Mein Rat an Banker: Seid transparent, bescheiden – und dient Euren Kunden

Vieles von dem, was man tut, beruht auf Dingen, über die man nie nachgedacht hat. Das ist auch gut so. Wer wollte schon nachdenken müssen, wenn vor einem eine Ampel auf rot springt. Bremsen ist angesagt und nicht nachdenken!

Ab und zu lohnt es sich aber über die Dinge nachzudenken, die man tut. Nicht nur im Privatleben, sondern auch im Beruf. Besser man tut das, solange es gut geht und nicht erst in der Krise.

Die Finanzwelt kann nicht mehr sagen, dass es ihr gut geht. Die Finanzkrise hat schwerwiegende Auswirkungen gehabt. Die zunehmende Steuertransparenz und die wachsende Regulierung haben in der Schweiz aus der einstigen Wachstumsbranche einen stagnierenden, in einigen Bereichen sogar schrumpfenden Sektor gemacht. Und das, obwohl die Zinsen im Kreditgeschäft gefallen und die Vermögenswerte im Anlagegeschäft gestiegen sind.

Die entstandenen Probleme auf die sich verschlechternden Rahmenbedingungen zu schieben, wäre aber zu einfach. Ein grosser Teil des Ungemachs liegt auch daran, dass wir all zu lang die Dinge, die wir gemacht haben, eben nicht hinterfragt haben, weil es wohl uns zu gut ging.

Ganz bewusst schreibe ich „wir“. Immerhin habe ich eine Banklehre gemacht, nach dem Studium vierzehn Jahre lang in einer Grossbank gearbeitet und erbringe nun seit neun Jahren Dienstleistungen im Umfeld der Vermögensverwaltung. Von der Verantwortung Teil dieses Finanzsystems zu sein kann und will ich mich nicht ausnehmen.

Auch für mich gilt es die Dinge zu hinterfragen, die ich tue. Fehler zu korrigieren, Erfolgreiches noch erfolgreicher zu machen. Ein Perspektivwechsel kann dabei helfen, die eigenen Fehler der Vergangenheit besser einzuschätzen. Ich war einmal Banker und bin jetzt Berater. Ich bin Ökonom und seit neun Jahren auch Unternehmer.

Was ich gelernt habe? Drei Dinge: (1) Wir wissen wenig über die Zukunft. (2) Das Wenige ist dafür aber umso mächtiger. (3) Wir geben uns viel Mühe das Wenige, was wir wissen, nicht wahrhaben zu wollen.

Beispiel gefällig? Wechselkursprognosen auf das Jahresende sind nicht sinnvoll, weil die Prognosefehler zu gross sind. Dafür kennen wir die Kaufkraftparitäten. Während viele Kollegen sich am 15. Januar 2015 nach Aufhebung der Wechselkursuntergrenze mit wirren Prognosen von einem dauerhaft überbewerteten Franken aufgehalten haben, war der einzig richtige Rat an die Kundschaft: Wenn der Franken zum Euro bei der Parität so eindeutig überbewertet ist, dann gilt es ungesicherte Auslandsanlagen zu tätigen.

Historisch betrachtet gleichen sich so starke Überbewertungen in der mittleren Frist wieder aus. Keine Prognose, aber sehr hilfreich. Nur wahrhaben wollte das keiner.

Wer mehr Beispiele für Dinge sucht, die wir wissen, findet die in meinem gerade erschienenen Buch. Meine Schlussfolgerung: Wir Ökonomen müssen aufhören zu behaupten, wir können Dinge, die wir gar nicht können. Es braucht eine bescheidenere Ökonomie. Sonst geht das wertvolle Wissen, das unseren Kunden helfen kann bessere Entscheidungen zu fällen auch weiterhin in einer Kakophonie von sinnlosen Prognosen unter.

Nicht nur in der Wirtschaftsanalyse gilt dieser Befund. Auch und gerade in der Vermögensverwaltung und das ist besonders ärgerlich. Wer sich die Wertentwicklung der von uns empfohlenen Portfolios unserer Kunden anschaut, dem muss sich bei unvoreingenommenem Blick der Magen umdrehen.

Beispiel gefällig? In einer Analyse von ZWEI Wealth Experts vom vergangenen Jahr stellen wir fest, dass von der versprochenen Benchmarkrendite im Schnitt der letzten 8 Jahre gerade einmal ein Drittel beim Kunden ankam. Der Rest verschwand aufgrund von Gebühren und schlechten Implementationsentscheiden.

Es kommt aber noch schlimmer. Auch die Benchmarkstrategien selbst machen keine gute Falle. Wer in den letzten dreissig Jahren schlicht und einfach in die wichtigsten Anlagekategorien jeweils gleichviel investiert hätte, hätte die mit viel Aufwand und wissenschaftlicher Verbrämung optimierten Portfolios der Industrie nach Rendite und Risiko locker geschlagen.

