Ex-Vontobel-Hero: 15-Millionen-Villa weg

Hans-Peter Bachmann stolperte über Heli und Tech-Wahn – Schuf mit Abgangs-Scheck Goldküsten-Traum – Nun auf Homegate.

Tausende Immo-Besitzer wollen verkaufen. Einer heisst Hans-Peter Bachmann. Viele erinnern sich: Bachmann war bis 2001 Spitzenmann der Zürcher Vontobel – dann flog er.

Und nun verkauft Bachmann seine Liegenschaft. Das Inserat ist auf Homegate zu finden, eine Dokumentation spricht von „Villa in Dimensionen der Erstklasse“.

Laut Medien ging Bachmann nach seiner Entlassung bei Vontobel mit 30 Millionen von Bord. Einige davon investierte er sogleich in seine Luxusvilla: ein Terrassenhaus mit 9 Zimmern, 5 Bädern, Indoor-Pool, Sauna.

Und über 600 Quadratmeter Wohnfläche; das ganze Grundstück wird vom Immo-Makler mit 2’300 Quadratmetern beziffert.

Hinzu kommen 7 Einstellplätze in der Riesengarage plus 4 Aussenplätze für die Autos der Gäste. Das Haus liegt ganz oben in Erlenbach, einem Nobelvorort von Zürich am rechten Seeufer. Über dem Haus hat es nur noch Wiesen und Wald.

Und darunter: Blick auf den Zürichsee und auf die andere Seeseite bis nach Zürich. 2001 schrieb die „Bilanz“ von „mindestens“ 7 Millionen Bausumme für die Bachmann-Villa, heute geht in Immobilienkreisen ein Preis von rund 15 Millionen um.

Warum verkauft Bachmann? Um den einstigen Superstar der Privatbank wurde es nach seinem tiefen Fall vor bald 20 Jahren ruhig.

Neben dem Bau des Luxushauses war Bachmann selbstständig aktiv. Seine Wertschriften-Firma scheint aber nicht gross aktiv zu sein.

Ob Bachmann in Geldschwierigkeiten steckt, liess sich nicht herausfinden. Selbst war er nicht erreichbar, und es gibt auch sonst keine öffentlich verfügbaren Informationen.

Auch ist nicht klar, wie hoch die Immobilie von Bachmann mit Hypo-Krediten belehnt ist.

Sicher ist, dass Bachmann einen Teil seiner vielen Millionen, die er als Shootingstar der Vontobel in den 1980er und 1990er Jahren eingeheimst hatte, in seine selbst erstellte Traum-Immobilie steckte.

Umso überraschender kommt nun der Verkauf, der bei den Liegenschafts-Maklern von Zürich wie ein Lauffeuer umgeht.

„Der Verkaufspreis von rund 15 Millionen ist nicht exorbitant“, meint ein erfahrener Liegenschaften-Verkäufer auf dem Platz Zürich.

Bachmann, sein damaliger Vontobel-Chef und der einstige Finanzchef der Familienbank wurden 2001 für ein 250-Millionen-Grab mit der You-Bank verantwortlich gemacht, eine Digital-Tochter der Vontobel.

Tatsächlich ging es bei Bachmann noch um anderes. Ihm warfen die Vontobel-Kapitäne im VR vor, auf Firmenkosten einen Heli gekauft zu haben, wie die „Bilanz“ damals in einer grossen Reportage berichtete.

Fast wäre ein Jet dazugekommen. Laut dem Managermagazin sei der Kaufvertrag bereits unterzeichnet gewesen.

Bachmann und seine beiden Mitstreiter wurden vom VR der Vontobel im März 2001 per sofort freigestellt. Die Bank verlor an der Börse massiv an Wert.

Im Nachgang wurde klar, wie aggressiv Bachmann Internet-Startups mittels Initial Public Offerings (IPO) an die Börse gebracht hatte. Die Kurse vieler dieser Unternehmen brachen nach dem Platzen der Technologie-Blase ein.

Nicht wenige der kotierten Unternehmen kollabierten ganz. In der Folge rückte die Vontobel-Tochterfirma Private Equity Holding (PEH) in den Fokus.

Diese hatten Bachmann und sein ebenfalls in Ungnade gefallener Chef bei Vontobel, Jörg Fischer, mit Geldern der Bank aufgepeppt.

