Nach Gisel-Out jetzt Big Ausmisten in St. Gallen

Raiffeisen-CEO gibt auf – Für Neuanfang auch Kollegen in Geschäftsleitung bald weg – Externer Sanierer übernimmt.

Patrik Gisel tat, was er tun musste. Er ging. Der Chef der Raiffeisen wurde mit seinem Festkrallen am Topjob und seinem zur Schau gestellten Nicht-Wissen der Ära Vincenz zur täglich neuen Belastung für eine systemrelevante Bank mit 10’000 Mitarbeitern.

Gisel wirft das Handtuch, aber nicht, ohne noch ein letztes Mal viel einzukassieren. Er geht per Ende Jahr, offiziell, um „einen geordneten Übergang sicherzustellen“. Das bringt einen letzten Bonus, total weitere rund 2 Millionen.

Gisel dürfte nicht von allein zum Einsehen gelangt sein, dass er das Feld rasch räumen muss. Der Verwaltungsrat hat gemerkt, dass der CEO zu stark als Teil des Problems und nicht als Teil der Lösung gesehen wird.

Dies, obwohl Gisel bis zuletzt auch Fürsprecher in der grossen Raiffeisen-Bank hatte. Diese attestierten ihm, dass er in seinen 3 Jahren an der Spitze zahlreiche Baustellen seines Vorgängers Vincenz aufgeräumt habe.

Mit dem Fall von Gisel beginnt eine neue Zeitrechnung in der Raiffeisen Schweiz und ihrem Headquarter in St. Gallen. Dort wird es unter neuer operativer Leitung in den nächsten Monaten zum grossen Ausmisten kommen.

Fast die ganze Geschäftsleitung von Gisel dürfte vom neuen starken Mann hinterfragt und dann wohl abgesetzt werden – zu verbandelt mit Gisel-Vincenz und zu wenig erfolgreich im Geschäft.

Zittern müssen: Gabriele Burn, sie leitet die schweizweiten Niederlassungen und Regionen der Raiffeisen; Paulo Brügger, der Handelschef der Bank, der ebenfalls einiges rund um die Vorgänge um Vincenz mitbekommen hatte.

Michael Auer, er vor allem, da er zuletzt Vize von Gisel war und zuvor jahrelang stets zu Diensten war, wenn Vincenz ihn brauchte.

Es folgen die Neuen, ein Finanzmann namens Christian Poerschke und der von der CS geholte Firmenkunden-Leiter Urs Gauch. Sie beide dürften bleiben können, aber nicht das Rennen um den Topjob machen.

Schliesslich noch Rolf Olmesdahl, der grosse Informatik-Chef, der trotz dem Debakel rund um das neue Avaloq-System zum obersten Chef für die täglichen Operationen befördert wurde.

Olmesdahl war zwar nicht in der Ära Vincenz bei der Raiffeisen, doch seinen rasanten Aufstieg bei der dritten Kraft von Swiss Banking hat er vor allem seiner Nähe zu Gisel zu verdanken. Das macht einen weiteren Verbleib ganz oben nicht einfach.

Das grosse Reinemachen in der Geschäftsleitung der Raiffeisen Schweiz wird von einer Person durchgeführt, die von aussen kommt.

Entweder von einem in der Öffentlichkeit noch nicht bekannten Mann oder einer Frau aus dem weiten Reich der Raiffeisen-Banken draussen in den Regionen. Oder dann von einem zupackenden Banker von extern.

Hingegen ist unwahrscheinlich, dass ein heutiger Manager der Raiffeisen Schweiz das Rennen um den Topjob in St. Gallen machen könnte. Diesem würde sofort das Image eines Mitläufers anhaften.

Entsprechend sagt denn auch die Raiffeisen Schweiz in ihrem heutigen Communiqué zum Ausscheiden von Patrik Gisel, dass der „Verwaltungsrat von Raiffeisen Schweiz (…) die Suche nach einer Nachfolge umgehend eingeleitet“ habe.

Der interimistische Präsident des Verwaltungsrats, Pascal Gantenbein, windet Gisel zum Abschied ein Kränzchen.

