Vontobel holt Notenstein: Gisels totale Schlappe

Kauf über 700 Millionen ist nur schöner Preis: Raiffeisen-Chef ist mit Private Banking gescheitert – Ära Vincenz begraben.

Lieber ein Ende mit Schrecken, sagt sich Raiffeisen-CEO Patrik Gisel. Er verkauft für 700 Millionen seine Privat-Banken-Tochter Notenstein an die Zürcher Vontobel.

Für Gisel ist der Deal die totale Schlappe. Vontobel-Chef Zeno Staub steht umgekehrt als der grosse Sieger da.

Nach dem Asset Management erhält er nun auch noch das Private Banking der Raiffeisen. Staub stärkt damit zwei zentrale Standbeine seiner Vontobel. Das Dritte ist das Investment Banking.

Umgekehrt Gisel. Er baut seine Raiffeisen Stück für Stück zurück. Von der grossen Strategie seines Vorgängers Pierin Vincenz und ihm als dessen langjährigen Stellvertreter bleibt nichts zurück.

Der Verkauf der Notenstein zeigt dies überdeutlich. Der hohe Preis von 700 Millionen Franken, den die Vontobel zahlt, lässt den Deal nur auf den ersten Blick als Win-Win erscheinen.

Here we are: Gisel übernimmt 2015 Notenstein-Präsidium, CEO Künzi strahlt.

Vincenz und Gisel hatten vor sechs Jahren die alte Wegelin für 577 Millionen Franken gekauft. Seither wurden die beiden Raiffeisen-Chefs nicht müde zu betonen, dass Notenstein unverkäuflich sei.

Noch letzten Herbst versprach Gisel, die Notenstein stehe nicht zum Verkauf. Vielmehr wolle die Raiffeisen eine Kraft im Private Banking werden.

Tatsächlich gab es nur Kosten. Zuletzt drohte die Notenstein gar auszubluten: Immer mehr Berater und Teamleiter verliessen das sinkende Schiff.

Der Verkauf an die Vontobel ist deshalb als Rettung in höchster Not zu sehen. Ein Fire-Sale wie im Bilderbuch; allerdings zu einem erstaunlich hohen Preis.

Nur: Es handelt sich um einen Rückzieher der Raiffeisen von sämtlichen eigenen Ambitionen, die sich die Genossenschafts-Gruppe in Sankt-Gallen noch vor kurzem auf die Fahnen geschrieben hat.

Nichts bleibt mehr vom alten Traum einer grossen dritten Kraft neben den beiden Paradeplatz-Multis UBS und CS.

Die Vescore im Assetmanagement musste Gisel bereits vor 2 Jahren in höchster Not an die Vontobel verkaufen.

Sie war zum offenen Verlustrohr geworden.

Nun vollzieht sich das Gleiche mit der Notenstein La Roche, wie die Bank genau heisst. Sie drohte bald zu einer Hülle ohne Business zu werden.

Gisel bleibt noch eine hohe Beteiligung an der Derivatefirma Leonteq. Diese will der Raiffeisen-Chef ebenfalls raschmöglichst abbauen.

Der von Gisel erzielte Verkaufspreis für die Notenstein La Roche von 700 Millionen glänzt heller, als er tatsächlich ist.

Gisel hatte sehr viel mehr als die 577 Millionen für die Wegelin-Akquisition investiert. Er übernahm 2015 die Basler Privatbank LaRoche.

In der Folge investierte er in eine komplett neue Avaloq-Software. Insgesamt geht es um einen stolzen dreistelligen Millionenbetrag. Dieser muss zur einstigen Kaufsumme dazu gerechnet werden.

Und das Resultat all dieser Bemühungen? Die Kunden liefen der Notenstein in Strömen davon.

Gisel blieb zuletzt nur noch die Wahl, die Notenstein in seine Raiffeisen-Gruppe zu integrieren. Oder sie zu verkaufen.

Nun entschied sich der Genossenschafts-CEO für Letzteres. Dass die Vontobel bereit ist, derart tief in den Sack zu langen, hilft Gisel, das Gesicht zu wahren.

Und auch der Druck der Raiffeisen-Banken in den Regionen lässt eventuell nach. Immerhin hat unser Schweiz-Chef die darbende Tochterbank zu einem guten Preis verkauft, könnten deren Chefs finden.

Hinter dem Notenstein-Deal ist noch anderes zu vermuten. Gisel und die Verwaltungsräte der Raiffeisen-Gruppe könnten damit Spuren verwischen.

Seit Pierin Vincenz in U-Haft steckt, fragen sich immer mehr Beobachter, was der Ex-Raiffeisen-Chef neben den bekannten Vorwürfen bei seinen grössten Deals allenfalls „verbrochen“ haben könnte.

Die „Mutter aller Vincenz-Deals“ ist dabei der Kauf der Wegelin. Der bezahlte Preis war schon lange ein Thema.

Deshalb wurde nach der Verhaftung von Vincenz die Frage laut, ob Vincenz und Wegelin-Verkäufer Konrad Hummler allenfalls geheime Absprachen getätigt hätten.

Hummler und sein Wegelin-Partner Otto Bruderer wiesen dies in Gesprächen stets weit von sich. Es gibt bisher auch keinerlei Hinweise auf mögliche Hinterzimmer-Vorkommnisse.

Und doch gibt es ein Muster. Dieses beginnt im anderen Wahnsinns-Ritt von Ex-Raiffeisen-Chef Vincenz, jenem im Asset Management.

Zusammen mit dem umstrittenen Beat Wittmann kaufte Vincenz innert weniger Jahre für gegen 100 Millionen Franken Genossenschaftsgeld eine Boutique nach der anderen.

Schliesslich spannte er ein Dach namens The Capital Management Group (TCMG) darüber. Im Herbst 2014 erfolgte der letzte Deal: Vincenz kaufte einem Freund dessen Finanzfirma ab.

Nun wenige Wochen später meldete die Raiffeisen, sie würde die TCMG abbrechen. Innert weniger Monate verschwand das Gebilde. Der Traum eines grossen Asset Managements war geplatzt.

Die NZZ schrieb von einer „strategischen Irrfahrt„.

Just in jener Zeit gab Vincenz überraschend seinen Rücktritt bekannt. Dieser kam früher als von den meisten erwartet.

Hatten Vincenz und Gisel damals Ende 2014 beschlossen, rasch die offene Baustelle TCMG zum Verschwinden zu bringen, bevor sie ihre operative Stabsübergabe inszenierten?

Sicher ist, dass sich nun das genau gleiche Szenario wiederholt.

Gisel, der seit dem Kauf der Wegelin-Notenstein von 2012 im Verwaltungsrat der Privatbank sitzt und diese seit 3 Jahren präsidiert, schafft mit dem Verkauf an die Vontobel die Geschichte aus der Welt.

Wenn es etwas zu verbergen gäbe, dann wäre die Gefahr, dass dies hochkommen würde, nun bedeutend kleiner geworden.

Das Sagen hat jetzt die Zürcher Vontobel. Die Familienbank will keine Skandale, sondern falls sie etwaige Ungereimtheiten in den Büchern fände, dann würde sie diese still und leise beseitigen.

Also könnte das Ganze sich wie folgt abgespielt haben: Vincenz musste kurz vor seinem Abtritt die „Sauerei“ namens TCMG aufräumen, Gisel macht nun Tabula Rasa bei der Altlast Notenstein.

Um dann als Nächstes von Bord zu gehen?

Kommentare

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  1. Das scheint also das Geheimnis hinter so vielen „Machertypen“ zu sein: Grosskotziges Gelabere und Schatten Geschäfte. So wird das gemacht!

