CS hat 600 Mio. für US-Aufpasser verprasst

Nun erhalten Schweizer weiteren Revisor aus Übersee aufs Auge gedrückt – CEO Thiam wird Amis einfach nicht los.

Tidjane Thiam hatte drei Aufgaben zu lösen. Das überdimensionierte Investment Banking seines Vorgängers zu zerschlagen, die CS Schweiz zu bauen, und den US-Aufpasser loszuwerden.

Am dritten Punkt verzweifelt der CS-Chef. Neil Barofsky, wie der Amerikaner heisst, sitzt immer noch in Zürich.

Nun erhält die CS bereits einen nächsten Aufpasser. Diese Nacht gab die Bank eine Einigung im Devisen-Streit bekannt. 135 Millionen Dollar zahlen die Schweizer.

Gravierender als das Geld ist die Auflage, dass ein US-Berater mindestens ein Jahr lang den Schweizern über die Schultern schaut. Damit die CS auch schön brav die Vorgaben aus Übersee einhält.

Die CS betont, dass es sich hierbei nicht um einen eigentlichen Aufpasser handelt, sondern um einen „Consultant“. Dieser werde in einem Jahr den US-Behörden einen Bericht abliefern.

Auch so bleibt der Befund, dass die CS bereits zwei Amerikaner hat, denen die Bank Rechenschaft schuldig ist. Und beide schreiben Rechnungen, dass einem die Ohren wackeln.

Wie das geht, das macht Neil Barofksy seit 2015 vor. Inzwischen belaufen sich die Aufwände der CS für die Honorarnoten des New Yorker Anwalts und die damit zusammenhängenden Ausgaben der Bank auf 600 Millionen Franken.

Eine gigantische Summe. Würde man sie auf die 50’000 Mitarbeiter des Schweizer Finanzkonzerns verteilen, dann gäbe es pro Kopf einen Sonderbonus von 12’000 Franken.

Ein schönes Weihnachtsgeschenk für alle CS-Angestellten, die in den letzten Jahren viel schlucken mussten.

Stattdessen landet das Geld in den Taschen Barofskys und seinen paar Mitstreitern. Die haben viel zu sagen bei der CS, wenn es um Rechtliches geht.

Die Bank getraut sich inzwischen keinen Schritt mehr zu machen, ohne zuvor alles minutiös mit dem scharfen New Yorker abzusprechen.

High noon mit Neil: US-Aufpasser Barofsky hat die CS am Wickel. (Bild: Tages-Anzeiger)

Don’t mess with Neil, dürfte das Bonmot am Paradeplatz lauten. Eine falsche Bewegung, und der Mann bleibt noch eine „Season“ länger sitzen.

Dabei sollte er jetzt schon längst über alle Ozeane sein.

Als die CS-Chefs unter Führung von Präsident Urs Rohner im Mai 2014 ihren Sündenfall hatten und 2,6 Milliarden Dollar Ablass im US-Steuerkonflikt leisteten, wurde ihnen Barofsky für maximal 2 Jahre als Aufpasser zur Seite gestellt.

Diese Zeit ist längst um. Letzten Herbst hätte Barofsky nach dem ursprünglichen Fahrplan seinen Letzten beim Schweizer Finanzplatz gehabt und abrauschen können.

Er tat es nicht, stattdessen blieb er einfach sitzen. Und schrieb weiter seine hohen Rechnungen.

Kommentiert wurde das von keinem.

Nie äusserte sich die CS-Spitze über das eigenartige Verharren des US-Anwalts mit den umwerfenden Aufwendungen, nie wurde etwas bekannt davon, dass Präsident Rohner oder sein CEO Thiam bei den US-Behörden gegen das eigenwillige Verbleiben Baroskys interveniert hätten.

Und so nimmt alles seinen gewohnten Lauf.

Allein seit dem 1. Januar dieses Jahres hat Mr. Barofsky der Credit Suisse Rechnungen geschickt, die sich zusammen mit den eigenen Aufwendungen der Bank auf die Gesamtsumme von 140 Millionen Franken summieren; und stets zahlt Bank sogleich.

Ab sofort darf sie dies im Doppel tun: Ihr zweiter Amerika-Aufpasser kassiert ebenso. Ein Ende der unseligen Saga ist nicht in Sicht.

