Elitenversagen: Warum Populisten weiter auf dem Vormarsch sind

Der Brexit und die Wahl Donald Trumps kamen keineswegs überraschend und sind offensichtlich der Beginn einer radikalen Zeitenwende, wenn bei den Eliten nicht sofort ein Umdenken stattfindet. Ein weiter so und immer mehr vom Gleichen ist nicht mehr möglich. Es ist an der Zeit für eine drastische Kehrtwende. Ansonsten werden Extreme die Welt verändern, und unser Wohlstand und Demokratie werden langfristig auf dem Spiel stehen.

Grossbritannien und die USA haben gewählt. Die einen die EU ab und die anderen Donald Trump ins Präsidentenamt. Entgegen aller Horrorszenarien sind weder Grossbritannien noch die USA im Meer versunken, noch sind die Märkte nachhaltig eingebrochen. Nein, sie sind sogar gestiegen. Mit der von uns keineswegs überraschenden Wahl Trumps zum US-Präsidenten wurden die Eliten nach dem Brexit abermals vollkommen auf dem falschen Fuss erwischt. Wie kann das sein, denn weder in den USA noch in Grossbritannien hat ausschliesslich die weisse Unterschicht – von den „Oberen“ verächtlich „white trash“ genannt –, entgegen ihren Erwartungen abgestimmt. Insbesondere in den USA hat sich auch die Mittelschicht nicht für Trump, sondern oftmals gegen das mit Clinton und das damit verbundene sogenannte „Establishment“ entschieden.

Trump wurde nicht zum Präsident gewählt, weil er so ein toller Hecht ist, sondern weil die Menschen es satt haben, dass sich das oberste Prozent der Bevölkerung ausschliesslich um sich kümmert und sich gnadenlos bereichert, während der Rest auf der Strecke bleibt und obendrein für dumm verkauft wird. Einerseits sind die Vermögen der Superreichen in den letzten 15 Jahren explodiert, andererseits sind die Einkommen der Mittel- und Unterschicht kaum gestiegen.

Amerika ist nicht nur New York, Kalifornien und Miami. Nein, es leben nicht nur an der Ost- und Westküste der USA Menschen, sondern auch dazwischen – und zwar verdammt viele. Dieses dazwischen, das ist das andere, das abgewirtschaftete Amerika. Amerikas Mittel- und Unterschicht sind zweifellos die Verlierer der Globalisierung. Eine Reise in die Mitte Amerikas hätte den Eliten gut getan.

Genauso ist es ratsam für unsere Eliten, in Europa dorthin zu gehen wo auch viele Menschen wohnen – in den Vororten der grossen Städte, in den vergessenen Städten und Regionen und auf dem tiefen Land.

Wer jedoch jeden Andersdenkenden als dumm oder noch Schlimmeres und jeden sozial schlechter Gestellten als faul bezeichnet und sich parallel völlig realitätsfern zumeist auf dem Parkett schicker Hotels und Wohngegenden, exklusiver Events und Businessclubs, hipper Bars und Nobelrestaurants oder auf Golf- beziehungsweise Tennisplätzen bewegt und vorzugsweise in der Business oder First Class eincheckt, wird auch zukünftig von den kommenden demokratischen Wahlen in der westlichen Welt „überrascht“ werden.

Nicht nur in Grossbritannien, den USA, sondern auch in den Niederlanden, Italien, Frankreich, Österreich; und auch bei uns haben viele Menschen die Bevormundung, die Indoktrinierung von einer Meinung, die Lügen und leeren Versprechen der oftmals von Lobbyisten gesteuerten weltfremden Berufspolitiker in Berlin, Brüssel, Washington, Paris, London, die einseitige Berichterstattung, die Wall Street, die EZB, die korrupte FIFA, die betrügerischen VW-Manager, die Boni kassieren, während tausende von Arbeitern ihren Job verlieren werden, die kriminellen Handlungen der Deutschen Bank, das lächerliche Geschacher um den Posten des Bundespräsidenten; summa summarum ihre Eliten, absolut satt.

Was wir erleben, ist ein Wandel. Die Lawine ist ins Rollen gekommen, und sie ist mächtig gross und kann nicht mehr gestoppt werden. Das spüren die Protagonisten in der Politik. Ihre sichere und privilegierte Welt gerät ins Wanken, und „die da unten“ agieren anders als zuvor und als gewollt. In vielen Auftritten nach der Wahl in Grossbritannien und in den USA spürte man regelrecht die Unsicherheit und die Angst der Damen und Herren. Anstatt zu reflektieren, wurde man trotzig. Das wird die Sache nicht verbessern, sondern lediglich verschlimmern.

Warum ist das so, wie konnte es soweit kommen, und warum werden Populisten in Zukunft noch viel stärker an Zuwachs gewinnen?

Im Zuge der Finanzkrise wurden Banken mit Milliarden von Steuergeldern gerettet. Die Verantwortlichen aus Finanzwirtschaft und Politik wurden jedoch nicht zur Rechenschaft gezogen. Spätestens seit der Finanzkrise 2008 mit ihren zahlreichen Bankenrettungen – auf Kosten der Steuerzahler – ist es offensichtlich, dass global eine gigantische Umverteilung von unten, der Mitte und oben nach ganz, ganz oben stattfindet.