  2. Mhhhhh….. mal so einige Gedanken zu diesen News:

    PV und BS hatten wahrscheinlich auch bei beim Wegelin- und Helvetia-Deal Ihre Finger drinnen (es gilt die Unschuldsvermutung).
    Raiffeisen hatte nie eine Anzeige gegen PV eingereicht wegen dem Wegelin Kauf–> PV hat nichts zu befürchten, da er von PG immer noch geschützt wird und die STAWA nicht ermitteln wird
    Mit dem Verkauf der Wegelin an VT:
    • Hat sich der Fall des Kaufs der Wegelin für Raiffeisen erledigt –> PV und BS haben nichts mehr zu befürchten
    • Kann Raiffeisen wegen dem Kauf der Wegelin KEINE Anzeige mehr gegen PV erstatten, weil die Bank ja verkauft wurde und Raiffeisen kein Interesse daran hat diesen Fall weiter publik zu machen –> PV hat nichts mehr zu befürchten
    • VT ist es egal ob Raiffeisen zu viel für Wegelin bezahlt hat, zudem wurde VT ja nicht geschädigt –> PV und BS haben nichts zu befürchten
    Helvetia hat bis jetzt keinerlei Anstalten unternommen den PV-Deal zu untersuchen, bzw. die Klage zu erheben weil PV „seine Finger drin hatte“
    Die Deals für die PV und BS in U-Haft sitzen sind doch „Peanuts“, hier wird ein Freispruch, eine bedingte Strafe oder eine kleine Busse ausgesprochen werden.
    Die FINMA hat den Fall PV ja „ad acta“ gelegt –> PV hat nichts zu befürchten

    Daraus folgt doch:
    Wenn PV und BS die weiteren drei Monate U-Haft abgesessen haben und Ihre Finger in den beiden einträglichen Deals (Wegelin und Helvetia) drinnen hatten (es gilt die Unschuldsvermutung), dann:
    • Können die beiden sich mit den Milliönchen aus diesen Deals ein schönes Leben leisten
    • Müssen die beiden keine Angst mehr haben, dass irgendwer noch etwas gegen sie unternimmt
    • Dürften die Milliönchen sicher auf Ihren Konten bleiben und die beiden haben für den Rest des Lebens ausgesorgt
    • Können die beiden die Beine hochlegen, sich eine Zigarre anzünden von Niederteufen aus auf uns runterschauen, sich totlachen und sich sagen: „So Ihr A…löcher, Euch haben wir es gezeigt“.
    Mit dem Verkauf der Wegelin hat es sich wieder einmal gezeigt, dass Banker IMMER davonkommen und nichts zu befürchten haben oder nur mit minimalsten Strafen für kleinste „Vergehen“ angeklagt werden können.
    FREUDE HERRSCHT! (ironisch gemeint).

  3. Zig Kommentare kommen eindeutig von PR-Bütteln. Zu auffällig sind Insiderwissen, Zeitpunkte und Likes. Gisel Popaganda pur. Und zahlen tut`s der dumme Genossenschafter und Kunde.

  4. Und hier das passende Abschiedslied für P. Gisel:
    „Deine Spuren im Sand, die ich gestern noch fand, hat das Geld mitgenommen. Was gehört nun noch dir? Deine Macht, sie schwand, wie die Spuren im Sand…lalala…“

  5. Ist schon krass was da abgeht am ZH Millionärshügel: Ein fauler Deal nach dem anderen … und dann verschwindet ein Mosaikstein nach dem anderen in der Versenkung. Nichts gesehen – nichts gewusst – nichts gehört …

    Ich frage mich schon lange, wie dieser Freund Beat Wittman (heute Porta Advisors, Zollikon, http://www.porta-advisors.com/#Team ) und all seine Kumpane und Partner aus dem Abzockerumfeld immer wieder Projekte anreissen? Aber im Gespräch sind diese Damen und Herren immer ganz fröhlich und verschwiegen und guter Dinge … Es konnte mir noch keiner erklären, WOMIT er eigentlich sein Geld verdient und sich den ganzen Tag beschäftigt.

  6. Die „Mutter-aller-Vinzens-Deale“ ist die aggressive Hypothekenvergabe … und das wird dann richtig teuer, möglicherweise auch für den Steuerzahler.

  7. An diesem Deal gibt es aus Raiffeisen-Sicht überhaupt nichts zu kritisieren. Wer nichts wagt, gewinnt auch nichts. Beim Notenstein-Projekt haben sich die Erwartungen von Raiffeisen nicht erfüllt und nun folgt der Ausstieg – sogar mit Gewinn!

    Kann mir hier einer der superschlauen Kommentatoren nur ein einziges Beispiel nennen, wo sich zum Beispiel die UBS oder CS in den letzten 10 Jahren in einem vergleichbaren Fall ebenfalls schadlos gehalten haben?

    P.S. Dass die Vontobel auf die Notenstein erpicht war, war weit herum bekannt… und die Verkaufstaktik von Raiffeisen («Notenstein ist unverkäuflich») ist nun voll und ganz aufgegangen, was sich am Verkaufspreis ablesen lässt.

    • „Mit Gewinn“ = optische Täuschung. In der Differenz zwischen 700 Mio. Verkaufspreis und 577 Kaufpreis (Notenstein + La Roche????) sind die Kosten der Integration (zB. 500 Mio. Avaloq-Projekt!!!!!) nicht enthalten.

      Sieht gut aus, aber effektiv war es ein Verlustgeschäft!

    • Und bitte den Kaufpreis für LaRoche und LBBW nicht vergessen. Und die Verzinsung über die Jahre.
      Ja, lieber Anti-Bashing, auch andere Banken haben sich verzockt. Oft noch massiver. Aber nirgends hätte der CEO die Dreistigkeit, nach dem Schaden irgendetwas von „Gewinn“ zu fesseln.

  8. . . . de Gisel isch jo en Bodesurri. Und de macht Triathlon? Schwümme (zchlini Händ u Füess) u Renne (zchli für im Triathlon) sind sicher nöd sini Paradediszipline. Viellech isch er jo en Bergfloh. Im Windschatte . .

    Wenn me das uf Raiffeise appliziert denn schuderets eim wiu’s au döt so passe tuet.

    Wie säget Froue so treffend: En Napoleon . . .

  9. Es hört sich an als ob die Beteiligung durch das Abstössen wie durch eine Anonymisierungsproxy geschickt wird…
    Was weg ist, ist weg, dass muss die ZH Strafbehörde nicht mehr untersuchen… ist vermutlich die Hoffnung von Gisel

  10. Strafverfahren gegen PV. FINMA Enforcement gegen Raiffeisen und Raiffeisen kann ohne weiteres Notenstein „verkaufen“?

    PV muss wegen Verdunkelungsgefahr in der Kiste sitzen und Gisel outside stösst Notenstein ab?

    Es mieft und müffelt wieder. Bin gespannt welche **** hier später wieder an die Oberfläche gespült wird. Wieder so ein CVP/HSG Buddy/ Anwalt / bezahltes Gutachten/ FINMA bleibt in der Schublade Deal?

  11. Zuletzt betreute Notenstein an 13 Standorten Gelder von 16,5 Mrd. Fr. Bei der Übernahme vor nunmehr sechs Jahren hatte die Privatbank noch 21 Mrd. Fr. verwaltet. Die Erosion der verwalteten Vermögensbasis kam zustande, obwohl Notenstein allein mit dem Kauf von La Roche über 6 Mrd. Fr. zuflossen. Aber auch auf operativer Ebene blieben die Enttäuschungen nicht aus. Notenstein verdiente zu wenig, kämpfte mit einer zu hohen Kostenbasis und hob nie richtig ab. (siehe NZZ).

    Tja, Herr Gisel. U.a. zu hohe Kostenbasis bei Notenstein. Hätten Sie beizeiten die wohlgemeinten Worte von Herrn Hässig reflektiert. Wann müssen Sie die Raiffeisen verschleudern aufgrund der u.a. von Ihnen und dem VR verursachten Kostenexplosion bei Raiffeisen? Tipp: Die Chinesen suchen noch einen Ableger in der Schweiz.

    • Haha faktenfreier Kommentar von Ihnen. Wie wäre es das Asset Management getrennt zu sehen? Wurde separat gegliedert und davor schon an Vontobel verkauft.

