Rohners Zerlegung der Credit Suisse

Präsident schüttete seit 2012 22 Milliarden Boni und Dividenden aus – Gleichzeitig gabs null Gewinn – Schulden explodieren.

Der Präsident der Credit Suisse, Urs Rohner, ist verantwortlich für das Überleben der systemrelevanten Grossbank.

Umso erstaunlicher sind Rohners Taten. Seit 2012 hat der Kapitän des CS-Tankers Boni für sein Management und Dividenden für seine Aktionäre von 22 Milliarden Franken abgesegnet.

Dieses Geld macht mehr als die Hälfte des Eigenkapitals aus. Es floss in Cash ab, oder es gab dafür Aktien der CS.

Also entweder ging es der Bank an die Substanz, oder dann sank der Wert pro Aktie.

Wer in 5 Jahren 22 Milliarden Franken an Boni und Dividenden vergibt, der sollte ein gewinnträchtiges Unternehmen leiten.

Die UBS beispielsweise sagt, dass sie von ihrem Gewinn 50 Prozent an die Aktionäre, sprich die Eigentümer, ausschüttet.

Bei 6 Milliarden Dividenden, welche Rohner den Eigentümern der CS seit 2012 geschenkt hat, würde das heissen, dass die Bank kumuliert 12 Milliarden Gewinn bräuchte.

Tatsächlich sieht die Lage aber anders aus.

Die CS machte in den letzten 5 Jahren unter Rohners Oberleitung insgesamt keine Milliardengewinne.

Sondern ein leichtes Minus von 100 Millionen.

Das führt zu einem speziellen Befund. Die CS, die notorisch zu wenig Kapital hat, macht über eine mittlere Frist von einem halben Jahrzehnt null Gewinn.

Gleichzeitig schüttet sie Milliarden an Dividenden aus. Von den Boni für ihr Topmanagement ganz zu schweigen.

Die Folge ist mathematisch. Das Eigenkapital wird nicht grösser. Zuletzt sank es gar; dies trotz ständigen Kapitalerhöhungen – von einer solchen ist nun wieder die Rede.

Es handelt sich somit um eine Firma, die im Extremfall vom Schweizer Steuerzahler gerettet werden muss, die aber nicht bereit ist, selbst Vorsorge für diesen Extremfall zu leisten.

Die CS führt sinkende Risiken ins Feld. Gewichtet sei die Kapitalquote gestiegen, von 9,3 Prozent im 2012 auf 11,6 aktuell.

Statt dass Rohner dafür sorgt, dass seine CS Reserven aufbaut für Notzeiten, lässt er zu, dass die grossen Aktionäre aus dem Nahen Osten und aus den USA jedes Jahr viel Dividende erhalten.

Die hohen Boni und die eindrücklichen Dividenden für das Management und die Aktionäre sind die grosse Konstante unter der Präsidentschaft von Urs Rohner.

Dies bei einem Null-Ergebnis in der mittleren Frist.

Rohner selbst kommt damit auch auf seine Rechnung. In den letzten fünf Jahren hat der CS-Oberbefehlshaber 21 Millionen an Honoraren eingestrichen.

Im Schnitt also 4,2 Millionen pro Jahr.

Damit das Ganze irgendwie aufgeht, muss Rohner zwei Dinge vornehmen. Zum einen muss er sich ans Eingemachte der CS machen.

Zum Anderen braucht er immer mehr Geld von aussen.

Beides ist bei der CS in vollem Gang. In der grossen Kapitalkrise von 2012, als die Nationalbank ultimativ mehr Eigenmittel von der CS-Führung forderte, verkaufte die Bank viel Tafelsilber.

Zentrale Liegenschaften wie der grosse Handelsraum im Zürcher Albisgüetli, der alte Volksbank-Hauptsitz an der Bahnhofstrasse und der frühere Sitz der Banktochter Hofmann wurden für gegen eine Milliarde verkauft.

Es handelt sich um den Griff in die Substanz. Die Top-Liegenschaften ohne Headquarter und Edelhotel am Paradeplatz landeten in neuen Händen, die weniger gut verkäuflichen blieben als Ladenhüter zurück.

Gleichzeitig machte die CS unter Rohner massiv mehr Schulden. Das zeigt sich bei den ausgegeben Anleihen.

2012 betrugen diese Schulden 148 Milliarden Franken. 2016 waren es 193 Milliarden.

Plus 45 Milliarden Franken, ein Ausbau um knapp ein Drittel.

Mehr Schulden, weniger Immobilien – so das Fazit.

Kapitän Rohners Haus vibriert.

Kommentare

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  1. Der Artikel bringt in nüchterner Weise eine starke Argumentation auf. Die Reaktion darauf erfasst auch die Emotionen und im Vokabular meiner Elterngeneration hätte mein Vater in Bezug auf Verwaltungsrat und Management sicher entrüstet und kopfschüttelnd gesagt: „Das sind schlimme Leute“! In meinem Vokabular sind es Profiteure, du zwar der folgenden Art: PARASITUS INPUDENS INUTILIS SAPIENS. Ich stelle mir vor: Sie besetzen die Schaltzentrale des Unternehmens-„Körpers“ und saugen soviel Lebenssubstanz für sich ab, wie es nur geht (inpudens), schwächen dabei den Wirt-Organismus (inutilis) und springen dann ab, falls dieser zu sehr ins Wanken käme, was sie möglichst gerade noch zu verhindern trachten (sapiens).
    Klar, wenn alles ins Gute dreht, dann mag es sein, dass auch der Körper wieder an Saft gewinnt. Ganz irrational sind die Leute eben nicht. Aber ich würde gerne hoffen, dass der Körper diese Abzocker loswird, bzw. das Unternehmen sich so ausstattet, dass es ohne Eindringlinge (besser) lebt. Das braucht noch viel Transformation!
    Als Kunde, mit-belastet durch immer teurere Gebühren – bleibt mir im Hier und Jetzt die Entscheidung wie weit ich mitgehen will. Als Aktionär: Bin ich nicht, denn mir ist das so geführte Unternehmen zutiefst zuwider!

