Verwaister CS-Uetlihof: Stars springen zu Cryptos

Die besten Trader wechseln in Scharen zu Blockchain-Firmen – Niedergang von Zürcher CS-Trading-Floor in vollem Gang.

Der einst blühende Handel der Credit Suisse im grossen Zentrum der Bank namens Uetlihof ist nur noch ein Schatten seiner selbst.

Seit einem Jahr springen die guten Trader ab. Sie wechseln in Scharen zu Anbietern im Bereich Kryptowährungen, Blockchain-Technologie und anderen modernen Finanzanbietern.

Die Liste der abspringenden Stars ist lange und wiegt schwer. Pirro Morandi, Simon Tobler, Adrian Gut, Dominic Loberger.

Aussenstehenden sagen diese nichts, CS-Insidern dafür umso mehr. Es handelt sich um Cracks, die ihre Zukunft nicht mehr im CS-Handel am Fusse des Zürcher Uetlibergs sehen, sondern in Finanz-Startups.

Besondere Anziehungskraft übt die Firma Vision& aus. Einer der Gründer ist ein ehemaliger CS-Manager aus dem Trading. Gleich mehrere CS-Händler wechseln nun vom Uetlihof zu dessen Vision&.

Ein Insider, der die Vorkommnisse im CS-Tradingraum hoch über der Zürcher City kennt, malt ein düsteres Bild. „Wer kann, der verlässt das sinkende Schiff“, sagt er.

Und: „Blockchain und die Krypto-Firmen entwickeln sich zum neuen Hotspot für die Besten und Erfahrensten.“

Banking out, Crypto in? Warren Buffett, der legendäre US-Investor, sieht das anders. Soeben hat er laut vor Bitcoin-Investments gewarnt.

„Rattengift hoch zwei“, nannte Buffett die bekannteste unter den vielen Krypto-Währungen.

Old Buffett gegen New Crypto-Bankers?

Was den CS-Chefs zu denken geben muss ist, dass US-Konkurrenten ihre Teams rund um die Technologie Blockchain und die Krypto-Währungen verstärken.

Goldman Sachs hat sich besonders hervorgetan. Die Ikone der US-Investmentbanken spricht seit Wochen davon, den Krypto- und Blockchain-Bereich massiv zu verstärken.

Nun steht Goldman Sachs offenbar kurz vom dem Start mit dem Crypto-Trading.

Die Offensive zeigt Wirkung. Am Uetlihof der Credit Suisse geht in diesen Tagen das Gerücht um, dass einer der noch übrig bleibenden Spitzenleuten auf dem Sprung sei zu einer amerikanischen Grossbank.

Auftrag: Aufbau eines Crypto Trading-Teams.

US-Banken mit Crypto-Trading, Startups mit Blockchain-Offensiven: Das Buhlen um gute Trader rund um die neue Finanz-Welt ist in vollem Gang.

Mit einschneidendem Befund im Uetlihof: Die Besten gehen, die weniger Gesuchten bleiben.

Zum Teil scheint das von den Verantwortlichen ganz oben bei der CS gewollt zu sein. Jedenfalls stellt die Leitung teure Seniors im Trading auf die Strasse und ersetzt sie mit günstigen Anfängern.

Das sagt eine Quelle. Und meint, dass dies solange kein Problem sei, wie die Märkte in ruhigen Bahnen verliefen. Wenn dann aber die nächste Krise ausbreche, würden die guten Leute fehlen.

Nur: Dann sei es für ein Eingreifen zu spät.

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93 Kommentare zu “Verwaister CS-Uetlihof: Stars springen zu Cryptos

  1. Wegen der fortwährenden Gier einiger Bank-Manager wird der Schweizer FInanzplatz immer mehr zur Lachnummer.
    Wie die Dot-Com Blase einmal geplatzt ist, so wird auch die Krypto-Blase platzen und wahrscheinlich wieder ein finanzielles Loch reissen, das wir alle als Steuerzahler dann wieder tragen und ausbaden müssen.
    Leider gibt es immer mehr von diesen gierigen Managern; von denen noch einige in sog. Elite-Universitäten waren, wo scheinbar immer mehr „man muss gierig sein“ gelernt wird, anstatt das normale Wirtschafts- und Finanz-Handwerk.

  2. kenne die meisten aus der liste persönlich… es sind sicher gute trader aber stars würde ich sie nicht nennen.. aber LH übertreibt ja gerne ein bisschen damit sich die stories auch gut verkaufen 😉

  3. Aber liebe scheinheilige Kommentatoren Gemeinde. Der innere Wert von Bitcoin ist ohne das Vertrauen der Käufer gegen Null. Der innere Wert von unserem Girogeld aber auch. Nur wer eine Bank hat kann von einer wirklichen Geldmaschine sprechen. Sie kann für ihren Eigenhandel und für privilegierte Personen das Girogeld gratis erschaffen. Genau diese Möglichkeit zieht ja Personen wie einen PV an wie der Dung die Fliegen. Dazu ist sie vom Staat und Gesetzgeber besser geschützt als die Bauern

    • Girogeld oder Kredit kann immer nur im Tausch gegen ein existierendes oder kurz zuvor geschaffenes (z.B. Kreditvertrag mit akzeptablem Kreditnehmer), akzeptables, bewertbares Asset geschaffen bzw. in der Bilanz gebucht werden. Der Gegenwert ist also nicht „null“. Bei Bitcoin wird hingegen beim „Mining“ (in die Irre führender Begriff) kein Asset geschaffen (nur Energie verpufft) und dafür wird ein Bitcoin gutgeschrieben. Die reine Luftnummer, oder, wie Veni Vidi Winsel weiter unten schreibt, das Surrogat eines abgegangenen Furzes.

