Mörder des Star-Anwalts war bei Nationalbank

Banker mit Wahnsinns-Tat: Seit 2009 Prokurist am Zürcher SNB-Sitz – Zuständig für Risk-Kontrolle von 800 Milliarden-Bilanz.

Das Drama von Rünenberg in Baselland erreicht die Zürcher Börsenstrasse. Der Täter, der den bekannten Anwalt und Medienmann Martin Wagner am Sonntag kaltblütig erschossen hatte, war ein Risk-Manager der Nationalbank.

Dies bestätigte gestern Abend eine Sprecherin der SNB. Mehr wollte sie nicht sagen, aus Rücksicht auf die Opfer. Die Gedanken seien bei den Angehörigen.

Der Täter heisst Martin G. Der 39jährige Familienvater lebte wie Wagner im 800-Seelen-Dorf im Halbkanton Baselland. Am Sonntag Morgen verfolgte er laut Blick seine Frau, die vor ihm zu Wagners Villa geflüchtet sei.

Dort streckte G. zunächst den 57jährigen Wagner nieder, dann erschoss er sich selbst. Die Polizei betont, dass hinter der Tat private Gründe stünden. Das ganze Dorf trifft sich heute Abend zu einer Gedenkversammlung.

Bei der Nationalbank war Martin G. ein Risk-Manager. Er gehörte zu einem Team von rund 15 Spezialisten, die sich um die riesigen Positionen in der Bilanz der SNB kümmern.

Die SNB sitzt wegen ihres historischen Rettungskurses inzwischen auf über 800 Milliarden, gehalten in Euro, Dollar, Yen, Staatspapieren, Aktien, Gold.

Ein kleiner Fehler bei der Risiko-Einschätzung, ein minimes Zucken der Märkte, so wie jetzt gerade seit 2 Tagen, und schon schlagen die Zahlen aus.

Und wie. Nach oben um 50 Milliarden, so wie im 2017. Nach unten um 50 Milliarden, so wie im 2015.

Es braucht besonnene, analytische, rationale Könner, um ein solch gigantisches Risiko richtig einzuschätzen und zu kontrollieren.

Martin G. galt als Eigenbrötler in der SNB. „Er war ein komischer Typ“, sagt ein Gesprächspartner.

Man sah sich in der Kantine der SNB, die von den Angestellten aufgrund ihres guten Essens „Personalrestaurant“ genannt wird.

Im 2. Stock des SNB-Hauptsitzes an der Börsenstrasse 15 in Zürich sei G. mit seinen Kollegen vom Risk-Team aufgekreuzt und hätte eher still sein Essen eingenommen.

Wer ihn aus der Reserve locken wollte, stiess auf Schweigen. „Man merkte schnell, dass er kein Typ für blöde Sprüche war.“

Ein Freund aus dem Dorf Rünenberg sagte gegenüber dem „Blick„, G. sei „ein liebevoller und geduldiger Vater“ gewesen.

Martin G. hinterliess wenig öffentliche Spuren. Im Internet findet man einen Auftritt von Mai 2009 im Rahmen eines Anlasses mit vielen Notenbankern in Berlin.

Dort war G. ein Diskussionsteilnehmer nach einem Referat, bei dem es um „Liquidity Risk Stress-Testing Framework with Interaction between Market and Credit risks“ ging.

Hohe Schule, viel Spezialwissen, Hardcore-Banking: So der Eindruck aufgrund des Themas. Martin G. war offenbar ein Kenner der Materie, einer, der tiefes Wissen rund um die Risiken hatte.

Sonst hätte er nicht im Namen der SNB an einer grossen Tagung in Berlin teilnehmen können – und schon gar nicht im Frühling 2009, als die Märkte gerade den Tiefpunkt nach der schweren Finanzkrise durchschritten hatten und die UBS am Schweizer Staatszipfel hing.

Martin G. blieb Prokurist – all die Jahre ab 2009, als er mit Unterschrift für die SNB ins Handelsregister eingetragen worden war bis zur Erschiessung von Wagner und sich selbst am Sonntag.

