbeitet. Von Schweizer-Compliance hatte er überhaupt keine Ahnung. Das einzige was er gut konnte war reden und sich bei Vorgesetzten einschleimen. Es verwundert mich, dass solch eine wichtige Position mit ihm besetzt wurde. Scheinbar gibt es bei der Saxo auch Mängel im HR.

  31. Saxobänker sind wie Moskitos: saugen die Kunden aus und wenn nix mehr rauskommt, verpissen sie sich! Kunden schnallen’s leider als letzte, dass sie „misbraucht“ wurden. Aber jeder trägt seine eigene Verantwortung.

    Lieben Kunden: aber bitte danach nicht meckern, nur weil ihr beim Handel ein wenig einsparen wolltet und auf eine seriöse Bank verzichten wolltet!

  32. Angestellte werden seit zwei Jahren schrittweise gekündigt/abgebaut. Ich denke, dies ist eine Umgehung von einem Sozialplan. Wird diesbezüglich eigentlich bereits ermittelt? Patrick Hunger/Peter Lustig tritt am besten aus eigener Initiative selber ab. Die Bank scheint nahe am Zusammenbruch, wichtige Leistungsträger haben das sinkende Schiff bereits verlassen.

    • Das kennt man auch von anderen Banken, ich zumindest von einer weiteren ’serösen‘ Institution

  33. Liebe Saxo-Mitarbeiter, könnt ihr mich nicht auch zum nächsten Mitarbeiteranlass einladen? Bin zwar „nur“ Kunde, aber dank euch habe ich auch jede Menge Frust, den ich mir wegsaufen muss. Da kommt mir gratis Alkohol sehr gelegen!

    • Vergiss es! Wir brauchen jeden Tropfen Alkohol selber. Wie sollen wir hier denn sonst durch den Tag kommen?!?

  34. Anthony Wilde? IT? Häh? Gem. Aussage Matteo Cassina, seines Zeichens „member of the global executive committee at Saxo Bank“, existieren in der Saxo Schweiz keine ITler. Zitat „We now have 27 offices in 26 countries. We do not have one IT person in any of those offices. None.“. Entweder lügt er oder er hat keine Ahnung von seinem eigenen Laden. (http://www.bankingtech.com/519822/interview-matteo-cassina-saxo-bank/). Wie soll man in diese Bank Vertrauen haben?!?

    • @ Matea Casino: Lies mal den Kommentar von ebendiesem Anthony Wilde unter dem von dir zitiertem Artikel. So wie’s ausschaut hat er seinen Chef-Chef-Chef-Chef-Chef schon korrigiert. 🙂 Kudos to Wilde!

    • Korrekt H. Leser. Wir müssen unser Tradingsystem vorallem den Banken und Vermögensverwaltern unterjubeln, wie uns laufend eingetrichtert wird. So wie wir das bei Julius Bär gemacht haben. Der Druck kommt von Kopenhagen und ist unerträglich geworden. Die Wahrheit ist, wir brauchen mehr als dringend institutionelle Kunden, sonst wird es eng für uns. Wie sollen wir neue Kunden gewinnen, wenn Herr Hässig laufend und auch noch korrekt über uns schreibt? Schlechter kann die Stimmung intern gar nicht mehr werden. Alle würden am liebsten weg, wenn sie könnten doch so einfach ist das nicht, wenn man Familie hat und einen Job braucht. Das wissen unsere Chefs natürlich.

  35. Wie sich die Partner der Bank wohl verhalten wie zb die Bären. Die nutzen ja das trading system von saxo als white label, nur weiss das kaum jemand. Wieviel Geld haben die Bär Kunden eigentlich im Januar 2015 verloren, wo die Saxo zu spät reagiert hat. Haben die bären von saxo Schadenersatz bekommen oder wie ist das dort gelaufen?

  36. Gestern strahlt mir noch Christian Katz von den Finews-Seiten entgegen: Er hätte ein weiteres VR-Mandat „ergattert“ (http://www.finews.ch/news/finanzplatz/24371-christian-katz-xtp-six-joachim-schoss-saxo-bank).
    Bei XTP. What the f*** is XTP ??? Ist das die Butze aus Wolfratshausen, direkt zwischen Campingplatz und Gewerbegebiet? Nicht weit von Manfred’s Curry-Wurstbude? Finews schreibt weiter Katz sei als „Verwaltungsrat gefragt“. Gefragt wofür? Um Luftnummern abzusegnen wie bei der Saxo? Mit XTP und Katz scheinen sich ja zwei gefunden zu haben!

    • Katz ist eine Niete allererster Güte. Wieso ist der überhaupt VR bei saxo? ah ja, saxo kriegt ja keine guten Leute sondern nur die, die irgendwie grad verfügbar sind und ein zusätzliches Gehältli brauchen. wieso meldet sich Katz als vr nicht zu dieser Situation? Katz ist für die Katz das weiss jeder der ihn kennt. ich kenne ihn persönlich, überheblich, selbstüberschätzt und ein gewaltiger Langweiler.

