Vincenz-Skandal erreicht die Helvetia Versicherung

Verstorbener Ex-Chef Walser und 2. Helvetia-Topshot gemeinsam mit Vincenz investiert – Neues Finanz-Vehikel taucht auf.

Pierin Vincenz wurde unmittelbar nach seiner Zeit als Raiffeisen-Chef per 1. Oktober 2015 Präsident des Verwaltungsrats der grossen Helvetia Versicherung.

Vincenz trat in die Fussstapfen des Helvetia-Patriarchen Erich Walser. Der war Ende 2014 nach kurzer Krankheit überraschend verstorben.

Unter Vincenz begab sich die Helvetia sofort auf Einkaufstour. Im Dezember 2016 legte die Versicherung 107 Millionen Franken für 70 Prozent an der jungen MoneyPark auf den Tisch.

Seit Vincenz vor 7 Wochen ins Gefängnis gesteckt wurde, fragen sich Ermittler und Beobachter, ob der Bündner auch bei der Helvetia umstrittene Privatdeals getätigt hatte.

Die Helvetia unter ihrem eloquenten CEO Philipp Gmür bestritt dies stets. Und auch einer der MoneyPark-Gründer betont auf Anfrage, dass Vincenz oder sein ebenfalls inhaftierter Partner „nie direkt oder indirekt“ an der Firma beteiligt gewesen sei.

Nun aber tauchen gemeinsame Privat-Beteiligungen von Vincenz und Helvetia-Spitzenleuten auf. Diese werfen die Frage auf, ob die Helvetia, die an der Börse kotiert ist, ebenfalls in den Strudel um den Ex-Raiffeisen-Boss hineingeraten könnte.

Zwei Firmen stehen dabei im Fokus. Bei der einen handelt es sich um die Commtrain. Diese vertrieb kleine Zahlstationen für den Kauf mittels Kreditkarte. Sie wurde 2007 von der Aduno gekauft, bei der Vincenz damals Präsident war.

Der Fall Commtrain hat den Fall Vincenz ins Rollen gebracht. Vincenz hatte sich vorab an der Commtrain beteiligt.

Aber nicht nur er. Sondern auch Hermann Sutter.

Sutter ist einer der langjährigen und bekanntesten Helvetia-Manager. Er war lange der absolute Vertrauensmann von Erich Walser, dem grossen Mann der Helvetia.

Sutter stieg nach der Jahrtausendwende auf und wurde Chef der Division Nicht-Leben bei der Helvetia Schweiz. Kurz vor seinem Karriereende nahm Sutter auch ad interim Einsitz in der Konzernleitung der ganzen Helvetia-Gruppe.

Bei der Commtrain sass Sutter von 2002 bis 2007 im VR. Kurze Zeit hielt er auch das Präsidium inne.

Als die Aduno, an der die Raiffeisen 25 Prozent hält und deshalb Vincenz dort Präsident war, im Frühling 2007 die Commtrain für rund 6 Millionen erwarb, profitierte auch Sutter.

Der Helvetia-Manager kassierte über 400’000 Franken – privat. Er war nämlich Mitinhaber.

Gleichzeitig hatte er den Verkauf abgewickelt. Er löste die Zahlungen an die Besitzer der Commtrain aus, nachdem die Aduno die Kaufsumme überwiesen hatte.

Eine Helvetia-Sprecherin sagt, dass die Versicherung über das Investment ihres wichtigen Managers im Bild gewesen sei.

„Wir haben Kenntnis von diesem privaten Engagement von Herrn Sutter, das schon mehr als 10 Jahre zurück liegt und unseres Wissens vor die Zeit fällt, da Commtrain verkauft wurde.

„Ob und inwiefern dies mit dem ‚Fall Vincenz‘ irgend etwas zu tun hat, entzieht sich unserer Kenntnis.

„Da dieses Engagement nichts mit Helvetia zu tun hatte, können wir dazu keine weitere Stellung nehmen.“

Sutter ist inzwischen in Pension. Er ist weiterhin als VR-Mitglied bei einer kleinen Finanzfirma aktiv. Auf eine Anfrage per E-Mail und telefonisch über seine neue Firma reagierte er nicht.

Im zweiten Fall geht es um eine Spezial-Druckfirma in St. Gallen. Sie heisst Typotron und wurde in den 1970er Jahren von einem Unternehmer namens Rolf Stehle gegründet.

Stehle merkte 2012, dass er seine Firma verkaufen musste. Seine Kinder wollte sie nicht übernehmen, und das Geschäft wurde härter.

Stehle wurde mit Vincenz handelseinig. Man vereinbarte, die Typotron für 500’000 Franken zu verkaufen.

Obendrauf wurden 3 Mal 35’000 Franken als Goodwill vereinbart, zu zahlen jeweils im Januar 2013, 2014 und 2015.

Fürs Operative verwies Vincenz an seinen Vertrauensmann Beat Stocker. Die Due Diligence für den Kauf erledigten die Stabsleute von Vincenz in der Raiffeisen.

Abgewickelt wurde der Deal über eine Finanzgesellschaft namens Fortuna Finance AG. Diese gehörte Vincenz, dem Helvetia-Präsidenten Erich Walser sowie einem Michael Vogt. Der verkaufte seine Firma ebenfalls an Vincenz.

Erich Walser war rund um den Kauf der Druckfirma Typotron involviert. Er hatte ein Darlehen von 400’000 Franken an die Fortuna Finance überwiesen, jenes Vehikel also, das die kleine Spezialitäten-Druckerei Ende 2012 offiziell übernommen hatte.

Wer hinter der Fortuna Finance stand, wusste offiziell niemand.

Auch hier sagt die Helvetia, sie habe Kenntnis vom Investment, welches ihr ehemaliges Aushängeschild Erich Walser privat getätigt habe.

