CS-Personalchef hievt Vertraute 2 Stufen hoch

Peter Goerke macht Prokuristin direkt zu Direktorin – Überspringen einer Hierarchiestufe – Seit Jahren im Job zusammen.

Peter Goerke müsste als oberster Personalverantwortlicher, der zudem auch für die Marke und die weltweite Kommunikation zuständig ist, ein besonderes Vorbild für die Credit Suisse sein.

Nun gibt eine Beförderung in Goerkes Personalbereich zu reden. Es geht um eine Managerin, die vor Jahresfrist gleichzeitig mit Goerke bei der CS begonnen hatte und nun einen Riesensprung macht.

Von der Prokuristin zur Direktorin. Damit gehört die Frau nicht nur zum Direktionskader, sondern sie überspringt auch eine ganze Hierarchiestufe; jene der Vizedirektorin.

Oder Vice President, wie das bei den grossen Banken heisst. Zum Titel Managing Director, der die Krönung einer Bankenkarriere mit viel Bonus bedeutet, fehlt nur noch ein Schritt.

Die Beförderung der Überfliegerin ist ein Thema, weil sie ausgerechnet im Personalbereich sich abspielt, wo besondere Sensibilität in allen Personalfragen und Karriereplänen gilt.

Noch brisanter wird die Angelegenheit, wenn man sich den Lebenslauf der Beförderten vor Augen führt.

Die CS-Frau, die den Direktorenrang im Flug erreicht hat, nennt sich im LinkedIn Stabschefin in Goerkes CS-Imperium.

Ihr Werdegang ist beinahe eine Einszueins-Kopie jenes ihres obersten Chefs. Es scheint, sie war die letzten Jahre stets an der Seite von Peter Goerke.

Zunächst bei der Zurich, einer grossen Schweizer Versicherungsunternehmung. Dort begann die Finanzfrau vor 10 Jahren.

Peter Goerke, der heute entscheidende Weichen in der CS stellt, war damals ebenfalls bei der Zurich. Nach Wanderjahren bei McKinsey und Egon Zehnder arbeitete er als Gruppenleiter Human Resources.

Also Big boss des Personalbereichs bei Zurich.

Umgekehrt die Frau. Sie musste sich sukzessive hocharbeiten bei der Zurich.

Vom Assistant to CEO Office über Guest Relation Manager in Majorca (sic!) zur Assistentin des Rechtschefs und danach des Marketingleiters.

Anfang 2012 ging sie weg von der Zurich. Und heuerte bei der englischen Versicherung Prudential an, wo der heutige CS-Oberchef Tidjane Thiam seit 3 Jahren das Zepter schwang.

Dort war sie gemäss ihrem LinkedIn Strategic Assistant Group HR. Also rechte Hand für Strategisches des obersten Personalchefs der Prudential.

Das war niemand anders als Peter Goerke. Gemäss seinem Lebenslauf, den die Credit Suisse auf ihrer Homepage hat, hatte Goerke im 2011 als Personalchef von der Zurich zur Prudential gewechselt.

Die Zusammenarbeit zwischen Goerke und der Mitarbeiterin dauerte zunächst nur kurz. Sie verliess die Prudential schon nach 5 Monaten, um wieder zur Zurich zurückzugehen.

Aber nur für kurze Zeit. 4 Monate lang, von Juni bis September 2012, war sie nun direkt dem HR-Chef der Zurich zugeordnet.

Es war ein Intermezzo. Offenbar aufgrund einer Weiterbildung.

Nach dieser kurzen Pause kehrte sie im Frühling 2013 zur englischen Prudential zurück und kümmerte sich dort um „Events & Hospitality“.

Wie schon bei der Zurich ging es nun auch bei der Prudential von Job zu Job, von Aufgabe zu Aufgabe.

Und gleich wie bei der Zurich endete der Weg der Aufsteigerin auch bei der Prudential dort, wo Peter Goerke das Sagen hatte.

Im Human Resources. Dort wurde sie im Sommer 2014 „Executive Business Manager“. Sie blieb das bis im Frühling 2015, insgesamt 8 Monate.

Dann ging sie. Gleich wie Goerke.

