CS vergoldet Frau Rohner, verwehrt Rentner Fitness

Bank macht Präsidenten-Partnerin zu Zürichs Filmkönigin – Pensioniertem versperrt sie Zugang zu „Health Club Uetlihof“.

Nadja Schildknecht, Frau von CS-Kapitän Urs Rohner, brachte ihr Film-Festival zur heutigen 13. Ausgabe. „Energie“, „Durchhaltevermögen“ und „blauer See“ sei Dank, meint Zürichs Stadtpräsidentin.

Und ein paar Millionen der Credit Suisse. Das aber bleibt im Programmheft unerwähnt.

Die Grossbank finanzierte schon früh das Zurich Film Festival. Über die Jahre flossen Millionen. Inzwischen ist Frau Schildknecht Frau Rohner geworden.

Die CS betonte stets, das Sponsoring sei unabhängig von ihrem damaligen Rechtschef und heutigen Präsidenten erfolgt. Auf konkrete Fragen will sie keine Stellung nehmen.

Nadja Schildknecht alias Rohner wurde dank Fleiss, Arbeit und CS-Millionen vermögend. Sie konnte letztes Jahr eine Mehrheit ihres Film-Festivals an die NZZ verkaufen.

Zu welchem Preis, ist nicht bekannt. Eine Vorstellung gibt ein Eintrag im Handelsregister (HR) kurz vor dem Deal.

Im Frühling 2016 wandelte Frau Rohner zusammen mit ihrem Partner Karl Spoerri und dem Jobs.ch-Unternehmer Thomas Sterchi die Spoundation Motion Picture GmbH in eine AG um.

Gemäss HR-Eintrag gab es damals Aktiven, also Werte, von 3,5 Millionen, Passiven, sprich Schulden und Kapital, über 3,3 Millionen.

Die Firma hinter dem Zurich Film Festival war somit seit ihrer Gründung im 2005 als kleine Gesellschaft mit beschränkter Haftung und dem Minimum-Kapital von 20’000 Franken zum Millionenbusiness geworden.

Nun machten Nadja Schildknecht und Karl Spoerri Kasse. „Ich bin zufrieden“, meinte jedenfalls der dritte Mann im Bund, Thomas Sterchi, nach dem NZZ-Deal gegenüber der Bilanz.

Karl Spoerri, der eigentliche Vater des Zurich Film Festivals, hat noch mehr Firmen eingetragen. Da gibt es eine SPK Pictures AG in Zürich. Diese weist ein Aktienkapital von 1,3 Millionen aus.

Bekannte Zürcher Event-Grössen machen mit, so Hans-Jürg „Schoscho“ Rufener sowie Marc Schmidheiny von der gleichnamigen Dynastie. Sein Vater ist Thomas „Zementkönig“ Schmidheiny.

Film-Spoerris Imperium reicht noch weiter. Seit kurzem besitzt er die SPG3 Entertainment. Der Name ist Programm: Dahinter stehen 3 bekannte Leute, die im Drehbuch-Markt mitspielen wollen.

Neben Spoerri sind das Alfred Gantner und Urs Wietlisbach, Gründer der immer grösser werdenden Finanzgesellschaft Partners Group in Zug.

Während also dank dem langjährigen Investment der Credit Suisse in das Unternehmen der Partnerin des CS-Präsidenten und deren Mitstreiter das Zurich Film Festival heute mit viel Geld und grossem Wirbel jeden Herbst die Stars von Hollywood in die Limmatstadt lockt, zeigt sich die gleiche CS gegenüber ihren Rentnern von einer weniger spendablen Seite.

Ein Informatiker, der lange Jahre im grossen CS-Verarbeitungszentrum Uetlihof oberhalb der Stadt Zürich gearbeitet hatte und nun seit wenigen Jahren in Rente ist, bat seine Ex-Arbeitgeberin um eine kleine Hilfe.

