UBS schröpft Pensions-Kassen mit Cash-Gebühr

Alle Vorsorgekunden müssen 0,2 Prozent auf ihre Barbestände bei der Grossbank zahlen – Dies zusätzlich zu Minuszinsen.

Die Schweizer Pensionskassen sind mit ihren Milliarden an Barem Kunde bei allen Banken. Die UBS als Nummer eins des Finanzplatzes hat von diesen Assets den Löwenanteil.

Nun verlangt der Finanzmulti eine neue Gebühr: 0,2 Prozent auf jeden Franken an Barem, welche die Schweizer Pensionskassen bei ihr halten.

Die neue Cash-Kommission von 20 Basispunkten, wie es im Banker-Jargon heisst, wurde laut Informationen aus der Bank gestaffelt eingeführt. Ab Mai waren alle PKs davon betroffen.

Die Gebühr beginnt mit dem ersten Franken an Bargeld der PKs bei der UBS. Somit zahlen sie die neue Kommission auf jeden Franken und Rappen.

Diese Total-Belastung gibt bei den PKs zu reden. Sie beschweren sich darüber, dass die UBS nicht mit sich reden lässt.

Bei der Belastung des Minuszinses, welche die UBS den Pensionskassen aufs Auge drückt, ist das anders. Da feilscht jede PK mit der UBS individuell um eine Freigrenze.

Ziel aus Sicht der PK ist es, einen möglichst hohen Cash-Betrag von der UBS zu erhalten, auf den sie keinen Minuszins zu entrichten hat.

Umgekehrt versucht die UBS, sich so gut wie möglich schadlos zu halten mit der Weitergabe des Minuszinses, den sie selbst auf ihre Cash-Bestände bei der Nationalbank berappen muss.

Das Ganze führte seit Einführung der Minuszinsen vor bald 3 Jahren zu einem ständigen Gezerre um die Cash-Freigrenze.

Wie viel Bares erlaubt uns die UBS auf unseren Cash-Konten zu halten, ohne die 0,75 Prozent Negativzins der Notenbank in Rechnung zu stellen – so die Fragestellung der PK.

Bis zu welchem Guthaben müssen wir einer PK den Minuszins erlassen, damit sie nicht mit all ihren Assets zur Konkurrenz flüchtet – so die Aufgabenstellung aus Sicht der UBS.

Doch nun hat sich das Gleichgewicht, wenn es denn ein solches jemals gegeben hatte, einseitig zugunsten der Bank und zulasten der PKs verschoben.

Ausnahmslos alle Schweizer Pensionskassen werden von der UBS zur Ader gelassen für ihre Bar-Bestände auf den Konten, die sie bei der Grossbank halten; ohne Wenn und Aber, ohne Spielraum für Verhandlungen.

Zahlen oder gehen, lautet die neue Devise der UBS.

Sie kann es sich offenbar leisten. Bis jetzt ist nichts von einer grossen Abgangswelle unter den Schweizer Pensionskassen zu sehen. Sie bleiben brav bei der UBS und zahlen den geforderten Obolus.

Es sei äusserst aufwändig für eine mittlere oder grössere PK, ihre Aktien, Obligationen, Fonds und übrigen Anlagen, die sie in Depots bei der UBS hält, auf eine andere Bank zu verschieben, sagt ein Experte.

Noch ist denkbar, dass eine Absetzbewegung einsetzen wird. Denn viele andere Banken verzichten offenbar bis jetzt auf eine Cash-Kommission à la UBS.

Statt zu kündigen, machen die PKs und ihre Verantwortlichen jedoch traditionell die Faust im Sack. Manche nicht einmal das. Die Gebühr müssen sie ja am Ende nicht selbst tragen, sondern die Versicherten.

Das ist das Brisante an der Geschichte. Die UBS, die vor bald 10 Jahren vom Steuerzahler und der Schweizer Notenbank gerettet worden war, schreitet nun als Erste voraus bei umfassenden Cash-Gebühren.

Sie tut dies im Wissen, dass die meisten PKs die neue Kommission – wenn vielleicht auch mit etwas Murren – schlucken werden.

Die Bank sorgt damit dafür, dass Hunderttausende, wenn nicht gar noch mehr, von PK-Versicherten im Lande mehr zahlen müssen. Deren Vorsorgegelder kosten mehr, es bleibt weniger fürs Alter.

Kurz: Die vom Staat geretteten UBS-Manager schröpfen die Schweizer PK-Versicherten.

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83 Kommentare zu “UBS schröpft Pensions-Kassen mit Cash-Gebühr

  1. Und das „Tollste“ überhaupt wird immer vergessen.

    => Geld – Schöpfung kostet nix, es ist unendlich da und die Schulden werden durch „kostengünstige“ neue Schulden ersetzt …

    Nur, damit ja niemand abschreiben muss und das Ponzischema auffliegt.

    Kein Wunder also, dass man per Obligatorium das Risiko verzwangsgemeinschaftet. Organisierte Kriminalität lässt sich so legalisieren. …

  2. @KMU und AHV-Rentner

    Jetzt verdrehen Sie aber einiges. Bleiben wir bei den Fakten z.B. von @Realist betr. AHV. Das Argument der hohen Verwaltungskosten der 2.Säule ist auch so eine Halbwahrheit (auch wenn sie u.a. vom sonst intelligenten R. Strahm verbreitet wird). Die AHV muss nur den AHV-Fonds anlegen und verwalten. Dieser ist zig mal kleiner als das ganze BVG-Vermögen. Kein Wunder, dass somit die V-Kosten tiefer sind, denn das meiste Geld der AHV fliesst von den Beitragszahlern mehr oder weniger direkt zu den Empfängern! Argumentieren Sie nun bitte nicht, dass dies (die AHV) eben darum viel einfacher und günstiger sei. Oder wollen Sie (bzw. die noch Arbeitenden), dass diese bald zu zweit einen Rentner finanzieren müssen, mit all den Ansprüchen die diese Rentner heute haben? Eine solche Rente müsste ja dann (ohne die 2. Säule) entsprechend höher sein, also irgendwo im Schnitt 4000-5000 pro Monat!
    Fazit: Eine 2. Säule würde es auch nach mir nicht unbedingt brauchen, aber da die Leute ja nicht oder zu wenig selbst sparen, muss man sie (leider) dazu zwingen.
    Schöne Grüsse

    • @Spielverderber,

      Sie suchen offenbar krampfhaft nach irgendwelchen Gegenargumenten und klammern sich an irgendetwas. Sie bringen es fertig keinen einzigen fachlichen und sachlichen Argument vorzubringen der die Behauptung die 2. Säule sei unsicher, teuer und wirtschaftsfeindlich entkräften würde.

      http://www.werner-vontobel.ch/index.cfm?tem=1&spr=0&hpn=2&new=48

      @True D. Gerster,

      Die in diesem Zusammenhang immer wieder angesprochenen demographischen Veränderungen liessen sich ohne weiteres durch minimale Beitragserhöhungen (AHV) auffangen. Man muss nur die steigende Produktivität in Rechnung stellen. Und auch die demographischen Veränderungen die von der Versicherungsbranche immer wieder mit Studien hervorgehoben werden – sollten Sie sehr kritisch unter die Lupe nehmen. Es wird vieles Verschwiegen und mit Halbwarheiten eine Drohkulisse aufgebaut. Zu einer ordentliche Recherche gehören immer Fakten. Die Anbindung der Renten und ihrer Finanzierung an die steigende Produktivität der CH-Wirtschaft könnte, indem man alle Einkommensbezieher unabhängig von der Art ihrer Einkommen Beiträge zur Finanzierung der Renten leisten müssten -(Kapitaleinkommen wie Dividendenzahlungen und Unternehmensgewinne)- die Situation entschärfen.