Während zahlreiche kleine Unternehmen im Zuge der Krise Bankrott gegangen sind, wurden „systemrelevante“ Banken gerettet. Wichtig zu wissen ist: Banken sind niemals systemrelevant – sie sind das System und sonst gar nichts. Sollten einmal unsere Ärzte, die Damen und Herren von Polizei, Feuerwehr und Müllabfuhr, eine Woche nicht zur Arbeit erscheinen, dann wird auch den Politikern in Berlin und Brüssel dämmern, wer oder was tatsächlich systemrelevant ist.

Trotz Exportweltmeistertitel und Rekordsteuereinnahmen besteht unserer Ansicht nach kein besonderer Grund für Jubelarien. Während einerseits die sozialversicherungspflichtigen Jobs in Vollzeit in Deutschland seit 1992 um 18 Prozent gefallen sind, sind die Teilzeitjobs um 139 Prozent gestiegen. Andererseits sind die realen Nettolöhne seit 1992 nur um 0,4 Prozent gestiegen, während die Unternehmenseinkommen und die Einkommen der Supereichen um 70 Prozent gestiegen sind.

In Deutschland arbeiten bereits über 8 Millionen Menschen, in Voll- und Teilzeit, im Niedriglohnsektor. Sie können von ihrer Hände Arbeit nicht leben, geschweige denn etwas für das Alter ansparen. Folglich ist eine gewaltige Altersarmutswelle vorprogrammiert. Nicht zu verkennen ist, dass jene, die in Vollzeit arbeiten, unser Sozial- und Rentensystem am Leben erhalten. Altersarmut ist folglich vorprogrammiert.

Wenn dann auch noch vollkommen realitätsferne Politiker heute über das Jobwunder jubeln und uns erzählen, wir alle profitieren vom Euro, dann sorgt dies gelinde gesagt mindestens für Kopfschütteln in der Bevölkerung – und für eine weitere „Überraschung“ bei den nächsten Wahlen.

Das Epizentrum des Kapitalismus ist in seiner Verzweiflung und mangels Lösungen zur Planwirtschaft übergegangen. Mittlerweile hat die EZB unvorstellbare 1,15 Billionen Euro mit ihrem fragwürdigen Aufkaufprogramm in die Märkte gepumpt und unser Finanzsystem ad absurdum geführt.

Niemand hat den EZB-Chef und ehemaligen Goldman Sachs Banker Mario Draghi gewählt. Er wurde eingesetzt. Dessen Politik ist ganz klar gegen die Kleinen und für die Grossen. Heute wird der belohnt, der Schulden macht, und der bestraft, der gesund wirtschaftet. Die Bundesrepublik Deutschland, aber auch einige Konzerne wie beispielsweise Henkel und Sanofi, verdienen Geld mit Schulden machen.

Dass dies weder sinnvoll noch nachhaltig ist, ist nicht von der Hand zu weisen. Mit ihrer wahnwitzigen Notenbankpolitik enteignet die EZB die Sparer, sorgt für immer höhere Bankgebühren, beraubt junge Menschen der Altersvorsorge, zerstört solide wirtschaftende Banken (Volksbanken, Spar- und Bausparkassen), zerstört Pensions- und Krankenkassen. Und Zusätzlich sorgt sie für eine gigantische Blase nach der anderen an den Aktien- und Immobilienmärkten. Der Wohnraum wird dadurch für immer mehr Menschen in vielen Regionen unerschwinglich gemacht, da die Löhne keinesfalls mit den kontinuierlichen Preissteigerungen am Immobilienmarkt mitziehen.

Zukünftig wird die EZB Negativzinsen einführen. Diese Politik wird zu massiven Bargeldabhebungsbeschränkungen führen Ein komplettes Verbot ist im Extremfall nicht ausgeschlossen.

Dies wird uns verträglich häppchenweise präsentiert. Lassen Sie sich nicht blenden. Sollte schlussendlich die von der EZB herbeigesehnte Inflation in ihrer vollen Härte kommen, dann werden wir uns alle warm anziehen müssen und bei der nächsten Wahl auf eine „Überraschung“ gefasst machen.

Nach wie vor werden wir Bürger von der Politik offensichtlich für unterbelichtet gehalten. Griechenland ist pleite. Es wird von höchster Ebene seit Jahren nichts weiter als Insolvenzverschleppung betrieben. Wir werden das Steuergeld für die „Griechenlandrettungspakete“ nie wieder sehen, das sollte uns allen klar sein.

Abgesehen davon sind 92 Prozent des Rettungsgeldes nicht in Griechenland, sondern bei ausländischen Banken gelandet. Diese waren so gierig und dämlich, einem vollkommen bankrotten Land Geld gegen hohe Zinsen zu leihen. In den letzten Jahren wurden dann diese dämlichen Banken von weitaus dämlicheren gerettet – uns Steuerzahlern.

