Rudolf Elmer fordert Kopf von Bär-Rechtschef

Verurteilter Ex-Banker verlangt Finma-Prüfung – Spitzenjurist habe gelogen – War Mastermind bei Detektivjagd gegen Elmer.

Christoph Hiestand, 48, seit bald 20 Jahren verantwortlicher Jurist bei der Privatbank Julius Bär, soll nicht mehr „Gewähr für eine einwandfreie Geschäftstätigkeit“ bieten.

Zumindest sei das infrage gestellt, schreibt Rudolf Elmer, bekanntester Bankenschreck des Landes, der mit seinem Frontalangriff gegen seine Ex-Firma Julius Bär Wikileaks gross gemacht hatte.

Elmer wurde letztes Jahr in Zürich zu einer kurzen Gefängnisstrafe verurteilt. Aber nur in Nebenpunkten. Zudem darf Elmer weiter als Banker tätig sein, er erhielt kein Berufsverbot.

Trotzdem zieht Elmer seinen Fall weiter ans oberste Gericht. Er will einen vollen Freispruch.

Wie die Zürcher Staatsanwaltschaft. Sie findet, Elmer sei härter anzupacken. Der wurde verurteilt wegen Drohung, aber freigesprochen im Hauptpunkt, der Verletzung des Bankgeheimnisses.

Elmer, der meist unterschätzte Jäger der Bank-Eliten der Eidgenossenschaft, präpariert nun das Terrain für den letzten Showdown in seinem epischen Fight gegen die Julius Bär und die Justiz.

Sein Eröffnungszug ist ein Brief an Mark Branson, den Engländer an der Spitze der Finanzmarktaufsicht Finma. Branson war einst bei CS und UBS und hat eine Libor-Vergangenheit.

Elmer schrieb am 20. Januar der Finma, die „Gewähr für eine einwandfreie Geschäftstätigkeit“ sei bei Bär-Rechtschef Hiestand „in Frage“ gestellt.

Hiestand habe nicht nur „Falschaussagen“ gemacht und „mit überwiegender Wahrscheinlichkeit“ sich strafbar gemacht. Sondern er habe auch „gegen Richtlinien der Finma verstossen“.

Bei Gewähr geht es im Banking gemäss Finma darum, dass ein hoher Banker „eine einwandfreie Geschäftsführung“ garantiert. Nötig sind dafür passende „charakterliche und fachliche Faktoren“.

Bei Bär-Spitzenmann Hiestand sei das nicht sichergestellt. „Mehrfach hat der Jurist Ch. Hiestand nicht nur der Zürcher Justiz, sondern auch Bezirks- und Bundesrichtern die Wahrheit vorenthalten.“

Elmer zahlte einen viel höheren Preis als die bedingt erlassene Gefängnisstrafe von 14 Monaten, welche das Obergericht letzten Sommer beschlossen hatte.

Er sass nach einem ersten Prozess Anfang 2011 während sieben Monaten in Islolationshaft. Zudem brummten ihm die Richter Gerichtskosten von 350’000 Franken auf.

Das Urteil, das laut NZZ „eine herbe Schlappe für die Staatsanwaltschaft“ war, wurde durch Worte des Gerichtspräsidenten aufgepeppt.

Elmer sei kein Bankgeheimnis-Verletzer, aber ebenso wenig ein heldenhafter Whistleblower, als den sich Elmer gerne darstellt.

Denn: „Ein echter Whistleblower greift nicht zu Drohungen“, so der Richter. Elmer leide unter Narzissmus, er sei getrieben auf einen „Hass“ gegen seine Ex-Arbeitgeberin, die Julius Bär.

Wirklich?

Vielleicht ist es gerade umgekehrt. Vielleicht waren die Bär-Chefs getrieben von Furor und Panik, weil sie Elmer als ernsthafte Gefahr für ihr eigenes Businessmodell betrachteten.

Die Bär war wie viele andere Banken auch gross im Schwarzgeldgeschäft. Für die Mitarbeiter gab es nur zwei Optionen: mitspielen oder gehen.

Alle hielten sich daran. Bis auf Elmer. Der sass als Hurricane-Chef für die Bär-Filiale in der Karibik auf Sicherheitskopien mit Tausenden von Kundendaten.

Viel Schwarzgeld darunter. Vielleicht fast ausschliesslich.

Elmer begann, anonym Bär zu drohen. Deren Chefs schlugen zurück.

Rechtsmann Hiestand, der in der Bär-Gruppe ganz oben sitzt, orchestrierte Anfang der 2000er Jahre die Gegenattacke, als Elmer in den Augen der Bär-Banker zur Unguided missile wurde.

