CS gegen Inside: 2,5 Jahre Druck, 1:2 verloren

Geschätzte Viertel Million Kosten, Einsatz von 3 Anwälten – Nun das: Eins-zu-Zwei-Niederlage für Multi, Scheck für Blog.

Die Credit Suisse klagte am 9. November 2015 Inside Paradeplatz wegen 3 Artikeln vor dem Zürcher Handelsgericht an. Grund: Unlauterer Wettbewerb, Persönlichkeits-Verletzung.

Fast zweieinhalb Jahre später urteilten letzten Donnerstag die normalerweise finanzfreundlichen Handelsrichter. Ihr Entscheid: 1-zu-2-Niederlage für die CS.

Die Handelszeitung machte daraus sofort einen „Teilsieg“ der CS gegen diesen Blog. Tatsächlich handelt es sich um eine Teilniederlage.

In Zivilprozessen zeigen die Kosten, wer gewinnt und wer verliert. Die CS muss 6’000 Franken der Gerichtskosten tragen, der Blog 3’000 Franken.

Das 1-zu-2-Urteil der Handelsrichter gegen die Grossbank führt denn auch zu einer Nettozahlung der CS an das Medium.

Die Rechtsabteilung am Paradeplatz 8 muss 3’600 Franken in den Zürcher Kreis 5 überweisen, wo der Blog zuhause ist.

Diese Beträge sind die Spitze des Eisbergs. Die Schlacht um einzelne Wörter, den die CS im Herbst vor zweieinhalb Jahren vom Zaun gerissen hat, war unverhältnismässig.

Das zeigt schon das Urteil des Gerichts. Nur gerade 13 Seiten lang ist dieses, es beschränkt sich aufs Wesentliche, ist wohltuend knapp und auch für juristische Laien verständlich.

Im Detail kann man wie immer bei Urteilen anderer Meinung sein. Fakt ist: Die Richter drängten im Verlauf des Prozesses lange auf einen Kompromiss, die CS und ihre Anwälte wollten bis zum bitteren Ende streiten.

Nun haben sie verloren. Und zwar auf jenem Gebiet, auf dem sie die ungekrönten Könige sein sollten: im Recht, der Jurisprudenz, vor den Gerichten.

Recht haben die CS-Chefs in einem Artikel erhalten, in zwei anderen haben sie verloren. Zunächst zum Erfolg der Bank. Der Artikel „CS wie Fifa“ hat die Persönlichkeitsrechte der Bank verletzt.

„Dem Durchschnittsleser wird suggeriert, dass die CS in den USA strafrechtlich als kriminelle Organisation, insbesondere wegen Korruption, zur Rechenschaft gezogen wurde“, steht im Urteil.

„Damit wird das Ansehen der CS beim Durchschnittsleser beeinträchtigt, wird ihr doch (sogar strafrechtlich) verwerfliches Verhalten unterstellt.

„Folglich ist eine Persönlichkeitsverletzung der CS durch den Artikel „CS wie Fifa“ zu bejahen. Gleichzeitig ist der Artikel als unlauter einzustufen, setzt er doch die Geschäftsehre der CS beim Durchschnittsleser herab und zeitigt so negative Auswirkungen auf deren Ansehen im Markt.“

Das erachteten die Handelsrichter als gravierend. „Gerade auch der Geschäftszweck der CS, das Betreiben einer Bank, wird im Artikel mit strafrechtlichen Anschuldigungen vermischt und die Klägerin wird als „kriminelle Bank“ abgetan.“

Die Argumentation des Blogs und ihres Medienanwalts überzeugte die Richter nicht. Diese führten ins Feld, dass die CS in den USA rund 2,5 Milliarden Dollar Stafe in einem grossen Steuerprozess zahlen und sich gleichzeitig strafrechtlich schuldig bekennen musste.

„Aufgrund des staatlichen Gewaltmonopols genügen einzig Urteile und offizielle Stellungnahmen der US-Behörden zur Erbringung des Wahrheitsbeweises.

„(Blog und Journalist) stützen sich vorliegend nur auf drei solche Dokumente ab. Kein einziges dieser Dokumente erwähnt allerdings eine Verurteilung der Klägerin als kriminelle Organisation oder lässt Rückschlüsse über eine korrupte Verhaltensweise der Klägerin zu.

„Vielmehr bezieht sich insbesondere das „Plea Agreement“ vom 19. Mai 2014, worauf die CS zu Recht hinweist, auf den strafrechtlichen Vorwurf „conspiracy“ zur Beihilfe von Steuerhinterziehung gemäss US-Recht.

„Die allfällige Erfüllung dieses Tatbestandes impliziert per se weder das Vorliegen einer kriminellen Organisation noch die Vornahme von Bestechungshandlungen. Damit erweist sich der Bericht „CS wie Fifa“ der Beklagten als wahrheitswidrig und nicht gerechtfertigt.“

Der Artikel muss nun gelöscht werden. Zudem muss der Blog diesen Teil des Urteils prominent publizieren, sobald der Entscheid rechtskräftig ist.

In zwei anderen Artikeln, welche die CS eingeklagt hatte, sieht das Handelsgericht keinen Verstoss.

„Die herrschende Lehre verlangt im Persönlichkeitsrecht, dass die Verletzung eine gewisse Intensität aufweisen muss, um als solche zu gelten.

„Diese Anforderungen sind im vorliegenden Fall mit Aussagen wie „Urs Rohner kriegt Kapital nicht zusammen“ und es habe bei den Kapitalerhöhungen „nicht genug Interessierte“ gegeben sowie einer in den Worten der Klägerin „unvollständigen“ Beschreibung des Bankenkonsortiums nicht erfüllt.

