CS macht alles, um Alte loszuwerden

Sozialplan, PK: Massiv verschlechtert – Sonntagsblatt prophezeit Massenexodus der Ü-55 – Altersdiskriminierung bei Freistellung?

Spitzenmanager und -politiker sprechen in Sonntagspredigten vom wertvollen Knowhow der älteren Schweizer, das es zu nutzen gelte.

Dann kommt die Schweiz am Sonntag, ein Sonntagsblatt, und zeigt die Realität. Bei der CS sollen „Hunderte CS-Banker in die Frühpensionierung“ flüchten.

Als „hart kalkulierende Banker“ wüssten sie, was es auf Anfang 2017 geschlagen habe: eine Sonderpackung an Verschlechterung.

PK runter, Frühpensionierung rauf. Ein Double Whammy der Extrasorte.

Im Detail geht das so: Die Pensionskasse der CS machte Anfang 2016 bekannt, dass sie ihren Umwandlungssatz massiv reduziere.

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Die Tabelle zeigt, wie sich die Verschlechterung über die Zeit auswirkt. Was einst an Leistung in Form einer Rente (diese ist abhängig von der Verzinsung) versprochen wurde, ist nichts mehr wert.

Hinzu kommt, dass der versicherte Lohn auf ein neues Minimum sinkt. Die Angestellten können immer weniger wertvolles Kapital in der PK ansparen.

Die PK-Verschlechterung – bei Umwandlung und Kapital – ist der erste Schlag.

Der zweite ist die Frühpensionierung gemäss neuem Sozialplan. Sie steigt per 2017, von bisher 55 auf neu 58 Jahre als frühestmöglicher Zeitpunkt.

Das Kombi „weniger und spätere Rente“ soll nun laut der Schweiz am Sonntag den zitierten Massenexodus unter den älteren CS-Bankern ausgelöst haben.

Letztes Jahr seien 235 CS-Mitarbeiter pensioniert worden, hält die Zeitung fest. Wie viele es voraussichtlich dieses Jahr sein werden – dem Jahr des grossen Abbaus –, wollte die CS nicht verraten.

So oder so ist klar, dass die Massnahmen genau das Gegenteil dessen bewirken, was die CS-Chefs in ihrer Sonntagspredigt kürzlich ausführten.

Sie meinten, die Erhöhung von 55 auf 58 Jahre für die Frühpensionierung würde die älteren Mitarbeiter länger bei der Bank halten. Man wolle deren wertvolles Knowhow nutzen, hiess es.

Nun tauchen andere Stimmen auf. Sie sprechen von Altersdiskriminierung.

Dies bei Freistellungen. Die Überlegung ist, dass die neue Regelung mit 58 statt 55 Frühpensionierung nichts sage zu Entlassungen aus wirtschaftlichen Gründen.

Im neuen Sozialplan fehle ein Passus zur „beruflichen Neuorientierung“, sowohl was Banker angehe, die intern eine Chance suchten, noch für solche, die sich extern um eine Stelle bewerben würden.

Falsch, kontert die CS. Der Sozialplan 2017 würde alle Mitarbeiter, die von einem Stellenabbau betroffen seien, bis zu 12 Monate unterstützen. Bisher wären es weniger gewesen.

Von Altersdiskriminierung zu sprechen sei falsch.

Das können die Betroffen anders interpretieren. Sonst würden kaum so viele Alte kurz vor Torschluss das Weite suchen.

Unbestritten ist: Der Vorteil eines Massenabgangs bei den Alten liegt für das Topmanagement auf der Hand.

Je weniger „teure“ Alte, desto tiefer der Personalaufwand. So bleibt in der Schatulle mehr für Boni.

Speziell am Thema ist, dass keine Debatte aufkommt.

Da senkt eine grosse Bank mit Vorbildcharakter, deren oberste Verantwortliche durch schwere Fehler Milliarden-Löcher verursachten, die PK-Leistungen fürs Personal im grossen Stil.

Und alle schweigen.

Bei Pensionskassen handelt es sich nicht um freiwillige Zuschüsse, wie sie Boni darstellen. Vielmehr ist die PK eine zentrale Säule des Contrat sociale der Schweiz.

Seit über 30 Jahren leisten die Angestellten Zwangseinlagen für ihre Rente. Das System basierte bisher auf Zinsen.

Nun, da diese im Minus liegen, droht der PK-Landschaft Schweiz ein Crash. Die Renten können nicht mehr aus den laufenden Erträgen auf die angesparten Vermögen erwirtschaftet werden.

Die Reaktion der Politik und der Wirtschaftskapitäne auf die Finanzlücke: Wir senken die Renten.

Und alle nicken artig, machen höchstens die Faust im Sack. Dabei brechen die Führungsleute des Landes gerade ein Tabu.

Die Versicherten zahlten brav jahrzehntelang brav in ihre PK ein. Sie taten dies gemäss einem Vertrag, der ihnen im Alter ein gewisses Einkommen garantierte.

Nun ist dieser Vertrag nichts mehr wert. Die CS macht es mit ihrem Double Whammy vor.

Statt den Tisch umzudrehen und den Verantwortlichen zu sagen: „Your problem“, akzeptieren die Versicherten den Abbau. Die Zeiten sind halt schwer, stimmen sie ins Lamento von oben ein.

Kommentare

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  1. Müssten konsequenterweise nicht auch die Herren „Mänäger“ rund um den Ursli Rohner in den Ruhestand treten?

  2. Ohne die erhellenden und wegleitenden Worte die MdP dankenswerterweise von Zeit zu Zeit an uns richtet, ist diese Diskussion sinnlos.
    Marcel, wo bleibst Du???

  3. Wie @Frührentner richtig schrieb, wurde das frühestmögliche Pensionsalter in der Schweiz schon vor einigen Jahren (genau am 1. Januar 2011) von 55 auf 58 rausfgesetzt – und zwar nicht (bzw. nicht nur) bei der CS: Dies geschah schweiz-weit durch ein neues (bzw. abgeändertes) *GESETZ*, der sog. Lex Couchepin.

    Falls die CS also nach dem 1.1.11 Personen vor Alter 58 pensioniert haben sollte, so wäre dies illegal (bzw. illegal gewesen). Es sei denn, sie hätten z.B. einen 55-Jährigen mit (bzw. ohne) Lohn 3 Jahre weiter beschäftigt (bzw. beurlaubt), um ihn dann mit 58 formell zu pensionieren.