Er beauftragte ein Schweizer Detektivbüro, Elmer zu beschatten.

Es habe zwei Observationen von je „ca. eine Woche“ gegeben, sagte Hiestand in einer Befragung durch die Polizei als „Auskunftsperson“.

„Uns interessierte, ob R. Elmer in der Schweiz wohnhaft ist, wo er wohnt und wie sein Tagesablauf aussieht“, so Hiestand in seinen Aussagen von Herbst 2009.

Kurz: Obervierung eines Ex-Mitarbeiters, der das System drohte offenzulegen.

Später zog Elmer seine Anzeige, die zur Befragung von Hiestand als Auskunftsperson geführt hatte, zurück.

Bär hatte ihm über eine halbe Million Schweigegeld bezahlt.

Bereits 2008 war Hiestand als Zeuge Red und Antwort gestanden, nachdem seine Bank den Kampf gegen Elmer mit einem Strafverfahren eingeleitet hatte.

Damals brachte Hiestand zu Protokoll, dass Elmer „sicher dem lokalen“ Bankgeheimnis auf den Cayman Island hätte folgen müssen.

Dann ging der Bär-Spitzenjurist einen entscheidenden Schritt weiter.

„Er war ja formell auch bei der Bank angestellt und war insofern auch dem Bankgeheimnis der Schweiz unterstellt“, sagte Hiestand.

Das hat sich als falsch erwiesen. Elmer hatte einen Arbeitsvertrag für die Karibik-Tochter. Laut Elmer habe Hiestand ihn wider besseres Wissen beschuldigt.

Die Bank Bär wollte nichts sagen. Die Finma auch nicht.

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31 Kommentare zu “Rudolf Elmer fordert Kopf von Bär-Rechtschef

  1. Die Finma ist ja selber durchseucht mit Leuten, die eigentlich aufgrund nicht mehr viel in der Finanzbranche zu tun haben sollten. Nicht wahr, Herr Libor-Spezialist?
    Auch dieser Fall wird zweifellos wieder zu den Akten gelegt werden…

  2. Richtig. Hiestand muss weg vom ?-Fenster. Habe die Aussagen in der Strafuntersuchung des ? -Kaders gelesen. Keine Erinnerung an rein gar nichts hatten die Buben. Aber die Beschattung und Einschüchterung von Elmer kostete den ? eine satte Million. Unglaublich ein jahrelanger Prozess mit Haft und Ann Ende die Feststellung: kein Schweizer Bankgeheimnis verletzt?. Die ?Clique hat die Justiz bös vorgeführt. Und die Richter sind ihr auf den Leim gegangen.

  3. Rudolf Elmer ist schlecht beraten, wenn er auf die FINMA zählt. Als verfilzte, bankenabhängige Alibiinstitution des Eidg. Finanzdepartements wird er von ihr kaum Unterstützung kriegen. Sie wird von Bund und Parlament bedingungslos toleriert, trotz ihrem unerträglichen Zustand.

    • Lieber Herr Erdeur,
      Sie haben sicher Recht, dass ich nicht auf die FINMA zählen kann. Es würde mich sehr überraschen, sollte von dort ein Entscheid gegen Julius Bär publiziert werden. Da es sich mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eine Verletzung von Strafgesetzbuch Art. 307 (falsche Zeugnis) handelt, liegt auch beim Bundesgericht eine entsprechende Beschwerde. Der Rechtschef hätte anlässlich der staatsanwaltliche Einvernahme sogar Schweigen können gemäss Strafprozessordnung Parg 131 (StPO) und somit keine Unwahrheit erzählen müssen. Das macht die Sache eben noch schlimmer, denn er täuschte die Justiz meines Erachtens. Mehr Details dazu auf meiner Webseite: http://www.rudolfelmer.com.

  4. Grüezi Herr Elmer,

    Mein Respekt gilt all denen, die Zivilcourage beweisen. Das haben Sie getan. Es soll offensichtlich ganz menschlich sein, über andere Menschen zu urteilen, insbesondere in protestantischer Fingerzeig-Mentalität Manier.

    Die eigentlichen systemischen Ursachen, die Sie als Mensch/Mitarbeiter veranlasst haben, einen solchen tiefergehenden Entscheid zu treffen, werden dabei in den Medien rhetorisch sauber umschifft.

    Wieso ist das so? Und was ist von der Justiz zu halten? Klar, „Recht“ und „Gerecht“ sind strikte auseinanderzuhalten, dennoch wirft Ihr Fall sehr viele Fragen auf!. Wer von einem korrekt arbeitenden Rechtsstaat in unserem Lande überzeugt ist, kann sich natürlich zurücklehnen.

