UBS verschiebt Billig-Leute in Schweizer Pampa

Nach Krakau, Nashville, Indien jetzt Schaffhausen: Neues Backoffice im Hinterland – Tieflöhne – Verrat an Heimatstadt.

Die UBS verlagert zentrale Teile ihres Hauptsitzes in die helvetische Provinz. Wie die NZZ heute berichtet, baut sie in Schaffhausen einen Hub auf für 500 Leute.

Der Schlag sitzt. Die UBS, die Zürich an Spezialisten, Steuern, Sicherheit und Renommee viel zu verdanken hat, zeigt ihrem Heimathafen die kalte Schulter.

Für die Limmatstadt ein herber Verlust. Zürich, der selbstdeklarierte Nabel der Welt, beginnt zu kippen.

Das kann schnell gehen. Die UBS sagt nämlich, dass ihr Zürich schlicht zu teuer geworden ist.

Ausgerechnet. Die Chefs, die diesen Umzugsentscheid beschlossen, verdienten in ihrer Karriere unzählige Millionen.

Zum Teil ohne ebenbürtige Leistung. Möglich gemacht hat das Zürich. Hier konnten sich Angelsachsen und angelsächsisches Bonusdenken viel stärker ausbreiten als in Deutschland.

Von Frankreich nicht zu reden.

Man war also gern in Zürich. Da gab es 10, 20, 25 Millionen Entschädigung in den guten Zeiten. Und man konnte erst noch im Orsini am Paradeplatz ungestört und ohne Bodyguard essen gehen.

Nun also Schaffhausen. Aber natürlich nicht für sich selbst. Axel Lehmann, der das UBS-Backoffice leitet und dieses nun teilweise verschiebt, bleibt selbstverständlich in The Big City.

150 seiner Mitarbeiter müssen hingegen schauen, wie sie ab nächstem Herbst in den Norden kommen. Zum Rheinfall, wo’s günstig und idyllisch ist.

Das ist der Anfang. Rasch könnten es mehr werden.

Es trifft Informatiker und die Arbeitsbienen in der Abwicklung; der „Fabrik“, wie die Bankenchefs dies heute nennen in ihrem Versuch, Grossbanking rentabel zu machen.

Der Auszug in die Schweizer Pampa hat zunächst etwas Erfreuliches. Das erklärt auch die prominent platzierte Nachricht im Wirtschaftsblatt NZZ.

Ein Bekenntnis zum Heimmarkt, zur Schweiz. Macht sich gut in der politisch aufgeheizten Debatte um alte Schweizer ohne Jobchancen.

Die UBS-Chefs können auch einen Kontrapunkt zur bisherigen Abwrack-Entwicklung setzen. Statt Krakau in Polen, Nashville in den USA, Hyderabad in Indien heisst es nun: 8200 Schaffhausen.

Gut bürgerliches Städtchen obendrauf. Und Axel Lehmann betont in der NZZ weitere Vorteile.

Schaffhausen sei nah bei vielen Fachhochschulen. Dort will die UBS ihr zukünftiges Human-Kapital rekrutieren.

Des weiteren kann man zugunsten des Entscheids argumentieren, dass es sich nicht um Jobs an der Front handelt. Ob nun ein Informatiker in Zürich oder am Rhein Programme schreibt – was soll’s?

Doch genau da liegt das Problem. Die UBS-Chefs unterschätzen Zürich.

Sie schauen nur noch auf die Kosten, nicht auf die Menschen. Zürich ist eine Drehscheibe und eine Boomstadt. Hier wollen gute Leute sein.

In Schaffhausen lebt es sich sicher auch gut. Doch es ist mehr für die Einheimischen. Die Anziehungskraft ist gering.

Eine UBS gehört mit ihrer Belegschaft nach Zürich. Auch die Fabrikleute sollten hier sein.

Die Saxo Bank hat sich soeben entschieden, von Zollikon nach Zürich in die City zu ziehen. Hier spielt die Musik – wenn auch leiser als früher.

Noch problematischer ist: Die UBS verstärkt mit Schaffhausen für die Hinterbänkler und Zürich für die Managing Directors und die Oberchefs ihre Zweiklassengesellschaft.

Ihr feudalistisches Gehabe besteht zwar schon lange und wird jährlich abgebildet durch den Bonus.

Doch nun kommt noch der Arbeitsort hinzu. Die Workers im Maschinenraum kann man ja in die Provinz schicken.

So die neue Parole – ausgegeben an der teuren Zürcher Bahnhofstrasse.

Kommentare

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  1. Strategisch betrachtet geht es primär um die Ablösung von Schweizer Arbeitskräften durch Grenzgänger. Es wird eine natürliche Selektion geben: Mitarbeiter, denen der Weg zu lang ist, suchen sich andere Arbeitgeber und Süddeutsche bewerben sich, selbst wenn die Löhne tiefer sind als bisher an den Zürcher Arbeitsplätzen.

  2. Kleiner Nachtrag: das Gebäude, in welches die neuen Aktivitäten in Schaffhausen gelegt werden sollen („Solenberg“ im Herblingertal) gehört der Anlagestiftung der CS. So ist doch beiden Banken geholfen, oder?
    Das Gejammer wegen der angeblich 4-stündigen Reisezeiten ist unterirdisch. Von Glattbrugg mit dem Auto ins Schaffhauser Herblingertal dauert währender Pendlerzeiten höchstens 40 MInuten. Es stört nur die entgegenkommende Blechlawine. Und Gratisparkplätze hat es genügend. ÖV? IC und Interregio ab HB, 45 Minuten im Schnitt plus 10 Minuten Stadtbus. Wem das lästig wäre, möge sich die Miet- und Immobilienpreise ansehen. 20 – 30 Prozent tiefer, als in der 20-km-Zone rund um Zürich. Höher Verdienende werden in der Region steuerlich gerupft, Tiefere aber entlastet. So können sich Gewerbler und untere Kader aber tatsächlich noch ein Eigenheim leisten. Die Idee der UBS macht ausnahmsweise Sinn. Make Schaffhausen great again. Es gäbe aber durchaus valable Alternativen zu Schaffhausen. Zum Beispiel gleich über die Grenze. Arbeiten, wo man auch einkauft. Das ist dann echte Lebensqualität.

    • Sie vergessen, dass bei der Zusammenlegung der Operations Center der UBS einige Mitarbeiter aus dem Raum Bern schon damals nach Zürich verlegt wurden. Da wurden bereits bis zu 2 Stunden Wegzeit in Kauf genommen. Wenn nun dieselben Mitarbeiter nach Schaffhausen müssen, kann der Weg schnell mal 3 Stunden betragen. Ich kenne da einige die davon betroffen sind.

