This Is Grischa: Bündner plündern Zürcher

Geschädigte des Bauskandals: Unterländer Banker, Werber, Manager – Vincenz, Lebrument, Widmer-Schlumpf: Kill Zurich.

Die Chefs der Bündner Zeitung Südostschweiz sehen eine Verschwörung. Zürcher Medien würden sie und ihren Kanton zur Gaunerecke der Schweiz stempeln.

Unerhört. Unwahr. Unter jeder Sau.

Dabei stimmt, was die Republik und andere kritisiert haben. Es ist gar noch verrückter. Das Bündner Baukartell hat Zürcher Investoren Jahrzehntelang nach Strich und Faden ausgenommen.

Und sich dabei den Bauch vor Lachen gehalten – über die dummen Unterländer, die es nicht besser verdient hätten.

Die Churer Medienmanager legen eine einzigartige Verblendung zutage. In dieser heissen sie gar die nun aufgeflogene systematische Korruption gut.

„Das Bündner Baugewerbe hat schon bessere Zeiten gesehen; (…) Preisabsprachen zwischen den Akteuren sind verboten und falsch, aber sie könnten vor einem solchen Hintergrund zumindest erklärbar erscheinen, ohne dass ein Tal und ein Kanton gleich zu Kriminellen deklariert werden. “

Halb so wild, meint der Südostschweiz-Chefredaktor. Fünf Mal so schlimm, wäre wohl richtiger. Statt 100 Millionen, wie von der Wettbewerbsbehörde berechnet, könnte der Schaden 500 Millionen betragen.

Schaden für wen? Für die Zürcher, in erster Linie. Zürcher Banker, Zürcher Unternehmer, Zürcher Reiche, Zürcher Mittelständler, Zürcher Beamte.

Sie alle erfüllen sich den Traum eines Feriendomizils in den nahe gelegenen Bergen im Osten des Landes. Flims: 1 1/4 Stunden Autofahrt, Klosters 1 1/2 Stunden, Davos knapp 2 Stunden.

Schuls, ein Hotspot des Skandals, liegt dank dem Autoverlad Vereina nun ebenfalls in Wochenend-Distanz.

Die Zürcher haben die Häuser im Landwassertal, im Engadin, in den Tälern und auf den Höhen des flächenmässig riesigen, bevölkerungsmässig kleinen Kantons gebaut.

Und sind wohl zu einem grossen Teil von den Bündner Bauherren den lieben langen Tag über den Tisch gezogen worden.

Von den gleichen Bündnern, die in Bern die hohle Hand machen. Sie erhalten Subventionen à gogo – kantonaler Finanzausgleich sei Dank.

Wer ist dort der grösste Nettozahler? Nun, die Zürcher.

Ein drittes Mal kassieren die Bündner mit den Zürchern mit ihren ewigen Gebühren. Tourismus-Gebühr, Sack-Gebühr, Häuser-Steuer, Wasser-Zins – you name it.

Und ein viertes Mal, indem der ganze Kanton offenbar als förderungswürdig und unterentwickelt betrachtet wird.

Tourismus Schweiz: Die geben Millionen für ihre Kampagnen für die Ferienecke der Schweiz aus.

Oder die grosse Medienanstalt SRG. Sie unterhält eine irrwitzige Anzahl an Radio- und TV-Sendern in rätoromanischer Sprache – für wie viele Zuschauer? 30’000? 50’000?

Die hohle Hand von Chur, die dummen Zahler aus Zürich. Die Geschichte zieht sich wie ein roter Faden durch die lange Vergangenheit.

Nun erhält sie Farbe. Dank dem Bauskandal, einem Stück aus den Alpen, wo ein Polizei-Sonderkommando jenen Bau-Mann, der den Stein ins Rollen gebracht hatte, in die Nervenklinik verfrachtete.

This Is Grischa, könnte man in der Limmatstadt achselzuckend sagen. Doch das Problem für das Wirtschschafts- und Bankenzentrum des Landes reicht tiefer.

Es sind Bündner Exponenten, die dem alten Finanzplatz den Garaus gemacht haben.

Eveline Widmer-Schlumpf und Pierin Vincenz hiess das Duo infernale, das den Weg zum Kniefall vor den USA geebnet hatte.

Das Schweigen der Banken sei nicht mehr zeitgemäss, meinten die zwei. Ironie des Ganzen: Der gleiche Vincenz verliess sich bei all seinen Insiderdeals aufs Schweigen der Schweiz.

Und nochmals Ironie: Es war die Tochter des Alt-Bundesrats, die sich mit einem SP-Bündner und Schlossherrn verbrüderte, um vor 11 Jahren Christoph Blocher aus der Regierung zu kippen.

Bündner Strippenzieher legen den Zürcher Polit-Tycoon aufs Kreuz.

Dreht nun der Wind? Verlieren die ewig sympathischen Bündner mit ihrem liebevollen Akzent ihren nationalen und zürcherischen Extra-Bonus, der für sie so viel monetären Wert hat?

Die jetzt ausgesprochene homöopathische Busse von 7,5 Millionen gegen eine Handvoll Bündner Baufirmen ist erst der Auftakt. Die Wettbewerbsbehörde hat nächste Sanktionen angekündigt.

Und zum ersten Mal reiben sich die Unterländer die Augen. Wie viel ihres Vermögens ist illegal in den Taschen den Bündner Bauherren versickert?

Kommentare

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  1. Wohl einiges sehr vereinfacht!
    Woher kommen die meisten Immo-Gesellschaften, die sich eine goldene Nase beim Bau und Verkauf überteuerter Immobilien in den Alpen verdient haben? Woher kommen viele Käufer solch überteuerter Immobilien?
    So gäbe es noch weitere Überlegungen…
    Das entschuldigt allerdings nicht das Vorgehen einiger Kartell-Könige.

    • Der Churer Amtsschimmel hat nicht nur in dieser Causa total versagt. Auch beim Verkauf des Architekturjuwels Therme Vals an den umstrittenen Bündner Immobilienhai, Remo Stoffel, amteten einige Würdenträger völlig daneben. Mittendrin: Der Bündner Ständerat Martin Schmid. Ebenso beim Grosssägewerk in Domat/Ems an den österreichischen Holzverarbeiter Stallinger (Swiss Timber) versagte die gesamte Bündner Politprominenz, allen voran, Barbara Janom-Steiner. Es fehlt im Bündnerland ganz klar an wirtschaftlichem Know-how. Fehlentscheide von ganz oben sind in GR leider gang und gäbe. Doch niemand nimmt die Verantwortung dafür. Jeder deckt jeden und somit bleibt es meistens auch ohne Konsequenzen für die Verantwortlichen. Die Zeche bezahlt die Bevölkerung (Gemeinde Vals), der Steuerzahler (Stallinger Swiss Timber) oder der Arbeitnehmer (Stallinger, Tourismussektor Vals)

  2. Dummer Zürcher/Flimserstein:
    und die dummen Zweitwohnungsbesitzer im Bündnerland werden auch über den Eigenmietwert ausgenommen. Die Einheimischen erhalten einen Rabatt von sage und schreibe 30% – nicht jedoch die Zweitwohnungsbesitzer.
    Das wird nach Aussen von den Behörden als „hochvertraulich“ behandelt. Ist jedoche ein Fakt – leider. Eine ganz böse Rechtsungleichheit.

  3. Es ist klar, dass nach all den Bündner-Machenschaften ich nun konsequent Alternativen wählen werde. Ich unterstützte dieses äusserst fragwürdige und unehrenhafte System nicht.

    Dem Whistleblower wünsche ich viel Erfolg und Unterstützung, so dass er sich wieder am Leben erfreuen kann. Dieser Mann ist ein mutig und wirklich ein Mann. Bravo, haben Sie dieses System auffliegen lassen. Ihm gehört eigentlich ein Sonderpreis überreicht.

    • Verpassen wir dem Bündner Politfilz, bestehend aus CVP, BDP und SVP einen Denkzettel.

  4. Auf 1.klass-journalismus der Republik folgte der vermeintliche Gipfel der Peinlichkeiten durch Lebrument/Ardüser. Und jetzt der Beweis: es geht noch viel schlechter! Das Wort ‚Schamgrenze‘ ist dem Autor unbekannt.

    • Die Bündner Zeitung / Bündner Tagblatt hat den Vogel abgeschossen. Vielen Dank Herr Lebrument, dass Sie unseren Kanton in den Dreck ziehen. Als Nichtbündner, sie sind ja St. Galler, und Subventionsempfänger (ohne Subventionen würde ihr Radio und der komische Fernsehsender nicht existieren) lehnen Sie sich schon etwas weit hinaus. Mein Aufruf an alle Bündner: Boykottiert dieses Verlagshaus, dass nur noch durch die Monopolstellung und die Subventionen überhaupt existiert.

  5. Bereits 170‘000 wurde für den Whistleblower gesammelt!
    Womit sich zeigt: Viele Menschen sind bereit, dem Bösen entgegenzutreten.
    Herr Hässig: Haben Sie keine Angst vor den Drecksäcken und ihren miesen Anwälten, die Sie zum Schweigen bringen wollen. Die Bevölkerung steht hinter Ihnen!

  6. Werter Herr Hässig, vielen Dank für Ihren erneut aufklärenden Beitrag. Was den einstigen Kniefall unserer Alt-Bundesrätin vor den US-Behörden anbetrifft, sei noch die lapidare Feststellung gemacht, dass heute ausgerechnet dieses „Sauber-Land“ die grösste Steueroase weltweit darstellt. Und betreffend dem Bündner-Finanzskandal – denn es ist ja mehr als nur ein Bauskandal – reiht sich dieser in die lange Reihe von PostAuto AG, Ruag, Projekt Insieme, Ostmilliarden, Spenden an US-Stiftungen…usw. Es wird allmählich Zeit, dass Herr und Frau Schweizer wieder „Wilhelm Tell“ lernen.

  7. Persönlich bin ich erschüttert und entsetzt von den Ereignissen in Graubünden.
    Ich habe eben 100 Franken an den mutigen Aufklärer gespendet https://wemakeit.com/projects/hilfe-fuer-whistleblower
    Ich fordere alle IP Lesee auf, auch einen Betrag zu leisten. Und sollte Lukas Hässig jemals Hilfe benötigen gegen seine verdorbenen aber mächtigen Gegner, dann spende ich sofort! Und noch wesentlich mehr!

  8. 500 Millionen Franken ergaunert und nun eine Busse von 7,5 Millionen. Mit anderen Worten: Von der Deliktsumme wird eine Busse von 1,5% erhoben. Gute Nacht.

