UBS treibt Frauen-Förderung ins Absurde

Vorgabe von oben: 50% Quote für Event in Davos – Shootingstar Karin Oertli: 2xCoiffeur pro Woche – 15000.- für Handtäschli.

Am 11. April ist wieder Investment Summit in Davos. Dann kommen wie jeden Frühling alle wichtigen UBS-Kundenberater der Region Europa zusammen, um zu feiern und zu planen.

Heuer wird es am „UBS-WEF“ bunter. 50 Prozent der Teilnehmer sollen Managerinnen und aufsteigende Kunden-Beraterinnen der Grossbank sein.

So jedenfalls lautet der Aufruf von der Brücke. Martin Blessing, der Deutsche mit der Chance auf den CEO-Job bei der Schweizer Nummer 1, hat sich die Frauen-Förderung auf die Fahne geschrieben.

Blessings Stallorder mit einer Frau pro 2 Davos-Teilnehmern treibt seltsame Blüten. „Die Chefs schicken jede Pfeife hoch, um das Soll zu erfüllen“, sagt ein Gesprächspartner.

Frauenförderung ist en vogue beim Finanzmulti. Die Bank will so rasch wie möglich das traditionell männlich dominierte Kader feminisieren.

„Ja, wir haben die Ambition, den Frauenanteil im Management auf einen Drittel zu erhöhen“, sagt ein Sprecher – nicht doch, eine Sprecherin selbstverständlich – auf Anfrage diese Woche.

Und fährt fort: „Und nein, wir haben keine Quoten. Die bestqualifizierte Person erhält den Job, unabhängig davon ob sie ein Mann oder eine Frau ist.

„Aber wir freuen uns, dass auch Ihnen aufgefallen ist, dass wir unsere Ambition, fähige Frauen zu fördern, ernst nehmen.“

Letzteres ist unter UBS-Insidern umstritten. Werden wirklich die guten Frauen im Karrierelift nach oben befördert? Oder steigen vor allem jene auf, die sich geschickt verkaufen – mit Äusserem und weiterem?

Das Beispiel von Karin Oertli spricht für das Zweite. Oertli gehört als sogenannte Group Managing Director zu den 100 mächtigsten und bestbezahlten UBS-Managern weltweit.

Wie Oertli Karriere gemacht hat, gibt Beobachtern ein Bild, was die UBS unter Frauenförderung versteht. Es geht nicht um die Besten, sondern um die Kaltschnäuzigsten.

Oertli war vor 3 Jahren im weltweiten Asset Management die Zuständige für die Region Schweiz geworden. Anfang 2018 folgte der nächste Schritt, nun ist sie Backoffice-Chefin in der Division Schweiz.

Ob das ein Aufstieg ist, darüber streiten sich Beobachter. Sicher ist laut einer Quelle, dass Oertli im Asset Management keinen grossen Erfolg gehabt habe.

„Sie hat alle wichtigen Leute ausgewechselt, und als dann die Resultate ausblieben, verliess sie das Schiff fluchtartig“, so der Insider.

Belegt ist, dass das Asset Management der UBS das grosse Sorgenkind des Multis ist. Statt wie versprochen eine Milliarde Vorsteuergewinn zu erzielen, verdient der Bereich die Hälfte.

Oertli hätte als Zuständige für die zentrale Region Schweiz innerhalb des Asset Managements dafür sorgen müssen, dass die Profite nun endlich nach oben schiessen.

Das gelang ihr nicht. Trotzdem geht ihre Karriere ungebrochen weiter, nun einfach an einem anderen Ort.

Generell gilt im Banking: Wechsle regelmässig intern, dann bist du nie messbar. Bei Frau Oertli trifft dies nur ganz zuletzt zu.

In ihrem Fall wichtiger scheint ihr Zürcher Coiffeur. Der Gleiche wie von Jürg Zeltner, dem grossen Chef des weltweiten Private Bankings, der die UBS vor Weihnachten Knall auf Fall verlassen musste.

Oertli soll zwei Mal pro Woche zu ihrem Lieblings-Hairdresser gehen. Die Termine lasse sie sich von ihrer persönlichen Assistentin organisieren.

Der Coiffeur-Auftrag an ihre enge Mitarbeiterin laute: Stell sicher, dass mein Termin nie mit jenem von Jürg zusammenfällt.

Stimmt das, dann wollte Oertli auf Nummer Sicher gehen, dass ihre häufigen Salon-Besuche intern keine Wellen schlagen würden.

Die Assistentin hat laut der Auskunftsperson auch sonst viel zu tun, wenn es um das äussere Erscheinungsbild von Frau Oertli geht.

Ist die Managerin auf Reisen, muss die Sekretärin via Google Maps die Strassenbeläge prüfen. Kopfsteinpflaster rund ums Hotel sind ein No-go. Oertlis spitzige Louboutins könnten in den Steinen hängenbleiben.

Oertlis elegantes Auftreten hat für die UBS durchaus Positives. „Sie ist unglaublich gut mit Kunden“, sagt der Insider. Ein Teil des persönlichen Erfolgs dürfte das attraktive Erscheinungsbild sein.

Die Kosten dafür gehen ins Tuch. Legendär sind die Handtaschen von Karin Oertli. Da kann ein Modell gegen 15’000 Franken kosten.

Oertli wird intern von vielen „Eiskönigin“ genannt. Sie sei distanziert, was aber im Kontakt mit Kunden offenbar nicht zutrifft. In Meetings versprühe sie Wärme und Verständnis.

Oertli ist eine von vielen Managerinnen, die auf dem Weg nach oben sind.

Am weitesten gebracht hat es Sabine Keller-Busse. Die Ex-Personalchefin leitet heute das weltweite Backoffice und sitzt in der Konzernleitung.

Ein fulminantes Comeback gelang Christine Novakovic – Freund Blessing sei Dank.

Novakovic, die einen eigenen Wikipedia-Eintrag hat, ist neue Europa-Chefin im weltweiten Private Banking; dies, nachdem sie zuvor bei Umbesetzungen zwei Mal übergangen worden war.

Weitere Aufsteigerinnen sind: Eva Lindholm, neue England-Chefin, Caroline Kuhnert, Verantwortliche für die ganz Reichen und Claudia Gasser, frische Leiterin der Vermögensverwaltung Zentralschweiz.

Seid umschlungen: Frauen-Versteher Martin Blessing (damals Commerzbank-CEO).

Sie alle profitieren vom unbedingten Willen der Bankleitung und von Herrn Blessing, Frauen in die höchsten Sphären zu befördern.

Kommentieren

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Benötigte Felder sind markiert. *

120 Kommentare zu “UBS treibt Frauen-Förderung ins Absurde

  1. Total irrelevant dieser Artikel. Es ist von keinem Interesse wie die Frau ihr verdientes Geld ausgibt. Ihre Sache, ob sie teure Schuhe, Handtaschen hat oder zwei Mal in der Woche zum Coiffeur geht. Wieso auch nicht? Machen die Trophy Wifes der vielen Banker doch auch. Ausserdem kritisiert auch niemand deren Ausgaben.

  2. 50 % Quote ist meines Erachtens Blödsinn.
    Gab es früher und heute Berufe mit mehr Frauenanteil oder mit
    mehr Männeranteil.