Bei der letzten Tranche für Griechenland, Ende Oktober 2016, in Höhe von 2,8 Milliarden Euro, war es eigentlich Bedingung, dass der IWF sich an dieser ebenfalls beteiligt. Der IWF hatte sich jedoch mit der Begründung verweigert, dass Griechenland niemals in der Lage sein würde, seine Schulden zurückzuführen.

Die Griechenlandrettung ist nichts anderes als eine versteckte Bankenrettung. Das Geld ist nicht weg. Es ist aber grösstenteils wo anders gelandet: nicht in Griechenland, sondern bei den Banken und Versicherungen, die den Griechen Geld geliehen haben. Darben müssen die Menschen in Griechenland, und bezahlen müssen wir Steuerzahler.

Voller Inbrunst jubelt Herr Schäuble über eine schwarze Null, was nichts weiter bedeutet, als dass er genauso viel ausgibt, wie er einnimmt. Kein Politiker konnte uns bisher erklären, wie das bankrotte Griechenland das Geld jemals zurück bezahlen kann, wenn nicht einmal Deutschland – als Exportweltmeister mit Rekordsteuereinnahmen im Zuge einer Niedrigzinsphase – es schafft, seine Schulden zu bezahlen.

Es ist an der Zeit aufzuhören, gutes Geld schlechtem hinterher zu werfen. Der Schuldenschnitt/Erlass für Griechenland wird spätestens nach der Bundestagswahl kommen. Staaten bezahlen niemals ihre Schulden. Aus diesem Grunde ist von Investments in Staatsanleihen wie beispielsweise Lebensversicherungen, Riester, Rürup grundlegend abzuraten, und Investments in Sachwerte sind in der heutigen Zeit essentiell gegen diesen Wahnsinn als Absicherung für das Ersparte.

Würde man das Verschwenden von Steuergeldern ebenso drakonisch bestrafen wie dessen Hinterziehung, würde manchem Irrsinn Einhalt geboten. Nicht nur der eine oder andere Verantwortliche der sinnfreien Rettungspakete, des Berliner Flughafens BER, der Elbphilharmonie würde sich heute hinter schwedischen Gardinen wiederfinden.

Da dies nicht der Fall ist, wird der eine oder andere Wähler – bezüglich dieses schweren Missverhältnisses – sein Unwohlsein mit seinem Wahlzettel zum Ausdruck bringen und für „Überraschungen“ sorgen.

Spätestens seit der Flüchtlingskrise ist es für jedermann endgültig offensichtlich, dass innerhalb der EU mehr gegeneinander anstatt miteinander gearbeitet wird. Die folgenden zwei Schaubilder verdeutlichen, warum Populisten insbesondere im Süden Europas weiter an Zulauf gewinnen und folglich der Euro und die EU implodieren werden.

Während sich die deutsche Wirtschaft nach der Finanzkrise erholt hat und die Industrieproduktion stetig steigt, ist der Sachverhalt in Frankreich, Spanien, Italien, Portugal und Griechenland ein anderer. Die Südschiene Europas liegt wirtschaftlich am Boden, die Industrieproduktion bewegt sich auf dem Niveau der 1980er beziehungsweise 1990er Jahre, die Arbeitslosigkeit ist hoch und die Jugendarbeitslosigkeit extrem hoch.

Hunderttausende Jugendliche unter 25 Jahren mussten und müssen noch immer auf Grund mangelnder Perspektiven ihr Land verlassen. Allein knapp 800’000 Spanier, 140’000 Portugiesen, über 120’000 Italiener und 100’000 Griechen haben bisher ihrer Heimat den Rücken gekehrt.

Wenn die jungen Fleissigen und Gebildeten ihr Land verlassen, dann hat ein Land keine Zukunft. Obendrein sind die Länder – auch dank der Rettung ihrer Banken – bis zur Halskrause verschuldet. Kurzum, den Ländern geht es heute mit dem Euro wesentlich schlechter als unter ihren eigenen Währungen.

Niemals werden diese Länder innerhalb der Eurozone wirtschaftlich auf einen grünen Zweig kommen. Trotzdem können sie sich so günstig wie nie zuvor verschulden. Dies bedeutet, dass die Länder praktisch mit billigem Geld dafür belohnt werden, dass es ihnen wirtschaftlich gesehen immer schlechter geht.

Das ist volkswirtschaftlicher Wahnsinn und alles andere als nachhaltig. Der Euro sollte Europa retten – jetzt retten wir den Euro. Was ist das für ein Geld, das man retten muss? Wir wollten Europa und die Menschen retten, wir haben aber die internationalen Finanzkonzerne gerettet. Was erfunden wurde, um Europa zu einen, zerstört jetzt Europa.

Der Euro zerstört Europa, anstatt es zu einen.

Fakt ist: Der Euro ist zu schwach für Deutschland und zu stark für die Südschiene Europas. Folglich sollten wir uns nicht wundern, wenn populistische Kräfte in vielen Ländern weiter auf dem Vormarsch sind und aus der EU und der Eurozone austreten werden.

