Ex-CS-Boss H.U. Meister: Himmelfahrts-Kommando

Banker muss nach CEO-Abgang Risky Bauriese Implenia stützen – Ersatzmann von Novartis ohne Knowhow – Mini-Kapital.

Hans-Ueli Meister wollte Chef der Credit Suisse Schweiz werden. Statt Beförderung gabs von Tidjane Thiam einen Tritt. Seither versucht sich Meister als Bau-König.

Präsident der Implenia, Nummer eins im boomenden, überhitzten Schweizer Bau-Business. Seit heute ist Meister richtig gefordert. Implenia-Langzeit-CEO Anton Affentranger räumt seinen Platz.

Die beiden kennen sich aus alten Bankzeiten, damals bei der UBS, wo Meister schon einmal Hals über Kopf sein Büro räumte. Meister ersetzt Buddy Affentranger mit einem Novartis-Mann, der beim Pharma-Multi übergangen wurde.

Zwei Verlierer, die das Erbe des grossen Affentranger antreten. Dieses wiegt schwer. Für Ex-Banker Meister könnte die Implenia gar zum Himmelfahrts-Kommando werden.

Dies, wenn die Konjunktur einmal einbricht und der wahre Zustand und die echten Risiken der Baufirma zutage treten.

Die Fakten liegen längst auf dem Tisch. Nur wollten Meister und Affentranger sie nicht wahrhaben – respektive sie redeten die Gefahren klein.

Es geht um ein börsenkotiertes Unternehmen, das einen gigantischen Vorrat an Bauprojekten hat. Dem gegenüber stehen eigene Mittel, um Ausfälle zu tragen, die so dünn sind wie zu den Blütezeiten des globalen Investment Bankings.

Sprich: ultradünn.

Meister, der ja aus dem Banking stammt und sein Leben lang praktisch nichts anderes gemacht hat, muss deshalb genau wissen, auf wie dünnem Eis seine Implenia steht.

Das Eigenkapital beträgt derzeit noch rund 650 Millionen Franken. Das sind nur noch gut 20 Prozent, bezogen auf die ganze Bilanzsumme. Und es sinkt weiter, im letzten Geschäftsjahr ging es runter.

Wie wenig Kapital dies ist, zeigt der Blick auf den erwähnten Projektvorrat. Dort türmen sich Bauvorhaben im Wert von 6 Milliarden Franken.

Weshalb ist die Lage rund um die Implenia nun derart gefährlich? Ganz einfach. 5 Prozent Verluste bei Bauprojekten sind absolut nichts Aussergewöhnliches.

Der stark beachtete Fall des Zürcher Fussballstadions Letzigrund hat das einmal mehr gezeigt. Dort klagte die Stadt Zürich gegen die Implenia.

Solche Konflikte sind Alltag in der Baubranche. Und der harte Preiswettbewerb – nur in den Bündner Bergen gelten noch andere Regeln – führt zu knappen Kalkulationen.

Viel Volumen, wenig Gewinn – so seit Jahren das Motto im Bauwesen.

Geht man also – konservativ betrachtet – von 5 Prozent Abschreiber auf den Bauvorrat aus, so muss die Implenia mit 300 Millionen Rückstellungen und Sonderverlusten rechnen.

300 Millionen, damit wäre praktisch das ganze Eigenkapital ausradiert.

Auch hier: Erinnerungen an das heisse Investment-Banking der Roaring Nullerjahre werden wach. Damals raste Marcel Ospel von der UBS – den Hans-Ulrich Meister mit im Team – mit seinem Ferrari-Trading durch die globale Landschaft.

Und setzte die Bank in den Sand, weil diese Bremsen eines Deux Chevaux hatte.

Bau-Boss Meister müsste also gewarnt sein. Die Implenia ist ein Riesen-Hochhaus auf Zündholz-Beinen. Sie macht weit über 3 Milliarden Umsatz im Jahr, verdient darauf aber lächerlich tiefe 100 Millionen – vor Zahlung der Steuern.

3’000 Millionen Fakturierungen im Jahr, und darauf nur 100 Milliönchen Gewinn – für einen Ex-Banker wie Meister ein Graus.

Kommt hinzu, dass knapp 40 Millionen dieses Gewinns von einer Minitruppe von rund 50 Leuten mit Immobilien-Deals erzielt werden.