Umgekehrt droht den CS-Mitarbeitern just auf Weihnachten 2017 die nächste Gross-Sparrunde.

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73 Kommentare zu “CS hat 600 Mio. für US-Aufpasser verprasst

  1. Vermutlich würde es besser laufen wenn sich Urs nicht so an seinen Sessel klammern würde, die Cs kommt nicht raus aus dem Schlamassel.

  2. Wann endlich hängen unsere Firmen das US-Geschäft an den Nagel? Wo bleibt denn nur das gesunde Selbstbewusstsein? Oder lautet die Devise etwa: Geschäfte machen bis zur Selbstverleugnung?

  3. Man wird sie los und zwar ganz einfach
    CS schliessen
    UBS schliessen
    BJB schliessen (versumpft immer mehr in Finanzskandalen wie FIFA, ML-Übernahme etc und sucht die Schuld extern)

    Diese 3 Banken haben in der Vergangenheit der letzten Jahre der Schweiz nur geschadet und werden auch in Zukunft noch zu viel Ärger bringen. Ihre Geschäfte können problemlose von anderen Institutionen (z.B. kleine Regionalbanken) übernommen werden.

  4. Es ist so:
    Neil Barofsky hat quasi eine Schach Uhr. Jedesmal wenn er Informationen einfordert stellt er seine Zeit auf Stopp. Da er grosse Mengen einfordert geht das mehrere Wochen, bis er seine Uhr wieder startet.

    Ich weiss das, weil ich im Audit für den Herrn schon mehrere Male Informationen zusammen tragen und aufbereiten musste.

    So können aus 2 Jahren problemlos viele weitere werden. Er geht erst, wenn er will. So ist das.

  5. The reason should be obvious. CS is lead by Urs Rohner who is the lesser moral equivalent of a boss. Urs is quite happy to keep paying the US Monitor as long as the Monitor doesn’t issue a report about what he has found. Can you imagine what the Monitor has found spending $600 million?? And CS has paid it!! CS wouldn’t pay that much if Barofsky didn’t have them by the short hairs. If Barofsky issues the report now Rohner will have to go bye-bye, because the report will be very damning. Rohner is happy to see the report delayed , especially at a time where the stock is at 15 and investors are demanding a break-up. A report that demonstrates and confirms how badly Rohner managed the US problem, would be „the last straw“. Rohner does not care much about CS employees, he does not care much about clients, he does not care much about shareholders, he does not care much about the Swiss Financial center–he mainly cares about Urs Rohner and lining his pockets for as long as he can–CS has one of the worst Boards in modern history and at the the end of the day it is they who have allowed the sinking of a once iconic brand and company. Shame.

    • Wholy s***, how true is this.
      He does not care. DAMN, HE DOES NOT CARE!

      It needed Yogi to express this.
      Thanks, Yogi!

    • I could not agree more with your comment. And it is not only the «US problem» (you know that all too well):

      It is also very likely a problem connected to former member of the board Al-Thani (now with DB!), whose clan has some fishy interests: https://en.wikipedia.org/wiki/Qatar_and_state-sponsored_terrorism

      And then there is also the fishy affair of the USD 2’000’000’000 («two billion US-Dollars») «tuna loans» granted to three companies controlled by the secret service of Mozambique ….
      The funds were invested in military equipment, but the (ridiculous) guaranties by the government («single B»-rating!) turned out to be invalid …. The loans were granted by a syndicate consisting of Credit Suisse and the Russian VTB. But do Credit Suisse and VTB «hold the bag»? It does not look like that. You certainly know how a «back-to-back»-financing works. And the FBI also knows it.

      It is about time for Urs and his ZFF-lady to pack their bags for a trip to Maputo, including some swimming lessons by teachers Mr. & Mrs. W. Hite-Pointer.

      But what about Mark Branson who has been studying the „Maputo case“ for almost two years? Does he wait for his personal „US-consultant“ who will report directly to Robert Mueller? Or will he join Urs and his companion for a holiday off the coast of Maputo?

      Two side notes:
      1) The Russian VTB also turns up in the Manafort case.
      2) The investment banking side of DB wanted to get rid of he «Potus loans». Instead of selling the position to another bank, the loans were transferred internally to the Asset and Wealth Management-Division of DB (Mrs. Rosemary V r a b l i c). It looks like the «Maputo concept» all over again.
      And the Russians are laughing their dirty pants off ….