      Die AHV schreibt auch über 65 Jahre nach der Gründung noch schwarze Zahlen. Trotz der realen demografischen Alterung. Bei der AHV wurden die Lohnprozente seit 1975, als die Renten das
      letzte Mal substanziell erhöht wurden, nie angehoben.

      Und bei der 2. Säule?

      Stichwort Alterung:

      Mit dem Altenquotienten zum Beispiel wird i.d.R. die Anzahl der Menschen, die älter als 65 sind, ins Verhältnis gesetzt zu den Menschen im Arbeitsalter von 20 bis 65 Jahren. Damit wird suggeriert, indem man prognostiziert, dass immer mehr Rentner auf Erwerbstätige zukommen. Es gibt in diesem Zusammenhang, keine einheitliche Handhabung des Altenquotienten (SECO, BSV, BFS, OECD) da in einigen Studien unterschiedliche Altersquotienten gewählt werden als in Andere. Es werden z.B. verschiedene Altersabgrenzungen gewählt, 15/65 – 20/65 und ähnliche. Es wird für diese dann ein Verhähltnis prognostiziert, dass es heute etwa drei zu eins auf 1,5 zu eins im Jahr 2030 sinken wird. Es ist somit klar, dass es nicht um wissenschaftliche Genauigkeit geht, sondern um Konstruktion gewünschter Ergebnisse.

      Analog gehen die Versicherungskonzerne bei Krankheitsberechnungen vor. Im Mittelpunkt der Darstellungen (hier auch der Berechnungen) steht eine Beibehaltung des Eintrittsalters von Krankheiten (genauer der Wahrscheinlichkeit im Alter x diese Krankheit zu haben) trotz deutlich steigender Lebenserwartung oder eben nicht. Kein Wunder, dass daraus erheblich steigende Krankheitskosten errechnet werden. Beides nennt man Vermischung von statistischen (Krankheit nach Alter) mit dynamischen Modellen (wir werden älter) und ist auch ohne Absicht häufiger zu finden. Ja, mit Wissenschaft haben diese Veröffentlichungen nichts zu tun, sondern dienen einzig und alleine Partikularinteressen durchzusetzen.

      Abschliessend:

      Die PK Verantwortlichen sind nicht zu beneiden. Diese können nichts für den Konstrukt 2. Säule, welches mehrere Geburtsfehler hat. Die Unwissenheit über die 2. Säule ist leider sehr verbreitet. Das ist leider inzwischen zu einer Krankheit in unserem Land geworden, wo Arroganz, Ignoranz und Rechthaberei zur medialen Diskussionskultur herangewachsen sind. Als Zeitzeuge, (Bundesrat Tschudin, Professor Hans Würgler und Dr. Hermann Engler), kann ich bestätigen, dass dieses absurde Experiment (2. Säule) das individuelle Sparen auf die Volkswirtschaft zu übertragen verheerend sein wird. Viele junge Menschen haben damit begonnen, die 2. Säule kritisch zu hinterfragen, dass stimmt mich zuversichtlich. Spätestens bei einem Eingriff in laufenden 2. Säule-Renten werden die letzten aufwachen und die AHV-Volkspension fordern.

      Alle grüssend

  3. Donald Trump müsste lächeln über die fundierten Kommentare… Fakt ist, dass die AHV-Nettorendite 2015 bei -0,77 Prozent bzw. 2016 bei 3,75 lag und in beiden Jahren die flüssigen Mittel einen negativen Performancebeitrag ablieferten. Fakt ist zudem, dass in der PK-Welt der Stiftungsrat die Verantwortung trägt für den Erfolg einer Pensionskasse (u.a. Art. 51a BVG, BGE 141 V63). Es ist somit auch seine Aufgabe die Verwalter/Verwaltung seiner Pensionskasse zu führen.
    Professionalität ist ein stetiger Anspruch an die Arbeit von Führungsorganen in Vorsorgeeinrichtungen, denn „Profi“ ist nicht das Gegenteil von „Miliz“, sondern das Gegenteil von „Amateur“.
    Amateur bleibt, wer billiges „bashing“ betreibt, statt sich als Stiftungsorgan (paritätische Vertretung von Arbeitnehmer und Arbeitgeber) zur Verfügung stellt und so echte Verantwortung übernimmt!

    • Grüezi@Realist,
      in der Tat, nicht nur Donald Trump „müsste lächeln“….den Arbeitnehmer, Versicherten und Rentner wird in der Schweiz das lächeln bald vergehen. Das Vermögen der drei Sozialversicherungen wird erst seit dem Jahr 2011 getrennt und in drei unterschiedlichen Rendite-Risiko-Profilen angelegt. Die AHV kam 2016 auf eine Rendite von 3,75%, die IV auf eine von 2,63%, und die EO bilanzierte mit einem Plus von 3,85% soviel zu Fakten. Quelle: BSV, Ausgleichsfonds, BFS.

      Als Zeitzeuge der immer ein Realist war/ist kann ich festehlen, dass schon bei der Einführung der AHV war die Finanzwirtschaft
      gegen eine zu starke erste Säule. Sie sollte nur einen Minimalbedarf decken, damit die Leute genügend Anreiz haben, privat vorzusorgen, wie der Historiker Prof. Matthieu Leimgruber von der Universität Zürich in seiner Forschung belegt. Heute deckt die AHV nicht
      einmal das Existenzminimum, obwohl sie das laut Verfassung müsste.

      Vielleicht ein positiver Aspekt der 2. Säule: Die zahlreichen Arbeitnehmer, welche im Zusammenhang mit der zweiten Säule ihr Brot verdienen, dürften die Arbeitslosenzahl der Schweiz verkleinert haben.

      Sie grüssend

    • Grüezi @ KMU und AHV Rentner

      Vielen Dank für Ihre Ergänzenden Angaben zur Performance 2016. Leider waren die 3,75 Prozent kein überdurchschnittliches Resultat im Vergleich zur 2. Säule. Trotzdem bin ich froh, gibt es eine 1. Säule, aber auch die Möglichkeit einer 2. Säule.
      Am Schluss geht es doch um die Frage „Verantwortung abgeben (blame the others) oder Verantwortung übernehmen“.

      Hier liegt mir die 2. Säule näher, weil dort die Versicherten direkt Verantwortung über ihr angespartes Vermögen übernehmen können und jährlich Bericht vom Stiftungsorgan ggü den Versicherten zu erstatten ist – ähnlich wie an einer Gemeindeversammlung.

      Bei der AHV muss ich mehr aufs Prinzip „Hoffnung“ setzen und kann vielleicht alle paar Jahre einmal etwas dazu mitbestimmen bzw. korrigieren. Zudem ist der Diversifikationseffekt (nicht alle Eier in einen Korb legen) in der 2. Säule über mehrere Kassen grösser als in einer alleinigen AHV Lösung.