Die SNB steht im Kontakt mit den Angehörigen ihres Ex-Risk-Managers. Eine Frage ist, wie dessen Ableben kommuniziert wird. Ob eine Todesanzeige im Namen der Notenbank erscheint, ist noch offen.

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71 Kommentare zu “Mörder des Star-Anwalts war bei Nationalbank

  1. Die meisten männlichen Schweizer lernen das töten eines Gegners mit verschiedenen Waffen in der Armee. Wochenweise wird das töten perfektioniert, auf Menschen ähnliche Silhoutten, mit Pistolen oder Gewehre. Dann kommt ein Staranwalt und macht dein Leben zunichte und du sollst ruhig zuschauen. Ich heisse die Tat nicht gut, kann aber ein gewisses Verständnis aufbringen. RIP

  2. Ich staune nur über die Berichterstattung unserer Medien. Martin war ein freundlicher, humorvoller und lieber Mensch. Er war zutiefst verletzt und hat leider den falschen Weg gewählt.

    • Sie haben aber schon bemerkt, dass der „freundliche, humorvolle und liebe Mensch“ brutal einen Mitmenschen ermordet hat?

    • Die ganze Berichterstattung zu diesem Fall entbehrt jeder Grundlage und sachlichem Verhalt. Zudem ist dieser Beitrag absolut geschmacklos und ohne Würde.

  3. Solche Leute stellt die SNB ein! Unfassbar, dass da Leute sitzen bei der SNB, welche andere Leute umbringen. Da ist echt was los bei der SNB.
    Fraglich ist auch überhaupt, weshalb der Basler Rechtsanwalt, der bestimmt 1-2 Mio CHF p.a. verdient hat, sich vom Nachbarn die Ehefrau als Gratis-Köchin ausgeliehen hat und nicht bereit war 50-60’000 CHF für eine Schweizer Köchin bezahlen wollte. Ich stelle mir auch die Frage, nach welchen Kriterien die SNB neue Mitarbeiter einstellt.

  4. hässig, sie sind ganz einfach ein niveauloser trottel, der früher vielleicht noch interessante artikel über die bankenwelt geschrieben hat. dieser artikel ist nicht nur absolut mies recherchiert (wie das üblich der fall ist), sondern ganz einfach verwerflich! wenn sie nur einen funken anstand haben, löschen sie pamphlet sofort!

  5. Nur weil jemand anders ist als man selbst oder weil man sich beruflich mit einer „trockenen“ Materie befasst, sprich Riskmanagement, Controlling o.ä. ist man nicht gleichzeitig deformiert. „Komische Eigenbrötler“ gibts überall. Tragisch für alle Beteiligten – insbesondere für die Kinder.

  6. Haben Sie eigentlich eine Ahnung von was bzw. wem Sie schreiben? Nein! Nein haben Sie nicht! Weil wenn sie eine Ahnung hätten würden Sie wissen, dass Martin G. ein Typ für blöde Sprüche war, außerdem ein super Freund und Familienvater.
    Wenn man keine Ahnung hat dann sollte man auch besser die Klappe halten!
    Das was Sie hier schreiben ist wirklich respektlos, gegenüber Martin G. und alle die, die ihm nahe standen.
    Er hat ein grosser Fehler gemacht, aber das was sie hier schreiben macht es nicht rückgängig und bestimmt auch nicht besser.
    Ich werde Ihre Seite bestimmt nicht mehr lesen, und so wie ich, auch viele andere, die diesen Artikel einfach ungeeignet finden.

    • Wir können Sie nur einen Mörder hier als Heiligen darstellen? Anstelle hier herumzustänkern sollten Sie vielleicht mal über sich selber und ihre Einstellung nachdenken und mal in den Spiegel schauen.

    • ….und Sie sind ein Inhaber eines grösseren KMUs? ein richtiger Leadertyp nehme ich mal, ein echter Alleswisser!!