„Er hat in den vergangenen drei Jahren das Unternehmen umsichtig und sehr erfolgreich geführt und strategisch wichtige Schritte zur Weiterentwicklung eingeleitet“, lässt sich Gantenbein in der Mitteilung zitieren.

Gisel sei „von den Mitarbeitenden der Raiffeisenbanken und von Raiffeisen Schweiz ausserordentlich geschätzt“ worden.

Gisel selbst gibt sich selbstlos. „Mit meinem Rücktritt möchte ich die öffentliche Debatte um meine Person und die Bank beruhigen und die Reputation von Raiffeisen schützen“, wird der scheidende CEO widergegeben.

Mit der Suche nach einem neuen CEO wurde sofort ein Headhunter beauftragt. Er hat den Job, neben einem Präsidenten rasch auch einen operativen Chef für die grosse Bank zu finden.

Je nachdem, ob Interims-Präsident Gantenbein das Rennen macht oder ein Neuer auf den Schild gehoben wird, kommt es bei der Raiffeisen zu einem Neuanfang mit komplett ausgetauschter Führungsspitze.

So what? Die UBS holte vor 10 Jahren Oswald Grübel und Kaspar Villiger.

Entscheidend ist allein: Die Neuen müssen die Selbstbedienung beenden – und St. Gallen zur Dienerin der Raiffeisen-Banken machen.

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239 Kommentare zu “Nach Gisel-Out jetzt Big Ausmisten in St. Gallen

  1. Und der Blick versucht wieder mal Leute zu schützen!
    https://www.blick.ch/news/wirtschaft/raiffeisen-kaempft-um-ihren-ruf-der-lange-schatten-des-pierin-vincenz-id8642341.html
    Gehen wir die Leute durch: Auer, Burn & Brügger: Da muss man nichts mehr sagen. Die gehören am besten Morgen Montag freigestellt.
    Ohlmensdahl: Mag vom Fall Vincenz nichts gewusst zu haben. Aber das Totalversagen bei Avaloq reicht für die Entlassung. Geordnete Übergabe, per Ende August frei stellen.
    Hodel: Die Finma hat schwere Mängel im Risl Management festgestellt. Und der Leiter Risk Management seit 2005 soll bleiben? Lachhaft. Per Morgen Montag frei stellen.
    Poerschke: Ein ganz spezieller Fall. Unkritisch war er viele Jahren Gisel und Vincenz zu Diensten. Zwar nicht in der GL, aber trotzdem Teil des Problems (wie auch Schaub). Per Ende August freistellen.
    Gauch: Hat nicht aufgeräumt. Ein Grenzfall. Könnte man für die Kontinuität noch 1-2 Jahre im Amt lassen. Maximal.
    Herr Gantenbein, wann verdammt nochmals machen Sie eigentlich endlich ihren Job, den Sie sich fürstlich bezahlen lassen?

  2. Schön, endlich werden Namen genannt:

    Gabriele Burn: Was privilegiert sie eigentlich, in der GL zu sitzen? Die Ausbildung (Kreditsachbearbeiterin) wohl kaum. Der bernische Raiffeisenverband wollte um das Jahr 2000 unbedingt Einfluss im Verwaltungsrat Raiffeisen gewinnen und präsentierte Burn, die dann tatsächlich – aus welchen Gründen auch immer – als VR-Mitglied gewählt wurde. Allein dieser Umstand ist ein Armutszeugnis von Raiffeisen. Dann der Wechsel in die GL – hinter vorgehaltener Hand wurde diese Wahl immer belächelt, nicht erst seit heute.
    Kommt dazu, dass Burn in der RB Thunersee-Süd ein Chaos hinterliess.

    Michael Auer: Bei UBS gespickt, bei Raiffeisen angestellt. Als JA-Sager bekannt. Clever gemacht von Auer, aber jeder neue CEO wird ihn in Frage stellen.

    Einer fehlt auf der Liste:
    Kurt Zobrist, mittlerweile pensioniert. Was hat er als Chef-Revisor eigentlich geleistet? Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen? Im Weiteren: Wenn jemand aus dem Revisorat es wagte, kritische Fragen zu stellen, wurde derjenige gleicht abgesägt und auf die Strasse gestellt.