      Ich denke als KMU Unternehmer mussten Sie Risiken eingehen, sahen aber sicher den einen oder anderen KMUler scheitern, weil er zu einseitig Risiken genommen hat…

      Sie grüssend

    • Grüezi @Realist und @Spielverderber

      Sie schreiben Zitat:

      „Am Schluss geht es doch um die Frage „Verantwortung abgeben (blame the others) oder Verantwortung übernehmen“….weiter schreibt @Spielverderber…..Zitat: „Dass Sie sich (als Arbeitgeber) über das BVG beklagen verstehe ich zwar, aber eben die beiden Säulen sind vom System her nicht miteinander vergleichbar.“

      Zitat Ende.

      Sehen Sie, dass sind die Schlagwörter und Halbssätze: (Verantwortung, Sparen und der böse Staat) mit dem man die Hinterfragung dieses Konstrukt ausblendet. Mit keinem Satz werden dabei die Unterschiede zwischen Kapitaldeckungsverfahren und deren V-Kosten und historische Performance – und Umlageverfahren und deren Preis,- Leistungsverhältnis erwähnt. Mit Schlagwörter zu argumentieren ist nicht wissenschaftlich und der Wahrheitsfindung nicht dienlich.

      Bitte mit Fakten und nicht mit den eigenen Präferenzen argumentieren.

      Das Preis-Leistungs-Verhältnis der AHV ist für tiefe und mittlere Einkommen viel besser, weil sie solidarisch finanziert ist.

      Zahlreiche Pensionskassen haben in den letzten Jahren ihre Leistungen gekürzt. Quer durch die Schweiz wurden und werden die Zinssätze für das angesparte Rentenkapital gesenkt. Bitte lesen meinen 1 und 2 Beitrag und widerlegen sie meine Argumentation.

      In vielen Kassen werden zudem im überobligatorischen Bereich die Umwandlungssätze herabgesetzt, wodurch das gesamte UW gesenkt wird. Zahlreiche Versicherte müssen zusätzliche Beiträge für die Sanierung und Ausfinanzierung der Pensionskassen leisten – nur um überhaupt das Rentenniveau halten zu können. Immer mehr Firmen lagern ihr Pensionskassengeschäft an profitorientierte Versicherungsgesellschaften aus. Diese streichen neben den
      Gebühren, die sie für ihre Arbeit kassieren, noch massenhaft Gewinne ein. Unter dem Strich fliessen jedes Jahr ca. 650 Mio. direkt in ihre Taschen. Geld, das eigentlich den Versicherten gehört und am Schluss fehlen wird. Denn privates Sparen für das Alter kostet viel mehr, weil Banken, Stiftungen, Broker und Versicherungen an den Spargeldern mitverdienen möchten. Privates Sparen bringt damit weniger und ist risikoreich.

      Wer da noch von Verantwortung und Performance spricht; hat entweder das System nicht verstanden oder vertritt Partikularinteressen – die mit Wahrheitsfindung und Fakten nichts zu tun haben.

      Sie grüssend

  4. Langsam nervt mich das Gezerre um die 1. und 2. Säule und das unsachliche PK-Geschwätz, das sind doch 2 voneinander unabhängige Systeme! Was aber die UBS-Lösung betrifft, muss ich sagen, ein Super-GAU des Polit-Lobbying, so kurz vor der Abstimmung. Die linken AHV-Fans und Hr. Strahm nehmen diese Steilvorlage dankend entgegen….

    Nochmals zum System:
    1. Die AHV basiert auf dem Umlageverfahren und ist eigentlich von den Kapitalmärkten unabhängig, aber nicht vom Verhältnis Arbeitende zu Rentnern, Dass dies ein Problem ist, auch wegen der längeren Lebenszeit, sollte ja klar sein.
    2. Die PK basiert auf 100% finanzierten Eigenleistungen, genannt Sparen und ist somit abhängig von den Renditen, aber auch von der Langlebigkeit. Dazu spielt auch die Kaufkraft, sprich Inflation eine grosse Rolle. Da gilt das zudem das Sprichwort unserer Vorfahren: „Spare in der Zeit, so hast Du in der Not“. Jetzt möchte ich aber nicht Argumente hören wie, „man kann doch gar nichts auf die Seite legen mit unseren tiefen Löhnen.“ Denkt doch mal nach, was sich unsere Eltern oder Grosseltern leisten konnten!
    3. An die ewigen Renten-Motzer: Wollt Ihr lieber einen Umwandlungssatz von 7.2 %, aber eine Inflation von 5%? Rechnet doch mal nach…

    • Ihr „System“ kennen viele hart arbeitende Schweizer zu Genüge…………. und die Rechnung für dieses „System“ scheint vorallem für Unternehmungen wie AXA, Swiss Life, UBS und CS (gemessen an ihren Prunkbauten) bestens aufgegangen zu sein………….

      In der Bundesverfassung steht unter Art. 112 Abs. 2 Bst. b folgendes: „Die (AHV/IV-)Renten haben den Existenzbedarf angemessen zu decken.“

      Dies ist bekanntlich schon lange nicht mehr der Fall und bereits über 200000 Personen benötigen Ergänzungsleistungen in der Schweiz. Dazu hat Petra Gössi und ihre FDP Tausende von IV-Bezüger zusätzlich in die Sozialhilfe getrieben, damit die IV sparen und der Bund für die Vermögenden die Steuern senken konnte.

      Was nun zukünftig nötig ist, ist ein totaler Paradigmawechsel für eine (bären)starke AHV, wie es @Arbeitgeber und @Allianz hierbei wunderbar formuliert haben.

      Nur auf diese Weise kann man in der Schweiz das Label „soziale Marktwirtschaft“ noch in den Mund nehmen, weil das blossgestellte BVG-Prinzip einzig eine Umverteilung von unten nach oben ist.

    • Grüezi@Udaipur Baba,

      Richtig.

      Wussten Sie, dass das BFS die Details der Ertragsseite der Kapitalanlagen seit zwei Jahren ohne Begründung nicht mehr wie früher publiziert?

      http://www.oak-bv.admin.ch/fileadmin/dateien/Startseite/Medienmitteilungen/2017/Mediendokumentation_09052017_Deutsch.pdf

      Sehen Sie, an Kommentare wie die vom @Spielverderber, erkennt man, dass die Umerziehung der letzten Jahrzehnten ein voller Erfolg ist. Leider.

      Ein Umwandlungssatz berechnet sich aus verschiedenen Wahrscheinlichkeiten. Diese Wahrscheinlichkeiten werden in der PK-Branche nicht einheitlich eingestuft; dabei werden u.a. Statistiken und Zinsen als Bemessungsgrundlage herangezogen – demnach hat eine Senkung des BVG unmittelbar auch Auswirkungen auf den Teil der zweiten Säule, welcher die erste Säule in den Bereichen krankheitsbedingter Invalidität und Tod ergänzt. Es erstaunt daher nicht, dass gerade diese verstrahlte Mitmenschen nicht mehr im Stande sind sich elementare Fragen zu stellen wie:

      Wieso publiziert die Finma für jeden einzelnen Versicherer detaillierte Kennzahlen sowohl zu den nominellen als auch realisierten Elementen der Anlageverwaltung, währendessen leider für die umsatzmässig immer noch wesentlich relevanteren Akteure der 2. Säule nur noch pauschalisierte Ergebnisse veröffentlicht werden?. Das nur am Rande.

