UBS streicht Rentnern 300 Fr. Unfallprämie

Gratis-Versicherung sei nicht mehr marktgerecht – Affront für Schweizer Leute – Weber, Ermotti: Höchstboni für Mager-Leistung.

Die UBS hat ihren Pensionierten bisher gratis eine Unfallversicherung bei der Helvetia offeriert. Damit ist nun Schluss. Per Ende Jahr streicht die Grossbank die jährlich 300 Franken pro Rentner.

Man überprüfe „regelmässig die Leistungen an Mitarbeiter und Pensionierte“, hält die Bank in einem Brief an alle Schweizer UBS-Rentner von Anfang Monat fest.

Dabei nehme man „Marktvergleiche“ vor. Und dann kommt die Bank zum Schluss: „Es ist nicht üblich, die Unfallzusatzversicherung für Pensionierte über den Arbeitgeber zu finanzieren.“

Deshalb streiche man diese Leistung nun. „Ab 1. Januar 2019 wird UBS nicht mehr für die Prämie aufkommen“, heisst es im Schreiben kurz und knapp.

Man könne selbst bei der Helvetia eine „exklusiv“ von der UBS organisierte Unfall-Zusatzversicherung abschliessen. Jahresprämie: 300 Franken. Bis 15. Juni soll man Bescheid geben.

Der Brief sorgt bei den Schweizer UBS-Pensionierten für Empörung. „Leider ist dies ein weiteres unschönes Gebaren der UBS gegenüber den Angestellten respektive den Pensionierten“, sagt Peter Ammon aus Basel, der lange für die UBS tätig gewesen war.

Nun ist Ammon einer der betroffenen UBS-Pensionierten. Und regt sich auf: „Dies ist angesichts der Saläre und Boni, welche das Kader und die Geschäftsleitung und der Verwaltungsrat beziehen, einfach nur kleinlich.“

Die Konsequenzen seien nicht einfach vernachlässigbar, meint der UBS-Rentner. „Dass die Verbundenheit mit dem ehemaligen Arbeitgeber schwindet, ist die Folge davon.“

Bei der UBS stellt man sich auf den Standpunkt, dass es sich bei den bisher bezahlten 300 Franken pro Jahr und Rentner um eine „freiwillige Leistung“ gehandelt habe.

Diese sei schon bisher „im Markt nicht üblich“ gewesen. Deshalb würde man sie nicht mehr tragen. „Alle anderen Leistungen“ für die Rentner würden aber bestehen bleiben.

Die Kürzung trifft jene UBS-Leute, welche die Bank über all die Jahre stabil gehalten haben. Die UBS Schweiz erzielte stets gute Gewinne, während die Bank im Investment-Banking in den USA sich verspekulierte.

Die Schweizer Mitarbeiter sind auch nicht die grossen Bonus-Könige. Diese sitzen in London und New York und profitieren vom gesunden Schweizer Kern des Finanzmultis.

Nun nimmt die Bankenspitze den treuen ehemaligen Mitarbeitern 300 Franken im Jahr weg. Was sie damit einspart, will sie nicht offenlegen.

Umgekehrt zahlen sich die obersten Verantwortlichen höchste Entschädigungen aus. Präsident Axel Weber erhält Jahr für Jahr rund 6 Millionen Franken – im Vergleich zu seinem Ex-Honorar als Chef der deutschen Bundesbank ein Traumsalär.

CEO Sergio Ermotti gehört mit seinen 14 Millionen im Jahr regelmässig zu den Top-3 der Schweizer Grossverdiener.

Umgekehrt lässt die Leistung des Gespanns Weber-Ermotti zu wünschen übrig. Seit Ermotti im November 2011 das Steuer übernommen hat, ist die UBS beim Aktienkurs zwar nach oben gekommen.

Aber weniger stark, als dies beispielsweise bei der Julius Bär der Fall gewesen ist.

Und in einem Langzeitvergleich mit den Kursen der UBS-Aktie vor dem Crash im 2007 sieht man, wie  die Grossbank unter Ermotti und Weber weit entfernt von früheren Höhen dümpelt.

Das hält die beiden Aushängeschilder der Nummer 1 des Schweizer Finanzplatzes nicht davon ab, stets die gleichen Lobpreisungen in eigener Sache zum Besten zu geben.

An der kürzlich durchgeführten Generalversammlung listeten sie auf einer Folie ihre Leistungen und Ambitionen auf.

Wie man die „führende Position im globalen Vermögensverwaltungsgeschäft halten und den Gewinn unserer restlichen Geschäftseinheiten weiter erhöhen“ wolle, konnten die UBS-Aktionäre lesen.

Wie man „Wachstumschancen“ rund um den Erdball „nutzen“ möchte. Wie man beabsichtige, mittels Investitionen „das Kundenerlebnis, unsere Produkte sowie unsere Effizienz und Effektivität weiter“ zu verbessern.

Wohlklingende Worte. Doch die nackte Realität lautet: Die UBS-Aktie kommt unter Ermotti und Weber nicht in Fahrt.

Dafür streichen die zwei Spitzenmanager nun den kleinen UBS-Rentnern ihre Unfallversicherung.

Alles für mich, nichts für den Rest.

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114 Kommentare zu “UBS streicht Rentnern 300 Fr. Unfallprämie

  1. Werde mein Depot zur Postfinance übertragen (Bis jetzt keine Depotgebühren).
    Damit kann ich den Verlust einigermassen ausgleichen.
    Ich hoffe, dass mir viele Pensionäre folgen.

  2. Bei ca. 40’000 Pensionierten in der Schweiz spart sich die UBS damit wohl den Bonus für Ermotti (plus/minus). Der Entscheid der UBS ist deshalb nachvollziehbar…. 🙂 🙂

  3. Haben sich die Personen, die das entschieden haben auch schon überlegt, dass die Pensionierten Werbeträger der Bank sind. Das sind ca. 15000 Personen, mit dem Umfeld dürften es einige tausend mehr sein. Dieser Entscheid ist so
    ‚pauvre‘. Da geht es nicht um den Betrag, da geht es um die Gesinnung. Und das ist eigentlich traurig.