  6. Bin ein bischen spät dran, aber:
    Ok, die CS-Spitze darf ganz sicher nichts zu diesem Schalumeier sagen …
    Das Ganze ist wie eine Zusatzbusse, obwohl die Hauptbusse ja schon 2 Jahre bezahlt ist. Gaunerei des US-Rechts halt.
    Und letztlich kann ich nur darauf hoffen, dass jemand, der sein Leben auf diese Art fristet, irgendwann mal seine Quittung dafür erhält. Das zeigt nur, wie ohnmächtig wir sind …
    Und ja: vergessen wir nicht, wem wir den Scheiss verdanken! Es waren v.a. Schweizer, ein paar Deutsche und Angelsachsen!

  7. Was sollte die FED den tun ? Der damalige CEO stellate sich vor den Senat und sagte „Sorry, ich kassiere 90 Millionen aber ich weiss von nichts “ .
    Klar, dass die FED dann Aufpasser schickt – entmündigt hat die Bnak aber bereits Dougan.

  8. Das ist aber nicht wahr, oder? Barofskys Abgang ist 1 Jahr ueberfaellig .. das stinkt doch zum Himmel. Gibt es eine einigermassen logisch erscheinende Theorie, wieso das der Fall ist? Wieso mucken die Aktionaere nicht auf?
    Was laeuft da genau fuer ein Spielchen? Ist da ein anderer Ablasshandel im Hintergrund am Laufen? Barofsky und DoJ sind Goldbuddies?
    Security rufen und ihn mit Schimpf und Schande rauswerfen.
    Ach ja, gibt es eine einigermassen vernuenftige Erklaerung, wieso man die Pforten in Amerika nicht einfach zumacht? Ja, die gibt es. Die neuen Steueroasen sind in Amerika.

    • Preisfrage:

      „Bei welchen Verfehlungen kennen die Amis begreiflicherweise gar keinen Spass?“
      (und ich meine nicht „unversteuerte Vermögen von US-Bürgern“)

  9. Vielleicht hat man in den Augen von Neil einfach noch nicht gut genug aufgeraeumt resp. die Prozesse noch nicht richtig aufgesetzt. Die Kosten von 600m sind das eine, was die entsprechenden Prozesse FATCA / US Policy Kosten (Compliance, Legal sowie Zeit der Front…) ist wohl noch einiges groesser.

  10. Gut dass IP an diese Schande erinnert! Im CS Gebäude Galleria in Zürich Glattbrugg ist die ganze Kanzlei von Barofsky einquartiert. Diese US-Anwälte, die der CS mit Gewalt und vor allem unter extraterritorialer Rechtsanwendung aufs Auge gedrückt wurden, haben ein einziges Interesse: Weiteren Dreck in der CS finden um das Schnüffel-Mandat für weitere Jahre zu verlängern. Diese US-Anwälte sind im CS-Gebäude hermetisch vom Rest der Welt abgetrennt. Per Fingerschnipp erhalten sie jedes gewünschte Dokument.
    Was Bankgeheimnis? F*** you.
    Die CS steht splitternackt da. Die Amis filzen nicht nur die CS – sondern den ganzen Finanzplatz Schweiz. Der VR kann beim Vorlegen von Barofskys Rechnungen jeweils nur fragen: Darf’s no äs bitzeli meh sii? Und Barofsky und seine Partner kriegen vor Glück fast ein Schlegli.
    Derweil reisst man an der Basis aus den Viererteams einen Kollegen raus. Wenn einer von den dreien aufmuckt, wird er mit Kündigung bedroht. Ohne Worte, versteht sich, es gibt da Methoden. Oder wenn einer klagt, die Last werde zu gross nach der 379. Reorganisation, dann heisst es: Oh, du bist nicht genügend leistungsfähig meinst du wohl? Und auch schon 41?

    • Ja, so ist es.
      Darum schreibe ich auch von einer „Besatzung“ wie nach einem verlorenen Krieg.
      In Deutschland kennt man sich da aus.
      Aber: warum duldet man/ muß man diese Besatzer in Kauf nehmen?
      Nochmal: was hat die Schweiz für einen Dreck am Stecken?

