Lara Warner: CS-Topfrau im Show-Fieber

Oberste Überwacherin kann sich bei Sexual Harassment in Szene setzen – Bei US-Aufpasser versagt – Kostenschub, CIA-Software.

Lara Warner war vor 15 Jahren einfache Finanz-Analystin irgendwo in Down Under, wo sie herkommt. Nun aspiriert die Spitzenfrau der CS auf die Nachfolge von CEO Tidjane Thiam.

Der ist Fan von Warner. Das zeigte sich einmal mehr in diesen Tagen. Als die Financial Times Anfang Woche über Sexual Harassment bei der CS berichtete, präsentierte Thiam seine Kollegin Warner als His Special Weapon.

Warner soll eine rigorose Überprüfung von Vorfällen aus dem Jahr 2010 durchführen. Die CS habe“always treated allegations regarding harassment or assault with the utmost seriousness“, schreibt die Bank.

Nun wolle man durch Lara Warners Untersuchung noch besser werden. „(…) any lessons learned from this review (…) will form part of that framework going forward“.

No mercy also, so die Botschaft von Chef Thiam und der Auftrag an Lara Warner. Dabei wurden die Vorwürfe vor 8 Jahren durch die Bank und die Polizei in London untersucht – von der sogar 2 Mal.

Aber die Gelegenheit, sich als rigorose Aufpasser und ethisch-moralische Superinstanzen zu gebärden, lassen sich Thiam und Warner nicht nehmen.

Warner hat ihren Aufstieg dank dieser Fähigkeit geschafft. Sie weiss sich perfekt zu präsentieren, als Lösungsfrau zu inszenieren und als Managerin für noch höhere Weihen ins Spiel zu bringen.

Die steile Karriere ist einzigartig. Lara Warner, vom Nobody zum Konzernleitungsmitglied einer der grössten Finanzhäuser der Welt.

Der ultimative Sprung könnte erst noch bevorstehen. Lara Warner dürfte sich nicht zuletzt wegen des grassierenden Frauen-Bonus beste Chancen ausrechnen, bei der CS noch einen Karriereschritt hinzulegen.

Entweder als neue Finanzchefin, was eine besonders mächtige Position im obersten operativen Gremium wäre.

Oder sogar als Chief Executive Officer der Credit Suisse.

Wie geht das? Lara Warner bringt schon für ihre heutige Aufgabe als oberste Compliance-Frau des CS-Konzerns erstaunlich wenig juristisches Wissen mit. Dabei sind Recht und Compliance zunehmend Synonyme.

Entsprechend türmen sich die Probleme in ihrem 2’000 bis 3’000 köpfigen Compliance-Bereich, der unter ihrer Führung massiv gewachsen ist.

Trotzdem sprach Lara Warner am Investorentag der CS von Ende November im letzten Herbst in London von „95% lower cost“.

Zwar bezog sich diese Aussage nur auf den Bereich „Investigation reviews“, was nicht die ganze weltweite Compliance-Abteilung ausmacht.

Doch es handelt sich um einen zentralen Teil in Lara Warners Reich. Die Abklärungen und Prüfungen rund um neue oder bestehende Kunden sollen unter Warners Kommando auf einen Bruchteil der bisherigen Kosten sinken.

Was grosses Erstaunen ob der einzigartigen Einsparung ausgelöst hatte, begründete Warner mit der Firma Palantir.

Das ist ein sagenumwobenes amerikanisches Softwarehaus, das seinen Ursprung im US-Geheimdienst CIA hat.

Palantir wurde von CS-Chef Tidjane Thiam vor einiger Zeit als grosse Errungenschaft für die Schweizer Bank präsentiert. Dank dem Palantir-System könne die Bank teure Rechtsfälle in Zukunft verhindern.

Doch Palantir hat hierzulande einen miserablen Track-record. Bei der Zurich, bei der UBS und auch bei der HSBC, die in Genf gross ist, haben sich die Verantwortlichen entschieden, Palantir wieder loszuwerden.

Die Palantir-Intenieure gehen immer gleich vor. Sie versprechen wie bei der CS einen „Large and modern data lake“. Gemeint ist eine gigantische Datensammlung, die auf Risiken untersucht wird – automatisch durch den Palantir-Computer.

Alles durch das System, nichts mehr manuell. So krachen die Kosten zusammen.

Nur: Das Gegenteil tritt ein. Bei der Zurich funktionierte der „Data lake“ überhaupt nicht. Man habe ein Jahr lang herumgedoktert, sagt ein Ex-Zurich-Manager. Dann habe man die Übung abgebrochen.