Während der Bürger Europas seit vielen Jahren unter einer immensen Steuer- und Abgabenlast leidet, parken Konzerne und Superreiche nach wie vor ihr Geld rund um den Globus in Steueroasen. Ein gewisser Herr Juncker hat seine Heimat, als damaliger Finanzminister und Premierminister zu einer der grössten Steueroasen der Welt für Grosskonzerne wie Ikea, Amazon, Google, Fiat, Deutsche Bank, Starbucks, Apple, FedEx, PepsiCo, Heinz, Procter &Gamble gemacht. Die in Luxemburg ansässige Firma Inter IKEA Holding hat beispielsweise im Jahre 2010 auf einen Gewinn von 2,5 Milliarden Euro knapp 48’000 Euro Steuern bezahlt. Dies entspricht einem Steuersatz von 0,002 Prozent.

Die Personen, welche den Steuerskandal im Jahr 2014 an das Licht der Öffentlichkeit gebracht haben, wurden keinesfalls für ihren Dienst am Gemeinwohl ausgezeichnet. Nein, Sie wurden rechtskräftig zu einer Haft- und Geldstrafe verurteilt. Trotz dieses Skandals wurde eben dieser Mann zum EU-Kommissionspräsidenten gemacht. Wenn Herr Juncker heute behauptet, dass er sich für Steuergerechtigkeit einsetzt, dann darf man nicht über Verdrossenheit seitens der EU irritiert sein und sich abermals nicht über eine „Überraschung“ bei der nächsten Wahl wundern.

All die oben genannten Punkte zeigen eindeutig auf, warum es eine Elitenverdrossenheit und keine Politikverdrossenheit gibt. Die Leute haben die Doppelmoral, die Arroganz, die Bevormundung und versuchte Beeinflussung und Steuerung durch ihre Eliten satt. Sie lassen sich nicht mehr für dumm verkaufen. Sollten die Eliten nicht ganz schnell anfangen umzudenken, werden die Bürger mit einer urdemokratischen Waffe gnadenlos zurückschlagen – mit ihrem Wahlzettel.

Dann werden in Zukunft noch ganz andere Personen wie Donald Trump das Zepter der Macht ergattern. Der Ball liegt jetzt bei denen oben. Wenn sie nicht beginnen etwas zu Gunsten aller Menschen anstatt nur ihresgleichen zu verändern, dann werden sie abgewählt werden.

Die beiden Ökonomen, Querdenker, Redner und Honorarberater Matthias Weik und Marc Friedrich schrieben 2012 gemeinsam den Bestseller “Der grösste Raubzug der Geschichte – warum die Fleissigen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden“. Es war das erfolgreichste Wirtschaftsbuch 2013. In ihrem zweiten Buch, „Der Crash ist die Lösung – Warum der finale Kollaps kommt und wie Sie Ihr Vermögen retten“, haben sie die EZB Leitzinssenkung und Minuszinsen für die Banken, die Absenkung des Garantiezinses bei den Lebensversicherungen sowie den Ausgang der EU-Wahl richtig prognostiziert. Der Crash ist die Lösung war das erfolgreichste Wirtschaftsbuch 2014. Im Mai 2016 ist ihr drittes Buch „Kapitalfehler – Wie unser Wohlstand vernichtet wird und warum wir ein neues Wirtschaftsdenken brauchen“ erschienen, welches es auf Anhieb auf die Spiegelbestsellerliste geschafft hat. Weitere Informationen über die Autoren finden Sie unter: www.friedrich-weik.de und bei Facebook unter www.facebook.com/friedrichundweik/.

Matthias Weik und Marc Friedrich sind Initiatoren von Deutschlands erstem offenem Sachwertfonds.

Kommentare

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  1. Die Finanzelite ist die neue Elite – zumindest in den USA:

    Seit seiner Wahl am 8. November hat Trump nach und nach sein Kabinett zusammengestellt und dabei einen exklusiven Zirkel aus Superreichen, Quereinsteigern aus der Geschäftswelt, Generälen und Ultrakonservativen berufen.

    Im Wahlkampf hatte sich Trump als Kandidat der kleinen Leute in Szene gesetzt und gegen die Wirtschaftselite gewettert.

    Warten wir mal ab, was ob all der Superlative nach 4 Jahren dann anders ist.

  2. War Hitler ein Populist? Tja, ein ganzes Volk ist ihm auf den Leim gegangen, hat ihm gehuldigt und ist untergegangen. Wie wir wissen, mit schrecklichen Folgen.

  3. Der Beitrag von Marc Friedrich ist treffend formuliert. Zur Verunsicherung der Leute trägt sicher auch bei, dass es keine Sicherheiten mehr gibt, um ein Fundament für ein gutes Leben zu schaffen. Ein gutes Leben besteht nicht aus Konsum. Seit der Deregulierungs-Offensive, die mit Reagan und dem Neo-Liberalismus begann, läuft es leider in diese Richtung. Ein globales Netzwerk, vor allem aus Bankern der US-Finanzbranche hat die verschuldeten Staaten in der Hand. Juncker+Co. sind Teil dieser Netzwerk-Konstruktion.
    Im November habe ich einen interessanten Vortrag zum Thema Globalisierung und Populismus, von Josef Marbacher gehört.
    Dass es in der Schweiz auch nicht gut steht, zeigt die vergangene Woche, als mit der sogenannten Umsetzung der Masseneinwanderungsintitiative mindestens ein Teil des Stimmvolkes desavouiert wurde.