      Haben Sie Martin gekannt? Ich habe ihn sehr gut gekannt und auch sehr geschätzt. Martin war ein freundlicher, humorvoller und lieber Familienvater.

      Was er gemacht hat ist durchaus tragisch und uverzeihilich. aber gleichzeitig auch sehr traurig. Traurig vor allem, weil man ihm nicht mehr weiterhelfen konnte und die Verzweiflung (die Schattenseite des Lebens) ihn auf kümmerlicher Art und Weise überwältigt und völlig aus der Bahn geworfen hat. Es kann vor Nacht gleich anders werden, als es am früheren Morgen war!!

      Eine bis dahin glückliche Familie wird duch die Hölle gehen müssen und ich wünsche mir vom ganzen Herzen, dass diese Frau die Hoffnung nie aufgeben wird und die Liebe zu Ihren Kindern ihr dabei helfen kann, denn im Garten der Zeit wächst die Blume des Trostes.

      Sie (Inhaber eines KMU’s) sind ein Trottel und ein armer Kerl….mit einer miserabelen Einstellung!!

  7. Der Bericht ist daneben und pietätlos. Was das introvertiert sein betrifft, so ist natürlich in der Welt der vielen, manchmal auch von Kokain getriebenen Dampfplauderi und Holschwätzer in der Bankbranche jeder Normalo schwerstens introvertiert, ja geradezu autistisch. Zum Glück gibt es da noch ein paar Introvertierte.

  8. Der Artikel und die Verbindung zumRisk der SNB ist aber schon etwas an den Haaren herbeigezogen..
    Etwas sachlicher dürfte es schon sein …

  9. Echt jetzt? Was soll das nun wieder Herr Hässig? Bleiben Sie doch bitte bei Ihrer Kernkompetenz….das ist Boulevard Journalismus und gehört in den Blick oder 20Min.

    • Die Kernkompetenz der Startzeit ist schon länger im Sinkflug, mit dem Artikel befindet sich Herr Hässig allerdings unter der Meereshöhe.

    • Es gibt Situationen, die man nicht weiter kommentieren sollte. Alles andere ist halbdimensional

  10. Als Risk Manager musste er Risiken kontrollieren. Dass er über sein Privatleben die Kontrolle verlor muss für ihn schwierig gewesen sein. Stelle ich mir vor. Beileid an alle Betroffenen.

  11. Von top Riskmanagern erwarte ich, dass sie Eigenbrödler, sprich introvertiert, sind. Schliesslich sind sie keine Verkäufer. Sondern müssen viel nachdenken und abwägen.

    • Angesichts des meist unterirdisch dummen Angebergeschwätzes der meisten Banker, wird jeder normale Mensch zum Eigenbrötler.

  12. Noch heute Morgen habe ich den guten Dalio gelesen, und zwar: wieso ist es wichtig Fehlern zu begangen?

    „Create a culture in which it is okay to make mistakes and unacceptable not to learn from them! Ray Dalio

    Was hat jetzt das mit diesen schrecklichen ( eigentlich wollte ich nicht glauben, wenn ich gelesen habe…) Ereignis zu tun ? Tja, vieles: wer viele Fehlern schon gemacht hat und auch ab- und zu blod Lacht oder irrsinnige Witze erzählt, macht offensichtlich viele Fehler, aber er wächst dadurch, da immer wieder Gesellschaftlich und Wirtschaftlich immer wieder bestraft worden ist! Und somit wird stärker und seltenweise wird in so eine tragische Art und Weise enden… meine Grossmutter hat immer behauptet: sei vorsichtig, bei der Leute, die immer so seriös wirken, nie lachen und keine blöde Wort sagen…
    Somit habe heute schon zwei gravierende Fehler gemacht: ersten zu lesen diesen Blog, zweitesn sogar zu kommentieren… der dritte überlasse ich an deutsche Kollegen…
    Alles in allem, es ist klar, dass bei so gigantische Summe so wenige als Mögliche Fehler machen muss, aber irgendwie muss man mit privaten Leben, social networks oder sonst kompensieren… sonst endet man wie bei diesen Fall ( und in dr Schweiz eigentlich nicht isoliert…) und bei der erste Angelegenheit man überschiesst mit tragische folgen. Meine herzliche beileid an die Familien.

