Gisel untragbar: Geldwäscherei wird Thema

Raiffeisen-Chef klärte nicht ab, wer Profiteure hinter Treuhand-Deal sind – Pflicht jedes Bankers – Nicht für CEO der Nr. 3 im Land?

Patrik Gisel von der grossen Raiffeisen kann sich nicht mehr lange halten. Dies ist der anzunehmende Schluss aus Gisels Auftritt am Freitag und neuen Fakten der SonntagsZeitung.

Gisel hat ab 2016 den Fall Vincenz abgeklärt, als auf diesem Blog das Treuhandverhältnis bei der Raiffeisen-Tochter Investnet und ein Vehikel rund um Aduno zum Vorschein gekommen waren.

Doch der damals seit einem Jahr als CEO der Raiffeisen amtierende Gisel blieb beim Aufdecken der Machenschaften seines Vorgängers frühzeitig stehen.

Laut SonntagsZeitung hatte Gisel zusammen mit einem hohen Verantwortlichen der Aduno, einem Gemeinschaftswerk mit Hauptaktionärin Raiffeisen, Ende 2016 die Untersuchungen eingestellt.

In der Finanz und Wirtschaft sagte Gisel am Samstag, dass er frühzeitig (gemeint ist wohl ab den ersten Artikeln vor 2 Jahren) „Informationen über ein Treuhandverhältnis bei Investnet“ gehabt habe.

Er sei im Zuge der eingeleiteten Abklärungen getäuscht worden. „Uns wurde damals allerdings gesagt, dabei handle es sich um eine Person, die Aktien von Investnet halte, die aber nicht mit Raiffeisen verbunden sei.“

Gisel glaubte das. Obwohl in den Artikeln von damals die Rolle von Pierin Vincenz und seines Partners Beat Stocker im Detail beschrieben war. Beide sitzen in U-Haft.

Gisel meinte an seiner grossen Pressekonferenz vom Freitag auf die Frage des hier schreibenden Journalisten, warum er den Vorwürfen in den Artikeln nicht nachgegangen sei: Er könne doch nicht Strafanzeige auf Basis von Stories einreichen.

Nein, aber er könne abklären. Darauf schwieg Gisel.

Gisel schweigt: Basler Zeitung zur Raiffeisen-Konferenz (3. März 2018)

Nun ist klar: Der Raiffeisen-Chef hat nur oberflächlich untersucht. Respektive er hat untersuchen lassen.

„Ich hatte übrigens bei keiner der bisherigen Untersuchungen die führende Rolle“, sagte er der Finanz und Wirtschaft.

Damit ist Gisel nicht mehr tragbar. Hier kommt ein Skandal erster Güte zum Vorschein. Und der CEO mit einem Jahresgehalt von 2 Millionen delegiert nach unten.

Aber es ist noch schlimmer. Um was es bei einem Treuhandverhältnis oft geht, weiss jeder Banker: um die Möglichkeit von Geldwäscherei.

Treuhandgeschäfte sind der Klassiker für Geldwäscher. Sie verstecken sich als sogenannte Treugeber hinter dem Treunehmer, mit dem sie eine geheime Abmachung über die wahren Besitzverhältnisse haben.

Geldwäscherei ist geregelt im GWG, dem Geldwäscherei-Gesetz. Dieses ist zentral im Schweizer Banking, weil es die härteste und wichtigste Vorgabe für alle ist, um sauber zu geschäften.

Gisel hat vor bald 2 Jahren präzis lesen können, dass es ein Treuhandverhältnis zwischen Leuten gibt, die nun als Kriminelle verdächtigt werden.

Er liess sich mit der ausweichenden Antwort abspeisen, es handle sich um eine Person, die nichts mit Raiffeisen zu tun habe.

Wer ist es denn? Kennen wir ihn? Wie steckt Pierin Vincenz in der Sache drin? Zeigt uns Schriftliches, gebt uns den Vertrag.

Das hätte Gisel fragen müssen. Er tat nichts dergleichen.

Somit ist klar: Patrik Gisel, der Chef der grossen Raiffeisen, wollte gar nicht wirklich wissen, wer denn dieser wahre Begünstigte ist und mit wem er denn allenfalls zusammenspannt.

Hätte er richtig gefragt und abgeklärt, dann wäre er auf Links zu Pierin Vincenz gestossen. Oder auf eine Mauer des Schweigens, was dann aber auch ein Indiz gewesen wäre.

Gisel blieb passiv. Er überliess die Untersuchungen anderen, dann fragte er pro forma nach, was das für ein Treuhandverhältnis bei der Investnet sei.

Wir sprechen hier nicht von einer Klitsche. Im Fall Investnet, einem Teilkomplex des ganzen Skandals um Pierin Vincenz und seine Verbündeten, geht es um einen mittleren bis hohen dreistelligen Millionenbetrag.

Die Raiffeisen hat im 2015 sicher 20 Millionen, möglicherweise aber auch schon 40 Millionen an die zwei offiziellen Besitzer der Investnet ausbezahlt. Diese stehen ebenfalls unter Verdacht.

Weitere bis zu 60 Millionen waren in der Pipeline, als man Mitte 2015 – nach ersten Fragen der Bank Bär, über welche die Zahlungen liefen – den Plan änderte und Vincenz formell Mitaktionär des Private Equity-Vehikels wurde.

Die 20 bis 40 Millionen, die von der Raiffeisen bereits überwiesen worden waren – die Gelder müssen über den Tisch des Finanzchefs gehen, der ebenfalls am Freitag an der Pressekonferenz aufgetreten war – sollen über einen Strohmann zum Teil bei Vincenz gelandet sein.

So die Vorwürfe der Straffahnder, die Vincenz und seinen Partner Beat Stocker seit bald einer Woche in getrennten Kleinzellen im Polizeigefängnis in der alten Kaserne Zürich gefangen halten.

Gisel hätte rigoros abklären müssen, weil alle diese Hinweise und Zahlen vor bald 2 Jahren offenlagen. Doch er gab sich mit einer nichtssagenden Antwort seiner Partner zufrieden.

Gisel machte also unter dem Strich nichts – und dies bei einem Vorwurf von möglicher Geldwäscherei.

Für den Job des operativen Leiters der drittgrössten Bank der Schweiz, die obendrauf noch systemrelevant ist, geht das nicht.

Es geht schon für den Leiter einer kleinen Raiffeisenbank irgendwo im Wallis oder einem Tessiner Grotto-Ort nicht.

Die Finanzmarktaufsicht kann das nicht akzeptieren, würde man meinen. Sie muss sicherstellen, dass die wichtigen Banker im Land Gewähr für einwandfreie Geschäftsführung bieten.

Gisel, ein drahtiger Triathlet, betonte am Freitag fast ungefragt, dass er Chef der Raiffeisen bleiben werde.

Er sieht sich als Teil der Lösung im grössten Banken-Skandal der letzten Jahre.

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216 Kommentare zu “Gisel untragbar: Geldwäscherei wird Thema

  1. Finmaaa! Es sind nach der Aufdeckung des VSB und GwG Verdachts gegen Herr Gisel durch Herr Hässig bereits 2 Tage vergangen!
    Ist das Enforcement-Verfahren gegen Herrn Gisel bereits eröffnet? Wurden bereits Akten beschlagnahmt? Verhöre durchgeführt?
    WOLLT IHR FAULEN SÄCKE ES ETWA WIEDER WIE BEI Vincenz HANDHABEN?
    Dh trotz detaillierten Verdachtsmomenten erst einmal Jahre abwarten, dann halbherzig ermitteln? Ich bleibe dabei: Hässig tut mehr für den sauberen Finanzplatz als die halbe Finma gemeinsam!

  2. Die Total Compensation von PV war auf 2 Mio begrenzt, was PV wohl als Trinkgeld betrachtete im Quervergleich zu anderen Bankern.
    Könnte es also sein, dass gewisse (kleinere) Beteiligungs-Schiebereien nichts anderes als eine verdeckte Bonuszahlung (mit Wissen des Raiffeisen-VR) darstellen?

  3. #he too ! ! ! Herr Gisel ist ein Opfer. Herr Gisel wurde an der HSG „ausgebildet“. Der gleichen Fakultät an welcher Prof. Rüegg-Stürm lehrt. Wie jemand hier im Blog treffend geschrieben hat; Offensichtlich wird unserer künftigen „Elite“ auch Tricksen, Trügen und Tarnen und wie man sich der Verantwortung entzieht gelehrt. Zusatzpunkte gibts für: Wie krieche ich jemandem (PV) über 10 Jahre so tief in den Allerwertesten hinauf, trage und profitiere alles mit um später den Allerwertesten ans Messer zu liefern und selbst noch einen goldenen Fallschirm abzuholen welcher am Schluss nicht mal versteuert werden muss. Echt, dass hat schon was. Sehen wir es positiv: Hr. Gisel ist zum Glück nicht Bergführer geworden. Bei einer einer Gletscherwanderung vor ihm gehen. NEVER !

  4. Es ist doch eigentlich völlig egal, wer, was, wo, wann oder überhaupt! Ein Kunde, oder besser gesagt Genossenschafter erwartet eine andere Denk- und Handlungsweise bei der RB. Deswegen ist man ja dort und nicht bei UBS und co. Bei der RB hat schleichend aber stetig die kranke Gier einzug gehalten. Die Enttäuschung bleibt und man hat das Vertrauen zu RB verloren.

  5. Lasst den Gisel in Ruhe! Er musste trainieren und hatte keine Zeit für Lapalien. Das einzige was fraglich ist, ist ob der CEO-Posten mit Triathlon einhergeht. Würde man das aber ernsthaft in Frage stellen, dann sässen wohl die Hälfte dieser Überflieger auf dem Schleudersitz.

  6. Vorweg, es gilt die Unschuldsvermutung…

    und nachher :

    Es würde mich doch schon sehr interessieren,
    wie Herr Vincenz schlussendlich an „sein“ Geld aus
    den Deals gelangen konnte.

    Für Olma-Bratwürste hat sein Gehalt ja bestens
    gereicht – also müsste man annehmen, dass die
    vielen Millionen irgendwo angelegt/versteckt sind.

    Hat er die Gelder via einen Strohmann direkt überwiesen
    bekommen ? Annahme : Ja

    – Auf ein persönliches Konto, in der Schweiz ?
    (etwa bei der Bank Julius Bär ? Wenn Ja, wie erklärte
    PV die ständigen Geldzuflüsse und die fragwürdigen
    Deals dieser Bank ?)

    Annahme : Nein – also indirekt überwiesen (verdeckt)

    – Auf Gesellschaftskonti in der Schweiz ?
    (Waren die Verbindungen der Stroh-Anteilseigner dieser
    Gesellschaften mit PV den lokalen Banken bekannt
    im Sinne eines KYC ? PV hat nie versteckt, dass z.B.
    Herr Stocker sein „spezi“ war, bzw. sind andere Spezis
    vorhanden? Welche?)

    – Auf obskure Gesellschaftskonti irgendwo in der
    Karibik im Stil Panama Papers ? (Da der Ursprung des
    Geldes ja die Raiffeisen Bank ist – wird wohl auch in
    diesem Fall eine andere Schweizer Bank dazwischen-
    geschaltet worden sein. Welche Schweizer Bank
    überweist denn heute noch einfach so frischfröhlich
    nach Panama, BVI und den Marianen-Inseln?)

    – Auf eine von seiner Ehefrau gehaltenen Gesellschaft
    irgendwo in Delaware ? (Sie wäre ja momentan dort
    ganz in der Nähe. Die selbe Frage wie oben drängt
    sich auf – Banken überweisen heute nicht nach
    Delaware, einfach so).

    Bar im Aktenkoffer ? (wurde der Garten in Appenzell
    schon umgegraben ?)

    Besteht viel Beton-Gold auf den Namen von PV oder Strohfirmen in der Gegend von Grosshelvetien ?

    Am Anfang flossen die Millionen ja von der Raiffeisenbank zu den verschiedenen Stroh- und Mittelsmänner, die wiederum an PV direkt oder indirekt weiterverteilten (es gilt weiterhin die Unschuldsvermutung). Dies musste ja offenbar in der Schweiz geschehen und wird deshalb bei Schweizer Bankinstituten durch die Bücher gegangen sein.

    Was wurde da für eine Sorgfaltspflicht von diesen
    Banken ausgeübt ?

    Fazit (basierend auf obigen Überlegungen)

    1.) Wenn es eine Bereicherung seitens PV gegeben hat
    (es gilt die Unschuldsvermutung), so haben sich die
    Geldflüsse wohl mehrheitlich, wenn nicht gänzlich, im
    hiesigen Bankensystem bewegt.

    2.) Die Gelder, Resultat einer womöglich untreuen
    Geschäftsbesorgung, befinden sich zum grössten Teil
    immer noch in der Schweiz, und zwar auf Konti von
    juristischen Personen (deren Anteilseigner nicht PV
    heissen).

    3.) Version PV eiskalt : die Gelder sind ganz offiziell als
    Kapitalgewinne (steuerfrei) in der Steuererklärung von
    PV aufgeführt und befinden sich momentan auf seinem
    Kontokorrentkonto in der Raiffeisen Bank selbst –
    jedoch hat Herr Gisel es versäumt, bei der haus-
    eigenen Compliance Chefin nachzufragen ob dies
    so ist.
    Äh, blöd, die ist ja jetzt in einer Weiterbildung in USA
    betreffend internationaler Geldwäscherei-Normen.

