Fall Vincenz: Ermittler haben Kronzeugen

Finanzmann der Raiffeisen wurde diese Woche als Auskunfts-Person befragt – Justiz erhöht Druck – Raiffeisen versiegelt Files.

Pierin Vincenz ist mit dem heutigen Tag bereits zwei Wochen in Untersuchungshaft. Sein Anwalt, der bekannte Strafverteidiger Lorenz Erni, ist auf Tauchstation. No comment.

Auch die Justiz schweigt. Hinter den Kulissen erhöht sie aber massiv den Druck auf den ehemaligen Raiffeisen-Chef und dessen Kompagnon, der ebenfalls im Gefängnis steckt.

Nun wird bekannt, dass die Zürcher Wirtschafts-Strafermittler einen Kronzeugen haben. Es handelt sich um die Nummer 3 der Finanzabteilung der Raiffeisen-Zentrale in St. Gallen.

Der Mann ist seit Jahren zuständig für die Beteiligungen der Genossenschaftsbank. Dazu gehört auch die Investnet, die im Zentrum der Affäre Vincenz steht.

Die Raiffeisen hält 60 Prozent an der Investnet, ein Vehikel, das in Schweizer Startups investiert. Vincenz soll über seinen Kompagnon vorab und geheim eine Minderheit aufgebaut haben.

Die Raiffeisen wollte für Investnet bis zu 100 Millionen aufwerfen. Der Fall kam vor 2 Jahren ans Licht, Vincenz musste überall zurücktreten. Nun gehts gar um Gefängnis.

Der Kronzeuge der Ermittler warnte bereits im Frühling 2014 vor Investnet, ohne zu wissen, dass sein damals oberster Chef versteckt davon profitieren könnte.

Der Vertrag zwischen der Raiffeisen und den externen Investnet-Partnern mache keinen Sinn, meinte der langjährige Finanz-Crack. Die Abmachung ergebe nicht nachvollziehbare Bewertungen für die Aktien der Minderheitsbesitzer.

Die Warnung des hohen Raiffeisen-Managers innerhalb des für die ganze Investnet-Sache zentralen Departements Finanzen war laut und deutlich. Sie wurde gehört.

Und zwar ganz oben. Raiffeisen-CEO Patrik Gisel war im Bild über die Einwände des langjährigen Kadermanns der Bank.

Statt auf diese einzugehen und die Investnet-Sache durch Vertrauensleute rigoros unter die Lupe zu nehmen, drückte Gisel aufs Tempo.

Er und sein Finanzchef Marcel Zoller passten im März 2015 den ursprünglichen Vertrag mit den Investnet-Minderheitsaktionären an, die 40 Prozent am Vehikel hielten. Wenig später übernahm Gisel von Vincenz das CEO-Ruder.

Die Planänderung vor drei Jahren interessiert die Strafbehörden im hippen Zürcher Kreis 3. Der angepasste Aktionärsbindungsvertrag, wie der Deal offiziell heisst, führte nämlich zum Geldregen.

Für die beiden offiziell bekannten Minderheits-Eigentümer. Und dahinter für die versteckten Pierin Vincenz und seinen Verbündeten namens Beat Stocker.

Das zumindest ist der Verdacht der Strafermittler. Und dafür haben die Fahnder diese Woche den hohen Finanzmann aus der St. Galler Zentrale zur Befragung aufgeboten.

Er soll ihnen die entscheidenden Aussagen liefern. Die Interviews wurden zum Marathon.

Zwei Tage lang quetschten die Spezialisten der Staatsanwaltschaft III, wie die Behörde genau heisst, den Insider aus dem Raiffeisen-Headquarter aus.

Dessen Status lautet „Auskunftsperson“. Das heisst, die Staatsanwälte unter Führung eines erfahrenen Wirtschaftsjuristen können ihrem Kronzeugen später Straffreiheit offerieren – oder auch nicht.

Das kennt man aus Amerika. Die staatlichen Jäger brauchen in grossen Verbrechenskrimis stets einen glaubwürdigen Informanten. Sonst fehlt ihnen das entscheidende Element für einen Sieg vor dem Richter.

Mit der Nummer 3 aus der Finanzabteilung des Raiffeisen-Headquarters haben die Zürcher Fahnder offenbar ihren Mann gefunden.

Er ist ihre entscheidende Informations-Quelle, auf ihn setzen sie ihre Hoffnungen, um im grössten Wirtschafts-Kriminalfall der Schweiz einen Sieg zu erringen.

In der Raiffeisen-Geschäftsleitung herrscht entsprechend Panik. Niemand traut mehr seinen langjährigen Kollegen über den Weg.

Unverkrampfte Gespräche am Telefon, lockere E-Mails mit ein paar Zahlen und Auskünften? Keine Chance.

Im Palast der Genossenschaftsbank am Roten Platz in der Ostschweizer Metropole wird Brisantes seit der Verhaftung des Ex-CEOs nur noch bilateral und unter viel Augen besprochen.

Angst pur. Wen trifft es noch?

Die oberste Maxime lautet: Schütze sich, wer kann. Raiffeisen-CEO Gisel, sein Finanzchef Zoller, weitere langjährige Mitglieder der Geschäftsleitung, darunter solche, die in der Ära von Vincenz dabei waren – sie alle können nicht ausschliessen, in den Straf-Strudel zu geraten.

Welche Belege haben die Zürcher Jäger? Was hat ihnen unsere Nummer 3 im Finanzdepartement verraten? Was plant die Justiz als Nächstes? Und was geben Pierin Vincenz und Beat Stocker unter dem Druck der engen Gefängniszelle preis?

Angstvolle Fragen verängstigter Spitzen-Banker. Wie sehr die Nervosität und Panik in St. Gallen um sich greift, zeigt eine Stall-Order von ganz oben von Montag.

Die Raiffeisen versiegelt seit dieser Woche alles, was die Staatsanwaltschaft an Belegen und sonstigem Material von der Bankleitung vom Management herausfordert. (Später hiess es aus Raiffeisen-Kreisen, die Versiegelung betreffe nur die Investnet AG.)

Das erinnert an den Fall von Ex-Nationalbankchef Philipp Hildebrand und seinen Angreifer, SVP-Tycoon Christoph Blocher. Blocher war ins Visier der Justiz geraten, dann versiegelte er alles, was diese bei ihm beschlagnahmt hatte.

Im Vincenz-Krimi ist nun der gleiche Punkt erreicht. Nur steht diesmal viel mehr auf dem System.

Die Raiffeisen und ihre unrühmliche Vergangenheit.

Kommentare

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  1. Was will man denn mit dem Artikel aussagen? Und was will denn eine Staatsanwaltschaft damit anfangen? Zu Punkt 1, ja Herr Gisel hat davon etwas gewusst. Das dies jetzt nichts Neues mehr ist, alter Kaffee neu aufgewärmt. Hat er aber auch etwas von PV`s Beteiligung gewusst. Bisher gibts dazu nur Vermutung und null Beweise.Der Verwaltungsrat weiss Bescheid und hält an ihm fest. Zu Punkt 2) Was will den die Staatsanwaltschaft damit beweisen? Nichts, denn sie hat doch gar nichts verwertbares in der Hand. Das jemand darauf hingewiesen hat, gut und schön. Nur steht nirgends, das er von der Geheimbeteiligung etwas gewusst bzw. geahnt hat. Und ob nun die Staatsanwaltschaft das weiss oder nicht, ist doch strafrechtlich vollkommen irrelevant.

    • Werden Sie für diesen Stuss bezahlt? Schon mal was von Geobfahrlässigkeit gehört?
      Und Gisel ist natürlich völlig untragbar geworden. Was, wenn er plötzlich auch in U-Haft gesetzt wird? Was glauben Sie, was dann los ist?

