Patrik Gisel, ein CEO gegen seine eigene Bank

Raiffeisen-Chef trotzt Rücktritts-Forderungen – Fliegt mitten im Stress im Privat-Flugi nach Sardinien – Nur Zentrale steht zu Gisel.

Ein Banker im Sturm. Patrik Gisel heisst er, und er will unter allen Umständen Chef der grossen Raiffeisen bleiben.

Das wird zunehmend schwierig. Die SonntagsZeitung erfuhr vom Finma-Bericht zur Ära von Gisels Vorgänger Pierin Vincenz.

Damals verabschiedete die Geschäftsleitung von Vincenz, in der Gisel als dessen Stellvertreter sass, riesige Kredite an die Leonteq und deren Co-Gründer Jan Schoch.

Gisel war mit von der Partie, obwohl die Raiffeisen-Spitze Klumpenrisiken missachtete. In der Folge sei „das regulatorische Eigenkapital laut Finma nicht korrekt ausgewiesen“ worden, schreibt die Zeitung.

Gisel ist auch entscheidend, wenn es um Drohungen gegen Raiffeisen-Banker draussen im Land geht. Diese müssten mit Strafverfahren rechnen, wenn sie den Finma-Bericht ausbreiteten.

„Wir gehen dem Leck nach und ziehen strafrechtliche Schritte in Betracht“, schreibt der Blick mit Bezug auf die Story in der gestrigen SonntagsZeitung.

Gisel, der Chef der Raiffeisen, steht zunehmend im direkten Clinch mit seinen Auftraggebern, den 250 Raiffeisen-Banken im Land.

Immer mehr Raiffeisen-Leistungsträger draussen in den Regionen sehen in Gisel nicht mehr jenes Aushängeschild, das die drittgrösste Bankengruppe der Schweiz in die Zukunft führen könnte.

Sie fühlen sich bestärkt durch die jüngste Berichterstattung. So hat selbst die bei Rücktritts-Forderungen stets vorsichtig agierende NZZ ein grosses Fragezeichen hinter Gisel gesetzt.

„Weder Gantenbein noch Gisel sind uneingeschränkt Teil der Lösung“, schrieb das Wirtschaftsblatt vor 2 Wochen. „Vielmehr gelten sie, ob zu Recht oder zu Unrecht, bei vielen Beobachtern als Teil des Problems.“

Faktisch wird Gisel vor allem noch von seinen eigenen Leuten in der Teppichetage der Raiffeisen Schweiz sowie deren Beratern gestützt.

Diese greifen hinter den Kulissen ein. Der Bericht der SonntagsZeitung erwecke den falschen Eindruck, dass Gisel den umstrittenen Kredit an Leonteq-Gründer Schoch gesprochen habe.

Das stimme nicht, es sei die Geschäftsleitung der Raiffeisen gewesen, und die sei damals unter der Führung von Pierin Vincenz gestanden, betonen die Berater.

Diese defensive Reaktion der Raiffeisen-Zentrale in St. Gallen ist bemerkenswert. Noch vor einer Woche hatte die Raiffeisen Schweiz eine Antwort auf die Frage verweigert, ob Gisel beim Schoch-Kredit mit am Tisch sass.

„Die personelle Zusammensetzung des Credit Board ist eine interne Angelegenheit, die wir nicht nach aussen kommunizieren“, meinte damals eine Raiffeisen-Sprecherin mit Bezug auf jenes operative Spitzengremium, das solche Kredite bewilligen muss.

Es ist das bekannte Verteidigungsmuster von Gisel und seinen Kollegen bei der Raiffeisen Schweiz, die formell den 250 Raiffeisen-Banken zu gehorchen hätten, die aber seit Jahren ein grosses Eigenleben führen.

Vincenz der Einzeltäter, lautet die Verteidigungsstrategie von Gisel & Co. Sie hätten von nichts gewusst, seien nicht Täter, sondern im Gegenteil Opfer. Ausdruck dieser Haltung ist die Strafanzeige der Raiffeisen gegen ihren Ex-Chef Vincenz.

Doch Gisel sass 15 Jahre lang an der Seite von Vincenz ganz oben in der Raiffeisen Schweiz. Dass er nun von nichts gewusst haben will, obwohl er bei den grossen Krediten zuvorderst mit dabei war, ist eine wenig überzeugende Version.

Es ist diese Haltung, die zunehmend irritiert. Sie kommt auch durch eine kurze Erholungsphase des CEOs der Raiffeisen zum Vorschein.

Letzte Woche flog Gisel in seinem Privat-Flugzeug, einer Propellermaschine des Modells Aerostar des Herstellers Piper, von Zürich nach Sardinien.

Nach ein paar Tagen Erholung am weissen Sandstrand kehrte Gisel gestern Sonntag am Steuerknüppel seines Flugzeugs zurück.

Die Raiffeisen in Grossturbulenzen, ihr Chef im Urlaub? Dem wollte die Spitze in St. Gallen rasch und rigoros entgegen wirken.

Sofort betonte eine Sprecherin auf Anfrage, dass Gisel diesen Sommer faktisch auf Ferien verzichten würde.

„Unter Berücksichtigung der momentanen Situation von Raiffeisen hat Patrik Gisel entschieden, diesen Sommer keinen längeren Sommerurlaub zu verbringen, sondern lediglich punktuell einzelne Tage freizumachen“, meinte sie auf eine entsprechende Anfrage.

Das Problem mit Gisel und den übrigen Raiffeisen-Verantwortlichen ist, dass sie nie an irgendetwas Schuld sein wollen. Verantwortung für Verfehlungen? Wir doch nicht.

Das kommt auch rund um die Leonteq-Geschichte zum Ausdruck. Dort tauchen stets die gleichen Personen auf.

Auf Seiten von Leonteq-Gründer Jan Schoch sind dies Wirtschaftsanwalt Peter Forstmoser, der bei der Finanz-Boutique im 2016 von Pierin Vincenz als Präsident abgelöst wurde. Ein Jahr später wurde Forstmoser Präsident von Schochs Privatbank Flynt.

Sodann der Schweiz-Chef der Beratungs- und Revisionsfirma Ernst & Young (EY), Marcel Stalder. Stalders EY half an vorderster Front mit bei der Gründung der Flynt-Bank, die vor wenigen Monaten mit einem Grossverlust notfallmässig begraben werden musste.