  4. Zentralbanken dämpfen global Volatilität seit Jahren. Manipulationen bei Libor, Gold, Währungen, Insiderhandel etc. etc. wird in den gut regulierten Märkten vermehrt aufgedeckt und geahndet…… Wenn wundert es, dass sich „Trader“ neue Spielfelder erschliessen, bei denen sie „noch“ weitgehend nach belieben manipulieren können?

    Ein Trader braucht Volatilität. Ein Trader / Broker / Marketmaker profititiert von einem schwachen, regulatorischen Umfeld, wo er seinen alten Trickkasten (Spoofing, Wash Sales, Flash Crashes, Spread widening, Preisabsprachen via Chatrooms (heute wahrscheinlich ordenltich verschlüsselt) etc etc noch voll einsetzen kann. Alles da in Kryptos!

    Kryptos bietenein optimales Umfeld. Sie sind ein virtuell kreiertes Spielfeld und der feuchte Traum einer Handelsabteilung, die quasi einen virtuellen Chartverlauf aufspielen kann, der maximale Retailopfer generiert….. Mag sein, dass die ersten Krypto Spezialisten Idealisten waren….aber schon lange hat die Spekulationsindustrie ihre Idee übernommen und ihre ursprünglichen Ziele ad absurdum geführt.

    Kryptos sind allesamt ultimativ inflationär und damit langfristig mehr oder weniger wertlos. Es ist volkommen egal, dass die Anzahl Bitcoins beschränkt ist, wenn sich Bitcoin per se beliebig kopieren lässt. Wieviele Krypowährungen gibt es bereits? 5000, 10000, oder bald 100000?

    Einzig ihr effektiver Nutzen als konkretes Werkzeug für eine konkrete Aufgabe hat einen Wert, insbesondere wenn diese Werkzeug möglichst einfach und kostengünstig global anwendbar ist. Die Funktion als Wertspeicher gehört meiner Ansicht mangels jeglicher Substanz nicht dazu. Alle suchen nur kurzfristige Spekulationsgewinne. Effizienz und Produktivitätsgewinne für die Kunden sind finanziell nicht interessant und stehen wenn im Hintergrund.

    Der Traum wird noch solange verkauft, bis die dazu notwendigen Propagandakosten die erzielbaren Spekualtions- und Manipulationsgewinnen übersteigen oder der Regulator eingreift und dem Spiel ein Ende setzt. Im Bereich Forex konnten die Broker über sehr lange Zeit dieses Spiel problemlos betreiben……

    Die nächste Krise wird dieses Feld bereinigen. Aber wie immer werden die Regulatoren erst vernüftige Rahmenbedingungen schaffen, wenn ein grosser gesellschaftlicher Schaden angerichtet worden ist.

    • Sie meinten wohl, dass die Banker die Ratten sind. Sie verlassen die Banken, die ja nichts anderes sind als eine durch den Staat, die Gesetzgebung, Gratis – Girogeld, Steuergeld und Gebührengeld geschütztes Spielkasino. Nun ist mit dem bei uns völlig unregulierten Bitcoinhandel ein noch viel schöneres Kasino entstanden.

  5. Guter Artikel. Nur stimmt der genauso wenig wie Bitcoin werthaltig ist. Keiner der Namen ist weder ein Star, noch haben die relevant PL erarbeitet, noch wiegen diese Abgänge schwer, noch haben die je wirklich in „trading“ gearbeitet wo Risiken geladen werden. PB execution und Salespeople sind nun mal keine Händler. Meine Fürze sind garantiert werthaltiger als beide Assets in einem Basket verpackt als CLO.

  6. Bei der UBS im Bank for Banks Handel noch extremer, Juniors weit und breit, die älteren Mitarbeiter werden mit Nullrunden beim Bonus zermürbt, gehen aber nicht wegen den horrenden Fixlöhnen. Die Teams sind zum Teil noch halb so gross wie vor 12 Monaten. Nicht weil abgebaut wurde, sondern weil die Händler freiwillig künden. Den Juniors werden halbherzige Versprechungen gemacht, die nie eingehalten werden. Die Führungsetage ist machtlos und der Bank for Banks Head der B4B Plattform wurde entlassen. Die Kunden laufen scharenweise davon oder bringen weniger Geschäft. Die Courtage Ansätze haben sie sich halbiert. Mit MiFID II hat sich alles geändert, Trading und Sales im Bond oder Aktienbereich verschwindet. Rette sich wer kann.

  7. Wenn ich mir hier die Kommentare (z.B. Veni Vidi Winsel) ansehe, dann versteh ich dass nur die ‚Stars‘ der Banker zum Crypto wechseln, während das Fussvolk noch voller Angst und Abscheu auf die neue Herausforderung schielt.

    Crypto:
    Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.

    Nur wer gegen die Angst vor Veränderungen besteht, überlebt.

  8. Diese Junior Trader werdensich gesagt haben: Für etwas mehr Salär als heute einen neuen Job ausserhalb der Credit Suisse, top!