Die restlichen 8’300 Implenia-Angestellten sind Bau-Kerle. Sie schaffen gerade mal ein paar Dutzend Millionen Plus im Jahr.

Hier wankt ein Haus. Es muss befestigt werden – mit Kapital, mit Rückbau, mit Vorsicht.

Kann das Meister?

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40 Kommentare zu “Ex-CS-Boss H.U. Meister: Himmelfahrts-Kommando

  1. Habs heute beim Coiffeur erfahren: Den neuen CEO hat Frau Meister beim Kartenlegen im morphischen Feld entdeckt.

  2. Und siehe da.

    HUM hatte früher bei der CS plötzlich Ruhe vor LH. Dies war ab 2011 der Fall, als dieser wegen CH plötzlich erpressbar war.

    Weil nun das Problem CH zumindest moralisch gelöst ist, kann LH HUM wieder voll angreifen.

    Was für ein Kasperlitheater!

    • Ein völlig sinnloser Kommentar, wenn Sie weder Namen noch Umstände nennen. Bloss zu feige oder nur ein Wichtigtuer?

  3. LH – der besserwisser und alleskönner!! er hat ja auch SAP etc. in den boden geschrieben – ohne erfolg- wie wir heute wissen. vermutlich müsste man diesen bolg umbenennen in – insidebashingplatz.ch „der blog für kranke von kranken“

  4. Doch FDP-Politik! Ein Mann aus einem Entwicklungsland wird als Top-Banker und CEO der CS gesetzt, obwohl keine Bankerfahrung hat. Unser Banking-System wurde offenbar von unseren Top-Bankern intern und der Politik und Bundesverwaltung extern herunterwirtschaftet. Ein angeblicher Ex-Top-Banker und Freund des Implenia-Chefs wird aus einer Nebenabteilung einer Pharma-Multi geholt und ans Ruder einer very-high-leveraged Bau-Firma aus den Reihen des FDP-Filzes gesetzt. Es kommt wie es kommen muss: nebst dem Swissair-Grounding und des Too-Big-to-Fail kommt jetzt die IMPLE(NIA)mentierung des Bauriesen zum Grounding oder zur Verstaatlichung. Mehr kann die FDP für die Schweiz auch nicht mehr machen. Wozu noch SP.

  5. Ich denke, Implenia kann man ab sofort risikolos shorten. Denn nun wird sie einen CEO haben, der noch nie CEO war, der nichts von der Branche versteht und der in seinem gesamten Managerleben nur eine einzige Firma von innen gesehen hat. Da ist der Crash vorprogrammiert. Und wie qualifiziert VRP Meister die fachliche Erfahrung seines CEOs? Wyss habe grosse interne Bauprojekte begleitet. Das ist erstens Arroganz und Ignoranz eines ex-Bänkers, und zweitens etwa so überzeugend, wie wenn die Flugbegleiterin sagen würde, sie habe oft genug Piloten begleitet und wolle jetzt selber an den Steuerknüppel. Absturz garantiert.

  6. Durfte viele Jahre mit HU Meister bei der UBS geschäftlich tätig sein.
    Erfahrung: Wenn es einen kompetenten Banker gab der seinen Laden im Griff hatte und sich auch um Details kümmerte bzw. erfolgreiche Kundenpflege betrieben hat, dann ihn.
    Sind auch Mindestanforderungen für einen erfolgreichen Baumeister – nicht nur im Kt. GR.
    Auch wenn die LH Zahlen stimmen sollten, wird HU Meister das Schiff wieder flott machen.
    Im übrigen zeigt das Spiel um die Raiffeisen welche Resultate drohen wenn im Kader Inzucht betrieben wird und kein neues Blut bzw. neue Ideen kommen. Mer händ’s scho immer so gmacht. Nei das gaaht nöd. Sprüche einiger Altgedienten die wir alle zur Genüge kennen.

    • Nun gut, bei der CS ist Meister‘s Leistungsausweis doch sehr bescheiden. Immerhin hat er die Clariden Leu zur Strecke gebracht. Eine Meister-Leistung. Seine strategischen Mängel und seine unglückliche Hand bei Personalentscheidungen haben Chancen, in Case Studies wieder aufzutauchen.

    • Nun mal halblang: der Entscheid, alle Privatbanken (BHE, Hofmann, Clariden, Leu) innerhalb der CS-Gruppe in die Mutter einzuverleiben, bleibt wohl sein „Meisterstück“!!!

