Verloren in der CS-Warteschlaufe

Kunden verbringen endlos Zeit im Callcenter – Antworten ohne Sinn und Lösung – Legebatterie selbst für Bonviva-Platinum.

Die neue CS-Digital-Managerin Anke Bridge schlägt ein hohes Tempo an. Neues Mobil-Banking mit digitaler Konto-Eröffnung in wenigen Minuten.

Die Presse jubelt. Doch hinter der glatten Kulisse wartet der Riesenschlund namens Callcenter. Wer dort landet, hat ausgelacht.

Ein Kunde berichtet von hartnäckigen Anmeldeproblemen beim neuen CS Direct Banking über sein iPhone. Bis zu 40 Minuten Warten in der Schlaufe, um dann endlich die Hotline am Draht zu haben.

Dort sähe man den Fehler zunächst bei Apple. Die gespeicherten Identifikationsdaten seien wohl durch ein Update beim iPhone gelöscht worden.

Nach über einer Stunde, so der Kunde, sei die Anmeldung über das Smartphone endlich geglückt. Dies war am Dienstag dieser Woche.

Schon am nächsten Tag, am Mittwoch, sei nichts mehr gegangen. Wieder Callcenter-Warteschlaufe, wieder Hotline-Beratung.

Schliesslich sei ein CS-Berater „auf die glorreiche Idee“ gekommen, einen neuen Aktivierungscode zu generieren. Dazu wurde automatisch ein Brief generiert und auf die Reise geschickt.

Das würde heissen: Schneckenpost.

Am Ende fand dann der Kunde bei sich zuhause einen alten Code. Mit dem sei das Problem der Anmeldung vorübergehend gelöst.

Allerdings müsse er dafür die Vertragsnummer, ein Passwort und eine zusätzliche Sicherheits-Identifikation erfassen. Mobile Banking aus der Steinzeit.

Ein Sprecher der Credit Suisse meinte gestern, man habe null Schwierigkeiten mit dem neuen Mobil-Banking registriert. „Es gibt weder eine Störung beim Login zum Online noch zum Mobile Banking“, meinte er.

Hier der Kunde, der mit Login-Schwierigkeiten kämpft, da die Bank und ihr Digital-Aushängeschild, welche nichts von Problemen wissen wollen.

Der Widerspruch lässt sich leicht auflösen. Die CS ist drauf und dran, sich in eine Berater-freie Bank zu verwandeln.

Kunden-Berater, das ist Old Banking. Nun läuft alles zentralisiert, computerisiert, automatisiert.

So die Idee. Dafür werden neue Applikationen für das Handy gebaut und die Arbeit dem Kunden überlassen.

Das Testen wird gleich mit nach draussen verlegt. Statt lange intern mit teuren IT-Leuten bis ins letzte Details alle Fehler auszumerzen, wird ein neuer „Release“ aufgeschaltet und dann auf Fehler reagiert.

Das Verhalten kennt man aus der Technologiebranche. Nun macht es sich in der Finanzindustrie breit.

Bei der CS und bei anderen Grossbanken zahlt der Kunde die Zeche. Er wird zunächst zum Versuchskaninchen, dann zum Gratistester, schliesslich zum Wutbürger.

Spätestens nach 15 Minuten Warteschlaufe dreht jeder vernünftige Mensch durch. Die Rechnung für die CS droht ins Gegenteil zu drehen.

Die durch Automatisierung eingesparten Kosten könnten durch Kundenverluste mehr als vernichtet werden. Statt mehr Gewinn wäre das Ergebnis ein Nullsummenspiel oder gar negativ.

Bei der CS bleibt fast niemand verschont vom Warteschlaufen-Ärger. Selbst grosse Kunden mit der teuersten Option des Rundum-Versorgungspaket namens „Bonviva“ müssen geduldig aufs Callcenter warten.

Sie zahlen zwar viel Geld für die Option „Platinum“, doch einen direkten Zugang zu einem Menschen, einem Berater, haben sie dadurch noch lange nicht.