  4. Ja leider nur fast alles. die sog. Eliten sind meist auch Fossile, und hängen überkommenen Werten und Ritualen des Frühkapitalismus an. Mit äusserst zerstörerischer Wirkung für die Menschen und die Wirtschaft. Trocknet den Sumpf in dieser Vereinigung aus.

  5. Kämen da endlich die kriminell unverschämten Miet- und Hauspreise wieder auf ein zahlbares Niveau ? Diese luschen Topeinkommen der betroffenen Elite müssen runterkommen. Es geht nicht an, dass denen das Überleben ihres Arbeitgebers wurscht ist und gleichzeitig den Immobilienmarkt mit ihrer Kaufkraft erhitzen.

  6. Was eine PK Wert ist, wird uns nun nach und nach ziemlich deutlich präsentiert: nichts! Eine PK ist weder nachhaltig und sicher, noch sozial verträglich. Die einzig vernünftige Altersvorsorge, die AHV, wird seit Jahren bereits torpediert, schlecht gemacht, und man arbeitet in Bern wie üblich mit Angst, um ein gewünschtes Abstimmungsresultat herbeizuführen und die AHV weiter zu schwächen und in den Schatten der PK zu stellen. Die Diskussion ob Links oder Rechts ist dabei völlig irrelevant: Eine Partei repräsentiert IMMER nur einen Teil, wie es der Name schon sagt. Was wir bräuchten sind Delegierte, die sich ganzheitlich für das Wohl ALLER einsetzten. Deshalb: solange wir immer und immer wieder die selben Lügenparteien wählen, wird sich politisch nie etwas verändern. Die sind alle gekauft, arbeiten mit Lobbyisten zusammen und sind Handlanger der Weltelite, die unsere Welt in eine NWO (New World Order) umbauen und zentral bestimmen/regieren wollen. Die EU ist lediglich eine Vorstufe davon: Flutung durch Migranten, Entwurzelung der einheim. Bevölkerung, Zerstörung der Kultur, der Geschichte, Zerstörung des Multikulti zwecks Umwandlung in einen Einheits-Sklavenbrei. Entwurzelte und entkultivierte Menschen lassen sich dann problemlos in die Einheits-Sauce reinpressen. Brave New World!

    • Hoer uf Motze. Die Schweiz ist No1 auf der Welt. Da gibt es schlicht und einfach gar nichts zu Motzen.

    • Hechtler, die Schweiz ist allenfalls in Ihrem Kopf Nummer 1. Der Rest hat wenig übrig für die Schweiz und seine teils bornierten Bewohner. Und für den Rest eröffne ich einen Webshop für Aluhüte.

  7. Wer sich wundert ist schlecht beraten. In der ganzen CH Industrie hat dieser Prozess schon vor einigen Jahren schleichend angefangen.
    Als CEO einer CH Digital Unternehmung bin ich aber überrascht, wie wenig Private Banker und Investment Banker bereit sind etwas für Ihre Situation zu unternehmen bzw. diese zu verbessern!
    Wir suchen Pr. & Inv. Banker die bereit sind an einem internationalen Projekt zu arbeiten bzw. auch Unternehmer sein möchten.

    Interessenten melden sich für ein diskretes und unverbindliches Gespräch unter 078 614 33 12 bei J. Fausch

  8. Wo ist da der Bankenpersonalverband? Ich habe schon immer gesagt und auch die Erfahrung gemacht, dass dieser nichts wert sei. Ich hatte eher das Gefühl, dass sich dieser lieber ins Bett der „Oberen“ legt, um ihnen zu flattieren.

    • Die Wahrnehmung der Geschäftsführerin Denise Chervet vom Schweizerischen Bankpersonalverband SBPV ist leider wirklich sehr gering. Früher war sie allerdings ein sehr aktives Mitglied in den Gewerkschaften Comedia und Syndicom.

    • Eine Bänklergewerkschaft ist wie eine Katze, die sich in den eigenen Schwanz beisst. Also ein Widerspruch in sich selbst, da jeder (nicht jede) denkt, er käme auch zum Film. Es herrscht ein Materialismus sondergleichen. Es gibt Härtefälle, die sind bedauernswert. Das sind die im Maschinenraum. Aber die werden, wie alle anderen, brutal, materialistisch und kaltschnäuzig, wie die Branche eben ist, abgehandelt. Die überwiegende Mehrzahl dürften keine Härtefälle sein, denn die waren schon immer „underworked and overpaid“ und hatten lange Zeit, Kapital anzusparen und sich den Plan B zurecht zu legen. Aber wer den Arsch eben nicht zur rechten Zeit hebt, verbrennt ihn. Deshalb hält sich mein Mitleid in Grenzen. Frisst die Revolution ihre Kinder?

    • Was soll denn bitte der Bankpersonalverband ausrichten können, wenn niemand dabei ist. Der Organisationsgrad ist miserabel. Wären 3/4 der Bänkeler Mitglied, hätte er ein ganz anderes Gewicht. Nur leider fand es kaum je ein Bänkeler nötig beizutreten. Jetzt zu jammern ist bisschen spät. Mit einer Mitgliederzahl im einstelligen Prozentbereich lässt sich kein Staat mache, das dürfte wohl klar sein.

    • Sie meinen den Kaufmännischen Verband? Der geht lieber Cüpli trinken und die Situation schönreden, als dass er seine Pflicht wahrnimmt und den Oberen in den Arsch tritt!

  9. Wie ich schon immer gesagt habe, die CS wird systematisch finanziell ausgehölt vom Management. Konkurs, Verkauf oder vielleicht eine Fusion mit der UBS???? ……. es braucht keine CS mehr.

    Cheers,

  10. Cool wäre, wenn die gefährdeten 55 und aufwärts Jährigen sich zusammenraufen und gemeinsam eine Firma gründen würden. Danach dann bei der CS gesammelt kündigen – und ich garantiere, es dauert keine 2 Tage und die Spitzenbanker der CS kommen unter der Tür durchgekrochen, um die Alten wiederzubekommen.