    Das grosse Reinemachen kommt nun!

    • @Pfister

      Zu Gabriele Burn
      Bei einer Karriere Frau in der Bank Branche wird „natürlich“ sofort mit „Privileg“ aliasl Quote argumentiert.

      Würden Sie bei Oswald Grübel auch sofort nach der Ausbildung / Qualifikation Fragen?

    • @Mutti
      Es gibt viele Möglichkeiten:
      Quote wäre eine Möglichkeit.
      Eine weitere Möglichkeit wäre, dass frau sich heraufschläft.
      Eine andere Möglichkeit wäre, dass frau tatsächlich für den Posten geeignet ist.

    • OK Männer schlafen sich nicht wörtlich hoch, sie „schleimen“ sich entsprechend hoch..

    • Also wenn ich mir den CV anschaue: Das riecht schon sehr nach Quote. Mit dem CV wäre es schwierig, in einer normalen Bank Filialleiterin einer mittleren Retaip-Filiale zu werden.
      Aber vielleicht übersehe ich ja etwas.

    • @Greg Eisenschrot, ich weiss ja nicht, welchen CV Sie vor sich haben, doch ich sehe zahlreiche Qualifikationen. Sonst werden immer die HSG Abgänger in der Teppich-Etage kritisiert, die von der praktischen Arbeit an der Basis null Ahnung haben, sondern Theoretiker und Use Case Spieler sind. Bei dieser Frau sollen nun die beruflichen Stationen wieder nichts gelten, die diversen Aus- & Weiterbildungen, etc.?

  3. Ich bin der Meinung, dass man an so einen Posten nach jedem Abgang jedermann stellen kann. Es sind für mich alles „Lausbuben“ und „Ausnutzer von Systemlöchern“, allesamt vor allem am eigene Profit interessiert, und ggf. am guten eigenen Ruf. Man will möglichst viel rausziehen, und das ist es auch, dass das Genze zu einem aus meiner Sicht „traurigen Szenario“ macht, welches mit Vertrauensbildung keinesfalls einhergehend sein kann.

  4. https://www.blick.ch/news/wirtschaft/triathlet-und-raiffeisen-ceo-gisel-er-erwischte-im-letzten-moment-die-kurve-id8631954.html
    Der Blick arbeitet wieder an einem Epos. Lachhaft. Gisel ist äusserst unpopulär in der Bevölkerung.
    Und in Fachkreisen ist seine Argumentation (wusste von gar nichts und hatte keine Ahnung) auch schlecht angekommen.
    Warum Raiffeisen ihn noch bis Ende Jahr durchfüttern will – völlig unverständlich. Aber Gantenbein macht ja bis jetzt auch eine ganz schlechte Figur.

  5. Gantenbein hat sich ja an Gisel gekettet. Klar ist, dass er nicht Präsident werden kann.
    Persönlich würde ich eine Person aus einer Raiffeisenbank zum Präsidenten machen und die Zentrale rückbauen. Warum muss diese zB eigene Filialen betreiben?
    Avaloq muss man wohl voll abschreiben.

    • zu den Filialen in den Städten, Vorteile / Gründe:
      ,- keine „mühsamen“ Genossenschafter und lokalen VR
      ,- „schnelles Geld“ da Kunden nicht Genossenschafter werden müssen, sind sie zahlreicher bereit, Bankkunden zu werden. Ein perfekter „Kanal“ um die unzufriedenen Kunden der Grossbanken abzuwerben.
      ,- Zinskonditionen & Personal können direkt von der Zentrale in St. Gallen bestimmt werden

      Eigentlich ein „Umgehungskonstrukt“ des Raiffeisensystems gemäss Statuten.

    • *Mutti

      Das ist ein Missverständnis; kein Kunde der jeweiligen Raiffeisenbank ist gezwungen, Genossenschafter zu werden.

      Der Status des Genossenschafters hat aber für den Kunden gewisse Vorteile (Konditionen!) so dass viele Kunden auch – freiwillig – Genossenschafter sind.

    • @Peter V Brunner

      Nein.
      Die Raiffeisenbanken in den Städten haben keine Genossenschafter. Es handelt sich um Filialen von Raiffeisen Schweiz. Diese Kunden können NICHT freiwillig Genossenschafter werden.

