Krach mit Erbin: Vontobel verliert Millionen

Familienmitglied und Grossaktionärin zieht Gelder ab – „Ethisch moralischer“ Konflikt mit CEO – Mit Anwalt gegen Bank.

Bei der Bank Vontobel herrscht Feuer im Dach. Auslöser ist die Enttäuschung einer Vontobel-Erbin über das Gebaren des CEOs der Zürcher Privatbank, Zeno Staub.

Staub und die Erbin, die auch wichtige Kundin im Private Banking der Vontobel ist, liegen sich seit längerem über Kreuz. Nun ist der schwelende Konflikt offen ausgebrochen.

Die Vontobel-Erbin – sie gehört zur 4. Generation, welche bei der Bank das Steuer übernommen hat – hat letzte Woche ihr gesamtes Barvermögen und alle Wertpapiere von der Vontobel abgezogen.

Ihr Auftrag, die Assets, die sich auf einen zweistelligen Millionenbetrag summieren, auf eine andere Bank auf dem Platz Zürich zu überweisen, ging in der Vontobel um wie ein Lauffeuer.

Zu reden gab insbesondere die Begründung der Vontobel-Erbin. Sie bezog sich in ihrem nur 2 Sätze langen Transfer-Auftrag an ihren Vontobel-Berater explizit auf CEO Staub.

Die „ethischen und moralischen Werte“ von Zeno Staub würden nicht mit den ihrigen übereinstimmen, hielt die Frau fest.

Was sie genau damit meinte, war für die Vontobel-Mitarbeiter nicht klar. Die meisten von ihnen hatten bis zum Zeitpunkt der Kündigung durch die Erbin keine Ahnung vom Zwist im Olymp der Firma.

Der Pressesprecher der Vontobel meinte gestern, die Bank könne wegen des Schweizer Bankgeheimnisses „keine Angaben zu bestehenden oder auch zu nicht bestehenden Kundenverbindungen machen“.

Auf die Frage, wie die heftige Auseinandersetzung zur behaupteten Harmonie zwischen Familie und Bank-Spitze passe, verwies der Vontobel-Mann auf Mitteilungen der Bank.

In denen habe man dargelegt, dass „die Familien Vontobel und de la Cour die Verwaltung ihrer Beteiligungen an der Vontobel Holding AG erst jüngst weiter professionalisiert und ihre Verbundenheit mit dem Unternehmen erneuert und verstärkt“ hätten.

Wie nah man sich stehe und wie befriedigend die Kooperation sei, zeige auch eine Episode aus der Aktualität.

Die Familie Vontobel habe „erst in den letzten Tagen einvernehmlich ein hohes Mass an Anerkennung gegen über der Geschäftsleitung und dem CEO zum Ausdruck gebracht“, hält der Sprecher per Email fest.

Die Beteuerung, dass zwischen Familie und Bank-Führung Love & Happiness herrsche, kann vor dem Hintergrund der Eskalation im Streit zwischen CEO und Erbin nicht überzeugen.

Der Konflikt hatte sich über die letzten Monate aufgebaut. Es kam verschiedentlich zu Aussprachen, ohne dass sich das Klima zwischen den beiden Streithähnen verbesserte.

Schliesslich folgte vor wenigen Wochen ein Vieraugengespräch zwischen Zeno Staub und der Frau. Was dort genau geschah, wissen nur die beiden Beteiligten.

Bemerkenswert ist, dass sie Versionen über die Unterredung, die zum Ziel hatte, dass man zum Courant normal zurückkehren kann, weit auseinandergehen.

Vontobel-Chef Staub behauptete nach dem Treffen mit der Erbin, man habe sich wie zwei Erwachsene höflich und gemässigt ausgetauscht. Eine Eskalation habe es nicht gegeben.

Die Erbin sieht das diametral anders. Sie spricht von „Lügengeschichten“, die ihr der CEO der Bank, bei der ihre Familie dank den vielen Aktien das Sagen hat, aufgetischt habe.

Auf das Staub-Meeting folgte ein Gipfeltreffen der Frau, ihrem engsten Familienumfeld und Vontobel-Präsident Herbert Scheidt.

Auch dieses verlief für die Erbin offenbar enttäuschend. Scheidt, der sich nicht zuletzt für die Interessen der Familienaktionäre stark machen muss, stellte sich vor Staub und bat um Verständnis für seinen CEO.