    • Glaub ich nicht – wenn, dann kommen die Spitzenbanker zu den Alten gekrochen um sich anstellen zu lassen

  11. Bei einer maximal möglichen PK-Altersrente p.a. von CHF 98’700 (entspricht im Alter 65 im Jahr 2017 einem Altersguthaben von CHF 1.663 Mio. bzw. im Jahr 2025 CHF 2.028 Mio.) hält sich mein Mitleid in Grenzen… Verglichen mit vielen PK’s handelt es sich hier um ein Gejammer auf hohem Niveau. Willkommen in der Wirklichkeit! Ist eigentlich einfach: Die Lebenserwartung steigt weiter an (was unter der Voraussetzung, dass man gesund bleibt, eigentlich doch positiv ist), gleichzeitig sind die effektiven PK-Anlageerträge höchst unsicher geworden und höhere PK-Sparbeiträge sind bei Arbeitgeber und Arbeitnehmern kaum durchsetzbar. Auch die CS-PK ist kein Bancomat, deshalb: Renten runter! Darf doch nicht sein, dass die jüngere bzw. kommende CS-Arbeitnehmerschaft die Zeche für heute zu hoch festgesetzte PK-Altersrenten bezahlen muss!? Übrigens: Selbst ein Umwandlungssatz von 4.865% (2025) inkl. einer anständigen anwartschaftlichen Witwen-/Witwerrente ist in einer stark umhüllenden CS-PK immer noch eine (anständige) garantiere Leistung auf Lebzeiten. Wenn Sie es nicht glauben, schauen Sie mal nach, was Ihnen eine Einzel-Lebensversicherung für einen Umwandlungssatz garantiert… Nebenbei: Wie jeder andere Arbeitnehmer auch, muss sich doch auch der ü50-Bankmitarbeiter regelmässig arbeitsmarktfähig halten oder nicht?

    • Typische Schweizer (Neid-) Mentalität, Hauptsache es geht dem Nachbarn nicht besser als einem selber. Und die paar wenigen, die möglichst alles für sich nehmen, sind egal.
      Die Diskussion über die Erhöhung der Lebenserwartung greift sowieso viel zu kurz, es ist noch längst, nicht klar, ob das auch so weitergeht, da auch die Lebensgewohnheiten und die Umweltbedingungen ändern. Zudem leben zwar viele Personen länger aber sie sind in ihren letzten Lebensjahren auf intensive, teure, medizinische Betreuung angewiesen, wofür noch eine Finanzierungsmodell gefunden werden muss.

    • Das mit der weiter steigenden Lebenserwartung stimmt einfach nicht! Uns normalen „Alten“ geht der Schnauf und die Kohle für ein längeres Leben viel früher aus. Je weniger man zur Verfügung hat, desto schneller ist man als alter Sack in der Grube. Ist die Kohle einmal aufgebraucht dann sowieso. Und dies geschieht jetzt eher früher den später. Das ist die Realität und nicht diese bezahlten Statistiken.

    • Dem wäre zu entgegenen, dass in den 80er 90er und 00er Jahren mit den erwirtschafteten PK Erträgen und Mutationsgewinnen grosszügigst umgegangen wurde um vornehmlich Kader fürstlich zu berenten oder auf PK Kosten einzukaufen.
      Die Versicherten, welchen dieses Kapital gehört, hatten dazu kein Wort zu sagen sondern durften die Faust im Sack machen. Ebenso durften wir uns in den BörsenBoom Jahren mit schlanken Zinsen abfinden lassen. Der Rest der erzielten Renditen verschand auf nimmer wieder sehen in dubiosen schwarzen Kassen.
      Daran mögen sich die Verantwortlichen heute natürlich nicht mehr erinnern, zu fett sind sie und ihr Hirn geworden.
      Jetzt sehen sie die einmalige Gelegenheit, den Angestellten die Rentnerbutter vom Brot zu streichen um sich selber weitere Boni, Vergünstigungen etc in die Tasche zu schieben.
      Geht dies so weiter, werden auch hier zu Lande die Vermögenden sich mit Bodyguards und Elektrozäunen vor dem wütenden Mob schützen müssen. Nicht wirklich tolle Aussichten.

  12. Im Bereich der zweiten Säule gibt es über kurz oder lang so oder so nur eines: Freie Wahl der PK durch die Arbeitnehmer.
    Die Industrieteilnehmer, denen das weh tut, leisten ohnenhin keinen Mehrwert für die Vokswirtschaft. Vielmehr erhalten ein staatlich induziertes Einkommen für Arbeit, die sie sonst nie und nimmer bezahlt kriegen würden.

    • Genau. Freie PK-Wahl ist definitiv ein Thema, das bei der Umgestaltung der Vorsorgegefässe ernsthaft diskutiert werden muss.

  13. Genau wegen solchem Verhalten, suchen sich viele Studenten nach dem Studium einen krisensicheren und gutbezahlten Job beim Staat. Das führt zu einer Aufgeblähten Verwaltung und irgendwann ist es bei uns wie in Griechenland, wo jeder vierte für den Staat arbeitet. Aber ich kann jeden verstehen, der nicht in die Privatwirtschaft gehen will.

    Eine Metapher einer Grossbank ist mir im Gedächtnis geblieben:
    „Der Kunde ist wie eine Kuh, die man melken muss; und der Angestellte ist wie eine Zitrone, die man bis zum letzten Tropfen auspressen muss.“

    • Ich denke, wir sind schon bei mehr als 1/4, die beim Staat oder bei staatsnahen Betrieben arbeiten…

  14. Wir müssen nicht jammern sondern langsam was tun. Sparer bezieht euer Geld bei der Bank und holt euer Geld aus der Pensionskasse bevor der grosse Knall kommt. Die Bilanz einer Bank ist schon vom Geschäft her illiquide; die der Pensionskasse eigentlich auch. Wenn dann Gelder abgezogen werden und die Institute nicht mehr wissen wie sie das refinanzieren können, erwachen dann die so mächtigen Oberen aus ihrer gierigen Blindheit und Egoismus.

    Irgendwann wird man sowieso das Vertrauen in die Währung oder das Geld verlieren und in Grossmutters Krisenwährung Goldvreneli usw. flüchten (wollen). Tönt natürlich ältlich und dümmlich in dieser konsumverwöhnten Yuppie Welt. Aber was aktuell in der Finanzwelt und auch in Europa abgeht ist eine todernste Sache.

    • @Gonzino
      Einfach weiterschlafen!
      Unser Geld- und Wirtschaftssystem wird mathematisch bedingt zusammenkrachen, und alle die noch immer im Tiefschlaf sind, werden eines baldigen Tages aufwachen, verwundert die Augen reiben und sich Fragen, wo plötzlich all das Geld von der PK, vom Bank- und Sparkonto geblieben ist, und warum der Zugriff zum Bankschliessfach verwehrt bleibt? Der Gang zum RAV wird ernüchternd ausfallen, denn die Türen werden geschlossen bleiben.
      Weiterhin angenehme Träume…

    • @gonzino, doof ist höchstens dein kommentar. Aber wie hat darwin es so schön in seiner evolutionstheorie dargestellt? Die doofen sterben aus. Doofheit, gonzino, ist kein gen. das wird man selbst. Du bist der lebende beweis

  15. Die Ohnmacht des CH Asset Management zeigt sich hier glasklar. Bei Negativzinsen muss man sich eben etwas einfallen lassen, damit Renditen ausgewiesen werden können. Es kommt nicht von ungefähr, dass die CH AM Industrie einen lamentablen Leistungsausweis zeigt und sich weltweit nicht profilieren kann. Das kommt davon, wenn die Topleute aus politischen Gründen ernannt wurden, statt aus Gründen der fachtechnischen Kompetenz! Bei den Grossbanken muss man sich nur die Namen genau anschauen, welche für das AM verantwortlich sind und die CVs studieren. Dann ist alles klar! Das Entlassen von älteren Leuten ist eine Feigheit sondergleichen. Aber eben, mit all diesen Ausländern im Topmanagement kann man ja keine Loyalität erwarten.