      Die Kunden der ländlichen Raiffeisenbanken müssen Genossenschafter werden, der Mindestbeitrag liegt aber meistens bei CHF 200.

      Es ist ein Skandal, dass dies anscheinend nicht öffentlich bekannt ist, resp. allen klar ist.

  6. Selbsteinschätzung ist wahrscheinlich das Problem der ganzen Geschichte. Was folgen wird das muss nicht besser sein, aber in der Erwartung der Masse einfach anders. Ich bin dann mal gespannt auf den nächsten Messias!

  7. Das dieses Gebilde zusammen gebrochen ist erfolgte aus dem frueheren Aufbau von Leuten aus der Kaderschmiede, HSG St. Gallen. Fazit:
    Kostenfolge fuer Raiffeisen Schweiz bis alles aufgeraeumt ist vermutlich 1 Mia CHF.
    Es izt Zeit die HSG in Sachen Wirtschafts Wissenenschaften zu duchleuchten.
    Lykas Haessig, nehmen Sie den Ball auf.

  8. Bedenkliches Niveau in den Kommentaren. Vermutlich bewegen sich hier viele Claqueure oder Exponenten die sich am Unglück, Pech oder Versagen Anderer ergötzen – in diesem Fall von Patrick Gisel. Es wurde auf den Mann gespielt und auch nicht immer fair! Gerne wird aus dem Hinterhalt geschossen. Frank und frei gesprochen, ist das „hinterfotzig“! Deren Ziel ist erreicht, er hat seinen Rücktritt eingereicht. Das Sesselrücken beginnt. Ob das zum jetzigen Zeitpunkt gut ist, wird sich weisen?

    • Bis jetzt hockt Gisel immer noch im Amt und sahnt weiter ab. Und auch der glücklose Gantenbein kassiert weiter ab. Die Revisionsstelle PwC revidiert weiter und kassiert Honorar. Die GL ist immer noch im Amt, sogar der Risikochef ist noch da (trotz Finma-Bericht!).
      Im Lichte dieses Sachverhaltes sind die Kommentare ausgesprochen freundlich.
      Herr Hässig: Der Fall ist noch lange nicht zu Ende, da gibt es noch 100e von Leuten die auch von diesem System profitiert haben und profitieren.

    • @Frank Meier
      Ihre Betrachtungsweise ist wirklich naiv und bei hinterfotzig haben Sie sich beim Adressaten geirrt. Wenn Gisel seinen Pflichten nachgekommen wäre, seinen Job richtig erledigt und ein einigermassen funktionierendes Wahr- sowie Erinnerungsvermögen hätte würde es heute anders für ihn aussehen. Auch für Raiffeisen. Versagt hat er und andere selber !

      Keiner hat ihn gezwungen seine Ehe in den Keller zu fahren, bei PV wegzuschauen und/oder mitzutragen, mit einer Assistentin anzubandeln, und wenn’s eng für ihn wird und um seinen Job zu behalten, diese fallen zu lassen, das Avaloq Projekt vergeigt etc. etc.

      Und, je nach Medienartikel, ist PG selber gegangen oder Gantenbein setzt ihn vor die Türe weil er seine Chancen als VP „intakt“ halten will. Wer ist nun hinterfotziger?

    • @Revisor – darum verwendenSie ja Ihren Klarnamen und stehen hin und vertreten Ihre. Standpunkte?!

    • @Meier
      Bedenken Sie, dass das – wie Sie es nennen – bedenkliche Niveau noch einen anderen Grund haben könnte:
      Es gibt einige Leute, denen Vincenz, Gisel, Burn, Auer, K und Z buchstäblich auf den Schwanz getreten sind. Diese Leute kommen nun aus dem Busch und vertreten ihre Version der Geschichte. Diese Aussagen mögen manche nicht gerne hören, entsprechen jedoch womöglich mehr der Wahrheit, als Sie zu denken gewillt sind

  9. Stefan Loacker – ex-CEO Helvetia wöre auch ein Kandidat – der hat (vermutlich) wegen ‚Vincenz‘ demissoniert.

    • Eine Gute Idee! Und als VRP den Präsidenten der Horwer Raiffeisenbank.
      Das wäre glaubwürdig. Wetten, dass die Vincenz-Gisel-GL innert Monaten vollständig ausgetauscht und Raiffeisen wieder auf denn Erfolgspfad wäre?