  3. Wie wäre es, bei Beförderungen von Kadermännern deren Qualifikationen ebenso in Frage zu stellen, und deren Vorliebe für 15’000-fränkige Luxus-Uhren zu kritisieren? Double Standards…

    • Ich verstehe den Grundtenor des Artikels nicht. Die UBS pusht Frauen? Eigentlich ganz ok, nicht? Sonst berichtet IP über Nieten männlichen Geschlechts, heute darüber, dass auch unfähige Frauen in dieser Bank Karriere machen können. Auch wenn ich mir Gleichstellung nicht so vorstelle: Wieso sollten nicht auch weibliche Nieten bei Banken Top-Positionen besetzen?

  4. Ach Leute – lasst der Frau Oertli doch die Handtaschen und den Coiffeur, da oben gehören solche Marotten zum guten Ton. Immerhin hat sie ein paar Jahre Körner überlebt. Das ist was in diesem Haifischbecken. Die UBS ist nicht Mutter Teresas Waisenhaus.

    • So ein Blödsinn, den Sie da schreiben. Sie haben – mit Verlaub – komplett einen an der Waffel.

  5. Man stelle sich mal eine Frau vor, die so „natürlich“ ist, daß sie 2x Woche zum Quafför muß.

    Und die so natürlich ist, daß sie die Gehsteige in der Nähe von Hotels überprüfen läßt, bevor sie ein Hotel nimmt.

    Wie wäre das dann bei einer Wanderung in den Alpen, in der Natur? Erstmal die Wege prüfen?

    Hab mal eine Ex gehabt, der hab ich im Bus über die Wangen gestreichelt. Und sie nahm meine Hand weg und meinte „Sowas macht man doch nicht.“ Ich: „Was?“ Sie „Du hast doch grad die Bustür angefaßt.“

    (könnten ja Bazillen dran-gewesen sein)

    Ja, so steril kann Leben sein. War eine Zahnarzttochter.

    Aber so extrem war sie offenbar gar nicht.

  6. Eigentlich ist es mir völlig egal, was überbezahlte Managerli (Mann oder Frau) mit ihrem Geld machen. Die einen kaufen Protzkisten die anderen halt Handtaschen. Was soll’s.

    Wichtig erscheint mir nur, dass die besten Personen an der richtigen Stelle sitzen. Egal welchen Geschlechts und mit welcher Frisur und Ausstattung. Hauptsache sie bringen Wertschöpfung für den Laden.

    Und genau hier habe ich vielfach meine Zweifel. Auch im vorliegenden Fall. Nun ja, beeinflussen können’s wir alle nicht. Also bleibt uns nur übrig, uns entweder aufzuregen oder uns zu amüsieren.

    Ich hatte selbst letztes Jahr mit einer ähnlichen weiblichen Person zu tun. Typ knallharte Managerin. Keine Freizeit, keine Freunde, kein Privatleben. Nur Job und das kompromisslos. Ob die Dame was taugt, kann ich nicht sagen. Wir haben den Auftrag aus Kapazitätsgründen abgelehnt.

    Ich musste mir beim Gespräch einfach dauernd das Grinsen unterdrücken, weil die Dame extrem bemüht war, die Angelegenheit möglichst wichtig und ernsthaft rüberzubringen. Sie wollte um jeden Preis knallhart rüberkommen. Aber das Schauspiel war einfach nicht wirklich perfekt genug, ihr das auch abzunehmen. Sie war im Grunde wohl ganz angenehm und nahbar, wollte aber unbedingt anders sein. Nun ja, es war amüsant und auch lehrreich.

  7. Ist ja schon ok Fr. 15’000.- für’s Handtäschli und einige Hunderter für den netten Hairdresser …

    Es wäre doch absolut spannend, mal zu lesen, was all die Herren Bankdirektoren in den einschlägigen Clubs, Bars, Geheimlogen und Insider Vereinigungen für Wein, Weib, Gesang, Orgien und Völlerei, Psycho-Coach, Privatfreundin und unzählige Geheim-Orgasmen ausgeben ?

  8. Jetzt mal spass beiseite.
    Nun mal ganz im ernst.
    Ganz ohne spass nun.
    Mal nicht aufregen und ganz seriös sein.
    also.
    einatmen.
    ausatmen.
    konzentrieren und jetzt ganz nett und höflich sein:

    Aaaaber sind denn heutzutage alle leute total bescheuert?
    kommt man bei der ubs für dumme ideen an die spitze?
    ist diese bank denn nur noch lächerlich?
    wie kann man nicht merken, dass das sooooo dumm ist alles?
    ich fass es echt nicht.
    und wann führt man eine blondinnen-quote ein?
    wann kommt eine schwarzen-quote?
    wann eine kleinwüchsigen-quote?
    die dummheitsquote gibts wohl schon.
    ich kann echt nicht mehr.
    wir kann so eine bank denn noch überstehen?
    wieso nimmt man nicht einfach mal ganz normale leute in die führung und nicht lauter….. lauter was denn… lauter sowas eben….

    meine güte echt jetzt.

    • Ja, Stevie, viele Kaderlis bei den Banken sind Deppen. Und sie kommen mit beklpften Ideen hoch!

  9. In diesem Artikel wird ein extrem wichtiges Thema unter dem falschen Titel abgehandelt. Im Kern geht es darum, dass Erfolgskriterien für den Aufstieg bei UBS und den meisten anderen grossen Firmen in der Finanzindustrie nicht Fleiss, Intelligenz, Weitsicht, Fachwissen und Sozialkompetenz sind, sondern Egoismus, Networking, Self-Marketing, Form-over-Substance und Internal Politics. Das gilt sowohl für Männer wie auch für Frauen. Männer profitieren dabei eher von ihren Seilschaften (siehe e.g. Veri und Ermotti), während Frauen von ihrer Attraktivität und der Wollust ihrer Vorgesetzen profitieren können (siehe e.g. Zeltner und M.H.).

    Jede(r) ist frei, mit seinem Geld das Handtäschli oder den Porsche seines Beliebens zu kaufen. Frau Oertli hat ihr 15’000 Franken Täschli bestimmt nicht über Spesen abgerechnet. Das ist bei siebenstelliger Lohntüte auch nicht nötig. Das Handtäschli symbolisiert die masslose Überbezahlung eines Gremiums namens GMD, welches absolut unnötig und mit vielen höchst zweifelhaften Figuren besetzt ist oder war (e.g. Smiles -> Narzissmus, weiteres; Veri -> Einsatzmangel, weiteres; Pedersen -> Bedrängen, Weiteres; Oertli -> Selbstdarstellung, Schein vs. Sein). Es ist ein Gremium, in welchem mit Segen des Verwaltungsrats durchschnittliche begabte und einfach ersetzbare Personen so tun können, als wären sie unersetzlich. Der Artikel „Die UBS Korruptionstruppe“ von Lukas Hässig bringt es vorzüglich auf den Punkt: https://insideparadeplatz.ch/2015/06/26/die-ubs-korruptionstruppe/

    Im Zuge der Frauenförderung ist es im Moment für die durchschnittlich begabte Frau (sofern sie denn auch einigermassen attraktiv ist und sich gut selbst verkaufen kann) etwas einfacher zum UBS GMD zu werden als für den durchschnittlich begabten Mann. Aber das ist nur ein Nebeneffekt des eigentlichen Problems. Schwierig ist die Situation wohl für überdurchschnittlich begabte aber unterdurchschnittlich attraktive Frauen. Die haben es im Boy’s Club mit Feigenblatt-Frauenförderung nach wie vor schwer.

