Schock bei CS Schweiz: 300 Kündigungen

Abbau beginnt jetzt – Bereich unabhängige Vermögensverwalter im Gross-Umbruch – Tochter Neue Aargauer Bank: Kippt CEO?

Die Schweizer Einheit der Credit Suisse Gruppe, genannt Swiss Universal Bank (SUB), steht vor einem nächsten Erdbeben.

Ab nächster Woche sollen gut 300 Mitarbeiter den blauen Brief erhalten. Sie würden danach in einem internen Auffangprogramm landen. Finden sie intern nichts, müssen sie gehen.

Ein CS-Sprecher wollte gestern nicht konkret auf mögliche Kündigungen eingehen, sondern verwies auf früher bekanntgemachte Zahlen.

„Es gibt keine neuen oder zusätzlichen Pläne für einen Stellenabbau in der Schweiz. Das im Oktober 2015 kommunizierte Abbauziel von 1600 Stellen bis Ende 2018 ist unverändert gültig.“

Der Abbau erfolge zudem zu einem grossen Teil „über die natürliche Fluktuation“.

Seit Herbst tingeln die Beauftragten von SUB-Chef Thomas Gottstein durch die Schweiz und bereiten die Mitarbeiter auf ein weiteres Jahr mit Blut, Schweiss und Tränen vor.

Das von CEO Tidjane Thiam für die SUB geforderte Gewinnziel von 2,3 Milliarden vor Steuern bis Ende 2018 würde erreicht – koste es, was es wolle.

Für die Crew war klar, was die Aussage ihrer Vorgesetzten bedeutete. Wenn nicht plötzlich neue Erträge ins Haus schneien würden, dann würden noch mehr Kosten gestrichen.

Welche? Jene beim Personal, was sonst.

Dabei hatte die SUB unter Gottstein bereits in den letzten 2 Jahren mehr Mitarbeiter abgebaut als die beiden anderen grossen Regionen, jene in Asien und der Rest der Welt.

Doch das genügte offenbar nicht. Nun soll es nochmals zu tiefen Einschnitten mit vielen Kündigungen kommen.

Beim Personalverband, eine Art Gewerkschaft von Swiss Banking, wusste man gestern noch nichts von der Übung. Man sei für heute zu einem Telefongespräch eingeladen worden, meinte eine Sprecherin.

Besonders spürbar sind die Veränderungen im EAM-Geschäft. Gemeint sind die External Asset Managers, sprich die unabhängigen Vermögensverwalter.

Die CS betreut rund 800 der über 2’000 EAMs, die es in der Schweiz gibt. Vom gesamten Vermögens-Kuchen verwaltet die CS gemäss früheren Angaben weniger als 100 Milliarden.

Laut einer Quelle sollen in den letzten Monaten EAM-Gelder abgeflossen sein. Nun wird mit eiserner Hand das ganze EAM-Geschäft auf neue Beine gestellt.

Im August berief die CS-Rennleitung einen neuen Chef für das EAM-Geschäft Schweiz. Er heisst Dominik Münchbach und zählt zu den gestandenen Managern in diesem Business.

Münchbach hat nun offenbar viele langjährige Kader und Berater im EAM-Bereich vor den Kopf gestossen oder zum Absprung gedrängt.

Jedenfalls häufen sich die Wechsel. Michel Diethelm, der lange bei der CS für das EAM-Geschäft tätig war, hat zusammen mit einer weiteren Person zur Zürcher Kantonalbank gewechselt.

Ein zweiter Leiter, er heisst Paolo Caminada und war einst bei der CS-Tochter Clariden Leu aktiv, hatte die CS bereits vor 2 Jahren verlassen. Er soll bei der Notenstein Privatbank angeheuert haben.

Weitere Teamchefs und EAM-Berater würden das Weite suchen, heisst es. Sie scheinen vor dem Umbau im EAM-Business zu flüchten.

Die CS wollte offiziell nichts sagen. Aus der Bank ist zu hören, dass es im EAM-Business keinen „Grossabbau“ gebe.