  2. Der Artikel bringt in nüchterner Weise eine starke Argumentation auf. Die Reaktion darauf erfasst auch die Emotionen und im Vokabular meiner Elterngeneration hätte mein Vater in Bezug auf Verwaltungsrat und Management sicher entrüstet und kopfschüttelnd gesagt: „Das sind Verbrecher“! In meinem Vokabular sind es Parasiten, du zwar der folgenden Art: PARASITUS INPUDENS INUTILIS SAPIENS. Ich stelle mir vor: Sie besetzen die Schaltzentrale des Unternehmens-„Körpers“ und saugen soviel Lebenssubstanz für sich ab, wie es nur geht (inpudens), schwächen dabei den Wirt-Organismus (inutilis) und springen dann ab, falls dieser zu sehr ins Wanken käme, was sie möglichst gerade noch zu verhindern trachten (sapiens).
    Klar, wenn alles ins Gute dreht, dann mag es sein, dass auch der Körper wieder an Saft gewinnt. Ganz irrational sind die Biester eben nicht. Aber ich würde gerne hoffen, dass der Körper diese Geldsauger loswird, bzw. das Unternehmen sich so ausstattet, dass es ohne Parasiten (besser) lebt. Das braucht noch viel Transformation!
    Als Kunde, mit-belastet durch immer teurere Gebühren – bleibt mir im Hier und Jetzt die Entscheidung wie weit ich mitgehen will. Als Aktionär: Bin ich nicht, denn mir ist das so geführte Unternehmen zutiefst zuwider!

  3. Wir regen uns hier alle auf. Aber die Banker können ja nur darum so einen Zirkus aufführen, weil sie von der Politik und den Medien gestützt werden. Sie werden gestützt, weil das Bankensystem alle diese Knechte über viele Kanäle vergütet und ihnen Perspektiven auf eine Senior Anstellung (Pressesprecher etc.) gibt. Das System der Abhängigkeiten muss und kann nur noch radikal beseitigt werden.
    – Annahme der Vollgeldinitiative
    – Banken müssen 20% harte Eigenkapitalquote aufbauen
    – Trennbankensystem einführen
    – Bussgelder müssen als Einnahmen verbucht werden
    – Medien erhalten kein Geld mehr vom Staat
    – Alle Parteien und Parlamentarierier müssen sämtliche Einnahmen offen legen

  4. Der Zweifel an der Menschheit kommt einem allein schon aus der Beobachtung, dass Unternehmer einer Bank ihr Geld anvertrauen, die es nicht einmal schafft sich selber zu beraten.

  5. Rohner ist das Säuhäfeli und TT das Säudeckeli der CS und Marcel Du Pont in seinem „Bereich“ anscheinend beides zusammen.

  6. Systemrelevante Banken mit grundlegenden strukturellen Defiziten rettet man nicht. Man lässt sie bewusst eingehen – alles andere wäre eine noch viel schädlichere Verzerrung eines an sich schon überplanten Sektors.
    Hat überhaupt noch jemand bei der CS den Draht zu Bern bei so viel freizügigen Personen, die auf die Schweiz sonst nur e füechte Dräck geben?

  7. So geil! Muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Kapitalerhöhung, um Boni und etwas Dividenden auszuzahlen…(und damit auch Altaktionäre, die den ganzen vom Management veranstalteten CS-Shit der letzten Jahre erleben „durften“, die neben Tiefstkursen nun auch noch eine Verwässerung der Anteile miterleben müssen…).
    Das sind ja fast schon irrwitzige Verhältnisse, und der CH-Steuerzahler liefert dazu noch eine Gratisbürgschaft. Dümmer geht’s nimmer.

    • Genau. Dümmer gehts nimmer! Und dann haben wir noch viele Schnorris, die alles schönreden und von wegen „freier Marktwirtschaft“ und sonstigem Unsinn erzählen!

  8. Wieso ärgern sich hier alle so sehr? Die Big-Boys wie Rohner sind finanziell zu 200% abgesichert und schauen in aller Ruhe zu beim Niedergang. Sie haben ihre Schafe im Trockenen und was nach ihnen kommt, ist solchen Menschen wohl egal. Er und seine Festival Freundin Nadja lieben das Rampenlicht und das ist für einen sogenannten Top-Banker nicht adäquat aber er liebt es einfach, weil er sonst recht blass und langweilig wirkt. Eben ein richtiger Banker ohne Ausstrahlung aber viel Geld.

  9. Eigentlich wäre es uns Durchschnittsbürgern egal, was die Banken so tun oder auch nicht tun – auch wenn man sich an den unverschämt hohen Bonis und Salären enerviert. Da aber die Risiken auf den Bürger und Steuerzahler sozialisiert werden, kann es uns nicht mehr egal sein – wir müssen direkt und/oder indirekt ein Mitspracherecht haben: „Bürger, tut Euch zusammen“. Für mich besonders störend ist, dass die Credit Suisse neues Eigenkapital (also Cash) sucht respektive dringend benötigt und dabei gleichzeitig und kontinuierlich Dividenden und ausschüttet anstatt wie jedes andere Industrieunternehmen auch die Eigenkapitalbasis durch zurückbehaltene Gewinne stärkt – eigentlich ein Skandal! Auch störend ist, dass die Bank offenbar noch immer einen sehr hohen Bestand an sog. Level 3 Assets haben soll (also Aktiven, die nicht bewertbar sind, da bspw. heute gar kein Markt mehr dafür existiert), diese aber nicht wertberichtigt (da sonst das verbleibende Eigenkapital dahinschmelzen würde und somit keine Dividenden und Bonis mehr bezahlt werden könnten).