„Die Aussagen mögen zwar teilweise pointiert sein, sind in einer freiheitlichen Gesellschaft allerdings als sozialadäquat zu tolerieren.

„Die CS wird beim Durchschnittsleser nicht in ihrer zivilrechtlichen oder wirtschaftlichen Ehre verletzt.

„Gleiches gilt hinsichtlich der Begriffe „Ganovenstück“ und „Reibach“, zumal sich dem Durchschnittsleser deren polemische Verwendung ohne Weiteres aus dem Kontext erschliesst.“

Am Ende muss die CS dem Blog ein paar Tausend Franken überweisen, weil sie mehrheitlich nicht durchgedrungen ist mit ihrer Klage.

Die CS könnte geschätzt eine Viertel Million Franken für den ganzen Prozess sowie alles, was damit in Verbindung steht, ausgegeben haben. Das Geld stammt letztlich von den Aktionären.

Die Bank hat im Verlauf des fast 30 Monate lang dauernden Streits immer wieder neue Anwälte eingesetzt, um zum Ziel zu kommen. Insgesamt waren es drei verschiedene Juristen und Kanzleien.

Das Ziel war klar: Der Blog sollte sich mässigen. Es ging also weniger um vergangene Artikel, sondern um die zukünftige Berichterstattung.

Der Blog wollte den Streit wiederholt beilegen. Eine Mitteilung unter dem Titel „Klarstellung“ oder „Richtigstellung“ war der CS aber stets zu wenig.

Kommentare

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  1. Lächerlich.. Ich habe auf IP noch nie einen sachlichen Aktikel gelesen! In jedem Artikel kommen irendwelche Beleidigungen und dreiste, gewissenlose Kommentare gegenüber jeglichen Unternehmungen hervor. Ich finde das zwischenmenschlich einfach nicht mehr in Ordnung und verstehe nicht wie so ein Blog wie IP Erfolg haben kann. Man kann doch so einen Blog auch in einer normalen Sprache führen ohne die unnötigen böwilligen und gewagten Unterstellungen?!

    • Sie müssen es ja nicht lesen, oder?
      Und unbestritten wirkt die Methode Hässig: man verliert ja schon fast den Überblick, wieviele Schweinereien, kriminelle Machenschaften und Skandale er aufgedeckt hat.
      Und ich hab noch keinen Artikel gelesen, wo es einen „Unschuldigen“ getroffen hat!

  2. Da hät dä Ursli aber ä sälte schöni Klatsche uf sini Schnurre übercho. Findi geil, wänn Rächtdräeir wie dä voll uf de Sack überchunt.
    Inside mach wiiter so.

  3. Was meinen eigentlich die Verwaltungsräte zu Ihrer Geschäftsleitung?
    Wieso greifen die nicht ein?
    Verdienen Ihr Geld warscheinlich derart ring, dass man lieber das Maul hält.

  4. Die Argumentation des Handelsgerichts bei dem „FIFA Fall“ erscheint mir sehr gesucht. Da würde mich die Begründung sehr interessieren. Dieses Urteil dürfte bei einem Weiterzug einen ganz schweren Stand haben und das ganze dürfte in einer noch schlimmeren Niederlage für die CS enden.
    Herr Hässig, wenn Sie weiterziehen wollen beteilige ich mich gerne mit einem 100er.

  5. Wurde eigentlich die FIFA schon als kriminelle Organistion verurteilt? Vielleicht würde es sich für Herrn Hässig indiesem Punkt lohnen, das Urteil weiterzuziehen.

  6. CS ging es weniger um einen Sieg vor Handelsgericht als darum, die unerschöpflichen Gelder ihrer Aktionäre und Kunden dazu zu missbrauchen, IP mit hohen Rechtskosten zu erdrücken. Ist doch egal, wenn die CS verliert; aber mit ein paar solchen Prozessen macht man jeden Blog kaputt.

    ABER: Das Handelsgericht hat IP mit dem Urteil gesagt, wie IP es künftig formulieren muss, damit die inhaltlich gleiche Aussage nicht mehr anfechtbar ist. Bzw. vielleicht kommt dann ja die FIFA und beklagt sich, sie hätten jedenfalls keine Embargobrüche zugunsten des Irans und dergleichen begangen (vgl.u.) und seien also schon noch besser als die CS.

    Embargobrüche? Nicht nur Steuerkrämpfe? Im Dezember 2009 ging die CS mit dem US Department of Justice ein Deferred Prosecution Agreement ein, d.h. eine Vereinbarung zum Aufschub der Strafverfolgung (https://www.justice.gov/opa/press-release/file/978871/download):

    Vereinbart wurde:
    1. Credit Suisse anerkannte die strafrechtlichen Vorwürfe und die eigene Verantwortung. Ja, man habe *wissentlich und willentlich* die genannten Gesetze gebrochen und das auch zu tun versucht.
    Charges: Credit Suisse agrees that it shall waive indictment and agrees to the filing of a one-count Criminal Information in the United States District Court for the District of Columbia, charging it with knowingly and willfully violating and attempting to violate regulations issued under the International Emergency Economic Powers Act, Title 50, United States Code, Section 1705, to wit, Title 31, Code of Federal Regulations, Sections 560.203 and 560.204, that prohibit: (a) the exportation of a service to Iran from the United States without authorization; and (b) any transaction within the United States that evaded and avoided, or had the purpose of evading and avoiding such regulations.

    2. CS versprach für den Fall eines Prozesses auch sämtliche die Vorwürfe untermauernden Fakten zu anerkennen:
    Acceptance of Responsibility: Credit Suisse accepts and acknowledges responsibility for its conduct and that of its employees as set forth in the Factual Statement attached hereto as Exhibit A and incorporated herein by reference (the „Factual Statement“). If the United States, pursuant to Paragraph 10 of this Agreement, initiates a prosecution that is deferred by this Agreement against Credit Suisse, Credit Suisse agrees that it will neither contest the admissibility of the Factual Statement or any other documents provided by Credit Suisse to the United States or the Swiss govermnent nor contradict in any such proceeding the facts contained within the Factual Statement.