    Hier noch ein paar Referenzen zur persönlichen Integrität von GEBs und GMDs bei UBS:
    https://insideparadeplatz.ch/2017/08/11/juerg-zeltners-frauenproblem/
    https://insideparadeplatz.ch/2017/09/15/frauen-klagen-gegen-ubs-shootingstar/
    https://insideparadeplatz.ch/2016/01/13/macho-game-laehmt-ubs-investment-zentrale/

    • @Dr Unggle Ernscht:
      Die von Ihnen angesprochenen, völlig absurden Erfolgskriterien sind meiner Meinung nach die logischen Auswüchse vom „System“ Institution. Gäbe es keine Institutionen wie Firmen, Kartelle, Ämter, Vereine, etc. mit entsprechenden Hirarchien, gäbe es auch diese Auswüchse nicht.

      Doch die eigentliche, versteckte Ursache hinter Frauenquoten, dem Genderwahn und ähnlichen Absurditäten ist das erschaffene Monster namens Finanz-/Geldsystem, das um – aufgrund seiner Konstruktionsweise – nicht zu kollabieren, ein stetiges Wachstum aufweisen muss. Nun, wie will man weiter wachsen können, wenn praktisch jede Familie im Land bereits schon alles hat? Genau, man macht einen von langer Hand geplanten Angriff auf die „heilige“ Entität Familie, in dem man sie schlecht redet, als veraltetes Modell deklariert, Müttern einredet, dass die Aufzucht und Erziehung von Kindern etwas minderwertiges sei, dass nur eine Karrierefrau dem Ansehen der Gesellschaft würdig wäre. Dies führt automatisch zur Spaltung der Familie, hin zu einer Gesellschaft mit Single-Haushalten. Hier hier liegt das Wachstum, denn es wird nach und nach alles doppelt benötigt: Auto, Waschmaschine, Hausrat, Ausbildungsplätze, Arbeitskräfte, etc. Natürlich ist nun auch dieses System an seiner Wachstumsgrenze angelangt, deshalb benötigt es unbedingt zusätzliche Verbraucher, die gezielt aus dem Ausland „importiert“ werden, um auch das letzte Quäntchen Wachstum noch aus dem System zu pressen.

      Man kann sich nur noch fragen: was wird uns als nächstes als Errungenschaft unserer Zivilisation verkauft, bevor das gesamte System kollabiert? Nun ich denke, dass „Errungenschaften“ wie Robotik und Transhumanismus dem System noch den entgültigen Rest geben werden, und wir werden es – bis zum Crahs – alle toll finden…

  10. Wann lernt ihr das endlich:

    Frau sein ist kein Qualifikationsmerkmal per se, sondern ein faszinierendes Naturereignis mit all seinen Reizen und Vorzügen!

    Martin B. erlebt dahingehend eine steile Lernkurve seit er in der Schweiz ist und früher oder später wird sich das im Aktienkurs niederschlagen!

    Falls ihr Hilfe braucht, reinkerniert mich!

    Bacci, Giacomo Casanova, gest. 1798

  11. Mega peinlich, Frau Oertli sollte sich in Grund und Boden schämen. Statt sich um die Kopfsteinpflaster rund ums Hotel (primitivste Beschäftigungstherapie für ihre Assistentin) zu kümmern, sollte sich Frau Oertli um den verdammten UBS Aktienkurs kümmern, dass der endlich wieder steigt auf alte Levels von 60-70 CHF/ Aktie, wo ich vor vielen Jahren eingestiegen bin. Ich könnte mich echt übergeben vor Wut, wenn ich lesen muss wieviel Zeit diese UBS Managerinnen mit Nutzlos und Sinnlos Aufgaben verbringen.. Ein Skandal sondergleichen..

    • Werk Aktien kauft bei Kurs CHF 70.- und wartet bis sie auf 20.- gefallen sind, darf sich nicht über deren Verluste beklagen..

  12. Was diese Frau K. Oertli frisurenmässig bietet ist nichts im Vergleich zum vergangenen François Hollande in F. Der hatte ja für seine paar Haare einen vollamtlichen Coiffeur für rund 11’000 Euro/Monat ! Frau Oertli hat wenigsten ein paar Haare mehr. Nun, sie ist ja noch nicht Präsidentin. Da muss noch Steigerungspotential vorhanden sein.

  13. Zitat: „..oder steigen vor allem jene auf, die sich geschickt verkaufen – mit Äusserem und weiterem?“

    A B E R Herr Hässig, dies gilt doch genau so für die ach so „noblen“ Bankherren und die vielen anderen mit den braunen Zungen und Bücklingen, ganze Wirtschaft voll davon; Raiffeisen lässt grüssen, kleines Beispiel..

    Viele CEO`s verweigern heute ein Gespräch „unter vier Augen“ mit einer Dame, Sekretärin immer dabei! (Protokoliert, fasst zusammen) Allzu gross ist heute leider die Gefahr, dass die nette Gesprächspartnerin von damals 5, 10 oder noch mehr (!) Jahre später frech behauptet, der CEO hätte sie damals betatscht, belästigt,
    nur um die Karriere des CEO`s zu zerstören.
    Modelabel „Me Too“ lässt grüssen..

    Oertli und Keller-Busse sind doch super top: Fachwissen, elegant-noble Erscheinung, offenherzig und direkt mit Kunden, leicht distanziert intern.
    Frage: Was will ich als Bankkunde denn mehr??

  14. Die Frage ist die, ob man überhaupt viel können muss um im Topmanagement aufzusteigen. Zwingend scheint auf jeden Fall zu sein, ein grosses Ego und gutes Eigenmarketing zu haben. Ebenso die Fähigkeit, sein Umfeld manipulieren zu können und es davon zu überzeugen, dass es einem nachläuft. Ein als angenehm empfundes Aussehen und Auftreten ist dazu natürlich das A und O. Es ist deshalb wohl auch falsch, an diese Menschen jeweils zu grosse Ansprüche an ethisches Verhalten, oder besonders intelligente Einsichten zu erwarten. Man müsste sich auch fragen, ob das Problem wirklich bei diesen Leuten liegt oder nicht vielmehr bei jenen, die diesen nachlaufen.

  15. Für Frauen gibt es drei Karrieremöglichkeiten:
    1. fleissig arbeiten und sich dadurch on the Job ehrlich für höheres qualifizieren
    2. gut aussehen, nicht sehr hoher IQ = gute Chance auf Konzernkarriere unter der Oberführung schwacher männlicher Manager
    3. weder fleissig, noch optisch hinreissend – Quotenkarriere in einem staatsnahen Betrieb oder einer vermeintlich gemeinnützigen Institution.

  16. Interessante Handtaschen Geschichte… Morgen wuerde ich dann gerne lesen wie viel die Uhren und Autos der maennlichen MDs gekostet haben!