  11. Am besten wäre AMILAND komplett verlassen England grad auch noch. Frankfurt ausbauen, Zürich restruktieriren und Singapur aufstocken. In China die Banklizenz erwerben und fertig mit dem Mist. Das sollten alle Festland Europäische Banken tun…

    • Nicht nur Schweizer Banken. Ganz allgemein scheint der Schweizer unfähig zu sein, in der globalen Wirtschaft mitzumischeln. Man nehme auch die Migros als Beispiel, welche bis heute die Expansion ins Ausland nicht geschafft hat. Oder traditionelle Unternehmen, wie z. B. Elmex, welche für einen Fünfer ans Ausland verscherbelt wurde.

    • Stimmt nicht ganz. Es gibt auch namhafte schweizer Unternehmen, die es erfolgreich geschafft haben ausserhalb der Schweiz zu expandieren und sich als bekannte Marke zu etablieren. Ich denke dabei an Geberit, Viktorinox, Ricola, Ovomaltine usw.

  12. Super, die Mitarbeiter in der Schweiz dürfen ruhig wissen für wen sie arbeiten.
    Super schlaues Management, die machen keinen schlechten Schnitt dabei.

  13. Ich zitiere: Honorar von 600 Mio für N.Y. Anwalt bezahlt die CS!

    Einen Anwalt kann man haben oder dessen Mandat beendigen.

    Diese ganze Geschichte hat Fragezeichen ob ALLE Facts gezeigt werden oder ob es ein Luftballon ist…

  14. Es ist eine Schande, was da die CS akzeptiert oder akzeptieren muss wenn man sich vor Augen hält, was gewisse US-Bundesstaaten wie Delaware oder Florida (mit südamerikanischen Multimillionären) für Steuervermeidungaktionen drehen. Diesen geldgierigen US-Profiteuren von damals Obamas Gnaden sollte der Bundesrat oder der Regierungsrat die Aufenthaltsbewilligung entziehen und sie als personae non gratae ausweisen.

  15. Ich frage mich was für juristische Trottel diese Banken eigentlich „beraten“. Aber mit „Mediationen“ und den „Deals“ fahre man ja angeblich besser als wenn man ein Prozess riskiere…
    Vielleicht hats einfach zu vielen von den Juristen Trottel in der Chefetage und den VR der Banken (und anderer Unternehmen!). Der Jurist weiss ja immer alles besser obschon er von nichts eine Ahnung hat.

    PS
    Es gab mal ein Bänker namens Raoul Weil, der sich dies nicht hat bieten lassen wollen und der den Prozessweg (auf EIGENE Kosten und OHNE Unterstützung der UBS) gewählt hat.

    Er hat auf ganzer Linie gewonnen!

    • Bei der CS hat man keine mude. Diese zu finden bereitet Mühe.

      Ausserdem: Postest du als Milena und nicht als Melanie, lauten die Kosten: räumen sie ihren Posten!

      Vögel, die zvicern, findet Onkel Google schneller als diejenigen die zwitschern!

    • Frl. Milena, Sie haben es auf den Punkt gebracht. In den Rechtsabteilungen der Schweizer Banken sitzen hauptsächlich Hinterwäldler und dasselbe gilt für die Compliance-Abteilungen, resp. im Compliance arbeite auch viele Unwissende und Weggucker!

    • Wieso nicht? Es wäre ja nicht Ihr Geld und so denken noch 95% der restlichen Schweiz.
      Fremdes Geld kann man immer mit beiden Händen zum Fenster rauswerfen.

  16. Wenn ein Senior Developer einen Jahresbruttolohn von Fr. 120‘000 hat, dann sind das 5000 Jahreslöhne.

    Jetzt kann man noch die Arbeitsgeberbeträge draufschlagen, was nicht viel ändert.

    Selbst durch die Anwesenheitsdauer von Barofsky dividiert sind das Grössen, welche die CS durch sämtliches IT-Offshoring NIE bis kaum schaft einzusparen kann! Von den anderen 7,5 Mrd an Bussen gar nicht zu reden!

    Das sind ebenfalls mehrere Jahreslöhne des Center of Excellence (whatever) in Wrozlaw!

    So wie die CS das Geld zum Fenster rauswirft, hilft es ihnen sogar dann nicht, falls Inder und Polen GRATIS arbeiten würden!

    Kollega, tritt zurück oder zieh den Stecker!

    Die meisten Bankmanager werden schon noch merken, dass sie niemand braucht!