Wenn Sie jetzt noch hinzunehmen, dass sich die Angebote an Dienstleistungen in der Vermögensverwaltung sehr ähneln, muss man nachdenklich werden. Mir scheint es kein Wunder, dass so viele Kunden an der Leistung der Vermögensverwalter zweifeln. Sie ist objektiv betrachtet im Schnitt wirklich nicht gut gewesen.

Das ist bitter für all diejenigen Vermögensverwalter, die sehr wohl einen guten Job machen. Diese gibt es, wie unsere Analysen belegen. Sie sind leider kaum von aussen zu erkennen. Zum einen, weil es mit Ausnahme der Strategiefonds keinerlei Transparenz gibt in der privaten Vermögensverwaltung und zum anderen, weil sich die Leistungsversprechen praktisch nicht mehr von einander unterscheiden.

Was es braucht, damit der Finanzplatz Schweiz wieder voran kommt? Transparenz, Bescheidenheit, Dienstleistungsmentalität und eine Differenzierung mit sinnvollen Konzepten. Aktuell ist davon bisher wenig zu sehen. Selbst die Fintech-Welle ist mehr ein Fashion-Statement als eine wirkliche Innovation der grundlegenden Konzepte. Den meisten Beratungstools und Robo-Advisern liegt die gleiche schwache Optimierungsleistung zugrunde, die uns in den letzten dreissig Jahren in diese missliche Lage gebracht hat.

Alter Wein in neuen Schläuchen kann uns aber nicht wieder an die Spitze der globalen Vermögensverwaltungslandschaft bringen. Dafür braucht es nicht einfach neue Technologien, sondern ein neues, bescheideneres Denken.

Das neue Buch von Klaus Wellershoff, erschienen im NZZ Libro-Verlag: Plädoyer für eine bescheidenere Ökonomie

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25 Kommentare zu “Mein Rat an Banker: Seid transparent, bescheiden – und dient Euren Kunden

  1. Lieber@AHV,

    Herzlichen Dank für Ihre ermutigenden Zeilen – ich habe mich sehr darüber gefreut! :-).

    Wie Sie zutreffend in einem anderen Artikel geschrieben haben, verfügt die Schweiz nicht über einen Verfassungsgericht. Ich bin gerade dabei zu untersuchen, ob die Einführung der 2. Säule und somit, die Verhinderung der „AHV-Volkspension“ damals, heute und in Zukunft, massgeblich dafür verantwortlich sein wird für die exponentielle Steigerung von Altersarmut in der Schweiz.

    Aktuell sind vor allem Frauen davon betroffen, Ergänzungsleistungen beantragen zu müssen, obwohl sie werktätig waren und auch AHV bezahlt haben. Das ist der eigentliche Skandal. Mit der Einführung des Pensionskassenobligatoriums wurde behauptet, das Existenzminimum sei ohnehin von der AHV abgesichert. Da wurde (und wird) also ein sogenannter Koordinationsabzug von heute 24‘675 Franken im Jahr zum sogenannten Freibetrag erklärt. Der müsse nicht zwingend von den Pensionskassen versichert werden. Das jedoch wirkte sich für all jene – vorwiegend für Frauen, die als Zuverdienerinnen oft Hausarbeit oder familiäre Pflegeleistungen erbrachten – verheerend aus. Ihre gesamte Altersvorsorge schrumpfte empfindlich, im Falle von jenen, die älter sind als vor den Korrekturen von 1988 und 1997 sogar dramatisch. Heute noch mehr wie damals, da Prekariat und Teilzeitarbeit sehr verbreitet ist.

    Und noch etwas @AHV. Unter eine betäubende Stille wird gerade die EL drastisch verschlechtert. Unter dem Strich werden nach der Teilrevision der EL Nettoeinsparungen von jährlich mindestens 900 Millionen rauskommen. Die Senkung der EL-Mindesthöhe von bis zu 40% wird zunächst dazu führen, dass die betroffenen Versicherten umso früher auf mehr Mittel angewiesen sein werden. Darüber hinaus dürfte diese Massnahme jedoch auch den kantonalen Wettlauf bei den Kürzungen der Prämienverbilligungen neu anheizen. Darunter leiden werden mit den stetig steigenden Prämien neben den EL-EmpfängerInnen sämtliche Haushalte in bescheidenen Verhältnissen.

