Zur Sache, Schätzchen – Es wird ernst

Einer meiner Freunde, von dem sich sonst nicht viel sagen lässt, hat unlängst richtig reich geheiratet und geht jetzt zwei Monate nach Island in die Jagdferien. Obwohl er noch im besten Alter ist und vielleicht auch Gemeindepräsident werden möchte, nimmt er es ruhig. Die Schweiz ist das schönste Land der Welt, wo die steuerfreien Dividenden fliessen und die Aussichten für die nächsten drei Jahre gut sind.

Ein anderer Freund arbeitet bei Skyguide und ist bei einem Jahreseinkommen von fast 200’000 Franken und grosszügigen Ferien einschliesslich Frühpensionierung mit 56 Jahren ständig genervt, weil die Menschen rund um Kloten weniger Flüge in den Randstunden verlangen. Sein Job ist sicher, wenn er nicht die Nerven verliert. Er denkt europäisch-global und flucht über die „Ego-Hüsler“, die seine Arbeit nicht verstehen wollen.

Mein dritter Freund als Chef Private Banking ist nicht minder genervt, weil er beim besten Willen nicht weiss, was er seinen Kunden im 2. Halbjahr als gute Investments empfehlen soll. Hinter dem Wortgewitter seiner Anlagebriefe denkt er meist an die ersehnten Ferien im Süden, an die Yacht, die auf ihn wartet, und den Kunden empfiehlt er eine Portfolio-Analyse. Was auch sonst?

Zum 1. August 2017 befindet sich die Schweiz mit ihrer gut ausgebildeten Bevölkerung im Wohlstands-Stress. Alles war gut, alles stimmt, aber was kommt?

Keiner unserer Freunde wird uns die Wahrheit sagen, wie es ihm wirklich geht.

Der Ländermanager Schweiz hat soeben erfahren, er werde jetzt aus der EMEA-Region von Frankfurt aus geführt.

Der Executive Searcher träumt im Garten von einem wohl gefüllten Portfolio mit Honoraren, wie sie vor 30 Jahren üblich waren.

Der Teilzeit-Journalist mit beschränktem Pensum überlegt sich ernsthaft, ob er, wie seine berühmteren Kollegen auch, PR-Berater werden soll.

Psychiater und Psychologen leisten Überstunden, weil der Stress der urbanen Bevölkerung zusetzt und die traumatisierten Migranten auch noch behandelt werden wollen.

So satt, wie ein grosser Teil der Schweizer Bevölkerung im Augenblick ist, davon können die meisten Menschen im Umkreis von 2’000 Kilometern nur träumen. Wir leben im Paradies, aber wie sind die Aussichten?

Niemand weiss wirklich, wie es weitergehen soll. Zur Sache, Schätzchen, jetzt wird es ernst.

Was zählt, ist eine Orientierung von Gewicht. Mit wem ich spreche, und das sind viele, bestätigt mir: „Den Medien glaube ich nichts mehr.“ Neue Zürcher Zeitung und Tages-Anzeiger, Weltwoche und Schweizer Illustrierte, SRG-Radio und -Fernsehen: Für internationale Profis, von denen wir viele im Land haben, ist das Schrott. St. Galler Tagblatt, Schaffhauser Nachrichten und Walliser Bote, aber auch der „Bund“, „Le Temps“ und TeleZüri, sind für den Müllkasten oder Omis, müde Verkäuferinnen, erwartungslose Schreinermeister, und ein früh erschöpftes Jungvolk macht es sich damit bequem.

Ich schreibe für Inside Paradeplatz, weil man hier den Anspruch nicht aufgegeben hat, Journalismus habe etwas mit den Tagesereignissen zu tun. Aber was sind Ereignisse, wenn die in Zürich so präsente und vom Steuerzahler an der ETH Zürich geförderte IT-Industrie der Traumproduzenten uns Welten vorlegt, die mit der irdischen Gegenwart nichts mehr zu tun haben? Ist Zürich das neue Hollywood?