  2. Zu Beat Wittmann… als Beat 2007 zu Bär kam, ging es nicht lang und viele gute Bärmitarbeiter verloren ihren Job, weil er für ca 50 Buddies gut bezahlte Stellen benötigte. Eine super Sauerei war das. Von da an gings rund im HR. Man erinnere sich an unsere Analystenkollegin, die bekannte und gute Bankenanalystin Madeleine Hofmann, die SELBSTMORD beging (2009). Sie wurde vom HR ins Büro bestellt, „was muss ich mitbringen?“, „äh nichts“, dann war sie innert kürzestem nach vielen vielen Jahren einfach weg. So eine Dreckerei.

    https://www.finews.ch/news/banken/917-julius-baer-finanzanalystin-beging-selbstmord
    https://news.efinancialcareers.com/ch-de/19315/brachte-sich-angesehene-julius-bar-analystin-wegen-kundigung-um/

  3. Ich bin vor allem gespannt, ob die Staatsanwaltschaft entsprechende Indizien besitzt und auch den Bank Wegelin-Deal untersucht und wenn ja, was sie dort finden. Denn diesen Deal haben die beiden Freunde Vincenz und Hummler aus Niederteufen in einer Nacht und Nebel Aktion zu einem Preis von 550 Mio. durchgezogen. Man geht heute davon aus, dass der Wert für diese Bank Wegelin deutlich tiefer lag. Ich kann mir schlicht nicht vorstellen, sollte sich Vincenz denn tatsächlich mit ein paar Milliönchen am Investnet-Deal bereichert haben, und das vielleicht auch sonst mit jeweils mit ein paar Tausendern bei anderen Deals, dass er dann beim viel, viel grösseren Bank Wegelin-Deal mit viel Fleisch am Knochen wo es sich denn tatsächlich gelohnt hätte, nicht auch mitkassiert haben könnte. Würde dem nachgehen und auch mal Hummler so richtig in die Zange nehmen.

    • Die Geschichte aus Italien kennen wir. Monte dei Paschi hat Antonveneta zu einem völlig überrissenen Preis gekauft. Bevor der Kommunikationsbeauftragte David Rossi zur Sache einvernommen werden konnte, wurde er ermordet. Seit fünf Jahren ist er tot. Seine Mörder wurden gefilmt, sind aber noch nicht gefasst, und im Verfahren an sich hat die Zeit an der Verjährung gearbeitet.
      Das auch bei uns oft Täter, Gehilfen und Mitwisser gut weggekommen, ist anzunehmen. Hoffentlich werden bei uns wenigstens die Zeugen besser geschützt …

  4. Vor 3 Wochen wurde Vincenz verhaftet. Und sein engster Geschäftsfreund, der seine GANZE KARRIERE darauf aufgebaut hat, Alles für seinen Freund zu tun und in der fraglichen Organisation VRP war (!!!) wurde anscheinend noch nicht einmal einvernommen!
    Herrscht hier etwa keine Verdunkelungsgefahr? Keine Kollusionsgefahr?
    Was tut die Finma? Was die Staatsanwaltschaft?
    Ich hoffe, der „Kronzeuge“ hat die ganze Bande ans Messer geliefert. Ich schlage ihn für den Prix Courage vor!

    • Selbst auf die Gefahr hin, dass sich einzelne Blogger wieder Sorgen um meine wie auch immer geartete Verfassung machen, erlaube ich mir einen vorletzten Blog zum Fall Vinzenz. Befördert von LH zum nicht existierenden Kronzeugen liege ich vermutlich nicht völlig falsch in der Annahme, dass es sich bei der Nummer Drei der Raiba-finanzabteilung um die Quelle, bzw. schmutzlache handelt, aus der LH seine Informationen saugt. Sollte es so sein, werden die Tage bei Raiba gezählt sein. Wer will schon mit einem Judas zusammenarbeiten, der selbst drei Jahre im VR der Investnet sass und wohl tüchtig mitkassierte?!? Ein guter Anwalt wird diese Aussagen als Auskunftsperson als das zerpflücken, was sie sind….nämlich das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben sind. I h bin nicht PV’s best Body, aber ich störe mich immer wieder daran, dass die Medien mit aller Gewalt auf einen Verdächtigen einschlagen, um im letzten Satz noch anzufügen, dass selbstverständlich die Unschuldsvermutung gelte. Ganz abgesehen vom finanziellen Aspekt wird doch die Reputation aus übelste beschädigt, ohne dass sich der Verdächtige wehren kann. Nach wie vor sehe ich weit und breit keinen Straftatbestand. Was allenfalls im täglichen Geschäft Fragen der Ethik aufwerfen kann und soll, muss noch lange nicht strafbar sein. Und allein darum geht es. Sollte die StA III dem medialen Druck nachgegeben und nicht der Aktenlage nach argumentiert haben, könnte es tatsächlich noch spannend werden. Einen mutmasslichen Kronzeugen lediglich als Auskunftsperson zu befragen, spricht nicht gerade für handfeste Beweise. Wie gesagt, immer noch gilt die Unschuldsvermutung…… Bis zum Entscheid schweige ich nun still.

    • @Stadelmann: Also Sie sind nicht PV’s best body? Hab ich mir gedacht, denn dazu müssten Sie schon ausgeprägte Vorteile besitzen. Ist nicht weiter von Belang, doch einige meiner geschätzten Kolleginnen leiden nun mit. Das ist die wahre Tragödie.

    • Lenken Sie bitte nicht ab: Raiffeisen hat aus einem Problem „Vincenz & Friends“ ein „Problem Raiffeisen“ gemacht. Raiffeisen hätte aus meiner Sicht sofort Gisel feuern müssen, allerspätestens am Tag nach der Verhaftung von Vincenz. Dann wäre das Problem überschaubar geblieben. Am Ende wird Gisel natürlich gehen müssen, aber bis dann wird die Marke massiv geschädigt.
      Jetzt einen der Wenigen Personen, die denn System Vincenz widerstand geleistet hat, zu feuern würde nur einen weiteren Shitstorm auslösen und die Staatsanwaltschaft unter massiven Handlungsdruck setzen (wäre offensichtliche Behinderung einer Strafermittlung und Zeugenberinflussung durch Gisel und Co – müsste eigentlich zur sofortigen Anordnung von U-Haft führen!). Aber zum bisherigen katastrophalen Krisenmanagement von Raiffeisen würde das passen.

  5. Bye, bye Pierin, aber es gilt nach wie vor – und wie bis anhin – natürlich die Unschuldsvermutung. So long brother …

  6. man sollte sich doch noch die Geschafte um Dynapartners und Beat Wittmann anschauen. Wurde niemanden wundern, wenn da nicht etwas Unappetitiches rauskommt

  7. Mich würde es alles andere als überraschen, wenn sich Dr. Vinzenz nach bekanntem Strickmuster im Vorfeld der Raiffeisen-Engagements bei Leonteq und Avaloq über sein Zuger „Treuhand-Konstrukt“ massiv mit Aktien eingedeckt, und diese später zu Top-Preisen an Raiffeisen abgestossen hätte.

    Ich bin gespannt, was noch alles für Deals ans Tageslicht kommen.

    • Ja, der Wegelin – Notenstein – Deal könnte bald zu einer gewaltigen Implosion führen. Wird jedenfalls in Raiffeisen-Kreisen hier in St.Gallen so herimgeboten. Notenstein wird offenbar bald beerdigt.

    • P. V. ’s Geschäftsbesorgungen dürfte den Stoff für den grössten Wirtschafts-Krimi aller Zeiten liefern. Vermutlich in 2-3 Jahren am Zürcher Filmfestival noch ausgezeichnet mit einem vergoldeten 10.000Franken-Schein. Filmtitel „lasst es krachen, ich kanns nicht lassen“. Mit Vorwort vom Geschichtenerzähler Konrad Hummler.

