Vom SMI oder wenn sich im Herbst die Blätter färben: Von grün auf gelb-rot-braun

Ich sehe die aktuelle Sequenz der Preisfindung des SMI als einen Blow-off, und die aktuelle Version kündigt sich als recht spektakulär an. (Nasdaq 1999-2000 lässt grüssen.) Charttechnisch sind wir in einem eindeutig definierten Aufwärtstrend, dieser ist von den Indikatoren her klar bestätigt. Die Richtung wird von den Käufern bestimmt. Es gibt etwelche Divergenzen, die der Markt (noch) ignorieren will. Die Risikopapiere (Aktien und Schrottanleihen), aber auch die erstklassigen Rententitel sind stark überbewertet.

Typisch am Blow-off ist ein bolzengerader Anstieg der Bewertungen bis zu einem ersten Wendepunkt. In der aktuellen Konstellation könnte dieser Wendepunkt für den SMI um 9’500-600 oder 10’000 zu liegen kommen. Dann sollte eine erste heftige Korrektur kommen (10%?), wie viel genau hängt auch davon ab, ob der SMI auf 10’000 oder 9’600 diese erste Korrektur erleiden muss.

Diese Episode wird möglicherweise ein paar Tage dauern (wohl nicht mehr als 2 Wochen), dann wird es eine Bodenbildung geben (mit positiven Divergenzen zum MACD), und der Markt dürfte dann nochmals an dieses Hoch anschliessen wollen; oder sehr nahe dabei oder sehr nahe darüber.

Danach kommt dann der Beginn des Bärenmarktes, der mehrere Jahre dauern dürfte.

Zeitbudget: Mich würde es nicht überraschen, wenn die erste Korrektur Ende Oktober, Anfang November kommen sollte. Für den US S&P 500 Index (SPX 500) sehe ich die Grenzen um 2’600-800, möglicherweise 3’000. Für den Dow Jones 24’000-25000.

Was könnten die Katalysatoren für den Absturz sein?

1. möglicher Katalysator: Natürlich die FED, nur: Von ihr weiss der Markt ziemlich genau, was in den nächsten Wochen ablaufen wird; sprich, alles von der FED ist in den aktuellen Preisen enthalten. Die FED wird ihre Bilanz verkleinern, und zwar im Oktober um einen symbolischen Betrag von 10 Milliarden US-Dollar.

Was stärker ins Gewicht fallen wird, sind sogenannte Steuerreformen und der Abbau von bürokratischem Regelwerk. Die Erwartung, dass Unternehmenssteuern praktisch halbiert werden sollen, hat zu der aktuellen Champagner-Stimmung geführt und sicher auch den breiten Einstieg von Kleinanlegern ausgelöst (Distribution von starken in schwache Hände).

Das vorliegende Projekt verursacht nach aktuellen Schätzungen ein zusätzliches jährliches Defizit von rund 150 Milliarden Dollar, und was noch zusätzlich ins Gewicht fällt: Der Mittelstand wird über die 10 Jahresperioden hinweg höhere Steuern zahlen müssen, um die Top 1%-Einkommen zu „entlasten“ (sic).

Die aktuelle Vorlage von Gary Cohn aus der Trump-Administration könnte sehr wohl zerzaust werden, und der Prozess einer „Steuerreform“ könnte da leicht zum endlosen Palaver ausarten. Der US-Aktienmarkt käme unter grossen Verkaufsdruck. Zudem gehen die Defizitschätzungen von einem durchschnittlichen Wirtschaftswachstum von jährlich 3% und keiner Rezession aus. Das Wachstum war im Durchschnitt von 2007 bis zum 3. Quartal 2017 rund 2%, und eine Rezession während den nächsten 10 Jahren auszuschliessen ist total unglaubwürdig.

2. möglicher Katalysator: Am 26. Oktober ist die Pressekonferenz der EZB (europäische Notenbank), und EZB-Präsident Mario Draghi muss sich etwas einfallen lassen. Erstklassiges Kollateral für das Gelddrucken wird allmählich ausgehen, und der Markt antizipiert eine Ankündigung über den Verlauf der Rückführung von 60 Milliarden Euro monatlich ansteigenden Schulden der EZB, um Wertschriften aufzukaufen.

Die Bilanzrisiken und Negativzinsen sind schon längst ein Ärgernis. Die Strukturprobleme der Euroländer lassen sich damit nicht lösen und haben grosse politische Spannungen verursacht. Wenn der Zentralbankrat mit seinem Sprachrohr Draghi unbestimmt bleibt, dann käme es sofort zu einer Eurokrise.