      Aber die Recherche wäre zuviel Aufwand für Sie gewesen, oder schlicht just an other Wutbürger…

      Schlicht Peinlich.

    • @Tono Bongalio
      Setzen Sie Ihren Kommentar oder ihre Medienmitteilung bitte noch bei der NZZ (Quelle). Danke.
      Teile, in diesem Fall, die Meinung der NZZ.
      Es ist ganz einfach: Es war ein teurer Ausflug der Raiffeisen ins Privat Banking. Gewinn erwirtschaftet und verdient haben andere. Nur nicht Raiffeisen selber. Raiffeisen ist wieder da wo sie war. Es ist wirklich ganz einfach.

  12. Hier gibts ja viele Schlaumeier, die 1 und 1 zusammen rechnen und dann, wie beim werten LH , zu dem Schluss kommen, da hat der VP doch so richtig das Vermögen der Raiffeisen in die Sch….. geritten. Haben die dort 6 Jahre für lau gewirtschaftet? Und die Abschreibung auf das Asset? Und Und Und. Unabhängig von diesen, natürlich vernachlässigbaren Einnahmen, sind doch die ganzen Horrorschreiberlinge jetzt böse enttäuscht, nichts mit Totalverlust . Also nehmt die Bilanz und addiert einfach die Gewinne und Verluste in den letzten 6 Jahren zusammen, dann sieht dies schon ganz anderst aus.

    • Alles andere sind Deppen ausser . . .

      Lesen Sie u.a. die NZZ. Reflektieren Sie und dann schreiben Sie nochmals.

      Wenn Sie zudem die Beiträge von LH von anno gelesen hätten würden Sie sehen, dass die Aussagen von LH zutreffen und er nachweislich besser „geschäftet“ hätte. Und dies so ohne Gutachten, HSG-Lehre & Buddies, Anwälten, Beratern und der ganzen Finanz-Elite im Topshot VR.

    • Meine Worte. Raiffeisen hat mit dem Verkauf nicht nur die eigenen Kosten gedeckt, sondern darüber hinaus auch noch GEWINNE realisiert! Dies wird hier alles geflissentlich schlecht geschrieben und man sucht lieber nach dem Täter. In Zukunft muss sich jeder CEO genau überlegen, ob er für seine Firma noch Gewinne realisieren darf, denn er steht mit einem Bein bereits im Gefängnis.

    • @Hans-Günter
      Aus dem Artikel von finews:
      Der Kaufpreis beträgt rund 700 Millionen Franken und setzt sich aus dem Eigenkapital per Closing zuzüglich eines Goodwill Multiple von 1,78 Prozent, bezogen auf die Assets under Management, zusammen, wie es weiter heisst.

      Richitg, es fehlen einige Kennzahlen aus der Vergangenheit. VT ist bereit 1.78% für die AuM zu bezahlen. Für das obere Kundensegment mit engen Margen ein sportlicher preis. Allerdings hat VT genug Zeit um mit diesen Geldern profitabel zu werden.

      Man kann annehmen, dass die Raiffeisen damals für die AuM ebenfalls grosszügig bezahlte. Sechs Jahre sind also eine knappe Zeit!

      Ohne immer etwas schlechtes der Raiffeisen zu unterstellen, aber es ist wahrlich schwer vorstellbar, dass sie ein gutes Geschäft gemacht hat; eher mit einem blauen Auge davongekommen.

  13. Zitat von PG in heutiger Pressekonferenz:

    „Im Februar haben wir einen möglichen Verkauf im Verwaltungsrat genau angeschaut. WIR WAREN SELBST ÜBERRASCHT; WAS FÜR PREISE FÜR NOTENSTEIN LA ROCHE BEZAHLT WERDEN: Deshalb haben wir uns für einen Verkauf entschieden und der Verwaltungsrat hat dem zugestimmt“.

    Schon krass, was so ein RB-CEO alles in einer Q&A-Session rauslässt. Wenn ein unbedarfter KMUler sein Lebenswerk verkauft hätte…und im Überschwang solch ein Eingeständnis verzapft hätte…man hätte die Augenbrauen gehoben und es dabei belassen. Aber beim CEO einer systemrelevanten Bankengruppe (Madonna). Was wird ZS sich dabei gedacht haben?

    • @Joggeli Pazzagoli
      Zutreffend geschrieben.
      Was kümmert ihn sein Geschwätz von gestern. Der verzapft alles was ihm VR, Illegal & Incompliance und die PR-Fuzzies vorlegen damit er auf zusehen hin bleiben kann. Er agiert so wie zu PV’s Zeiten. Er macht dass was ihm gesagt wird. Wirf Stöckchen, Gisel rennt. Der einzige Unterschied zu Trump ist, er twittert noch nicht.

      Was erwarten Sie von einem der PV das Messer in den Rücken stösst und die „Beziehung“ mit seiner Assistentin beendet um sich im Sattel zu halten? Am Ende geben die verschiedenen Mosaiksteinchen immer ein Bild.

    • Da kann ich nur eines sagen…. PG = bla bla bla, Windfahne, ohne Rückgrat. Heute so, morgen anders… er muss es ja nur für sich schönreden.

    • @Independent Gspusi
      Er twittert nicht mehr. Gisel hat wirklich mal regelmässig mit seinen (mässigen) sportlichen Leistungen und seinem Flugzeug auf Twitter geprahlt.
      Nach seiner Trennung und den Shitstorms aus der Vincenz-Gisel-Affäre hat er das aufgegeben.
      Wenn Raiffeisen ihn dann endlich aus seinem Amt entfernt hat und er natürlich sonst keinen Job mehr findet kann er das ja wieder machen.

  14. Auch wenn Gisel das nicht gerne hört aber jetzt ist die Raiffeisen wieder eine Bauernbank so wie sies eigentlich immer war nur eben nicht zugeben wollte. Obs ihr passt oder nicht so ist es halt mal. Naja und wenn die Zinsen manipuliert wieder steigen und die Kunden die Hypotheken nicht mehr zahlen können, werden die grossen Zwei vom Paradeplatz die Raiffeisen ausweiden und sich am frischen Blut laben und die Raiffeisen ist ganz weg vom Fenster.

    • Wenns dann die beiden Grossen noch gibt, die einte gäbe es ja ohne Staatshilfe ja schon längere Zeit nicht mehr.

      Ach herrje,…

  15. Hoffen wir auf Gerechtigkeit, dass die Verantwortlichen bei VT dem Chef bei Notenstein, genannt den Sacko Blender, endlich mal den Garaus geben, einige Frontleute verliessen Notenstein wegen ihm; wie früher erwähnt, mausert der Sacko Blender sich auch dieses Mal durch. Durch die Uebernahme gewinnt er wieder Zeit und kann sich wie auch wie früher einmal mehr für zwei bis drei Jahre halten.

    • Ja, es ist unglaublich wie sich der Chef der Filiale immer wieder durchmogeln kann! Wegen ihm sind alle guten Leute gegangen, was ich sehr gut verstehen kann! Mal schauen ob er sich unter Vontobel halten kann! Ev. können sich Sakko Blender da auch halten!

    • Einfach: Patrik Gisel tritt nicht ab. Nicht freiwillig, jedenfalls.

      Klar, gegen Aussen wird es dereinst in jedem Fall so dargestellt werden. dass er freiwillig abgetreten sei. Der übliche Corporate Bullshit Layer, der grosszügig über Fakten gegossen wird, halt.

      Und wie es zur Zeit aussieht, wird selbst ein unfreiwilliger Abgang nicht so schnell passieren, wie es viele hier hoffen. Ich schätze, der famose Herr Doktor von HSG Gnaden Patrik Gisel wird noch mindestens 1 Jahr als Raiffeisen überleben.