Es geht um viel. Wer jetzt 45 Jahre alt ist, darf sich vorsichtig beglückwünschen. Er wird demnächst vielleicht keine Arbeit mehr haben, weil in den meisten Schweizer Konzernen über 50jährige konsequent entlassen werden, aber auf eine AHV oder 2. Säule hofft er noch immer.

Wer jünger ist, muss umgehend gut heiraten, das Vermögen seiner Eltern und Grosseltern kalkulieren, das ihm vielleicht zufallen wird, oder unglaublich intensiv arbeiten. Tut er, als Schweizer, dies nicht, werden es ihm die Iraner, Iraker, Inder oder Chinesen abnehmen.

Wer informiert uns ehrlich über diese Entwicklung? Die kürzlich in Brig feiernden Schweizer Jodler, gut 100’000 zogen an die Rhône, wollen von derlei nichts wissen. Als Landschaftsgärtner im Sinne von Kurt Gloor (Schweizer Filmer im 20. Jahrhundert) sind sie vom Staat sehr weitgehend beschützt. Die Bauern pflegen ihr Land, vergiften Wiesen und Flüsse und erfreuen sich der Hilfe ihrer Lobbyisten.

Wir aber, die den globalen Konkurrenzkampf erleben und sich verschärfen sehen, freuen uns mit Rainer Maria Rilke: „Die Tage, welche wir erleben, sind nur der Anfang des Schrecklichen, den wir gerade noch ertragen.“ Danach kam der Erste Weltkrieg.

Ich wünsche meinen Leserinnen und Lesern, Euch allen, einen guten 1. August 2017. Lest weiterhin, denn was die Tageszeitungen und das Schweizer Fernsehen Euch verbergen, erfahrt Ihr an dieser Stelle besser.

Verschliesst nicht die Augen, denn sie, wie die Ohren, sind wertvolle Instrumente. Bleibt wach!

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31 Kommentare zu “Zur Sache, Schätzchen – Es wird ernst

  1. Sie verbreiten ja den selben Mist wie Tagi, NZZ und SRF. Die Bauern seien die Profiteure in unserer Zeit. Haben sie schon mal auf einem Bauernhof gearbeitet? Wissen sie wie unsere Landschaft aussähe ohne die Pflege der Bauern – eben. Die Bauern bekommen etwa 3 Milliarden Subventionen pro Jahr. Dafür arbeiten sie sehr hart. Mit hunderten von Vorschriften wird den Bauern von Leuten wie ihnen das Leben schwer gemacht – das soll abgegolten werden. Alleine die Entwicklungshilfe kostet mit etwa 8 Milliarden etwas drei Mal mehr. Und eben- die Bauern arbeiten hart dafür.

  2. ein typischer stöööööööööööööölker bericht. nur worthülsen, kein inhalt. was will er uns genau sagen? niemand weiss es – wahrscheinlich nicht mal er selber.

    herr stöööööööööööööölker, ich rate ihnen dringend einzusehen, dass die party für sie schon lange vorbei ist und lassen sie uns mit ihrem leeren geschwätz in ruhe – danke!

    • @Walter Roth:
      Sie sind ein stupider Systemmedien-Nachplapperi! Haben Sie sich mit KenFM überhaupt einmal näher beschäftigt? Was bitte schön soll an KenFM antisemitisch sein??? …zumal er ja selbst persischer Abstammung ist. Vielleicht ja auch gerade deshalb…
      All diese Begriffe wie Antisemit, Fake News, Reichsbürger, Linker, Rechter, etc. werden vom System (von System-Thinktanks) gezielt in Umlauf gebracht, um jeden, der nicht Systemkonform denkt und handelt, zu diskreditieren.