Als die Krise ausbrach, verschwanden die PEH-Aktien aus den Vontobel-Büchern – bei einer Tochter der PEH. Den PEH-Aktionären entstand ein Schaden in tiefem dreistelligen Millionenbereich.

Bachmann und Fischer landeten vor dem Richter. Sie wurden 2010 freigesprochen.

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65 Kommentare zu “Ex-Vontobel-Hero: 15-Millionen-Villa weg

  1. Wer die Geschichte kennt….. Hampi… war sicher nicht das Problem

    Eure unendliche Gier hat euch hoffentlich viel viel pinge pinge mit think tool und co. ….sorry fool….verspielen lassen ….

    gruss der wahre Insider

  2. Von solchen Stars der Finanzbranche lebt grösstenteils die ganze Real Estate Maffia rund um die schönsten Schweizer Seen, einschliesslich Architekten, Anwälte, Baulöwen und Zulieferanten.

    Dass die wunderbarsten Landschaften zersiedelt und schliesslich zerstört werden und der Betonkrebs überall wuchert, ist ein Skandal.

    Da unternimmt auch die sich sonst so patriotisch gebende SVP nichts; auch nicht die Grünen und die Linken.
    Dieser unheilige Filz kennt keine Liebe zur Natur und auch nicht zur Heimat. Was zählt, ist momentaner Profit der Imm-Maffia und Protzsucht der Auftraggeber.

    • LeChef: da fühlt sich LeChef auf den Schlips gestanden? Kein Sachargument gegen das Posting von Wanda. Aber das zweite F ist für Dich wichtiger als der Inhalt. Ein senkrechter $VPler. Immer nur auf die Fs hinweisen, selber aber nichts, rein gar nichts zu einer sachlichen Disskussion beitragen. He Dödel, habe zuviele S gebraucht. Findest Du heraus in welchem Wort? Der Inhalt meines Postings verstehst Du ja doch nicht, also such das S

  3. Walter Beller könnte die Hütte doch kaufen!
    Bachmann muss wenigstens kein schlechtes Gewissen haben. Wer z. B. bei der Think Tools-Geschichte Geld in den Sand (resp. in dieses Haus) gesetzt hat, ist schon selber schuld.

  4. Das erinnert mich stark, an das „Zürcher- Immobilen-Desaster“ in den 80iger-Jahren, der russischen Oligarchin, A., einer damaligen Leningrader Schönheit, die zusammen mit ihrem „Liebes-Zaren“ I. eine Immobilie der Extraklasse veräußern wollte. Man geriet an einen windigen Betrüger, mit dem ungewöhnlichen Namen, Dr. med. dent. M. der selbst im versifften Milieu der Langstrasse nicht gerade beliebt war. M. war ein narzistischer Typ, der später oft behauptete, er könnte sogar Bundeskanzlerin werden, da er schließlich die größeren Brüste hätte. Der Grabstein von Dr. med. dent. M., steht einsam und allein, ohne jegliche Grabpflege auf einem Berliner Armenfriedhof.

  5. Der Helikopter, das Motorboot, die geilen Übernachtungen und der Jet waren nur das Feuerwerk, hinter welchem das wahre Drama versteckt war.

    Sehr viele Aktionäre der Private Equity (PEH) waren Kunden der Bank Vontobel. In ihren Depots lagen die PEH-Aktien. Vollmacht an der GV hatte zumeist Vontobel und dort deren CFO Hampi Bachmann. Der war aber nicht nur CFO von Vontobel, sondern auch CEO von PEH, denn diese hatte Geschäftsführung und Administration der Vontobel in Auftrag gegeben bzw. einer ihrer Offshore Töchter.

    2000 führte PEH eine Kapitalerhöhung durch. Die Abwicklung lag bei Bachmann. Dieser konnte aber bei der Emission viele Aktien nicht platzieren. Und als die Kurse wieder sanken und die Bank immer grössere Verluste machte, konnte sie die Aktien auch nicht behalten. Und so kam es, dass CFO Bachmann (Vontobel) dem CEO Bachmann (Private Equity) knapp 5% ihres gesamten Aktienbestandes zum Platzierungspreis zurückgab und die PEH (bzw. eine ihrer Töchter) ihre eigene Grossaktionärin wurde.