  4. Sie vergessen ein wichtiges Detail zu erwähnen: Sie schreiben nicht über die Elite sondern über die selbsternannte Scheinelite. Auf die können wir gerne und gut verzichten. Die Flurbereinigung war mehr als nötig und es bleibt zu hoffen dass nicht nur die Scheinelite verschwindet sondern mit ihr auch gleich noch all die Gut-, Besser-, und Bestmenschen.
    Wir befinden uns aktuell leider in einer Ochlokratie, einer Beamten-Tyrranei par excellence! Zukünft soll doch bitte nur noch ein (aktives wie passives!) Stimm- und Wahlrecht, wer zu den „echten“ also Netto-Steuerzahlern gehört. Wer wie Beamte, Sozial“arbeiter“, „Therapeuten“, „Künstler“, „Kulturelle“, Bauern, Pflichtverteidiger, Ärzte, Krankenschwestern etc. auf Kosten der Steuerzahler und/oder Zwangsabgaben lebt, soll kein Mitbestimmungsrecht mehr haben. Schliesslich wählt jeder sein Beruf und seine Anstellung selber und kann entsprechend sein demokratisches Mitbestimmungsrecht auch selber auswählen. Es kann nicht sein dass Abzocker und Schmarotzer über die Verwendung von Geldern anderer bestimmen können!

    • passen Sie auf, dass Sie nicht über das Ziel hinausschiessen.
      Systemrelevante wie Bauern, Krankenschwestern und sonst
      unternehmerisch tätige Personen stellen Ihre Existenz sicher.Wer verpflegt Sie und verarztet Sie im Falle einer ernsthaften Krise im Ausland. Dann sind wir voll und ganz auf uns allein gestellt.Das vergessen all die Schönwetterkapitäne der letzten ca. 160 Jahre in der Schweiz.

    • Sie können den Begriff noch etwas erweitern. Ich nenne es die Geschützen. Neben den Ochlokraten, stimmen auch die von ihnen Abhängigen (Sozialhilfeempfänger, Rentner) für dieses System. Auf der anderen Seiten finden wir die Ungeschützten, der Konkurrenz des Weltmarktes ausgesetzten aber kreativen Wertschöpfenden. Diese umfassen traditionelle Industrieaktivitäten, sowie moderne Softwareerzeuger. Die Welt ist nicht mehr rechts links sondern geteilt in diese neuen Kategorien.

    • @Bellum ante portas

      Müssen Sie sich mit Ihrem Latein von der Scheinelite abheben? Real elitär ist man nicht, indem man sich mit lateinischen Worten ziert.

      Die wahre „Elite“ in Ihrem schrägen Weltbild sind offenbar all die Boni-Abzocker und Steuerhinterzieher, denen Sie das Stimmrecht zugestehen. Das ist Ihr schein-elitäres Demokratieverständnis !
      Soweit kommt’s, wenn man ausser Moneten nichts zu bieten hat.
      Ihr abstruses Elite-Weltbild können Sie am besten in der stinkigen Kasinoluft von Las Vegas kultivieren. Dort sind Sie unter Ihresgleichen; allerdings ohne Latein!

    • @ Bellum ante portas

      Sie entlarven sich auf geradezu intellektlose Art und Weise:

      Pseudolateiner + Grossmaul = Mitglied der Scheinelite

      Wahrscheinlich haben Sie ihr Pseudostudium mit rite beendet.

      Hoffentlich fallen Sie nie dem Staat als Sozialempfänger zur Last; denn Schnorris wie Sie sind weder kundenempathisch noch im leistungsbezogenen business erfolgreich. Höchstens im Club der Insider, wo mit null-Leistung und dem Geld von anderen der eigene Kasinosack gefüllt wird bis es ihn platzt!

    • @Medicus
      Dann haben Sie als Medicus kein Problem mit der Abschaffung des Kontrahierungszwanges? Schliesslich brauchen Sie als „liberaler“ Gutmensch sicher keine geschützte Werkstatt mit Zwangsabgaben um ihr Leben mit 6-stelligem Jahresneinkommen weiterführen zu können, oder?

  5. Etwas Differenzierung: Komme eben aus den USA zurück.

    Das Problem in Europa ist anders gelagert als in den USA.

    Dort ist es simpel. Bei der Bevölkerung in den nicht urbanen Gebieten läuft den ganzen Tag über FOX NEWS. Dieser Sender bietet einfach zu verdauendes nur auf die USA bezogenes leicht Infotainment ohne Tiefgang. Keine oder ganz wenige Auslandnachrichten. Und nochmals: sucht nicht zu weit. Die Nachbefragungen in den ländlichen Gebieten haben quer durch alle Bevölkerungsschichten folgende drei Punkte für den Wahlsieg Trumpf angegeben:

    1. He is a business man
    2. He creates Jobs
    3. He speaks our language; not intellectual

    That’s all my dears. So simpel lassen sich Wahlen in Ländern gewinnen, deren Bevölkerung sich aus Bequemlichkeit einseitig informiert.

