Postfinance-Irrsinn: 25.- Spesen auf 28.- Ertrag

Verkauf von CS-Anrechten zeigt den neuen Gebühren-Abriss beim Gelben Riesen – Wucher statt Swissquote-Tiefpreise.

Postfinance-Chef Hansruedi Köng versprach vor 2 Jahren, seinen gelben Finanzriesen zum digitalen Powerhouse der Schweiz zu machen.

Das Resultat können Kunden in diesen Tagen erleben. Es heisst: massive Abzocke.

Anfang Juni verkaufte ein Postfinance-Kunde seine CS-Anrechte. Die Grossbank führte damals eine Kapitalerhöhung durch, und Aktionäre, die keine neuen Aktien von der CS wollten, konnten ihre Anrechte verkaufen.

Im Beispiel des Postfinance-Kunden führte das zu einem Verkaufserlös von 28.40 Franken. Das ist nicht viel, aber besser als nichts.

Eine normale Transaktion mit einem kleinen Erlös.

Nun aber geschah fast schon Abstruses. Die Postfinance, die sich jahrelang als günstige Alternative zu den teuren Grossbanken CS und UBS angepriesen hatte, zog Spesen ab.

Genau 25 Franken.

Per Saldo resultierte ein Plus, das noch knapp über der Null-Grenze lag. 3.40 Franken wurden dem Kunden von der Postfinance gutgeschrieben.

Ums Haar hätte auch ein Minus resultieren können. Wären es leicht weniger Anteile gewesen, die der Kunde verkaufen wollte, dann wäre der Erlös tiefer gewesen – und die 25 Franken Pauschalspesen hätten den Saldo in die negative Zone gedrückt.

Die Postfinance ist damit längst nicht mehr die Günstig-Anbieterin, die sie selbst sein will und derentwegen viele Kunden zu ihr geströmt sind, um über ihre elektronische Plattform zu handeln.

Zunächst sorgte die Staatsbank für Verärgerung, weil sie plötzlich Depotgebühren einführte; also eine Kommission auf die Wertpapiere verlangte, welche sie für ihre Kunden verwaltet.

Zuvor war die Postfinance als grosse Ausnahme unter den Tradingbanken bekannt dafür, dass es bei ihr keine solchen Depotgebühren gab. Viele Kunden fanden das attraktiv und wechselten zur Berner Onlinebank.

Kaum hatte die Postfinance diese Kunden bei sich, schon änderte sie die Regeln. Schwups, führte sie vor Jahresfrist Depotgebühren von 90 Franken ein.

Die Postfinance nennt die Kommission anders. Sie spricht von einem Rabattsystem. Wer viel handelt, der holt sich die Kommission zurück.

Fakt ist, das Halten von Wertpapieren bei der Postfinance war lange gratis. Nun bezahlt man auch bei ihr dafür.

Damit katapultiert sich die Postfinance aus dem Markt der effizienten und günstigen Online-Trading-Häuser. Sie überlässt das Feld der Swissquote, Strateo und anderen.

Dabei hatte sie mit dem Entscheid, ihr Online-Trading nicht mehr bei der Waadtländer Kantonalbank einzukaufen, sondern bei der Swissquote, die Weichen Richtung Discounter gestellt.

Doch offenbar ist die Bürokratie in Helvetiens Hauptstadt derart schwer und träge, dass sie zu höheren statt zu tieferen Preisen führt.

Ergänzt wird die Berner Ineffizienz durch Werbung, die kaum mehr eine untere Schamgrenze kennt.

Wer sich im E-Banking der Postfinance anmeldet, dem stechen Lockvogel-Angebote von Buchläden, Schuh-Discountern und Mode-Boutiquen ins Auge.

Ein E-Commerce-Jekami auf einer der meist besuchten Onlinebanking-Seite der Schweiz – und das für ein paar Werbefranken Zusatzeinnahmen.

Die Verzweiflung auf der Postfinance-Brücke muss wohl neue Dimensionen angenommen haben.