      Unabhängig vom Ausgang am 24. September müssen wir so rasch wie möglich eine öffentliche Debatte für die Abschaffung der 2. Säule lostreten. Das muss aber vom Volk ausgehen. Politik, Departamente und Medien sind seit Jahrzehnten unterwandert. Es kann nicht sein das die AHV als Reserve-Rad der 2. Säule herhalten muss, dafür wurde sie nicht eingeführt. Das was vor unseren Augen abläuft ist verfassungswidrig.

      Sie grüssend

    • @Udaipur Baba
      In Bezug auf Ergänzungsleistungen sind es ja eben in erster Linie diejenigen, welche KEINE adäquate 2. Säule vorweisen können! Vorgängig gibt es genügend Kommentare, welche den PK jegliche Professionalität absprechen und lieber selber mit den eigenen Vorsorgefranken spekulieren möchten. Da graut mir jetzt schon vor den Folgen von solchem Tun (auch wenn die Renditen der PK aktuell natürlich nicht gerade das gelbe vom Ei sind, logischerweise).

    • @Arbeitgeber(KMU) und AHV-Rentner:
      Das mit der „Umerziehung“ sehe ich total anders. Habe keine PK, aber gespart wie meine Vorfahren. Deshalb beklage ich mich nicht über meine Situation – über eine steigende Anzahl Leute aber schon! Die Umerziehung passierte in den letzten 50 Jahren in Richtung „der Staat soll für mich sorgen“… Dass Sie sich (als Arbeitgeber) über das BVG beklagen verstehe ich zwar, aber eben die beiden Säulen sind vom System her nicht miteinander vergleichbar.

  5. Liebe Mitmenschen,

    Es ist ein Meisterstück medialer Meinungsmache, dass unter Schürung latent vorhandener Existenzsorgen grosser Bevölkerungsschichten der Öffentlichkeit ständig suggeriert wird, die AHV sei nicht überlebensfähig wenn man nicht interveniert. Das Gegenteil ist richtig und wird durch dutzende Studien und der GESCHICHTE der AHV seit Einführung widerspruchsfrei belegt.

    Der erste Artikel den ich gelesen habe mit der grossen Überschrift:

    „In zehn Jahren geht die AHV pleite“

    Datiert 1976!!!!!

    Von der PK-Branche im Auftrag gegebenen wissenschaftliche Studien versuchen die langfristige Unfinanzierbarkeit der AHV seit Jahrzehnten zu beweisen. Trotz dieser Unkenrufe belaufen sich die jährlichen Gewinne der AHV auf 1 bis 2 Milliarden Franken. Die interne Ertragsrate der nach dem Mischindex (arithmetisches Mittel aus Lohn- und Preisindex) dynamisierten AHV ist erheblich höher als das, was die Pensionskassen erwirtschaften.

    Frage in der Runde:

    Wer hat bis jetzt die Leistungen gekürzt die AHV oder die Pensionskassen?

    Die 900 Milliarden Franken PK-Gelder wollen angelegt werden, um den eingerechneten Zins zu erwirtschaften. Aber aufgrund der für Schweizer Verhältnisse unglaublichen Höhe des Deckungskapitals beeinflusst das Kapital den eigenen Preis. Der Preis für den Bezug von Kapital ist der Zins. Und weil im Rahmen der zweiten Säule soviel Kapital angeboten wird, sinkt der Zins. Wenn aber der Zins sinkt, dann hat das aber auch Auswirkungen auf das Beitrags-Leistungsverhältnis.

    Wenn man das versteht, kommt man zum Schluss, dass dieses ganze Konstrukt so rasch wie möglich, geordnet abgewickelt werden muss.

    Die jährlichen AHV-Einnahmen von rund 40 Milliarden Franken werden umgehend wieder für Renten ausgegeben. Zurzeit verwaltet der Fonds Vermögen von 42 Milliarden Franken. Zu verdienen gibt es für die Finanzbranche nichts!.

    Anders sieht es bei der zweiten und dritten Säule aus: Das Anlagevermögen der gesamten zweiten Säule beläuft sich auf enorme 900 Milliarden Franken. Die Bewirtschaftung dieser Gelder ist ein grosses Geschäft für die Finanzinbranche.

    Im Vergleich zur privaten Vorsorge ist die AHV für Normalverdienende äusserst kostengünstig: Um auf die gleich hohe Rente zu kommen, muss man bei der privaten Vorsorge viel mehr Geld einzahlen. Beitragserhöhungen und Leistungskürzungen stehen bei den Pensionskassen auf der Tagesordnung.

    Die arbeitende Bevölkerung in der Schweiz wird mit ihrem Arbeitsvermögen kanibalisiert. Daher gilt es erst die AHV ausbauen, dann die zweite Säule aufzulösen.

    Ich ermutige alle zum autarken Mitdenken. Es steht vieles auf dem Spiel. Agenda 2010 in Deutschland lässt grüssen.

    • Bezüglich Abstimmung am 24.09.2017. Den bürgerlichen Parteien die die Reform zur Ablehnung empfehlen, geht es nicht um die 2. Säule. Die 2. Säule wird unabhängig von dieser Abstimmung nicht abgeschafft. Das ist Utopie, weil wir alle in der Masse dumm sind.

      Diesen Parteien geht es nur um die 70 CHF AHV Erhöhung, die sie als Ausbau der AHV betrachten und somit torpedieren wo es nur geht. Plus die Erhöhung des Rentenalters auf 67. Die wäre dann nämlich auch vom Tisch. Doch Rentenalter 67 ist und bleibt das mittel- oder langfristige Ziel dieser Parteien. Ich persönlich erachte anderslautenden Lippenbekenntnisse dieser Politiker als reine Wahltaktik.

      Wenn man die Altersreform 2030 „nur“ aus dem Grund 2. Säule ablehnt, kann man vom Regen in die Traufe kommen.

    • Warum versuchen dann genau die gleichen Kreise, welche die AHV für „unzerstörbar“ halten, die längst notwendigen Revisionen dauernd zu torpedieren?

    • @Arbeitgeber & KMU/AHV-Rentner:
      Ihr Einsatz in Ehren, aber Sie sind sich der Problematik der überalternden Gesellschaft schon bewusst?
      Das Argument, bisher habe die AHV jedes Jahr einen Gewinn erwirtschaftet, ist zwar nicht falsch, aber so angebracht wie der Spruch des Optimisten, der vom Hochhaus springt und auf Höhe des 2. Stocks sagt: „Nun, bis hierher lief ja alles bestens!“
      Dass es von der AHV-Kasse gesamtschweizerisch keine verlässlichen Zahlen zum Verwaltungsaufwand gibt, ist ein Skandal für sich, aber der Beobachter ( https://www.beobachter.ch/ahviv/administration-was-die-ahv-wirklich-kostet ) rechnen mit dem Sechsfachen (ja, 6x!!!) der offiziell angegebenen 0.4%.
      Da würde sich jeder Banker bei seinen Kunden garantiert mehrfach bedanken, wären diese so dämlich, jedes Jahr 2.4% Spesen zu bezahlen!
      Sorry, aber die PK’s zugunsten der AHV aufzulösen, kann es nicht sein. Wenn ich nur noch den Schmarren von wegen „sozialer Gerechtigkeit“ höre, verabschiede ich mich ganz von dieser „ich-darf-und-will-alles-aber-andere-sollen-es-bezahlen-Gesellschaft!“

  6. Ich kann nicht verstehen, warum sich die PK’s nicht wehren. Wo bleibt denn der Mut und der Wille, sich für die Kunden einzusetzen? Dass PK’s sich bücken, krümmen und beugen, ist ja lächerlich!