„Helvetia wusste um diese Beteiligung. Für solche Fälle kannte und kennt Helvetia klare Richtlinien zur Vermeidung von Interessenkonflikten.“

Kaum war der Deal über die Bühne, übernahm Vincenz-Mann Stocker das Zepter. Er wollte alles auf den Kopf stellen.

Verkäufer Rolf Stehle, der noch im VR hätte bleiben sollen, schmiss den Bettel hin. Er wollte nichts mehr mit den Käufern seiner Typotron, Pierin Vincenz und seinem Adlaten Stocker, zu tun haben.

Die Typotron verfügte über Druckaufträge für Prospekte und Flyer der Raiffeisen und der Helvetia. In der Vor-Vincenz-Ära hatte die Typotron sogar den Geschäftsbericht der Raiffeisen gedruckt.

Somit gab es potenzielle Interessenkonflikte unter dem verstorbenen Walser, der damals einerseits Präsident der Helvetia war und andererseits privates Geld bei der Typotron investiert hatte.

„Aufträge an Lieferanten wurden und werden nach einem geordneten Ausschreibeprozess vergeben“, meint dazu die Helvetia-Sprecherin.

Mit der Typotron ging es unter der Führung von Vincenz und Stocker rasch bergab. 2016 wurde das Unternehmen verkauft.

Zuvor, im 2015, wollte Vincenz die letzte Erfolgstranche über 35’000 Franken an Verkäufer Stehle nicht mehr bezahlen.

Durch das „unselige Investment“ sei die „Finanzlage der Fortuna Finance AG stark in Mitleidenschaft gezogen“ worden, hielt Vincenz im Frühsommer 2015 fest. Man sei deshalb „eindeutig nicht in der Lage“, die noch offene Forderung zu begleichen.

Stehle liess sich das nicht zwei Mal sagen. Er reichte sofort Betreibung gegen die Fortuna Finance ein.

Dann ging’s schnell.

Matthias Arn, ein enger Stocker-Vertrauter, der für die Fortuna Finance als einziges VR-Mitglied nach aussen agieren konnte und der bis 2017 Generalsekretär der Aduno war, sorgte dafür, dass die letzte Goodwill-Zahlung über 35’000 Franken rasch erfolgte.

Und damit die Fortuna Finance AG, dieses geheime Vincenz-Vehikel, nicht weiter im Betreibungsregister hell aufleuchten würde.

Kommentare

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  1. Die Genossenschaft Raiffeisen Schweiz schreibt sich wunderbare Ziele und Werte auf die Fahne. Vielleicht sollte sie zusätzliche Hinweise geben ob diese Ziele und Werte für die Kunden oder eher für die Mitarbeiter gedacht sind.

  2. Jetzt wird mir auch klar, warum Herr Vincenz auch weiterhin den Schutz der staatlichen Herberge geniesst. Interessant zu erfahren wäre, ob Herr Vincenz mit den Behörden kooperiert oder schweigt. Aufgrund der Länge der U-Haft, gehe ich von Letzterem aus.

    • Vermutlich hat der Anwalt von Vinzenz ihm geraten nicht zu „Singen“ da die Vorwürfe derart schwerwiegend sind.
      Ja was soll’s, nun kann er noch einige weitere Wochen oder Monate die Gratisferien im Staatsurlaub geniessen, diesmal trägt die Spesen der Steuerzahler und nicht die geschädigten Parteien sprich Raiffeisen & Aduno..

    • @“Knastbruder“
      Haben sich sich hier geirrt weil Sie mein Pseudonym verwenden oder wollten Sie mir antworten? Dieser (ihr) Beitrag stammt jedoch nicht von mir, dem „echten Knastbruder“ 😉 – man hat ja schließlich auch seinen Stolz … tz, tz, tz

    • Der Vincenz-Gisel Clan sorgt weiter für die Mitglieder. Ist der Alte im Knast, dann sorgt die Organisation für die Ehegattin.
      Und Gisel ist ja weiter im Amt. Unerklärlicherweise.

  3. Ja wie stehts denn mit der Vontobel Kooperation damals. Da hätte man doch auch Vorteille ausnützen können??
    Uebrigens auf dem Lande (Raiffeisen) ist die Professionalität ein wirkliches Fremdwort. Schwache Verwaltungsräte und viele „Hobby Banker“ als Bankleiter können tun „wursteln“ sich jährlich durch. Ach ja, auch den Jahresgewinn kann man doch mit Steuern, Abschreibung und Rückstellung wünschenswert berechnen.Es sind halt eben sehr viele Kleinkunden die zufrieden sind. Ausser dem Nachtessen bei der GV interessiert niemanden die Jahres zahlen???

  4. Wenn ich mir die heutige „Ostschweiz am Sonntag“ zu Gemüte führe, bin ich mir noch mehr sicher, dass Interims-VRP Gantenbein im Stress auf das völlig falsche Pferd gesetzt hat:

    http://www.tagblatt.ch/nachrichten/wirtschaft/jubilaeumsredner-als-ermittler;art253651,5273150

    Der Gehrig wurde doch nur engagiert, um mit seinem „weichen“ Äusseren die Wogen zu glätten, ein nichtssagendes „Gefälligkeitsgutachten“ zu erstellen und die wahren Greueltaten zu vertuschen…
    Herr Gantenbein, leider haben Sie Ihre Glaubwürdigkeit im Eiltempo zerstört. Es kann doch nicht sein, dass man einen der groben Lüge überführten Patrik Gisel auch nur noch einen weiteren Tag im Amt belässt!