  3. Ist doch super, jetzt können viele, die von Schaffhausen nach Zürich pendeln, endlich in Schaffhausen arbeiten. Ist doch egal, wenn man 20% weniger Lohn dafür bekommt. Man kann ja nach Flurlingen ZH oder Feuerthalen ZH umziehen, da sind die Steuern tiefer. Das GA wird ja sowieso viel teurer ab nächstem Jahr. Und für die andern Pendler, die erst in Andelfingen einsteigen, wird die Luft dann endlich besser.

  4. kommt mal vom hohen Ross runter. warum habt ihr das Gefühl, Bänker müssten besser sein, mehr verdienen, ausgiebiger leben und und und? die Zeiten ändern sich, endlich auch in der Bankenbranche

    • Pampas Boy and Girls:
      Zusammenfassend betreffend dem Geschreibsel von L.H.
      „Hässig macht uns hässig!

  5. Das ist jetzt aber einer Deiner besten Beiträge echt.!

    Abgesehen davon, hat sich hier schon einmal einer überlegt das die Arbeit besser verteilt wird, nicht jeder will in Zürich leben und jeder der in der Nähe von seinem Arbeitsplatz lebt braucht keinen Platz auf der Autobahn oder im Zug. Er spart jeden Tag Zeit und Nerven.

  6. Positiv ist
    -> Jobs bleiben offiziell in CH
    -> SH Standort wird gestärkt

    Negativ ist
    -> Mitarbeiter müssen diese Nachricht zu 100% aus dem Internet erfahren (keinerlei interne Kommunikation)
    -> Neue UBS Gesellschaft wird für SH gegründet
    -> Neue Arbeitsverträge für den neuen Standort SH
    -> viel längere Arbeitswege für mind. 90% vom Personal sonfern sie einen neuen Arbeitsvertrag erhalten (ÖV-Anbindungen zwischen SH und ausserhalb von Züri HB zu schlecht; Auto ist wegen Überlastung der Autobahn keine echte Alternative)
    -> Mitarbeiter 45+ sind lohntechnisch bereits niedrig für Züri-Verhältnisse (Bonus gibt es hier schon lange nicht mehr)

    Realität in Altstetten: Mitarbeiter die 60 werden, erhalten direkt den Monat danach die Wahl: Offizielle Kündigung oder freiwillige Frühpensionierung. Erfahrung, tiefer Lohn, guter Arbeitseinsatz, Loyalität usw. zählen hier nichts mehr. Parallel werden für die identische Arbeit in den gleichen Teams neue Mitarbeiter (KV-Lehrabgänger) zum Mindestlohn mit 12 Gehälter eingestellt. Wir reden hier nicht von Direktoren, welche schöne Einkommen in der Vergangenheit hatten. Sondern von normalen Mitarbeitern und normalen Salärgrössen. Hört endlich auf mit dieser Neiddiskussion. Es gibt bei den Banken nicht nur Gutverdiener.

    Wir reden hier vom Umgang vom UBS Management mit Mitarbeitern, welche in der Regel 15-30 Jahre loyal zur Firma standen und immer gute Leistung bringen mussten -> sonst wären sie schon vor vielen Jahren gekündigt worden. Laufend finden heimliche Kündigungen statt ohne offene Management-Kommunikation -> den Betroffenen bleibt es überlassen es den anderen zu kommunizieren.

    • Mir kommen die Tränen… Also ehrlich, Frühpensionierung annehmen und mit einem Nebenjob den Verdienstausfall kompensieren und daneben mit viel Freizeit das Leben und die Welt geniessen.

    • @ Gong: Eine Frühpensionierung kann einiges kosten. Da ist weniger Geld in der PK, Steuern werden massiv höher (keine Abzüge mehr). Also so fröhlich wird niemand mit der Frühpensionierung sein.

  7. bin schon lange dafür dass man in der Organisation ganz oben mit Verlagerung gen Osten beginnt, dort wo es so richtig teuer ist. Die Aufgabe von MDs ist es bekanntlich Entscheidungen zu fällen.

    Es ist angesichts der jüngsten Geschichte nicht anzunehmen, dass die Entscheidungsqualität mit Sitz in Zürich enorm hoch ist. Im Gegenteil, die meisten Entscheidungen sind so richtig schlecht, wie Figura zeigt – was nicht weiter überrascht angesichts der vorherrschenden Hybris und Dekadenz.

    Deshalb: Auslagerung aller MD Funktionen nach Asien. Der verfügbare Brainpool ist dort sehr viel grösser. Und ob Entscheidungen über eine globale Organisation in Zürich oder in einer X-beliebigen asiatischen Stadt getroffen werden – eigentlich egal.

    Im Gegenteil steigt die Produktivität von Informatikern je näher sie den anwendenden Kunden sind, kulturell wie fachlich. Am besten sind sie selbst welche.

    Fazit:

    1. Top Management nach Schaffhausen oder gleich noch weiter östlich verlagern.
    2. Informatiker dezentralisieren zwecks Kundennähe

    QED.

    • @ Beobachter: Den Wunsch hege ich seit 2010, als alte CH-Chefs mit KMU-Führungsstiel, Know How und Herzblut durch neumoderne Manager ersetzt wurden.
      Früher waren wir intern das Armenhaus der UBS wegen den tiefen Salären (Group Operations) und jetzt werden wir als Dankeschön noch mit Füssen getreten …

  8. das ist ja nur eine Seite der UBS. Wenn ich das Verhalten der UBS gegenüber ihren Kunden anschaue wird mir echt schlecht. Dafür gibt es zig Besipiele. Die Chefs wollen nur ihre Löhne und Boni abkassieren uns das wars dann. Worauf man bei UBS auch achten und sich immer fragen muss: Gehoert das Geld wirklich noch mir. Da werden Konti blockiert, Geld zurückbehalten, Vergütungsaufträge nicht ausgeführt usw.
    Zusammengefasst: ein Bank die das Wort Bank nicht mehr verdient und geschlossen werden sollte

  9. Diese unsägliche Arroganz eines drittkallsigen Journalisten, dessen Meinung in der Finanzbranche eigentlich gar niemanden mehr interessiert, ist kaum zu glauben. Sie bezeichnen das mit dem Zug 38 Minuten entfernte Schaffhausen als Pampa der Schweiz?! Mit welchem Recht beleidigen Sie einen ganzen Kanton mit Unfähigkeit und Unattraktivität? Was die UBS macht, ist richtig, da es die Regionen stärkt. Schaffhausen ist ein attraktiver Werkplatz und zeitlich nah bei Zürich. Es würde Ihnen sehr gut tun weniger arrogant aufzutreten und die Beleidigungen gegenüber Mitbürgern aus dem anderen Regionen der Schweiz sein zu lassen. Das Cliché des oberarroganten Stadtzürchers ist bei Ihnen leider kein Cliché. In die Pampa (die echte) wünsche ich mir diesbezüglich nur einen: Sie.

