CS-Kapitäne verramschen eigene CS-Aktien

„Insider“ haben in letzten Wochen 11 Millionen eingesackt – Zuvor fast nur Käufe – Vontobel-Eigenverkäufe im 2017 noch extremer.

Tidjane Thiam, Thomas Gottstein, Iqbal Khan, Peter Goerke und wie die Konzernleitungs-Mitglieder der Credit Suisse sonst noch heissen: Sie alle konnten in den letzten Tagen und Wochen Kasse machen.

Indem sie Aktien der eigenen Bank verkauften. Allein im Dezember fanden 8 Verkäufe solcher „Insider“ statt, ein weiterer Verkauf stammt von November.

Die insgesamt 9 Verkaufsdeals der letzten 2 Monate im 2017 summierten sich auf total über 11 Millionen Franken. Käufe gab es in dieser Periode keine.

8 der 9 Verkäufe eigener Aktien betrafen die obersten operativen Manager der Bank. Dazu würde auch Fulltime-Präsident Urs Rohner zählen.

Ein einziger Verkauf kam von einem nicht-exekutiven Mitglied des Verwaltungsrats.

Die gehäuften Verkäufe durch CS-Insider, wie man die obersten Führungsleute von börsenkotierten Firmen in diesem Zusammenhang offiziell nennt, kontrastierten mit den Deals in den Monaten zuvor.

Bei den über 60 der Börse gemeldeten Insider-Transaktionen im ganzen 2017 ging es nämlich mehrheitlich um Zukäufe, nicht um Veräusserungen.

Die Spitzencrew der CS veräusserte die eigenen Aktien zu einem Zeitpunkt, als sie für ihre Bank Good news verbreitete.

Ende November hatten Thiam & Co. ihren Investorentag durchgeführt. Die Führungsleute machten dabei starke Werbung für ihre Strategie.

Diese gehe auf, man sei auf Kurs. Operativ würde die Grossbank schon bald wieder Milliardengewinne erzielen.

Einzig Altlasten würden dafür sorgen, dass dies vorerst noch nicht in den offiziellen Zahlen vollständig zum Ausdruck käme.

Die Aktie der CS legte in jener Periode deutlich zu. Von Mitte November, also einem halben Monat vor dem Investorentag, bis Mitte Dezember, sprich zwei Wochen danach, stieg der CS-Valor um fast 11 Prozent.

Der SMI als Index der Schweizer Grossunternehmen legte in dieser Zeitspanne „nur“ um gut 3 Prozent zu.

Es war ein starkes Aufbäumen der CS-Aktie. Damit setzte sie sich vom Titel ihrer Erzrivalin UBS deutlich ab, wie die Entwicklung für das ganze 2017 zeigt. Dort ergibt sich ein Plus von 12 Prozent für die CS und eines von „lediglich“ 7 für die UBS.

Das Timing für die Verkäufe rund um den Investorentag war somit von den höchsten CS-Managern äusserst günstig gewählt.

Wenige Wochen nach dem Jubel-Investorentag der CS Ende November folgte dann die Ernüchterung. Die Bank meldete just vor Weihnachten, dass sie auch für 2017 einen hohen Verlust ausweisen werde.

Das hänge mit den neuen Steuergesetzen in Amerika zusammen, welche bereits aktivierte Steuergutschriften massiv an Wert verlieren liessen.

Man rechne mit einem Abschreiber von über 2 Milliarden Franken für das vierte Quartal, teilte die CS mit.

Auf den Kurs hatte die Meldung wenig Einfluss. Der Sonderabschreiber lag schon länger in der Luft.

Auch sind die CS-Verkäufe kein Einzelfall. Bei anderen Schweizer Banken kam es im letzten Jahr zu deutlich mehr Verkäufen eigener Aktien durch die Spitzencrew.

Vor allem bei der Zürcher Vontobel.  Bei den 73 Deals, welche die Vontobel-Spitzenleute im 2017 mit eigenen Titeln getätigt hatten, handelte es sich um … 73 Verkäufe.

Damit sackten die Vontobel-Chefs gegen 30 Millionen Franken ein. Sie sagten sich offensichtlich, dass der Preis für ihre vielen Aktien nun stimmen würde.

Wie die CS-Aktien waren im 2017 auch die Titel der Bank Vontobel um rund 12 Prozent gestiegen; bei der Zürcher Familienbank allerdings von einem viel höhere Niveau aus.

Den grössten Wertzuwachs verzeichneten allerdings die Valoren der Julius Bär. Und auch dort ergibt sich das gleiche Bild wie bei der Vontobel, was Deals der „Insider“ angeht.