    Doch damit leider nicht genug: Die Mieten sind seit 2001 (dem Jahr der letzten EL-Anpassung) um 24% gestiegen, die Mietzinsmaxima sollen nun durchschnittlich um nicht einmal 5% anwachsen. Dies allerdings mit einer Hintertür für die Kantone, die neuen Beträge pauschal um 10% zu kürzen. In ihrer Kombination führen diese beiden Massnahmen zu einem durchschnittlichen Rückgang der Mietzinsmaxima um bis zu 6%! Was dabei nicht vergessen werden darf: höhere Mietzinsmaxima brächten insbesondere für die Kantone spürbare Entlastungen, weil damit teure Heimeintritte verhindert werden können. Dies trifft umso mehr auf die Form des betreuten Wohnens zu, welcher vor allem der Nationalrat eine zunächst vorgesehene Unterstützung von 90 Millionen ebenfalls verweigert hat.

    Willkommen in der AGENDA 2020 SCHWEIZ!

    Solange es meine Augen erlauben, werde ich weitermachen und die Menschen ermutigen autark diesen Angriff auf unseren sozialen Frieden und Arbeitsvermögen für das zu erkennen was er ist: Angriff auf unsere Demokratie und Volksvermögen! Ein Unterschied zu Deutschland gibt es. In der Schweiz sind wir das Volk der Chef!

    Immer wie mehr tiefere soziale Verlustängste der Mittelschicht könnten der Auslöser sein, um ein Aufwachen und Handeln auszulösen. Industrie 4.0 ist ein Menscheitstraum und vermutlich die letzte Chance für unseren Planeten sich die Wunden zu lecken. Es muss und kann begleitet werden. Strukturen die 250 Jahre alt sind können nicht als sakrosankt für die nächsten 200 Jahren hingenommen werden. Wir konnten in der Schweiz über ein BGE abstimmen. Wir werden demnächst über Vollgeld und Mikrosteuer abstimmen dürfen. Nutzen wir diese Freiheit und möge sich die Angst vor gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Weiterentwicklung auflösen.

    Ich wünschen Ihnen einen schönen Tag

    • Ja, dass mit dem Koordinationsabzug ist tatsächlich ein Witz, aber leider nur einer von Vielen in der beruflichen Vorsorge. Bauern haben, entgegen den Vorgaben der SVP, Berset’s letzte Revision angenommen, weil es in der AHV 70 CHF/Monat mehr gegeben hätte. Sie müssen in der Rente von der AHV Leben können. Und das kann niemand. Der durchschnittliche Taxifahrer, 1 Mann Betrieb, hat auch keine 2. Säule. Plus in der Rente dann das AHV Minimum. Davon kann man noch weniger Leben. Weil er schon im aktiven Berufsleben nur immer um das Minimum und Sozialhilfe herumkrebst. Die Teilzeit Putzfrau, ob auf Std. Basis oder nicht, kommt nie über den Koordinationsabzug hinaus. Uns selbst wenn sie auf 30/35’000 CHF kommt. Das nützt ihr auch nichts. Und das sind nur drei Beispiele. Was ich meine ist: Eine Sozialvorsorge wo viel zu viele Menschen gar nicht versichert sind (wegen des Koordinationsabzugs) oder viel zu viele Menschen gar keinen Zugang zur Versicherung bietet ist keine Sozialvorsorge.

      Wie soll eine Putzfrau, Bergbauer oder Taxifahrer auch nur 5’000 CHF in seine Säule 3a/Jahr einbezahlen können? Geschweige denn 33’840 CHF? Ein Witz. Also haben genau die die am allermeisten auf die 2. Säule angewiesen und für die sie vor allem gedacht war/ist keine 2. Säule. Also muss der Staat, wir, ihnen (zurecht) helfen mit der EL. Total absurd. Und nun schreiben Sie das die EL, ich denke immer durch die gleichen Personen/Kreise, drastisch gekürzt werden soll. Also wird das Ganze doppelt total absurd. Oder es hat System.

      Und unsere Politiker schaffen es, erschlagen von Lobbyismus, nicht einmal den Koordinationsabzug abzuschaffen. Dann war ihr Auftrag aus der 2. Säule eine Sozialvorsorge zu machen sowieso schon von Anfang an ein Ding der Unmöglichkeit. Wir wurden ja ganz schön angelogen.

      Ich freue mich das Sie weitermachen!

  2. Super-Ökonomen Klaus Wellershoff. „Wo er berät, geht’s runter.“, promotet sein neues Buch. Fordert Bescheidenheit – von andern. Für einen Vortrag, der grosse Langweile auslöste, kassierte er kürzlich Fr. 10’000.–. Professor HSG, eine Funktion bei der Raiffeisen Schweiz drängt sich auf.

