New CEO der Baselland-KB: Keine Ränge mehr

John Häfelfinger schleift Hierarchie: Ab 2018 fertig Kader – Ränge seien „Parallelstruktur“ – Luxus-Geschäftsauto für John&Co.

Eines kann man John Häfelfinger nicht absprechen: Mut. Der Manager, der vor Jahresfrist von der Credit Suisse an die Spitze der Basellandschaftlichen Kantonalbank wechselte, packt heisse Eisen an.

Das heisseste sind die Ränge. Wer Direktor ist, will Direktor genannt werden. Der Status macht einen selbstsicher, gibt das Gefühl, man sei jemand.

Der Rang, der Parkplatz in der Tiefgarage, die Sekretärin – so der Karriere-Dreiklang von Swiss Banking. Der Bonus kommt erst an vierter Stelle.

Nun schleift John „Hans“ Häfelfinger die Hierarchie-Burg. In seiner Baselland-Kantonalbank (BLKB) gibt es ab nächstem Frühling für niemanden mehr einen Rang.

„Die BLKB hat entschieden, ab dem 1. April 2018 auf die bisherigen Ränge zu verzichten und ausschliesslich auf das Stufenmodell zu setzen“, sagt eine Sprecherin der BLKB.

Das Staatsinstitut setze damit „ihre Strategie weiter um, Hierarchien zu reduzieren“.

Ränge und Funktionen nebeneinander hätten zunehmend für Verwirrung gesorgt. „Die Rangtitel stellen eine Art Parallelstruktur zum vorherrschenden Stufenmodell dar“, meint die Sprecherin.

Das würde nun viel einfacher und damit besser. „Durch den Verzicht auf die Ränge werden Kompetenzen und Funktion ins Zentrum gestellt. Der Fokus liegt auf der Leistung, die jede und jeder Mitarbeitende erbringt, nicht auf dem Titel.“

Die Sprecherin fügt Beispiele an: „Aktuell: Mitglied des Kaders, Kundenberater/-in. Neu: Kundenberater/-in.“

Zweites Beispiel: „Aktuell: Mitglied der Direktion, Leiter/-in Ressort XY. Neu: Leiter/-in Ressort XY.“

Neckischerweise unterzeichnet die Pressefrau das E-Mail mit ihren Ausführungen mit „Mitglied des Kaders“. Das ist die Sprecherin ja auch noch – zumindest noch ein halbes Jahr.

Warum also den Schritt vorwegnehmen? Der kommt ja früh genug. Dann heisst es bei der BLKB: Wir alle sind gleich, wir alle befinden uns auf ein und derselben Stufe.

Häfelfinger, der Neue aus dem fernen Zürich, entpuppt sich als Revoluzzer. Er führt bei der Basellandschaftlichen Kantonalbank den Sozialismus ein.

Oder gar Kommunismus. Bolschewiki statt karrieregetriebene Banker. Wir geben und nehmen, wir arbeiten zusammen, sind ein Team und kämpfen für ein gemeinsames Ziel.

Eine starke BLKB.

John ist John, für alle. Das Duzis gilt, von zuoberst bis zu den Lehrlingen. Krawatten gehören der Vergangenheit an. Alles ist locker, cool und dynamisch bei der Basellandschaftlichen KB.

Dieser neuen Google von Liestal.

Ausser bei den Autos. Dort stechen dem Beobachter die Luxus-Karrossen der Geschäftsleitung ins Auge.

Es ging gar das Gerücht um, wonach CEO Häfelfinger all seinen Kollegen im obersten Gremium einen Porsche zuhalten würde.

Das stimme nicht, hiess es dann aber auf Anfrage bei der BLKB. Zum Beleg listet die Bank fein säuberlich den ganzen Wagenpark des Top-Managements der Baselland-Bank auf.

„Jedes GL-Mitglied hat Anrecht auf ein Geschäftsfahrzeug. Dabei handelt es sich um einen Lohnbestandteil. Zur Zeit gibt es sechs Geschäftsfahrzeuge. Der CEO hat zur Zeit kein Geschäftsauto. Es gibt keine Vorgaben betreffend Marke, hingegen ist der Betrag fixiert, der vergütet wird.