    Die Rückgabe von Aktien aus einer Kapitalerhöhung, weil der Zeichner die Liberierung nicht finanzieren kann, ist der Standardfall der schwindelhaften Kapitalerhöhung.

    2008 spendierte Vontobel (Bank und Stiftung) der Universität Zürich zwei Lehrstühle. (Die Verhandlungen liefen parallel zum Strafverfahren und der Justizdirektor bekam dann von der Uni Zürich einen Ehrendoktor.) 2010 wurden alle freigesprochen.

    • So ein Schmarren.
      Mit Halbwahrheiten und Viertelwissen die Fakten und damit die Geschichte verdrehen.
      Kleines Beispiel: H.P. Bachmann war nie und nimmer, nicht mal für 1 Minute CFO bei Vontobel.
      Nicht mal Stellvertretend.
      Sein Büro war nicht mal im selben Gebäude wie das des damaligen CFO.

      Einfach mal dick auftragen und die eigene Fantasiegeschichte als wahr verkaufen (zumindest versuche…).

      Ich liebe solche Kommentatoren!

    • @N. Otter
      Sehe den Fall ähnlich wie sie das schildern. Das die Banken nicht immer sauber gearbeitet haben ist ja jedem klar. Das widerlichste ist jedoch wie in vielen vergleichbaren Fällen die absolut widerliche nach Schwefel stinkende Duftspur der Zürcher Justizdirektion.

  6. Erstaunlich, dass so einer bei Vontobel gross werden konnte. In jedem Geschäftsbericht prangte bis vor wenigen Jahren ein Grossportrait des Vontobel-Patrons als Ehrenpräsident. Dabei wurden die Vontobelwerte beschworen wie Seriosität, Transparenz, Kundentreue usw.. Ob der Heli-Fan H.-P. Bachmann davon etwas mitbekommen hat ? Oder waren das nur die einsamen Utopien des Vontobel-Doyens ?

    • Es waren gelebte Werte bei VT als die Familie noch dran war. Seit Scheidt und Bad Hair Zeno ist VT eine kleine Mobbing Bude. Vielleicht bricht sich VT mit der neuen Ami Strategie den Hals. Es wäre absolut kein Verlust für den Bankenplatz. Wer guckt eigentlich die Verbindungen Raiffeisen / Vontobel mal näher an? Chnaschti Vini war je stets ein beliebter Gast in VTs Teppichetagen….

    • Jemand, der mit Stil lebt, braucht solchen Schnick-Schnack definitiv nicht. (Sie würden wahrscheinlich in einen Rolls Royce noch ein Head-up Display einbauen lassen, oder womöglich gar eine Rückfahrkamera).

  7. Am Lago Maggiore sinken die Preise bereits seit längerem, im Umland noch mehr, warum also entsprechend der zukünftigen wirtschaftlichen Entwicklung nicht demnächst auch anderswo:

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/immobilien/italiens-immobilienpreise-sinken-investoren-sollten-aufpassen-13778542.html

    http://www.lago-maggiore.de/immobilien.html

    Der Grund dafür ist, daß der Massenwohlstand kaum noch ansteigt.

    Die Null- und Niedrigzinsen waren ein Trick, dies vorläufig zu überdecken.

    Was in Südeuropas einstigen Boomregionen schon länger nicht mehr funktioniert dann demnächst auch hier.

    (Ferien-)Immobilien waren früher auch so etwas wie eine inflationsneutrale Wertanlage mit Steuerersparnissen und dem Zweitnutzen persönliches Urlaubsdomizil bzw. zusätzlich Vermietungseinkünfte an Feriengäste.

    Mangels größerem wirtschaftlichem Wachstum und Teuerung gibt es keine Wertsteigerungen durch Kaufkraftschwund wie in früheren Zeiten.

    Hoch bleiben jedoch die Unterhalts- und Sanierungskosten, denn üblicherweise handelt es sich um ältere Immobilien.

    • Das zeigt sich auch so an den Hapimag Aktien, wo der heutige Rückkaufspreis (klick) auf dem Niveau des Verkaufspreises von 1970 (!) liegt.

      Während dieser knapp 50 Jahre konnte man selbst durch konservative Anlage des Kapitals sich manchen Urlaub finanzieren…

  8. …..gähn……die wirklich interessante Story hat sich vor 17 Jahren auf den Cayman Islands abgespielt…….und jetzt sind wir bei IP eingeschlafen ?

