Gisel lädt 164 Delegierte nach Lugano – top secret

Raiffeisen hält Namen geheim – Delegierten-Versammlung in einer Woche hinter verschlossener Tür – Brot und Spiele.

Patrik Gisel ist der starke Mann der Raiffeisen. Der CEO der Nummer 3 im Land hat das Sagen, während die eigentliche Oberinstanz, der Verwaltungsrat, sich auflöst und lächelnd abrauscht.

Gisel bleibt. Will bleiben. Wie lange? Who knows. Sicher ist: Der Raiffeisen-Boss lässt nichts unversucht, um die vor der Tür stehende Delegierten-Versammlung unbeschadet zu überstehen.

Dafür schwärmen seine Leute seit Wochen in die Täler und Dörfer aus, wo die 255 einzelnen Raiffeisen-Banken zuhause sind. Dort werden Widerspenstige eingeseift und Freunde gehätschelt.

Mit Erfolg: Die 164 Delegierten, die am Samstag in einer Woche nach Lugano pilgern und dort über die Leistung des VRs und der Geschäftsleitung der Raiffeisen für 2017 abstimmen, sind zahm.

Das entscheidende Traktandum, um die ganze Affäre des Ex-Chefs Pierin Vincenz den Verantwortlichen innerhalb der Raiffeisen zuzuschieben, bleibt aus.

Es wäre ein Nein zur Décharge für 2017 gewesen. Damit hätten die Delegierten, die von einzelnen grossen Raiffeisen-Banken sowie von den Chefs der rund 10 Regionalverbänden stammen, die Zuständigen in der Verantwortung gelassen.

Keine Décharge für Verwaltungsrat und Geschäftsleitung bedeutet, dass die Mitglieder der beiden obersten Gremien der Raiffeisen Schweiz weiterhin persönlich für allfällige fahrlässige oder bewusste Fehler in der Vergangenheit haften würden.

Das wollten Gisel & Co. selbstverständlich nicht. Zuletzt wäre es ihnen noch persönlich – sprich beim eigenen Geld – an den Kragen gegangen.

Also musste dieses Traktandum respektive eine breite Unterstützung dessen gestoppt werden. Nun können die obersten Raiffeisen-Chefs beruhigt ins Tessin reisen. Die Décharge ist ihnen gewiss.

Einzig heikles Thema ist die Lohnerhöhung für den Verwaltungsrat. Das hält man aus.

Interessant ist, wie die Raiffeisen-Führung im Headquarter St. Gallen die Delegierten auf strammen Gehorsams-Kurs gebracht hat.

Mittel zum Zweck war eine grosse Geheimhaltung. Die Namen der 164 Delegierten kennen nur die Chefs am Hauptsitz der Raiffeisen Schweiz.

In den Regionen hingegen weiss niemand, wer alles nach Lugano geht. Man kennt seine eigenen Delegierte, vielleicht noch jene von der Nachbarregion.

Und: Eine grosse Region im Aargau hat einmal die eigenen Delegierten online publiziert.

Doch das sind Einzel-Informationen. Das komplette Bild mit allen Delegierten unterliegt höchster Geheimhaltung.

Eine Sprecherin der Raiffeisen Schweiz begründet dies zunächst mit einem lapidaren Satz: „Es besteht für eine Genossenschaft keine Pflicht, die Namen der Delegierten offenzulegen.“

Wie aber sollen die Delegierten, immerhin die Abgesandten der „Besitzer“ der Raiffeisen Schweiz Genossenschaft, welche ja eine Tochter der 255 regionalen Raiffeisen ist, sich organisieren und „richtig“ abstimmen können?

Darauf die Sprecherin der Raiffeisen Schweiz: „Den Delegierten wurden die Einladung, Traktandenliste sowie die vollständigen Unterlagen rechtzeitig, unter Berücksichtigung der statutarisch festgelegten Fristen, per Post zugestellt.“

Interessant ist, dass einzelne Kaderleute der Zentrale in St. Gallen wiederum in Verwaltungsräten von regionalen Raiffeisenbanken sitzen können. Als solche können sie zu Delegierten ihrer Bank oder ihres regionalen Raiffeisen-Verbands werden.