„Es handelt sich somit um Fahrzeuge, die in Preis und Leistung vergleichbar sind. Unter den aktuell sechs Fahrzeugen befinden sich zwei Porsches, ein Elektroauto sowie ein Hybrid. Der CEO wird in absehbarer Zeit ebenfalls ein Geschäftsfahrzeug erhalten. Es wird sich dabei ebenfalls um ein Elektrofahrzeug (BMW i3) handeln.“

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47 Kommentare zu “New CEO der Baselland-KB: Keine Ränge mehr

  1. Johnny ist ein typischer Bankmanager – grosses Ego, wenig Substanz! Um dennoch etwas vorweisen zu können, redet er alles „alte“ schlecht und stellt sich so als der grosse Retter der BLKB dar, der diese in eine visionäre und zukunftsträchtige Richtung lenkt. Wenn man das Ganze ein wenig kritischer betrachtet, wird man merken, dass Johnny organisatorisch zwar alles über den Haufen gestellt hat, aber gleichzeitig absolut nichts erreicht hat. Aber wehe denen, die an seinem Tun zweifeln. Kritiker werden als Banker 1.0 abgestempelt und aufgrund ihrer fehlenden Loyalität eliminiert. Was bleibt Sind die Ja-Sager, die froh Sind, dass sie einen Job in der Gegend haben. Well done, Bankrat! Nur weiter so.,. Schiffbruch vorprogrammiert!

    • @Hugentobler:
      Du tönst wie ein frustrierter Banker der nicht mit mag. Anstatt den neuen Wind zu geniessen, sonnst Du dich in der alten Welt. Banking 1.0 gibt es nicht mehr und eure Erträge schmelzen weg wie der Butter in der Sonne. Warst wohl im Urlaub, dass Du erst jetzt deinen Käse zum Besten gibst. Ihr BLKBler werdet auch noch wach werden wenn die Gückel im Baselbiet kräht und der Wettbewerb beginnt: Margen runter – Erträge runter. Hugentobler, Du solltest Milchbauer werden, dort kann man bewährtes weiter tun.

  2. Wie war das noch vor ein paar Jahren bei der SKA? Auch diese schuf alle Titel ab, musste jedoch nach ein paar Monaten zurück-buchstabieren, weil die ausl. Kundschaft nicht mit dem Sachbearbeiter, pardon mit dem Kompetenzbearbeiter sprechen wollte, sondern mit einem Direktionsmitglied! Dass Häfelfinger mit solchem Quatsch durchkommt, zeigt, dass die restliche Elite der BKB auch nicht besser ist. Alles Schaumschlägerei und alle beklatschen sich selber als fortschrittlich! Irgendwie doch peinlich, oder?

    • Was für ein qualifizierter Kommentar…. Die CS führte jetzt ein, dass die MAInnen keine Titel mehr auf ihren Visitenkarten aufführen – ohjeh, dann ist also auch sie Geschäftsleitung der CS inkompetent? Wenn einem auf der Autobahn 50 Autos entgegen kommen, dann wird man sich spätestens nach dem 2. fragen ob man Falschfahrer ist. Sie offenbar nicht….

  3. Nirgends gab es so einen Kult um Titel wie im Sozialismus.

    Beispiel Erich Honecker: Generalsekretär des ZKs der SED, Vorsitzender des Staatsrats der DDR sowie Vorsitzender des Nationalen Verteidigungsrates. Diese Titel mussten bei jeder einzelnen Nachricht in der DDR-Tagesschau vollständig wiederholt werden.

    Ausserdem war er Träger folgender Orden: Karl-Marx-Orden, Ehrentitel Held der DDR mit dazugehöriger Goldmedaille, Vaterländischen Verdienstorden mit Ehrenspange, Banner der Arbeit, Held der Arbeit, und von der Sowjetunion als höchste Auszeichnung den Leninorden.