      Macht ja auch so viel Sinn wie wenn VW erst Seat und Skoda zu „Seda“ fusionieren, dann mit Audi zu „Sedaudi“ morphen und dann schliesslich zusammen mit allen andern Marken in VW integrieren würde, damit der Kunde sich zwischen VW Golf, VW A8, VW Octavia, VW Leon, VW Continental GT, VW 911 oder auch VW Murcielago entscheiden könnte.
      Wahrlich ein supersmarter Move…!

      Und Implenia baut wirklich ganz, ganz miese Qualität – was jeder bestätigt, der mal bei dem Konzern gekauft hat! Fragen Sie nach!

      So gesehen passt’s!

  7. Lieber Herr Hässig

    Zur Info für sie. Die Wahlen in Graubünden sind vorbei. Diese Seitenhiebe und Bemerkungen zur hiesigen Baubranche sind völlig überflüssig, zumal nicht der ganze Kanton betroffen ist und die Urteile m.W. noch nicht rechtskräftig sind. Weiter hat die WEKO auch in zahlreichen anderen Kantonen Preisabsprachen gerügt, diese erwähnen sie jedoch nie.

  8. Ist doch egal wie das Geschäft läuft oder eben nicht. Hauptsache Manager hat ein Büro und fällt der Gattin zuhause nicht auf den Wecker.
    Mein Manager kann ich zuhause nun wirklich nicht gebrauchen – er hat bei allem und jedem einfach 2 linke Hände. Da bin ich froh wenn er statt zuhause im Büro für Unordnung sorgt.

    • Eheweib. Ich habe Dir doch verboten, hier zu posten! Ab ins Betty Bossi Forum!

  9. Lieber L.H.
    Hansueli war Firmenkunden Banker. Der Mann versteht was von Immobilien und auch vom Bilanzen lesen. Bei beiden Themen scheinen Sie nicht so zu Hause zu sein, wenn ich mir diese Bemerkung erlauben darf.

    • seit wann versteht ein Firmenkundenbanker was von Immobilien? Das einzige was der macht ist Kapital zur Verfügung stellen. Alles was Projektierung, Einschätzung der Wirtschaftlichkeit und Tragbarkeit anbelangt stützt der sich auf seine Experten, die ihm seine Meinung pfannenfertig zu Tisch bringen.
      Grundsatz: Kein Banker hat eine vertiefte Kenntnis der zugrundeliegenden Materie.

    • Ich wage hier meine ganz grossen Zweifel anzubringen. Es ist wohl möglich, dass H.U.M etwas von Immobilieninvestments versteht. Die operative Fürhung eines Baukonzerns ist jedoch eine ganz andere Herausforderung. Hier geht es weder um Bilanzen- und Erfolgsrechnung noch um die Bewertung von Immobilien. Vielmehr versucht der gewiefte Bauunternehmer mittels günstigem Materialeinkauf wie auch effizienten Arbeitsprozessen das Bauwerk möglichst gewinnbringend zu erstellen. Diese Art von Tätigkeit scheint der Banker nicht gewohnt zu sein. Da er somit eigentlich nichts vom Kernbusiness versteht und der neue CEO nicht wirklich viel mehr, stellt sich hier die Frage auf welcher Basis operativ wichtige Entscheidungen getroffen werden können.

    • @Der B-Rater:
      Ich glaube es ist relativ naiv zu Glauben, dass ein CEO einer derart grossen Baufirma sich um günstigen Materialeinkauf und effiziente Arbeitsprozesse kümmert, dafür gibt es Angestellte.

      Die Arbeit des CEO’s dürfte sich viel mehr um Lobbyismus, Socializing, Kartellabsprachen und andere, die Auftragsbücher füllende Aktivitäten drehen. Fragen Sie doch mal die Branchenkollegen aus dem Bündnerland…

    • @Herr Jesses
      Typische, arrogante Privat Banker Fuzzi Aussage, der denkt, er hätte das Banking erfunden, nur weil er ein paarmal pro Jahr das Anlageportfolio seines Kunden dreht, um ein bisschen Kommissionen zu bolzen. Tipp: Gehen sie mal eine Etage tiefer und schauen Sie, was Ihre Kollegen so alles für Sie tun, damit Sie schlussendlich an all die Vermögenswerte der Exponenten rankommen!