    Wie hiess es doch so schön ? Cherchez la femme and follow the money.

    Und nun ernst – sollten sich die Gelder in der Schweiz befinden und sollte die Unschuldsvermutung dahinfallen, muss eine äusserst penible Überwachung von PV in der Haftanstalt erfolgen, und zwar zu seinem Wohl. Unter diesen Haftbedingungen im provisorischen Polizei-gefängnis Zürich ist schon so mancher Suizidgedanke aufgekommen.

    Ich wünsche Herrn Vincenz, unserem Land und unserem Bankensystem – mit den vielen tausenden grundehrlicher dort angestellten Personen, dass sich die Unschulds-vermutung als begründet erweist. Es würde mich freuen, wiedereinmal an das Gute und Reine in unserem Land glauben zu dürfen.

  7. Es entbeert nicht einer gewissen Ironie, dass just diejenige „bodenstaendige und ehrliche“ Bank, die enorm vom UBS-Bashing 2008 und den darauf folgenden Jahren profitieren konnte und Milliarden an Neugeldern von damals frustierten UBS Kunden unter die Naegel reissen konnte, jetzt selbst zum absoluten Bad Boy mutiert ist. Eines scheint jedoch gleichgeblieben zu sein: Egal ob Devisenskandal, Liborskandal oder nun der Skandal bei Raiffeisen: Die Verantwortung wird auf einige Mitarbeiter geschoben werden und CEOs und VRs kommen wie immer ungeschoren davon… Es kommt also nicht auf die Art der Bank drauf an, sondern auf die Fuehrungskraefte und die stets und ueberall vorhandene Gier nach noch mehr Geld. It’s in the genes, stupid!!!

    • Bank Coop und Raiffeisenbank profitierten. Bank Coop gibt es nicht mehr. Raiffeisen gibt es, …noch. Die Raiffeisen ist keine Genossenschaft mehr, sondern ein ganz normales Finanzinstitut.

  8. Für den Verbleib resp. nicht Verbleib von Patrik Gisel bei der Raiffeisen sind zwei Fragen entscheidend: a) Hat sich Patrik Gisel strafrechtlich etwas zu Schulden kommen lassen? b) Ist die Raiffeisen durch ein Versäumnis von Patrik Gisel, welches ihm direkt und allein zugewiesen werden kann, zu Schaden gekommen? Wenn beide Fragen mit Nein beantwortet werden, dann gibt es keinerlei Grund, dass Patrik Gisel die Raiffeisen verlassen sollte. P.S. Das Gisel-Bashing in allen Medien halte ich für völlig deplaziert. Jetzt sind die Staatsanwaltschaft und später vielleicht die Gerichte am Zug und nicht die «grossartigen Medien», die immer alles besser wissen und gerne ihre Machtposition mittels Bashing ausleben (= Existenzen vernichten), ohne je selbst eine unternehmerische Verantwortung zu tragen – so wie es Patrik Gisel macht.

    • Patrik Gisel trägt Verantwortung, interessant! Fakt ist, Erkenntnisstand heute, dass er wusste was gespielt wurde und das Gutachten abwürgen wollte, ?Aus Angst über die zwangsläufig resultierenden Erkenntnisse?. Die Institution Raiffeisenbank hat die Glaubwürsigkeit verloren. Es ist eine stinknormale Bank geworden.

    • der Herr Richterich, um seinen Senf dazuzugeben? Oder einer der famosen Juristen?

      Die Genossenschafter haben schon ohne PR- bzw. Legal-Fuzzis/Söldner genügend Verluste zu absorbieren!

    • Aha, und die Vertrauenswürdigkeit des CEO spielt keine Rolle?

      Sie denken die Bank muss nicht von solcher Geschäftsführung geschützt werden? strafbar hin oder her?

    • Na ja, hier geht es nicht so sehr um die strafrechtlich relevanten Transparenz, Vertrauen und Glaubwürdigkeit stehen hier im Fokus! Sind diese noch gegeben? Bei den Grossbanken haben alle augeschriehen, gelten hier nun andere Massstäbe, ist Corporate Governance ein Fremdwort? Die Fakten müssen nun au den Tisch, es wurde genug lang „Versteckis“ gespielt!

    • BRAVO ein fachlich ausgezeichneter Kommentar der RB Corporate Communication Lehrlinge in St. Gallen … und sicher von einem hochbezahlten Anwalt redigiert!

      Ethik in Fragen der Unternehmensführung ist nicht immer nur eine rationale, juristische Angelegenheit – Ethik hat was mit den Menschen und ihrem Empfinden zu tun. Und dieser schwachsinnige PR Kommentar wird nur dazu beitragen, dass noch mehr Kunden der unmenschlichen RB den Rücken zukehren. Der verbleibende Rest kann sich ja in den Vorlesungen des VRP in der Sache etwas kundig machen.

    • Das ist narürlich Quatsch. Man kann auch untragbar sein, ohne dass es strafrechtlich relevant ist. Und PV hat das bestimmt aufwendig verdeckt gemacht, aber es ist kein Schaden entstanden und die Erde ist eine Scheibe.

    • Lesen Sie mal in Ruhe die Regeln zur „Gewähr“ durch. Dann wird es offensichtlich, dass es keine Verurteilung braucht, bis man als Bankboss untragbar wird.
      Gisel fügt Raiffeisen, denn Finanzplatz und nicht zuletzt sich selber durch das sture festklammern an seinem Amt und seine Uneinsichtigkeit einen unermesslichen Schaden zu. Er sollte sofort zurücktreten, sich entschuldigen und sich dem Verfahren stellen (welches wohl eröffnet werden wird!).
      Aber das peinliche Gesrammel („habe Artikel von Haessig nicht gelesen“ – wer’s glaubt wird selig!) – einfach nur noch tragisch!

    • Hey, @Stop-with-your-unfair-Bashing

      Was haben denn Sie für Drogen eingeworfen? Könnten Sie mir die Adresse Ihres Dealers mitteilen? Bitte e-mail an fredi@zugedroehnt.ch !

      Was heisst da Bashing? Es ist doch Fakt, dass viele IP Leser offensichtlich schon seit längerem Vorgänge kannten, die Gisel erst seit ca 1 Woche neuem gekannt haben will …

      Gisel wäscht weisser!

      Und hey, schick‘ mer no ein Bitcoin fürs Ässe, bevor er nüt meh Wert isch

    • Sorry, das schlechte Gewissen steht ihm im Gesicht…
      Es kann gut sein, dass er sich etwas zuschulden kommen liess, z.B. Verdachtsmomente gehabt und nichts unternommen zu haben. „Kleinen“ würde der Strick gedreht. Ob eine solche Unterlassung strafbar ist weiss ich nicht. Wir werden sehen, was die Untersuchungen bringen. Eine Meinung zur Situation darf nun aber jeder haben! Was Sie hier lesen sind solche Meinungen.

    • Ich bitte Sie zu würdigen, dass es weltweit genau die «grossartigen Medien» sind, die unzählige Missstände aufdecken, von Folter über Umweltverschmutzung bis hin zu Betrug, Korruption und Ausbeutung.

      Die staatlichen Institutionen reagieren, bestenfalls, die Medien agieren … das sollten wir wertschätzen.

      Maskierte Meinungen, Herr oder Frau Stop-with-your-unfair-Bashing, waren und sind der Anfang vieler Übel … please show your face!

      Kurt Wehrli-Stöckli
      Beinwil/Freiamt

    • Die mutmassliche Affäre wurde ja mutmasslich von Lukas Hässig aufgedeckt. Wenn ich ihr ein paar Kommentare lese könnte man den Eindruck haben, dass der in Zürich sitzende und sich im doppelten Bombenhagel befindlichen LH, belegt mit einer Informationssperre und bedroht von Heerscharen von Anwälten, viel mehr wusste als PV’s langjähriger Freund und Vertraute PG im Sessel des CEO? Sorry Freunde, Hamlet ist schon ziemlich alt, bitte lasst mich in Ruhe mit solchen naiven Märchen.

  9. Kann es sein das die Raiffeisenbank der „Black Swan Event“ ist der die ganze Welt in eine wirtschaftliche Depression stuerzt?

  10. Mussten Herr Gisel und der Verwaltungsratspräsident denn nie einen für alle Bankangestellten obligatorischen Kurs gegen Geldwäscherei besuchen ? Bei den kleinen Angestellten wird peinlich genau der Besuch eines solchen Kurses verlangt bei den hohen Herren scheint das nicht der Fall zu sein. Wo ist übrigens die FINMA ? Hat sie viel zu tun mit der Regulierung der kleinen und unproblematichen Vermögensverwalter ? Kümmern sich um das Unwichtige und sehen das Wichtige nicht.

  11. Wenn man die Geschichte verfolgt, ist nicht nur die Geldwaescherei eine einzig Problematik. M.E. sind hier auch Element vorhanden, welche die zustaendigen Steuerbehoerden veranlassen sollten zu pruefen, ob allenfalls Tatbestaende des Steuerbetruges/Steuerhinterziehung (u.a. die Frage der Gewerbsmaessigkeit) vorliegen.

  12. Was für ein Saustall. Da muss von zuoberst ausgemistet werden. Der VR Präsident Prof. Rüegg-Stürm ist ein ahnungsloser HSG Theoretiker und Stümper, muss weg. Dann sind 2 Professoren im VR, bringen nichts, müssen weg. Eigentlich muss der ganze VR jetzt ausgetauscht werden, die haben total versagt, müssen weg.

    So, und dann muss die Geschäftsleitung aufgeräumt werden. Gisel, muss weg. Er muss der Compliance Chefin, die immer noch im Sabbatical schwelgt, sofort fristlos kündigen, sie hat komplett versagt, muss weg. Die ganze Rechtsabteilung muss ausgetauscht werden, weg damit. Eigentlich müsste ein paar Leuten von der Finma die Gewähr entzogen werden.

    Warum muss der CEO einer Genossenschafts-Zentralbank auch so viel verdienen? Da findet man bestens geeignete Leute zum halben Lohn. Auch der VR ist total überbezahlt. Und tut nichts, schaut nur blöd drein.

    Also, Genossenschafter, auf zur GV. Es gibt ein gutes Essen, Unterhaltung. Aber dazu vor allem Gelegenheit, mal den Aufstand zu machen und Fragen zu stellen. Nicht abspeisen lassen. Die Delegierten müssenendlich etwas tun, nicht einfach zuschauen und sich übertölpeln lassen.

    Das Eisen ist Raiff. Jetzt muss es neu geschmidet werden. Frisch Gesellen, seid zur Hand.

  13. Den größten Gegner, den man bekämpfen muss, ist die eigene Ignoranz.
    aus finews:
    Namhafte Experten kritisieren den Verwaltungsrat von Raiffeisen nach der jüngsten Entwicklung als zu wenig profiliert. Trotz aller Kritik will Rüegg-Stürm am Präsidium festhalten und für weitere zwei Jahre kandidieren.

    Fast eine halbe Million Lohn – für 50-Prozent-Pensum

    Er bedauert zudem die Gerüchte, wonach Bundesrätin Doris Leuthard seine Nachfolge antreten könnte: «Für Bundesrätin Leuthard tut es mir leid, dass sie in diese Spekulationen hineingezogen wurde.» Der Präsident von Raiffeisen übt sein Amt in einem 50-Prozent-Pensum aus. Sein Gehalt beträgt 480’000 Franken.

    • Der Hammer! 480000.– für 50% unglaublich. Aber auch Frau Ribar VRP der SBB und Mme Pilloud haben sich auf VR Mandate konzentriert. Für keine Verantwortung und Teilzeitpensum einen unanständigen Lohn kassieren.

  14. Der Schönwetter- und Wohlfühl VR, insbesondere der Herr Dr. Prof. der „heute natürlich gaaanz anders handeln würde“ (lol), hat zwar kräftig kassiert aber seine Sorgfalfspflicht definitiv nicht wahrgenommen, Punkt. Verantwortung übernimmt keiner dieser Wirbellosen – mal schauen wie es mit den gemäss OR und Gesetz eigentlich unvermeidlichen rechtlichen Konsequenzen für den VR aussieht. Mein Tip: ebenso düster wie mit deren moralischem/ethischem Schuldempfinden.

  15. Desto hierarchisch tiefer eine Aufgabe delegiert wird, desto aussagekräftiger sollte das Ergebnis sein.

    Der Fisch stinkt vom Kopf her……!

    Es bestehen Sorgfaltspflicht- und Geldwäschereigesetze! Die Kontrolle muss organisiert sein. Die Aufsichtsbehörden haben die Abwicklung zu überprüfen.
    In diesem Falle (Verdachtsmomente) hätte die Abklärung der wahren wirtschaftlich Berechtigten abgeklärt werden müssen. Vielleicht ist es auch geschehen?

    Hätte sich die Bank statutenkonform (Verbund) verhalten, die Vorkommnisse hätten nicht stattfinden können! Raiffeisen braucht keine Investmentbank-Gepflogenheiten! Der Geist der Aufrechterhaltung der bestehenden Statuten, welcher zeitlich kurz vorher anlässlich der GV beschlossen wurde, hätte niemals umschifft werden dürfen!
    Die Mitverantwortung am möglichen Schlamassel (es besteht die Unschuld Vermutung) tragen alle Verantwortlichen, VR, GL, und Delegierte!