    • Ob sich die PK-Verwalter „bücken, krümmen oder beugen“ kann ich beim besten Willen selber nicht beurteilen. Dass ein diesbezüglicher Profi aber so flexibel sein sollte, die so belasteten Cash-Bestände einfach anderswo zu parkieren, setze ich doch schwer voraus.

  7. Die vom Staat geretteten UBS-Manager schröpfen die Schweizer PK-Versicherten. Das ist nur die Spitze des Eisberges. Sprechen wir von der 2. Säule, sprechen wir von einem 800 Mia. CHF Markt bei dem die freie Marktwirtschaft nicht spielt. Die entgegen allen Beteuerungen intransparent ist und wohl auch bleiben soll und sehr leicht verdientes Geld ist. Weil der Kunde, d. h. die arbeitende Bevölkerung die 2. Säule und was damit legal alles möglich ist, nicht schnallt.

    Mit Geldverschieben, Kickbacks, etc., einfach allem was dem PK Versicherten selber nichts nützt, macht man Geld in der 2. Säule. So erlebe ich die 2. Säule. Ich bin der Meinung, die 2. Säule kann man eigentlich nur noch abschaffen, da nicht reformierbar, und das Österreichische System einführen. Ist beides leider nur Utophie. In einer Versicherung die ich sehr gut kenne habe ich viele interessante Sachen gesehen. Wie z. B. Saldoausgleich des Durchlaufkontos für die intransparente 2. Säule einstellen und MA in dieser Abteilung entlassen. Es ist kein Bonus relevantes Konto. Für ein KMU kann das wenn der einbezahlte Betrag infolge Fehleinzahlung dort hängen bleibt ein fatales Ergebnis nach sich ziehen. Ein Durchlaufkonto erscheint auf keiner Bilanz.

    Generell bin ich der Meinung, wenn man in der beruflichen Vorsorge langjährige MA zu guten Konditionen frühpensionieren muss, um die fast täglichen Diskussionen bezüglich 2. Säule zu beenden, muss etwas sehr faul sein. Der Meinung von Rudolf Strahm zur 2. Säule, „Selbstbedienungsladen für die oberen 20%“, kann ich mich nur anschliessen. Ich bin davon überzeugt, dass der „Blick“ seine Berichterstattung über den Rieter PK Verwalter gerichtlich angeordnet einstellen musste, weil damit früher oder später die ganze Tragödie (Verarschung) Namens 2. Säule für jeden Bürger ersichtlich auf dem Tisch gelegen hätte. Zu den Geschichten um die beiden Siemens PK Verwalter ist der „Blick“ gar nie richtig gekommen. Schade. Werde PK Verwalter, dann wirst du Millionär. Das war schon mal unser Spruch.

    Wo man doch immer und überall so auf „die freie Marktwirtschaft muss spielen“ macht. Wieso darf man seine PK nicht selber wählen? Bei einem 800 Mia. Markt ist man dann wieder gerne Sozialist. Eine von sehr vielen Fragen die auch niemand stellt ist; wieso gibt es eigentlich normale PK Verträge und Kaderverträge? In der 2. Säule geht es nach Einkommen. D. h. die Gutverdiener sind eh die grossen Sieger. Weshalb muss die Unternehmung deren Anteil an der 2. Säule unbedingt bezahlen, bei generell auch noch besseren Konditionen? Wer bezahlt denn das? Natürlich wieder die Dummen, in dem Fall die unteren 80%. Denn dort fährt man alle Leistungen zurück.

    Nicht nur die Gewinne werden den Versicherten vorenthalten, auch die jährlichen Erträge vom Alterskapital (Überschussfonds). Der Bundesrat wollte die 10% Bruttoreinnahmen im Rahmen der Altersvorsorge auf 8% senken und hatte im Parlament keine Chance. Wieso überhaupt Bruttoeinnahmen? Das war in keiner Diskussion je ein Thema. Plötzlich steht es im Gesetz und niemand will es gewesen sein. Und raus nehmen kann man es infolge zu grossem Wiederstand gewisser Kreise auch nicht mehr. Es sind immer die gleichen Kreise, es sind immer die gleichen Politiker. Meistens sitzen sie in einem entsprechendem Verwaltungsrat oder arbeiten Teilzeit im Kader. Gem. FINMA würde eine durchschnittliche Rendite von 3, 5% reichen, um 8, 6% zu erreichen und damit nichts (Kapitalverzinsung, Umwandlungssatz) kürzen zu müssen. Saldo 14.10.2015.

    Würde man das Österreichische System einführen. Die 2. Säule abschaffen und die 1. Säule ausbauen. Dann könnten wir alle mit 62 in Pension. Wohl auch noch zu besseren Konditionen.

  8. Schön machen alle mit 🙂 Man stellt sich vor alle Kunden würden ihr Erspartes in einem Safe bunkern und solche Kosten meiden, wie würde dann wohl die Bankbilanz aussehen bzw mit was werden Kredite vergeben?!? Darum schön weiter in der Sackgasse mitmachen 🙂

  9. 2 Gedanken:
    1) Die wahren Schuldigen sitzen bei der SNB. Erst hat man die Bilanz mit Schrott-Assets aus EUR gefüllt, dann Negativzins. Die sind doch völlig überfordert.
    2) PK Manager, die der UBS das zahlen müsste man Anzeigen wegen Veruntreuung von PK Gelder . Wechselt halt zu einer lokalen KB oder RB. Die UBS kann nichts, was die Konkurrenz nicht auch kann! Vorläufig muss niemand Negativzinsen zahlen.

  10. Wirtschaft
    Minus drei Prozent Zins auf unserem Vorsorgegeld
    NZZ AM SONNTAG von Charlotte Jacquemart 15.6.2015,

    Die UBS verrechnet Versicherungen und Pensionskassen für hohe Barbestände neu Strafzinsen von drei Prozent. Schuld daran seien regulatorische Vorgaben.

    • Mal ein wenig halblang; vom gesamten PK-Guthaben ist (hoffentlich) nur der kleinere Teil cash! NB Es ist keine PK gebunden, ihr Guthaben bei der UBS stehen zu lassen; der geneigte PK-Verwalter ist diesbezüglich hoffentlich flexibel genug.

  11. SNB: Merkblatt zu Negativzinsen auf Girokontoguthaben 22. April 2015

    Freibetrag-Ansatz 1: Mindestreserve-basierter Freibetrag
    Für mindestreservepflichtige Girokontoinhaber (inländische Banken: Der Freibetrag entspricht aktuell dem 20-fachen des Mindestreserve-Solls der Unterlegungsperiode (UP) 20. Oktober 2014 bis 19. November 2014 (statische Komponente), abzüglich einer Zunahme bzw. zuzüglich einer Abnahme der Bargeldhaltung (dynamische Komponente). Die Veränderung der Bargeldhaltung wird berechnet als Differenz zwischen dem durchschnittlichen Bargeldbestand der jeweils aktuellsten UP der Mindestreserveerhebung vor dem Stichtag (Ziff. 5) und
    dem Bargeldbestand der entsprechenden UP innerhalb einer fixen Referenzperiode. Die Referenzperiode umfasst die 12 Unterlegungsperioden von 20. Dezember 2013 bis 19. Dezember 2014 (Freibetrag-Ansatz 1a).

