CS-Thiam könnte Salär-Rekord brechen

Laut Gerücht erreicht CEO Höhe von UBS-Chef – bis 15 Millionen sind möglich – Leistung nach 2 Jahren: 5 Milliarden rot.

Tidjane Thiam verdiente bei der CS schon in seinem ersten Jahr 19 Millionen. Dabei arbeitete er damals nur ein halbes Jahr. Grund war eine Antrittsprämie von gut 14 Millionen.

Im zurückliegenden Jahr sollen es 15 Millionen sein, die Thiam als oberster operativer Lenker des Finanzmultis eingestrichen haben könnte. Die CS hat eine Obergrenze bei 15 Millionen.

Die Zahl geht auf dem Finanzplatz um. Die genaue Höhe von Thiams Vergütung legt die CS heute in einer Woche mit dem Vergütungsbericht offen.

Sollte Thiam tatsächlich 15 Millionen für seine Leistung im zurückliegenden Jahr einstreichen, wäre das nicht nur Rekord in der jüngeren Geschichte von Swiss Banking.

Und auch nicht nur mehr als sein Counterpart bei der UBS, Sergio Ermotti, erhalten hat. Die 13,7 Millionen von Ermotti, die letzte Woche bekannt geworden waren, haben zu Kopfschütteln geführt.

Nein, wenn Thiam wirklich mehr erhält als Ermotti, wie das gerüchteweise umgeht, und auch mehr als in den letzten Jahren für Grossbanken-Chefs bezahlt wurde, dann würde das alles auf den Kopf stellen, was man nachvollziehen kann.

Die CS hat unter Thiam riesige Verluste aufgetürmt. In seinem ersten Halbjahr, seiner Zeit im 2015 also, wies die Bank einen Verlust von 2,9 Milliarden aus.

Das konnte man einordnen. Der Neue reisst das Steuer herum, das führt zu Altlasten, die müssen abgeschrieben werden.

Es folgte 2016, das erste CS-Volljahr unter Thiam. Die Zahlen blieben tiefrot. Nun machte die Bank 2,4 Milliarden Verlust.

Diesen Absturz kann man schon viel weniger gut nachvollziehen. Die CS hat nun 24 Monate hinter sich, seit Thiam angekündigt worden ist.

Seit anderthalb Jahren wird sie von der neuen Crew unter Leitung des als Superstar angepriesenen Managers geleitet.

Und doch findet sie immer noch nicht aus der Verlustzone heraus.

Wenn die Märkte crashen würden, dann könnte man wenigstens auf äussere Umstände verweisen. Doch das tun sie nicht. Im Gegenteil, sie eilen von Höchst zu Höchst.

Was also macht Thiam? Warum schreibt er anhaltende Verluste? Und warum soll er dafür viele Millionen Entschädigung erhalten?

Thiam war vor zwei Jahren von Präsident Urs Rohner fast schon als Heilsbringer für die Credit Suisse angekündigt worden.

Er würde das Erbe von Investmentbanker Brady Dougan als Vorgänger begraben und die CS als strahlende Marke im Private Banking neu auferstehen lassen, lautete die allgemeine Erwartung.

Nach zwei Jahren ist die Realität eine andere. Der Aktienkurs liegt trotz jüngster Erholung fast 40 Prozent unter jenem am Tag, nachdem Thiam als neuer CEO der CS angekündigt worden war.

In der gleichen Zeit verlor der Schweizer Index der Grossfirmen nur knapp 5 Prozent.

Der grosse Wurf von Thiam, die Schweizer Einheit an die Börse zu bringen, ist in der Schwebe. Zwar sagt Thiam, der Börsengang werde weiter vorangetrieben, doch er sei nur noch eine Option.

Das klingt nach Rückzugsgefecht. Auch John Cryan von der Deutschen Bank hat die Postbank, eine Tochter, entgegen früherer Ausführungen nicht verkauft.