  4. Bei diesen Diskussionen sollten sich die Rentner und die „jüngeren“ MA nicht gegenseitig ausspielen, das freut nur den lachenden Dritten.
    Im Gegenteil, man sollte zusammen halten, nur gemeinsam ist man stark. Auch bei den noch aktiven MA ist eine Kürzung schmerzhaft und sollte nach Möglichkeit nicht aktzeptiert werden.
    Man kann nur hoffen, das diese Verursacher in Zukunft auch etwas ähnliches erleben werden.

  5. Mich als alter UBS Kunde stört die wiederholte Erhöhung der Spesen und der gleichzeitige Abbau von Serviceleistungen.Ihr seid alle verwöhnte Leutchen. Mein erstes Gehalt als gelernter Bankkaufmann war Fr. 400.- pro Monat, nicht pro Tag!Das war 1954.Aber durch Leistung habe ich mein Gehalt bis vor der Pensionierung verfünfzigfacht. Aber nicht bei der Bank.Das steht Euch allen noch bevor.Viel Glück.Und Geduld.

  6. Die Pensionierten spiegeln das gesamte Spektrum der Aktiven: vom einfachen Angestellten bis zum Managing Director. Ich kenne keinen einzigen Pensionierten, der sich selbst noch als Markenbotschafter von UBS versteht. Dies als Folge von Boni-Exzessen ganz oben, Bussen in den USA und Kleinlichkeit mit dem Personal und den Pensionierten. Hier geht sehr viel Potential Flöte und der Schaden ist in keinem Verhältnis zur Ersparnis aus der Erbsenzählerei mit der Streichung der Zusatzversicherung für Pensionierte. Vermutlich wird der Einreicher des Vorschlags noch für seine Dummheit prämiert. Schade, das war früher mindestens beim Bankverein ganz anders.

  7. Sorry, Bonzo der Grosse
    Sie sind auf dem Holzweg: nix Leistungsprimat, wie beim Staat, sondern Beitragsprimat!
    Wenigstens war das so bei der Bank, bei der ich gearbeitet habe.

  8. Jetzt habe ich gemäss dem Brief der UBS als Pensionierte wieder einen „Arbeitgeber“.

    Lieber Arbeitgeber:
    Kalt duschen kann ich selber. Dazu brauche ich keine so formulierten Briefe.
    Bitte ersparen sie sich künftig das Porto zur weiteren Erhöhung der fetten Boni für miese Performance.

    Ihr EHEMALIGER Mitarbeiter.

  9. Blamable Übung! Als nächstes werden wohl noch die Reka-Checks gestrichen.
    Dafür erhält die Teppichetage noch mehr Boni. Nur für welche Leistung?
    Aktionäre und Mitarbeiter bleiben die Dummen. Aktienkurs auf kümmerlichen Fr. 16.–. Grossbankatkien gehören zu den grössten Vermögensvernichtern!

    • Bei der ZURICH werden uns Rentnern die bisher pro Jahr erhaltenen Fr. 200.– Rekaschecks gestrichen; ab diesem Jahr im Dezember gibts nichts mehr. Wurde uns im letzten Dezember per Brief mitgeteilt. Niedlich was!!???
      Markleton.

    • @Markus Drescher: Bekommt ein pensionierter Bäcker auch noch bis zum Lebensende gratis Gipfeli?

  10. Nun Mann sollte auch mal gedanken machen dass UBS schlussendlich auch keine Milch Kuh ist und andere Firmen auch keine Unfall Kasse weiter bezahlt. Vondaher ist diese Entscheidung mehr alls korrekt.Wer sich über sowas beklagt sollte sich mal gedanken machen dass sogar ein Angestellten der UBS der zuunterst der Piramide stand immer ein höheres Salär bekamen als in anderen Industrie zweigen.

  11. Wo ist das Problem? Die heutigen UBS Rentner schwimmen förmlich im Geld. Dieser Artikel von LH ist für einmal brotlos…

    • Bin CS Rentner. Schwimme nicht im Geld. Bin noch nicht ertrunken.
      Viele Grüsse
      W.Sch.

    • @Walter Scharnagl:
      Nur die Rentner anderer Branchen mit rein obligatorischen BVG-Lösungen wissen nicht mal was schwimmen und ertrinken heisst.

      Da sind 60% Gesamtrente (AHV + BVG) des letzten durchschnittlichen Bruttolohnes durchaus die Regel.

    • Die Rentner, sowie natürlich auch andere, haben über die letzten Jahre massiv Geld am Aktienkurs u.a. der UBS verloren. Darum, trenne Dich von Bankaktien!

  12. Ermotti & oberste Etage: Die Performance der UBS-Aktie (also Leistung) versus ihre Entlöhnung ist eine Arroganz welche zum Himmel schreit!
    So ist nicht verwunderlich, dass der Neid und linke Parteien reichlich genährt werden um den Umverteilungs- und Sozialstaat Schweiz noc
    mehr zu fördern. Und die massgebenden Aktionäre machen nichts. Sind sie dement???

    • @Pedrovitsch nachdem ich etwas später von Ihrem Heulkrampf lese scheinen Sie am Hungertuch zu nagen!

  13. Skandal und unfair !!!!Nicht korrektes Verhalten jemandem im Ruhestand sein erarbeitetes Geschenk auf seine Kosten weg zu nehmen !!!

  14. Was für ein Gejammer.
    Die Bänklerkaste hat jahrzehnte lang gut profitiert und jetzt wird sie einfach den Büetzern gleichgestellt.

  15. Aus Sicht der Finanzindustrie bin ich etwas altertümlich eingestellt, denn ich sehe mich doch tatsächlich auch im Jahre 2018 noch immer als ein KUNDE – und als solcher will ich weder exzessive Boni noch Vergütungen für Pensionäre bezahlen.

  16. Vielen lieben Dank Herr Ermotti, dass Sie uns Rentnern bis auf Weiteres noch die REKA-Checks lassen. Damit komme ich zwar nicht so weit, wie Sie es gebracht haben. Wenn dann aber auch dieser Fringe-Benefit gestrichen wird, bleibt uns Rentnern doch noch der Transport im Sarg.