  8. Die virtuelle Druckerpresse / die Geldschöpfung der privaten Banken ist eine tägliche Einladung zu Diebstahl, wie bei einer offen stehenden Tresortüre. Raiffeisen ist sicher kein Einzelfall.
    Da Banker offensichtlich keine besseren Menschen sind als wir, gilt es diese Tresortüren zu verriegeln.
    Insbesondere da es sich dabei um Diebstahl am Eigentum aller Einwohner der Schweiz handelt.
    Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Schweiz werden darauf die richtige Antwort finden:
    Ein kräftiges JA zur VOLLGELD- INITIATIVE am 10.6.2018 !

    Eine einzige Tresor-Türe bei der SNB kann besser kontrolliert werden als Hunderte von privaten Banktresor-Türen.

    Für weitere Informationen:
    https://www.vollgeld-und-gerechtigkeit.ch

    • Die SNB mit Jordan als Alleinherrscher ist vermutlich noch die viel grössere Wundertüte. Wie kann die Schweiz so blöd sein, Entscheide (Macht) von derartiger Tragweite in die Hände von drei Personen zu geben, die ihre psychische Instabilität schon deutlich präsentierten (Installation und Fall der Euro-Untergrenze). Zu viel Macht verdirbt fast jeden Charakter. Was musst noch pasdieren, dass wir dies kapieren?! Hier braucht es Prävention (regelmässiger Führungswechsel, unabhängiges Ethilcoaching, Verteilung der Macht, externe Berater etc.). Was mich bei der Raiffeisen-Affäre bestürzt, ist, wie ein Patrik Gisel als stark involvierte Person weiterhin die geschädigte Raiffeisen vertreten darf – Unschuldsvermutung hin oder her.

  9. …ein gewisser Hr. Lüthi hatte sich damals ja gegen den Deal zu Investnet gestellt, schon der Name des Vehikels war wohl suspekt …

    …dann kam nach der Beteiligung noch heraus dass dieses Vehikel überschuldet war…kann man alles hier nachlesen.

  10. Ok, mittlerweile habens vermutlich die meisten begriffen, dass es (zumindest offiziell) keine Kronzeugenregelung gibt bei uns. So what. ML ist momentan halt einfach eine Auskunftperson. Wesentlich mehr würde mich interessieren, wann endlich CEO Gisel und CFO Zoller einvernommen werden. Die massiv höhere Bewertung von Investnet und die Zahlungen im Sommer 2015 stinken doch einfach zum Himmel.

    • @Sandra
      @Sandra

      Neben CEO Gisel, Ex CFO Zoller sollte auch

      Ex Complience Verantwortliche FRAU Ceregato (noch Ehefrau Vincenz) einvernommen werden. Was hat Sie gewusst? Ist Sie bei den Nachforschungen zu den Aktivitäten von Vincenz in den Ausstand getreten oder hat sie sich aktiv an der „Vertuschung“ beteiligt?

  11. Warum verharrten die internen Konzrollorgane bei Raiffeisen Schweiz? Wenn ein Interner nun als Kronzeuge auftritt und diese Informationen einer Staatsanwaltschaft für solche Massnahmen ausreicht, müssen sämtliche internen Kontrollstellen im tiefen Winterschlaf gepennt haben! Was war da los?

  12. Es ist der verzweifelte Versuch, aus einem 0758-Syndrom des LH ein strafrechtlich relevantes Verfahren zu kreieren. Kronzeugenregelung existiert hierzulande nicht. Auskunftsperson kann und darf jeder sein. Welch grandiose Beweiskraft… Mir scheint, aus Euphorie wird Panik und am Schluss bleibt nichts ausser der Tatsache, dass ein hervorragender und weitsichtiger Visionär zu unrecht strafrechtlich-medial dermassen niedergeschrieben wurde. Abgesehen von der Tatsache, dass sich StA und Haftrichter noch rechtfertigen werden müssen, nicht nur mit Worten, sondern Schadenersatz

    • Jeder kann an das glauben was er will.
      Uns ist allen klar nicht jeder der in U-Haft sitzt ist schuldig.
      In Wirtschafts-Delikten möchte in der Schweiz sowieso jeder Jurist Lieber Verteidiger als Staatsanwalt sein.

    • @Stadelmann: Grenzenloser Unsinn, den sie da verbreiten! Sind Sie ein Vincenz-Profiteur gewesen?

    • Offiziell gibt es keine Kronzeugenreglung bei uns, korrekt, aber diese wurde schon oft gefordert.

      Und wenn man sich die ursprüngliche Bedeutung des Worts anschaut, hat Herr Hässig durchaus recht den Zeugen als Kronzeugen zu titulieren.

      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kronzeuge

      Ausserdem sollt man nicht immer jedes Wort auf die Waagschale legen. Ich glaube jedem ist klar, was Herr Hässig meint.

      Zudem, wenn Sie derart korinthenkackerisch auftreten, sollten Sie einmal erklären, was ein 0758 Syndrom ist. Das gibt es offenbar genausowenig wie hierzulande eine Kronzeugenregelung und führt nach Ihren Massstäben Ihre eigene Argumentation ad absurdum.

    • @Stadelmann
      Interessant… eine gegen Stimmen ist meisten nicht schlecht….aber sie propagieren genau, was die Schweiz nicht sein sollte: “ eine Demokratie der Voll-Idioten, Gangster und Smarotzer … und noch Korrupter!“
      Ich interpretiere so ihre Aussagen: “ Kavaleriedelikte sind keine Delikte, dann machen wir allen so…“
      “ WRONG IS ALWAYS WRONG, ALTHOUGH EVERYONE IS DOING IT…RIGHT IS ALWAYS RIGHT ALTHOUGH NOBODY IS DOING IT…“

    • @ Stadelmann

      alles war schon mehr oder weniger klaar in 2011:
      https://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Der-Bankchef-die-Juristin-und-ihr-Bruder-/story/25848879

      Die Frage warum nichts unternommen würde bis 2017 ist nicht nur uns unklar, aber auch für jedem vernünftigen Mensch in diesem Land!
      Mit frühzeitig Intervention von FINMA oder wer auch immer …. wäre wahrscheinlich keine teuren Acquisition vorgenommen worden, kein Investmentnet und keine Avalon – Adventure eingetreten. Man spricht von rund eine Miliarde Sfr., bitte keine Peannuts, oder?
      Man muss jetzt unszeigen, und auch an der internationale Gemeinschaft, dass die Schweiz „keine Bananen – Repubblik“ ist…. und das fängt alles mit RB, Big Bang? Who knows…

    • @Stadelmann.
      Was haben sie denn getrunken heute. Mit ihren Aussagen zeigen Sie mir, dass sie Vincent’s Best Buddy sind.