      KenFM ist ein unabhängiger Journalist, dessen journalistische Gebote, wie sie eigentlich „normal“ wären und von der Leser-/Hörer-/Seherschaft erwartet wird, eben von den Systemmedien nicht mehr geboten und gewünscht wird, und deshalb dort ausgeschieden (worden) ist! Man muss nicht immer gleicher Meinung sein, aber man kann sich anhand von KenFM wenigstens eine Meinung aufgrund von Fakten, Tatsachenberichten und unterschiedlichen Quellen bilden, was den Systemmedien komplett abhanden gekommen ist. Ausserdem ist KenFM äusserst fundiert belesen und informiert.
      Finden Sie IP gut, oder lassen Sie sich lieber von den Systemmedien einlullen und belügen und eine Systemkonforme Meinung aufdrücken?

      Man kann auch über Klaus Stöhlkers Artikel unterschiedlicher Meinung sein, aber im Gegensatz zu den Systemmedien werden auch hier Fakten genannt, Perspektiven und Ansichten geschildert, ja das System als solches hinterfragt. Das werden Sie beim Tagi, bei der NZZ bei den AZ-Medien etc. niemals finden, da diese Blätter Systemdienlich operieren müssen, um die Lügen- und Lobbywirtschaft mit teuren Inseratenverkäufen bei Laune zu halten…

  3. Seit 1291 hat die Eidgenossenschaft alle grossen Kaiser- und Königreiche überlebt: Die Burgunder, die Habsburger, die Savoyer, die Deutschen Reiche und sogar die Sowjetunion.
    Die Schweiz ist wendig und wird auch neue Situationen erfolgreich meistern.

  4. Steuerfreie Dividenden ? Müssen Sie präzisieren; stimmt in dieser Schlichtheit nicht. Aber typisch PR – mit Plattitüden über Wissenslücken und Ungenauigkeiten hinweggehen.

  5. Ihren Pessimismus kann ich nicht teilen, Herr Stöhlker. Kürzlich besuchte ich die Osiris Ausstellung im Rietberg und bewunderte die überidisch schönen Exponate (besonders die Arsinoë und Thoëris Statuen). Namenlose Künstler vollbrachten in ihrer kurzen Lebens- und Schaffenszeit unbeschreiblich schöne Kunstwerke. Die gleichen Menschen finden Sie auch heute überall wieder. Leute die in ihrem Bereich mit heutigen Mitteln Wunderbares schaffen und unsere Gesellschaft damit nachhaltig aber unspektakulär prägen und beeinflussen. Es liegt im Wesen der Saturierten, dass sie keine Zukunftspläne mehr schmieden und sich nur noch für die Besitzstandswahrung interessieren. Wichtig ist es deshalb, dass dem aktiven Teil der Bevölkerung keine zusätzlichen Steine in den Weg gelegt werden. Der 1. August sollte, von mir aus gesehen, wieder zur Rückbesinnung auf eine liberale Gesellschaft aufrufen, in welcher Eigenverantwortung, Initiative und freies Unternehmertum gefeiert und gefördert werden. Die heutige Welt steckt voller Chancen und ich möchte in 20 Jahren nicht zurückblickend feststellen müssen, wie unnötig diese übersehen oder sogar vorsätzlich verhindert wurden.

    • rax…………..

      Ich habe mit 13 angefangen den Spiegel zu lesen, las ihn 30 Jahre und habend en Wandel im Journalismus miterlebt. Der Spiegel kannte einst fakten als Steinharte Realität an, auch wenn das Blatt immer Links war. Heute wird im Spiegel berichtet was Linksverträglich ist und dem Kampf gegen das störrische Volk dient..

      Die Zeit, die „alte Weltwoche“, und viele andere habe ich auch Wöchentlich gelesen.
      Nach und nach habe ich sie alle aufgegeben und seit das Internett Alternativen bietet, lese ich hier im Netz.

      Das Stöhlker die „neue Weltwoche“ in seiner Aufzählung erwähnt halte ich für falsch, denn sie ist die einzige Zeitung die ich heute noch lese, ja seit Köppel sogar ausgesprochen gerne.