Als im März 2015 die Wahl von Goerkes Chef Tidjane Thiam zum neuen CEO der Credit Suisse bekannt wurde, sprach sich rasch herum, dass auch Goerke weg von der Prudential gehen würde.

Um Thiam nach Zürich ins Headquarter der CS zu folgen.

Der Abgang von Goerke bei der Prudential dürfte somit in die Zeit von Frühling 2015 fallen. Auch wenn er erst ab Sommer 2015 für die CS agierte.

Es wäre der gleiche Zeitpunkt wie bei ihr. Die beiden Wege führen parallel zur CS.

Gemäss ihrem LinkedIn begann die Neo-Direktorin im November 2015 bei der CS im Bereich Personal. Gemäss Handelsregister erhielt sie die Unterschrift als Prokuristin.

Goerke wurde in jener Zeit zum obersten Personalchef inklusive Markenpflege und Kommunikation gekürt. Er nahm Einsitz in der Konzernleitung der CS.

Die CS wollte sich nicht zur Frage äussern, wie ein Karrieresprung über eine Hierarchiestufe hinweg zu erklären sei und wie üblich oder unüblich das sei.

Kommentare

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  1. Monsieur Thiam,
    Comment, en tant qu’employé, ne pas être énervé? Ce genre de fait décrédibilise totalement votre discours et toute votre équipe managériale.
    Complètement dégoûté…
    Ciao

  2. Peter Goerke: Geschliffenes Aussehen, geschliffener Auftritt, geschliffenes Mundwerk, nach goss-deutschem Muster, immerhin mit St. Galler Lic. Abschluss.

    Personell war der HR-Bereich in der Schweiz schon immer eine Wüste. Lange wurde HR in vielen Unternehmen – obwohl enorm wichtig – von den obersten Führungsspitzen stiefmütterlich behandelt.

    Entsprechend mieden fähige Leute dieses Umfeld. Ehemalige Sekundarlehrer, Chefsekretärinnen, Unternehmensberater und nachweisliche Versager aus andern Bereichen kamen in der Vergangenheit in der HR zum Zug, sogar in renommierten Häusern wie UBS, Nestlé, Swatch oder in der Basler Chemie. Meist waren diese Nieten bald wieder weg und wurden durch die nächsten ersetzt.
    Sollte etwas gut kommen, so musste sich die Linie durchsetzen. Finanzielle „Kick-Backs“ für Aufträge an Personalberater waren an der Tagesordnung und polierten die, an sich schon überhöhten, Jahresbezüge zusätzlich auf.
    Nun, dies soll in jüngerer Vergangenheit, dank
    mehr Transparenz, leicht besser geworden sein.

    Peter Goerke schwimmt noch immer weit oben auf. Vetternwirtschaft, Seilschaften etc. gibt’s auch anderswo und wenn Goerke diese Madame nun einmal mag und sie gut findet, ist dies nicht sein grösster Fehler!

  3. Viele hochtrabende Titel, oft nur für wenige Monate. Was kann man schon sinnvoll bewegen in so kurzer Zeit ? Ich nenne das Karriere-hopping. Und wie man sieht: Vitamin B ist halt immer etwas Gutes. Wenn die Beiden gut sind, dann bleiben sie hoffentlich mal einige Jahre und bewegen etwas in die nachhaltige Richtung !

  4. Schon wieder fällt die CS negativ auf (sic!)….

    Schweizer wehrt euch endlich! Zum Beispiel mit einem kräftigen Nein zur Unternehmenssteuerreform III – solche Schmarozerkonzerne verdienen keine weiteren Vergünstigungen!

    • Moment mal kurz:
      Ja, in der CS scheint es auffällig viele Schwierigkeiten zu geben.
      Ja, die CS hat Vergütungsmodelle nicht im Griff.
      Ja, die CS sollte mal tief in sich gehen, Hierarchiestufen abschaffen, mehr Output produzieren.
      Ja, die CS sollte Geschäftsmodelle prüfen und neue etablieren.

      ABER:
      die CS hat und hatte immer eine – für mich – signifikante Anzahl Arbeitsplätze in der Schweiz. Die ist nicht auf dem selben Niveau wie ein paar andere Companies die in der CH kaum Steuern bezahlen.