    • Gut, dass sie den Herren Weber und Ermotti einen Strohhalm liefern, wo sie nächstes Jahr einen zusätzlichen Brosamen für die nächste Bonierhöhung hernehmen können.
      Da schon (zu) viele Bank-Gebäude, sowie Teile der Bank und sogar Mitarbeiterparkplätze verscherbelt wurden, um Erträge zu generieren, wird die Finanzierung der Boni immer schwieriger.

  17. Was mich wundern nähme ist, was die UBS mit dem Satz
    „Alle anderen Leistungen“ für die Rentner würden aber bestehen bleiben“
    meint, ist mir gar nicht bewusst dass man als Pensionierter noch irgendwelche Vorteile hat.

  18. Das geht ja noch – 300 CHF – kann man noch verdauen !!
    Das bedenkliche ist aber:
    SEIT 16 JAHREN BEZAHLHLT DIE PENSIONSKASSE IMMER DIE GLEICHE UNVERÄNDERTE RENTE !!!!
    BEDENKLICH !!!
    Die Pensionierten vor dem SBV Schicksaljahr 2008 haben die UBS gerettet nicht die jetzigen Abzocker !

    • Ich krieg gleich nen Heulkrampf….!

      So was von zu bedauern, die armen UBS-Rentner. Fette Rente auf Kosten der Aktiven und dann nicht mal die Teuerung ausgeglichen. Oh mein Gott, Skandal!

      Die Pensionierten vor dem SBV Schicksalsjahr 2008 haben die UBS auch in den Abgrund geritten und sich jahrelang gütlich gehalten am Honigtopf. Jeder hat da mitverdient. Nicht umsonst sind heute die Boni für’s Fussvolk wesentlich kleiner und die PK-Konditionen wurden zum Schlechten angepasst.

      So als Denkansatz.

    • @Walo
      Bravo für diesen Kommentar!
      Ich erinnere mich nur zu gut an Mitarbeiter, welche mir bei der verordneten Pensionierung 1998 die sehr berechtigte Frage gestellt haben, wie sie mit 21’000.– p.a. Rente in der Stadt Zürich überleben können?
      Wie es denen armen Kerlen wohl heute geht?

  19. Man überprüfe „regelmässig die Leistungen an Mitarbeiter und Pensionierte“, Ausnahme: Ermotti und Weber, würde man bei denen die Leistung prüfen müssten die am Wochenende noch putzen gehen und Geld bringen!

  20. Das Gejammer dieser jahrelang völlig überbezahlten heutigen Rentner mit entsprechend hohen Renten ist sowas von daneben

    • Auch Sie werden einmal Rentner – und diskutieren dann mit Ihren Kindern oder Enkeln über Ihre dazumal überbezahlten Löhne und Ihren Renten.
      Neid ist nie ein guter Ratgeber.

  21. Sehr blamabel für Geschäftsleitung und Präsidium.
    Es zeigt, dass die Pensionierten der UBS der Geschäftsleitung keinen Rappen mehr wert sind. Vor noch nicht all zu langer Zeit, als die UBS in der Sch….. steckte,
    waren die Rentner noch „ihre Ambassadoren“. Von diesem Gelaber und Geschleime ist nicht mehr viel übrig geblieben.
    Wie wäre es, wenn alle UBS-Pensionierten ihre Gelder von der Bank abziehen würden, es dürfte sich dabei viele Millionen handeln?

  22. Alles läuft rund im Kartell.

    Es ist genau so wie bei den vergebenen Auszeichnungen.

    So wie jede Bank mal ein paar der vielen Auszeichnungen erhält, muss auch jede mal mit Sparmassnahmen vorpreschen sodass dann die „Konkurrenz“ nachziehen kann mit Verweis auf Firma XY.

    Allgemein ist aber festzustellen, dass die Firmen allgemein künftige Verpflichtungen verringern wollen. (Bonus ist einmalig, Versicherungen und Renten für Pensionäre langfristig).

  23. Bin auch absolut empört über diesen Spagat den die UBS hier macht. Sich selber nicht in die sparzange nehmen, aber bei den kleinen Mitarbeitern und pensionären sparen was nur geht – und Ärger hervorruft.

    Immerhin sehe ich einen kleinen positiven Aspekt: bisher mussten diese CHF 300 als Einkommen versteuert werden. Nun wird mein steuerbares Einkommen um 300 CHF tiefer ausfallen.

  24. Ich meinte bisher, dass man sich als nicht mehr berufstätiger ergo. Pensionierter, nur noch bei der Krankenkasse gegen Unfall versichern könne, mit ein und derselben Franchise wie bei Krankheit, notabene. So wurde es mir jedenfalls von der Axa vor Jahren beschieden, als ich von der KK den Unfallzusatz streichen wollte. . . .

  25. ……ech glaube a dem thema müemer nöd lang wärde. interessiert das öpper? ois nöd gell bäschti :):)

    • esch doch eifach e chliiiiiine zischtigsfüller. s esch jo schusch nüd los 🙂

  26. Mein Mitleid mit diesen Pensionierten hält sich jetzt aber extrem in Grenzen. Sorry, das ist die Generation mit der extrem fetten PK, goldenen Boni-Zeiten und Anstellungen auf Fast-Lebenszeit.

    Und genau diese Generation (jenseits der 65) ist es, welche gelebt hat, als gäbe es kein Morgen. Und die nachrückende und insbesondere die noch junge Generation (jünger als 35) darf nun die Sosse auslöffeln mit riesigen Umweltschäden und Quersubventionierungen der Rentensysteme bis zum Kollaps.

    Nein, ganz sicher nicht der Aufreger der Woche. Defintiv nicht!

    Ich kann das ewige Gejammer gewisser Rentnerkreise nicht mehr hören.