  17. Also, immer und immer wieder bezahlt die Credit Suisse Millionen Bussen an die USA. Meine Damen und Herren, da steckt doch mehr auf höherer Stufe dahinter, von dem sowohl das CS-Management als auch die „Aufpasser“ (i.e. Richter und effektive Aufpasser in der CH) aus den USA profitieren?

  18. Die Geschäftsleitung himmelt immer noch die CS New York an und denkt sie sei dort mindestens wie Goldman, Sachs heute oder First Boston früher. Weg aus dem $ Investment-Banking Geschäft. Was bringt der Nahe Osten noch an Kundschaft, deren Leistungsbilanzen sind meistens defizitär.
    Ebensfalls sind natürlich die beiden Grossbanken weiterhin grosszügige Geldgeber der SVP, die aus der Schweiz ein Steuerparadies à la Cayman-Islands machen möchte, denn wir brauchen weder die EU noch die USA. Wir sind Weltmacht, die anderen sind ohnmächtige Pinscher. Die USA ein Papier-Tiger, man muss halt die armen Wall-Street Anwälte beschäftigen. Vielleicht werden sie CS Kunden in den USA, dies wäre herrlich, deshalb müssen wir sie derart bezahlen. Die Euro-Zone mit der EZB wird ab 2020 verschwinden, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche! Warum kann sich dann Luxembourg und die Niederlande so derartige Steuerparadies-Trickli erlauben? Ja, die sind halt als Mitglieder am Stammtisch, wir müssen das nicht sein, wir sind als Weltmacht gerne am Katzentisch.

  19. 1. Die USD 135 Mio sind keine Strafe, sondern eine Beratungsgebühr zum Armentarif; McKinsey wäre doppelt so teuer.
    2. Der neue «US-Consultant» in der CS erklärt der GL und dem VR u.a. die Bedeutung der Abkürzung «IKS», die nichts mit Rotem Kreuz oder islamischen Organisationen zu tun hat.
    3. Auch bei den monatlichen USD 20 Mio an Neil Barofsky & friends handelt es sich um ein Discount-Angebot (im Vergleich zu McK-Tarifen). Sparen ist schliesslich angesagt.

  20. Passt wie die Faust aufs Auge perfekt zur Schweiz der letzten 20 Jahren.

    Die Versager und Abzocker-Generation, die im Moment in der Politik das Sagen hat, hat es halt auch in der Wirtschaftsetage.

    Das Wichtigste: Immer allen anderen gefallen und in den A**** kriechen. Das Ausland hat längst kapiert dass die Schweiz aus devot-masochistischen Deppen besteht, die man einfach melken kann.

    Das beginnt im Kleinen mit all den Scheinflüchtlingen und Sozialfällen (mit Swiss-finish was „Armuts“defintion etc. anbelangt), geht weiter über einen Schauspieler, der ohne gerichtliche Verurteilung von einer Uhrenmarke fallen gelassen wird (wenigstens weiss man jetzt dass die Marke für Opportunisten und Windfahnen steht) und irgendwelcher geklauter Hehlerware mit irgend einem „Papers“ im Namen, die man ohne rechtliche, ethische oder moralische Grenzen auszuschlachten versucht (wozu eigentlich?).

    Wieso sollte das im Grossen aufhören?

    Ganz offensichtlich scheint es ja auch niemanden zu stören. Die Parteien links der Mitte erreichen nach wie vor 70% Wähleranteil und die CS in diesem Beispiel scheints auch nicht zu stören (die Kohle fliesst weiterhin in der Chef-Etage und die Schäden tragen – wie immer – andere).

    • @ Herr Müller

      Das Problem sind nicht die 70% an und für sich, das Problem ist dass Leute Stimm- und Wahlberechtigt sind, die ihre Ergüsse an der Urne nicht finanzieren müssen. Dass Leute gewählt werden können (und werden!), die seit der Geburt dem Steuerzahler auf der Tasche liegen („Berufspapi“ und ewiger Student C. Wermuth).

      Nichts gegen Beamte, aber wer vom Steuerzahler lebt, sollte nicht Stimm- und Wahlberechtigt sein.

      Es sollte selbst der dunkelsten Leuchte einleuchten (sic!) dass die bildungsfernen (Geistes“wissenschaftler“) Kreise der rot-grünen Wutbürger immer zu ihren Gunsten stimmen werden (vor allem wenn es ja dann „andere“ finanzieren müssen, z.B. die böse Glencore).