      Google z.Bsp. aber die sind wohl zu hipp um angegriffen zu werden.

      Oder die Steuertrickli der Schweizer Niederlassung von General Electric.
      Über 600 Arbeitsplätze in der CH abgebaut und dann auch keine Steuern zahlen wollen.

      Das wunderbar gehypte Uber – das vor Bundesgericht wenigstens einen Einlauf gekriegt hat und für seine Fahrer nun noch Unfallversicherung bezahlen muss.

      DAS sind die Dinge von denen ich und wohl ein Teil der Bevölkerung die Schnauze voll haben. Diese neuen wunderbaren Sterne am Techhimmel, die den Investoren nur deshalb so gut gefallen, weil sie tatsächlich Wege gefunden haben um den Kapitalismus in einer noch kaum da gewesenen Form auszureizen. Gewinnmaximierung auf Kosten von allen, auch den eigenen „Angestellten“.

      Da ist mir auch eine CS in Zürich lieber, die wenigstens noch ein paar Nasen einen Job gibt.

  5. Dass gleichzeitig U. R. (der andere) ohne sichtbaren Grund die Bank verlassen musste, scheint nicht zu interessieren oder wurde gar nicht bis LH weitergegeben. Offenbar hat er nur noch Informanten auf Stufe AVP/VP.

    • Wissen Sie mehr? Das ist doch Ihre Chance! Lassen Sie uns doch bitte an Ihrer Weisheit teilhaben, Sie Genie!
      Oder wenn Sie selber nicht schreiben können, melden Sie doch Ihre Beobachtungen an Hrn. Hässig. Der aus meiner Sicht mehr für die Qualität des Finanzplatzes tut als das ganze Finma Enforcement Team.

  6. Unglaubliche Geschichte. Habe mir das Profil angeschaut. Sogar AVP wäre noch ein Stretch.
    Wer hat das alles unterschrieben? Das muss ein Komitee gewesen sein. Haben die denn alle den Verstand verloren?

  7. Vielleicht arbeitet sie ja einfach besonders gut? Hat vielleicht besonders gute Kenntnisse der zweiten Landessprache? Einen Grund wird Görke schon haben, weshalb er jemanden befördert.

  8. Haha das ist ja noch witziger als Rohners DPB Projekt. Hat er dazu eigentlich nochmsl was gesagt die letzten zwei Jahre?

    Den Goerke nimmt doch so oder so kaum jemand ernst. Wie fast die ganze HR Truppe, die schlecht ist. Was machen die den ganzen Tag ausser sich wichtig nehmen? Man hört von Job-Absagen drei Jahre nach Bewerbung. Heftiges Serviceverständnis.

    • Rohner’s Digital Private Banking (DPB) hat ausser riesigen Kosten (CHF 50 Mio. bereits im ersten Jahr) kaum etwas Zählbares produziert. Das ist auch kein Wunder, wenn man eine solche Initiative einem blutigen IT-Anfänger übergibt.

      Es war die richtige Entscheidung von Dagmar Kamber, Marco Abele nach 3 Jahren (!) abzulösen. Das ist ein Wichtigtuer, der sich selbst für ein Business-Genie à la Richard Branson oder Bill Gates hält. Keine Ahnung von IT, Führung und Projektmanagement. Hat sich krampfhaft mit irgendwelchen Projekten zu profilieren versucht und in Wirklichkeit nur Flops und Insellösungen produziert.

      Rohner wird sich hüten, noch einmal mit dieser Initiative in Verbindung gebracht zu werden.

  9. Lukas Hässig ist manchmal recht unbequem und nicht wenige „Führungs“-kräfte der Banken verteufeln ihn. Aber dieser Artikel zeigt einmal mehr, wie wichtig er und sein IP ist. Ohne ihn würden solche Geschichten definitiv nicht publik. Vielleicht höhlt der stete Tropfen den Stein ja doch, und irgendwann findet in den Management-Etagen ein Umdenken statt. Ich habe die Hoffnung nicht aufgegeben!

    • Chief of Staff? Haha, da lachen echt die Hühner! Mit dieser Dame hatte ich ein einziges mal zu tun. Und dabei hat sie einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen. Leider keinen kompetenten. Shame on Credit Suisse!

