Avaloq crasht mit ihrer Digital-Lösung

Pionierkunde Luzerner Kantonalbank seit Wochenende mit Pleiten und Ausfällen – Nutzer verärgert – Avaloq: „Stabil“.

Francisco Fernandez träumt von Börsengang, von Siegeszug, von Avaloq als neuer Macht im weltweiten Banken-IT-Business. First we take Zurich, then Berlin .. und schliesslich ganz Asien.

Nun scheitert er bereits in Luzern. Die Luzerner Kantonalbank erleidet mit ihrem neuen Avaloq-Frontsystem fürs E-Banking gerade ein kleines Waterloo.

Seit Sonntag geht wenig bis nichts. Die Kunden können sich nicht anmelden, die Seite ist überlastet, die Computer machen schlapp.

Anfang Woche vertrösteten die Luzerner noch mit Durchhalteparolen. Anlaufschwierigkeiten, kommt bald gut.

Gestern war immer noch nichts gut. „Anmeldung dauert bis zu einer Minute“, hiess es kleinlaut auf der Homepage der Innerschweizer.

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Den Spott haben die Luzerner. Den Schaden Fernandez und seine Avaloq.

Denn die LUKB, wie die Kantonalbank in der freundlichen Innerschweiz liebevoll genannt wird, war Fernandez‘ neuer Vorzeigekunde.

Mit ihr wollte der umtriebige Software-Unternehmer, der die Bankenwelt mit seiner Avaloq revolutionieren will, sein neuestes Meisterstück abliefern.

Wir sind online, wir sind E-Banking, wir sind Zukunft. Avaloq und ihr Kernbankensystem, ein Relikt aus den 1990er Jahren, weisen den Weg nach vorn.

So der Plan. Nun herrschen Pleiten, Pech und Pannen.

Nicht überraschend, lässt sich Avaloq nach aussen nichts davon anmerken. Ja, man gibt in der Zürcher Zentrale lieber die Schuld dem Kunden.

„Die Untersuchungen haben ergeben, dass der öffentliche Bereich des Online-Portals ausserordentlich stark frequentiert wurde“, hält eine Sprecherin fest.

„Das Online/Mobile Banking selbst (das heisst die Avaloq Komponenten) funktionieren stabil.“

Mit anderen Worten: Wir haben unseren Teil des Jobs erfolgreich erledigt. Die Kantonalbanker, die sind das Problem.

Du dummer Kunde. Eine Strategie, die in der Welt von heute riskant ist.

Statt dass Avaloq sich vor die LUKB hinstellt und gemeinsam den Fall verteidigt und löst, geht das Software- und Serviceunternehmen auf Distanz.

Das kommt auch im zweiten Statement zum Crash am Vierwaldstättersee zum Ausdruck. Die LUKB, das ist lediglich einer von vielen Kunden.

„Neben der LUKB nutzen (…) bereits zahlreiche weitere Banken im In- und Ausland sehr erfolgreich unsere Digital-Banking-Lösungen, wie zum Beispiel die LLB, Vontobel, Barclays (…)“, liess eine Sprecherin auf Anfrage verlauten.

LUKB in trouble? So what.

Selbst die dritte Antwort, alle aufgrund einer Anfrage bei Avaloq Anfang Woche, nachdem der LUKB-Crash publik geworden war, zeugt von Arroganz auf Seiten Avaloqs.

„Wir setzen die enge, partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der LUKB, die bereits seit 2005 besteht, auch weiterhin fort“, lautet dieses.

Der Kunde soll doch froh sein, dass wir mit ihm weiter zusammenarbeiten – nach so einer miserablen Vorstellung.

Gründer und Mehrheitsbesitzer Fernandez ist mit seinem harten Kurs weit gekommen. Seine Avaloq ist die Nummer eins im Schweizer Banken-IT-Geschäft. Finnova und Temenos hinken hinterher.

In den letzten Monaten haben sich über dem Gespann aber dunkle Wolken zusammengezogen. Mit der BSI respektive deren neuen Besitzerin EFG geht Fernandez vor den Richter.