    • @Schaffhauser: Da gebe ich Ihnen in allen Punkten recht. Auch das Holdingprivileg im Kanton SH – ähnlich demjenigen des Kantons ZG – scheint mir noch erwähnenswert, und – last but not least – dass beim Bezug von Vorsorgegeldern der Fiskus in SH nur gerade rund die Hälfte von dem nimmt, was einem derjenige von ZH abknöpft. SH, das kleine Paradies 🙂

    • Als „Sch…-Dütscher“ finde ich es ja immer klasse wie sich „echte“ Schwiiiiizer mittels ihres kleinkarierten Kantönli-Geistes immer gegenseitig zerfleischen….wirklich Klasse. Sowas gibts im grossen Kanton nicht….ich meine diesen gegenseitigen „Kantönli-Hass“!
      Ihr seid da echt super drauf…..Hochachtung…

    • @ Sergio Lemmotti: Was regsch Dich denn so uff? Die in Schaffhause sehe das mit dem Kantönligeischt net so eng… für die isch Bade-Württeberg sowieso dr Afang vom grosse Kanton Dütschland 🙂

  10. Es findet halt ein strukturwandel statt in der schweizer bankenwelt. Dies ist für viele unangenehm. Aber jeder muss sich halt selber einen individuellen plan aushecken, um weiter über die runden zu kommen. Idealerweise hat er dies auch schon länger geplant..denn diese entwicklung sah man seit langem kommen. Und diese entwicklung ist noch lange nicht abgeschlossen. Ich würde als 50 jähriger oder älter den wohnsitz irgendwo andershin verlegen. Es gibt so viele plätze auf dieser erde an denen sich ein ex ch bänker ein schönes leben machen kann. Aber dies heisst von zürich abschied nehmen..

  11. Wenn die Uni-Nähe eine Rolle spielen würde -> so wie hier von UBS formuliert, dann würde auf Höhe Brugg/Winterthur liegen und nicht so weit weg von Zürich.
    Der wahre Grund ist die deutsche Grenznähe. Billig Personal als Grenzgänger holen. CH-Mitarbeiter werden grundlos auf die Strasse gestellt. Anreise sind keine 38 Minuten, da es sich viele nicht leisten können in Zürich zu wohnen. Beim Umzug nach Schaffhausen werden viele Schweizer MA nicht mitzügeln können, da die Reisezeit (einfache Strecke mit ÖV) dann weit über 2 Stunden liegen. Sprich mindestens 4 Stunden Fahrzeiten für die Arbeit und mehr. Wer kann das auf dauer ohne Schaden überstehen? Nein es ist keine Absicht von UBS möglichst weit weg von Züri in Grenznähe zu gehen. AArgau ist auch sehr günstig, aber das wäre zu Nahe an Zürich und die Mitarbeiter würden sofort mitzügeln – was bei Schaffhausen für viele nicht mehr ohne weiteres möglich ist …

    • Ich stimme zu, wenn sie direkt IM HB wohnen. Allerdings gibt es viele Leute, die zuerst einmal 30 – 60 Min. Reisezeit bis zum HB haben. So rückt dann Schaffhausen plötzlich in weite Ferne.

    • Richtig Heike. Danke.

      @ Caro: Doch, je nach dem, wo du halt wohnst. Es wohnen nicht alle direkt in der Zürcher Innenstadt oder allgemein im Kanton Zürich. Ausserdem sind die Middle-und Backoffice Standorte nicht in der Stadt, sondern in Altstetten oder Opfikon, weshalb viele Arbeitnehmer jetzt schon einen weiten Weg auf sich nehmen müssen! Schaffhausen wäre da gleich nochmal ein Stück weiter. Inkl. Umsteigen, Wartezeiten und alles kommt man schnell mal auf 1 1/2 bis 2 Stunden. Stell dir nun einen Familienvater vor, der bis 19:00 Uhr arbeiten muss und vielleicht um 21:00 Uhr Zuhause ist. Jeden Tag. Die Frau hat dann immer schon gegessen und die Kinder sind schon im Bett.. Lässig oder…

    • Positiv sehen: Die Mieten in SH halb so teuer wie in der ZH-Agglo, Naherholungsgebiete vor der Haustüre und wenn Sie von der ZH Umgebung, z.B. Dübendorf nach ZH fahren, sind sie auch 30 Minuten unterwegs. SH ist ein Geheimtipp, viele kennen es nur nicht. (nein ich wohne leider nicht in SH.)

    • @ Lila: Richtig erkannt. Es sind aber nicht nur Familienväter betroffen, sondern auch Mütter, Alleinerziehende Mütter! oder ältere Arbeitnehmer, welche eben nicht mehr einfach einen Jobwechsel durchführen können. Diese werden zu Lasten ihrer Gesundheit zu längeren Arbeitswegen gezwungen. Meine ÖV-Anbindung nach SH ist sehr schlecht und wäre z.B. über 2 h pro Fahrtstrecke und ich bin kein Einzelfall. Wenn fürs Leben 2 Einkommen notwendig sind, dann ist umziehen auch keine Option. Die Distanz zwischen SH und ZH ist schon relativ gross. Und die ÖV-Verbindungen ausserhalb sind nicht besonders toll. Autobahnverbindung ist sch… überlastet. Mal sehen was kommt und wie es wird … mir tun meine Kollegen/Kolleginnen einfach nur leid 🙁
      Jobwechsel auf dem Arbeitsmarkt kaum möglich. Und nein es liegt nicht am nicht wollen, Salärvorstellungen oder fehlender Ausbildung usw. …

    • @heike

      Dann hätten die „alleinerziehenden Mütter“ halt nicht alleinerziehend werden sollen. Im Zeitalter des Scheidungsunrechts und krasser Ausbeutung von Scheidungsvätern sowieso eine farce.