13 Transaktionen des obersten Managements im 2017 insgesamt, 13 Verkäufe. Wert total: knapp 8 Millionen.

Die UBS-Spitzenleute schliesslich haben ebenfalls Kasse gemacht. Von 12 Transaktionen mit Aktien der eigenen Firma gab es 12 Mal einen Verkauf. Insgesamt über 16 Millionen Franken.

Damit ist der Befund klar. Die Kapitäne der grossen, an der Börse gehandelten Schweizer Banken suchen das Weite. Sie verkaufen die Aktien ihres Arbeitgebers, statt zuzukaufen.

Der offizielle Grund ist stets der gleiche. Man würde durch die Bonus-Programme so viele Aktien der eigenen Bank halten, dass man nicht noch mehr davon wolle. Und die Steuern müssten auch irgendwie bezahlt werden.

Dennoch: Ein Vertrauensbeweis sähe anders aus.

Kommentieren

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Benötigte Felder sind markiert. *

50 Kommentare zu “CS-Kapitäne verramschen eigene CS-Aktien

  1. Lieber LH, wieder mal mit ein bisschen mehr Recherche waere der Artikel viel interessanter. In den Jahresberichten finden Sie die Anzahl gehaltener Aktien des ExBoD und BoD. Diese Anzahl gegenueber der Summe der Verkaufe wuerde viel mehr bedeuten als „Insider haben CHF 11mil CS Aktien verkauft“. Dafuer kriegt man ja nicht mal ein richtiges Flugi.

  2. Moin, also bitte, da hat das Management offensichtlich viel privates Vermögen in die Firma investiert. Jetzt wo es am Jahresende mal etwas Cash braucht und durch den Kursanstieg ohnehin eine relative übergewichtung korrigiert werden muss, nun, da verkauft man halt mal was von den Firmen Equity. Ist doch total normal, resp. wäre eher ein schlechtes Zeichen wenn das nicht passiert, denn dann hätte das Management eher weniger Vermögen in der Firma. Ich würde meinen das wäre dann wirklich kein gutes Zeichen für das Vertrauen in die eigene Arbeit. Aber so, offensichtlich glaube die an das was sie tun.

  3. Relax Fussvolk! Und sofern sie mit ihren Geschäften nicht gegen die Insider-Regeln verstoßen, – indem sie etwa bestimmte Fristen vor und nach kursrelevanten Ereignissen in ihrem Unternehmen einhalten – ist dagegen auch nichts einzuwenden. Lasst Sie doch Aktien verkaufen auf Terminbasis.

  4. Der Steuervortrag über 7 Jahre für Banken mit einem Investmentteil ist doch eigentlich unerhört und in höchstem Masse staatsschädigend. 7 Jahre sind viel zu lang. Für Unternehmen aus der Realwirtschaft und Kleinbanken sollte die höchste Bezugsdauer bei 4 Jahren liegen, für systemrelevante Banken bei 2 Jahren. Dafür müssten die Reserven dieser Häuser speziell auch für solche Fälle massiv erhöht werden. Denke da an 25% hartem (Cash) Eigenkapital. War einmal für seriöse Banken selbstverständlich.

    • Ein hoher Eigenkapitalanteil sollte doch eigentlich für Internationale Banken ein Konkurrenzvorteil sein. Sehe nichts, wo sich Schweizer Banken sonst noch abheben können.

    • Und woher sollen die Banken 25% Cash holen? Bei UBS ca 200Mrd. Oder Einfach Bilanzsumme kürzen? Dann aber nicht motzen wenns keine Hypotheken und KMU Kredite mehr gibt.

    • An Fragender

      Sie bringen es umgekehrt wie sie es die letzten Jahrzehnte genommen haben, nämlich über Senkung der viel zu hohen Angestellten – Vergütungen und Dividenden. Das Kostenertragsverhältnis ist doch lausig. Der Wettstreit um tiefere Gebühren auch bei grossen Vermögen wird mit dem AIA noch rasant zunehmen. Wer zahlt den noch eine Sondergebühr (Hehlergebühr?) wenn er nichts mehr zu verstecken hat.

  5. Ein Unternehmen, das es nur mit gigantischen Steuergutschriften schafft mit seinem regulären Geschäft einen Gewinn zu erzielen und das nach 10 Jahren Umorganisation gehört eigentlich kontrolliert abgewickelt, so lange noch etwas Geld da ist.

    • und schauen Sie mal nach wo diese „Gewinne“ denn verbucht wurden?