Doch er hielt öffentlich an seinem Plan fest, bis es nicht mehr anders ging.

Die CS verliert gute Leute. Das hängt mit der Stimmung zusammen. Im Private Banking Schweiz herrscht Unmut wegen Kader-Degradierungen, es gibt durchs Band Verlierer.

Viele springen ab, sobald sie den Bonus für 2016 in der Tasche haben. Das wird in den nächsten Tagen mit dem März-Lohn der Fall sein.

Die Strategie im Schweizer Private Banking, sich als Bank für die Unternehmer und die Reichen zu positionieren, ist bereits wieder über den Haufen geschmissen worden.

Nun steht erneut das CS-Punkte-Programm Bonviva im Zentrum. Es soll Frischgeld und neue Kunden bringen.

Das zeigt: Selbst im Heimmarkt Schweiz hat Thiam noch nicht zum grossen Aufbruch geführt. Geschweige denn in den USA, wo die Post abgeht. Da schrumpfte die CS zur Unzeit.

Hat der CS-Lenker wenigstens bei den Kosten reüssiert?

Das behauptet Thiam. Doch tatsächlich blutet sein Unternehmen halb aus. Die CS zahlt horrende Zinsen für nachrangige Anleihen. Die Rede ist von 7 Prozent für einen neuen Bond, der jetzt kommt.

7 Prozent Zins in Zeiten von Minuszinsen. Man kommt aus dem Staunen nicht heraus.

Der Personalbestand bleibt hoch. Von einst 50’000 ist man nur leicht heruntergekommen. Rausgeschmissen werden vor allem Externe. Was das unter dem Strich bringt, ist offen.

Die Informatik kommt nicht voran. Dabei wollte die CS beispielsweise mit ihrem „Digital Private Banking“ sich an die Spitze setzen.

Das Projekt ist mehr oder weniger schubladisiert.

Die Auflistung ist zufällig und könnte fortgesetzt werden. Die Bank schreibt rote Zahlen und hat ihren Umbau noch lange nicht bewältigt.

Die Bussen in den USA waren kürzlich mit über 5 Milliarden gigantisch. Weitere stehen noch aus.

Und doch soll der Chef bis zu 15 Millionen Gehalt und Bonus erhalten?

Es wäre ein Skandal.

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48 Kommentare zu “CS-Thiam könnte Salär-Rekord brechen

  1. Zum Glück führen die CS-Lenker eine Grossbank und keinen Handwerksbetrieb. Sonst wären sie nach spätestens 6 Monaten pleite.

  2. Märchen-Stunde am Paradeplatz….
    *)
    „Cow Shit“ war sein letztes Wort;
    und er verliess den sichern Hort.
    Abgewählt durch den Aufsichtsrat.
    welcher ihn zum Ausgang bat.

    *) zufällig , aber ungewollt, die Initialen der Bank 🙂

  3. Als Kunde, Aktionär und vorallem Mitarbeiter ist es im wahrsten Sinne des Wortes eine Schande. Die Mitarbeiter/innen (unterste Charge) die sich jeden Tag um ihren Job bangen, müssen endlich mal die Arbeit niederlegen und streiken. Da können wir von unseren Nachbaren etwas lernen. Das Management ist ein Desaster und der grösste ist um Millionen reicher. Er hat soviele Fehlbesetzungen verursacht und schiebt dann alle Schuld auf den CEO. Die Zeit ist überüberüberfällig. Traurig aber wahr, kein Mitarbeiter/innen kann die CS als Arbeitgeber oder als Hausbank empfehlen. Der Tiefpunkt ist nun erreicht. Unten schmeissen sie die Leute raus und für Projekte sprudelt das Geld. Aber kein grösseres Projekt bringen sie erfolgreich zustande. Fähige Leute sucht man um vergeben aber beim kassieren sind sie die Ersten. Genau dies lebt das Management vor..