  27. Das Vorgehen und alles ist sicherlich etwas fragwürdig, auch was den Betrag betrifft. Aber gerade mit den Rentnern einer Bank aus den letzten 20 Jahren hält sich sehr in Grenzen. Was da teilweise an Frühpensionierungsentschädigung, Überbrückungsrente etc. geflossen ist… Und wenn ich sehe was dort noch für Umwandlungssätze für deren lebenslange nicht mehr anpassbare Pensionskassenrenten angewandt worden sind und was mich das als „Jungen“ jedes Jahr an Umverteilung kostet, sollten die 300 Franken verkraftbar sein.

  28. Endlich werden diese alten Zöpfe gestrichen!
    Die Rentner kriegen eh schon viel zu viel auf Kosten der Jungen und Aktiven. Und nutzen zusätzlich das Krankensystem gnadenlos aus – auf Kosten der Aktiven und Gesunden.

    • Auch wenn Sie recht haben; sagen sollten Sie so etwas in der Stadt Zürich nie, denn das wäre doch unsolidarisch! Wo bleibt der soziale Gedanke? Die UBS macht nur, was die Linken vorleben: Neidkultur schüren, Bevölkerungsteile gegeneinander ausspielen, für sich selber mit beiden Händen nehmen!
      Wie heisst die Parole so schön?
      Für alle (Funktionäre) statt für wenige (Arbeitgeber und Risktaker)!

  29. Angesichts der Bonus-und Lohnexzesse im oberen Kader sind diese Streichung gewisser Lohnbestandteile für Pensionierte lachhaft. Man bedenke auch, dass es sich bei den aktuell Pensionierten um langjährige, treue Mitarbeiter handelt.

  30. Novartis hat den Pensionierten schon vor Jahren, noch zu Vasellas Zeiten, die vergünstigten REKA Checks, das Pensionierten Weihnachtsessen, den Pensioniertenausflug etc. gestrichen und die Öffentlichkeit hats nicht interessiert. Was soll denn dieser Aufschrei wegen der UBS?

  31. Naja, auch das eine Geschichte aus der unendlichen Geschichte und Wiederholung uralter UBS-Führungs-Tricks. Velofahren hoch vier: nach oben buckeln, nach unten treten. Wenn schon die Spitze nichts taugt, müssen wenigstens die Sklaven unten nicht zu lachen haben. Demnächst wird dann wohl wieder mal das HR mit einer neuen „Erfindung“ fällig sein, wie z.B. „10 % der Mitarbeiter taugen nichts“ oder so. Hatten wir doch auch schon. Je schneller der Personalbestand dreht bzw. die Fluktuation sich erhöht, desto weniger Oppositionelle, welche sich noch an einigermassen „normale Zeiten“ mit motivierten Mitarbeitern erinnern, gibt’s. Das ist insofern ganz besonders praktisch, weil jede Scheisse, welche von der Teppich-Etage auf die Kunststoffböden in den Grossraum-Gefängnissen runter rinnt, als ziemlich normal empfunden wird. Weil keine Sau so was wie Normalität noch kennt. Und wenn die UBS es dann trotzdem wieder mal wagen sollte, eine Personalumfrage machen zu lassen, dann wird sie mit Sicherheit die Resultate für immer im Tresor einsperren. Weil eine Veröffentlichung zu entlarvend wäre. Alles schon mehrere Male da gewesen. Die Folterwerkzeuge bleiben immer die selben. Da war die UBS noch nie mit viel Fantasie gesegnet. Hauptsache, die zwicken und lenken beim Arbeiten vom selbständigen Denken ab. Das darf auf gar keinen Falle vorkommen. Könnte ja für die da oben zum Risiko werden, wenn da plötzlich jemand mit komischen Fragen kommt. Das darf nur der Ermotti; der frägt aber ganz sicher nur nur nach unten. Das muss bei Velofahrern so sein..

    • P.S. Ich habe noch was vergessen. Damals, als dieser arrogante und vorlaut quakende, aufgeblasene Basler zu Papa Staat rennen und händeringend um Knete betteln musste, habe ich am gleichen Tag mein Guthaben bei der UBS abgezogen. Ich kann nur hoffen, dass dieses grosszügige Geschenk der am Hungertuch nagenden Nachfolger des UBS-Grosslautsprechers Ospel an die Rentner bei möglichst vielen Kunden denselben Reflex auslöst und die auch ihre Konsequenzen ziehen.

  32. Da sind wirklich weit- und ganzheitlich denkende Manager am Werk. Mit dieser Schlagzeile gerät die UBS in den Fokus vieler Kunden und potentiellen Kunden. Einen gleichwertigen Beachtungsgrad mit Werbung zu erzielen, würde wesentlich mehr Kosten als sie mit der Streichung des Betrages von CHF 300 erreichen. Dass die UBS mit dieser Aktion ihre ehemaligen treuen Mitarbeiter enttäuscht, die oft als Exponenten viel unangenehmes einstecken mussten rund um die negativen Ereignisse wie Ospel Geschichten, Bankkrise, US-Desaster usw. ist den heutigen Akteuren egal. Sie denken wohl, dass die Ehemaligen für die Schimpftiraden von frustrierten Kunden fürstlich bezahlt wurden. Diese Übung ist wohl nur der Anfang, denn jetzt können mit der Streichung der Pensionerten Anlässe (wer geht da noch hin) weitere Kosten gespart werden. Viel Erfolg wünscht ein ehemaliger Ambassador.

  33. Was soll das Gejammer – die heutigen Rentner haben sicherlich sehr viel beitragen zu ihrer jeweiligen Firma. Aber: Sie wurden und werden auch mit ihren Umwandlungssätzen seitens der PKs bestens dafür entschädigt.
    Entsprechend ist es nur logisch und auch sinnvoll solche Anpassungen vorzunehmen!

  34. Sie haben mit Ihrem Artikel in’s Schwarze getroffen. Ich sehe darin auch eine Parallele zur Schliessung des für Ehemalige sehr beliebte Sportcenters „Guggach“.
    Aber leider wird dieser Artikel – wie üblich – bei den Verantwortlichen kein Umdenken zur Folge haben.

    Freundliche Grüsse
    Ernst Künzli

    • @Ernst Künzli
      Dann kannst/musst Du mit dem Hind spazieren gehen.