      Scheidungskind

  12. Liebe Bänkler, von Euch Beratern höre ich immer: Investieren Sie hier und da und da. Aber nie: Sparen Sie doch mal hier und da und da.

    Mein Rat: Investieren Sie doch mal? Vielleicht sogar in Mitarbeiter? Vielleicht bringts was?

    • Was soll das Gejammer? Mit der ANV habt ihr doch die besten Personalvertreter. Die reissen sich doch sicher für die Betroffenen den Hinten auf. Jedenfalls haben sie immer eine grosse Klappe, was sie für die Mitarbeiter tun resp. erreicht haben. Halt auch einfach nur ein nutzloser Verein, der nichts bringt. Wichtig gegen aussen ist, dass man eine Personalvertretung hat. Das sie nichts zu sagen haben interessiert niemanden. Habe es selber erlebt in Sachen Outsourcing. Nur peinlich

  13. Jeder Schweizer sollte doch glücklich sein in einem andern Land Erfahrungen sammeln zu können. Sei das in Polen, den USA oder woimmer. Wir sind hier in unserem kleinen Land dermassen eingeschränkt, jede Auslanderfahrung ist Gold wert. Es zahlt sich später aus!

    • dem kann ich nur zustimmen – absolut richtig under selber gemacht. viele(s) sehen dies zu engstirnig, auch der Verfasser des obigen Artikels ueberigens. Job mobility gibt es nur in Asien und der USA/Canada, scheint mir.

  14. Da werden wieder einmal die teueren Schweizer durch billigere EU Bürger ersetzt.

    Schaffhausen liegt nah an der Deutschen Grenze, darum kann man dort Deutsche Grenzgänger zum Deutschen Billiglohn einstellen. Für ein Deutschen Akademiker sind 3`000 – 4`000.- Euro ein stattlicher Lohn, zumal er in Deutschland wohnen bleiben kann und dadurch niedrigere Lebenskosten hat, wie wenn er in die Schweiz ziehen müsste.

  15. Alter Trick: Von 100 zu verschiebenden MA aus ZH-City machen 80 den Move nach SH mit. Die 20 werden nicht ersetzt. Nach einem Jahr sind von den 80 noch 60 übrig, die Differenz hat gekündigt. Diese 20 werden dann durch neue MA aus DLand ersetzt. Dann geht’s in die nächste Runde – u.s.w. u.s.f. In zwei Jahren: Costcut = 40% – keine wirklich anspruchsvolle Aufgabe!

    • Gut erkannt Cptn Hirni. So isses. Da raucht das Hirni. UND: der Costcut wird in den ersten paar Jahren als Bonus ans Mänägämänt verteil. Also nix gespart

    • Schlaue Idee! Die Brauerei liegt in Fussdistanz zur neuen UBS-Location. Man könnte wohl sogar eine Pipeline in die Mensa legen.

  16. Billig Leute? Pampa? Schaffhausen das schweizer Krakau? Hast Du gestern zu lange dem Trump zugehört Luki? Gibt es morgen eine Story zur heutigen Bankenaktien-Rally?

    • Ja das ist verständlich. Aber sehen Sie es mal so: Ein Industriebetrieb hat eine Verkaufseinheit und eine Produktionsstätte im Hintergrund also die Produktion und die Distribution. In den 90iger Jahren hat die Industrie ihre Produktion in den billigen Osten verlegt. Genau das tun die Banken jetzt. Es ist hart ich weiss, aber es ist die Realität. Viele Grüsse aus dem Kohlenkeller (der befindet sich hinter dem Maschinenraum).

  17. Weber und Co. am Paradeplatz in Züri schnallen es immer noch nicht und gehörten eigentlich schon lange an die Luft gesetzt oder hinunter befördert oder was auch immer. Hier im Migros-Markt (2 M) in 4460 Gelterkinden steht seit einiger Zeit ein neuer Multimat (ich habe es schon etwa 278 mal gesagt, geschrieben und geflucht (frei nach Lion Feuchtwanger) aber die UBS bringt es einfach nicht fertig dafür zu sorgen, dass Papier im Automaten ist. Wenn die in Züri, Firma Weber & Cie, nicht mal im Stande sind den Multimaten regelmässig mit Papier zu bestücken wie sollen sie dann das Bankgeschäft beherrschen ??? Eben, „Nieten in Nadelstreifen“ !!!

    • Albertli….sonst noch ein Problem. Wenn Du Zuhause kein Toilettenpapier hast…. ist dann Mutti schuld?

  18. Alles wurde nach Zürich abgezogen, die guten Stellen aus Basel sind heute in Zürich. Obwohl dies völlig unnötig war, teilweise. Jetzt geht’s wieder weg von Zürich, dies ist der richtige Ansatz, nicht nur Zürich darf profitieren, der Nabel der Welt lag und wird nie in Zürich liegen.

  19. 1) Schafhausen liegt in der Schweiz.
    2) Im Militär war ich schon in richtigen Käffern: Urnerboden, Andermatt (vor Sawiris), Alpnach.

    Zwingli hat die Zürcher emotional zerstört. Die Leute werden aufatmen können!

    Natürlich sehe ich die Hintergedanken:
    1) Nah an der Grenze zu Deutschland
    2) Die Daten (aus der Produktion) müssen, so das Gesetz, in der Schweiz bleiben.

    • Selbstverständlich wohnen auch alle Leute die in Zürich arbeiten in der City..
      Wisst ihr eigentlich wieviele „Arbeiter“ aus der Ostschweiz und Süddeutschland nach Zürich pendeln (müssen)??
      Vielleicht ist denen Schaffhausen oder Kreuzlingen ja lieber..

  20. Was macht den Standort Schaffhausen für die UBS so interessant? Der grenznahe Standort natürlich – damit fällt es leichter Mitarbeiter mit Wohnsitz Deutschland zum arbeiten über die Grenze zu locken. Damit demonstriert die UBS ihr Bekenntnis zum Standort CH und zur Beschäftigung von Mitarbeitern mit Wohnsitz CH.
    Welcome to the new world of globalisation.

    • Sie werden nie mehr ruhn. Würd ich auch so meinen. Auf Mitarbeiterstufe wird gejammert, geschoben und entlassen und auf Managementstufe wird betrogen, gelogen und kassiert. Schöne neue Welt, die wir uns geschaffen haben. Zum Glück arbeite ich nach über 20 Jahren nicht mehr in dieser Branche!