    • Dann würde erfreulicherweise für einmal „der Bock NICHT zum Gärtner gemacht“, und das gleich zweimal!

      Ich gehe deshalb noch einen Schritt weiter als „Galgenvogel“ und meine: „Eine WIRKLICH gute Idee!“

      (Das mit der „Demission wegen Vincenz“ trifft wohl zu.)

    • @Galgenvogel – Totengräber eignen sich in der Regel nicht als Nachfolger.

    • Nein, den ewig hochnäsig grinsenden Lukas Gähwiler will niemand hier in St.Gallen…

  10. Wieso nicht 2 Volkstribunen als CEO’s !! Ein Externer als Banker, der andere, intern für IT-Bereiche im weitesten Sinne, eben Olmesdahl. Er kennt den Laden. Die IT dort befindet sich zur Zeit in der Intensiv-Station, eine Gerangel wäre alles Andere als produktionsfördernd.
    Dazu eine neue Unternehmensform, eine börsenkottierte AG.

    • Sicher nicht Olmesdahl, der gehört zur Vincenz/Gisel Ära und muss weg. Ist ja offensichtlich, dass er es nicht im Griff hat

  11. Aehm, falls es für das neue Amt wie seinerzeit bei der UBS einen Bundesrat bräuchte, fragt doch vielleicht Herrn Schneider-Ammann. Filialbesuche könnten mit Helikopter gemacht werden.

    • Ist Schneider-Ammann flugfähig?

      Ich meine, überschreitet da der Heli nicht das zulässige Gesamtgewicht, wenn der an Bord geht?

  12. Man kann nur hoffen, dass die Finma nicht wieder den Fehler macht St. Gallen mit mehr Macht auszustatten infolge einer „empfohlenen“ AG-Gründung.

  13. Was kostet dieses – jetzt immer noch – Missmanagement der Raiffeisen Schweiz den Genossenschaftern? Millionen! Und es geht munter weiter. Hätte der Professor aus Basel nur annähernd Führungs Know How und Basics im Krisenmanagement bewiesen, dann wäre der VR bereits schon längst auf der Strasse, anstatt einer 40%igen Erhöhung des Einkommens – alleine das war eine Lachnummer und Disqualifikation des Herrn Gantenbeins – zu genehmigen. Das Festhalten an Gisel war wohl die nächste Blamage. Da braucht es kein Studium, um das feststellen zu können, dass Gisel im Zusammenhang mit der bekleideten, jahrelangen Position und den erhobenen Vorwürfen an Vincenz, er absolut nicht mehr tragbar war und notabene ist. In diesem Zusammenhang gehört auch die gesamte GL zur Disposition gestellt, aus eben den selben Gründen (jahrelanges Zusehen und Abnicken der Vincenz Aktivitäten). Sämtliche involvierte Bereichsleiter und Abteilungsleiter gehören ebenfalls ausgetauscht – Handel (haben Deals umgesetzt), Legal Compliance (haben Verträge genehmigt), Risk Management (haben Klumpenrisiken zugelassen und Kredite geprüft und genehmigt), HR (haben entsprechende Bewerber eingestellt und offenbar kritische Stimmen laufend negiert). Man sollte sich bei der Post ein wenig orientieren. Diese beispiellosen Machenschaften und die Anzahl der involvierten Angestellten und Akteure ist wohl einzigartig und bedarf eines rigorosen Ausmisten, damit die neue Führung auf einer halbwegs gesunden Basis starten kann.
    Aber auch die Verantwortlichen der ca. 250 Raiffeisen-Banken haben Asche auf ihr Haupt zu streuen, um zukünftig kritischer und selbstbewusster ihre Tochter führen zu können!