  35. What’s soldering ..

    1) Verbesserung bestehender Geschäftsfelder, Aufbau neuer Geschäftfelder .. bei Elimination all der Wertschöpfung, die der Kunde nicht bezahlt.

    2) Nur an den Kosten zu schrauben, ist kein Management. Mitarbeiter und Ehemaligen Goodies zu streichen, macht nur in einem Turnaround Sinn, sofern Punkt 1) erfüllt ist. Dazu gehört auch, zuerst bei höheren Stufen auf Bonus und Goodies zu verzichten (Vorbildfunktion).

    Bei den heutigen Vorgehensweisen hat man den Eindruck, dass wir es zunehmend mit Managern zu tun haben, die keinen Plan bezüglich Martkt haben, da bieten sich natürlich lediglich Kostenreduktionen an:

    a) Erhöhung des Beitrages für einen Kaffee am Automaten ..

    b) Subventionen in der eigenen Kantine streichen ..

    c) Klo-Papier in grossen Losen beschaffen ..

    d) Dokumente doppelseitig ausdrucken ..

    e) Kurzstreckenflüge in der Garbage-Class, das Management fliegt wieterhin Biz- oder 1st ..

    f) Jeder bringt am Weihnachtsessen seinen Cervelat selber mit ..

    g) Vermehrte Sponsoring-Ausgaben, das erhöht den Umsatz ..

    h) Bezahlte Pausen der Mitarbeiter streichen ..

    i) Jährlichen Mitarbeiter-Ausflug streichen ..

    j) Nur noch ab Führungsstufe 2 dürfen Mitarbeiter ihre Assistentinnen auf Reisen mitnehmen ..

    k) Printed Medien zur Information abschaffen, das Lesen der Hauszeitung wird Pflicht ..

    Liebe Mitarbeiter, wenn wir dies strikt befolgen, bleibt uns im Management genügend Geld um unser Ergebnis (also Mgmnt-Boni) zu rechtfertigen und Consultants zu bezahlen, die uns (Mngmnt) erklären, was unsere Strategie sein sollte. Dazu bitte ich Sie freundlich, diesen Herren auskunftsfreudig mitzuteilen, was wir wissen würden, wenn wir selbst mit Ihnen (Basis) tagtäglich verkehren (nicht mit Ihnen, dazu gibt es Assistentinnen) würden.

    Selbstverständlich sind die Vorschläge der Consultants dann anonym, d.h bei einem Stellenabbau kann es jeden treffen.

    Mitarbeiter ab Führungsstufe 3 wollen wir natürlich nicht verunsichern, selbstverständlich werden wir Ihnen weiterhin Sabatical’s gewähren, wir stehen zu jedem Mitarbeiter, bei dem wir nicht ‘sitzen’ müssen, wenn er nicht mehr hinter uns ‘stehen’ sollte.

    MfG Industrial

  36. Die Streichung kommt für mich nicht überraschend, es war ja nur eine Frage der Zeit, bis auch dieses (letzte) Privileg gestrichen wird.

    Früher wurde im Vergütungsbericht der UBS (z. B. 2012, S. 42, g) unter Sachleistungen an die Konzernmitglieder „zum Beispiel Beiträge an die Krankenversicherung“ genannt. 2017 werden unter Nebenleistungen/Sachleistungen keine Beispiele mehr genannt.
    Ein wahrer Skandal wäre es nun, wenn heute noch diese Gruppe von sehr gut verdienenden Beiträge an die Krankenkassen vergütet würden! (LH wird dies sicher klären können).

  37. Bei den kleinen wird gespart, das war schon am Anfang der Sparaktionen so. Zuerst wurden die Putzfrauen „ausgelagert“ um Geld zu sparen. Ihr Lohn sank damit von 25.- Fr./h auf 15 Fr.-Fr.h!!!
    Jetzt sind halt die Rentner dran, mit den „Marktunüblichen Unterstützungen“. Und wann wird dort gespart, wo diese Verursacher sitzen? Die Rentner ermöglichten mit ihrem jahrelangen Einsatz der heutigen Führungsgeneration ihren Arbeitsplatz. Deshalb gibt es nur eine Antwort, meidet die UBS in Zukunft!

  38. War und ist für die Helvetia vermutlich ein lukratives Geschäft! Ich hatte übrigens nie eine verbindliche Police in den Händen, welche mich bei Spitaleintritt aufgrund eines Unfalls zu einem upgrade in die Privatabteilung diskussionslos legitimiert hätte! Gott sei Dank, dass ich diese Zusatzversicherung bis anhin nie im Anspruch nehmen musste!

  39. All jene, die jetzt noch bei UBS arbeiten, sollten sich klar darüber sein, dass das Management sämtliche Kompensationskomponenten an das niedrigere Niveau des Marktes angleicht. Freilich ohne das Arbeitspensum zu reduzieren oder Prozesse/Systeme nennenswert zu vereinfachen. Sie arbeiten sich zu Tode für ein 10 – 20 % höheres Gehalt als andernorts, werden dann aber irgendwann fallen gelassen (zu. 50-65) und verlieren dabei viel mehr (sowohl Geld als auch Gesundheit und Privatleben).
    Solange sie noch die Chance haben (u50), sollten sie die Branche wechseln.

    • Man kann Ihrem Kommentar nicht mehr als zustimmen. In so einem Unternehmen ist man eben ein persönlicher Diener der oberen Bel-Etage. Und wer in dieser Branche bleibt in der Hoffnung auf bessere Zeiten, wird bald die Rechnung dafür bezahlen. Habe bereits gewechselt. Mehr Sicherheit & Freude bei der Arbeit, dafür weniger Geld. Aber wer natürlich so scharf auf chölä ist…der soll dort bleiben

    • „Sie arbeiten sich zu Tode…“
      Banking muss ja ungeheuerlich anstrengend sein, täglicher Arbeitsweg, immer im Büro sitzen, soooo viele wichtige Sitzungen etc. etc. – Beschreiben Sie doch bitte mal diese „Todesarbeit“…!