  10. Herr Hässig. Hören Sie auf mit solchen Hass-Kommentaren!
    Sie bringen niemandem etwas Positives. Nun gut, vielleicht Ihnen, indem Sie ein paar Leser, die auch stets nur negativ denken, mehr bekommen.
    Kommt mal, nur einmal, ein positiv besetzter Artikel von Ihnen? Fehlanzeige

    • Das die „Buurli’s us Appezäll“ wie FDP Vertreter Merz und Caroni keine Freude an der Berichterstattung von Lukas Hässig haben kann ich sehr wohl verstehen.

      Tatsache aber ist, dass IP Themen, Fakten und Probleme anspricht, welche von den meisten Medien ignoriert werden. Wäre sonst die Millionenabfindung für das Konkurenzverbot von Vasella je bekannt geworden?
      Danke Herr Hässig und machen Sie weiter so.

    • Buurli. Warte gespannt auf Ihre vielen konstruktiven und fundierten Vorschläge, wo denn die Protagonisten irgendwelche Themen tatsächlich „positiv besetzen“ und sich darüber auch in dieser Weise berichten liesse.

    • @buurli: Wie um’s Himmels Willen soll denn das gehen? Ein positiver Bericht übrr eine Bsnk?

  11. Die Bank wird langsam nach unten geschickt oder es gibt eine Uebernahme wo das Management nochmals kräftig absahnt.
    Habt Ihr CS Leute nocht nicht verstanden, habe es hier schon mal erwähnt, STREIKT , legt eure Arbeit nieder.

    Cheers,

  12. Wetten dass, diese CS innerhalb der nächsten 24 Monaten aufgibt bzw. Zusammenbricht! SNB und Eidgenossenschaft werden diesem Bankrott kein Geld nachwerfen. Vor dem Implodieren kommt noch das dämliche Imponieren…… Kunden sollten wissen, dass nur CHF ? tausend pro Haushalt vom Gesetzgeber gesichert gelten.

    • Und das bloss bis zu einer totalen Maximalsumme von 6 Milliarden über das ganze CH-Banksystem…

  13. Where is the Monitor -Barofsky-report? CS shareholder have paid 300m for this report. When do we get to read the critique of Rohner and Cerutti?

  14. Es ist schlicht unglaublich was Herr Rohner bei der CS veranstaltet.
    Als Jurist müsste er wissen, dass der VR
    a) dem Unternehmen verpflichtet ist, nicht irgend einem Aktionär – Dividendenausschüttungen bei gleichzeitiger Kapitalknappheit und Betriebsverlusten somit ein „no-go“
    b) gemäss Gesetz die „Oberleitung der Gesellschaft“ innehat und sich somit niemals mit der Inkompetenz des Managements entschuldigen kann
    Was schliessen wir daraus?
    Herr Rohner sieht sich als Jurist über dem Gesetz! Und er gibt sich und dem ganzen VR die denkbar schlechtesten Noten! Bin gespannt, wie lange einzelne institutionelle Investoren (nicht die Araber, die haben ihn ja am Gängelband) sich das noch bieten lassen…

  15. Hört doch mal auf euch aufzuregen und macht was dagegen! Das ist nirgendwo so einfach wie in der Schweiz! Ich erkläre es euch gerne:
    1) Initiative lancieren mit einer entsprechenden Aktienrecht Revision
    2) 100,000 Unterschriften sammeln
    3) abstmmen lassen
    Et voila! Falls ihr rat braucht, wendet euch an herr minder, der hat Erfahrung.
    Das ist der weg wie es geht! Dieser tip ist gratis!

  16. Ich schreibe zum xten Mal: vergesst die FINMA, die schreitet erst ein wenn die CS sichtbar brennt. Alle Schweizer Banken sollen unter amerikanische Aufsicht, zum einen, und ich gehe eine Wette ein, spätestens 2019 übernimmt Gut als VRP, bis dahin scheffelt Rohner und andere noch Dutzende von Mio. Anschliessend geht UR ins Filmgeschäft, Schwerpunkt Trickfilme!

  17. Heute fragte mich ein Freund, ob der Rohner lese, was wir über ihn schreiben. Antwort: Natürlich liest dieser Master of the Universe das nicht, sonst könnte er nicht schlafen und würde er all das nicht tun! Dasselbe gilt natürlich auch für den TT! Wer lässt es zu, dass sie die CS wie eine Zitrone auspressen und dann die Schale, als „systemrelevant“ den Steuerzahlern vor die Füsse werfen? Unsere „Wirtschaftskapitäne“, der Bundesrat, Ständerat, Nationalrat… Alles auch abgehobene Masters of the Universe! Für diese sind wir „Normalos“ Mittel zum Zweck.
    Die Masters of the Universe wollten damals die Swissair nicht retten. Die Normalos sollen das nächste Mal aber auch keine Bank retten!

    • Herrlich, der Pöbel und seine Tagträume.

      Frage: Schaut der Elefant runter, wenn er eine vollständige Ameisenkolonie mit einem Tritt flacht macht und sie zerstört?

      Nein, denn sonst könnte er nicht schlafen!

      Sagte eine Ameise den anderen….

    • Das erste vernünftige Kommentar von mcp. Das scheint genau das Problem zu sein: Die Verachtung, die sie den eigenen Mitarbeitern entgegenbringt. Diese resultiert aus einem sehr unheilvollen Pakt und dem Irrglauben, das der Zweck (wie scheffle ich Möglicht viel Geld) die Mittel heiligt. Das Ergebnis kann man besichtigen

  18. Oben wird über Jahre schon abkassiert und unten werden die über Jahre treuen, vor allem ältere Mitarbeiter ab 50 Jahren auf die Strasse gestellt und ihrem Schicksal überlassen. Grauenhaft was hier abgeht und alle schauen zu. Unanständig. Wann schreiten hier der Bund ein? Ich denke erst dann, wenn die Steuerzahlwr wieder alles ausbaden dürfen und zahlen.