  10. Dieser Nulleiter H.U.M. hat schon bei der CS kaum viel zustande gebracht! Verwunderlich, dass solche wieder anspruchsvolle Jobs erhalten und damit Tausende von Arbeitsplätzen gefährden!

    • Vielleicht bekommt man als normaler Beobachter ja nicht alles mit…

      Bei Banken gibt es sehr wichtige Jobs mit, der Allgemeinheit völlig unbekannten, Aufgaben und Vorgänge.

      Auch diese müssen von Menschen verwaltet werden.

    • Doch, doch, zum Beispiel hat er CS Kader zur Vernissage seiner Frau eingeladen!

  11. „3’000 Millionen Fakturierungen im Jahr, und darauf nur 100 Milliönchen Gewinn“, LH, Schuster bleib bei dienen Leisten. Von Baugeschäften wenig Ahnung, die Konkurrenz ist gross und die Margen extrem tief, da sind 100 Mio schon mal etwas! Die wesentliche Frage ist ob es an der Spitze von IMPLENIA Sinn macht mit 2 branchenfremden Führungspersonen?

    • Schon zufrieden, wenn es keinen Verlust gibt? Werden ja auch waaahnsinnige Saläre bezahlt im Bauwesen😉. Da bleibt halt wenig übrig für Steuern und Dividende. Sei schlau, geh zum Bau! Ohne mich!

  12. „Erfahrung in einem Bauunternehmen kann Wyss nicht vorweisen, aber er habe bei Novartis auch «grosse Bau- und Infrastrukturprojekte» betreut, wird Implenia-Präsident Hans-Ulrich Meister im Communiqué zitiert.“
    Quelle: NZZ

    Ui, ui, ui, keine Bauunternehmer-Erfahrung nur als Abnehmer, zudem switch von Pharma in Bau. Da treffen zwei so verschiedene Welten aufeinander, dies kommt nicht gut.

    • Genau. Ein „normaler“ Mitarbeiter auch im Kaderbereich würde im Rahmen einer Bewerbung nicht einmal zum Interview eingeladen.
      Aber oberstes Kader kann alles. Frauen mit mehr Erfahrung haben auch keine annähernde Möglichkeiten.

    • Auf dieser Ebene sind Branchenkenntnisse absolut sekundär, da zählt vor allem in welchem privaten Klübli man Mitglied ist und wie gut man „vernetzwerkt“ ist.

    • @Visionär
      Stimmt ein gutes, nicht kompromittierendes Netzwerk ist absolut wichtig!

      Nur reicht heute ein Rotary, Rennweg, Sohn von …. etc. nicht mehr. Hinzu kommt, dass es bei einer heutigen, seriös geführten, Compliance auch nicht mehr so einfach ist. Ob dieser Pharma Mann über das Netzwerk für grössere 100 Mio Deals verfügt? Die Belegschaft würde es ihm danken.

      Ein grosses Problem unserer heutigen Zeit ist, dass CEO’s zum Zuge kommen die keine, ungenügende oder gar nur theoretische Branchen- und/oder Fachkenntnisse besitzen.

      Jeder von uns kennt die Meetings: Wenn’s in die Tiefe oder Eingemachte geht ist schnell die Luft weg und die „unterstellte“ Charge darf eine Nachschulung führen. Oder noch peinlicher, ein Handbuch erstellen. Ganz blamabel wird’s, wenn ein solcher CEO beim Kunden mit abwesenden Fachwissen glänzt.

      Und ganz übel wird’s dann, wenn netzgewerkte Kollegen oder Klübli CEO’s die Firma hopps führen.

  13. Die Schweiz ist REAL gerechnet das mit Abstand höchst verschldetste Land, dies primär wegen der total illusionären Situation auf dem Immobilienmarkt, sowie den „Future Liabilities“ von Renten Kassen aller Art (privat und staatlich), der Autoblase (bis zu 90% aller NW auf Leasing, WER kauft nachher all diese Auto’s die heute schon tausendfach entlang fast jeder Strasse stehen).
    Der doppelten Krankenkassen-Illusion (83% aller Betreibungen in der CH sind wegen KK-Prämien & die „Future-Liabilities“
    dieser „Kassen“ ((ist dort überhaupt noch Geld drin ?))
    Last but not least:
    „The great Golem of Fränkli printing“ aka Jordan und seine Mannen, welche mittlerweile, entgegen aller Logik, Vernunft und Wissen, die grössten Aktionäre von „High“-Tec Firmen am und im Mauer-Strassen-Kasino sind !