Dann würden in Lugano Kader der Raiffeisen Schweiz über das Schicksal von Gisel und seinen Kollegen entscheiden. Sprich Befehlsempfänger von Gisel im Alltag sagen Ja oder Nein zu ihrem obersten Chef.

Wie viele solche „Insider“-Delegierte in Lugano abstimmen, konnte die Raiffeisen-Frau nicht sagen.

„Es ist effektiv so, dass uns nicht bekannt ist, dass ein Mitarbeiter von Raiffeisen Schweiz gleichzeitig auch Delegierter ist“, meint sie zunächst, schiebt dann aber nach:

„Ganz ausschliessen lässt es sich aber nicht, das es keine Anforderungen an die Personen gibt, die als Delegierte gewählt werden. Die Statuten sehen hier keine Regelung vor.“

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53 Kommentare zu “Gisel lädt 164 Delegierte nach Lugano – top secret

  1. Wenn diese Delegierten dem VR und Vincenz/Gisel die Decharge erteilen, dann sind sie entweder blöd oder lassen sich kaufen. Auf jeden Fall würde die Raiffeisen in dieser Form nicht mehr weiter existieren – die Kunden werden sowas nie verzeihen.

  2. Habe von Raiffeisen-Leute. gehört, dass es in St. Gallen in den oberen und mittleren Kader von Raiffeisen Schweiz einige Chefs gibt, bei welchen man sich frägt: wie wurden diese Chefs, weil sie zum Teil unqualifiziert resp. überfordert sind.

    Sind dies die Ja-Sager, welche der PG und seine Gefolgsleute brauchen, um sich im CEO-Stuhl halten zu können.

  3. Geheime Delegierte? Da war ja noch die KPdSU transparenter.
    Und das ausgerechnet bei Raiffeisen. Es ist eine Schande. Was würde wohl Pfarrer Traber, der in der Nachbargemeinde Raiffeisen gegründet hat, dazu sagen würde?
    Liebe Delegierte: Hier hat eine Gruppe an Leuten die Raiffeisen-Idee gekapert. Ihre Rolle ist es nun, das Raiffeisen-Haus von diesem Schutz zu befreien. Und die Delegiertenversammlung ist dazu der erste Schritt.
    Wenn Sie das nicht tun, dann werden Sie zu einem Teil des Problems. Glauben Sie nicht, dass Ihre Namen geheim bleiben werden.

  4. Delegierte: Tut Eure Pflicht! Keine Decharche für den VR!
    Herr Hässig, wenn die Delegierten überraschenderweise Decharche erteilen sollten, dann ist was faul. Dann empfehle ich eine Sommerserie über die einzelnen Delegierten. Wenn Sie jeden Tag 2-3 zusammenfassen, dann füllt das gleich den Sommer. Da wird es Material genug geben!
    Wenn Sie Hilfe brauchen: ich bin ein frühpensionierter Treuhänder und Raiffeisengenossenschafter, ich mach das gerne Gratis.

  5. Als Raiffeisenkunde habe ich meine Bank angeschrieben und eindringlich aufgefordert, dass mein Delegierter GEGEN die Déchargeerteilung stimmt. Ich habe durchblicken lassen, dass ich andernfalls die Bank wechsle – und damit ist es mir ernst. Jeder Kunde kann das genau so machen.

  6. Herr Hässig, können Sie allenfalls Zeit und Ort der DV herausfinden? Oder könnte dies jemand hier bitte posten?
    Ich möchte gerne einen Ausflug nach Lugano machen und ein paar Fragen stellen. Werde das natürlich filmen. Und wenn die wirklich Decharge erteilen, dann wandert der Film ab auf Youtube und zu jeder Fernsehanstalt des Landes.
    Ich lassmir das von Gisel und Co nicht mehr länger bieten!

  7. Liebe IP-Leser

    Haben Sie es wirklich noch nicht geschnallt?

    Banker arbeiten mit OPM. Sprechen Sie diese Abkürzung mal englisch aus: Ou-Pi-Em.

    Tönt englisch gleich wie Opium.

    Opium haut den Opi um.
    Opium, der Stoff aus dem die Träume sind.

    Mit anderen Worten: Ihr Geld ist gewissermassen das Opium, an dem sich die Studers (remember Röbeli „Peanuts“ Studer?), Cabialla-i-wetta, Ospels, Wufflis, Mühle- und Ackermannen, Wellauers, Vizenzens, Gisels et alia berauscht haben und berauschen!