    Jeder mündige Bürger sollte aber mistaruisch sein – und sich spätestens jetzt fragen, ob das gültige Recht von der Justiz gegen politische Einflussnahme verteidigt wird, oder kann man dies heute wohl nur noch als Illusion bezeichnen????. Präzedenzfälle gibt es genug: Bankgeheimnis, AIA, SNB usw. usw.

    Herzliche Grüsse

  5. Dass Bär ausgerechnet RA Kurt Langhard von der Kanzlei Roesle, Frick & Partner engagierte, lässt alle Alarmglocken schrillen. Bruno Frick ist VR-Mitglied der FINMA. Da ist zu befürchten, dass die FINMA zur Parteilichkeit neigt.

    • Zufällig sassen die zwei Protagonisten dieser Kanzlei im Gläubigerausschuss der Swissair, als 2005 der Abverkauf des Immobilien-Filetstücks Avireal genehmigt wurde. Und beim Käufer handelt es sich gerüchtehalber um den grössten Kreditkunden der besagten Bank. Honi soit …

    • @A Priori:
      Ich tippe auf „grössten TREUHANDkredit-Kunden der besagten Bank“.
      Oder sind Vorstrafen Bedingung, um von der Bank Bär als kreditwürdig taxiert zu werden für einen regulären 480 Mio-Kredit ……….?

      Das Strohmann-/Treuhand-System „à la Schwarzenbachoise“ lässt wohl grüssen.

      Der Giacometti-Sammler verfügt ja angeblich über 1,7 Mia Vermögen, während Schwarzenbach mit mickrigen (angeblichen) 1,5 Mia nicht mal vorbestraft ist.

  6. In mehreren Fällen wird gegen Bär wegen des Verdachts auf Geldwäscherei ermittelt (siehe Google). Die Bank führte Konten in den Fällen Petrobras/Odebrecht, Petroleos de Venezuela, FIFA-Korruption, Emissionsskandal Frankreich.
    Die Bank verstösst offensichtlich gegen die Sorgfaltspflicht gemäss Geldwäscherei-Gesetz.
    Es drängt sich die Frage auf: Bietet die Leitung Gewähr für eine saubere Geschäftsführung?

    • Weitere Frage:

      Bieten Mark Libor Branson, Bruno Frick & Co. überhaupt Gewähr für eine einwandfreie Bankenaufsicht?

      Haben sie das jemals geboten?

    • Was hat alles um Baer herum denn mit einem moralisch verwerflich handelnden Individuum zu tun? Rechtfertigt das sein Tun?
      Es ist schon komisch. Freund Marolf schreibt jedes Mal, wenn Freund Ruedi beschrieben wird.

    • Lieber Thomas,
      nun dreht sich die Sache zu meinen Gunsten, denn das Justiz-Züglein hat angehalten (keine CH-Bankgheimnisverletzung mehr). Jetzt zu stoppen wäre einfach dumm, denn was die Bank da abgezogen hat, ist nicht nur dubios, sondern viel schlimmer! Ich darf sogar sagen, es macht Spass und bereichert mich, Vorträge in Athen, Washington DC, Brüssel, Belgrad, Frankfurt, Berlin etc. zu machen! Ich hoffe, dass auch Du nach Deiner Pensionierung ein solche interessantes Wirkungsfeld finden wirst! Danke für Deinen Kommentar. Gruss Ruedi

  7. Wie sagte der Richter treffend: ein gewöhnlicher Krimineller!
    Dumm nur, dass er von Baer mal eine halbe Million erhielt. Hat er sie dann sauber angelegt oder mitgenommen an sein Nach-Karibik „Arbeits“-Domizil auf einer der schlimmsten Hinterzieher-Inseln?
    Und Elmer’s Drohungen richteten sich nicht nur gegen die Bank, sondern gegen einzelne Mitarbeiter…
    Jeder Löli kann einen Brief mit Anschuldigungen verfassen und an die Finma senden. Ich hoffe, sie tritt nicht auf die Forderungen ein!
    Und noch etwas zum Lachen: erinnert Ihr Euch an den Whistleblower-Song, den Ruedi’s Unterstützer vor dem letzten Urteil vor dem Gerichtsgebäude anstimmten? Eurovisionswürdig…