    • Nochmals für die ganz langsamen Ü 50ger. Der Steuerzahler (von denen wohl der überwiegend grösste Teil der Beiträgr aus den hier täglich geblamenten Bankernkreisen kommen) hat in der Schweiz noch nie auch nur einen Franken bezahlt. Die ‚armen‘ Ü 50ger haben während Jahrzehnten einen guten Lohn und einen sicherem Arbeitsplatz von diesen ach so bösen Banken erhalten. Um nicht sämtliche x tausend Arbeitsplätze zu riskieren, müssen nun einige dran glauben. Wo/weshalb soll hier der Bund eingreifen? Was genau ist daran unanständig? Die Ü 50ger würden auch auf die Strasse gestellt, wenn Thiam 0.- Bonus bekommen würde.

    • Ted Tumbler Es sind nicht alles Grossverdiener die bei den Banken arbeiten und nicht jeder bekommt Tausende Franken Bonus. Ich spreche von den Arbeitern die alle 3-4 Jahren vielleicht mal CHF 1000.00 Bonus erhalte wenn überhaupt und für ganz normalen Löhnen im unteren Tausenderbereich arbeiten. Aber ich denke, mit Ihnen gross zu diskutieren bringt nichts.

    • @ Peter B.: Typisch für die Ü50 Generation – sobald ihnen die Argumente ausgehen „bringt diskutieren“ nichts mehr. Nochmals für Sie auf den Punkt gebracht: Sie haben jahrelang eine Anstellung bei einem privaten Unternehmen mit relativ gutem Lohn genossen – wahrscheinlich, weil Sie sich gut ausgebildet und um eine Stelle bemüht haben. Genauso ist es in der Marktwirtschaft, Sie haben nicht ein Anrecht auf eine Stelle, auch nicht vom Staat. Was erlauben Sie sich, so etwas zu fordern? Passt Ihnen das politische System nicht, dann engagieren Sie sich gefälligst (bitte aber vorher sich historisch informieren). Ihre Eltern haben sich als erste Nachkriegsgeneration durchgekämpft und Sie als sorglose 60-er Jahre Kinder vom steigenden Wohlstand in der Schweiz, besonders durch Banken, profitiert. Kommt von dort, dass Sie Ihre Selbstverantwortung vergessen haben, kommen von dort Ihre unverschämten Forderungen? Was haben Sie denn mit Ihrem Lohn über die Jahre gemacht? Haus, Hypothek, Kinder, Ferien, TV-Anlage, Auto…? Wo waren Sie, als es um das Halten des Schweizer Bankgeheimnisses (und tausender Arbeitsplätze) ging? Wo waren Sie, als die Banken von ausländischem, opportunistischem Management unterlaufen worden sind? Genau, passiver Mitläufer, scheinheiliger Profitierer, ängstlicher Tolerierer und naiver Zuschauer. Jeder Generation seine Zeit. Lernen Sie von nun an einfach und simpel zu leben, seien Sie vielleicht wirklich einmal glücklich, und hören Sie auf hier rumzujammern.

    • Peter B. Um genau diese Arbeiter geht es doch! Ein paar wenige werden auf die Strasse gestellt, aber Tausende andere behalten dadurch ihren Job. Wer hier immer wieder schreibt, dass unten gespart wird, damit oben die hohen Boni ausbezahlt werden können, hat es schlicht und einfach nicht begriffen. Die Boni sind verglichen zur gesamten Lohnsumme ein Fliegenschiss. Ihr habt es alle selber in der Hand. Arbeitet euch hoch oder gründet euer eigenes Unternehmen und macht es besser anstatt hier aus Missgunst, Neid und Unwissenheit andere Leute zu diffamieren.

    • Blame the pension fund managers wo have completely failed their duty to protect the interests of the insured.
      It is a shame what is happening with CS: what the board has been doing during the last year is plainful taking profit

  19. Man spricht hier vor allem über sein Versagen als Manager und die masslose Bereicherung in einer Zeit von grossen Verlusten und Milliarden an Bussen.
    Noch schlimmer aber finde ich, dass er im Steuerstreit mit den USA alle, wirklich alle allein gelassen hat. Kunden, Mitarbeiter und andere CH Banken, alles nur um von seiner Rolle als verantwortlicher Rechtschef und VRP abzulenken.
    Absolut keine Verantwortung übernehmen und dafür mit einer weissen Weste herumlaufen.

    • He should have been fired years ago for the US-case. Being the head of legal he knew exactly what was happening (and if he did not know, should have been fired because of that).
      In order to protect himself and his friends the bank had to pay a much bigger fine than necessary

  20. In 5 Jahren 22 Milliarden an Boni und Dividenden ausschütten und gleichzeitig immer neues Kapital suchen (Kapitalerhöhungen und Verkauf von Tafelsilber). Ich hole Geld beim Aktionär und zahl es als Managerboni wieder aus. Das ist einfach nur noch krank. Wann schreitet hier die FINMA ein ? Wird die CS das überleben ? Herr Rohner hat von richtigem Unternehmertum absolut keine Ahnung und die Mc Kinsey Typen holen sich riesige „Beratungsgebühren“ ab.

  21. Man kann es nicht mehr hören/lesen … Dabei ist die Lösung ganz einfach:
    1. Steuerprogression (Steuersatz 80% auf Einkommen aus unselbständiger Arbeit > 1 Mio, 90 % bei Einkommen > 3 Mio, und 95% bei > 5 Mio).
    2. Total Compensation nur noch bis 0.5 Mio pro MA als Aufwand absetzbar
    3. Verbot staatlicher Rettungsmassnahmen in die Verfassung

    Aber solange wir die bürgerliche Mehrheit im NR und BR haben, werden wir wohl zusehen müssen, wie die CS bis auf den letzten Tropfen ausgesaugt wird.