  14. Gisel weg. Gut so. Und jetzt sofortige Freistellung.
    Gantenbein muss nun auch sofort entfernt werden! Der hat den Gisel viel zu lange gestützt.
    Und dass die GL vollständig erneuert werden muss – offensichtlich.
    Und zwar in folgender Reihenfolge: Schaub, Hodel, Auer, Ohlmensdahl, Poerschke, Brügger, Burn. Gauch kann meinetwegen bis zur Frühpensionierung bleiben.
    Der Saustall muss endlich radikal ausgemistet werden!
    Und jetzt geh ich mit Kollegen eine Flasche Champagner Köpfen. Ein sehr guter Tag heute!

  15. Ja richtig Gantenbein muss auch weg. Als CEO könnte man Thomas Bütler anfragen der wäre dafür hervorragend qualifiziert. Als nächstes müsste man dann dringend die Informatik ausmisten.

  16. Bei aller Schadenfreude.
    Leider ändert dieser angekündigte Abgang nichts.

    -Die Boni bleiben.
    -Die nächste Managergeneration wird genauso abzocken.
    -Die Risiken der Hypotheken bleiben.
    -Die 500 Mio. für die Software kommen auch nicht mehr zurück.

    Ein Erfolg wäre gewesen, wenn die Verantwortlichen sofort zurückgetreten wären, den gemachten Schaden bezahlt hätten und aus diesem Land abgereist wären.

    Das schlimmste was einem CEO in der Schweiz passieren kann, ist das er noch 6 Monate bleiben „muss“, bei vollem, Lohn??? Das soll ein Neuanfang sein?

    Er hat DREI JAHRE Zeit gehabt alle belastenden Akten zu schreddern…
    Dieser Zirkus ist eine Schande für jeden arbeitenden Bürger.

    • Ein ganz schlauer Kommentar. Alle sofort zurücktreten und ein Vakuum produzieren in einer Phase in der wichtige Projekte laufen. Eine grandiose Idee die Sie da haben. Ich würde da mal sagen, nochmals kurz oder auch lange innehalten, nachdenken ….. nochmals nachdenken und dann …. aber wirklich erst dann, Ideen produzieren und mitteilen!

    • statt weiterhin in ein Schwarzes Loch zu schauen, in dessen Zentrum sich ein paar GiGA-Versager köstlich amüsieren und sanieren

    • Was für ein Vakuum soll es den geben?
      Weder VR noch GL haben ihre Arbeit gemacht.
      Zudem haben die Genossenschaftsbanken ihre eigenen chefs.
      Die merken nicht mal wenn St. Gallen die Türen schliesst.

      Das Vakuum hat Raiffeisen jetzt und zwar im Geldbeutel!

  17. …. wird PG endlich viel zeit haben und sich um die richtig wichtigen dinge zu kümmern…..stimmt’s IP/LH??

  18. Es zieht sich bei den ausserordentlich vielen empörten Kommentaren unzweifelhaft wie ein roter Faden durch:
    SOWOHL GANTENBEIN WIE AUCH GISEL MÜSSEN ZWINGEND SOFORT ENTFERNT WERDEN !
    Die alles nur im Sinne einer Schadensbegrenzung für Raiffeisen.

    • Dem kann ich nur Zustimmen als ex-MA. Ich frage mich wie solche Leute einen so verantwortungsvollen Job bekommen mit einem solch schlechten Leistungsausweis.

  19. Im Mittagsjournal von Radio DRS war zu hören, der Gisel würde den Gantenbein tatkräftig bei der Suche seines Nachfolgers unterstützen….
    Wie bitte??? Habe noch nie einen grösseren Mist gehört:
    Selbstverständlich haben sowohl Gisel wie auch Gantenbein gar nichts mehr zu melden, wenn es um ihren Nachfolger geht.
    Vielmehr sollten diese beiden Bruchpiloten UNVERZÜGLICH entfernt werden!

    • Leider sind sie immer noch im Driver Seat. Frage: Wer hat den Headhunter beauftragt?
      Gisel/Gantenbein wollen sicher gehen, dass die Neuen nicht gehen sie schiessen…

    • Das sehr ich genau auch so. Das Bashing vor allem gegen Gantenbein hat erst gerade begonnen. Das wird er nicht lange mitmachen… (Er dürfte ja seit einigen Stunden selbst bemerkt haben, dass er als VRP von Raiffeisen hochkant gescheitert ist!)