Bei der CS stiegen die Kosten für Compliance zuletzt. Trotz Palantir. Oder gerade wegen der Amerikaner.

Die Lizenzen für die Palantir gehen ins Tuch. Und obendrauf ist das System des einstigen CIA-Partners eine absolute Blackbox.

Die CS musste sich verpflichten, dass die Parametrisierung – also die Massschneiderung von Palantir auf die Bedürfnisse der CS – nicht der Bank selbst gehöre.

Sondern den Amerikanern. Sie besitzen die Intellectual Property am CS-Palantir-Setup.

Damit ist Palantir die grosse Ausnahme. So etwas macht die CS sonst mit keinem einzigen Software- und Technologiepartner.

Lara Warners Palantir-Offenive ist somit zweierlei: gefährlich und teuer. Teuer zumindest bis jetzt. Ob in Zukunft viele Kosten gespart werden, muss sich weisen.

Sicher nichts einsparen konnte Lara Warner beim US-Aufpasser. Der heisst Neil Barofsky und sollte schon längst über alle Berge sein – respektive den Ozean.

Doch Barofksy sitzt weiter in der CS-Backoffice-Zentrale in Zürich-Oerlikon. Und schreibt dort teure Rechnungen, die letztendlich von Lara Warner nicht verhindert werden können.

Barofsky hat vor einigen Monaten seinen grossen Bericht über Compliance-Mängel bei der CS abgeliefert. Das Werk umfasst laut einem Insider 1’000 Seiten.

Allein die Kosten für diesen Report gehen in die Dutzenden von Millionen. Und insgesamt hat die Barofsky-Übung die CS bisher über 600 Millionen Franken gekostet.

Lara Warner ist nicht verantwortlich dafür, dass Neil Barofsky der CS aufs Auge gedrückt wurde. Dafür muss letztendlich CS-Präsident Urs Rohner mit seinem US-Steuerdeal von 2014 geradestehen.

Doch Warner sollte Barfosky endlich loswerden. Das könnte in den nächsten Monaten gelingen.

Nur lässt sich Lara Warner dazu hinreissen, schon heute Erfolgsmeldungen bezüglich dem US-Monitor zu verbreiten.

Am Londoner Investorentag vom November führte sie den „In-depth review by Monitor“ als Erfolgsresultat ihrer Ära auf.

Dabei zeigt die Never-ending Übung durch den Aufpasser das Gegenteil, nämlich: Lara Warner hat es nicht geschafft, mit einer überzeugenden Compliance den Amerikan-Watchdog aus der Hütte zu verjagen.

Umso mehr legt sie sich nun beim Fall mit der sexuellen Belästigung ins Zeug.

Auch wenn der schon 8 Jahre her ist.

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40 Kommentare zu “Lara Warner: CS-Topfrau im Show-Fieber

  1. Die Dame hat das Niveau in Compliance wirklich drastisch gesenkt. Es wird von „purple monsters“ geredet, welche in die Bank eindringen wollen. Sie ist verantwortlich diese monsters draussen zu behalten. Etwa auf diesem Niveau geht’s ab. Wirklich traurig.

  2. Nie und nimmer hat die Lara das Zeugs und das Profil dazu (von der Intelligenz gar nicht erst zu sprechen), den Barofsky vom Paradeplatz resp. den CS Towers an der Hagenholzstrasse zu vertreiben. Denn der besagte schert sich – im Gegensatz zum gender-folgsamen CS VR – einen Deut um blonde Amit Quoten in der GL einer aus seiner Sicht „criminal“ gewordenen Firma.

  3. Die Damen hat doch schon mal den richtigen Name WARNER, den die CS nun wirklich sehr gut gebrauchen kann.
    Hoffen wir, dass Frau Warner auch wirklich zeitig warnt, wenn es etwas zu WARNEN gibt.

  4. Diese steile Karriere vom Nobody zum Konzernleitungsmitglied eines der grössten Finanzhäuser der Welt und dies nur mit einem BS der Pennsylvania State University? Eigentlich nicht zu glauben wenn nicht gelesen. Im Vergleich zu Iqbal Khan welcher zudem noch jünger ist als sie hat sie nichts. Offensichtlich hat oder weiss diese Frau was was andere nicht wissen oder haben. Ooops Sorry, ok, wenn der CV von Thiam begutachtet wird dann verstehe ich es wieder. A’s hires A’s — and B’s hire C’s. Bei der CS bewegt man sich offensichtlich auf das Ende des Alphabets zu.