    • Und wenn nur nur SLO’s in den Räten hätten, wäre es bestimmt nicht besser weil denen ist ihr Portemonnaie auch am nächsten . . . .

  22. Sehr geehrter Herr Hässig
    Vielen Dank für Ihren interessanten Beitrag. Darf ich dazu folgendes anmerken:
    1. „Ehre, wem Ehre gebührt!“ – ich denke, dass Sie Herrn Rohner Zuviel Aufmerksamkeit widmen. Er ist höchstens Gallionsfigur eines als „Schweizer Grossbank“ bezeichneten Finanzinstituts.
    2. Die Fäden ziehen bei der Credit Suisse ganz andere Persönlichkeiten – betrachten Sie nur einmal die geografische Verteilung der Aktien.
    3. De facto ist die Credit Suisse eine internationale Bank, ausgestattet mit der kostenlosen Garantie der Schweiz.
    4. Angenommen, ich wäre genügend vermögend und möchte eine bedeutende Bank kaufen. Aus Sicherheitsgründen würde ich gemäss Alinea 3 (auch) eine schweizerische Bank erwerben. Man erwirbt eine weltweit vernetzte Bank, und die Aktien sind de facto mündelsicher.
    Freundliche Grüsse

  23. Wieso soll diese ausländisch beherrschte Bank von der Eidgenossenschaft, d.h. uns Steuerzahlern gerettet werden? Wenn hier noch ein Schweizer dabei sein sollte, ist er schlicht selber schuld. Genug Zeit um wegzugehen hat es ja reichlich gegeben.

  24. Zu beachten wäre bei all den Zahlen vor allem noch, dass in diesen Jahren die Boni der normalen Mitarbeiter massiv gekürzt wurden. Noch schlimmer ging es den Angestellten welche ihren Job verloren haben. Weiter wurde ein Grossteil des Tafelsilbers verschachert um die Kapitaldecke zu erhöhen. Im gleichen Atemzug wurden die Saläre und Boni des Managements massiv erhöht. Der Aktionär, welcher als Investor das Risiko trägt erhielt an Dividenden ca. 30% der gesamten Ausschüttungen. 70% gingen in Form von Boni an die Angestellten.
    Viele der horrenden Bussen hat Rohner als früherer General Counsel zu verantworten.
    Das er immernoch als VR Präsident amtet hat er wohl bloss den super interessanten COCO’s Konditionen für die Hauptaktionäre zu verdanken. Diese halten werden durch diese wenigstens teilweise für die miese Aktienkursentwicklung entschädigt. Die Hauptlast tragen einmal mehr die Kleinaktionäre und Pensionskassen, welche von den COCO’s ausgeschlossen sind.

  25. Unfassbar! Rohner und Co. lassen die Bank ausbluten und haben diesen desaströsen CS-Aktienkursverlauf seit 2012 allein zu verantworten.
    16,3 Mrd. CHF Boni seit 2012 für 48’200 Mitarbeiter (CS gesamt) bedeutet:
    Pro Kopf 338’000 CHF (!) Mit welcher Begründung denn bitte? Weil der Aktienkurs sich so hervorragend entwickelt hat? Weil die CS seit 2012 so kundenfreundlich geworden ist und die Kunden-Gebühren reduziert hat und so viel Zinsen an die Kunden zahlt? Weil halt jeder Mitarbeiter der CS 338’000 CHF Boni über die Jahre braucht, oder weil die Fixsaläre im Branchenvergleich so tief sind bei der CS? Die CS Aktie stand vor ein paar Jahren noch bei über 80 CHF. Ich habe mein halbes Vermögen mit CS Aktien verloren, der Kurs steht aktuell bei 14,70 CHF. Bevor der Kurs nicht wieder die alten Levels erreicht hat, sollten Management und Mitarbeiter von ihren völlig überrissenen Fixlöhnen (in Relation zu ihrer Arbeits“leistung“) und Titeln zurückgestuft werden und die Boni auf Null gesetzt werden. Rohner hat einfach nichts gelernt, er hat jahrelang die KirchGruppe/ ProSieben Sat1 bis zur Insolvenz von Kirch nach unten geführt und ist dann aus München nach Zürich abgehauen, um hier wieder die gleichen Management- Fehler zu begehen:

    „Der Getriebene: Urs Rohner hat die Stürme der Kirch-Insolvenz nach außen hin unbeschadet überstanden. Der gebürtige Schweizer sitzt auf dem Chefsessel von Pro Sieben Sat 1, als sei nichts gewesen. Dabei wird seit seinem Amtsantritt vor gut drei Jahren viel über die Zukunft des spröden Juristen spekuliert. Insbesondere in Bankenkreisen gab es zuletzt Unmut über den Manager.“
    „Fehlender Durchsetzungswille, ungenügende, strategische Weitsicht (!!) und zu wenig Erfahrung in der Medienbranche werden dem früheren Wirtschaftsanwalt vorgeworfen. Auch intern ist Rohner geschwächt. Marktführer RTL hängt seine beiden wichtigsten Sender, Sat 1 und Pro Sieben, zunehmend ab. Zuletzt scheiterte der TV-Boss mit dem Versuch, die Chefs seiner Sender Pro Sieben und Sat 1 abzusetzen.“
    Quelle: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/profil-im-streit-um-das-kirch-erbe-verfolgen-alle-beteiligten-ihre-eigenen-interessen-ein-pokerspiel-mit-vielen-gewinnern/2263784.html

    • Als ob Sie in ein New Economy-Unternehmen, oder in eine Bananenrepublik investiert hätten …

    • „Ich habe mein halbes Vermögen mit CS-Aktien verloren“ – sorry Demuth, 2008 hat man euch Grännis noch ein wenig bemitleidend Aufmerksamkeit geschenkt, mittlerweile seid ihr nur noch lächerlich. Wer über die Hälfte seines Vermögens in eine Aktie investiert hat, der ist schlicht und einfach von Gier getrieben und versteht von investieren nichts. Auch wenn Sie das vetraulich auf Anraten ihres Bankers gemacht haben – die Märkte und das Unternehmensrisiko sind schlussendlich ihr Risiko. Also hören Sie endlich auf zu flehnen und geben Sie Ihr Geld lieber zum Wohle Ihrer Familie aus als ständig mehr nachzurennen.