    • Ich habe mir tot gelacht und mein Sohn, 13 Jahre alt erzählt und er hat nur Kopf geschuttelt und gesagt: “ wie das möglich sei?“ Und ich habe ihm erzählt, dass in der Wirtschaft fast alles möglich ist!
      Meine Damen und Herren seien wir mindest Ehrlich! “ Kriminelle Energie war dabei!“
      Keine EMS, Stadler Rail, Vitorinox oder auch Family Office würde eine Solche deal akzeptieren, auch wenn drauf eine Stempeln von zwei Star Anwalkanzlei war. Wenn ein hohe Verantwortlich eine Firma gründet oder beteiligt ist, gegen die eigene Firma, dann ist inakzeptabel und nur zuschauen oder nicken ist es auch.
      Vielleicht wird Rechtlich freigesprochen, wie in gute Schweizer Tradition ist ( Behring und andere Fälle…), aber bei uns bleibt der Fall ganz klar wie andere auch! Vielen Dank.

    • Die einzige Verantwortung werden Sie und ich irgendeinmal tragen, nämlich dann, wenn die Raiffeisenbank an die Wand fährt. Sie und ich wir sind Gebossenschafter und Genossenschafter können an der GV mitwirken, nutzen Sie die Chance. Ich jedenfalls werde meine Stimme erheben und klare, eindeutige Fragen stellen. Diese Bank stülpt sich den Mantel der genossenschaftlich organisierten Institution über. Mit ein paar Gutscheinen ist es nicht getan! Eigentlich müsste die Bank jedem Genossenschafter anteilnässig am Erfolg teilhaben lassen, oder Vorzugszinsen gewähren. Nichts dergleichen. Also wo liegt der Unterschied zu CS und UBS und co?

  16. Es gibt im Sinne der Geldschöpfung, keine systemrelevante Banken. Eine Erfindung der Ökonomen, Regierende, Judikative und Medien (verstehen zu 99% das Geldsystem nicht). Jede Bank kann abgewickelt werden! Es sind nur Zahlen in der Bankbuchhaltung!

    Es besteht ein Geldwäscherei- und Sorgfaltspflicht-Gesetz. Ob die Regeln eingehalten werden, ist auch die Aufgabe der Aufsichtsbehörden?

    Vor dem Geldfluss zu den vermeintlichen Eigentümer der Aktien, hätte die Bank abklären müssen, sowieso in diesem Falle, ob die Eigentümer auch die wirklich wirtschaftlich Berechtigten waren.

    Ein Tipp. Desto tiefer die Kontrolle delegiert wird, desto besser sollte das Ergebnis sein! Der Hinweis von L.H. ist demnach falsch! Der Fisch stinkt vom Kopf her…..!

    • Bravo Herr Bender! Ganz meine Rede. Es gibt keine systemrelevanten Banken. Das ist eine Irrlehre der Regierenden und deren Lakalen.

    • Sehe ich anders. Wenn der Immocrash kommt, vielleicht in ein paar Jahren. Dann hat die Raiffeisenbank plötzlich schweizweit vielleicht 250000 Häuser am Hals, aber keinen Markt, da die Wirtschaft am Ende ist. Und dann? Die ganze Schweiz würde die Konsequenzen tragen. Das Peoblem sind unter anderem, dass die Häuser völlig überbewertet sind und somit der Ausfall nocht durch einen Gegenwert gedeckt ist.

  17. Liebe Leut
    Es werden mittlerweile viele Emotionen gehandelt.
    Die Lösung ist so einfach wie klar:
    A) Vincent bleibt eh im Knast resp. kommt gg. Kaution frei und muss die Mio zurückzahlen, wenn schuldig
    B) Der Gisel ist faktisch auch weg
    C) Die FINMA hat ihre Lösung schon parat: Übernahme der Bauernbank durch die EFG. Die haben schon die BSI einverleibt und können das auch mit No3 (die sie damit selbst werden)
    D) Die HSG hat sich als TOP-Institut ge-outet und wird weitere Anhänger anziehen
    DAS ist die wahre Geschichte hinter den Turbulenzen.

    • Was haben Sie das Gefühl VP kommt gegen Kaution raus. Er sitzt in U Haft und wegen Verdunkelungsgefahr, oder sogar Fluchtgefahr wird er ganz sicher nicht auf Kaution freikommen, das können Sie vergessen!

  18. Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA hat ein Dokument aktualisiert

    05. März 2018

    Standardmodell Treuhandverhältnisse

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  19. Aber nei aber au. Ihr tut Prof. Rüegg-Stürm unrecht. Und wenn ihr ihn fragt hat er sicher nur ein Praktikum bei Raiffeisen im VR absolviert. Prof Rüegg-Stürm macht nur das was er lehrt (siehe hsg site) u.a. Management integrierter Versorgungsnetzwerke und dieses Versorgungsnetzwerk hat ja auch vorzüglich für viele funktioniert. Und •Systemisch-konstruktivistische Ansätze und Methoden in der Managementforschung und Managementpraxis.
    Wie gesagt er macht nur das was er forscht und lehrt und dies ausserhalb einer Sandbox und die HSG liess und lässt ihn gewähren. Wenn Eltern dies bei ihren Kindern zulassen würden wäre schon lange die KESB vor der Tür.

    Ernste Frage an Euch:
    Gibt es eigentlich einen code of conduct, Verhaltensregeln, Ethikvorgaben, eine Aufsicht oder sonstige Bestimmungen für Uni- Professoren bei welchen sich so klar herausstellt dass ihre jahrelangen Forschungen in der Praxis und der Realität so kläglich gescheitert sind, nichts taugen und offensichtlich strafrechtlich relevant sind? Können Forschungsgelder und Auszeichnungen behalten werden? Wird der Rücklauf in die Lehre, speziell HSG, nun so sein, dass man zukünftigen Managern Tricksen, Trügen und Tarnen beibringt und wie man sich der Verantwortung entzieht.

    • Aufgrund des Alters sollte statt der KESB die Vormundschaftsbehörde alarmiert werden.

  20. Investnet hatte ursprünglich drei offiziell bekannte Teilhaber. Im April 2012, als der Einstieg von Raiffeisen bekannt gegeben wurde, war nur noch die Rede von den zwei Partnern Etter und Wüst. Gleichzeitig wurde kommuniziert, dass der dritte Partner ausscheiden würde, als Teilhaber und Verwaltungsrat.

    Nichts deutete damals auf allfällige weitere, stille Teilhaber hin. Als 2015 die ersten Zahlungen an die Aktionäre stattfanden, war noch Vincenz am Ruder. Kurz darauf hat der designierte neue CEO Gisel und der Verwaltungsrat es akzeptiert, dass der abtretende Vincenz nicht nur Präsident der Raiffeisen-Tochter Investnet wurde, sondern gleich auch noch Mitaktionär. Wahrlich ein höchst seltsames Verständnis von Corporate Governance.

    Als Gisel später, wie er sagt, von dem Treuhandverhältnis bei Investnet Kenntnis erhielt, hätte er umgehend handeln müssen: Allein die Tatsache, dass ein bestehendes Treuhandverhältnis gegenüber der Raiffeisen als Käuferin jahrelang verschwiegen wurde, widerspricht dem Grundsatz von Treu und Glauben und wäre ausreichend gewesen, um den Deal mindestens zu stoppen. Das hätte Gisels Glaubwürdigkeit gerettet. So aber ist er zum Master of Disaster geworden.

  21. Wenn ich die Kommentare hier lese, bleibt wohl nur die ersatzlose Auflösung der FINMA und Ausmisten und gerichtliches Verfahren gegen den VR & das Mgmt. der Raiffeisen. Es gibt also noch viel zu tun; packen wir es an!!

    • Mark Branson wird wohl – wie P. Gisel – auch noch ein bisschen weitermachen wollen.

      Nächste Branson-Themen (nach Raiffeisen) z.B.:
      – Credit Suisse mit Mosambik, Dolder, Barofsky etc.
      – Bank Vontobel mit Münchner Freunden
      – Bank Bär bzw. BC-Reise nach Genf
      – weiteres

    • Das wird aber nicht so werden und wurde es auch nie so, siehe z.B.
      UBS/Ospel & Co. Wer mal im Club ist, dem wird nichts geschehen, es sind ja immer die anderen schuld – aber auch die anderen bezahlen für die Probleme. Es ist genau so in der Politik und was wir öffentlich wissen, zieht die Frage nach: „interessant wäre was wir nicht wissen….“

  22. Ob nun die Winkeladvokaten InsideParadeplatz wieder einen weinerlich-kindischen Brief (Bashing) schicken werden? Wenn ja, dann ist die Story von Morgen auch schon wieder geschrieben.
    Oder bereiten die gerade Briefings und Schulungen mit Inhalt „Wie verhalte ich mich in U-Haft“, „Umgang mit Staatsanwälten“ und „Lügen – aber Richtig!“ vor? In St.Gallen sollte es ja eine hohe Nachfrage danach geben.
    Mal sehen, wie lang die Finma braucht, um aufzuwachen…

  23. ja ja die systemrelevante Bank….eine brechtigt Frage. Wo blieb/bleibt Finma?
    Klar, die gehen nur auf Ausländer, Auslandschweizer, kleine Bürger/Anleger los. Wehe dem der Geld einzahlen oder einen Bezug machen will. Da heisst es dann gleich: warum, weshalb, die Finma braucht….. diesen Verein kann man abschaffen. Wir haben Gesetze. Da brauchen wir keine Fima. Die wirlich kriminellen bleiben nämlich von der Finma unangetastet. Um die Registrierung der Finma zu erhalten, schreibt diese sogar vor wie Lifte gebaut werden müssen (leider kein Spass!!!). Haben ja nichts anderes zu tun….

  24. Gisel ist doppelt charakterlos: zuerst widerspricht er sämtlichen Anschuldigungen und als er merkte, dass dies nicht mehr haltbar ist, wechselt er ohne mit der Wimper zu zucken die Seite und wird nicht zuletzt weinerlich („wir wurden getäuscht“). Mieser geht es eigentlich nicht. Nicht nur Gisel gehört weg, sondern vor allem der gesamte Verwaltungsrat, der sich anscheinend nie für eine einwandfreie Geschäftsführung oder irgendwelche Minimumstandards betreffen Corporate Governance kümmerte. Ein unsägliches Trauerspiel!

  25. Der Hr. Gisel wusste über vieles Bescheid, er wusste wo er zu graben hat um die Wahrheit herauszufinden, tat es aber mit Absicht nicht…

    • Sau Häfeli sau Teckeli
      Und wo ist das Steueramt das den riesigen Vermögenszuwachs hinterfragen müsste

  26. Finmaaa! Aufwachen! Es gibt einen Faaall!!!
    Ein dringender Verdacht auf Verletzung der GwG-Bestimmungen müsste doch sogar den faulsten Beamten aufwecken.
    Mal vorstellen: wenn’s nun nicht der Vincenz war – hätte ja auch Gaddaffi sein können!
    Spätestens heute Nachmittag müsste eigentlich das Enforcement-Verfahren gegen Gisel gestartet sein. Sonst muss man fast annehmen, dass die Finma wieder mal am vertuschen ist.
    Und an Gisel: ist das Rücktrittsschreiben schon erstellt?

  27. Sehr geehrter Herr Hässig
    Gemäss Ihnen geht es hier um den „grössten Banken-Skandal der letzten Jahre“. Da könnte man ja glatt versucht sein zu denken, dass es ja wirklich gut um die Banken bestellt ist… Immerhin kommen keine Kunden und Genossenschafter zu schaden. Auch die Steuerausfälle dürften sich noch im Rahmen halten (betroffene Aktiven halten sich in Grenzen).
    Das grösste Potential steckt eigentlich viel mehr in Ihnen:
    Wieso braucht es eigentlich noch Richter und Untersuchungsbehörden, wenn Sie alles so gut „aus der Ferne“ und ohne Akteneinsicht beurteilen können?

    • Ihr Kommentar lässt tief blicken und wirft dabei die Frage auf, was Sie selber auf dem Kerbholz haben.

      Uralte Weisheit: Gleich und gleich gesellt sich gern 😉

    • @Stefan Thalmann
      Was Sie nicht aus meinem Kommentar lesen können. Alle Achtung (sorry, ich bin nur ein kleiner, alter Fisch)

      @Michael Leysinger
      Vielen Dank für die Werbung in Ihrer eigenen Sache.
      An was für einem Verlust in welcher Milliardenhöhe denken sie denn, dass Sie gleich die Genossenschafter auf ihre Haftung in Form des Anteilscheines sowie der Steuerzahler aufmerksam machen? Bitte beachten Sie erstmals die Beteiligungen in der Bilanz, bevor Sie auf Ihrer Homepage so auf Panik machen…

  28. Die Frage bleibt; warum hat die zuständige Staatsanwaltschaft nicht auch Gisel befragt? Nach alldem was man hier liest wäre dies wohl angebracht, vielleicht kommt es ja noch ?