    Die Frage bleibt allerdings: Warum es immer mehr Wähler gibt, die auf Versprechungen von Populisten hereinfallen und ausgerechnet jene wählen, die am wenigsten für Sie tun. Ironie des Schicksals??

    • FOX NEWS: ein von den Republikanern unterstützter Sender mit inländischem Infotainment der einfachen Sorte. Statements pro Republikaner à gogo.
      Und für die Herren der Schöpfung: durchsetzt mit wasserstoffsuperoxyd getönten sexy Blondinen; die Röcke eher kurz und so ganz im Trump style argumentierend und gestikulierend. Einige stehen der Tea Party nahe und kreischen ähnlich hysterisch.

    • Mit Ihrer simplen „Analyse“ zeigen Sie eigentlich nur auf, dass Sie nichts verstanden haben… honi soit qui mal y pense.

      Als hätten die Menschen keine anderen TV-Sender zum Schauen, als hätte es jetzt nicht gerade 8 Jahre eine politische „Alternative“ zu Trump gegeben. Aber wozu soll ich mir hier die Mühe machen… aus Ihrem Kommentar kann man entnehmen dass Sie selber auf dem hohen Ross sitzen und sich vermutlich zur Scheinelite zählen (oder zumindest zu den Gutmenschen). Da ist Hopfen und Malz wirklich verloren.

    • @ Downfall
      … nomen est omen.
      anscheinend haben Sie noch nie längere Zeit in den USA gelebt, sonst würden Sie nicht einen solchen Stuss daher schreiben.
      Nur Gutmenschen und Pseudokenner wie Sie sind so naiv und reden im Zusammenhang mit diesem Schnorri von einer politischen Alternative. In vier Jahren können Sie dann Ihren Blödsinn überdenken!

    • @ downfall

      „…Als hätten die Menschen keine anderen TV-Sender zum Schauen…“
      So was von Naivität:
      Die haben schon andere TV Sender zum Schauen. Diese sind ihnen aber zu anstrengend, weil sie informieren. Die Leute wollen dort Unterhaltung und showbiz.
      Wenn die Kiste 24 Stunden läuft, dann ist nur noch Infotainment verdaubar. Am besten gehen Sie mal in den mittleren Westen und überzeugen sich dort selbst von der Lebensweise.

  6. Grüezi Herr Friedrich,

    wohin die Reise auf EU-Ebene geht, ist auch aus dem höchstrichterlichen Urteil Spaniens von heute herauszulesen, demnach hat das Verfassungsgericht das vorgesehene Unabhängigkeitsreferendum in der Region Katalonien verboten!.

    Zitat: „Dem katalanische Regierungschef Carles Puigdemont und die Präsidentin des Regionalparlaments in Barcelona, Carme Forcadell, wurden unter Androhung auch strafrechtlicher Konsequenzen aufgefordert, sich an die nationalen Gesetze zu halten.“

    Populisten oder Patrioten? Separatisten oder Freiheitsdiener?

    Herzliche Grüsse

    • Der Vorgänger von Puigdemont, Artur Mas, verlässt Katalonien nicht mehr aus Angst, dass er verhaftet und an Madrid ausgeliefert wird. So gesehen war Spanien noch nie eine Demokratie. Für mich (als Schweizer) ist völlig unverständlich, was in Spanien abgeht. Ich könnte hier viele Fakten anführen, dass elementarste Grundfreiheiten verletzt werden. Niemand schreit auf! In den Augen von Brüssel ist Spanien Musterknabe.

    • Grüezi @Der Rückenbauer,

      ich kenne weder die Situation in Spanien, noch die in Katalonien. Was mich aber sehr aufmerksam gemacht hat, ist die Tatsache wie Justiz und Zentralregierung die Angelegenheit behandelt haben. Die Lage ist explosiv! Auch in diesem Fall, glaube ich, das dies ein Symptom des bevorstehenden (oder längst eingetreteten) Zusammenbruch des westlichen Finanzsystems ist, dieser lässt keine Alternative mehr als die Rückkehr zu voneinander unabhängigen Volkswirtschaften der Mitgliedstaaten der Europäischen Union und innerhalb der Mitgliedstaaten die entstehung (Regionen) zu. Gemäss ILO in Genf und Eurostat sind 138 Milionen vollzeit-erwerbstätige EU-Bürger von Armut betroffen!
      Herzliche Grüsse

  7. Lieber Herr Friedrich, Ich habe mir gerade die Gebührenstruktur Ihres Fonds angesehen. 1.6% Verwaltungsgebühr, 7.5% Performance Fee (über einem Inflationsindex) und bis zu 3% Ausgabeaufschlag. Was gibt das für eine TER? Da liegen wir deutlich über 2%, oder? Das hat die „kriminelle“ (Ihr Zitat) Deutsche Bank zu besten Zeiten auch nicht wilder getrieben. Verkaufen Sie uns doch nicht für so blöd, Herr Friedrich. Sie bedienen wahllos Vorurteile, um selbst abzuzocken.

