Behring-Konto bei Bank Bär aufgetaucht

Finanzvehikel Moore Park des Jahrhundert-Betrügers hat seit Jahren Beziehung zu Privatbank – Bank hat Konto nicht gemeldet.

Die Julius Bär ist bei fast allen grossen Geldwäscherei-Fällen vorne dabei. Fifa, Petrobras, Venezuela – immer tauchen die Zürcher auf.

Bei Dieter Behring, dem Schweizer Madoff, war Bär lange nicht dabei. Nun aber doch. Behrings Vehikel für den 800-Millionen-Betrug namens Moore Park hat ein Konto bei der Julius Bär.

Dieses ist leer. Saldo null. Doch es war bis vor kurzem offen. Ein Spezialangestellter hinter der Front kümmerte sich um die Verbindung zu Moore Park und Dieter Behring.

Die Bank hält sich bedeckt. „Zu vermuteten oder tatsächlichen Kundenbeziehungen können wir keinen Kommentar geben“, meinte ein Sprecher auf Anfrage.

Die Bär-Bank hatte lange das heisse Moore-Konto nicht der Geldwäscherei-Stelle gemeldet. Dort müssen alle Banken gefährliche Kundenbeziehungen offenlegen.

Die Julius Bär war auch nicht auf einem ersten Kurzurteil des Bundes-Strafgerichts in Bellinzona aufgeführt. Dort stehen die Namen vieler anderer Banken mit Link zum Behring-Krimi.

Aufgeführt sind unzählige Institute, bei denen die Strafbehörden Konten und Wertpapier-Depots gesperrt und Vermögenswerte eingezogen haben.

UBS, CS, Swissquote, Ihag, Corner, Raiffeisen Frauenfeld, Postfinance, aus Deutschland die Deutsche Bank Weil am Rhein, die Bank für Investments und Wertpapiere, die Postbank, die Cortal Consors, aus England die MF Global, Interactive Brokers.

Die Liste ist noch viel länger, es tauchen die Safra Sarasin auf und die UBP mit ihren jeweiligen Ablegern in Monaco, dann die Bank Frick & Co. in Liechtenstein, von dort auch die Centrum Bank, die Liechtensteinische Landesbank, die LGT Bank des Fürsten

Schon damals, im März vor einem Jahr, als das Strafgericht Bellinzona sein Kurzurteil veröffentlichte (die ausführliche Urteilsbegründung steht noch aus und wird in Bälde erwartet), zeigten sich Insider überrascht davon, dass die Julius Bär nicht aufgeführt war.

Ein Gesprächspartner vermutet, dass die Bank Bär über den Kauf der drei UBS-Privatbanken Ferrier Lullin, Banco di Lugano und Ehinger Mitte der Nullerjahre in Berührung mit dem Fall Behring gekommen war.

Sicher ist: Es gibt ein Konto aus dem Behring-Betrugs-Komplex, das bei der Julius Bär aktiv ist und bis heute verschwiegen wurde.

Das überrascht. Offenbar befanden es die Compliance-Chefs der Bank Bär nicht für nötig, öffentlich bekannten Spuren nachzugehen.

So unterliessen sie es auch, den Namen von Raymonde Pousaz auf allfällige Beziehungen und Bezugspunkte zur eigenen Bank zu prüfen.

Dabei handelt es sich bei Raymonde Pousaz um eine schillernde Figur im ganzen Komplex, bei dem unzählige Schweizer Anleger ihr Erspartes verloren haben.

Pousaz ist die Witwe des Behring-Bankers. Als Behring und seine Moore Park im 2004 unter Getöse zusammenkrachten, wurde Pousaz Begünstigte der Briefkastenfirma Plenshaw auf den British Vergin Islands, ein Offshore-Paradies.

Landete dort ein Teil des Behring-Schatzes? Pousaz, die in den USA lebt, was für Schweizer Banken ein zusätzliches Problem darstellt, wollte sich nicht äussern.

Auch nicht zu auffälligen Geldtransfers im Sommer 2013. Damals verschob Pousaz Beträge von 10 bis 15 Millionen Franken von Zypern nach Genf auf verschiedene Bankkonten.

Die Millionen lagen auf Sitzgesellschaften; Konstrukten, die auf den Namen Novotech Invstments Ltd. lauteten.