So wird New Banking für die Kunden zum Trip der besonderen Klasse. Die grosse Masse muss die Arbeit selbst erledigen – als Entgelt wartet die Warteschlaufe.

Einzig die Superkunden der Klasse Ultra High Net Worth geniesst Privilegien mit Sonderberatung und Extraversorgung.

Brave new Finanzwelt.

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51 Kommentare zu “Verloren in der CS-Warteschlaufe

  1. Mir ist es egal, wer mich am Telefon bedient, Experte, RM, Kundenberater oder Call Center Agent – unter folgenden Voraussetzungen:
    – rasche Bedienung statt Warteschleife oder Combox
    – freundlich statt überheblich
    – kompetent statt besserwisserisch
    – hilfsbereit statt arrogant

  2. Liebes Insider Paradeplatz Team!

    Als Windows Mobile Besitzer – und dies sind die meisten Microsoft Mitarbeiter, haben bei der CS schlechte Karten. Denn: Windows Mobile wird nicht unterstützt. Die CS zwingt ihre Windows Mobile Kunden auf Android oder Apple umzusteigen. Was mit all diesen Kunden dann passiert, hat sich die CS wohl nicht überlegt. Im Call Center herrscht Schweigen und Unwissen. Oder vielleicht zurück zur vor eBanking Zeiten, oder mindestens auf das bisherige SMS unterstützte System?

  3. Ich kann diese Erfahrung nicht bestätigen mit dem CS-Call-Center.

    Erhalte jeweils relativ rasche und vor allem hilfreiche Beratung. a) als CS-Kleinfirmenkunde (1. Anruf am Folgetag, nach Email-Hilfeschrei abends um 20.00h), b) als CS Privatkunde, c) als CS Bonviva-Kunde. Doch gebe ich zu, auch ich schätze den direkten Kontakt per Email zum Kundenberater für Austausch und Rat, wenn ich ihn benötige, am Telefon oder auch persönlich. Doch das kostet etwas! Und das ist auch richtig so!

    Leute, die denken, dass für sie wichtige Dienstleistungen der Banken (oder Post) wie „früher“ quersubventioniert werden, verfallen der Illusion, Top-Service sei gratis und subito zu haben, ja, es gehöre sich so. Doch das gibt’s nirgends in der realen Welt. Gute Dinge haben einen Preis!

    Warteschlaufen lassen sich durch Anrufe zu Randzeiten und durch Upgrades verbessern — und wenn mal alle Bonviva-Platinum-Kunden gleichzeitig anrufen, gibt’s verständlicherweise Schlagen wie beim einem VIP-Treffen beim Check-In am First-Schalter. Ist doch ökonomisch sinnvoll, wenn personell nicht auf ein Dauer-VIP-Treffen aufgestockt wird – sonst wären die Kosten der Dauerpräsenz einfach höher! Rechnen Sie, Hr. Hässig, geschätzte Service-Kunden, Personal hat einen Preis!

    Eliminieren lassen sie sich wohl nicht mehr, die Call-Centers, auch nicht bei anderen Unternehmen, wie Kreditkarten, Internet-Verkauf, Helplines aller Art, bei Versicherungen, Swisscom usw.

    Sie stellen hier CS an den Pranger, isoliert und nur negativ. Verteidige die CS nicht, sie machen Fehler, oh ja, und verdienen obenhinaus unanständig zu viel, oh ja, doch ist Ihr Helpline-Beispiel etwas gar verallgemeinernd herausgepickt. Ein etwas breiterer Rahmen würde der Thematik gut tun, um diese Probleme – die es tatsächlich gibt – in einen grösseren Kontext zu stellen und vor allem, Lösungen anbieten! Das würde dem geneigten Leser auch wirklich dienen. Sonst bleibt’s beim hässigen Bein heben an einem Bäumchen. Und das Bisi versickert ….