  5. Die Ursache liegt eindeutig im Affront (Demokratieverständnis) gegen den Geist der Delegierten, welche an der GV des Schweizer Verbandes, der Statutenänderung zur Möglichkeit von Eigengeschäften, eine klare Absage erteilt habe.
    Die „jungen“ Verantwortlichen, fast alle aus der gleichen Bildungsküche kommend, haben die Türe zur Umsetzung der Investmentbankgier über Filialen, welche nicht dem Verbund angehören (Umgehungskonstrukt), weit geöffnet. Die Weitsicht der alten Denkern wurde torpediert.
    Wie hätte sich wohl Raiffeisen bei der Krise 2007 (Kauf von Bankrisikopositionen = Hypo-Obligationen aus den USA) präsentiert. Jeder einigermassen vernünftige Mensch, kann sich das Ergebnis ausmalen?
    PV galt von den Medien als gefeierter Star, welcher ohne Kratzer durch die Krise kam!

    Kein Wort der Medien, über die Ursachen, sondern bedienen wie immer nur die Symptome.

    • Betonung: „kein Wort der Medien über die Ursachen“

      Ja, ich wünschte mir auch eine differenzierte öffentliche Information und Diskussion zu den Raiffeisenstrukturen und Interessen der verschiedenen Akteure (und zwar nicht von der NZZ welche nicht die klassische Raiffeisen Kunden adressiert / berät).

      Die meisten Delegierten haben die tatsächlichen Entwicklungen sowie deren Auswirkungen / Konsequenzen vermutlich nicht einmal im Ansatz verstanden.

      Nur weil Gantenbein den Verbandsmitgliedern vorgeblich zuhört, heisst dies noch lange nicht, dass er sich nach deren Forderungen richten wird / muss.

  6. Wie es der „Sizilianer“ richtig beschreibt, muss ich als ehemaliger Vorsitzender der GL einer Raiffeisenbank und Delegierter des Aargauer Verbandes, ebenfalls konstatieren, dass zuerst ein Umfeld geschaffen werden muss, damit „Verfehlungen“ leichter möglich sind. Wer sein Haus mit teuren Kunstgegenständen offen stehen lässt, lädt die Diebe ein. Damit gilt für alle Menschen die Unschuldsvermutung.

    Unter meiner Führung wurde bei der Jahrtausendwende, dem VR und PV die Statutenänderung für Eigengeschäfte nicht bewilligt. Warum nur wenige Jahre später, Eigengeschäfte getätigt werden dürfen, ist ein Missachtung demokratischer Spielregeln!

    Wer diese Eigengeschäfte bewilligt hat, ist für mich Mittäter! Die Seele von Raiffeisen als „Nischenbank“ wurde teuer verkauft! Geldgier, dabei müssen keine Kapitalisten gefüttert werden!

    Also kann es nur die Profilneurose sein? Wer Kosteneinsparungen für eine GV vornimmt, welche den Rückfluss für das lokale Gewerbe reduziert, hat nicht die Grösse um die Geldschöpfung zu verstehen?

  7. Anstatt sich darum zu kümmern, den Vincenz-Gisel Clan wirksam zu bekämpfen gibt der Präsident der Aargauer Raiffeisenbanken blöde Interviews https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/kanton-aargau/aargauer-raiffeisen-chef-kritisiert-pierin-vincenz-wurde-klar-vorverurteilt-132461355
    Und er faselt da irgendetwas von „Kritischen Hinterfragen durch Regionalverbände“. Aha. Und warum ist dann Gisel noch im Amt?!?
    Und die heutige NZZ schreibt alles ernstes, der Gisel habe mit der Entschlossenen Handlung und Entflechtung alles richtig gemacht.
    Die PR Heinis scheinen ganze Arbeit zu leisten. Wieviele zusätzliche Inserate es dafür wohl gibt? Nicht mal in Italien ist man so dreist.
    Und die Helvetia-Story wurde natürlich von den Mainstreammedien nicht aufgenommen. Dort klagt man lieber über den Leserschwund.

    • …und spricht über die staatspolitisch enormen Bedeutung der unabhängig / kritischen Presse.
      Gerade im Fall Vincenz-Gisel hat man ja gesehen (und sieht man), wie die unabhängige/kritische Presse in diesem Land arbeitet. Man überlässt die Aufklärung zu 100% einem Einzelkämpfer mit seinem Blog.
      Und die Postauto-, Mocambique-, Duro-, und Ribar/Metzler-Skandale sind bereits wieder eingeschlafen, weil niemand nachforscht. Einzig der Vincenz-Gisel-Skandal kocht weiter, weil nur da ein fähiger Journalist nicht locker lässt.

  8. Da sieht man wo und was für falsche Aussage gemacht werden die die das Geld brauchen gibt es nichts nur die von oberen Bereich das ist zum haareraufen so etwas sollte auch Mal hinter Gittern das ist Bestechung .

  9. Nachtrag

    Dieser Konzern, dank derart erfolgreiches
    Geschäften, ist heute ein Schatten
    seiner selbst. Eigentlich kein Konzern
    mehr, sondern eine Art Zombi KMU.
    Die Aktien so viel Wert wir ein Apfel
    und ein Ei (jedoch ohne Bio-Aufkleber).

  10. Es gab eine Zeit, da wurde ich in den VR
    einer Tochterfirma einer Schweizer Multi nach Spanien entsandt.

    Der CEO dort, kaufte vía Strohmänner eine Transport- und Logistikfirma auf, welche dann sämtliche Transportdienstleistungen für diese Schweizer Tochtergesellschaft im Land erledigte, jahrelang : Mehrpreis gegenüber lokaler Konkurrenz 20 %.

    Als diese Firma dann im Auftragsverhältnis
    ein Mobilfunk-Antennen-Netz aufbauen sollte, kaufte dieser CEO vía Mittelsmänner im ganzen Land wertlose Grundstücke auf, und zwar genau dort, wo gemäss Plan die Masten aufgestellt werden sollten. Anschliessend verkauften diese Leute die Grundstücke zum zehnfachen Preis an die vom CEO geführte Schweizer Tochtergesellschaft, die ihrerseits an den lokalen Mobilfunkbetreiber. Geld spielte überhaupt keine Rolle mehr (goldene Lizenzen).