  21. Sorry, aber dieser Bericht ist einseitig und tendenziös. Über mehrere jahrzehnte wurden aus der ganzen Schweiz Tausende Bankenarbeitsplätze nach Zürich zentralisiert. Hat da jemand die Arbeitnehmenden gefragt? Dass es nun eine Gegenbewegung gibt ist überfällig. Die Pendlerströme nach Zürich können einfach nicht noch grösser werden. Es scheint, dass der Schreiberling zu den jungen Wilden gehört, die nur aktuelle Momente betrachten, statt sich ein Gesamtbild zu machen. Die abschätzige Art und Weise gegenüber der Pampa (also über den CH-Rest von Zürich) untermauert zudem, dass der Schreiberling Zürich als den Nabel der Welt sieht. Schade, genau mit solchen Einstellung einer selbsternannten Elite wurde überhaupt ein Trump-Erfolg in den USA möglich!

    • Gratulation. Sie haben mit Ihrer Aussage vollkommen recht.
      Ich war bei der UBS auch für viele Jahre ein „commuter“.
      Ich hatte Kollegen und Kolleginnen die kamen aus allen Himmelsrichtungen Bern, Luzern, St. Gallen, Appenzell, Basel, Delsberg, Pruntrut etc.) nach Zürich. Es herrschte vor Jahren in der Bankleitung das Motto: hier in Zürich ist der Arbeitsplatz, wie du dorthin kommst ist deine Sache.
      Was mich erschreckt ist, wie kaltschneuzig und ohne Menschlichkeit heute über die Arbeitnehmer-/innen verfügt wird. Auch dass hinter jedem Arbeitnehmer-/inn auch eine Familie ev. mit Kindern darunter leiden interessiert niemanden mehr in den Teppichetagen.
      Etliche meiner Kollegen wurden durch das tägliche „commuten“ krank und einige mussten deshalb ihren Job in der Bank aufgeben.
      Ein gutes Beispiel von einer Verlagerung des Zahlungsverkehrs bei der UBS: zuerst Basel, dann Bern Ittingen dann weiter nach Zürich. Bei jedem Standortwechsel mussten Angstelle wieder ihre Wohnung auflösen oder ihr wieder neu erworbenes Häuschen verkaufen., das nennt man dann sozial verträglich.

    • Die Zentralisierungen in der Vergangenheit waren schlecht da die Arbeitnehmer nun kreuz und quer durch die Schweiz pendeln müssen. Aber dieser neue Standort ist keine Rückbewegung – im Gegenteil. Da werden mittelfristig wohl Grenzgänger arbeiten und keine Basler, Schaffhauser oder Winterthurer denn die sind zu TEUER !

  22. Der Deutsche aus Deutschland (Grenzgänger) ist eben noch billiger als der Deutsche aus Zürich.

    Willkommen im Zeitalter Personenfreizügigkeit 2.0.

  23. Haha, ‚kluger‘ Schachzug – wie die Kommentare hier zeigen, haben’s bis jetzt nur ein paar wenige gepuckt, sogar Kommentare wie „weiter so UBS“ sind anzutreffen. Mir wird schlecht! Wo/wie verpennen die bloss ihr Leben? Die Kommentare von Insider UBS und zwei/drei weiteren bezüglich Insourcing von billigem Grenzregionen Personal dürft ihr ruhig mehrmals lesen und versuchen zu verinnerlichen. Wer solche weiteren ungeheuerlichen Vorgänge nicht verstehen kann, hat wirklich ein ernsthaftes Problem. Vielleicht hilft euch ja noch als Augenöffner, dass der kürzlich installierte neue UBS CH Ober-Chef-Schnörri und Bonusritter eben ein weiterer Deutscher ist. Die Züge von Zürich nach Schaffhausen werden genauso leer bleiben, wie es dereinst in nicht allzu ferner Zukunft die Kassen unserer Sozialwerke und, infolge permanent steigender Besteuerung des kleinen Idioten, auch unsere eigenen Taschen sein werden. Die CH und ihr dumbes Arbeitervolk werden weiterhin über den Tisch gezogen, erst privat, dann werden die Sozialwerke ausgenommen. Ihr macht’s den Leuten aber auch ziemlich einfach und lasst euch mit jeder offensichtlichen Nebelpetarde für dumm verkaufen. Dabei weiss heute jedes Kind, dass man einer UBS und Konsorten, inkl. unserer gekauften Politik und dem sogenanntem ‚Establishment‘, schon lange nicht mehr über den Weg trauen kann.

    • Die UBS wird bei der SBB darauf drängen, dass zu Lasten des Steuerzahlers mehr Züge von ZH HB nach UBS HB Schaffhausen für das UBS Personal bereit gestellt werden.
      Gewinne privatisieren – Kosten sozialisieren das ist der neue Drive.
      Mein Drive wird sein Konto und Depotverschiebung hin zu einem lokal player.

    • SInd das nicht letztendlich die Auswirkungen des modernen Raubtierkapitalismus (Motto: „…nach mir die Sinnflut“)?

  24. die region schaffhausen wird massiv zulegen. wohnpreis moderat, eigenheim erschwinglich. ausgezeichnete sbb direktverbindung. nie staus. in 1 h in stuttgart. via deutsche autobahn usw.
    grossraum zürich ist doch kaputt. alles überteuert, kann man ja kaum mehr leben. alternative schaffhausen.

  25. ähem: Goldküste / Schwyz – City ist gleich weit wie Schaffhausen – City. Wo ist da das Problem? Oder anders gefragt: Seit wann wohnen unsere UBS’ler in der City?

  26. Es fehlen die Ideen –> gehaltloser und schwadronierender Beitrag.
    UBS ist nicht Zürich, sondern hat Basel/Winterthur als Geburtsstätte.
    Jobs in der Schweiz verteilen ist ein kleiner Beitrag gegen die Zersiedlung und reduziert die Pendlerströme. Das kann jeder bestätigen, der z.B. in Bülach einen Zug aus SH Richtung Zürich besteigt.

  27. Gewisse Arbeiten lassen sich aus datenschutztechnischen Gründen nicht komplett über die Landesgrenze hinaus verlagern. Man stellt diese Abteilungen darum direkt an die CH Grenze, kontaktiert 2 Monate später das SRF und die NZZ und singt das verlogene Lied des Fachkräftemangels.