  3. Bescheidenheit ist wohl ganz gut, aber es ist nicht unbedingt eine konkrete Geschäftspraxis.
    1. Der Schweizer Finanzplatz verdankt seinen Erfolg nicht erster Linie dem Bankgeheimnis, sondern seiner stabilen Währung. Man vergisst sehr schnell, dass der SFr. die am meisten aufgewertete Währung gegenüber dem $ seit 1949 ist, stärker noch als der Yen, damals 360 Yen zum $, heute 109. Mit Ausnahme von der DM hatten alle anderen Länder in Europa Inflationswährungen. Der Tessin ist ein gutes Beispiel dazu, die Italiener hatten ihre Liquidität dort gehortet in SFr..
    2. Der € hat sich bewährt und Europa braucht den SFr. nicht mehr wie früher, deshalb wird die Steuerflucht nicht mehr akzeptiert. Es hat seine stabile Reservewährung und sie wird sich zum $ verhalten ähnlich wie die DM.
    3. Die Schweiz ist leider der EU nicht beigetreten und hat es verpasst, ihre eigenen Black Rock und Vanguard Fonds zu gründen. Sie wäre als Land in der EU ideal dafür gewesen, so etwas aufzubauen. Heute verlangt sogar ihre Kundschaft aus den Ländern mit chronischer Instabilität (nicht die EU!) Black Rock und nicht ihre eigenen teuren und ineffektiven Fonds.
    4. Warum hat die Bankenkommission damals den Vertrag zwischen der Bankvereinigung und der US-Steuerverwaltung nicht zwingend erklärt mit Androhung schwerster Strafen? Auch die Herren Merz und Blocher haben als Bundesräte nicht in dieser Richtung gewirkt.
    Wir Schweizer meinen immer, wir müssen unsere Schlaumeier und Kurvenfahrer speziell schützen.
    5. Wie dieser St. Galler Privatbankier, der Steuerbetrug bei unseren demokratischen Nachbarn als Menschenrecht erklärt und heute das Loblied der Kryptowährungen singt, wobei ein so ein gestandener Investor wie Warren Buffet sie als Gift bezeichnet. Eine Anlageberatung mit solchen Objekten gilt als der letzte Schrei, kombiniert mit der Aufforderung zur Verbrennung der Hexe EWS, die ja bekanntlich angeblich allein den Schweizer Finanzplatz ruiniert hat.
    6. Natürlich glauben wir auch, die EU und vor allem der € wird nächste Woche zusammenbrechen. Natürlich gibt es keine Quersubventionierung des CH Finanzplatzes Richtung der USA. Dort ist die Cost/Income Ratio angeblich immer höher als in der Schweiz. Als Bestätigung von dieser Glaubenslehre dient die Lektüre der Weltwoche und auch der NZZ. Gläubige Banker in diesem Zusammenhang sollen nun bescheiden werden.
    7. Ich würde sagen, sie sollen realistischer werden und sich der Konkurrenz stellen und nicht verlangen, dass der Werkplatz durch die übertriebene Aufwertung des SFr. gegenüber dem € hops geht, denn die Stabilität des Werkplatzes ist auch die Stabilität des Finanzplatzes!

    • Die Schweizer Banken haben in New York immer ein höheres Cost/Income Ratio als in Zürich. Trotzdem beschäftigen diese Schweizer Banken in New York mit Vorliebe Amerikaner, deren Karriere bei J.P. Morgan Chase und Goldman Sachs nicht weiterkommt. Diese sind dann doppelt so teuer wie Absolventen der Universitäten St. Gallen und Zürich, weil sie eben Amerikaner sind, auch wenn sie von drittklassigen Universitäten aus den Südstaaten kommen, wo nicht Darwin gelernt wird, sondern die Lehre der Kreationisten.

    • Lieber Herr Zach,

      Schauen Sie mal nach was Darwin selbst von seiner Theorie hielt bevor er das Zeitliche segnete.

  4. @Peter Keller. Psychologische und subtile Kriegsführung plus stetes Tropfen höhlt den Stein. Genau da ist es. Das hat schon immer funktioniert und wir fallen und fallen immer wieder aufs Neue darauf herein. Wir lernen es nie. Wieso ist das so? Für @Arbeitgeber (AHV-Rentner) ist es u.v.a. der „Dunning-Kruger-Effekt“ – kognitive Verzerrung bei relativ inkompetenten Menschen. Wir müssen uns selber wie auch den Staat radikal neu erfinden. Wenn ich ihn richtig verstehe. Wer hat die Volkspension in den 70er Jahren mit Unwahrheiten gebodigt und dafür in den 80er Jahren mit Unwahrheiten die Pensionskasse eingeführt?

    Es läuft eine gigantische Umverteilung von unten nach oben. Und die ist nicht Gott gegeben. Wie man uns permanent weiss machen will. Die Spielregeln und Joker sind einseitig verteilt. Schiedsrichter sind parteiisch und abhängig. Buchgeld, Giralgeld, seriöse Worte für Luftgeld, bei dem die Banken oder das Finance ohne zu arbeiten (…) riesige und nie versiegende Gewinne machen. Schuften müssen andere dafür. Ein zweites Beispiel ist das sagenumwobene Strohmannkonto von @Visionär. Banker, die es nicht die Bohne interessiert das im Slang ihr einst hochangesehener Berufsstand des Bankers schon längst zum Bangster mutiert ist. Es zählen nur multinationale Unternehmen, Netzwerke, statt Nationen.