Er trage eine hartnäckige Verletzung am Knie mit sich herum. Nach einem Sportunfall habe sich eine Entzündung ausgebreitet, die er nun mit regelmässigem Kraft- und Bewegungstraining behandeln müsse.

Der CS-Rentner fragte die Pensionskasse, ob er „temporär“, also für rund ein halbes Jahr, das „Fitnesszentrum“ der Bank im Uetlihof benutzen könne.

Er wisse, dass dieses seit ein paar Jahren den Pensionierten nicht mehr zur Verfügung stehe. Doch nun bitte er um eine „Ausnahmebewilligung“.

Er bot an, dass er das „Health Club“ genannte Sportcenter nur in den „Randstunden“ oder sogar ausschliesslich an den weniger frequentierten Wochenenden nutzen würde.

Und: Er würde auch dafür bezahlen.

Warum er die CS bitte, sein Anliegen zu prüfen, habe einen einfachen Grund, hielt der Bank-Rentner in seiner Anfrage fest. Er wohne nur 2 Minuten vom Uetlihof entfernt und könne so sein Knie schonen, das bei jedem Schritt schmerze.

Die CS-Pensionskasse leitete die Anfrage des Rentners an eine CS-interne Stelle weiter, die sich „Competence Center Health Services“ nennt. Deren Antwort fiel zunächst kurz und eindeutig aus.

Sie lautete: Nein.

Mitglied im „Health Club Uetlihof“ könnten ausschliesslich Angestellte der Credit Suisse werden.

Der Rentner liess nicht locker. Er wolle ja gar nicht Mitglied werden, sondern bitte ausschliesslich um das Recht, den Club mit seinen Kraftmaschinen, seinen Laufbändern und den übrigen Installationen für ein paar Monate benutzen zu können.

Damit er wieder auf die Beine komme.

Nun erhielt der Mann, der Jahre seines Beruftslebens in der CS verbracht und sich in der Informatik der Grossbank eingesetzt hatte, eine Antwort, die aufhorchen lässt.

„Danke Herr X für Ihre erneute Anfrage“, begann sie. Dann folgten zwei Sätze, die schwer verständlich sind – nicht nur wegen ihrer Grammatik und der Orthographie.

„Wir können wirklich keine Ausnahme machen. Da es sich im ein Banken Internes Angebot handelt, sind wir strenger Regulatoren unterworfen, diese es für uns einzuhalten gilt.“

Kommentare

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  1. Der ehemalige CS-Mann mit dem schmerzenden Knie heisst vermutlich weder Rohner noch Schildknecht, vermute ich mal. Wie man sieht, kann die CS auch kleinlich sein, wenn man nicht so heisst. Ist man aber eine Sportsgrösse und stellt sich für einige Fötelis für eine Werbekampagne zur Verfügung, dann rollt der CS-Rubel wie ein Wasserfall. So lernt man als ehemaliger Mitarbeiter seinen Stellenwert kennen …

  2. Der letzte Absatz irritiert – denn genau so lesen sich auch die CS Arbeitszeugnisse. Die Chefs drehen durch, wenn einer ein Zeugnis will, aber nicht etwa, weil der Mitarbeiter geht, sondern weil der Prozess ein solcher Albtraum ist. Zwei, drei Monate für ein Arbeitszeugnis sind keine Seltenheit. Inklusive 100-fachem E-mail Pingpong. Das ist dann 5 mal so teuer wie es 1 mal in der Schweiz richtig zu machen in 5 Tagen.
    Outsourcing. So geil.

    • Kleine Frage: Weshalb geht man denn durch diesen Hassle mit den Polen? Ein Chef könnte sich doch einmal 45 Minuten hinsetzen und ein Zeugnis verfassen. Dann eine Nacht darüber schlafen, und am nächsten Tag nochmals feintunen. Fertig. Total 1h Arbeit, statt 100 Emails und am Ende doch ein ungehöriger Pfusch. Scheut man als Chef effiziente Arbeit? Kann man selbst keinen kohärenten, sinnmachenden Text verfassen und delegiert diese Aufgabe deshalb an zu wenig begabte Polen. – Es müssen in den Banken noch Legionen von ineffizienten Sesselwärmern herumsitzen, wenn ich den Schwachsinn vom Outsourcing des Verfassen von Zeugnissen nach Polen lese. – Ihr seht den Puck nicht, liebe CS-Freunde und -Manager!