  9. Nun ja der Artikel im Inside Paradeplatz zementiert einmal mehr sein Image als Promiklaschtante a la Schwaninger einfach für die Finanzbranche – die Liegenschaft ist bereits gefühlte 7 Monate im Homegate..da hat der Herr hässig aber lange gebraucht um kalten Kafi aufzuwärmen…

    • 7 Monate?! Die Erfahrung lehrt: Immobilien, die innerhalb von 3 Monaten nicht weg sind, können nur noch mit einem massiven Abschlag veräussert werden. In einem Markt mit fallenden Preisen mit einem sehr-massiven Abschlag.
      Sieht so aus als ob Bachmann’s Wohnträume zum Albtraum verkommen.

  10. Herr Bachmann kontaktieren sich doch einmal Multimillionär und Dom Perignon Schlürfer Marcel Du Pont. Ihre Villa würde sicher seinem Gusto entsprechen.

    Wo ist MdP eigentlich? In der geschlossenen Abteilung oder einfach abgetaucht oder sogar entschwebt? Neben Luki’s tiefgründigen Recherchen fehlen seine Grossmaul-Kommentare doch schon ein wenig.

    • Habe mich auch gefragt, wo denn MdP sein mag.

      Nur wird MdP eh nicht wissen, was er mit dieser schäbigen kleinen Hundehütte anfangen soll. Zumal sein Hund kaum in eine derart beengende kleine Hütte einziehen möchte …

    • Hallo Debie, Hallo Gonzo der Grosse
      Lieb von Euch dass ihr mich sucht und nachgefragt habt. Ich weile zurzeit in den Ferien im günstigsten Hotel von Zürich. Schöne Seesicht und nettes Personal.
      Der Doktor hatte mir vor einiger Zeit folgendes Zittat geschrieben:
      Burghölzli macht die Tore auf; der Marcel kommt im Dauerlauf, will sich eine Zelle mieten, weil bei Ihm die Vöglein piepen.
      In diesem Sinne bis Bald und Liebe Grüsse
      Marcel alias MdP

    • @Gonzo der Grosse, @Debbie R. Mötteli: Habe ich Ihnen doch schon zum xten Mal geschrieben: Der MdP hat in seiner Waschküche in Regensdorf immer noch keinen WiFi-Empfang!

    • Wenn die EU ins Wanken kommt und Deutschland immer unsicherer und sozialistischer wird, könnten für die Schweiz wieder mal goldene Zeiten kommen.

    • @Wolf: Träumen Sie weiter. Im Moment sieht es eher so aus als ob die Eurozone reformiert wird und Investoren im Euro eine Alternative zum Franken und Dollar sehen. Chinesische und japanische Investoren fangen an, US-Staatsanleihen abzustossen und dafür europ. Staatsanleihen und Unternehmen zu kaufen. Frankfurt und Luxemburg boomen und haben bereits ein höheres BIP/Kopf als Zürich und Genf. In ein paar Jahren werden diese Städte Zürich und Genf als grösste Finanzzentren in Kontinentaleuropa abgelöst haben. Der Finanzplatz Schweiz wird nur immer weiter ausbluten und die Produktivität weiter sinken. Ohne Bankgeheimnis hat man scheints kein Verkaufsargument mehr. Früher musste man als Schweizer nur einen KV-Abschluss abmachen und die Hand aufhalten, weil es genügend ausl. Investoren gab, die einem das Geld nachgeworfen haben. Die Auslandsverschuldung der Schweiz beträgt satte 260% des BIP (in Griechenland sinds 250%). Die Verschuldung der Privathaushalte beträgt 130% des BIP (Griechenland 60%). Der ganze Schweizer „Wohlstand“ ist vor allem mit Schulden aus dem Ausland finanziert. In den Schweizer Propaganda-Medien wird natürlich das Narrativ des fleissigen, gut ausbildeten, innovativen Bünzlis aufrechterhalten, der seinen Wohlstand seiner gottgebenen Überlegenheit verdankt, dabei ist die Gesamtverschuldung (Staat, Unternehmen & Haushalte) im Verhältnis zum BIP in der Schweiz höher als in Griechenland. Mir wird es eine Freude sein zu beobachten, wie in den nächsten Jahren Hunderte Milliarden an Kapital aus diesem Land abgezogen werden und die Eidgenossen langsam auf den Boden der Realität landen werden. Der Ökonom bezeichnet sowas als Deleveraging. Alleine die sich anbahnende Immobilienkrise wird über 1000 Mrd Franken an Vermögen vernichten. Da helfen selbst die Devisenreserven der SNB aus um diesen Verlust zu kompensieren. Den finalen Todesstoss werden sich die Stimmbürger vermutlich in der kommenden Berenzungsinitiative selbst geben. Aber wenns hart auf hart kommt, kann man sich als Eidgenosse ja noch immer ins Reduit zurückziehen…