Besonders Aufsehen erregend sind die Neuigkeiten aus dem Aargau. Dort besitzt die CS eine Tochter, die Neue Aargauer Bank (NAB).

Das Kommando hat mit Roland Herrmann ein alter CS-Kadermann, der laut einer Quelle nicht einfach „Hier, verstanden“ sagt, wenn die Zentrale am Paradeplatz Forderungen stelle.

Das macht die Lage für Herrmann gefährlich. Er hatte erst vor gut einem Jahr, im Herbst 2016, als neuer CEO im Aargau die Zügel ergriffen. Nun könnte Herrmann bereits vor dem Aus stehen.

Grund sei sein Entscheid, das EAM-Geschäft aufzulösen. Das gesamte EAM-Team, das seit Jahren gute Gewinne erzielt habe, habe die Regionalbank verlassen, sagt eine Quelle.

Die Kunden der Externen Vermögensverwalter, die nun nicht mehr bei der CS bedient würden, müssten sich eine neue Bank für ihre Geschäfte suchen, meint die Auskunftsperson.

NAB-CEO Herrmann gerät nun unter Druck, weil das EAM-Team eine lange Tradition gehabt hat und Erfolge vorweisen konnte.

Warum Herrmann den Rotstift bei den EAMs ansetzte, soll einen simplen Grund haben, meint ein weiterer Insider.

Der NAB-Chef habe sich geweigert, die Sparvorgaben aus Zürich mittels Filialschliessungen umzusetzen.

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54 Kommentare zu “Schock bei CS Schweiz: 300 Kündigungen

  1. Tja, wäre ja schön, wenn sich Roland Herrmann tatsächlich so für seine Leute eingesetzt hätte. Kann ich mir sogar vorstellen.
    Nützt bloss leider nix. Die Illusion dürfte nun endgültig dahin sein, dass das Schicksal der NAB im Aargau entschieden wird. Bitter, denn bis Jahresende deutete nichts, aber gar nichts darauf hin, dass die NAB nochmals sparen und Stellen abbauen müsste. Von „Wachstums-Case“ war die Rede. Ist nun fraglich, ob irgendein verbleibender Mitarbeiter noch irgendwas glaubt, das Roland, Roberto, Thomas oder Patrick von sich geben. Ich jedenfalls nicht. Das Vertrauen ist weg.

  2. Ueberrascht mich nicht. Der Laden wurde durch Daniel Renner, Peter Vogt unf Marco Abele jahrelang heruntergewirtschaftet.

    Ausbaden müssen es wie immer die betroffenen Miarbeiter.

  3. Die NAB hat ja schon die Hälfte der Filialen geschlossen, da kann man wohl nicht mehr viel abbauen, um nicht auch noch gleich in Schieflage zu geraten, weil keine Kunden mehr kommen wollen, ausser solche die Hypotheken suchen…
    Wenn die SUB nicht im Stande ist, sich als Schweizer Unternehmen zu definieren, dann geschied es eigentlich zu Recht, dass die Bank in der Bevölkerung immer mehr an Rückhalt verlieren würde.
    Eine weitere Regionalbank schlussendlich in den Klauen von Ausländern.

    • SchweizerBanken??
      Ich bitte doch, alle drei Banken, UBS-CS-BÄR sind heute defacto ausländische Banken. Grossinvestoren, Kapital und jene die das (wirkliche!) sagen haben; alles ausländisch.

      Nun ist dies nicht automatisch, a priori schlecht, nein, aber es sind eben keine echten Schweizerfirmen mehr. Grossinvestoren, Grossfirmen mit paar Miliarden überdenkt daher heute zwei- und dreimal ob sie ihre Moneten wirklich in der (teuren) Schweiz oder doch eben in DL, E oder gleich US einlegen sollen: Die Sicherheit ist dieselbe, das Kapital(Sicherheits!)polster jedenfalls bei US-Banken heute sogar grösser.
      Schöne, neue Welt..