EFG-BSI will Temenos statt Avaloq einsetzen. Für Fernandez in seinem zweiten Bereich, dem Insourcing der ganzen Produktion von Banken, ein herber Verlust.

Auf einen Schlag würde er bei der früheren B-Source im Tessin, die neu ebenfalls unter Avaloq auftritt und ihren CEO von der Falcon abgeworben hat, einen grossen Teil des Volumens verlieren.

Zweite Grossbaustelle mit ungewissem Ausgang ist das Joint venture namens Arizon mit der Raiffeisen. Unter dem Namen „Rainbow“ will Avaloq das uralte Raiffeisen-System ablösen. Bisher sind alle daran gescheitert.

Schliesslich hat Avaloq im Insourcing-Business in Berlin massive Probleme gehabt. Kunden wie die Julius Bär Deutschland sind auf die Barrikaden gestiegen und haben bei Avaloq interveniert.

Nun könnte auch Bär fürs Europageschäft auf Temenos umsteigen. Dafür hat sie jüngst in Luxemburg eine Mini-Bank für viel Geld erworben.

Herbe Niederlagen für Fernandez, einen Tausendsassa, der eines besonders hasst: zu verlieren.

Kommentare

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  1. Es ist lächerlich was die LUKB den Kunden zumutet, ich werde mein Konto auflösen, dieser ?Service? geht gar nicht.
    Die Projektverantwortlichen werden hoffentlich weder Boni noch sonstiges Ernten, diese können sich schon glücklich schätzen wenn sie ihren Job behalten dürfen.

    Schade eigentlich…

  2. Hab mir mal die LUKB-Homepage angeschaut und eine Anleitung downloaded. Dachte immer es wäre nicht so schlimm. Aber es viel schlimmer und die LUKB offenbar heillos überfordert!!! In einer Anleitung steht: „Der Intelligente Kontoübertrag kann nur für Konti, welche für den Mitarbeitenden im E-Banking aufgeschaltet sind, eingestellt werden.“
    Höööö….steht jetzt das E-Banking nur noch für die Mitarbeiter zur Verfügung??? Ausserdem da liest sich ja jede Ikea Anleitung einfacher?

    ….alles Amateure halt!!!

    • Jetzt haben sie die Anleitung entfernt. Wie peinlich ist das denn??? Liebe LUKB bleibt doch bei den Crowds. Bringt zwar keinen Ertrag, da kann man aber auch nicht sehr viel falsch machen.? Aja…und völlig überteuerte Fintech-Beteiligungen helfen, weniger Minuszinsen der SNB zahlen zu müssen. ??? welches Leuchtturm Projekt kommt als nächstes? Bankomat-Absturz? Telefon-Unterbruch?

  3. Was hier die LUKB aufgeschaltet hat, ist absoluter Schrott. Ich frage mich wirklich ob hier das ganze QM versagt hat. Elementare Fehler sind vorhanden und sind bis heute noch nicht behoben. Nicht nur dass die Darstellung bei mehr als 99 Belegen nicht mehr geht, nein ESR können nicht sauber verarbeitet werden, Zahlen werden abgeschnitten und Zahlungen werden mit Einmal Unterschrift obwohl Kollektiv hinterlegt ist freigegeben.
    Schlimmer kann es nicht mehr kommen. Wir hoffen inständig bald wieder normal arbeiten zu können.

  4. Wenn Bernhard Kobler noch CEO wäre hätte dieses Debakel nicht stattgefunden, er entschied sich schon vor Jahren gegen die Aufschaltung von Avaloq zum Jahresultimo. Die Konkurrenz in der Zentralschweiz freut sich, nun hat sie endlich und nach langer Zeit einen Schwachpunkt bei der LUKB entdeckt. Erste Aktivitäten laufen bereits.