    • @Urdeutscher
      Sehe das ähnlich, aber das wird den grossen Vorteil haben, das der Wechselkurs zu Euro weiter ansteigt und da hat es noch sehr viel Luft nach oben. Es freut sich die Realindustrie, die noch immer 80% zum BIP beiträgt und jene Bürger die im Ausland einkaufen, werden das wieder in der Schweiz tun. Das es die Banken nicht so freut ist klar, sie machen ja schon jetzt Stimmung gegen einen schwächeren Franken über die Schreibknechtmedien.

    • An@Urdeutscher
      Dem meisten pflichte ich bei, jedoch nicht dem wohlplatzierten Märli, das die Schweiz den Wohlstand den Banken verdankt.

    • @Urdeutscher: Gehe zwar mit Ihnen einig, dass die CH-Staatspropaganda in der Schweiz dem Volk sehr viel Sand in die Augen streut und dass oft im Mainstream (Presse, „Wissenschaft“ etc.) kolportierte Stereotypen bezüglich Wirtschaftskraft und Gesundheit einer Wirtschaft bzw. – im Quervergleich – von Wirtschaften nicht den nakten Zahlen entsprechen. – Ich denke allerdings, dass Ihre Verschuldungszahlen auf einer Bruttobetrachtung beruhen und dass bei einer Nettobetrachtung, welche auch die Verbindlichkeiten des Auslands gegenüber der Schweiz einbezöge, der Saldo „positiv“ ausfallen würde (d.h. Nettoguthaben im Ausland). Das Auslandsvermögen der Schweiz betrug im 2016: ca. 4’260’000’000’000, also ein Vielfaches des BIP (ca. 700 Mia).

    • Urdeutscher: wo Sie Recht haben, haben Sie Recht. Das böse Erwachen kommt erst noch. Das gebündelte Pensionskassenvermögen dürfte über kurz oder lang enteignet werden. Vorbereitungen laufen, siehe Bersets feuchte Träume für eine Einschränkung der Bezüge für Liegenschaftenkauf, Senkung des Umwandlungssatzes usw usf. Und der mit dem Reduit ging während des 2 WK so: die Gutbetuchten seilten sich ab, den Pöbel liess man hängen. Würde heute nicht anders sein. Was mich an dem was war, ist und noch kommt:’die Schweiz wird seit jeher Bürgerlich regiert. Somit sind am Niedergang der Schweiz mal nicht die Linken schuld. Obwohl, Blochers Helferchen werden diese Tatsache wie immer auch verdreht wiedergeben. HESS Erich, Eiferer gegen Sozhilfebezüger, wird von Köppel oder Glarner sicher wieder mit Schlagworten gefüttert und darf dann seinen Unsinn jedem Blickreporter ins Mikro schwafeln.

  11. Wie krass ist denn dass Zitat Beginn: auf Firmenkosten einen Heli gekauft zu haben wie die „Bilanz“ damals in einer grossen Reportage berichtete.
    Fast wäre ein Jet dazugekommen. Laut dem Managermagazin sei der Kaufvertrag bereits unterzeichnet gewesen. Zitat Ende.

    Taschenspieler und im Hirn Bänklergrössenwa(h)n- voll auf dicke Hose machen…..

    Faule Pflaumen fallen früher oder später immer vom Baum.

    Das Einzig vervorzuhebende an diesem Artikel ist, dass dieser einmal mehr aufzeigt, was IP so alles den ganzen lieben Tag lang so alles auf dem berümt berüchtigten Radar hat.