  4. Nettes Foto von Thomas, bravo, und alles so propper arrangiert auf dem Savoy, dieser CS-Paradeplatz-Kantine!
    Am Donnerstag hat er äusserst kurzfristig den Uetlihof besucht. Die Chefs wiesen die Mitarbeiter an, sie sollen dann und dann möglichst viel Präsenz zeigen. Huh, da waren die Mitarbeiter aber gespannt! Der König gibt sich die Ehre das Volk zu besuchen!

    Iqbal Khan (Chef IWM) hat nämlich kurz vorher vielen seiner Mitarbeiter mit Handschlag es guets Neus gewünscht. Da wollte sich der Thomas nicht lumpen lassen und Paroli bieten. Die beiden sind ja im Ringkampf.
    Jedenfalls warten die Mitarbeiter immer noch. Denn der König kam einfach nicht.
    In der Zwischenzeit lesen sie weiter IP.

    Urs Rohner könnte zum Beweis auch mal für einen Handshake durch die Reihen gehen. Die Mitarbeiter munkeln nämlich, UR gebe es gar nicht, er sei so eine Art Avatar, der nur während der jährlichen GV elektronisch aufs Podium projiziert wird.
    Fürs Fernsehen, sein Lieblingsmedium.

  5. Die Credit Suisse weist offiziell 939 Personen mit einem DURCHSCHNITTLICHEN Jahreseinkommen von 1.75 M I L L I O N E N Franken aus!!
    In Zahlen: 939 x 1’750’000 = 1.6 MILLIARDEN Franken.
    Hallo!!
    Und dann stellt man wieder mal 300 Büezer mit einem normalen Lohn auf die Strasse, ja? Was lassen sich die Mitarbeiter an der Basis eigentlich noch alles bieten von dieser Schickeria?

    Der CS-Club der 1’000 Einkommensmillionäre nennt sich zynischerweise noch „Key Risk Taker“.
    Mit Risiken haben die rein gar nichts zu tun.
    SIE SELBER SIND das Klumpenrisiko.

  6. ist doch gut so, endlich wird die spreu vom weizen getrennt, alles ganz normal, die faulen eier kommen weg, es gibt leider immer noch zuviele davon in der cs (eam)

  7. Es muss gespart werden auf Teufel komm raus, ist ja klar:

    – Die ausländischen Besitzer können nicht wie bisher mit eigenen, neuen Aktien abgespiesen werden sondern erhalten neuerdings alles in BAR/CASH,
    – Seit Aufheben vom Banken(kunden!)geheimnis, es lacht ja die ausländische Konkurrenz, fliessen viele Milliarden ab, insbesondere bei dieser Bank. Bei der CS sind viele wichtige Grosskunden verunsichert wg. den nun ewigen Um- Neu- und Retourbauten und den Skandalen seit nunmehr (!) Jahrzehnten. Wenn der Ansprechpartner, Berater des Familienvermögens jährlich wechselt: Alles sehr schlecht für Image und Geschäft..
    – Neueste PC-Programme erledigen Überwachung, Beratung, Ausführung akribisch, genauer, objektiver und nunmehr rund um die Uhr.

    Ergo braucht`s auch weniger Personal. Die CS hat rund 17`000 Stellen allein in der Schweiz. Wo soll den rasch und effektiv „gespart“ werden wenn bitte nicht beim Personal? Vorschag? Etwa durch Abstellen aller Lifte? Grob geschätzt werden bei der CS in den nächsten Jahren mindestens deren 4000 Stellen abgebaut, nicht aus bösem Willen, nein, sondern weil diese schlicht überflüssig geworden. Ähnliches droht der Konkurrenz..
    Viel zu gross, behäbig und viel zu mächtig geworden in den letzten 40J sind die CH-Banken innert extrem kurzer Zeit aufgeweckt/geschreckt worden.