  4. Schlüssel für eine gute Kundenberatung: Man muss möglichst zu den 20 grössten, wichtigsten Kunden gehören.
    D.h. unter 0,5 Mio. muss man zwingend zu der winzigsten Raiffeisen- oder Regionalbank
    Mit 1 Mio. zu einer grösseren Raiffeisenbank
    Mit 5 Mio. zu einer kleineren Kantonalbank
    Mit 10 Mio. zu einer grösseren Kantonalbank
    Mit 100 Mio. zu einer Privatbank
    Und so ab etwa 1 Milliarde werden langsam auch Grossbanken interessant.
    Jedes andere Verhalten (z.B. mit 2 Millionen stolz zu einer Grossbank zu gehen und auf gute, persönliche Beratung zu hoffen) ist einfach nur ein Zeichen bodenloser Dummheit.

    • Pensionierter Banker? Wohl eher frustrierter ex Banker…..i den XY Jahren auch nicht viel gelernt….tragisch

  5. Call Center sind eine „Fehlkonstruktion“ seit mindestens 20 Jahren!
    Angeworbene Mitarbeiter können niemals Fragen von Kunden sachkundig beantworten, weil sie die (Produktions)-Abläufe nicht genügend kennen können.
    In den letzten 20 Jahren habe ich diverse Call Center genutzt. Erfolgsquote 0.1% .
    Positiv war Swisscom, alles andere von Banken bis Versicherungen negativ. Nur bla bla bla.
    Konsequenz: keine Call Center kontaktieren, sondern die Materie selber studieren und lernen, lernen , lernen.
    Macht aber die Mehrheit der >50 jährigen nicht.

    Und übrigens: Die Anmeldung im neuen Internetbanking der CS mit dem Handy oder PC ist nicht ganz einfach. Aber es funktioniert , wenn man noch alle Tassen im Schrank hat (Kundenbrief mit Zugangsdaten noch vorhanden) und genau lesen kann. Ich jedenfalls habe es selber geschafft nach drei Versuchen. Ich bin ja erst 67 Jahre alt 😉

    • Sie haben Recht, selbstverständlich ist es an den Ü50-Jährigen, die über 70% des Vermögens in diesem Land besitzen, sich der Bank anzupassen!

      Wo kämen wir da hin, wenn es umgekehrt wären!

      Diese „alten Säcke“ sollen ruhig dankbar sein dass jemand ihr Geld entgegen nimmt und zwecks Boni-Optimierung in den USA verspekuliert!

  6. Wenn der CEO einer Bank nicht 2 Sätze artikulieren kann, ohne zu stottern, erübrigt sich jeder weitere Gedanke, ob die Dienstleistungen die horrenden Gebühren wert sind. CS setzt auf Digitalisierung und verschiebt vormals attraktive Kundensegmente in Callcenters, wo man von aufgedonnerten Stimmen, die ihre Nase höher tragen, als der Kopf, bedient wird. Jedes neue Projekt läuft den Erwartungen weit hinterher und die armen Mitarbeiter wollen diese Flops mit Engagement kompensieren, bis auch sie auf dem BNO landen. Wer einen solch abgehobenen Menschenverachtenden Moloch noch als Kunde unterstützt, muss nicht ganz bei Trost oder Realitätsverweigerer sein. Denn als Steuerzahler subventionieren wir alle, die durch diese Schweinereien auf dem RAV landen, während die Marketingabteilungen nicht müde werden, die gesellschaftliche Verantwortung der CS zu betonen. Diese liegt nur noch in der TBTF Garantie der Steuerzahler und der Pflege der abgehobenen Managing Directors.

    • Herr Hässig, Ihre Zensur nimmt allmählich chinesische Ausmasse an. Wenn Sie Kommentare bis zur Unkenntlichkeit umschnipseln, schliessen Sie besser Ihre Seite. Entweder provozieren Sie mit Ihren Artikeln auch ensprechend formumierte Kommentare oder dann lassen Sie es bleiben, wenn Sie die Anwälte der Weissen Weste derart fürchten.