    • Solange er weiterhin Lohn bekommt, wird es ihm egal sein. Normalerweise haben Geschäftsleitungsmitglieder sechs Monate Kündigungsfrist! Somit wird er auch im Januar noch Lohn bekommen und für 2018 einen netten Bonus!

  20. Herr Gisel muss doch den Nachfolger noch bis ende Jahr einarbeiten. Noch nie was von Kontinuität gehört?

  21. Ein ECHTER™ Neuanfang UNBEDINGT™ für RAIFFEISEN™ .

    Sollte allerdings ein völlig unbefangener Banquier sein. Niemals ein Heissluftarchitekt aus dem vertrauten Stadl dieses eidgenössischen Klüngels um Gut, Zobl, Kurer, Wellauer, Forstmoser, Kielholz, Mühlemann, Ospel, McGrinsey.

    Die Elfenbeinküste hat bestimmt einige valable Kandidaten, die sich unerschrocken schnell einarbeiten..

  22. Auch Pascal Gantenbein muß dringend weg.

    Er hat in der kurzen Zeit, die er da am Ruder war, sich in erschreckender Art und Weise als Speichelschlecker der alten Garde erwiesen.

    Ein Verwaltungsrat hat aber Kontrollfunktion bzw. sollte sie haben.

    Gantenbein ist kein Aufräumer oder „Kontrollör“ gewesen, sondern hat sich eingenistet und eingerichtet und lieb Kind gemacht.

    Er verkörpert und ist genau das Nichtstun, was die Ära Vincenz möglich machte.

    • Bravo! Perfekt formuliert. Gantenbein hat mehrfach zweifelsfrei offengelegt, dass er gar nichts im Griff hat. Er ist eine wirkliche Luftnummer und sollte wenigstens den Anstand haben, unverzüglich seine persönliche Reissleine zu ziehen!

    • Eigentlich müssten alle weg, aber wer schaut dann zu meinem Geld???? Ach ja, bis jetzt hat ja auch niemand dort für mein Geld geschaut, ausser Spesen abgebucht und Boni kassiert nichts passiert……

  23. Jetzt haltet aber mal die Luft an ihr kleingeistigen Wutbürger!
    Gisel bleibt: nicht ok!
    Gisel geht: auch nicht ok!
    Was bitte wollt ihr denn?
    Das bei der drittgrössten Bank im Lande nicht die ganze Geschäftsleitung UND der Verwaltungsrat GLEICHZEITIG ausgetauscht werden kann sollte eigentlich jedem hier auf diesem Blog klar sein; ganz abgesehen davon, dass es in dieser Hinsicht klare aufsichtsrechtliche Auflagen und Vorgaben gibt (FINMA lässt grüssen) – aber soweit denkt ihr ‚Spatzenhirnis‘ ja nicht. Hauptsache ‚bashen‘ und das Leben hat einen Sinn!
    Einfach armselig, was ihr hier abzieht!
    Ich persönlich ziehe den Hut vor Patrik Gisel. Er zieht nämlich persönlichen Konsequenzen und macht einen Neustart für Raiffeisen möglich. Das er seinen Stall per Ende Jahr geordnet übergibt spricht eigentlich nur für ihn.
    Nein: ich bin weder mit Raiffeisen verhandelt noch arbeite ich dort oder habe mal dort gearbeitet. Mir geht nur das ewiggestrige ‚Bashing‘ ganz massiv auf den ‚ihr-wisst-schon-was‘.
    Versuchts doch lieber mal mit Kamillen-Tee oder Baldrian; das beruhigt auch und erspart uns eure geistreichen Kommentare.

    • Ich bin mit dem Kommentar von „Shut up“ weitgehend einverstanden. Gut ist, dass IP die ganze Raiffeisen-/Vincenz-Problematik ans Tageslicht gebracht hat. Aber das ständige Bashing der grösstenteils selbst ernannten Experten und Besserwisser ging mir schon lange auf den Wecker. Ich befürchte, dass nun viele Blogger in ein Sommerloch fallen werden und Kamillen-Tee und Baldrian nicht taugen zur Schaffung von Remedur. Da wurde viel Zeit „verbloggt“ zulasten der Arbeitgeber. Auch auf den „Morgenkaffee aus St. Gallen“ verzichte ich gerne.