    Allerdings, man muss wieder mal deutsch und deutlich sagen, mit der übergrosser „Hilfe“ aller (!!) Parteien, BR, NR und StR inklusive. Man stelle sich doch mal vor was da geschehen ist: Alle CH-Vermögen, deren Änderungen, Überweisungen werden heute/jetzt an rund 100 fremde Staaten übermittelt, weiter gereicht. Auch korrupte, kriegerische und nicht demokratische Staaten! Alles legal, korrekt natürlich; wir sind ja in der Schweiz. Würde es tatsächlich korrekt zu und hergehen: Die zuständigen Beamten, BR und alle stünden längst vor Richter..

    • Öfter mal was neues???
      Habe nicht gewusst, dass INLÄNDISCHE Vermögen ebenfalls dem AIA unterstellt sind?

    • Sehe kein Problem damit, irgend welchen Verbrecher – Staaten Informationen zu liefern, so lange wir mit ihnen Geschäften und sie entscheidende Anteile an unseren Unternehmen kaufen können.

  8. …es ist nicht mehr tragisch, was in diesem einst wunderbaren Land abläuft, jetzt ist es wirklich nur noch lustig…

  9. Wird auch langsam Zeit, das hier der Rotstift angesetzt wird. Was haben die Damen und Herren denn noch für Aufgaben? Der EAm, der zu faul oder zu blöd war, eine Order ins Internet zustellen, stirbt langsam aber sicher aus. Früher kam aller fünf Minuten ein EAM und wollte Post für seinen Kunden, heute kommt wohl nur noch einer im Monat, wenn denn überhaupt. Neue Konten werden in diesem Bereich mehr als spärlich eröffnet, wenn dann eher durch Bankwechsel. Aber wer wechselt denn freiwillig zu einer Bank, die massgeblich durch ihr Kunden verachtendes Verhalten dazu beigetragen hat, das die EAM`s Millionen an Geldern verloren ? Wenn man sich dies alles vor Augen hält, dürfte in der Abteilung keiner über die Kündigungen überrascht sein.

  10. Typisch schweizerisch: Voller Fokus auf die Kosten – und zwar vom CS Management, aber auch von den Wutschreibern in dieser Kolumne.
    Vielleicht liegt das Rentabilitätsproblem eher darin, dass es für die EAMs sehr schwer geworden ist, überhaupt einen Kunden zu vermitteln……….
    Das hat aber nicht mit den Kosten zu tun sondern mit der unmöglichen Struktur der Geschäftsbereiche.

    • Jaja, Sie haben es erkannt. Die Schweizer Wirtschaft ist am Ende. Fantasielos und erfolglos.

  11. Sorry für Schreibfehler
    Frau Micelli
    Bitte schauen Sie was bei der CS laüft. Wieder 300 treuen Mitarbeitern bei der Tochtergesellschaft auf der Straße.

    Nur zum Info

    Freundliche Grüße
    Mano Adabra

    • Genau. Wieder müssen die einfachen Büezer bluten damit die „Mänägerlis“ weiter in Saus und Braus leben können.

  12. Frau Micelli
    Bitte schauen Sie was bei der CS laüft. Wieder 200 treuen Mitarbeitern bei der Tochtergesellschaft auf der Straße.

    Nur zum Abendessen Info

    Freundliche Grüße
    Mano Adabra

    • @Daniel Renner: wer noch nicht mal ‚bye bye‘ (bibi) auf die Reihe kriegt, sollte einfach nur schweigen. Grüsse ins Reich der Einfältigkeit.

    • @Sändi – da sind SIE leider falsch gewickelt: bibi ist/war absolut eine bekannte Schreibweise (va im chatbereich) aus dem Trading. Isch halt e bitz schweizerisch

  13. Wer Geschäfte nicht mehr anbietet (hier unabhängige Vermögensverwalter) und so auch langjährige Kunden rauswirft, der muss schrumpfen. Das ist doch völlig normal oder kennt jemand eine Bank ohne Kunden ?