  7. Ich habe das CS Callcenter vor einigen Wochen kontaktiert. Dabei musste ich zwar nicht lange warten bis jemand am Draht war, aber erst beim dritten Anruf und beim dritten Sachbearbeiter erhielt ich eine gute, profunde Information zu meinem Problem. Die erste Beratung war schlicht unbrauchbar, die zweite besser aber unvollständig, der dritte Berater erfasste das Problem und die wesentlichen Punkte sofort und informierte überzeugend. Wie es scheint, gibt es beim CS Callcenter grosse, zu grosse, Qualitätsunterschiede. Vielleicht bessert sich das noch. Aller Anfang ist schwer …

  8. Hey Leute, die CS-Strategie geht 100% auf! Kosteneinsparung bedeutet:
    – Anz. Arbeitsplätze reduzieren
    – Alte MA unterhalb MDR gegen Junge tauschen
    – Prozesse Auslagern, am besten nach ganz weit weg
    – Preise Erhöhen
    – auf wenige Standartisierte Produkte setzen
    – möglichst viele Kunden auf günstige Contact Center verteilen
    – Top Liegenschaften verkaufen und zurückmieten
    ….
    – möglichst dafür sorgen dass alle Kunden ihre Bankbeziehung aufheben!

    Fazit: Wenn man es nämlich nicht kann schafft man sich selbst ab, PERFEKT!! Und wer gewinnt dabei? Natürlich alle Top-Manager die sowieso keine Ahnung haben was der Kunde will und wofür er bereit ist sein Geld auszugeben – logisch!

  9. Endlich hat auch IP Value added gebracht! Man braucht einfach lange Geduld, aber am Ende hat doch geklappt, Bravo!
    Es ist klar heute in diesem Welt braucht jede ein Plan B, einige von uns sogar Plan C und D und für die anspruchsvollere Pläne E, F, G…Z!
    Sogar ich, Giulio, brauche ich mehrere Pläne, es ist nicht wie in alte Rom, leider, es ist heute gar nicht Planbar. Sovereign Man Webseite ist etwas Brauchbares. Ich empfehle schon lange ein Teil Cash in wahre Bar zu halten… ein zweite Pass habe ich schon… what else?

  10. Ich habe alles aufgelöst bei der CS, nachdem der persönliche Draht zum Kundenberater (man fühlte sich irgendwie aufgehoben) in einem lapidaren Brief gekappt wurde. Es ist unglaublich wo diese Bank hingekommen ist, die Gründer der SKA würden sich in einer Endlosschleife im Grabe drehen. Die CS-Strategie ist seit Monaten bekannt, „echte“ Kundenberater nur ab 5 Millionen Anlage-Vermögen aufwärts, alles andere landet bei den „Berater-Königen“ des Callcenters. Diese „Könige“ sind derart von der IT verlassen, dass man mir noch nichteinmal den augenblicklichen Briefkurs eines schweizer Weltunternehmens sicher mündlich mitteilen konnte? Inzwischen kann man von einer immer mehr um sich greifenden, Provinz-Posse sprechen, die viele millionenschwere Kunden geradezu zum Exodus zwingt.

  11. Bis 5 Mio ist man bei den grossen Banken inzwischen Massengeschäft. Das sollten die Kunden einfach begreifen. Wer das nicht wil,l geht zu einem unabhängigen Vermögensverwalter, der oder die sind an jedem einzelnen Kunden interessiert ohne, dass man gerade 5 Mio bringen muss.

    • Was für zusätzliche Vorteile und Überrenditen erwarten den, der mehr als 5 Mio mitbringt?

      Die Märkte sind letztlich für alle gleich!

      Mit internationalem Überblick finden Sie alle paar Jahre Krisen in Märkten und Einzelwerten, von denen Sie im Rahmen der nachfolgenden Erholung profitieren können.

  12. jeder selber schuld, wer bei den grossen kunde ist. das gleiche gilt auch für den detailhandel, bauer usw.
    kundenvertrauen kann man nicht auslagern auf plattformen und telefonzentralen.
    das pendel schlägt zurück.