  13. Pierin Vincenz ist – wie viele sog. Top-Führungskräfte – eine „starke Persönlichkeit mit grosser Durchsetzungsfähigkeit und einer ausgeprägten Leistungs- und Machtmotivation“, wie der Wirtschaftspsychologe Christian Fichter Vincenz‘ Charaktereigenschaften in der Handelszeitung beschreibt. Gepaart mit seinem jovialen Charisma ist es Vincenz grossmehrheitlich gelungen, die Basis, also die Genossenschaftsbanken, bis hin zum Verwaltungsrat, von seiner Machtgier abzulenken und so liess man den Sonnenkönig schalten und walten, wie er wollte. Unerhört ist die jahrelange Untätigkeit des Verwaltungsrates, insbesondere krass des VR-Präsidenten, der gemäss seiner Lehr-und Forschungstätigkeiten ein hochkarätiger Fachexperte in Sachen „Good Governance“ sein müsste – dies als Direktor des Insituts für systemisches Management und Public Governance an der Uni SG, wo er zuvor das BWL-Insitut von 2002 -2009 leitete. Wofür erhalten solche Profs Auszeichnungen für ihre Modelle und Forschungserkenntnisse, wenn sie selbst nicht fähig sind, diese in der Praxis umzusetzen? Und darauf basierend stellt sich die Frage, welchen Wert die gelehrten Inhalte und die Studien von solchen Wissenschafts-Exponenten haben. Mir kommt da spontan Wolf Wagner in den Sinn…..
    Dem Forscher Rüegg-Stürm präsentierte sich als VR-Präsident der Raiffeisenbank ein empirisches Anwendungsfeld geradezu auf dem Silbertablett und dies erst noch fürstlich entlöhnt – hierfür hätten sich manch andere ForscherInnen die Finger geleckt. Entlarvend für sein dilettantisches Verhalten in seiner Funktion als VR-Präsident ist denn auch seine euphemistische Aussage zur Einsetzung von Vincenz’ Ehefrau als Leiterin der Rechtsabteilung der Bank als eine „unglückliche Konstellation“. Und dass er dies „mit dem Wissen von heute selbstverständlich anders handhaben“ würde. Das altbekannte System des „Checks and Balances „, welches auch als Grundprinzip der „Good Governance“ Pate steht, verbietet es zum Vornherein, eine Konstellation zuzulassen, welche Rüegg-Stürm als „unglücklich“ bezeichnet. Lässt man sie wider besseren Wissens zu, so ist dies hochgradig ignorant oder Ausfluss einer Vetternwirtschaft. Wäre Rüegg-Stürm seiner Funktion gerecht geworden, gäbe es keine Causa Raiffeisen-Vincenz, zumindest nicht in diesem erschaudernden Ausmass. Insofern ist Rüegg-Stürm kein Bauernopfer, sondern in einem erheblichen Ausmass mitverantwortlich, dass Vincenz das verinnerlichte Bild eines unverletzlichen Superhelden über Jahre ungehemmt ausleben konnte. Ein solcher Exponent der Lehre und Forschung wirft nicht eben ein gutes Licht auf eine Bildungsstätte, die sich als eine der besten Kaderschmiede auf die Fahne schreibt.

    • Junge, Junge, wenn Du wüsstest, welche Luschis in St. Gallen und anderswo Professoren werden…

    • @Guguseli
      Et oui, das weiss ich aus eigener Erfahrung mehr als mir lieb ist, darum auch meinen Hinweis auf Wolf Wagners Publikationen zum akademischen Habitus. Gut hinschauen, vertiefter und kritischer hinterfragen, das tut wieder vermehrt Not in einer Zeit der zunehmenden „Diplomititis“, welche unwillkürlich inflationäre Tendenzen nach sich zieht.

    • Wie viele sog. ignorante „unglückliche Konstellationen“ gibt es wohl in der helvetischen Filzokratie?

  14. Lauf, Gisel lauf ! Lauf schnell !

    @Prof Gantenbein
    Gemäss Medium Cash: „Der neue Raiffeisen-Präsident Pascal Gantenbein will die Aufklärung der Ereignisse der Ära Vincenz vorantreiben und das Vertrauen in die Bank wiederherstellen“.

    Vor ein paar Tagen habe ich hier auf IP folgendes geschrieben:

    << Next, please . . . . .

    In der Forschung mag dieser Mann ja einen guten Job machen aber in der Praxis und in diesem Haifischbecken hat er nicht bestanden und besteht er nicht ausser er dient zu.“>>>

    Hr. Gantenbein, stehen Sie so zu Ihren Aussagen? Und wenn Sie schon alles versiegeln lassen, kostenloser Tipp, lassen Sie auch das Navi von Hr. Gisel versiegeln. Wenn ihr schon vertuschen wollt, dann macht es richtig. Wäre ein bisschen dynamisch, wenn Hr. Gisel sich plötzlich erinnern müsste und Zielorte auftauchen würden wo . . . .

    Herr Prof Gantenbein. Sie schreiben sich Independent Leader auf der Raiffeisenseite.

    Definition IDL: An independent director (also sometimes known as an outside director) is a director (member) of a board of directors who does not have a material or pecuniary relationship with company or related persons, except sitting fees.

    Bemerkung von Forschern/Wissenschaftlern (Kollegen von Ihnen !) : Some researchers have complained that firms have appointed „independent directors who are overly sympathetic to management, while still technically independent according to regulatory definitions.“

    Gleichzeitig sind Sie Vize-Präsident Verwaltungsrat,
    Präsident Strategie- und Finanzausschuss,
    Mitglied Nominations- und Vergütungsausschuss.

    Wenn ich die Definition und die Aussage der Forscher nehme so verstehe ich jetzt auch die Funktion des „Independent Lead Director“ von Ihnen in der Raiffeisen zusammen mit den Funktionen Präsident Strategie- und Finanzausschuss und Nominations- und Vergütungsausschuss. Die muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Das hat schon was; ILD und gleichzeitig Präsident Strategie, Finanzen, Nomination und Vergütung-Ausschuss.

    Im Klartext heisst dies: Ich bin so independent, dass auch ich von nichts weiss und alles unterschreiben kann.

    Herr Prof Gantenbein. Sie hatten die wirkliche Chance Raiffeisen wieder auf gesunde Beine zu stellen und sich einen über die Grenzen tollen Namen, in der Raiffeisensache, zu erarbeiten. Sie haben versagt und dies summa cum laude ! ! !

    Herr Prof Gantenbein: Sie haben mit Unterstützung der Gesellschaft studiert, Lehren an Universitäten wo Sie aus Steuergeldern bezahlt werden, haben Forschungsaufenthalte absolviert welche sicher auch auf Zuwendungen beruhen und haben sicher weitere Zuwendungen der Gesellschaft bezogen und nun geben Sie es uns auf diese Art und Weise zurück ?

    Sehe Sie, Sie haben sich mit Hr. Gisel auf eine Gletscherwanderung gemacht, laufen vor ihm und sind nun in eine Gletscherspalte gefallen. Denken Sie wirklich der Gisel holt Sie rauf ?! Eher nimmt er Ihnen den Rucksack mit dem Essen und der Getränke ab, macht sich auf den Heimweg und kann sich nicht erinnern dass er sich mit Ihnen auf diese Tour begeben hat.

    Hr. Prof Gantenbein, Sie haben nicht nur verloren, Sie haben soeben auch ihre bisherige aufgebaute Reputation und Ihren Namen an die Wand gefahren.

    Denken Sie wirklich, dass künftige Studenten, Universitäten, und Kunden Sie noch für glaubwürdig, integer und authentisch halten nachdem Sie in der Praxis so kläglich versagen ? Was Sind Ihre Gutachten und Aussagen noch Wert ?

    Prof Rüegg-Stürm, Prof Taisch, Prof Gantenbein . . .
    3 x Prof =3 x versagen !

    • sehr zutreffender Kommemtar – ich kenne drei der Akteure persönlich – sie möchten diese Menschen nicht als die Patenonkel ihrer Kinder haben – persönlich hätte ich Angst um meine Kinder – grenzenloser Narzissmus dieser Herren ist noch das harmloseste – PV klüngelte als VR der Helvetia mit den Herren Prof. Thomas Bieger – Rektor HSG und Prof. Johannes Rüegg – Stürm im genau gleichen Stiel weiter – leider fürchte ich mich, hier genaueres Preis zu geben – das System Vincenz beruht auf einem altgedienten Männer System. Eine Art geistige Geiselhaft.