    • Als ehemaliger UBS’ler (als ü50 fallengelassen worden vor 4 Jahre) habe ich dieses „Sie arbeiten sich zu Tode“ nie gesehen. Das Gejammer habe ich sehr wohl gehört. Nun wieder in einer normalen Firma, sehe ich was arbeiten bedeutet. Viele auf der Bank haben nie was Anderes gesehen und glauben wirklich sie arbeiten.

    • “… arbeiten sich zu Tode…”
      Sorry aber das sehe ich nun wirklich nicht in der breiten UBS Belegschaft (gilt auch für viele andere Firmen). 42h Woche und 20% obendrauf, that’s it! Mit 50h Wochenpensum stirbt hoffentlich noch niemand.
      Einfach mal die Übertreibungen unterlassen, danke.

  40. Die hohen Boni bzw. die Vergütung der Unfall Zusatzversicherung an die Pensionierten sind zwei völlig verschiedene Themen. Es gibt meines Erachtens keinen Grund den Pensionierten diese Unfallversicherung zu bezahlen. Das Dankeschön für ihre Leistung als Mitarbeiter haben sie hoffentlich während ihrer Aktivzeit erhalten (Lohn, 13. Monatsgehalt bzw. Bonus, diverse Vergünstigungen etc). Als Rentner erhält man die AHV und die Pensionskasse. Bei Letzterem hat der Arbeitgeber bzw. die UBS ihren Teil zur Altersvorsorge mitgetragen. Ein lebenslängliches Dankeschön für geleistete Arbeits ist nicht gerechtfertigt, übrigens auch unfair gegenüber den noch Berufstätigen bei der UBS. Zudem hat ein Rentner vielleicht nur ein paar wenige Jahre bei der UBS gearbeitet.

    Die Boni der Geschäftsleitung sind sicherlich zu hoch, aber die Höhe dieser Zahlung wird kaum davon abhängig sein, ob diese Versicherung den Rentnern nun bezahlt wird oder nicht.

  41. „Alle anderen Leistungen“ für die Rentner würden aber bestehen bleiben….das ist so auch nicht richtig wiedergegeben. Es kommt noch sehr darauf an, wo man seinen Lebensmittelpunkt nach der Pensionierung bezieht. Verschiebt man den nämlich in‘s Ausland, dann werden einem alle anderen Leistungen ebenfalls gestrichen. Und das nach mehr als 33-jähriger Firmenzugehörigkeit und grosser Lojalität….

    PFUI PFUI PFUI dem Gespann Ermotti und Weber, etwas gescheites bringen die beiden ja eh nicht zustande.

    Geschlossen habe!

  42. Auch ich habe diesen Brief erhalten. Mich stört weniger der Inhalt des Schreibens – mich stört vor allem, wie empathielos und eiskalt diese Mitteilung verfasst wurde. Etwa so empathielos und eiskalt, wie halt der links unterzeichnende Patrick Stolz ist. Dafür hat er sich als geeignetes Werkzeug profiliert und wird vielleicht sogar noch einen weiteren Schritt auf der Karriereleiter machen. So läufts heute bei UBS. Widerlich. Als Rentner muss ich heutzutage jedem abraten, mit dieser Bank Beziehungen aufzunehmen. So weit sind wir ehemaligen verdienten Mitarbeiter heute – loyalitätslos.

  43. Das ganze Land ist sattgefressen, Biss ist Geschichte, die kämpferische Linke trinkt Cüpli und predigt Hahnenwasser.
    Kurz zusammengefasst: die Schweiz ist lahm geworden, Wiederstand passé.
    Hier regen sich Pensionierte auf um in einer Stunde doch noch auf dem Golfplatz ihre tägliche Runde zu drehen. Heuchler.

    • Der Beobachtung der satt gefressenen Rentner in der CH stimme ich absolut zu, ebenso sehe ich eine widerstandslose Einstellung des grössten Teils der Bevölkerung, natürlich inklusive der Rentner. Man hört die Leute permanent Jammern, über alles, über jeden, zu jedem Zeitpunkt. Aber vor allem übers Geld (von dem im Vergleich zu anderen Ländern und späteren Generationen sehr viel vorhanden ist). Aber dennoch mehrfach im Jahr in die Ferien, bevorzugt ans andere Ende der Welt oder ins Ferienhaus von Mami & Papi, oder Wochenendreisen, aber gleichzeitig werden Initiativen zur Veränderung der Zustände abgelehnt und man sehnt sich nach der „guten alten Zeit“ zurück. Das ist alles sehr riskant…man sollte aufpassen, dass man im internationalen Vergleich nicht irgendwann auf der Strecke bleibt mit dieser Einstellung und der Problematik der wegbrechenden Geschäfte und einer bedenklichen demografischen Entwicklung, massgeblich unterstützt durch die familienfeindliche CH-Politik.
      Gleichzeitig ist die Führung dieses UBS-Ladens natürlich eine Lachnummer. Ein Leistungsnachweis, der nichts mit Leistung zu tun hat und sich auf solch alberne Kürzungen beschränkt. Dabei nicht mal bedenkend, schlimmer: nicht mal erkennend, welchen psychologischen Effekt all diese jämmerlichen Kosteneinsparungen auf die Unternehmenskultur und die Loyalität haben. Dass sich im Ergebnis jeder selbst der Nächste ist, ist nachvollziehbar.
      Einzige Konsequenz: Kündigen. Als Angestellter und Kunde.

  44. Also bitte. Die damen und herren wurden bis vor kurzem mit spätestens 62 pensioniert und dies mit pk beiträgen durch ubs und renten von denen die meisten rentner nicht mal zu träumen wagen.