  9. Habe gerade die Rundschau mit Herrn Quadroni (Ein Held!) und seinen Peinigern aus dem Bündnerland gesehen. Das ist ja eine bodenlose Schweinerei! Da weiss man, dass es den Teufel und seine Anhänger gibt!
    Herr Hässig, Sie kämpfen genau gegen die gleichen Leute in der Bankenszene an – und das mit Erfolg! Sie tun Gottes Werk! Geben Sie nicht auf und kämpfen Sie weiter für das Gute!

    • Peinlich peinlich, der fast gesamte Regierungsrat inkl. Kandidaten ist in diesem wüsten Fall verstrickt. Eigentlich sollten allesamt auf das Amt verzichten, inkl. Kandidat Schlegel. Das Crowdfunding für Auadroni wurde von einem Studenten aus dem Unterland initiiert und der grösste Teil der 100K-Spenden stammt aus ZH. Kranke Welt in Graubünden. Quadroni ist ein Held, grenzt ihn bitte nicht aus, liebe Bündner…

  10. &Cabiallavetta Mathis sollte „top“ of the list sein, denn zusammen mit Ospel Marcel hat er die UBS in den Boden gefahren – mit mehreren zehn Milliarden Verlust!

    • Die Abzockermentalität meinen Sie? Daniel Vasella, Marhis Cabiallavetta alles Bündner. Und Joe Ackermann sozusagen auch fast Bündner (Sarganserland). Das ist aber ein Nebenschauplatz, denn im Vergleich zum Churer Anwalts- und Beamtenfilz erbrachten diese drei Herren für deren Firlmen auch Leistung! Zum Thema Graues Bünden, die Banenrepublik im Kongodelta, äh hinter den sieben Bergen, gibts noch eine weitere Ungeheuerlichkeit, die sich vor kurzem abspielte. Eine Krankenkasse aus Landquart, namentlich die ÖKK, liess einen Versicherten mit HIV AIDS-Diagnose elend verrecken. Die Gründe: Habgier ob der teuren Medikamente und Auflistung des Patienten auf einer internen schwarzen Liste, da teilweise Rechnungsversäumnisse. Graubünden, der Abzockerkanton wenns um den Neuen Finanzausgleich zwischen den Kantonen geht, selbst aber unheimlich spiessig und bünzlig bei der Verteilung an die Ärmsten, sozial Benachteiligten oder strukturschwachen Tälern/Regional….da versickert einfach zu viel in Chur beim Amtsschimmel!

    • Bist Du dir sicher, dass Du deinen unsinnigen Beitrag nicht auf der webpage der Glückspost posten wolltest?

    • weniger als eine Espresso auf einem Balkon in der Ferienwohnung, alle Steuern mit eingerechnet.

  11. Grundsätzlich guter Kommentar. Sie schreiben aber 2 Mal fälschlicherweise „Bündner Bauherren“ hätten betrogen. Sie meinen aber die Bündner Baumeister. Bauherren aller Art und Herkunft (nicht nur Zürcher, auch viele Einheimische, Hoteliers, der Kanton, RhB etc.) waren die Geschädigten. Bitte präzisieren.

  12. Herr Walter Schlegel, Chef Kripo Graubünden, gehört nach den bekannten Vorfällen definitiv untersucht. Das ganze Baugewerbe im Kt.Graubüngen liegt tief im Sumpf und hat x Milionen Fragen den Steuerzahler betrogen. Die Strickzieher gehören vor Gericht.

    • Walter Schlegel und seine Husarentruppe sind mir schon länger ein Dorn im Auge. Die kleinen Fische werden stets hart dran genommen und für grosse Dinger benötigt man i.d.R. überkantonale Unterstützung, weil schlicht die Expertise fehlt. War längere Zeit ZiPo bei der KapoGR und StapoChur. Das sind regelrechte geschütze Werkstätten für Dummies und Auffangbecken für gescheiterte Seelen, teilweise aus dem rechten Rand, bekannt dafür für ungerechtfertigte, unzimperliche und zum Teil auch willkürliche Behandlung von Leuten mit Bagatelldelikten oder vermeintlichen Verstössen. Das man den armen Quadroni derart hart drangenommen hat, grenzt fast schon an staatlich verordneter Polizeifolter. Quadroni ist aus der Sicht der Regierung Bündens ein Verräter und sollte drum neutralisiert werden, indem man ihn zuerst zusammenschlug, gedemütigt hat (nackt ausziehen) und schlussendlich in die geschlossene Psychi sperrte. Für diese, einer Bananenrepublik ähnlichen Staatsstreiches, der Inhaftierung eines quasi politischen Gefangenens ist dieser Schlegel von der Polteripartei SVP Hauptverantwortlich. Aus diesem Grunde müsste auch dieser seine Kandidatur zurückziehen. Will keinen gewaltverherrlichenden Amtsvorsteher eines rechten Schlägertrupps in der Regierung sehn.

    • Ach ja und von Kulanz ist bei der Bündner Polizei keine Spur, auch bei Verkehrskontrollen nicht- im Gegenteil, ergözent werden vor allem Auswärtige gern an den Pranger gestellt. In der Stadt Zürich ist das anders. Da wird auch mal ein Auge zugedrückt bei StaPo wenn man nicht aus der Stadt stammt. Hingegen die Polizisten selbst nehmens bei sich mit der Auslegunh nicht immer so genau. Der eine Polizeikommandant aus dem Misox erscheint ja alle 6 Monate wieder mal in den Medien wegen massiver überhöhter Geschwindigkeit oder ilegaler Betätigung des Blaulichts. Wurde der bislang freigestellt wegen dieser Delikte? Nein. Vitamin B lässt grüssen. Ein Mafiaclan sondergleichen…

  13. Ganz genau. In unserer Wohngemeinde im Unterland wurden Sackgebüren eingeführt. Verursacherprinzip nennt man das. Dazu kommt eine Grundgebühr, die für jeden Haushalt gleich ist. Nicht so in unserem Feriendomizil im Kanton Graubünden. Da gibt es auch Sackgebühren. Die Grundgebühren sind aber horrend und nicht für jeden gleich. Sie werden anhand des Wertes der Immobilie verrechnet. Das gilt für Wasser, Abwasser und Kehricht. Nach Erhalt meiner ersten Rechnung dachte ich es sei ein Fehler unterlaufen und habe mich telefonisch erkundigt. Die Person am Telefon bestätigte die Richtigkeit der Rechnung und sagte, diese Praxis werde nun in immer mehr Gemeinden im Kanton Graubünden eingeführt. Das sei doch alles andere als dem Verursacherprinzip gerecht sagte ich und fragte, ob sich da niemand beschwere. Die brisante Antwort: “ Die Unterländer gewöhnen sich daran“. Arroganz und Abzocke pur!

    • Ich bin Eigentümer einer Liegenschaft in GR, wohne und arbeite hier. Ich bezahle genau die gleichen Gebühren wie jeder andere auch – als bitte, Ball flachhalten!

  14. Die Schellen – Ursli – Masche von den armen liebenswerten, aufrechten treuherzigen und tapferen Bündnern funktioniert eben immer noch.
    Darunter verstecken sich -sagen wir einmal – süditalienische Zustände.
    Alles etwas diskreter und heimeliger: Verräter lässt man nicht von seinen
    „Boys“ erschiessen; man lässt sie von der Polizei zusammenschlagen und psychiatrisiert sie

  15. Wen wundert das?
    CEO Masüger der SO befreundet mit EWS, ebenso PV.
    Erstaunlich nur, dass sich unser NR Candinas, der ja immer seinen Kommentar abgeben muss, noch nicht geäussert hat. Oder ist er wegen dem Datenschutzrückpfiff seines Arbeitgebers HELSANA untergetaucht?
    Auch in GR Vetternwirtschaft, wie in jedem Kanton

    • Über Lebru gibts eine lustige Anekdote zu erzählen. Davoser Open Forum 2004 oder 2005, meine Schulklasse und ich sassen damals im Saal in der ersten Reihe. Lebrument wurde als Redner angekündigt. Er sei Präsident des Verlegerverbadens, oha. Wir erstarrten zuerst vor Ehrfurcht ob des Titels „Verlegerpräsident“. Das tönte alles sehr nobel. Da kam aber zu unserem Erstaunen ein schon damals eher greise wirkender Herr mit Hosenträgern und 10-Tage-Bart auf die Bühne, rein optisch mehr einem Bauarbeiter ähnelnd und sprach nicht wie bei Verlegern üblich mit einer rheotrisch perfekten Ausdrucksweise, sondern mehr wie ein Chrigl Blocher, laut im Ton und mit einem bünzlischweizerischen Akzent des Hochdeutschen. Nun aber der Oberhammer (vorher und nachher in meinem Leben nicht mehr erlebt): Er hatte die ganze Zeit mit offenem Hosenschitz auf der Bühne präsentiert. Womöglich beim „Angstbisi“ vor dem Auftritt vergessen, den Hosenladen zu schliessen. Leises schmunzeln in der ersten Reihe und meine Lippen wund vom verklemmen. Seither ist bei mir dieser Herr mit seinem chnorzigen St. Galler Schnurrä sowieso unten durch. Kenne auch niemanden in Graubünden, der seinen TV-Sender TSO konsumiert, oder dies zumindest zugbibt (schämt sich ja jeder dafür) und das Radio RSO ist in GR bekannt für grottenschlechten Sound, jenseits jeglicher musikalischen Klasse (EuroPop und einstige one-hit-wonder ohrwürmer). Über die journalistische Qualität lässt sich nichts sagen. Regionale Themen im Boulevardkorsett a la Bündner Tagblatt sind grundsätzlich von jedem Laien mit etwas Schreiberlingaffinität in derselben Qualität zu bewerkstelligen. Konklusion: Lasst den Lebru einfach weiterreden, national gsehen haben seine Aussgen sowieso keine Bedeutung. Und zu Massüger, der sollte es auf gut bündnerdeutsch etwas „patschifiger“ nehmen und zur Abwechslung vielleicht wieder einmal auf einen guten Tropfen Rotwein bei seinem Degustiercompagnon Remo Stoffel vorbeischauen.

  16. es ist so peinlich wies nur geht. ich schäme mich als bündner, aber ich bin für schärfste bestrafung dieser bande von herren baumeister usw. alles muss auf den tisch und ans licht kommen. ich hoffe sehr, dass alle zürcher unterscheiden können und die bündner deswegen nicht verunglimpfen, denn es sind immer noch die allermeisten bündner, die rein gar nichts damit zu tun haben.