    Kurz vor 2001, kaufte dieser CEO eine absolut wertlose Kabelverlegefirma auf – ebenfalls vía Strohmänner und „kaufte“ diese dann für 38 Mío. Fr. für den Schweizer Konzern auf. Der stupide Schweizer Spartenleiter, frohlockte bei diesem Kauf (fifty/fifty mit dem Spanier höchst-wahrscheinlich).

    Ich verweigerte daraufhin meine Unterschrift zu diesem Geschäft im spanischen VR. Wurde in die Schweiz bestellt und nicht nur aus dem spanischen VR geschasst – sondern auch als Divisionsleiter des Schweizer Multis vom Konzernleiter höchstpersönlich abgesetzt.

    Der Konzernleiter wohnt heute in Südfrankreich, in einem riesigen Landgut.
    Der spanische CEO auf einem Schloss in England, der Schweizer Spartenleiter wurde befördert und wechselte dann als CEO zu einem anderen Unternehmen – für welches er eine riesige sündhaft teure Auslandsexpansion forcierte (nehme an, gleiches Muster wie das wertlose Kabelverlegeunternehmen in Spanien).

    Alle sind nun respektabel pensioniert und deren Kinder und Schwiegersöhne kriechen Ihnen beim Sonntagsbesuch in den Hintern – um ja nicht beim Erben zu kurz zu kommen.

    La vida es un Tango.

  11. Ich sehe noch heute PV wie er am SRF die Abschaffung des Bankgeheimnisses empfohlen hat. Während dem die Amerikaner, die Qatari und viele andere in Ruhe weiterfahren.

  12. Es gilt die Unschuldsvermutung! Dabei nützt es wenig wenn man einzelne Namen, wie Michael Auer, GL-Mitglied und Präsident der Raiffeisen Pensionskasse ins Spiel bringt.
    Wenn ein Netz, dann muss es engmaschig gestrickt sein und gegenseitig funktionieren. Wissen ist Macht! Die Judikative wird ihren Job nach dem geltenden Wissen der Geldschöpfung und Verwaltung ausüben.

    • Danke für uns erinnern, dass in der Schweiz noch Vrrmutung gibt…Unschuld ist ein fremde Wort… wer schlecht verursacht, muss sich von schmütz nicht schämen. Schon die Bibel spricht von 7 Jahre schwere Zeiten….

  13. Vincenz muß irgendwann gemerkt haben, daß das versteckte Kaufen und anschließende Hin- und Herschieben und weiterverkaufen von Firmen / Firmenanteilen etwas ist, um sich die Taischen zu füllen.

    Freund Forstmoser gab den Gutachtersegen, daß solche Transaktionen „sauber“ seien und ab da gab es dann gar kein Halten mehr.

    Machtpositionen wie bei Raiffeisen oder Filzmacht wie zur Helvetia wurden gnadenlos ausgenutzt, um die Gier zu befriedigen.

    Und gleichzeitig präsentierte sich Vincenz zeitgleich als quasi der erste namhafte Bänker am Finanzplatz St. Gallen, der forderte, das Bankgeheimnis müsse weg.

    Also also Saubermann, der mit erhobenem Zeigefinger gegen alles kämpft, was schmutzig sein könnte.

    Und ließ sich dafür verehren. Auch ich hielt ihn damals für einen Saubermann. Einen geschmacklosen allerdings. Weil es geschmacklos ist, während die Schweiz mit der EU und den USA am kämpfen ist und am Verhandeln ist, sich öffentlich zeitgleich mit Forderungen nach Ende des Bankkundengeheimnisses in Szene zu setzen.

    Nicht immer dort, wo die größte Sauberkeit zelebriert wird, der Zeigefinger am höchsten erhoben wird, ist alles sauber, im Gegenteil.

    Es erinnert alles vom Schema her an Fälle wie Günther Graß. Niemand geißelte Verbrechen der Nazizeit mehr als er als unverzeichlich, prangerte an etc. Später kam raus, er war bei der SS.

    Oder an den Kinderschänder, der in Verein für lebenslange Verwahrung mitmacht.

    Usw.

    Alles gleiches Schema.

  14. Nun ist auch beim HSG-Nachbar HELVETIA auf dem St.Galler Rosenberg der Vincenz-Skandal voll ausgebrochen. Störend ist, dass sich der lügende Gisel (Zitat Inside Paradeplatz) – wenn auch nur vorübergehend – aus dem Dauerfeuer nehmen konnte. Es ist sehr wichtig, dass der Druck auf Gisel kurzfristig wieder erhöht wird, damit der egozentrische Vincenz-Clan endlich beseitigt werden kann!

  15. Wie es (bisher) scheint, hatte PV in der Helvetia schlicht nicht genügend Zeit…um zu wüten. Insofern scheint man hier (hoffentlich) mit einem Blauen Auge davon gekommen zu sein. Dennoch interessant wäre es, über die frühen Auseinandersetzung des damals noch designierten HELVETIA-VRP mit dem bewährten CEO Loacker zu erfahren: Warum musste/wollte dieser schon nach wenigen Tagen hinwerfen? Nur Stilfragen über die Gewichtung der Innen- oder Aussenwirkung? Oder hatte PV bereits damals bereits losgelegt…und Loacker hatte ganz schnell verstanden, was ihm mit PV als VRP blüht. Wenn es so war, hat Loacker Charakter bewiesen. Das würde sich ein paar Strassen Weiter in der Raiffeisen heute so mancher auf der Teppichebene wünschen…aber Charakter gibt’s halt nicht im Gratis-Angebot.