    • sicher wieder die eu schuld und die eu gerichte und die eu gesetze, oder? konkurrenz heisst, der beste oder der günstigste macht das rennen. heimatschutz ist sowas von blöde und im widerspruch zur globalen welt.
      finger rausnehmen und wieder alles geben, heisst die deviese und nicht nach mami schreien.

  16. Die ü50 bekommen nun das, was sie seit 40 Jahren abgestimmt haben. Sie sind die Generation, die der Propaganda glaubten und immer noch glauben, dass mit immer mehr Einwanderern der Wohlstand steige. Sie erleben nun am eigenen Leib, wessen Wohlstand steigt und wer die Verlierer sind und noch mehr sein werden. Aber wir machen ja munter weiter so und lassen die Regierung und Politiker weiter für das Wohl der Manager und Firmen sorgen. Propagandagrund: Mehr Arbeitsplätze. Für wen genau brauchen wir mehr Arbeitsplätze? Das Schweizervolk wächst schon seit 50 Jahren nicht mehr.
    Die Alten werden diskriminiert, die Pensionsversprechen werden in No Time gebrochen und sie werden in die Sozialwerke getrieben. Dafür versorgen wir junge Ausländer mit Job und Geld, versorgen Betrügerasylanten (solche, die laut Gesetz null Anrecht auf Asyl haben, also ca. 99%) und Ausland mit Milliarden von Steuergeldern.
    Insofern hält sich mein Mitleid in Grenzen, weil ich einer der ü60 bin, der immer gegen mehr Einwanderer gestimmt hat und das alles kommen gesehen hat. Was ja nicht weiter schwierig war, wenn man es denn sehen wollte.

    • Ausgezeichneter Kommentar Herr Bisig: Genau so ist es. Die Massenzuwanderung in die CH hat den allermeisten Einwohner dieses Landes nichts gebracht. Im Gegenteil es hat geschadet. Jetzt dämmert es immer mehr Leuten (vor allem auch den gut ausgebildeten), dass es so wohl nicht weitergehen kann. Leider will nur die SVP die Zuwanderung massgeblich einschränken. Vor allem SP und Grüne haben an einer Zuwanderungseinschränkung absolut kein Interesse. Dies bezeichne ich schon seit längerem als Verrat an der CH Bevölkerung. Michinteressiert, dass es den Leuten in der Schweiz gut geht. Die Politiker der SP und Grünen haben einen Eid abgelegt, dass sie das Beste für das Land und die Bevölkerung wollen. Diesen Eid haben sie längst gebrochen und sind deshalb nicht mehr wählbar. Uebrigens: Die Langzeitarbeitslosigkeit steigt rasant an und die effektive Arbeitslosgkeit in der CH beträgt nicht 3.20 % sondern gemäs neuesten ILO Daten rund 6 % in der Schweiz. Es wird immer wahrscheinlicher, dass das Personenfreizügigkeis-tabkommen irgendwann gekündigt werden wird. Dann werden sie heulen von der SP, den Grünen aber auch von der FDP (siehe Thema BREXIT).

    • Nun sind Zuwanderer allerdings Nettoeinzahler in die Rentensysteme. Das heisst wenn man auf Grund der Alterspyramide keinen Supergau im Rentensystem wünscht führt an Zuwanderung kein Weg vorbei. Daran ändert auch die SVP nichts. Im Gegenteil, deren billiger Populismus ist unverantwortlich nicht (nur) aus humanitären sondern aus pragmatischen Gründen.

    • Und eine weitere demagogische-Uschi-pro-SVP Kakophonie. Fehlgeleitetes Strammstehen für den Chef zu Herrliberg, welcher zusammen mit seinen Vasallen aus Politik und Wirtschaft das Volch seit Jahrzehnten nach Strich und Faden abzockt – einfach nur lachhaft!

    • Ich reibe mir immer wieder vewundert die Augen: die Linken sind an allem schuld. Nun ich bin weiss Gott kein Fan der Linken, aber meine Damen und Herren: wir haben schon seit Jahren Bürgerliche Parlamente, sprich eine Mehrheit in beiden Kammern.

      Was haben denn diese Leute getan? Die SVP hat zwar die Problematik aufs Parkett gebracht, aber leider ist wie im normalen Leben mit dümmlichen Provokationen kein Problem zu lösen. Vernünftige und vor allem umsetzbare Vorschläge sind von dieser Partei noch nie gekommen.

      Zur CS, tja leider immer mehr die Regel; aber die Schweizer werden leide nie aufstehen und für ihre Rechte kämpfen, dafür sind sie viel zu bequem.

    • @hemingway: werden die Ausländer nicht älter und beziehen dereinst auch eine Rente? Glauben Sie, all die Deutschen, die hier ein Haus gekauft haben, kehren gen Norden zurück und verzichten auf ihre Rentenansprüche?

    • Es wurde noch nie der Nettonutzen dieser desaströsen Einwanderungspolitik berechnet. Was bringt ein junger Nettozahler aus Osteuropa, der den alten teureren Schweizer in die Arbeitslosenkasse verdrängt dem Staat als Ganzes? Wer trägt die Mehrkosten in Infrastruktur, Bildungswesen, Sicherheit und Gesundheitskosten, die durch die Einwanderung erzeugt wird? Wer leidet unter den steigenden Mietpreisen, steigender Kriminalität, verstopften Strassen und überfüllten Zügen? Und was bringt es für eine Volkswirtschaft wenn eine ganze Generation Inländer in die Frühpensionierung geschickt wird wenn Neuzuzüger IN DEN ERSTEN JAHREN ihrer Niederlassung in der CH Nettozahler sein sollten? Wenn solche Kommentare tatsächlich von Schweizern hier stammen sollten, zweifle ich wirklich langsam aber sicher am Verstand dieser Spezies.