  17. Ja zuerst kassieren und dann von nichts Wissen wollen, so sind unsere Politiker.
    Traurig das Ganze alles wird untereinander verdeckt, nach dem Kassieren.
    In Chur läufts genau so ab.
    Es hat mehrere Baufirmen, aber die Arbeiten, werden jeweils immer dem selben unter der Hand vergeben in der ganzen Stadt.
    Komisch alles unter Dach.

  18. Eigentlich müsste sich Hampa Lebrument bei den Züzis bedanken. Nun hat er wieder Gesprächsstoff für mehrere Monate. Sorgt für etwas Abwechslung und ist immer noch besser als eine fade Reportage über eine Gefängnisbaustelle im Domleschg, einen Auffahrunfall in der 30er-Zone oder ein Beinbruch beim Seilhüpfen im Seniorenheim. Lebrument sucht sich sowieso immer nur das aus, was ihm nützt. Olympia, da sprach sich sein Blatt rege und völlig parteiisch für OlympiaGR aus (da hoffte man auf Big Money im Medienhaus). Bei der Kandidatur VS ist man dann plötzlich dagegen. NoBillag-Initiative war man dafür, schliesslich möchte man als grosser Subventionsempfänger nicht auf den grossen Batzen aus Bern verzichten, andersrum ist man aber ein sehr grosser Kritiker der SRG. Was die Romanen betrifft, hat er ja gezeigt wie wichtig ihm Service Public ist, und schmiss das Blatt „La Quotidiana“ aus dem Verlag, bloss weil die Erträge ausblieben. A propos Romanen, wie schlecht es um diese Minderheit steht, beweist die Wahl des pianospielenden Schweizer Gardisten Bundi zum Chef von RTR in Chur. Es fehlte anscheinend an Qualität und Talent in den romanischen Bergtälern, so dass ein Greenhorn zum Handkuss kam wie die Mutter Maria zum Kinde. So oder so, wer als Bündner was erreichen möchte, zieht von dannen ins Unterland. Nur mit Tourismus und Berglandwirtschaft, zwei zyklischen und stark subventionierten Sektoren, lassen sich die ambitionierten Bündner Talente nicht im Bergkanton halten.

  19. Lebruments Schülerzeitung Südostschweiz ist ja nur noch bekannt dafür, von jeder “hundsverlocheten” mit bescheidener journalistischer Klasse zu berichten, durch Unternehmen bezahlte Artikel als journalistische Berichte zu verpacken und andauernd unneutrale Berichterstattungen zu bestimmten Sachthemen (ProOlympia, ProBündnerJagd, ContraBär, ContraWolf, ProSVP, ProRemoStoffel usw.) zu publizieren. Ich würde mich nicht wundern, wenn das fragile Kartenhaus des letzten monopolisierten Medienhauses des westlichen Hemisphäre in sich zusammenstürzen würde. Fakt ist aber auch, dass neben dem Medienhaus des Alpen-Berlusconis die gesamte Bündner Journalistenschar, vom SRF Regionaljournal GR, bis zu RTR (Radio Televisun Rumantscha) um den sichtlich überforderten Quereinsteiger, Flavio Bundi, es versäumt haben, sauber, kritisch und tiefgründig zu recherchieren. So kommt es, dass ein kleines Blatt aus Zürich, ihre “Kollegen” aus GR ausgestochen haben. SOMedia bleibt – wie so oft – nur noch die Rolle des Zitateblattes bei grossen, überkantonalen Themen mit GR-bezug. Eine Schmach für den alternden Patron Lebrument, der nun im Affekt zum Rundumschlag ausholt. Shame on you!

  20. In der Buchhaltung der Allianz gab es einst einen Bündner Bereichsleiter. Sozialkompetenz gleich Null. Nur so kann man in der Allianz Karriere machen. Hat entlassen wenn und wann er wollte. War es ausserhalb der gesetzlichen Vorschriften, hat das HR die Kündigung gesetzeskonform gestaltet/ausgeführt. So hat er bis nach München Karriere gemacht. Hat erzählt das man bei ihm Zuhause drei Preise hat. Für einheimische, für Touristen aus der Schweiz und für Touristen aus dem Ausland. Und steuern bezahlte er jahrelang prinzipiell nur im Bündnerland.

    • und was für Konsequenzen haben Sie daraus gezogen?

      Haben Sie ihn nach Ihren Möglichkeiten zur Rechenschaft gezogen oder nur zugeschaut und zugehört?

    • In der Allianz hat das Obrigkeitsdenken eine gewaltige und sehr erfolgreiche Tradition. Wie generell in Deutschland. Jeder MA wird „gleichgeschaltet“. Kann man es evtl. nicht, wird nicht eingestellt, klar gemacht dass der MA gehen soll oder entlassen. Reiner Filz und reine Macht. Unsere Schweizer Tradition ist dort strange (und unerwünscht). Vielleicht zu Recht, keine Ahnung. Ist sicherlich in allen Niederlassungen der riesigen Allianz Welt so. Selbst in China. Ich vermute Spitzensport ist nur die sichtbarste „Nebenbeschäftigung“. Verschiedene MA unter ihm haben mit ihm unter vier Augen vergeblich versucht zu sprechen und dann die Konsequenzen gezogen. Ich arbeite heute nicht mehr dort. Es ist, je nach Ansicht, die grösste Versicherung der Welt und sie ist sich dessen sehr bewusst. Das sollte ihnen grosse Angst machen.

    • @Allianz – Und, was wollen Sie der Welt nun damit mitteilen? Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Wie es arrogante Bündner gibt, gibt es auch arrogante Zürcher, Berner, Walliser, Aargauer, Appenzeller etc. Davon auf die breite Masse zu schliessen, deutet eher auf eine Xenophobie Ihrerseits – am besten lassen Sie sich mal untersuchen!

    • @F. Rausch, aus welchem schönen Kanton sind Sie nach Zürich ausgewandert? 😉

  21. Gebe den ganzen Unterländern mit ihrem Grischa- Bashing recht.
    Ja ich weis wir Bündner leben vom Geld der Zürcher.
    Ja ich weis wir Bündner sind vom Tourismus abhängig.
    Und ja ich weis wir Bündner wären ohne euch Unterländer ein Haufen unzivilisierte Bauern und Waldmenschen.
    Und trozdem stellt es mir jedes Jahr von neuem die Nackehaare auf, wen am 26. Dezember die ganzen “ high life“ Gestalten von sonst wo her kommen. Sich aufführen wie die grossen Wohltäter auf die wir das ganze Jahr mit riesen Vorfreude gewartet haben.
    Ich persönlich begrüsse es wen der Ansturm auf unser Kanton abnimmt.
    Unsere Heimat ist allemal mehr wert als das Geld was von gestressten und mehrheitlich überheblichen Zürchern zu uns gebrecht wird.
    Viva la grischa cac ella camischa!

    • Habe im Militär schon vor 30 Jahren gemerkt wie der Hase bei den Grischas läuft. Ausgang mit der Truppe (Tag jeweils ausgehängt in der Kasernenkantine S-Chanf, wo ja auch viele Lokale arbeiteten, deren verwandter Clan die Lokalgastronomie beherrschte): Cordon Bleu im Restaurant kostete CHF 25.50. Kam ich als Motorfahrer unter der Woche zufällig und unangekündigt in dasselbe Restaurant: Cordon Bleu CHF 19.50! Und das zog sich durch die gesamte Menukarte!

      Seither bringe ich mein Geld lieber nach Österreich oder verbrenne es im Cheminée, als dass ich auch nur einen müden Franken in den Kanton trage, der solche Charakteren beherbergt!

  22. Der Bündner Filz traktiert auch die Bündner selber, nicht nur die Unterländer. Sobald es ums eigene Portemonaie geht oder das politische Ämtli, spielt es keine Rolle wer über den Tisch gezogen wird. Behaupte aber ist in anderen Kantonen nicht viel besser und die Schlumpf, nicht grad der Stolz aller, hat dank der Berner Rückenwind erhalten. Im Bünderland selber waren die meisten froh das sie die Bündner Regierung verlassen hat.

  23. Wenn es bei uns so schrecklich ist liebe Zürcher, warum kommt ihr denn alle? Seid ihr Masochisten? Vermutlich nicht, zumindest nicht die Mehrheit und die sind auch immer herzlich willkommen. Für viele Kommentarschreiber scheint es wirklich die Hölle zu sein! Mein Gratistip, bleibt doch lieber weg! Dann hat der Rest mehr Platz und Spass! Den Tipp gebe ich sogar kostenlos, weil wir nett sind!

    • Sehr geehrter Gian, Gion, Gieri whatever, Sie bringen die Haltung der meisten hier oben auf den Punkt. „Wem es nicht passt bei ünsch, soll doch Zuhause bleiben!“
      Das ist das Gegenteil der Haltung welche ich in vielen sehr erfolgreichen Ferienressorts erlebe. Leider finden es hier viele aber chic, wenn sie bärbeissig, einfach und bäuerisch argumentieren. Einmal mag das lustig sein, wenn es zur Kernkompetenz wird, dann machen wir uns zum Dorftrottel der Schweiz.

  24. P. Raaflaub, damals Finma-Chef, empfahl den CH-Banken, sich bei den USA einfach mal als schuldig zu bekennen. Das sei besser als auf Unschuld zu plädieren und dann finden die Amerikaner doch einen Bürger, der einige Dollars nicht versteuert habe, was dann eine Katastrophe sei. Eine unglaubliche Empfehlung, die sehr wahrscheinlich im vollen Wissen und mit Billigung der damaligen EFD-Vorsteherin Widmer Schlumpf erfolgte. Denn das EFD, die Finma und die SNB hatten ein Memorandum of Understanding vereinbart, das die 3 zu gegenseitigem Info-Austausch und zu Konsultationen verpflichtete. Wie man sich erinnert, gipfelte ja dann die Zürcher Devotheit gegenüber den Gmögigen und Mutigen von Graubünden in der Auszeichnung von Frau Widmer Schlumpf als „Schweizerin des Jahres“.

  25. Wenn das Tiefbauamt in Chur die Warnungen des Whistleblowers nicht ernst genommen hat oder nicht reagiert hat und man ihn stattdessen in die Psychatrie sperren wollte, dann hat das ganze ja nur einen einzigen Grund: nämlich dass man theoretisch unterstellen könnte, dass sich die Verantwortlichen im Tiefbauamt chur von der bauMafia haben mit Cash Schmieren lassen. Eigentlich auch strafdelikte, die Annahme von Schmiergeld.

  26. Bei Artikeln wie diesem wird deutlich, dass es auch für Lukas Hässig schwierig ist, jeden Tag einen gehaltvollen und recherchierten Artikel zu präsentieren.
    Manchmal muss dann halt ein polemisches Verschwörungsgeschwurbel reichen.