    • Lieber Numerus Clownus,
      Geht gar nicht. Wir dürfen die Zeungnisse nicht selber erfassen und im Namen der CS unterschreiben. Tut mir leid aber du brauchst eine neue Anschildigung zu finden.

  3. Das Einzige was an dieser IP „Tages-Aktualität“ interessant ist, oder noch nicht bekannt war, dürfte der NZZ-Ankauf dieses Filmli-Produktions- und Show-Business-Zirkel sein.

    Verkäuferin Ms. Schildknecht und zugetane Konsorten.

    Die NZZ – Diversifikations-Strategie kann irgendwie nur mit fundamental angeschlagener Wertvermehrung gedeutet werden. Digital ins Abseits?

  4. Damit ist auch geklärt warum sich die Weisse Weste so verzweifelt an sein Amt klammert.
    Damit wird das Sponsoring und damit der Haussegen abgesichert.
    Er könnte ja auch selber zahlen, aber dafür ist man ja zu geizig.

  5. Was will uns dieser Artikel mitteilen? Ist mir absolut unverständlich wie man diese beiden sehr unterschiedlichen Themen verbinden kann. Sind wir doch froh, dass die Bank einen Teil ans Filmforum beisteuert und nicht alles durch die Stadt Zürich getragen werden muss. Und wer wann mit wem und wieso, spielt bei diesem Thema doch überhaupt keine Rolle und passt nicht in IP. Und das Geschichtli mit dem Rentner, wenn es denn stimmt, gehört in andere Boulevard Medien wie z.B. 19′ oder so…

    • Würde die CS das ZFF auch sponsern ohne „Frau Rohner“? Vielleicht ja, vielleicht nein. In jedem Fall würde ich als Aktionär da Fragen stellen… Und wenn die Antworten nicht ganz befriedigend ausfallen natürlich sofort Massnahmen ergreifen.

  6. Auch hier wiederum kann ich den Zusammenhang im Artikel nicht sehen. Irgendwie häuft sich das bei mir beim Lesen von IP *Runzel*.

    Was hat das Zürcher Filmfestival mit einem Rentner zu tun, der als Ex-CS’ler seine vermutlich nach heutigen Grundsätzen massiv überdotierte Altersrente schonen will?

    Nichts! Ausser vielleicht, dass bei beiden zu viel Geld locker gemacht wird bzw. wurde.

    Aber Sponsoring lässt sich ja bekanntlich nicht wirklich bewerten. Und bisherige Renten wurden gerechnet, also ob die nachfolgende Generation ewig arbeiten würde. Also lassen wir das.

  7. Alte MA insbesonder in der Finanzbranche sind renitent, unbelastbar, zu teuer und belasten die AHV. Es wundert mich nicht, dass die Schrauben da etwas enger angezogen werden.

    • Die Zynikerseele ist dem selbsternannten „Doktor“ auf die Zehen gefallen…………

      Erwachsen werden muss gelernt sein………

  8. Die Finanzbranche allen voran Banken suggerieren uns das wer über liquides Geldvermögen verfügt einen Anspruch auf einen sicheren Ertrag hätte. Was wir alle aber seit über 10 Jahren beobachten können ist das ohne die Garantien, welche die Staaten an die Stelle der wertlos gewordenen „Produkten“ privater Finanzinstitute gesetzt haben, hätten diese Gestalten und das System ganz allgemein, zugeben müssen, vor der Öffentlichkeit und vor allem vor ordentlichen Gerichten, dass ihre Versprechungen nicht das Papier wert sind, auf dem es mal in gutem Glauben geschrieben wurde. Der Staat sollte endlich diesen Sumpf trockenlegen. Nicht zu fassen, dass der grosse Teil unserer Altersvorsorge darin gefesselt ist, und die arbeitende Bevölkerung mit ihrem eigenen Geld erpresst wird. und das mit staatlicher Rückendeckung. Stichwort: steuerliche Behandlung von Fremdkapital. Alfred Escher dreht sich im Grab.