    Noch ne Anmerkung liebe CS, Palatir oder ein Chief Risk Officer. Beides geht nicht.

  5. Show and shine at its best mit typischem US Manager behaviour, wo gerne auch andere US Managerlis bevorzugt werden. Eigentlich Teil des Problems aus der alten Brady IB Welt und nun Teil der Lösung. Verpulvert Kohle ohne Ende für die Gallerie und die Basis benutzt weiterhin MS Office. Vielleicht „Credit“, aber sicher nicht „Suisse“ kompatibel.

  6. The Barofsky report relevant to shareholders and involving Rohner and the GC will never see the light, but the 8 year old HR case involving one person will be available to all. Absurd.

  7. Where is the 1,000 page Barofsky Report?
    Shareholders are more interested in Barofskys findings than an 8 year old HR case.

    When , if, the report is released, Rohner and Cerutti must go, so we may never see it.

  8. Wenn Lara wirklich Ernst macht mit dem Aufklären von Sexual Harrassment-Fällen in der CS, dann wäre sie vollauf ausgelastet und hätte keine Zeit mehr, CEO oder sonst was zu werden.

    Wer meint, es gäbe nur den einen, achtjährigen Fall in London, der kennt die CS Zürich nicht. Persönlich erlebter Fall einer Praktikantin (aka Career Starter), die von Vorgesetzten UND Mitarbeitern derart gemobbt und geplagt wurde, bis sie weinend beim grossen Chef antrabte. Resultat: Praktikantin wurde versetzt, alle anderen wurden nicht belangt. Da hat Lara definitiv noch Handlungsspielraum!

    In allen mir bekannten Fällen wurden die Opfer versetzt oder entlassen, die Täter und ihre Vorgesetzten dagegen geschützt und im Amt belassen. Sekunden nach Benützen der vertraulichen Integrity Hotline wurden Vorgesetzte über abgegebene, vertrauliche Beschwerden orientiert.

    Good luck, Lara, there’s a lot to be done!

    • In meiner CS-Zeit in Zürich (by the way die himmeltraurigste Phase in meinem Arbeitsleben) hätte ich mich nie und nimmer getraut, diese Integrity Hotline auch nur anzuklicken, geschweige denn eine Beschwerde zu platzieren. Ein solches „tool“ für den Mitarbeiter spottet jedem Folterinstrument in Guantanamo.

  9. Klassisches Ablenkungsmanöver! Etwas pushen und eskalieren oder in diesem Fall aufwärmen, den knallharten Inquisitor spielen, um von den relevanten Fällen abzulenken wo die Kacke eigentlich schon mehr als dampft!

  10. Geheimer Zugriff auf Akten der Polizei New Orleans[:
    2018 wurde bekannt, dass Palantir seit vielen Jahren Zugang zu polizeilichen und jurisdiktionellen Datenbanken in New Orleans bekommen hat. Der Konzern hat diese Behördendaten genutzt, um sein System zur Vorhersage von Straftaten versuchsweise anzuwenden. Von den Mitglieder des Stadtrats der Großstadt hat angeblich niemand davon gewusst (Hallo CS bei „niemand davon gewusst“ könnt ihr copy & paste drücken.

    Diskriminierungsklage (2016)
    Am 26. September 2016 reichte das Amt für die ordnungsgemäße Durchführung von Bundesverträgen (Office of Federal Contract Compliance Programs) eine Klage gegen Palantir wegen rassistischer Diskriminierung asiatischer Bewerber ein[42]. Laut der Klage ließ Palantir asiatische Bewerber im Verlauf des Bewerbungsprozesses „routinemäßig ausscheiden“, selbst wenn diese „über eine gleichwertige Qualifikation wie weiße Bewerber“ verfügten[7]. Die Klage behauptete, Palantir habe 130 Jobbewerbungen geprüft, von denen 73 % von asiatischen Bewerbern stammten, aber letztendlich nur 4 Asiaten und 17 Nicht-Asiaten angestellt. „Die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Ergebnis zufällig eintrat, liegt bei etwa 1:1 Milliarde“, betonte die Klage[7].

    Echt clever. Der NSA muss den Knotenpunkt nicht einmal selber einrichten. Die CS und die Repats (sie ist ja aus Australien, siehe five eyes, und können dies noch als Aufwand bei der Steuer abziehen.