    • Wieso? Heute gab es aus meiner Sicht zwei hervorragende Artikel!
      Aktuell. Bissig. Recherchiert. Mit Fachkenntnis geschrieben.
      Traurig ist, dass man Vergleichbare Qualität an Recherche und Fachlenntnis in der Bezahlpresse nicht erhält!

  27. in gr kann man nur in sac hütten schlafen. überall sonst wird man abgerissen.

    wie sieht das eig im Wallis und im be Oberland aus?

  28. je länger ich den inside paradeplatz lese, desto mehr spass macht er mir. kann man den irgendwo abonnieren?

  29. Darum fahre ich seit Jahren zum Skifahren nach Österreich. Ein Ort, wo man als Tourist nicht als Weihnachtsgans betrachtet wird und auch freundlich behandelt wird. In Graubünden habe ich nur das Gegenteil erlebt.

    • Lieber Oliver Brunner

      Hätte da noch ne spannende Alternative für Sie. Kommen Sie ins wunderschöne Berner Oberland und geniessen Sie Ihren Skiurlaub in der schönsten Skiregion der Schweiz.

  30. Ihr Züzis seid schon alles Siebesiecha, echt! Da startet einer ein Graubünden-Bashing und all die Trottülen, die sich über den Tisch ziehen liessen, schlagen gleich mit ein! Unsere Bündner-Baumafia ist ein pain in the ass, keine Frage. Aber mal im Ernst: wenn mir ein Zürcher Baufuzzi sagt, dass im Wirtschaftskanton Nummer 1 genau die gleichen Verhältnisse herrschen wie überall in der Schweiz – ja dann meine Lieben, dann habt ihr Euch gleich mehrfach abzocken lassen. Wie blöd seid ihr eigentlich? Die eigene Unfähigkeit auf andere Gemeindschaften spiegeln um nicht blöde dazustehen spricht Bände! Wenn ihr Euch wie die Heilsbringer in den Bündner Ferienorten aufspielt, jeden Einwohner aufgrund seiner Herkunft müde belächelt, ja dann ist es kein Wunder, dass der eine oder andere Bauchnuschti mal deftiger zulangt als nötig. Und noch was: wieso fahren derart viele Zürcher mit GR-Nummernschild an ihren schicken Karossen nach dem Weekend wieder nach Zürich? Ich mach mir keinen Reim draus… Ein bisschen Narzissmus ist gut, aber bitte nicht übertreiben. Wir Bündner lieben Euch Zürcher, uns ist durchaus bewusst was wir an unseren Gästen haben. Aber wenn wir wie die letzten Hinterwäldler belächelt werden von den erhabenen Aristokraten-Fasnächtlern aus Turicum, ja dann ist irgendwann genug Heu duna. Nicht dass ich mafiöse Machenschaften toleriere, definitiv nicht, aber ich wehre mich gegen diese Sippenhaft. Und vor allem geht es mir böse auf den Keks, dass ihr Zürcher Euch als die supercoolen, aufrechten Schweizer darstellt und alle anderen Menschen ausserhalb Eurer Kantonsgrenzen als Vollidioten darstellt. Nehmt Euch mal Zeit und schaut in den Spiegel. Es gäbe viel zu entdecken.

    • „aber ich wehre mich gegen diese Sippenhaft“… „, dass ihr Zürcher Euch als..“
      Aber „ihr Zürcher“ ist keine Suppenhaft, was? Vielleicht mal einen grünen Tee trinken gehen..

    • Das sind wahre Worte, die Zürcher haben nicht begriffen, dass wie Sie lieben aber eben auch Respekt einverlangen . Auf gut Dialekt – d‘Züsis händ ds‘Gfühl dass Miar alles Vollpimpel doba sind, das isch nid so. So wia mäh in da Wald innarüeft, tön‘s denn eba au ussa!

    • @hans gidl:
      neinei, nur d’manna sind d’vollpimpel dert oba, d’fraua sind’s natürli nit.

  31. Die Gemeinde Silvaplana wollte den Zweitwohnungsbesitzern noch eine zusätzliche Steuer aufs Auge drücken, falls sie ihre Zweitwohnung nicht genügend nutzen. Die Auflagen waren absolut lächerlich – etwa, dass die Nutzung der Zweitwohnung durch Blutsverwandte nicht angerechnet würde. Ebenfalls völlig irrelevant war der grosse Leerstand von Wohnungen, die bereits „auf dem Markt“ zur Vermietung waren – mit Ausnahme von ca. 4 Wochen im Jahr.

    Gleichzeitig subventionierte die Gemeinde lokale Hotels – und in einem Fall sogar den Umbau eines Hotels in Wohnungen! So wie es aussieht, werden jene Auflagen allerdings nicht eingehalten werden …

    Was ich allerdings am Skandalösesten finde, ist die Tatsache, dass das Bundesgericht (!) die Zweitwohnungssteuer samt Auflagen „absegnete“!

    Wenigstens merkten dann einige lokale Geschäftsbesitzer und Gastronomen, dass diese Rechnung für ihr Geschäft nicht aufging …

  32. Und es gibt sogar Bündner Amtspersonen welche die Unterländer als Ausländer bezeichnen. Die Gäste von ausserhalb der Schweiz werden dann als „richtige“ Ausländer bezeichnet. Kommentar überflüssig…

  33. Wer als Bündner Büezer täglich inside Paradeplatz liest muss doch auf die Idee kommen die zürcher Bonzen mit ihren Zweit- und Drittwohnungen abzukassieren.
    Das Geld haben die Banker vorher schon einem armen Schwein abgeluchst.
    Die Bünder Bauunternehmen bauen wenigstens was für Ihr Geld. Die Banken schaffen es nicht mal unter 500 Millionen ihre Software zu aktualisieren…

  34. Was regt ihr euch auf? Die viele Kohle welche einige Banker trotz jahrelanger lausigster Performance ihren Kunden abkommissioniert haben ist halt teilweise in Klosters, Flims, Crans Montana, oder Davos (sieht aus wie Olten) und ist denen dort weiter abgezockt worden. Und wenns denen wohl war, dass sie dort nach nur 1,5h Fahrt ins Wochenende gleich dieselbe Gammelclique treffen wie unter der Woche und überhöhte Preise für’s Fondue zahlten, so what. Jedem das Seine. Ich selber trage seit vielen Jahren keinen freiwilligen Rappen in diese Arroganz- und Snobdestinationen. Dafür sehr oft am Flughafen nach … und nach … ihr wisst schon.

    • @Ned: Congrats für den besten, logischsten und konsequentesten post!

      Da meine Frau nicht aus der CH kommt, wollte sie mal den Cauma-See sehen, da ihr davon erzählt wurde. Als sie ihn dann gesehen hat -komplett eingezäunt!!!- ist ihr als Österreicherin schlicht die Spucke weg geblieben. Die Preise für den Eintritt (sic!!!) zum See haben ihr dann den letzten Atem geraubt…

      Seither versteht sie, warum ich NIE in diesen Kanton gehen wollte.

  35. Bravo Lukas Hässig ein Topartikel von Ihnen. Genau so läuft es ab. Frau Widmer-Schlumpf und gerade auch Vincenz spielen dabei eine ganz traurige Rolle. Der Vincenz war für die Abschaffung des Bankkundengeheimnisses und hat genau dieses dann für seine unsauberen Deals genutzt (angeblich bis nach Liechtenstein hinein). Ganz ganz übel dieser Vincenz.

  36. Im Kanton Graubünden sind speziell hohe Preise extra für Unterländer normal. Der Golfclub, die Saisonkarte und so weiter und so fort. Manche Eigenmietwerte sind ein Witz (z.B. Parkplatz in einer Tiefgarage in einem kleinen Dorf: Eigenmietwert von 100 pro Monat). Dafür sind Krankenkassenprämien sehr tief.
    .
    Dann gibt Sondersteuern auf Immobilien an die kein Unterländer beim Kauf denkt. Ich meine nicht die teilweise irrwitzigen Gästetaxen. Sondern: Zum Beispiel in Laax gab es nach November 2011 eine Baubewilligung für einen Erweiterungs- oder Neubau. Der Bündner Unternehmer kann die Wohnung normal an einen Unterländer verkaufen. Wenn dieser aber die Wohnung später einmal weiterverkauft, zahlt er eine Sondersteuer von 500 Franken pro Quadratmeter. Bei einer Wohnung von 100 m2 sind das 50’000 Franken.

  37. Unser ganzes system ist korrupt, verlogen, falsch, geldgierig, in der schweiz, diesen filz sollte man seit jahren schon den kampf ansagen, aber solange die bürger sowie die zeitungen nichts unternehmen, bleibt es so, die machthungrigen politiker, wie die sogenannten manager (die keine sind) haben immer mehr auf der bank, Also bürger wehrt euch mal und macht nicht immer die faust im sack

  38. Die aktuellen Erkenntnisse treffen den Bündner Filz ins Herz.

    Und die Bergler-Regierung gerät zunehmend unter Verdacht. Wer hat diese Verfilzungen zum eigenen „Grischa“-Wohl gedeckt bzw. unterstützt? Und dann jammern auch noch Machthaber vom Schlag eines Verlegers Hanspeter Lebrument, welcher sein Imperium mit schierer Machtpolitik und immer zu seinem Vorteil durchgepaukt und durchgezwängt und durchgedrückt hat. Am Ende seiner Karriere steht Hanspeter LÖ Lebrument jetzt da mit seinem Medien-„MausoLÖum“, dem in argen nöten steckende „Viel-zu-gross-Verlag“ der Bündner. Auch ein Hinweis auf den Mindset dieser machthungrigen Menschen aus dem grössten Schweizer Kanton.

    Die einfache Erklärung, weshalb die Bünder die Zürcher so easy ausspielen konnten: Zürcher mögens immer gern ganz gross „ich han mer’s grösser vorgschtellt“… Deshalb hatten die schlauen Bergler leichtes Spiel mit den freizeithungrigen Insassen der Goldküstenpanzer. Dass Widmer-Schlumpf und Pierin V. aka Pierin der Grosse (aktueller Aufenthaltsort bekannt) den Schweizer Finanzplatz aufgerieben und ausgeliefert haben, wissen alle. Vielleicht hätte Widmer-Schlumpf etwas mehr Verhandlungsstärke mit den aggressiven US-Behörden an den Tag legen müssen, um diesen elenden Niedergang zu verhindern, den bereits der Schriftsteller Niklaus Meienberg zu Lebzeiten angekündigt hatte.