  9. Eh, ich habe wirklich schwierigkeit die Relevanz diesen Artikeln zu verstehen. Bin ich zu Dumm, Naif oder ich weiss gerade nicht, was in Zürich läuft!
    Es mir ein Rätzel, wieso immer wieder diese Connections zwischen CS und ZFF gezogen wird. Die Ausserirdisch Kausalität zwischen Nadja, die Aufgrund Talent, Schlauheit und Visionen gross gemacht hat und ein zufälligen Rentner finde ich nicht nur akademisch interessant, aber sogar peinlich… vor allem diese zufälige n-te Dimension Pseudo-Korrelation von Sponsoring einerseits und Interne Regelungen anderseits ist schon interessant. Haben wir andere interessante „Case Study of anormal event“ gefunden? Dann nur sagen, ich schreibe Bücher darüber und könnte ich noch schlauer werden danke IP natürlich und vielleicht sogar multi-Millionär und dann haben wir neue interessante Korrelationsfälle in die Richtung of confirmation bias…. welche mit AI dann endlich weggewischt werden.

  10. Tja, das Filmfestival ist toll aufgezogen, dieses Jahr auch mit Roger Federer. So baut man Firmen auf, schafft Mehrwert, produziert ein kulturelles Erlebnis, da kann sich die CS direkt ein Beispiel nehmen (nur wo sind denn da die Resultate…)!
    Der arme Rentner, jetzt hat er ein Leben lang von Fringe-Benefits der CS profitieren können, und nun soll nur weil in Rente plötzlich Schluss damit sein. Der arme arme Rentner…. hoffe er kriegt wenigstens die AHV (auch die wird von Jungen und Aktiven generiert).

  11. Wie jede Oberschicht geniessen auch die CS-Generäle und Anverwandte ihr eigenes, abgehobenes Leben. Aus ihrer Sicht ist die Inanspruchnahme überzogener, durch keinen realen Gegenwert abgedeckten Leistungen kein Problem: in ihrer herausgehobenen Postion haben sie schlichterdings darauf Anspruch. Wozu ist man denn sonst Präsident, CEO oder MD? Es wird als gerechtfertigte Abgeltung der drückenden und immensen Verantwortung angesehen und reklamiert .. Allerdings gilt dies nur im Einbahnverkehr, bei schlechtem Geschäftsgang sind immer Gründe da, weshalb es nicht aufwärts ging: seien es unvorhergesehene Entwicklungen im Markt, in der Politik oder sonstwas. Es ist äusserst selten, dass mal ein Teil der eingeheimsten Gelder zurückbezahlt wird, und dann nur unter heftigem Druck der Öffentlichkeit (bei der CS letztmals vor der GV 2017, um ein Debakel zu vermeiden). Wer hat dem wird gegeben, dies gilt bis heute und wird leider auch so bleiben, das Schmiermittel Geld bleibt der grösste Motivationsfaktor. Money makes the world go round!

  12. Sorry, wenn man bis zum Uetlihof laufen kann, dann kann man auch bei derselben Tramhaltestelle ins Tram steigen und bis Sihlcity Nord fahren und dort ins Migros Fitness gehen.

  13. Das Image und die Motivation der jungen Mitarbeiter würde halt stark leiden, wenn ein alter lädierter Knacker nebenan auch Fitness betreibt.

  14. Finanzieren und helfen mögen in der Schweizer Privatwirtschaft (noch immer) gesetzmässig sein. Was aber sagt der Code of Conduct der Credit Suisse zu U. Rohners Vetternwirtschaft?