Es stünde Aussage gegen Aussage, meinte Scheidt, wie Quellen mitteilen, die nicht genannt sein wollen.

Die Causa Staub gegen Erbin könnte sich in den nächsten Monaten zum Thriller ausweiten. Die Frau hat einen Anwalt beauftragt, gegen Vontobel vorzugehen.

Für CEO Staub hiesse das, dass er sich in einem Streit mit einem Teil der Familienaktionäre verteidigen müsste.

Je nachdem, wie die übrigen Äste der weitverzweigten Vontobel-Familie die Sache beurteilen, kommt es zu einer Schelte für den erfolgsverwöhnten CEO.

Oder dann zum Bruch innerhalb der Familie Vontobel.

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38 Kommentare zu “Krach mit Erbin: Vontobel verliert Millionen

  1. Wenn es zum Bruch innerhalb der Familie kommt, würde dies nicht für die Familie sprechen und auch nicht für die Bank. Ein CEO der sich belügen lässt, hat nichts in einer Bank verloren und sollte abgesetzt werden.

    An die Erbin: Kämpfen sie weiter bis sie ihre Ziele erreicht haben!

    • Bestimmt werden Zeno Staub oder Herbert Scheidt noch ein paar salbungsvolle Worte zur tollen Unternehmenskultur absetzen und den Geist der Gemeinsamkeit beschwören.

  2. Nun fliegt ihm einmal etwas richtig um die Ohren. Ausser seinen intensivierten Reisen Richtung USA Asien und Saudi Arabien ist Herr Dr. Staub kaum auffällig und für einen CEO einer kotierten Firma fehlt ihm jegliches Charisma. Aber hätte er das gehabt hätte er sich nie unter VRP Scheint niemals halten können bzw. Wäre gar nicht erst in diese Position gekommen.
    Leute führen liegt ihm gar nicht. Fehlbesetzungen in der Vontobel GL gibt es zuhauf. Zum Glück hatte er Rückenwind an den Aktienmärkten. strategielos wie er ist konnte er so gut mitschwimmen.
    Nun ist Zeit für einen Führungswechsel, den die Familie und die Publikumsaktionäre weiterbringt und von der Möchtegern Ethik losgelöst eine erfrischende und v.a. Konsequente Professionalität Auch In interne Themen reinbringt.

    • Lieber Herr Knoll

      Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen. Zeno Staub hat nicht das Format eine Firma dieser Grösse zu führen. Er hat ein gutes Zahlenverständnis aber das alleine reicht nicht, um ein guter Manager zu sein. Von „Führung“ kann hier nicht gesprochen werden. Ein profilloser und schwacher CEO ohne Rückgrat, der sich vor allem für sich selber interessiert und allen Problemen lieber aus dem Weg geht anstatt sie zu lösen. Was bei diesem Missmanagement herausgekommen ist, kann man diesem Fall hier entnehmen.

  3. Für einmal ist das Verhalten aller Direktbeteiligten einfach nur schäbig und unprofessionell.

    1.
    Die Erbin schiesst sich mit ihrem Rachfeldzug ins eigene Knie.

    2.
    Der Fremdgänger hat Ansehen, Respekt und seine eigene Glaubwürdigkeit verspielt.

    3.
    Der CEO steht als der Dumme da, der sich nicht durchzusetzen vermag und/oder die negative Signalwirkung von Fehlverhalten in seinem unmittelbaren Umfeld entweder billigend in Kauf nimmt oder schlicht unterschätzt.

    Unter dem Strich haben alle verloren.

    • @Richterlein
      Rachefeldzüge sind wichtig! Die Erbin wird eine andere Bank finden, in der sie hoffentlich gut behandelt wird!

  4. @Hans Jakobli Schaad

    Ihr Kommentar ist dumm und unwissend und das verdient einen dummen Namen.
    Sie wissen gar nicht mit wem, dass Sie sprechen und zu sagen dass Sie die Leute kennen ist definitv unwahr und Sie sind ein Wichtigtuer und genauso peinlich wie diese Story in der Zeitung. Deswegen besser den Mund halten anstatt Unwahrheiten verbreiten.

    • Rocco Siffredi
      Um die Thema abzuschliessen moechte ich noch bemerken, dass es, gelinde gesagt, etwas seltsam anmutet, dass sie ausgerechnet in einer Story, welche eine Affaere zum Inhalt hat, den Nickname annehmen. Ganz bewusst und nicht etwa aus Versehen. Dies sagt eigentlich Alles Ueber sie und ihre Fantasien. aus. Vor der eigenen Tuere wischen, waere da angezeigt!