    • Ihr Kommentar greift etwas zu kurz. Unser PK-Problem ist sicherlich nicht die Schuld der Ausländer, die in die Schweiz kommen um zu Arbeiten. Im Gegenteil – diese helfen mit, die Kasse zu speisen. Das Problem liegt jedoch daran, dass man immer mehr Leute aus dem Ausland mit bedeutend tieferen Löhnen einstellt (damit man die teuren ü50 rausschmeissen kann) mit dem Resultat, dass auch weniger in die PK Kasse kommt weil automatisch der Prozentsatz von weniger eben weniger gibt. Jemand mit einem hohen Lohn zahlt auch bedeutend höhere Beiträge in die PK.

    • Mike Miller: Sehr gute konkrete Fragen von Ihnen ! Würg kann ihnen diese Fragen sicher beantworten. Bisher hat er oder sie sich nämlich nicht mit Argumenten sondern nur mit einem Anti-Blocher Reflex blamiert. Würg scheint nicht zu realisieren was läuft.

    • Sie haben völlig Recht Herr Bisig. Die Linken bekämpfen alles was nicht in ihre Partei Ideologie und in ihren EU Fanatismus passt zusammen mit den Grünen und ein Paar FDP wie als Trittbrettfahrer. Philipp Müller schwankt auch immer wie ein Fähnlein im Wind zwischen links und rechts und auf das was ihm am meisten Publicity bringt. Es geht nicht im das Volk oder des Volkes Willen sondern nur um den unablässigen Kampf zwischen Links und Rechts. Das Parlament bringt dem Volk überhaupt nichts ausser Kosten und Verdruss

    • @ hemingway Leider sehen Sie wie viele nicht, wie es wirklich ist. Wieviele von den Rentenbezügern heute sind denn Italiener, Spanier, Ungarn, Tschechen und auch schon Balkanzuzüger? Und wieviele Rentenbezüger morgen sind Ausländer oder Zugewanderte?
      Die stetig wachsende Zuwanderung ist für überhaupt nichts wirklich eine Lösung, bringt aber ständig und mehr neue Probleme. Das Ganze ist ein riesiges Schneeballsystem, das eigentlich in der Schweiz verboten ist, wie ich dachte.

    • @Mike Miller ganz genau so sehe ich das auch. Und ich zweifle schon länger an der Intelligenz Vieler in diesem Land.
      Bei den heutigen Zuständen in den Schulen ist das ja auch kein Wunder. Man müsse nichts wissen und können, man könne ja alles googeln. Jemand, der alles zuerst im Google nachsehen muss, und demzufolge kein Grundwissen besitzt, kann keine Zusammenhänge erkennen und keine Schlüsse ziehen, und das scheint mir absolut so gewollt zu sein. Denn genau das hilft gewaltig, die jungen Leute zu manipulieren. Die glauben alles, was ihnen Google und der Lehrer zeigt.
      Insbesondere da heute ein grosser Teil der Schüler kein Deutsch versteht und damit das Niveau der ganzen Volksschule extrem gesunken ist.
      Da kommt einem der Verdacht, dass das Volk absichtlich dumm gemacht und gehalten werden soll, sonst könnten es ja noch alle merken, wie wir ausgenommen, für dumm verkauft und benutzt werden.

    • Die ü50 waren vor vierzig Jahren noch gar nicht stimmberechtigt. Dem Rest aber stimme ich zu.

    • @lily: Sie erwarten doch nicht von hemingway, dass er seit seinem kommentar vom 26.10. und meiner replik am 28.10. auf einmal gelernt hat, weiter als einen schritt zu denken?
      offenbar säuft er lieber weiter und lässt offenbar den alkohol sprechen…

    • @Wonka
      Aussagen von Hemingway bedenkenswert. Müssen sie in disem Zusammenhang nun wirklich die Alkohol-Keule schwingen?

    • Uschi & Konsorten

      Die Masse zu manipulieren ist sehr einfach, das tun einige Politiker erfolgreich. Man muss nur die richtige Knöpfe drucken, teile und herrsche, Brot und Spiele etc. Wie gut das funktioniert, sieht man an Ihnen. Lustigerweise werfen Sie genau das anderen vor.
      Nun ein paar Fragen zum nachdenken:
      Was sind das für Firmen, die all diese ausländische Arbeitskräfte einstellen? Wer sind die Inhaber? Und wieso stellen sie nicht Schweizer an? Anscheinend gibt es genügend. Und wieso zahlen sie so wenig Lohn?
      Warum arbeiten in der Gastgewerbe, Tourismus, Spitäler, Flughafen, Bau so wenig Schweizer? Wo trifft man sie am Wochenende, in der Nachtschicht? Wer sind denn all diese Arbeitgeber?
      Warum pflücken die Bauern Ihre Ernte nicht selber? Und warum stellen die hochsubventionierte Bauern keine Schweizer Arbeittskräfte ein?
      Und wie kommen all die Ausländer zu ihren teuren Häuser? Wer verkauft ihnen das Land dazu? Wer sind all diese Landbesitzer?
      Wieso sind viele traditionsreiche Schweizer Unternehmen(Bally, Swissair, viele Industriebetriebe) sind pleitegegangen? Wer hat das verursacht? Wieso hat man die Swissair gerettet? Wer war das? Wer sind all diese Leute in den Verwaltungsräten? Und wofür kassieren sie die überrissene Entschädigungen?
      Wer sind die Lobbyisten? Und warum halten sie die Preise künstlich hoch? Warum verhindern diese Leute, dass die teuren Roamingkosten sinken?
      Fragen über Fragen. Noch eine letzte Frage liebe Uschi, zu Ihrem Lieblingsthema: arbeiten bei EMS nur Schweizer? Warum nicht?

    • Danke Gwunderi! Leider vergebene Liebesmühe – demagogisch indoktrinierte Uschis und Konsorten werden’s als hörige Lemminge auch jetzt nicht kapieren, weiterhin nicht aus ihrem engen rechts/links Korsett ausbrechen und so etwas ähnliches wie einen eigenen Gedanken fassen können…

    • Dummes Gschwäzt! Wer entlastet denn die Wirtschaft nonstop? Sicher nicht die Linken! Wer holt den die Arbeiter aus dem Ausland? Martullo-Blocher ist nur eine mit ihrer Ems Chemie. Vom Bauernstand der ja eh $VP hörig ist, da mit Milliarden gekauft, wollen wir gar nicht sprechen!

      Es sind genau diejenigen welche „uschi“ hier so himmelhoch jauchzend lobt, die das Ganze befeuern: die $VPler und ihre Nachplapperis.