Stalder und seine EY hatten zuvor bei der Leonteq entscheidende Rollen übernommen. Stalder selbst agierte dabei laut Insidern fast schon als Freund von Schoch, hohe Partnerkollegen von ihm bei der EY Schweiz übernahmen wichtige Rollen in der Leonteq-Führung.

So ging das: Schoch holt Forstmoser und wird beraten von Marcel Stalder von EY, dessen Firma hilft Pierin Vincenz bei einem Gutachten für einen Aduno-Deal, während Gisel als Teil von Vincenz‘ Geschäftsleitung riesige Kredite für Leonteq und Schoch bewilligt und Einsitz nimmt im VR der Leonteq.

Alles vernetzt, alle verbandelt: Aber keiner will etwas von krummen Touren bemerkt haben. Zuletzt erhalten mit Ausnahme von Vincenz und dem Verwaltungsrat der Raiffeisen alle den Segen der Finma – jener Behörde, die zuvor sämtliche Warnsignale in den Wind geschlagen hatte und stets grünes Licht gab.

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118 Kommentare zu “Patrik Gisel, ein CEO gegen seine eigene Bank

  1. Wenn man die Geschichten so liest, diese gut recherchiert sind und nur halbwegs stimmen ….. dann kann einem schon schlecht werden. Narzistisches Clanverhalten einer Möchtegern-Führungselite gepaart mit einem kuschenden Umfeld von Mitarbeitenden, „Führungskräften“ und einer völlig überforderten und unfähigen Aufsicht, führt zwangsläufig zu solchen Resultaten. Die sich völlig entfremdete und abgehobene Bankenbranche muss sich dringend und zwingend erneuern.

  2. Wenn irgendwas schief geht sind nie die hochbezahlten „Leistungsträger“ und ach so raren Superstars schuld. Dann hat niemand was gewusst oder sieht sich trotz allen Unvermögens noch als Teil der Lösung des selbstverschuldeten Problems. Lachhaft diese Abzockergilde.

    • Und Poerschke wird hier als unbelastet dargestellt.
      Da musste ich gerade spontan lachen. Auch ein Teil dieses verdammten Filzes! Wenn die ihn ins Amt Heben, dann rufe ich sofort Herrn Hässig an.
      Die GANZE GL muss raus! Ausnahmslos. Und auf der FS1-Stufe muss auch massiv entrümpelt werden! Die Organisation strotzt vor Filz!

    • Poerschke unbelastet??? Er war unter PV/PG verantwortlich für Controlling und Strategie. Wie weltfremd ist das?

    • Bin über den Mittag beim Hauptsitz der Raiffeisen vorbeigelaufen und habe extrem angespannte Gesichter rein- und rausgehen gesehen. Offenbar steht der „grosse Chlapf“ in St.Gallen kurz bevor. Wichtig: Die gesamte Geschäftsleitung muss rausspediert werden; sonst kommt keine Ruhe in den Laden!

    • Als Verwaltungspraesident bei Investnet ist Gauch natuerlich auf herausragende Weise für einen CEO-Posten bei Raiffeisen empfohlen.

    • Poerschke war bekanntlich jahrelang unter Gisel und Voncenz für Controlling und Strategie verantwortlich.
      Wie Gisel hat er selbstverständlich nichts gemerkt und ist somit völlig unschuldig! Ein klassischer „homo Raiffeisen“: Nichts gemerkt, nichts hinterfragt, nichts gesehen.
      Herr Hässig, wenn die wirklich Gisel durch Poerschke ersetzen wollen, dann können Sie Ihre Sommerferien gleich streichen. Sie werden sehr viel Arbeit haben!

  3. Was soll den Patrick Gisel eurer Ansicht nach machen? Etwa noch im Büro übernachten und auf weitere gehässige Berichte warten?

    • Genau gleich wie Pierin und Nadja: Köfferli packen und abrauschen! In St.Gallen stosssen die alle auf allergrösste Ablehnung…

    • Blöde Frage: Verreisen! Und zwar zusammen mit der ganzen FS0 Ebene!
      Und das Geld der Freistellung gleich zurück behalten, zur teilweisen Deckung des angerichteten Schadens!

    • Eine feine St.Galler Bratwurst (ohne Senf) reinziehen und sich Gedanken über seinen Weggang bei der Raiffeisen machen, da offensichtlich seit vergangenem Sonntag alle Fakten gegen ihn sprechen.

  4. Das „Image“ der Raiffeisen ist angekratzt und der Trend zeigt immer mehr nach unten. Die Manager in St.Gallen stecken den Kopf in den Sand nach dem Mottto „Augen zu und unten durch“. Die Mitbewerber freut’s.

  5. Wofür hat Gisel einen Lohn bekommen, wenn er von allem nichts weiss? Dass Vinzenz eigenmächtig gehandelt hat, kann ja sein, ein Stellvertreter kennt die Dossiers seines Chefs, dass Gisel in Anbetracht diese Situation nicht geht ist für mich unverständlich. Etwas mehr Bescheidenheit wäre angebracht. Schulintelligenz und irgend ein Titel reichen generell nicht zum Erfolg, zum Glück. Es braucht nebst Fachwissen vor allem menschliche Qualitäten und die lernt man in der Regel nicht an einer Uni. Warum hacken eigentlich alle auf Gisel herum, der Verwaltungsrat müsste ihn abwählen, aber der ist ja – so liest man- honoris causa bzw. unfähig bzw. nicht vom Bankfach, so einfach ist das.

  6. Heute Dienstag ging es beim Morgenstamm (in nächster Nähe bei Raiffeisen CH in St.Gallen) hitzig zu und her. Einerseits gab wiederum das Restaurant bei der Brauerei zu reden (Pierin’s einstiges Lieblingslokal, wo viele Stammgäste sich heute sehr negativ über das Ehepaar Vincenz äussern!); andererseits gab es vor allem einige höchst wütende Stimmen zum Verhalten von Gisel und Gantenbein. Kein Mensch in St.Gallen begreife, dass diese beiden Gestalten überhaupt noch etwas bei Raiffeisen verloren hätten. Nach der überaus vernichtenden Sonntagspresse (Ein regelrechter K.O.-Schlag für Gisel) staunt man überall in der Stadt, dass Gisel nicht notfallmässig von allen seinen Ämtern entfernt wird.

    • Wer könnte dann VRP werden? Dieser sollte ja die Organisation schon ein wenig kennen?