Das Geld gelangte sodann via die Cyprus Popular Bank zu Genfer Banken zugunsten von neuen Sitzgesellschaften. Diese lauten auf den Namen Javanet.

Die Millionen in zweistelliger Millionenhöhe auf diesen Javanet-Konten wurden dann später auf Privatkonten von Raymonde Pousaz bei Schweizer Banken verschoben.

Das geschah zu einem Zeitpunkt, als die hiesigen Banken vorsichtig wurden mit solchen Sitzgesellschaften. Sie mussten diese den Behörden mehr und mehr melden.

Besser also, das viele Geld würde auf Konten einer natürlichen Person liegen. Das geschah dann auch im Fall von Raymonde Pousaz, die somit mehrfache Millionärin ist.

Offiziell arbeitet sie als Übersetzerin für die UNO in New York.

Raymonde Pousaz ist wichtig für den ganzen Fall. Von einem Grossteil der 800 Millionen, die im Betrugskonstrukt Behring und Moore Park verschwunden sind – einige Beobachter sprechen von noch viel mehr – fehlt nämlich bis heute jede Spur.

Der Schlüssel zum Geheimnis, wo das viele Geld versteckt sein könnte, wäre eine Befragung von Raymonde Pousaz, der Frau des verstorbenen Behring-Bankers.

Doch eine solche Befragung haben der Schweizer Bundesanwalt Michael Lauber und seine Fahnder nie durchgeführt. Lieber konzentrierten sie sich einzig und allein auf Dieter Behring.

Alle übrigen anfänglich Verdächtigten liessen die Behörden springen. Und mit den involvierten Banken gingen sie ebenfalls rücksichtsvoll vor.

Sonst wäre das Behring-Konto bei Bär längst bekannt geworden.

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39 Kommentare zu “Behring-Konto bei Bank Bär aufgetaucht

  1. Grandiose Recherche. Gratulation.
    Tulip’s Checkliste / Fragenkatalog zuhanden der Behörden, abzuarbeiten u.a. an der Bank Bär:
    Moore Park – bekannt / geführt? Offenbar ist dem so…
    Weitere im Bericht genannte Offshore-Vehikel – bekannt / geführt?
    Dieter Behring – bekannt / geführt?
    Peter Weibel – bekannt / geführt?
    Raymond Pousaz (verstorben) – bekannt / geführt?
    Raymonde Pousaz aka Raymonde Burke – bekannt / geführt?
    Arthur Buck – bekannt / geführt?
    Willy Wüthrich – bekannt / geführt?
    Rudolf Meroni – bekannt / geführt?
    Beat Bangerter – bekannt / geführt?
    Jean Kämpf – bekannt / geführt?
    Jürg Paul Suter – bekannt / geführt?
    Werner Keicher – bekannt / geführt?
    Jon Knight – bekannt / geführt?
    Carlo Vegetti – bekannt / geführt?
    Gerard Vila – bekannt / geführt?
    René Brunner – bekannt / geführt?

    Tipp: Keine Aktenedition anordnen, sondern Hausdurchsuchungen und Einvernahmen durchführen.

    Boris Collardi wäre wohl in der Lage, Auskunft zu geben.
    Und: Was war damals mit Alex Widmer? Privater Auslöser für Suizid? Kaum… Besteht ein Zusammenhang?

    Hat die Bank Bär damals unter Druck Hand geboten für unbotmässige Rückerstattungen an VIP-Investoren ausserhalb des offiziellen Verfahrens?
    Oder hat die Bank Bär gar mit gewissen Mittätern / -betrügern gemeinsame Sache gemacht und deliktische Vermögenswerte einverleibt und / oder als „Treuhandkredite“ an gewisse Personen ausgegeben?
    Ist Raymond Bärs Alpine Select involviert? Andere Vehikel?

    Auch interessant:
    https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/fall-dieter-behring-wo-ist-sein-schatz-132117784

    Frage an die Politik: Brauchts eine PUK?

    Voilà.

  2. Ist schon peinlich, was sie da schreiben. Das Konto lautet auf Moore Park und nicht auf Behring. Das ist wohl ein Unterschied wie Tag und Nacht und sollte auch Ihnen bekannt sein. Warum dann so eine reisserische, komplett in die Irre führende Überschrift? Das allerdings eine Schweizer Bank keine Ahnung hat, wer Moore Park ist , ist der eigentliche Skandal. Und das Behring und Konsorten nach wie vor frei rumlaufen bzw. von der Bundesanwaltschaft nicht angeklagt wurden, die Anleger immer noch kein Geld erhalten haben, spricht für eine katastrophale Justiz , die in jeder Diktatur nicht schlimmer sein kann.