    • „Ich habe mein halbes Vermögen mit CS Aktien verloren“.
      Aber aber! Haben Sie von der Regel schon gehört, dass man nicht alle Eier -auch nicht die Hälfte!- in denselben Korb legen soll?

  26. Rohner ist auch für die ganzen Rechtsfälle und Bussen verantwortlich! Bevor er VRP wurde, war er Rechts-Chef und verantwortet auch das ganze Compliance Debakel! Traurig, und die Aktionäre schauen weiterhin tatenlos zu……

  27. Lieber Lukas
    «Die grossen Aktionäre aus dem Nahen Osten» brauchen eben «viel Dividende» – man hat ja seine Hobbies: http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/die-katarconnection-des-islamischen-zentralrats/story/21917673

    Wenigstens ist das (angeblich CS-finanzierte) „Dolder Grand“ inzwischen vom Al Thani-Clan geräumt worden, und auch im CS-VR verabschiedet sich der Clan-Vertreter J.J. Al Thani «diskret» ….

    https://insideparadeplatz.ch/2016/07/19/auszug-aus-dem-paradies/

    http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/zuercher-monopoly/story/29083757

  28. Das Ganze wird so enden wie in Brasilien der Odebrecht-Skandal. Die Schweiz wird jegliche Reputation verlieren.

    Es ist wirklich ein Skandal, wo bestimmte Aktionäre, in Kumpanei mit korrupten Pensionskassenverwaltern, die anderen Aktionäre und das Unternehmen ausnehmen!

    Beim Untergang der SwissAir meinte FDP-Vorort-Gerold Bührer, dass das Ansehen der Qualität des Schweize Management leiden würde (falls der Staat nicht eingreift). Ca. so war es damals.

    Wir sollten der Wahrheit ins Gesicht sehen: hier explodiert bald ein Riesenskandall, der den SwissAir-Untergang in den Schatten stellen wird!

    Kunden können zur Konkurrenz gehen. Aber Pensionskassengelder gehen dauerhaft verloren! Die Rentner werden vom Statt gerettet werden müssen.

  29. Die einzige Anerkennung, die man dem Hürdenläufer zollen muss, ist der Fact, dass er es trotz der kontinuierlichen Anwürfe von Dreck, der Schlammschlachten und Shitstorms schafft, eine weisse Weste zu behalten!
    Offenbar wäscht CoCo weisser als Omo…!

  30. „too big to fail“ ein Prädikat das verliehen wurde und quasi als Freifahrtschein zur Selbstbereicherung verstanden wird. „Es kann uns ja nichts passieren“, das ist die Denkhaltung. Hier muss der Staat durchgreifen und die Manager in die Pflicht nehmen. Alternativ kann man eine solche Bude einfach hopps gehen lassen. Es wäre endlich Zeit die Hausaufgaben zu machen für die CS wie auch für die Finma. Warum sollte ich als Steuerzahler für einen solche Saftladen eintreten?

  31. Wie schon mehrmals erwähnt. Wir haben es mit einer verurteilten Organisation zutun. Das wissen schon alle nur es wird nichts unternommen? Wo sind unsere Politiker? Die SVP? SP? Und all die anderen Politiker die für’s nichts tun auch Geld erhalten? Geschweige verdienen 😀

    https://de.wikipedia.org/wiki/Credit_Suisse

    Könnte sein das gewisse Politiker selbst ein gewisser Interesse daran haben dass die CS so weiter „funktioniert “ wie bis anhin?

    Aber:
    Eine kleine erste Massnahme wäre das die „normal Kunden“ Ihr Guthaben von der CS weg transferieren.
    Aber nein, ich wette das einige die hier Ihr Senf abgeben noch immer CS Kunden sind und bleiben. 😉

    Aber schön so weiter machen! Damit unsere Kinder in naher Zukunft für einen Job in einer Bank/Versicherung nach Polen oder Indien auswandern müssen!

    „Ironie ON“ Hoffe das in diesen Nationen wenigstens das Klima angenehm ist „Ironie OFF“

    • Was ist der Unterschied zwischen Rohner und Putin? Putin scheffelt die Millionen im Versteckten – Rohner lässt sie sich aufs Konto überweisen.

  32. Die frage ist doch wer überhaupt diese Anleihen kauft? und soviele?
    Für mich klar, die CS pensionskasse und die cs kunden, welche nichts verstehen und die anlagen aufgezwungen werden kaufen die, wer sonst?

  33. Wird langsam langweilig, dieses Abneiden der CS Dividenden- und Bonuskultur. Unbeteiligte haben bei der CS schlicht nix zu melden, ist ein privates Unternehmen. Management und Aktionäre melken die Kuh solange es noch geht. Das Geschäftsmodell ist tot, tausende Banker landen in den nächsten Jahren auf der Strasse. Vielleicht bleibt ein Restgeschäft Schweiz, alles andere verabschiedet sich à la Europabank analog zu UBS nach Frankfurt und Polen. Muss man sich halt vorher überlegen, bevor man einst stolze Schweizer Unternehmen dem Ausland verkauft und ein erfolgreiches Geschäftsmodell rückgratslos aufgibt.