    • @Mark
      Klarer Fall! Natürlich der VRP der Raiffeisenbank Horw! Der, der öffentlich gegen die PGs Stellung bezogen hat (offenbar der Einzige in denn Verein, der Realitätssinn und Eier hat!)
      Dann ist der Saustall blitzschnell ausgemistet!

  7. Zum Thema VR: Zweifelsohne kommt man nicht ganz einfach an solche Mandate. Hat man es jedoch geschafft, kann man sich bei Kaffee&Kuchen gegenseitig auf die Schulter klopfen, mal hi und da eine Frage stellen und sich glücklich schätzen, zu den Priviligierten dieses Landes zu gehören. Die VR-Mitglieder üben bei vielen Unternehmen eine „Grüss-August“ Rolle aus. Man stelle sich zudem vor, dass viele Grau-Melierte Herren Ende 50ig über die Digitalisierung beraten müssen, obschon die wenigsten in der Lage sind, ein sicheres WLAN zu Hause einzurichten.

  8. Es lässt sich natürlich leicht sagen, dass PG diesen Sommer nicht mehr gross in den Urlaub gehen wird. Schliesslich war er ja vor nicht allzu langer Zeit auf einer Insel im Indischen Ozean…;)

    • Genau … den Sommer verbringt PG sowieso gerne hier in der Schweiz. Da läuft bei RCH noch weniger als sonst, und er kann sich auch nicht kompromittieren, weil er etwas mitbekäme.

  9. Mir tun die armen Kerle in den Raiffeisenbanken leid. Eine solche Führung wünscht man dem ärgsten Feind nicht!
    Wenn die PR nicht sagen will, ob Gisel Teil dieses Credit Boards war, dann kann man das als „Ja“ rechnen!
    Herr Hässig, halten Sie den Druck hoch! Es geht um das Ansehen des ganzen Finanzplatzes! Gisel und Gantenbein haben in einer Führungsposition einer Bank nichts mehr verloren!

  10. Welcher Bundesrat schaut dem Schlamassel eigentlich noch lange zu?
    Da die FINMA nichts unternimmt, müsste doch deren Chef die nötigen
    Konsequenzen veranlassen.

    • Die ganze traurige Rolle der Finma in der Geshichte ist noch nicht aufgearbeitet!
      Und es geht weiter: Will die Finma ernsthaft behaupten, dass Gantenbein die Voraussetzungen eines VRPs einer systemrelevanten Bank erfüllt? Sind wir hier bei Viktor Giaccobo?

  11. TATH ..

    Es ist nicht TBTF (to-big-to-fail/ jail) .. sondern TATH ..

    TATH = To Arrogant To Heal ..

    Die Piste auf Sardinien ist fool-proof, Wetterverhältnisse auch für Douchebags absolut genial, sollte man mal wieder Probleme mit dem Bugrad haben, es gibt auch Zweibeinfahrwerke ..

    Das schafft auch ein GröPaZ (Grösster Pilot aller Zeiten), während dem im HQ die Systemeinführung gerade eine Bruchlandung macht. Es war nicht zu wenig Treibstoff an Bord, sondern der falsche Flieger (Avaloq), auf den man gesetzt hat. Zum Glück muss man als Hobby(t)-Pilot nicht dauernd Risiko-Management betreiben.

    MfG Industrial

    P.S: Macht Euch um den CHöbi keine Sorgen, wer immer und über Alles Olivenöl giessen muss, weiss, dass eine andauernde abführende Wirkung zu Dünnpfiff führt

  12. Bitte dringendst den Piloten Patrik Gisel, geb. 1962, überprüfen. Verdacht: deutliche Sinnestäuschungen und Realitätsverlust …

  13. @ St. Galler Regierungsrat Benedikt Würth

    Du, Beni, kannst du nicht mal mit dem Patrik reden. Auf dich hört er vielleicht. Bist ja immerhin auch HSG’ler und zudem CVP’ler. Sonst haben wir langsam aber sich ein gröberes Problem. Neben dem Verlust der Steuereinnahmen droht unserer Stadt und deiner Partei sonst ein irreparabler Imageschade. Beni, mach dem Patrik klar, dass er jetzt aufgeben soll.

    • Ein echter CVP-ler kratzt doch etwas Filz nicht. Der Filz gehört bei der CVP doch zur Partei-DNA!
      Und die Rolle von Widmer-Schlumpf wäre auch mal spannend! War die nicht für die Finma zuständig? Was gab es genau für Verbibindungen von Vincenz&Gisel zu Widmer-Schlumpf?

  14. Die Analyse einfach, die Massnahmen logisch folgend ebenfalls, die Umsetzung beinahe unmöglich. Zur Analyse: Sollten nur annähernd die bisherigen Fakten stimmen, dann wären die folgenden Massnahmen zwingend: Der gesamte VR und die gesamte GL ohne wenn und aber auf die Strasse zu stellen. Dies wäre noch umsetzbar, wenn auch schwierig, aufgrund der Nachfolge valabler Kandidaten. Denn die zweite Linie ist ebenfalls betroffen und müsste ebenso eliminiert werden. Das ist das beinahe unmögliche Unterfangen. Denn es ist unerlässlich auch Bereichsleiter ohne wenn und aber zu entlassen – das wäre der Handel (haben Deals umgesetzt), Legal Compliance (haben Verträge genehmigt), Risk Management (haben Klumpenrisiken zugelassen und Kredite geprüft und genehmigt), HR (haben entsprechende Bewerber eingestellt und offenbar kritische Stimmen laufend negiert). Ebenso müssten involvierte Abteilungsleiter ebenfalls unmittelbar entlassen werden. Und das ist das Unmögliche, aber zur Gesundung der Raiffeisen unerlässliche Unterfangen. Daran sieht man das angerichtete Ausmass dieses unerhörten Skandals! Immer basierend auf den Wahrheitsgehalt der bestehen Fakten.

  15. Déja vu? Bei Ospel, Ruoff etc war es nicht anders. Sich als Teil der Lösung sehen, wenn mal zuvor alles verpfuscht hat. Dann mit goldenem Fallschirm das Weite suchen

  16. Dä Gisel erinnert mi an en hartnäckige Pfnüsel …. numme Geduld, jedä Pfnüsel goht mol vebi 😊

  17. Nicht so viel schreiben, es isgt ganz simpel:
    Wenn Gisel nach 15 Jahren Zusammenarbeit nichts gewusst hat, ist er eine Pfeife, und gehört weg.
    Wenn Gisel es gewusst hat, ist er unseriös und gehört weg.