  13. Gestern 3x angerufen. 1. Call 15 Min Warteschleife mit unsäglicher Trallala Musik. Dann.. tut uns Leid, unsere Systeme sind DOWN. Können sie heute Abend nochmals anrufen. Klar, kann ich doch. 2. Anruf.. wieder 10 Minuten Warteschleife und deshalb IPhone am Lautsprecher auf Tisch gelegt. Als endlich ein Mitarbeiter GRÜEZI sagte, legte der schneller auf, als ich ans Phone hechten konnte… 3. Anruf mitten in der Nacht – da nahm in weniger als 1 Minute jemand freundlich ab. Die Callcenters behandeln uns wie unmündige Deppen die unendlich Zeit zu verschwenden haben. Im Minimum gehört eine Ansage über die zu erwartende Wartezeit aufs Band, sodass wir Kundendeppen selber priorisieren können ob wir so lange in der virtuellen Schlange verbringen wollen.

    • @handyman: ich als alter knabe würde nicht mal e-banking machen. Grund. wenn etwas schief geht, dann ist die bank nie schuld. fazit: lieber bei einer kostengünstigen bank bleiben – zum beispiel bei der basler kantonalbank, easy trading, wo ich für einen auftrag flat fr. 90.- bezahle, egal wie hoch der auftrag lautet, also ohne e-banking. Ist doch die ideale lösung, aber : nicht fast gratis, aber sicher!!!

    • Uupps: Muss wohl ein Verschreiber sein. Sie meinen sicher nicht die BKB – Basler Skandalbank?! – Falls doch, dann machen Sie sich mal schlau in den Dutzenden von Artikeln welche in den letzten Jahren hier erschienen sind. Kürzlich unter dem Titel Bank CLER (ex-Bank COOP). – Eine vordergründig günstige Gebühr kann sich nachträglich als sehr teuer herausstellen! Noch besser als der frühere Slogan ist der heutige: Fair Banking!!

  14. Hatte letzte Woche im Ausland zu tun und musste dringend eine Zahlung veranlassen und dies obwohl mein App nicht funktionierte. Das Call Center hat beispiellos kooperativ reagiert und dies mit grösster Freundlichkeit. Alles hat perfekt geklappt und dabei bin ich ein ganz gewöhnlicher Kunde und kein UHNWI. Bin weder CS noch ex-CS Mitarbeiter. Es ist immer noch ein people´s business. Freundlichkeit und Kompetenz zahlen sich immer aus. Erst recht, wenn es von einem indisch-stämmigen Schweizer Mitarbeiter im Call-Center für Zahlungsverkehr kommt. Bin kein „Grossbanken“-Fan aber man muss mal auch eine Lanze für die vielen Mitarbeiter brechen, die sich so ins Zeug legen um einen guten Job zu erledigen!

  15. Wir befinden uns in den Wandeljahren…! Die CS und andere Banken setzen voll auf Digitalisierung, weg von der bewährten Beraterbank. Etwas scheinen die Herren in den Führungsetagen allerdings vergessen zu haben – nämlich dass ihre Vermögende CH-Kundschaft zu 3/4 aus pensionierten Privatkunden besteht! Ich glaube kaum dass diese Kundschaft bereit ist voll auf digital umzusteigen, geschweige den sich von einem 25 jährigen Uni-Abgänger ohne praktische Erfahrung am Telefon beraten zu lassen!

    • Meine Worte… vielen Dank!

      Aber die beiden Grossbanken wird’s in 10 Jahren vermutlich sowieso nicht mehr (als Schweizer Unternehmen) geben, wozu auch?

  16. Lieber ein Bisschen mehr Aufwand in die Installation des e-Bankings stecken, dafür aber keine Abstriche bei der Sicherheit.

    Aus diesem Grund würde ich nie bei einer Feld-/Wald- und Wiesen-Bank e-Banking machen.

    Ich vermute einmal, dass UBS und CS sogar NSA-sicher sind, sonst hätten die Amis ja nicht soviel Aufwand betreiben müssen, um an Kundendaten zu kommen.