      Vor oder nach EBIT?

  6. Die haben natürlich schon lange vor Ende Jahr von den Steuerauswirkungen in USA gewusst. Das Gesetz war ja in seinen wesentlichen Zügen schon vor der Beschlussfassung klar. Es fragt sich, ob das nicht andere Aktionäre benachteiligt wurden. Für mich ein Fall für die Börsenaufsicht. Gibt es die überhaupt noch?

    • Natürlich haben die schon lange vor Ende Jahr von den Steuerauswirkungen gewusst. Der Gesetzesentwurf war ja auch lange genug draussen, wie Sie selbst schreiben. Das es durch die Verabschiedung des Gesetzes zu Abschreibern kommen würde, dürfte auch bekannt gewesen sein (betrifft ja die ganze Branche, bspw Barclays oder UBS), und der geneigte Analyst hätte wohl aus den Financial Statements der CS den ungefähren Abschreiber einschätzen können.

      Verstehe daher nicht, inwieweit der Abschreiber ein Fall für die Börsenaufsicht sein sollte und einzelne Aktionäre benachteiligt worden sind?
      Langfristig sollte das Gesetz ja auch positive Auswirkungen haben aufgrund des geringeren Unternehmenssteuersatzes….

  7. Ist alles in Ordnung.

    Da ein Kapitän der höchste Rechtsprecher auf dem Schiff ist, hat er rechtlich auch nichts zu befürchten…

  8. Der Aktienverkauf ist letztlich NUR dies:
    Mangelndes Vertrauen dieser überbezahlten Angestellten in die Zukunft der CS.
    Und der Markt versteht dieses Signal.
    Merci IP.

  9. Offenbar glauben die CS-Chefs nicht an einen höheren Aktienkurs, da im grossen Stil realisiert wird. Mit dieser Einschätzung liegen sie wohl richtig.

    • Im grossen Stil? Auf dieser Management-Ebene halten die Jungs die gefühlt 30- bis 50-fache Menge Titel! Das ist das Grobe!

  10. Herr Hässig hat die Antwort schon selber gegeben. Diese Aktien sind ein Teil des Gehalts, zusammen mit dem Grundgehalt, dem Bonus und dem riesigen 2b Pensionskassenzuschuss, mit der Absicht, dass die Führungspersonen noch mehr und längerfristige Interessen in der Firma haben (Eng. Skins in the game). Somit ist es eigentlich „per Design“ so, dass die dann nach Ablauf der Sperrfrist ausbezahlt werden. Für diesen „Designfehler“ darf man den Führungskräften keinen Vorwurf machen, schliesslich will niemand das sein Arbeitgeber ihm vorschreibt was er mit seinem Gehalt machen darf.
    Hamlet51 möchte aber die Gelegenheit einmal nützen Herr Hässig ein Kompliment zu machen und das ist nicht zynisch gemeint sondern ehrlich. Und das obwohl:
    – er ein Polemiker ist und manchmal auch die Fakten schlicht und einfach nicht stimmen – kommt in jeder Zeitung vor.
    – er genau von denen lebt über die er gerne herzieht – macht jeder Komiker und Kabarettist, Politiker wie Rechsteiner und Glättli und auch die HSG.
    – er äusserst missgünstig ist – damit ist er nur ein durchschnittlicher Vertreter der Neidgesellschaft.
    Nein Herr Hässig hat das Kompliment verdient weil:
    – er ein Business Model entwickelt hat von dem er sehr gut leben kann (man spricht von CHF 500k im Jahr).
    – er nicht nur rummeckert wie die meisten hier (inklusive Hamlet51), sondern auch was tut.
    – er von den höchsten Kreisen gelesen und als Gegner ernst genommen wird (zb. die vielen weinerlichen Klagen).
    – und er den endgültigen journalistischen Ritterschlag bekommen hat indem seine Plattform im „The Economist“ (renommiertestes Magazin auf der Welt) erwähnt wurde.

    • Hamlet bleibt Hamlet und kann nicht richtig lesen. Kernaussage: die CS Bosse rechnen nicht mit wesentlich höheren Aktienkursen, vermutlich liegen sie da richtig. Schwache Vorbilder, mit Nachhaltigkeit rechnen sie nicht. Betrachten sie die Entwicklung der CS in den letzten 10 Jahren und die Entwicklung der Boni und Löhne der CS Bosse! Da wurde nicht Leistung bezahlt sondern eine Abwrackprämie!