  15. wenn ich das lese kann ich meine Forderung nur wiederholen: ganzer FS0 und FS1 Level muss weg in der Zentrale und komplett neu aufgebaut werden. Alle haben etwas gewusst oder mitgemacht, aber auf jeden Fall im IP gelesen und nichts unternommen. Wegschauen reicht nicht!

  16. Jetzt wird die Luft ganz dünn für PV, schade dass es trotz so vieler Mitwisser, Helfer und Helfershelfer bis hin zur eigenen Ehefrau, nur einen einzigen Kronzeugen gibt. Alle anderen schweigen oder schauen betreten und verschämt weg, obwohl sie genau von PVs und Stockers Machenschaftem wissen und wussten..

    • Ach wo! Die leben genauso weiter wie bisher und warten auf die Rückkehr von Pierin.

  17. Ein weiterer interessant Punkt. Wer erklärte diese Bank für systemrelevant? Ein hirnloser der FINMA, Politiker oder wer?

  18. Der rote Faden am Roten Platz – in vielen Bereichen werden sinnlose und eigennützige Entscheide getroffen. Einbringen von Sachverstand und das Hinterfragen unfundierter Entscheide werden systematisch bestraft – hier geht es nicht nur um Vizenz und Gysel … leider braucht es eine gänzlich neue Kultur und somit eine gänzlich neue Startelf an der Spitze … an der Börse gehandelt würde dazu einfach eine Übernahme exerziert … im Fall Raiffeisen geht es nicht so leicht und es ist zu hoffen, dass der neue VRP das Thema mit den richtigen Partnern bereits lanciert hat.
    Just Do It!

    • Absolut Richtig. Die gehen aber cleverer als die Raiffeisen vor. Die externe mandatierte Anwaltskanzlei cleant zuerst alles und gibt es dann den Ermittlern weiter. Sie haben sicher im Blick von der Weisung der Post (der A-Kanzlei) an Ihre Mitarbeiter gelesen; wenn die Fahnder eintreffen jene in einen Raum ohne Computer und Telefon zu führen und freundlich zu sein . . . . und die machen dies sicher noch :-).

      Falls diese Ostern in drei Jahren vielleicht mal vorbeigehen.

    • Welchen Schaden ergibt sich für die Allgemeinheit aus dem Fall genau?

      Die zu hohen Cheflöhne: Sicher

      Sonst?

    • Der Postfall ist anders.
      Es braucht eine unglaubliche kollektive kriminelle Energie, um 100‘000ende von Urkunden zu fälschen. Und vermutlich hunderte von Mitwissern auf allen Ebenen der Organisation, inklusive Konzern. Es ist also wirklich ein „Fall Post“. Und wer war das Group CFO? Der heutige CEO einer Kantonalbank (Koradi). Die Finma scheint das aber irgendwie nicht zu stören.
      Der „Fall Raiffeisen-Vincenz“ scheint hingegen eher ein Fall einer kleinen Gruppe zu sein, die sich auf Kosten der Raiffeisen bereichert hat: wenige Täter, ein paar Mitwisser. Umso unverständlicher, warum sich Raiffeisen nicht schon längst sowohl von Tätern als Suchbegriff Mitwissern getrennt hat. Man scheint von dem Fall überfordert zu sein. Die Finma natürlich auch.

  19. Schweizer Mathematik

    Widmer-Schlungg + Vinzenz-Schlungg = Schlungg-Vincenz x Bankgeheimnis = Schlungg-Schlungg

    • Je mehr Bankdienstleistungen
      über das Internet abgewickelt werden,
      um so weniger Skandale.

  20. Was jetzt Not tut ist folgendes:
    Die RB braucht einen neuen, völlig unabhängigen und vollamtlichen Präsidenten vom Typus ‚Grübel‘.

    Dieser muss als erstes aufräumen und dann die strukturellen Probleme angehen. Ob dabei die Rabobank Vorbild sein kann oder nicht, kann ich nicht beurteilen.

    Dass Die RB jetzt die von der Staatsanwaltschaft verlangten Akten ‚versiegelt‘ ausliefert, ist für mich auch nicht gerade eine vertrauenerweckende Massnahme.

    • Ausgerechnet Grübel, der gesagt hat „Betrug gehört zum Business“!!!!!!!!

    • @Brunner
      Sehr gut gesagt! Vor allem schnell alles einpacken und neu starten…
      Es ist auch eine Chance für RB und für neue Führungsleuten….
      Ja, Reputation ist weg, aber das ist bei allen so….
      Nur “ spielen“ und abwarten geht es nicht…
      So, alle wissen was zu tun ist und in 2011 bei der UBS man hat mindestens alles angepackt… aber hinter standen damals “ big minds“….während CS noch gewartet hat…was nicht gut war…😁😁

  21. Geld ist nicht alles. Ehrenhafte Freunde, die einem auch in schlechten Zeiten beistehen, kann man nicht kaufen. Und so zerbröselt der Filz langsam im Namen der persönlichen Schadensbegrenzung.

  22. Eine Tragikomödie nimmt seinen Fortgang. Die Hauptrollenverteilung:
    Gisel ( Stan Laurel )
    Inspektor Clouseau
    Inspektor Columbo mit Hund
    Augsburger Puppentheater
    Kriminalpsychologe Thomas Müller als Stargast
    uvm.

  23. Als Auskunftsperson wird einvernommen, wer zufolge der noch nicht weit fortgeschrittenen Untersuchung nicht eindeutig als Beschuldigter oder als Zeuge identifiziert werden kann. Würde man ihn als Zeuge einvernehmen, müsste er unter Strafandrohung aussagen und hätte bei Falschaussage eine Freiheitsstrafe von bis zu 5 Jahren zu gewärtigen. Als Angeschuldigter hat er das explizite Recht, die Aussage zu verweigern. Müsste man also gegen einen bereits als Zeugen Einvernommenen später, nach weitern Erkenntnissen, das Strafverfahren eröffnen, wäre dieser durch die frühern Aussagen als Zeuge in verfahrensrechtlich unzulässiger Weise schlechtergestellt. Daher die Einvernahme als vorläufige „Auskunftperson“, welche nicht der Aussagepflicht untersteht und deren allfällige Falschaussagen nicht geahndet werden können. Mit plea bargaining oder einer Kronzeugenregelung hat das nichts zu tun.

  24. Wenigstens ein Raiffeisen-Vertreter, der den Betrug frühzeitig erkannt, benannt und gewarnt hat. Dem Mann gebührt grösster Respekt. Beschämend ist, dass im Raiffeisenland offenbar sonst niemand Eier hat und die groben Missstände unter dem fragwürdigen Duo Vinzenc/Gisel anprangert – der Reputationsschaden für die Bank wird mit jedem Tag grösser. Beschämend ist zudem, dass sich nahezu sämtliche Regionalfürsten verkrochen haben und teilnahmslos von der Seitenlinie zuschauen, wie das Vertrauen der Genossenschafter von der aktuellen Führungsriege mit Füssen getreten wird. Auch hier hätte ich mir etwas mehr Rückgrat der direkt und indirekt Beteiligten gewünscht.

    • Sie kennen die Mechanismen und Strukturen der Raiffeisen Gruppe schlicht nicht. Nur Polemik. Es gibt keine Regionalfürsten und dergleichen, das sind Hirngespinste von gewissen PV geschädigten Journalisten und Wutbürger wie Ihnen. Der Vorfall wird intern, und in Ruhe und Sachlichkeit abgeklärt. Punkt aus. Dazu braivht es kei öffentliches Yekami.

      Aktivismus ersetzt oft geistige Windstille.