    Vielleicht hätten wir alle diesen anpassungsfähigen Bündner Steinböcken die Hörner etwas polieren müssen…

    • Es ist einfach die Schuld zuzuschieben. Frau Widmer-Schlumpf ist in die Hose gestiegen um das auszübügeln, was die Zürcher Hochfinanz und der Basler Teig eingebrockt haben. Das Resultat war keine Glazleistung, nur was will man ausrichten, wenn man mit denn rücken zur Wand steht. Die korrekte Frage wäre eher, wer das ganze Schlamassel eingebrockt hat. Genau jene, die Heute grosse Sprüche klopfen wegen Frau Schlumpf. Jene die sich an den Schwarzgeldern gesund gestossen haben!

    • @ f.müller
      Mir kommen die Tränen, wenn ich höre wie selbstlos sich EWS für die Schweiz aufgeopfert haben soll – oder war es nicht einfach knallharte, eiskalte und rücksichtslose Machtdemo?

    • Was wollen eigentlich all diese San Galler Brotwüascht im Medienhaus am Stadtrand von Chur? Ob Pesche Lebrument, Hempa Lebrument, Chris Strauch, Daniel Sager uvm., grad authentisch bündnerisch frisch klingt das Gekrächze nicht wirklich. Und beim Radio spielt ein Deutscher namens Tör(kot)t tagein tagaus den Pausenclown. Hochstehenden Journalismus stelle ich mir anders vor. Ein Monopol ohne Markt lässt leider keine Qualität zu. Die Zeche dafür bezahlt der Konsument. Weshalb der Verleger nun derart ausrastet und das Kartell indirekt sogar verteidigt, ist schier sonderbar. Wohl eine Verzweiflungstat. Finanziell sieht’s ja nicht sehr rosig aus für die Südostschweiz Mediengruppe.

  39. Na, na LH, jetzt sind aber mit Ihnen ein wenig die Pferde durchgegangen, oder was?!

    Da gäbe es wohl in allen Landesteilen Korruptionssümpfe und Kartellgeklüngel, welches es trockenzulegen gäbe. So würde ich niemals die Hand für das Wallis oder das Tessin ins Feuer halten. Vom Jura ganz abgesehen. Kochen alle nur mit Wasser bzw. mit Geld aus den Wirtschaftskantonen im Unterland.

    Und das mit dem NFA nennt sich umgangssprachlich auch „Solidaritätspakt“. Gibt es in jedem demokratischen, wirtschaftlich mehr oder weniger erfolgreichen Land auf die eine oder andere Art. Siehe USA oder die EU beispielsweise. Die Verteilung und insbesondere Kontrolle solcher Gelder mag nicht immer sauber vonstatten gehen, dem Sinn spricht dies aber nicht ab.

  40. ich kann die bündner sehr gut verstehen. was da für grossgekotztes publikum aus dem unterland mit dem suv am wochenende in die berge fährt, ist doch teils wirklich unter jeder sau. um dann unter der woche in zürich fürs sesselfurzen einen astronomischen lohn zu kassieren.

    • Genau, jene die das Gefühl haben denn rest der Welt erklären zu müssen wie die Welt funktioniert! Leider muss man am Wochenende die gleichen Typen mit den gleiche flachen Sprüchen ertragen!

    • @Peter:
      Aber wenn sich mit Sesselfurzen soviel Kohle scheffeln lässt, warum seid Ihr Bergvolk dann noch immer so subventionsbedürftig?
      Oder willst Du mir gar sagen, dass Ihr sogar fürs Sesselfurzen zu doof seid?

  41. Trotz dieser omnipräsenten bündnerischen Zockermaschinerie (Baulöwen-Absprachen, NFA, Ferienecke, Immobilien-Strohmänneragenturen, usw., usw.) …

    … bringen sie es im ganzen Graubünden nicht zustande, in den Restaurants und Hotels einen Kaffee zu extrahieren und zu servieren, der seine Bezeichnung nur im Ansatz (geschweige denn im Bodensatz) verdienen würde.

    Es gibt also zu allem oben beschriebenen Übel, noch eines oben drauf: das der geraubten (sybillischen) Kaffeebohne 🙂

    • „Sollte dies Kaffee sein,
      bringen Sie mir bitte Tee.

      Sollte dies Tee sein,
      bringen Sie mir bitte Kaffee.“

      Abraham Lincoln
      * 12. Februar 1809 † 15. April 1865

    • Probiert du mal unseren Kafi. Sehr fein, excellent, im Engadin geröstet. Was will man mehr?

    • Gast: „Ist das eigentlich Kaffee oder Tee, was Sie mir da gebracht haben?“
      Kellner: „Nach was schmeckt es denn?“
      Gast: „Nach Petrol!“
      Kellner: „Dann ist es Kaffe. Der Tee schmeckt bei uns nach Fisch!“

    • Sie ist immun. Weil sie gegen die SVP und Blocher intrigiert hat. Das macht sie bei allen anderen Parteien sowie den gesamten Mainstream-Abschreib-Schuhrnalissten zur Schweizerin des Jahres.

      Hat ja auch schon devisenspekulierenden NB-Präsis nach ertapptem Lügen geholfen, sich derart zu positionieren.

  42. Unglaublich wie verlogen Widmer-Schlumpf wiederholt gehandelt hat, zuerst um in den Bundesrat zu kommen und dann diese Annäherungs- politik zur EU!

    • …..anderseits wäre er aus diesem Langweilergremium früher oder später freiwillig ausgetreten.

      Wo sehen Sie denn den Zusammenhang mit dem Bündner Baukartell? Etwas weit her geholt….

    • @Oliver Brunner

      Sie verurteilen hier eine Person auf einer allgemein zugänglichen Plattform ohne Beweise vorzubringen.

      Wenn Sie an Ihrer Aussage festhalten, müssen Sie dies hier offenlegen. Sonst können Sie der üblen Nachrede bezichtigt werden.

      Ich hoffe es ist Ihnen klar, dass IP kein rechtsfreier Raum ist.

    • @A.N.: Jaja, der Vincenz hat es ja bei Lukas Hässig auch versucht mit der „üblen Nachrede“ (einem Paragrafen, den man schon längst aus dem StGB streichen sollte!). Hat sich ja super bewährt für den Pierin…

      Herr Hässig, die „Bündner-Truppe“ wehrt sich verdächtig. Legen Sie doch mal die „komischen“ Verbindungen zwischen den Familien Vincenz und Widmer-Schlumpf offen. Da gibt es noch viel Arbeit für Sie!

    • Ich glaube, lieber „A.N.“, das wird die fragliche Person schön bleiben lassen. Lukas Hässig juristisch angreifen ist wohl das dümmste, was man machen kann. Auf Zensurversuche hat er ja bisher eher ungehalten reagiert (umgekehrt schaltet er ja auch üble Beschimpfungen gegen sich selber frei…). Alles was man kriegt ist MEHR Beschuss und angriffigere Artikel.
      Abgesehen davon sehe ich jetzt in denn Artikel nichts ehrrühriges. Die Lüge gehört ja untrennbar zur Politik, das schreibt sogar ein Ex-Bundesrat.

    • @ Aktion sauberer Finanzplatz und
      @ Roter Porsche

      Genau. Im Gegensatz zu Ihnen argumentiert Herr Hässig mit Fakten.
      Und ja: da müsste die „Bündner Truppe“ von Martullo bis Walter Schlegel einmal im Halogen-Verfahren durchleuchtet werden.
      Das wäre dann ausgewogener Journalismus und da gibt noch viel Arbeit.

    • @Biner
      Rote Anneliese und Kurt Marty (Tal des Schweigens) können weiterhelfen.

  43. Gratulation, Herr Hässig. Lebrument und seinen Statthalter-Direktor braucht Ihr nicht ernst zu nehmen. Die plündern den Somedia-Medienmarkt schon lange aus. Das ist die Fortsetzung der Geschichte im Unterengadin (und anderswo).
    Da brannte in Arosa das Posthotel. Somedia mit seinen Medien (inklusive Fernsehsender!!) brachte es doch tatsächlich stundenlang nicht fertig, Bilder aus Arosa zu senden… Stattdessen lief eine oberlangweilige Diskussions-Sendungs-Konserve. Würde Lebrument seinen Verleger-Job ernst nehmen, hätte er Remedur geschaffen nach diesem Tag. Eigentlich war der Chef auch mal Journalist. Aber eben…
    Zur Ehrenrettung von Lebrument und Co: Der Staatsender SRG machte es mit seiner 120-Mann-Mannschaft in Chur (für eine Stunde Sendung pro Tag!!!), nicht viel besser….

  44. Geschützte Werkstätte Graubünden:
    —————————————————————————————

    Die Subventionen, Steuer-Privilegien, 4. Landessprache und Sonderzuschüsse für den Bergkanton übersteigen jährlich die Milliarden-Grenze um ein Vielfaches.

    Aus dieser Sonderbehandlung, angereichert durch spruchgewaltige Lobbyisten im Bundeshaus, wachsen unvorstellbare Betrugs-Manöver quer durch alle Bündner Herrschaften!

    Analog zu Neapel und Sizilien sind alle Wirtschafts-Sektoren des Kantons dabei, die Zitrone auszupressen, die Steuerzahler im Unterland zu übertölpeln und mittels vernetzter Mafia-Methoden ihren eigenen Kanton zu schädigen, auf Teufel komm raus.

    Die Sonderzone Graubünden gehört endlich gehörig durchleuchtet und von allen Subventions-Töpfen b.a.W. trocken gelegt! Forget these boys, the sooner the better!

  45. So geht Korruption und Vetternwirtschaft in der so heilen Schweiz. Doch nicht nur die Bündner sind mit allen Wassern gewaschen. Berner und Walliser und auch gut dabei.

    • @Biner: das klingt doch extrem spannend. Nach den Machenschaften im Baumeister-Skandal wundert mich gar nichts mehr. Haben Sie schon mit „Republik“ Kontakt aufgenommen? Heute gibts ja gute Medien (InsideParadeplatz, Republik) die sich von gar niemandem einschüchtern lassen. An denen beissen sich auch die gerissensten Anwälte und PR-Berater sowie die einflussreichsten Politiker die Zähne aus. Man sieht das ja im Fall Raiffeisen – trotz einer Armada an PR Beratern kocht der Fall immer weiter hoch, weil Lukas Hässig gefühlt 3x pro Woche neue Beweise ausgräbt und weitere Personen benennt. Ich nehme an die Raiffeisen-GL köpft jeden Tag bereits um 8:01 eine Doppelmagnum-Champagnerflasche, wenn Lukas Hässig keinen Artikel gebracht hat. Man Vergleiche das mit dem Postauto-Skandal, wo dem Blick die Puste ausgegangen ist (oder die Redaktion zurückgepfiffen wurde).

