Anlagefehler 1: Schwankungen sind schlecht

Obwohl Veränderungen nachweislich zum Leben gehören, tut der Mensch sich ausgesprochen schwer mit ihnen: Er hasst den Winter und den Regen und möchte, dass immer die Sonne scheint.

Und wenn er in Aktien investiert, wünscht er sich, dass ihr Wert ständig steigt. Doch angesichts dessen, dass Sie nicht für die wenigen Jahre sparen, die Börsenzyklen üblicherweise umfassen, sondern für 20, 30 oder 50 Jahre, können Sie die kurzfristigen Schwankungen Ihres Portfolios getrost ignorieren.

Denn langfristig haben Wertpapiere mit höheren Schwankungen auch die höheren Renditen. Fazit: Schwankungen sind nicht schlecht.

Sie schmerzen zwar, und unser Bedürfnis nach Schmerzfreiheit und Sicherheit suggeriert uns immer wieder, dass der Wertverlust einer Aktie ein Problem darstellt.

Dem ist aber nicht so – unser Bauchgefühl führt uns hier in die rationale Irre.

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4 Kommentare zu “Anlagefehler 1: Schwankungen sind schlecht

    • Wer interessiert sich schon für den SMI (ohne Dividende)? Die Tageschau vielleicht. SMIM und SPI sind viel relevanter. Jedenfalls für langfristige Anleger – siehe oben.

  1. Es gibt manche Aktien, die bei längerfristigen Kursbewegungen stark schwanken wie beispielsweise die Aktie des deutschen Unternehmens Südzucker:

    https://www.boerse.de/aktien/Suedzucker-Aktie/DE0007297004

    Aber es gibt viele Aktien von anderen Unternehmen, die dies nicht tun:

    https://www.boerse.de/aktien/Facebook-Aktie/US30303M1027

    https://www.boerse.de/aktien/Amazon-Aktie/US0231351067

    https://www.boerse.de/aktien/Apple-Aktie/US0378331005

    https://www.boerse.de/aktien/Netflix-Aktie/US64110L1061

    https://www.boerse.de/aktien/Alphabet-A-Aktie/US02079K3059

    An diese würde ich mich halten!

    Marktbreite internationale Indizes weisen beispielsweise in der Regel auch keine so starke Volatilität auf, die man nicht mit einer Trendfolgestrategie (klick) herausfiltern kann, um so zu überwiegend richtigen Investitions- bzw. Desinvestitionsentscheidungen zu gelangen.

  2. Zur Unterscheidung zwischen der üblichen Volatilität und dem Beginn eines verlustreichen Niedergangs hilft eine Trendfolgestrategie wie die 200-Tage-Linien-Strategie:

    http://aktien-mit-strategie.de/200-tage-linien-strategie/

    Regelmäßige, beispielsweise monatliche Kontrolle!

    Vergleichbar wie ein Vermieter regelmäßig die Mieteingänge kontrolliert.

    Ebenfalls anwendbar für Börsenindizes, Währungspaare, Rohstoff- und Edelmetallpreise.

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    Don ‘t enter a trade if you are unsure of the trend.

    Never buck the trend.

    William Delbert Gann
    * 6. Juni 1878 † 14. Juni 1955