  12. so what?
    Gibt es ggf. eine Kooperation dieser Seite mit Homegate? Falls nicht würde ich mal drüber nachdenken.. dann lohnt sich das Verspritzen von , Gerüchten, Schmutz, Neid und Niedertracht ggf. auch mal finanziell..

    Ich kauf die Bude! Meine Hunde brauchen einfach mehr Auslauf…

  13. „Bachmann war bis 2001 Spitzenmann der Zürcher Vontobel, dann flog er.“

    Ab 2001 war Eugen Brenner Spitzenmann der Zürcher Vontobel bis 2006, dann ….

  14. Ja, das sind die richtigen Helden unserer Zeit: Die, die 250 Mio fremdes Geld verbrennen und dann mit Dutzenden Millionen verduften.

  15. Derzeit schlechte Aussichten für den Verkauf einer solchen Liegenschaft. Und aufteilen in kleinere Einheiten ist vermutlich viel zu teuer und rechnet sich nicht.

  16. Ich möchte von Lukas Hässig endlich wissen, was er gegen Vontobel hat, wärmt er doch sehr „antike“ Geschichten immer und immer wieder auf; wie mir scheint, um der „heutigen“ Vontobel zu schaden oder sie zumindestens zu diskreditieren. H.P. Bachmann, übrigens ein flotter Kerl und äusserst hilfsbereit, ist für sein Vergehen zur Rechenschaft gezogen und freigesprochen worden; also was soll das, Herr Hässig? Brauchen sie ärztliche Hilfe oder Medikamente?

    • Liebe Suzanna, die einzige, die hier (blutdrucksenkende) Medikamente benötigt, bist wohl Du. Und jetzt darfst Du Dich wieder abregen und den Haushalt besorgen.

    • Die ‚heutige, Vontobel wird von einem CEO geleitet, der bereits zu Zeiten des Herrn Bachmann an Bord war, meine Liebe. Neue Homepage, alter Mindset. Eine klassische Mogelpackung.

    • Frau Sermeter; ich sehe den Bericht von Herrn Hässig nicht als „Angriff“ auf die Bank Vontobel, im gesamten Kontext (bei Beachtung der blau markierten weiterführenden Infos) eher als interessante Ergänzung wie es, auch im Leben von „Bankgewaltigen“, und seien sie „emeritiert“, immer wieder zugehen kann. Die von Hybris befallenen „erreichen“ immer wieder den Boden, auch wenn es Jahre geht. Freundl. Gruss

    • Sermeter, es geht hier um HP Bachmann und um seine Zeit bei Vontobel, mehr nicht. Lesen ist halt in Zeiten kalter Temperaturen Glücksache. LH soll am Ball bleiben und recherchieren dann wird er weitere aktuelle Schwachstellen bei HP bachmann finden!

  17. An diesen Typen erinnere ich mich gut. Der war auch für das IPO-Debakel Think Tools verantwortlich. Hat ein riesiges Luftschloss aufgeblasen, kräftig kassiert. Die Doofen waren dann die Kleinanleger. Hatte nur in den besten Kreisen verkehrt. Richtige Banking-Horror-Show vom Feinsten.

    • An Think Tools erinnere ich mich auch. Ein Boss dort sagte in einem Interview anfangs der 2000er Jahhre, er habe einen Tagesansatz von 15’000.-. Solche Seifenblasen-IPOs bringen natürlich Geld wie Heu und solcherlei Seifenblasen resp. volkswirtschaftliche Eiterbeulen gab es damals zu Hauf. Die brachen dann wenige Jahre später alle auf resp. zusammen, der Herr Bachmann kassierte aber prächtig. Krank und pervers kann man dazu nur noch sagen.

    • Haha, die Kleinanleger sind immer die Doofen. Vorallem wenn sie aus purer Gier Sachen kaufen, die sie nicht verstehen. Think Tools hatte niemand verstanden. Herrlich, das waren noch Zeiten – wobei, heutzutage, mit dem ganzen Digi, Krypto und AI Rummel kommt mir das ganz ähnlich vor.

  18. Vielleicht legt der clevere EX-BANKER den irgendwann erzielte Verkaufs-Erlös in Bitcoins an, falls es diese dann noch gibt.

    Viel Glück beim Warten. Die lokalen Immo-Heinis sind massiv eingedeckt mit überteuerten Protz-Objekten. Nur Käufer sind dünn gesät bzw. gar nicht mehr auszumachen.