  5. Das einfachste wäre gewesen, den Start/Migration entweder nicht so herauszuposaunen oder alternativ einen sicheren parallel Betrieb beider Systemlandschaften ermöglichen – vermutlich nur wurde genau da gespart, da die Consultant-Tagessätze beider Systemhäuser nicht ganz ohne sind 🙂

  6. Genau das ist der springende Punkt, man führt etwas neues ein und testet es offenbar nicht einmal ! Wie kann denn sowas nur passieren. Die Funktionen sind in der Tat einfach schlechter insbesondere die Navigation ist sehr mühsam. Keine Ahnung wie das grössere Firmen nur nutzen sollen.
    Toll gemacht LUKB !!

    • Glaub mir da wurde intensiv getestet und die Fehler waren allesamt zum Vornherein bekannt. Allein wenn die Geschäftsleitung alle internen no-gos ignoriert und wider besseren Wissen diese desolate Lösung durchdrückt, dann muss man sich schon Sorgen machen…

  7. Zusammengefasst:

    Drei Tage lang lief gar nichts, seit dem kämpfen die Benutzer mit Login-Problemen und die neue Lösung ist schlechter als die alte.

    Tolles Produkt !

  8. Sehr verehrte Kommentatorengemeinde,

    Ich appelliere stark an die unvoreingenommene Meinungsbildung jedes einzelnen hier.
    Die meisten Berichte dieser „Nachrichtenwebsite“ sind von indiskutabel überspitzter Sprachökonomik verdichtet. Wie im Boulevardjournalismus üblich wird auf nachlesbare Hintergrundinformation weitestgehend verzichtet. Dies unterstreicht auch der Werdegang des Autors, Lukas Hässig. Erstens fehlt Ihm die nötige Ausbildung, Lehre und BWL Bachelor an einer Handelsschule, um über ein solch hochstehendes Thema vertieft zu schrieben. Zweitens erkennt man im Curriculum Vitae des Autors den Bezug zur Boulevardpresse, dies mit seiner Arbeit bei der Weltwoche. Drittens war der Entdecker von Herrn Hässig bei Radio 24 niemand anders als Roger Schawinski, welcher auch immer wieder in den Schlagzeilen steht für seine haltlosen und an den Haaren herbei gezogenen Anschuldigungen.

    Nun zum vorliegenden Artikel;
    Francisco Fernandez ist definitiv ein Perfektionist, jedoch ist dies als CEO einer etablierten Firma in der Finanzbranche unerlässlich. In diesem Artikel wird er jedoch hingestellt, wie eine Person welche alles von seinem Vater geerbt hatte und nun jeden grossen Fehler, den man machen kann, begeht. Mit ein wenig Recherche sieht man den ausserordentlichen Werdegang des Herrn Fernandez. Als ein Sohn aus armen Elternhaus, hat er eine der bestmöglichen Ausbildungen absolviert. Hier hat er erlernt, dass nur mit vollem Einsatz ein Gewinn erzielt werden kann. Dies birgt jedoch Risiken. Um diese zu minimieren, wurde er zum Perfektionisten. Danach hat er aus dem Nichts ein Branchenführer erschaffen mit jährlich mehr als CHF 500 Millionen Umsatz. Er ist ein aussergewöhnliches Vorbild für unsere Jugend.

    Weiter ist es normal das Fehler entstehen bei der Umstellung eines IT Systems. Ein bekanntes Beispiel ist die Fenaco mit ihrer Bison ITS Software. Jede Firma hat Probleme beispielsweise bei der Umstellung eines Customer-Relationship-Management-Systems. Hier sieht man im kleinen Rahmen wie kleine Umstellungen schon grosse Probleme bereiten können. Das bei der Umstellung einer Software, welche mit hochsensiblen Daten arbeitet, noch mehr Probleme bereiten kann, liegt auf der Hand. Es wird prioritär darauf geachtet, dass keine dieser Daten in falsche Hände gerät. Dies wurde bis dato perfekt umgesetzt.

    Abschliessend muss gesagt werden, dass ich durch mein Studium an der Universität von St. Gallen und diversen Arbeitsstellen in der Finanz- und Informatikbranche ein grosses Wissen mir angehäuft habe, bezüglich der Thematik. Ich hoffe stark, dass es bald eine neue sachliche Finanzonlinezeitung gibt im Raum Zürich.

    Freundliche Grüsse Hr. E.