    Was sie vergessen haben: Ihren eigenen CV ! Wenn die Crypto als Währung endlich zum grössten Betrugsfall des Jahrhunderts aufgedeckt wurde und die Juniors dann vielleicht als Seniors zurück in die Bankenwelt möchten: Fertig lustig! Ich würde keinen dieser xxx einstellen.

  9. Warren Buffett hat sich auch über Amazon und Google geirrt. Wer damals auf ihn gehört hatte, bereut das heute. So wird es auch mit den Cryptos sein.

  10. Hallo, wofür braucht Man noch Traders stars heute?

    Die meisten Trading Software Anwendungen können über Schnittstellen problemlos die Aufträge von A bis Z sehr, sehr schnell automatisch routen. Egal welche Produkte. Seid es Währung oder anders. Für die IT-Systemen Aktien, Bonds, Derivaten und Bitcoins sind nur Inbound oder Outbound Inputs.

    Was gebraucht wird sind es sehr guten Programmierer und eins bis zwei Leute mit IT und Bankerfahrung. Den Rest erledigt die Machine!

    • Sterne braucht ein Händler tatsächlich allerhöchstens auf dem Hollywood-Boulevard! Hingegen ist manchmal gesunder Menschenverstand immer noch nicht mit hirnlosem STP aufzuwiegen!

  11. So so, Cryptos haben keinen Gegenwert. Und Fiat Geld hat? Da haben uns die Notenbanken aber schoen eingelullt seit Bretton Woods. Ein Asset hat Gegenwert, wenn es wahrscheinlich ist als nicht, dass Leute auf lange Sicht dieses Asset als Tauschmittel fuer andere Gueter, akzeptieren, welche entweder Konsumgut sind oder aber seinerseits wieder Tauschgueter mit aehnlichen Attributen wie das erste Asset. Wir stehen am Anfang – und den gibt es immer, nur koennen wir es nicht sehen.

    • Lesen Sie „Veni Vidi Winsel“ und „Kurt und Schmerzlos“ weiter unten. In Kombination wird Ihnen hoffentlich ein Lichtlein aufgehen. 😉

    • „Asset“ in Zusammenhang mit Kryptogeld zu bringen, zeugt von ziemlich viel dümmlicher Überzeugung. NB Es gibt in den meisten Zyklen übrigens auch einen Anfang vom Ende!

  12. Die Kommentare strotzen vor Nichtwissen. Das Forum scheint ein Stammtisch für Buffet’s und Co. zu sein. Der Mann ist 87, benutzt nicht mal E-Mail und hält sich an seine Devise „Investiere nur in Dinge die du verstehst“. Sein Bashing und seine Angst sind begründet: Kapital verschiebt sich von den klassischen Anlagen in den Crypto Markt.

    Übrigens, die Liste der Fehlprognosen ist lang:
    https://www.watson.ch/Digital/iPhone/460348669-So-kann-man-sich-irren–Die-legendaersten-Fehlprognosen-der-Tech-Geschichte

    • Was für einen Müll Sie da nachfaseln. Etwas nachdenken wäre gefragt und etwas Wissen über Geldtheorie, Offenmarktpolitik, Kreditwesen und Buchhaltung. Dann geht auch Ihnen ein Lichtlein auf, dass Sie nur ein Plapperi sind, womit Sie leider in schlechter Gesellschaft von vielen Milionen anderer sind.

    • Gerettet vom Steuerzahler? Genau. By the way wieviel Steuern bezahlst Du?

    • @Tatsachenverdreher: De bescht Stüürzahler wo‘ je het‘ geht‘s!

  13. Die namentlich Gennanten waren zum Teil AVP im sales. Was bist Du nur für ein schaumschlagender, Luki…

  14. Passt.

    Von „weapons of mass destruction“ (Derivative) zu „rat poison“ (Kryptowährungen).

    QED.

    PS:
    Nicht meine Wortwahl, sondern die eines gewissen Warren Buffet. Er mag ja schon alt (einiger würden sagen: senil) sein. Aber im Geld Verdienen sind Leute wie er oder Ed Thorp (https://en.wikipedia.org/wiki/Edward_O._Thorp, für diejenigem, die noch nie was von ihm gehört haben) immer noch Spitze.
    Nebenbei: In welchem Fach hat Ed Thorp schon wieder einen Doctor of Philosophy (PhD)? Nein, nicht in Oeko-Komik, oder wie das schon wieder heisst. Und auch nicht vonder HSG. Sondern von einer akademischen Institution mit erstklassigem Ruf: Dem MIT.

    • „Radical new ideas are seldom really accepted by the old guard.“
      Max Planck

      “ We are too soon old and too late smart!“
      German folk saying

    • @ Star-Philosoph: bitte nicht nur Dünnbrett bohren und nachfaseln, was ein paar Schwätzer im allgemeinen Hype zu verkaufen versuchen (was ihnen bei Millionen bereits gelungen ist). Machen Sie sich mit Themen wie „Geld- bzw. Kreditschöpfung“, „Offenmarktpolitik“ und „Doppelter Buchhaltung“ vertieft vertraut. Dazu müssen Sie eventuell Ihre grauen Zellchen etwas strapazieren, und dann wird Ihnen am Ende ein Lichtlein aufgehen, dass sowohl Buffet wie auch „Veni Vidi Winsel“ (hier etwas weiter unten) Recht haben. Wünsche gutes Gelingen und dass Sie den Leitstern endlich finden, Sie Star.