    „Im Leben stehen einem anständigen Charakter so und so viele Wege offen, um vorwärts zu kommen. Einem Schurken stehen bei gleicher Intelligenz und Tatkraft auf dem gleichen Platz diese Wege auch alle offen, daneben aber auch noch andere, die ein anständiger Kerl nicht geht. Er hat daher mehr Chancen, vorwärts zu kommen. Infolge dieser negativen charakterlichen Auslese findet eine Anreicherung der höheren Gesellschaftsschichten mit Schurken statt. Das ethische Durchschnittsniveau einer Gesellschaftsschicht wird umso schlechter, je besser und einflussreicher sie gestellt ist. Nur dieser Umstand vermag die Tatsache zu erklären, warum die Welt nicht schon seit mindestens fünftausend Jahren ein Paradies ist. Das muss man wissen, wenn man die Weltgeschichte verstehen will.“ Hermann Oberth wandelt auf den Spuren von Shakespeare.

    Was ist das für eine Welt wo man nur weil man seine freie Meinung und auch noch mit Argumenten vertritt, seinen Job verliert und als Aussätziger behandelt wird, @Meyer Marc. Dr.?

    Aus einer Fehlerkultur soll eine Angstkultur werden. Das Leben «nur zu konsumieren» kann man nur, wenn man es nicht anders kennt. Deshalb muss man die Leute langsam daran gewöhnen, Autorität nicht zu hinterfragen und blind, ohne nachzudenken zu folgen. Das ist das sehr Teutonische, für die das Republikanische komplett fremd und unvorstellbar ist. Amerikaner, Franzosen z. B oder auch Schweizer, als einzig deutschsprachiges Land, wir sind das Republikanische von der Tradition her gewohnt. Was heisst das in der Schlussfolgerung? Kein Brot und Spiele mehr? Geradeaus in den Krieg? Oder Industrie 4.0 braucht keine einfachen Bürger mehr? Gebt ihm heimlich eine Omega Pille damit er ausstirbt? Gerade dieser Blogg steht für Einsichten und Zustände, Meinungsvielfalt und Fragen zu stellen. Oder es zu lernen. Wer schreibt auch ein Buch, ohne scheinbar geläutert zu sein? Ist besser als Monopoly.

    • @AHV,

      ich kann Ihnen versichern vehement gegen die Einführung der 2. Säule gekämpft zu haben, dafür mir sehr viele Probleme und Feinde geschaffen, die bis heute wirken. Schon damals habe ich versucht mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln die Menschen aufzuklären, leider ohne Erfolg. Ist es heute anders? Die 2. Säule ist eine Fehlkonstruktion, legalisierter Betrug und Steuervermeidungs-Vehikel. Pro Jahr fliessen X (Schätzungen belaufen sich auf 20 Milliarden Franken) der zweiten Säule ins Ausland. Überdies ist das angelegte Geld auch in der Schweiz nicht mehr sicher, da zumindest im Inland sichere Anlagen begrenzt sind. Ein Beispiel u.a.: Bei der Swissair Pleite haben Pensionskassen an die 5 Milliarden Franken verloren. Man geht nicht zu weit, wenn man die 2. Säule, als teuer, unsicher und wirtschaftsfeindlich bezeichnet.

      Die Verwaltungskostensätze der 2. Säule belaufen sich ca. bei 18% der Prämien. Genaue Zahlen sind schwer zu ermitteln, und werden natürlich zumindest von den Versicherungsgesellschaften nicht herausgegeben.

      @AHV bestimmt ist das alles nicht im Sinne der Verfassung, oder?

      Sie grüssend

    • @AHV,

      Nachtrag:

      wir müssen weder uns noch den Staat neu erfinden, sondern die Realität so wie sie ist, zu erkennen, wenn Sie so wollen, uns selbst wieder zu erkennen. Oftmals ist das Problem zu erkennen wichtiger als die Lösung zu finden. Ich würde nicht so hart ins Gericht gehen mit den Menschen, da die meisten Menschen sehr hart mit sich selbst ins Gericht gehen. Wir brauchen einen Bewusstseinssprung der die „Angstkultur“ als Illusion entlarvt. Als aktiver Unterstützer der AHV-Plus und BGE Kampagnen konnte ich beobachten, dass die Gegner mit Halbwharheiten, Schweigen und vor allem Angstmache argumentierten. Es ist leider den Befürwortern nicht gelungen diese Kultur der Angst und Bespitzelung als Strategie zu entlarven. Bei Vollgeld kann ich das auch beobachten. Letzten Endes werden uns die klimatischen Veränderungen und die K.I.-Robotisierung zu einem Umdenken zwingen.
      Beste Grüsse