  8. Ja genau, die Menschen haben es satt, dass das oberste 1% nur sich in die Taschen wirtschaftet. Die in die Regierung gewählten Milliardäre und Multimillionäre werden hingegen ihr Geld an das Volk verteilen.

  9. Letzten Donnerstag bin ich mit der Bahn um 9 Uhr abends in meine Heimatstadt zurückgekehrt. Was für ein Bild! Die Bahnhofhalle war voll von Menschen, die ebenso auf einem Platz zwischen Kabul und Mogadisco anzutreffen wären. Dies um ihrem Artikel beizufügen, dass neben der Finanz-FataMorgana, die Globalisierung zu einem weiteren Phänomen geführt haben. Zu einem Verlust der Idendifizierung mit einem Begriff wie „Heimat“. Der Flüchtlingsstrom scheint vor allem für junge Männer in unseren Stadtzentren eine vorläufige Endstation gefunden zu haben.
    In der Presse werden der im Artikel erwähnte Finanzschwindel wie auch der Idenditätsverlust ignoriert. Der viel erwähnte und geschmähte Begriff „Lügenpresse“ ist deshalb nicht präzise. Die „Mainstream Media“ brillieren viel mehr durch ein bewusstes Unterlassen von Informationen, die der Normalbevölkerung die Augen öffnen könnten. Der von der FED, EZB und Bank of Japan organisierte Geldschwindel ist ohnehin für nicht Oekonomen schwer erfassbar. Umso wichtiger deshalb, in Alternativmedien wie diesem, eine objektive Einschätzung der Sachlage zu vermitteln. Besten Dank!

  10. Jetzt auch noch im an sich vernünftigen Inside? Was ist denn ein Populist? Rechts oder links? Sind es die Linken nicht, z.B. mit dem Parteiprogramm der SPS?

    Aufhören mit Populismus-Wortspielen. Es geht nämlich um sehr Wesentliches: Werden Volksstimmungen und -meinungen weiter von oben ignoriert, dann zeigt sich Unmut. Diesen mit „Populismus“ abzutun , steigert nur den meist zu Recht vorhandenen Missmut. Mit „Populismus“ zu operieren ist billigste Verdrängung-Methode der feigen Art. Sollte sich die FDP merken.

    • Richtig, Populist nur insofern, als die neuen Gruppierungen auf das gemeine Volk hören. Eine bessere Definition ist Geschützte (Staatsbeamte, Empfänger von irgendwelchen Staatshilfen, solchen in „sicheren“ Positionen etc.) gegen die Ungeschützten ( dem Weltmarkt ausgesetzten, den Ausgesteuerten und der minimal Lohnempfänger, „working poors“ etc.)
      Eine zweite Linie hat zu tun mit Idenditätsverlust, Zerstörung der sicheren Referenzgruppen und dem Gefühl sich mittelfristig nicht mehr in einem stabilen System zu fühlen.
      So richtig, Populist ist der Holzhammer-Begriff derjenigen, die die Probleme entweder nicht sehen oder nicht sehen wollen.

  11. Haben wir solches nicht hundertfach gelesen über die letzten Monate ? Dass “ ….im Zuge der Krise … wurden „systemrelevante“ Banken gerettet ..“ wussten wir schon. „Elitenverdrossenheit“ – wer ist gemeint mit „Elite“ ? Nennen Sie Namen. Welche „Märkte sind gestiegen“ ? Aktien ja, Obligationen nein – es gibt Grund, an Trump’s Seriosität zu zweifeln. Und könnte man sich vorstellen, Frau LePen (kenntnisfrei, lebenslange Berufsparteipolitikerin), an den Schalthebeln der Fiskal- und Geldpolitik zu wirken ? Lieber nicht – die vergleichbaren FPÖ-Spezis haben in Kärnten bis 2008 schon einmal Fiskalpolitik geübt; den Milliardenschaden überliessen Sie der Allgemeinheit.

  12. Guter Artikel. Danke. Es zeigt die Zustände im unhaltbaren Euroraum. Leider fehlt etwas die Sicht auf die Schweiz. Denn sie hängt genauso mit drin in diesem kranken System mit ihren riesiegen Leistungsbilanzüberschüssen, den enormen Auslandvermögen und einer Geldpolitik der SNB die in einer atemberaubenden Geschwindigkeit derart hohe Fremdwährungspositionen in ihre Bücher aufnimmt, dass jeder schweizer Haushalt bereits mit einer Viertelmillion CHF am Risiko mitbeteiligt ist. Allein die Risiken dieser Fremdwährungspositionen der SNB sind beachtlich: neben dem Währungsrisiko, ist u. a. das Unternehmerrisiko auf Aktien und das Zinsrisiko sowie den Schuldenschnitt auf Obligationen zu nennen.