  29. Ist schon witzig, wenn man weiss, dass z.B. bei der CS alle Mitarbeiter in regelmässigen Abständen schriftlich bestätigen müssen, dass sie eine saubere Weste haben, keine Insidergeschäfte tätigen und keine Bankbeziehungen bei anderen Banken haben.
    Sowas mussten Gisel und Vincenz natürlich nie unterzeichnen.

    • Ganz richtig, lieber cs Boy! Ich fand’s aber nicht so witzig, einen solchen Blödsinn zu bestätigen, zumal’s die CS einen feuchten Staub angeht, ob ich noch Konti bei anderen Banken habe. Aber natürlich musste auch ich gehorsam die entsprechende Bestätigung abgeben. Ganz unter uns: ich hatte (und habe) noch Konti bei anderen Banken und eine saubere Weste hatte ich nie. Hat dem Saftladen aber nie geschadet. 🙂

    • Bei der CS ist das alles nur eine Alibiübung, was die vielen happigen Bussen und sonstigen Strafen weltweit belegen.
      Die Soyboys, die mit dem immer gleichen „Deppertenausdruck“ im Gesicht lassen grüssen. Ob es wohl bei der CS schon Seminare für angehende Soyboys gibt?

    • @ CS-Geschändeter: Aber den warmen, risikolosen, pünktlich-regelmässigen Geldregen gegen Ende Monat und die Boni im Fühling nimmst Du natürlich immer gern von der CS, gell!

    • @Glücksriese: ich gehörte (bin seit Jahren weg) zur Kaste des arbeitenden Volkes, und bei den „Boni“, die ich jeweils im Frühling erhalten habe, hätte sich gar eine Coiffeuse halb totgelacht. Und was den „warmen Geldregen“ betrifft, da war ich in einer Gehaltsklasse, von der man zwar leben konnte, die aber nie jemand als überrissen bezeichnet hatte, wenn ich bei Bekannten mein Einkommen offen gelegt hatte. Ich wollte mit meinem Kommentar lediglich festhalten, dass der „Maschinenraum“ bis zum geht nicht mehr kontrolliert wurde, auf der Kapitänsbrücke jedoch die Narren- und Abzockerfreiheit herrschte. Immer noch böse?

  30. Und was passiert, wenn der in der heutigen NZZ beschriebebene Sachverhalt, wonach nur ein Strafverfahren durchgeführt werden könne, wenn gegen entsprechende vorhandene Regeln verstossen worden sei. Es könnte (dürfte aber nicht) durchaus sein, dass bei der Raifeifen ein solches Regelwerk nicht besteht. Dann kommen PV und andere Akteure ungeschoren davon.

  31. Oooookay Herr Hässig man merkt das Ihre Lehre bei der SNB schon einige Zeit zurückliegt. Sie vermixen hier GwG und VSB und sugerieren dem Leser leider zu sensationslustig den grössten Skandal selbst aufgedeckt zu haben. Na ja kann man so machen…

    Der VR und Teile der GL (ich spreche z. B. von der internen Revision und dem CFO) sowie Gisel sind eigentlich nicht mehr tragbar. Sorry das man sich hinstellt und den Ahnungslosen spielt ist schon echt zum heulen. Das würden Sie keinem Ihrer Angestellten durchgehen lassen!

    Zum VR fällt mir eigentlich nichts mehr ein. Jeder Bankangestellte kurz nach der Lehre hätte einen besseren Job in dieser Angelegenheit gemacht wie die Herren und Damen Professoren, Doktoren, Politiker etc. Wer weiss wie wenig man für ein VR-Mandat eigentlich tun muss und wie hoch die Enschädigung ist (für alle im VR) dann ist man schon etwas sprachlos. Vor allem auch, wozu hat Raiffeisen im VR eigentlich einen Prüf- und Risikoausschuss? Schön das es irgendwo steht aber anscheinend ist der Ausschuss für die Katz.

    Also, der Kern des Artikels ist ja richtig aber die Recherche rundherum ist mangelhaft. Bitte auch mal etwas Seriösität in den Blog bringen.

    • Ja, richtig!
      Mein Titel für diese Geschichte wäre einfach gewesen:
      “ Bei der Bauernbank hat nur eine Sache gefehlt: der gesunde Menschenverstand!“
      …und das sehen wir immer wieder…

    • Lieber Herr Hässig, Neid muss man sich verdienen, nur Schadenfreude bekommt man geschenkt.

      Und wenn da einer eine Hammer Story geliefert hat und diese sich immer mehr als wahr entpuppt, so wird der Neid übermächtig. Man kann nicht mehr still sein. Es muss heraus. Nur was schreiben? Man versucht, die einmalige Leistung kleinzureden. Und spielt man Oberlehrer und verteilt Noten. „Bitte auch einmal etwas Seriösität in den Blog bringen.“ (Übrigens heißt es Seriosität – da will einer was und kann es nicht benennen.)

      Ohne es zu merken, adelt der seriöse Banker IP und LH: Wir haben es schwarz auf weiss: ein seriöser Banker liest an einem Arbeitstag IP und schreibt einen Betrag von knapp 200 Worten – weil er sonst nichts Gescheiteres zu tun hat.

    • Nur seriöser Banker sein, reicht eben heute nicht mehr. Es braucht auch mutige Banker, welche z.B. Dinge aufdecken, das Management kritisieren. Dinge die schieflaufen verändern wollen. Können Sie sich vorstellen, dass einmal ein paar Banker auf dem Bundesplatz gemeinsam für „seriöses Banking“ demonstrieren? Das wäre mal etwas. Aber dazu braucht es eben vor allem „unseriöse“, mutige Banker mit dem Willen, auf Missstände aufmerksam zu machen und nicht nur Befehle auszuführen. Sonst tut sich nichts im Lande, Herr „Seriöser Banker“!

    • @ Aufklärer. Sie sind lustig. Wenn Sie wüssten was bei uns abläuft, staatsnaher Betrieb in der Tansportbranche. Die CEO sind so affektiert un geblendet, es interessiert sie einen ……! Mitarbeiter und Sicherheit sind unwichtig, gut dastehen in den Medien und immer alles schönreden. Mich wundert es keine Sekund, dass wir dort sind wo wir sind. Alles solche machtbesessenen Alphatiere, alles Blender und Steuergeldvernichter!

    • @Banquier au Languedoc

      Schade das sie hier gleich die persönliche Schiene auspacken…

      In meinem Beitrag habe ich Herrn Hässig eine gewisse Leistung im ganzen Fall Vincenz zugesprochen. Das habe ich aber nicht ohne es zu wissen gemacht wie sie schreiben. Bei mir kommt es einfach so an als ob LH nun quasi in James Bond manier den Fall allein gelöst hätte und alle anderen nur Deppen sind. Das ist dann halt des Guten etwas zu viel und hat auch nichts mit Neid zu tun.

      IP hat seine Berechtigung und ist ab und an auch Unterhaltsam. LH hier aber zum Heiligen zu sprechen ist schon etwas übertrieben.

  32. Gisel wusste vieles von Anfang an. Details und Hintergründe zu beteiligten Personen in den Geheimvehikeln. Die Gang dort hat sich mit Insiderwissen bereichert an Deals wie zB Leonteq AG…. Genauso wusste die Rechtschefin der Raiffeisen von Anfang an sehr vieles, Ist auch ein schlechter Witz, dass diese Dame mit einem „blauen Auge“ davonkommt.. Gisel versucht jetzt noch sich um Kopf und Kragen zu reden und einen „Deal“ auszuhandeln indem
    er Vinzenz fallen lässt, aber Gisel hat einfach selber zu viel gesehen…

  33. Sollte es zu strafrechtlichen Konsequenzen führen, habe ich für die fluguntüchtigen Vögel eine Straussenfarm in Uganda ausgesucht. Die Resozialisierung hat beim Federvieh (siehe Google) gute Erfolge. Die anderen können den Kopf in den Sand stecken.

  34. You can shine your shoes and wear a suit
    You can comb your hair (well, not all…) and look quite cute
    You can hide your face behind a smile
    One thing you can’t hide
    Is when you’re crippled inside

    You can wear a mask and paint your face
    You can call yourself the human race
    You can wear a collar and a tie
    One thing you can’t hide
    Is when you’re crippled inside

    • Na ja, die journalistische Leistung ist eher mittelmässig weil Herr Hässig eigentlich mit Rundumschlägen irgendwo mal einen Treffer landet und ihn dann als seine eigene Leistung verkauft. Immerhin stimmt die Hälfte der Headline mit der Tragbarkeit von Gisel. Das mit der Geldwäsche ist bisher Spekulation von Herrn Hässig und etwas zu sensationslustig verkauft.

      Also erstmal einen Gang zurückschalten, es wird aber glaube ich strafrechtliche Konsequenzen geben. Geldwäsche….na ja machen wir mal ein Fragezeichen dahinter….

  35. Weshalb kritisieren traditionelle Medien die Banken nicht? Die Antwort findet sich im Inserateteil. Sobald die Kritik zu stark ausfällt, fallen die Inserate weg. Bei 25’000 Franken pro ganzseitiges Inserat, geht das schnell an die Existenz. Das wissen beide Seiten. Und so verhindern die Verleger bankenkritische Artikel, wo es nur geht.

    • …und das Selbe gilt für die Pharmaindustrie, für die Versicherungen, für die Krankenkassen, für die Spitäler, für Globale Industrieunternehmen aus der Zement-, Baustoff-, Rohstoff-, Maschinen-, Waffen-, Elektro-, IT-, Telekommunikations-, Nahrungsmittel- und Textilindustrie. Eigentlich für jedes Unternehmen ab einem bestimmten Umsatzvolumen/
      Aktienkapital. Und offensichtlich glauben immer noch über 70% der Stimmberechtigten, dass die selbe Situation nicht auch für unsere Staatsmedien gelten würden…

      Die besten, günstigsten und pflegeleichtesten Sklaven sind eben diejenigen, die selbst nicht merken, dass sie dieser Schicht angehören…

    • Na ja, in erster Linie geht es immer noch um PERSÖNLICHE Verfehlungen einer relativ kleinen Anzahl von Protagonisten in verantwortlichen Stellungen (früher hiess das mal Vertrauensstellung). Das ist natürlich keineswegs schön, berechtigt aber aus meiner Sicht kaum zu einem flächendeckenden Rundumschlag. NB schreibt mittlerweile sogar die relativ dezente NZZ ziemlich Klartext.

    • @Supermario:
      Hm, die NZZ kann mittlerweile wohl kaum mehr anders…

      Aber wäre es nicht die Aufgabe unserer Print-, Radio- und Fernsehmedien (als 4. Gewalt, lach…) mit Ihren Millionenbudgets, genau solche Fälle aufzudecken? Wir zahlen freiwillig Zwangsgebühren, überteuerte Zeitungsabos und Zeitschriften, aber die eigentliche Arbeit macht eine Zürcher „Onemanshow“ deren Publikationen gratis sind! Noch deutlicher kann das Versagen, das bewusste Wegschauen und die Abhängigkeiten unserer gesamten (Mainsream-)Medienlandschaft und somit deren weitgehende Überflüssigkeit wohl kauf aufgezeigt werden, doch die Masse schläft munter weiter…

  36. Heute müssen von der Putzfrau bis zum Verwaltungsratsmitglied der kleinsten Regionalbank alle schriflich offenlegen, wo Konti und Vermögenswerte unterhalten werden – Compliance verlangt es so! Aber bei der dritten Grossbank gilt dies offenbar nicht. Ein Schulterzucken und „Ich habe es nicht gewusst“ gilt hier offenbar als akzeptable Ausrede. Dabei ist es doch zwingend, dass die Bank es wissen muss, resp. dass die Mitarbeiter und Organe eine vollständige Deklaration abgeben müssen. Auch hier hat der Laie den Eindruck, dass die Aufsicht mit verschiedenen Ellen misst. Entweder wurden allgemeingültige und verbindliche Compliance-Vorschriften nicht eingehalten oder es wurden falsche oder unvollständige Informationen abgegeben (…und ohne weiteres geglaubt). Wieso hat denn Revision nicht interveniert? …und wo war die FINMA all die Zeit?

    • Unsere VRP Frau Ribar hatte auch Mühe ihre Mandate korrekt zu deklarieren.

    • Kommentar zur FINMA:

      „De quis custodiet ipsos custodes“ [lt.[
      „Und wer überwacht die Überwacher?“
      Decimus Iunius JUVENAL, ca. 60-ca.127

    • War das nötig? Wolte er etwas Profil gewinnen? Warum denn nun auf einmal? Sonst hört man ja nie etwas von ihm.
      Ausgerechnet einer, dessen Publikationen es mit sich bringen, im Glashaus zu sitzen, wirft einen Stein?

  37. Für Sie, sehr geehrter Herr Hässig, müsste man einen schweizerischen Pulitzer Preis erfinden. Herzliche Gratulation, einfach unglaublich!

  38. Über sündhaft teure Hobbies, Flugzeug, Rennkurse, Luxus-Autos, Tweets aus der Firstclass-Lounge und interne Liebesliaisons usw. könnte man bei PG mit dem Verweis auf das „little man syndrome“ ja noch wohlwollend hinwegschauen, wenn er denn CEO einer Gross- oder Privatbank wäre.
    Aber irgendwie passt es halt doch nicht so ganz, wenn sich der Chef der bodenständigen Raiffeisenbank im Porsche Panamera mit Chauffeur durchs Land kutschieren lässt…

    • Sei ihm doch ein Panamera gegönnt, wenn schon ein kleiner AL in der IT einen Porsche Macan fährt.
      Porsche hat übrigens früher tolle (rote) Traktoren gebaut, dann passt es doch auch wieder zur Bank, oder?