  10. Lol, mal wieder ‚the most admired bank‘.
    Ein Haufen ist das.
    Wann hört diese Selbstbedienungsmentalität auf?

  11. Das ist ein weiteres wirklich besonders abstossendes Beispiel für die verbreitete Kultur der Vetterliwirtschaft in der Credit Suisse. Es rumort deutlich hörbar in der Belegschaft. Die selbstherrliche Kaste der Managing Directors nimmt sich einfach alles heraus. Sie predigt Wasser, und säuft Wein in Strömen.
    Peter Goerke!
    Ausgerechnet Peter Goerke!!
    Gerade eben durfte sich die Belegschaft noch ein Intranet-Video mit Peter Goerke und Lara Warner (Compliance) reinziehen. In diesem Streifen predigen die beiden der Belegschaft, wie eminent wichtig doch „Ethik und Verhalten“ (!!!) für das Unternehmen seien. Der Film mit der überragenden Messitsch, wie wichtig doch „Ethik und Verhalten“ für das Unternehmen sind, lässt einen in seiner atemberaubenden Banalität verstört zurück. Man könnte meinen, der Belegschaft müsse allen Ernstes klar gemacht werden, dass es solche Werte überhaupt gibt. Dieser Film wäre gescheiter ausschliesslich im Kreise der Managing Directors gezeigt worden.
    Und wie gütig und milde lächelnd erklärt doch Peter Goerke den kleinen Kindern, wie das ist mit „Ethik und Verhalten“. Predigt Wasser. Und säuft dann Wein.
    Ausgerechnet der Personalchef!
    Genau so zerstört man mutwillig den Goodwill und das Vertrauen der Mitarbeiter. Die Wirkung ist verheerend: Beförderungen sind reine Günstlingswirtschaft. Leistung und Kompetenz zählen nichts. Nur die Zugehörigkeit entscheidet. Und ausgerechnet der oberste Personalchef macht es noch vor! Ja, wo gibt es denn so etwas?!
    Aber macht nur so weiter. Stampft auch noch den letzten Rest an Glaubwürdigkeit mit voller Wucht in den Boden.

    • Traurig, aber wahr. Mein Team und ich haben uns köstlich amüsiert, ob besagten Filmli mit dem Geissenpeter. Heute wissen wir, wie das mit der Ethik und einem tadellosen Verhalten gemeint ist. Sorry, aber Goerke ist als oberster Personalverantwortlicher nicht mehr tragbar. Wer seine eigene Glaubwürdigkeit wegen einer Petsonalie aufs Spiel setzt und diese damit verliert, disqualifiziert sich ohne Ende. Bye bye Goerke. Die ersten Witze machen intern schon die Runde.

  12. Das war jetzt aber nicht wirklich ein smarter Move, Peter. Ich befürchte, diese unsägliche Beförderung, wird Dir über kurz oder lang um die Ohren fliegen. Du hast es möglicherweise noch nicht registriert, aber Du stehst jetzt selber auf der Watchlist und in Deinem engeren Umfeld wenden sich bereits die ersten Unterstützer ab. Wollen wir hoffen, dass Deine berufliche Wegbegleiterin den Preis, den Du für diese Personalie wirst zahlen müssen, wert ist. I doubt it, to be honest.

  13. Wenn Goerke das konsequent weiterzieht, dürfte die liebe Frau demnächst in die erweiterte Geschäftsleitung von Kollege Gottstein einziehen. Junge Talente müssen einfach gefördert werden. Ich verstehe das gut.

  14. Ihr Auftritt mit Görke in Singapur war grosses Kino.

    Diese Beförderung hat bei meine HR Kollegen in der Tat grosse Empörung ausgelöst, weshalb diese anundfürsich unwichtige (bei 5000 Directors) Geschichte an IP geleaked wurde.

    Der grösse Skandal ist dass Görke nach 6 Monaten seinen COO abserviert hat und eine geschätzte langjährige Kollegin mit einer wenig qualifizierten – aber sehr attraktiven – Prudential Dame ersetzt hat.

    • @Inside CSHR
      Von wo bitte weisst Du dass die neue Dame weniger qualifiziert sein sollte??