    • …und mach Dich mal schlau darüber wer z. B. das Händchen auf SWIFT hat und wem z. B. die div. Kryptobuden gehören. Der Aufwand wurde betrieben, damit sie „legal“ (freiwillig ausgehändigt) an die Daten kommen, nicht weil sie es nicht schon wussten….
      In Deutschland gibt es z. B. ein Gesetz (min. 10 Jahre her), dass die Banken verpflichtet den (Nachrichten)diensten zu jedem Kto. den Zugang (online selbstredend) zu gewähren.

  17. Hohe Gebühren fürs Rundumpaket ohne Gegenleistung! Bei so langen Wartezeiten im Callcenter würde sich doch noch eine neue Ertragsquelle mit Telefongebühren auftun – wenn schon abzocken, dann richtig !?

    • Wer sich so ein Paket aufschwatzen lässt, ist sowieso nicht ganz bei Trost (oder/und kann ganz offensichtlich nicht rechnen). Die Pakete lohnen sich einzig und alleine für die Bank… denn wer genug Umsätze generiert: siehe unten.

      Wer so eitel und klein-bestückt ist und für eine „Platin“ Karte bezahlt, sollte sein Geld besser für eine Psychotherapie investieren. Richtige „Platin“-Kunden bekommen diese nämlich von ihrem Kundeberater ebenfalls gratis nach geworfen!

      Meine Erfahrung: Wer entsprechende Umsätze generiert, bekommt jede Karte gratis, nur Dumme bezahlen für Kreditkarten. Aber genau darauf beruht ja das Geschäftsmodell, wieso „gratis“ anbieten wen der blöde Kunde noch dafür bezahlt?

  18. Mal ein zufriedener Kunde (zur Abwechslung…)

    Ich bin seit Urzeiten CS-Kunde und hatte immer einen Berater/eine Beraterin. Auch mit dem (nicht teuersten) Bonviva-Paket funktioniert die Kommunikation einwandfrei.
    Seit Beginn beim e-banking dabei und nicht ein einziges Mal Probleme.

    Trotzdem: Die Manie, alles in Callcenters in „Hinterindien“auszulagern, nur um ein paar Rappen zu sparen, ist unschön. Aber: Wenn Jeder motzt, wie teuer die Gebühren seien, muss man sich nicht wundern, wenn Manager lieber dort sparen als bei ihren Boni…

  19. Niemand zwingt die Kunden, bei der CS zu sein!

    Sie sollen einfach zur Konkurrenz gehen!

    Und so wie die Kunden diffundieren, wechseln auch die Arbeitsplätze mit. Am Ende sind es etwa gleich viel, oder gar mehr, falls die neue Zielbank kein Offshoring betreibt.

    Im Übrigen sind 95% der CS-Angestellten eh nur Marionetten, welche die Befehle der Verantwortungslosigkeitsträger hinnehmen müssen, falls sie weiter ihr Gehalt bekommen wollen. Ob der Krieg so insgesamt verloren geht ist egal.

    Die Ideeneebrüter mit ihren Schnapsideen sind doch nur über Beziehungen zu ihrem Job gekommen!

  20. Für was benötigt man bei einer Internetbank Callcenter?

    Ich war schon Kunde mehrerer (Internet-)Banken, ohne dort während der gesamten Geschäftsbeziehung je mit einem Mitarbeiter gesprochen zu haben!

  21. Viele Kunden können mit der aktuellen Technik nicht umgehen. Ich benutze bei mehreren Banken die E-Banking Systeme und hatte nie Probleme. Anstatt die Bank an den Pranger zu stellen, sollte der Anwender sich mal selber im Spiegel anschauen.

    • Sollte nicht die Bank dafür sorgen, dass jeder Kunde drauskommt? Oder müssen die Kunden vorher geschult werden?

    • >2/3 der Vermögen in diesem Land befindet sich bei den Ü50.

      Was denken Sie, wer sich hier wem anzupassen hat? Der „Rentner“ ohne EDV-Kenntnisse der Bank oder die Bank dem Kunden?

      Vermögen ist zum Glück mobil…

      Vielleicht lohnt es sich CS und UBS per 2027 zu 0.- zu shorten?