  17. Dieses Frauenquoten Geschrei ist derart idiotisch. Dass sich da normale, gute, erfolgreiche Frauen nicht dagegen wehren. So werden sie als Vollidioten abgestempelt, die nur wegen ihrem weiblichen Wesen eventuell weiterkommen. Ist Euch schon mal aufgefallen, dass vorwiegend hübsche Frauen befördert werden 😉
    Es geht nicht um Können, Wissen, Fähigkeiten und Charakter, sondern nur weil die einigermassen aussehen. Gefördert in den Medien wird der Hype vor allem von linken weiblichen Wesen, die selbst nie eine Chance haben und höchstens wegen einer Quote irgend wohin befördert werden.
    Die Männer, die auf diesen Zug aufspringen, denken wahrscheinlich nicht mit dem Kopf und hätten selbst auch nie echt eine Chance als Vorgesetzte verdient. Anachronismus pur.

  18. Nochmals ein Artikel aus überhaupt nichts: man hat Geld, man gibt das Geld aus.

    Nochmals nur unbestätigte Gerüchte. Noch Schlimmer war der Artikel über ATM von UBS am Paradeplatz: eine Orgie von Adjektiven, aber ohne irgendwelche Substanz und Relevanz. Man hätte das Gleiche mit 2 Sätzen statt einer vollen Seite sagen können.

    Ihr seid die Master von NoNews.

    • @Mario, Du bist ein armer Siech muss ich grad feststellen. Meistens sind die Infos bei IP korrekt, was Euch Bankerlis, hier kommentieren sowieso nur die ganz kleinen unbedeutenden Teelichter, nicht passt. Und trotz der Abneigung liest Du Ip offenbar täglich. Interessant, wenn man trotzdem so viel „NoNews“ konsumiert, wenn die Plattform nicht gut sein soll. Offenbar alles richtig gemacht Herr Hässig. Sie motzen aber sind süchtig nach den News.

  19. … verrückt ist doch, dass die Entsorgten rund um diese TBTF-Etagen dann plötzlich bei den INHABERgeführten PB aufschlagen. Oder auch nur deren Adlaten mit über 10-jährigen Grossbanken-Mentalitäts-Track-Rekort. Und dann in den Medien wieder die
    „hochkarätige Topshot“–Newsmelodien erklingen, bis der Klang dann auch für die PB-Kundenseite nicht mehr erträglich und einträglich ist … Egal mit welcher Frisör.

  20. So dumm wie überflüssig ist der heutige Blog-Artikel.

    Bald braucht`s Männerquoten, damit solche Dummpfbacken wie die verächtlichen Kommentarschreiber noch einen Job bekommen. Wär`s mein Server über den ihr diese Kommentare abschickt – würde ich euch sofort feuern!

  21. Kein Kommentar/Kritik zu Frau Oertle von mir (die ich als UBS Mitarbeiterin kenne). Ach Neben dem Handtaeschli gibt es noch den Weinbert…. Nur soviel. Sie passt zu UBS und den 100 bestbezahlten Mitarbeitern…. Was erwarten wir oder können wir von Frau Oertle oder anderen Frauen oder Männern von UBS-Elite erwarten (nichts!!). Das sind Leute von einem anderen Planeten. Denn es geht doch nur ums eigene Geld uns sonst um nichts. Was erwarten wir von einen Bank, deren oberster Chef Sergio Ermotti nicht einmal auf Kundenrklamationen eingeht!

  22. Ist doch völlig egal, wie viel die Dame in Coiffeur und Handtaschen investiert, solange das nicht über Spesen abgewickelt wird. Das ist jetzt doch wirklich ihre Angelegenheit!

  23. Ja was denn nun… Diversity, Gender, Quoten. Wen interessiert das schon. Warten wir doch die Digitalisierung ab: Da kann ich doch mein(e)(en) Ansprechpartner digital aussuchen: ob m oder f – vielleicht kommt noch der Avatar. Ferngesteuert, super-Hero, einfühlsam, zuvorkommend, unermüdlich, ewig jung. Hauptsache ich bezahle die Spesen und Gebühren. Basic Banking unerwünscht. Leute – es tut sich was in der elektronischen Szene – aufwachen! Die digitale Handtasche haben wir ja schon lange.

  24. Also mal rein hypothetisch betrachtet, wenn man alle Manager im Management nur durch Frauen ersetzen würde und dabei auch im Schnitt um 20% die Kosten senken könnte, wäre dies aus wirtschaftlicher Sicht und Aktionärssicht ein Erfolgsmodell. (Da fallen die paar Handtäschlis auch nicht mehr ins Gewicht)
    Wir sollten hier dran bleiben – allein schon der Augenweide wegen … 🙂

    • Ja. Aber sobald sich die Frauen die Macht gesichert haben, werden sie auch über die Lohnbezüge bestimmen… 😉 Ich denke Frauen sind ähnlich gierig wie Männer…

    • Ihr Kommentar „allein schon wegen der Augenweide“ zeigt klar, dass Sie nicht mit dem Kopf denken sondern mit der Körpermitte. Frauen- und andere Quoten sind echt das Dümmste, das man sich vorstellen kann. Nur wer selbst nicht durch Qualität, Charakter und Fachwissen vorwärts kommt, verlangt nach dem kommunistischen Quotensystem. Ekelhaft der Hype um Quoten.

    • @Banker a.D.
      Quote (lat. quota ‚Anteil‘) bezeichnet einen (Prozent-)Anteil einer Gesamtmenge oder -anzahl, wobei sich die Quote auf Bestandsgrößen beziehen kann. Im Gegensatz zur Rate, die sich immer auf einen Zeitraum bezieht, ist die Quote immer auf die Größe zu einem Zeitpunkt bezogen. (Quelle: Wikipedia)
      Was bitte ist daran kommunistisch?

  25. ich möchte die „wissenschaftliche“ frage stellen, wie hoch der anteil der frauen, die (bank-)karriere machen, ist, die blond sind (oder die haare färben). wenn ich die vielen fotos der erfolgreichen ü-vierzig- oder ü-fuffzigerinnen sehe, sehe ich eine neue quote kommen: nämlich die der blond-sein-müssenden. – mensch: schickt die jungen frauen an der uni erst mal an die wirklich relevanten fakultäten (wirtschaft oder mint-fächer) statt in kommunikations- & marketing-kurse, damit sie im alter an glaubwürdigkeit gewinnen resp. den blondinen-malus verlieren!

    • @capitain Haddock

      Blondierung ist die praktischste Kaschierung grauer Haare, weil die Haaransätze weniger ersichtlich. Im Gegensatz zur Herrenfraktion sinkt die Attraktivität von Frauen meistens mit grauen Haaren.

      Der angebliche Blondinen-malus ist nicht das Problem der Frauen, sondern dasjenige der Männer – Männer sollten lernen umzudenken.

      Sie sollten insbesondere lernen, zwischen Blondinen im Gewerbe und denen in der Geschäftswelt zu unterscheiden.

  26. Frau Oertli macht « ihren » Job, da gibt’s nicht zu sagen. Was mehr zu denken geben muss, ist die Person, welche die Stallorder vorgibt. Also diese Fahne macht grad dass was « Mode » ist, von den Vorgängern ausgearbeitet wurde, um sich, geschützt von folgsamen Schäfchen in Position zu bringen.

  27. Regt euch nicht auf, in wenigen Jahren sind diese Institute Geschichte. Dann merken die Managing Directors, Frauen wie Männer, dass der ALV-Lohn etwa dort limitiert ist, wo sie momentan ihre Wohnkosten haben. Dann wirds wirklich lustig, wenn zurückbuchstabiert werden muss und beim RAV noch der Stempel unvermittelbar dazukommt.