    Wie viel das wohl in der Realität ist .. kann jemand weiterhelfen?

    DANKE!

  12. Die zweite Säule, ist teuer, unsicher und wirtschaftsfeindlich. Die Verwaltungskostensätze belaufen sich auf ca. 14% der Prämien. Die zweite Säule wird in der Schweiz nur wenig kritisiert, während alles auf die AHV starrt, welche weiterhin den Prügelknaben der Sozialversicherungsdiskussion spielt. Eine solche Menge Geld zieht zwielichtige Anlageberater an und unterwandert Politik und Departamente. Und dann, die Anzahl gut rentierender und sicherer Anlagen ist in jedem Land begrenzt. Zwangsläufig müssen Pensionskassen «faule Eier» in Kauf nehmen.

    Die Abschaffung der 2. Säule ist die einzige Lösung.

    Die «Branche» (PK, Banken, Versicherungen, Stiftungen) argumentiert, dahingehend, – „Wer erwirtschaftet die Zinsen, wer bezahlt die Umwandlung des Deckungskapitals in Bargeld?.“

    Das sind genau die Kinder und Enkel, welche im künstlichen produzierten medialen Konflikt zwischen (Jung gegen Alt) geschürt wird.

    Ausgeblendet wird aber die Gegenfrage – nämlich: was wenn aber das Deckungskapitalverfahren das Wirtschaftswachstum nachhaltig reduziert, dann wird es für die Kinder und Enkel noch viel schwieriger, die Renten zu finanzieren, als dies im Umlageverfahren der Fall gewesen wäre.

    Die Pensionskassenbranche will die Herabsetzungen von Leistungen erwirken, (im überobligatorischer Teil ist dies schon längst im Gange, womit der gesamte UW gesenkt wird), bei gleichzeitiger Erhöhung der Einzahlungspflicht! Dass damit zum Teil rückwirkend in vertraglich garantierte Leistungen eingegriffen werden kann, ist neben der rechtswidrigen Rettung mit Steuergeldern der UBS – zum Beispiel -; ein weiterer Beweis dafür, dass unser angeblicher Rechtsstaat längst ausgehölt ist und Rechtssicherheit nicht mehr besteht.

    • Bedanke mich bei @Arbeitgeber für den äusserst wertvollen Beitrag. Seine Einschätzung bringt es auf den Punkt, dass der „Prügelknabe“ AHV herhalten muss für all die (teure) Narrenfreiheit in der Pensionskassenbranche.

      Die Zeit ist reif für die Abschaffung der 2.Säule. Diese soll Platz machen für eine ECHTE Volkspension, die nur AHV heissen kann. Eine gut administrierte AHV im Umlageverfahren bringt volkswirtschaftlich bedeutend mehr als diese sehr unterschiedlich und meistens schlecht bewirtschafteten Pensionskassen mit riesigem Betrugspotential. Die Schlupflöcher in diesem Dschungel ohnehin kaum überblickbar…………..

      Niemand soll mir sagen, dass bei über 2000 Pensionskassen in der Schweiz kein Anreiz besteht für unsorgfältige Bewirtschaftung, Amateurismus und gar krimineller Energie. Dazu ist die Bewirtschaftung dieser Sosse kaum bezahlbar.

      Die Skandale um Vera/Pevos, der Zürcher BVK, der Sammelstiftung Gemini und der seinerzeitigen Liquidation der Pensionskasse von Landis & Gyr sind bloss einige wenige Stichworte zur Erinnerung an diesen staatlich gebilligten Anachronismus des Versagens.

  13. Da ja auch nach 10 Jahren immer wieder auf eine Rettung hingewiesen wird, müssen wir doch froh sein wenn sie Geld einnimmt wo es möglich ist und nicht wieder gerettet werden muss.

  14. Niche die PK oder deren Verwalter zahlen diese Gebühr sondern die PK Versicherten bezahlen das. Nun ich sage schon seit längerem, dass man unbedingt schauen sollte so wenig wie möglich in die PK einzuzahlen und das freie Geld lieber unter eigenem Namen frei anlegen. Die PK’s sind verpolitisiert und haben in der Regel eine miese Performance alles zu Lasten der Versicherten.

  15. Bitte alle negativen Kommentare hier direkt an die SNB weiterleiten! Schlussendlich ist sie dank ihrer hirnrissigen Zinspolitik dafür verantwortlich!

  16. Die UBS hat es nicht verdient, dass man als Kunde loyal bleibt, die Gebühren steigen, der Service sinkt, und das Management lässt sich nach wie vor tolle Boni ausbezahlen. Das beste ist einfach diese Bude zu meiden! Sorry UBS aber ihr seid kein Schweizer Unternehmen mehr, dass die Werte dieses Landes vertritt.

  17. Was war zuerst, das Huhn oder das Ei? Seien wir ehrlich, unser Super-Hedgefund SNB hat zwar mit seinen Negativzinsen versucht, die Exportwirtschaft und den Tourismus zu stützen. Gleichzeitig wurden die Sparer, Rentner und PK-Destinatäre geopfert. Der Skandal darin ist, dass die SNB dies ohne irgendwelche demokratische Legitimation Branchen schützt und andere enteignet. Die Banken als Transmissionsriemen setzen nur diese Harakiri-Politik der SNB um. Dass diese sogar einer PK verbot, Bargeld von einer Bank abzuheben und irgendwo zu bunkern, ist der 2. Skandal. Aber nix Neues unter der Sonne dieser Bananenrepublik.

  18. Zum Glück bin ich schon seid über 15 Jahren kein UBS Kunde mehr Nun bin ich auch bei der CS am aussteigen, da die auch nicht Wissen, wann genug ist. Lieber die Kohle unterm Kopfkissen, als bei diesen …………

    • Und wo steigt der „Lästerer“ den jetzt ein??
      Da bin ich noch neugierig.
      Weil keine Bank ob gross oder klein handelt ja wirklich im Interesse von uns Kunden. Oder zumindest im Interesse beider Parteien. Sondern NUR für sich.

  19. Somit gibts nur eines Barbestände in US$ und GBP halten. Da gibts wenigsten noch Zins und viel tiefer kann der Wechselkurs wohl nicht mehr sinken.

    • „und viel tiefer kann der Wechselkurs wohl nicht mehr sinken.“
      Und damit genau gleich die Augen verschliessen wie besipielsweise die SNB?

  20. Wenn PK Renten auszahlen, benötigen sie Barbestände. D.h. je mehr Rentner, desto mehr Auszahlen. Vor allem Rentnerkassen oder PK mit höheren Rentnerbeständen oder Einrichtungen für Arbeitslosen werden geschröpft. Sie subventionieren die Exportindustrie, bzw. die Negativzinsen wegen den starken Schweizerfranken.

    Bargeld kann man verteilen, stimmt’s. Ansonsten ist man gezwungen in risikoreichere Anlagen zu investieren. Geld anlegen kostet und wenn die Performance stimmt dann steigt auch das Alterskapital. Aber die berufliche Vorsorge ist obligatorisch und der Versicherungsnehmer hat keine Wahl über seine PK.