    • D. Umm Heit: Anstelle inhaltlicher Argument einfach mal alle unliebsamen Kommentare negieren und ausblenden – Sie müssen ein Raiffeisen-Fuzzie oder ein bezahlter PR-Büttel sein und entsprechen zudem intellektuell in jeder Hinsicht Ihrem Pseudonym.

    • @D. Umm Heit: „Der Vorfall wird intern in Ruhe und in Sachlichkeit abgeklärt“ trifft es nicht ganz, Sie Suppenkaspar. Richtig ist, dass die Staatsanwaltschaft den Fall untersucht, während die Raiffeisen versucht, das Ganze klein zu reden. Man muss in der Tat schon selten dämlich (oder käuflich) sein, um wie Sie die Tatsachen dermassen zu verdrehen.

    • @ D. Umm Heit:

      Husch, zurück in die Presseabteilung. Solch stümperhafte Öffentlichkeitsarbeit hab ich schon lange nicht mehr gesehen.

    • @D Umm Heit

      Ein Problem ist, dass die Fragen eben nicht in Ruhe abgeklärt wurden, sondern bisher nur vertuscht zum Schaden und auf Kosten der Genossenschafter. Warum soll es heute besser sein?

      Die Honorare der Regionalfürsten sind in den letzten Jahren massiv angestiegen – sie haben so gesehen keinen Grund zur Intervention bei Raiffeisen Schweiz. Aufgrund der Raiffeisen Politik \ Kultur der letzten Jahre identifizieren sie sich nicht mehr mit den Genossenschaftern – diese werden nun mehr als „dumme Schafe“ gesehen. Regionalfürsten können praktisch nicht abgewält werden, weil die zuständigen Delegierten zum persönlichen Freundeskreis gehören und sich die Genossenschafter mengen-und fristbedingt nicht solidarisieren können. Die meisten Regionalfürsten „mauern“ an der Front aus Eigenintdresse und bleiben einmal gewählt „ewig“ \ oft mehr als zwanzig Jahre im Amt. Leider!

      Liebe Regionalfürsten bitte erinnert Euch wenigstens wieder an die Schriften des Raiffeisen und hört auf Euer Gewissen!

    • Lesen sie die Artikel genau.
      Schauen sie den VR mit seinen Raiffeisen Ablegern an
      Versiegeln Sie weiter sachlich und in Ruhe . . . .

      Aktivismus ersetzt oft geistige Windstille. Stimmt, die Frage ist nur wo

    • Es ist halt schon so wie Froschkönig schreibt.
      Die Regionalverbands-Chefs schauen zu und zu und zu und warum?
      Das Verhältnis zwischen den RBs und Raiffeisen Schweiz basiert nicht darauf weil man sich besonders toll findet sondern einzig und alleine deshalb weil sie gesetzeswegen zusammenarbeiten müssen. Die Finma hat ja keine Lust mit 250 Bänkli einzeln zu diskutieren. Also macht man das über die RCH.
      Denn in Tat und Wahrheit ist jede RB ein kleines Königreich, ein kleines Unternehmen und keiner der Bankleiter lässt sich in die Suppe spucken.
      Bald kommt wieder die Zeit wo man sich in der Turnhalle zu Fleischchäs und Härdöpfelsalat trifft und der Hansli vom TV nebenher noch Bankleiter ist und die Bilanz runterleiert. Wenn dann unten eine dicke schwarze Zahl steht sind alle happy.
      Ich tu dir nichts, du tust mir nichts.
      Ein kleiner Beweis gefällig für dieses Gärtlidenken? Wenn Sie ein RB Kunde sind – versuchen Sie mal an einem RB Schalter welcher nicht zu ihrer RB-Region gehört einen Kontoauszug zu verlangen geschweige denn einen Einzahlungsschein zu bezahlen:“Sorry aber sie sind nöd Chund bi eus. Da müend si zu de RB ga wo sie Konto eröffnet händ“

    • Wenigstens ein Raiffeisen-Vertreter, der den Betrug frühzeitig erkannt, benannt und gewarnt hat. Ja!

      Wo war Prof. Dr. Johannes Rüegg-Stürm – die ganze Zeit? 480’000.- Jahressalär als VR Präsident – Direktor des Institutes für Systemisches Management und Public Governance? – wollte PV einen Beraterjob für 2.5 Mio für 5 Jahre zuhalten – Von PV versprochene Gegenleistung? VR Mandat bei Helvetia Versicherungen? für $$? – was sind das für unheilige Seilschaften, beim Gallus? – Rüegg – Stürms Name innerhalb der HSG?
      M ö n ö g e m e n t

  25. „Viel Augen“ – Bilateral (Zweiseitig) sind i.d.R. Null bis vieR mit dabei 🙂

    Danke für die News

  26. Es sieht immer weniger danach aus, dass Herr Vinzenz und Konsorten den Hals aus der Schlinge ziehen können. Ich hoffe nur, dass die Staatsanwaltschaft hier fehlerfrei arbeitet. Es kann hier nicht schaden, wenn sie ihr bestes Personal aufbietet. Es ist an der Zeit, dass Insidergeschäfte auch strafrechtliche Konsequenzen haben. Ich warte gespannt auf das nächste Kapitel in diesem spannenden Schlagabtausch!

    • Die Staatsanwaltschaft sauber und korrekt arbeiten. Ein Wunschtraum. Die Vergangenheit zeigt leider das Gegenteil.

    • Mit Insiderhandel/-geschäften hat das nichts zu tun (Bôrsenrecht). Die Frage ist, ob es sich um betrügerische Vorgänge zum Schaden der Raiffeisen bzw Aduno handelte. Der absichtliche Verzicht auf die Due Diligence trotz grosser Investitionssumme und offenbar auch internen Zweiflern lässt den Verdacht aufkommen. Ich wundere mich in diesem Zusammenhang auch immer noch über die Rolle von VR und Revision.

      Sind hundert Millionen auch bei Raiffeisen nur noch „Peanuts“? Ticken so Genossenschaften?

  27. Fähige, „aussagekräftige“ Kronzeugen mit Rückgrat wird es brauchen, um den Fall zu sustanziieren und der Anklage die nötige Munition zu liefern. Zudem ist Lorenz Erni bekannt dafür, auch in auswegslosen Situationen den leuchtenden Pfad durchs iuristische Dickicht zu finden.

    Was mich echt wunder nimmt, ob noch jemand im Fall Wegelin „guselt“. Denn ich kann mir lebhaft vorstellen, dass der Konrad (Hummler) dem Pierin (Vincenz) gedankt hatte fürs Einspringen als weisser Ritter.

    Man darf gespannt sein.

    • Es muss geprüft werden, ob Raiffeisen ein paar Millionen zu viel bezahlte, die dann an Vincenz oder irgendwohin zurückflossen.

    • Ja, hier in St.Gallen ist in gut informierten Kreisen die mutmasslich = zwingend bevorstehende Bruchlandung der Notenstein ein ständiges Thema. Auch ist man der festen Meinung hier, dass für die vor dem Zusammenbruch stehende Wegelin-Bank durch den Pierin und Konsorten ein geradezu vielfach zu hoher Preis bezahlt wurde. Die möglichen Nutzniesser liegen ja auf der Hand….

  28. Es wäre an der Zeit, dass dieser Raiffeisen Saustall endlich ausgemistet wird. Und ich verstehe was von Ställen, wenn auch nur von Pferdeställen.

    Wieher.

    • Geschätzter Raiffiseler – ihr habt mit der ACS Einführung wohl wichtigeres zu tun als hier auf IP Propaganda zu betreiben. Vor allem wenn ich Olmesdahls Interview auf inside.it lese ist das der blanke Hohn.