    • Zitat: „Daß allerdings eine Schweizer Bank keine Ahnung hat, wer Moore Park ist , ist der eigentliche Skandal.“

      Also dann ist die Überschrift gar nicht reißerisch und schon gar nicht in die Irre führend, sondern genau zutreffend.

    • @Remo wohl schon, denn Behring ist nicht Moore Park oder steht dies in dem Urteil? In dem Artikel steht weit und breit nichts über den WB und die Zeichnungsberechtigten. Und damit bleibt nach wie vor offen, ob Behring mit diesem Konto etwas zu tun hat. Wenn es aber so wäre, dann ist der Vorstoss noch weniger nachvollziehbar und müsste m.E. strafrechtliche und vor allem finanzielle Konsequenzen für Bär haben.

  3. Na ja, Kontoauszüge anschauen und dann sieht man, wie hoch der Saldo war und wohin die Gelder gingen. Warum wird die Witwe nicht befragt? Warum bestehen da Skrupel? Wer wird geschützt bzw. warum machen die Verantwortlichen ihren Job nicht? Was ist so schwer, diese Dame vorzuladen, die richtigen Fragen zu stellen oder einfach die Gelder zu beschlagnahmen? Bei anderen Fällen war das jeweils eine einfache Fingerübung und wurde ohne irgendwelche Spirenzchen durchgezogen!

  4. Ich habe ein Schreiben einer deutschen Anwaltskanzlei erhalten, jahrelang nach diesem Blogbeitrag:
    http://schweizblog.ch/pietro-supino-verwaltungsratsprasident-und-mitbesitzer-des-medienkonzerns-tamedia-holt-ihn-die-vergangenheit-ein/

    Mit der Forderung, daß ich Supino nicht erwähnen bzw. den Bericht löschen sollte.

    Dem bin ich nicht nachgekommen.

    Es ist ja vielmehr so, daß wenn Jahre später noch eine Kanzlei, die eigentlich die damaligen Leute, die mit Supino zu tun hatten, eine Löschung des Beitrags über Supino fordert und will, daß sein Name nicht genannt wird, daß genau das ja bestätigt, daß an der Connection was dran ist.

    Die ganzen Bär-Firmen, da wundert einen aucht nicht mehr, wenn sie bzw. die Bank Julius Bär im Zusammenhang mit Dieter Behring auftauchen.

  5. In vielen Fällen von Geldwäscherei, Steuerbetrug, Finanzkriminalität ist/war die Bank Bär mit der Führung von Konten involviert.
    Bär ruiniert den Ruf der Schweiz.
    Bundesrat muss intervenieren.

    • @J Koller: Sie müssen der Dorftrottel sein. Was hat der Bundesrat mit einer börsenkotierten Firma zu tun? Keine Bank in der Schweiz ruiniert den Ruf des Landes. Im Gegenteil: Banken tragen einen erheblichen Teil zum wirtschaftlichen Wohlstand des Landes bei, von dem, nicht zuletzt, sogar auch Leute wie Sie profitieren. Sollten kriminelle Machenschaften passieren, liegt es an den Justizorganen zu intervenieren, was diese ja auch machen. Entweder haben Sie Herr Koller nichts mit der Finanzwelt zu tun und schreiben deshalb so einen Scheiss oder dann gehören Sie zu den neiderfüllten Bakangestellten, die nicht ertragen, dass es Leute gibt, die in ihrem Beruf bei einer Bank (meistens) zu Recht viel Geld verdienen.

    • @ Klar Steller: Wo haben Sie in den letzten 20 Jahren gelebt? Auf dem Mond? „Keine Bank ruiniert den Ruf des Landes“: Haben Sie schon mal von der Credit Suisse, der UBS, der HSCB, etc. gehört? Es sind zwar keine Schweizer Banken mehr, aber schaden der Schweiz. Vergessen Sie den wirtschaftlichen Wohlstand. Das ist purer Bullshit.