  16. Und wir lachen über die sogenannten Bananenrepubliken. Warum eigentlich? Ist denn unser ach so gehätscheltes System eigentlich nur auf Lug und Betrug aufgebaut? Es scheint so. Nimmt mich wunder, wie weit die ganze Sache noch geht. Es würde mich nicht wundern, wenn Chnaschti-Vinis Organisation (ich schreib ja nicht Mafia, das tönt so ehrlich) sogar unsere oberste politische Führung darin verwickelt wäre. Nur so zum mal darüber Nachdenken. Ohne gleich hysterisch „Verschwörungstheoretiker“ zu schreien. Es ist ja noch nicht lange her, da gossen unsere bürgerlichen Lobbisten das Bankgeheimnis für Schweizer in der Schweiz quasi in Beton. Das heisst, die Steuerbehörde kann gar nie irgendwelche Nachforschungen anstellen. Nur schon diese Tatsache hilft doch „Organisationen“ wie derjenigen von Chnaschti-Vini enorm. Man kann gesetzlich geschützt die grössten Schweinereien begehen, ohne Gefahr zu Laufen aufzufliegen. Kurz nach diesem Betonguss im Parlament hiess es, das Ex-Atom Doris neu VR bei der Raiffeisen würde, wenn sie denn dann mal geht. Kurze Zeit später zügelt Chischte-Vini in den Knast. Warum eigentlich unternimmt Ueli Maurer nichts? Hat nicht das Finanzdepartement die Oberaufsicht über die Finma? Oder ist die Finma so konzipiert, dass die Politik nur dann zu. zug kommt, wenn Banken mit Steuergeldern gerettet werden müssen? Ok, Ueli als absolutes Mathe Schenie, der schon mal einen Duro für 250000 flicken lässt, da kann man nicht erwarten, dass der überhaupt schnallt was abgeht. Dafür schwafelt dieser senile Subentionsbezüger irgendwas davon, dass Martullo Blocher eine Ideale Nachfolgerin für ihn wäre…. Der hat sogar bereits vergessen, dass es keine erblichen Bundesratsitze gibt. Naja, die Schweiz landet dort wo sie der Filz hinführt: ins Gülle Loch. Ohje bin abgeschweift. Aber ein bisschen $VP bashing passt immer. Egal bei welchem Thema, diese Partei steht NUR falsch da. So, mein Garten ruft. Ein schöner, linker Gutmenschen Garten. Hebets na guet

    • Eine Sache ist ganz klar: das Problem ist nicht Raffeisen oder Dekavinzenzs… und anderen G…. nein, das Problem ist eigentlich die FINMA! Sie hat nicht ihre Jobs getan. Nicht das sie nicht können, sehr kompetente Leuten, aber sind nicht wirklich ubabhängig von Politik und Wirtschaft. Meine Meinung nach sollte diese Verein nicht unter Bund, aber vielleicht unter SNB…. sie sind ein bisschen unabhängiger. Und die VR sollte keine politische Representanten von Politik und wenig von der Wirtschaft. Die sollte quasi ein unabhängige Beirat von top, integre Wissenschaftliche Berater und auch andere gesunde Menschen. Kein Filz und ähnliche helvetische Mafias… das sollte sogar international sein und als neue Chef könnte ich mir gut vorstellen ein Dr. Axel Webstar mit seinen excellente internationale Netzwerk und mehr oder weniger integre Art und weise… er könnte sehr gut international Zusammenarbeiten mit BAFIN, Banque de France, FED, FSA unsw. Da eigentlich für internationale tätige Firmen nur eine internationale Bund adequat sein kann. Die simple Idee ist sofort realisierbar, effizient und effektiv. Das sollte garantieren keine Bankpleite, keine BSI und keine Raiffeisen mehr… dann könnten wir wieder von Swissness, Effizienz und Integrität sprechen, was heute nicht mehr möglich ist…zu viel gefragt? Nein, es gibt keine alternative oder wollen sie das ein B – Team noch andere Katastrophen verursacht?

    • Haben die linken Gutmenschen je etwas unternommen gegen all dass was sie richtigerweise als schlecht aufzählen? NEIN! Weil ja die heutige Wählerschaft der Linken genau in diesen Unternehmen und Staatsbetrieben arbeitet, die massgeblich für dieses Schlamassel verantwortlich ist. Aktuelles Beispiel ist ja gerade die Stadt Finanzmetropole Zürich, die man heute getrost als Ultralinks bezeichnen kann.

  17. Jetzt weiss man endlich, was es mit dem riesigen roten Teppich überall um den Hauptsitz der Raiffeisen mit sich hat: ALLES UNTER DEN TEPPICH WISCHEN !

    • Ganz falsch. Über rote Teppiche laufen Menschen. Sprich Filmstars, Showgrössen, Staatsmänner und -frauen etc. Deshalb braucht es in St. Gallen einen roten Teppich. Für nichts anderes.

  18. Sehr geehrter Herr Hässig

    Bitte bei meinem Kommentar den Umsatzbetrag von 20 Mrd. auf 2 Mrd. korrigieren, dann stimmt die Rechnung – siehe auch Link unten.
    Danke & Gruess

  19. Dr. P. Vincenz – das Schweizer Unwort des Jahrhunderts.
    Der Gerichtsprozess R. Weil/UBS in USA wurde zurecht pro Weil entschieden – s. DOK von gestern.
    Beim „Fall“ Dr. P. Vincenz sehe ich schwarz – zurecht!
    Es ist OK, wenn sich unabhängige Investoren mit eigenem Geld und auf eigenes Risiko an Firmen beteiligen. So aber nicht.
    Der Film „Dr. P. Vincenz“ wird wohl mehrteilig ausgestrahlt werden müssen.
    Das ist ganz übel.