      Inside paradeplatz ist keineswegs perfekt, aber es dürfen hier eben auch Meinungen stehen bleiben die man andern Ortes löscht.
      Und gerade das ist eben so wichtig, nicht das alle Artikel gefallen, sondern das die Verfasser schreiben können was sie denken.

      IP ist wohl der einzige Blog in dem die grundfalsche Geldpolitik der Nationalbank ausführlich thematisiert werden darf.
      Das sind die Meilensteine die in der jetzigen Zeit dringend nötig sind.
      wenn sie das nicht vertragen und deswegen meinen das man hier IP & Journalismus nicht in einem Satz erwähnen dürfe, so sind Sie hier gurndfalsch.

      Lesen sie den Spiegel, der dürfte ihren Ansprüchen genügen.
      Dort ist alles schon Dutzendfach gesiebt bevor sie es lesen dürfen, denn mehr als gesiebter Einheitsbrei traut man ihnen dort nicht zu.
      Passt für Sie….Oder ?

  6. „Lest weiterhin, denn was die Tageszeitungen und das Schweizer Fernsehen Euch verbergen, erfahrt Ihr an dieser Stelle besser.“

    Oh, Herr Stoehlker redet dem Alleinwahrheitsanspruch das Wort. Da schaut zumindest jeder angehende Sektenguru neidisch zu Ihnen hoch.

    Und ansonsten gilt auch für Sie wie für alle anderen: Prognosen sind schwierig, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen.

    Ich wünsche Ihnen bereits jetzt einen schönen 3. Oktober

  7. Ja, langsam, langsam wachen die Menschen aus Ihrem von A – Z manipulierten Tiefschlaf auf und realisieren, dass sie Ihr Leben lang von allen systemrelevanten Entitäten nur angelogen, missbraucht und ausgebeutet werden. Ob Systemmedien, Schulen, Universitäten, Kirche, Gesundheitssystem, Finanzsystem, Wissenschaft, Wirtschaft, etc. etc. All diese Institutionen und Systeme dienen ausschliesslich einem einzigen grösseren Zweck:
    Ewiges Wirtschaftswachstum und gleichzeitige Zerstörung aller unserer Lebensgrundlagen, ausschliesslich zum Macht- und Kapitaltransfer von der Allgemeinheit an ganz kleine, im Hintergrund agierenden Eliten.

    Damit dies funktioniert, muss man die Menschen dumm und unten halten, gezielt falsch informieren, sie ihrer wahren Geschichte, Tradition und Erinnerung berauben, ihr Bewusstsein klein und in ständiger Angst halten, sodass sie freiwillig auf Ihre Natur- und Menschenrechte verzichten und sich freiwillig überwachen und manipulieren lassen, um dafür eine vermeintliche Sicherheit gewährt zu bekommen. Nur, wer für Sicherheit freiwillig auf seine gesamte Freiheit (und sein Lebensplan!) verzichtet, wird am Ende beides verlieren.

    Hierbei die ganze Schuld für die Misere den Eliten in die Schuhe zu schieben, ist nur die halbe Wahrheit, denn die können dies nur in dieser Form handhaben, weil wir Menschen es so zulassen. Wir müssen endlich verstehen dass wir unsere Angst abschütteln und uns selber ändern müssen, damit sich das System ändern kann…

  8. Wow, was für eine Gesellschaftsanalyse! Mein Kompliment Herr Stöhlker. Würden Sie auf diesem Niveau ein Buch schreiben, wäre „Fegefeuer der Eitelkeiten“ ein nichts dagegen. Ihre Zeilen erinnern mich an Erich Maria Remarque.

    Tolle Aussenansicht und Beschreibung einer kranken Gesellschaft die wir, und nur wir, uns so erschaffen haben und in der wir leben. Haben Sie eine Lösung? Vielleicht erfahre ich es an dieser Stelle? Den ich als eine Art Speakers‘ Corner betrachte. In TV und Zeitungen habe ich es tatsächlich schon aufgegeben. Dort bin ich immer noch bei Brot und Spielen.