    Unsere Vorfahren drehen sich im Grabe und übergeben sich. Muss echt Spass machen und einem mit Stolz erfüllen für eine solche Firma zu arbeiten.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Palantir_Technologies

    • Toll und die Zurich, UBS, HBSC viele andere in der Schweiz füttern die Palantir Server pro aktiv mit unser allen Daten. ühren würde. Interessant ist, dass diese Frau als Australierin nur einen BS der Pennsylvania State University und KEINE weitere Ausbildung aufführt aber im Vorstand der Aspen Think Tanks sitzt. Wahrscheinlich wurde sie von Palantir nominiert und eingesetzt. Lieber Herr Hässig. Können Sie mal den Datenschutzexperten in Bern fragen ob er Kenntnis davon hat und ob Palantir auch von Bund und Kantonen benützt wird. Okay, wahrscheinlich weiss niemand von was wie in New Orleans ;-).

  11. Es scheint mir eine “ brilliante“ Ablenkugsmanöver!
    Es kann sein, dass zwischen alle diese Fälle etwas schlimmeres daran ist und ist auch gut zu “ säubern“, aber denken, dass diese wirklich die grosse Problemen der CS sind, ist mehr als Naif….
    Ich bin immer mehr, mehr, mehr skeptisch auf “ rising stars“, mir gefällt eigentlich “ Stille Wasser“ und “ Invisible people“. Die sind effektiver und auch robust….

  12. Genau, CEO, sehr gute Idee… Lara ist eine Schaumschlaegerin, praesentiert sich super, verspricht viel und ausser Compliance ausbauen, Prozesse Verschlimmbessern passiert nichts. Die Folie – naja, Bullshit Bingo at it’s best.

  13. Wirklich tolle Tabelle!
    Was ich als Kunde (wäre ich denn einer…!) davon hätte, erschliesst sich mit auch nach minutenlagem Betrachten nicht.
    Aber White Vest wird schon wissen, was er tut…

    • Junge, sie hat NICHTS, ZILCH mit Kunden zu tun. Diese Leute „führen“ heute die Betriebe…

    • Na klar: der Hürdenläufer mit der weissen Weste hat seine Nadja und sponsort da munter mit – warum soll nicht auch klein TT ein Girl bei sich haben, das er sponsern darf?! Schliesslich sponsort die weisse Weste ja zusätzlich auch den nimmermüden und nimmersatten Aufpasser Barovsky. Und den braucht er doch – wer schaut denn sonst zum VRP?!

  14. Man hat nach der Finanzkrise 2008 schon eine Chance verpasst – hätte man damals die beiden Grossbanken UBS und Credit Suisse Pleite gehen lassen und hätte sie liquidiert, wäre uns die diversen Skandale seither erspart geblieben…

  15. Herrlich! Die geben sich noch nicht mal die Mühe, zu verstecken, was dieser „data lake“ in Wirklichkeit ist.
    Man schiebe den letzten Buchstaben um zwei Positionen nach vorne und – voilà!

  16. Besser als die ex-Compliance-Chefin bei Raiffeisen ist die Frau allemal – auch ohne Jus-Ausbildung!
    Tolles neues Team bei der CS-Spitze: Mathematiker Thiam und Powerfrau Warner.
    Als CS-Teilhaber heisst das: Zurückliegen und zukünftige Überrenditen geniessen.

  17. Wo bleibt hier die Verhältnismässigkeit gewahrt. Einmal mehr ein Best Practice Beispiel für Bad Business Judgement – in allen Fällen.
    Feschen Gruass

  18. … und wer bezahlt den ganzen Schlamassel? Die Kunden! Beratungsqualität sinkt – man hat nur noch junge Uniabgänger. Diese sind zwar momentan billiger, haben aber Ambitionen auf die grossen Töpfe. Motto: be compliant, don’t do anything – you’ll get promoted. Denken ist nicht mehr angesagt. Man agiert nach internen und externen Vorgaben, Weisungen, Empfehlungen, Befehlen. Man versteckt sich hinter Compliance – Kreativität Adieu – hakt Kundengespräche mit Checklisten ab. Achtung: Häkchen im System am richtigen Ort setzen. Der Vorgesetzte überprüft, dessen Chef: dito. Somit: covered ass – all fine. Wo ist da der immer umworbene „added value“ der „best bank“? Leider zieht sich dieses Schema durch die ganze Branche. Mitmachen, Faust im Sack (wenn man sich getraut – könnte ja nicht compliant sein – Waffe…), viel sprechen und nichts sagen. Alternativen sind gefragt – aber wo sind sie??? Abgehalfterte Ü50 versuchen sich entweder wieder zu integrieren oder mit Mandaten über Wasser zu halten. Fazit: werdet Compliance-Consultants – geht’s gut seid ihr der Hirsch, wenn nicht – das haben dann die Vorgänger verbockt. Cooles Business Model – oder?