  8. Formal mag das ja stimmen: Er hat das Bankgeheimnis nicht verletzt. Fakt ist aber, dass er ein Verbrecher ist! Einer, der androht, geklaute Daten zu veröffentlichen, wenn nicht ein Preis X bezahlt wird, ist ein Erpresser und somit ein Verbrecher. Die Tatsache, dass ihm nicht gelungen ist, den Deal zu vollenden, macht noch keine weisse Weste. Und dass er sich dann selbst so darstellt, als wenn es ihm um die Gerechtigkeit gegangen ist, nimmt ihm doch niemand ab?!
    Ich finde, solche Subjekte sollten keine Plattform erhalten…

  9. Die Zürcher Staatsanwaltschaft erhält WM-Tickets von der Fifa und schaut dann überall ein bisschen weg bzw. ergreift Partei für Julius Bär, eine «Fifa-Konten-Bank» (und noch «anderes»).

    Julius Bär engagiert RA Kurt Langhard aus der Kanzlei des Finma-VR Bruno Frick (Roesle Frick & Partner) im Fall „Elmer“.

    Mark Branson seinerseits hat eine
    – Libor-Vergangenheit
    – Vontobel/U. Hoeness-Vergangenheit (Münchner Prozessbetrug)
    – CS/Moçambique-«Thunfisch-Kredit»-Gegenwart
    – Bär/Priora-Stoffel-«480 Mio-Kredit»-Gegenwart
    – weiteres

    Eine solche Banken“aufsicht“ würde auch jedem schwarzafrikanischen Staat bestens anstehen.

    http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/fifa-liess-zuercher-justiz-wmtickets-zukommen/story/15994551

    https://www.taxjustice.net/wp-content/uploads/2013/04/Att-10-Extract-indictment-2010-Bergmann.pdf

    https://al-zh.ch/news/artikel/article/fall-elmer-schallende-ohrfeige-fuer-staatsanwalt-und-bank-baer-vor-obergericht/

  10. Natürlich hat er gelogen, oder vielleicht auch nicht. Ohne JB in Schutz nehmen zu wollen, der Rudi ist natürlich auch nicht mehr als nur ein kleiner Profiteur, schliesslich Nestbeschmutzer und verurteilter Rechtsbrecher. Etwas von „passenden charakterlichen Faktoren“ zu faseln passt denn auch bestens ins verquere narzisstische Weltbild eines anonymen Drohers und Schweigegeldkassierers.

    • Lieber WTF,
      erlauben Sie mir, etwas klarzustellen:
      1) jeder darf im Leben dazulernen, auch ich und dies dann auch umsetzen!
      2) es gab nie Schweigegeld, die Bank zahlte CHF 700`000, weil sie nicht wollte, dass Rudolf, Mike Raymond Bär; Walter Knabenhans und die Detektive nicht vor den Richter mussten. Wir haben eine Dessinteresseerklärung abgegeben, weil der Richter uns nur CHF 20`000 hätte Schadenersatz sprechen können. Das ist die richterliche Kompetenz in Zürich. Was hätten Sie gemacht?
      3) Wenn ihre Familie sich von Stalkers bedroht fühlt und die Polizei nicht eingreift, hätten Sie wahrscheinlich auch gedroht!
      4) ein Nestbeschmutzer kann auch ein Nestsäuberer sein und ich denke die Zürcher Finanzbranche hat dies nötig.
      5) Ich sehe mich weder als Held noch als Nestbeschmutzer, sondern als Opfer, Täter, Whistleblower und vorallem als Familienvater.

      Vielleicht denken Sie einmal darüber nach und dann werden auch Sie dazulernen.

    • Korrekt… und die erhaltenen „Entschädigungen“ in einen Offshore-Trust zur „Absicherung der Zukunft der Tochter“ zu stecken, anstatt aufgelaufene Kosten zu decken… nicht gerade die „Art des feinen Mannes“

      Hoffen wir, dass – ohne dass ich damit mögliches unstatthaftes Verhalten von Bärenbankern als gewährspositiv akzeptieren würde 😎 – die internationale Karriere des Herrn Elmer bald beendet ist… seine stets sich wiederholenden Attacken und Inhalte an Talkshows etc. sind langsam aber sicher ausgelutscht

      Back to – if possible – normal!

    • Lieber Herr WTF,
      die Bank Julius Bär hat das Geld d.h. die CHF 700`000 NUR an meiner Tochter bezahlt. Ich bin nicht Teil dieser schriftlichen Vereinbarung, sorry! Uebrigens Trusts haben auch eine gute Seite dh. meine Tochter kommt nicht ans Geld heran ohne Einwilligung des Trustees (das bin nicht ich). Letzlich wurde der Trust zur Ueberraschung des Staatsanwalts Peter C. Giger 2012 in der Steuererklärung deklariert! Ist wahrscheinlich der einzig Trust in der Schweiz auf einer Steuererklärung!!!