Das sogenannte „Tapering“ ist im Eurowechselkurs bereits enthalten, je nach Grad der Unbestimmtheit. Das könnte zu einer Verkaufswelle an den Märkten der Risikopapiere führen und US-Präsident Trump zu einem Twitter-Gewitter veranlassen. Ein Anstieg des US-Dollars würde den rasanten Blow-off der aufstrebenden Märkte in eine wilde Verkaufswelle umfunktionieren. Eine weltweite Finanzkrise wäre die Folge.

3. möglicher Katalysator: Nach neuesten Schätzungen werden Kreditverpflichtungen im „Shadow banking“ in China auf mehr als die bekannte Totalverschuldung („Social lending“) des öffentlichen und privaten Sektors veranschlagt, und der aktuelle Anstieg der offiziell bekannten Schulden ist auf einem Wachstumskurs von 4’000 Milliarden Dollar für 2017.

Der 19. Parteikongress des chinesischen Regimes hat bereits mit Plenarsitzungen begonnen, und am 18. Oktober wird das Zentral-Komitee gewählt, das anschliessend das Politbüro (die Führungsriege der Partei) bestimmt. Das birgt Risiken. Die Führung hat bereits einige Versuchsballone aufsteigen lassen und die Liquidität und Kreditvergabe leicht eingeschränkt. Die Konsequenz war jedes Mal ein sehr starker Anstieg der Zinsen (bis über 30% im Tagesgeld).

Etwas muss aber geschehen, und die Parteiführung will sich beim Kongress absichern. Auch die Koreafrage spielt da hinein, denn bis zur Neuwahl des Politbüros wurde Nordkorea beteuert, dass keine Provokationen erwünscht seien. Danach wird die chinesische Führung einen Modus operandi finden wollen, der nicht von der Uno und den USA bestimmt wird; will sagen, eine Garantie sicherer Grenzen (möglichst einen Friedensvertrag) und eine Art nukleare Kooperation von Nordkorea und China (nuklearer Schutzschirm). Nordkorea-Politik wird nicht in Washington gemacht, sie wird in Peking verordnet.

Den Märkten wird der weitere Verlauf der China-Thematik (Kreditwachstums- und Liquiditätskontrolle sowie ein Sicherheitspakt Nordkorea-China) schwer aufstossen, weil der mit grosser Marge wichtigste Wachstumsmotor (mittels rasendem Kreditwachstum) der Weltwirtschaft abgebremst wird. (Die US-Exporte nach China wachsen mit zweistelligen Prozentzahlen 6 Mal stärker als die Importe.)

Die kommenden Wochen werden die Wende bringen mit einer ersten Korrektur, sodann einer Erholung und schliesslich einem lange dauernden Bärenmarkt.

Für den Anleger bieten sich vorteilhafte Möglichkeiten, diese Marktentwicklung zu begleiten. Warum? Noch sind die Volatilitäten für den März 2018 Put auf den SMI zu Liquidationspreisen zu haben. Mit dem von mir erwarteten Preisanstieg des SMI Richtung 10’000 sollten 20’000 Put-Warrants SMI 8’400 für rund 2’000 Franken oder weniger zu haben sein.

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14 Kommentare zu “Vom SMI oder wenn sich im Herbst die Blätter färben: Von grün auf gelb-rot-braun

  1. Grüezi Herr Paul Feuermann. Sie schreiben dort „Nasdaq …. lässt grüssen.“ Wie meinen Sie das ? Sind Sie vom Nasdaq (der Börse) beauftragt, Grüsse zu überbringen ? Wenn ja, an wen ? Wenn nein, was meinezi genau ?

  2. Tatsächlich werden nur große Aktien-Indices mit Zentralbank-Käufen stabil gehalten. Die SNB erfüllt hier für den Dow Jones eine bedeutende Aufgabe, indem sie Schwergewichte wie „apple“ regelmässig im Milliardenbereich erwirbt und damit den Kurs der Aktie und letztendlich auch den unterliegenden Index „pflegt“.
    Damit wird für eine breite Öffentlichkeit suggeriert, der Wirtschaft in den USA gehe es gut, und durch die Anreicherung mit soften Wirtschaftsdaten wird dieses Bild abgerundet.
    Mittlerweile gibt es jedoch drei Bruchstellen in diesem Konzept:
    – die harten Wirtschaftsdaten (USA) sind mit den positiven Prognosen der Wirtschaftsinstitute (Michigan) immer weniger in Einklang zu bringen ( Folker Hellmeyer, Bremer Landesbank )
    – die neuen Energie- und Klimakonzepte führen weder zu der gewünschten Nachfrage noch zur Belebung bestimmter Infrastrukturinvestitionen ( Mister Dax, Frankfurt/Main )
    – künstlich aufgebaute Hoffnungsträger wie Tesla und amazon erwirtschaften keine Gewinne und schädigen mehr und mehr die bisherigen Platzhalter ( Sears, VW ).
    Ergebnis ist eine Zombie-Wirtschaft mit mehr toten als lebendigen, kreditabhängigen und vom langfristigen Gewinnschwund befallenen Unternehmungen,
    die keine Aussicht haben, Ihre Verbindlichkeiten durch Gewinne je wieder kompensieren können und immer wieder darauf hoffen müssen, daß sich die Zinssituation für sie noch weiter verbessert.
    Selbst in den USA ist dies der Fall: selbst AAA-Unternehmen wie microsoft bezahlten vor fünf Jahren 5,3% für dreissig Jahre und erhalten heute Mittel aus Anleihen für 4,0% auf vierzig Jahre.
    Vorgänge wie bei der EZB in den letzten sechs Wochen zeigen, daß von einem Zinsaufbruch in die andere Richtung keine Rede sein kann, denn 360 Mrd. Ausfälle in Italien können kaum auch nur mit einem einzigen Prozent Kosten von den betroffenen Banken gestemmt werden.
    Fazit:
    Die apostrophierte Zinserhöhungsphase ist eine Alibi-Veranstaltung.
    Es ist unmöglich, ohne Wachstum aus der Nullzinsphase herauszukommen, es sei denn, man riskiert eine flächenbereinigende Baisse mit ähnlichen Auswirkungen wie wir es 1929 gesehen haben.
    Die Zentralbanken sind in einer Sackgasse, zinstechnisch geht nichts nach vorne und nichts mehr zurück.
    „Reset is looming“