    • Es geht ja nicht nur um Herrn Gisel. Sondern vor allem um das Umfeld. Herr Hässig ist hoch anzurechnen, dass er sich auch an gefährliche Leute (Forstmoser, Big4 Bosse, Aufsicht) heranwagt.
      Es bringt nichts, ein einzelnes Element zu entfernen. Der gesamte Sumpf muss systematisch trockengelegt werden!

  18. Jetzt hört doch mal auf auf dem Gisel rumzuhacken..seid Froh dass wenigstens PV zur Rechenschaft gezogen wird! Und hoffentlich muss er jeden veruntreuten Stutz (auch bei den Spesen) zurückzahlen!!

    • @Anwalt Wirtschaftsdelikte: So einfach geht das nicht Herr Gisel.

    • Gisel hat mindestens so viel Mist gebaut wie der Pierin. Das ist ja gerade gestern in der Sonntagspresse kommuniziert worden. Auch Gisel muss voll persönlich an die Kasse kommen!

    • Stimmt, der arme Gisel wusste ja nichts. Er hat auch nie gefragt. Er war auch wenig vernetzt in St.Gallen. Er kann auch Klumpenrisiken nicht erkennen und mit aufsichtsrechtlichen Regeln kennt er sich auch nicht aus. IT ist auch nicht sein Ding. Dafür kann er Triathlon und kann mit knapper Not eine Propellermaschine starten (landen ist dann schon wieder schwierig).
      Und darum ist er bestens qualifiziert, den Posten als CEO einer systemrelevanten Bank zu erfüllen. Oder habe ich da etwas falsch verstanden?

    • Wenn Gisel nach 15 Jahren Zusammenarbeit nichts gewusst hat, ist er eine Pfeife, und gehört weg

  19. Ich hoffe, dass die 250 Raiffeisenbanken die Reissleine ziehen und das riesige Lügenkonglomerat in St. Gallen mit all ihren Zudienern zu Fall bringen werden. BONNE CHANCE!

    • Wie lang hat Gisel unsere Geduld… für diejenigen, die es nicht verstehen.
      Meine Geduld ist jedenfalls am Ende…

  20. Auch heute war beim legendären Morgenkaffee in nächster Nähe von Raiffeisen CH das Trauerspiel um Gisel und Gantenbein DAS Thema. Man war sich in der Runde einhellig einig, dass sowohl für Gisel wie auch für Gantenbein die Zeit abgelaufen sei. Man empfindet es auch in St.Gallen als völlig unverständlich, dass Gisel nach der total vernichtenden „Presse“ nicht sofort das Weite sucht. Er habe es geschafft, zur „Lachnummer der Nation“ geworden zu sein.

    • Gähn!!

      Zum wievielten Mal haben Sie nun geschrieben, für Gisel und Gantenbein sei die Zeit abgelaufen?

      „Lachnummer der Nation“ gilt wohl eher für @Nach dem Morgenkaffee in St.Gallen: …

      Wieher.

    • Offenbar schreiben Sie im Auftrag von Gisel; er spielt ja seit Februar den Todfeind von Wieherin Prinz-Enz. Lassen Sie die bald gefeuerte PR-Abteilung von Gisel recht schön grüssen!

  21. …den Rücktritt anbieten und die volle Verantwortung für die operativen Vorgänge wie von der Finma festgestellt übernehmen…schonungslos selbstkritisch??…doch! zu viele haben Respekt vor einer lückenlosen Aufklärung der Vorgänge… Die Delegierten haben zu lange ihre Bequemlichkeit bedient und jetzt sind sie zu feige, Selbstversagen zuzugeben… Die Unfähigen und Unentschlossenen haben wieder mal das Nachsehen…gut so!

  22. Wo ist eigentlich der grosse PV von EWS-Gnaden samt Angetrauter abgetaucht. Man hört nur dröhnende Stille nachdem er doch gnadenlose Richtigstellung angedroht hatte. Hockt wahrscheinlich in Delaware und zählt seine ertricksten Moneten.

    • Also, im Restaurant bei der Brauerei beim Kultbeizer „Köbi“ (Ein gewesener dicker Freund vom Pierin) sollte er sich besser nie mehr blicken lassen! Unter Gästen hat es dort massenhaft höchst hitzige Diskussionen zum Raiffeisen-Skandal gegeben und es kann dem Pierin und vor allem auch der Nadja nur soviel mit Gewissheit verraten werden: Er muss dort mit bitterbösen, höchst abschätzigen Blicken zuhauf rechnen…

    • Wie von seinen Freunden verlautet nimmt er wieder an Partys teil mit dem gewohnten grossmauligen Auftritt. So soll er sich zu seinen überrissenen Spesen mit den bekannten Helikopter- Flügen geäussert haben, dass in den Bergen jedes Kalb mit dem Heli ins Tal geflogen werde. Ein Kalb solange an der Spitze der Raiffeisen? Auch am Open Air St. Gallen soll er gesichtet worden sein.

    • Ich nehme an, PV’s PR-Berater hat ihm gesagt, er soll man eine Weile lag die Klappe halten. PV’s Getue wegen „mir wurde Unrecht angetan“ würde derzeit vermutlich wenig gut ankommen in der Öffentlichkeit.

    • Mindestens in St.Gallen ist die Wut auf Vincenz gewaltig und er läuft auf Schritt und Tritt Gefahr, angeschimpft zu werden.

  23. Was läuft mit Raiffeisen?Habe x mal nachgefragt!Werde Bank wechseln!Keine Antwort und Gisel geht in Ferien.Sauerei sondergleichen.Werde alles zu KantonalBank wechseln.Wenn ihr nicht Zeit habt für Kunden,dann dies.
    Danke und Tschau

    • Ich sehe es genau gleich. Unprofessionell bis zum Abwinken, und IT-mässig hinter dem Mond. Schlaft weiter, Raiffeisenbänker. Und das Schlimme ist, dass die meisten Raiffeisenbanken im Land nichts dafür können (oder zumindest nicht direkt, da sie ja hoffentlich bei den Delegierten auch ein Mitspracherecht haben. oder werden die Delegierten von der Zentrale in SG bestimmt?)