  15. Da hier die Namen dieser Jung-Stars publiziert worden sind, kommt hier eine Ankedote mit einer Prognose, wo diese bald einen Löschantrag stellen werden. Es gebt um die Ergoogelbarkeit von Namen.

    Ich hatte mal in meinem Twitter-Account einen Artikel aus 20min retweetet. Als ich mich für eine Temporärstelle bewarb, kam die Ablehnung des Endkunden, wegen diesem Retweet. Dies lief durch eine Kette von mehreren involvierten Beteiligten. Ich wurde gebrandmarkt.

    Wichtig: Dies wurde mir, durch die gesamte Kette, auch so mitgeteilt.

    Ich wusste nicht, dass 20min eine extreme Zeitung ist. Entweder das, oder der Eskalator hat Pudding statt Gehirn, und auch derjenige, welche in eingestellt hat.

    Diese Leute wissen nicht, dass man eine Karriere in 5 Minuten aufbaut.

    In der Folge davon banalisierte ich zuerst den Inhalt meines Twitter-Accounts, bevor ich ihn löschte.

    Analaog wird die Geschichte im Artikel enden:
    1. Nur schon dadurch, dass ein Name im Kontext mit „Inside Paradeplatz“ auftaucht landet man auf einer Schwarzen Liste.
    2. Falls die Jung-Stars mal fallen, dann wird dies ebenfalls zur Hypothek.

    Die Medien berichtet darüber, dass China alles überwacht, und auch sanktioniert. In Tat und Wahrheit sind schweizer Firmen sehr chinesisch!

    • Ich vermute, dass Ihre Ablehnung weniger wegen dem Retweet, sondern wegen den langfädigen Ergüssen erfolgte.

    • Allerdings drängt sich eine Frage auf:

      Hat Warren Buffet wirklich Interesse uns die Wahrheit zu erzählen?

  16. Jaja – Aha, den Hals nicht voll kriegen, opportunistisch der Kohle nachrennen, Grübel sagte mal: „Wer Loyalität sucht, der schaffe sich einen Hund an“.
    Ganz ehrlich: der Handel bei den Banken ist eine Selbstbedienungsmaschinerie, Hohe Risiken, Hohe Gewinne, Hohe Boni aber: Betrüger, Gambler, Verlustpotential sondergleichen. Dann werden Stars vergoldet (wie lange ist man Star?) das Blattgold verliert mit der Zeit seinen Glanz und die antiken Rahmen findet man auf dem Flohmarkt. Soll jeder machen was er will. Ich will aber nicht mehr Sozialabgaben leisten um gefallene Sterne durchzufüttern.
    Banken sind nicht in der Lage auf Produktebene und Personalebene eine 3-stufige Erfolgsrechnung abzubilden. So würden dann die wahren Kosten uns Exposures auftauchen. Da nähme es mich mal wunder, wer wann, wo und wie rentiert.
    Kleine Randbemerkung: welchen Zahlen in einem Geschäftsbericht kann man trauen? …. den Jahreszahlen und den Seitenzahlen. Alles Andere ist über Controlling, Accounting und Buchungsgepflogenheiten angepasst. CEO zum Controller: „Ich will XXX Gewinn zeigen! Mach’s möglich. By-the-way: die Revisionsgesellschaft soll’s dann gleich absegnen…“.
    So – lassen wir die neuen Firmen mal spielen und fallen. Ich bin da definitiv nicht dabei.
    Keine Angst – Händler gibt’s genug: geht mal in die Beiz auf dem Lande… da kann ein Headhunter die Grössten treffen und vermitteln…
    Viel Spass

    • „Banken sind nicht in der Lage auf Produktebene und Personalebene eine 3-stufige Erfolgsrechnung abzubilden. So würden dann die wahren Kosten uns Exposures auftauchen.“

      Schon mal daran gedacht, dass dies genau so gewollt ist?

  17. Ich geh einher mit der Meinung über rein virtuelle Digitalwährungen, deren Wert von Meinungen, Annahmen und Hoffnungen geprägt sind und durch Medienmeldungen gefüttert werden. Tokens, die allerdings Asset basiert sind und z.B. im Immobilienmarkt investieren, bei denen man für seine Investition einen realen Gegenwert bekommt, stehen anders dar und sind nicht mit den Erstgenannten Cryptowährungen zu vergleichen.

    Ein Beispiel ist: http://www.cryptectum.com

    Ich freue mich auf Ihre Kommentare.

    • Da kaufe ich mir lieber Aktien einer börsenkodierten Immobilien Firma, weil ich dabei mehr Rechtssicherheit habe. Ausserdem ist der Immobilienmarkt für Rendite Liegenschaften wegen QE und den Institutionellen Anlegern total überhitzt; wer heute Rendite Liegenschaften kauft, der hat einfach nicht verstanden, wie wichtig das „richtige Timing“ für den Anlageerfolg ist.

      Ihr Projekt, welches sie hier Bewerben, ist ein weiteres Projekt, welches einfach nur die Crypto Welle surfen will. Ich glaube an die Zukunft der Cryptos, aber nicht an solche Projekte, welche man genau so gut ohne Blockchain realisieren kann.