    Aus Kostengründen sind Passivanlagen bevorzugt. Da wird keine Extrawurst verdient, der Anleger verdient die Benchmark-Performance abzüglich Spesen. Leider reichen die Erträge von Passivanlagen wegen Dumpings-Preis-Wettbewerb für Grossunternehmen nicht mehr, um alle Kosten abzudecken.

    Aus diesem Grund kostet Bargeld, oder man investiert es in +15Jährigen Risikoanlagen in der Schweiz um positiven Erträgen in der einheimischen Währung zu erzielen.

    Aber Bargeld (für Verpflichtungen) langfristig in illiquide Anlagen anzulegen: würde die Immo-Blase platzen, ist das wirklich vernünftig? Nur die «Reichen» können verarmen, die Armen bleiben arm…

  21. So ist es richtig. Noch holen solange es was zum Holen gibt. Die UBS zeigt deutlich auf, welch ein Versagen auf Seiten der Verantwortlichen für unser Vorsorgesystem vorhanden ist. Wie kann man jemanden eine Reform der Altersvorsorge zutrauen, wenn er nicht einmal die naheliegendsten Massnahmen rasch und kompromisslos anpackt. Für die Vorsorgeeinrichtungen (AHV, PK’s) hätte man sofort eine Ausnahme erwirken müssen und damit mittlerweile zig Millionen CHF – ohne grossen Aufwand – den Vorsorgeeinrichtungen (uns den zukünftigen und jetzigen Rentnern) sichern können. Dass die Vorsorgeeinrichtungen einen Minuszins der SNB bezahlen müssen, welche wiederum satte Gewinne damit generiert, aber den Notleidenden (wird dauernd von den Reformern vermittelt) Pensionskassen, AHV und auch den privaten Vorsorgeeinrichtungen (III. Säule, etc.) die Spareinlagen damit noch mehr reduziert – ist wohl nicht mehr nachvollziehbar.
    Das reichste Land der Welt bringt es nicht fertig vor allem für die junge Generation ein vernünftiges Einkommen sicher zu stellen. In Zeiten der Milliardengewinne sollte man eben entsprechend mehr sparen und nicht von Reduktion des Umwandlungssatzes (Minusrente ca. 10 bis 15 %), Altersgrenze erhöhen (wenn heute bereits die über 50jährigen keinen Job, bzw. adäquaten Job mehr erhalten) reden. Es ginge auch anders. Nur ein Beispiel: Statt Prämienprimat das Leistungsprimat für alle Pensionskassen einführen. Vorteil – die Leistung wird garantiert erreicht. Nachteil – man müsste eben mehr sparen (Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu gleichen Teilen). Aber besondere Zeiten und widriges Umfeld braucht auch entsprechende (nicht immer angenehme) Massnahmen. Nur damit stiehlt man Niemanden das Geld aus der Tasche und zukünftig kann sich der Rentner auch den Konsum leisten. Oder wollen wir ein Armenhaus der Alten?

  22. Die SNB belatet der UBS 0.75% und die UBS den PKs 0.20%, also massiv weniger. Wo genau ist hier das Problem, LH? Warum ist die ach so böse, vom Steuerzahler gerette und deshalb auf ewig zu verdammende UBS daran schuld? Wer soll die Differenz zahlen? Die UBS-Aktionäre? Die Kunden sonst? Sie wissen genau, dass die EZB das Problem ist, die SNB folgen muss und genau solche Negativzinsen bei den Banken erzwingt. Provozieren ist ja ok, aber langsam machen Sie sich lächerlich, LH. Es gibt einen Einzigen zu kritisieren: Draghi.

    • Betreffend lächerlich machen: wer im Glashaus sitzt…..
      Steht doch sogar im Titel, dass die 0.2% zusätzlich zu den 0.75% sind, das ergibt dann 0.95%.

    • Ich denke, die 0.2% kommen noch zu der Weitergabe der Negativzinsen hinzu…, im weiteren kann ja die UBS locker Wertpapiere durchhandeln mit der SNB als 100% sicherem Put bzw. Abnehmer. Da lässt sich doch sehr gut verdienen. OK, die dabei bei der SNB als Entgelt erlangten Giroguthaben werden dann halt negativ verzinst, das schmälert die Marge. Um ein klares Bild zu haben, müsste man Einsicht in die Detailzahlen haben. – Wenn man halt keine Geschäftsideen hat bzw. die Kompetenzen für gutes Geschäft ausserhalb der abgelutschten Bereiche schlicht fehlen und seriöses Arbeiten viel zu mühsam und störend ist bei den wirklich „wichtigen“ Tätigkeiten wie interner „Politik“ und Positionierung und der Ausarbeitung hochkomplexer, hundertseitiger (zur Verwirrung der Aktionäre und zur Verwedelung der sonst zu offensichtlichen Abzocke) Kompensationspakete und -modelle, dann muss man halt ein „Buebetrickli“ anwenden und ein weitere Gebühr erfinden und mit irgendwelchem Bullshit rechtfertigen.

    • @ wer kesen kann
      Das ist eben eine super-Schande, da extern kann man für maximal 20 bps, 0.2% total fees anlegen und vielleicht noch rentabel…
      Man spricht immer wieder von erste Säule Problematik, aber wahrscheinlich ist eher bei der zweite Säule, wo die Falle grosser ist…

  23. UBS ist nicht der Täter, sondern das Opfer! Die Schuld für die Misere liegt einzig und allein bei der SNB. Diese hätte schon längst Massnahmen ergreifen können, damit PK-Vermögen von den Negativzinsen ausgenommen werden.
    Aber um die grenzenlosen Verluste aus den Fremdwährungsbeständen einigermassen einzugrenzen, scheint der SNB jedes Mittel recht – zur Not auch, dass der kleine Bürger mit seiner Altersvorsorge für das Missmanagement der SNB bezahlen muss.

    • Kapiert: Negativzinsen sind so ca. das einzige sichere Mittel, um bei der SNB die dringend nötigen Kapitalreserven aufzubauen, um dann bei einem Verlust auf den Währungspositionen eventuell doch nicht ganz ohne Unterwäsche dazustehen. – Obwohl, die potentiellen Verluste werden in die vielen Dutzenden von Milliarden gehen… da reicht auch das äuffnen von Milliarden-Reserven via Mindetszinsen nicht wirklich.

  24. Was soll das Gejammere hier? Irgendwer muss halt deren exorbitanten Boni mitfinanzieren. Die Grossbanken sind wie eh und je kapitalistisch, imperialistische Gebilde.

    Auch unser Staat gibt Einnahmenquellen nicht mehr her wenn er sie einmal hat. Sprich Eigenmietwert oder direkte Bundessteuer (ehemalige Wehrsteuer) beides eingeführt Kriegszeiten zu finanzieren.

    Gut, heute brauchen wir das Geld ja für unsere eingeschifften „Fachkräfte“ aus dem Mittelmeerraum. Dem Schweizer wird nur immer genommen. Das ist halt leider so. Auch wenn das die Linke nicht gerne hört.

    • sehr gut oder der Zuschlag auf Treibstoffe zur Finanzierung der Nationalstrassen ( 2x mal hat das Volk seinerzeit eine Erhöhung über 14 Rappen pro Liter abgelehnt). Und wo stehen wir heute?