    • @Arbeitgeber (AHV-Rentner), Ich teile Ihre Meinung bezüglich PK. Nun jammern sie, die üblichen, alle wieder. Die Axa überwälzt Risiko, wer sucht der findet, auf die Versicherten. Hat das jemand gemerkt? Mir scheint es, die PK ist heute vor allem die grösste Umverteilungsmaschinerie von unten nach oben in der Schweiz. Ich denke, dass Lobbying ist das aller grösste Problem. «Wes Brot ich ess, des Lied ich sing». Das Thema PK ist unendlich und die Joker nur einseitig verteilt. Gäbe es eine offene, ausgewogene Diskussion in der breiten Öffentlichkeit, ich denke wir hätten die 2. Säule mit dem Stempel «unbrauchbar» schon vor sehr langer Zeit abgeschafft. Das meinte ich u.a. mit dem Staat neu erfinden. Zugegeben, ein jammern auf hohem Niveau. Es sei denn, @Meyer Marc. Dr. bekommt mit seinen Befürchtungen Recht und die SNB wird eines schönen Tages platzen. Ende letzten Jahrhunderts wollten das duo Blocher/Ebner die AHV an die Börse bringen. Wäre das passiert, würden wir wohl heute (schon) Slums in der Schweiz kennen.

      Auch ich bin für Vollgeld. In der Hoffnung das ich richtig liege. Vollgeld ist nichts Neues, eigentlich eine uralte Erfolgsgeschichte. Würde sogar sagen das es bei uns bis 1848 zurück geht. Mit dem verbot privater Münzherstellung in der Bundesverfassung. Der $ war doch auch nur eine Erfolgsgeschichte, solange der $ an das Gold gebunden war. Nachher ging es nur noch abwärts mit dem $ (und der USA – Zufall?). Das ausgerechnet Ueli Maurer, der Bundesrat, von «keine neuen Experimente» spricht finde ich schon bemerkenswert.

      Die Angstkultur läuft sehr subtil ab. Einmal erschlagen sie einem damit, was z. B. in Deutschland mit der Agenda 2010 perfekt funktioniert hat. Den Deutschen ist aus lauter Angsmacherei gar nicht aufgefallen, dass sie schon bevor Gerhard Schröder «das Volk» (…) in die Armut geschickt hat «Exportweltmeister» waren. Einmal kommen sie mit Zuckerbrot (Geld) und Peitsche, habe ich erlebt. Das funktioniert auch. Bis sie dich endgültig nicht mehr brauchen. Dieser Tag kommt im Finance so sicher wie das Amen in der Kirche. Donald Trump würde sagen, wenn du bis dann noch keinen guten Deal gemacht hast, kannst du die letzten Jahre stempeln gehen.

      Für die Industrie 4.0 sehe ich voll schwarz für den Mittelstand. Ich denke da wird ein grosser Teil wegbrechen. Beruflich bin ich grad als sehr kleines Rädchen in so einem Projekt involviert (wohl oder übel). Wenn dass alles was geplant ist eines Tages zum Funktionieren kommt, werden heute noch angesehene Abteilungen überflüssig werden und für 100 verlorene Stellen werden nur 10 neu geschaffen. Wieso soll es in anderen Firmen anders aussehen? Andere in diesem Projekt die richtig am rumreisen und richtig viel am Geld verdienen sind, Projektmanager, sehen es (inoffiziell) eher noch schwärzer. Ich denke das Grundeinkommen wird früher oder später kommen (müssen). Weil es für die arbeitende Bevölkerung keine andere Alternative geben wird. Mit anschliessender Vollpension für die Rentner. Wer, ausser die wenigen Reichen, hat in einem gesättigten Markt sonst noch das Geld um zu konsumieren? Dieses Umdenken heisst den Staat neu erfinden.

      Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Sie schon seit Jahren gegen Missstände, nicht nur in der 2. Säule, ankämpfen. Ihre Argumente werden gelesen. Weil dieser Blogg gelesen und immer mehr gelesen wird. Mich haben Sie schon längst überzeugt. Machen Sie weiter. Die Windmühlen werden stetig weniger.

  5. „Wer wollte schon nachdenken müssen, wenn vor einem eine Ampel auf rot springt. Bremsen ist angesagt und nicht nachdenken!“

    Auch so was darf man durchaus mal in Frage stellen.

    Für mich ist das psychologische Kriegsführung gegen uns.
    Man gewöhnt die Leute daran Autorität nicht zu hinterfragen und blind, ohne nachzudenken zu folgen.

    Ist die Strasse frei und übersichtlich ist es aus der Sicht von CO2-Glaubensanhänger doch besser weiterzufahren als für mehr Ausstoss zu sorgen, nicht?