  13. Schluss mit den pietätlosen Kommentaren. unser Mitgefühl gilt allen Abgehörigen.
    Man sollte das Thema hier nicht in dieser Art darstellen. was genau passiert ist und warum, wird sich erst im Laufe der Zeit klären lassen.

  14. Die Tat ist so illegal wie das unendliche Geldschöpfen aus dem Nichts.
    Nach wie vor hat der/die Schweizer BürgerIN Null und nichts von der aufgeblähten Bilanz. Viele Familien können nicht mal die ausufernden Krankenkassenprämien bezahlen.

    • Die SNB schöpft kein Geld aus dem Nichts. Es handelt sich um reale Ersparnisse von Schweizern gegenüber dem Ausland. Diese werden treuhänderisch von der SNB gehalten. Das ist etwas ganz anderes als QE und wieder etwas ganz anderes als Rettungsaktionen für Banken sowie für Staatsschulden.

  15. “Die SNB sitzt wegen ihres historischen Rettungskurses inzwischen auf gegen 800 Milliarden, gehalten in Euro, Dollar, Yen, Staatspapieren, Aktien, Gold.”

    Die SNB hat gar nichts gerettet, im Gegenteil – sie hat den Franken auf’s gleiche Niveau wie all die anderen, QE infiszierten “loser currencies” hinuntergepuscht, und sitzt deshalb auf so viel assets, weil das nur durch den Verkauft von frischgedruckten und zunehmend wertloseren Fränkli geht. Die darausfolgende Inflation wird auch noch die Schweiz heimsuchen.

    • Die Inflation hat die Schweiz schon längst heimgesucht. Ein Blick in Homegate genügt, um dies zu bestätigen. In den USA beträgt ein Mediangehalt etwa 45.000 USD und der Medianpreis für ein EFH etwa 250.000 USD, also das 5fache. In der Schweiz beträgt ein Mediangehalt 75.000 CHF und der Medianpreis für ein EFH etwa 1 Mio, also das 13fache. Bei der Berechnung der Inflationsrate werden aber die Immopreise nicht berücksichtigt, allenfalls die Mieten. Deshalb kann die SNB weiter das Märchen von der Deflation propagieren und damit ihre Negativzinsen verlangen und ausl. Assets kaufen. Typische Währungsmanipulation. Mal schauen, ob der Donald sich das weiter gefallen lässt.

    • @ Urdeutscher:

      Die Spanier insgesamt sind trotz Immobilienboom von 1995 bis 2007 mittelfristig nicht wohlhabender geworden, ähnlich jenen Deutschen, die einst in Ostimmobilien investierten.

      Reich wurde nur jene, die den Goldgräbern die Schaufeln verkauften.

      Einzelnen Erfolgsgeschichten und singulären neu erworbenen großen Vermögen steht eine Vielzahl auf Jahrzehnte Ruinierter gegenüber.

      Demnächst wahrscheinlich auch so in der Schweiz.

      Speziell, wenn sich die bisherige Nettozuwanderung in eine Nettoabwanderung verwandelt mit entsprechenden Leerständen.

      Bei einer Vermögensgüterpreisinflation beißen den letzten eben die Hunde – wie immer eigentlich:

      http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41406422.html

      http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13519072.html

      http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-26270973.html

      http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/eva-herman-insolvenz-pleite-durch-bauherren-modelle-a-861385.html

    • Quatsch mit Sauce!

      Wir haben keine Inflation. Im Übrigen kann die SNB genauso Geld vernichten, wie sie es herstellt/druckt.

      Dem Urdeutschen ist offensichtlich nicht bewusst, wie klein die CH ist und dass nur rund 1/3 des Landes bewohnbar ist. Ein Vergleich zwischen CH und den USA, welche um ein x-Faches grösser ist als die CH, ist nicht nur unseriös, sondern geradezu grotesk.