    Und so weiter und so fort. CS anerkannte die strafrechtlich relevanten Vorwürfe nicht nur für den (damaligen) Moment, sondern auch für die Zukunft und insbesondere für allfällige weitere Verfahren, ausdrücklich auch dann, wenn es doch noch zu einer Anklage kommen sollte, aber auch in der Schweiz.

    Weiter akzeptierte die CS gemäss dieser Strafverfolgungs-Aufschub-Vereinbarung auch die Sanktionen.

    *Ja, es ging nicht nur um die normalen Steuerverbrechen (was in der Schweiz ja akzeptierte Taten akzeptierter Sozialschmarotzer sind), sondern um den Bruch des US-Embargos gegen den Iran.*

    Dann gibt es noch die anderen Vereinbarungen, jene zu den Steuerkrämpfen. Man könnte alle diese Vereinbarungen durchgehen und dann den Leuten sauber vortragen, was alles für Verbrechen die CS gestand und nie bestreiten wird.

    Natürlich kann man sich fragen, wie sinnvoll es ist, eine Bank, die sowieso schon in den Seilen hängt, mit allen ihren Delikten anzuschwärzen. ABER, wenn jemand mit so viel Dreck am Stecken auf so hohe Rösser steigt und das Kunden- und Aktionärsgeld derart zur Unterdrückung von Medien- und Redefreiheit missbraucht und die alten Figuren immer weiter machen lässt, dann müsste man das vielleicht halt doch einmal aufarbeiten.

    Und, um die Schleife zum HR-Prozess wieder zu schliessen, hier noch Folgendes: Im zitierten Agreement erklärt sich Credit Suisse damit einverstanden, die Richtigkeit des Factual Statements (Untersuchungsberichts) oder anderer von der CS in den USA oder der Schweiz vorgelegter Dokumente weder zu bestreiten *noch in einem solchen Verfahren enthaltenen Tatsachen zu widersprechen*. Diese Standardklausel (welche höchstwahrscheinlich in allen Agreements enthalten ist, sonst machen diese keinen Sinn), bindet die CS auch gegenüber schweizerischen Behörden und Gerichten. Hält sich die CS nicht daran, bricht sie das Agreement und dann folgt Ragnarök.

  7. Mr. Hässig, really? No criminal charges?
    Out of many articles that pop up, just one example, provided by Reuters:

    Business News
    May 19, 2014 / 9:46 AM / 4 years ago

    „Credit Suisse pleads guilty to U.S. criminal charge in tax probe“, article by Aruna Viswanatha, Douwe Miedema, Karen Freifeld
    WASHINGTON/NEW YORK (Reuters) – Swiss bank Credit Suisse on Monday pleaded guilty to a criminal charge for its role in helping Americans dodge taxes, U.S. Attorney General Eric Holder said, and will pay more than $2.5 billion as part of an agreement with U.S. authorities.
    Separately, the New York Department of Financial Services said it had determined not to revoke the bank’s license in the state.
    U.S. prosecutors criminally charged Credit Suisse and two of its units, saying the bank helped clients deceive U.S. tax authorities by concealing assets in illegal, undeclared bank accounts, in a conspiracy that spanned decades.

    Mr. Hässig, unaware of the scope of your legal battle, I fail to understand why stating the facts could be construed as „Persönlichkeitsverletzung“ under Swiss Law. Beats me!
    Some additional comment to Mr. Hässig:
    Almost needless to say that some of CS‘ top brass received „Non Prosecution Agreements“ before having their organization pleading guilty to the charge of criminal conduct! Smart move on their side! Just too bad, the Swiss Government wasn’t represented by equally competent and experienced U.S. litigation lawyers!
    All that’s left to say at this juncture: Keep up the good work and do not let the buggers get you down!

    Werner Käch, retired CS employee and Swiss living in the mountains of Panama

  8. Guten Tag Herr Hässig

    Könnten Sie vielleicht Ihre Bankverbindung bekanntgeben?

    Ich und vielleicht auch andere würden Ihnen gerne einen Beitrag an Ihre Unkosten leisten.

    Beste Grüsse

    Johnny Vielflieger

  9. LH: sie sollten die CS + jede einzelne Person der obersten Etage und den ganzen VR verklagen auf „defamation + punitive damages“…..wenn wir amerikanisches Recht hätten. Dies würde von einer Jury und nicht vom Gericht entschieden. LH, sie würden reich belohnt weil die Jury in den USA prinzipiell gegen Firmen und die Executives und für die arme Einzelperson (LH) entscheidet. Quelle: ich selbst erlebt.

  10. Hier zeigt sich, was für eine Kleinkrämermentalität in dieser Organisation herrscht.
    Gegen aussen gibt man sich globsal weltmännisch und im Innenverhältnis eine Anhäufung von Füdli-Bürgern, und zwar je höher desto ausgeprägter sind diese Kleingeister mit Buchhaltermentalität.
    Ist das die Zukunft des Swiss Banking?

  11. *** GRATULATION ***

    Herzliche Gratulation!
    Allerdings; wars`s nicht die CS höchst selbst, die sich vor Gericht zu „kriminellen“ Taten bekannte??
    Haarspalterei: Die CS bezeichnete sich so, wurde aber wegen anderen, kriminellen Delikten verurteilt.

    Eigentlich aber doch sehr erstaunlich: Künftig wird wohl jede Truppe straffrei ausgehen wenn sich diese als „kriminell“ selbst so bezeichnet.
    Verkehrte Welt..