  39. Diese „Ich-weiss-von-nichts“-Aussagen sind ein Hohn für die erwerbstätige Bevölkerung. Wer Entscheide fällt hat die relevanten Informationen einzufordern. Nicht immer sind diese verfügbar (v.a. wenn sie die Zukunft betreffen 😉 ) aber Hygieneabklärungen über Besitzverhältnisse und Interessenkonflikte gehören wirklich zum Standard. VR, GL, Legal, etc. haben total versagt. Und wenn diese ganze Kaskade an Checkpoints nicht funktioniert, dann funktioniert die ganze Governance nicht. Und das ausgerechnet bei der Nr 1 im Hypogeschäft und einer systemrelevanten Bankengruppe! Das ist ein Skandal „Finma“, wo man vor lauter Formalien die Substanz nicht sieht (oder sehen will). Und es ist ein Beleg mehr für die gestörte Moral bei den Bestverdienern. Kein Wunder erleben linke Anliegen ein Revival in der Schweiz.

  40. Die GV nächsten Monat wird sicher lustig! Denke die Protagonisten werden werden das Ganze schönreden. Ich werde mir erlauben die eine oder andere Frage zu stellen. Hoffe, dass ich den überbezahlten Genossenschaftskapitalverwaltern nicht die aparty verderbe. Gibt ja genug Kopfnicker, wird sicher wie immer an einer RB GV alles abgenickt und ohne Gegenstimme angenommen. Seltsame Gesellschaft, alle sind entsetzt und enttäuscht, Opposition kommt aber nie, wieso eigentlich! Die Herrschaften der Bankleitung sind dafür da, Red und Antwort zu stehen!

  41. Kann man da noch von Glaubwürdigkeit sprechen, die ist weg! Es ist nun Zeit, dass alles offengelegt wird und die Verantwortlichen die Konsequenzen ziehen, nicht nur bei der Raiffeisen, auch bei der FINMA. Die haben einfach gepennt!

  42. Der letzte Schweizer Banker, der sich als Teil der Lösung sah, war Marcel Ospel.
    Wenn sich Gisel mit Vincenz und Ospel zusammentut, und noch den Stocker dazunehmen, können die vier in der (schon bald) reichlich vorhandenen Freizeit einen Schieber spielen – Erfahrung im Rumschieben haben die Herren ja zur Genüge.

  43. Anderer Blickwinkel: Herr PV hat eine Frau und zwei Töchter, die studieren. Was würden Sie als zukünftiger Schwiegervater zu Ihrem Sohn sagen, wenn er eine der Töchter ernsthaft „im Auge hat“?

    Eben. Deshalb gibt es jetzt nur eines:

    „Herr Vinzens: Game over! Erklären Sie sich als schuldig und geben Sie alles zu. Helfen Sie mit, diese schmutzigen Geschichten komplett aufzuklären und zahlen Sie die unrechtmässig eingesackten Gelder vollumfänglich zurück. Das ist Ihre einzige Chance zwar verurteilt zu werden aber mit kräftiger Hilfe Ihrer Anwälte vielleicht mit einer bedingten Strafe aus der Sache herauszukommen. Machen Sie dann ein Migros-Kursli „Gärtner für Anfänger“ und pflegen Sie Ihren Rasen. Oder gehen Sie zusammen mit dem Herrn Gisel fischen. Und dann ist endlich Ruhe im Karton“.

  44. Und wieder einmal bewahrheitet sich eine IP Story. Daraus kann man wohl ableiten das alle anderen auch stimmen. Ob der Sergio, Tidjane und Urs schon kalte Füsse haben?

    Die Verbindung ZFF und CS sollte auch mal untersucht werden. Würde mich nicht wundern ähnliches an den Tag zu fördern

  45. „Mitgegangen – mitgefangen!“ Eigentlich müsste Gisel auch befragt werden. Schliesslich wurden die treuseligen Genossenschafter um viele Millionen betrogen.

  46. Ich behaupte nicht, dass überall in den Teppichetagen Hochleistungskriminelle herumlaufen od. solche die sie decken, aber der Personenkreis den es betrifft, sollten die Konsequenzen zu spüren bekommen. Die gesellschaftliche Ächtung ist ihnen garantiert. Die Selbstorganisation wird es richten!

  47. Wenn man bedenkt dass Hr. Gisel zudem durch eine ganze Seilschaft gut bezahlter „Pressesprecher“, „Anwälte“, „Kommunikationsspezialisten“, „Gutachter“, „Revisoren“ und sonstigen bezahlten Steigbügelhaltern getragen wird die vieles und mehr schön verwedeln, frisieren und vorbereiten (da könnte ich auch zum Triathlon und Flugzeuge fliegen) sowie Medien und Blogs mit Anwälten gedroht wurde und trotzdem hat sich Herr Lukas Hässig trotz aller Widrigkeiten durchgesetzt (was man eigentlich von einem BR, Bundesamt oder Staatsanwalt erwarten könnte) Respekt und Hochachtung Herr Hässig ! ! ! PS. Es ist Zeit, dass ein Register (e.g. Betreibungsregister) für solche Personen eingeführt wird wo JEDE dieser Individuen auch Politiker) die bei „solchen Sachen“ involviert waren oder als Steigbügelhalter mitgeholfen und mitgetragen haben aufgeführt werden. Seriöse Firmen und Personen wollen NICHT mit solchen ********** geschäftliche Beziehungen eingehen, solche ********* einstellen, solche ********** wählen oder bei Anlässen mit solchen ********** an einem Tisch sitzen. Solche Firmen und ******** müssen von der Gesellschaft isoliert und geächtet werden sowie das ergaunerte Geld bzw. das bezogene Honorar plus Zuschlag für solche Machenschaften eingezogen ohne wenn und aber werden. Anders geht es offenbar nicht und nur diese Sprache verstehen diese **********.

    • Sehr treffend formuliert. Das kranke an unserem System ist, dass solche Leute am nächsten Tag wieder Angebote von noch abartigereren Entschädigungen in VR oder GL erhalten. Es sieht so aus, als ob solche Leute wie Trophäen in VR einsitz nehmen, so quasi der Chef von irgendwo,ist bei uns im VR. Was ist eigentlich der Leistungsausweis von diesen Leuten? Jeden Tag liest man von ihrem Versagen, von möglichem kriminellen, schädigenden Verhalten zu Ungunsten der Kapitalgeber und Kunden. Aber nocht ein einzoges Mal wurde einer von diesen zu einer Strafe verurteilt. Vielleicht werden wir einmal überrascht, sofern die Schuld nachgewiesen ist.

  48. Danke LH für Ihre Recherchen und Ihre Hartnäckigkeit. Offenbar der einzige Investigativ Journalist den wir in der Schweiz haben!

    Was ist mit unserem Service Public SRG? Nach all den schönen Auftritten die PV im Schweizer Fernsehen (siehe unten) bekommen hat, reicht es jetzt gerade mal für kurze Schlagzeilen über bereits bekanntes.
    Montag, 27. Mai 2013, Roger Schawinski im Gespräch mit Pierin Vincenz
    Sonntag, 11. Mai 2014, Giacobbo / Müller, Mit Pierin Vincenz und dem Comedy-Duo «Umbilical
    Brothers»
    Montag, 27. Oktober 2014, Eco, Studio: Raiffeisen-CEO Pierin Vincenz | Zweite-Karriere-Serie (1)
    10. Oktober 2015, Pierin Vincenz wechselt von der Raiffeisen-Bank an den Jasstisch
    Montag, 18. Juli 2016, «Focus Blind Date»: Pierin Vincenz trifft Kurt Aeschbacher
    Wäre ein interessante «Reporter» – Sendung! Es gibt bestimmt noch vieles aufzudecken. Gibt es noch einen weiteren Kreis an Personen die unter PV gut mitverdient haben; vielleicht auch legitim!?
    Was lief da genau mit TCMG / Raiffaisen-Tochter Notenstein:
    Finews vom 15. Mai 2013: Notenstein holt sich Mehrheit von TCMG
    Unterm Dach der Privatbank Notenstein will die Raiffeisen-Gruppe diverse Asset-Management-Boutiquen vereinen. Starker Mann dabei: Beat Wittmann.
    Ende Dezember trug Beat Wittmann die Asset-Management-Gesellschaft TCMG ein, im April machte er bereits eine Kapitalerhöhung – und jetzt wird klar, dass die Raiffeisen-Gruppe dabei der entscheidende Faktor war: Wie «Inside Paradeplatz»meldet, besitzt die Raiffeisen-Tochter Notenstein nun eine Mehrheit an der TCMG-Gruppe.
    Raiffeisen-Sprecher Franz Würth bestätigt den Einstieg: Unter dem Dach von TCMG sollen Dynapartners (an der Raiffeisen seit Herbst 2011 eine Minderheitsbeteiligung hat) und der Notenstein-Ableger 1741 Asset Management gemeinsam positioniert werden, so Würth.
    Leiter der TCMG bleibt Beat Wittmann. Die Beteiligungen an der – wie TCMG von Beat Wittmann gegründeten – Dynapartners bleiben unverändert.

    • Theo: Wenn es um kritische Recherche geht ist SRF inkl. den selbsternannten „Finanzprofi’s“ keinen Schuss Pulver wert. Man will ja Keinem auf die Füsse treten…

  49. Nicht das es mich stören täte, aber der Grund, weshalb man bei der Finanzkrise 2008 allen UBS und CS Bankern eine Generalabsolution erteilt und ihnen sogar noch per staatlichem Darlehen die Boni gesichert hat, aber nun hier massiv gegen die Raiffeisen vorgeht, ist welcher? Ob es wohl an der Grösse liegt, oder daran dass Vincenz jemand Mächtigen im Wege war, wir werden es nie erfahren…

  50. Und noch etwas Gisel: einem Freund steht man bei, auch falls er Mist gebaut hätte! Gerade dann braucht man richtige Freunde. Eben: richtige…

    • In dieser Gehaltsstufe hat man keine Freunde, höchstens Gleichgesinnte, Arschkriecher und Mitgliederkumpels aus der Loge. Man braucht auch keine, denn Unterstützung wird gekauft oder erpresst…

  51. Big Player Compliance = Transaktionen in Mio Höhe = wenig bis nix gecheckt
    Privat Konto = Transaktion 2m = xtra Verifizierung
    Verständlich dass da der Scheff die Übersicht verliert.

  52. Wer war denn nach dem Ausscheiden von PV Steigbügelhalter für dessen weitere Karriere? Dank Raiffeisens Aktienpaket und Gisel wurde er VRP bei Helvetia und Leonteq. Gleichzeitig wurden wiederum dank der Verwaltungsräte von RB die Vergütungen im ganzen VR massiv erhöht. Doch auch von alldem hat Gisel nichts gewusst.

  53. Die Rolle der weiteren Compliance Fritzen in der Zentrale wie Schaub, Bopp usw. sollte auch hinterfragt werden!

    • Risk-Chef Hodel nicht zu vergssen. Der darf ja seit diesem Jahr auch mit in der Geschäftsleitung *wirken*. Wundert das noch einen?

  54. Gisel und Co. ein Hauffen von Schönrednern. Der ganze Raiffeisenvostand gehört vollständig und umgehend ausgewechselt!

    Ohne die Wahrjeit zu kennen kommen wir ihr sehr nahe indem wir davon ausgehen müssen, dass Gisel und andere Führungskräfte innerhalb der Raiffeisen sehr wohl Kenntnis darüber hatten was VP so alles trieb über die 17 Jahre innerhalb der Bank.

    Nur die wirklich Dummen können behaupten, nichts auffallendes bemerkt zu haben- ergo, gehören sie Alle wie sie da oben sitzen und es sich in ihren fetten Leedersesseln gut gehen lassen, ohne Fallschirme ausgetauscht. Da draussen gibt es viele Junge Damen und Herren die es um einiges besser können!

  55. Reminder

    GL Mitglied und Complience Verantwortliche war Frau Ceregato, Ehefrau von Vincenz!

    Sie kannte das GwG sicher auswendig.

    • Ach nein …. Moderne Ehepartner haben doch heut getrennte Schlafzimmer – und kommuniziert wird eh nur noch per google-play-store-whatsapp-spielzeug. Also hat die nette Nadja wohl überhaupt nix von diesen bösen Machenschaften mitbekommen und der gute Ehemann war mit diesen vielen Geschäften so sehr beschäftigt, dass er das Schlafzimmer sowieso nur noch ganz selten gesehen hat ….

      Aber klar: alles nur Hören, Sagen – und natürlich Vermutung in der Unschuldsvermutung …. und keinerlei Relevanz für die juristische Faktenlage!

  56. Kompliment an Lukas Hässig für seine Zivilcourage, sich trotz hartem Gegenwind der Anwälte von Vinzenz, Rohner & Co. in solche Geschichten zu verbeissen und unermüdlich an der Aufdeckung von Missständen in der Finanzindustrie zu arbeiten. Herr Hässig bringt es auf den Punkt: Schon nur aus Optik GwG kann eine Transaktion dieser Grössenordnung nicht einfach unter den Tisch gewischt werden.