  6. Es ist generell bekannt, dass sich Betrüger eine „Schatztruhe“ für den Fall der Fälle zur Seite schaffen. Dass unsere Bundesangestellten diese Schatztruhe nicht finden, zeigt deren Inkompetenz. Umso mehr als es offensichtlich ist, wo man mit der Suche beginnen sollte. Die Opfer wurden nicht nur betrogen, jetzt werden sie auch noch von der Bundesanwaltschaft verarscht. Dies zeigt auch ein generelles Problem in der Schweiz:
    Es wird viel zu wenig gegen Finanzbetrug unternommen. Täter werden hier mit Samthandschuhen behandelt, während den Opfern nichts als der Verlust bleibt. Madoff wurde z. B. in den USA innerhalb von 6 Monaten zu 130 Jahren Haft verurteilt, in der Schweiz hat Behring mit querulantem Verhalten beinahe 10 Jahre lang seinen Prozess hinausgezögert. Auch präventiv unternimmt die Schweiz viel zu wenig, um schon das Entstehen von Finanzbetrügereien zu unterbinden. Dafür werden kleine Startups im Fintechbereich mit fast unerfüllbaren Regulatorien gebeutelt

  7. Herr Branson hat eben Wichtigeres zu tun, da sollte man Verständnis zeigen. Zum Beispiel über „Fintech und Blockchain: Innovationsmotor oder nur Hype?“ bei der CS zu philosophieren. Da rollt dann die nächste Welle an Skandalen.
    Gewisse Banken sollten schleunigst dich gemacht werden, keiner würde sie vermissen.

  8. Julius Bär ist die kundenfreundlichste sprich meldefaulste aller Banken. Die Möglichkeit des Melderechts scheint man schon gar nicht erst zu kennen. Und liegen (gar nicht so selten) eindeutige Verdachtsmomente vor, die der Meldepflicht unterstehen, wird zuerst monatelang herumgedoktert, um den Fall doch noch irgendwie gradzubiegen. Gemeldet wird nur, wenns überhaupt nicht mehr anders geht. Aber bis dahin sind die betroffenen Kunden natürlich schon längst vorgewarnt und bedanken sich höflich.

  9. Hab bei Bär gearbeitet. Das KYC wurde schon in den 2000er Jahren grossgeschrieben. Es gab auch einen „Giftschrank“ for real hot client names. Kann leider nicht näher auf diverse Fälle eingehen. Hatte zB einen UK domiciled Kunden, hatte selber ne Venture Firma im Bereich Nanotech und Semiconductor (wir haben vor allem Semis gehandelt), Familie Ursprung im Irak, Pass anderes tolles Land dort unten. Dem wurde von der JB Compliance immer Missbrauch von Geldern aus dem UNO Oil for Food Programm vorgeworfen. Abklärungen dauerten Jahre. Konto war immer inoffiziell gesperrt… Musste immer kreative Antworten finden, wenn Kunde Geld abziehen wollte. Am Schluss ging alles in Immobilien Dubai, da hat er mehr verdient als an der Börse. Anderer EU Kunde, der auf der Liste von Rudolf Elmer war, das war kein Schwarzgeld, sondern nur perfekt Steueroptimierte Struktur. Könnte viel darüber sagen, wie man Geld sparen kann. Nicht alles ist Betrug oder Unversteuert. Habe früher bei CS Fides Trust gearbeitet, da hab ich sehr viel gesehen.. Allerhand davon war dann aber doch eher auf der andern Seite. LOL. – Aber Behring, das ist klar, der hatte ein Schneeballsystem und genau wie T., ein Ex-Stift aus der CS Solothurn, in den 90igern Glück, dass er beim Veruntreuen des Geldes auf viele SCHWARZGELDER zählen konnte, vor allem aus dem Daig der Basler bessern Gesellschaft (Behring). Die KONNTEN gar nicht klagen. Das ist das leidige Problem. Wobei T. ja nur ca 80 Mio veruntreut hat. Auch die $$ blieben total verschwunden. T. war aber als Stift noch nicht kriminell, erst als er sah dass man mit Börsen-Backzuteilungen Geld machen konnte, hat sich selbständig gemacht und dank Drogenkonsum musste er schnell kreativ werden.. Sauereien gibts überall

    • Sehr geehrter Herr Müller, nun ich finde total daneben, was Sie da zur Liste von Rudolf Elmer in die Welt hinaus posaunen. Die deutschen Steuerbehörden waren der Meinung, dass ihre perfekte Steueroptimierung auf der Liste nicht im Einklang mit deutschem Recht war! Zudem habe Sie vergessen, dass wie der Guardian UK schreibt, der mexikanische Drogen-Polizei-Offizier Arturo Acosta, der Waffenhändler Akram Ojjeh, die London-basierende Gesellschaft der Bin Laden Family etc auf der Liste waren, die wie Sie vermuten, perfekte Steueroptimierung betrieben. Machen Sie sich bitte nicht lächerlich und ja die Verfahren in den USA gegen Bär-Kunden sind noch nicht abgeschlossen zu Ihre Info!