    • Grüezi@Hingucker,

      hervorragende Analyse. Super!

      Sie grüssend

  3. Ihre Bemerkung, „vorteilhafte Möglichkeiten, diese Marktentwicklung zu begleiten“, finde ich sehr gut. 20’000 Put Warrant auf SMI 8’400, März 2018, habe ich im Internet nicht gefunden. Könnten Sie mir mit einer Valoren-Nummer und der dazugehörenden Bank helfen. Ich danke Ihnen herzlich für Ihre Unterstützung.
    Beste Grüsse G. Isliker

  4. Nie nimmer ist das Blow off! So spricht nur einer der verpassten Gewinnen nachjammert, weil er unterinvestiert war und ist. Es gibt einfach noch viel zu viele Bären – ganz im Gegensatz zur unbändigen „irrational exuberance“ Anfang 2000. Die Bullen werden mindestens bis zum nächsten Frühjahr weiter marschieren und wahrscheinlich sogar noch ein Jahr dranhängen. Verglichen mit dem historischen Mittel sind Aktien zwar deutlich überbewertet, aber gemessen an irren Rahmenbedingungen, die von Notenbanken gesetzt werden, verhalten sich die Märkte rational und vorsichtig, sie klettern die „wall oft worry“ und das ist immer ein gesundes Zeichen. Die Geldschwemme wird weitergehen und wo kann das arme, viele Geld überhaupt noch hin? Selbst in den traditionellen schwachen Monaten September holten sich die Bären blutige Tatzen. Auch das ist ein sehr positiver Indikator.
    Trump wird einen ihm genehmen Notenbank-Präsidenten einsetzen, der die Politik des leichten Geldes fortsetzen wird. Auch wird seine Steuerreform mit gewissen Abstrich durchgesetzt werden, denn in gut einem Jahr sind Kongress-Wahlen. Auch schätzt der Markt Trump wie einst Reagan als verrückten Dummkopf ein, aber ein Mann der gegen große Teile seiner eigenen Partei, fast die gesamten Medien und mit halb so viel Geld wie seine Rivalin Präsident wird, kann kein Idiot sein. Auch diese Fehleinschätzung muss der Markt noch korrigieren bevor er sich selber korrigiert. Irgendwann wird der Geldschöpfungswahnsinn böse enden, aber wir wissen nicht wann und wie.

    • Zu solchen Ansichten kommt man, wenn man nur auf die großen Indizes schaut.

      Klicken Sie sich besser durch die Einzelwerte.

      Viele davon hatten Anfang bis Mitte 2015 ihr vorläufiges (Allzeit-)Hoch, das sie seither nicht mehr wieder erreicht haben.

      Die Indizes steigen momentan noch durch einige sehr große Werte, nicht durch fast alle Indexmitglieder wie von 2009 bis 2015:

      https://www.boerse.de/kurse/Nasdaq-100-Aktien/US6311011026

      Viele der Werte im Nasdaq 100 haben sich von 2009 bis 2015 verfünft- bis verzehnfacht.

      Außerdem sind alle zinssenkungsbedingten (Aufwertungs-)Gewinne der Unternehmen bisher (sinkende Refinanierungskosten, steigende Beteiligungswerte) zukünftig nicht mehr wiederholbar, die Schulden daraus nicht durch normale Unternehmenstätigkeit zu tilgen. Der aktuelle Aufschwung ist künstlich durch die gigantischen Markt- und Preisverzerrungen der Notenbanken und nicht so stark, daß eine Normalisierung zurück wie auf Vorkrisenniveau von Volkswirtschaft und Unternehmen einfach verkraftet würde.