  6. Noch ein Prof. an der HSG und langjähriger UBSler, der gerade noch rechtzeitig abgesprungen ist. Will jetzt plötzlich bescheiden dienen. völlig lachhaft

    • Nur Allgemeinplätze und bla bla. ER hat einen schlechten record. MItten in der Finanzkrise war er extrem bearish. Warren Buffet hatte damals gekauft und die SwissRe gerettet. Das sind Vorbilder, nicht aber Wellershoff.

    • Ich glaube so richtig ein Risiko war der 5 Milliarden Einstieg von Warren Buffet bei Swiss Re damals nicht. Eher ein für ihn und seinen Kumpel Walter Kielholz risikofreies dafür um so gewaltigeres win/win Geschäft. Wäre die Swiss Re hochgegangen, hätten wohl der Staat nach der UBS auch die Swiss Re gerettet und Warren Buffet dank seinen sagenhaften wie wasserdichten Verträgen mit Geld überhäufen müssen. Was er nun auch so wurde. Da Walter Kielholz komischerweise selbst bezüglich CS nicht mal einen Reputationsschaden erlitten hat, gehe ich davon aus es wäre auch bei der Swiss Re so gewesen.

  7. Sehr geehrter Herr Wellershoff

    Sobald es um Wetten geht, ist die Korruption ganz automatisch mit an Board – egal ob im von der Realwirtschaft (oder der Realität) völlig abgekoppelten Finanz-Spekualtionsbereich, im Sport oder wo anders.

    Im Fussball sind Spielmanupulationen und Insiderwissen „courant normale“, genauso wie Kursmanipulationen und Insiderwissen im Finanzgeschäft normal sind. Im Fussball übersteigt das Wettvolumen den eigentlichen Spielumsatz (Tickets für Eintritte, Werbeverträge, Fernsehrechte, etc.) um ein vielfaches, genauso wie die Finanzwetten das vielfache Volumen der Realwirtschaft erzielen.

    Das alles sind keine Zufälle, sondern ist gezielt und bewusst von den jeweiligen Profiteuren so eingerichtet. Ein bescheidener, rechtschaffender Banker wird an diesem System nichts ändern. Es bedarf dringend einer radikalen Veränderung des Systems als solches, bevor uns alles um die Ohren fliegt! Die Vollgeld-Initiative könnte ein erster Schritt in diese Richtung sein, wird jedoch – wen wunderts – von den sog. Experten praktisch durch’s Band hindweg abgelehnt.

  8. Sehr geehrter Herr Wellershoff
    Vielen Dank für Ihren Artikel und für Ihr scharfsinniges Buch, das ich soeben gelesen habe.
    In der Tat optimieren viele Banken ihr Geschäft auf Kosten ihrer anlegenden Kunden. Diese werden oft mit Geschenken und Kundenanlässen anstatt mit guten Resultaten zufrieden gestellt. Eigentlich ein makabres Bild.
    Weiterhin viel Erfolg
    Freundliche Grüsse
    Fokus

  9. Guten Morgen Herr Wellershoff

    Sie ziehen 10 Jahre nach der Finanzkrise noch immer die Möglichkeit zur Vertuschung wirtschaftspolitischer Fehlentscheidungen heran. Ideologische Diskurse, wie Sie sie beherrschen, tragen nur zum Erhalt des status quo bei, eröffnen aber keine Lösungsperspektiven.

    In der Finanzwirtschaft werden riesige Vermögen verwaltet. Sie betragen ein Vielfaches des Weltbruttoinlandsprodukt. Die politischen Weichenstellungen in der Verteilung des Wohlstandes weg von den Lohnabhängigen hin zu den Kapitalbesitzern sorgen dafür, dass diese nicht in der Realwirtschaft eingesetzten Vermögen weiter steigen und der Finanzwirtschaft damit ein steigender Strom von Provisionen garantiert wird. Mit der Verwaltung dieser riesigen Geldmengen wird im Gegensatz zu Tätigkeiten in der Realwirtschaft kein Mehrwert geschaffen, es wird lediglich Vermögen zwischen den Beteiligten umverteilt. Die eingesetzten Instrumente werden als “Finanzinnovationen” deklariert, im Interbankengeschäft “strukturierte Finanzprodukte” wie ABS, CDO, CDS, für Kleinanleger Dinge wie Zertifikate, Optionen, und Derivate. Gleich wie man diese Produkte benennt, es sind nichts als banale Wetten. Das Geschäft der Banken ist nicht primär Teilnahme an der Wette – auch das geschieht – sondern Vermittlung der Wette, verdient wird an den Provisionen für die Buchmachertätigkeit. So sind in den USA von 2004 bis heute allein bei Hypothekenkrediten und davon abgeleiteten Produkten für Provisionen und Boni zwei Billionen US-Dollar gezahlt worden.