  15. Das Niveau der Beiträge, resp deren Unterhaltungswert ist in letzter Zeit ziemlich konstant. Eine Konstante 10. Von 450. Doch damit nicht alle Leser davonlaufen schaut Onkel Du Pont mal wieder rein und ihnen was sie nicht versteht.

    Wenn die letzte Antwort der CS für Euch tatsächlich schwer verständlich war, dann möchte ich an dieser Stelle natürlich einspringen und Euch auf die Sprünge helfen. Man stelle sich vor, Hässig versteht sowas nicht… das bedeutet, dass das IP Homunkulus Lesevolk wohl kaum den Titel bewältigen kann.

    Was die CS hier schreibt ist simpel. Sehr geehrter Herr Altknackmann. Wir finanzieren Fitness für Opas genauso wenig wie der WWF Pandaburgerfarmen, die FIFA Antikorruptionsgipfel, Menschen ohne Hörschaden Rockmusik oder Frauenrechtler Achselhaar-Rasur und Hygiene finanzieren.

    Wir haben Sie nun jahrelang mit einem bequemen Jöblein durchgefüttert, den eine mit ein paar billig CPUs und 200 MB Ram beworfene Kartonschachteln erledigen könnte. Es erstaunt uns, dass Sie nun noch die Frechheit besitzen ihre Zehenzwischenräume und Murmelaufbewahrungstüte in unserem Club föhnen kommen wollen. Unsere Mitglieder beklagen sich schon lange über Leute wie Sie. Ein Bein auf der Bank, direkter Blick auf gedörrte Datteln für jeden der das Pech hat im falschen Moment in die Garderobe zu stolpern.

    Unsere Mitglieder sind uns wichtig, unser Cluberlebnis soll positiv bleiben.

    In diesem Sinne, Herr Altknackmann, möchten wir Sie bitten von unserem Club fern zu bleiben und ein anderes, von der IV empfohlenes Etablissement aufzusuchen.

    Freundlichklingede Grüsse

    Ihre CS

    Verstanden?

    Marcel Du Pont, Milliardär, Kommunikationsprofi, Entlassungsgigant

    Erfahre wie man für nur CHF 12 zwei Fünflieber ergattern kann auf:
    https://twitter.com/Marcel_Du_Pont
    https://www.facebook.com/marcel.dupont.9849

    • …dieser Text ist etwas gar unter Deinem normalen Niveau, MdP. – Obwohl, der mit den „Datteln“ war gut.

  16. Über die Arroganz von Rohner und dessen inkonsistentem Verhalten, was das Vorleben der eigenen propagierten Werte angeht, muss man keine Zeile mehr verlieren. Es hat eine klare Vermischung von geschäftlichen und privaten Interessen stattgefunden. Inskünftig könnte man das gefloppte Digipigi zum „Oscar“ des ZFF umfunktionieren, damit es doch noch eine sinnvolle Verwendung findet.

  17. Wie wenig sozial muss man in diesem Fall sein, einem ehemaligen Arbeitnehmer und heutigen Rentner der Bank die Benutzung des Health Club Uetlihof zu verbieten!!!!! Was sind das für miserable Entscheidungsträger (ob in Polen oder der Schweiz) in dieser Bank, da kann ich nur sagen: PFUI TEUFEL!

    • Prättigauer….. habe gehört, in Grüsch soll es nun auch ein neues Filmvestival geben. Ist dem so!?

  18. Jeder, der schon mal mit der Revision wegen dem Management von Zutrittsrechten, Berechtigungen (Personal ist schon schwierig genug, von Externen reden wir gar nicht), Datenschutzmassnahmen etc. zu tun hatte, wäre über eine Zutrittsgewährung äusserst erstaunt. Es ist nun mal im heutigen Regulierungsdschungel beim besten Willen nicht mehr machbar.

  19. Der Geneigte soll nur einmal die Karriereleiter von Nadja Schildknecht etwas genauer anschauen und gelangt dann unzweifelhaft zur Einsicht, welche Ziele sie verfolgt bzw. verfolgte.
    Was aus der CS geworden ist mit dem Fleiss von Rohner, ein Buch des Niedergangs reicht dazu nicht aus.