  4. Ach so, Ränge heissen jetzt Stufen. Alles klar.

    Btw, so Zeugs wie „Mitglied des Kaders“ schreibt man für den Kunden. Wer will schon mit Jon Lowlife kommunizieren?

    • @Hiobs
      nein die BLKB kennt den Titel “Mitglies des Kaders ab nächstem Jahr nicht mehr und auch “Mitglied der Direktion” gibt es nicht mehr. Es wird aber zum Beispiel einen “Experten für Finanzierungen” geben. Als Kunde schätze ich das und als KMU kann ich nur darüber lachen, wenn eine Bank mit Titeln um sich schwingt und ich mich fragen muss “soll ich lieber den MD oder den D” nehmen?

  5. Was sollan eunem BMW i3 Luxus sein? Ich nehme mal an, es kommt auf den Lohnausweis und gut ist, Neid hat auch seine Grenzen.

  6. Aha, die zu hoch bezahlten GL Mitglieder fahren noch auf Kosten der Aktionäre Porsche. Und die Aktie läuft ja überhaupt nicht gut, seit Jahren!
    Reduziert sofort die Gehälter und verschrottet die Porsches, bei der AKB machts der CEO für die Hälfte!
    Kein Franken Bonus und kein Lohn über 400k, solange der Kurs unter 1’000 liegt! Porsches gibt es erst ab 2’000 wieder!

  7. das ganze BackOffice ächzt und stöhnt überall, da unterbesetzt. An der Front gibt’s Könige mit MDR-Titel, die benehmen sich oft von oben herab, und fordern alles in null Komma nichts, dabei können sie nur die jewelige Landessprache und sind als BO-Kinder im Privatschulen aufgewachsen. Was eine Valuta, oder ein US-Partership-Share ist, das interessiert sie nicht, aber es muss alles per Telefon in einer Minute für sie gelöst werden. Wer wie ein König bezahlt und getietelt wird, benimmt sich oftmals auch entsprechend. Zum schaffen und nötigen, sind alle Untertanen da, wenn man auch selber keine Ahnung von nichts hat.

  8. Jetzt müssen die Angestellten nicht mehr bis zur Pensionierung waren um mit dem Boss auf gleicher Basis anstossen zu können. Rentner = Rentner, da gibt es keine Hirarchien mehr!

  9. Ich glaube Herr Hässig, richtig recherchieren ist nicht ihre Stärke. Wieso nehmen sie sich nicht einmal die Zeit und verabreden sich mit John Häfelfinger zu einem Gespräch? So wie ich ihn einschätze, nimmt er sich die Zeit – oder haben sie Angst! Nein, wahrscheinlich nicht. Ihre Sicht der Dinge mögen eine Perspektive sein. Sie ist aber nicht ganz richtig, da sie viele Puzzle-Teile versuchen zusammen zu setzen, aber es ergibt nur wenig Sinn. Ihre Strategie in ihren Artikeln ist immer die Gleiche….hau mal drauf…und schaue was dabei herauskommt.
    Seit John Häfelfinger CEO ist der BLKB, kritisieren sie jeden Schritt den er macht. Dies nenne ich nicht hart und fair…dies ist Boulevard-Journalismus…unfair und schmutzig.
    Sicher gibt es Punkte, die man diskutieren kann, aber dann bitte objektiv. Man muss nicht mit allem einverstanden sein und man soll Entscheide auch kritisch hinterfragen dürfen.
    Bei der nächsten Mitarbeiter-Befragung bekommen sie Futter als Journalist und dann können sie einen Vergleich ziehen von früher zu heute. Was ist besser? Was ist schlechter geworden bei der BLKB?
    Oder sie recherchieren fundiert und schreiben einen Bericht, wie es wirklich ist.
    Also an die Arbeit, Herr Hässig!

  10. Und was bei allen Kantonalbanken bitter notwendig wäre: Die Politiker welche Bankräte sind, abschaffen weil sie in der Mehrheit den KBs nichts bringen als nur Kosten.