      Und Bisig Sie alter ü60er, man sollte meinen, im Alter werde man weiser. Sie beweisen das Gegenteil.

      Schöner Abend noch, in eurer $VP Kuschelecke

    • @gälledsie: „Wer entlastet denn die Wirtschaft nonstop? Sicher nicht die Linken!“ Sie fangen gut an, als ob Sie etwas verstanden hätten. Nur um sich dann gleich zu widersprechen und in Polemik zu verfallen.

      Ich weiss nicht, wieviele der EMS-MA Ausländer sind, aber auch wenn es 24% wären, entspricht dies dem Mittel der CH-Bevölkerung.

      Aber da Sie prinzipiell geifern und nicht argumentieren (können!), lassen wir das.

      Ihr „Geschwäzt“ (sic!) ist den(!) auch den Aufwand nicht wert, da Sie Anstand sowenig kennen wie Kommaregeln und in der SVP-Ecke machen wir uns einen kuscheligen schönen Abend.
      Und in Ihrer Ecke: Akkusativ und Dativ büffeln! Hat schon andern gehilft.

      @heiliger bimbam: bedenkenswert? Ja, aber nur, wenn man beim Ausatmen das Einatmen nicht vergisst…! Die Einzahler wissen ganz genau, dass sie sich in x Jahren die Altersleistung ins Ausland überweisen lassen können und die so entstehenden Kaufkraft wird nicht innerhalb der CH anfallen. Und ich gehe noch nicht mal darauf ein, dass ein Zuzüger mit 45 nur noch 20 Jahre einzahlt, bevor er zum Bezüger wird – während Hans Bünzli nach seiner Lehre über 40 Jahre einzahlt.
      Und sorry, das Gelaber von humanitär (read: „dead aid“) und pragmatisch (?) ist inhaltsleer!
      Alkohol: falls Sie es nicht wussten: Ernest war „a big writer but an even bigger drinker!“ – Ich gab ihm den Nickname nicht…

      Gwunderi, würg und co: Es ist bezeichnend, dass dieselbe Ecke, die Andersdenkenden immer gleich Polemik, Populismus, Rassismus usw unterstellt, selten bis nie ein sachliches, korrektes, zu überprüfendes Argument kommt. Maximal simplifizierte Fragen, welche provozieren sollen?! Im Normalfall aber platte Polemik und Gegeifer!
      In Foren nennt man diese Leute „Trolle“, im wahren Leben Träumer.
      Die dann Politiker wie Funiciello, Wermuth, Glättli, Girod oder auch Leutenegger-Oberholzer wählen, die noch Mitglied der offiziellen Nachfolgerpartei der Kommunisten war (POCH). Und da wundert sich die Bevölkerung über lebensfremde Politik aus dieser Ecke…!

    • willi wonka

      Und wie viel Argumente haben Sie bisher gebracht? Welche? Wo?

      Schokolade ist nur in kleinen Mengen gesund. Sonst wird man fett und träge.

    • @Gälledsie was ganz genau, von dem , was ich geschrieben habe, ist denn nicht wahr?

  17. Das vorzeitige Pensionierungsalter 55 wurde bereits vor Jahren auf 58 hinauf gesetzt. Im gleichen Atemzug wurde die Wahloption für die AHV Überbrückungsrente (1/2 ab 58 oder 1/1 ab 63) abgeschaft.
    Klar ist jedoch der Trend, dass die Leistungen für Normalverdienende in raschem Tempo abegebaut werden.
    Die Teppichetage wird weiterhin hofiert und wo nötig greift man auf die PK Mutationsgewinne zurück um „Top Shots“ zu halten.
    Es wird Zeit, dass die PK Gelder den Klauen der Firmen entrissen werden und durch Arbeitnehmerorganisationen verwaltet werden. Nur so ist es möglich, dass die Versicherten nicht weiter bei den PK Geldern über den Tisch gezogen werden.

    • @Frührentner
      Ich kann Ihrem Artikel nur zustimmen. Es wäre an der Zeit, dass bei allen PKs die Arbeitnehmer und im besonderen auch die Rentner einen eigenen von ihnen gewählten Vertreter der ihre Interessen vertritt (und nicht die der Firma)
      in die Pensionskasse resp. in deren Stiftungsrat delegieren können. Bei der UBS wird der Rentnervertreter im Stiftungsrat der PK zum Beispiel direkt von der Bank nominiert. Ein Kontakt mit den Pensionierten in der Schweiz findet praktisch nie statt. Gemäss BVG Art. 51 besteht für die Rentner kein Partizipationsrecht. Eine Vorsorgeeinrichtung kann, aber nur wenn sie will, ein Partizipationsrecht einräumen. Novartis kann in dieser Hinsicht als Vorbild gelten.

    • @Rolli
      Fast einverstanden, Mitarbeitervertreter gibt es ja schon, aber chancenlos in der Unterzahl ! Nur eine freie PK Wahl würde die PK wirklich unabhängig machen, Umverteilungen unterbinden und die gutbezahlten PK Manager hätten dann auch ein Interesse an guten Leistungen für die Kunden, da diese sonst weiter ziehen.

      Bin selber CS MA und die Senkung des Umwandlungssatzes wurde intern rege diskutiert, auch die Tatsache, dass jeder im Alter für eine Frühpensionierung mit Grips im Kopf, es sich zumindest durchrechnen muss, ob er es sich leisten kann. Kenne einige die dieses Jahr (noch) gehen zu altem UW Satz und danach eine neue Stelle suchen wollen, zB Teilzeit.

  18. Heute in der Zeitung: Die SNB hat einen Gewinn von 28,7 Milliarden eingefahren. Und alles auf Kosten der Sparer und Rentner, die kalt enteignet werden, Danke Herr Jordan, Danke Herr Draghi. Wie lange dauert es noch bis zum finalen Knall? Der steht wohl unmittelbar bevor.

    • Wenn ich richtig gelesen habe stammt nur rund 1 ‚mia dieser summe von den negativzinsen…

  19. Was ich vermisse ist, ein starkes Engagement in dieser Sache vom Schweizerischen Bankpersonalverband, aber auch hier herrscht nur das grosse Schweigen.
    Von den Personalvertretungen resp. den Angestelltenverbänden in den Banken ist keine Hilfe zu erwarten, da sie nicht unabhängig sind und um ihr eigenes Ueberleben kämpfen.
    Ich wäre nicht überrascht, wenn die UBS gleich verfahren würde wie die CS. Der Weg wird von der CS vorgespurt.