    • @ Passt

      Bei Sprüchen wie den Ihren bleibt mir das Wiehern im Hals stecken. Aber selbst wenn Sie mit Ihrer Aussage, ich hätte den „Kopf voll mit Stroh“ Recht hätten – und das haben Sie keineswegs – so darf ich Ihnen noch folgendes nahe legen:

      Lieber Stroh im Kopf als gar nichts – sonst klingt alles so hohl. Oder wie es auf Englisch heisst: The lights are on, but nobody is home.“

  29. Immerhin kann sich niemand auf Immunität berufen. Da bleibt ja noch Hoffnung, dass dieses mal (gerechtes) Recht gesprochen werden wird.

  30. Sehr harte Feststellungen. Für allfällige Straffälligkeiten müssen verschiedene Parameter erfüllt sein. Schadenfreude allein reicht auf jeden Fall nicht mehr aus. Im Interesse der Raiffaisengruppe, der beteiligten Personen und der nichtbeteiligrten Familienangehörigen ist sehr zu hoffen, dass am Schluss genügend Fleisch am Knochen ist. Ich denke da zB. an den Fall des liqudierten Banquiers Hollenstein wegen Vorwürfen der Geldwäscherei. Oder an einen ehemaligen Gemeindeammann Herrn. In letzter Instanz wurden beide beim Bundesgericht frei gesprochen.

  31. Kann IP nicht mal Live aus dem Knast berichten ? Wie wird Pierin dort behandelt ? Sitzt er in einer Zelle mit Mörder und Vergewaltiger ? Oder hat er eine Privatzelle mit Pay TV und Pool Table ?

    • Wirtschaftskriminelle und Kapitalanlagebetrüger erfahren im Knast meist Sonderbehandlung abgetrennt von „Mördern und Vergewaltigern“ da sie in der Hierarchie im Knast hoch angesehen sind, da die Knackis es klasse finden wenn die Schlipsträger Kunden austricksen..
      PV steht ganz oben in der Knast Hierarchie, da gibts sogar Kuchen und Heftli.. Ich vermute aber, dass PV es auch im Knast nicht lassen kann, und versuchen wird, sein Mithäftlingen auszutricksen, indem er ihnen überrissen teure Goodies wie Zigaretten, Playboy etc. verkauft…

    • Auf jeden Fall sitzt PV auf Kosten des Steuerzahlers dort. Ich hoffe, sie berechnen ihm das Luxusappartment und die Extras am Ende seine Ferienaufenthalts!

    • Lieber Herr Hässig

      Statt einen Beitrag von mir zu kastrieren zöge ich es vor, wenn sie ihn gar nicht erst veröffentlichten.

      Danke.

  32. Just remember the proverb of President Theodore „Teddy“ Roosevelt: „Speak softly and carry a big stick“. Not the arrogante Zuger Wirschaftsanwälte and their sugary talk carry the big stick today but another person.
    Kiki

  33. Fertig mit „hau den Luki“. Hier mal ein Kompliment für den unglaublichen Spagat zwischen „UBS-Lady Täschli-Frisör-Gate“ und dem hottest „Chili con Vinzenz“ ever vom Finanzplatz. Guter Sprung ins Weekend dann.

    • You talkin‘ ‚bout Bar End Hasselhoff? Or was it Bar End Fruitcake?

    • Ja biite Herr Staatsanwalt: auch gleich fragen, wie dieser Typ an so eine Hammerfrau gekommen ist… Interessiert mich noch mehr, versuche es ja, leider erfolglos… sie ist mein Traum!!! Bitte aufbieten…

    • ….na der hat wohl gerade rechtzeitig den Abgang gemacht, bevor PV die ganz grossen Deals drehte.

  34. Ich denke, es wird nicht mehr lange gehen, und die mutmasslichen Vorhaltungen und Fakten – und mutmasslich dubiosen Machenschaften – werden sichtbar und für alle verständlich. So ein paar Tage Untersuchungshaft bringen all die Top-Manager zum Reden. Die scheissen sich dort alle ganz schnell in die Hose und haben nur noch einen Wusch: Weg aus der Zelle und irgendwo abtauchen in ihrer schönen heilen Welt.

  35. Das bekannte Duo ist am Erblassen:
    kommen bald Weitere an die Kassen?
    Raiffeisen-Eiterbeule stinkt penetrant.
    Halt! Jetzt wird nicht mehr weggerannt!

    Sankt Gallen erlebt den grössten Sturm:
    zu viel Professor und ein Doktor – Wurm,
    machte den Apfel von innen stichig hohl.
    Man(n) fühlte sich sicher und sehr wohl?

    Wäre da nicht ein Kronzeuge gefunden;
    der die Deals hat als Krimi empfunden!
    Die Universität ist dabei Paroli zu bieten,
    räumt sie jetzt auf mit komischen Nieten?

    ORF

  36. ist lustig, wie die regionalknappen und verwaltungsräte „alles schon lange gewusst oder geahnt haben“ und nun gegenüber den genossenschaftern die hände waschen wollen. pilatus lässt grüssen; aber das ist ja 2000 jahre her. finger auf den wunden punkt ist kein thema, da krallt sich doch jeder lieber an seinem „vereins-sesseli“ fest. gut gelungen nummer drei!

  37. Die Frage stellt sich doch, warum Gantenbein Gisel so viel Zeit lässt? Abgangs-Vereinbarungen auszuhandeln braucht doch in solchen Situationen nicht mehr als 48h (vor allem wenn man Leistungen nur unter der Bedingung zusagt, dass in den laufenden Untersuchungen keine Pflichtverletzungen ersichtlich werden) . Will Gantenbein gleichzeitig einen Nachfolger präsentieren? …das müsste er doch gar nicht…könnte stattdessen einen Interim-Mann benennen…oder gibt es in RCH keine fachlich kompetenten Leute auf Top-Ebene mit eindeutig weisser Weste? Unter einer solchen Wolke der Ungewissheit kann doch kein Kader-Mitarbeiter noch geradeaus denken und schwierige Entscheide fällen? Will Gantenbein das so über weitere Wochen aufrecht erhalten? Versteht er evtl. die Betriebsabläufe eines Unternehmens nicht? Recht es sich jetzt, dass er aus der „Lehre“ kommt und nicht aus der „Praxis“? Hier drei Punkte als Reminder für den neuen VRP:
    1. Time is money.
    2. Wenn jemand hinfällt…hat er wenige Milisekunden die Hände und Arme so zu positionieren, dass der Fall abgefedert wird…aber dafür müssen die Instinkte funktionieren. Ansonsten wird der Schaden x-fach grösser.
    3. Qualität eines Chef erkennt man unter anderem daran, wie lange er braucht, um sich von offensichtlich untragbaren Mitarbeitern zu trennen (und dies gilt insbesondere in Krisen-Situationen).

  38. Lieber Herr Hässig
    Bitte klären Sie nochmals ab, was es mit dem Auskunftspersonen Status auf sich hat. Die entscheidenden Hinweise finden Sie mit einem Blick ins Gesetz in Art. 178 StPO. Eine von euch geschilderte Kronzeugenregelung kennt das Schweizer Strafprozessrecht so nicht.
    Ausserdem sind die Äusserungen über die Siegelung reisserisch und implizieren mangelnde Kooperationswilligkeit mit der Justiz. Die Siegelung ist i.Z.m. der Beschlagnahme von Dokumenten Standard und das Gute Recht der Raiffeisen und anderen Betroffenen.