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54 Kommentare zu “Postfinance-Irrsinn: 25.- Spesen auf 28.- Ertrag

  1. Da ist wohl der ehemalige Poststellen-Marketingspezialist engagiert worden, in der Postfiliale wurde ja auch jeder Ramsch verkauft, nun macht Postfinance das Gleiche auf der Homepage. Zudem sind die Gebühren das eine, das andere sind regelmassige falsche Abrechnungen und die Auskunft der Hotline/Online Spezialisten ist jeweils falsch/unbrauchbar, auf die Reklamation dann „sorry Antwort war falsch“ .

  2. Der Kunde scheint schlecht bzw. gar nicht beraten gewesen zu sein. Hätte er die Anrechte ausgeübt und somit 12 Aktien zu Fr. 10.80 erworben, wären keinerlei Gebühren entstanden.

    • Den Nagel auf den Kopf getroffen, (keine oder schlechte Beratung) halt Postfinance.

    • Quatsch mit Sosse. Wenn ein „Reicher“ seine Anrechtsspitze verkauft oder kauft, zahlt er genau gleich viel wie Dein angesprochener „Armer“!

  3. Verstehe die Aufregung nicht. Wenn einer nicht kapiert dass für Trading Gebühren verlangt werden dann soll er die Finger davon lassen!

  4. Ich muss den Abschnitt in den gesetzlichen Grundlagen der PostFinance verpasst haben, welche diese zur Bereitstellung von Gratis-Dienstleistungen im Konto-, Depot- und Handel-Bereich an alle Kunden verpflichtet…

    Im Ernst: Börsentransaktionen kosten Geld. Nicht nur die Börse selbst will Geld sehen, auch die IT-Systeme und die Mitarbeiter welche die Transaktionen vorbereiten und überwachen sind nicht kostenlos zu haben. Wer Wertpapiere hält, ist gut beraten, diese Kosten pro Anbieter genau zu prüfen und sich einen seinem Handelsverhalten entsprechenden Anbieter zu suchen.

  5. TRX laufen über UBS warum ist es so teuer. Das Problem, sie wollen das die TRX-Gebühren Hoch bleiben, das Private weniger Trading betreiben.
    Private müssen auf die Gewinne steuern zahlen , wenn sie mehr als 25TRX haben. Trading und Anlegen in der Schweiz ist nicht interessant.
    cheers

    • Wieso nicht zur Migrosbank gehen?
      Die bietet auch Deutsch Kurse für Angefangene an.

  6. Die 25.- Kommission sind sehr wahrscheinlich (aus eigener Erfahrung) die Kosten für die Börsentransaktion an der Six (Courtage), welche pauschal immer geschuldet ist, egal wie hoch der Wert der gehandelten Titel ist (gegen oben kann es mehr werden). Klar gibt es allenfalls einige Anbieter, die tiefere Transaktionsgebühren verlangen. 25.- ist aber vergleichsweise eher günstig. Vielleicht hier noch einmal genauer recherchieren, bevor grosse Schlagzeilen rausgehauen werden.

    • Sei doch bitte etwas leiser wenn Du keine Ahnung hast.

      Die Handelsgebühr an der SIX für Anrechte und Optionen – darunter fällt dieses Beispiel – betragen CHF 0.10 pro Transaktion. Der Rest geht an die Bank/den Broker.

      Diese Information ist auf der Website der Schweizer Börse öffentlich einsehbar (#genauer recherchieren)

    • Ok, ich habe mich allenfalls etwas unklar ausgedrückt. Sorry for that. Natürlich gehen nicht die 25.- an die SIX, wie könnten sonst andere Anbieter (sprich Broker/Bank) günstiger sein ohne drauf zu zahlen. Was ich meinte ist, dass dies die Gebühren des Brokers/Bank sind, die er meist je nach Handelsplatz pauschal festlegt. Dabei sind 25.- vergleichsweise günstig.