  14. White vest wird schon wissen, was er tut.
    Und sowieso: beim RAV werden dringend noch Berater gesucht – da ist es wie im Banking früher: die Kunden kommen von alleine und müssen nicht mühsam akquiriert werden.
    Win-Win für alle in Switzerland 2018!

  15. Mir tun diese Mitarbeiter sehr leid und es ist nicht deren Verschulden, dass das EAM Geschäft nicht läuft. Fact ist, dass es die CS es schon lange versäumt hat, EAM’s gute Lösungen anzubieten. Auch hinkt die CS punkto Elektronischer Unterstützung hinten nach und steht in keinem Verhältnis zu den anderen Konkurrenten. Die laufenden Reorganisationen haben das ihrige ebenfalls beigetragen. Auch wird der Zugang zu den internten Stellen mittels Call-Center massiv erschwert. Wir versäumten als Kunden sehr viel Zeit mit warten und identifizieren und mussten als Konsequenz, weil es uns als Kunden, verursacht durch die Wartezeit, zu teuer kam, das Geschäft mit der CS einstellen.

  16. Wieso Schock Herr Hässig? Der Abbau wurde schon vor geraumer Zeit angekündigt, ist demzufolge KEINE News! Dass EAM-Beziehungen „bereinigt“ werden spricht m.E. für und nicht gegen die CS.

  17. Ich kann mir das Lachen nicht verkneifen. Ausländer kommen in die Schweiz, übernehmen die Führung der Banken und entlassen die Schweizer. Wirklich zum totlachen aber offenbar haben die Schweizer Banker zuwenig Biss und sind zu feiss geworden. Auch bei der SIX ist das der Fall. Rüegsegger ist eine Schlafmütze sondergleichen und hat null Biss. Deshalb müssen jetzt die fähigen Ausländer ran und die Eidgenossen müssen gehen. Köstlich.

    • Wie fähig diese Ausländer sind sehen wir spätestens wenn der Finanzplatz Schweiz zu Grunde gerichtet wurde…..

    • Das Ausländer zu Schweizer Banken kommen ist doch wirklich nichts neues. Schweizer Banken gibt es ja eigentlich nur deswegen, weil viele Ausländer ihr Geld in der Schweiz anlagen. Das die Ausländer jetzt nicht nur anlagen sondern auch gleich mit entscheiden macht sie doch umso sympathischer.

    • Aber Hemingway, sie haben wohl die letzten Jahren verpasst.
      Die ausländische Kundschaft kommt schon seit gut 4-5 Jahren nicht mehr in die CH. Die paar neuen Kunden kompensieren nicht den Abgang, den wir seit Bekanntgabe, dass das Bankgeheimnis aufgelöst wird, haben. Unterdessen sind gegen 600 Milliarden Schwarzgeld abgezogen worden!!! Deshalb braucht es auch keine Anlageberater mehr. Das man jetzt noch die EAMS (externe Vermögensverwalter) rausschmeisst, ist ja wohl der grösste Witz. Die EAMS generierten der CS schöne Courtagen und Depotgebühren. Und einen Aufwand für die CS verursachten die EAMS auch nicht. Bin selber betroffen, habe 20 Jahre mit der CS zusammen gearbeitet, und die CS hat ganz schön Geld verdient. Jetzt haben sie mich rausgeschmissen. Nun bringe ich die Kunden zu einer anderen Bank. Die waren erfreut. By By CS…….

    • @ E.K.

      Ihre Analyse teile ich. Nur lachen kann man nicht mehr darüber. Wir Schweizer sind dermassen dumm, dass wir erst Ausländer in sämtliche Spitzenpositionen holen (siehe auch heutigen Artikel zu SIX) und danach wundern wir uns, dass immer mehr Schweizer auf der Strasse landen. Wehren tun wir uns auch nicht dagegen. Nein, wir schauen weg und reden alles schön. Die Schweiz ist ein Volk von Deppen geworden!