  12. Und wieder einmal ein „Montag morgen der Roten Grinder“ in der Teppichetage eines helvetischen Finanzinstituts ! Sauber, wie iP die CS-Chefs mit abgesägten Hosen hat dastehen lassen. – Jetzt warten wir ungeduldig darauf, dass Lukas der Hässige sich auch noch des Themas „CS-BankNow assistiert bei Finanzierung der Tamil-Tigers“ annehmen wird …

  13. Jetzt haben wir es fast amtlich festgestellt: der Kaiser trägt tatsächlich keine Kleider. Da können sich die Anwälte der CS noch so ins Zeug legen, er ist nackt. Da braucht der Leser einen Deppen Detox. Für die Ungläubigen und bezahlte Trolle, bitte folgenden Link aufrufen: https://www.theguardian.com/business/2014/may/19/credit-suisse-plead-guilty-criminal-charges-us-tax-evasion Das ist kein Fake sondern Tatsache. Wer will schon mit einer Bank of Crooks zusammenarbeiten? It is your choice! Good job LH, keep on investigating. Have a good day and enjoy it.

  14. Das ist doch mal eine erfreuliche Nachricht zum Auftakt der neuen Woche.

    Herzlichen Glückwunsch, Inside Paradeplatz (resp. Lukas Hässig) für den unermüdlichen Kampf gegen das Böse! Weiter so!

  15. Vielen Dank für Ihren mutigen Einsatz als echte und wie mir scheint einzige vierte Kraft die ja die Medien sein sollten. Die restlichen Medien kann man getrost als Schönschreiber und Werbeknechte abtun. Nötig wäre, wenn es einen ähnlichen Blog über die Behörden und staatsnahen Betriebe gäbe. Dort herrscht doch, insbesondere in Bern, ein riesen Sumpf.

    • Samichlaus: Das kann ich ebenso unterschreiben. Vor allem dieser Berner Sumpf gehört ausgetrocknet. Was nützten alle unsere Kommentare? Es muss von IP aufgedeckt werden und dann müssen Taten folgen und Kriminelle müssen in U-Haft, ratzfatz! Dank LH für Ihre Ausdauer.

  16. Sehr komische Argumentation des Handelsgerichts sogar bei dem minimalen „Ehrentreffer“ der CS: die FIFA ist eine hochprofitable, nie verurteilte Unternehnung. Warum soll die unprofitable, schlecht geführte CS nicht mit der FIFA verglichen werden dürfen? Die FIFA müsste eigentlich klagen!!!
    Und sonst: jetzt bitte mit Schwung eine Sonderserie über die Thunfische bringen. Und natürlich über Post-Koradi. Und Gisel! Die FINMA pennt ja weiter vor sich her…

    • Die Auflösung des „Thunfisch-Rätsels“ wäre aber ein erstklassiges Problem für die Weisse Weste und „seine“ CS – und soweit will es die Finma sicher nicht kommen lassen!
      Zumal es inzwischen wohl auch ein Finma-Problem ist ….. wie noch so manches andere (z.B. Raiffeisen, Münchner Freunde).

  17. Beschäftig die CS nur externe Anwälte, die Honorare baggern wollen und nicht in der Lage sind, vor Prozessbeginn eine Empfehlung zu einem möglichen Gerichtsfall abzugeben. Aber es ist ja allgemein bekannt, dass Anwälte und Banker mehr Wert auf Einbildung legen, als auf Ausbildung und gesunden Menschenverstand. Wobei letzterer eben auch eine gewisse Intelegenz voraussetzt.

  18. Urs Rohner und Kompagnons wissen doch selber ganz genau, dass die Artikel auf Inside immer wahrheitsgemäss sind- verstehe garnicht warum die gegen Inside klagen! Stattdessen sollten die lieber die faulen Eier in ihrem eigenen Reihen rauskegeln..

    • Pierin Wenger; einfache Antwort: Rohner und Consorten klagen, weil Ihnen durch IP „die Hosen heruntergelassen werden“ und das macht die „noblen“ Herren am Paradeplatz wütend. Stellen Sie sich vor, Rohner, Thiam und wie die „Bagage“ immer heisst, würden in Unterhosen durch die Flure gehen…das wäre ein Aha-Vorgang auf Kosten der Scheef-Etasche und das darf nicht sein.

  19. @ Herr Rohner: Wieso verklagt „ihre“ Stammkanzlei Wartmann & Merker nur“ IP? Wieso nicht auch AZ, HZ usw. ???? Muss Freude machen in der Gruppe auf einen Einzelnen loszugehen und sich nicht auf Augenhöhe mit schweizerischen Medienkonzernen und ihren Anwälten zu messen.

    Es wird mir nur übel wenn ich das Folgende lese:
    https://www.infosperber.ch/Medien/CS-Wagner-Ermordeter-Medienanwalt-half-Goliath-gegen-David

    Gemäss AZ hat sich die CS sogar selber dazu bekannt eine kriminelle Organisation zu sein.
    – Zitat AZ: „Man reibt sich die Augen: Die Credit Suisse bekennt sich dazu, eine kriminelle Organisation zu sein, und verpflichtet sich zu einer Milliarden-Busse – dafür geradestehen soll freilich niemand.“
    https://www.aargauerzeitung.ch/wirtschaft/diskreditierte-schweiz-128010768
    – Handelszeitung: Da die Bank mit ihrem Verhalten die einwandfreie Geschäftstätigkeit nicht gewährleistete
    https://insideparadeplatz.ch/2018/03/19/cs-gegen-inside-25-jahre-12-verloren/
    -https://www.justice.gov/opa/speech/assistant-attorney-general-tax-division-kathryn-keneally-speaks-press-conference

    • Wahrscheinlich haben diese „Medien“ Konten bei der CS, oder berichten wohlgesonnen über das ZFF!