  18. Ich liebe diesen Crypto „Hype“, alle sagen die Blockchain wird ALLES ändern. Blockchain gibt es mittlerweile seit etwa 10 Jahren, und jetzt, nach Milliarden-Investitionen gibt es keine reale Anwendung für die Nutzung der Blockchain. Mal abgesehen von Spekulationen und illegalen Transaktionen.

    • Demnächst geht eine Wettplatform namens Augur live. Wird eine der ersten dApps sein.
      Läuft auf einem ETH Node.
      Viel Spaß beim Märkte erstellen.

      Ich hätte da einen Vorschlag: „Wird Trump noch dieses Jahr aus dem weißen Haus geworfen?“

  19. 1. Blockchain ist eine (alte) Anwendung um Daten zu speichern. Ob nun eine rationale DB, non-rational DB, oder Blockchain verwendet wird, brint ZERO mehr Umsatz. Kein Geschäftsmodell erhält mit Blockchain einen competitive advantage.
    2. Die tausenden von Cryptowährungen sind NICHTS wert ausser einer zahlt für einen Coin mehr als jener der verkaufen möchte. Sobald das „FMO“ verschwindet, verschwinden auch die Coins.

    Aber, wie bei vielen neuen Technologien gibt es sicher auch da interessante neue Wege und Anwendungen. We will see.

    Die Felder Fintech et al. profitieren halt von den Investoren die mit hohen Summen grosse Returns erhoffen. Plus, ist halt viel „cooler“ in einem Fintech zu arbeiten als im abgelegenen Uetlihof.

  20. Die CS kann jetzt ja die Händler, die einmal entlassen wurden, kontaktierten, kommen die wohl zurück? Es gibt genug Händler auf der Strasse, ist gar kein Problem, auch gute Händler

    • Vor allem Teppichhändler.

      Börsenhändler braucht es hier weniger.

      -Kunden gehen mehr und mehr weg
      -diejenigen die verbleiben merken, dass die vielen Trades ihnen keinen Mehrwert bringen
      -Automatisierung von Handel
      -Fortschritte in den Family Offices
      etc.

      Ob die Händler so gut sind, bezweifle ich.

  21. Das sind keine Kracks die da aus dem Uetlihof flüchten. Das sind panikgetriebene Looser die neue Honigtöpfe suchen, die ihren minimalen Kompetenzen aber grossen Ansprüchen, Rechnung tragen!
    Man fahre einmal im Tram 13 abends vom Uetlihof Richtung Stadtt da kann man sie tuscheln und jammern hören, wie sie mit ihrem Schicksal hadern! Vielfach HSG-Bubis, von denen es im Uetlihof viele gibt.

  22. Ist ja lustig, diese vision& Irgendwas Truppe: Die Meisten von der HSG,,,, Schreibfehler auf fast allen Seiten der „WordPress“ (Standard) Homepages …. und recht viel Bla Bla Bla …. Irgendwelche fassbaren, konkreten, Fact’s & Figures, geschweigen denn von realen monetären Werten, finden sich nicht bei dieser möglicherweise neuen Abzocker-Truppe.

    Es wird interessant sein, zu sehen, wo der „SRO-regulierter Vermögensverwalter“ (???) in drei Jahren steht und sich die BC-Top-Shots-Experten dann tummeln.

    • Bitcoin = BC = Boris Collardi

      Volltreffer, lieber IT-BC-Analytiker: Die Gemeinsamkeiten sind tatsächlich unverkennbar.

    • SRO – der grösste Witz des Jahrhunderts. Die taugen jetzt aber absolut gar nichts. Sind so ähnlich wie Verwaltungsräte: „Wenn’s gut geht braucht man sie nicht und wenn’s schlecht geht kann man sie nicht gebrauchen (Zitat Ch. Blocher).
      Der ganze Club kostet Unmengen (schaut‘ mal die Gebührentarife an), hat vom Geschäft per se keine Ahnung, verschanzt sich hinter den Gesetzen (prominent jetzt mit dem StGB). Die darin verbundenen/engagierten Mitarbeiter in den SRO holen Gagen ab, die ein normaler Unternehmer nicht bezahlen kann. FINGER WEG.

    • Die gucken ja auch „nur“ den ganzen Tag auf den Screen und ergötzen sich an der diesbezüglichen Volatilität. Dafür braucht es nur wirklich keine fundierte Grammatikkenntnisse, geschweige denn grundsätzlich Allgemeinbildung.

    • @Mathematiker-Assistent: „Die BC-Gleichung“

      Der beste Assistent, den ich je hatte!

      Und ja, ich hatte sogar einen Assistenten, der heute Professor ist. Nein, nicht an der HSG. Und auch nicht in Oeko-Komik, oder wie das schon wieder heisst.

  23. „Abspringende Stars“ ??? Gewisse Leute auf dieser Liste haben gerade mal 1 Jahr Berufserfahrung, von Stars kann da wohl eher keine Rede sein, der Begriff „Juniors“ würde wohl besser passen…ein bisschen mehr sorgfältige Recherche würde nicht schaden.

    • Kenn die angesprochene Liste zwar nicht persönlich, dürfte aber ähnlich sein, wie die ganze Krypto-Spekulation grundsätzlich. Ein Haufen Schafe springt – ohne nachzudenken – dem Leittier hinterher.

    • Genau, liebe Tina.