    • @ Ex Banker

      Ihre Argumente sind genau dieselben, die während der japanischen Immobilienpreisblase bis 1989 vorgebracht wurden:

      http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13499789.html

      Seither bis zu 70% Preisrückgang:

      https://www.intmath.com/money-math/img/house-prices-japan.png

      Die schweizer Immobilienpreise hängen m. E. an der weiteren Zuwanderung: die aktuelle Immobilienblase wird platzen, wenn sich der Wanderungssaldo dreht, d. h. insgesamt Personen abwandern:

      http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13500439.html

  16. Typisch Banken! man macht es sich einfach! der Täter wird diskreditiert! Ich Denke nicht das Kampagne tat OK ist. Doch dieses Sicherstellen einer wunderbaren schönen Welt ist seit dem ZKB Tessiner-Platz Mode. Auch der ist nicht einfach so Amok gelaufen. Meistens sind die Sachverhalte komplexer und weiten sich in Abgründen persönlicher Schicksale nieder. Hauptsache man hat eine schönes Image und Care Teams welche sich „NACH“ der Tat mit dem Image Kampagne auseinandersetzen, statt sich professionell um Prävention zu kümmern. Schaut euch doch mal die Banker und Backoffice Leute die in den letzten Jahren hinter solchen Taten standen. Und dazu gehören auch die Suizide von denn man nicht spricht. Der Umgang mit „Menschen“ in der Bankwelt ist sehr hart geworden. Oft hätte ein ehrliches Gespräch und Aufmerksamkeit von Vorgesetzten und Mitarbeitern viele Taten und Schicksale der Opfer, Täter und allen Familien verhindern können. Menschen sind keine Roboter und das lesen statistische Mitarbeiteranalysen macht noch keinen guten Chef, HR, Mitarbeiter und Freund.

  17. Diese Darstellung Zitat Beginn; „Martin G. galt als Eigenbrötler in der SNB. „Er war ein komischer Typ“, sagt ein Gesprächspartner“ Zitat Ende, erachte ich als äußerst problematisch!

  18. Sehr geehrter Herr Hässig

    Ich finde es pietätslos einen Menschen, der nicht mehr lebt, auf diese Art und in dieser Verknüpfung 5 Tage nach diesem tragischen Vorfall Vorfall auf dieser Plattform so an den Pranger zu stellen.

    Zudem ist die Untersuchung noch nicht abgeschlossen und Sie nehmen hier Wertungen vor, die auch posthum persönlichkeitsverletzend sind.

    Und schliesslich nehmen Sie diesen tragischen Vorfall in meiner Wahrnehmung zum Anlass, um damit eine Verknüpfung mit dem Controlling der SNB herzustellen.

    Sehr geehrter Herr Hässig, hier haben Sie eine rote Linie überschritten.

    Wenn Sie nur einen Hauch an das gedacht hätten, was die Angehörigen in einer solchen Situation durchmachen, hätten auch Sie von einer solchen Berichterstattung aus ethischen Gründen Abstand nehmen müssen.

    Bitte denken Sie in einer ruhigen Minute darüber nach.

    Freundliche Grüsse
    F.H.

    • @ F.H.: Einfach so tun, als wäre nichts passiert. Verdrängen, nicht darüber reden. Über das Tabuthema Tod möglichst kein Wort verlieren. Ist das, was Sie unter Pietät verstehen?

    • Absolut richtig Herr F.H.! Auch hier zeigt LH das wahre Gesicht – und wo möglich was für ein schräges Potential in ihm ist….zumal LH mit Wagner in Sachen CS ja einige Male um feilschen der Wörter zu tun hatte – um so pietätsloser!

    • Also dieser Mensch, für den Sie hier „Pietät“ reklamieren, hat immerhin einen anderen Menschen aus nichtigem Grund kaltblütig ermordet.
      Nur um die Perspektive zu wahren…

    • Die Krankheit unserer heutigen Städte und Siedlungen
      ist das traurige Resultat unseres Versagens,
      menschliche Grundbedürfnisse
      über wirtschaftliche und industrielle Forderungen zu stellen.