    • wo am meisten ? heute gilt
      nur ein toter UBS Mitarbeiter ist ein guter Mitarbeiter
      würde alle mal ihre Arbeit niederlegen könnten sich die Herren ihre Bonis ans Bein streichen

  45. Mit dem eingesparten Geld kann sich nun Ermotti sein Haargel sicher bis zur Pension finanzieren.

  46. passt wie eine eins ins bild dieser fuehrungstruppe.
    jahrzehnte lang hat die bank von ihren loyalen
    mitarbeitern und dem ch markt profitiert.
    dies machten die lohn und bonus kultur
    erst moeglich.
    die gl und der vr vergleichen sich und ihre
    horrenden lohnansprueche immer gerne mit
    den usa, unterschlagen dabei aber eines.
    keiner dieser moechtegern topshots wurde
    jemals fuer einen top us job angeheuert.
    jungs setzt eire fuesse wieder mal auf den boden
    und ueberlegt mal wo ihr herkommt.
    ist es richtig, dass jeder von euch in der gl
    zwischen 50 und 100 mio und oder mehr auf
    der seite hat und ihr eure basis gerne verleugnet.
    gleichzeitig aber im tagesgeschaeft alles abverlangt und loyalitaet fuer euch als vorgesetzte einfordert.
    die gl und vrs wuerden die ersten sein, die so
    ein system verlassen wuerden.

  47. Die UBS vergleicht diese Leistung mit dem Markt und schreibt „es ist nicht üblich…“. Das heisst für mich sie will auch in diesem Bereich nicht besser sein als der Markt. Dann sollten diese Manager den Hut nehmen und denen Platz machen, die für alle mehr wollen. Bei Milliarden Bonuszahlungen sollten eigentlich 3 Mio pro 10’000 RentnerInnen drinliegen. Also nicht einmal 10 Mio bei 30’000 RentnerInnen. An die Herren auf dem hohen Ross: Auch wir Rentner machen Marktvergleiche. Fehlt nur noch ein Mü und viele andere Banken sind interessanter. Dann seid ihr eure Rentner los.

    • Früher wurden die UBS Pensionierten auch als „Ambassadoren“ der Bank bezeichnet. Diese Zeit ist nun definitiv vorbei!

    • Auch die Kompensationen des Managements sind nicht marktüblich! Deshalb: Sofort nach unten anpassen!
      Übrigens: Ist es ein Zufall, dass diese Mitteilung so kurz nach GV kommt…???

  48. Und auch die CS streicht per 1.Juli den 30 Franken Anteil an die Kollektivkrankenkassenprämie. Nicht dass mich das umbringt. Aber Sparpotential gäbe es wesentlich nehr bei der GL.

  49. Das Gefasel von „Kundenerlebnis“ … Ich will gar nichts erleben, ich will nur eine möglichst günstige und fehlerfreie Leistung.
    Ich gabe zwar meine Konti bei der CS. Auch diese, wie die ganze Industrie, schwafelt von solchen nicht-messbaren Dingen … „Kundenerlebnis“ bringt mich zum k…..

  50. Und nun soll noch mal jemand sagen, dass die Chefs unserer Banken nicht in die eigene Tasche wirtschaften! Wenn es ginge, würde ich am 10. Juni mehr als nur 1 mal JA zu Vollgeld stimmen! Es ist Zeit, dass wir Bürgerinnen und Bürger die Verantwortung für unsere Geldherstellung übernehmen. Die Macht gehört in zahlreiche Hände, nicht in wenige. Wir Schweizerinnen und Schweizer haben es am 10. Juni in der Hand.

  51. ein weiterer Mosaikstein, der zum Bild der weit weg von der Belegschaft und der Front operierenden und völlig abgehobenen Teppichetage passt.

  52. Und dann sind die egoistischen Topmanager überrascht, dass die unteren Chargen der Banker und die Leute auf der Strasse für die Vollgeld Initiative stimmen …

    • @Hedgie & @Runner: Wer ein Vollgeld-Ja einlegt, nur weil er eine Wolle auf die Banken hat, ist bloss ein Voll(geld)sürmel und hat nichts verstanden!

    • @roi Danton

      Nun wenn der Grund für ein JA tatsächlich nur der Groll gegen die Banken wäre, ist das ein wirklich schlechter Grund.

      Zum Glück gibt es für den Informierten Vollgeld-Ja-Sager aber noch „tausend“ andere gute Gründe für ein überzeugtes JA …

  53. Man überprüfe „regelmässig die Leistungen an Mitarbeiter und Pensionierte“ – auch jene von Ermotti und seinen Buddies? Dort besteht Potential für Kürzungen!

  54. Si vergogni signor Ermotti, schämen Sie sich, Herr Weber,
    Aus Banquiers sind wirklich nur Bankers geworden, denen jede Ethik und Verantwortungsbewusstsein gegenüber jenen, die für Sie geschuftet haben abgeht.

    • Ähmmm. Aber die 2wk schwarz und Blutgeld Banker waren Bankiers mit Ethik? Ich weiss nicht…

    • Es ist leider eine Tatsache, dass die Herren Weber und Ermotti plus die GL sich grosszügig bedienen und nach unten werden die Ausgaben gekürzt. Ich schäme mich dass ich 47 Jahre für die UBS/SBV gearbeitet habe. Ab Juni werden auch die Kontoführungsspesen erhöht. Die Rentner haben seit 20 Jahren keinen Franken zusätzlich erhalten obwohl der Deckungsgrad im 2017 die reglementarische Höhe erreicht hat. Aber die Milliarden Bussen müssen ja auch bezahlt werden

  55. Die Zitronenhändler von der Bahnhofstrasse 43 drücken und pressen auf Teufel komm raus. Alte Vereinbarungen für Pensionierte werden gekippt, während die Teppich-Etage und der V.R. von Jahr zu Jahr unverschämter zulangt.

    Ein Aergernis mehr von der UBS-Elite *) und viele weitere werden noch folgen. Mit aller Bestimmtheit.

    UBS: Usurpator Banking System

    *) lauter Kotz-Boys and – Girls

    • @Charles:

      Heutzutage ist es nicht mehr salonfähig, zuerst die Herren zu nennen – siehe das ganze unsägliche und widerliche Gebahren und Gerenne um weibliche VRs und so’n Zeugs.

      Deshalb, korrigiert, im Sinne der (Haha) Frauchencharta:

      „Lauter Kotz-Girls und -Boys

  56. Man überprüfe laufend die Leistungen der Mitarbeiter. Das scheint aber nicht für Ermotti und Co zu gelten. Der VR schafft die 2.Klassengesellschaft und sollte mal über die Bücher. Geht nicht, weil die nur ihresgleichen unterstützen. Mitarbeiter sind Fussvolk und austauschbar.