    Grenzgänger werden anschliessend zu Dumpinglöhnen in Deutschland rekrutiert. Diese wiederum verstopfen den ÖV, belasten nicht kostendeckend unsere Strassen und weitere Infrastruktur, zahlen prozentual weniger Steuern als der Einheimische Schweizer, leben zu tieferen Kosten im Nachbarland und genieren DORT mit unseren CHF Löhnen vor Ort die Wertschöpfung (beim Detailhändler, KMU etc.) … und der Schweizer? Der Schweizer wird ab 45 Jahre im RAV entsorgt.

    Die ganze Tragödie wird anschliessend in einer „Studie“ des SECO mit Halbwahrheiten (Ausgesteuerte erscheinen nicht in der Arbeitslosenstatistik wie es eigentlich OECD Standard wäre, keine Vollkostenrechnung der Zuwanderung, keine Berücksichtiung von Frauen, die Teilzeit arbeiten möchten und so nicht können da vergleichsweise zum Grenzgänger zu teuer, keine Erwähnung von steigenden Miet- Gesundheits- und Sicherheitskosten falls sie sich anschliessend nach einigen Jahren mit dem selben tieferen Lohn bei uns auch noch ansiedeln etc. etc.) gespickt halbjährlich dem dummen Stimmvolk als „Fortschritt“ und „Wohlstandsteigerung“ verkauft.

    Die Personenfreizügigkeit gehört nicht limitert sondern gekündigt. Besser noch heute als morgen.

    • Ist doch besser grenznah als wenn sie den Zug aus Konstanz an den Zürcher HB nehmen und durch die halbe Deutschschweiz fahren.

      Die Alternative heisst Polen – also hört auf zu heulen und kommt endlich in der neuen Realität des Swiss Banking an.

    • @Tinu:

      ch mag ihre künstliche Empörung ja verstehen, sind sie doch sicherlich auch ein Profieur aka Fachkraft aus dem Ausland, der dank Personenfreizügigkeit vom ersten Tag der Zuwanderung dem Inländer gleichgestellt wurde ohne generationenübergreifend das System aufgebaut zu haben und folglich von allen Vorzügen der Schweiz profitieren. Das ist geltendes Recht und müssen wir akzeptieren.

      Nun hat das aber nichts mit der Realität des Swiss Bankings zu tun sondern mit einem politischen Fehler, den es baldmöglichst zu korrigieren gilt. Unserem Stimmvolk wurde vor 11 Jahren versprochen, dass bei einer Annahem der Bilateralen I und II jährlich maximal! 7’000 Arbeitnehmer zuwandern würden. Gekommen sind jährlich 80’000 bis 115’000 netto. In der gleichen Zeit hat man das Bankkundengeheimnis aufgegeben und jede Klage aus dem Ausland gegen den Finanzplatz Schweiz widerstandslos abgenickt.

      Letztere beide Entscheide lassen sich nicht mehr rückgängig machen. Die ruinöse Personenfreizügigkeit lässt sich allerdings künden. Das wird schmerzhaft für „Fachkräfte“ wie sie. Darum verständlicherweise ihr Groll. Schweizer können sie nicht sein, denn ansonsten kämen Zweifel an ihrem Verstand auf.

    • Genau Insider UBS, selten so gelacht…
      Darum sind in den Grenzregionen z.B. Waldshut, Singen und Konstanz am Wochenende auch keine Schweizer unterwegs, um dort ihr in der Schweiz verdientes Geld auszugeben.
      Weiterhin sind Grenzgänger eine Bereicherung für das Sozialsystem. Sie bezahlen stetig ein und nehmen idR nur ihre AHV im Pensionsalter in Anspruch.
      Zum Thema Dumpinglohn. Jeder ist seine Glückes eigener Schmied. Wer sich nicht informiert und/oder schlecht verhandelt bekommt eben weniger. Kenne genügen Grenzgänger die mehr verdienen als ihr Schweizer Pendent.
      Also in Zukunft vielleicht lieber mal n Gang runter schalten bei den Behauptungen und erst überlegen bevor ein grosser Text mit Unwahrheiten á la Trump verfasst wird. Wobei vielleicht rufst du Ihn mal an, er kann dir ja helfen eine Mauer um die Schweiz zu bauen, damit alles besser wird…

  28. Alle mal google maps studieren wo schaffhausen liegt!
    Richtig an der dland grenze.
    Gabs da nicht masseneinwanderungs-light vorstoss? Wo man begrunden muss man findet keine schweizer?!
    Perfekter vorwand fuer ubs billige dland kraefte onboard zu holen!
    Bye bye schweizer familienvater.

    • Wenn sich die Miete dadurch halbiert, und das Einkaufen spottbillig wird, warum nicht?

  29. Was soll das, lieber Herr Hässig, eine vernüftige Entscheidung der UBS, besser als Arbeitsplätze nach Polen, Ungarn oder sogar in den fernen Osten zu verschieben. Seit der Fusion vom Bankverein mit der damaligen UBS, sind übrigens praktisch jedes Jahr Arbeitsplätze in der Schweiz verschoben worden. Sehr viele Arbeitsplätze sind nach der Fusion vom ehemaligen Bankverein Standort Basel nach Zürich verschoben worden. Zürich ist nicht der Nabel der Welt und die Preise für die Büroflächen zählen zu den teuersten in der Schweiz. Also weiter so UBS.

    • Schaffhausen ist ein schönes Städtchen. Etliche UBSler arbeiten ja bereits dort, auch bei andern Banken (Raiffeisen und Kantonalbank). Nicht ganz einfach wird es für Zürcher und andere Ausländer sein, sich an den lokalen Dialekt zu gewöhnen: „E Zaane voll Saapfe d Laatere durab schlaapfe“

  30. Ich glaube nicht, dass es den Indern darauf ankommt, ob sie in Altstetten oder in Schaffhausen arbeiten. Schweizer hat es in der UBS IT ja kaum mehr

  31. Es ist natürlich nicht einfach, nach der Trump-Wahl eine Story zu „produzieren“ …. aber das ist jetzt mehr als „gäääähn“!

    1. Mit dem ÖV ist man in 38 min. von ZH in Schaffhausen ….
    2. Die „Mänätscher“ tun immer das gleiche – da zu wenig „Performance“ wird halt gespart! Der Bonus muss ja Ende Jahr stimmen ….
    3. Zürich ist nun für das BackOffice wirklich nicht so wichtig ….
    4. Die Saxo Bank ist ein schlechtes Beispiel ….
    5. zum Glück habe ich Arbeit sonst würde ich wirklich einschlafen 😉

    • Zu 5, lieber Tripple A: hättest Du wirklich etwas sinnvolles zu tun, müssten wir hier Deine Absonderungen nicht lesen.