    Wer will kann hier auch noch einige Kielhölzer dazulegen, weisswestige Örses, Thymiane, Wäd(l)is, Ermöttelis und so weiter und so fort.

    Und sogar Sakko-Blender, von denen ich viele kenne, wenn auch nicht *den* Sakko Blender.

    Goldene Regel: Je massgeschneiderter der Anzug, desto weniger Inhalt im Hohlraum über dem Anzug!

    Und das völlig legal!

    Quintessenz?

    Das Zauberwort heisst „disintermediation“. Oder wie Bill Gates gasagt haben soll: „Banking is necessary. Banks are not.“

    Go figure!

    • Ach so. Wofür steht OPM?

      O ther
      P eoples‘
      M oney.

      IHR GELD! Welches Sie solchen Beckenrandschwimmern wie den oben genannten anvertrauen …

    • @Fredi Hinz: Sie sollten dringend eine Fachperson konsultieren – irgendwas in Ihrem Oberstübchen scheint nicht in Ordnung zu sein, Sie komischer Vogel.

  8. Die Genossenschafter (ich bin keiner) müssten das Zepter selbst in die Hand nehmen und halt nach Lugano fahren, um ihren Unmut kund zu tun. Medienpräsenz garantiert!

    • @tiamento di Marco
      Ui, ui, ui haben wir wieder zuviel Zucker im Kafee.

    • @Tiamento
      Aha! Man kann also darauf verzichten, wenn sich ein Genossenschafter einbringt? Ist das denn der Raiffeisen-Gedanke?
      Ich bin selber überzeugter Genossenschafter: 10 Tausender Anteilscheine. Halbe Million Wertschriften und Guthaben. Etwas über 1 Million Hypotheken auf 2 Objekte. Und ich habe mich bei meinem Bankleiter auch über den unsäglichen Gisel und seinen VR beschwert. Ich hätte nicht übel Lust, am nächsten Samstag nach Lugano zu fahren. Soll dann halt die Security einen treuen Genossenschafter raus schleppen.
      Vincenz hat wenigstens Charisma, Charakter und – bei allen Fehlern – Erfolge gehabt. Und Gisel?

  9. Als involvierter Raiffeisen Mitarbeiter hier eine Kurzmitteilung an alle Delegierten:
    Die Liste der Delegierten wird mitsamt der Abstimmungsvoten nach der Lugano-Versammlung LH zugestellt. Jetzt Hirn einschalten…. Haben es alle begriffen?

    • Wenn Sie dies tun können, dann sind Sie ein Held!
      Aber hoffentlich ist es nicht nötig, weil die Delegierten das Richtige tun. Also natürlich die Decharche nicht erteilen.
      Erstaunlich, dass man über so etwas überhaupt dieskutieren muss.

  10. Heute Abend im Kursaal Bern, Swiss Institute of Directors: Die Teilnehmenden diskutieren an runden Tischen „Lernerkenntnisse aus dem Raiffeisen-Fall für die zukünftige wirksame Führung und Aufsicht von Genossenschaften (Cooperative Governance) in der Schweiz“. Als Raiffeisen Genossenschafter bin ich sehr gespannt auf die Informationen und Hinweise der Kolleginnen und Kollegen.

  11. Leute, gebt mal ein paar infoz zu zeit, ort und lokal der DV im TI. Dort können wir dann mal sehen, wer – wie – wo – was tut in den medialen sphären. Ich hoffe, die delegierten laden nicht nur pornos vom netz runter … sondern tun nebenbei auch noch was für´s geschäft.
    Infos gerne an hjackz (at) protonmail.com – thanks!

  12. Endloser Filz, der sich täglich noch mehr verfilzt durch die Zentrale … und ihren „Zentralrat“ … Ich habe das schlechte Gefühl, die kommunistische Partei in China ist mittlerweile besser und effektiver organisiert, als die CH Raffeisen-Organisation.

    • Marcel Du Pont‏ @Marcel_Du_Pont · 27. Feb.

       Mehr

      Marcel Du Pont hat M retweetet

      Letzter Instagram message von mdp…seit dann ist es ruhig. wo steckt er wohl?

      Marcel Du Pont‏ @Marcel_Du_Pont · 27. Feb.