    • Deshalb PFZ Kündigen dann gibt es weniger Plattformen für gescheiterte Manager aus dem Ausland vergleiche ubs clariant und die Heuschrecken expats und sonstige pfz sozialschmarotzer hängen uns nicht am honigtopf mag sein dass gemäss unseren Wirtschaftsfuzzies die Schweiz den Bach runter gehen würde aber dass ist die sowieso schon im Begriff vergleiche seit pfz Einführung ist alles teuer geworden…

    • @ Eidgenosse: na wunderbar, dann können all die Arbeitslosen Schweizer in 10 Jahren zusammen mit einem Glas Hahnenwasser den Untergang der CS bejubeln. Gleichzeitig sind die idiotischen Ausländer an der Cote d’Azur bestrebt die zwischenzeitlich erhaltenen Millionen etwas ‚abzubauen‘. Wer mit einem Glas Champagner auf seiner Yacht lacht, lacht am besten…

  18. Die CS kann Downsizing. Kann sie auch Einnahmen generieren?

    Der Apple Store in Zürich sieht oft voll aus. Bei Neuheiten stehen die Leute draussen Schlange. Apple ist 900 Mrd. $ wert.

    Gelingt diesen hyperbezahlten „Hyperausnahmetalenten“ nichts Ähnliches?

    Ein CS-Kader sagte uns, er habe bei der UBS eine günstigere Hypothek bekommen als bei der CS als Mitarbeiter. Sagt schon viel aus.

    • Nicht nur die Hypothek ist dort günstiger, auch die Kreditkartenkommission auf FW-Transaktionen ist trotz CS ‚Personalrabatt‘ bei der UBS günstiger. Spreche aus Erfahrung.

  19. Bravo! Wer dieses Geschäft mit EAM’s zu solch tiefen Konditionen anbietet hat nichts anderes verdient. Das kann nicht rentabel gewesen sein. So sind halt die ökonomischen Gesetze!

  20. Oben mal gehörig ausmisten und GL- und MD-Stufe die Compensation um 50% halbieren. Das wären effektive, sofort stark auf die Bottom-Line durchschlagende Kostenreduktionen ohne Qualitätseinbussen.

    • Der GL fehlt es an Visionen und brauchbaren Strategien. In Panik versuchen sie jetzt innerhalb weniger Monate 2,3 Mrd zu sparen. Ob es gelingen wird? Die Existenz der CS steht auf dem Spiel.

    • Würde sogar noch weiter gehen. Teppichetage soll ganz auf die Compensation verzichten um ein klares Zeichen zu setzen, dass sie an der Firma und NICHT nur am eigenen Geldbeutel interessiert sind!

    • @ Vetterliwirtschaft

      Das geht leider nicht. Denn diese Herrschaften sind eben leider nur am eigenen Profit interessiert.

  21. Durch die Transparenz und dem Versand der Korrespondenz erkennt langsam der letzte Kunde dass er bei einem VV Mandat nur geschröpft wird und die Bank lediglich interessiert ist den Kunden Produkte mit hohen integrierten Gebühren abzuspitzen. Solange dies sich weiter hinzieht und Banken nicht wie früher Direktanlagen tätigen, wird sich der Abfluss von Assets nicht verlangsamen,

  22. Die vielen Uebertretungen mit laufenden Bussen müssen halt kompensiert werden und wenn die Dienstleistungspreise an Grenzen
    stossen, bleibt nur noch das Personal welches büssen muss.

    • Das ist dann wohl.mit sicherheit kaum der oberste Capitano, oder Tjiam, vom Elfenbein-Turm.
      Nur bei den Kosten, da schon.
      Wie peinlich, sich selber so hoch vergüten, dafür noch externe Unternehmensberater einzustellen.
      Klarer Beweis von Nichtsversteher-Brücke!
      CS-Kahn säuft ab, dank Mühlemann und Kielholz (Mackies) welche im Aktientausch 10mal zu viel für die US-Investmenthäuser zahlten. Überbezahlte Genies!
      Ironie off.