    • Leider hast Du Dir „an der Universität von St. Gallen“ keine guten Deutschkenntnisse „Dir angehäuft“. Ganz im Gegensatz zu Lukas Hässig.

    • Nur weil man einen Titel bei einer Top Uni hat heisst das noch lange nicht, dass man intelligent ist. Leute, die damit protzen finde ich zum kotzen. Reimt sich! Und ich haben einen ETH Master – bilde mir aber nichts darauf ein.

  9. Die seite ist deutlich verschlechtert worden. Brauche für die gleichen arbeiten 50% mehr zeit, da mehr links angesteuert werden müssen.

  10. LUKB? Raiffisä? Schon klar das die Buuräbänklis Mühe bekunden mit der internationalen Akademikergilde von Avaloq. Nu schon sprachlich gibts das gewisse Barieren. Für die KB’s musste das CorebankingSystem extra auf Deutsch übersetzt werden. Bei der LUKB gibts vielleicht noch ein Zusatzzückerli => Übersetzung ins Entlebucherdialekt, während bei der Landwirtschaftsbank Raiffeisen ins Toggeburgerische übersetzt werden muss… Bei den Finnovaköpfen aus der Aargauer Prärie Lenzburg wäre zumindest der historische Spagat etwas kleiner gewesen, schliesslich kennt das aus der Hypothekarbank Lenzburg entsprungene IT-Institut die Bedürfnisse der Landbänklis, eigentlich ähnlich wie an der Käsetheke beim Dorfladen. Das schläckt de kei Gäiss weg!

  11. Ich finde Fernandes hat grossartiges geleistet. Dass manchmal Kundenerwartungen und Realität nicht übereinstimmen, kommt vor.Aber immerhin hat er eine Menge guter Arbeitsplätze geschaffen, und das mit Grips und Fleiss.
    und die letzte Hürde bekommt die Avoloq Truppe auch noch hin.

    • Danke für diesen Kommentar, super Witz!

      …die „letzte Hürde“ hat bei Avaloq immer der Kunde zu stemmen („das ist Param“). Und in diesem Projekt geht die „letzte Hürde“ schon sehr, sehr lange. Viel zu lange…

      Und die „geschaffenen Arbeitsplätze“ sind die in GB und Singapur? Oder meinen Sie die Arbeitsplätze, die FF in der Manegg abgebaut hat???

      Ja, „kaputtreden“… Das braucht man bei dieser Lösung nun wirklich nicht mehr. Was nicht funktioniert, das funktioniert einfach nicht. In diesem Fall wird es eher schöngeredet von Avaloq („stabil“).

      Mal sehen, wie stabil das Monatsende läuft, wenn ein wenig mehr Last aufkommt.

  12. Schade dass man hier keine fotos posten kann ich würde euch gerne zeigen wie wir heute an der afterworkparty auf die lukb einführung sch. äääh anstossen!

  13. Hab also noch nie so viel Unsinn gelesen. Journalism sollte sich auf Fakten basieren, nicht auf dumme Gerüchte die nicht der Wahrheit entsprechen! Sind wir mal ehrlich, jeder hier weiss, dass dass dies hier einem Gossip-Magazin gleichgestellt werden kann… habt ihr schon einmal was sinnvolles in einem Gossipmagazin gelesen? blablabla

    • Ein Grossteil entspricht den Tatsachen! Als Betroffener Insider kann ich den Bericht und auch ein Teil der Kommentare bestätigen. Wir haben wirklich mit katastrophalen Zuständen zu kämpfen und das für etwas, dass für den Endkunden einem Leistungabbau entspricht. Tja, super Management Entscheid. Wer einem grossspurigen und arroganten Ferrari Fahrer vertraut, ist halt selber schuld…

    • Hallo Anonym

      Darf man da lachen oder verbietet es der arrogante Schnauzemann ebenfalls? Fernandel ist einfach von Anfang an ein verdammt arroganter, eingebildeter Witzbold. Auch, wenn es Ihnen nicht passt.

    • Beim allerersten Einloggen ging es ein bisschen länger als sonst, danach lief alles perfekt…das ist meine direkte Erfahrung. Grafik ist cool!