    • @Max: sicher nicht: das RAV zahlt, auch wenn noch viele Handtaschen, schöne Autos und High Heels zu Hause sind: das ist eine Versicherung, die man beanspruchen kann, wenn man zwei Jahre lang seine Beiträge einbezahlt hat.

      Und nicht vergessen: je höher das Einkommen, je höher die Abzüge für AHV, ALV etc. Aber die Höhe der Auszahlung ist dann begrenzt. Dh. die ALV profitiert von den hohen Salären und bekommt auch von denen viel Geld…

    • Nicht dass mir der „echte“ W. Churchill bsonders sympathisch wäre – ganz im Gegenteil, aber der hatte wenigstens eine eigene Meinung…

  28. Ich war bereits geladener gast der ubs am investment Summit in davos.

    und dort sind echt sehr viele menschen.
    sehr viele.
    eine grosse sporthalle voller ubs‘ler.

    wenn nun 50% davon frauen sein müssen, dann muss UBS wirklich jede einzelne ubs-frau dorthin schicken.

    dabei soll das ein anlass sein, der gute leute belohnt.

    wahrscheinlich muss ubs dafür sogar noch ein paar externe frauen beschaffen, weils intern garnicht so viele gibt

  29. unsäglich diese Förderungen! Als ob die Frauen Förderung notwendig hätten. Sind die denn zu schwach um durch Leistung weiter zu kommen?
    Wenn ich mir den kürzlichen Instagram-Beitrag von UBS (how to increase female representation in finance?) angucke, brauchen gewisse besimmt etwas Förderung. Elissa Freiha rechnet aus, dass 50% der Weltbevölkerung Frauen sind, in der Finanzindustrie aber massiv untervertreten. Nehme an so 20-25%. Genaueres sagt sie nicht. Naja, Elissa… wie siehts mit Männerförderung in der medizinischen Pflegeindustrie aus? Oder Karin, Männerförderung bei den Coiffeuren? Deppert…

  30. Ich frage mich, wo Zeltner‘s alte Chief of Staff bleibt? Verliert wohl im Strudel der letzten Abgänge. Bestimmt kann man sie aber nicht rausstellen, da halt Frau. Karin sieht definitiv adretter aus. Jede die mithalten will, sollte bei Hermes schnell eine Birkin bestellen. Eventuell Karin‘s Assistentin schreiben, die erledigt das.

    • Die war auch mal in JZ Dunstkreis. Im Asset Management scheint sie gescheitert zu sein.

    • Die war auch mal im engeren Dunstkreis von JZ. Im Asst Management scheint es nicht so gut gelaufen zu sein.

  31. Nachdem wir in den letzten 20 Jahren „Plunderung der Schweizer Wirtschaft“ gesehen haben…. jetzt braucht endlich ehrliche Leute, die “ Value Added“ schaffen! Es spielt keine Rolle ob Mann oder Frau ist, ob Sie Colliers von 250’000 Sfr. tragen, oder mit Kelly-Taschen herum spazieren.
    Ein Wikipedia Eintrag macht noch lange nicht ein “ Big Mind“.
    Gestern ist ein grosse Freund gestorben, er hat seine Intelligenz nicht so gezeigt, da wir “ big mind“ sind…
    Wo bleiben die big minds in Swiss Banking?

  32. Die UBS hat grössere Probleme als dasjenige mit den Frauen. Ich finde diese „hipe“ ein völliger Schwachsinn und es bringt den Frauen nichts. Jeder normale Mensch merkt doch, dass das ganze Getue dieser Manager nur eine Alibi Uebung ist, um gut da zu stehen. Was diese Manager aber nicht merken ist, dass das ganze Getue für die Frauen eine Abstempelung ist und dass sie sich nur wegen dem „Wesen als Frau“ in gewissen Positionen befinden. Hört doch mal mit diesem Blödsinn auf!

  33. This is a man’s world…
    Traurig, eigentlich wäre es gesund und notwendig für unsere Gesellschaft, wenn Frauen Ihre Qualitäten, die sich im Gegesatz zu den „Qualitäten“ der meisten Männer nicht ausschliesslich aus der dominanten Anwendung der linken Hirnhälfte ergiessen, mit einbringen würden – sei es in der Firma, in einem Amt, oder sonst wo in einer höheren Position. Nur damit eine Frau dorthin gelangen kann, muss sie quasi ebenfalls die rechte Hirnhälfte ausschalten und verhindert auf diese Weise gleich selbst, dass die anderen, weiblichen Qualitäten und Sichtweisen Einzug in die Geschäftspraxis erhalten.

    Somit ist das Gassiführen einer teuren Handtasche nichts anderes als das Pendant der Penisverlängerung auf 4 Rädern bei Männern. Es steht also ebenfalls das Ego und die eigene Karriere im Vordergrund, nicht das Wohl der Firma und der Kunden. Dafür braucht es keine Frauen an diesen Positionen, zumal das Geschlecht heutzutage ja sowieso nach Belieben verändert oder gewechselt werden kann…

    Die ganze Diskussion um Frauenquoten, etc. ist einfach nur noch absurd…

  34. UBS-Aktien kann man vergessen.

    Bzw. sollte man shorten. Aber geht ja kaum mehr bei dem Kurs.

    Als der damals einbrach waren sogar die Pizzabäcker in Zürich sauer:
    http://schweizblog.ch/wp-content/uploads/2013/10/Foto1961-UBS-Abzocker.gif

    Heute hat man sich an diesen Aktienkurs gewöhnt.
    Und eine Bank, die eine derartige „Strategie“ beim Personal hat, da ist alles verloren.

    Danke für diesen mutigen Hintergrundbericht!

    Den Chef Blessing sollte man auch hinterfragen.

    Wegen Dummheit.

    Aber die ist ja leider nicht strafbar, siehe jüngere UBS-Geschichte:

    http://schweizblog.ch/ubs-zentrale-am-paradeplatz-in-zurich-geschlossen-umbau-in-justizvollzugsanstalt-angeordnet/

  35. Wie bei fast allen hohen UBS-Kaderpersonen sind auch bei Karin Oertli die ausserordentlichen Begabungen für Kommunikation und Selbstmarketing zentrale Faktoren für die Karriere. Karin Oertli hat ferner die Fähigkeit, über Themen selbstsicher zu referieren, mit denen sie sich erst seit kurzem beschäftigt. Es tönt dann so, als hätte sie seit Jahrzehnten nie etwas anderes gemacht. An geeigneter Stelle bringt sie zudem diskret die Erfahrung mit ihren Kindern ins Spiel und präsentiert sich quasi beiläufig auch als gute Mutter, was die Zuhörer besonders beeindruckt und die Referentin menschlich und sympathisch erscheinen lässt. Fachliche Qualitäten sind ebenfalls vorhanden, denn schauspielerisches Talent allein reicht nicht aus, sich langfristig in dem doch sehr anspruchsvollen Umfeld im oberen Management zu behaupten. Karin Oertli macht es ähnlich wie ihre männlichen Kollegen, nur mit etwas mehr Charme, und sie hat damit viel Erfolg.

    • Warum soll es nicht auch bei Frauen Blenderinnen geben? Ist doch Voraussetzung unter Weber und Ermotti.

  36. Ob Frau oder Mann ist ja wurscht. Ich würde versuchen die oder der Beste anzustellen, was aber offenbar wurscht ist.

  37. Schon das deutsche Kanzleramt ist ein postmodernistischer Bau. Da wundert es mich wenig, wenn auch deutsche Wirtschaftsführer in der Schweiz den Kulturmarxismus durchsetzen.