  39. de schneebuzz hed rächt. dä chunt druus. aber warum muss die nummer drei kronzeugen-status haben? er war ja kein entscheider. ihm kann strafrechtlich nichts passieren. ob er nach den aussagen noch in der gruppe bleiben kann hängt nicht vom kronzeugen-status ab sondern vielmehr, wer von der involvierten führungs-crew noch vorhanden ist. gspüred er eus:)

  40. über die entsprechenden deals war doch die ganze geschäftsleitung raiffeisen detailliert im bilde. das ist doch kein so „brot & wurscht-club“ in dem pierin und co. diese geschäfte im alleingang gedreht haben. also, nun gründlich und raus; wenns nicht so war; erst rech raus; dann ist’s wirklich der blauring-nachmittag. grüsse ins wochenende 🙂 d’bärner giele 🙂

    • @d’schneebuzz
      Da irren Sie sich aber gewaltig, der Vinzenz hat, zusammen mit seinem Compagnion und Mithäftling geschaltet und gewaltet wie ein König. Lassen Sie sich nur mal Einblick in seine Spesenausgaben der letzten Jahre geben, und es würde Ihnen hundert Pro schlecht dabei. Durch seine bestimmte und selbstherrschende Art (auch in den Medien) hat sich keiner gewagt auch nur ein Mugs zu sagen..

  41. Mir kommt es so vor als ob Sie die Geschichte

    USA gegen Schweiz ( Finanzplatz )

    wiederholt nur diesmal

    Zürich ( UBS CS ?! ) gegen Raiffeisen.

    UBS und CS haben genug Erfahrungen sammeln können von den Amis Behörden Methoden…

  42. Strafverteidiger Lorenz Erni war damals mit Ebner erfolgreich – Ebner ist aber auch rechtschaffen und hat den Erfolg legal erarbeitet und sich nicht mit Genossenschaftsgeldern unanständig und allenfalls illegal bereichert.
    Was den Kronzeugen betrifft, bin ich überzeugt, dass es neben der heutigen Führung (VR & GL), die abgesetzt gehört, auch rechtschaffene Kräfte bei R gibt.
    @ Gisel:
    Ich führe regelmässig selbst Due-Diligences durch; dafür brauche ich kein Dr. Titel, sondern ein anständig erarbeitetes MBA.
    Eine D-D willkürlich auszulassen, ist fahrlässig.

    • … eine Due-Dillence auszulassen ist nicht fahrlässig, ist grob-fahrlässig oder sogar vorsätzlich ….

    • Ääh wie bitte? Ebner hat sich nicht unanständig bereichert?

      Vielleicht sind sie noch zu wenig lang auf der Welt, aber was mit den VISIONEN Ende 90er Jahre ablief ist der beste Beweis der unanständigen Bereicherung! Schauen Sie sich mal die Entschädigungen der damaligen Verwaltungsräte der BK Vision, Pharma Vision, Spezialitäten Vision und Stillhalter Vision an: über CHF 150 Mio. Honorare in 6 Jahren für die Herren ME, CB, PS etc. sowie über CHF 2 Mrd. als Geschäftsführungshonorare aus den Visionen zugunsten BZ Trust.

      Natürlich war es „legal“ zur damaligen Zeit, aber anständig war es nie!

    • Ebner rechtschaffen? Rattenfänger von Hameln rechtschaffen? Sie machen das Wort „rechtschaffen“ zur Hure!

    • Sie meinten sicher nicht rechtschaffen, sondern lässt andere für sich schaffen. Rechtschaffen war das alles nie was der Rattenfänger Herr Ebner seinen Ratten zum Fressen vorwarf. Wie geht der Spruch? „Hast Du VISIONEN, dann brauchst du einen Arzt“.

  43. Da wird noch einiges kommen. Ganzer VR unter PV hat total versagt. Gisel ist nicht mehr tragbar er schadet nur noch der Raiffeisen und zwar massiv…

  44. Ich kann mich an dieser Stelle nur noch einmal wiederholen. Der Raiffeisen Drecksstall muss gründlich ausgemistet werden. Dazu gehört das gesamte Netzwerk von P. Vincenz. Um den eigenen A…. zu retten, werden einige GL Mitglieder wohl zu singen beginnen wie die Vöglein am Morgen, oder sie ersticken qualvoll an ihren Lügen. Ein Kompliment an die Zürcher Staatsanwaltschaft. Sie hält den Druck hoch und holt die Ratten langsam aber sicher aus dem Raiffeisensumpf heraus.

    • Der Raiffeisen kann nichts, aber auch gar nichts mehr schaden, auch der Post nicht oder den Verantwortlichen,
      es geht alles schnell vergessen und wird unter den Tisch gewischt, so wie wenn nichts passiert wäre, war schon immer so und das Motto ist „weiter so“

  45. …was wird denn hier für ein Unsinn bezüglich des Status der „Auskunftsperson“ geschrieben? – Als Auskunftsperson kann man im Laufe der Ermittlungen in den Kreis derjenigen abdriften, gegen die (ebenfalls) ermittelt wird. Nichts von Zusage von Straffreiheit! LH verwechselt diesen Staus wohl mit dem Status eines „Zeugen“! So ist der Ausdruck „Kronzeuge“ hier sowieso falsch angewendet! Der Status einer „Auskunftsperson“ ist eine Besonderheit des Schweizer Justizsystems. – Es ist allerdings so, dass jemand, der potentiell Gefahr läuft, ebenfalls zum Ermittlungsziel zu werden, wohl besonders schön „singt“, um seine Haut zu schützen bzw. ev. zu retten.

    • Zampano war auch schon zuversichtlicher – seine Freundin, Vreni ist inzwischen ganz verstummt. Klar ist, dass mit Schönreden nicht darüber hinweggetäuscht werden kann, mit welcher zweifelhafter Energie die Protagonisten Vincenz und Stocker agiert haben. Und lame duck Gisel hat natürlich von nichts gewusst – einfach nur peinlich und lachhaft.

      Backen Sie besser einem Knast-Kuchen für den Vincent, lieber Zampano.

    • Du hast schon viel zu lange gewartet und so viel Tee kannst Du gar nicht trinken!

      Wie wär’s mit Wasser und Brot?

    • Die FINMA und die Strafverfolgungsbehörden haben lange genug Tee getrunken! Ich wette, niemand bei diesen Behörden kann für die nächsten 20 Jahre nochmals Tee sehen oder riechen, geschweige denn trinken.

      Die sollen Hafer fressen und Wasser saufen. Und vor allem endlich vorwärts machen!

      Wieher.

    • …wusste nicht, dass PV in U-Haft Zugriff auf Internet und somit Zugang zu IP hat.

  46. Herr Gisel, jetzt wird’s brutal für Sie! Ziehen Sie noch heute die längst überfälligen Konsequenzen!

  47. Polemik pur. Wie man so hört, darf bei Raiffeisen niemand mehr Emailen, geschweigen denn Telefonieren. Das geht nur noch heimlich auf dem WC.

    Was der Sherlock Lukas alles weiss. Und recherchiert. Ist ja Wahnsinn. Dass LM als Zeugen aufgeboten wurde, war ja klar. Und für diesen Zweizeiler so eine reisserische Story. Irgendwie für uns Journalisten beschämend.

  48. Interessant, aber die „Auskunftsperson“ bekommt nicht per se keine Strafe, sondern ist eine Person, bei der noch unklar ist, ob sie nur Zeuge (unbeteiligt) oder beschuldigt (an Tat beteiligt) ist.

  49. Werter LH
    Hinweis: was Sie zum Thema “Auskunftsperson” und “Kronzeuge” schreiben, ist nicht zutreffend.

    Lesen Sie dazu bitte Art. 178 ff. StPO.

    (Bleiben Sie am Ball…)

  50. Gut so! Endlich ein mutiger Mann, de das MAUL auf macht!
    Hoffen wir gemeinsam, dass die Staatsanwaltschaft endlich die Ermittlungen auf den ostschweizer und weitere Leute in St.Gallen ausweitet.
    Pierin und Beat freuen sich sicher über Mitgäste im All inclusive Resort!