  15. Sorry, Goerke macht nur das was in dieser Bank Usanz ist. Die persönlichen Netzwerke sind die effektivsten Karrierekatalysatoren.

  16. Es ist zum Haare ausraufen: während ältere verdiente Mitarbeiter mit x-Dienstjahren rausgeekelt werden, können Leute die kaum ein Jahr bei der Bank sind, innert kürzester Zeit auf der Ueberholspur Karriere machen, nur weil sie einen Draht ins obere Management haben. Diese Ueberflieger werden dann natürlich auch rasch wieder weg sein, sobald ihr Mentor genug abgezockt hat und die Bank wieder verlässt.

    • Oder der Dumme selbst rausfliegt, wegen extrem schwachen Leistungen. Dann wird sie aich ganz schnell abserviert.

      Leute in solchen Positionen mach immer ganz kurzen Prozess.

      Schreiben darf man das ja nicht, sost löscht IP den Kommentar…..

  17. „Die Asiaten haben den Weltmarkt mit unlauteren Methoden erobert – sie arbeiten während der Arbeitszeit.“

    Ephraim Kishon
    * 23. August 1924 † 29. Januar 2005

  18. Ach die beiden. lasst Sie doch weiter zum Gespött werden. Unangenehm so etwas. dann noch so doof sein und Doppelbeförderung aussprechen. Schlag ins Gesicht des übrigen Personals; auch im HR. Wär auch anders gegangen G, oder?

  19. Dieser Bericht ist einfach nur unprofessinell und gehässig. Wäre es ein Mann gewesen, wäre darüber bestimmt nicht berichtet worden! Vermutlich ist die Frau einfach eine sehr gute Mitarbeiterin, die hart arbeitet und dementsprechend entlöhnt wurde. Und ist es nicht so, dass es eigentlich normal ist, dass Manager ihre Vertrauenspersonen mitnehmen in die neue Firma? Die Kommentare sind zum Teil auch voll daneben.

    • Genau Sandra, darum war die Dame jeweils nur max 9 Monate am gleichen Job–> siehe Lebenslauf. So ein Plötzsinn habe ich noch selten gelesen.

    • Liebe Sandra, Deine Kernkompetenzen liegen wohl mehr im hauswirtschaftlichen Bereich. Anders kann ich mir Deinen weltfremden und beinahe schon dümmlichen Kommentar nicht erklären.

      So, Du darfst jetzt wieder in die Küche oder ans Bügelbrett stehen. Braves Mädchen.

    • Hmmm, ich dachte, die Beförderungsregeln gelten auch für Frauen? Sogar für sehr gute Mitarbeiterinnen? Ich könnte mich aber auch irren…

    • @Sandra Volken: Ihr Beitrag lässt darauf schliessen, dass Sie nicht wirklich verstanden haben, worum es hier eigentlich geht. Darf ich deshalb vorschlagen, dass Sie sich wieder dem Horoskop in der Glückspost zuwenden oder auf Zalando ein paar hübsche Schuhe bestellen? Das Kommentieren einer offensichtlichen Fehlentwicklung scheint Ihre Stärke nicht zu sein.

    • Ja, der CV ist wirklich nicht so berauschend. Aber ich kenne sie nicht und will keine voreilligen Schlüsse ziehen. Keine Führungserfahrung. Es hätte sicherlich noch einige valable Alternativen gehabt. Na ja, on verra!

    • Dein Kommentar ist an Naivität und an Unbedarftheit nicht mehr zu überbieten, Sandra. Lass mich raten: Du arbeitest in der Personalabteilung der CS und kümmerst Dich um die Weiterentwicklung des Kantinenpersonals, korrekt?

    • Aber Sandra, wirklich?
      Diese Geschichte ist nichts anderes, als die real-life-Bestätigung des uralten Witzes über HR und Qualifikationen der Bewerber:
      „Bewerben sich eine Blonde, eine Brünette und eine Rothaarige für einen Job in der Bank. Alle sind Akademiker mit Topabschluss, alle sprechen fliessend 5 Sprachen und haben 6 Jahre Erfahrung im relevanten Bereich. Welche kriegt den Job? – Die mit dem Body!“
      Schönes Wochenende im Fairytale-Land oder wo immer Du wohnst, Sandra.