    • bei der UBS dasselbe Spiel – gegen aussen versuchen sie ein sauberes Image zu präsentieren, und innen herrscht ein Klima der Frustration – irgendwann kommt die Retourkutsche, die Branche ist aus meiner Sicht bald am Ende !

    • an Ex-UBSler….Richtig! und noch mehr, unsere „Elite“ fährt die Schweiz an die Wand und zwar im grossen Stil!!!

    • Nicht nur der Bankpersonalverband versagt rund ums Thema PK und Rente zu 100% – sämtliche Gewerkschaften habe sich bei diesem Thema in ihre Reduits zurück gezogen und lassen sich dort neue Mitgliederkampagnen einfallen.
      Die Gewerkschaften sind in der Schweiz mehr oder weniger inexistent, dennoch erheben sie einen nicht gerade bescheidenen Mitgliederbeitrag, für welchen man reglmässig ein schönes Heftli bekommt und sonst nichts.

  20. Der Begriff Prekariat wird wieder aktuell, v.a. Jüngere dürfen sich damit nach der Pensionierung auseinandersetzen.

    Die positive Kommunikation durch die Bosse betrifft in erster Linie sie selbst. Das heisst noch lange nicht, dass das Fussvolk auch davon profitiert. Die werden vermutlich kaum in den Genuss kommen, da sie vorher auf der Strasse stehen! Die Häuptlinge müssen sich keine Sorgen machen, ein bis zwei Jahresboni und saniert sind sie. Die können sich nur noch selber ein Bein stellen, wogegen das Fussvolk schauen muss, wo sie bleiben bzw. wie sie über die Runden kommen. Eigentlich schizophren!
    Wenn die Entwicklung in dieser Art und Weise weitergeht wird der Aspekt des bedingungslosen Grundeinkommens, Erbschaftssteuer oder auch Reichtumssteuer immer interessanter.

  21. Der CH Bürger hatte es in der Vergangenheit mittels direkter Demokratie MEHRMALS in der Hand. Jedesmal ist er der staatlichen Propaganda von SRF & Co. erlegen und hat für die Fortführung der Personenfreizügigkeit gestimmt. Die Quittung kommt jetzt nach 10 Jahren, knüppelhart und gnadenlos. Im Banking in der Industrie und sonstwo. Schweizer aus dem ehemaligen oberen Mittelstand mit Kind und Hypothek landen nach dem RAV und Verzehr ihres Angesparten in der Sozialhilfe während jährlich Netto 80’000 Arbeitskräfte zum tieferen Lohn einwandern und dieselben verdrängen. Wann hört ihr bloss auf an die Lüge eines „Fachkräftemangels“ zu glauben und stimmt zu eurem eigenen Interesse ab? Wann nicht jetzt wann dann?

    • Genauso ist es: der Fachkräftemangel ernährt sich selbst. Den Wohlstandsverlust durch (teilweisen) Wegfall der Bilateralen ist wohl unvermeidlich, aber er wird auch stattfinden, wenn die Zuwanderung so anhält. Das aktuelle Sozialsystem folgt dem fatalen Schneeballprinzip. Die Zuwanderung hält es vielleicht am Leben, dafür wird der Blow Off später gigantisch werden. Hoffnung, dass es besser kommt, ist ein schlechter Ratgeber.

      Wenn das Top Management ihre Verantwortung wahrnähme, könnte die PFZ allenfalls funktionieren. Tut sie aber nicht, sondern maximiert die Gewinne bzw die Compensation für die obere Kaste und hinterlässt die Kosten der Allgemeinheit. Fängt bei den arbeitslosen Ü50 an, geht über die zunehmenden Wohnkosten (wo ständen wir ohne die tiefen Zinsen!?) bis hin zur Umweltschädlichkeit vom grassierenden Verkehr auf Strasse und in der Luft.

  22. Das ist die Mentalität in dieser Branche: Arbeits- und Lebenserfahrung ist nicht wichtig, nur junge knackige Berater sind erwünscht.

  23. Lieber Herr Hässig. Es geht nicht anders. Bvg zinssätze tendieren gegen null bzw sind höchstens mit Risikoanlagen ins positive zu mutieren. U.a. aufgrund exzessive bonuspolitik ist die substanz der cs geschrumpft. Die alten leistungsversprechen mit vorzeitiger pensionierung können auch nicht ansatzweise nachhaltig erfüllt werden. Einzige möglicher ausweg ist es, um die alten aus den cs verpflichtung und versprechungen zu entlassen. Zu hoffen bleibt, dass für das cs fussvolk kulante lösungen gefunden werden. Hauptsächlich geht es natürlich darum, dass einem priviligierten grüppchen weiterhin masslose boni weiterbezahlt werden können.

    • @hawkeye. D.h. pk verwaltung nach polen oder indien auslagern? Dort ist die welt erst recht korrupt..viel erfolg!!!

    • Hätten die Arbeitnehmer griffige Möglichkeiten, allen PK Schmarotzern effektiv das Handwerk zu legen, wären einige Milliarden mehr in den PK Kassen.
      Es ist an der Zeit, dass die Arbeitnehmer ihre PK frei wählen können, um das PK Geldn den Klauen der Raubrittern wie Banken, Versicherungen, Brokern, Anlageberatern, Fondsmanagern etc. zu entreissen.

  24. ü55 sind aktive stimmende und hätten es in der hand, sich zu wehren. aber man mach lieber die faust im sack und jammert vor sich hin. ein ü55 bänker hatte genügend zeit geld zu sparen und sich rechtzeitig neu um zu orientieren. kann das gejammer nicht mehr hören.
    bei uns auf dem bau verdienen wir zuwenig um kohle beiseite zu schaffen und wir haben noch weniger möglichkeiten was anderes zu machen.

    • …. ja ja scho guet …. es ist aber nun mal so, dass es auch in der Finanzbranche, vorallem im rückwärtigen Bereich, sehr viele Menschen gibt, welche keine 5 oder 6’000 nach Hause tragen….

      Und nein… dagegen kannste nichts machen. Must akzeptieren oder wirst gnadenlos entsorgt.

    • Gölä, ta gueule! Nach all deinen sinnentleerten und ein bedenkliches geistiges Niveau offenbarenden Kommentare der letzten Wochen, ist es nun an der Zeit, dich wieder vermehrt deinem Bau und somit wertvolleren Tätigkeiten zu widmen. Statt hier weiter deinen kompetenzbefreiten Sermon abzusondern, mach dich nützlich – ob als Muratori, Röhrlibieger oder was auch immer, lies etwas anderes, etwas das du intellektuell einigermassen erfassen kannst, schreib ein Märlibuch, etc…. – danke dir!