  11. Alle Kommentare hier beziehen sich auf den Rang oder nicht Rang. Scheint somit ein echtes Problem zu sein dieser Schreiberlinge, die wahrscheinlich alle keinen Rang haben und das darum unterstützen.
    Die Funktion zu erwähnen, scheint mir korrekt.
    Aber schlichtweg neokommunistisch ist, dass man grundsätzlich alle „duzt“ und ohne Krawatten rumläuft. Das ist low class, populistisch und respektlos.
    Als guter Kunde einer Bank würde ich meinem Berater sagen, er solle sich eine Krawatte anziehen, das ist elegant, schön und zeugt von Respekt und hebt ihn vom Hauswart ab (nichts gegen Hauswärte, notabene) . Ansonsten würde ich die Bank wechseln. Die Tendenz zu populistischem „low class“ – Verhalten wird immer schlimmer. Alles gegen Tradition wird von gewissen, charakterlosen, gleichmachenden (meist sozialistischen Elementen) gefördert. Das ist per se Negativ.
    Soll dieser John doch echte Gleichmacherei einführen und allen den gleichen Lohn geben inkl. natürlich er selbst. Zudem den gleichen Klein-/Mittelklassewagen fahren, wie seine Mitarbeiter. Dann wäre es glaubwürdig, so ist und bleibt es respektlos, populistisch und unglaubwürdig.

    • Was nützt mir ein Berater mit Anzug und Kravatte, der von Tuten und Blasen keine Ahnung hat? Banker a.D. wo leben Sie? Ich will jemanden mit Kompetenz. Habe selten so einen „low class“ Kommentar gelesen. Sie erinnern mich an den „Adult Day Care Center“ des Weissen Hauses.

    • Heisst das jetzt, dass ein Bankberater Senior Group Managing Advisor of Global Crap mit schöner Krawatte, Armani-Anzug, Glatzkopf- Investment Banker Frisur und Porsche-Turbo Gayman mir den besseren Absolute-Return Funds of Funds Quatsch andreht ?

    • @EmmErdeur
      Ihr Berater ist ja ohne Krawatte und Anzug der gleiche wie mit Krawatte und Anzug. Und er verkauft ihnen den gleichenb Mist, wie mit Krawatte etc. Adrett gekleidet zollt er Ihnen jedoch Respekt (sofern Ihnen dieses Wort was sagt). Wo leben Sie lieber Herr EE? Ihnen kann man offensichtlich ohne Krawatte alles verkaufen. Selten so einen unqualifizierten Kommentar gelesen. Da sieht man, wie viele Leute heute lieber schluddrig und low class-mässig rumlaufen. Genau so sind auch die Kommentare. Willkommen im low class Mainstream.

    • … nur haben die meisten Banker auch mit Krawatte keine Ahnung von Finanzen und Investments.
      Zum Glück braucht es diese für die meisten Geschäftsvorfälle auch nicht mehr.

  12. Unsere Bank hatte für ihre rund 800 Mitarbeitenden noch nie Ränge gehabt. Nur Funktionsstufen. Das reicht vollends.

  13. Ich finde die Umstellung spannend. Hier von Bolschewiken zu sprechen ist ein bisschen übertrieben. 🙂 Gebt dem System doch eine Chance und urteilt frühstens in einem Jahr darüber. Ökonomisch gesehen spielt das Rang-System keine Rolle, aber evtl. steigert es tatsächlich die Motivation und den Teamgeist, was unter gleichen Rahmenbedingungen zu einem besseren Ergebnis führen würde.

  14. Spätestens beim Handelsregister oder beim in der Branche unverzichtbaren SignatureNet funktioniert das Ganze nicht mehr. Da muss Klartext geredet werden, wer welche Zeichnungsbefugnis (Prokura oder Vollunterschrft etc.) hat und schwupps sind die so verpönten Ränge wieder da.