  37. Gut bin ich nicht Kunde bei dieser Bank. Probleme gibts überall aber über diese Bank habe ich bisher noch nichts gutes gehört. Kürzlich erwähnte ein Freund und Unternehmer, er habe sein Geld abgezogen. Er meinte, dass ihm das Risiko mit diesen Leuten zu gross sei. Saxo macht nicht den Eindruck, dass man dort als Kunde gut aufgehoben ist. Man sagt, der Service sei eine Katastrophe. Da bleibe ich lieber bei meiner alten Bank.

    • Ich bin schon lange der Ansicht, FINMA schliessen und die Amis sollen das schweizerische Bankensystem kontrollieren!

  38. Saxo, Sau Häfeli, Sau Deckeli! Ich kann es nicht mehr hören! Diese Kleinstbank in Zollikon mit diesem Schnurri an der Spitze, die da dauernd Schlagzeilen macht wie die ganz grossen. Wollen wohl in der CS und UBS Liga mitmischeln.

  39. Das passt doch dazu, oder!?

    Bedeutung des kritischen Hinterfragens

    Der abschliessende Referent, Dr. Patrick Hunger, Global Head Compliance der Credit Suisse Trust, gab den Teilnehmenden Einblicke in die Welt der Compliance-Psychologie. Oft blieben aufwändige formale Compliance-Programme weitgehend ohne Wirkung, da die persönlichen Befindlichkeiten und Ressourcen der Mitarbeitenden kaum berücksichtigt würden. Er betonte die Bedeutung des kritischen Hinterfragens. Wichtig sei, die Ursachen der Angst zu ergründen, um die Mitarbeitenden bei solch tiefgreifenden Veränderungen mit im Boot zu haben.

    https://update.sml.zhaw.ch/5-winterthurer-wirtschaftsrechtstag-compliance-management/

    • @ Zyniker: Du hast gut lachen. Alle, die mit Patrick Hunger arbeiten (er würde sagen „für“) wissen es haargenau: NIE darf IRGENDETWAS hinterfragt werden. Peter Lustig hat immer schön viel gefragt, aber man darf sich von seiner Erzählonkel-Verpackung auf keinen Fall täuschen lassen. Sonst landet man auf seiner Entlassungsliste. Und diese umfasst permanent so ca. 60 Personen.

  40. Der Laden hat Ende. Seit Sören das Schiff verlassen hat droht der Tanker zu sinken und zwar im dramatischen Stil. Ist ja auch klar, wo soll das Neugeld herkommen: Kunden rennen panikhaftig weg und Sales gibt’s fast keinen mehr und die die noch da sind, kommen umm 9 oder 10 zur Arbeit und gehen um 3 nach Hause und sind während dieser Zeit noch komplett demotiviert. Das Schlimmste was einem Unternehmen passieren kann wenn es unmotivierte Mitarbeiter hat, dieser werden die negative Stimmung nach aussen tragen. Ich wette darauf, dass Saxo mit Ende vom Jahr geschlossen wird.

  41. Zur Saxo gibts nix mehr zu sagen.
    Die Luft ist draussen.

    Siehe Kommentare beim letzten Bericht.

    Kein Geld. Wüste compliance Fälle. Von der FINMA das Messer am Hals.

    Tipp an die MA: cover your ass, in solchen Situationen. Sobald eure Zitrone leer ist will man euch fristlos – und dafür werden Gründe gesucht.

  42. Bin wirklich ergriffen, wie man unter derartigen Umständen überhaupt noch an Arbeit denken kann…….. Wo die Atmosphäre einen Bankhauses mit Attributen wie Nullpunkt und Psychostress umschrieben wird, muss einiges im Argen liegen. Dem zermürbten und gebeutelten Bankpersonal sei meine Anteilnahme gewiss.

    Ein neues Phenomen macht sich breit im big, small banking. Etliche dieser Finanzhäuser sind verdammt dazu einen Haufen Geld zu investieren um sein eigenes Personal bis auf die Unterwäsche zu überwachen. Das Whistleblowertum zeigt eines, niemand traut niemandem im Kasinobanking. Der Kunde einmal mehr der Betrogene in jeder Hinsicht. Die Werteordnung ist in diesem Sektor total abhandengekommen. Kurzum: Das letzte Hüsteln, bevor alles seinen gerechten Lauf nimmt……….AUFWACHEN IN DER VELOURTEPPICHETAGE.

    • Hi Baba
      Schlimmes Arbeitsumfeld. Nur mit Liebesentzug kann der entglittene Kompass dieser fehlgeleiteten, machtbesessenen Herren korrigiert werden. Jeg ønsker de ansatte en masse magt.