  7. Ich frage mich ernsthaft, ob all die Hobby- und Möchtegern-Trader wirklich selbst an einen Gewinn aus Ihrem Casino-Trade-Spiel glauben, und ob sie sich nicht lieber eine Freizeitbeschäftigung zulegen möchten, die nicht zu Lasten der Allgemeinheit geht? Man hat entweder das globale Schuldgeld-Geldsystem noch nicht verstanden oder es ist einem schlicht und einfach egal und probiert seinen eigenen kleinen oder grösseren persönlichen Profit aus dem kranken System zu ziehen, solange es noch dreht…

    Ob das Trading bei PF etwas kostet oder nicht, ist eigentlich völlig irrelevant, man tut sich das ja freiwillig an oder eben nicht. Die eigentlichen Frechheiten sind die, das der Köng doppelt so viel verdient wie ein Bundesrat (was sollst, ist im Vergleich zu Thiam & Co. ja eh nur ein Klacks!), dass ein Kleinverdiener die Kontoführungsgebühren berappen muss, und wer genug Kohle auf dem Konto liegen hat, davon automatisch befreit ist. Wie wäre es mit einem Service Public, den man sich nicht leisten können muss? Wenn das Sozialamt oder das RAV die Kosten übernehmen muss, zahlt’s sowieso wieder die Allgemeinheit…

    Es ist wie überall in dieser kranken Welt: nach unten wird getreten, und nach oben geschleimt und gesalbt. Entweder macht man da mit weil’s eben fast alle machen, weil man sein Gewissen und seine soziale Verantwortung „erfolgreich“ verdrängt, weil es hip ist und grosse Versprechungen locken, oder aber man schreitet etwas bewusster durchs Leben und kann dabei beobachten, wie die Schafe über die Klippe springen und sich vorher noch gegenseitig zertrampeln, weil jedes das erste sein möchte. Beim tiefen Fall ist der Umfang des Portfolios so ziemlich bedeutungslos…

  8. Bravo,
    lh hat tatsächlich bemerkt, dass Banken Spesen verlangen. Weltbewegend ist der Abzug von 25.00 natürlich nicht; wie eine einzelne Bank mit solchen Kleinstaufträgen umgeht, ist eben Geschäftspolitik (man kann sie belasten oder auch unfairerweise quersubventioniert beschönigen, wie wenigstens von einem Kommentator so vermerkt).
    Wirklich stossend finde ich hingegen, dass dieses Forum für grottenschlechte Schleichwerbung für Services aus dem „grossen Kanton“ benutzt wird. Auch die grossen, im Norden domilizierten Brüder kochen nur mit Wasser und ob dann deren Overallkosten wirklich so viel besser ausfallen wie die hiesigen, wage ich mal schwerstens zu bezweifeln!

    • Vor dem Jammer würde ich empfehlen, dass sie Preise vergleichen! Ihnen würden die Augen aufgehen.

      Und … wieso bleiben die Schweizer beim Banking im Inland, wo sie für’s Einkaufen doch schon längst ins böse, böse Ausland fahren???

      Der Preiswahnsinn in der Schweiz wird erst dann aufhören, wenn die Schweizer endlich einmal anfangen Preise zu vergleichen und ggf. auch man nicht kaufen.

    • Habe kein Problem damit, dass Banken Spesen verlangen. Was aber gar nicht geht ist bei der PF von einer Bank zu sprechen!

    • @Count0
      Habe nie in Abrede gestellt, dass keine Preise verglichen werden sollen; mir kommt trotzdem die Galle hoch, ab solch unverschämter Schleichwerbung! Nicht jeder Kunde will einen abgestrappten 08/15-Service und nicht jeder Kunde will seine Trading-Position siebenmal am Tag drehen! Vernünftig verrechnende Banken gibt es diesseits und jenseits der Grenze und Gebührenausrutscher wie von lh an den Pranger gestellt sind unschön, gibt es aber mit Sicherheit nicht nur im Alpenland!
      @Bärner
      Meines Wissen ist die PF seit einigen Jahren im Besitz einer Banklizenz?

  9. Unter der Annhame dass 10’000 Kunden nicht mitgemacht haben bei der Kapitalerhöhung ergibt dies einen Ertrag von 250’000 CHF mit einem Knopfdruck und einer Autorisierung wenn das System wenigstens gut programmiert ist.