  20. Helvetia – das war zu erwarten

    Es gab einmal einen CEO bei der Helvetia (Stefan Loacker), der sehr erfolgreich und sogar noch beliebt war bei der Helvetia. Zumindest hörte man dies unisono von Helvetia-Mitarbeitern.

    Dann übernimmt der ‘Nasli’ (PV) das VR-Zepter der Helvetia .. und der erfolgreiche CEO orientiert sich plötzlich neu (Abgang). Zufall oder hatte Herr Loacker als fähiger Leader den richtigen Riecher, was auf die Helvetia zukommen würde ? Ein fähiger Mensch lässt sich nicht blenden. Es wäre interessant, den Gesichtspunkt von Herrn Loacker in diesem Falle zu erfahren ? Keine Ahnung wie die Untersuchungsbehörden vorgehen, aber wer mit PV nicht auf gleicher Linie ist/ war, muss doch zu konkreten Hinweisen führen.

    Es kann für fähige Manager keine Genugtuung sein, sich plötzlich bezüglich neuen Blendern in einer Firma bestätigt zu sehen, zu sehr schmerzt der Umstand, was mit seinen eigenen Mitarbeitern, die einem am Herzen liegen, geschehen wird. Real Leaders love their people.

    Schlimmer, als PV (ist das überhaupt möglich?) sind alle diejenigen, die weggeschaut oder Gehilfen waren, dann sind wir wieder beim Thema Raiffeisen. Gisel ist ein Handlanger, wie steht es mit ihnen Herren/ Frauen VR der RB ? Agierst du schon oder reagierst du nur ? Filz muss doch jucken auf der Haut ?

    Anderst als bei Syphillis, Pest und Cholera hilft es beim juckendem Filz die Kleider zu wechseln. Wann dürfen wir auf eine RB in neuem Gewande hoffen ?

    Mfg Industrial

    • Irgendwie muss der Vincenz-Gisel Clan die Raiffeisenbanken unter Druck setzen können. Warum sonst wehren sich diese nicht gegen diesen Clan?
      Weiss jemand, was da die Mechanismen sind?

    • Hallo@Industrial,

      „Anderst als bei Syphillis, Pest und Cholera hilft es beim juckendem Filz die Kleider zu wechseln. Wann dürfen wir auf eine RB in neuem Gewande hoffen?“

      Das wird leider nichts daran ändern. Teil dieser Verwerfungen kommt zu Stande weil von gesetzlich ermöglichten Bevorzugungen wie die am Unternehmenskapital z.B., das zu Abhängigkeitsverhältnissen und lenkbaren Einkommensströmen in die Taschen der Geschäftsführer und damit zu grossen Macht führt, die auf Kosten anderer erworben wird. Es handelt sich hierbei im Grunde um Privilegierungen, die nicht in der Person, sondern wie in der Ausgestaltung z.B., des Eigentumsrechtes begründet sind. Daran rührt wohlweislich keine Politik, denn beginnen die Menschen diese Strukturen und nicht die „Systemdarsteller“ kritisch zu hinterfragen, wäre innert Monaten nichts mehr wie es einmal war.

  21. Es würde mich wundern, wenn die Staatsanwaltschaft nicht auch den Moneypark-Deal untersucht.

    Denn CHF 107 Mio. für 70% AK einer Firma, die nach eigenen Aussagen einen Umsatz von CHF 2 Mrd. mit einer Marge von 0.50% macht, ergibt einen Bruttoerlös CHF 10 Mio. im Jahr. Rechnen wir nur 50% Kosten bleiben CHF 5 Mio. Gewinn p.a. 100% AK sind gleich CHF 150 Mio., d.h. es wurde der 30-fache Gewinn bezahlt.

    Das riecht gewaltig nach Überzahlung resp. keiner sauberen Due Dilligence, was einer Schädigung der Helvetia Aktionäre gleich käme.

    Und wenn man PV’s Gebaren kennt, würde ich fast wetten, dass er und seine Entourage sich auch hier persönlich arrangiert haben.

    • Die Zahlen sind völlig falsch. Moneypark hat meines Wissens noch nie rentiert.

    • Überzahlung ist kein straf- oder zivilrechtlich anklagbarer Tatbestand. Wenn dann ungetreue Geschäftsführung, ist aber kaum nachweisbar.

    • @ Rob Brain: Sauber hergeleitet. 30-facher Gewinn bezahlt für ein Pseudo-Fintech in einem brutalen Verdrängungsmarkt? Zeit für Frau Dr. iur. Doris Russi-Schurter den Deal genauer anzuschauen zu lassen.
      PS: Ist der langjährige Generalsekretär der Helvetia, Dr. oec. HSG Christophe Niquille, eigentlich verwandt mit dem Präsidenten der Aduno, lic. iur. HSG? Nur so.

  22. Wer etwas verändern will stimmt jetzt mit den Füssen ab. Sonst bleiben die „richtigen“ ewig in Amt und Würde. Wacht auf Genossen!

    • @Fragender

      Was nur für eine Frage. Um natürlich Persilscheine en masse zu drucken. PV hat sicher auch eine Wäscherei gekauft um Westen u.ä. strahlend weiss zu waschen. Noch Fragen?

    • Welche Versicherung? Helvetia hat keine Druckerei gekauft. Bitte genau lesen. Solche Unterstellungen helfen niemandem.

  23. Wahnsinn wie einfach es ist als Chef oder VR in einer Schweizer Bank oder Versicherung seine Machtposition unter Umgehung aller Insiderrecht- und Compliance-Richtlinien auszunutzen, um selber knallharte Insider- und Frontrunning-Deals über „Geheimvehikel“ einzufädeln! Immer das gleiche Spiel, erst selber billig eindecken und dann die dumme eigene Bank einen überhöhten Preis für Schrott-Assets bezahlen lassen. Genauso haben es die betrügerischen Oligarchen früher in Russland gemacht- geheime Treuhand-Vehikel gebaut, bei denen sie selber BO Beneficial Owner waren. Vincenz, Stocker, Sutter und Co. wollten wohl auch alle Oligarchen (Millardäre) werden, konnten den Hals nicht voll genug bekommen.. dafür gibts dann halt Strafe wenn man es übertreibt, zwar spät, aber immerhin ist die Justiz jetzt doch noch aufgewacht.