      Sie erinnern mich an einen Song von Queen & Paul Rodgers (https://en.wikipedia.org/wiki/Queen_%2B_Paul_Rodgers), auf dem Album „The Cosmos Rocks“.

      Titel: „C-lebrity“.

      Dessen Semantik? Eine „Celebrity“ der C-Klasse. Zu Deutsch: Cervelat Prominenz.

      PS: Wer glaubt, ein Star zu sein, ist meistens keiner …

  24. Die Tulpenzwiebel-Händler des 21. Jahrhunderts haben nichts, aber auch gar nichts vorzuweisen. Im neuen „Monopoly“ glauben sie einen Steilpass zu landen und fallen dabei pikanterweise ins Jauche-Loch. Hauptsache mit Adrenalin-Stoss und reichlich Kauzeugs, welches das nie vorhandene Hirn ersetzt. Händler eben ………..

    Da ist mir jeder Trüffelsuch-Hund 1000 x willkommener.

  25. „Banking is necessary, Banks are not“

    Hat Bill Gates angeblich vor über zwanzig Jahren postuliert.

    Dass er recht hatte wird uns tagtäglich bewusster.

    All die Episödchen dieser Tage sind nur Ausdruck der sich erfüllenden Prophezeiung.

    Wir werden noch Tausende von Arbeitsplatzverlusten erleben.

    Wer das bezweifelt sollte schleunigst das neueste Buch von Richard David Precht lesen:

    Jäger, Hirten, Kritiker: Eine Utopie für die digitale Gesellschaft.

    Dabei fallen die Schuppen von den Augen, und wie.

    • Und trotzdem gibt es sie immer noch; in gewissen geographischen Regionen sogar „mächtiger“ (Lesart vieler Möchtegernkommentatoren) denn je zuvor. Die angesprochenen „Arbeitsplatzverluste“ könnten auch in Richtung Effizienzgewinn interpretiert werden; m.W. hat es nämlich auch Bill Gates in 20 Jahren nicht geschafft, das Bankgeschäft vollständig irgendwo anders hin zu adaptieren!

  26. würden die guten Leute fehlen.“
    Ach Lukas, deine Quelle hat wohl einen Teppich geraucht!

    Was haben denn die ABS-„Super-Trader“ in der Krise 2007/2008 geholfen?
    Waren doch eher die Notenbanken bzw. die Staaten mit ihren Steuerzahlern, die zur Rettung eilen mussten.

    Mit „Rattengift hoch 2“ bringt es der US-Maestro übrigens einmal mehr auf den Punkt.

    • Also bitte! Wer raucht schon einen Teppich?!

      Das sind doch alles Beckenrandschwimmer, Festnetztelefonierer, Warmduscher sowie Im-Kreise-herum-links-Blinker!!

      A Real Man (TM) – wie ich! – der raucht die Asche seines verstorben Vaters, gestreckt mit Kokain!

      Immortalized by the Son Volt track „Cocaine and Ashes“ (https://www.youtube.com/watch?v=70aJNh1Y-Ps).

  27. Auch sie werden irgendwann mal begreifen, dass der intrinsische Wert von bitcoin 0 ist, den Gang nach Canossa antreten und um ihren alten Job flehen… aber leider nur noch Jobs auf dem execution desk der ZKB finden. Bezahlt in schäbigen Schweizer Fränkli, weil auch dann immer noch der Kindsgi, der Beck um die Ecke, der Migros und die Swica bzw. deren pendants entgegen allen Tagträumereien gewisser Randgruppen keinerlei Anzeichen machen werden, irgendwelche bitcoins als Zahlungsmittel zu akzeptieren. Naja.

    • Im Artikel steht Crypto und nicht Bitcoin? Kennen Sie den Unterschied? Der wahre Ray Dalio würde Ihnen sein Buch um die Ohren pfeffern, wenn er sähe, wie Sie ohne jede Sorgfalt lesen und kommentieren.

      Naja. Wahrscheinlich sind Sie einer der Trader, die in den Banken sitzen, um für unwissende Kunden Standardtrades zu horrenden Preisen abzuwickeln. Da verstehe ich, dass bei Ihnen die Jobangst hoch ist.

    • Blockchain und Bitcoin ist ein grosser Unterschied. Mit Bitcoin fing es an, aber die Technologie, die dahinter steckt ist das Interessante. Diese Technologie bleibt auch wenn ein Bitcoin keinen Wert mehr hat.

    • @Peter Müller

      Es gibt nur einen wahren Peter Müller, und zwar unser Skialpinabfahrtstier aus den 90ern.
      Und wäre er in der Finanzindustrie tätig gewesen, hätte dieses Monster von einem Mann nämlich auch bemerkt, dass Blockchain kein asset ist und es konsequenterweise auch keine Blockchain-Trader geben kann, Bitcoin-Trader hingegen schon… was man in lesenswerter Art und Weise nicht von allen Namensvettern behaupten kann? Kontext junger Mann, Kontext.

    • @Ray Dalio

      Sorry, aber ich glaube nicht, dass der Baumschulist und Weltmeister der Geradeausfahrer aus Adliswil irgendetwas bemerkt hätte.