  25. Der fieseste Trick ist: Die alten Mitarbeiter vor dem Erreichen des Frühpensionierungsalters (neu 58) rauszuschmeissen. Das kostet die PK nichts, denn es muss nur das angesparte Alterskapital mitgegeben werden. Diese Mitarbeiter müssen dann wohl oder übel zum RAV und beziehen dann noch für 2 Jahre Arbeitslosengeld und dann hängt’s von der neuen Vorsorgeeinrichtung ab, ob man sich mit 58 pensionieren lassen kann (wohl nicht). Das gibt dann viele Sozialfälle, denn die Spanne zwischen der Aussteuerung durch’s RAV und dem AHV-Alter 65 muss irgendwie auch noch überbrückt werden. Es lebe die Credit Suisse und deren Boni-Empfänger.

    • Mit dem Rausschmiss von Ü50 Mitarbeitern sichern sich die Firmen gleich mehrere Vorteile
      – die PK hat kein Anlageproblem wenn das Geld bei Kündigung auf ein Freizügigkeitskonto überwiesen wird
      – die PK entledigt sich elegant dem Langlebigkeitsrisiko falls der Mitarbeiter als Rentner zu lange lebt
      – die Firma kann nach der Entlassung des Ü50er an dessen Stelle einen günstigen Jungster anstellen und spart damit zusätzlich Geld

      Wer glaubt, dass sich Firmen diese Vorzüge entgehen lassen ist ein unverbersserlicher Träumer – und die meisten davon sitzen in Bern.

  26. Besten Dank für diesen Bericht und die Aufstellung mit den Umwandlungssätzen für die nächsten Jahre der CS. Es wäre interessant, an dieser Stelle einmal einen Vergleich mit Pensionskassen anderer Unternehmungen vorzufinden und dabei die wesentlichsten Unterschiede hervorzuheben. Von Management Seite wird immer gesagt, dass die Pensionskasse der CS ein „Musterbeispiel“ sei und sehr gut dastehe.
    Froh zu sein bedarf es wenig und wer chrampfen darf, ist ein König.

    • Ich glaube, dass die CS noch wesentlich besser dasteht wie die UBS.
      Ich wurde in diesem Jahr mit 60, ungewollt, frühpensioniert und mein Umwandlungssatz war nur noch bei 5,077%. Da kann sich jeder CS-Angestellte freuen, der jetzt 60 geworden ist und gehen kann, über die 0,174% mehr, die er im nächsten Jahr immer noch erhält!

  27. Die Verschlechterung der CS PK Leistungen über die letzten paar Jahre ist ohne gleichen, unfassbar. Bei mir selber (46) macht es über den Daumen geschlagen um die 2 mio aus, eigentlich wurde die PK demontiert. Passt aber perfekt zur CS, man verkauft die Mitarbeiter für dumm (und viele lassen sich auch für dumm verkaufen). Die PK taugt wohl am ehesten noch als temporäres Vehicle um die Steuerbelastung zu reduzieren, vorausgesetzt man kann das Kapital auch wieder steuergünstig beziehen. Auf die PK Rente stelle ich jedenfalls nicht mehr ab, vielmehr aufs arbeiten bis 70+.

    • Sie haben 2 Millionen an PK-Geldern? Wow!

      Da habe ich als ETH-Informatiker, trotz Weiterbildungen, den falschen Beruf! Könnte ich doch eine Zeitreise machen …

    • @ Daniel: die VERSCHLECHTERUNG beläuft sich auf 2 Millionen, nicht der PK-Betrag. Zeitreise alleine reicht da nicht als Informatiker.

  28. Habe diesen Artikel an meinen alten Chef geschickt. – Wir sind beide Jahrgang 1957 und waren beide im Stiftungsrat der Firmenpensionskasse, er als Direktor und Arbeitgebervertreter, ich als Mitglied des Kaders und gewählter Arbeitnehmervertreter. Nach 20 Jahren gab es bei mir einen Burnout mit 7 Monaten Klinikaufenthalt. Zwei Jahre nach Krankheitsbeginn und Lohnfortzahlung durch die Krankentagegeldversicherung landet ich bei der RAV. Nach 500 Tagen RAV und 600 Bewerbungen und gleich vielen Absagen bin ich jetzt Kunde beim Sozialamt der Stadt Zürich. – Mein Vorschlag an meinen alten Chef, mich kurzfristig „pro forma“ wieder anzustellen, damit ich meine parkierte Freizügigkeitsleistung in der PK unterbringen kann, mich dann zu pensionieren (keine Sonderlösung, sondern 60:40-Verhältnis für Rente:Kapitalbezug), wurde beanwortet mit: „Leider kann ich nichts für Dich tun“.

    • Ein Tipp für ü50: versucht rechtzeitig, Euch selbständig zu machen (sofern das für Euch möglich ist). Eine eigene Firma ist vermutlich die bessere Altersvorsorge als eine crashgefährdete Pensionskasse. Und von Grossbetrieben kann man nun wirklich nicht erwarten, dass sie Verantwortung für ihre älteren Angestellten übernehmen. Jedenfalls bei uns in der Schweiz nicht.

  29. Ob denn wirklich die Leute in die Frühpensionierung gehen, die die Bank nicht mehr braucht? Das bezweifle ich sehr. Wie ich selbst in der CS sehe, gehen einige Kollegen, die ein Know how haben, das es sonst in der Bank nicht mehr gibt. Also müssen wir viel Wissen wieder von Neuem erarbeiten

  30. Deshalb ist die 3. Säule und Sparen auch wichtig. Bei den Pensionskassen droht ein Super-Gau, falls die Zinsen weiterhin tief oder negativ bleiben. Bei der CS sitzt jeder Angestellte ab 50 auf einem Schleudersitz. Es droht dann den Tritt in den Hintern. Vor allem die Jungen müssen sich dringend am Riemen reissen und endlich von ihrem Konsum-Mist wegkommen. Sonst droht 100 % die Armutsfalle. Die Schweiz lebt leider immer mehr über ihren Verhältnissen.

    • Die Babyboomer Generation ist punkto „Konsum-MIst“ absolut unübertroffen, und nicht die „Jungen“.

    • Der Jordan beschloss, dass die Schweiz über den Jordan geht. Da hilft auch der stärkste Überlebenskampf nichts.

  31. …. ganz einfach als „someone of no importance“, bzw. als „nobody“ hat man nichts zu melden (und wehe man meckert) – darum sitzen die „Bosse“ am längeren Hebel… ist halt leider so!