    • @Biene:
      Der Rückschluss lässt also zu, dass alle IP-Leser nichts besseres zu tun haben. Ein starker Beitrag Biene! Entweder bist Du Trump’s Biene oder die von LH. 😉
      (8tung: das Zeichen „;-)“ bedeutet, dass das nicht ganz ernst gemeint ist – nicht gleich aufregen)

    • Ja Super-Biene! Einfach eine schöne Blume suchen und diese beglücken und NICHT aufregen…. das Leben ist nicht so schwierig und es sind nicht alle gegen Dich – es chunn scho guet gäll!
      Meine gutgemeinten Ratschläge an Dich:
      – Nimm Dich und andere nicht zu ernst
      – Poste zuerst etwas „nicht schwachsinniges“, dann können wir über Inhalte diskutieren

      Solltest Du weiterhin inhaltslos posten werde ich Dich mangels Bedeutung ignorieren – e schöne no gäll!

  32. Ich verstehe das Problem nicht, abgesehen von individuellen Unbequemlichkeiten einiger MitarbeiterInnen. Es ist doch grundsätzlich gut, wenn qualifizierte Arbeitsplätze grossräumig verteilt werden. Mittelfristig wird dadurch die extreme zeitliche und räumliche Konzentration des Berufsverkehrs vermindert und der Wohnungsmarkt in den überteuerten Zentren entlastet. Und „auf dem Land“ gibt es endlich mehr Jobs für Akademiker und andere höherqualifizierte Menschen. Ein Nebeneffekt könnte sein, dass machen Zuwanderer nicht in die „Provinz“ wollen und mehr Einheimische bei der Stellenvergabe berücksichtigt werden müssen.

    • Wenn man eine Stelle sucht, ist man doch für das Opfer bereit, in einer andern Kleinstadt zu arbeiten. Das musste ich auch lernen. Die Zürcher plagt eben das Heimweh, sobald sie die Glocken zu St. Peter nicht mehr hören, das geht sogar mir als Neuzürcherin so. Aber zurück zum Thema: I wish they would make UBS and CS great again. Es gibt dazu noch einen hoffnungsvollen Slogan: Michelle overcome 2020! Oh welche Wehmut! Aber deswegen haben wir Schweizer über 50 trotzdem keine Chancen auf dem Arbeitsmarkt mehr und wohl auch nicht in Schaffhausen. Damit habe ich jetzt mehrere Themen auf einmal abgehakt.

    • Bestraft? Der Zug ist vollständig abzugsfähig und mit dem Auto würde ich mir aus anderen Gründen als finanziellen diese Pendlerstrecke nicht antun…

  33. Was hier geschrieben wird ist wieder reiner Populismus und reines Banker-Bashing. Hier geht es um Menschen, Mitbürger mit ihren Familien. Viele Angestellte der UBS kommen jeden Tag schon von weither, ich war selber ein solcher „commuter“. Manche Kollegen kamen von Pruntrut,
    Luzern. Bern, Appenzell, Basel, Delémont etc. nach Zürich.
    Aber sicher, Schaffhausen ist auch schön, nur nicht auf diese Weise.

  34. Da kann man dann auch elegant das Einzugsgebiet für billige deutsche Grossmaul Grenzgänger erweitern. So gesehen passt das perfekt zur UBS, gibt dort schon genug von der Sorte.

    • Die Löhne in der Schweiz müssen sinken, da die Produktivität seit der Finanzkrise im Gegensatz zum Ausland nicht mehr zugelegt hat. Da Schweizer nicht bereit sind, zu niedrigeren Löhnen zu arbeiten bleiben nur Grenzgänger. Oder die Jobs samt Steuersubstrat wandern ins Ausland ab. Dann kann die Sozialhilfe und AHV des ausgesteuerten Schweizers auch nicht mehr bezahlt werden. It’s as simple as that!

    • Die Löhne in der Schweiz müssen endlich wieder mal steigen, weil die Gebühren und Abgaben jedes Jahr höher werden und nur die Tubel in den oberen Etagen mehr aufs Brot kriegen. It’s as simple as that.

  35. Das ist ein Marketing-Schachzug. In Schaffhausen werden wohl lauter billige Grenzgänger aus Deutschland arbeiten… Pfui

  36. wie wenn die Distanz von Zürich nach Schaffhausen ein Problem wäre. SH als Pampa zu bezeichnen, ist schlicht und einfach eine Frechheit. Aber Hauptsache, wieder einen nicht fundierten Bericht über die UBS schreiben zu können!! Der Tag für L.H. ist gerettet!!

  37. So einen Schwachsinn habe ich selbst auf IP schon lange nicht mehr gelesen. Die UBS ist es ihren Aktionaeren schuldig, die Kosten moeglichst tief zu halten. Dass sie dies jetzt in der Schweiz macht, anstatt ins Ausland auszulagern muss man positiv sehen. Programmieren kann man naemlich in Indien und Osteuropa mindestens so gut – daher waere also eine weitere Auslagerung sicher eine Option gewesen.
    Und Schaffhausen ist uebrigens eine wirklich schoene Stadt mit guter Lebensqualitaet!

    • Die UBS, wie auch viele andere relativ „teure“ Firmen, könnten Heute mit einem Click 20% Personalkosten sparen, aber das innere und tiefere Problem diese Branche bleibt trotzdem, who knows?

  38. Eine Positiv-Meldung in eine Negativ-Schlagzeile verwandelt… BRAVO LH!

    Was soll daran schlecht sein dass die UBS ins Hinterland geht? Besser im CH-„Hinterland“ als im Ausland! Die „Pampa“ hat durchaus ihre Vorzüge – davon kann die UBS und die ganze Region profitieren! Wieso so abwertend Herr Hässig?!

    • … sie sind der UBS vollends auf den Leim gekrochen. Was nützt uns der Standort SH wenn anschliessend 70% Grenzgänger zu Dumpinglöhnen uns Schweizer im eigenen Land verdrängen und zusätzliche Kosten in der Schweiz anfallen (überlastete ÖV)?

      Der Umzug von ZH nach SH passiert einzig weil der Grenzgänger in SH noch billiger als der zugewanderte EU Bürger in ZH ist.

      Das ist die traurige Wahrheit ….

  39. Ist doch super: Arbeitsplätze bleiben in der CH und gleichzeitig wird entgegen dem Pendlerstrom etwas Neues aufgebaut. Die (Rand-)Regionen sollten viel mehr berücksichtigt werden.