    • AZ und Handelszeitung werden von der CS mittels Inseratevolumen „gesteuert“. Ganz nach dem Motto: je positiv, desto Inserat.

  20. Faszinierend. Die CS muss 2.5 Milliarden Strafe an die USA zahlen weil sie, sagen wir es mal so, Steuerhinterziehung begünstigt hat.

    Aber statt das Übel an der Wurzel packen prügeln sie auf einen kleinen Schreiberling ein (sorry LH, ich hoffe Sie verstehen was ich meine).

    Well done, CS. Trump könnte es kaum besser machen.

  21. Der Blog hat hier staatlich anerkanntermassen (fast) ganze Arbeit geleistet (vorbehältlich Rechtsmittel). Besser ein gerichtlicher Wink mit dem Zaunpfahl als eine journalistische Schere im Kopf. Und selbstverständlich wie (fast) immer gründliche Recherchen. Und vielleicht würde in heiklen Fällen – namentlich auch bei etwas gar empfindlichen Leberwürsten – ein klein wenig Rechtsrat vor dem Justizzeigefinger bewahren. Gewiss, Artikel auf IP verlieren so möglicherweise Einiges von ihrer Süffigkeit, an welcher der Chefredaktor selbst wie auch wir Leser uns immer wieder kannibalisch wohl berauschen. Es genügte aber doch nüchterne Griffigkeit angesichts der Fehlleistungen auf dem hiesigen Finanzplatz, die der Blog immer wieder unter dem Teppich hervorkehrt und die andere Medien entweder ohne oder mit Absicht im Leichenkeller bleiben lassen.

  22. Es ist eigentlich traurig, wenn sich eine Bank mit einem Heer von Anwälten für einen solchen unbedeutenden Rechtsstreit einsetzen und soviel Geld „verpulvern“ muss. Andererseits nur „Peanuts“, da die Aufwendungen für die Mitfinanzierungen an Gesellschaften, welche Regenwälder in Asien abholzen, ein Vielfaches davon betragen. Und wurden für die undurchsichtigen Mozambique-Geschäfte, welche der Bank noch viel Kopfzerbrechen bereiten werden, die Rückstellungen für die vielen Anwaltskanzleien, Uebersetzer und den möglichen Abschreiber bereits vorgenommen? Die nächste GV könnte noch interessant werden.

    • Bei einem Treuhand-Kredit gibt es keinen Abschreiber, aber vielleicht eine beschmutzte Weste auf dem Top-Level der CS.

      Es fragt sich allerdings, ob Mosambik seinerzeit bereits etwas beitrug zum Abgang von Brady Dougan; wäre ja nicht das erste Mal, dass die Finma ihre Sanktionen etwas diskret vornimmt, um den tadellosen Ruf der Schweizer Banken nicht zu gefährden. (Ironie off)
      Weitere Beispiele für völlig deplazierte „Finma-Diskretion“ lassen grüssen. Aber eben, man will ja nicht der Politiker Zorn erwecken.

  23. Der Überbringer der schlechten Nachricht wird schon seit jeher (irgendwann) bestraft… gewinnen tun schliesslich immer die „Mächtigen“.
    Ist IP die Ausnahme, die die Regel bestätigt?

  24. Leztendlich geht es beiden Parteien, um die Unantastbarkeit ihrer Reputation in der Öffentlichkeit. Welche Reputation in den letzten Jahren wohl mehr gelitten hat, kann doch wohl nicht ernsthaft diskutiert werden. Die unnötige Geldverschwendung, auf Kosten der Bankkunden, scheint inzwischen zur Großbankenräson in der Schweiz zu gehören.

  25. Was soll man anderes erwarten von Bänklern wie Rohner und Co. Nicht umsonst wurde die Credit Suisse seitens der US Justiz verurteilt!

    Aber dann eine Viertel Million Franken oder mehr auszugeben, um wegen 3 Artikel ihre nun lächerlich dastehende Armada aufzubieten ist ein Rohrkrepierer sondergleichen!

    Die CS Möchtegern Kugelfisch Bänkler würden gut daran tun, ihre Energie in ein sauberes Kerngeschäft einzubringen. Dass ihnen der notwendige Weitblick fehlt, ist bewiesen.

    Ausgezeichnete Arbeit die Sie Herr Hässig abliefern!

  26. CS verliert gegen IP 1 : 7 ! Warum? Zum CS Aufwand für die Anwaltskanzleien müssen Zeitaufwand und Kosten für Reputationsmanager, interne PR-Leute, Sitzungen und Spesen, immaterielle Kosten für weiteren Image-Schaden und Vertrauensverluste der Bank dazu gerechnet werden. Aus der Sicht von Aktionären und weiteren Stakeholders ist das höchst unvernünftig und unverantwortlich.
    P.S. betr. Handelszeitung und ev. Bilanz: nichts Neues unter der Sonne. „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing…“ (Zitat aus dem dunklen Mittelalter).

  27. Danke, lieber Lukas Hässig, für Ihren unermüdlichen Einsatz, gröbste Unregelmässigkeiten im Schweizer Banken- und Finanzwesen schonungslos aufzudecken. Ohne Sie, Herr Hässig, würde bspw. ein Pierin Vincenz oder auch ein Patrick Gisel immer noch unerträglich hochnäsig das gemeine „Volch“ zum Narren halten….und ohne Rücksicht auf Verluste hemmungslos und grenzenlos die eigenen, schon zu vollen Taschen weiterhin zu füllen versuchen. Immerhin haben Sie, Herr Hässig, mit Ihrem unerschrockenen Taten den gefallenen, selbsternannten „Halbgott“ Pierin schon wochenlang hinter Schloss und Riegel gebracht!