  46. Guter Artikel, weiter so.
    Ich lebe im Tessin und frage mich schon lange, woher das Geld für die Luxuskarrossen kommt, die sich mit Bündner Nummernschildern und erhobenen Hauptes durch die engen Strässchen zwängen.

    • Bei eine mündliche Prüfung bei der berühmte Universität in Zürich, fragte mich ein weltweit berühmte und sogar Nobelpreis aspirierende Professor, ob ich aus Griechenland sei. Ich war erstaunt, Wortlos und schaute nun ein bisschen kindisch diesen Professor an und dachte “ mein Gott, wenn diesen Professor gar nicht geographisch sich auskennt und nicht einmal weiss dass diese kliini Kaf in Büdnerland liegt ( Abkurzung die ich in die Einschreibe Unterlagen eingegeben hatte als GR zu verstehen war …), dann dachte ich, was soll noch diese berühmte Professor über die weltwirtschaft wissen? Jetzt ist mir klar, schon damals dachte diesen Professor, dass Graubünden in Griechenland liegt… und deswegen hatte von mir kein hohere Meinung…. dabei wusste er nicht, dass er der Unwissende er selber war…. was zum eure Glück kein richtiges Zürcher war….

    • In Tat und Wahrheit verstecken sich hinter den GR-Nummern-bewehrten Goldküstenpanzern von Bündnern über den Tisch gezogene Zürcher mit Feriendomizilen im Tessin und im Vincenz-Stammland.

    • @ Daisy

      Nein, sicher nicht…Ich habe später die Abschluss in Griechenland nachgeholt… Altgriechisch und Kryptographie sind meine Spezialisierungen…
      Wieso wollen Sie mir Deutsch beibringen? Dann machen wir doch gerade ein Swap: sie lehren mich deutsch und ich ihnen savoir – Faire…. das wäre öppis, oder? 😁😂😆

  47. Ein Kommentar, der wahrer nicht sein könnte. Bravo, Lukas Hässig! Endlich spricht jemand aus, was alle nur denken dürfen.

  48. Nun. Als Heimweh-Zürcher seit mehreren Jahren in der Ostschweiz, beobachte ich genau diese Haltung der Bündner gegenüber Unterländern. Solange die Zürcher (Aargauer, Basler…) Geld mitbringen sind sie gut genug.
    Ansonsten soll das „Pack“ wieder dahin zurück, wo es her kommt. Es gibt teilweise gar (teurere) Preislisten in Restaurants für Touristen. Die Bündner sind extrem schlecht auf Unterländer zu sprechen und betonen gerne, dass diese ohne die Landwirtschaft und Wasserkraft aus den Bergen nicht existieren könnten. Viele verstehen bis heute nicht, wie man ohne körperliche Schwerstarbeit Geld verdienen kann. Selbst bei jungen, unter 25 jährigen werden solche Ansichten geteilt. Regelmäßig werden Zürcher als nicht alleine überlebensfähig betitelt, da die ja nicht Mal wüssten woher die Milch kommt. Hoffe, dieser Vorfall öffnet dem ein oder anderen potenziell Geschädigten die Augen.

    • 🤣🤣 Die wissen wohl nicht, dass uns Europa und der Rest der Welt gerne Strom und Nahrung verkaufen wollen! Erst recht billiger als die Bündner!

    • Sie sind vermutlich ein Exponent der mit seinen Nötli wedelt und das Gefühl hat, alles gehöre ihm. Solche Typen sind nicht erwünscht, das ist aber in anderen Tourismusdestinationen auf dieser Welt auch so. Die dicke Hose können Sie zu Hause markieren, als Gast sollen Sie sich auch so aufführen wie es sich gehört. Mit ihrem Gehabe gehen Sie auch anderen Gästen, mitunter Unterländer, auf den Zeiger!

    • @Gieri
      Wenn die Russen und Saudis mit den Nötli wedelt, dann sind die sofort VIP auf dem Bergen. 😉

  49. Tja, es ist sicher nicht schön…. aber auch nicht dramatisch… vor allem heute in diesen Welt, wo wer ehrlich ist und so lebt, füllt sich wie ein Steinbock…. und man vergisst schnell, dass sogar geographisch Zürich ist nur ein Teil unsere Flachland und nicht ungekehrt…
    Und wer klassische Musik kennt, weisst auch: nicht nur ein paar Musiker machen eine gute Orchester aus… klar “ il primo violino“ ist wichtig, aber diesen ist nie in solchen Skandalen verwickelt, zu tief für ihm diesem Niveau… aber vor allem, wer schon viele Skandale erlebt und täglich vor Augen hat, kann schnell auch bei anderen diese sehen…
    Alles im allem: ich bin Stolz aus meiner Indoeuropäische Abstammung!😂😉

  50. Der Tages-Anzeiger hat auf Druck einen seitenlangen Artikel von Ostersamstag über Hanspeter Lebrument nachträglich zurückgezogen. Die Gründe sind höchst fadenscheinig und die mangelnden journalistischen Qualitätsnormen bloss vorgeschoben. Lächerlich.

    http://www.persoenlich.com/medien/tages-anzeiger-loscht-lebrument-portrat

    Nach diesem weinerlichen, unbelehrbaren Kommentar von Chefredaktor Andrea Masüger (von Lebrument‘s Gnaden) über diese mafiosen Machenschaften im Bündnerland wäre es nun erst recht die Pflicht des Tages-Anzeigers diesen klugen Artikel von Philipp Loser über „den Alten vom Berg“ nochmals zu drucken.

    Wer dieses Geschäftsgebaren nicht ohne wenn und aber ablehnt, hat nichts anderes verdient.

    • Ich hoffe, dass Philipp Loser (einer der weniger Journalisten beim Tagi der Schreiben kann!) gefeuert wird. Und zwar in seinem eigenen Interesse! Dann könnte er eine Art „InsideParadeplatz“ ausserhalb des Finanzplatzes aufbauen (zB „InsideBundeshaus“).
      Verdienen würde er wohl ein X-Faches und für den Medienstandort wäre es super! Und bei den korrupten Politikern und Bundesangestellten würde wohl nackte Panik ausbrechen.

  51. ach Herr Hässig, in erster Linie wurde der Bündner Steuerzahler geprellt. Die „Jommeries“ die Sie aufführen sind vermutlich zu kompetent dafür. In der Regel drücken genau diese Leute den Preis überall wo es geht und wollen alles für ein Butterbrot. Natürlich ist das Kartell ein Skandal und ich hoffe, dass hier aufgeräumt wird. Der Bündner Wähler hat es mit den kommenden Wahlen bereits in der Hand. Der Schaden ist gross, alle in einen Topf zu werfen ist unprofessionell, ansonsten müssten eben diese „Jommeries“ aus dem Unterland aufgeführt werden, die verantwortlich sind für die Finanzkrise. Nicht Frau Widmer Schlumpf ist für die Abschaffung des Bankgeheimnis verantwortlich, sondern eben jene Banker die ein System von Schwarzgeld und Vorschubleistung für Steuerhinterziehung aufgebaut haben. Dass ein solches Konstrukt zu Fall gebracht wird, ist logisch. Eben jene Exponenten verbreiten natürlich lieber die Dolchstosslegende von Frau Widmer Schlumpf. Ist natürlich angenehmer!

    • Da haben Sie aber vollkommen recht: Jedesmal, wenn ich als Zweitwohnungsbesitzer im Graubünden Offerten einhole für Handwerker, sind die Offerten aus dem Unterland (mit Anreise!!!) 20 bis 30 % tiefer.
      Ist das gescheite Geschäftspolitik? Wohl kaum. Die Jammeris sitzen oben im wunderschönen Graubünden. Und wenn das Jammern nicht mehr hilft, dann kann man ja noch die Offerten absprechen. Mister, das ist reinste Bananenrepublik. Einverstanden?

    • @F Rausch
      es ist naiv die Tatsache zu ignorieren, dass gerade „ein System von Schwarzgeld und Vorschubleistung für Steuerhinterziehung“ mitverantwortlich ist, für den hohen Lebensstandard in der Schweiz.

      Mit dem Versuch des Weissgeldes tut sich die Schweiz über die lange Sicht keinen Gefallen. Das Bedürfnis nach sauberem Schwarzgeld ist real und milliardenschwer. Wird es nicht am Finanzplatz Schweiz befriedigt, dann fliesst das Vermögen einfach in ein anderes Land.

      Mir persönlich fällt kein anderer schweizer Exportschlager ein, der diesen Verlust kompensieren könnte.

    • @Abraham, die Offerten mögen billiger sein, die Mehrkosten am Schluss um so höher. Wenn Si ja Offerten eingeölt haben, ist es ja gut. Die anderen Jömmerlis werden das ja vermutlich auch gemacht haben, wo liegt dann noch der Schaden, vermutlich nennt man das dann Lohndumping via Subunternehmen. Schlechte Leistung zu miesen Löhnen, der Beschissene ist kein Schweizer sondern dann eben ein billiger Ausländer. Hatten wir doch kürzlich in der Stadt Zürich. Ist das besser?! Klar muss aufgeräumt werden, jene die nun einen auf dicke Hose machen, sollten mal vor Ihrer eigenen Haustüre kehren!

    • @Milli
      Solche Sachen fallen einem auch nicht einfach ein. Wenn man über Fakten (z.B. Schweizer Export) sprechen möchte, sollte man sich informieren. Sonst bleibt es weiterhin nur dummes Geschwätz.

    • @ Abraham: Dann steht es Ihnen ja komplett frei den Anbieter aus dem Unterland zu wählen, dann spielt ja der Markt und allfällige Preisabsprachen kommen gar nicht zum Zug.
      Was Sie in Ihrer Argumentation auch vergessen ist, dass die Kalkulation eines Unternehmens, welches nur 7 Monate im Jahr vor Ort bauen kann eine andere ist als von einem Unternehmen im Unterland, welches tw. das ganze Jahr Aufträge ausführen kann.
      Das Unternehmen in den Bergkantonen kann natürlich alle Mitarbeiter Ende Saison entlassen und Stempeln schicken und im Frühjahr wieder einstellen, was durchaus eine Praxis ist welche vorhanden ist, da dies aber grundsätzlich kein Gesetzesverstoss ist jammert hier niemand, wenn auch die Kosten wieder durch uns alle getragen werden.