    • Es ist eine Schande, wie Sie sich als Mitarbeiter verhalten und sich die Frechheit herausnehmen, für alle Mitarbeiter zu sprechen. Wären Sie nur eine Sekunde lang konsequent, dann würden Sie Ihre Sachen packen und gehen. Aber halt, Schuld sind ja immer die Anderen (Oberen) und die Opfer hier im Forum sind alles unerkannte Top Shots.

  4. Warum diese Abspaltung der CS Schweiz von der CS? Was soll das?
    Dagegen verpasst man die günstige Gelegenheit im Schatten der jetzigen US Börse die ehemalige Credit Suisse First Boston einigermaßen mit Gewinn abzustoßen, deren Ertrags-Reichtum neben dem dort eingekauften Blödsinn der UBS etwas besser war, aber doch über die Jahre mit den Bussen sehr volatil. Wie steht es mit dieser Tochter, wenn wir in einem Jahr einen mittleren Börsen-Crash haben in den USA? Dann ist sie ein Klotz am Bein und eine verpasste Gelegenheit günstig etwas abzustoßen, was nie Freude machen wird.
    Warum wurden nie diese hochverzinslichen Obligationen zurückbezahlt, die den Reingewinn substanziell aushöhlen?

  5. Wieder mal abkassieren und fast nichts dafür geleistet.
    Viel Frust und Arbeitslose generiert.
    Kaum Mehrwert für die Firma generiert.
    Hohe Kosten generiert
    Im Grunde genommen hat dieser Mann fast nichts gemacht, ausser vor allem die CH zu schwächen.
    Weder grosse Deals noch irgend eine Form von Mehrwert für die Firma oder Gesellschaft erbracht.

    Kurz gesagt solche Manager kann man rauchen. Für solche Leistungen muss man doch nicht an die Uni, oder irre ich mich???

    Jeder „normale“ Mensch ob: gross, klein, dick, dünn, mit oder ohne physische Beeinträchtigung könnte weit aus mehr leisten als ein „Manager“.

    Definition „normaler Mensch“: Hat mal selbst hart gearbeitet. Ist sich nicht zu schade selbst mal etwas zu machen. Kennt sein Laden von unten nach oben und nicht umgekehrt. Die die Ihren Laden nur von oben kennen, wissen nicht wirklich was ihr Volk wirklich Tag täglich leistet.

    Ein Bekannter sagte mir mal: Die Schweizer stehen sehr früh auf am morgen, werden aber erst spät Abends wirklich wach.

    Wenn wir ehrlich und selbst kritisch sind, es ist leider so!

    • Wenn er bei der CS arbeitet und einen Anzug trägt, nichts (ausser ein paar Böden Kommentaren auf IP)

  6. Im Bankwesen besteht schon seit vielen Jahren kein erkennbarer Zusammenhang mehr zwischen Leistung und Entlohnung. Würde man Thiam die Bezüge deutlich kürzen (etwa so wie der Absturz des Aktienkurses vorgibt), dann würde ja der VR kundtun, dass er bei dieser Personalie daneben gegriffen hat. Also hält man aus Prestigegründen die Entlohnung hoch – was immer auch kommt !

  7. Lukas, kann man irgendwie herausfinden, wo und wie viel Steuern Herr Thiam bezahlt? Das wäre immerhin ein kleiner Trost, vor allem für jene, die keine CS-Aktien besitzen.

    • Eher nicht, da der Wohnort aus dwm HR bekannt ist, jedoch die Steuerdaten dem Steuergesetz unterliegen und einen schürzenswerten Charakter haben 🙁

  8. Das IT-Erneuerungs-Budget der CS ist derart gesunken, dass es auf das Niveau der Julius Bär ist. Die Julius Bär ist x Mal kleiner, und 2016 und 2017 baut(e) die CS jeweils eine ganze Julius Bär ab.