      Walter Gropius
      * 18. Mai 1883 † 5. Juli 1969

  19. Hallo Inside Paradeplatz,
    Ihr werbt hier auch für Hawking/ Hawcode – ist so was nicht unwürdig für eine Plattform wie Eure, die ja Seriösitat und Ethik immerzu hervorhebt, insofern auch ein Stück weit weitergehenden Glaubwürdigkeits-Ansprüchen genügen sollte? Einerseits Leute anprangern und andererseits solchen Sachen eine breite Plattform zu bieten schliesst sich doch eigentlich aus???

  20. Die Mehrheit der älteren Riscmanager (Bank und Versicherung) kommt mit den sehr grossen Veränderungen ihres Jobanforderungsprofils nicht klar und sind hoffnungslos überfordert.

  21. Die ganze Sache kennt ausnahmslos nur Verlierer.
    Ich war einmal während dem Studium eine Weile mit einer (ungerechtfertigt) eifersüchtigen Frau zusammen. Es gibt glaube ich keinen schlimmeren Charakterzug.

    • @Inhaber grösseres KMU. Eine extrem traurige Sache. Trifft es echt zu, dass im vorliegenden Todesfall die Frau eifersüchtig war, und nicht jemand anderer? Martin G. war in seinem Gebiet offensichtlich ein absoluter Profi. Laut Aussagen von Herrn L. Hässig wird er als Eigenbrötler bezeichnet. Frage? Wann ist jemand ein Eigenbrötler? Haben die Arbeitskollegen das auch so wahr genommen? Das ist eine sehr ernste Sache. Hatte die Personalabteilung der SNB auch Kenntnis davon? Für für mich sind hier mehr als eine Frage offen.

    • Doch: narzisstische Frauen

      Ab einem gewissen Grad ist Narzismus nicht mehr therapierbar!

    • Persönlichkeitsgestörte Menschen sind ein Grundübel der Alltags. Unzählige Firmen, Teams, Ehen und Kindheiten wurden durch sie zerstört oder ernsthaft in Mitleidenschaft gezogen. Man sollte jedem beibringen, wie man diese Psychopathen, Narzissten und Borderliner erkennt und meidet.

  22. wenn man schon sagt wo er wohnt und wo er arbeitet braucht man seinen Namen nicht mehr zu anonymisieren. Steht ja im Handelsregister….

    Man findet übrigens immer irgendeinen der irgendeinen komisch oder einen „Eigenbrötler“ findet. Ist auch total irrelevant für diesen Fall.

  23. „Komischer Typ“? – War er also Komiker bei der SNB? Ein ganz lustiger Typ? (Wohl eher „seltsam“ statt „komisch“.)

  24. gehört doch nicht auf diese plattform. da wollen wir uns über wirtschaft austauschen. es reicht, wenn sie andere kanäle mit diesem tragischen fall auflagen ergattern wollen.

    • Solche Kapitalverbrechen sind durchaus von öffentlichem Interesse. Dass der Täter und seine Angehörigen einen besonderen Persönlichkeitsschutz geniessen sollten, ist nicht einzusehen. Da der Täter bei der SNB angestellt war, liegt auch ein Bezug zur Finanzwelt vor. Anfragen beim Arbeitgeber und den Arbeitskollegen des Täters gehören zum recherchierenden Journalismus. Vielen Dank, LH, für Ihre Aufklärungsarbeit.

  25. Absolut belangloser Artikel.
    Nichts desto trotz, lasst dies eine Warnung an alle da draussen sein: unterschätzt nie die Risk Manager!

    • Max; ich finde den Artikel von LH absolut nicht belanglos. Nachdem sich vor allem der Blick mehrmals ausführlich über den ermordeten Rechtsanwalt Martin Wagner äusserte (übrigens ein gutes Psychogramm über ihn ist im Internetportal „Onlinereports“ zu lesen) finde ich es interessant, in diesem Forum Hintergründe über den Täter zu vernehmen.