    • Na passt doch – du warst bei einer überführten Organisationen (cs fides trust) angestellt die es heute noch gibt unter den Namen kendris und CST. Macht sich bestimmt gut auf den cv

  10. Das Behring-Konto in der Headline entpuppt sich dann im Text doch als Moore Park Konto.
    Die ausführliche Urteilsbegründung steht NICHT aus, sondern wurden den Parteien im Dezember 2017 zugestellt.

  11. Wohin laufen die Drähte und Verstrickungen dieses Instituts, welches in Dutzenden (Insider sprechen von Hunderten) von Geldwäscherei – Delikten involviert ist? Jede und jeder wusste, wenn es unseriös, kriminell u/o heiss wird im Geld-Verstecken ist Bär eine erste Adresse. Nachdem in den letzten Jahren sehr viele Fälle aufgedeckt wurden, hat die Bank Null Interesse noch schlummernde und gut versteckte Schlupfloch-Bandidos ans Messer zu liefern! Die Compliance macht „gute Arbeit“ und erst noch Finma approved.

  12. Dieter Behring war ist und bleibt ein Betrüger! Hallo, ich weiß nicht wo das Geld geblieben ist, ganz sicher nicht bei mir. Damit hat der Betrüger schon recht, es ist bei den Banken!
    Es erstaunt eigentlich nicht, dass bei Bär ein weiteres Konto aufgetaucht ist. Es könnte aber genauso gut eine andere Schweizer Bank sein….

    Wie lange sind die Untersuchenden schon dran, 12 Jahre?

  13. ERSTENS: Die Bank Bär steht in der Schweiz über dem Gesetz, da ist sich die Justiz einmal einig.
    ZWEITENS: Auch die Bundesanwaltschaft schützt was nicht wahr sein darf, die Bank ist keine „kriminelle Organisation“:
    https://www.rudolfelmer.com/swiss-authorities-schweiz-behörden-protect-criminals-schützen-kriminelle/
    DRITTENS: Nur hat der Guardian UK dies mit diversen Artikeln eben genau aufgedeckt: https://www.rudolfelmer.com/julius-baer-nachweis-missbrauch-evidence-of-abusive-practice/
    VIERTENS: Rudolf Elmer wurde der Maulkorb durch die Justiz umgehängt, denn das Bundesgericht hat heute nach mehr als 13 Jahren entschieden, ob das Schweiz. Bankgeheimnis bei Elmer angewendet werden kann. Jedoch gilt: „Die Verleumdung geht schnell und die Wahrheit ist langsam, aber sie kommt ….! Der Bär ist angeschossen und irgendwann verliert auch die Schweizer Strafjustiz ihre internationale Glaubwürdigkeit……

    • Sicher kein altruistischer Whistleblower, als den er sich so gerne präsentiert. Gefallener Systemprofiteur, Geheimnisverletzer, Erpresser etc. passt da wohl eher. Soviel zu seiner eigenen Glaubwürdigkeit…

    • Whw the f … is Rudolf

      Vorsicht guter Mann, die WELTWOCHE d.h. Roger Köppel und Alex Baur wurden bereits für den Begriff „ERPRESSER“ zu meiner Person rechtskräftig verurteilt! Ich hoffe jedoch, dass auch Sie in Ihrem Leben dazulernen und es umsetzen. Ich habe es gemacht und ziemlich erfolgreich!

    • Ein „gewöhnlicher Krimineller“, kein whistleblower, meldet sich zuwort … oder wie hat das der Richter damals genau formuliert? Kannst Du das für us nochmals zitieren? Immer wenn es etwas mit Baer oder Bankgeheimnis zu tun hat wird Ruedi getriggert (Pawlow) und bringt uns seine immergleiche Sicht der Dinge: ich gut – alle anderen Verbrecher.
      Fremdeinschätzung/Selbstsicht klaffen seit Jahren auseinander. Sorry, Ruedi!