  57. Mich als Pensionierten stört das nicht wirklich. Ich sehe keinen Grund, diese Versicherung brauchen zu müssen und habe sie ersatzlos gestrichen. Zudem musste man die Fr. 300.– als Einkommen versteuern obwohl man sie nie physisch in der Tasche hatte. Ich bin gerne bereit, dieser armen Firma etwas sparen zu helfen. Deshalb gehe ich auch nie an den Pensionierten-Weihnachtsanlass. Diese Firma, wo ich 37 Jahre lang tätig war, muss für mich keinen zusätzlichen Franken mehr ausgeben. Einfach nur tragisch, sich auf kosten Anderer tot zu sparen um das Geld dann anderswo wieder blödsinnig auszugeben. Super Leistung.

    • @Einstiger
      ich bin begeistert, wie sie der Firma helfen, die hohen Kosten zu reduzieren.
      Ich halte es mit der Teilnahme am pensionierten-Weihnachtsanlass der Konkurrenz von vis a vis genauso.
      Wäre doch wirklich zu schade, wenn die Bezüge der Teppichetage gekürzt werden müssten.

    • Ich habe gleich am letzten Arbeitstag die Konsequenzen gezogen und meine Geschäftsbeziehung nach 30 Jahren (mit der CS – macht aber keinen Unterschied) aufgelöst. Die Rente wird aber (noch) immer pünktlich überwiesen. Hoffen wir es bleibt beim Geschäftsgebahren dieser zwei Player so.

    • Ich würde mich besser informieren – auch Sie brauchen eine Unfallversicherung !

  58. Hohe Bonus für top Risktaker sind nicht angebracht. Aber warum sich Pensionierte Banker mit einen hohen Umwandlungssats / hohen Renten die teilweise von jungen Arbeitern / Kollegen finanziert werden kann ich beim besten Willen nicht verstehen

    • ES gibt und gab in der UBS auch Miarbeiter/innen die nicht, trotz „hohem“ Umwandlungssatz, auf grossem Fuss leben können. Damals waren die Löhne nicht wie heute gestaltet und das Wort Bonus war noch unbekannt!

  59. Im muss der UBS Leitung zustimmen – eine solche Leistung ist absolut nicht marktgerecht. Schlimmer noch: sie akzentuiert die schon herrschende Umverteilung von den aktiven Mitarbeitern zu den Rentnern innerhalb der PK in einem unakzeptablen Mass.
    Zeit, dass solche Zöpfe abgeschnitten werden!

    • Die Unfallversicherungsprämie wurde nicht durch die Pensionskasse der UBS bezahlt, sondern durch die Firma UBS AG (dem ehemaligen Arbeitgeber). Es wird und wurde somit kein Geld von den aktiven Mitarbeitern zu den Pensionären umverteilt!

      Die Ganze Geschichte steht in keinem Zusammenhang mit der Pensionskasse.

  60. Die UBS hat ihren Pensionierten bisher gratis eine Unfallversicherung bei der Helvetia offeriert…..
    Stimmt nicht ganz – Handelt sich „nur“ um eine Unfall-Zusatzversicherung.
    Aber auch das ist nicht ganz „sauber“ schaut man sich die Bonis in der Chefetage an….. Aber das ist ein anderes, zum Teil perverses Thema.

  61. Diese Streichung finde ich gänzlich angemessen. Wenn man bedenkt, dass diese Rentner-Generation vollumfänglich von den „goldenen Banking Zeiten“ profitiert hat, hält sich mein Mitleid in Grenzen. Nachkommende Generation müssen heutzutage überhaupt froh sein, bis 65 eine Arbeit zu haben.

    Die aufgebrachten UBS Rentner verkennen die neuen Zeiten vollkommen. Dankbarkeit wäre da angebrachter.

    • Da müssen Sie sich aber schon besser informieren, was die Arbeit bis 65 betrifft. Nur weil das heute in einigen Bereichen der Fall ist, ist dies in anderen Bereichen schon lange nicht mehr. Tausende von fehlenden Lehrlingen und Fachkräften werden uns allen noch Mühe machen. Suchen Sie mit gezielten Abfragen im Internet und Sie werden noch staunen. Dazu braucht es nur ein bisschen Weitblick und nicht nur die Sicht auf sich selber.

    • Es gab Zeiten, wo sich die CS und UBS-Bankangestellten mit 58 Jahren pensionieren konnten für minimalste Abstriche. Die Zeitenwende im Banking und bei den Versicherungen hat erst begonnen.

      Aktuell sieht man zum Beispiel, dass man den körperlich sehr hart arbeitenden Bauhandwerkern das Pensionsalter von 60 Jahren streitig machen will. Leute wohlverstanden, wo überdurchschnittlich viele das AHV-Alter nicht einmal erreichen werden………….Auch Frauen in den Pflegeberufen und Altersheime am Anschlag und gewerkschaftlich leider schlecht organisiert.

      Das Jammern in der Bankenwelt ist nicht gerechtfertigt. Die obszönen Bonuszahlungen hoch oben allerdings, sollten auch endlich gekappt werden. The party is over. Der Aktionär hätte es in der Hand……….

    • @heiliger Bimbam genauso ist es; jammern auf hohem Niveau. Diese Rentner konnten noch in der Feudallösung „Leistungsprimat“ in Rente gehen. Sie haben nie das Kapital angespart was sie an Rente beziehen. Das und diese Rolls Royce Frühpensionierungen ab teilweise schon 56 sind im heutigen Tief-Zinsumfeld das Problem der Pensionskassen. Infolge fehlender Performance müssen diese nun über die aktiven Mitglieder quer subventionieren. (7 Mrd.) Toll und jetzt können die
      in die Jahre gekommen Babyboomer mit miserablen Umwandlungssätzen und v.a. die ganz Jungen diese
      Suppe Zug um Zug auslöffeln.

      Diese Streichung tut also keinem wirklich weh.