    • @Max: Nein, aber Gisel ist eine extrem lahme Ente geworden, kein Kunde glaubt ihm auch nur noch eine Silbe und er dürfte nur noch damit beschäftigt sein, seinen Abgang mittels möglichst milder Abgangsmodalitäten maximal unauffällig und rasch durchzuführen… (Auch seine Banker-Karriere findet dank Herrn Hässig natürlich keinerlei Fortsetzung mehr!)

    • @Max: leider nein. Aber ich denke er schleicht nun nur noch Nachts in sein Büro und meidet die Öffentlichkeit. Und jeden Morgen, wo er nicht von der Polizei geweckt wird richtet er ein Stossgebet an den Himmel.

  28. Vermutlich hat LH wieder Post von der CS Rechtsabteilung erhalten oder ist es Zufall, dass zwei Stunden nach Veröffentlichung bei 10 Kommentaren Schluss ist?
    Ich hoffe nicht.

    • @OMG Ein weiteres Mal an IP die Finger verbrennen? Nein! Eine Café-Pause ist auch L.H zu gönnen

  29. Das ist ein gutes Beispiel dafür, dass in der Schweiz Pressefreiheit garantiert ist!
    Es ist jetzt allem klar geworden? 🎩💪✌

  30. Wenn eine Firma Beihilfe zur Steuerhinterziehung begeht, ist dies ein gewerbsmässiges, strafrechtliches Vergehen. Die Firma kann dann ohne weiteres als Organisation bezeichnet werden, da die Vergehen organisiert begangen wurden. Das sie dafür noch bezahlt wurden, kann als Bestechung bezeichnet werden. Die Kunden haben ja bewusst für dieses Vorgehen Geld bezahlt. Wenn die Firma solche strafrechliche Vergehen macht, muss sie damit leben, dass dies die Gesellschaft entsprechend negativ goutiert. Da hat der beklagte Artikel des Blogs nur die Ansichten des Durchschnittlesers wieder gegeben.

  31. Dran bleiben lohnt sich. Vielen Dank und weiter so.
    Am besten gefällt mit das Foto in der Handelszeitung.
    Wie deren Artikel: Immer aktuell.

  32. Lieber Herr Hässig.
    Kompliment und meine Wertschätzung an Sie und ihren Anwalt/-in ! Dieser Erfolg steht Ihnen zu ! ! ! Und ich denke, nicht nur ich mag es Ihnen und Ihrem Anwalt/-in von Herzen gönnen !

    CEO Rohner ist Jurist, eine interne CS-Rechtsabteilung, 3 verschiedene Juristen von 3 Kanzleien und die Honorare zahlt die CS bzw. der Kunde. Tja, was soll man da noch sagen, ist einfach ohne Worte. CS eben. Wie schlägt wohl dieses Urteil bezüglich des Ansehens der CS beim „Durchschnittsleser“ auf. auf?

    Kann die Handelszeitung nicht die Namen der Kanzleien publizieren welche diesen „Teilerfolg errungen“ haben? Würde uns allen in Zukunft Vieles erleichtern.

    De isch echt guet: „….setzt er doch die Geschäftsehre der CS beim Durchschnittsleser herab und zeitigt so negative Auswirkungen auf deren Ansehen im Markt.“

    Vielleicht müsste die CS mal eine empirische Umfrage „beim Durchschnittsleser“ durchführen um ein realistisches Reply ihres Ansehens im Markt zu erhalten. Dies geht auch ohne Anwälte.

    Frage: Was sind das für Firmen die laufend mit Strafklagen konfrontiert werden und regelmässig Strafzahlungen in Millionen und Milliardenhöhe leisten müssten? Und sogar LH erhält noch einen Scheck. Hat dies keine Auswirkungen auf das Ansehen? Oder gibt es eine bestimmte Bezeichnung hierfür, die der „Durchschnittsleser“ nicht kennt ?

  33. „Gleichzeitig ist der Artikel als unlauter einzustufen, setzt er doch die Geschäftsehre der CS beim Durchschnittsleser herab und zeitigt so negative Auswirkungen auf deren Ansehen im Markt.“

    Ein peinlicher Versuch der CS, unliebsame Kritiker mundtot zu machen. Die CS Führung hat durch ihr Geschäftsgebaren und ihr bigottes Verhalten das Ansehen der Bank bereits weitgehend selbst beeinträchtigt. Wegen Lukas Hässig hat wohl kein CS-Kunde die Bank gewechselt. Es bleibe dahingestellt, wieviele CS-Kunden der Bank den Rücken wegen den Herren Rohner und Thiam gekehrt haben.

  34. Die schwarze Katze ist aus dem Sack und die sagt nun: Die Credit Suisse ist KEIN korrupter Verein.

    Was wir aber alle im ganz, ganz Inneren denken, bleibt nun allerdings unser Geheimnis……….

    Danke Schweiz, dass wir denken dürfen, was wir wollen.

  35. Komplimant an Lukas Hässig, er steht für „Independent press“ und sollte dafür geehrt werden. Weder HZ, noch FuW, noch Bilanz, noch die finanzhörige NZZ mit ihren JournalistenInnen können ihm nur annähernd das Wasser reichen. LH steht für investigativen, unabhängigen, manchmal auch bösartigen, aber immer aktuellen Journalismus. Dringend nötig in der Schweiz wo die Presselandschaft zunehmend verluddert! Interessant die wirklich kritischen Artikel findet man nur noch bei wenigen Portalen, wie IP, Infosperber oder anderen.

  36. Achtung. Es geht ja nicht um die paar Kröten. Was juckt die CS eine 1/4 Kiste und ein paar mille? Es geht um das Auszehren des Gegners mit Klagen und Nervenkrieg. So fing das bei Jean Zigler auch an. Überhaupt finde ich, dass LH der neue Jean Zigler im aufklärerischen (nicht politischen!) Sinne ist. Nachahmer gesucht!