    • @Jessy: nachwievor fehlen wichtige Funktionalitäten, der Cursor springt wild herum, wenn es doch nur das Einloggen wäre…

  14. Man sollte den GoLive auch nicht auf einen US Open Final legen, in welchem Stan Wawrinka steht. Sie können sich ja vorstellen, was „Le Romands“ (und von denen hat es mehr als genug in der IT) während der kritischen Übergangsphase gemacht haben.

  15. Da hat Avaloq die LUKB aber ganz schön verarscht! Verspricht die Einführung für 2014 mit allem Schönem und führt nun 2 Jahre später als versprochen ein und dass mit einem deutlich reduzierten Funktionsumfang!

  16. Viele mittelgrosse (Aargauer KB, Luzerner KB, St. Galler KB, Tessiner KB) bis hin zu kleineren (Thurgauer KB, Basselland KB) Kantonalbanken sind hoffnungslos überfordert mit der komplexen Welt von Avaloq. Da wäre Finnova bestimmt die bessere Lösung gewesen. Avaloq hat sich hauptsächlich bei Privatbanken durchgesetzt, vor allem wegen der guten Tradingplattform. Das Kerngeschäft der mittleren und kleineren KB’s ist aber nicht das Trading und schon gar nicht die Vermögensverwaltung, sondern das Zins- und Hypothekargeschäft. Hier und auch punkto CRM weist Avaloq hingegen gravierende Mängel auf, während Finnova da optimale Lösungen anbietet. Der Nachholbedarf ist gross…

    • passt. Für die betroffenen Kantonalbanken gibt es kein Zurück mehr.

      Die ZKB hat sich aus Kostengründen gegen Avaloq ausgesprochen, wurde dazumal kommuniziert. Die wahren Gründe kennen nur wenige Einzelpersonen. Wer 1 und 1 zusammenzählen kann, weiss warum. Avaloq und Kantonalbanken: ein unheilvolles Zusammenkommen. Noch zu erwähnen: die Bankprojektleiter Avaloq Migration wurden alle befördert, der Typ bei der ZKB ist im Tagesgeschäft niedergetaucht.

      Mit der Raiffeisenbank werden die Zustände noch unübersichtlicher.

      Die Finnovabanken als lachende Dritte und eine ZKB, die glücklicherweise ihr Bankensystem nach wie vor in eigener Regie führt.

    • Kommst Du heute auch zu Schorschs Party? Bring Charly mit!

      Hoffe dann eine Langzusammenfassung darüber zu lesen (Korrektur durch Mark nicht vergessen).

      PS. Udaipur würde sich über ein paar Leckerli vom Desserbuffet freuen.

    • Vieles richtig, aber Finnova als gute Alternative anzupreisen geht schon etwas weit. Wenn ich mich bei meiner Finnova Bank im Internetbanking einlogge, erinnert mich dies an das Schreibmaschinen Zeitalter und die Grafiken würden nicht mal mehr in einem Kinderbuch veröffentlicht…

    • Guter Kommentar. Die übrigen genannten Kantonalbanken sollten es sich jetzt gut überlegen, auch noch Avaloq-Front einzuführen.

      Kann jemand bestätigen, dass LLB, Vontobel und Barclays wie behauptet Avaloq Front bereits produktiv einsetzen ? Es hat bis jetzt immer geheissen, LUKB sei DER Pilotkunde,

      Wenn jetzt das ARIZON-Projekt auch noch schiefgeht, ist Fernandez am Ende.

    • Selten einen solchen Schmarrn gelesen:

      Avaloq wie Finnova – beides eine Katastrophe. Jemand müsste ein neues Kernbanksystem bauen und konsequent alle Funktionen, die nicht direkt mit dem System abgedeckt werden müssen (Positionen, Transaktionen), zukaufen und intelligent anbinden.