    • Früher gingen wir auch „gratis“ arbeiten, ja…. oder ähhh, hmmm, irgendwie scheint Ihre logische Herleitung doch nicht ganz schlüssig…. dafür Ihr Kommentar mehr als flüssig….

  10. Was will man von der Post anderes erwarten. Nachdem das Tutti Fruti Angebot in den Postfilialen allmählich abgebaut wird, entwickelt man ein solches auf der Homepage von Postfinance – ein wahres Shop in Shop Angebot. Jeder kann, jeder darf – hauptsache es kommt Geld herein.
    Gleiches gilt auch bei dem unsäglichen Barzahlungsverkehr am Postschalter. Beim Monatswechsel fallen sie wie Heuschrecken über die Poststellen herein – die ewig gestrigen Rechnungszahler mit ihren gelben Büchlein. Würde man die Bareinzahlungsgebühren dem Einzahler statt dem Geldempfänger belasten, wäre diese unsägliche Zahlungsart länst ausgerottet. Aber die Post darf das. Man stelle sich vor, sie müssten beim Telefonieren als Angerufener die Gebühren zahlen.

  11. Bitte zuerst vergleichen, bevor reklamieren, dass alles nicht mehr gratis ist. Das Zinsdifferenzgeschäft ist für PostFinance nicht mehr ertragreich. Don’t blame, wenn jetzt etwas kostet, was bei den andern Banken längst einen Preis hat – meist einen höheren.

    PostFinance ist auch im Trading immer noch einer der günstigsten Anbieter. Die Depotgebühr ist auch ein Kredit für Handelskommissionen, wer tradet gewinnt. Wer einfach Titel hortet, braucht keine Trading-Infrastruktur.

    Und dass PostFinance versucht, mit ihrem digitalen Benefit-Programm aus Little Big Data ein Geschäft zu machen, ist für eine grosse Bank nichts als innovativ und clever. Andere kaufen einfach Fintechs.

    Aber allen recht machen kann es PostFinance wohl nie.

  12. Kleintransaktionen verursachen Kosten – auch bei der Postfinance. Es ist nicht einzusehen, dass die Eigner (schliesslich die Steuerzahler) gewisse Transaktionen subventionieren. Die PF hat grundsätzlich branchenübliche Eigenkapitalrenditen zu erwirtschaften. Deshalb: Bravo Postfinance! Zumindest ein kleiner Schritt in die richtige Richtung.

  13. Ja, dass waren noch Zeiten, als der Bankverein in den 70er Jahren bei seinen Ausland-Kunden die doppelten Depotgebühren einzog im Gegensatz zu den Schweizern und damals noch mit einer Informatik, die sich nicht gerade durch Produktivität auszeichnete.
    Heute ist es umgekehrt, die Ausländer zahlen praktisch nichts und die Schweizer müssen für allen Unsinn von CS und UBS bluten. Und die Kantonalbanken sind die Milchkühe der klammen Kantone, wenigstens wird dabei das Geld in der Schweiz verbraten und nicht für Generäle vergeudet, die nur gut sind für die Anstellung von Werbebüros, die ihren Ruhm verkünden.
    Wer halt bei dieser teuersten Abzocke in Europa nicht mitmachen will, empfehle ich, sich bei Banken im großen Kanton zu erkundigen. Wird auch von unseren Steuerbehörden anerkannt und gilt auch für Doppelbesteuerungsabkommen.
    Wenn dies natürlich grössere Ausmasse annimmt, werden vielleicht die Schweizer Banken zur Besinnung kommen.

    • an Rolf Zach
      Das mit dem „großen Kanton“ mag ja aus Ihrer Sicht richtig sein, aber viele Bürger des großen Kantons, haben im „kleinen Kanton“ ihr Vermögen, warum wohl – merken Sie was?

  14. Wurde der Kunde wirklich nicht vorgewarnt?

    Um die Publicity der PostFinance steht es wirklich schlecht. Die vielen IT-Pannen zeugen von Inkompetenz. Jetzt kommt noch dieses Gebühren-PR-Desaster. Den Leuten merken sich das.