    • @Günter:
      Aussenhandel Schweiz 2017 (wichtigste Warengruppen):
      chemisch-pharmazeutische Produkte: 99 Mrd CHF
      Edelmetalle, Edel- und Schmucksteine: 72 Mrd CHF
      Maschinen und Elektronik: 32 Mrd CHF

      Geschätzer jährlicher Wert des gewaschenen Geldes (global): zwischen 800 Billionen Dollar – 2 Trilliarden Dollar

      Die Schweiz war einmal eine Top-Adresse zum Waschen, auch wenn ich jetzt keine genauen Zahlen habe war es sicher ein schöner Anteil der 800 Billionen – 2 Trilliarden Dollar.

    • @Günter
      die geschätzen Zahlen kommen von der Website der Uno

    • Je kleiner der Kanton, desto grösser die Vetternwirtschaft. Das Bündnerland ist zwar flächenmässig gross, bevölkerungsmässig aber ein Dorf geblieben. Lokalpatrioten und Stammtischnomaden hüben wie drüben. Ganz besonders hervorzuheben ist auch als waschechter Bündner die provinzielle Beamtenstadt Chur, die ausser Beamten (Kantonale, Städtische, Kantonalbank und dergleichen) nicht viel zu bieten hat. Ein privatisiertes Niemandsland zwischen Zürich und Bellinzona, wo der Staat allgegenwärtig allmächtig ist. Deshalb macht auch in Graubünden oftmals der Begriff „Churer Filz“ die Runde. Eine Hand wäscht die Andere. Hauptsache man bleibt immer nett und höflich zueinander. Interkantonale Masterminds oder auf gut bündnerisch „Nestbeschmutzer“, wie ein Quadranti, werden daher gerne isoliert und ausgegrenzt. Ja es ist nicht leicht, Bündner zu sein. Bleib einfach naiv, informiere dich nicht allzu tiefgründig, hinterfrage nichts, kritisiere keine Alphatiere, lass die Sau raus an der Churer Schlagerparade, mach was von dir verlangt wird (nicht mehr und nicht weniger) und du wirst die schönste Zeit deines Lebens im Bündnerland erleben können. Ob Polizeifolter, Korruption im Baugewerbe, Insidergeschäfte bei der Raiffeisen, monopolisierte Boulevardzeitung, Capuns Maluns e Subventions, Magladelna „YouDriiimDu“ Martullo-Blocher oder grössenwahnsinniger SelfmadeBetrügionär der ein ganzes Dorf ruiniert, Graubünden ist doch zumindest landschaftlich ganz nett…

    • @Kadermann
      Sobald sie erwischt werden, bis dann bleiben wir bei den Püntner.
      Gruss aus dem Wallis

  52. Etwas ist gewiss: Überall, wo das verbissene Weib Eveline Widmer-Schlumpf tätig war, hinterliess diese nur verbrannte Erde…

    • EWS rettete die UBS vor dem Untergang.
      Sie setzte Kaspar Villiger auf den Stuhl des VR-Präsidenten
      anstelle des Versagers Kurer.
      Den Steuerstreit hatte sich die UBS selber eingebrockt
      mit ihren Machenschaften in den USA.

    • Mit „Versager Kurer“ bin ich einverstanden.

      Kurer war Jurist.
      Wie Forstmoser (Swiss Re, 2008).
      Und Rohner (CS, heute).

      Muss ich noch deutlicher werden?

      Und nun zu Kaspar Villiger. Soooo grandios war der nun auch wieder nicht … weder als BR (mitbeteiligt bei der Nicht-Rettung der Swissair) noch danach …

  53. Das ist eine Gaunerecke! – Ein Unrechtsstaat im Staat.
    Und lässt sich von den Geldgeber-Kantonen fürstlich bezahlen.
    Für die verbauten Vermögen mache ich mir als neutraler Beobachter keine Sorgen – es sind Schuldscheine in Form von Hypotheken.

    • Wer in den 70er Jahren – vielleicht wegen der damaligen Abschreibungsmöglichkeiten – ein Chalet erwarb, hat die Verdreißigfachung (x 30) der amerikanischen Technologiebörse Nasdaq von 1983 bis 2000 verpaßt.

      Sowie deren Verdoppelung von 2003 bis 2007 bzw. Verfünffachung von 2009 bis heute.

      Wegen der Eigentümerversammlungen, Wohngeldabrechnungen, unterjährigen Vermietung mit Schlüsselübergabe und Endreinigung sowie jährliche Aufstellung aller dieser Daten für den Steuerberater war eben keine Zeit dafür.

      Mangels ausreichender Instandhaltungsrücklage steht demnächst eine Kreditaufnahme der Wohnungseigentümergemeinschaft für wichtige Sanierungsarbeiten an.

      Sachwert schlägt Geldwert…

  54. Merkwürdiger Artikel, mit Vermischung von unterschiedlichsten Themen um ein sytematisches Ausnützen von Zürchern durch Bündner zu belegen. Mit dieser Art von Journalismus kann man wohl beliebiges Ausnützen konstruieren. Die bösen St. Galler(Uni HSG, RaiBa) oder die ganze Schweiz schädigenden Zürcher(UBS, CS etc.). Man sollte hier wohl doch sehen, dass dies Einzelpersonen sind und nicht jeweils einen ganzen Kanton beschuldigen(s. Headline).

  55. Der Tourismus, und damit verbunden das Baugewerbe, sind die einzigen Arten, wie die Bündner zu Geld kommen können. Insofern ist deren Verhalten nachvollziehbar, wenn auch gar nicht aufrichtig.

    Bedenklich ist, dass jemand von den Eigenen nötig war, um die Missbräuche aufzudecken. Die Weko sollte vermehrt vorsorglich ermitteln können, denn es gibt fast überall irgend etwas zu finden.

    Es scheint ein Naturgesetz zu sein, dass in fast jeder Branche irgendetwas nicht koscher abläuft. Das Recht des Stärkeren gilt insbesondere auch in der Wirtschaft. Erwischt werden aber nur die Schwächeren und Kleineren. Von den Grossen hängen zu Viele ab.

    Daher: Akzeptieren, dass es das Recht des Stärkeren immer auch gibt. Am besten stärkt man das Moralbewusstsein und den Edelmut in unseren Kindern. Das Gute gewinnt am Schluss immer!

  56. Wie schon unsere Mütter sagten:
    „Wer andern eine Grube gräbt…“
    Oder auch EVA 1986 sang:
    „Das Böse ist immer und überall… Ba, ba, ba, ba Banküberfall.“
    Sagen, singen und nun wird geschrieben:
    Beobachter, Wikileaks, Inside Paradeplatz, etc.
    Wann wird gehandelt?
    EJPD, Finma, Gewerkschaften, gewählte Politiker…

  57. Der Sturz von Christoph Blocher war zum Wohl der Schweiz! Wer die Geschichte Deutschlands kennt, der sieht starke Parallelen zum Aufstieg einer bestimmten Partei. Zum Aufstieg, nicht der Endsphase.

    Wer dies abstreitet, der soll sich die entsprechende Geschichtslektion nochmals einziehen, oder den nächsten Historiker kontaktieren. Immerhin hat man ja seine/ihre Ausbildung bezahlt.

    • Und wieder ein Troll im Sold der PR Agenturen!
      Thema verfehlt: es geht hier um die Korrupten Baumeister und weitere Übeltäter!

    • Herr Müller Historiker auf dem 2. Bildungsweg (Migros-Clubschule)? Hitler und Blocher! Sie sollten erst mal erklären. Graubünden wird dominiert resp. ausgenommen von dem parteiübergreifenden FDP/CVP-Filz.

    • Lieber Hitsch,

      Der Kanton Graubünden ist meines Wissens der einzige Kanton, der eine Zürcherin in den Nationalrat wählen muss, weil eigene fähige Leute fehlen. You dreamer, du!

    • @Hitsch: Schauen Sie Sich den Aufstieg der NSDAP an. Und den der SVP.

      Dann verarbeiten Sie, und andere, die mir nicht zustimmen, dass Ganze rational und abstrahiert.

      Wenn Sie Patriot genug sind, werden Sie froh um die heutige Zeitlinie sein.

    • @Daniel Müller:
      Was raucht einer wie Sie am Morgen?
      Und wenn Ihre Gedanken so logisch und stringent sind, warum ziehen Sie keine Parallelen zwischen der JuSo und beispielsweise der FARC? (die ja auch schon auf Einladung der SP den 1.Mai Redner stellen durfte…)

  58. Bananenrepublik, der Balkan beginnt einige Kilometer nach Bad Ragaz, rhätischer Kongo. Was soll man noch sagen? Tempora mutantur, innert kurzer Zeit von „Stolz, ein Bündner zu sein“ zu „meine Mutter kommt aus dem Unterland“. An Lebrument: Einfach mal die Klappe halten, manchmal ist Schweigen besser als Reden.

  59. Schuls? Vermutlich meint der Autor Scuol, die korrekte Bezeichnung für den Rhätoromanischen Ort. Der Deutsche Name Schuls wurde vor langer, langer Zeit abgeschafft aber das scheint noch nicht bei allen in Turicum angekommen zu sein …

    Nicht nur bezüglich Namen scheint Artikel die Aufarbeitung
    durch einen Ewiggestrigen zu sein. Genauso dumm, reisserisch und ignorant ist nämlich die einseitige Beleuchtung im Artikel:
    Gewinne aus Wasserkraft und anderen Zweigen wurden auch fleissig von Zürchern (und anderen) abgeschöpft und das ist doch völlig ok, oder nicht ?
    Speziell erfreulich sprudelt es auch auch zu den armen Blochers: Wenn ich mich recht entsinne wird die EMS Chemie von den Blochers regiert und die Gewinne fliessen dementsprechend in ihre Taschen, nach Zürich.
    – Die Liste der ausserkantonalen Nutzniesser liesse sich fast beliebig fortführen aber ich finde die Diskussion schlicht zu blöd und viele Investoren haben sich die Gewinne ja auch verdient …

    Es scheint als würden auch andere wichtige Dinge grosszügig vom Verfasser des Artikels übersehen: Vermutlich ist es einfacher mal kurz punktuell zu fokussieren und zu hetzen als sachlich und objektiv zu berichten.
    Lug und Betrug sollte nicht sein, dass steht ausser Zweifel – aber dumme, gierige Leute gibt es überall. Das hat nichts mit Kantonsangehörigkeit sondern mit Einstellung, Charakter und Gelegenheit zu tun.
    Ich finde es armselig wenn man versucht mittels Kantönligeist-Hetze die Auflage zu steigern. Es gibt bessere/nachhaltigere Mittel dafür aber die sind halt aufwendiger und weniger spektakulär.

    • Wurde da ein Oberländer in seinem „wohlerworbenen“ Stolz verletzt?
      „Gewinne aus Wasserkraft“ sind natürlich relativ, wenn die Erträge vorgängig um „nicht diskutable“ Wasserzinsen geschmälert oder sogar ganz weg gefressen wurden!