    Wie bei den Skandalen bei den Grossbanken muss man einmal mehr die Rolle der FINMA hinterfragen, welche mehr als nur ein Auge zugedrückt hat und Vinzenz einen Abgang erhobenen Hauptes unter Umgehung eines Strafprozesses ermöglichen wollte. Es scheint, als sei Lukas Hässig die effizientere Aufsichtsbehörde als die FINMA selbst. Entweder sind die Leute dort im Dauerschlaf oder die Behörde hilft mit, Transparenz bei solchen Geschichten zu erschweren. Ich kann jedenfalls nicht erkennen, dass die FINMA die Voraussetzungen für eine Bankleitung zur einwandfreien Geschäftsführung stetig prüft.

  57. Auch wenn wir P. Gisel glauben wollen, dass er nichts wusste, wird Raiffeisen nur ohne ihn einen Schlussstrich unter die Sache ziehen können. Die Basis weiss sonst nicht mehr, wem sie was glauben soll. Transparenz schaffen ist sicher wichtig, aber das geht nur mit neuen Leuten. Diese Risikoprämie ist im Gehalt einkalkuliert. Herr Gisel muss ganz nach dem Motto ‚wir machen den Weg frei‘ agieren und der Organisation die Chance geben, ein neues Kapitel aufzuschlagen. Vielleicht wäre etwas mehr ‚Buurebank‘ doch wieder eine Lösung. Felix Walker hat vorgezeigt wie das geht und er war es, der mit der Strukturbereinigung den Weg zum Erfolg geebnet hat! Auf einen fahrenden Zug aufspringen ist halt doch einfacher. Also Herr Gisel, lassen Sie los.

    • Ich hätte dieses Vorgehen, also den formalen „lauten“ Rücktritt, vom verantwortlichen VRP, Rüegg-Stürm erwartet für die Glaubwürdigkeit und Zukunft der Raiffeisenbanken. Doch dieser scheint nur an sich selber, also seine eigene Reputation zu denken.

      Der VRP ist für die Einsetzung der Ehefrau von Vincenz sowie die zügellosen Beteiligungen mit unendlichen potentiellen Interessenkonflikten verantwortlich. Bei der Kombi Ceregato – Vincenz hat er eine durchaus logische und wichtige allgemein bekannte uns selbstverständlich Corporate Governance Regel nicht beachtet. Er hat damit eine rote Linie überschritten und ist zur Belastung geworden.

      Gisel zeigt und kommuniziert Leistung, Verantwortungsbewusstsein und die Bereitschaft zu Veränderungen und Verbesserungen,

      also Führungskompetenzen, die dem VRP Rüegg-Stürm anscheinend komplett fehlen.

  58. Was für eine schwache Figur, dieser Bluff-Sportler. Geistig blossgestellt, wie er schwindeln muss bei der Frage, ob er den IP-Bericht im 2016 nicht gelesen habe, nachdem LH so viele Anfragen gestellt hat. Hat er wegen seiner vielen Trainings keine Zeit gehabt? Das glaubt ihm niemand.
    Hält er die Oeffentlichkeit für dumm? Sein Verhaltn ist beleidigend gegenüber allen normal denkenden Bürgern.

    • Sein Verhalten ist nicht dumm, eine normale Reaktion wenn man in die Enge gedrängt wird. Ihn hat die Vergangenheit eingeholt. Sein Ziehvater PV hat hn auf die Position gepusht. Nebenbei hat PV die RB zu einer Familienbank umfunktioniert, Ceregato und Vincenz im Machtzirkel, darum der VR der auch sehr gefügig war. PV konnte doch machen was er wollte. Er hat die RB zu einer ganz nirmalen Bank verkommen lassen, wo die üblichen nach Macht und Kapital gierenden Manager ihr Unwesen treiben. Der Grundgedanke der RB ist tot, es wäre wünschenswert, wenn die ganze Bankleitung und der VR gehen würden!

    • Sie müssen das so sehen, Hr. Gisel hat für sich gesehen diesen Artikel wirklich nie gelesen. Er hat aber einen externen Anwalt mandatiert lassen welcher ein Schreiben an LH via Raiffeisen (siehe Schreiben im IP … Herr Gisel und die Raiffeisen . . . .) adressierte. Und Hr. Gisel und der Anwalt kennen sich sicher auch nicht. Kurz ausgedrückt: Fehlende kognitive Resilienz gepaart mit einer kognitiven Retardierung und selektiver Wahrnehmungsstörung.

    • Abgangsentschädigung – wofür?

      Ja, logisch – er wird noch was rausholen im Filz-System.

      Aber wir alle hier wissen, dass er eigentlich 50% seiner Bezüge aus den letzen 20 Jahren zurückzahlen sollte: Denn er war als Informatiker, Bankangestellter, Streber und „Taubstummer“ und dann als CEO und VR wenig wert!

  59. Also Leute. Wenn man nicht skrupellos lügen und blenden kann, erklimmt man nie die Karriereleiter hoch. Merkt euch das. Zumindest für eine kurze Zeit nah der Sonne sein, bevor der grosse Crash kommt.
    Markus Melching wurde bei SIX und dem letzten AG unlängst in die Wüste geschickt, aber brav listest dieser frech seinen Job auf LinkedIn schön weiter. Keep blending lautet das Motto.

    • Wirtschaftsethik ausser Rand und Band……………

      Dreist und frech diese sich selbstüberschätzenden Blender.

    • Ist in meiner Firma, staatsnaher Betrieb auch so. Jede Zeile im Lebenslauf ist wichtig, es zeigt Erfahrung und Wandlungsfähigkeit auf, egal ob jemand fähig war oder nicht. Mir hat einmal ein höherer Funtkionär meines Arbeitgebers gesagt, weisst Du, Du musst Dich nur gut verkaufen und selbstsicher auftreten. Egal was Du sagst, wenn es nachvollziehbar, aber nicht zwangsläufig richtig ist, Dein Gegenüber muss zuerst das Gegenteil beweisen.

  60. Gewähr einer einwandfreien Geschäftsführung:

    Stufe 1
    Patrik Gisel klammert sich weiter an seinen CEO-Job, will nixht freiwillig zurücktreten

    Keine Aktion

    Stufe 2
    Firmen wie SIX und Helvetia haben/halten Patrik Gisel weiter im VR

    Keine Aktion

    Stufe 3
    FINMA schaut zu…lässt Patrik Gisel gewähren; wie lange noch ?
    Die gleiche FINMA hat zwischenzeitlich zwangsläufig einen dezidierten Ueberblick gewonnen: wer wie mit wem, in welcher Form, offiziell, inoffiziell…

    Keine Aktion

    Und wieder ein ,systemisches Problem’ ?

    • Das schlimmste was der RB passieren kann ist, der Vertrauensverlust der Genossenschafter. Viele, wie auch ich, sind dort Genossenschafter, weil wir von UBS und Co genug haben. Aber wenn Gebühren, Selbstbedienungsmentalität und Vertrauensverlust sich kumulieren, dann ist das Raiffeisenbanmodell gestorben.

  61. Wieso kommen Meister, Cerruti, Eckert und Jaquet nicht dran?

    Die haben eine Bank mit über 175-jähriger Geschichte innert Monaten komplett beendet. Die Raiffeisen existiert wenigstens noch.

    • Ist das nicht der Meister der jetzt bei Implenia als VRP das Händchen ausstreckt!?

    • Notabene eine Bank, die compliancemässig derart tief im Sumpf steckte, dass ein Beenden als letzter Ausweg die Mutter davor bewahrte, im Strudel mitgerissen zu werden, wenn es dereinst krachen würde.

      Ueber die erwähnten Herren kann man denken was man will, aber dafür müssen sie nicht „dran“ kommen, sie haben lediglich aufgeräumt, was ihre Vorgänger verbockt haben.

  62. Wann soll ein Sportler zurücktreten? Bei Federer ist die Ehefrau mit ausschlaggebend. Bei Hr Gisel sollten nicht sportliche Kriterien matchentscheidend sein, sondern harte und weiche Faktoren. Ich hab keine Lust zu lesen, welche Hobbys er frönt und wo er seine Fitness stärkt. Wenn Eisberge schmelzen steigt der Wasserpegel. Wenn Pierin im Gefangenenchor singt, könnte er alles niederreissen! Ich denke an Leonteq und die Entscheidung das VR Honorar von 400′ auf 750’000 zu erhöhen, mitzutragen.
    Honit soit qui mal y pense. Mehr als Geschäftsschädigend für Raiffeisen!

  63. in finews sagt rüegg-stürm; mit dem heutigen wissensstand hätte ich den fall pierin/nadja anders gehandhabt. lustig gell:) antizipieren heisst das losungswort, compliance das andere; dafür gibts die chf 500.000 für ein 50 ig % – pensum und nicht fürs verstecken und nichtstun. 🙂

    • pro memoria:

      Verantwortlich für Complience und mögliche Geldwäscherei war Nadja Ceregato, die Ehefrau von Vincenz.

      Rüegg-Stürm als VRP hat den Interessenkonflikt ignoriert.

      Rüegg-Stürm befasst sich an der HSG mittels vorweigend literaturwissenschaftlicher Methoden mit Management, unter anderem Corporate Governance.

    • “ Man sollte nie, einen Moskito in einem geschlossenen Raum (Zimmer) unterschätzen!“
      In diesen Fall die Moskito war / ist IP!
      Ich müsste leider oder zum Glück feststellen, dass IP immer wieder mindestens 50 % richtig ist, auch wenn ich nicht einverstanden war oder sogar genervt war…
      Somit, wird für Fuhrungskräfte alle Art und alle Richtung zum Pflichtlektüre…. auch wenn, sehr oft wie ich sehr schnell und oberflächlich lese: ab – und zu nur ein Stichwort ist entscheidend…
      Und wir müssen besser zuhören lernen und nicht glauben, dass alles nur “ show “ und “ virtuelle Realität“ sein.
      Vor allem für Fuhrungskräfte ist ein “ muss“ auch auf kleinen Indizien zu reagieren, nicht überreagieren klar… und gar nicht etwas als „selbstverständlich“ oder “ normal“ zu bezeichnen…das sind fatale Fehler, die auch hier gut erkennbar sind.
      Leider ja, auch die “ HSG“ wird ein bisschen von der Realität immer wieder heruntergespüllt. Aber das ist nicht ein Problem der seriöse und respektierte Akademie per sè, sondern von ein Fach, sehr geruhmt eigentlich, aber heute auch so unnützlich wie die MBA Ausbildung ist. Es ist gut, sehr gut für die Netzwerke und ein bisschen über Zahlen Jonglierung zu können, sonst nicht… und man sieht immer wieder, die Leute wollen mir nicht glauben…
      Dazu kommt noch, und immer wieder einen anderen Aspekt in Vordergrund, und zwar die Wichtigkeit ein bisschen von Forensic und Kriminelle Untersuchungen zu wissen…eigentlich die billig Serie von Tatort unsw. Erklärt gut was der Mensch alles kann…ich habe das Glück ein bisschen von alles das erfahren zu können, und lange Zeit hatte ich gesagt: “ oh Gott, das sind nur extreme Fälle, die nur als Anomalien passieren“ , aber leider, was ich Leute weltweit beobachten kann, ist das solche „Anormalitäten“ zu Normalität geworden sind und das sollte man nie vergessen. Das sind für mich die Lehre hier oder bei Post unsw. Sein.
      Fuhrungsleute, aber auch als Private Personen mit Verantwortung, sei ihr Wach! Und nie billige Lüge erzählen, das mache ich praktisch nie. Da Lüge viel Speicherplatz in einem Gehirn benützen und muss dazu gut sich erinnern können!

    • Bravo Orakulum…
      Tja, jetzt ist alles Glasklar und Tagi hat für einmal sehr gut dargestellt! Kompliment, sogar ein einfache Mensch und Lesefaul wie ich hat alles verstanden…
      So, so, so…alles war Glasklar schon in 2009: Viele Berichte, viele involvierte Leute!
      Mein klares Fazit ist: “ ich hätte in 2009 der CEO gekündigt, ohne zweifeln“… und wir wissen wie Rechtlich ok, gesellschaftlich ganz falsch sein können! Ein no Go für mich… es tut mir leid, ich bin einfach so direkt, Ehrlich, …aber nicht blöd! Es gibt sogar „Gefährliche Parallelitäten“… der Fall geht es mehr tief als wir denken … auch der heutige VRP von Aduno wird nicht so einfach aus die Schlinge heranziehen, er sass lange dort und wüsste auch alles…. wieso ist nicht früher interveniert? Ein bisschen Zivilcourage braucht doch! Die Schweiz hat gestern Politisch triumphiert… wenn die Staatanwaltschaft, klarheit darüber verschafft und auch gute Schlussfolgerungen zieht, dann wird auch “ der schweizer Finanzplatz sich retten“ sonst sehe ich Grau… und man weiss wieviele Unterschiede Grauenfälle gibt. Danke, Danke, Danke!😁

  64. „Geldwäscherei“, das No. 1 Hysterie-Wort heutzutage. – Welche Automarke fährt der Boss? In welcher Klinik in Zürich lassen der korrupte Staatschef oder der Boss ihre Gespielinnen optisch „tunen“? Wo kauft er seinen Privatjet etc. etc. – Da fragt keiner, und die entsprechenden Firmen zahlen Löhne und Steuern, und der Staat zahlt damit wiederum seine Mitarbeitenden in seinen Geschützten Werkstätten und seine Zulieferer. – Früchte vom verbotenen Baum? – Das wollen wir da eigentlich nicht genau wissen…

  65. Abflüge/Ausflüge nach Panama?

    In gut informierten Kreisen flüstert man über bereits gebuchte Oneway-Tickets nach Panama. Der Lebens-Abend soll nach der „harten Arbeit“ möglichst weit weg vom alten Ort verbracht werden. Ist auch verständlich……

    Man will allerdings noch keine Fristigkeit nennen. Es könnte Spätherbst werden.