  37. Weiter so, Herr Hässig!

    „Wenn Unrecht Recht wird, wird Widerstand Pflicht!“

    (Ist keine Parole von Linken. Stammt von einem Papst aus dem Mittelalter!)

    Gruss an alle von einem, der einmal zwei Jahre „im Auge des Taifuns“ bei der CS war…

    • „Im Auge des Taifuns“ ist noch relativ gemütlich ausgedrückt. Wenn ich bedenke, was ich mir als MA bieten lassen musste (von Linienvorgesetzten oder „ganz oben“), da gehörte noch manchem Diktator (ob noch lebend oder bereits tot) der Friedensnobelpreis verliehen.

  38. Die CS, die grottenschlecht geführt wird, sollte sich mäßigen, nicht dieser Blog, der gute Arbeit leistet. Mäßigen müsste man sich auch bei den Bonis. Es ist unglaublich, dass man sich so hohe Bonis für das totale Versagen auszahlen lässt, während die Bank von innen heraus zerstört wird. Mit dem Vorgehen gegen den Blog ist einmal mehr offensichtlich, dass die Bank Gelder verschwendet.
    Die Bank kann echt froh sein, dass ich nicht der Richter war.

  39. Wie der Fall Raiffeisen zeigt, wo Rauch ist, ist auch Feuer! Von dem her dringende Empfehlung an die CS Führung: Ball flach halten. Mit juristischem Steurfeuer zieht ihr nur die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf euch und das ist in eurem Fall kaum von Vorteil.

  40. Freude herrscht. Teilsieg für Lukas Hässig, den Robin Hood unserer Tage. Beim Artikel „CS wie Fifa“ musste eigentlich Infantino aktiv werden. Der Italo-Schweizer hat nach seiner Blamage in Teheran andere Sorgen. Gatestone Institute: „FIFA kehrt Iranerinnen den Rücken zu.“

  41. Das Geld für Thiam’s Lohn stammt letztlich auch von den Aktionären. Und der verdiente 2017 eine Viertel Million Franken pro Woche.

    250’000 ausgeben für drei Juristen und Kanzleien über 30 Monate ist da doch ein Schnäppli! Endlich versucht die CS wieder vermehrt, im Interesse des Aktionärs zu handeln.
    Wer dem nicht so ganz glauben mag, einfach den Forstmoser fragen, der macht dann ein Gutachten.

  42. Nach CH-Recht ist eben Beihilfe zur Steuerhinterziehung (gibt’s das überhaupt im internationen Steuerrecht?) kein Straftatbestand, also nicht kriminell, nach US-Recht eben schon. Frage: Ist jemand kriminell, der in einem US-Criminal Tax Case Beihilfe leistet? Es sassen Leute deswegen im US-Gefängnis. Wie wäre das rausgekommen, wenn die CS (wie einige andere) nicht einen Haufen Kohle rübergeschickt hätte? Mit Geld ist in USA alles möglich.
    LH: Bitte IBAN publizieren oder auf Anfrage mitteilen: Ich bin mit einer Spende dabei. Ich kann mir vorstellen, dass die CHF 3’000.– rasch beisammen sind.

  43. Was soll das mit „… der Blog hat …“ und „…der Blog muss …“. Eigentlich müsste es Lukas Hässig heissen, nicht „der Blog“. Wieso verschanzt sich Lukas Hässig plötzlich hinter dem „Blog“? Er, Hässig, hat es ja geschrieben, nicht der „Blog“. Und es ist halt trotzdem ein halber Sieg für die CS. Wenn Hässig so breit erklären muss, wieso er angeblich gewonnen hat, dann ist wohl das Gegenteil der Fall.

    • Nein, eben nicht. CS hat Klage gegen die GmbH Inside Paradeplatz eingereicht. Daher also gegen den Blog und nicht gegen LH. Und der zweite Teil Ihres Kommentars stempelt Sie eindeutig als Konzernsklave ab…

    • Für die CS ist das aber nun mal wichtig – und gewiss nicht das Ende der Bemühungen. Allein der Wirbel, den dieser Bericht wieder verursacht. Dran bleiben IP! Munter bleiben LH!

  44. Damit Kampf sei,
    muss es einen Feind geben,
    der widersteht,
    nicht einen,
    der gänzlich zugrunde geht.

    Petrus Abaelardus
    * 1079 †1142

  45. Rechtsabteilung und Medienstelle der CS sollten nicht Kritiker verfolgen, sondern eine einwandfreie Geschäftsführung unterstützen – damit wäre allen geholfen. Die Unsummen, die jetzt durch die dünnhäutige CS-Spitze im Rahmen der Klage gegen LH verbrannt wurden, sollte dem Bonuspool der involvierten CS-Rechtsverdreher entnommen werden, während die zuständige CS-Medienstelle nachgeschult werden sollte.

    • Und wenn die Rechtsabteilung und der Jurist Rohner ihren Fokus richtig einsetzen würden hätten sie schon Milliarden an Bussgeldern gespart. Erinnert an die Polizei, lieber „Parksünder“ jagen, als Holligans.

  46. Mami: Sägemal Ursli was isch dänn mit Dir passiert?

    Ursli: Ich han am Luki eis hinder dOhre geh will er mer fräch cho isch. Aber dänn isch de Rolf cho und hätt mi zämetöfflet will er meint de Luki dörf fräch sii, ich seg ja au nöd grad es Muschterbüebli.

    Mami: Gsesch Ursli Du söttisch ebe besser uf Dich sälber luege und nöd andere wellä säge was sie dörfed und was nöd.