    Die CS wird 2022 auf 0 Mitarbeiter kommen, wenn sie weiter so abbaut. 2020 wird sie eher schon bankrott sein.

    Diese grossen Miss-Managergehälter sind auch ein Grund für die Ablehnung von USR 3. In Zukunft gibt es noch viele Protestwähler für USR 4, 5 6, …

    Derweil die Rente mit 70 kommen soll.

    • Ja, absolut einverstanden. Abstimmungen gegen das selbsternannte Establishement sind die einzigen legalen Möglichkeiten, welche das Fussvolk in der Bananenrepublik Schweiz hat. Also sollte dieses Instrument auch genutzt werden.

  9. Säuhäfeli – Säudeckeli. Wer etwas anderes erwartet unter der Topmänätschergarde ist schlicht „ä dreamer“.

  10. die bank, die gemäss gerichtsurteil „kriminell“ agiert hat, heisst CREDIT SUISSE. der CEO heisst TT. zusammen sind sie THE LOOSERS.

    wir haben mitleid mit den CS angestellten. Thiam, seine aussagen, seine resultate: unterirdischisch. urs rohner gehört ans zurich filmfestival. da wird er häufig fotografiert und es fällt trotzdem nicht auf, dass er von film kaum ahnung hat.

    zwei negativ-rekordler produzieren das DESASTER der schweizet banken-geschichte.

    • The loosers – treffender kann man die Dummheit und Ignoranz der neidischen Kommentarschreiber nicht zusammenfassen. Wie schreibt man wohl den loser richtig?

  11. Kasse machen, so lange es nur irgendwie geht … Thiam ist eine Schande für den Finanzplatz Schweiz. Sein Leistungsweis ist gleich Null. Bei der Besetzung der CEO-Position hat der Verwaltungsrat der Credit Suisse – einmal mehr – versagt.

    Die Credit Suisse ist ein Schatten ihrer selbst. Unter den noch nicht gekündigten Mitarbeitenden herrscht grosse Unzufriedenheit. Privat- und Firmenkunden machen sich Gedanken zu Recht Gedanken über einen Bankwechsel, sofern sie diesen noch nicht vollzogen haben.

    Die Öffentlichkeit, die Kunden, die Mitarbeitenden und auch der hässige Lukas – alle sind gespannt, welche Total Compensation für das lausige Ergebnis im Geschäftsjahr 2016 herausspringen wird. Meine Prognose: Vergoldung eines Non Valeurs.

    Das nächste Kapitel folgt.

  12. Einen Lohn muss man mit Leistung verdienen!
    Das Wort verdienen ist bei TT sicherlich nicht angebracht, dafür gibt es viele zutreffendere Formulierungen:-((((((

  13. „Die Informatik kommt nicht voran. Dabei wollte die CS beispielsweise mit ihrem Projekt „Digital Private Banking“ sich an die Spitze setzen.“

    Allerdings. Was mit einer unglaublichen Überheblichkeit gross angekündigt wurde, ist irgendwo zwischen Asien und der Schweiz steckengeblieben. Immerhin hat man dort die Führung ausgewechselt.

    • Die Nachfolgerin von Marco Abele hat leider auch keine Ahnung von Botanik.

      Wenigstens Frau und nett anzuschauen. Das sind halt bei der CS schon wichtige Kriterien.

    • Solche frauenfeindliche Aeusserungen sind deplaziert.

      Anke Bridge ist nicht zu beneiden um ihre Aufgabe. Sie muss a) endlich liefern, b) mit den Seilschaften von Marco Abele aufräumen, c) eine selbstherrliche IT-Abteilung in Schach halten und d) das ganze mit immer weniger Budget durchziehen.

    • Da kann ich nur sagen: „Danke, Anke !“.