  66. Chapeau für Herrn Hässig! Er ist unerbittlich am Ball geblieben und hat die „Geschäfte“ von Herrn Vinzenz ans Tageslicht geführt als sich die seriösen Medien nicht trauten. Selbst die NZZ zitiert in der Samstagsausgabe „Inside Paradeplatz“ als Quelle. Was im Getöse um PV und Herrn Gisel zur Zeit untergeht, ist die Rolle des Raiffeisen-Verwaltungsratspräsidenten Johannes Rüegg-Stürm, welcher für eine 50% Stelle 480’000 CHF pro Jahr einkassiert. Herr Rüegg-Stürm ist auch Professor für Organization Studies an der HSG. In einem Interview mit der NZZ am Sonntag von gestern erklärt Herr Rüegg-Stürm: „Der Fall Vinzenz hat uns völlig überrascht und schockiert“. Welch ein Armutszeugnis eines Professors der führenden Hochschule für Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftswissenschaften der Schweiz! Die HSG schreibt auf ihre Fahnen wie zentral Ethik und Corporate Governance sind für die Unternehmensführung. In der Praxis scheitern ihre Vertreter jedoch kläglich. Ein Reputationsschaden auch für die HSG! Die HSG sollte sich ersthafte Gedanken machen, ob es sinnvoll ist ihren Professoren den Einsitz in Verwaltungsräte zu erlauben. Die Probleme bei Raiffeisen standen seit Jahren dank Herrn Hässig im Raum. Herr Rüegg-Stürm war völlig ahnungslos? Entweder informiert er sich nicht umfassend oder er hat absichtlich weg geschaut. Ein sofortiger Rücktritt wäre eigentlich ein Akt der Verantwortungsübernahme. Dies scheint jedoch nicht im Lehrbuch von Herrn Rüegg-Stürm zu stehen. So sad and shameful!

    • Habt Ihr Euch letzthin die Porträts der Clowns (aka Professoren) an der HSG angeschaut? Man muss sich schämen, selbst dort abgeschlossen zu haben. – Wenn man dann noch weiss, welche Würste diese Professoren zu Studentenzeiten waren…

    • Das ist doch kein Armutszeugnis.
      Eine bessere Bewertung kann sich die HSG nur dann auf die Fahnen schreiben, wenn solche Machenschaften nicht ans Tageslicht kommen.
      Ich würde der HSG glatt die Note 5.5 dafür geben.
      Denn genau die HSG züchtet ja diese Manager-Typen auf Teufel komm raus!
      Die HSG wird sich hüten Führungskräfte auszubilden, die auch nur den Hauch eines Unternehmers in sich haben.
      Das ist das Resultat. Und man ist stolz darauf!

    • Herr Rüegg-Stürm ist Professor an der HSG für Corporate Governance.
      Der CEO der Raiffeisen ist mit der Chef-Juristin (vormals Chefin Compliance) verheiratet.
      Wenn das einer seiner Studenten übersehen hätte in einer Prüfungsfrage, wäre er gnadenlos durchgefallen.
      Was passiert mit Prof. Rüegg-Stürm?
      CHF 480’000

    • interessant und darum ist Christoph Franz nun HONORAR Professor an der HSG, man kennt sich!? Immer der gleiche Filz überall!!!

    • Wie ging das schon wieder mit den drei Affen? Ah natürlich, wenn man blind, taub und stumm ist, dann ist man hat schon „völlig überrascht und schockiert“ …und so etwas nennt sich Verwaltungsratspräsident!

  67. „Wer heute Deinen Feind verratet, verratet morgen Dich“ – Dschingis Khan
    Herr Gisel hat seinen Weg an die Spitze massgebend seinem Freund Herrn Vincenz zu verdanken. Natürlich bringt ihn die mutmasslichen Betrügereien in eine Art Befehls- und Gewissensnotstand. Dabei spielt es keine Rolle ob er mutmasslicher Mittäter, Mitwisser oder professioneller „Wegschauer“ war. Seine Position ist eh nicht mehr haltbar, von allem nichts wissen gehört nicht ins Pflichtenheft eines CEO. Dass er aber versuchte seine Haut zu retten indem er seinen Freund verraten hat ist entehrend. Einem Freund in schwieriger Zeit beizustehen hat auch nichts damit zu tun seine mutmasslichen Taten gutzuheissen. Herr Gisel stand vor der vielleicht wichtigsten Entscheidung in seinem Leben, den Charaktertest. Er wurde gewogen und als zu leicht empfunden.

    • Gisel wurde von Rüegg-Stürm in dieser Sache ins „Schaufenster“ gestellt. – Darum „schreien“ alle Gisel anstatt Rüegg-Stürm.

      Für Corporate Governance ist der VR, insbesondere der VRP Rüegg-Stürm zuständig. Dabei geht es vor allem um die Vertretung der Rechte der Genossenschafter.

    • Das ist theoretisch teilweise richtig, im Kontext aber falsch. Mit dieser akademischer Schlaumeierei kommt man nicht weit. Der VR definiert die CG und ihre Prozesse, der CEO hat aber auch die Pflicht das dann durchzuführen. Das ein VR mit seinen paar Nachtessen im Jahr dann alle Transaktion selber im Griff hat ist weltfremder Nativismus. Passt aber zur ziemlich heruntergekommenen HSG Lehre. Das Herr Ruegg-Stürm ein miserabler VRP ist (hoffentlich bald „war“) stellt Hamlet aber nicht in Frage. Nur damit kommt Herr Gisel nicht aus der Sache.

  68. Egal wie man zu PV steht, bis zur Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung. U-Haft ist kein Honiglecken, da spreche ich aus eigener Erfahrung (war für Schweizer Firmen in der BRD tätig und dafür in der JVA Stadelheim in München). Auch wenn ich der Meinung bin, dass die Zustände in den CH-Justizanstalten besser als in deutschen JVA’s sind (dort findet man noch die Zehennägel vom Vorgänger in der Zelle, es gibt nur Kaltwasser, das WC hat keinen Sichtschutz (bei 2-Mann Zelle) und es gibt einen Blechteller (wie man die billige Magarine ohne Spülmittel mit kaltem Wasser vom Teller bekommt bleibt offen). Duschen darf man einmal wöchentlich, falls man zum Arzt möchte, fällt duschen aus. Zumindest darf man seine eigenen Klamotten (diejenigen die man bei der Verhaftung trug) weiter tragen und sogar Uhr, Gürtel und Schnürsenkel behalten. Beim Check-In in den Knast muss man sich nackt ausziehen, bücken und die Beine breit machen. Einen Aids-Test gibt es als Zugabe gratis. Bei 23 Stunden Einschluss ist die Stunde Hofgang eine nette Abwechslung (ohne Radio oder TV in der Zelle).
    Leider gibt es auch keinen Kühlschrank, etc. somit kann man alle 14 Tage im anstaltseigenen Laden Esswaren bestellen (Schocki, Joghurt, Kekse, etc.). Das Fenster meiner Zelle befand sich in ca. 2,5 Meter Höhe und man konnte nur sehen, wenn man auf der Schlafpritsche stand (ein eingemauertes Brett, welches aus der Mauer herausragte).
    Besuche waren 14-tägig jeweils für 30 Minuten gestattet, ansonsten kein Kontakt zur Aussenwelt und Besuchsverbot für den eigenen Anwalt, keine Post etc.
    Dies vielleicht nur als kurzen Abriss darüber, wie es jemanden in U-Haft geht, auch wenn sich lange Zeit später vielleicht doch die Unschuld rausstellt …

    • ich denke PV wird andere Bedingungen haben.

      Nicht vergessen, UH hatte quasi eine Privatsuite im Gefängnis – sofern er nicht wie meist „frei hatte“ => Offener Vollzug.

  69. rüegg-stürm und der vr vertrauen gisel. nun sind wir im hamsterrad. nur noch die massiv angeschlagenen vertrauen sich gegenseitig 🙂 das ist jedoch nicht entscheiden. wichtig ist jetzt das verhalten der kundenfront. im weiteren wäre auch noch interessant, wie das verhalten des vrp aduno wirklich war. hier hat die sonntagszeitung eine ebenfalls grössere baustelle geöffnet. schaun mer mal 🙂 🙂 die saison der der Informationsveranstaltungen raiffeisen hat begonnen; viel spass:):):)

    • Ja ich freue mich riesig auf die GV. Ist immer witzig dort, Altersschnitt 60 und viele,wollen einfach einen lustigen Abend. Nicht dass Sie mich falsch verstehen, auch ich finde es toll, aber man kann ja dort mit der Bankleitung diskutieren. Ist immer witzig zu sehen, wie die ganze Gesellschaft zuschaut, wenn man, entgegen der Erwartung, kritische Fragen stellt.

  70. Also der Fairness halber sollte Vincenz seinen Laden von seinen Kollegen untersuchen lassen und den eventuellen Schaden selber deklarieren dürfen. Aber klar, geht ja nicht, er steht ja nicht in der Obhut von Doris Leuthard.

  71. Ich frage mich, was für eine Rolle der Kasperli Verein Finma hier spielt. Diese haben doch die ganze Sache PV im Dezember als nicht „Abklärungsnötig“ ad acta gelegt. Ich denke, dass auch die Rolle der Finma untersucht werden sollte. Die Finma scheint mir eher eine ‚Business-Verhinderungs-Behoerde‘ als eine Kontrollstelle zu sein.

    • Die FINMA hat sich immer zu sehr in der UBS und CS verkrallt.
      Das einstige biedere Bauernbank Image der Raiffeisen verschaffte PV einen Bonus und man liess ihn seitens FINMA womöglich dadurch einfach gewähren. Schon bei diesen Notenstein Deal hätte man genau hinschauen müssen auch der VR.

    • Da hat vermutlich EWS ein „gutes Wort“ zu Gunsten von Familienfreund Pierin eingelegt…

    • @Urschweizer: Leider hat die FINMA auch bei UBS und CS meistens erst im Nachhinein etwas gemerkt – verhindert hat sie jedenfalls all die Skandale nicht ansatzweise. Man hat den Eindruck, dass sie lieber die Kleinen und Seriösen beübt – deren Geschäftsmodell einzelne Beamte noch so knapp verstehen. Das ist ja auch leichter.

  72. „Und der CEO mit einem Jahresgehalt von 2 Millionen delegiert nach unten.“ Das ist in grösseren Unternehmen natürlich gang und gäbe, vor allem bei heissen Kartoffeln. Getreu dem Motto: The shit always runs downhill…

  73. einfach schamlos, diese chefbänker mit ihren compliances und gleichzeitig grenzenloser gier!
    machen auf patrioten und moral und dann sowas.
    man muss diese samt stuhl rausbefördern, so sehr kleben die an ihren stühlen.
    einfach grauenhaft, was wir an wirtschaftsführer haben.
    und die schlafende justiz nicht vergessen.

  74. Bei dieser Gelegenheit sollte die ganze Geschäftsleitung und der Verwaltungsrat genauestens unter die Lupe genommen werden. Wer sass zu welchem Zeitpunkt in welchem Verwaltungsrat? Wer kam unter Gisel neu hinzu? Wer sitzt davon in den Verwaltungsräten (Investnet, Arizon, etc.)? Alles untersuchen und aufdecken!

    • Kann mir keiner erzählen, dass Gisel, Auer, Hodel, Zoller, Burn und wer noch alles nichts wissen.

  75. Und wieder gilt das alte Sprichwort: Mitgegangen = mitgefangen. Und Schadenfreude wäre so ziemlich das Schlechteste. Ein weiterer Rückschlag für das schon angeschlagene Bankenwesen in der Schweiz.

  76. Patrick Gisel äusserte sich vor 3 Monaten noch sehr locker und positiv. Sie hätten alles im Griff, hiess es auch bei den Kollegen bei der Notenstein. Die Locker- und Überlegenheit scheint verflogen. Lügen haben kurze Beine aber trotzdem versuchen es die Manager, trotz aller Warnungen, immer wieder. Das muss personelle Konsequenzen haben, sonst versuchen sie es auf einem anderen Weg.

  77. Das ahnungslose Gespann Gisel/Rüegg-Stürm klammert sich planlos und frei von jeglichen inhaltlichen Argumenten an seine Posten. Das Ganze ist einfach nur noch peinlich. Höchste Zeit, mit Würde und Anstand zurückzutreten.