    • @Basler: Es reicht vollkommen, wenn VR-Mitglieder und Geschäftsleitung im HR eingetragen werden. Für den Rest der Belegschaft kann die Regelung „Unterschrift zu zweit“ eingeführt werden, in Kombination mit einer internen Unterschriftsregeleung (=Liste, wer für welche Geschäftsvorfälle das Unterschriftsrecht hat – damit die beiden Putzfrauen nicht auf die Idee kommen, die beiden Porsches der fraglichen GL-Mitglieder zu verkaufen).

  15. Damit wird auch ein Lehrling/Lehrtocher (modern Azubi) zum BeraterIn.
    Wie passiert inskünftig die Kundenzuteilung zu den BeraternIn? Wurde die Reaktion der KundenInnen schon analysiert?

    • @Hr. Zbinden: Ihrem Kommentar nach gehe ich davon aus, dass sie bisher Im Gebührenmodell eine Halbprivat- oder Privatkundenbeziehung gewählt hatten (Zusage, vom CIO persönlich beraten zu werden)? Oder haben Sie sich lediglich die Lehrabschlusszeugnisse Ihres Gesprächspartners jeweils vorweisen lassen?

  16. 2 Beispiele, die ich selbst mit Schweizer CEO’s authentisch erlebt habe:

    1. Beispiel: der neue CEO, der übrigens 6 Monate vorher arbeitslos war, verfügte, dass ab sofort die Dr.-Titel abgeschafft werden. Bei sich führte er den Titel lic.iur. explizit nach wie vor und unterschrieb nur, wenn unter der Unterschrift klar stand: Vorsitzender der Geschäftsleitung. Recherchen ergaben dann, dass besagter CEO die Qualifikation zur Aufnahme des Doktorandenstudiums nicht erreicht hatte. Zudem suchte dieser CEO, sich die Gunst der Nicht-Akademiker-Mitarbeiter und Stiftungsräte zu erwerben, um mit deren Unterstützung Mobbing gegen die – wie er es sagte – «privilegierte Akademiker-Klasse» zu betreiben.

    2. Beispiel: der ältere CEO, ein ehemaliger gestandener Börsenhändler, sagte mir, dass Anlageberater XY, 58 Jahre, in Pension geschickt werden sollte. Es gäbe halt Charakteren, die nicht hören könnten. Dieser CEO, der dies verfügte, war bereits 66 Jahre alt! Zudem hat er sich nach seinem Abgang aktiv um VR-Mandate bemüht.

    Fazit: Hüten Sie sich vor CEO’s, die persönliche Komplexe und Defizite mitbringen und diese unweigerlich in die Führung einbringen. Vor allem dann, wenn Mitarbeiter über Kompetenzen verfügen, die diesen überlegen sind. Mit solchen Psychos ist nicht zu spassen, da sie ihre (erworbene) Macht dann missbrauchen, um ihr angeschlagenes Ego aufzupolieren. Wenn die Kunden wüssten, wieviel hochbezahlte Energie in solchen Ego-Machtspielen verpufft, würden ihnen die Haare zu Berge stehen.

    • Grüezi@Erlebtes,

      danke in zweifacher Hinsicht. In den letzten Jahrzehnten haben sich Banken/Finanzbranche zunehmend eigene Bereiche geschaffen, in denen keinerlei Werte entstehen. Es wird eine Produktivität nur vorgetäuscht. Das hat Auswirkungen auf die Struktur unserer gesamten Gesellschaft,- und Wirtschaftsstruktur. Braucht es überhaupt noch solche Strukturen in dieser Form?

      Sie grüssend

    • Ja, ja, habe auch solche Pfeifen-CEOs gesehen. Die hatten dann gar noch Angst vor den richtig guten, kompetenten und mitreissenden Mitarbeitern/Kadern, die ihnen gefährlich hätten werden können. Diese wurden dann schikaniert und gemobbt bzw. beim VRP, bei dem er sich einschmeichelte dank gleichem Hobby, schlecht geredet. – Die guten Leute sind dann gegangen, und die Pfeife hat deren Leistungen dann noch als die seinen ausgeben können und die Lorbeeren geerntet. – That’s life. – Und dann kommen die Headhunter-Bullshitter wie Björn Johansson und andere, die dann wieder Heldenlegenden erzählen und verkaufen und ihre Pfeifen wieder platzieren können. Ganz schlimm.