      Ich könnte wetten, dass sich Anke Bridge und Dagmar Kamber von der UBS her kennen. Frauen-Power statt „Jugend forscht“…

  14. 15 Millionen, eine stolze Entnahme – Verdienst wäre angesichts der lamentablen Performance das falsche Wort. Nicht eingeschlossen sind Fringe Benefits u.a. der Unterhalt seiner Prätorianer Garde. Solange die mittelöstlichen Grossaktionäre ihre 7% erhalten, wird sich nichts ändern. U.R, der Thiam intronisiert hat, würden bei dessen Abgang die Argumente ausgehen.

  15. Vielleicht müsste man alle börsenkottierten AG’s in Genossenschaften umwandeln, um so der Stimme der Vernunft (z.B. Mitarbeiter als Genossenschafter etc.) mehr Gewicht geben kann. Solange die geldgierigen Säcke das Sagen haben, wird’s sich nichts ändern. Schickt sie endlich in die Wüste, wo sie hoffentlich weniger Unheil anrichten.

    • Es gibt eigentlich nur 2 Lösungen um diesem Problem Herr zu werden.
      1) Alle Mitarbeiter künden und niemand bewirbt sich für die neuen Stellen. Mal sehen wie TT und die Topmänätscher sich schlagen.
      2) Jeder Kunde zieht sein Geld ab und zwar sofort.
      Das wären dann die letzten 15 Mio gewesen die er von der CS kassiert hat.
      Aber leider passiert Werder 1 noch 2 und solange die Leibeigenen genug zum Essen und Hoffnung auf den Honigtopf haben, bleibt alles so wie es ist.

  16. Wo Rauch ist, ist auch Feuer. Hoffen wir vorerst einmal, dass das Feuer im Rauch erstickt und die Zahl 15 Mio. sich in Asche auflöst. Allerdings befürchte ich, dass Thiam’s Bezüge wohl in der Gegend von 10 bis 15 Mio. zu stehen kommen. Bezahlt würde der Bonus einerseits von den vielen Tausend Mitarbeitern, die für eine gleiche Leistung 20 bis 30 Prozent weniger Bonus erhalten haben als im Vorjahr und andererseits von den vielen Entlassenen. Ich frage mich, wie lange die masslose Gier der Manager noch toleriert wird?

    • an der GV wird alles von anderen gierigen Non valeurs (inkl. Pensionskassenvertretern) durchgewunken. TT und insbesondere UR sollten sich schämen und freiwillig zurücktreten und hoch anständigen Leuten Platz machen . Den Finanzplatz CH wirds in einigen Jahren nicht mehr geben dank EWS, geldgierigen, charakterlosen Top Managern, und der ganzen Linken Mainstream-Politikern inklusive deren Wasserträgern (FDP, CVP, BDP und teilweise auch SVP).

  17. „. . . . warum soll er dafür viele Millionen Entschädigung erhalten?“
    Er wird für den angerichteten Schaden „entschädigt“. Wer zum Teufel kann solch unverschämte Abzocker stoppen? Ich kann’s nicht mehr begreifen . . .

  18. Wer hat je behauptet, es bestünde eine Korrelation zwischen Leistung und Entlöhnung in den Topetagen der CS (oder UBS)?!?
    Die neue Elite saugt solange sie kann, hält die RM’s, Juniors und Assistenten an der kurzen Leine und hält diese mit Leerlauf-Listen, grossartig aufgeblasenen Management-Subteams und Web-Based-Trainings auf Trab.
    Verkauft eure Aktien, zieht eure Gelder ab und macht Druck auf eure PK’s, diese Titel abzustossen. Alles andere ist useless.

  19. Herr Hässig was soll dieser kritische Unterton 😉
    Schliesslich hat Thiam bei fast allen Mitarbeitern den Bonus um mind. 30 % gekürzt. Da ist es bloss recht und gut, wenn er sich einen ehe knapp bemessenen Lohn/Bonus auszahlen lässt. Schliesslich ist die Bank ja für die Zukunft hervorragend positioniert.