      Seine eigenen Investments hat er jedenfalls mit fast soviel Schwung wie bei seinem WM-Titel 1987 in den Sand gesetzt …

    • @Zirmin Purbriggen

      Seien wir ehrlich: Klar hätte er nix bemerkt. Viel eher wäre er wie viele andere Cryptoexperten (ehemals Barista bei Starbucks, Fitnessyoutuber, Kaufleuten-Dj etc.), wie du so schön sagst, schwungvoll geradeaus in die Wand gefahren und würde auf einem Cryptowallet mit -50% performance YTD sitzen… Um dann lauthals auf YouTube rudelweise in Erscheinung zu treten mit Argumenten wie „das wichtigste für Cryptoinvestoren ist zu wissen, dass nur realisierte Verluste echte Verluste sind“. Brilliant. Grosses Kino. Ich mach gerade noch etwas mehr Popcorn.

    • @Ray Dalio: Noch einmal für Sie: genau lesen. Niemand hat gesagt, dass Blockchain ein Asset ist.

      Vielleicht erstmal den Unterschied zwischen Bitcoin, Blockchain und Crypto eruieren, bevor hier Argumente rausposaunt werden. Ein Cryptoasset kann genauso viel Wert haben wie der Stuhl auf dem Sie gerade sitzen. Oder Gold. Oder Diamanten. Oder Immobilien. Oder Aktien.

      Vielleicht verstehen Sie jetzt, warum Ihr Kommentar zu Bitcoin meilenweit am Thema vorbeigeht.

  28. Von Krypto in die Krypta

    Ich meine ja, die Banken und damit auch unser „ehrliches, offiziell vorhandenes Geld“ können wir nur retten, wenn wir zum Vollgeld zurückkehren.
    Das grosse Geld, welches ich als unversteuert, kriminell oder gar als Blutgeld bezeichne, das ist bereits in sehr grossen Mengen in den Blockchains versteckt. Und, ja das könnte m.E. tatsächlich so sein, dass Krypto für Kunden und Bankangestellte direkt in die Krypta führt.

  29. Dann stellen wir doch mal einen „Bitcoin“ her: Sie kaufen sich einen Zwiebelkuchen, essen ihn und furzen anschliessend „Do Re Mi“. Für die in die Luft geblasene Tonfolge erhalten Sie einen Bitcoin. Um einen weiteren Bitcoin zu erhalten, müssen Sie schon zwei Zwiebelkuchen kaufen und „Do Re Mi Fa So“ furzen. Um einen weiteren Bitcoin zu erhalten, müssen Sie sich schon tagelang mit Zwiebelkuchen ernähren und dann eine Symphonie von Beethoven fehlerfrei furzen. – Der Gegenwert des Bitcoin ist immer ein sich bereits verflüchtigter, vielleicht kunstvoll abgegangener Furz (und etwas Dung vielleicht). Nicht mehr. (Bei Goldschürfung haben Sie wenigstens Physisches Gold mit einem Marktwert in Händen.) Nun gibt es „Greater Fools“, die einen „Gutschein auf einen bereits verflüchtigten Furz“ (Bitcoin) gegen echte Assets tauschen… – Alles klar jetzt?
    Tolle Trader, wirklich!

    • @Veni Vidi Winsel

      Gratulation zu diesem „Bitcoin“-Kommentar, der in die „Hall of Fame“ gehört und Pflichtlektüre für die Bitcoin-Fans JSA und Panama-Ueli sein müsste.

    • Genau so ist es.
      Bitcoin-Mining ist absolut NICHT mit Mining/Schürfung eines physischen Assets vergleichbar. Es ist ein einziges Verschleudern/Verpuffen von Ressourcen wie Hardware (die „Schaufel- bzw. Hardwarehersteller“ freuen sich) und Energie zum Betrieb der Rechenzentren und zu deren Kühlung. Der einzige Wert der geschaffen wird bzw. übrigbleibt sind der Schrottwert der Computer und die Abwärme, sofern sie genutzt bzw. verkauft werden kann.
      Den Crypto-Währungs-Unsinn-Promotern erschliesst sich schlicht nicht, wie Geldschöpfung geschieht (immer im Austausch gegen ein (irgendwie) bewertbares, echtes Asset, und Buchhaltung scheint auch ein Geheimnis mit 7 Siegeln zu sein. Unglaublich auf welchen Bullshit selbst scheinbar „intelligente“ Leute hereinfallen. Goldman Sachs (und ein paar andere) hat hingegen bloss einen pragmatischen GS-Ansatz: Wenn wir mit Idioten Geld verdienen können, weshalb sollten wir es nicht tun, solange es noch erlaubt ist?

    • Super Kommentar und easy erklärt, einzig den Furz würde ich mit „Kake einen Trump“ ersetzen..

    • Cryptowährungen sind tatsächlich ein Surrogat eines verflüchtigten Furzes. „Millionen von Trotteln“ fallen darauf herein, weil sie Geld und Geld-/Credit-Schöpfung durch Zentral- und Geschäftsbanken nicht verstehen (auch Ermotti nicht, wie er letzthin im Tessiner TV bewies) und den „Mythos von Fiat-Geld“ nachfaseln und weil auch Buchhaltung für sie ein Buch mit 7 Siegeln ist. Ein einziges Ponzi-Eldorado, wo skrupellose Opportunisten wie Goldman Sachs Idioten abzocken solange es geht und erlaubt ist.