  9. Herr Stöhlker……..

    Ich bin auf dem Bauernhof aufgewachsen.
    Zu Zeiten als es noch keine Subventionen gab.
    Die Bauern hatten nur 2 Möglichkeiten, aufhören oder Arbeiten für marginalen Lohn.
    Dann gabs die Subventionen, aber auch das System uferte aus ins negative.
    Die Bauern aber haben keine andere Wahl als Bundesgelder, denn sie leben in unserem system mit Steuern Krankenkassen und vielen anderen teuren Dingen.
    Auch unsere Bauern müssen einen entsprechenden Lohn haben.
    Freie Marktwirtschaft gibt es bei uns nicht mehr auch wenn Linke die Bauern regelmässig genau dorthin entlassen möchten.
    Unsere Wirtschaft ist krank und über reguliert.
    Die Finanzkrise ist das beste Anzeichen dafür.

    Würde man die Bauern in die freie Marktwirtschaft entlassen, so würde die landwirtschaftliche Produktion hier zum erliegen kommen.
    Das hiesse aber auch das wir das zwingende bäuerliche Erb und Landrecht, sowie die Landwirtschaftszonen aufheben müssten.
    Es hiesse auch das dann die Bauern meist alle zu Multimillionären avancieren würden die ihr land verkaufen, sich ein schönes Haus bauen und ausgesorgt hätten. Die Spekulation mit Land würde ungeheure Ausmasse annehmen.
    Arbeiten und produzieren würden die Bauern nicht mehr.
    Die Schweiz würde verstädtern, man müsste Arbeiter bezahlen um die Grünflächen zu pflegen.

    Das wäre freie Marktwirtschaft. kaum ein anderer würde auf Millionen sitzen und sich als Resultat mit einem Arbeiterlohn daraus begnügen.

  10. Herr Stölker………..

    Natürlich wird es Ernst, wir haben nur noch nicht herausgefunden wie lange man das „Ernst“ mit modernen Mitteln noch hinauszögern kann.

    Aber seit 2008 haben wir eine Dauerkrise, wo sie früher nur alle 4-7 Jahre eine eher begrenzte war.

    Erlesen wir uns die Geschichte seit den alte Griechen, so wissen wir das Ökonomie sin Prozess ist wie die Evolution.
    Er lässt sich eine Weile lang betrügen bevor er immer sein Recht einfordert und es zu Zusammenbruch kommt.
    Noch nie gab es ein solches Geldexperiment, noch nie kam man damit durch.

    Aber wenn man sich vor Augen führt, dass selbst unsere Nationalbanker nicht wirklich wissen mit was sie es da zu tun haben, sollte man sich nicht wundern.
    ———————–
    Ich empfehle den Menschen sich vorzubereiten, denn die Gedankenlosen unserer Schweiz werden nicht umkehren, sondern weitermachen.
    Freiheit verwechseln sie mit Konsum.
    Sie glauben das um die Welt fliegen Freiheit ist.
    Ich habe als Kind auf dem Bauernhof meines Vaters Freiheit erlebt, sie ausgekostet und vermisse diese Heute sehr.
    Wir haben die weite und daraus seich ergebende Freiheit eingetauscht und unser land mit 36% Ausländern geflutet, um nur einen Punkt zu benennen.
    Vor wenigen Wochen haben wir mit der Energiestrategie 2050 wieder so einen Aktion ins Leben gerufen welche unserer Freiheit einmal mehr zu Grabe trägt.
    Sozialismus und Freiheit vertragen sich nicht.
    Ebenso wie 8-9-12 Millionen Schweizer in unserem kleinen Land welches mit 3 Millionen auch gut gelebt hat.