    Sofern die Eliten nicht einen neuen Krieg provozieren wollen, sind Schuldenschnitte in den Defizitländern begleitet mit zunehmenden Handelsschranken bereits jetzt absehbar und unvermeintlich. Beides wird auch die Schweiz hart treffen. Wer jetzt noch Politik von gestern weiterhin betreibt, verpasst sogar das zu retten, was heute mit kluger Politik überhaupt noch zu retten wäre.

    Stattdessen machen sie auch in Bern mehr vom Gleichen. Die FDP wird ihre Politik erst dann ändern, wenn es schon viel zu spät ist. Und ob die Linksparteien ihre rosarote Brille jemals ablegen werden, wage ich zu bezweifeln, zuwenig interessiert sie die Wirtschaft und zugerne „Nehmen“ sie, solange es noch was gibt.

  13. Sehr guter Artikel.
    Die einzige Reaktion die von den Eliten kommen werden ist, dass sie noch mehr gegenteilige Meinungen zensurieren – aktuell nennt man das Fake News, also alles was ihnen nicht in den Kram passt. So gewinnt man das Vertrauen nicht zurück.

  14. Sehr gute Analyse. Dieser Juncker ist eine ganz krumme Gestalt an der Spitze der EU. Juncker und auch Schulz müssen möglichst schnell weg, denn diese beiden zerstören die EU in schnellen Schritten. Wie kann einer EU-Kommissionspräsi werden, der jahrelang Grosskonzerne mit absoluten Dumpingsteuern in sein Luxemburg geholt hat ? Es gibt 35’000 !!! Beamte in Brüssel. Jeder verdient mindestens Euro 2’500 im Monat. ca. 8’000 Beamte verdienen mehr als 10’000 Euro im Monat plus zusätzlich all die Spesen. Lohn in der Slowakei heute zwischen 400 und 800 Euro im Monat. Natürlich wird das normale Volk langsam ungduldig. Es gibt viele Maden im Speck, die auf Kosten der normalen arbeitenden Bevölkerung leben. Das gute an der Demokratie ist: one person one vote !!! Es zählt nicht, wie reich, wie dick, wie alt, wie dünn, wie gesund, wie gebildet man ist. Es gilt one person one vote. Das ist etwas was zum Beispiel die rührige Hillary in den USA total unterschätzt hat. Wer von fly over zone über sein Land redet hat es schlciht nicht verdient Präsi zu werden. Wenn die Eliten nicht schnellstens aus dem Elfenbeinturm herabsteigen zu den normalen Leuten im Tram, im Zug 2. Klassabteil, in der Warteschlange bei der Post – ja dann werden sie weggefegt werden. Hoffen wir alle, dass es dabei immer friedlich bleibt über Wahlergebnisse.

  15. Eine einmal mehr brilliante Analyse der Situation.
    10-jährige Zinsen BRD: 0.4%, Griechenland 6.7%, nicht in der Drachme, sondern im Euro, alles mit Garantie der europäischen Steuerzahler.

  16. Unsere Demokratien?: Ein Ponyhof.
    Am Rade des Hofs ein Tümpel. Dieser Tümpel ist der Tiefe Staat und hört auf den unverfänglichen Namen Technokratie. Am Grunde des Tümpels?: Die vereinigte Zentralbank. Aus Sicht des Ponyhofs wäre es das Zentrum der Psychose, nur ist es eben unbewusst (zumindest für die Ponyhofleute). Alle Probleme, der Ponyhofleute rühren vom Zentrum her. Nach länger Zeit des Leidens werden es die Ponyhofleute dann vielleicht sogar schaffen, ihre Diskurse auf den Grund des Tümpels zu richten und die Ursache für ihr Leiden zu erkennen.
    Der Nutzen dieser Erkenntnis? Einerseits erhabene Anschauung anderseits wenig materielle Relevanz, weil dannzumal das Ponyhof-Verwaltungshaus (unserer Demokratien) für ewig überschuldet sein werden und dem Tiefen Statt erst recht nichts mehr zu sagen haben.

    Aber hey! Es gibt immer Lichtblicke: Wenn unser PK-Vermögen bald einmal den Wiederaufbau amerikanischer Infrastruktur finanziert (lese ich z.B. hieraus: https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/12/09/ezb-spielt-mit-niedrigen-zinsen-donald-trump-in-die-karten/?nlid=76a46e03e7 ), resultiert doch endlich einmal etwas Schönes und Greifbares. Und Insbesondere freue ich mich auf den in der Folge hiesigen (wenn auch langfristigen) Niedergang der Preise (Immobilien und so).

  17. Hoffentlich finden sich zukünftig entsprechende politische Mehrheiten, bevor der Schaden an Europa noch viel größer wird.

    Die größte Notwendigkeit wäre alle Pensionäre an der Spitze von Politik und Zentralbanken im Alter von + / – 70 Jahre, die die aktuelle Mißwirtschaft vor 20 Jahren einst mit eingeleitet haben endlich in den Ruhestand zu verabschieden, um die zugehörigen Seilschaften und Machtzirkel in den entsprechenden Institutionen zu beenden.