      Es sei denn, Lukas Hässig findet neue, noch stärkere Indizien oder gar Beweise für allfällige Gisel Missetaten. ( Ehe ich’s vergesse: Es gilt die Unschuldvermutung 🙂 ) Die Behörden werden kaum was finden. Und der VR / GL Klüngel von Raiffeisen wird kaum auspacken, selbst wenn sie etwas wüssten.

  16. Notenstein ist heute 900 Mio. Wert. Doch Gisel-Management geht so: Zuerst wurden die Kundenvermögen fast halbiert und zudem riesige Kosten generiert. Dann wurde schlecht verhandelt und rund 200 Millionen an Vontobel geschenkt. Wahrlich eine sackschwache Leistung, Herr Gisel.

    • Egal, er hat es als Erfolg verkauft und die rund 250 Raiffeisenbanken haben es nicht gemerkt!

    • 900 Mio.???
      Auf Ihre Erklärung bin ich gespannt wie ein Pfeilbogen.

      Vielleicht kriegen wir die Bewertung mit viel Alkohol noch auf eine schöne Schnapszahl; 999 Mio.

  17. Raiffeisen legt beim Notenstein-Deal gewaltig drauf. Der Kauf von Notenstein beluef sich auf 577 Mio. Derjenige von La Roche auf ca. 130 Mio. Kommen noch Integrationskosten und Avaloq-Ausgaben dazu. Zusammen mindestens 100 Mio. Sprich die Raiffeisen legt mindestens 100 Mio. drauf. Und Patrik Gisel tut so als sei man mit Gewinn da rausgekommen!?

  18. Das Orakel von Omaha hätte es nicht besser machen können. Günstiger Preis, Konkurrent eliminiert, Marktanteil gesteigert, Rentabilität erhöht, höchstes Geschäftverständnis, Eigenmarke gestärkt… was will man mehr?

  19. Vielleicht will Gisel mit dem hohen Verkaufpreis für Notenstein von 700 Mio beweisen, dass der seinerzeitige Kaufpreis für Wegelin nicht übersetzt war. Damit kann Gisel seinen alten Chef und sich selber vom Vorwurf entlasten, auch mit dem Wegelin Deal habe sich Vincenz auf irgend eine Art und Weise auf Kosten von Raiffeisen Schweiz bereichert.

  20. Mit Entsetzen sehr ich gleichzeitig den Stream von Gisel. Der findet die ganze Situation offenbar noch witzig!
    Die Notenstein-Akquise ist ein gigantischer Verlust: 525 Mio Kaufpreis, Kaufpreis LaRoche, Knvestitionen, VERZINSUNG (!). Am Ende hat die ganze Sache Ökonomisch wohl einem Verlust von gegen 500 Millionen gebracht. Und der Mann reisst noch blöde Witze!!!
    Und wer hat Notenstin nicht zum laufen gekriegt? Gisel. Wer war von Beginn weg verantwortlich? Gisel. Wer wird schwer belastet von Deloitte?
    Herr Hässig, Sie sind viel zu lieb zu dem Gisel! Warum schonen Sie diesen?

  21. Kann mich mal bitte jemand aufklären: Wer oder was ist „Notenstein“? Ich dachte immer bis anhin, das seien Klaviere, Flügel, Pianos etc.

    • @ Anker
      Sie sind ein Musikbanause, wenn Sie Notenstein
      und Bechstein nicht unterscheiden können.

    • Anscheinend 700 Mio. Wert + Insti. Geschäft, welches bereits verkauft wurde.

    • Die Gesellschaft zum Notenstein (15.Jahrh.bis 1799) war eine Vereinigung der Inhaber der grösseren Leinwandexportfirmen von St.Gallen. Das Gesellschaftshaus hiess zum Notenstein.

    • Lieber Wanker, vermutlich verwichselst du den unbedeutenden Brand „Notenstein“ mit dem noblen Klavier- und Flügelbauer „Steinway & Sons“? Eigentlich eine Beleidigung für den Letzteren..

  22. Sehr guter Deal, bravo Zeno Staub! -Der Preis ist etwas hoch, doch ihr werdet schon gute Konditionen ausgehandelt haben. Weiter so.

    • Hä? Vontobel geht Gemischwarenladen wie CS und UBS! Unführbar, reine Egomanie weil der Chef von keinem Business eine Ahnung hat. Dazu wirft er überall etwas Geld hin um in die Schlagzeilen zu kommen und zu schauen was davon bleibt. Die CS und UBS, oder DB und weitere zeigen fürs Lehrbuch wie eine Bank schnell möglich versenkt wird. Man macht ein bisschen alles und irgendwie nix.

  23. Patrik Gisel im Januar: „Ein Verkauf von Notenstein, ist ausgeschlossen.“ Ende Mai gibt er den Verkauf bekannt. DOCH: Ein Verkaufsverfahren (Verhandlungen, Letter of Intent, Due Diligence-Prüfung etc.) dauert mindestens sechs Monate. Gisel’s Wort ist also wenig Wert.

    • Für aufmerksame Leser von IP keine Neuigkeit. Nur Ganti hält unbeirrt und unbelehrbar an Gisel fest.

    • Ob PG dazu gehört, kann ich nicht ausmachen. Aber von notorischen Lügnern weiss man ziemlich genau, wie man erkennt, ob sie gerade lügen: Man sieht es nämlich in ihrem Gesicht: wenn sie die Lippen bewegen…lügen sie!

  24. Diese geht wie folgt: Von den 700 Mio. sind alleine die Immobilien rund 100 Mio Wert. Falls die 16.5 Mrd. an Assets bei Vontobel bleiben, verdienen die Zürcher rund 165 Mio. jährlich (1 Prozent der AAU). Somit amortisieren sich die 600 Mio. in knapp 4 Jahren (konservativ gerechnet). Die Umstrukturierungskosten verrechnen sie mit den Kosteneinsparungen über die vier Jahre. – Angesichts der Tatsache, dass Vontobel so zusätzlich sehr elegant einen Konkurrenten aus dem Markt nimmt, ein sehr guter Deal.

    • Rechnung ist etwas gar simple, zumal die 1 Prozent auf AAU brutto marge ist, d.h. von den 165 Mio. gibt es dann schon auch noch Kosten abzuziehen, ausser es gehen nur die Kunden ohne Mitarbeiter und Infrastruktur.

    • Gisel leidet eben an Amnesie (Gedächtnisverlust). Er erinnert sich ja auch nicht mehr an die PV Deals! Ich rate ihm sich mal gründlich untersuchen zu lassten.

    • Das ist gelinde gesagt Unsinn, Sie gehen davon aus, dass 1% Gewinn rauschauen. 1% ist aber der Umsatz, da geht der grösste Teil für Löhne etc drauf

    • Ja und viele Spuren werden beseitigt. Wenn der Staatsanwalt fragt wo sind die Akten Dann könnte man sagen die sind beim Käufer und wenn man zum Käufer geht dann könnte er sagen uups sind beim Transport verloren gegangen.

    • ja, FALLS die 16.5 Mrd Assets bei Vontobel bleiben………..(und bei der Rechnung bitte die Personalkosten der Berater nicht vergessen!)

  25. Für die Raiffeisen – die nun einmal primär eine Hypothekenbank ist (und wohl bleibt) – ein notwendiger und guter Schritt.

    Gekauft für 577 Kisten, verkauft für 700 Kisten scheint ein guter Deal zu sein. Wenn man richtig rechnet, müsste man alle die von der RB getragenen Kosten in diesem Zusammenhang zum damaligen Kaufpreis für die NS und LaR dazuzählen. Und die IT Ausgaben; alles für die Katz!

    Man hat das Gesicht gewahrt (was für die hohen Tier bei jeder Bank w i c h t i g ist). Man hat ein Problem entsorgt.
    Alles ok.

    Wie es mit dem Privatkunden Anlagegeschäft der RB weitergeht ist eine andere Frage.