    Und ausserdem: Wer 15 Mio. ausgeben will baut eher selber?

  19. Wenn das Grundstück einst sFr 3,0 Mio. und das Gebäude sFr 5,0 Mio. gekostet hat, müßte sich bei gleich bleibendem Wert des nun 17 Jahre alten Gebäudes der Grundstückspreis in dieser Zeit verdreifacht haben?

    Es spricht zudem nicht für das Geschick des Hausherrn als Banquier, die Chancen der Jahre 2003, 2009, etc. offensichtlich ungenutzt verstreichen zu lassen…

  20. Von 2009 bis heute konnte man mit einem Indexfonds auf den amerikanischen Nasdaq – Index sein Kapital verfünffachen:

    https://www.finanzen.net/etf/ishares_nasdaq-100_r_ucits_etf_de

    Noch höhere Renditen ergaben sich durch Investition in Einzelwerte des Nasdaq – Index.

    Totes Kapital in Immobilien stört da nur, außerdem ist der Unterhalt exorbitant.

    Mananche exklusive Objekte haben sogar eine negative Wertentwicklung:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Gymnich

    2012: EUR 3,0 Mio.

    http://www.spiegel.de/panorama/kelly-family-schloss-gymnich-fuer-drei-millionen-euro-versteigert-a-842283.html

    1998: DM 13,1 Mio.

    http://binkyskellypage.de/artikel/kellyartikel_bz_980618.html

    1987: DM 28,0 Mio.

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13525102.html

    Siehe auch die für EUR 2,0 Mio. inserierte Villa von Dr. Thomas Middelhoff mit Wertgutachten über EUR 3,4 Mio.:

    http://www.nw.de/lokal/bielefeld/senne/21950475_So-viel-kostet-jetzt-die-Middelhoff-Villa-die-wieder-zum-Verkauf-steht.html

    https://www.von-poll.de/de/expose/bielefeld/the-one-in-owl-wir-stellen-vor-luxusimmobilie-in-bielefeld-15600420649

  21. Mit viel Neid sei zugegeben: Coole Loge. Verstehe aber, dass auch eine solche Riesenhütte mit vier Geschossen (HPB wird dieses Jahr 60, Treppen…) irgendwann mal den Bling-Bling-Appeal verliert… tröstlich.

  22. Na ja. Bachmann dürfte mittlerweile auch schon weit im Rentenalter angekommen sein. Da wird so ein überdimensionierter, unheimeliger, kalter Stein- und Glas-Showroom eher lästig. – Mal im Ernst: Welcher Depp kauft heute noch sowas?

  23. Lustig! You-Bank! Tönt glatt nach einem Fintech Baujahr 2018. Vielleicht war Hampi einfach seiner Zeit voraus.

    • Ja, und Wertlose IPOs in den 90er Jahren sind die ICOs der heutigen Zeit. Man brauchte dafür nur 20 Jahre zu warten und einen Buchstaben auszuwechseln.

      Die Dummheit und Geldgier der Menschheit ist unbegrenzt.

  24. Also fassen wir zusammen: jemand war bis vor 17 Jahren (!) bei Vontobel und verkauft nun sein privates Haus.

    Januarloch im Quadrat bei IP?

    • Vielleicht ein stiller Wink, daß langjährige der schweizer Immobilienboom eben demnächst vorbei ist, wenn ein Profi heute verkauft.

      Zudem für das Doppelte des eigenen Einstands.

    • Wenn wenig/nichts zu berichten ist, gehört halt mal auch Glanz und Gloria dazu. Verständlicherweise „muss“ LP ja jeden Tag News bringen, ansonsten wird das Medium nicht mehr täglich gelesen. Dass manchmal die Artikel gezwungenermassen weniger Relevanz haben, versteht sich von selbst. Jeden Tag einen Skandal aufdecken, ist halt (zum Glück für den Finazplatz) nicht möglich. Allen Unkenrufen zum Trotz: Insideparadeplatz ist und bleibt ein beachtetes Medium (auch der Blick bringt nicht jeden Tag heisse News, wird trotzdem von allen aber auch „verschämt“ täglich gelesen).

    • Toni aber gelesen hast du die News ja doch. Langeweile oder zu wenig Arbeitsauslastung?