      Andere Wirtschaftsbosse boten schon wegen weitaus Geringfügigerem ihren Rücktritt an. Der Grübel war ja verglichen mit dem Gisel direkt ein sensibler Typ, der immerhin die Zeichen der Zeit erkannte. Und Grübel konnte weitaus weniger für die Machenschaften bei der UBS als der Gisel, der ja erst seit rund 15 Jahren Nr. 2 und Nr. 1 bei Raiffeisen ist. Unglaublich. Der Verband muss sich reformieren, damit solche Machenschaften in der Zentrale nicht mehr möglich sind. Und die Zentrale muss unbedingt weg aus St. Gallen!!!

  24. Sollte Gisel/Gantenbein im Juli 2018 den Weg frei machen, verpflichte ich mich, die Laudatio vorzutragen, obwohl es mir sehr schwer fallen würde.

    • Tja, im Saftladen Raiffeisen herscht ja auch ein Klima der Angst und Unsicherheit! Wer Gisel traut, zieht am langen Ende des Tages den kürzeren!

  25. Bezüglich dem Leak zur Sonntagszeitung „will“ die Raiffeisen Strafanzeige einreichen.

    Go ahead, Raiffeisen.
    Falls überhaupt jemand eruiert werden kann. Wollt ihr wirklich, dass auch noch Eure restlichen Verfehlungen und das Versagen der FINMA öffentlich werden?

    Uns wäre es recht !

    Als reitet los und kleiner Tipp: Vergesst den Sattel nicht.

  26. Auf alle Fälle ist Gisel Top-Kandidat für die Schnitzelbänke der nächsten Basler Fasnacht. – Auch die Zeichnungen werden sehr gelungen sein; sein Face ist geradezu für Comics geeignet.

  27. Herzliche Gratulation Michael Hartweg. Ihnen gehört meine Hochachtung. Sie verstehen das Big Game und haben den grossen Don Pierin über den Tisch gezogen. Als Nr 2 bei Leonteq stets bescheiden und selten in der Öffentlichkeit. Wie wurde der machtgeile geldgierige extrovertierte ex Banker von ihnen über den Tisch gezogen. 2014 konnten sie bei der Kapitalerhöhung die Bezugsrechte für CHF 13.27 und 2015 ihr gesamtes Aktienpaket an Raiffeisen zu Höchskursen verkaufen. Im Vergleich ist Hr. Schoch (war dieNr. 1 bei Leonteq) ein Leerling. Ich hätte mir gewünscht die Nr. 2 bei Raiffeisen hätte die Klasse von ihnen. Es wäre nie zu den unsäglichen Deals 2014/2015 gekommen. Raiffeisen wurde von ihnen ausgenommen, wie eine Weihnachtsganz. Ihnen kann man keinen Vorwurf machen – im Gegenteil – sie hatten eine Strategie, die Raiffeisen den Schwarzen Peter. Auch wenn ein Projekt von ihnen nicht erfolgreich ist, wird umgehend der Stecker gezogen. Sie gehen in die Geschichte bei Raiffeisen ein, wie Maschmeyer bei Swiss Re. Stimmts Bruno Gehrig? Solange diese Truppe in St. Gallen das Zepter führt, ist meine Hoffnung auf Gesundung gleich null.

  28. Wasserträger, haben den Vorteil, Sportlern Erfrischung überreichen zu wollen- ergo sind diese unbedingt zu würdigen!

    Gisel als Person ist ein Typ Bänkler, der ganz genau weiss das seine Zeit abgelaufen ist- aber wie es halt so ist mit Bänkler, hat auch er keine Eier einfach mal Farbe zu bekennen und abzudanken!

    • Und nicht zu vergessen: Der grösste Treiber bei solchen Leuten ist die Gier, die Gier, die Gier!

    • @ Rückbauer
      Recht haben Sie. Die Gier dürfte die grösste Antriebsfeder der PG’s sein. Dr. PG verdient immerhin jeden Monat, den er sich weiter halten kann, rund 200’000 (inkl. PK). Dafür würde sich noch manch einer von der Presse etwas runtermachen lassen …. und vermutlich wandert er nachher sowieso aus und macht sich mit der Kohle, die er bei Raiffeisen abgesahnt hat, im Ausland ein gutes Leben. Und in ein paar Jahren ist alles sowieso wieder vergessen. Und auch Prof. PG garniert rund Schweizer Fränkli 70’000 pro Monat, was für ein 50% Pensum nicht schlecht ist. Auch er wird auf diesen „Zustupf“ nicht freiwillig verzichten wollen. Es ist echt eine Schande, welches Duo sich in der St. Galler Zentrale der Raiffeisen breit gemacht hat.

    • Wo sind die Kommentare von „Marco Di …Mento“ oder wie der Verteidiger und Marketing-Stratege hier im Blog heist?

  29. Der Gantenbein schreibt bereits an seiner Rede für die Delegiertenversammlung im November. Hier sein erster Rohentwurf, den ich beim Drucker fand:

    Geschätzte Genossen. Ich danke Ihnen, auch im Namen des CEO, dass Sie uns das Vertrauen ausgesprochen haben und die paar wenigen kritischen Stimmen ignoriert haben. Dr. Gisel, unser geschätzter CEO, steht für Kompetenz, Engagement (für Raiffeisen) und Kontinuität. Ich selbst stehe für die akademische Tradition der Raiffeisen-Spitze. Dabei werden nur die besten der besten berücksichtigt, weshalb auch regelmässig HSG’ler zum Zug kommen. Die HSG ist immerhin die Kaderschmiede der Nation.

    Wir sehen aber auch ein, dass ein gewisser Reformbedarf besteht und haben bereits Massnahmen eingeleitet. So hat mir der CEO hoch und heilig versprochen, dass er etwas weniger trainieren und im Land herumfliegen wird. Ausserdem hat er mir versichert, dass in den nächsten fünf Jahren alle Raiffeisenbanken die neue IT-Lösung, die mittlerweile sogar Zinsen berechnen kann, verwenden werden.

    Und zum Schluss möchte ich versichern, dass wir selbstverständlich gnadenlos all jene Genossen strafrechtlich verfolgen werden, die sich gegen den Solidaritätsgedanken gestellt und unsere Interna, die niemanden etwas angehen, gegen Aussen getragen haben. In diesem Zusammenhang hat die Zentrale bereits mehrere Privatdetektive und Anwälte angestellt, die dabei helfen werden, diese unsolidarischen Rechtsbrecher zu finden. Und für all jene, die sich gegen uns gestellt haben, gibt es keinen Platz in unserer Genossenschaft, da sie den Genossenschaftsgedanken nicht verstanden haben. Ausserdem planen wir, unsere Zentrale in SG zu modernisieren (der Auftrag dazu wurde ….unter der Hand … bereits vergeben), was auch gegen Aussen unseren Neubeginn zeigen soll. Wir danken Ihnen und hoffen, auch weiterhin auf Ihre uneingeschränkte und kritiklose Solidarität zählen zu dürfen.