    • In einem kapitalistischen System gäbe es die UBS gar nicht mehr, und die CS wohl auch nicht. Wir leben in einem klientelistischen System (Crony Capitalism), wo der Staat und auch die ach so „unabhängige“ (welche Drogen nehmen diejenigen, die sowas sagen?) SNB zum Wohle von Partikular-Interessen intervenieren, damit deren Assets in Krisen nicht verlustig gehen, und dies auch mit dem gemeinen Steuerzahler als letztem Kollateral-Geber.

    • UBS wurde vom Staat gerettet. Dieser Spruch ist schon so ausgelutscht, dass er nicht mehr leseswert ist. Ein guter Journalist würde dann auch erwähnen wieviel Zins die Bank für diese Rettung bezahlt hat. Und ich finde es sehr gut, dass sich die Bank auch mit solchen Einnahmen finanziert um nicht nochmal „gerettet“ zu werden. Weiter so UBS, ein Aktionär.

  25. Ich bin mal gespannt, wie die UBS mit ihrer „eigenen* Pensionskasse umgeht? Bin mir fast sicher, dass die UBS-Pensionierten auch in diesem Fall geschröpft werden wie auch in anderen Belangen. In der UBS schmiert man den Pensionierten den Honig ums Maul indem sie vom Management als „Ambassadoren der Bank “ bezeichnet werden.
    Was ist das für eine Moral! Eben, sie ging im Jahr 2008 verloren und kehrte bis heute noch nicht zurück!

  26. Es fragt sich, wo zukünftig die Verluste höher sind:

    Bei den Sichtguthaben auf der Bank mit Negativzinsen oder den überzähligen Zinshäusern, die gerade erbaut werden.

  27. Als PK-Verantwortlicher sehe ich zwei Varianten:

    Entweder ich teile den Cash auf verschiedene Banken auf, um bei den meisten von den Freigrenzen profitieren zu können.

    Oder ich lasse das Bargeld von einem spezialisierten Anbieter an einem sicheren Ort lagern. Auch dies wird in der Praxis bereits gemacht.

    Die UBS ist keine Bank, die man sich kundenseitig als Partner wünscht. Ihre Massnahme überrascht nicht.

  28. Die PKss und die Versicherten sollen sollen sich bei der SNB ausheulen, hat nun wirklich nichts mit der UBS zu tun. Danke für die Publikation LH, dann können die anderen Banken gleich nachziehen.

  29. Es gibt eben zukünftig zwei Sorten von Personen:

    – die normalen Leute, die den Weg von gestern weitergehen und dafür von vorne bis hinten geschröpft werden
    – jene mit internationalem Überblick, die deutlich an Vermögen hinzugewinnen

    In dem Zusammenhang ist besonders bitter, daß das ganze Schul- und Universitätswesen darauf ausgerichtet ist, die Absolventen zu normalen Leuten zu sozialisieren.

  30. Bei Verfehlungen und Bussen ist die UBS bekanntlich immer dabei und es ist ganz einfach: Bei den Kunden holt sie sich das Geld.

  31. Sorry, aber hier wäre es definitiv an der SNB für PK Guthaben eine Ausnahme zu machen. Das liesse sich doch einfach bewerkstelligen!

    • Das Ziel der SNB ist es ja wegen den Negativzinsen alle zum Konsumieren und Geldausgeben zu bewegen, damit die Wirtschaft weiter (künstlich gestützt) floriert und wir den Crash noch ein paar Jahre verschieben können. Irgendwann kommt immer die Quittung.

  32. So wie ab den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts die alten Hartwährungen US-Dollar und britisches Pfund abstiegen und die Währungen der Kriegsverlierer Deutschland und Japan avancierten steht ähnliches heute wieder bevor.

    Der chinesische Renminbi ist vielleicht temporär schwach, aber es gibt noch 4% Zinsen p.a., die es im Westen schlichtwegs nicht mehr gibt. Damit lassen sich auch temporäre Wechselkursverluste gegenfinanzieren. Ähnlich Indien mit noch höheren Zinsen.

  33. Die PK-Verantwortlichen sind meist ältere Herren und ziemlich träge. Ideal für die Banken. Nur grosse Versicherungskonzerne haben bisher trotz Gesprächen mit der SNB (teils mit den obersten Chefs, die wissen, worum es geht) grössere Bargeldbestände gebunkert. Das kostet auch, besonders weil man nicht weiss, wie lange es Negativzinsen gibt (Bunker-Amortisationsdauer bzw. Mietdauer im Gotthard-Massiv, wo’s auch Transportrisiken gibt). Aber es kostet weniger als bei jeder Bank.

    • Die PK-Verantwortlichen sind Lunch-Direktoren der alten Schule. Jede Woche sehe ich, wie sie es sich an weiss gedeckten Tischen in den edlen Restaurants der City mit Bankern treffen. Der Wein fliesst in Strömen, und wenn sie nach zweieinhalb Stunden an ihren „Arbeits“platz zurückkehren, sind sie vermutlich so besoffen, dass sie beim Schlafen unter den Tisch fallen.

    • Ältere Herren (und Damen) sind also träge? Wenn die PK-Verantwortlichen in den vergangenen Jahren ähnlich wie die Jungdynamiker im Investment Banking unterwegs gewesen wären, dann könnten wir die 2. Säule unserer Vorsorge heute schon rauchen! Jung – dynamisch – erfolglos, hauptsache grosse Klappe.

  34. Empfehlung : Pensionskassen kauft Gold und bunkert es ausserhalb der UBS.

    Damit hat die unsägliche Schröpferei schnell ein Ende. Die UBS vergreift sich demnächst auch an den anderen Assetklassen, weil ihr die Provisionen weg-schmelzen. Der Schröpf-Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

    UBS : Unter beständiger Schröpferei.

    • Man kann auch Barbestände ausserhalb der UBS lagern, dafür muss man nicht Gold wechseln, aber bis das die verstaubten PKs merken, ist schon viel Geld verbrannt.

  35. Bravo UBS – Super timing, gerade rechtzeitig für den 24.9.2017! Auch vielen Dank dafür den letzten Zweifler die Augen geöffnet zu haben und Ihnen gezeigt wie sich die Banken an unseren PK Geldern bedienen.

    • Am heftigsten bedienen sich allerdings die PK’s an unseren PK Geldern.
      Deshalb: freie wahl der Pensionskasse. Wir brauchen hier dringend mehr Wettbewerb.

    • Nein, bis auf einzelne Ausnahmen dort wohl nicht.

      Aber wenn Sie eine Vorstellung davon haben möchten, wo der Westen in 10 bis 20 Jahren wirtschaftlich stehen wird und was man tun kann, um trotzdem zu den Gewinnern zu zählen liefert die jüngere (Kapitalmarkt-)Geschichte von Japan gute Anschauungsbeispiele.

    • @„Man schaue sich Japan an“

      Danke, mit der Erklärung ist nun alles etwas verständlicher geworden.

      Ihr feudalkommunistisches China (trotz riesigem Binnenmarkt) hat aber auch seine enormen Probleme: Z.B. viele marode Staatsunternehmen, kolossale Umweltverschmutzung, keinz Sozialsystem, Immobilien bubble etc……………die der Einparteienstaat nicht immer und ewig unter den Teppich kehren kann.

    • Klar, Probleme gibt es immer und überall.

      Das war hier früher auch nicht anders.

      Nur gibt es in Asien und Indien noch echtes Wachstum und Geld ist knapp.

      Ganz im Gegensatz zu hier.

      Deshalb gibt es dort auch noch Zinsen – quasi als Knappheitspreis.