    Wenn der Rollout der Schrei-und-Don’t-Understand-You-Software aus Indien ab 2018 eingeführt wird, kommen noch mehr Klagen. Das Projekt ist monatelang im Rückstand. Weder Berner noch Inder konnten richtig Englisch.

    Der SwissAir-Knall war zuwenig. Es braucht noch SwissAir 2.0 und 3.0 bis alle erwachen, und endlich mal wieder die richtigen Manager einsetzen.

    Ob es CS, UBS oder PostFinance sein werden ist egal.

    • @Daniel Müller, Sie können ja proaktiv die Sache in die Hand nehmen. Mit halbgaren Wahrheiten oder allg. Vorurteilen um sich schmeissen genügt aber möglicherweise nicht. Ich Frage mich ob Sie überhaupt, proaktiv oder nicht, im Finance arbeiten? Immerhin bin ich einmal auf Sie hereingefallen. Einen Kommentar zu verfassen von dem man Null Ahnung hat, dass kann nicht jeder. Dazu kann ich Ihnen nur gratulieren.

  15. Lästig ist bei Postfinance das bei Devisenwechsel im E-Trading nicht möglich ist, den Betrag sofort, ohne 9,5% Zins für 2 Tage, aufs eigene E-Finance-Konto zu übertragen. Also muss man sich nach 2-3 Tagen erneut einloggen, um die Verschiebung zinsfrei zu realisieren. Wohlverstanden, es handelt sich immer um die gleiche Postfinance. Da wäre Feintunung angesagt !

    Nebst diesem kleinen Mangel bin ich aber zufrieden mit Postfinance.

    • Wie wäre es – sie würden die FX Trades per standartValuta aushandeln = 2Tage.
      Oder generieren sie etwa bei PF einen MoneyTransfer von Konto CHF auf Konto EUR?
      Sie machen irgendwas falsch sie Mütze!

  16. Die Schweiz hat sehr wohl bessere Plattformen als die PF:
    swissquote zB und auch andere. Mit fairer Gebührenstruktur.
    Oder neu: DeGiro, der Handels-Preisknaller auch für kleine Beträge!

    Zu den CS-Anrechten:
    Die hätte man zwingend einlösen sollen; 10.8.-/ Aktie war ein Sonderangebot !!

  17. 1. Denke Postfinance ist immernoch einer der günstigsten Anbieter.
    2. Postfinance hat ihr Angebot eindeutig verschlechtert.
    3. Am stärksten wird man beim Wechselkurs abgezockt (wie überall sonst), da werden locker 2% Bid/Ask gestellt für ein no Risk Geschäft sodass ein Round Ticket (CHF->USD->Aktienkauf-> Aktienverkauf ->USD->CHF) 3% kostet. Bei der CS/UBS kommen da nochmals 2-3% dazu (sodass ein Roundticket da etwa 5-6% kostet !!). So ist das halt heute: man behauptet man sei eine Bank Made in Switzerland with Swiss Quality blablabla, lagert aber alles nach Polen/Indien/Roboter aus und verlangt dafür 5-6% pro Ticket mit FX. Schöne Schweizer Bankenwelt 2017. Das Luki, das ist die echte Story hier. Aber da bist du fast der einzige in der Medienwelt der diesen Mist aufzudecken versucht.

    • Wow was für ein Kommentar! Zu Recht, dass das bei vielen so hingenommen wird?!! Oder warten alle auf Blockchain, weches Transakrionskosten gegen Null treiben wird?

  18. Das ist nicht unbedingt Abzocke, das ist Dummheit eines hochbezahlten dummschwatzenden schöne Folien malenden Projektmanagers der keine Ahnung hat von solchen Transaktionen und nicht über die Nasenspitze denken kann.
    Andererseits ist es auch Dummheit von vielen Leuten die ohne etwas zu hinterfragen alles absegnen und durchwinken. ALLE ENTLASSEN

  19. Probleme lassen sich immer am besten
    mit anderer Leute Geld regeln.

    Jean Paul Getty
    * 15. Dezember 1892 † 6. Juni 1976

  20. Selber schuld, wer zur Postfinance zum Traden geht. Gute und günstige Handelsplattformen gibt es nicht in CH, die sind alle im Ausland: Consors, Comdirect, ….