  20. Das HR ist sowieso in Polen und die Daten werden sicher für allerlei ausgechlachtet. Das HR in der Schweiz ist nur Makulatur und könnte einer einzigen Person übergeben werden, da würde sich ein Praktikant eignen. Kenne den Laden und bin frühzeitig abgehauen. Aus einer dereinst stolzen Bank ist nun ein Rinnsal geblieben. Mit tun alle noch verbleibenden und arbeitenden ohne Karierenhunger leid. Bald müssen die noch bezahlen, damit sie einen Platz am Schermen haben.

  21. wow, 2013 den bachelor und schon director. 2013 hab ich meinen Master gemacht und bin noch nicht mal AVP in dem Saftladen.

    • -> Insider2099
      Was ist denn mit Ihnen los!!?? Seit 2013 einen Bachelor und immer noch (nur) AVP!? Heute ist aber Ihr Glückstag. Ich erkläre Sie zum Loser des Tages.

    • Vielleicht weil Du anstatt zu arbeiten Deine Zeit mit einem unsinnigeb Studium verbracht und mit der Erwartung, dass Dir mit einem Master alles in den Schoss fällt in dem ‚Saftladen‘ (nur schon deswegen bist Du auf der richtigen Stufe) angefangen hast?

  22. Alles ausländische Fachkräfte ohne die unsere Schweiz still stehen würde.

    Und ein Ende des Fachkräftemangels in der Schweiz ist gemäss Bund nicht absehbar. Zum Glück haben wir die Personenfreizügigkeit!

    • „Fachkräftemangel“ – Eine Klärung.

      Aus dem TA: Am schwierigsten sind in der Schweiz Mechaniker, Elektriker und andere Facharbeiter zu finden.

      Das zeigen die Top 10 des Personalvermittlers Manpower.

      1. Facharbeiter (Vorjahr: 1)
      Dazu gehören Köche, Bäcker, Metzger, Mechaniker, Elektriker und andere Berufe mit manueller Tätigkeit. Die Facharbeiter liegen auch weltweit auf Platz 1.

      Über die Festtage persönlich erlebt, weil benötigt: Servicetechniker im Bereich Wärmepumpen, Wärme- & Kältetechnik sind absolute „Mangelware“.

      Tja, sagt ein 57-jähriger Profi, man müsse halt ein bisschen was von Physik verstehen, elektronischen Steuerungen, keine zwei linke Hände haben und bereit sein, sich nach getaner Arbeit die schmutzigen Hände waschen zu müssen.

      Also her mit „Fachkräften“ aus nah und fern, meinte ich.

      Die Antwort des Insiders dazu?
      Viele sind heillos überfordert und möchten lieber einen Büro-Job.

      Ja wo denn am liebsten?
      Bei einer Bank oder Versicherung, da liege das Geld ja nur so rum.

      Tja, das ist eines der Klischees, das manch einen ins vermeintliche Finanz-Paradies lockt.

  23. Nicole Pauli wurde bei der CS auch kometenhaft in kürzester Zeit von AVP zum MDR befördert weil sie scheinbar dem smarten Dave Blumer nahestand. Sicher auch ohne DIR Assessment. Jetzt ist sie ja auch nicht mehr da.

    Ob Bonus oder Beförderung ist nicht von den Fähigkeiten und dem Können desjenigen abhängig sondern: ist er ein Günstling oder eben nicht? Kenne das Spielchen dort und bei der UBS aus dem efef.

  24. Wer hat denn je behauptet, dass bei diesen Organisationen, die ja auch schon von den USA das Prädikat „Krim…..“ erhalten haben, die Kompetenz, die Leistung oder die Erfahrung einen Stellenwert bei Beförderungen hätten. Meritokratie ist und war sicherlich nie bei den Grossbanken ein Leitthema. Wichtiger war das System Radfahrer: Nach oben den Bückling, nach unten treten. Und die heraushängende Zunge ….. na ja, lassen wir das aus ästhetischen Gründen beiseite.