    • @Hoppelmann. Ich bin auch kein grosser Fan von Finnova. Aber für kleinere bis mittlere Retail- bzw. Universalbanken ist Finnova eine valable Lösung. Over all empfehle ich jedoch ganz klar Temenos, insbesondere für grössere Privatbanken wie LO, Pictet, EFG-BSI, Vontobel, J. Safra-Sarasin, UBP, Julius Bär, LGT bis hin zu mittelgrossen Privatbanken wie LLB, Notenstein LaRoche, Falcon, Syz oder VP-Bank. Bei Asset Managern wie z.B. GAM oder Swiss Life AM hat sich klar SimCorp bewährt.

    • @Little John!
      Handelsplattform?? wie wo was? Avaloq ist und hat keine Handelsplatform. Sie können dort Trades erfassen und abrechnen. Das Ding ist doch statisch – haben die price-Live-Feeding? Und Risk-Tools integriert?

    • Hat die BLKB selbständig jemals ein IT System störungsfrei in Betrieb genommen? Nein. Selbst der Wechsel der dezentralen IT auf Siemens/Atos ist nach nur zwei Jahren kläglich gescheitert. Schnell in die Obhut der Swisscom; was locker ein paar Millionen gekostet hat. Der Kunde und Steuerzahler bezahlt es ja. Und die Verantwortlichen von dazumal: Beförderung und Bonuszahlungen.

      Ob Avaloq oder Swisscom: die Verantwortung wird an Dritte abgegeben, selbst Zurücklehnen und tolle Saläre einkassieren. Geschäftsmodell Kantonalbank.

  17. Nach dem spannenden Thema gestern, gehts hier wieder mal um grundsätzlich unnütze Banken für hauptsächlich unnütze Bankkunden: Die Kantonalbank.

    Wenn man nun noch den Avaloq Schleim drüber kippt und umrührt, sollte man zwangskastriert werden, wenn man sich danach tatsächlich laut wundert, dass die Brühe unbrauchbar ist.

    Fernandez, oder „Fernandel“ wie meine französischen Kollegen aus dem Mile Stratos Club immer witzeln, ist ein kleiner, uns störender Käsefisch, der dank ein paar klugen Köpfen er zu ein bisschen Sackgeld gekommen ist und nun dauernd meint er müsse probieren sich in unsere Events zu schleichen. Anfänglich wurde er von uns wenigstens halbwegs respektiert, seine Abzock Masche mit Avaloq war eigentlich schon beachtlich. Zuerst hat er diesen kleinen Virus vollumfänglich in der damaligen Bank CIAL eingeschleust, danach in der nächsten, bis die als Beta Tester benutzten Banken schliesslich den Point of No Return überschritten hatten.

    Dann war es soweit: Abkassieren. Bravo. Aber seit dem hat seine Vision Primarschul Level, seine Abzock Plots sind schwerfällig und zu kompliziert. Und das obwohl zig Banken, die willig bereit sind die völlig wilden Avaloq Gebühren zu zollen, auch wenn diese weniger fundiert sind als ein Haus in der Ostschweiz wenn es regnet.

    Die LUKB, erzählt Fernandel immer gerne, sei für ihn der Patient Zero seines neuen Abzockmodels. Zuerst dient sie als hörigen Alphatester, danach kann der Virus zu sämtlichen weiteren KBs übertragen werden. Kleindenker. Mit Deinem Avaloq Sackgeld, bleibst Du weiterhin am Tor stehen und kannst höchstens in der Luft schnuppern, wie die echten Erfolgreichen ihre Wagyu Würstchen an ihren Agallocheholz Spiessen über meinem Hydra 900 brutzeln.

    Euer Onkel Du Pont.
    Der echte.

    Wie weiss man wer der echte ist? Ganz einfach, meine Facebook Page habe ich schon seit Jahren, im Zweifelsfalle werde ich dort ganz simpel den Zeitstempel meiner Beiträge posten, damit klar ist, welche Kommentare von Eurem echten Du Pont sind. Auf FB einfach nach marcel.dupont.9849 suchen.

    • Sorry, habe ich ganz vergessen: I don’t matter, to nobody. Forget about FB und meine sonstigen psychopathischen Narzissten Ergüsse. Ich werde euch mit meinem kranken Müll nicht weiter belästigen.
      Euer Onkel Du Pont, ja der echte.