    • Vielleicht gemerkt, dass zwischenzeitlich noch LaRoche für einen guten Batzen gekauft wurde? Dann sieht der Deal plötzlich schlecht aus. Und dann noch die Investitionen in Avaloq. Und schon sieht der Deal verheerend aus.
      Und natürlich: Gisel war immer dabei. Wann greift Gantenbein endlich durch?

    • @Gambler: Nicht vergessen, dass das Institutionelle Geschäft sowie das Russland Geschäft ebenfalls bereits gegen Geld verkauft wurden.

    • Schon bemerkt, dass bereits das Geschäft mit Institutionellen verkauft wurde und Geld reingespült hat und das auch da Osteuropa Portfolio verkauft wurde und Geld reingespült hat…

      Gewinn für Raiffeisen, Gewinn für Genossenschafter – ein Hoch an Raiffeisen.

    • Als ob das Osteuropabusiness was gebracht hätte. Für so was zählt doch niemand was. Ist vermutlich gratis abgegeben worden.
      Institi war wohl etwa gleich teuer wie das von der LBBW gekaufte Business: nämlich praktisch gratis.
      Ich bleibe dabei: das war ein ganz dicker Abschreiber – den der Gisel natürlich irgendwie vertuschen wird, damit er nochmals ein paar Wochen länger Lohn beziehen kann.

  26. Einfache Rechnung des Deals:

    Kaufpreis Bank Wegelin
    + Kosten von Raiffeisen für x ergebnislose Anläufe die Bruchbude fit zu machen
    + Kosten des völlig aus dem Ruder gelaufenen Avaloq-Projekts für Notenstein (Vontobel arbeitet auf Avaloq)
    + Aufschlag für die zukünftige Zusammenarbeit zwischen Vontobel und Raiffeisen, die Raiffeisen pro Kundengeschäft/Beratung sehr teuer von Vontobel einkaufen wird. (siehe bestehende Kooperation)

    Kein guter Deal. Ein Notverkauf. Fraglich ist, ob es zudem Side-Deals gibt. Raiffeisen hat Assets wie Gebäude und Infrastrukturen bei sich in den Büchern.

    • @Transparenz
      Dumme Frage: Müsste der Kaufpreis von La Roche nicht auch noch dazugerechnet werden?

    • + Finanzierungskosten spez. Aufnahme SIX Hybridkapital (FK) 3% Zins (ok 3% wäre eigentlich nicht so viel – aber eben)

    • LBBW (Schweiz) wurde zwischenzeitlich auch noch übernommen. Diese Kosten müsste man ebenfalls miteinberechnen.

  27. Das RB die NLR verkaufen würde, war absehbar und auch notwendig. Man hatte genügend Zeit, die NLR auf Vordermann zu bringen, nur war die Führungsriege der RB hierzu nicht imstande.

    Bedenklicher stimmt, dass zunehmend die Strategielosigkeit auf dem CH-Bankenplatz sichtbar wird. Sich Leute gegenseitig abzuwerben, ist das Eine, das Andere Zukäufe von Konkurrenten.

    Was geschieht nun mit der NLR? Ich gehe nicht davon aus, dass die NLR als Brand bestehen bleibt, eher werden möglichst viele Kundengelder von der Vontobel unter einem Brand (Vontobel) übernommen werden und ein Personal-Abbau bei der NLR stückchenweise vorgenommen. Ist besser für ein image, das man eigentlich schon lange nicht mehr hat.

    Ein weiterer Konkurrent weniger in einem gesättigten Markt mit wenig kreativen Firmenlenkern. Ohne Ideen scheint es heute eine Strategie zu sein, Konkurrenten und andere zu übernehmen, die Filet-Stücke herauszuschneiden und den Rest der Kuh an die Sozialwerke zu verweisen.

    Und wieder einmal kommt die oberste Etage der RB mit einem blauen Auge davon, wie lange noch? Das man mit für die RB neuen Geschäftsfeldern nicht erfolgreich war, kann noch entschuldigt werden und der Verkauf der NLR die logische Konsequenz – ein Eingeständnis an sein eigenes Unvermögen. Verbleibt die traurige Leistung des eigentlichen Corebusiness der RB und dem Risiko bei den Hypotheken und operativ die stümperhafte Evaluation und Einführung des neuen IT-Systems. Lehre daraus, wer sein eigenes Kerngeschäft nicht beherrscht, sollte aufhören von neuen Geschäftsfeldern zu träumen ..

    Mein Beileid geht an die vielen Mitarbeiter der NLR, war nicht Euer Fehler, dass die Seifenblase nie abgehoben hat ..

    MfG Industrial

    • @Industrial: „Bedenklicher stimmt, dass zunehmend die Strategielosigkeit auf dem CH-Bankenplatz sichtbar wird.“

      Exact observiert, Monsieur. Seit der Abschaffung des Bankgeheimnisses, der schleichenden Einführung des Compliance-Wahnsinns, den blutigen Quereinsteiger-Kunden-„beratern“ und den Milliarden-Investitionen in ineffiziente EDV scheint das neue Businessmodel der Schweizer Banken exclusive aus überrissenen „Phantasie“-Gebühren zu bestehen. Bsp.: Banklagernd, Fr. 900.– pa. No joke.

      „You made your bed, now lie in it.“ (Doom Paul) Top kek.

    • @Dom Paul
      Lager ist nun mal teuer. Und überhaupt, sie jammern auf hohem Niveau, hab‘ ich grad das Gefühl.

    • @Industrial

      Ihre Beurteilung des „Swiss Banking 2018“ hervorragend auf den Punkt gebracht. Grossartige Studie. Vielen Dank.
      Die Selbstüberschätzung dieser operativen Halbgötter bestens analysiert.
      Von Lernfähigkeit keine Spur………….

  28. Die Avaloq Software war quasi gratis, eine reine copy-paste-Aktion. Der Verkauf an Vontobel generiert somit einen GEWINN zugunsten der Raiffeisen. Und damit entstand auch kein SCHADEN, welcher Voraussetzung für eine Verurteilung von Vincenz wäre. Schlechte Karten für die Staatsanwaltschaft und ein gefährlicher PR-Stunt von LH.

    • Und was hat der Kauf von LaRoche gekostet? Und die Opportunitätskosten? Nach 7 Jahre Eigenkapital gebunden und nichts darauf verdient.
      Ein ganz schlechtes Geschäft.
      Und Gisel natürlich schon am Tag 1 dabei. Wie bei Investnet, TCMG, Leonteq!

    • Wenn ich 50mio. anstelle von 300mio. Gewinn mache, weil ich etwas durch einen unehrlichen Einkäufer viel zu teuer Eingekauft habe, ist auch ein Schaden von 250mio. entstanden. Ich kann somit Ihren Punkt nicht wirklich nachvollziehen…

  29. Nun hab ich etwas Mitleid mit PV – man stelle sich ihn in seiner Zelle vor wie er gerade aus der Zeitung den Notenstein Verkauf entnehmen muss. Und dann noch an seinen Erzfeind die Vontobel. Ab und zu gibt es durchaus so etwas wie ausgleichende Gerechtigkeit.

    • @M. Schenker:
      Die Frage ist, ob man in Untersichungshaft überhaupt Zeitungen lesen darf.

      ich weiss es nicht. Auf meinem LinkedIn Profil kann ich „Untersichungshaft“ (zumindest bis anhin) nicht unter „Experience“ aufführen.

  30. Und? Hoffentlich verschwindet jetzt die stark negativ belastete Namensgebung „Notenstein“ von der Bildfläche!

  31. Mir tut es insbesondere um die Mitarbeitenden im Backoffice leid. Diese werden wohl bald die Kündigungen erhalten. Sehr traurig. Es trufft wie immer die kleinen Leute.