    • Hallo@Oleg Oligarchsyndrom,

      leider verfügt die Schweiz – im Gegensatz – zu Russland & Co. über keine Rohstoffe oder Bodenschätze. Ich denke, die Behörden müssen polizeilich mit allen Mitteln, die er hat, weitaus intensiver diese Strukturen bekämpfen. Es kann nicht angehen, dass Menschen die ein ganzes Leben gearbeitet haben, die Rente (2. Säule) gekürzt wird, um unter den Vorwand von längst widerlegten Prämissen – auch – der AHV rechtswidrig Geld zu entziehen. Ich denke, das sind alles Konsequenzen, die sich daraus ergeben, wo man etwas tun muss und die Öffentlichkeit muss endlich mal begreifen, dass das kein Horrorszenario aus einer „Bananenrepublik“ ist, was da geschildert wird, sondern dass das schon Realität ist, und wenn man die Realitäten nicht erkennt, dann kann man sie zwangsläufig auch nicht bekämpfen.

      Sie grüssend

    • Wieso unbeobachtet?
      Dem VR der Raiffeisen fehlte entweder der Mut oder die Kompetenz, Vincenz in die Schranken zu weisen.

  24. „Die Due Diligence für den Kauf erledigten die Stabsleute von Vincenz in der Raiffeisen.“

    Wenn LH dafür Beweise hat, dann müsste die Staatsanwaltschaft schon wieder am roten Platz anrücken – denn das gehört ziemlich sicher nicht zu den Aufgaben des CEO-Stabes und stellt somit eine klare Schädigung der Raiffeisen Schweiz dar.

    • Seien sie doch bitte nicht so naiv! Vincenz war der Herrscher, jeder! in der Raiffeisen hat genau das gemacht, was Vincenz gesagt hat. Kein einzige/r hat sich getraut irgendetwas zu sagen oder anzuzweifeln, Vincenz war wie ein Rockstar in der Raiffeisen. Ist halt auch ein riesiges Problem in den verfilzten Schweizer Banken, dass nur Bonus bekommt, wer dem Chef seinen speichel leckt, und nicht wer kluge Gegenargumente oder Einwände bei Compliance oder Strategie Themen hat. Völlig falscher Ansatz der Bonus verteilung, und jeder will fetten Bonus..

  25. Niemand verfügt über eine umfassende Akteneinsicht, deshalb ist es nicht zielführend Personen oder Institutionen medial abzurichten. Es ist sehr wichtig investigativ als Journalist unterwegs zu sein, da die politischen Strukturen in der Schweiz stark gegen Schwachen/Mittellosen und schwach gegen Starken/Wohlhabenden vorgehen. Das Problem hat m.E. eine viel grössere Dimension in der Schweiz. Bei der Vetternwirtschaft wird Macht zu privatem Nutzen in Form von privilegierten Beziehungen zu Lasten des Gemeinwohls und entgegen dem Grundsatz der Gleichbehandlung missbraucht. Als Zeitzeuge habe ich diese Entwicklungen vor über 40 Jahren kommen sehen – und – wir stehen erst am Anfang. Die 2. Säule ist heute 1000 Mrd. Franken wert, und jedes Jahr kommen 40 Milliarden hinzu. Diesen Guthaben müssen entsprechende Schulden gegenüberstehen und beides muss verwaltet werden! Es grenzt an Schizophrenie wenn gleichzeitig eine Schuldenbremse und eine 3. Säule Hand in Hand gehen. Seit 12 Jahren häuft der Staat nur noch Guthaben an. Alles Gut? Nein. Bleiben als Schuldner nur noch ausländischen Staaten, die keine Schuldenbremse kennen. Der Vincenz-Skandal ist nur die Spitze des Eisbergs und lediglich ein Symptom eines kranken Systems.

  26. Interessant ist, dass der ach so „urchige“ Bündner-Bergler Pierin immer noch Zeit und Musse fand, sich mit Dutzenden kleineren „Geschäftchen“ und mit potentiell interessanten Damenanwärterinnen im Restaurant bei der Brauerei herumzuschlagen… (Sein mit 2,5 Mio. dotiertes Hauptjöbli hat ihn offenbar zu Tode gelangweilt)

  27. Da kommt immer mehr Brühe ans Tageslicht. Der Fall weitet sich immer mehr aus. Aber der Vincenz-Gisel Clan ist immer noch bei Raiffeisen an der Macht. Warum handeln Staatsanwaltschaft und Finma nicht?
    Ich habe da einen Verdacht.

  28. Ehrlichkeit geniesst in meiner Welt die höchste Wertschätzung.

    Dieses SCHREIBEN vom 12. Juni 2015 ist aber unangemessen und unglaublich dämlich.

  29. uiuiuiui sind das lausbuben. und uns erklärt man, wie seriös und volksnah raiffeisen sei. ist wie im theater; vorne lachen, freundlich und freude, hinter der kulisse alles erdenkliche 🙂 lustig gell!

    • Hier geht es doch um Helvetia.

      Und bei der Raiffeisen Geschichte geht es um Vincenz, nicht um Raiffeisen. Er hat in seine eigene Tasche gewirtschaftet, mit seinem Geld. Er war einfach ex-Chef – kam aber kein Kunde zu Schaden, im Gegenteil, der Erfolg geht weiter (2017 bestes Ergebnis ever).