    Ich werde oft belächelt.
    Aber ich bin mir bewusst was auf uns zukommt, und mache mir selber kaum Sorgen.
    wer jedoch wissen will was passiert wenn wir vor Lauter Energiestrategie 2050 und mit 36% Ausländeranteil zu rechnen haben, sollte einmal eine akute Krise eintreten……..
    …..Hier hat er was zum nachdenken.

    https://viefag.wordpress.com/2015/11/27/bosnienkrieg-ein-jahr-in-der-hoelle-35-prepper-ausreden/#comment-2999

  11. Was soll dieser Plappertext, an einem Ort, wo sonst mehr oder weniger interessante Nachrichten aus der Wirtschaft zu finden sind? Herr Stöhlker, Ihre Zeit und diejenige Ihrer Skyguide-, Heiratsschwindler-, Berater-und Psychiaterfreunde ist vorbei. Und das ist gut so. Die von Ihnen genannte Generation hat neue und substantiellere Ideen als die vom schnellen Geld, nicht zuletzt, weil sich in der Wirtschaft auch vermehrt Frauen durchsetzen, denen ein normales gehobeneres Salär reicht. Ohne Lamborghini und Yacht!! Lassen Sie sich das von einer Generationengenossin gesagt sein und setzen auch sie sich auf das vediente journalistische Altenteil. Danke.

  12. Ich glaube nicht an den grossen Knall, vielmehr wird es Schritt für Schritt schlechter werden. Und niemand wagt es, sich dagegen aufzulehnen, aus Angst er könnte dann völlig den Boden unter den Füssen verlieren. Also wird alles geschluckt, was von oben verordnet wird, z.b. Refugees Welcome, Fachkräftemangel beheben dank FZA, Höchstgerichtsbarkeit an die EU abgeben, Direkten Demokratie nur noch als unverbindliche Meinungsumfrage, u.s.w.

  13. Wie immer, brisant und ehrlich Herr Stölker! Sitze ich hier in meinem Landhaus in Ungarn nur 1000 km weit weg von der Schweiz und erfahre hier wie die Leute mit EUR 600 pro Monat bei Merzedes Benz verdienen und gut über die Runden kommen müssen. Der Walliser Getränkehändler/Handwerker wollte letzte Woche CHF 700 von mir für 4 Std altes Holz wegbringen. Ich lebe sehr gut jedoch nur weil ich konsequent die Kosten reduziere und mir Luxus in einer anderen Form ermögliche. Wir alle haben langsam in unserer Gesellschaft eins an der Schüssel. Hohe Kosten, überzeugtes selbstverständliches Dasein und Preise die bald keiner mehr zahlt in Europa. Prost ihr Träumer vom ewigen Wohlstand und ein schönen 1. August ihr gestressten weltoffenen Schweizer die meistens nur die Malediven als tolle Feriendestination kennen.

    • Hr Blatter, ich kann Ihnen nur gratulieren. Die Schweizer sind pseudo-weltoffen und politisch korrekt links, womit sie direkt gegen die Wand fahren.
      Und kaum einer, der auf die ach so traumhaften Malediven fliegt, weiss, dass es der einzige Staat (ja, und nicht etwa Saudi Arabien!) ist mit 100.00% muslimischen Staatsbürgern. Apostaten werden nämlich ausgebürgert, und andere Religionen sind nicht toleriert. Steht aber genauso wenig in den Ferienkatalogen wie es im Tagi oder der NZZ vermittelt würde. Und so glaubt Herr und Frau Bünzli noch immer an die Inselidylle im indische Ozean.

  14. Weitgehend treffender Kommentar von Herrn Stöhlker. Zu 100% bin ich mit ihm einverstanden was er über die Medien schreibt, „diesen ist nichts mehr zu glauben“. Leider trifft das z.T. auch für sog. Qualitätsblätter wie die NZZ zu. Die Zeitungsschreiber, aber auch die Medienleute vom TV, meinen immer sie müssten dem „gewöhnlichen Volk“ die Welt erklären. Wenn ich nur schon an die täglichen Meldungen über US-Präsident Trump denke. Fake news, Trump hat recht und Stöhlker auch !

    • Aber der Setvice Public lebt nur dank der Steuern, welche in der freien Wirtschaft erarbeitet werden.