  20. „strenger Regulatoren unterworfen“……………….dies sagt eine Unternehmung mit angehäuften Milliarden $$$ schuldig gesprochen.

    Eine Bankrotterklärung sondergleichen, wenn eine Firma nicht einmal ihren Ermessensspielraum ausschöpfen kann zugunsten eines langjährigen Mitarbeiters.

    HOPFEN UND MALZ VERLOREN

    • „soft issues“ gibts in dieser Organisation keine mehr. Jegliche Verbindung zur realen Welt gekappt?

      May God have mercy to Credit S.

    • Wer braucht heute denn noch (Zwischen-)Zeugnisse? Was Sie heute perfekt können, zählt. Nichts anderes. Und das findet sich am besten auf LinkedIn, Blogs…

    • @Transformator
      Nicht für Arbeitgeber, die genau wissen wollen, mit dem sie es zu tun kriegen. In einem ersten Schritt hilft Linkedin, um auf sich aufmerksam zu machen. Aber sobald man im Bewerbungsprozess drin steckt, werden die Zeugnisse wichtig, zumindest bey Arbeitgebern, die wirklich wissen wollen, mit wem sie es zu tun kriegen.
      Und den Arbeitgebern, die sich nur nich auf Linkedin und Co. abstützen, wünsche ich viel Spaß mit den Bewerbern, die sich auf LinkedIn , Blogs& Co. besser lügen.

    • @ Bald-Ex-CS

      Die Bewerbungsprozesse in Ihrer Branche sind völlig veraltet. Ja, Selbstmarketing (inkl Demonstration von Können) gehört heute zur Employability. Denken Sie wirklich, dass Zeugnisse heute die Realität widerspiegeln? Wenn innerhalb 1-2 Jahren der Vorgesetzte 3 x ändert? Wie echt können solche Bewertungen sein?

      Ob jemand eingestellt wird, entscheiden die ersten 5 Sekunden. Das Bauchgefühl wird durch ein paar dem Job angepasste Fragen ergänzt. Erledigt! Wer länger braucht, hat die heutige Wirtschaft nicht verstanden.

    • @“Transformator“

      Wirklich? Es wird immer Firmen geben, die gegen den Trend schwimmen.

      Wir stellen grundsätzlich keine Leute an, die man im Internet findet und dazu zählen LinkedIn genau so wie all die anderen Tummelplätze für geltungssüchtige Leute mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung.

  21. Der letzte Satz des „„Competence Center Health Services“ wurde halt mit dem Google-Translator von slowakisch/polnisch/indisch/whatever ins Deutsche übersetzt. Symptomatisch für den lausigen Zustand dieser Firma.

  22. Was für eine Arroganz der CS, es ist Zeit das man den Schweizer Banken den Stecker zieht. Die Frage, ob die CS ist buchhalterisch am Limit ist, woher hat sie immer noch so viel Geld, von den Arabischen Aktionären ? die ihr Geld anlegen in de Schweiz??? von Emmissionen sicher nicht.

  23. Tja, das „Competence Center Health Service“ brilliert eben nicht nur durch Sozialinkompetenz… passt bestens zu Performance, Qualität und „good citizenship“ einer einst stolzen Schweizer Bank.

  24. Jetzt weiss ich wenigstens, warum das Abo für die NZZ immer teurer wird. Und das bei sinkender Qualität. Lieber finanziert man ein überflüssiges „me too“ Festival, als die eigene Kernkompetenz zu stärken. Völlig unverständlich!

    • Viele alteingesessene Firmen geben ihrem ureigenen Kerngeschäft offensichtlich keine Chancen mehr und versuchen krampfhaft in etwas zu diversifizieren, worin sie noch weniger Ahnung haben…

    • Das Korrektorat wurde nach Banja-Luka in Bosnien-Herzegowina ausgelagert. Die Zeitung liegt damit im Mainstream mit der CS…….