      Im Unterschied zu Grossbanken, wie z.B. der CS, welche Milliardenverluste schreibt aufgrund Mauscheleien und der Chef trotzdem 14 Mio. verdient…

    • @Martin P. Frey

      Ihre Bemerkung „kam aber kein Kunde zu Schaden..er hat in seine eigene Tasche gewirtschaftet mit seinem .. der Erfolg geht weiter“ – haben Sie einiges grundsätzliches falsch verstanden oder betreiben Sie aktiv Irreführung?

      Bei Missmanagement und illegalen Geschäften wie Vorabkäufen hat dies Auswirkungen auf die Preise und Angebote für Kunden sowie den Wert und Ertrag der Eigentümer (Aktionäre, Genossenschafter). Zudem lassen die thematisierten „Murkse“ (Vorfälle) Rückschlüsse auf das übrige Management zu. Dies gilt für Raiffeisen und Helvetia. Leider.

  30. Auch bei Trendcommerce hatte er
    seine Hände im Spiel. Trendcommerce ist eine Druckerei mit Spezialisierung für Transaktionsdruck. Bei solch vielen Konten ist das doch naheliegend, dass er auch noch den Druck überwachen wollte. Wäre blöd gewesen, wenn solch ein Auszug ins falsche Kuvert verpackt würde.

    • Herr Hässig,

      Sie behaupten, Michael Vogt sei ein Anhänger einer weit rechts stehenden Bewegung. Wo haben Sie das recherchiert? Etwa hier? http://www.rueckzug.com/aktuell/2017/04/michael-vogt-der-strippenzieher/

      Auf alle Fälle liegen Sie falsch. Der ehemalige Typotron Besitzer Michael Vogt mag den gleichen Namen haben, hat aber mit der von ihnen beschriebenen Person gleichen Namens überhaupt nichts zu tun. Machen Sie bitte eine Korrigenda!

  31. In St.Gallen gehen beim Morgenkaffee die brisanten Thema momentan nie aus: Götterdämmerung bei den beiden Nachbarn an der noblen Dufourstrasse auf dem Rosenberg in St.Gallen: Die Uni SG (HSG) und der Hauptsitz HELVETIA befinden sich in Rufdistanz. Vincenz, Gisel, Gantenbein, Rüegg-Stürm usw.: Alle made by HSG (man tut sich doch nicht weh…)

    • HSG Das Treibhaus der Gauner und Besserwisser Hochgelobt und Tief Gefallen.

  32. Heitere Fahne. Da ist etwas los. Aber hat es auch Fleisch am Knochen? Die Untersuchungsbehörden können arbeiten.

  33. Immer schön der Reihe nach! Beim sagenhaften Erwerb von 100 (in Worten Einhundert) Firmen, Vehikel und Beteiligungen durch die Raiffeisen, steht die Staatsanwaltschaft noch lange in ihrer Recherchier-Phase. Und es kommen immer neue Tretminen zum Vorschein. Mal grössere , mal kleinere. Der ominöse St.Galler Zirkel/Filz mit betuchten und verruchten Profiteuren zieht immer weitere Kreise. Die Dementi werden von Woche zu Woche dünner, fader oder bleiben schon ganz aus! IP da ist mächtig 🥩 Fleisch am Knochen.

    • In D gab’s den „Fall“ um die Geschichte Karstadt/Arcandor/Sal. Oppenheim mit Ihren privat haftenden Besitzern, einem Bau- & Investmentlöwen Esch, einer ehemaligen Milliardärin (Schickedanz) sowie einem ausführenden Manager (Middlehoff, dieser schlussendlich verurteilt). Heute klagt jeder gegen jeden. Sal. Oppenheim ist passé.
      Allenfalls ähnliche Verstrickungen im Schweizer Fall sind frei erfunden.

    • @Hubertus:
      Interessanter ist es, wie es mit Karstadt weiter ging. Gerade der jetzige Besitzer ist ja doch sehr interessant.
      Ist das alles etwa so geschehen, damit der jetzige Besitzer an diese Substanz kommt?
      War das etwa bei Leo Kirch auch so?

    • Es ging offensichtlich um die Immobilien-Werte der Karstadt (und Vermögens-umverteilung):
      Über Berggrün zu Benko/Steinmetz, die jetzt ein Immobilienmodell geschaffen haben zwecks höherer Mieteinnahmen.
      Dieses Modell stimmt.
      Was das Modell R betrifft: Lizenz für Hypotheken ist i.O. – Investment Banking no go.

  34. Zum Glück habe ich meine Geschäftsbeziehungen mit der Helvetia abgebrochen, als die Machenschaften des Herrn PV und ex Helvetia-VRP hier auf IP ruchbar wurden.

  35. Hermann Sutter, wissenschaftlicher Assistent an der HSG während der Studienzeit von Pierin Vincenz. Das verbindet.

    • ja gutt äh: bloss weil man an der gleichen schule war, heisst das noch nicht, dass man sich gleich verschworen hat.
      viele bäume im wald. aber baum ist baum und wald ist wald.

  36. Vielleicht sollte Herr Hässig sich auch Mal detaillierter um das GL Mitglied Michael Auer, Departementsleiter Privat- & Anlagekunden, und Stv. CEO, kümmern und nachforschen. Was wusste er und seine Adlaten in den Bereichsleitungen. Auch hier gibt es schönen Filx. Und vieles zu entdecken. Ein Hauch des vermeintlichen Nichtwissen, des Schweigens.

    Stöbern Sie weiter, Herr Hässig, Liechtenstein, ahoi. Die Welt ist klein.

  37. Aha. Die Sache weitet sich aus.
    Wetten, die Verantwortlichen bei Helvetia werden das „Gisel-Prinzip“ anwenden: nichts gewusst, nichts gesehen, nichts gefragt, nichts gekonnt – aber natürlich will man im Amt bleiben. Degoutant.