  30. Weshalb brauch der Gisel jetzt Ferien? Ich gehe eigentlich davon aus, dass er in Kürze freigestellt wird und dann ausreichend Zeit hat, um herumzufliegen und Ferien zu machen. @ RCH-Juristen: Ferienguthaben können auch durch Freistellung kompensiert werden.

  31. Herr Gisel soll als seit Jahren bedeutender Mitwisser und somit Akteur (auch) baldmöglichst abtreten, so dass die Raiffeisen-Gruppe als Ganzes sich wieder ihrem wichtigen Tagesgeschäften widmen kann. Herr Gisel ist und bleibt ansonsten ein quasi unüberwindbarer Raiffeisen-„Klotz am Bein“ und das schadet letztendlich (auch) den vielen tüchtigen und unbescholtenen MitarbeiterInnen!

  32. Das Duo Gantenbein / Gisel hat mit ihrem wahnwitzigen Verhalten die definitive Selbstzerstörungs-Taste gedrückt. Tragisch ist, dass diese beiden Egoisten Raiffeisen immer noch ungestört immensen Schaden zufügen können!

  33. herr gisel soll nichts gewusst haben? so naiv ist wohl keiner. so ein statement – das kann wohl nicht sein ernst sein.

  34. Man wundert sich…wie lange wollen hier die Genossenschafter und Finma diesem VR-Diletanten-Zirkus noch weiter zuschauen?
    Das Wort „Gantenbein“ wird schon in wenigen Jahren als Synonym und Schimpfwort für einen erbärmlich agierenden VRP herhalten müssen. PG entpuppt sich dagegen als echt harter Hund… ein Donald Trump würde den sofort in sein PR-Team aufnehmen (Immerhin wusste der PG von fast allem, hat fast alles mit gezeichnet und selbst auf der Gegen-Vertragspartei als VRP beaufsichtigt…und bleibt danach…wo schon alles aufgeflogen ist, völlig unbeirrt bei seinem 3A-Ansatz: Abstreiten, abstreiten, abstreiten). An Chuzpe macht einem PG niemand etwas vor…dumm gibt es dann noch so etwas wie Fakten…und vereinzelte Journalisten wie LH. So wird dann auch dieser harte Hund abtreten. Für die Bank, ihre Kunden, die Genossenschaftler und den Bankenplatz…eine echte Befreiung.

  35. Gisel ist auch in der Zentrale nicht beliebt, aber solange er noch an der Macht ist, wird sich jeder in RCH davor hüten, sich mit ihm anzulegen, einem, der sich mit allen Mitteln an der Macht zu halten versucht.

    • Gisel ist bei Auer, Poerschke, Burn, Hodel, Brügger und Gauch höchst populär.
      Keiner dieser Figuren könnte sich im Amt halten, wenn die PG-Bastler fallen.
      Und ehe die ihre Pfründe aufgeben, reissen die lieber den ganzen Laden mit in die Tiefe.

  36. Die Delegierten sollten sich bewusst sein dass sie selber wegen untreuer Geschäftsführung geklagt werden können wenn sie den Vorstand die Décharge erteilen.

  37. Der Respekt der sieben ? Aufrechten in der Raiffeisenzentrale vor Lukas Hässig muss wohl grenzenlos sein. Statt; wann Gisel Ferien macht geht sie einen…an. „Herr Gisel verzichtet faktisch auf Ferien.“ Kann man von Mark Branson nicht behaupten, er hat sich seit längerem aus der Arbeitswelt zurück gezogen.

  38. Sehr geehrter Herr Hässig
    Vielen Dank für Ihren aufschlussreichen Bericht.
    In Anbetracht des Verhaltens von Herrn Gisel fühlt man sich in eine Bananenrepublik oder in den Osten versetzt.
    Auf alle Fälle kein gutes Omen für den Finanzplatz Schweiz. Ich denke, dass sich die Konkurrenten unseres Finanzplatzes in Anbetracht dieser Vorfälle verwundert die Augen reiben.
    Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg
    Freundliche Grüsse
    Fokus

  39. Der Respekt der sieben (?) Aufrechten in der Raiffeisenzentrale vor Lukas Hässig muss wohl grenzenlos sein: Statt: Wann Gisel Ferien nimmt, geht Sie einen….an. „Herr Gisel verzichtet „faktisch“ auf Ferien.“

  40. Hr. Gantenbein walten sie ihres Amtes. Alle die Glauben ein“ Zitronenfalter faltet Zitronen“ hat den Ernst der Lage verkannt. Es ist keine Zeit mehr zu verschwenden. Mit Mr. Vollgas Gisel fahren sie Raiffeisen an die Wand.

  41. die sonntagspresse berichtet von kompetenzüberschreitungen vom feinsten. wie sieht das wohl bei den einzelnen banken aus; wohl spiegelbild von raiffeisen Schweiz :). ist da eine riesige bombe an der lunte? jetzt ist tabu la rasa nicht nur angezeigt, sondern hochdringend. wir fragen uns nur, wie lange es geht, bis das der hinterste und letzte gecheckt hat :):):):):)

    • In den unteren Etagen wird Kompetenzüberschreitung mit fristloser Entlassung bestraft. Gilt das Bei Raiffeisen nicht?? Ist schon eigenartig, dass man so an den Mitarbeitern und Kunden vorbei wursteln kann.

    • Sie sind aber hartherzig.

      Wir freuen uns, dass Herr Gisel den Rückweg in die Schweiz gefunden hat, ohne Zwischenfall gelandet ist und weiterhin als Teil der Lösung mitwirken kann.

  42. In gewissen Anfängerkreisen wird immer noch geblufft mit Flugis, Sportwagen etc.
    Wir sind doch hier nicht auf dem „Balkon“ (kleiner Schreibfehler beim zweiten Vokal)! – Gisel hat wirklich den 2018 „Coolheits-Award“ verdient…, dieser Clown.

    • Es gab schon mal einen Bänker der mit Flüügerli und einer grossen Villa in Erlenbach geprahlt hat, heute nichts mehr, ausser Mietschulden in Zürich. Parallelen: PG hat auch eine Villa in Erlenbach und ein Flüügerli!