    • @Ruedi E. Ich haben den Dokumentarfilm gesehen, der ja Ihre Geschichte ziemlich genau und aus Ihrer Perspektive erzählt. Zusammengefasst; sie wurden professionell ausgebootet und verdrängt. Das passte Ihnen nicht, die gebotenen Summen waren zu klein. Man sich ja an einen Lebenstil in den Bahamas gewöhnt. Sie wurden jähzornig. Bekam einen neuen Job bei einem Chinesischen Fonds, der Lohn war kleiner (immernoch sehr gut). Anstatt zu vergessen wollten Sie Rache. Dann esklaierte alles auf beiden Seiten. Sie transformierten sich zum „Whistleblower“ und die Bank Bär griff zu brutalen Methoden. Stimmt meine Zusammenfassung?

    • Lieber Brakus,
      es ist eine berechtigte Frage, ob es Rache, vielleicht sogar Wut oder nur Selbstverteidigung oder ich etwas dazugelernt habe. Ich denke heute anfangs war es Wut, weil ein krimineller Lügendetektorentest durchgeführt wurde, dann nach den nochmals erhaltenen Todesdrohungen war es Selbstverteidigung bzw. wurden die Daten zu meiner Lebensversicherung. Rache schliesse ich aus, denn dann hätte ich alle Daten und noch viel mehr publiziert und wäre nie in die Schweiz zurückgekommen, um den Bullen bei den Hörner zu packen d.h. mich dem juristischen Verfahren zu stellen. Leider musste ich lernen, dass wir nicht nur eine Nestsäuberung in der Finanzwelt, sondern auch bei den Zürcher Justiz notwendig haben. Ja, und übrigens ich warnte die Schweizer Bankwelt schon 2001, dass die USA einen Grossangriff auf das Bankgeheimnis bzw. Schweizer Banken plant, aber die Aroganz unserer Banker siegte damals!

    • @Rudolf Elmer

      „…. um den Bullen an den Hörnern zu packen.“

      Das ist falsch. Sie müssen dem Bären das „Fell über die Ohren ziehen“!

    • @R.Elmer: Wenn ihnen das Familienwohl wiiklich etwas bedeuten würde, müssten sie ihren Egotrip einstellen, das wollen sie aber ganz offensichlich nicht und ist es ihnen wohl nicht wert.

    • Lieber Herr Yvan,

      drohen Sie mir nun?
      Wie soll ich das verstehen, was Sie geschrieben.
      Das kommt mir bekannt vor!
      Mit freundlichem Gruss
      R. Elmer

    • @R. Elmer:
      Ihre Reaktion ist soooo typisch und entlarvend zugleich:
      Wenn ich Ihre Familie als schützenswert achte, denken Sie sogleich wieder nur an sich selber.
      DAS sollte ihnen tatsächlich bekannt vorkommen

  11. T ja, die heutigen Schwerverbrecher tragen Boss Anzug und Krawatte, sitzen in GLs und taugen allesamt rein gar nichts. Wer erwartet denn was von der Finma? Mit einem Ex UBSler und Libormischler an der Spitze. Hammer, wie sich diese Krawattierten aufführen. Die meinen die Welt, die Justiz, ja die Menschheit habe nach ihrer Pfeiffe zu tanzen. Aber solange Typen wie Collardi bei Baer, Scheidt und Staub bei Vontobel, von Pausenclown Vincenz ganz zu schweigen, das Sagen haben waren, sind und bleiben die Banken gesetzlich geschützt. So, nun leert eure Mistkübel ihr Bankenversteher.

    • Und nicht zu vergessen:

      Der Mann mit der weissen Weste.

      Jahrelang Chef der Rechtsabteilung, Milliardenbussen in verschiedenen Rechsfällen und von allem nichts gewusst.

    • @Antibank:

      „- Collardi bei Baer
      – Scheidt und Staub bei Vontobel
      – Pausenclown Vincenz“

      Sieht nach einer sinnvollen „Hit List“ aus. Meine Ergänzungen:

      – „Weisse Westen Urs“ & Co. bei CS („Moçambique“ und weitere)
      – Mark „Libor“ Branson
      – Bruno Frick & Co.
      – Urs E. Schwarzenbach und seine (Intex-)Bankverbindungen
      – Remo Stoffel und seine Bankverbindungen
      – weitere

      Die Reihenfolge ist diskutierbar und wird wohl durch die BA bestimmt.