  32. Tja. Somit wäre wohl das einzig verbleibende – ahm (räusper, räusper) – „Asset“ aus der Ära Vinzenz der Herr Gisel.

    Lieber Herr Professor Gantenbein: Auch wenn der Ölpreis gerade wieder etwas anzieht, würde ich auch dieses „Asset“ bald abstossen …

    Ich würde noch etwas warten, da der Oelpreis wieder anzusteigen beginnt

    • Leider wurde mein Originaltext so zensiert, dass auch der zweite Abschnitt wenig Sinn macht:

      Das abzustossende „Asset“ hatte im eingetippten Originaltext ein Adjektiv, das einen gewissen Zusammenhang mit dem teurer werdenden Gut hat …

  33. Bevor Patrik Gisel gehen darf, muss er die Altlasten entsorgen. Nächster Schritt: Vor der nächsten GV erklärt der CEO seinen Rücktritt. Die Folge: So gewährt ihm der VR an der nächsten GV die juristische Rückendeckung. Und erteilt ihm die Decharge.

  34. „Für Gisel die totale Schlappe. VT Chef Staub steht als grosser Sieger da.“

    Ist das wirklich so? Wenn einer eine Nestle Aktie verkauft und der andere sie kauft, dann ist doch der Ersterer nicht automatisch der Verlierer? Käufe von Privatbanken sind bekanntlich selten eine nachhaltige Sache. Das war ja beim Notenstein Kauf durch Raiffeisen (Assets von 21 Mrd runter auf 16 Mrd) genau so. Warum? Weil eine Privatbank kaufen heisst Berater übernehmen. Und diese lassen sich nicht wie ein Bürostuhl transferieren. Hinzu kommt der horrende Kaufpreis: 700 Mio. für 16 Mrd Assets? Das sind 4.4% wenn ich richtig gerechnet habe! Das ist weit über marktüblich. Ob Vontobel damit glücklich wird, wird sich erst weisen. Ich finde es einen klugen und vernünftigen und profitablen Entscheid durch Raiffeisen.

    • Diese lautet wie folgt: Von den 700 Mio. sind schon nur die Immobilien 100 Mio. Wert. Wenn die 16.5 Mrd. Assets bleiben, verdient Vontobel darauf mindestens 1 Prozent drauf. Macht 165 Mio. jährlich. Also sind die 600 Mio. in knapp vier Jahren amortisiert. Kommen noch Umstrukturierungskosten dazu, die sich über vier Jahre mit den jährlichen Kosteneinsparungen verrechnen. – Für Vontobel ein lukratives Geschäft. Auch nicht unwichtig: Die Zürcher nehmen so sehr elegant einen Konkurrenten aus dem Markt.

    • Lassen wir doch Lukas Hässig ein bisschen Zeit um den wahren Preis zu ermitteln. Vielleicht kommt da noch eine Überraschung. Dann werden wir ja sehen wer einen guten Preis ausgehandelt hat.

  35. Das ist echt eine Erleichterung für RB: Druck weg, Spekulationen weg. Endlich etwas positiv…. aber diese kurzfristige Erleichterung, könnte schnell zum Boomerang sich transformieren …. und zwar die extreme Konzentration der RB im Hypothenkenmarkt Schweiz könnte zum riesige Last für RB , die SNB und die Schweiz werden… das könnte ein viel grossere Problemen werden, als jetzt diese schnelle Erleichterung. Irgendwie die Strategie von PV war schon richtig: Diversifikation. Nur die Umsetzung war nicht so reibungslos…. werden wir sehen.

    • „Nur die Umsetzung war nicht so reibungslos……….“

      Ja das Projekt war ein Luftschloss und zudem mehrere Schuhnummern zu gross. Starphilosophieren sie weiter……..

      Die Raiffeisen folgedessen weiterhin in einem kostpieligen Katastrophenbegrenzungsmodus. Punkt.

    • Die RB war in den letzten hundert Jahren immer auf den Hypothekarmarkt Schweiz „konzentriert“ und hat die letzten grossen Krisen: Immobilien-Krise Anfang 90er Jahre, Finanzkrise 2008 gut überstanden.

      Dies dank Qualität anstatt Quantität sowie Know-How.

      Die Diviersifikaitonsmodelle, so wie sie an den Unis gelehrt werden, sind vor allem dann wichtig, wenn nur wenige oder keine Qualitativen Informationen vorhanden sind.

      Z.B. Nicolas Taleb ein Ex-Banker und Finanzmathematiker weist in seinen Schriften auf die Fehler der orthodoxen rein mathematischen Finanz-Theorien hin u.a. auch Risikoreduktion durch Diversifikation. Seine Schriften: Antifragile oder „The black swan“ dürften Ihnen nicht unbekannt sein. Beim Lesen der Bücher fand ich die bäuerlichen nachhaltigen Anlagestrategien / Heuristiken meiner Vorfahren wieder.

    • @ Die beste Mutti

      “ The bigger you get, the more gentle you need to be. Only the gentle ones are really strong.“
      Oleg Vishnepolsky

      Tja, Philosophie ist meine Leidenschaft, Hobby ( eine von viele…), kein Beruf… haben sie richtig erkannt!
      Kompliment auch für die Fachliche hochstehende Antwort… natürlich haben sie recht, natürlich kenne ich Taleb und Diversifikation, wie sie auch erkannt haben, ist eine schwierige “ beast“… aber trotzdem wichtig in Investment und Leben ( mit Einschränkungen natürlich…).
      Und natürlich sind viele alte Milchbuchlein Rezepten ( Heuristiken, pi mal Daum…) am ende noch zwischen den beste.
      Vielen Dank und glücklichen Tag 😁

    • Soweit ich es beurteilen kann, hat die RB im Hypothekenmarkt immer vosichtig gehandelt. Die lokale Verteilung der Bank ist dabei ein grosser Vorteil! Ebenso die strikte Einhaltung gewisser Bedingungen: 1. Hypothek maximal 60 %, Rest Eigenmittel (eventuell 2. Hyopthek 20 % mit Abzahlungen).

      Bei Immobilien gibt es drei Punkte, die zu beachten sind (Regel in den U.S.A.): Location, Location und Location. Die Beurteilung dieser drei (!!) ist durch die lokale Verankerung der RB einigermassen gesichert. Nur in Ausnahmefällen dürfen die einzelnen Raiffeisenbank ausserhalb ihres Tätigkeitsortes Hypotheken vergeben.

      Die Verwaltung von Wertschrfiten-Vermögen dient der Diversifikation. Ob dies mit den vorhandenen Mitarbeitern gelingen kann ist der Kritische Punkt.

  36. Ein weiterer Schritt, der darlegt, dass Patrik Gisel seit seinem Amtsantritt vor gut 2.5 Jahren die Altlasten seines Vorgängers Schritt für Schritt abbaut – aber ohne lautstark auf dem Vorgänger herum zu hacken. Asset Management, Leonteq, Notenstein, Streit mit Vontobel usw. .- macht ja alles Sinn, oder?

    Das unterstreicht einerseits, dass der Kurs unter PV aggressiv und falsch war, auch völlig unabhängig von den späteren Vorwürfen persönlicher Bereicherung. Gleichzeitig sind diese Richtungskorrekturen genau das, was man als Nachfolger richtigerweise machen sollte.

    Muss man den Vorgänger – zumindest in der Zeit vor den Vorwürfen persönlicher Bereicherung – auch noch öffentlich hinrichten, während man seinen Kurs stark korrigiert? Ich glaube in der Raiffeisen Kultur: nein. Zumal PV – wie fast jeder bestätigt – auch viele positive Akzente gesetzt und die Gruppe zu neuem Selbstvertrauen verholfen hat. Die Kurskorrekturen vorzunehmen, ohne nach aussen schmutzige Wäsche zu waschen, ist ein durchaus anständiges Verhalten. Zumindest solange nicht klar war, das sich strafrechtliche relevante Dinge abgespielt haben könnten.

    Ich denke, man sollte dem Nachfolger Patrik Gisel die Beseitigung der Altlasten seines Vorgängers nicht zum Vorwurf machen und ihn in Sippenhaft für die vorherige Periode machen. Es gab einen klaren und unverkennbar sehr starken, dominanten Chef. Und darüber einen Verwaltungsrat, der die Fäden in der Hand hält. Natürlich mussten die anderen GLs gehorchen oder gehen.