    • Es gibt noch gescheiterte CH-Mänätscher, welche in den USA umeflüügerlet….
      Das sind keine Freiflüge, die fliegen sich alle nur frei. Ueber den Wolken….

  43. Das Raiffeisen-Oxymoron: Ehrliche Banker, die sich die christlichen Gründer der Raiffeisenbank als Vorbild nehmen und sich für das Wohl der ganzen Gesellschaft einsetzen, statt sich persönlich zu bereichern.

  44. „In a World where everyone wears a mask, it is privilege to see a soul.“
    Anonymous
    “ Repeat behaviour that works.“
    Patterson

    Meine Bemerkung heute is ziemlich einfach: wie kann man etwas neues richtig machen, wenn man nicht richtig gelernt hat? Besser gesagt: diejenige, die nicht wissen wollen, können etwas besser machen?
    Die beste Strategie ist hier verfehlt worden…
    Wenn man immer wieder glaubt nichts zu wissen, dann am ende man weiss wirklich nichts…. aber in Zeiten von Wissen Gesellschaft, was für ein Wert schaffen die Nichtwissend?

    • Bitte, lesen Sie Ihren Text jeweils durch, bevor Sie ihn abschicken.

    • @Werner Gubser
      ..und wie viele Sprachen sprechen / schreiben Sie?

      @Philo
      Ich lese Ihre Beiträge sehr gerne.
      merci ;-).

  45. Wäre die Raiffeisengruppe nicht TBTF, hätte man deren Zentrale längst abwickeln müssen. Klumpenrisiken den VR vorzuenthalten und die EM falsch auszuweisen entbehrt jeglicher Gewährleistung korrekter Geschäftsführung. Die Finma macht sich mitschuldig, indem sie solche Machenschaften mit Geheimberichten deckt.
    Klar ist: nebst gesamtem VR ist auch die gesamte GL auszuwechseln !

    • Nicht ganz korrekt, die sog. „Zentrale“ sind die Angestellten der rechtlich selbständigen Raiffeisen Banken (Plural!) d.h. es gibt NICHT die Raiffeisen Bank; und falls es Knebelverträge oder/und unwiderrufliche Solidarbürgschaften o.ä. geben sollte, sind diese nicht öffentlich ……, was wohl das vorerst noch entspannte Fliegen der GL begründet.

  46. in der natur würde man das nennen:
    viele schmarotzer im kopf des wirtes.
    raiffeisen hat mit gisel & co
    einen gewaltigen schaden!

  47. Die Schlinge um den Herr Dr. Gisel zieht sich langsam zu. Jeder Kleinkriminelle oder sogar Parksünder wird von der Justiz härter angefasst. Es gilt natürlich nach wie vor die Unschuldsvermutung!

  48. Klar konnte Gisel nichts wissen! Pierin Vincenz hat ihm an Sitzungen immer einen Pamir aufgesetzt und wenn er etwas unterschreiben musste, hat ihm Pierin Vincenz die Aufen verbunden! Der arme Mann konnte somit gar nichts gewusst haben!

    Jetzt mal ernst, klar hat er alles gewusst, denn er war ja der Stellvertreter von Pierin Vincenz und in allen Komitees und Ausschüssen dabei. Wenn er nichts wusste war er entweder total unfähig und er verharmlost schlicht und einfach! Und bei beidem ist er ganz einfach nicht mehr tragbar! Die Frage ist nur noch wie lange und ob er einen guten oder einen schlechten Abgang macht!

  49. Ob Gisel ein paar Tage in Sardinien war ist umwesentlich! Wesentlich ist:
    Gisel ist seit Jahren bei der RB in Spitzenposition „tätig“, in dieser Zeit wurden lusche Geschäfte gemacht! Gisel wollte von allem nicht gewusst haben!
    Es gibt nur 2 mögliche Erklärungen: Gisel erzählt Märchen und schadet damit der Reputation der RB

    oder

    Gisel wusste nichts, dann hat er über Jahre geschlafen, dann ist er für den Job des CEO nicht fähig!

    Das Desaster wird immer grösser, Glück hat PG Freunde bei der FINMA die die Fakten nur scheibchenweise veröffentlicht oder eben nicht. Die FINMA hat im Fall RB einmal mehr einen schlechten Job gemacht!

    • gar keinen guten Job machen.
      Mark („Libor“/“Swap“/“Boris“/“Mosambik“ etc.) Branson hat sich aufgrund seiner Arbeitsverweigerung längst als Chef-Marionette der Schweizer Banken-Lobby geoutet.

    • Ja, die FINMA hilft gewissen Banken vor allem aus dem Schneider statt sie zu beaufsichtigen. Im Ausland nennt man das Korruption!

  50. Ich gebe Gisel noch 6 Monate Überlebenszeit. VR-Gantenbein müsste zwingend handeln, wird seinen Freund aber nicht abschiessen. Gisel würde gut daran tun, zu gehen aber der kleine Mann will die Macht und das Geld nicht loslassen. Er wird ganz sicher fallen.

    • Noch 6 Monate!!!!! Bitte nicht. Das würde ja heissen, dass er sogar die Delegiertenversammlung vom November überlebt. Wenn der Raiffeisenverband (wer immer dort das Sagen hat) noch solange zuwartet, dann hat er echt ein Problem, und zwar auch geschäftlich, d.h. mit den Kunden. Das Schweizer Volk lässt sich (mehrheitlich) nicht für blöd verkaufen, und genau das versuchen die beiden PG’s …

  51. Langsam kriege ich mit dem armen Mann Mitleid.

    Was wenn er ab morgen nicht mehr wäre.

    Dann kommt der Nächste, und in ein paar Jahren ist man wieder gleichweit.

    Wer an die Spitze kommt, tickt gleich.

    Wie heisst es doch in der Fabel „Animal Farm“ von George Orwell:

    „Alle Tiere sind gleich, aber manche sind gleicher als andere.“

    Aber manche sind gerissener.

    Sie fliegen später oder gar nie auf.

  52. Man muss unterscheiden zwischen Angriffe auf die Person und Benennung von Missständen.

    Der pistolen Luki schiesst orwiegen auf die Person. Flüge und Ferien etc. Als b ein CEO kein Recht auf Ferien und seinen Geburtstag nicht feiern dürfte.

    Auch mit den Fakten happert es. Raiffeisen Schweiz missachtete die Eigenmittelberechnung nicht, sondern interpretierte die Finma Voegaben anderst, die Revision griff dann ein. Das kanns geben.