  25. Let’s face it: die sogenannten HR-Business Partner taugen in der Regel wenig. Da werden Dossiers hin- und hergeschoben sowie unsinnige Policies konstruiert. Entscheiden können die Personalleute kaum je selbst. Personalinteressen werden fast keine durchgesetzt. Hingegen macht man sich oft und gerne zum willfähigen Botschafter des Managements. Insgesamt leisten die entsprechenenden Kolleginnen und Kollegen fast keinen Beitrag zum Unternehmenserfolg. Höchste Zeit für einen Stellenabbau im Personalbereich. Nicht nur in der CS.

    • Absolut richtig! Das hat aber leider schon vor vielen Jahren begonnen. Die ausgebildeten HRler wurden „entsorgt“. Sozialkompetenz wurde ihnen zum Verhängnis.
      Das Elend im HR hat angefangen, als Grübel seine Golfkumpelin als oberste HRohnekompetenzchefin einstellte. HR in der CS? Das ich nicht lache!!

  26. … es fragt sich auch, wer hier wie und wo aufgesprungen ist bei diesem Riesensprung!
    Auch ein Buchhalter darf mal aus dem Rahmen springen. Die Soldaufbesserung für die Directrice wird dann allemal über Bonuskürzungen und Lohnanpssungen bei den übrigen im Profit Center vorgenommen, sodass sich die Gesamtlohnsumme pro OE nicht ändert. Mit dieser Methode kann munter weiter gesprungen werden…

  27. Unsensibel, wenig professionell und insgesamt einfach nur zum Ärgern, was sich Görke hier leistet. HR at it’s best.

  28. hoffe, die dame ist das auch wert.
    einen bärendienst für die frauenquote in der teppichetage.
    bin sicher, das ansehen dieser frau ist bei ihren untergebenen sehr, sehr hoch, jetzt.
    gewisse leute checken es einfach immer noch nicht.

  29. Typischer Fall. Aber für die „normalen Mitarbeiter“ ohne Protektion ist dann wieder kein Geld da.
    Noch wenige Tage bis meine paar Franken Bonus kommen. Dann habe ich es geschafft, ich darf endlich raus! Beim neuen Job ist zwar das Gehalt 20 Prozent niedriger aber ich zähle trotzdem die Tage, Stunden und Minuten, bis ich dort anfangen kann.

  30. Ich verstehe die ganze Aufregung hier nicht, die ehemalige Mallorca Gastbetreuerin mit ihrem Pferdeschwanz ist doch völlig OK, auch Ok wenn der HR Chef sie mal 2 statt einer Stufe nach oben befördert!

  31. Sensibilität war Gestern, Kompetenz war schon Vorgestern. Mit beiden wäre die CS ein gesundes Unternehmen. Das Fussvolk interessiert niemanden.

    Sensibilität? Muhahaha!

  32. Das ist ein Affront an alle anderen möglichen Kandidaten (VP’s) zum Director zu gelangen.
    Die Madame hat sicher kein Assessment-Center besucht und auch den Test nicht gemacht.

    • Genau. Nicht durch Drittpersonen. Sondern höchst persönlich. Das nennt man Verantwortung wahrnehmen.

    • Zur Info, der Beförderungsprozess zum DIR wurde bereits vor drei Jahren von B.F. vom externen Assessment zum internen „Hürdenalauf“ mit Business- und HR-Case Präsentation geändert, nicht zuletzt aus Kostengründen (CHF 20’000/Kand). Das ist näher an den eff. operativen und persönlichen Fähigkeiten der nominierten als das Ausfüllen von externen Multiple-Choice Fragebogen mit Interviews.

  33. So etwas von peinlich! Wie kann O. am Morgen in den Spiegel schauen und sich selber gut finden? Das gilt übrigens auch für andere Leute, u.a. G.
    Und das sich schmücken mit fremden Federn via Lebens-Leitsprüchli von Oscar Wilde … wie peinlich ist das denn.

    • Als Banker dieser Kategorie schaut man nicht in den Spiegel sondern auf den Kontoauszug, um etwas über sich selbst zu erfahren.