    • @Kantönligeist schreibt:
      „Schuls? Vermutlich meint der Autor Scuol.“

      Wow, was für ein Klu.schei…. !

    • Lieber Supermario

      Ein Oberländer ist im bü-bü-bü-bündnerischen Sprachgebrauch keineswegs das Gegenteil eines Unterländers.

      Im Gegenteil, Oberländer ist womöglich eine noch grössere Beleidigung als Unterländer.

      Denn ein Oberländer kommt aus der Gegend zwischen Ilanz und Disentis und gilt als geistig leicht unterbelichtet. IQ knapp über der Zimmertemperatur – in einem unbeheizten Raum im Winter, notabene – wenn Sie verstehen, was ich meine.

      Und übrigens ist auch ein gewisser PV, der zur Zeit im Stadtzentrum vin Zürich residiert, ein Oberländer …

    • @ex-Bundesrat Hans-Rudolf Apilscherz
      Hier geht es kommentarmässig (für meine diesbezügliche Zuordnung bitte ich höflich um Entschuldigung) nicht um die nominelle Zuordnung, als vielmehr um die (un)gerechtfertigte Besitzstandswahrung.
      Um nochmals auf den Kommentar zurückzukommen. Ems führt natürlich seine Gewinne irgendwann und netto zu den Eigentümern ab, wie jede andere Unternehmung auch. Im Kommentar wird aber ziemlich schnöd ausgeblendet, dass CB und Familie ca. 2’000 Bündnern (egal ob Ober- oder Unterländer) Arbeit und Lohn anbietet, welche ihrerseits damit auch wieder etwas zum Steuersubstrat beitragen können!

  60. Für mich galt schon immer und jetzt erst recht:

    das Autokennzeichen GR steht prominent für

    – Gauner Republik

    oder noch viel mehr als

    – Gangster Resort.

    Da ist der Postauto-Skandal dagegen direkt ein Spaziergang im Rosengarten …….

    • Wie war das mit Swissair und UBS usw. Nachdenken hilft manchmal bevor man undifferenzierte Aussagen macht. Falls Sie es nicht wissen, das Organ heisst Hirn mit dem Sie dafür befähigt werden sollte. Es befindet sich zwischen Ihren Ohren!

    • Grauenhaft Rückständig / Gemeine Räuber / Gurken Republik / Gnomen Region

  61. Danke LH, das ist wahrlich ein richtiger Sumpf in GR.
    Bitte trockenlegen! Das könnte ihr nächstes grosse Projekt nach der Raiffeisen sein.

    • Und anderen Finanzausgleich-Nettobezüger bitte auch gleich mit einbeziehen.

  62. Dieser geistreiche und tiefschürfende Artikel über die geschäftstüchtigen Bünder und die dummen Unterländer ist Nobelpreis verdächtig.

  63. 10% Plus für jeden, der ab 2017 anhand der 200-Tage-Linie umgedacht und sein Kapital anstatt in schweizer Beton in die europäische Einheitswährung investiert hat:

    https://www.homegate.ch/kaufen/immobilien/ort-flims-dorf/trefferliste?o=resultingSearchablePrice-desc&ep=1

    https://www.homegate.ch/kaufen/immobilien/ort-klosters/trefferliste?o=resultingSearchablePrice-asc&ep=1

    https://www.homegate.ch/kaufen/immobilien/ort-davos-platz/trefferliste?o=resultingSearchablePrice-desc&ep=1

    Davon lassen sich – ausgehend vom Preis der jeweils günstigsten Ferienwohnung – viele Hotelübernachtungen finanzieren!

    Von den Zinsen eines Kapitals ab ca. sFr. 1,5 Mio. – was für schweizer Immoverhältnisse nicht gerade viel ist – läßt sich inzwischen ein ganzjähriger (!) Hotelaufenthalt in einem schweizer Haus der gehobenen Klasse finanzieren, ohne dieses Kapital angreifen zu müssen, so daß es einem in einem zukünftigen Moment der Krise verlustfrei zur Investitrion in dann unterbewertete Unternehmensbeteiligungen zur Verfügung steht.

    Nur mal zum Nachdenken…

    • Nachdenken wäre wirklich angebracht:
      „Von den Zinsen eines Kapitals ab ca. sFr. 1,5 Mio. läßt sich inzwischen ein ganzjähriger (!) Hotelaufenthalt in einem schweizer Haus der gehobenen Klasse finanzieren.“
      Von welchen Zinsen (ich gehe in der Schweiz immer noch von CHF-Sätzen aus) sprichst Du denn???
      Sorry, aber Deine Argumentation kommt mit Sicherheit aus irgendeinem Traumland und keineswegs von einem FX Profi.

    • Lieber FX

      Endlich ein Anlagespezialist, der weiss, wie man 1,5 Mio sicher (!) anlegt und so viel Zins (!) bekommt, dass man davon in einem gehobenen Hotel in der Schweiz bezahlen kann.

      Wer so rechnet, muss Unterländer abzocken.

    • Ich spreche von US-Treasuries:

      https://www.bloomberg.com/markets/rates-bonds

      Der schweizer Franken (mit – 0,75% Negativzinsen) müßte momentan gegenüber dem US-Dollar jedes Jahr um mindestens 4% aufwerten, um das Austauschverhältnis zu wahren.

      Daß dies nicht geschehen wird, leuchtet wohl jedem ein.

      Die Schweizer dürfen sich bei der EU und der EZB bedanken!

    • @FX
      „Daß dies nicht geschehen wird, leuchtet wohl jedem ein.“
      Erstens hast Du die effektive Geldentwertung (Inflation) nicht mitberücksichtigt und zweitens zeigt die langfristige Wechselkursentwicklung genau an, wie sich der Aussenwert des Dollars entwickelt.
      NB Carry-Trades haben sich für den Investor längerfristig noch nie rentiert; Ungaren und Konsorten können da ein ziemlich langes Lied davon singen!
      Vielleicht geht Dir jetzt doch ein ganz kleines Licht auf?

    • @ Supermario:

      https://www.boerse.de/historische-kurse/USD-CHF/XC0009652816_monat,08

      Die grünen Zahlen (zzgl. ggf. sicherer Zinsen) verdeutlichen den Währungsgewinn einer Investition in US-Dollar gegenüber dem schweizer Franken.

      Offizielle Inflationraten interessieren nur Zentralbankpräsidenten bei ihren wiederkehrenden Märchenstunden.

      Vergleiche zudem die Wertentwicklung S&P 500 zu SMI, die den längerfristigen Währungsverlust weit überkompensiert:

      https://www.boerse.de/historische-kurse/SundP-500/US78378X1072

      https://www.boerse.de/historische-kurse/SMI/CH0009980894

      Natürlich gab es die schrecklichen 70er und 80er Jahre mit einem großen Wertverlust des US-Dollar zum schweizer Franken wegen Aufhebung der Goldbindung und Vietnamkrieg, selbst unter Einrechnung der damaligen hohen Zinsen auf US-Treasuries:

      https://fred.stlouisfed.org/data/GS30.txt

      Nur ist das schon lange her und mit sicheren Zinsen wird man in der Schweiz auch in den kommenden Jahre kaum rechnen können.

      Für den normalen Schweizer ist das eine völlig neue Vorstellungswelt, aber der Fehler liegt am umgebenden Europa mit der verhängnisvollen Einheitswährung Euro.

      Letztlich ist ein Leitins von 0% das Eingeständnis, am Ende – im wahrsten Sinne des Wortes – angelangt zu sein.

      Es lohnt sich mittelfristig nicht, in solchen Währungsräumen dauerhaft zu investieren bzw. ständig in der Währung investiert zu sein.

    • @ Supermario:

      Wenn die „offizielle Inflationsrate“ bei Devisengeschäften Relevanz hätte, dürfte man im Grunde nie in sog Weich- und Schwachwährungen investieren.

      Dies hat jedoch seinen ganz eigenen Reiz wie beispielsweise 2015 im russischen Rubel nach der Rubelkrise oder 2016 im brasilianischen Real nach der Rohstoffbaisse, als beide Währungen, nachdem sie überverkauft waren um gut 20% aufwerteten, so daß man innerhalb weniger Monate einen hohen Währungsgewinn zzgl. den hohen Zinsen von über 10% in diesen Währungen vereinnahmen konnte:

      https://www.boerse.de/historische-kurse/Euro-Rubel/EU0001458346

      https://www.boerse.de/historische-kurse/Euro-Real/EU0006169823

      Auch hier ist es empfehlenswert, mit der 200-Tage-Linie zu arbeiten:

      http://aktien-mit-strategie.de/200-tage-linien-strategie/

    • @FX
      Ich habe nie behauptet, dass Inflationswerte direkt Einfluss auf die kurzfristige Kursentwicklung haben. Diesbezügliche Opportunitäten gibt es natürlich und sind für „clevere“ Akteure durchaus interessant. Langfristig allerdings behaupte ich mal, ist und bleibt die ganze Sache mehr oder weniger ein Nullsummenspiel (diesbezügliche Beispiele, wie eben Ungarn etc. gibt es ebenfalls zuhauf).

  64. Zuerst lasst ihr euch von den Deutschen, dann den Amerikaner und jetzt sogar von den Bündnern übers Ohr hauen. Schöne Wirtschafts-Elite seid ihr 😉

    Geht weiter Sechsi-Lüte spielen, verkleidet auf dem hohen Ross rumstolzieren könnt ihr gut 🙂

  65. in italien werden solche maffiosi von spezial einheiten abgeholt und deren vermögen verstaatlicht.
    bei uns versuchen sie sich raus zu reden und zögern mal alles raus, nach helvetischem manier.
    was für ein skandal!

  66. Endlich wird mal Klartext gesprochen! Die Republik hat ja gut angefangen, der Rest der Medien ist aber nicht wirklich aufgesprungen.
    Im Bündnerland, in Bern und im Wallis versickern seit Jahren Unsummen in dubiosen Kanälen.
    Es ist einfach zuviel Geld im System vorhanden: Sofort den Finanzausgleich massiv reduzieren, dann enden solche Auswüchse sehr rasch!
    Und wer heute noch ein Ferienhäuschen in einem solchen Kanton kauft sollte sich vorher von der KESB abklären lassen.

  67. Autsch, Herr ahässig hat ein neues Ziel gefunden, fängt nun das Bündner-Bashing an. Der eine oder andere Sachverhalt mag richtig sein, alle in einen Topf zu werfen ist dann doch ein wenig einfach. Das geht doch besser, Herr Hässig, differenzierter Journalismus sieht anders aus!