  5. Eigentlich wäre das ein einfacher Case gewesen. Der Leiter AM hätte verwarnt werden müssen. Das Management muss besonders vorleben, dass man den Füller nicht in Firmentinte taucht. Zudem ist die Vorbildfunktion des Leiter AM in Frage zu stellen, wenn er als verheirateter Familienvater öffentlich betrügt. Hätte man ihn hier rasch abgesägt, was ohne Qualitätsverlust für die Firma geblieben wäre, hätte Zeno punkten können.

  6. Die Geschichte wäre eigentlich ein Non-Valeur wäre da nicht ein schwacher CEO und ein noch schwächerer VRP, die besagter Erbin nicht Paroli bieten können. Ersterer durch eine klare Linie bezüglich seiner Erwartungshaltung an seine Gruppenleitungsmitglieder in Punkto Verhalten (mann nennt das auch Leadership), zweiterer durch ein etwas weniger devotes Selbstverständnis wenn es darum geht, die Irrläufer des Vontobel-Clans, und davon gibt es einige, zu managen, schliesslich werden beide Protagonisten fürstlich entlohnt.

  7. Da sieht man wieder, was unerfuellte Begierden einer Vontobel -Erbin, im Rachemodus alles anrichten koennen. Diese Frau, jeder kennt sie, ist zu Allem faehig, um ihre unruehmliche Rolle im ganzen Balztheater, welches ja nun wirklich nichts mit der Bank zu tun hat, zu beschoenigen. Eine Affaere ist immer beidseitig gewollt und kann auch scheitern. Mit dem hat sie nicht gerechnet und hat weiterhin an ihre „Macht des Geldes“ geglaubt und ist tief abgestuerzt! Der Aktienkurs der Vontobel-Aktie spricht Baende und negiert diese Klatschattacke der Frau, welche jetzt den letzten “ vermeintlichen“ Trumpf gespielt hat, bevor sie in der Bedeutungslosigkeit verschwinden wird. Die Adresse Bank Vontobel hingegen wird erstklassig bleiben!

    • Erstklassig wirkt die Bank nur nach aussen. Im Innern krankt es an zahlreichen Stellen. Amouröse Kapriolen sind dabei noch das geringste.

    • @Fred
      Bitte nicht mit Behauptungen um sich werfen, welche sie vom Hoerensagen kennen. Sollte ich damit falsch liegen, erwarte ich von ihnen Beweise ihres Anwurfes. Wenn sie die nicht beibringen koennen, bleiben sie lieber in ihrer Hoehle, unverstanden und schmollend!

    • Ich muss Fred zustimmen. Im Innern von Vontobel zeigt sich leider ein deutlich weniger erfreuliches Bild. Ich bin nicht der einzige Kollege, der feststellen muss, dass sich das Management-Team um Unseren CEO immer mehr von der Basis entfernt, Wasser predigt und dabei tüchtig Wein säuft. Eine depremierende Entwicklung.

    • Lieber Herr Hans-Jakobli Schaad

      Sind Sie ein altmodischer frustrierter Rentner? Sie haben gar nichts kapiert. Der Abzug des Geldes hat nichts mit Rache oder unerfüllter Begierde zu tun. Sondern mit Unehrlichkeiten und Unfähigkeit auf Management Stufe. Und wenn Sie schon wirklich gar keine Ahnung von der Sache haben und Ihre Meinung aus der sogenannten Klatschpresse aufbauen sind Sie weder wahnsinnig schlau und sollten Sie sich auch Ihre hämischen völlig unwissenden Kommentare sparen.

    • @Rocco Siffredi
      Wer einen solchen „Schutznamen“ traegt, kann nicht ernst genommen werden. (Googeln). Erzaehlen sie ihre Geschichte mit dem Geldabzug der Geschmaehten dem „Faehrimann“. Als Banker muss man mit Geldabfluessen leben koennen und in diesem Fall ist der Grund dafuer sonnenklar. Als Laien in diesem Theater kann ich mich nicht identifizieren, kenne ich doch die involvierten Leute sehr gut und weiss deren Aussagen auch zu werten. Vielleicht waere ein Blick in deren Vergangenheit recht hilfreich und …..amuesant!