    Ich denke, es wird jetzt zu viel und undifferenziert auf Raiffeisen eingedroschen. Ein weiterer richtiger Schritt das mit Notenstein. Und auch das Verhältnis zur Vontobel zu verbessern. Das verdient Anerkennung. Punkt 🙂

    • ähh, sorry, aber Gisel war doch das Schosshündchen von Vini the Chnaschti. Man könnte meinen Sie seien im VR der Raiffeisen und versuchen doch tatsächlich Gisel nun als den einzig wahren Retter hinzustellen. Peinlicher geht es wohl kaum. Sippenhaft? Mit gegangen, mit gehangen.

  37. Sprichwörtlich…….. Hin und her macht Taschen leer. Die Zeit der unausgegorenen, egomanischen Sandkastenspiele sind vorbei Herr CEO Gisel.

    Neubeginn auf Feld 1 mit riesigem Flurschaden. Bei der gehijackten und geplünderten Raiffeisen-Bank soll man sich gefälligst wieder an die primäre Idee dieser Genossenschaftsbank erinnern.

    • Toxische Sandkastenspiele für 500M für Avaloq und 700M für den Verkauf der Notenstein………

      Den völlig entglittene Kompass in diesem Boy’s club unfassbar teuer für eine einst rechtschaffene Genossenschaftsbank.

    • @Kinski

      Die teuren Integrationskosten für diese Notenstein im Raiffeisen-Verbund haben sie natürlich vergessen. Das teure Abenteuer mit der Avaloq-Beteiligung auch unterschlagen. etc. etc. etc.

      Abschreiber bei gegen einer Milliarde CHF.

    • @Kinski
      Kolossale und teure Fehlentescheide plus enormer REPUTATIONSSCHADEN. Dazu zukünftig die Revitalisierung für das angeschlagene Label „Raiffeisen“.
      Kostensumme wohl in der Grössenordnung von gegen einer Milliarde CHF.

      Ist die peanuts für KInski’s saloppe Rechnung?

  38. Vontobel hätte ihr Angebot erhöht. Aber mit dem Abschlusszwang, die Spurensuche zu erschweren, lässt sich nicht verhandeln!

  39. Seit sich Notenstein vor geraumer Zeit schrittweise als Hauptsponsor des St.Galler CSIO (Pferdesporttage) zurückzuziehen begann, steht dieser einst stolze St.Galler Anlass vor dem Abgrund… (Keine Moneten und kaum zahlende Zuschauer; jetzt kann jedermann gratis dort rein!)

    • Ist ja auch Zeit geworden, dass dieser arrogante „ich bin besser als du“-Anlass von der Bildfläche verschwindet.
      Genau weil es so war wie es war wird es gewesen sein!

    • Ja, beim heutigen Morgenkaffee in illustrer Runde in St.Gallen war das baldige „Aus“ des St.Galler CSIO neben dem Verschwinden der Notenstein das eigentliche Hauptthema.

  40. 500M weg für Avaloq, 700M für den Notenstein Verkauf…

    Das ist ein echter Rainmaker 😉
    Vielleicht kann Gisel den Regen im Herbst ausserhalb der RF geniessen 🐴

  41. Ein Klotz weniger am Bein, das wird sich Gisel gedacht haben und in diesem Fall lag er wohl richtig. Die NotensteinLaRoche ist und war immer ein lahmer Laden. Mal sehen, obs jetzt besser wird. Aber eines fällt deutlich auf: die jetzigen Bankmanager bauen mehr ab als auf. Ob das ein Generationenproblem ist?!

  42. Da kommt mir doch so ganz spontan in den Sinn: 700 Mio hat VT „vorig“ um Notenstein zu kaufen. Aber für eine anständige Frisur für „Bad Hair Day“ Zeno reichts nicht.

    Und zum eigentlichen Thema habe ich nichts zu melden. Ausser vielleicht das folgende Zitat lässt aufhorchen: …..um Spuren zu verwischen…. Ich möchte es so formulieren, wenn Winnetou die Spuren der Gegner so gelesen hätte wie die Finma die Banken „Spuren“ liest, wäre Winnetou bereits im ersten Band erschossen worden.

    Bin mal gespannt, was VT nun mit Notenstein macht. Umbenennen in Steinbruch? Still legen? Was macht die Finma mit den alten vorhandenen Spuren? Wann geht Zeno zum Frisör? Verläuft die Wegelin Geschichte nun im Sand? Hat Chnaschti-Vini der Geburtstagskuchen geschmeckt? Fragen über Fragen…….

    • Du, als ehemaliger Coiffeur, hast es offensichtlich immer noch nicht verkaut, dass Zeno Staub die die Liebe gekündigt hat und einen besseren Friseur gesucht und gefunden hat. Dein ewiges und immer wieder runtergebetetes „Bad hairy day“ ist langsam todlangweilig. Man-up!N.B. Ich bin nicht Coiffeuse, verstehe aber das Bankgeschäft!

    • Bleichgesicht Branson kann gar keine Spuren aufnehmen, weil zu viele Banker-Indianer-Kollegen seine eigenen Spuren und Taten seit Jahren bestens kennen.

    • Also Adele ich bin auch nicht Frisör. Fragen: Warum liest Du es denn? Hast Du dieselbe Frisur? Mitleid mit Zeno? Oder schlicht einfach nicht ein Hauch Humor? Sprich Dich aus. Und woher will denn die Adele wissen, ob ich das Bankgeschäft nicht auch verstehe? Hm? Oder verstehen nur die das Bankgeschäft welche Zenos Frisur toll finden? Adele, Adele, was hast Du bloss für ein Leiden! Muss schon traurig sein, wenn man immer noch im Bankgeschäft ist oder mindestens so tut als ob man es verstehen täte. Und von denen wimmelt es en masse in den Teppichetagen der neuen Raubritterburgen genannt Bankenpaläste. Und was hat den die Bankenversteherin Adele zur ganzen Raiffeisen/Vontobel/Nitenstein sonst zu sagen?

  43. Es macht den Anschein, als trete ZS in die Fusstapfen von PV.
    Wie war das im 2015, als er mit seiner Frau Vera ein Familienunternehmen im Bereich Finanzen und Immobilien gegründet hat und dann kalte Füsse bekam, als dies publik wurde.
    Und damals war er schon CEO von Vontobel!
    Lesen wir in ein paar Jahren dieselben Storries, nur mit anderen Akteuren?

  44. Lieber eine Ende mir Schrecken als Schrecken ohne Ende? Der Entscheid ist oberflächlich für die Raiffeisen in Ordnung.

    Einzige Frage: Enthält der Deal auch eine Bindung der Raiffeisen an Vontobel Produkte?

    • Ohne eine zusätzlichen Deal lässt sich der Kaufpreis wohl kaum erklären. Denn über 4 % für die AUM die auch EAM-Assets enthalten ist schon ein sehr stolzer Preis. Ev. hat Raiffeisen noch andere Assets in NLR reingepackt damit man einen hohen Verkaufspreis zeigen kann.

  45. Offenbar wollte Gisel den äusserst lästig gewordene Zombie zu einem „offiziell“ möglichst hohen Preis subito weg haben…

  46. Vontobel hat es Vincenz (und Gisel) gezeigt, wie ein Deal rechtmaessig ueber die Buehne gehen kann, ohne “Chraempfe aller Art”. Manchmal braucht es etwas Geduld und Intuition, bis man sein Ziel erreicht. Vontobel zahlt mit Sicherheit nicht zuviel, dazu sitzt in der Bank zuviel Know-How im Dealmaking. Eine weitere Erfolgsgeschichte fuer den umtriebigen Zeno Staub und seine Jungs!

    • Was sind denn die anderen Erfolsgeschichten der Vontobel?