    • Ja, der einzig wirklich darunter leidende ist der immertreue CS-Heino (Mitarbeiter). Der sollte sich endlich auf die Barrikaden stellen: er ist es, der das ganze System am laufen hält und sich freiwillig (!) diesen lebensverachtenden Zuständen unterwirft. Was ist das für ein Leben, wenn man gezwungen wird, tagein tagaus unter Hochdruck dem Kunden lästige Produkte und immer absurdere Admin aufzudrängen, und das alles zum Gewinn des Chefs? Am Sonntag stopft man sich dann noch mit fastfood und Bier vor dem TV zu und schon erwartet einem sinnesleer die neue Woche. Wake up guys!!

    • Nein Herr Meyer, nein! So sehr ich Sie sonst schätze, hier liegen Sie schlicht und einfach falsch! Die CS ist kein privates Unternehmen, welches uns Schweizer nichts angeht. Aufgrund der Irrlehre namens „too big to fail“ geht es uns sehr wohl etwas an, was die CS-Geschäftsführung macht. Denn wir müssen für den Schlamassel geradestehen! Hier müsste im Interesse der Schweiz der Gesetzgeber, die Bankenaufsicht und/oder die Judikative eingreifen bevor es zu spät ist!

  34. Lasst meinen Body und Medienanwalt von Sat 1 in Ruhe und konzentriert Euch lieber auf die Job- und Geldvernichter bei der Ems Chemie.
    Ironie off.

  35. So mal allen zwei, drei Jahre gar keine Boni und den Aktionären dito keine Dividende dann wäre das ultradünne Eigenkapital dieser Bank(en)saniert und intakt. Das müsste ja eigentlich im Interesse des Aktionärs sein Inhaber einer Bank zu sein die gesunden Füssen steht.

    Sie sagen einem auf der Bank immer man müsse das Mindset ändern.
    Also Herr Rohner ändern sie ihr Mindset.

  36. Man darf gespannt sein, ob Rohner auch die „notleidende“ Moçambique-Geheimdienst-„“Finanzierung““ (wohl mit afrikanischen Kleptokraten als Treuhand-Kreditgeber) übersteht.
    Die „Staatsgarantie“ ist ja ungültig und der IWF/Lagarde ist nicht so begeistert …
    Und Mark Libor Branson hat den Fall «auf der langen Bank» und den Kopf eingezogen …..

  37. Wissen Sie, was mich an Ihrem Artikel richtig ankotzt?! Heute ein kleiner Aufschrei, morgen Business as usual…. Und das Geld fliesst weiter in dessen Brieftaschen….

  38. Ich lese ständig, dass Rohner unfähig sei! Darf ich aber fragen, warum denn dieser noch in seinem Amt ist? Ist das einfach wegen dem Filz?

    • Ja, und alle schauen zu.
      FDP Ständerräte wie Gutzwiler und Noser in den Verwaltungsräten bei der Credit Suisse/Clariden mit entsprechender Vergütung, ehemahliger Finma Topkader landen in der Geschäftleitung der Kiehlholz/Rohner Konzernen usw. usw.

    • ja, da wirds mer ja grad echli kötzlig. De Herr Rohner isch scho nöd so nett. Wenigschtens häter gnueg zesse.

  39. Mir fehlen passende(re) Worte für solchen Fischzug bei den Aktionären. Diese schlafen weiter als willfährige Hehler. . . . Wann kommt der Aufstand?

    • Nein, nein, die schlafen gar nicht, die feiern Feste und lassen die Puppen und Cocos tanzen….10% sind doch nicht schlecht, oder?

    • Wir hocken alle auf einen Vulkan…
      Es wird zu spät sein, wenn wir es begriffen haben

  40. „Wer in 5 Jahren 22 Milliarden Franken an Boni und Dividenden vergibt, der sollte ein gewinnträchtiges Unternehmen leiten.“

    Das tut er ja. Wie Sie ja selber schreiben, 22 Milliarden würde ich als ziemlichen Gewinn für die Leitung bezeichnen, oder? Gut, aus meiner Perspektive ist dies kein Grund meinen Caran d’Ache Gothica Pen in die Hand zu nehmen und eine Postkarte für Mamma zu schreiben, aber ich muss den Gewinn ja auch nicht mit so vielen Parteien teilen, wie die CS Leitung. Und genau das ist der Punkt. 22 Milliarden kann man fast schon als schäbig bezeichnen, zumindest aber „sehr zurückhaltend“. Auch wenn hier geschickt mit der Verwendung des Wortes „Leitung“ vorgetäuscht wird, dass es sich bei den Empfängern um einen Thronsaal mit 4 Nasen handeln würde. Die Realität ist dennoch die, dass „die Leitung“, also die Anzahl an Personen, die tatsächlich was fürs Unternehmen leisten (höheres Kader aufwärts) in einer solchen Firma einem Schwarm nahe kommen.

    Was da für den einzelnen, hart arbeitenden (30std/Woche) Direktor übrig bleibt, sind Peanuts. Wie man denn solche Top Leute motivieren und auch halten kann, fragen Sie, lieber IP Leser?
    Gute Frage, IP Leser. Ihr scheint tatsächlich langsam Eure ersten selbständigen Gehversuche zu unternehmen, auch ohne dass Euch Onkel Du Pont halten muss. Die Antwort ist natürlich einfach: Was hier gross berichtet wird, ist mit Absicht der Teil, der für die Öffentlichkeit gedacht ist. Peanuts. Was auf „alternativen Routen“ zu den Karrenziehern der Wirtschaft findet, ist „substantiellere Kost“ und deckt den Kohlehydrat und Proteinbedarf „Leitung“ bestens ab. Zurecht.