    • Hallo „Sorry Ruedi“! Also, wenn Sie einmal den Mut hätten, Ihren Namen zu nennen, da würde Ihnen vielleicht jemand Glauben schenken. Was da der SVP-Richter Peter Marti mit dem „gewöhnlichen Kriminellen“ gemeint hat, steht in den Stern. Immerhin hat er mich Minuten zuvor in Sachen „Bankgeheimnisverletzung“ freigesprochen und muss sich nun auch noch für seine Aussage verantworten. Uebrigens mehrere Richter und Gerichtspräsidenten haben sich über seine unqualifizierte Aussage öffentlich empört. Aber was soll`s, Sie sind ja Experte!

    • @Rudolf Elmer: …“ist leider nur ein gewöhnlicher Krimineller und kein Whistleblower“. So ein Gericht in Zürich. Ein Mann, der in Cayman gearbeitet hat, Daten entwendet, sich als Whistleblower hinstellt, und dann aber in einem der korruptesten Länder der Welt (Mauritius) arbeiten geht und nichts anderes weiterhin macht, als für Kunden Steuern zu optimieren. Unglaublich. Sie sollten sich in Grund und Boden schämen Herr Elmer!

    • Lieber W. Churchill auch Ihnen fehlt der Mut, Ihren Namen preiszugeben, leider! Nun, Mauritius als Schweizer eines der korruptesten Länder der Welt zu bezeichnen, geht schon ein bisschen weit! Ich gehe davon aus, dass Sie dort gearbeitet haben und anscheinend andere Erfahrungen gemacht haben als ich. Hinzu kommt, dass der Secrecy Index des weltbekannten Tax Justice Network die Schweiz als Nr 1 der Steueroasen eingestuft haben und fast täglich Meldungen zu Schweizer Banken und ihrem dubiosen Verhalten in der Schweizer und Weltpresse publiziert werden, Mauritius hingegen nicht. Und ja, schäme tue ich mich nicht, im Gegenteil, ich habe meine Selbstachtung wieder gefunden und bin Stolz darauf, offenzulegen, dass auch ein kleiner Mann die Wahrheit zu gewissen Schweizer Banken der Welt (WikiLeaks 2008, Frontline Club 2011, erster Preis am Cannes Filmfestival 2013 mit „A Leaks in Paradise“ usw.) kundtun kann und gehört wird!

  14. „Entsetzlich!“, schreit der Zoodirektor.
    „Sie haben den Bärenkäfig offen gelassen!“
    „Halb so schlimm“, antwortet der Pfleger.
    „Wer stiehlt schon einen Bären?“

    In diesem Fall (und anderen) eher anders gelaufen – Ironie!

  15. Es ist doch gut, gibt es ein Inside-Paradeplatz. Besten Dank für diese Information. Im weiteren zeigt dieser Kurzbericht auf, wie „schludrig“ gewisse Stellen bei den Banken arbeiten. Der Rund-um Blick fehlt. Bankleitung, Compliance, interne und externe Revision, Aufsichtsbehörde, Finma schauen mit einem Unschuldsblick um sich. Ich kann mir nicht vorstellen, dass keine (r) etwas davon gewusst hat.

    • Depends…
      Ob die Nullen vorne oder hinten resp. Oben oder unten sind…
      Makes a difference… muahahaha…

    • Meist sind sie ganz oben, sonst hätten wir kein solch elendes Schuldgeld-System, wo Geld, erst via Schulden geboren wird, und die Nachkommen alles auslöffeln müssen, wenn das Realeinkommen auf die Knochen schrumpft.
      Fractional Reserve Banking System findet trotzdem viele kinder-fressende Anhänger, die meisten wissen kaum, dass die FED im gleichen Namen drei Lügen vereint. Dass sie von nur drei korrumpierten Nasen abgestimmt wurde, od. dass der beste US-Präsident erschossen wurde, als er die Executive Order 11110 durchsetzen wollte, zum Wohle der Weltgemeinschaft, um weniger Kriege für die Inflation zu machen.
      Schämt euch alle ihr Geld-Anbeter, und Heil Eure Kinder, wenn der Planet (für den Profit) vergiftet wurde.
      Ihr grossen Banker, habt meinen Respekt-