    • Coole Idee – ich mach meinen eigene Währung, bezahle damit meine Steuern, Sozialabgaben, und sonst alles was mir keinen Mehrwert bringt.
      OOPS – vergessen, meine Grundbedürfnisse muss ich immer noch in harter Währung bezahlen.

    • Und zum Valentinstag schenkt der erfolgreiche Bitcointrader seiner Angebeteten kein Eau de Cologne, sondern ein Eau de Pet d‘Oignons, jetzt auch erhältlich in allen namhaften Parfümerien.

    • Dann sollte unser Finanzminister Ueli Maurer schon mal in die Hosen steigen und die nötige Finanzrücklage bereit stellen, damit wir Steuerzahler die Furzinsdustrie bei drohendem Fall retten können. Wie das in etwas geht weiss man ja seit UBS:

    • Genau. Dann stellen wir bzw. die Geschäfts- und Zentralbanken zum Vergleich mal Legal Tender her:
      – Ich verpfände meine bewertbaren, akzeptablen Wertpapiere (oder Edelmetalle) und die Bank schreibt mir dafür durch Buchung neu geschaffenes „Geld/Kredit“ auf meinem Konto gut ausgedrückt bzw. denominiert in „Legal Tender“
      – ich gehe zur Bank und will ein Haus kaufen. Ich gehe dafür mit der Bank einen Hypothekarvertrag ein, der ihr monatliche Einkünfte und Margen zusagt, das heisst, ich ermögliche das Schaffen eines bewertbaren Wertpapiers. Zuvor wurde geprüft, ob ich diese monatlichen Zahlungen auch leisten kann, damit dieses Wertpapier auch werthaltig ist. Zudem muss ich der Bank das Haus verpfänden. Stimmt alles, dann kriege ich als Gegenleistung frisch geschaffenes (durch Buchung) Geld bzw. Kredit auf meinem Konto gutgeschrieben.
      Will die Zentralbank Geld schöpfen, dann kauft sie bei ihren ihr angeschlossenen Instituten (Geschäftsbanken) Wertpapiere, welche eine definierte Qualität und Bonität haben müssen (Staatsanleihen, Firmenanleihen, Aktien), und ausländische Devisen und schreibt den Geschäftsbanken dafür Giroguthaben gut (welche bei der Zentralbank auf der Passivseite verbucht werden), das heisst, sie „schöpft“ so frisches, zusätzliches Geld (bzw. Kredit). Das nennt sich „Offenmarktpolitik“
      Also zusammengefasst: Ohne zuvor existierendes Asset findet (im Austausch) keine Geld- bzw. Kreditschöpfung statt.
      Ist jetzt der Unterschied zu Bitcoin und anderen Crypto-„Währungen“ bzw. -„Wahnungen“ klar?
      (Probleme entstehen dann, wenn der Bank nicht entsprechend werthaltige Assets untergejubelt werden bzw. sie unvorsichtig solche zu überhöhten Preisen kauft: siehe die Immobilien-Schrottpapiere aus USA, die mit „A“ und mehr geratet waren, wo aber keine werthaltigen Hypotheken und zu hoch bewertete Immobilien dahinter standen. War de facto also ein Betrug bzw. Etikettenschwindel.)

    • Den Bitcoin-Faslern, die – oh perfide PR – von „Bicoin Mining“ faseln kann man nur entgegnen: „You aren’t mining anything! You are basically and literally just farting!“
      Frau Martullo würde noch anhängen: „You dreamer, you!“

    • Bezeichnent, dass VV Winsel die meisten Daumen hoch bekommt. Wir scheinen in die Phase „Wir machen uns über die neue Wettbewerber lustig“ eingetreten zu sein, nachdem die Phase „Wir ignorieren die neuen Wettbewerber“ vorüber zu sein. Dann kommt ja die Phase „wir bekämpfen die Wettbewerber“ und dann „wir verlieren gegen die Wettbewerber“.

      Auch an VV Winsel sei gesagt:
      1.) LH schrieb von Crypto. Sie fokussieren auf eine von vielen Tausends Assets. Haben Sie nur von Bitcoin gehört?
      2.) Bei Gold haben Sie „physisches Gold mit einem Marktwert“ in der Hand – sagen Sie. Bitcoin haben auch einen Marktwert und immaterielle Güter wie Patente oder Marken haben ebenfalls einen Wert, auch wenn sie nicht physisch sind. Der Marktwert von Gold ist ausserdem nicht notwendig der Wert des Metalls, es ist einfach der Markt, der Gold einen Wert zuordnet – wie bei Bitcoin.

      Nun könnten Sie einen Crypto erwerben, dem Gold hinterlegt ist – vielleicht eine bessere Idee als einen Gold ETF zu kaufen oder Gold bei einer Bank zu lagern, die im Fall der Fälle geschlossen ist. Was kann daran falsch sein, Trader für einen solchen Crypto zu werden?

    • In etwa so musste sich damals das Gespött angehört haben, als ein gewisser Jemand behauptete, die Erde sei eine Kugel. Aber ich habe durchaus Verständnis, denn die Themen Blockchain und Kryptos sind noch ziemlich am Anfang und für viele nicht greifbar bzw. ein rotes Tuch. Ich behaupte jedoch, dass in 5 Jahren 80% der negativen Kommentarschreiber hier drin in irgendeiner Form Kryptos (nicht zwingend Kryptowährungen) besitzen. Warten wirs ab… 🙂