    Gerade wenn ich das Gefühl habe, dass mein Unterfangen den Durchschnitts IP Leser zu bilden eine Sisyphos Arbeit ist, überrascht Ihr mich positiv. Für Onkel Du Pont seid Ihr wie das Baby, dass den ganzen Tag Geräusche macht (siehe Kommentare) und dabei alles vollsabbert (siehe Kommentare)… doch nun zum ersten Mal, versucht Ihr Euch am Sofa hochzuziehen und aufzustellen. Ein sehr emotioneller Tag für mich also. Weiter so Bébé! Nur weil Ihr den goldenen Löffel nicht im Mund habt, heisst es nicht dass Ihr den ganzen Tag in der wiedergegebenen Milch rumliegen müsst.

    Marcel Du Pont – Milliardär und zwar nicht knapp, Kleinkinderzieher und IP Leser Dad, Pöbelaktivist

    PS: Lob hin oder her: Ihr seid Nichts. Denkt daran, wenn Ich heute mit Eurem Sitzungsmäppchen durch die kalten Gänge schleicht.
    PPS: https://www.facebook.com/marcel.dupont.9849

    • …PS:
      … lern mal richtig Schreiben bevor Du hier rumsabberst.
      Ist ja ordentlich peinlich….
      Grossi Schnorre und absolut/würkli nüt/und numal nüt a fundiertem i dinä lächerlichä Kommentär…..
      !! >> UNGLAUBLICH <<!!

    • Auch landen
      Milliardäre manchmal
      hart(Ex CS).

      Geld weg. Lösung. Leben weg. Schade.

      Dieses helle, schöne UES Townhouse ist zu haben und passt doch perfekt zu ihrer Caran d’Ache Gothik – ein Schnäppchen für den erfolgsverwöhnten Milliardär,

  41. Rohner ist mit deinem Kumpel Thiam der Abwracker der CS. Die Tatsache, dass er Anwalt ist, lässt aufhorchen. Der gesamte Zürcher Finanzfilz kommt hier zum tragen. Auf die Verflechtung zu seiner Herzdame Schiltknecht ist brisant. Fact ist die CS braucht laufend neues Kapital, die Scheichs werden mit Dividenden ruhig gestellt und Rohner muss sein Versagen irgendwie verschleiern. Das ungute Gefühl bleibt. Meiner Meinung nach braucht es bei der CS dringend einen Führungswechsel.

    • Tja, man schlägt den Esel und vergisst den Sack: Kielholz ist eigentlich der wahre Versager: er ist doch der Strippenzieher und hat den unfähige weisse Weste an Bord geholt. Man braucht doch einen Schwächling und nützlichen Idioten, so lässt sich trefflich feiern!
      Der dumme Aktionär zahlt dann für all diese Manöver: Unfähiger tarnt den Unfähigen.
      PS: wurde eigentlich mal die Dissertation des „Anwalts“ Rohner überprüft…?

    • Lieber Mat

      „Fact ist die CS braucht laufend neues Kapital“.

      Ist das Filmfestival sooo teuer? Wow. Kein Wunder, kommen alle die grossen Hollywood Stars. Oder so.

      PS: Die Nadja heisst Schil *d* knecht …

  42. Die unternehmensfreundliche und liberale Gesetzgebung der Schweiz greift hier offensichtlich nicht mehr. Hier muss schnellstens das Gesetz angepasst werden, um solche Feldzüge zu unterbinden.

  43. Da diese Bank angeblich Systemrelevant ist, soll die FINMA einschreiten und mit dem Hammer die Oberen in die Ecke drängen. Zudem die US-Spitzel vor die Türe stellen. Auch die Aktionäre könnten viel ausrichten, wenn sie nicht so verfilzt mit der Führung wären.

    • Die Finma ist nur gut fuer das Aufstellen sinnloser Regulatorien, die am Zweck vorbeigehen, aber durch die Anstellung von Armeen von Compliance Personal deftig die Kosten in die Hoehe treiben ohne dabei fuer’s Geschaeft irgendwie foerderlich zu sein. Um die Fuehrung der Grossbanken direkt zu kontrollieren fehlt den Leuten der Finma die Chuspa und wahrscheinlich auch der Grips. Es ist einfacher, die niedrigeren, ausfuehrenden Chargen ins Uferlose zu plagen. Fuer den normalen Bankangestellten ergibt sich durch die resultierende Buerokratie neben dem normalen Arbeitsaufwand noch zusaetzlich Arbeit. Wenn es letztlich zwecks Bereitstellung von Scheingewinnen und Boni zur Kosteneindaemmung kommt, dann duerfen sie jedoch oft den Hut nehmen. Ich frage mich schon seit Jahren, wie lange diesem Treiben noch tatenlos zugeschaut werden wird, bis sich endlich wieder etwas zum besseren wendet. Leider scheint mir, als ob das nur moeglich ist, sofern die Kompensation – das eigentliche Uebel – endlich reguliert und/oder an ein paar Abzockern ein juristisches Exempel statuiert wird.

    • @Hämmerli: Wissen Sie nicht, dass die FINMA u.a. von der CS finanziert wird? Zwar ist die Schweizer Regierung für die FINMA verantwortlich. Aber wen kümmerts? Um Himmelswillen! Ja nicht die FINMA zu Hilfe rufen.

  44. Das ist bei der Deutschen Bank AG ähnlich: kumuliert seit 2008 bis heute nichts verdient und die Kapitalerhöhungen zwischendurch als Boni an das Management ausbezahlt (klick).

    Die europäischen Banken sind nach internationalem Maßstab wirtschaftlich mit am schlechtesten aufgestellt und fast durchwegs unprofitabel.

    Es wird höchste Zeit, daß Kunden und Aktionäre Änderungen am aktuellen Geschäftsmodell der Banken erzwingen, das im wesentlichen der Selbstbereicherung des Managements dient.