      Folgende Kreise sollten kein Stimm- und Wahlrecht haben:

      Beamte
      Lehrer
      Sozial“arbeiter“ und deren „Klienten“
      Subventions-„Künstler“ und -„Kulturelle“
      geschützte Werkstatt ÖV (SBB, RHB, BLS, Tram, Bus, Postauto…)
      Gutmenschen aus der geschützten Zwangserziehungsanstalt SRG („abzockeridée suisse)
      Berufspolitiker
      Bauern
      Polizisten
      Berufs“opfer“ (#me too, A/Pan/Trans/Polyamorsexuelle, atomfreie und ungeimpfte Elektrosmogopfer, vegan-tabakfreie Cannabis-Vegetarier)
      alle aus dem quasi kommunistisch-planwirtschaftlichen Gesundheitswesen
      Pflichtverteidiger
      staatliche Justiz
      Klimamärchenonkel
      Forscher und der arrogante Rest aus dem staatlichen Elfenbeinturm

      Und jetzt werden Sie sich hoffentlich fragen, ob in diesem Land überhaupt noch jemand ausserhalb der geschützten Werkstatt „arbeitet“ und NETTO Steuern bezahlt.

  21. Vor der eigenen Türe wischen!
    Anstatt uns teure „Aufpasser“ aufzuzwingen, sollen die Amis mal die eigenen Banken stärker unter die Lupe nehmen….

    • Sicher nicht, die sind ja nicht so devot veranlagt wie die Schweiz und ihr linksradikales Parlament.
      Ich sehe im US-amerikanischen Parlament auch keine Versager und Dauerstudenten wie Wermuth, Funicello e.t.c. So etwas gibts nur in Europa!

  22. Was Mr. Barofsky und Konsorten mit der CS und der Schweiz treiben, trägt sich in noch größeren Dimensionen in Deutschland zu. Hier werden die rückgratlosen Verbalartisten der deutschen Regierung, im Augenblick mit absurden Reparationszahlungsforderungen aus sämtlichen Weltkriegen überschüttet. Sollte die BRD nur einmal nachgeben, ist es um das inzwischen wehrlose Deutschland geschehen, die unfähigen „Bettelparasitenstaaten“ sind wach geworden um Deutschland auszuplündern.
    Die Schweiz ist aus Sicht der USA eben auch „wehrlos“, denn da man in der Schweizer Regierung verlernt hat, sich ebenfalls gegen ein Ausplündern zu wehren, weckt man eben immer mehr Begehrlichkeiten bei den Anderen. Mr. Barofsky und Co. werden immer mutiger. Die gute Nachricht zur Völkerverständigung dabei ist, die Schweiz und Deutschland bewegen sich diesbezüglich deckungsgleich – eben zaudernd ängstlich.

  23. I can’t believe it! It is highly time to cut any banking business tie with the US of America. This Barofsky should be put onboard the next flight to New-York where he belongs to and kiss him goodbye.
    Kiki

    • should be put onboard a plane to Maputo („where he belongs to“) for a holiday of relaxation with some swimming lessons by Mrs. W. Hite-Pointer, including some „kissing goodbye“.

    • 5000 Senior Entwickler, dem Bruttolohn nach gerechnet.

      Oder 10‘000 UBS-Schafhauser mit Fr. 5‘000 Monatslohn.

      Von Einsparungen durch Auslagerung gar nicht zu reden!

      Die Putzfrau hat ja nur eine Höchstmenge an Zeit pro Pult und Toilette. Darum sind viele WCs oft tagelang ungereinigt!

      Aber man hat 600 Mio. für einen Aufpasser aus den USA!