      Seehr geehrte Frau Eem.
      Meine Sekretärin versäumt mein Anti Alergikum nachzubestellen. Da ich eine starke Allergie auf Langeweile und uninteressante Artikel habe, war es mir in letzter Zeit nicht möglich IP zu besuchen, geschweige denn zu kommentieren. Eine Katastrophe für Euch.

  13. Das Vorgehen mit ‚geheimen‘ Delegierten erinnert schon etwas an Nordkorea und/oder an den Diktator von Syrien.

    Sehr unschweizerisch!

    Warum konnte ich – als Genossenschafter einer Raiffeisenbank – den Delegierten dieser Bank nicht wählen? Und warum darf ich nicht wissen, wer das ist? Und wer hat dann gewählt; etwa Herr Gisel selber?

    • Sie als Genossenschafter wählen den VR ihrer RB und diese RB bzw- VR bestimmt mit den Delegierten / die Delegierten ihres Verbandes.

      Ist das so schwierig zu verstehen? Gehen Sie doch zur UBS, werden Aktionär und bestimmen den VR mit, wohl aber kaum die GL. Und ihre paar Aktien nützen dann einen Furz.

      Aber Hauptsache laugt gebrüllt, Sie Wutbürger. Gehen Sie doch zur Postfinance.

    • @Tiamento: es geht nicht darum, wieviel Macht man als Genossenschafter hat, um mitzubestimmen. Aber äusserst seltsam mutet an, dass nicht jeder Genossenschafter schlussendlich weiss, durch wenn er vertreten wird. Die Raiffeisen ist schon ein seltsamer Club!

      Aber Hauptsache, gut gebrüllt, Sie Wutgenossenschafter.

    • Mir der Aktie schaffen Sie es bis zum Rednerpult. Mit dem Genosschaftsschein nicht.

    • Reisekosten: Da die meisten mit dem Auto anreisen warden, warden sie wohl CHF 0.90 pro Kilometer verrechnen. Nehmen wir mal an, dass die Durchschnittsdistanz ins Tessin 200 Km ist. Somit 200 (164 Delegierte plus RCH Mitarbeiter die Lobbieren) x 200 x 2 x 0.90 = 72’000.–

      Hotel: 200 x 250: 50’000.–

      Vorabendveranstaltung: 200 x 200 = 40’000.–

      GV inkluse Essen: 300 x 200 = 60’000.–

      Sonstiges: 100’000.–

      Helikopterflug von Patrik Gisel von St. Gallen nach Lugano und zurück: 50’000.–

      Total: 372’000.—

    • Einzig beim Posten Helikopterflug PG für 50k haben sie sich m. E. um eine Null vertan. Zu prüfen wäre allerdings wer den Heli verchartert und wem die Bude (teilweise) gehört denn dann wären die 50k durchaus denkbar.:))

  14. Und da schauen Sie als Interims-VRP tatenlos zu, Herr Gantenbein? Nun wären Sie eigentlich höchst gefordert, die Décharge für Gisel NUR MIT VORBEHALTEN zu gewähren!

  15. Die ganze Raiffeisenorganisation erinnert an die untergegangene Sowjetunion. Einzig China und Nordkorea haben noch eine ähnliche „Delegiertenversammlung“. Man kann sich auf Youtube die entsprechenden Videos anschauen. So wird es in Lugano ebenfalls ablaufen. Einheitliches Kopfnicken und Klatschen. Transparenz bei der 3. Kraft im Lande? Fehlanzeige. PG kann regieren wie ein Fürst. Dumm nur, wer immer noch Kunde dieser Bank ist, und noch dümmer, wer immer noch meint, dort arbeiten zu müssen.

    • Genau, die Hälfte der CH sind nur dumm. Das sie dort Kunde sind. Und die über 10’000 Angestellte sind saudumm dort arbeiten zu müssen. Besser wäre UBS oder CS oder Swiss RE oder Zurich. Dort wo man ab 50 Jahren entlassen wird. Und ein ganz nettes Arbeitsklima herrscht.

      Raiffeisen ist ein sehr guter, sozialer Arbeitgeber in der Schweiz. Hat gute, preiswerte Produkte für Retail und Core Affluent Kunden.