    • worst try ever? der frust ist gross bei dir fake Marcel, dafür machst du das aber mit deinem deutlich niedrigen iq wieder gut.

      MDP dont stop! we need you!
      cleverer move mit Facebook!

    • Ja das mit meiner gespaltenen „Persönlichkeit“ ist leider eine unschöne Sache, hat Mami auch immer wieder Mühe damit – sie hat mich aber trotzdem ganz fest lieb und wenn sie mich zu Bett bringt, gibt es immer einen gute Nacht Kuss.
      @ diesen komischen Marcel macht IP gut: willkommen in meinem Club ’selig sind die geistig Armen‘, und da weiss ich ganz genau wovon ich spreche.

    • Du Pont ist der einzige Geund, warum ich doch noch täglich auf diese Website der Schweizer Hobby-Bänkler surfe. König Marcel, weiter so! Und lass die asozialen Hater einfach haten!

    • Marcel sollte Autor auf IP werden! Als Ergänzung für Lukas Hässig. Und mit „Ergänzung“ meine ich natürlich „Ersatz“.

    • es ist fast zu einfach, den richtigen marcel von den marcels zu unterscheiden, die gerne so wie er wären.

    • Habe mir die Seite von Du Pont auf Facebook mal angesehen. Laut seiner Info dort, hat er heute erst 1x geschrieben.

    • Ach Marcel, Du weisst doch dass ICH der reichste Mann der Welt bin, niemand hat so viel Kohle wie ich!! Du darfst gerne mal nach Entenhausen kommen. Ich lade Dich zu einem Bad in meine Goldtalern im Geldspeicher ein, allerdings solltest Du schwimmen können, der Pegelstand beträgt zur Zeit 123 Meter. Wenn ich mich nicht gerade mit Klaas Klever streite, oder mit den Panzerknackern beschäftigt bin, kannst Du mich gerne anrufen.

    • Über Jahrzehnte haben die Schweizer Banken langweilige Erbsenzähler ohne irgendwelche besondere Eigenschaften oder Fähigkeiten angezogen und überbezahlt. Dies ist die Seite für diese kleinen frustrierten Banker, die meinen die Amerikaner, die EU, die Ausländer und die Linken seien das Problem. Und täglich bekommen sie Futter von IP. DuPont ist DER Gegenpol dazu und IP braucht DuPont UND DuPont braucht IP, denn er will anecken und hier kann er anecken!

    • Jaja der Du Pont. Hat wohl als Kind etwas zu viel Chemie abgekriegt, ich tippe auf Ritalin. Ausserdem habe ich gehört, dass der irre Milliardär John du Pont (Foxcatcher) sein Onkel gewesen sei. So gesehen völlig nachvollziehbar, liegt wohl an den schlechten Genen.

    • „…um grundsätzlich unnütze Banken für hauptsächlich unnütze Bankkunden: Die Kantonalbank. “

      Also, als Banken, die einen Teil ihres Gewinns zurück in die Gemeinde-Kassen fliessen lassen und auch sauber Steuern zahlen und den Mitarbeitern anscheinend angemessenere (keine überrissene) Löhne zahlen, find ich die eigentlich ganz sympatisch.. 🙂 Ich hatte mich auf jeden Fall vor langem entschieden, Hypos nur noch bei KB’s zu eröffnen. Lieber fliesst ein Teil meiner Zinsen zurück in die Staatskasse und kommt so uns allen wieder zugute, als nur in die Taschen ein paar nichtsnutziger Managern mit abgespaceten Salären. (ganz ausschliessen kann man’s ja doch nicht, wie der Fall LUKB/Avaloq zeigt).

  18. Also die Lachnummer ist definitiv die LUKB! Will sich als digitale Vorzeigeprojekt positionieren und schafft es nicht mal ein neues, einigermassen brauchbares Internetbanking auszuwählen. Mit ein bisschen erfolglosem Crowding ist es halt nicht getan und die Argumentation, dass man sich als digitale Bank positionieren will und der finanzielle Erfolg zweitrangig sei, hält in Zukunft auch nicht mehr stand. Einfach nur lächerlich! ???