    Quelle: BIZ, OEZD, OXFAM

    An den Strukturen der Finanzwirtschaft muss angesetzt werden, um zukünftigen Schaden für Wirtschaft und Gesellschaft abzuwenden. Die Finanzwirtschaft muss marktwirtschaftlichen Regeln unterworfen werden, die sich in der Realwirtschaft bewährt haben. Glücksspiele und Wetten müssen als solche behandelt werden, auch wenn sie „Finanzinnovation und globalen Vermögensverwaltungslandschaft“ genannt werden. Hierbei können nationale Regeln sehr effektiv sein, der Verweis auf internationale Regelungen darf nicht Entschuldigung sein für fehlende nationale Regelungen. Vollgeld ist ein erster Schritt in die richtige Richtung aber noch nicht genug.

    Sie grüssend

    • …stimme Ihnen voll zu! Hier versucht ein Krösus der Finanzwirtschaft fuss zu fassen indem er nun die Seite wechselt! Herr Wellershoff sollt sich diesbezüglich etwas zurückhalten da niemand seine Meinung hören möchte!

    • @remo masutti@Zukunftsforscher,

      Danke für die Blumen! Wenn wir etwas verändern wollen, müssen wir es selber tun. Kriminell ist wenn etwas juristisch geahndet wird. Was ich oben geschildert habe ist SYSTEM!

      JA ZU VOLLGELD.

  10. @Klaus Wellershoff

    Guten Morgen Herr Wellershoff

    Schade, dass Sie selber die Geldschöpfung der Banken und der SNB nie hinterfragt haben – oder die Kaufkraftparitätentheorie (siehe u.a. „Die SNB und ihr Big Mac Irrglaube, IP).

    Mein Rat an Sie: Bitte „Vor der eigenen Türe wischen“

    Freundliche Grüsse

    Marc Meyer

  11. Die grundsätzliche Problematik bei der institutionellen Vermögensverwaltung ist die, daß fast jeder, den es betrifft, hier schon negative Erfahrungen gemacht hat oder zumindest andere kennt, denen es so ergangen ist.

    Vergleichbares Mißtrauen hege ich deshalb auch bei Beratungstools und Robo-Advisern, die trotz der vordergründig bestechenden Idee wahrscheinlich nach dem Verdienstinteresse ihrer Urheber programmiert sind.

    Das wiegt auch um so schwerer, weil es inzwischen in der westlichen Welt keine risikofreie Renditen mehr gibt:

    http://martinbeier.de/75-seit-25-jahren/

    So lange jeder durch die Anlage seines Kapitals in Indexfonds / ETF auf große internationale Börsenindizes unter Beachtung einer Trendfolgestrategie bessere und relativ sichere Renditen erwirtschaften kann wie jene Institutionelle, die dies vorgeben, wird sich daran auch nichts ändern:

    http://www.faz.net/aktuell/finanzen/fonds-mehr/abstieg-eines-spitzenfonds-der-frust-mit-den-carmignac-fonds-13887185.html

    https://www.onvista.de/fonds/Carmignac-Patrimoine-A-Fonds-FR0010135103

    Fordert der Chef eine großangelegte Währungsabwertung, derweil der hauseigene Fonds überwiegend in italienischen Staatsanleihen investiert und entsprechend negativ betroffen ist:

    https://www.carmignac.de/de/analysen/la-lettre-dedouard-carmignac-april-2014

    Also letztlich eine (Irren-)Anstalt, wo die eine Hand nicht weiß, was die andere tut.

    Und solchen Leuten soll man sein Kapital anvertrauen…

    • Realsatire:

      „Unser Auftrag besteht darin, den Menschen in Europa zu dienen, indem wir den Wert des Euro erhalten und Preisstabilität gewährleisten.“

      „Unsere vorrangige Aufgabe ist es, Preisstabilität im Euroraum zu gewährleisten und so die Kaufkraft der gemeinsamen Währung zu erhalten. “

      „Unsere Arbeit dient dem Wohl der Menschen in Europa. Wir sind ihnen gegenüber verantwortlich und legen in diesem Sinne formell vor dem Europäischen Parlament Rechenschaft ab.“

      https://www.ecb.europa.eu/ecb/html/index.de.html

    • Genau so wie man bei Beratungstools und Robo-Advisern und skeptisch sein soll, ist dies auch bei simplen Strategien wie 200-Tage-Linie angebracht.

      Die nützt nämlich nichts wenn an entscheidender Stelle auf Befehl ein Knopf gedrückt oder eine Zinserhöhung bekanntgegeben wird.

      @EZB
      Nicht nur Realisatire sondern eine absolute Verhöhnung der „Bürger“.

      Wobei der Insider durchaus Wahrheiten erkennt, sofern man weiss was rechtlich ein Mensch ist und was man als Wert versteht…

      „legen in diesem Sinne formell vor dem Europäischen Parlament Rechenschaft ab“
      Wenn man etwas ablegt hat man es nicht mehr, oder?