    • Das ist doch alles Vollstuss was Sie Hamlet51 hier rauslassen. Es geht doch im Kern einzig darum ob die Führungsriege gegen Insidergesetzgebung der Schweizer Börse verstossen haben. Schliesslich konnten sie ja bereits viel vorher die möglichen Folgen für die Bank ausrechnen. Sie hätten mit ihrem Verkauf klar warten müssen bis ihre bankeigene Information an die Öffentlichkeit gelangt ist.

    • Danke für Ihre Kommentare.

      Gerne gehe ich auf Ihre Punkte ein: nein es liegt kein Insiderhandel vor. Das wäre auch sehr zynisch bei einem solchen Konstrukt. Da müssten sie Aktien als Lohnbestandteil grundsätzlich verbieten. Eine Führungsperson muss ja von „Amteswegen“ ein Insider sein, sonst könnte er die Firma ja gar nicht erfolgreich führen.
      Was erwarten sie jetzt eigentlich: dass sie warten mit dem Verkauf bis die Aktien extra tief sind? Dazu sind sie nicht verpflichtet.

      Ob der Lohn gerechtfertigt ist geht sie, ausser sie sind Eigentümer der CS, übrigens nichts an. Natürlich dürfen sie ihre Meinung dazu äussern. Relevant ist das aber nicht.

  11. Nicht schon wieder Verschwörungstheorien verbreiten hier, ist ganz einfach…sell on good news…. diese alte Börsenweisheit sollte noch jeder bis zuhinterst ins Backoffice kennen 😉

  12. Im Firmenkundengeschäft macht die Bank jedem KMU Unternehmer deutlich wenn er Kredit will, dass er seine Eigenkapitalbasis entweder durch Erhöhung der Aktionärsdarlehen ,das dem wirtschaftlichen Eigenkapital anzurechnen ist, oder über Kapitalerhöhung stärken müsse. Das zeige, dass der Unternehmer hinter seiner Firma stünde.

    Die CEO der Banken müssen keine Loyalität zum Unternehmen zeigen sondern nur die eigenen Hosentaschen füllen. Selbstverständlich schaut der VR zu, da er ja dasselbe tut. In welcher verkehrten Welt leben wir eigentlich?

    • Es geht sogar noch besser. Meistens muss man auch mit seinem Privatvermögen haften. Wie war das bei Spuhler, Ospel?

  13. Gut aufgepasst, LH.
    Die CS-Altaktionäre konnten im Frühjahr 2017 im Rahmen der Kapitalerhöhung Anteile für CHF 10.8.- akkumulieren – ein Discountangebot, das es so nie mehr geben wird. Per Ende 2017 verkauft mit über 50% Halbjahres-Rendite (entspricht 100% Jahresrendite).
    Ein schöner Zustupf zu Salär und Boni – Einverstanden?
    by the way: Der Turn-Around der CS ist in vollem Gange…fly CS fly.

  14. Irgendwie verständlich diese Verkäufe. Auch bei Rohner, Thiam und weiteren Consorten häufen sich auf Jahresende gewisse Rechnungen, diese können nicht in Aktien bezahlt werden, also muss Bares her. Auf der anderen Seite, Rohner, Thiam und die anderen Consorten können natürlich auch rechnen, besonders was das eigene Portemonnaie betrifft, da sind sie wahre Meister, so verkauft man eben, wenn der Aktienkurs für sie günstig ist.

  15. Ähnlicher Vorfall zum aktuellen Super-GAU bei Intel:

    Während 99% aller Computer bald, aus Sicherheitsgründen, ausgetauscht werden müssen, verkaufte der Intel-CEO vor ein paar Monaten seine Aktien.

    Seit Monaten herrscht Hyperaktivität bei allen Betriebssystemherstellern, und der Aktienverkauf fand in dieser Zeit statt.

    Weil heutzutage alle in die Cloud gehen wollen, kann es durch die neuen Sicherheitslücken kommen, dass Kunde A die Daten von Kunde B ausspionieren kann, falls deren virtualisierte Software auf der gleichen Maschine bei Amazon läuft.

    In den USA könnten Milliardenklagen auf Intel zukommen!

    Intel blieb in den letzten 2-3 Jahrzehnten nur dank Exklusivverträgen Quasimonopolist. Ohne den Konkurrenten AMD hätten sie keine 64-Bit-CPUs, und höchstens 4 GB RAM für ihr Windows zur Verfügung!

    2018 wird das Jahr des PC-und Server-Austauschs.