  24. Da kämpfen die stolzen Schweizer gegen EU-Joch, fremde Vögte und fremde Richter und in der zweitgrössten Schweizer Bank hocken zwei Abgesandte der Amis, vor denen die Bank zu Kreuze kriechen und alles genehmigen lassen muss – das muss weh tun! Lustig ist, wer an diesem peinlichen Zustand Schuld sein soll, der Bundesrat, der Staat, die FINMA, die SRG, der Thiam und sein Stab, die Linken, die in Bern, ja die bösen Amis, aber dass die Bank sich vor lauter Gier völlig selbst reingeritten hat, auf die Idee kommt man irgendwie gar nicht 🙂

    • …das wird weh tun.???
      Das tut niemand weh. Man zahlt einfach.
      Die Situation der CS vergleiche ich mit Deutschland: da gilt immer noch das Besatzungsstatut und die BRD zahlt. Jeder Hosenknopf der Besatzer USA wird bezahlt.
      Nun kann man sagen, daß die Deutschen wieder einmal einen Krieg verloren haben und deshalb bluten müssen, ad infinitum sozusagen.
      Was hat denn die CS angestellt? Was sagt man uns nicht?
      Es können doch nicht die -ok – kriminellen Vorfälle sein, die durch Bussen geahndet werden.
      Was wird da hinter den Kulissen gespielt?

    • Reingeritten haben wir dummen Schweizer uns selbst! Es ist immer wieder dasselbe Muster. Statt dass wir zusammen halten vergeben wir die tollsten Job an ausländische Nomaden, im vorliegenden Fall u.a. an Brändy Dugan, und danach wundern wir uns, wenn es frappant bachab geht! Dugan und das IRS und auf der Brenkowsky stecken alle unter einer Decke!

    • @Farnhard Bruithof, ich hab das schon vor Jahren gesagt, heute muss kein Dollarintensiver Takeover mehr gestartet werden um einen Konkurrenten auf zu kaufen um ihn dann zu integrieren und zu zügeln oder platt zu machen, es genügt ganz einfach einige Weißkopfseeadlereier in die Nester zu legen und schon gehört die Bank einem und macht genau das was organisiert wurde. Ist wesentlich günstiger und stärkt das Banking zu Hause.

    • Wir wissens doch; der schwache Bundesrat und die zahnlose FINMA sind Marionetten ohne Rückgrat. Aber die CH Grossbanken sind auch selber schuld; sie müssen nur noch mehr Angelsachsen (speziell Amis) in VR und GL platzieren. Diese unterstützen doch deren Interessen resp. Finanzplätze.

  25. So sieht der Ablasshandel mit Mr Barofsky und dem US-Hegemonialsystem des Fiat-Dollars aus.
    Es werden weitere Bussen folgen bis zum System-Default.
    Es stellt sich die Frage, ob man nicht schrittweise aus dem Fiat-Dollar-System aussteigen sollte, um mit den Chinesen zusammen einen Gold-basierten Währungskorb in Blockchain Technologie aufzubauen als neue Weltreservewährung.
    Viel schlimmer kann die Erpressung nicht mehr werden.

    • da geb ich Ihnen vollkommen Recht. Leider sind die meisten Frösche, die in der kalten Pfanne auf dem immer heisser werdenden Herd schwimmen und nicht merken dass sie es sind die langsam aber sicher gekocht werden. Und wenn sie es dann endlich merken haben sie keine Kraft mehr raus zu springen.

    • Ewiggestriger Kaderidi hat immer noch nichts kapiert, eigentlich schlimm genug, dass sich dies aber immer wieder in peniblem Mitteilungsbedürfnis manifestieren muss…. seufz!

    • …und weisse Weste Rohner – danke, dass er auf diese Weise weiterhin dafür sorgt, den Aktienkurs unter Druck zu halten. Schliesslich ist ja „unter seiner Führung“ alles so doll gelaufen. Anwalt sei Dank. Nur Hürden-Laufen ist schöner 🙂

  26. Es ist eigentlich überall dasselbe. Bei der SRG, beim Staat solange (Zwangs-)Einnahmen einfach fliessen findet nie ein Umdenken statt
    und man verdubbelt das eingenommene Geld.

    Den Banken sollte man einfach einmal deren Lebensader (Kundengelder) entziehen dann würden sie endlich merken, dass es nicht so weitergehen kann. Eine Bankbilanz ist per se schon iliquid. Bei grossen Abflüssen geht es dann in die Probleme.

    Solange Kunden da mitmachen geht es immer so weiter und die Elite
    bedient sich weiter.

  27. Prostitution am Paradeplatz

    Was einst der ’simple Gut‘ hat eingefädelt:
    Amerika in die gute Bank hereingewädelt;
    verfällt seit zig Jahren nun Stück für Stück!
    wenn man dies so liest wird man verrückt.

    Ein Ami-Gesandter wurde noch ausbedungen:
    welcher Millionen kostet, hält an die Lungen!
    residiert im Savoy und lässt nicht lumpen,
    er hält die doofen Schweizer am Gumpen!