    In CH gibt’s nur Abzocke, freche Spesen und das mantra-artig runtergelaberte Argument, dass die Handelsinfrastruktur sooo, sooo, sooo teuer wäre.

  21. Alles nichts Neues, wenn man Kantonalbanken schriftlich klar macht, dass man keine Vermögensverwaltung benötigt, kann man plötzlich exorbitante Gebührenerhöhungen verzeichnen ( nicht selten +50%). Stimmt man der Vermögensverwaltung zu, wird es allerdings noch teurer und zwar unabhängig von Verlusten, das ist dann eine schlechte Vermögensverwaltung auf der sicheren Basis HAFTUNGSLOS (für Verluste) abzukassieren, ein nettes Spielchen das sich die NICHTHAFTER der Banken so ausgedacht haben.
    Man fragt sich, warum sich die Kunden gegen diesen legitimierten Gebühren-Betrug nicht massiv wehren?

    • Die Schweiz ist die allerletzte Oase, wo Banken sich Kontführungs-Spesen, Liefer- und Kontoschliessungs-Honorare @ Diskretion abbuchen können. Für pures Nichtstun wird der Kunde förmlich über den Tisch gezogen ! Banken-Lobbyisten und Parlament unter einer Decke, wenn’s ums Abkassieren geht. Der Preisüberwacher spielt hier nur Dekoration! Empfehlung : solche Fälle unverzüglich in Strassburg melden, damit wird den Schurken auf die Finger geklopft!

    • Zar und Sang Schang Pu: das sind Kommentare von Verlierern. Die Landschaft ist bekanntlich overbanked, also sucht und findet doch eine, die passt – falls ihr überhaupt eine braucht. Die Konsumenten haben wirklich die volle Wahl. Es ist nicht einmal verboten, im Ausland ein Konto zu eröffnen – all yours.
      Erstaunlicherweise wollen doch die meisten immer noch eine Filiale, obwohl sie nie dort hingehen. Und der Bancomat soll auch immer voll sein. Und das EBanking läuft ja ohnehin von alleine, Hypotheken macht man auch online. Eigentlich braucht man die Banken nur noch als Sponsor für die Anlässe im Feierabendverein.
      Mannomann, wie denkt ihr funktioniert Wirtschaft?

    • an Schnauz
      Anscheinend wollen Sie nur beleidigen und uns die Wirtschaftswelt erklären, nur weil wir offensichtlich dubiose Gebührentiraden der Schweizer Banken benennen – glauben Sie ernsthaft die Anleger wären dumm? Ich sage Ihnen Eines, der Mensch spürt in der Regel genau wenn etwas nicht mehr stimmt, ob er danach konsequent handelt steht auf einem ganz anderen Blatt. Anscheinend halten Sie auch die unzeitgemäße, aber weit verbreitete, gebührentechnische Diskrimminierung von Ausländern in der Schweiz, ebenfalls für eine unabwendbare, akzeptable Angelegenheit?

  22. Die Post ist meiner Ansicht nach bezüglich der Depotgebühren immer noch günstiger als die meisten Banken. Dass Trading kostet, weiss man und wer handelt, muss sich zuerst mit den Gebühren auseinandersetzen. Bezugsrechte verkaufen kostet, das weiss man als Postfinance-Benützer und muss vor dem Deal die Rechnung machen. Wer sich im Nachhinein beklagt und so tut, als sei dies für ihn neu, ist selbst schuld.

  23. Gerade wenn man denkt alle Absurditäten der Welt zu kommen, liest man sowas.
    Der treue IP Leser (resp der treue MDP Fan, ist dasselbe) weiss ja von Onkel Du Ponts Angry-Hulk level Finanzpower. Damit verbunden ist fast immer einen grosses CV an erlebten Reisen und Geschichten, darunter auch Absurditäten. Ich habe in meinem 63er GTO in Kolumbien Uber gefahren, weils mir langweilig war (nach einem rekordverdächtigem Schneefall). Ich habe mit einer Feder des Huia in Neuseeland einen Pfeil hergestellt und damit von meinem Super Puma aus einen Riesenmaulhai geschossen. Ich habe sogar erlebt, wie eine Frau eine sachliche Entscheidung getroffen hat.