  22. Die beiden Grossbanken UBS und CS sind mit ihrem IT- Fintech- und Callcenter- Wahn auf dem Holzweg! Was ist, wenn der Kunde nicht mitzieht? Der ganze Schnikschnak soll doch, gemäss Marketing-Fuzzis, den lieben Kunden dienen und was ist, wenn der Kunde nicht mitzieht?
    Antwort: Dann ist alles für die Katz.

  23. Die Cüpli – Kaste für die HNWI.
    —————————————————————————————-

    a) Direkt-Telefon-Anschluss an den Top-Manager
    b) Spezial-Konditionen auf allen Dienstleistungen
    c) Sonder-Behandlung in der Teppich-Etage
    d) Tickets für Concerts, Polo, Wine- and Food-Festivals
    e) Zugang zu Zunft- und Vereinshuberei

    Für den Normalsterblichen Dinge die er mit hunderttausenden von andern Klein- und Mittelstandskunden mitfinanziert.

    Sogenannte „Chickenfeed“ im Tango Corruptia.

  24. Na ja, wenn an der Spitze weiterhin nur grossartige Figuren und ein paar „Warteschlaufen“ sitzen, dann wird sich die CS eh bald vollständig selbst ausloggen. – Kein Anschluss mehr unter dieser Nummer….

  25. Nichts begriffen!! Überbezahlte Marketingfuzzis können nie, egal ob Bank, Versicherung, Handel (Migros/Coop/Aldi usw.) Post, SBB oder andere, zugeben, dass etwas schlecht ist, nicht funktioniert oder auch nur Probleme gibt. Da wird standhaft behauptet es ist alles in bester Ordnung.
    Marketing ist überbezahlt, überbewertet und oft komplett verlogen.
    Also liebe Mitbürger zieht Eure Schlüsse daraus.

    • CS-Managerminusnomaden haben sich das ausgedacht, und leben in ihrer Potjemkinschen Scheinwelt. Dass die verlogen ist, wissen und begreifen die nicht. Hochtrabende Ami-Titel, die in Europa nichts wert sein sollten, aber gut klingen. Vice-President, Director… well paid, well paid. Das heisst Prokurist und/oder Abteilungsleiter-mit teilweise nur einer Handvoll MA an Bord. Geliefert wird von anderen; eingesackt von denen. Da hilft nur Austreten.

  26. Was glauben denn diese Banken, wir, die Kunden, hätten nichts anderes zu tun als den Tag in deren Warteschlaufen zu verbringen. Ich rate jedem, suchen Sie sich eine kleinere Bank und da werden Sie sofort und ebenso kompetent beraten sein. Was für Vorzüge hat denn eine „Grossbank“?

    • Dem kann ich nur zustimmen. Seit meinem Einstieg ins Berufsleben vor 40 Jahren bin ich Kunde der Sparcassa. Die erledigt alles zu meiner besten Zufriedenheit und wenn es nötig war kontaktierte ich die Geschäftsleitung direkt und bekam eine Antwort und eine konstruktive Lösung.
      Und das Wichtigste: Gesunder Menschenverstand wurde nicht durch Prozessgläubigkeit ersetzt.

    • Fuer die meisten Kunden keine. Aber fuer grosse Kunden ist eine Kleinbank nicht genug, kein Zugriff auf alle wichtigen internationale Maerkte, kein IB, 0815 Produkte, nur lokale Praesenz etc etc etc.

      Fuer UHNWIs sind die Warteschlangen auch kleiner. Kleine Kunden will niemand.

    • Meine Worte, am besten geht man zu einer Regionalbank oder zur Migrosbank. Diese Banken haben keine abgehobenen Bonizocker, man ist noch als Kunde willkommen.

  27. Für die meisten (Retail)-Kunden ist ein Berater gar nicht notwendig, Callcenter reicht locker aus. Auch hier kann man es schlauer oder weniger schlau machen, man muss einfach genügend Ressourcen einplanen, dann ist ein Callcenter effizient und nützlich. Spart man aber am Staffing, wird es mühsam. Ist aber ein generelles Problem und nicht auf den Eingangspunkt Callcenter beschränkt.