  40. Schaffhausen, wohl kein Zufall. Sehr attraktiv für die Grenzgänger. Kurzer Arbeitsweg, höheres Salär als in Deutschland. Schliesslich ist der Entscheidungsträger ja auch Deutscher.

    • Volldepp! Axel Lehmann ist Berner und altgedienter Generalstabsoffizier. Top-Schweizer. Solide.

    • Lieber Beobachter, was beobachtest du eigentlich den lieben langen Tag? Realitäten können es nicht sein und ein weiteres Mal bis du weit davon entfernt, in grösseren Zusammenhängen denken zu können. Short sighted, narrow minded – darauf basieren halt deine gewohnt beschränkten Absonderungen.

  41. Immerhin bleiben die Stellen in der Schweiz, was heutzutage ja eigentlich schon eine positive Überraschung ist. Und auch der unsägliche Trend, alles in Zürich zu zentralisieren und damit nur mehr Verkehrs- und Wohnprobleme zu schaffen, wird gebrochen. Daher für mich nicht so eine negative Meldung.

    • Das Problem ist, dass der Kanton Zürich gross ist und nicht alle direkt am Gleis vom Zürcher HB wohnen!
      Viele wohnen im Aargau und/oder im Limmattal und dann ist Schaffhausen super, gell!?

    • Und die Verbindung für diejenigen, die am Morgen schon arbeiten?
      Nicht erst ab Mittag?

      Danke für eine Nachlieferung…

  42. Gruss aus der Pampa

    willkommen in der Kaufkraft: vernünftige Boden- und Mietpreise, Top-Naherholungsgebiet, 39 Minuten im Schnellzug ZH-SH, für alle einen Sitzplatz, freundliche Leute mit Humor, tolle Landgasthöfe mit hervorragendem Preis/Leistungsverhältnis, Weine mit Qualität, wenig Zürcher-Snob!

    • Ja genau, vor allem die letzten vier Punkte sagen mir zu.
      Martin von Brügge: Genieser, Frauenversteher und Weintrinker.

      Ihr sollt wissen: wir leben in einer Welt, jeder Mensch ist wichtig, seine Existenz kein Zufall Gemeinsam geniesen macht vor allem auf Augenhöhe Spass. Lasst uns die Welt so bauen, dass ein jeder auf seine Art und Weise davon etwas hat. Wichtig ist vor allem die Freude, die man teilt.

  43. „Da gab es 10, 20, 25 Millionen Entschädigung in den guten Zeiten.“. Das Wort ‚Entschädigung‘ hat einen direkten Bezug zu ‚Schaden‘. Fragt sich bloss, wer „geschädigt“ wurde bzw. den Schaden erlitten hat. Wahrscheinlich eher die Banken bzw. deren Aktionäre als die Bezüger der „Entschädigungen“. Oder nicht?

  44. Seid nicht verzagt, Ihr gebeutelten Bänkler. Trump wird Euch retten! Make Parade great again! Redet Euch das immer und immer wieder ein, dann wird der Munot zum Dolder und der Reinfall zum Letten. Kopf hoch.

  45. Ach Herr Hässig. Mal wieder schlecht geschlafen und frustriert aufgestanden? Sie selber beanstanden regelmässig die Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland. Wenn es jetzt mal in der Schweiz bleibt ist es auch nicht recht. Die Steuern zahlt die Bank ja immer noch an ihrem Hauptsitz in Zürich oder? Und nur so nebenbei – Sie glauben wohl nicht wirklich, dass alle UBS Mitarbeiter, die jetzt in Zürich arbeiten auch in dem Kanton wohnen und steuern zahlen oder? Also wo ist jetzt genau das so empörungsmässige Problem?

    Trinken Sie eine Kamillentee und regen Sie sich ab.

  46. Wie sagt doch die Werbung einer hrenmarke bei Ankunft am Flughafen in Zürich; “ Welcome to Zurich a pretty little suburb of Schaffhausen“.
    Ich bin begeistert; Arbeitsstellen werden in der Schweiz gesichert, statt in die erwähnten ausländischen Zentren verlagert. Schaffhausen ist nicht die Pampa, und das Wohnen auf Zürcher Kantonsgebiet, im Weinland zwischen Arbeitsort und Metropole erachte ich als äusserst attraktiv. Die Pendlerfrage, City Tax, one-way traffic nach Zürich dürfte sich mit Neuorientierung an Schweizer Standorte im Einzugsgebiet von Zürich durchaus entspannen, wie vielerseits eingefordert.

  47. Immer nur kritisieren. Was hat IP lieber, Indien oder Schaffhausen? Es ist das einzig Richtige. Mind. bleiben die Arbeitsplätze in der CH, der allgemeine Sog nach Zürich führt zu immer mehr Verkehr, Wohnungsnot, hohen Preisen, etc. Dem Beispiel sollten andere Firmen folgen: innerhalb der CH dezentralisieren und die Randgegionen stärken.
    PS: auch IP könnte irgendwo in der CH sein

    • Arbeitsplatz ist physisch in der Schweiz. Arbeit jedoch wird durch deutsche Grenzgänger ausgeführt.

      Es gibt nur eines. Personenfreizügigkeit kündigen.

  48. Na ja, ob der Paradeplatz wirklich so wichtig ist…
    Distanzen sind in der Schweiz nun absolut kein Problem und den paar verwöhnten Bankern tut ein Bisschen Bodenhaftung nur gut.

  49. Na ja, Schaffhausen ist nicht so schlecht. – Viele Uhren-„Manufakturen“ sind weltweit tätig und extrem erfolgreich und haben ihren Hauptsitz inkl. GL an Orten wie Le Locle, Le Noirmont, La Chaux-de-Fonds, Biel und eben auch Schaffhausen. So wtf?! Kriegt endlich den Arsch hoch in der Bankenbranche!

  50. Zürich wird immer überschätzt, ist jedoch die grösste Flaschensammlung der Schweiz. Alles aufgeblasen, vor allem der Finanzsektor. Leider spielt die Musik in Zürich viele schiefe Töne. Ich kann mich noch gut an die ekligen Zeiten in diesen so angesagten Bars und Locations erinnern, voll gestopft mit Grosskotz-Bankern und flimmernden Börsen-Screems. Richtig Horror-Show, zum Glück passé. Schaffhausen ist heimelig und die Leute viel netter, Dialekt gewöhnungsbedürftig. Und es gibt dort den Munot, den Rheinfall und Fronwagplatz.