    • Für solide und gesunde Unternehmen gilt: Bonus gibt es nur bei nachhaltigem Geschäftserfolg. Es kann nur das verdient werden, was auch vorher erwirtschaftet wurde.
      Wo liegt der nachweisliche Erfolg der CS?
      Bitte um Antworten vom Management. Danke

    • @Hans das ist bei Banken eben ein wenig anders. Es ist schon ein Erfolg wenn man vor Gericht weniger Bussen bezahlen muss als veranschlagt und Rückstellungen auflösen kann.

  20. Wenn das mit dem Lohn nur annähernd korrekt sein sollte (ich habe allerdings keinen Zweifel), dann kann man dem Titel in der NZZ von dieser Woche nur zustimmen: Die Armut Afrika’s rührt von deren Elite her“. Im Rahmen der interkontinentalen Hilfe füttert nun die CS einen „Armen“ in der Schweiz durch.

    • Bestens und korrekt geschrieben Herr Paul Müller. Ich habe den NZZ Artikel ebenfalls gelesen und stimme Ihnen zu. Besser als mit dem Satz „Die Armut Afrika’s rührt von deren Elite her“ könnte man das Treiben der „sog. Elite, eigentlich Bagage“ nicht beschreiben !

  21. Hätte, wäre, könnte…warte doch einfach eine Woche, bis die Zahlen draussen sind. Solche reisserischen Texte mit Halbwahrheiten und reinen Spekulationen sind in der untersten Schublade des ‚Journalismus‘ anzusiedeln.

    • @ Road Burner:,Da ist wahrlich noch einer der auf dem Wasser laufen kann‘ ??? . Glückwunsch ? und reichlich Scheuklappen für die nächsten Wochen ???!

    • Schon mal etwas vertiefter überlegt, worum es sich bei „Inside Paradeplatz“ handelt? Genau. Vorschlag: bleib doch einfach bei finews, wenn du den durch die Anzeigenschalter finanzierten und schöngefärbten Schnee von gestern lesen willst.

  22. Eine solche Leistung bedeutet Entlassung. Verantwortlich dafür ist auch VR-Präsi und Rechtsmann Rohner. Die CS braucht dringend einen Neuanfang. Sondercrew muss entsorgt werden. Eigentlich müssten die beiden 15 Mio. an die CS zahlen, für diese gnadenlose Wertvernichtung. Ein Blick auf den Aktienkurs genügt.

    • Mein Gott Leute TT kann doch nichts dafür. Die Altlasten und Risiken sind doch von seinen Vorgängern. Seine Strategie Herbst 2015 haben sowieso die Mackies entworfen und dafür kann er auch nichts wenn der Markt Asien nicht boomt wie er sollte. Da er an nichts Schuld ist, was das Management im übrigen bei negativem Geschäftsverlauf nie ist, hat er auch einen fetten Bonus verdient. Schliesslich hat er sein gut bezahltes Jöbli bei der Prudential für die Titanik CS aufgegeben. Dieses Risiko muss auch entschädigt werden wenn man ins eisige Meer versinken könnte (reine Ironie)

    • Was uns wieder einmal zur Frage führt, weshalb die MbO’s beim Top Management einfach nicht greifen. Wie ist es möglich, dass sowohl bei der UBS wie auch bei der CS die finanziellen Resultate nicht berauschend sind und die VRP’s und CEO’s trotzdem Lohnsteigerungen und falls dem nicht so keine Lohneinbussen verzeichnen. Angenommen, Thiam und/oder Ermotti legen im 2017 ein super Resultat hin und verdoppeln den Gewinn, wie soll man dieses Resultat belohnen, wenn schon bei einem schlechten Resultat das Maximum bezahlt wird?

    • Ich frage mich wo da die Verwaltungsräte bleiebn oder müssen diese still sitzen weil diese ebenfalls viel zu viel für ih Mandat erhalten?