    Das Erwachen wird grauenvoll sein……..!!

    • @Richard Oaten:
      Leider haben Sie recht mit Ihren Schilderungen.

      Da das Erwachen grauenvoll sein wird, ist es eben vermeintlich einfacher, sich gar nicht erst objektiv mit diesen Gegebenheiten auseinanderzusetzen. Wer will sich denn schon den wohlverdienten Feierabend ausserhalb des Hamsterrades mit solchen Überlegungen versauen und ggf. auch sein eigenes Verhalten hinterfragen…? Da lässt man sich lieber von den MS-Medien einlullen und in einen letargischen Beruhigungsschlaf versetzen, fern ab von jeglicher Eigenverantwortung, das ist viel angenehmer, weniger belastend und man bleibt dabei schön auf Mainstreamkurs. Dafür gibt’s dann als Belohnung Beförderung, Anerkennung und materiellen Erfolg…

    • Die Leasingautos müssen nicht mehr gekauft werden.
      Sie haben ihren Zweck im System bereits erfüllt.

  14. Herr Hässig, helfen Sie mir bitte. Wird Meister jetzt 100 Millionen Gewinn machen, oder 300 Millionen abschreiben?
    Das sind 400 Millionen Differenz, sprich fast eine halbe Milliarde. Wenn Sie nichts gescheiteres zu schreiben haben: spazieren Sie am See, trinken Sie einen Kaffee, geniessen Sie den Tag!

    • nach zahlen-streaming ergibt sich ende jahr ein sog. „shanghai-loss“ von 200 mio.

    • For those in the know .. the game is Cashflow

      Ich habe die Zahl von 100 MCHF.- auf 3 MiaCHF.- Umsatz als EBIT interpretiert. Sind 3% EBIT viel oder wenig ?

      1) Wie sieht der EBITDA aus (analogon operativer CF) ? Kann Implenia seine Rechnungen fristgerecht begleichen ?

      2) Wieviel machen vergleichbare Firmen EBIT/ EBITDA ?

      3) Sind hier ausserordentliche Einnahmen/ Ausgaben enthalten ?

      Nur 3% ‘Gewinn’ ist schon nicht grad berauschend, wie sehen die Mitbewerber aus, wie krank ist diese Branche ? Zusätzlich ein paar ausländische Mitstreiter, woher das Geld via Wien wohl kam, da kann man nur darüber spekulieren ..

      Mehr interessieren würde mich, warum ein Herr Leuenberger (Bundesverrat) ein VR-Mandat bei Implenia gekriegt hatte, welche Bedeutung hatte da die NEAT ? Ein BR im VR der Implenia, der nicht mal weiss, wo vorne und hinten bei einer Schaufel ist ? Das gäbe eine interessante Geschichte für Herrn Hässig.

      MfG Industrial

  15. **Kann das Meister?**

    Meisters Implenia-Spiele

    Wer das Spiel mit Übermut beginnt,
    weil ihm gleich scheint, wer dabei gewinnt,
    weiss von sich, aus der Erfahrung her:
    Das Verlieren übt sich doppelt schwer.

    Wer gewinnen muss um jeden Preis,
    weil er nichts von sich und Spielen weiss,
    wer besessen nach Erfolgen giert,
    ahnt, dass er als Sieger noch verliert.

    Jedes Spiel, mit wahrer Lust gespielt,
    wird zum Ernst, den man als Spieler fühlt,
    wenn das Spiel sich seinem Ende neigt,
    sich Gewinner und Verlierer zeigt.

  16. Lieber LH, ich schätze ja Ihre täglichen News aus meinen ehemaligen Wirkungsstätten….. Aber vom „Bauen“ und den damit zusammenhängenden Wirk-, Risiko- und Ertragsmechanismen scheinen Sie wirklich keine Ahnung zu haben – also freue ich mich ab morgen wieder über News aus dem Banking…..

  17. Der Banker muss sich sichtlich wohlfühlen beim schwach kapitalisierten Bauriesen:
    (Gross)-Banken mit gerade mal 5%-chen EK sind immer noch Standard und das geht eigentlich gar nicht.
    Es wird bald knallen…

    • Hauptsache die Kreditlimiten sind voll benützt, damit maximale Zinserträge fliessen!

      PS: Kreditüberschreitungen toppen das Ganze noch.