  17. Effizienzsteigerung bei gleichzeitiger Kostensenkung; die BLKB würde sich da bestens eignen:

    – Lohnreduktion um 20% wäre problemlos anwendbar, da die Sesselkleber in Liestal keine Jobalternativen haben.

    – eine Lohnreduktion um in der geschützten Werkstatt Liestal bleiben zu dürfen, ist immer noch attraktiver, als ausserhalb des Landkantons einen Job zu finden, der noch tiefer entlöhnt wird und verbunden ist Berufspendeln.

    – Zugleich ist eine Erhöhung der Effizienz problemlos möglich. Ein Blick bei der BLKB in Liestal um 16 Uhr sagt viele aus über die Arbeitsweise: der Personalparking leert sich innert wenigen Minuten.

    System DDR-Sozialisumus „Oberlin“: guter Lohn, geringe Leistungsanforderung. Konstruktives Denken und Handeln unerwünscht. Winke, winke FCB.

  18. Ränge braucht kein Mensch. Ich habe meine Arbeit nicht besser oder schlechter gemacht, egal ob D, ED oder MD auf meiner Karte stand. Geändert hat sich nur die Spesenpauschale.

    Für manche Leute scheint das aber das einzig Erstrebenswerte zu sein und geradezu ihr Leben, oder zumindest ihr ganzes Selbstbewusstsein daran zu hängen.

    Doch wie hat es Tony Stark (etwas frei interpretiert) in Spiderman gesagt: Wenn Du ohne den Titel nichts bist, bist Du auch nichts mit dem Titel.

    (Im Original : Wenn Du nichts bist ohne diesen Anzug, dann solltest Du ihn nicht tragen.)

    • Ich gebe Ihnen dahingehend recht, dass es so sein sollte.

      In der Praxis ist es halt bei den Bänkerlis doch so, dass der mit dem Job-Titel was sagen darf, was der ohne (oder mit tieferem Titel) nicht sagen darf.

  19. Die Porschefahrer sind die 2 Lachnummern im Verein. Ich gehe davon aus, dass die bald auch wechseln werden, wenn der Chef im i3 aufkreuzt. – Motto: „Du hast ein echtes Problem, wenn Du das grössere Auto fährst als der Chef…“.

  20. Die Geschichte zeigt (einmal mehr) eine alte Binsenwahrheit: wenn der Chef möchte und kann, dann hat er Einfluss. Was hat sich bei der BLKB verändert? Nichts – nur der Chef. Und das zeigt Wirkung. Ich kenne ihn persönlich nicht, aber wenn er selbst authentisch ist und (relativ) bescheiden bleibt, dann muss ich sagen: Chapeau!

    • Ich kenne ihn persönlich, habe 3 Jahre für seinen Bereich gearbeitet. Er ist authentisch, und ich sage deutlich: CHAPEAU!

  21. Tja, was Sie heute als dispektierlich „Kommunismus“ bezeichnet, wird in absehbare Zeit, die neue Normalität sein! Ein bisschen Licht hierzu. Für kleine und mittlere Unternehmungen sind simple Strukturen nicht nur effizientere aber auch notwendig, schafft flexibilität und agilität. Gibt es keine Problemen von Beförderungen und Ruckförderungen, somit niemanden verliert den „Status“ und alles läuft Reibungslos.
    Für grossere Strukturen sehe ich ein „Drei Hierarchie Model“ als passend. Das ist Zukunft, meine Damen und Herren und das ist keine Kommunismis, sondern effixientere und Kostengünstig Strukturen. Als Mentor betreue ich weltweit vor allem junge Leute, super-smarte People oder 140 plus IQ und die sagen mir „die Firmen verlangen von uns alle Flexibilität, Anpassungsfähigkeit und mehr…aber selber sind sehr Steif und bewegen sich kaum!“ Wer diese Cognitive Dissonanz verstehen kann, dann findet schnell die Lösung hier! Gut gemacht John…

    • Hoffentlich ist dieser „weltweite Mentor“ in seinem Englisch besser als mit dem deutschen Mix.