    • Warten sie mal ab bis auch die NZZ in Banja Luka korrigieren lässt, dann fliessen noch mehr Abo’gelder in das Mainstream-Festival!

  25. „Wir können wirklich keine Ausnahme machen. Da es sich im ein Banken Internes Angebot handelt, sind wir strenger Regulatoren unterworfen, diese es für uns einzuhalten gilt.“
    Wahrscheinlich in Polen geschrieben! Was verbinbdet CS und das ZFF? Beide sind Mittelmass bis schlecht. Die CS ist eine Bank ohne Spirit und Innovation. Das ZFF ist ein Abklatsch von anderen FF. Mainstreamfilme am Laufmeter, wenig wirklich gute Neuheiten
    keine und ein paar Altstars die in USA irgendwo in Altersresidenzen gefunden wurden! Vielleicht könnte mal ein Schweizer Dokumentarfilmer, gibt es wie Sand am Meer, einen Film drehen mit dem Titel: UR, Stillstand einer Bank, oder das junge Glück im Herbst eines Hürdenläufer!

  26. Das Schreiben kommt wohl aus dem „Kompetenz“-Zentrum in Polen, dort werden auch die Arbeitszeugnisse der CS, grammatikalisch und orthographisch auf dem selben Niveau, erstellt.

  27. „Regulatoren, die es einzuhalten gilt“? Meine Güte, beschämender gehts kaum, was die CS da betreibt! Bei Frau Nadja Rohner kneift die CS Compliance Abteilung beschämt beide Augen zu und die ganzen Prokuristen und MDs in der Legal und Compliance Abteilung greifen aus Angst vor Urs Allmächtig nicht ein, und gleichzeitig schickt man dem armen CS Rentner ein herz- und stillloses Schreiben, das fassungslos macht.. Aber die CS Leute, egal ob in Compliance oder an der Spitze, werden noch ihre „Quittung“ bekommen. Die jungen Kunden lassen sich alle das Verhalten und den Umgang der CS mit Kunden und Mitarbeitern nicht mehr gefallen und wechseln ihre Konten in Zukunft zu jungen Kundenfreundlichen günstigen guten Startups aus der Fintech Branche und regeln ihre Geldangelenheiten online in Zukunft! Ist auch richtig so, warum soll man den Rohners und den Compliance Leuten ihre überteuerten Büros an der Bahnhofstrasse finanzieren? Die CS fährt mit ihrem derzeitigen Verhalten und Stil wie im Rentner Beispiel, mit Vollgas Richtung Wand. Dann können sich bald auch die CS Compliance Leute mit ihren „Regulatoren Regeln“ kein Fitness Abo mehr leisten, weder extern noch intern, wenn sie selber auf der Strasse stehen.

    • …und wie stellen Sie sich die Quittung vor für den Hürdenläufer mit der weissen Weste, die ihn dann so schmerzt, angesichts der Dutzenden von Millionen, die er seinen Untergebenen und den Kunden sei Dank eingenommen hat?
      Nadia und Urs werden sich vermutlich hoch über dem Zürichsee bis an ihr Lebensende über die dummen Leute amüsieren, die jahrelang nur zu ihnen hochgeschaut und die Faust im Sack gemacht haben.

  28. Wieso kann der IT-Rentner nicht in eines der vielen Fitness Centers, die es in der Stadt gibt? Scheint mir auch ein kleiner Renitenter zu sein.

  29. Ziemlich lahme (und schon gut gelagerte) These. Ich sehe keinen Konnex zwischen dem Festival-Sponsoring und dem Rentner, der „müdet“ und bei IP jammert. Beides kann man so oder anders sehen, in den Medien wird das Filmfestival jedenfalls ziemlich oft erwähnt und ich komme am Bellevue kaum an den Goldsmarties vorbei (recte Logo). Ein Filmfestival in der grössten Schweizer Stadt liegt für eine Grossbank durchaus drin, finde ich – UBS sponsert etwa auch Locarno und Montreux, Lucerne Festival, die Thunerseespiele etc.