    Wer solchen Ausbeutungen lässt freien Lauf ,
    nimmt schon viel zu lange Zeit in Kauf :
    Purer Egoismus, Einkassieren das Motto:
    Barofsky gewinnt an jedem Tag im Lotto

  28. Eine Schweizer Bank, die aufgrund ihrer Verfehlungen in der Vergangenheit derart am Gängelband der USA agiert, hat ihre Daseinsberechtigung schlicht und ergreifend verloren, zumal immer wieder neues Fehlverhalten publik wird.

  29. Da gab es doch im VR der Credit Suisse mal einen Al Thani, dessen Clan gem. Bundesanwaltschaft den IZRS und andere humanitäre Organisationen «sponsert» (neben dem Fussball).

    Inzwischen ist der Herr ja im VR der DB gelandet, und früher oder später wird er vielleicht wie der feine Joe zur Bank of Cyprus (oder VTB) weiterziehen.
    Der Abgang des Thani-Clans im Dolder Grand erfolgte damals etwas sehr überstürzt, angeblich aus „gesundheitlichen Gründen“ (man kennt das von anderen Fällen).

    Ob Neil Barofsky einen «erweiterten» Auftrag ausführt? Das FBI im Mosambik/VTB-Fall ist ja auch nicht gerade vertrauenfördernd.

    Wie geht es eigentlich dem zweiten Urs und CS-Kunden, dem Urs E. Schwarzenbach, Lukas?

  30. Was soll das eigentlich!?? Werft die Amis endlich aus der Hütte. Wäre an der Zeit, dass TT hin steht und endlich zeigt, dass er Eier hat. Ist ja unvorstellbar diese kurze Leine der Amis. Oder noch besser, räumt das CS-Banking in den USA ab. Stellt 10’000 überbezahlte Banker auf die Strasse und macht euer Geschäft von Kanada oder von Mexiko aus. Was spricht dagegen!?

    • wohl zu viele Bomben im „Kundenportefeuille“ der Credit Suisse.
      Thiam wird kaum nachkommen mit entschärfen, und Mark Branson hat ohnehin seit Jahren „andere Interessen“.

      PS: Ich meine damit „Sparkassen und -kässelis/-schweinchen“ ….

  31. Absoluter Schwachsinn, dass sich die CS – und die Schweiz! – dies gefallen lassen: die Bank wird mit willkürlichen Millionenbeträgen gemolken. Wo bleibt das Switzerland first?

    • Die Frage ist eher, wo bleibt die FINMA? Die CS bezahlt Busse um Busse, wickelt auch in jüngster Vergangenheit zahlreiche fragwürdige Kreditgeschäfte ab und es hat NULL personelle Konsequenzen auf Ebene Geschäftsleitung oder VR. Dass die Amis nun bereits den zweiten Aufpasser installieren, zeigt doch auf, welches zahnlose Image die FINMA im Ausland geniesst und welchen Stellenwert die seriöse Geschäftsführung im VR geniesst. Wäre die CS eine natürliche Person, müsste man sie nun als nahezu entmündigt bezeichnen.

    • Das erstaunt nicht bei diesem passiv-zahmen Schönwetter-Bundesrat.
      Und dem noch viel passiveren CS-VRP (der diese Rolle auch noch bestens bezahlt bekommt).
      Aus US-Sicht nachvollziehbar:
      Bei der CS ist noch viel Mist vorhanden, immer noch, weiterhin…

    • „Switzerland first“ somit weiterhin z.B.:

      – Links zum Al-Thani-Clan und dessen fragwürdigen Zielen
      – CS-finanzierte Nationalparkzerstörung z.B. in Sumatra und Nigeria, gleichzeitig Millionen an Roger Federer. (Werden seine Kinder noch ein Sumatra-Nashorn in freier Wildbahn erleben?)
      – „Dakota Access Pipeline“ u.ä in den USA
      – USD 1’500 Mio zusammen mit russischer VTB in Mosambik für Waffen versenkt (zulasten der CS-Aktionäre?)

      Dass der „America first“-Opa auch Verbindungen zur VTB (und DB) aufweist, ist ein reizvolles Detail.

      Wenigstens kann jetzt die Finma personell massiv reduziert werden dank des US-Einsatzes.