    • @Orakulum: sie müssen in Ihrem Wohnort der Dorftrottel sein… so einen Scheiss habe ich ja noch nie hier lesen müssen. Mit Ihren Grammatikkenntnissen sind sie maximal der Mentor der „Bescheuerten und Bekloppten“ (frei nach Dietmar Wischmeyer in der „heute show“). 140 plus IQ….von denen gibt es in der Schweiz ca. 4 (einer davon schreibt diese Antwort….) Ränge abschaffen hat noch nie Kosten gespart, genausowenig wie „Personal abbauen nach McKinsey“.

    • @oraculum basher

      Wäre es denkbar, dass Orakulum eine andere Muttersprache als Deutsch hat und wieviel sind eigentlich 0,2% von 8’427’700? Kleiner Tipp das Resultat ist nicht 4.

    • @orakulum bashing
      Ja, genau wie Ihnen…. nur die Dorftrottel können andere Trottel erkennen…Kompliment, sie haben gewonnen. Ich lebe in New York, wenn Ihnen diesen Dorf etwas sagt… falls Sie noch wissen wo die USA liegt…sie bestätigen somit ihre IQ von 99 nicht mehr, es tut mir leid…. aber in der Schweiz zählt sowieso nur Geld und Freuden, bin ich falsch? Sie sind auch ein „Verlierer“. Ich spreche und schreibe in 7 Sprachen, sie können gut Jonglieren mit Ihren Schwizer Dutsch an die Migroskasse gelernt. Tut mir leid, aber sie sind wirklich Dumm!

  22. Ich arbeite bei einer „Pampbank“ Herr Hässig. Ich kann nur sagen „was kratzt es den Mond wenn der Hund bellt“; lassen sie doch diese Bank in Ruhe und konzentrieren sie sich auf Zürich. Die Titel abzuschaffen ist eines von vielen Dingen die es braucht in der Finanzbrache. Riesige Boni und jedes Relikt der Finanzindustrie aus alten Tagen prangern Sie an, Herr Hässig, aber anstatt eine Bank zu loben die so was in Angriff nimmt, vergleichen Sie diese mit Sozialisten? Wie unglaublich inkonsequent ist denn das

    • Und, was ist schlecht daran? Gelebter Sozialismus ist doch ein erstrebenswertes Ziel. Am Anfang der Industrialisierung waren Ausbeuter und Gauner die Herrscher, dann kam der Patron, der sich auch um seine Mitarbeiter kümmerte und heute haben wir die Manager-Gauner. Ein Schritt zurück zum Sozialismus tut der Wirtschaft und dem Land nur gut. Da ist die BLKB auf dem richtigen Weg. Allerdings, es gab schon einen Hans Nützi bei der Bank Leu, der machte wohl vor 20 Jahren dasselbe mit grossem Presse-Brimborium, aber kaum bleibendem Effekt.

  23. Herzlich Gratulation eine Bank die beginnt sich weniger mit sich selber zu beschäftigen und diese Fantasietitel abzuschaffen: Associate Director, Executice Director, Vice President, Managing Director usw; am Schluss zählt nur die Kompetenz. Dass das bei einer Kantonalbank eingeführt wird ist sicher logisch, weil das in der Schweiz halt weniger Relevanz hat. Hand aufs Herz: einem Kunden ist das egal. Das man das mit Sozialismus vergleicht und das von IP „dem Robin Hood der Schweizer Finanzszene“ kommt ist peinlich: er der sonst genau das anprangert: die hohen Ränge und das abkoppeln von der Basis.

    • Sie haben die unzähligen „Frühstücksdirektoren“ der Schweizer Bankenszene vergessen. Lach!!

  24. BRAVO !!! Das ist ein längst fälliger Schritt !!! Alle Banken sollten dem Beispiel folgen !!! Dies wird die Kultur über Zeit nachhaltig verändern.