  26. Finanzmensch und Marathonläufer – und da wundern sich einige, dass der Typ ein Eigenbrötler war. Schauen wirs mal von der anderen Seite an: Wagners Gattin verstarb vor ca. 5 Monaten an einer Krankheit, was traurig genug ist aber er konnte offenbar nicht lange warten, bis er eine Affäre mit der Frau des Nachbars begann. Da hält sich mein Mitleid stark in Grenzen. Die Frau hätte sich besser scheiden lassen sollen, wenn der Bankler so ein kranker Typ war. Aber vermutlich wollte sie auf den Lebensstandard nicht verzichten und biss in den sauren Apfel. Blöde Entscheidung aber da kenne ich noch andere Frauen, die genau das tun.

    • @E.K. Männer sind anders, Frauen aber auch. Ein sehr tragisches Ereignis, mit voller Trauer auf beiden Seiten.

    • Aber sonst geht es Ihnen aber noch gut, oder? 1. Stand nirgends dass es bewiesen ist dass die beiden ein Verhätlnis hatten, 2. Wissen Sie nicht wie Herr Wagner mit seiner Frau das Thema angegangen ist, vielleicht war es eine Abmachung dass er sich nicht verkriecht, 3. Was ist für Sie ein guter Abstand zum Tode seiner Frau? 4. Egal was für Antworten Sie mir auf die Fragen vorher geben, so what? Das heisst noch lange nicht dass ich Verständnis für den Mord an einem Menschen habe. Sie sollten mal in sich gehen und überlegen was mit Ihnen falsch läuft.

    • … eigenartig: E.K. weiss offenbar genau Bescheid über Marathonläufer und Finanzmenschen. Nicht nur: er hatte offensichtlich auch Einblick in die Privatsphäre der Beteiligten – kann deshalb auch klare Schuldzuweisungen vornehmen.

    • Marathonläufer und übereifrige Freizeit Sportler sind immer suspekt..Sie überdecken oft eine grössere Persönlichkeitsstörung und können im Extremfall psychophatische Züge annehmen..

    • Entschuldigung aber was seid Ihr bloss für Kriecher und offenbar unbelesene Menschen. Es stand alles in den Basler Medien und wenn Ihr zu faul zum lesen seid, dann kommentiert hier bitte nicht. Leid tun mir die Kinder.

    • Leistungssport, bei welchem man sich selbst grosse Schmerzen zufügt, ist verstecktes selbstverletzendes Verhalten. Ich will nicht wissen, wie viele Borderline-Persönlichkeitsgestörte da draussen sind, sich selbst (und andere) quälen, und wegen innerer Dämonen und flottierenden Angstgefühlen ahnungslose Mitmenschen gefährden, mobben, oder umbringen. Es ist völlig irrelevant, ob die Frau etwas mit dem Anwalt hatte: Für den Täter war die Verlustangst so gross, dass er den (eingebildeten) Nebenbuhler beseitigen musste und sich aus Scham anschliessend selber richtete.

  27. Sorry, private Dramen können Mitarbeiter von JEDER Firma treffen. Bitte mit IP auf unternehmens- und marktrelevanten Themen bleiben. Hier leiden genügend private Seelen ab diesem Drama.

    • Auch hinter Ihren bevorzugten Themen stecken Personen.
      Genau solche Dramen zeigen auf was in gewissen Abteilung absolut falsch läuft. Solche tragischen Ereignisse sind keine Zufälle!

    • @Trudi: gut gemacht, täglich den Moralapostel spielen aber trotzdem gierig alle Artikel durchforsten, Heuchler(in).

    • Trudi vo Geschter, ich empfehle Ihnen irgendwann mal im Heute anzukommen. Das ist doch kein Drama. Ein gehörnter Marathon-Ego, viele von denen sind Eigenbrötler und komische Typen, ist ausgetickt, weil der ach so sympathische Anwalt ein Verhältnis mit der Frau des Täters hatte. So spielt das Leben und in einer Woche denkt kein Mensch mehr darüber nach.