    • @Hans-Jakobli Schaad

      Sie sollten ein wenig auf Ihren Ton achten. Dieses Forum ist dafür gedacht, dass jeder frei seine Meinung äussern kann. Sie haben offenbar positive Erfahrungen gemacht, andere eben negative. Beide Stimmen haben ihre Berechtigung. Wenn Sie damit nicht umgehen können, sollten Sie sich der Diskussion entziehen.

      Nach beinahe 30 Jahren Beratungstätigkeit am Finanzplatz Zürich spreche ich aus eigener Erfahrung und habe VT, JB, CS und andere Banken und Vermögensverwalter von innen kennengelernt. Und Sie dürfen mir gerne glauben, es gibt hier wie dort in Führungspositionen so einige Blender (und schlimmeres). Das ist also nicht nur ein Problem von Vontobel.

      Und Vontobel macht auch nicht alles schlecht. Bestimmt nicht. Es gibt viele fähige Mitarbeiter die sehr gute Leistungen zeigen. Verglichen mit anderen Banken stehen sie gut da.

      Aber es gibt eben auch eine andere Seite und das sollte man nicht vergessen.

      P.S.: Sie denken ich fühle mich unverstanden? Reden Sie mit Ex- und Mitarbeitern wenn Sie können. Es gibt sehr viele, die verstehen was ich meine. Auch ohne Namen nennen zu müssen.

  8. CEO Staub kann weder den wild gewordenen Leiter des Asset Msnagement noch dessen verflossenene Maitresse handeln. Das lässt tief blicken.

  9. Ich kann das scheinheillige Getue des Vontobel-Managements, des Verwaltungsratspräsidenten sowie der Eigner-Familie von wegen einzigartiges Werteverständnis, solide und geerdete Familienbank nicht mehr hören. Tatsache ist, dass bei gewissen Vontobel-Führungsleuten Frauen offenbar Freiwild sind und ertappte Fremdgänger ihren Kopf problem- und folgenlos aus der Schlinge ziehen können. Der CEO greift nicht durch und das Ganze wird als Kavalliersdelikt unter den Teppich gekehrt. Das ist beschämend und zeigt die wahre Unternehmenskultur einer Bank bzw. einer Leitungsebene, die offenbar die Zeichen der Zeit nicht verstanden hat.

    • Ja, Himmelar*** nochmal! Etwas Vorwissen sollte man schon mitbringen. Der Grund ist doch sonnenklar. Wenn man einen irrläufernden Womanizer in der GL hat, muss man professionell und konsequent damit umgehen. Einmal abmahnen, beim nächsten Mal raus! Aber Scheidt und Straub sind dazu offensichtlich nicht Manns genug.
      PS: Der Name der Kundin tut hier gar nichts zur Sache. Sie hat jedenfalls das einzig Richtige getan. Chapeau!

  10. Immer dieses Verstecken hinter dem Schweizer „Bankgeheimnis“, was sol das? Schweizer Bankgeheimnis ist doch eh passé, die ganze Welt ist transparent und die Vontobel Verantwortlichen können ruhig die Fakten auf den Tisch legen mit der Erbin, statt sich hinter dem „Bankkundengeheimnis“ zu verstecken. Das Verstecki Spiel muss eh aufhören, sonst bringen bald garkeine vermögende Ausländer mehr ihre assets in die Schweiz, weil sie alle Angst haben, dass ihre Daten verkauft werden..

  11. Irgendwann löst die 4. Generation der Familie Vontobel die vorherige ab und dann ist hoffentlich endlich Schluss mit dem zweitklassigen Management von Vontobel. Staub und Konsorten kassieren schamlos und zünden im Rahmen von Pseudo-Investorentagen Nebelpetarden mit dem Ziel, noch möglichst lange vom Geldsegen zu profitieren. Höchste Zeit, die Bank abzuwickeln.

  12. CEO Staub lässt sich von seinen Gruppenleitungsmitgliedern und dem VRP auf der Nase herumtanzen und verfügt schlicht und ergreifend nicht über das notwendige Format, um dem Fehlverhalten einiger seiner engsten Mitarbeiter Einhalt zu gebieten. Einfach nur peinlich.

  13. Staub muss die amouruösen Eskapaden seines AM-Leiters ausbaden. Eine unlösbare Aufgabe. Verletzte Gefühle auf der einen Seite und ein ethisch bedenkliches (Vorbild-)Verhalten auf der anderen. Dazwischen hockt Staub, der sich für einmal nicht wegducken kann, aber auch nicht die Eier hat, sich bei seinem unterstellten Manager-Kollegen, der es mit der Wahrheit in dieser Angelegenheit möglicherweise nicht immer so genau genommen hat, mit einer klaren Ansage durchzusetzen. Ein für Vontobel typisches Trauerspiel.