    • Glauben sie im Ernst, der hatte eine Ahnung davon, als er die Aktien verkauft hat? Dann wäre das sofort nach Bekanntgabe geschlossen worden. Die wurden genau wie alle anderen auch überrascht. Programmieren ist Hand- und Kopfarbeit. Da passieren Fehler. Als die Autos Massenprodukte wurden fuhr niemand ohne Panne über den Gotthard ins Tessin. Zweimal Kühlwasser nachfüllen war normal. Das war der Preis den man zahlte für den Ausflug. Aktuell zahlen wir den Preis für die Digitalisierung.

    • @MeinerEiner
      das Problem ist seit sieben Monaten bekannt in der Branche, wurde erst jetzt öffentlich, damit sie auch Zeit haben was zu verbessern.
      also könnte das schon hinkommen was Herr Müller hier berichted.

    • @MeinerEiner
      ihre Naivität ist sympathisch.

      Es gab ein spezielles Team dafür um diesen „Bug“ genau so zu programmieren wie er ist.

  16. Schon beim Titel merkt man, dass die Schweiz keine Seefahrer-Nation (mehr) ist: da werden Leichtmatrosen schnell mal mit Kapitänen verwechselt……

  17. Rustig, jonge, het is maar een cadeautje voor kerst.
    Relax, boys, it is just for Cherry Christmas shopping.
    Kiki

  18. Grundsätzlich: wenn sie etwas verkaufen können haben sie die Positionen auch auf dem Abwärtsweg gehalten. Gegen dieses Szenario habe ich nichts einzuwenden.
    Vielmehr geht mir die Bubi-Sprache auf den Sack: Die VT-Chefs „sacken“ Millionen ein.
    Was insinuierst Du hier, Lukas?

  19. Wenn jetzt noch kundig wird, dass Deputy Global Chief Investment Officer Burkhard Varnolt seine Mitarbeiter-Aktien panikartig verkauft hat, wird die CS-Aktie über Nacht ein Strong Buy

  20. Das ist ähnlich wie die Deutsche Bank AG 2015:

    Als die amerikanische Konkurrenz mit der Finanz- und Wirtschaftskrise schon längst abgeschlossen und die Rekordstrafen bezahlt hatte, wurde der – bisher (!) – größte Verlust der Unternehmensgeschichte erzielt.

  21. „Man würde durch die Bonus-Programme so viele Aktien der eigenen Bank halten, dass man nicht noch mehr davon wolle.“

    Von Jeff Bezos oder Steve Jobs (selig) habe ich dieses Argument noch nie gehört, obwohl sie noch viel mehr Aktien der eigenen Firma besitzen/besassen;-)) Sie glauben eben wirklich an den Erfolg ihre Firma!

    • Der Unterschied ist dass es sich bei diesen Herren um Unternehmer und Visionäre handelt. Die Führungskräfte der Bank sind Selbstdarsteller und lediglich Angestellte. Denke kaum das sich irgendeiner dieser „Führungskräfte“ um den Erfolg der Firma schert. Wozu auch – Boni gibt es sowieso und wenns mal nicht läuft wartet der goldene Fallschirm. Somit 0 Risiko und dank Netzwerk auch absolute Jobsicherheit.

    • Nicht ganz richtig: Steve Jobs hat ein lebenlang immer wieder Apple Aktien im grossen Stil verkauft.

    • NY125
      naja die Vision wurde zu nicht geringen Teilen durch die CIA & NSA eingebracht…

      Aber die Entwicklung ihrer Firmen ist trotzdem eindrücklich.

    • @Peter Keller: stimmt für Google und Facebook, die beide von CIA PE Funds und von DARPA mitfinanziert wurden.

  22. Was ist das für eine schwache Story?! Schon wieder Saure Gurken Zeit?

    Schon mal was von Steuerpflicht gehört? Auf dieser Mgmt Stufe wird man mehrheitlich in Aktien bezahlt, die Steuern muss man aber in Cash abliefern. Logischerweise sind die dann irgendwann gezwungen, einen Teil ihrer Aktien zu verkaufen, um die Steuerrechnung bezahlen zu können.

    Eine andere Erklärung wäre, dass man seine Löcher in der PK stopfen will (wenn man auf der Stufe überhaupt noch Löcher hat). Aber auch das führt unweigerlich zu einem Teil-Verkauf der Aktien, denn auch hier ist nur Bares Wahres.

  23. Wo ist der Vontobel-Teil?
    Natürlich steigen die Ratten nun aus, nachdem an den Börsen und bei Krypto-Tokens die Hausfrauen-Hausse eingesetzt hat und die Massenmedien von ausgezeichneten Konjunktur-Aussichten für 2018 faseln. Da kann und wird es nur anders kommen.