    • Wenigstens steht es mir als Kunden frei mein Geld woanders hin zu transferieren. Und dies habe ich als Compliance CS’ler schon längst getan. Der jährliche Wisch, dass ich mit allen Regeln compliant bin unterschreibe ich mit einem Lächeln.
      Seit wir diese Tante ganz oben haben, macht dies sogar richtig Spass.

  19. Barofsky – Warner – Palantir hängen alle zusammen, bedingen einander. Das Geschwurbe mit harassment und Thiam, der sich mit Warner in den Vordergrund drängt, dann die cost-cutting-Folie (da kommt mir bei den Formulierungen das K…. – so Wichtigtuerisch!) zeigt, wie schematisch und oberflächlich die CS, ja die Banken und Versicherungen generell, heute geführt werden.

  20. Wieder eine neue CS-Cityschnepfe, die in der Teppichetage Türklinken putzt und Treppen fegt?
    Was ist aus all ihren Vorgängerinnen geworden? Alle in Ungnade gefallen?

  21. dies ist nun aber definitiv ein lückenfüller-gschichtli. da darf lukas auch mal den mut zur lücke haben 🙂

    • schlimmer als Lückenfüller-Geschichten sind Lückenfüller-Geschichten-Kritiken. Noch schlimmer als Lückenfüller-Geschichten-Kritiken sind Lückenfüller-Geschichten-Kritiken-Kritiken.
      Die letzteren erhoffe ich mir aber künftig ersparen zu können.

    • du bisch sicher en oberrote; die verrotet und verkaufed euses land. wenns uf die druf ab chömt, wär d’schweiz schon lang konkurs.

  22. Gemäss CV hat Lara Warner bei der PSU einen „BS“ produziert.
    Hoffentlich hat die CS mehr Glück mit ihr.

  23. Mensch die Barofsky-Übung da gibt die CS mehr Geld dafür aus als sie dieses Jahr an Dividende ausschüttet.
    Irgendwie krank der ganze CS-Laden

  24. Es gibt Fehlverhalten und „Fehlverhalten“. Mit „Fehlveralten“ kann man schön Konkurrenten eliminieren.

    Gehen jemandem die Argumente aus, so hat man seine „Gefühle verletzt“.

    Solche Prioritäten kann sich ein Unternehmen proportional zum Logarithmus seiner Grösse leisten. Aber die Rechnung kommt spätestens durch die Konkurrenz.

  25. In einer Zeit, da sich das FBI für Themen wie
    – Fifa
    – Mosambik
    – Katar
    – weitere
    interessiert, soll sich der US-Monitor Neil Barofsky in der CS während vier Jahren ausschliesslich mit US-Schwarzgeld beschäftigt haben?

    Und die gute Lara …… – naja, lassen wir das.

  26. Pamela Graham-Thomas reloaded. Die Damen sind nicht mal zu kritisieren, wurden ja von testosteron-gesteuerten Alpha Maennchen in die entsprechenden Positionen gehievt.
    Peinlicherweise entsprach das erste Foto, das von Warner nach Ihrer Ernennung in die Gescheaftsleitung auf die Web Site gestellt wurde, nicht dem Dresscode der CS – nicht wirklich compliant. Der Dresscode schreibt vor, dass die Schultern bedeckt zu sein haben – was im publizierten Foto nicht der Fall war. Das geht natuerlich nicht angesichts der wahabitischen Geldgeber. Bin mir eh nicht so sicher, ob die unbedingt mehr Frauen in der GL sehen wollen, geschweige denn als CEO. Oder wenn, dann mindestens verschleiert. Und im verschleiern ist die CS ja sehr erfahren.

  27. Im Gebirge der Wahrheit kletterst du nie umsonst:

    entweder du kommst schon heute weiter hinauf
    oder du übst deine Kräfte,
    um morgen höher steigen zu können.

    Friedrich Wilhelm Nietzsche
    * 15. Oktober 1844 † 25. August 1900

  28. Seltsam, vermutlich muss einfach ein Schuldiger her, ob er es ist, scheint nebensächlich zu sein! Beste Voraussetzung für ein gutes Vertrauensverhältnis und ein ausgezeichnetes Betriebsklima!

  29. Aua, wenn auch nur die Hälfte hier stimmt, dann ist das wieder eine ausgemachte Schaumschlägerin. Schrecklich!