    • Bei Peinlich ist der Name Programm. Weil es ne Frau ist, die weiter kommt als er je sehen kann, hat sie natürlich noch nie ein Buch gelesen und bringt ganz sicher keine Leistung. Du hättest es viiiel mehr verdient, aber weil Du so gut und sclau bist lassen sie dich nie weiter….wach auf

  34. @LH

    FYI: Bei der CS gilt: AVP –> VP –> DIR –> MDR

    Das hier ist somit falsch:

    „Oder Vice President, wie das bei den grossen Banken heisst. Zum Titel Managing Director, der die Krönung einer Bankenkarriere mit viel Bonus bedeutet, fehlt nur noch ein Schritt.“

  35. Bei den Banken eigentlich „Normal“, Beförderungen sind ja nicht ans „Können oder an Fähigkeiten“ gebunden!
    Und wenn Sie gleich zwei Stufen nimmt, zeigt es dass Sie einen grossen Schritt hat. Dies hat Goerke sicher schon früher
    festgestellt.

  36. Komisch, da übernimmt ein Chef „Verantwortung für sein Personal“ und wird kritisiert! Dabei ist das CS typisch, Vorgesetzte scharen Ja-Sager um sich und die Frau ist bestimmt „pflegleicht“.

    • Läut im EMEA-Bereich seit Jahren so…
      Wer den Unmut von Brüno auf sich zieht, kann gleich gehen. Da bringen auch (selber erlebt) Top-MBA’s oder Akquisitionen von dreistelligen Mio gar nichts, und Verkaufszahlen sind so relevant wie Sonnenstudios in der Sahara. Eine fehlende Krawatte reichte völlig…
      Wer hingegen dem französisch-syrischen Choleriker gefällt, kann auch mails an die gesamte Belegschaft (auch erlebt!) senden, dass nach der Aufhebung des CHF/EUR-Pegs sofort die Aktien von exportorientierten Firmen gekauft werden sollten…! Solche waren dann MDR.
      Der EMEA-Head hat im Dezember auch gleich klar gemacht, dass es eigentlich nichts zu feiern gäbe, dass er jeden im Auge hätte, und wehe dem, der das doch täte vor Jahresende – am Weihnachtsessen!!! Realsatire!

  37. Soviel mal zur Gleichberechtigung und Quoten(-Frauen)…
    Als Mann fragt man(n) sich da –
    wo ist die HR Chefin für uns,
    um solche Karrieresprünge zu machen 😉

    • @Inside CS
      Goerke hat seine Karrieresprünge ganz sicher seinem Fleiss und Können zu verdanken und nicht einer „Männerseilschaft“.

      Also ruhig bleiben, seit Jahrhunderten gibt und gab es speziell für Männer unzählige Möglichkeiten (Netzwerke) um „Karriere“ zu machen.

  38. Betreffend CS stehen alle Zeichen auf Brief…
    ps: wenn es dann die CS ‚lupft‘ konnte es man natürlich nicht wissen (seitens des managements)

  39. naja, das wird wohl nicht die einzige sein, die so in der Hierarchiestufe nach oben geklettert ist…und mich wundert es überhaupt nicht, dass dies selbst in der heutigen Zeit in der Bankbranche noch möglich ist, hier hat man einfach null und nix gelernt…

  40. Bravo G, das dynamisiert das träge, selbstverliebte HR!
    Und O hat mit den Wechseln viel Erfahrung. Viel besser als die ewigen opportunistischen HR-CSlerinnen.

    • Dear Wagenbach.
      Die CS verliert dank dem Meister G. grad 0:5
      Warum?
      0:1 Weil all die ‚Übersprungenen‘ definitiv auf Dienst nach Vorschrift schalten. (Stichwort innere Kündigung)
      0:2 Weil höhere Lohnkosten entstehen – ohne Mehrwert.
      0:3 Weil das eine Faust ins Gesicht ist bez. Pax Branding.
      0:4 Weil die GL der CS einen Luftheuler in Comm hat
      0:5 Weil Kunden das mitlesen und AuM abschütteln
      (NB: Durchschnittsfrauen und Eheweiber rumpeln grad die Bankerteppichetagen… Wenig Glamour & Gloria.)

  41. Jöbli-Herumwursteln und nie etwas wirklich bringen müssen, typisches HR-Karrierchen. Hast Du noch einen Deppen in der Firma, dann entsorgst Du ihn im HR-Dept..