  78. Es sind diese ewig gleichen Schemen die beschämend sind:
    – Pseudocharisma
    – Rechtfertigung Gehalt über Verantwortung
    – Delegation von heiklen Themen nach unten
    – Frühstücks-Direktorium
    – Unkenntnisbeteuerungen
    – Reaktives Handeln
    – Rechtfertigung (aber nur für sich selber – nie für andere)
    – …. die Liste kann locker weiter geführt werden.
    Mitarbeitende werden wegen Kleinigkeiten an den Pranger gestellt resp. als Manipuliermasse ggf. auch entlassen. „Oben“ trägt das Netzwerk, es wird weggeschaut, gemauschelt, sich gedeckt, Verantwortung proklamiert, Schindluderei gelebt.
    Die Parallelen zu Feudalherrschaften ist offensichtlich. Genauso wie die früheren Herrscher von Gottes Gnaden sehen und leben diese als Manager angestellten heute. Auch frühere Herrscher haben sich mit unsinnigen Massnahmen versucht an der Macht zu halten. Heute sind einfach Umfelde, technische Möglichkeiten, etc. anders.
    Es ist und bleibt ein menschliches Problem.
    Grösse und Länge sind und bleiben zwei unterschiedliche Dimensionen!

    • Genau, wie bei der Datenlieferung in die USA. Weber und Scholl essen Frühstück und die Ex – und Noch – Mitarbeiter werden an den Pranger gestellt. Sie fahren mit Anwälten ein, so dass jeder letzte Mitarbeiter die Daten liefern lässt und lachen, wenn Lukas wiedermal was aufgedeckt hat. Diesmal hat aber IP so was ins Rollen gebracht, so dass Gisels letztes Haar ausgefallen ist……

  79. Es gibt zweierlei Diebe: (a) diejenigen welche legal eine Bank aushöhlen oder mit illegalen Bankgeschäften der Bank Bussen verursachen und dafür nicht persönlich bestraft werden und (b) der Ladendieb/in welche/r
    Ladenverbot und bestraft wird.

    • Falsch. Bei Banken gibt es:
      1) die externen Bankräuber
      2) die internen Bankräuber, gemeinhin als „Management“ bezeichnet.

  80. Schön zu sehen, dass die Raiffeisen längst keine symphytische bodenständige „Bauernbank“ mehr ist sondern die Grossbankallüren (Bonusgier, Geltungsgier, Überheblichkeit usw.) übernommen hat. Wieso lassen sich die Kunden dies überhaupt noch bieten?! Dies im Wissen, dass Sie mit Ihren eh überhöhten Gebühren auch bei der Raiffeisen primär den Lohn ihrer Geschäftsleitung bezahlen. Als Dank für ihre Treue bekommen dann die Kunden massiv verkürzte Schalteröffnungszeiten und ein generelles Blablabla
    betr. Digitalisierung.

    • Die RB ist eine Bank wie jede andere Bank auch, kein bisschen besser oder anders. Der einzige Unterschied ist, die Gutscheine für irgendwelche Events. Aber was unterscheidet diese Bank? Konditionen, Zinsen, Bonusgier, Lohnexzesse, Ehrlichkeit? Alles dasselbe. Raiffeisenbank hat sich vor 10 Jahren ihrer Tugenden und Wurzeln entledigt!

  81. Man darf gespannt sein, ob Helvetia Herrn Gisel zur
    Wiederwahl in den VR vorschlägt.
    Ein weiterer Kratzer am Image ?

    • Herr Gisel hat den VR Helvetia unlängst verlassen. Bitte informieren Sie sich zuerst.

    • Herr D. Ummheit, sie sind gaube ich nicht auf dem neusten Stand des Organigramms, heute 5.3.2018 ist P. Gisel immer noch als VR tätig und auch so eingetragen. Sie sollten Ihre Kommentare besser recherchieren!

    • Herr Dummheit,
      Gemäss aktueller Website wird Herr Gisel bei der Helvetia noch immer als VR geführt. Woher haben Sie Ihre aktuelle Information ?

    • Sie sind nicht auf dem Laufenden, Herr Berger, wenn Sie immer noch falsche Gerüchte betreffend BR Leuthard verbreiten! Das sie zudem
      noch BR Widmer-Schlumpf in diese Angelegenheit hereinziehen wollen (siehe weiter oben), erachte ich als beschämend!

  82. Es muss jetzt gnadenlos ausgemistet werden im “Oberstuebli” der Raiffesen und der SG-Kluengel gehoert untersucht, Ein total neues Management muss eingesetzt werden und diese neuen Besen muessen so entloehnt werden, dass sie ohne weitere “Figinen” leben koennen.

    • …schafften es PV und Ceregato nicht, mit zusammen ca. 3 Mio. pro Jahr über die Runden zu kommen? – Ist wirklich Mist, wenn es während des letzten Viertel des Monats nur noch Spaghetti mit etwas Sugo zu essen gibt (wobei: nichts gegen Spaghetti mit Sugo).

    • In der SG-Wirtschaft wie in der SG-Politik bestehen immer noch alte Kulturkampfstrukturen: CVP gegen FDP. In der Raiffeisen-Gruppe herrscht daher nicht nur ein SG-, sondern auch ein CVP- und StV-Klüngel vor. Von dort kommt wahrscheinlich die Fake-Kandidatur von BR Leuthard; erwünscht wäre eine CVP/Nicht-St.Gallerin. Zu diesen Kreisen zählt nun auch die HELVETIA, die im letzten Jahrhundert noch die „reformierte“ St. Galler Versicherung gewesen war.

    • Witzig vor 1 Monat wurde DL als Nachfolge auf das Amt des VRP genannt. Sie hätte beste Voraussetzungen, von einem Skandal -> Postauto, zum nächsten Skandal -> Raiffeisenbank. Bin ich der Einzige der das Ganze nicht mehr tolerierbar findet? Aber es passiert ja wie immer nichts. Eine Schande für die Schweiz, wir sind auf dem Weg eines der korruptesten Länder der welt zu werden!

  83. Was hiesst hier Gisel untragbar? Der Vorgesetzte eines CEOs ist eigentlich der VR-Präsident. Warum steht Herr Rüegg-Stürm hier nicht im Kreuzfeuer? Ein brillianter Akademiker, welcher aber hier maximal versagt, schweigt und seine Oberaufsicht als VRP nicht pflichtgemäss erfüllt hat und der HSG einen Bärendienst erweist. Das Thema Gisel wird sich von selbst lösen im Laufe der Ermittlungen.

    • …richtig: LH hat bei Gisel bloss nicht richtig zugehört. Auf Grund seiner „Grippe“ mit damit verbundener Heiserkeit hatte Gisel nämlich eine Vorsilbe verschluckt: „Ich bin Teil der (Vorsilbe)-Lösung.“ Sie dürfen wahlweise folgende Vorsilben einsetzen: „Schluss“, „Ab“, „Auf“.

    • Ziemlich aufgeräumt präsentierte sich Herr Professor Johannes Rüegg-Stürm vor drei Jahren in einem Studentenmagazin der HSG:

      „Mir ist nie eine Sekunde langweilig“

      https://www.prisma-hsg.ch/articles/mir-ist-nie-eine-sekunde-langweilig-2/

      Als oberste Zuständige für die Corporate Governance der Raiffeisen hat er total versagt.
      Es stellt sich zusätzlich die Frage, ob dieser Professor der “Kaderschmiede“ der HSG St.Gallen den Erfordernissen des 21. Jahrhunderts (Wirtschaftsethik) gerecht wird.

    • @ Trudi. Die 3 Affen, die nichts hören, nichts sehen, nichts sagen, verdienen – im Gegensatz zu Herr Rüegg-Stürm keine Fr. 480’000.– für eine 50%ige Teilzeitbeschäftigung.

    • Mit einer halbe Mio. für einen 50 % Job wäre es mir auch nie langweilig.

    • @McKöniz

      Ist ja hier auch nur 1 Affe! Mit 3 Aufgaben: Nichtssehen, Nichtshören und Nichtsspüren. Immerhin 3 seltene Gaben. Und er arbeitet ja nur die halbe Zeit. Macht nur 80’000 pro Affen …

  84. Nach einer angemessenen Erholungs-Phase könnte sich LH gelegentlich weiteren Verdachts-Kandidaten für (gem. GwG verbotene) verdeckte Treuhandgeschäfte (bzw. -kredite) zuwenden:

    – Credit Suisse mit Mosambik und anderen «Finanzierungen» (Sumatra, Dakota, Dolder Grand)
    – Bank Bär mit Priora/Remo Stoffel (etc.?)
    – seinerzeitige Allianz-Finanzierung «durch eine Schweizer Bank». Deutsche Banken wissen eben leider nicht, wie deutsche Fussball-Stadien zu finanzieren sind.
    – weitere «usual suspects»

    • Netter Versuch, vom CH-Finanzskandal schlechthin abzulenken…

      Hier hat sich offensichtlich die Leitung DER grössten CH-Bauernbank resp. Genossenschaft persönlich bereichert. Unter der Organisation geheimer Strukturen. Und unsäglicher Verbandelungen und Vernetzungen. Schlimmer geht gar nicht!

      Und abermals: MA der braven CH-Bauernbank beziehen ein Durchschnittssalär von CHF 150’000.-.
      Bauern vergleicht mal mit Eurem Einkommen.

    • …und auch hier:
      Monika Ribar, alt BR Metzler nicht vergessen. Vor allem letztere als „Good Governance-Beraterin“ – wirklich der (Lach-)Gipfel!

    • Hubertus, Sie verwechseln Durchschnitt mit Median. Der Durchschnitt wird aufgrund einiger weniger, welche ein sehr hohes Salär beziehen, nach oben gezogen. Dies ist durchaus zu kritisieren. Der Median jedoch, wäre dasjenige Salär, bei welchen gleich viele Mitarbeiter mehr und gleich viele weniger verdienen und dürfte wesentlich tiefer liegen. Der Median ist also für den von Ihnen zitierten MA die Zahl welche wirklich interessieren sollte. Ein tiefer Median verbunden mit einem hohen Durchschnittslohn würde dann darauf hindeuten, dass vor allem ein paar wenige sehr viel verdienen, nicht aber der „normale“ MA, wie sie glauben machen wollen.

  85. Es ist ja jedermann im Lande sonnenklar, dass sich Gisel nicht mehr wird halten können. Auch für Gisel gilt: Lügen haben kurze Beine!

    • …hast Du kurze Beine, dann musst Du bloss die Taktzahl erhöhen, um den Anschluss zu behalten…

    • Der Ackermann Joe von der Deutschen Bank gehört auch in diese Kategorie.

      Wann werden endlich Berufsverbote ausgesprochen: nie mehr Arbeiten in Finanzdienstleistungen oder Beratung, nie mehr als Führungskraft in allen anderen Branchen.

      Wir können uns diese Leute einfach nicht mehr leisten!

    • Der Joe sitzt auf Zypern, wo er Amerikaner und Osteuropäer „betreut“.

  86. Es wäre keine Überraschung falls PV aufgrund seiner Energie(r) auch bei HELVETIA etwas zu seinen Gunsten eingefädelt hat; – wait & see …

    • Warum wohl hat PV als damaliger VR-Präsident der HELVETIA wohl den seinerzeit amtierenden Herrn Loacker (Chef der HELVETIA GRUPPE) aus dem Amt gejagt? Herr Loacker ist ein sauberer, geradliniger, seriöser, ehrlicher Mann. Wollte er allfällige Dreckgeschäfte von PV nicht autorisieren/mittragen und musste deswegen den Hut nehmen? Let’s wait and see?

    • Jaja der Pierin, bei Repower, Helvetia, Raiffeisen, zusätzlich seine Ehefrau auf einem Job installiert. Nebenbei noch ein paar einträgliche Deals im privaten Rahmen aber auf rechnung der RB und ohne Kenntnis, angeblich, des VR und der GL. Ich wünsche PV noch eine angenehme Zeit in der U Haft und hoffe, dass unser lächerliches Rechtssystem einmal einen Nagel einschlägt!

  87. Leider hat der Herr Gisel auch bei seinen Versuchen als Pilot seine grosse Mühe die richtigen Prioritäten zu setzen:

    1. Fly the fucking plane
    2. Navigate
    3. Communicate

  88. Die Indizien sind seit Jahren erdrückend. Man erinnere sich z.B. an das Darlehen von BS an PV in Millionenhöhe „für ein Ferienhaus“. Wer das damals ernsthaft glaubte, die/der sollte zum eigenen Wohl und dem der Gesellschaft eingewiesen werden – oder es handelt sich um Komplizen; in letzterem Fall kann „eingewiesen“ dirch „inhaftiert“ ersetzt werden. Der heutige Raiffeisen CEO gehörte zu diesen Gläunigen.

    • Irgendwie musste ja das Geld an den „wirtschaftlich Berechtigen“ fliessen……

    • Richtiiiig. Wer jahrelang im Windschatten des grossen Pierin gesurft hat,
      weiss auch was da abgegangen ist oder zumindest teilweise.
      Aber wenn man sich die Karriereleiter nicht auf’s Spiel setzen will,
      schweigt man oder macht die Augen zu. Ist halt immer dasselbe.

      Wie die CS Leute in den USA vor Richter Lewin.
      I dont know; i cant remember about; i’m (we are) not guilty.
      Bullshit