    Man wünschte sich jedoch, dass eine GL etwas mehr an Persönlichkeit neben PV hätte haben können, ja müssen. Hier hat die gesamte GL versagt. Und genau diese müsste gänzlich ersetzt werden, und zwar zeitnah. Auer, Brun, Brügger.

    Und auch Gisel, er war zu lange dabei. Das Format für einen glaubwürdigen Neuanfang fehlt.

    Aber ach due Leks sind peinlich. Wirkluch neues kommt nicht hervor, hier hatte die Finma ja bereits kommuniziert.

    Und last but not least: Gegen keines der aktuellen GL Membrr wurde ein Gewährsverfshren der Finma eigeleitet.

    Ein Kollektivversagen der GL liegt aber allemal vor. Und somit stehen die Weichen unmissverständlich auf Neubeginn.

    • @ Tiamento
      Gratuliere zum neuen Job. Endlich weg von der PR-Abteilung der Raiffeisenzentrale. Jetzt können Sie immerhin etwas freier und unbefangener schreiben.
      Klar ist nicht jeder Bericht von LH das Gelbe vom Ei, aber er schreibt ja auch sehr viele. Und solange sich bei Raiffeisen nichts bewegt, würde ich auch jeden dritten Tag einen Bericht über Raiffeisen bringen, zumal eine grosse Leserschaft garantiert ist.
      Und dass LH gegen Personen schiesst, ist in diesem Fall nicht nur zulässig, sondern geboten. Man kann die Probleme bei Raiffeisen durchaus mit einzelnen Personen in Verbindung bringen, z.B. mit P. Vincenz, Prof. Rüegg-Stürm, P. Gisel, Prof. Gantenbein, auch mit Institutionen wie der HSG, und auch mit der Örtlichkeit, nämlich der CVP-Hochburg St. Gallen.

    • Es sind immer auch Personen die sich persönlich über Jahrzente bereichert haben. Alle anderen Personen haben noch dazu persönlich weggeschaut.
      Als CEO ist man das Gesicht der Firma. Die Jungs erhalten Milionensaläre für ein paar Sitzungen und beschweren sich wenn die persönliche Bereicherung zusammen mit ihrem Namen genannt wird?
      Jede Sekretärin muss sich täglich beschimpfen lassen für die Fehler von anderen.

    • @Wie lange noch? Weg mit den PGs

      Dass bei der Raiffeisen ein CVP Filz herrschen soll, ist absoluter Blödsinn. Und es zeigt, dass Sie wenig Ahnung von der Matere haben.

      HSG ist HSG. Von denen wimmelt es überall. Aber dass es zuviele von solchen Theoretikern gibt, da stimme ich Ihnen voll und ganz zu.

  53. Es stört sehr, dass sich der Interims-VRP Gantenbein immer noch hinter Gisel verschanzt. Offenbar hat Gantenbein immer noch nicht realisiert, dass er damit sein eigenes Todesurteil als definitiver VRP in spe unterschrieben hat…

    • @Gantenbein: Beschämendes Verhalten
      In der Tat.

      Prof. Gantenbein hat gezeigt, dass er’s nicht kann und sich selber desavouiert und abgeschossen.

      Welche namhafte Uni will so was noch als Dekan oder Dozent? Zurück zur Uni-Basel und dann bis zur Pension dem Steuerzahler auf der Tasche liegen und dem Ranking der Uni schaden?

      Zurück zur HSG? Möglich, das Ranking würde durch die Decke schiessen und es wäre ein weiterer Sargnagel für die HSG.

      Nachdem Raiffeisen auch in die englischsprachigen Presse Eingang gefunden hat, wird ihm nun die Ehre als Fallanalyse für die hiesigen Hochschulen zuteil. Mit „Gastprofessuren im Ausland“ wird es sehr, sehr eng. Vielleicht noch an der Uni in Ouagadougou.

      „Unternehmensberater“ ? Mit dem Deiloitte und FINMA-Bericht im Rucksack welche seine bisherigen Referenzen eindampfen?

      Was sind die Gutachten und Analysen noch wert? Vielleicht als Junior Consultant bei Prof. Taisch?

      Verwaltungsrat oder VP in KMU ? Kaum.

      Verwaltungsrat bei einer anderen Bank. Möglich wenn HSG geführt. Die Bank könnte das Werbe- und Marketingbudget halbieren da diese immer in den Medien präsent wären. Wäre aber dämlich von dieser Bank.

      Deshalb bleibt VRP Raiffeisen die einzige lohnmässige und statusmässige Option für ihn. Auf Gedeih und Verderb, egal was für Kollateralschäden und Opportunitätskosten.

      Es wird kein gutes Ende nehmen.

    • Gantenbein ist offensichtlich völlig überfordert von der jetzigen Aufgabe. Er hat sich töricht an den verbrannten Gisel gebunden.
      Stimme zu: Das wird für ihn nicht gut enden. Der mediale Druck wird nun immer weiter zu nehmen. Spätestens wenn die WM zu Ende ist wird es erst richtig losgehen!
      Im November wird er mit ruinierter Reputation zurücktreten. An die Uni wird er kaum zurückkehren können, wie Rüegg-Stürm. Vielleicht Dorflehrer in irgendeinem Bergkaff.

  54. Wohin Gisel in die Ferien fliegt ist mir egal, und Ferien auch bei Stresssituationen braucht jeder.

    Bitte langweilt uns nicht weiter mit dem Privatleben von Gisel.

  55. Herr Gisel, wie lange wollen Sie alle gegen Sie sprechenden, erdrückend eindeutigen Argumente noch in den Wind schlagen? Treten Sie noch heute zurück und hören Sie mit Ihren Ablenkungsgeschichten auf!

  56. Es fehlt der Raiffeisen-Spitze schlicht an Anstand!
    Herr Gisel: 15 Jahre waren sie aufs engste Verbunden mit Vincenz. Ich habe selber erlebt, wie sie mit ihrer enge Freundschaft und Nähe zu Vincenz geprahlt haben.
    Entweder wussten Sie ALLES oder Sie waren blind und taub.
    In jedem Fall sind Sie völlig ungeeignet für das Amt!
    Herr Gantenbein, wann gedenken Sie endlich zu handeln?!

    • @Unternehmer (nicht-Banker)
      Herr Gisel hat nicht’s mitbekommen und weiss von nichts, da er bei PV drin sass.