    • @mimimi: Nichts gegen pointierte oder humorvolle Kommentare, aber diese infantile Geschreibsel muss dann doch nicht sein. Und ja, ich finde auch, dass die CS zu Recht vom Handelsgericht zurückgestutzt wurde.

  47. Dann ist ja die Zeit gekommen, gegen all die heimatlosen Finanzinstitute einen Gang höher zu schalten. Luki, ich bin mir sicher dass du bisher immer in Bremsbereitschaft gefahren bist.

  48. Na dann sind wir doch mal gespannt, wie „nicht-kriminell“ die Beurteilungen ausfallen werden hinsichtlich
    – der „maputösen“ Thunfisch-Darlehen und analogen „Krediten“
    – des Barofsky-Berichts
    – weiterer CS-„Pendenzen“.

    Ob Branson weiter seine schützende Hand über den Hürdenläufer und seine Freunde halten kann?

    • Relativ leicht einzusehen: 3 Artikel beanstandet, in einem Fall recht bekommen (Artikel muss offline gestellt werden), in den anderen beiden nicht (Artikel bleiben online). 2:1.

    • Lieber Franz! Es freut mich, dass du dich gleich meldest, wenn es Verständnisfragen gibt. Stell dir einen Fussballmatch vor. IP hat dreimal geschossen. Zwei Tore sind gültig, eins wurde vom Schiri aberkannt. Zudem durfte die CS einen Penalty ins leere Tor treten. Also hat IP 2 Tore und die CS nur 1 Tor geschossen. Dem sagen wir 2:1 für IP. Alles klar? Schön, Franz. Du darfst jetzt schon in die Pause, es wird gleich klingeln.

    • Ich könnte mich auch Irren, aber…
      -Angeklagt in 3 Punkten
      -2 mal freigesprochen
      -1 mal verurteilt
      Das könnte man als 2:1 Sieg interpretieren, oder nicht?

    • Keineswegs, Franz! Mit ein bisschen juristischem Sachverstand, dem vorliegenden, ungleichen Machtverhältnis (Goliath gegen David), der sonst üblichen, hiesigen ‚Rechtsprechung‘ und mit wenig Rechnungskenntnis wird einem das 1:2 schnell klar. Letztlich bleibt wohl nur ihre naive (?) Fragestellung ein Geheimnis.

    • @franz: wer lesen kann, ist im vorteil.
      („…zu 2/3 im umfang ihres unterliegens…“)

      schaffsch bi de CS?

    • Lesen, versuchen zu verstehen, versuchen zu denken, versuchen die Grundrechenart anzuwenden und dann schreiben, lieber Franz.
      Arbeitest Du im legal & compliance der CS? Wenn ja, verstehen wir das. Ist sicher nicht einfach.

    • Man wird dreier Delikte angeklagt und wegen einem verurteilt. Hat man dann 2:1 gewonnen???

    • @P.A. et al
      2:1 für LH? Rechtssprechung als Fussballspiel?
      LH hatte mit seinen Artikeln ganz klar gegen Gesetz und Anstand verstossen. In einem Fall wurde der gesetzliche Verstoss vom Gericht eindeutig anerkannt, in zwei weiteren Fällen war es einfach keine eindeutige Persönlichkeitsverletzung, sondern nur mangelnder Anstand. LH hat in keinem Fall „gewonnen“.

    • Hoi Franz
      Du bist ganz offensichtlich kein Durchschnittsleser des Blogs!
      Geh chillen, Dein Fredi

      PS: Ob Franz nun oberhalb oder unterhalb des Durchschnitts ist überlasse ich den geneigten Lesern.

  49. Selbst im ersten Punkt wiehern hier doch die Gäule über die Argumentation der Richter. – Sorry Guys, wir leben nicht mehr anfangs 20. Jahrhundert! Den Leuten kann man heutzutage nicht mehr soviel Sand in die Augen streuen und beliebig BS-Propaganda auf dieselbigen drücken.

    • Scheinbar sind die „Durchschnittsleser“, was ist genau ein Durchschnittsleser, für das Handelsgericht, Deppen. Hat das HG den Auftritt von Dougan und Konsorten in den USA vergessen? Und ist der Begriff „kriminelle Organisation in den USA nicht gefallen?

    • Solche Luschi-Richter, die einen solchen Stuss rauslassen, gehören geteert und gefedert. Was glauben die eigentlich wie doof wir alle sind? Glauben die im Ernst, wir würden uns deren Dummschwätzerargumentation noch unters Fell reiben lassen? Pure Arroganz. – CS hat sich als Organisation der Konspiration gegen die USA bekennen müssen, das schleckt keine Geiss weg, auch nicht diejenige, die 600 Fr. pro Stunde aufschreibt für meist schlechten Rat. – Ein guter Anwalt hätte nämlich der CS geraten, sich zurückzuhalten wegen drohendem Eigentor.

  50. Lieber LH
    Bitte bleiben Sie weiterhin bei Ihren „pointierten“ Aussagen!
    Wir leben in einem (Un)-Rechtsstaat mit freier Meinungsäusserung.
    Wie die Banken das Ihnen zur Verfügung gestellte und geschützte System oft zweckentfremdet, wird zurzeit gerade im Fall Raiffeisen dokumentiert.
    Und einmal mehr ist der Mehrwert der juristischen Gruppe in Frage gestellt (Meine persönliche Meinung: Null).

    • Der Imageschaden für die Credit Suisse ist wohl viel grösser als man denkt: Nicht durch den Blog von Lukas Hässig, sondern durch die Prozessierei. Und ja, wenn man sich nach „missliebigen“ Artikeln stillhält, geraten sie rasch in Vergessenheit. Wenn man wegen Artikeln prozessiert, macht man sie erst recht publik. Und dann erst entfalten die beanstandeten Artikel ihre volle Wirkung.