    Aber dass eine POST als Bank benutzt wird, das sprengt nun selbst meine Vorstellung, und schlimmer noch: Dass sich tatsächlich Leute finden lassen, die FREIWILLIG Ihr Geld einer solchen „Bank“ übergeben???
    Suzanne und Gabriella werden heute besonders hart arbeiten müssen, dass ich nach meinem Lachanfall morgen nicht schmerzhaften Bauchmuskelkater bekomme. Aber sowas ist ja innerhalb des Umfangs ihrer medizinischen Ausbildung, und auch innerhalb ihres Umfangs generell, macht Euch also keine Sorgen um mich.

    „Migrosluftfahrt. Kioskpolizei. Kindergartenanwaltsskanzlei. Postbank.“ – Marcel Du Pont, Milliardär, Finanzgigant, Postbank hahahahahahahahahahahahaa

    Auch Weisheiten aus der Boulevard Presse auf:
    https://twitter.com/Marcel_Du_Pont
    https://www.facebook.com/marcel.dupont.9849

    • Immer dieselbe Leier – ein „Möchtegern-Fuzzi“, dass es im realen Leben zu nichts gebracht hat und nicht mehr zwischen Kinderträumen und Realität unterscheiden kann. Einmal mehr, einfach nur viel warme Luft. Ich denke mal, das Wichtelmännchen MDP könnte Politiker sein – viel sagen/schreiben und inhaltlich ein absoluter Tiefflieger.

    • Dieselbe Leier kommt täglich bei den Kommentaren von Dir Johnny. Heimlich liebst du dein idol, deshalb lässt du auch keinen aus sondern liest jeden.

      MDP is Legend! Wenn er etwas an seinen Kommentaren ändern sollte, dann wäre es die Regelmässigkeit. Wir brauchen mehr davon!

    • Anscheinend sind sie cleverer als ca 3 Millionen Postfinance Kunden….
      Gratuliere

  24. Swissquote war auch nicht wirklich günstiger beim Verkauf der Anrechte mit 19.80 CHF, auf etwas dieselbe Transaktionsgrösse.

    • Meine liegen im Depot bei der – jawohl es ist wahr – bei der CS. Gutschrift 0.43 pro Aktie, Spesen NULL,NULL

  25. die Usancen bei der Zocker – Post:
    übersteigen nun auch meine Lust!
    An dieser Bank hängt dicker Rost ;
    verströmend jeden Tag mehr Frust.

    Saldierung wird nun abgeschickt :
    Diese Zocker-Bude ist überflüssig,
    nur weiter so ihr tollen Apparatschik.
    jedes Wort dazu ist nur noch müssig.

    Der Krug geht …..

  26. Mit allem Respekt: Die PF ist immer noch einer der günstigsten Anbieter. Und was die 90.– „Depotgebühr“ angeht wird genau derselbe Betrag als Kredit für Handelskommissionen gutgeschrieben. Den fleissigen Trader kostet es also nichts und auch der Normalo der seine Dividenden reinvestiert sollte unter dem Strich wenig bis nichts zahlen.

    Einzig der Verschrobene „vor Urzeiten gekauft, liegenlassen, Dividenden horten“- Sonderling muss die 90.– real bezahlen. Aber vergleichen Sie das mal mit der Konkurenz…

    • Ich bin einer dieser Sonderlinge und ärgere mich sehr. Wahrscheinlich diskutiere ich das noch via Ombudsmann zu Ende.

    • Für das Halten und Liegenlassen eines Titels braucht es kein Trading, Punkt.

    • hin und her macht Taschen leer!

      …oder fragen Sie mal das Orakel von Omaha, was er von Tradern hält…

      Es gibt Anleger und es gibt Trader – wobei letztere eigentlich eher ins Casino gehören und verschrobenen Sonderlinge sind.