      Der Skandal um Hoeness? Das hinkende Private Banking? Der überraschende Weggang von Jain? Der Ehebrecher Schwarzer? Die verschlechterten Arbeitsbedingungen für alleinerziehende Mütter? Panama Papers? Ablasszahlungen an Deutschland?
      Bachmann?

    • @Adele

      zum Thema (Adidas-)Deals:
      Der französische Fiskus möchte seit einem Jahr E 404 Mio vom Starkwindsegler Bernard Tapie.
      Und da gab es ja bei UH das Konto „Beaufort“ ….

      Wenn da bloss nicht Zenos Frisur eines Tages in F-Starkwind kommt

    • Nein. Aber ein aufmerksamer Leser der sich nicht von Hochglanzbroschüren irreführen lässt. Egal ob sie Raiffeisen, UBS, CS, Bär oder anderst heissen.

  47. Da bei der Ra(i)ffeisenzentrale weiterhin jeder „das Gesicht wahren will“, darf man gespannt sein, ob der optisch hohe Preis wirklich eine „Nettogrösse“ darstellt, oder ob ein Teil des Betrages verdeckt an Vontobel zurückfliesst?

    • Oder Raiffeisen hat zusätliche nicht Kunden-Assets in die NLR reingepackt, damit man einen hohen Preis zeigen kann. Oder hat Vontobel ein Darlehen gegeben, welches nicht zurück bezahlt warden muss. Oder einfach ein Produktekaufvertrag über 20 Jahre wobei Vontobel habe Margen verlangen kann, oder…

  48. Für Retailbanken wiederholt sich die Geschichte halt doch – Private Banking ist kein Selbstläufer. Wenn Regional- und Kantonalbanken ihr Bänkli nach kurzer Zeit wieder verkaufen – oft nicht ganz unfreiwillig (Compliance), oft wird der Eigentümer und die Öffentlichkeit in Sachen Erlös (Gewinn/Verlust) im Unklaren gelassen.

    Die Aargauische Kantonalbank mit AKB Privatbank Zürich (ehemals Austria Creditanstalt (Schweiz), die Basellandschaftliche Kantonalbank mit ATAG Asset Management und die St. Galler Kantonalbank mit Hyposwiss Privatbank.

    • Bei ATAG war doch unser ZKB Weber am Ruder und hat dort wie auch später bei der Banca del Gottardo nichts gebracht, da nix gemacht. Glücklicherweise (für Weber aber nicht für die ZKB) hat ihn dann Scholl in den Club der sich Wohlgesinnten aufgenommen.

    • Die mangelnde Information ggü der Öffentlichkeit liegt wohl an der ungenügenden Arbeit der (ehemaligen) Pressesprecher.

    • @ZKBler: Scholl hat Weber nur geholt, weil Weber total loyal gegenüber Scholl ist und somit Scholls Position gestärkt wird. Dass Weber nirgends was gebracht hat, ist ein offenes Buch!

  49. Ohne den kaufwilligen Vontobel hätte Notenstein La Roche schliesslich im Tobel gelandet.

    „Das schleckt jetzt keine Geiss weg.“

    Ein guter Preis der konkurrenzlos ist, von niemandem überboten wurde. Jetzt kann man endlich durchatmen und Vontobel wünschen, dass NLR endlich Fahrt aufnimmt.

  50. Bin mir da nicht so sicher mit dem Druck aus den Regionen. Das schlechte Image hängt momentan an einem Namen: PG. Raiffeisen wird wohl nicht drum herum kommen die Führung in St. Gallen auszuwechseln. Bin gespannt ob an der Delegiertenversammlung den Organen die Entlastung erteilt wird…

  51. Der Verkauf kommt Gisel und PV hochgelegen: PV kann jetzt argumentieren, dass der stark überhöhte Preis, den er für die Wegelin bezahlt hatte, nicht überhöht war und dass Raiffeisen nicht geschädigt wurde, was der Verkaufspreis von 700m an Vontobel ja schwarz auf weiss belegt. – Jetzt kommt eher die Vontobel-Führung in Erklärungsnot, weshalb sie Phantasiepreise zahlt…
    – jetzt müssen bloss noch die Kickbacks von Hummler und Co. an PV gefunden werden…

    • …. und allenfalls die neuen Kickbacks an die Swap-Spezialisten ….

    • Allfällige Kickbacks könnten ja auf den von Ueli, DEM Finanzstrategen der gesamten Eidgenossenschaft schlechthin, so geliebten Panama Konti liegen. Der Eine oder Andere erinnert sich sicher an Uelis weise Sprüche, als die Panama Sache aufgeflogen ist. Sinngemäss: …man müsse diese armen Kontoinhaber verstehen….immer diese Steuern….. Naja, werte Frau Heftig, warten wir mal ab was die Zukunft bringt. Priorität hat meiner Meinung nach eine neue Frisur für Zeno.

    • Auf diese Argumente werden Gisel und PV tunlichst verzichten. Die „versteckten“ Betriebskosten, Beraterhonorare etc. bei RCH für das Projekt Notenstein sowie die Software sollen anlässlich einer Diskussion nicht in den Fokus geraten.

      An Bekanntheit des Namens Notenstein mangelt es nicht. Der unwillkürliche Aufbau dieser „Marke“ ist aber sicher ein Verdienst von PV. Die neue „positive“ Assoziation mit Vontobel (weg von Raiffeisen und PV) war aber auch dringend nötig für eine Wertschöpfung des Namens.

  52. Es wäre schön, wenn der Luki Luke mehr Fakten als nur Verben und starke Adjektive nützen würde. Aber mit Fakten, Daten, Zahlen hat er ja seine Mühe. Auch er ist mehr Fake als Real. In Radio und TV Interviews ist er eher ruhig, besonnen, reflektierend. In seinen Artikeln jedoch reisserisch, ungenau, masslos übertreibend und an Fehlinformationen oder Kausalzusammenhängen wenig interessiert.

    Ohne Raiffeisen trouble wäre das ein trister Blog. Aber Raiffeisen interessiert. Mehr als UBS und CS zusammen.

    • Ich bin ganz happy,wenn Luky nicht noch auf mehr Leichen stößt.
      Sonst müssten wir Schwyzerli plötzlich noch arbeiten.

  53. Unternehmerisch ist dieser Schritt richtig. Raiffeisen kann nicht Private Banking. Der Preis ist Nebensache. Alles andere hätte noch mehr Verluste gebracht. Verlust vor unternehmerischem Starrsinn! Gratulation.

    • Kann ihre Ansicht nicht nachvollziehen. Weil, ein Unternehmer zuerst gut überlegt was er kauft bzw. was zu seiner Unternehmung passt. Sollche Deals können sich nur Banken leisten welche sich das Geld selber erschaffen. CEO’s sind halt nur Angestellte und nicht Unternehmer!

    • Ja, das gibt wieder schöne Zahlen in der nächsten ER. Ausserordentlicher Gewinn. Grosser Jubel und Hurragebrüll. Gratis Bratwurst und Bier an der GV.

      Sozusagen ist das der Sand, der den Genossenschaftler in die Augen gestreut wird. Zumindest ein Teilchen davon. Der Rest wird als Bonus an die Elite (VR und GL) der Raiffeisen ausbezahlt. Chnaschti Vini kriegt einen Kuchen.

    • @Stepi: Und die Kosten des unterdessen unkontollierbaren Avaloq Projekts bezahlt. Da läuft alles aus dem Ruder und niemand wagt es den Stecker zu ziehen.

    • @B. Meier, sorry kann nicht an alles denken….

      Dann wären es ja nur noch 200 Mio die zu bejubeln wären.
      Hänu, gibt es halt an der GV nur noch ein Gratisbier, die Wurst ist dann 4.50 plus 8.– Kommissionen, Spesen und Porto. Oder so.

    • @FX Guru: 0807 und schon am töggelen auf dieser Website!! nix los im Markt?

  54. Neue AUM oder toxische Neugelder? Time will tell!

    Vielleicht wird Lukas bald über Vontobel und nicht JB compliance schreiben!