      Im Grunde wird durch die irrsinnige Notenbankpolitik nur eine große Insolvenzwelle vorläufig aufgeschoben, die zukünftig in einem Moment der Krise um so heftiger zu Tage tritt. Ungefähr wie die verlorene Dekade von Japan während der 90er Jahre.

    • Ja, schön:

      1982 – KGV 4 – 8, Dividendenrendite 4% – 6%, US-Treasuries 16%

      1999 – KGV 20 – 30, Dividendenrendite 1% – 2%, US-Treasuriess 6%

      Wenn die aktuelle Hausse mit den höchsten Zinsen der Menschheitsgeschichte begonnen hätte wie 1982 könnten Sie vielleicht recht haben.

      Schon alleine wegen den möglichen höheren Kapitalisierungsfaktoren für Eträgnisse im Rahmen deutlich sinkender Zinsen wie damals:

      1982 – Gewin 1 USD / Aktie bei KGV von 5 = Aktienpreis 5 USD

      1999 – Gewinn 1 USD / Aktie bei KGV von 20 = Aktienpreis 20 USD

      Gleicher Gewinn – vierfach höherer Aktienpreis…

      Heute jedoch sind wir bei Leitzinsen in der westlichen Welt von überall ungefähr 0%.

      Also dort, wo sich Japan bereits seit 25 Jahren befindet.

      Ferner sind die Unternehmensschulden für kapitalmarktorientierte Finanzoptimierung wie überteuerte Übernahmen, fremdfinanzierte Dividenden und Aktienrückkäufe so hoch wie nie. Diese werden voraussichtlich auch nie getilgt, sondern verschwinden im Rahmen einer zukünftigen Insolvenz.

      Klicken Sie sich beispielhaft durch die FTSE 100 – Unternehmen um zu sehen, wie ein Land trotz Schwachwährung den Anschluß an die wirtschaftliche Zukunft der Welt verliert:

      https://www.boerse.de/kurse/FTSE-100-Aktien/GB0001383545

      Die trotz Nullzinsen stets weiter ansteigenden Staatsschulden betreffen im wesentlichen Sozialkonsum und nicht Zukunftsinvestitionen in die Infrastruktur. So wie es eigentlich sein sollte…

    • Wenn Sie nun fragen, wie wird die zukünftige Krise aussehen, dann erinnern Sie sich nur an den Absturz von Energie- und Rohstoffwerten vor 2 Jahren zurück.

      In dieser Krise hat der Investor Carl Icahn – Berater des amerikanischen Präsidenten – in kurzer Zeit ein Drittel seines Vermögens verloren, weil er im alternativen Energie- und Rohstoffsektor überinvestiert war:

      https://www.bloomberg.com/quote/BCOM:IND

      http://www.zerohedge.com/sites/default/files/images/user3303/imageroot/20151207_comms1.jpg

      https://www.quandl.com/data/COM/FE_TJN-Iron-Ore-62-Fe-CFR-China-CME?utm_medium=graph&utm_source=quandl

      https://www.forbes.com/profile/carl-icahn/

      Operative Verluste wurden verstärkt durch Verluste aus abzuschreibenden Beteiligungen, trotz der im Energie- und Rohstoffbereich traditionell eher moderaten Verschuldung.

      Der Sektor hat sich seither nicht erholt.

      Irgendwann dann wieder DIE CHANCE – jetzt aber (noch) nicht.

      Siehe auch die Kursentwicklung des noch allseits bekannten ehemaligen SMI – Mitglieds Transocean:

      http://www.finanzen.net/aktien/Transocean-Aktie

      Die momentane Tech – Blase wird gespeist aus steigenden Umsätzen trotz laufend sinkender Margen, wobei das Umsatzwachstum den Margenverfall noch überkompensiert.

      Irgendwann in naher Zukunft sinken dann Umsätze und Margen…

  5. Herr Feuermann!

    Wenn Sie sich an das Ende der 90er Jahre genau so gut erinnern können wie ich, dann wüßten Sie noch, daß es damals einen großen Zukunftsoptimismus gab.

    D. h. breite Bevölkerungsschichten erhofften sich eine weitere Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Verhältnisse so wie in den 80er und 90er Jahren.

    Man vergleiche nur mit heute…

    Heute kämpft der Einzelne hier darum, seinen ggf. schon schrumpfenden Wohlstand nicht weiter einschränken zu müssen.

    Die Haussen, wie Sie sie beschreiben finden anderswo statt.

    Beispielsweise in China 2006, 2009 und 2014, weil dort die Einkommen noch jährlich um 5% bis 10% p.a. steigen.