  38. „Werden wirklich die guten Frauen im Karrierelift nach oben befördert? Oder steigen vor allem jene auf, die sich geschickt verkaufen – mit Äusserem und weiterem?“

    Na ja, nicht dass es bei Männern viel anders wäre…. Vielleicht zählt bei Ihnen nicht unbedingt das Aussehen, aber schlussendlich steigen auch unter den Herren der Schöpfung meistens diejenigen auf, welche sich geschickter verkaufen, welche mehr auf sich aufmerksam machen, welche sich politisch schlau anstellen (im Unternehmen). Auch das gilt für die Männerwelt:
    „Es geht nicht um die Besten, sondern um die Kaltschnäuzigsten.“
    Natürlich nicht immer, wie es auch bei den Frauen viele gibt, welche sehr fähig und effizient sich jede Beförderung hart erarbeitet haben und sich die dann auch verdient haben.

    PS Und so nebenbei Pfeifen in den obersten Etagen gibt es auch unter den Männern 🙂

  39. 1) Die Frauenquote an Events hat eher etwas mit Unterhaltungswert als mit Förderung zu tun (frei nach der Frosch-Strategie: wie erreiche ich, dass gute MA nicht abspringen: mit einem „netten“ Gender Mix)
    2) In den Berichten von LH entsteht immer der Eindruck, dass Frauen nur Karriere machen, wenn sie gut aussehen und mit den Chefs schlafen – Karriere Förderung nach dem beschränkten Vorstellungsvermögen von LH.

    Genauso wie männliche MA manchmal nur wegen Freundschaften befördert werden, passiert dies auch bei Frauen, aber gutaussehenden Frauen werden immer gleich Bettgeschichten unterstellt.

    Ich behaupte, dass insbesondere blonde Frauen relativ zu ihren Kollegen mehr leisten müssen, um anerkannt / respektiert zu werden.

    Darum werde ich mich sehr freuen, wenn in Zukunft vermehrt die Leistung von Frauen unabhängig von ihrem Aussehen in den Fokus, resp. Kritik gerät.

  40. Offenbar setzt die UBS auf den „beauty bait“- Effekt, um potentielle Ultra High Net Worth Individuals zu ködern.

    Hoffe natürlich inständig, dass die beruflichen Ansprüche dieser UBS-Kaderfrauen nicht bei der tollen Friese und dem Handtäschli steckenbleiben……….Repräsentationspflichten in Ehren, aber echte Leistung im banking kann nicht mit einer Mogelpackung erschaffen werden.

    Riesiges Tabuthema bei der Frauenförderung und gender-Thematik bleiben übrigens die hohen Fehlzeiten bei Schweizer Frauen im Erwerbsleben.

    Auch wenn der DAK Psychoreport in Deutschland schon etwas in die Jahre gekommen ist (2015) lohnt sich der download. Frauen haben nahezu doppelt höhere Fehlzeit wegen psychischer Erkrankungen als Männer, im niedrigen Bildungsbereich sind diese noch höher. Seit 1997 hat sich die Anzahl der psychisch bedingten Fehltage bei Frauen verdreifacht.

  41. Das Beispiel Karin Oertli zeigt doch wieder mal, dass die Compensations oben viel zu hoch sind – und die Kleinen unten werden entlassen….

    Sauerei sowas!

  42. Handtäschli für CHF 15’000, sonstige abgehobene Eskapaden, what the f… – der Terminus FeudalHERRschaften muss dringendst genderwirksam angepasst werden.

  43. Handtaschen und Friseurbesuche haben primär nichts mit dem Leistungsausweis eine Menschen zu tun und gehen im Übrigen auch nicht in die Beurteilung ein.

    Einer Frau zu unterstellen, dass sie aufgrund ihres Aussehens erfolgreich ist, ist so – wie solch ich sagen – hahnebüchen. Erstmal würde dass das alte *Vorurteil* bestätigen, dass Männer nicht denken können (und erfreulicherweise kenne zumindest ich eine Menge denkender Männer) und Frauen einfach nur gut aussehen müssen um vorwärts zu kommen. Ist doch Quatsch, oder?

    Was aber in der Tat ein Desaster ist, ist die Quote auf Teufel komm raus erfüllen zu wollen. Damit ändert sich leider gar nichts. Es ist schlicht nur eine Anpassung ( im negativen Sinne) der alten Strukturen.

    p.s. Kopfsteinpflaster sind wirklich die Hölle für Heels 😉

    • Oje! Wirklich noch nicht erkannt, wie entscheidend der erste Eindruck ist? Und der ist nach Geschlecht halt extrem unterschiedlich!

    • pc erfordert korrektur:
      hahnebüchen sollte wohl huhnebüchen heissen. es geht schliesslich um die damen. das solchte mann schon sagen.

    • @EK und @Fliegen

      Ihre unqualifizierten und inhaltsleeren Bemerkungen zeigen zumindest sehr gut, dass Personal ( egal welcher Hierachiestufe) wirklich nur nach Kompetenz und exzellenten Softskills besetzt werden sollte.

      Danke für die Beispiele.

  44. Eine kleine Frage: und glauben Sie wirklich dass für die Männer steigen nicht „vor allem jene auf die sich geschickt verkaufen“?
    Ist es wirklich eine Meritokratie? Warum können die Frauen nicht so inkompetent als viele Männer sein?
    Aussehen! Immer ein weibliches Problem, sind Sie nicht müde: clichés, clichés, clichés

  45. Unglaublich, wenn man das so liest. Gibt es wirklich Frauen, die 2x wöchentlich einen Friseur benötigen? Eines kann ich bestätigen, Frauen in Spitzenpositionen sind überhaupt nicht die besten, sondern die, die sich gegen andere durchgesetzt haben. Mit solchen verrückten Tanten habe ich leider manchmal auch zu tun. Freude macht es mit diesen verbissenen Frauen nie. Novakovic habe ich auch schon persönlich erlebt. Eiskalt, extrem unfreundlich und völlig abgehoben.

    • Und bei männern werden nur die besten befördert? Wohl kaum. Sonst wären sie nicht befördert worden mit ihren beschränkten kognitiven Fähigkeiten, welche sich stark in Ihrem undifferenzierten Denken äussern.

      Nehmen Sie doch einfach eine Frau die gute Leistungen erbringt unter Ihre Fittiche.

    • Bei der HSBC verdienen die Frauen im Schnitt 59 Prozent weniger, gemäss heutigen Berichten.

      Grosses Tabuthema bleibt aber in dieser gender-Debatte eine Fehlstunden-Statistik.

  46. Blessing, der echte Frauenversteher. Im Gegensatz zu vielen anderen, finde ich auch, dass Frauen ein wichtiges Standbein in jedem Bumsladen a la UBS sind, denn ohne Standbein, können wir Männer uns ja nicht bequem oben am Tisch unterhalten….

  47. …und von selbst könnten solche Pflänzchen keinen Kiosk aufbauen oder führen. Verkehrte Welt. Money for Nothing für ein paar Leute an den richtigen Positionen.

  48. Frauen an die Macht!
    Macht Kaffee, macht Brötchen, macht sauber!

    …sonst kommt es so heraus wie bei den Damen Ruoff, Kopp, ….