      Deshalb ist Raiffeisen auch erfolgreich. Auch wenn hier ein paar frustrierte Grossbänkler am herumnörgeln sind.

    • Ojje Zampano alias Tiamento di Marco

      Ist das Leben als Rentner wirklich so langweilig? Sie können es einfach nicht lassen. Mich beschleicht der Eindruck, dass auch Sie sich jahrelang an den Honigtöpfen der RB bedient haben. Als strammer Soldat natürlich 😉

    • @Tiamento du Marco: Arbeiten Sie in der PR Abteilung der Raiffeisen Schweiz?

    • @Tiamento

      Den übrigen Kommentatoren liegt Raiffeisen genauso „am Herzen“ wie Ihnen. Dass die Mitarbeiter relativ sehr gut „behandelt“ werden bestreitet auch niemand.

      Demokratische Systeme brauchen „soziale Kontrolle“ ;-).

    • @Tiamento di Marco
      50% der Bevölkerung sind nicht dumm. Man hat PV, VR geglaubt, der FINMA vertraut und alle diese Versager sträuben sich vor der Verantwortung. Sie spielen in der Dunkelkammer weiter, schaufeln sich gegenseitig weiter Kohle zu und zeigen mit dem Finger Aufträge PV. Häfelischüler haben mehr Anstand und Würde.

      Jeder der für eine solche Bank arbeitet oder als Externer Aufträge annimmt muss schlussendlich selber in den Spiegel schauen. Auch die Delegierten. Mann und Frau muss sich entscheiden ob Mann/Frau einem solchen System weiter zudient und ein solches widerliches System weiter am Laufen hält oder sich von solchen Schmarotzern distanziert.

      Um sich zu bereichern muss heute keine Bank mehr überfallen werden. Gründe eine Genossenschafsbank mit Zentrale, hole u.a. einen FINMA Mann, halte Lokalfürsten als Dominion, ziehe ein eigenes devotes Umfeld von Lobbyisten und Politikern nach and it works. Und dies über Jahre. Approved by FINMA.

  16. Nichts Neues vom Planet Hässig – oder; das haben wir doch schon am 01.06.18 von ihm gelesen. Aufgewärmt ist selten besser…

  17. Die 164 Raiffeisen-Delegierten wären gut beraten, sich nicht auf ihre Anonymität zu verlassen. Es dürfte lediglich eine Frage der Zeit sein, bis deren Namen (und möglicherweise auch deren Abstimmungsverhalten an der Delegierten-Versammlung) durch ein internes Leck offengelegt werden. Das wird richtig unschön für die betreffenden Personen, wenn sich herausstellt, wer genau die Machenschaften von Gisel und Konsorten gedeckt und verwedelt hat.

  18. mit diesem schlussfeuerwerk ist nun aber definitiv dargelegt, dass die form der genossenschaft wie sie hier gelebt wird, abgeschafft werden muss. querbeet getraut sich keiner mal öffentlich „d schnurre uufztue“. hört bitte mit dem vereinli-zeugs nun endlich auf. kunden und genossenschafter haben die schnauze voll:):):):

  19. Gibt es denn keinerlei Möglichkeit, sich gegen diese himmelschreiende Mauschele und Ungerechtigkeiti zu wehren?
    Gibt es denn keinen einzigen ehrlichen Menschen, der diese Liste besitzt und diese an Herrn Hässig schicken kann (er wird dann sicher das Richtige tun)?
    Es kann doch nicht sein, dass dieser VersagerRat einfach straffrei ausgehen kann und der Vincenz-Gisel Clan weiter im Amt bleibt!

  20. Unabhängige intelligente anständige Delegierte werden selbstverständlich KEINE Decharche erteilen. Gisel würde als Delegierter selber auch keine Decharche erteilen mindestens aus Intelligenzgründen. Zumal im November sowieso noch eine GV statt findet!

    Jeder Delegierte der in einer solchen Situation die Decharche erteillt stellt sich selber als inkompetenter Mitläufer bloss.

    • Wenn er es nicht macht, wir er die Repressionsmassnahmen der Zentrale zu spüren bekommen!

      Das System funktioniert so! Der Lieferante (Raiffeisen Schweiz) und nicht der Kunde (die 255 Genossenschaftsbanken) bestimmen, da man vom Lieferanten abhängig ist! Man müsste einmal das System hinterfragen!