  19. Tja vielleicht sollte der gute Fernandez einmal eine Hypothek in seinem Avaloq eröffnen, dann würde er schnell erfahren, dass er Chef einer Albtraum-Plattform ist. Absoluter Schrott und nicht effizient. Zum Erlernen braucht es viel Geduld und Verständnis für komische und unlogische Abläufe. Leider sind viele Banken auf den Avaloq-Zug aufgesprungen, mit ungewissem Ausgang.

  20. In der Tat ist es eine Schande zu sehen, dass Avaloq nicht in der Lage ist, ein System zu testen, bevor es live geht. Gestern funktionierte das ebanking immer noch nicht richtig. Als LUKB würde ich Avaloq aber gewaltig die Ohren langziehen. Das Problem ist, dass diese ITler glauben, alles besser zu wissen. Und benutzerfreundlich ist aus meiner Sicht das neue System noch gar nicht. Schade für die verpasste Chance eines Schweizer Softwareherstellers.

    • Amen, die ITler wussten es wieder mal besser. Das Resultat sehen nun die Kunden auf der Loginmaske.

    • @Peter Müller. Ich sehe und lese und merke: auch sie haben keine Ahnung von Bankensoftware. Ich kenne Avaloq und auch mit Crealogix kam ich schon in Kontakt.
      Betrifft TESTING: Frage. Wer soll das Tool/Software testen welches bei einer Bank in einem spez. Bereich oder als globale Lösung installiert wird? Der Anbieter? diese Software bieten eine einfache Basis; alles andere, auf die Bank bezogene Soecials, ist sehr individuell. Da ist es eben wichtig, dass die Bank sehr komplexe Vorgaben in Auftrag gibt und dann auch selber testet.

    • @R. Yves Ella: Ein guter Witz, ich hätte keine Ahnung von Banksoftware. Ist leider mein Spezialgebiet. Ich verstehe, dass einige Avaloq Mitarbeiter und Fans hier posten. Fakt ist, dass gewisse wichtige Funktionalitäten nach wie vor fehlen, die Eingabemasken extrem unübersichtlich sind und eben nicht nur der Login länger dauert. Und ich kann die Arroganz dieser Softwareanbieter nicht mehr hören, der Kunde sei schuld. Wie sprechen über das Userintetface und fünf wichtige Funktionalitäten. Als Boss von Avaloq hätte ich den derzeitigen Projektmanager, hochbezahlt hier in der Schweiz, hochkant rausbefördert.

  21. Aus der Manegg nichts Neues! Nichtsdestotrotz wird man heute an der Basler Avalog Afterwork-Party wieder lautstark „alles geili Sieche, Schallallallalaaa“ singen, und mit Vorzeigekunden und nicht-so-Vorzeigekunden (sali zämme BdL) auf Franzls nächste 3 Ferraris anstossen!

  22. Mein Sohn wollte auch immer Manager werden, doch sein Therapeut ist nach wie vor der Meinung, dass dies für die cholerischen Spasmen meines Sohnemanns und dessen zweite Persönlichkeit nicht sehr optimal wäre. Stattdessen lässt man ihn nun einmal täglich an den Internet-PC, an welchem er – wohlgemerkt unter Beaufsichtigung zweier Betreuer – stumpfsinnige Kommentare auf diversen Blogs, deren Fachgebiete im gänzlich fremd sind. Denken Sie bitte heute an das, was ich geschrieben habe, bevor sie verletzende Antworten im Internet verfassen.

    • …stumpfsinnige Kommentare auf diversen Blogs….

      Hinter Blogs fehlt jetzt nur noch ein Verb…das ist ein Tun-Wort…. dann ist es auch ein ganzer Satz…. aber ansonsten hast Du das sehr schön gemacht. Bravo.

    • Analytiker vom ganz hohen Ross: Der Spiegel sind wir. Einige Kommentare mögen grenzwärtig sein, andere halt einfach bloss engagiert. So what. Have a tender, but fruitful day.