  49. Wenn thematisiert wird, was Leute mit ihrem verdienten Geld anfangen, hat das immer einen Touch Neid zwischen den Zeilen…
    Was interessiert es Sie oder mich, was Frau Oertli mit ihrem Geld kauft?

    • Die Frage ist, ob sie es aus eigener Tasche bezahlt (dann ist es ihre Sache und egal), oder ob das über die Spesenabrechnung erfolgt (dann ist das nicht ganz egal) …

    • Genau, denn wenigsten verdient sie es selber und gibt nicht das Geld ihres Geliebten aus….

    • So ein Quatsch. Frauenfussbal ist wirklich nicht noetig, aber das heisst nicht, dass eine Frau nicht erfolgreich im Arbeitsleben sein kann

  50. Auf den ersten Blick gut recherchiert. Auf den 2ten eher ernüchternd. Wo ist der Wert für das schweizerische Banking? Nicht mein Geschmack.

  51. Nun, bei solchen „Sales Conventions“ geht es ja auch immer darum, wer mit wem das Zimmer teilt. Beim bevorstehenden Meeting dürfte es aufgehen. 😉

  52. Eine Frauenquote von 50% sollte auch beim Schwesteranlass WEF eingeführt werden. Gemäss u.a. 20min. soll am Weltwirtschaftsforum in Davos das älteste Gewerbe florieren.

    • Stimmt. Während dem WEF sind alle Professionellen aus Zürich in Davos. Dort fallen sie gar nicht auf, da sie auch zweimal pro Woche zum Coiffeur gehen und teure Handtäschli und Schuhe haben.

  53. Wunderbar diese „human stories“ aus der Velourteppichetage, wo offenbar bloss die „Verpackung“ und das teure Handtäschli den UBS-Mehrwert schaffen soll im Asset Management.

    Der UBS sei ins Heft diktiert, dass man GLAUBWÜRDIGKEITSPROBLEME nicht mit solchem (billigem) Etikettenschwindel kaschieren kann.

  54. UBS treibt Männer-Förderung ins Absurde

    Vorgabe von oben: 50% Quote für Event in Davos – Shootingstar Karl Oertler: 2xManicure pro Woche – 15000.- für Aktentasche.

    Am 11. April ist wieder Investment Summit in Davos. Dann kommen wie jeden Frühling alle wichtigen UBS-Kundenberaterinnen der Region Europa zusammen, um zu feiern und zu planen.

    Heuer wird es am „UBS-WEF“ bunter. 50 Prozent der Teilnehmerinnen sollen Manager und aufsteigende Kunden-Berater der Grossbank sein.

    So jedenfalls lautet der Aufruf von der Brücke. Martina Blessing, die Deutsche mit der Chance auf den CEO-Job bei der Schweizer Nummer 1, hat sich die Männer-Förderung auf die Fahne geschrieben.

    Blessings Stallorder mit einem Mann pro 2 Davos-Teilnehmerinnen treibt seltsame Blüten. „Die Chefinnen schicken jede Pfeife hoch, um das Soll zu erfüllen“, sagt eine Gesprächspartnerin.

    Männerförderung ist en vogue beim Finanzmulti. Die Bank will so rasch wie möglich das traditionell weiblich dominierte Kader maskulinisieren.

    „Ja, wir haben die Ambition, den Männeranteil im Management auf einen Drittel zu erhöhen“, sagt eine Sprecherin – nicht doch, ein Sprecher selbstverständlich – auf Anfrage diese Woche.

    Und fährt fort: „Und nein, wir haben keine Quoten. Die bestqualifizierte Person erhält den Job, unabhängig davon ob sie ein Mann oder eine Frau ist.

    „Aber wir freuen uns, dass auch Ihnen aufgefallen ist, dass wir unsere Ambition, fähige Männer zu fördern, ernst nehmen.“

    Letzteres ist unter UBS-Insiderinnen umstritten. Werden wirklich die guten Männer im Karrierelift nach oben befördert? Oder steigen vor allem jene auf, die sich geschickt verkaufen – mit Äusserem und weiterem?

    Das Beispiel von Karl Oertler spricht für das Zweite. Oertler gehört als sogenannter Group Managing Director zu den 1’00 mächtigsten und best bezahlten UBS-Managerinnen weltweit.

    Wie Oertler Karriere gemacht hat, gibt Beobachterinnen ein Bild, was die UBS unter Männerförderung versteht. Es geht nicht um die Besten, sondern um die Kaltschnäuzigsten.

    Oerter war vor 2 Jahren im weltweiten Asset Management der Zuständige für die Region Schweiz geworden. Ende 2017 folgte der nächste Schritt, nun ist er Backoffice-Chef in der Division Schweiz.

    Ob das ein Aufstieg ist, darüber streiten sich Beobachterinnen. Sicher ist laut einer Quelle, dass Oertler im Asset Management keinen grossen Erfolg gehabt habe.

    „Er hat alle wichtigen Leute ausgewechselt, und als dann die Resultate ausblieben, verliess er das Schiff fluchtartig“, so die Insiderin.

    Belegt ist, dass das Asset Management der UBS das grosse Sorgenkind des Multis ist. Statt wie versprochen eine Milliarde Vorsteuergewinn zu erzielen, verdient der Bereich die Hälfte.

    Oertler hätte als Zuständiger für die zentrale Region Schweiz innerhalb des Asset Managements dafür sorgen müssen, dass die Profite nun endlich nach oben schiessen.

    Das gelang ihm nicht. Trotzdem geht seine Karriere ungebrochen weiter, nun einfach an einem anderen Ort. Wechsle alle 2 Jahre intern, dann bist du nie messbar – so ein Karriere-Tipp im Banking.

    Im Fall von Oertler noch wichtiger scheint seine Zürcher Maniküristin. Die gleiche wie von Jana Zeltner, der grossen Chefin des weltweiten Private Bankings, die die UBS vor Weihnachten Knall auf Fall verlassen musste.

    Oertler soll zwei Mal pro Woche zu seiner Lieblings-Maniküristin gehen. Die Termine lässt er sich von seinem persönlichen Assistenten organisieren.

    Der Maniküre-Auftrag an seinen engen Mitarbeiter lautete: Stell sicher, dass mein Termin nie mit jenem von Jana zusammenfällt.

    Oertler wollte also auf Nummer Sicher gehen, dass seine häufigen Salon-Besuche intern keine Wellen schlagen würden.

    Der Assistent hat laut der Auskunftsperson auch sonst viel zu tun, wenn es um das äussere Erscheinungsbild von Herrn Oertler geht.

    Ist der Manager auf Reisen, so muss der Sekretär via Google Maps die Strassenbeläge prüfen. Grünanlagen rund ums Hotel sind ein No-go. Oertlers rahmengenähte Oxfords würden auf unbefestigten Wegen Schaden nehmen.

    Oertlers elegantes Auftreten hat für die UBS durchaus Positives. „Er ist unglaublich gut mit Kunden“, sagt die Insiderin. Ein Teil des Erfolgs dürfte das attraktive Erscheinungsbild sein.

    Die Kosten dafür gehen allerdings ins Tuch. Legendär sind die Aktentaschen von Karl Oertler. Da kann ein Modell gegen 15’000 Franken kosten.