  21. Raiffeisen und das Entenleber-Syndrom: Die Vögel werden täglich vollgestopft, es bleibt kleines Hirn, grosser Kropf; denn eine Null an der falschen Stelle verzehnfacht das Problem. Wie lassen sich die bisher getroffenen und geplanten Massnahmen bei Raiffeisen bewerten? Man gibt dem Alkoholiker Schnaps, damit sein Zittern aufhört.

  22. Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole. Wenn die Raiffeisen-Basis jetzt nicht endlich etwas unternimmt, um ihre Glaubwürdigkeit wieder herzustellen, dann ist das mehr als fahrlässig. Immer nur die Faust im Sack machen funktioniert nicht, und genau dieser Anlass hier wäre der Zeitpunkt, den Unmut und Widerstand kund zu tun. Denn sonst sind die ganzen Raiffeisen auch nicht besser als die Zentrale und dann funktioniert der Spruch „wir sind nicht St. Gallen, sondern Raiffeisen XY“ nicht mehr. Meine Herren/Damen NL-Leiter/VR der einzelnen Genossenschaften, nehmen wenigsten Sie die Verantwortung wahr, wenn es denn der VR der Zentrale schon nicht kann. Ansonsten habt auch ihr euren Job nicht sauber gemacht und die Besitzer/Genossenschafter nicht korrekt vertreten.

    Aber ich ahne schon, das wird nicht passieren. Aber dann bin ich der Meinung, hat die Raiffeisen den ganzen Kredit verspielt. Das ganze Vorgehen ist alles andere als Transparent und Genossenschaftsfreundlich. Wenn man nichts zu verbergen hat, kann man auch locker die Delegiertenliste publizieren!

    Es ist einfach schade, wie eine solch in der Bevölkerung verankerte Bank von ein paar wenigen „Taugenichtse“ zu Grunde gerichtet wird, und die Masse an Niederlassungsleiter und lokalen VR schauen einfach aus Angst oder einfach Unfähigkeit zu.

    Ich bin leider zu 99% überzeugt, dass die Decharge ohne grosses Murren erteilt wird. Und ich bin auch sicher, dass die lokalen Banken dann immer sagen, man hätte nichts machen können. FALSCH!!!

    • ich wäre überrascht, wenn die Delegierten die Decharche erteilen würden – so inkompetent sind die (hoffentlich) nicht.

      Wenn tatsächlich Decharche erteilt wird, dann wird dieser Entscheid in den öffentlichen Medien SRF und allen Tageszeitungen thematisiert werden (Gruss an die PR-Abteilung RCH – bereitet euch vor). Diese schlechte Presse wird in den Köpfen der CH Bevölkerung zusätzlich unvergesslich bleiben.

    • Zu Grunde gerichtet? Können Sie das mit Fakten, Zahlen, Daten unterlegen? Das ist wohl einfach Fake News und Bullshit. Sorry.

      Raiffeisen geht es hervorragend. Andere Bankengruppen wären neidisch.

    • An Standpunkte und Muttis:

      Wacht endlich auf! Egal wieviele und welche Drogen ich reinziehe, folgendes ist klar:

      1. Die Raiffeisen-Basis macht nichts
      2. Die Decharge wird erteilt
      3. Gisel bleibt noch *mindestens* anderthalb Jahre.

      Des ist (leider) so.

      Und: Je früher Ihr das einsieht, desto kleiner wird Eure Enttäuschung.

  23. Gisel verludert Kundengelder um die Delegierten einseifen zu können, dabei gehört der mann doch schon längst weg! Kopnicker unter PV, mauscheln zum eigenen Vorteil. Und die „gekauften “ Dellgierten werden ihn beklatschen! Vorgänge wie in Russland oder China!

  24. Und das Gemauschel geht weiter!
    Keinerlei Transparenz, keine Verantwortung!
    Und der Gipfel noch, dass Mitarbeiter von Raiffeisen Schweiz über die Entlastung ihrer Chefs abstimmen können (die Stellungnahme der PR-Frau kann man getrost als Bestätigung werten!). Fehlt nur noch das „Dauerklatschen“ wie bei Stalin!
    Herr Hässig, Sie sind der EINZIGE, der etwas wirksames unternimmt! Machen Sie weiter! Bleiben Sie dran!