  14. Es wird Zeit, dass ein paar der Herren aus der Teppichetage über ihre Unfähigkeit und ihre Lügenkonstrukte stolpern. Und zwar so heftig, dass es endlich einmal Konsequenzen gibt.

    • Lieber Claudio, ich gehe davon aus, dass Sie gegenwärtig PB-Kunde bei Vontobel sind und im Gegensatz zu mir – ich habe die Geschäftsbeziehung kürzlich nach 12 Jahren beeendet – deutlich besser betreut werden, hoffe ich zumindest für Sie. Ich für meinen Teil hatte das zweifelhafte Vergnügen, einem inkompetenten Kundenberater gegenüber zu sitzen, der mir laufend neue und höhere Gebühren für ein VV-Mandat bei einer gleichzeitig mittelmässigen bis negativen Vermögensentwicklung zu erklären versuchte – am liebsten bei einem kuscheligen Mittagessen. Auf meinen Wunsch hin, einen Investmentspezialisten aus den Vontobel-Reihen zuzuziehen, wurde mir beschieden, dass dies leider nur für einen priviligierten Kundenkreis möglich sei und ich möge doch noch weitere Vermögenswerte beibringen. Damit hatte sich die Zusammenarbeit für mich erledigt. Soviel zu Ihrer Aussage, von wegen Kunden kämen und bleiben gerne bei Vontobel, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich immer zuletzt, nicht wahr?

  15. Staub ist eh ein nicht fassbares, pfupfloses Etwas. – Könnte keine Pfadigruppe erfolgreich führen. – Seltsame Gewächse, die sich zum Teil in den CH-Chefetagen ausbreiten.

    • Staub und Scheidt haben es seinerzeit nicht einmal fertiggebracht, die erfolgreichen Münchner Swapstrategien auch für Vontobel nutzbar zu machen.
      Ob das Problem in den fehlenden Terminbestätigungen lag? Aber das störte nicht einmal die Finma.

    • Wenn ich jedoch die Aktienkursentwicklung anschaue, dann war dieser unfassbare Pfadileiter gar nicht mal so schlecht! Unglaublich wie Neid, die Wahrnehmung verstören kann.

    • @Claudio: Im Umkehrschluss heisst das also, dass eine positive Aktienkursentwicklung das moralisch bedenkliche Handeln einiger weniger Spitzenmanager – sprich im Fall von Vontobel die überbordende Libido des verheirateten Leiters des Asset Management – sowie deren schamlose Selbstbereicherung auf dem Rücken der Belegschaft legitimiert? Wohl noch immer nichts aus der Vergangenheit gelernt…

    • @Claudio: Was ist nicht im Wert gestiegen in Zeiten von Negativzinsen und Geldschwemme? Sogar die Oberzombies CS und UBS konnten zulegen. Wow!

    • @MAX. Es richtete sich an den Kommentar vom Würger. „Staub“, „nicht fassbar“, „pfupflos“, „kann keine Pfaditruppe führen“, etc.
      Stimme ihnen zu, dass gewisses Handeln nicht gut ist, aber woran liegt es, dass Kunden und vor allem Angestellte gerne zu Vontobel gehen und bleiben? Vielleicht weil der Einäugige unter den Blinden immer noch der König ist?

    • @W. von Nottingham: Er hat halt einen Dr. Titel! Das heisst doch dann automatisch, dass jemand Sozialkompetenz hat und über Führungsqualitäten verfügt. Ich hatte vor einigen Jahren einen Boss, der „nur“ einen Bachelor-Abschluss besass. In meiner bald 25-jährigen Karriere war er jedoch mit (grossem) Abstand der beste Chef, den ich je hatte, und er hat die anderen „Grössenwahn-Flieger“ und „Grossmäuler“ Chefs problemlos in den Schatten hat – durch Sozialkompetenz und echten Leaderqualitäten. Das Top-Mgmt war mit seinem Führungsstil (Vertrauen schenken, offene Kommunikation, sehr guter Zuhörer etc.) nicht einverstanden. Die „Pfeiffen“ (Top-Mgmt) sind geblieben und er hatte nach knapp 5 Jahren genug von dieser Sch…! Ich 2 Jahre später.