    Oertler wird intern von vielen „Eiskönig“ genannt. Er sei distanziert, was aber im Kontakt mit Kundinnen offenbar nicht zutrifft. In Meetings versprühe er Wärme und Verständnis.

    Oertler ist einer von vielen Managern, die auf dem Weg nach oben sind.

    Am weitesten gebracht hat es Sabo Keller-Musse. Der Ex-Personalchef leitet heute das weltweite Backoffice und sitzt in der Konzernleitung.

    Ein fulminantes Comeback gelang Christian Novakovic – Freundin Lessing sei Dank.

    Novakovic, der einen eigenen Wikipedia-Eintrag hat, ist neuer Europa-Chef im weltweiten Private Banking, dies, nachdem er zuvor bei Umbesetzungen zwei Mal übergangen worden war.

    Weitere Aufsteiger sind: Evan Lindholm, neuer England-Chef, Carl Kuhnert, Verantwortlicher für die ganz Reichen und Claudio Gasser, frischer Leiter der Vermögensverwaltung Zentralschweiz.

    Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Benötigte Felder sind markiert. *

  55. Es spricht absolut nichts dagegen, wenn die bestqualifizierte Person eine Frau ist, aber alleine schon durch die verordnete „Frauenquote“ werden Frauen benachteiligt. Jede Frau muss sich zusätzlich rechtfertigen – nur weil sie eben eine Frau ist.
    Man(n) sollte den Geschlechterwettbewerb einfach außen vor lassen und die Personalplanung sachlich ohne Ansehen der Person führen …

  56. Dieser Artikel wurde verfasst von einer Sprecherin – nicht doch – von einem Sprecher, selbstverständlich! …

  57. Am besten man lässt die Medien und die auf Quoten pochenden Leute auf die Beförderungsliste los. Da scheinen es wie immer alle besser zu wissen. Man(n) kann es machen wie man will, es ist nie richtig und wird sogar aufs Handtäschli reduziert. Oh je…

  58. UBS-Investment-Summit in Davos im April – post saisonal (kostengünstiger). Gründe zum Jubilieren? Die CS-Ruine Intercontinental, sofern das Hotel branchensolidarisch als Veranstaltungsort gewählt wird. Verlierer der Übung: Die Davoser Coiffeur-Lehrlinge, die ihre Ferien verschieben müssen.

  59. Mir doch egal, ob sie zum Friseur geht oder nicht. Ob sie sich jetzt eine Handtasche oder einen Porsche kauft – da ist die Handtasche billiger.

    Und ob sie talentiert ist oder nicht – da fehlen im Artikel oder generell offenbar die Infos. So richtige Patzer gibt es ja wohl nicht, sonst müsste man sich jetzt nicht an den Schuhen aufhängen.

  60. Insider munkeln auch vom „UBS-Lebensborn e.V.“ in Davos. In dieser Talent-Produktionsstätte soll sichergestellt werden, dass der stramme UBS-Nachwuchs nicht ausstirbt. Macht bei 50%-Frauenquote auch irgendwie Sinn. Jedem Töpfli sein Deckeli.

    Erst im Alter wird einem bewusst, wie gnadenlos schnell die Haare ergrauen. Um dies zu überdecken, braucht es eher drei als zwei Blondierungstermine pro Woche. Also etwas mehr Respekt vor den Coiffeurterminen von Frau Oertli. Und dass sie ihre Louboutins nicht malträtieren will, zeugt auch von ihrem Kostenbewusstsein.

  61. Die Dame macht doch alles richtig … sie hat die „ver“rückten Mechanismen in den Unternehmen durchschaut und für sich erfolgreich eingesetzt.

    Mit Tugendhaftigkeit, Redlichkeit, Wahrheit, Mässigung und Menschenliebe macht man doch nicht Karriere, vor allem nicht in seelenlosen Konzernen.

    Da muss man schlicht eiskalt sein.

    Oder kennt jemand einen Hardcore-Manager, der mit Gschpürschmi-Empathie in Birkenstock Sandalen und Zeltli-verteilend zum CEO wurde? Bitte im Kommentar einfügen.

    Ich kann mir aus anderen Erfahrungen gut vorstellen, dass sie privat eine liebenswürdig-herzerweichende Frau ist … und im Business einfach die Rolle perfekt einnimmt, welche das Kollektiv von ihr erwartet.

    PS:
    Warum mögen so viele den Donald Trump nicht?
    Weil er ein Spiegelbild unserer Wirtschaft und Gesellschaft ist, mit all ihren Lügen, Intrigen, Widersprüchen und Gemeinheiten.
    Und genau diese Untugenden werden an seiner Person abgearbeitet – anstatt an sich selber?
    Auch er hat durchschaut, wie das Gros der Leute „funktioniert“.
    Also macht auch er alles richtig.

    • Wie wäre es mit Vas Narasimham? Oder Gates, Buffet, Wyss?

      Ein Chef ist zwar in erster Linie Chef und kann es als solcher nicht allen recht machen und muss auch manchmal unpopuläre Entscheidungen treffen. Aber die Attitüde der o.g. Kollegen und deren Leistung im Beruflichen wie im Privaten ist exzeptionell. Und sie haben weit mehr als nur Zeltli verteilt.

      Davon sind die o.g. UBS Möchtegerns Lichtjahre entfernt.

  62. Also d Frisur und das für zweimal in der Woche zum Coiffeure
    ist doch nicht so speziell und sonst sehen die „Girls“ in ihren
    Uniformen ( oder teuren Outfits wie auch immer ) wie Pinguinen aus. Und die Problemchen mit dem Pflastersteinen und Absätzen ! na ja wenn die Assistentinnen Zeit für so was haben, dann sind wir wirklich stolz auf „unsere UBS“ das sie keine anderen Sorgen hat.

  63. super für die frauen. da hat’s jede menge top-leute in der ubs. hören wir doch endlich auf, jede die erfolg hat in den boden zu schreiben. es ist ja klar, dass ein hangengebliebener Insider schlecht über oertli spricht und wenn sie erfolg hat, kann sie von mir aus jeden tag zum friseur gehen. also, toleranz und erfreut euch doch an adretten erscheinungen und wenn sie dann im job noch top sind; umso besser, gell! 🙂

  64. Kopfsteine sind tatsächlich die grössten Feinde der High Heels. Die groben rustikalen Kopfsteine auf dem Staufacher-Platz Zürich sind besonders schlimm.
    Schlimm war auch das Portfolio Engineering im Asset Management unter Leitung von Karin Oertli. Deshalb wenig Erfolg.

  65. Was hier den Frauen vorgeworfen wird ist doch bei den Männern seit eh schon Normalstatus. Es braucht ein paar schöne Diplome und danach muss man diese und die eigene Person gut verkaufen. Der Leistungsausweis spielt nur eine geringe Rolle in diesem Spiel. Das Problem dürfte sein, dass im Bankgeschäft und viel mehr noch in der Realindustrie Frauen und insbesondere Schweizer Frauen überhaupt fehlen, die etwas vorweisen können.

  66. Der wahren Integration weiblicher (!) Qualitäten ins Wirtschaftsdenken und -leben erweisen solche Order und Quoten einen Bärendienst.

    Dieser Drang, diese Seuche nach politisch korrektem Verhalten züchtet Opportunisten und gesichtlose Mitschwimmer die sich ohne Risiko im Sumpf der aktuellen Mode suhlen. Kommen wir so wirklich weiter?

    Schall und Rauch.