    • Als überzeugten Raiffeisen-Genossenschafter bin ich entsetzt von ihren Aussagen!
      Gisel hat jahrelang ein durch und durch verdorbenes System gestützt und selber mit geprägt. Man hätte ihn allerspätestens mit der Verhaftung von Vincenz fristlos feuern müssen!
      Aus meiner Sicht sollte die Staatsanwaltschaft dringend Ermittlungen starten. Wie glaubwürdig ist es, dass jemand 10 Jahre Stellvertreter ist und nichts merkt?

    • Die FINMA hat’s verpennt und nicht rechtzeitig gehandelt. Die Raiffeisen ist ja systemrelevant. Bloss und nur weil nun ein paar nonperformer gehen soll’s nicht mehr funktionieren? Tolle FINMA Gewähr und Systemrelevanz! Unsere Banken haben ja nach FINMA Modi den Stresstest bestanden. Also gibt’s auch keine Probleme . . . . . sagt die FINMA.
      Ziehen Sie lieber den Hut vor den Leuten in der Raiffeisen die ihren Job gut erledigen. Warten Sie ab was noch zu Tage kommt wenn Gisel weg ist.

  24. Joe, der Strähler steht schon bereit….der ist doch wieder zu haben. Bei Raiffeisen könnten ihm wenigstens keine Samba-Boys die Bank wegnehmen, wie damals bei Sarasin. Ausserdem muss hier doch mal richtig durchgestrählt werden….passt. antreten.

  25. Die Schäfchen sind noch nicht im trockenen. Die Affäre ist ja noch nicht ausgestanden, der Bonus noch nicht verdient – es kann noch viel passieren. Ein sofortiger Rücktritt – ohne Bonus – hätte Gisel vermutlich mehr geholfen. Jetzt muss er wohl immer noch zittern.

  26. «Habe mein Amt nach bestem Wissen und Gewissen ausgeführt», so Patrik Gisel auf blick.ch

    Peinlichkeiten ohne Ende. Gerade auch deswegen ist ein PG nicht haltbar – ob als CEO oder Sachbearbeiter. Mit «nach bestem Wissen und Gewissen» zählt für PG ausschliesslich seine (Eigen-)Perspektive. Selbstüberschätzung, masslos und arrogant. Mit seinem eigensinnigen Verhalten gefährdet er Arbeitsplätze und Ansehen anderer.

    • Folglich sollte in seinem Arbeitszeugnis stehen: „Gab sich stets grosse Mühe“.

    • Was auch drin stehen sollte:

      „Er interessierte sich für die Belange des Personals.“

      Leider wissen wohl viele nicht, was dies übersetzt heisst …

  27. Interims-VRP Gantenbein hat sich völlig ins „Out“ manövriert:
    1) Er versuchte sich zuerst als dicker Kumpel von Gisel – das ging völlig daneben. (Gantenbein ist ganz offenbar grenzenlos naiv!)
    2) Er verpasste es, Gisel jetzt SOFORT – und nicht erst Ende Jahr – zu entfernen. Gisel gerät ja als Vertrauensperson von Vincenz immer deutlicher in den Fokus der Ermittlungen!
    3) Er liess sich sogar wochenlang als Gisel’s Handlanger missbrauchen und hat nicht einmal dies bemerkt….

    • Allerdings. Gantenbein hat offensichtlich die sittliche Reife für das Amt nicht.

  28. Hr Gisel Abschiedsparty wieder in Basel, wie bei Pierin? Motto: Zwei Dinos haben ausgedient.
    Gruss Patrik und Dialba

  29. PERSIL s`Waschmittellii:
    Zwingt GRAU raus und WEISS (Transparenz) rein !
    Ein langer Weg zurück – vieles, eventuell zu vieles muss aufgearbeitet werden.
    Wer glaubt ein neuer CEO (classical egomania officer) reicht um wieder durchzustarten, der irrt gewaltig.

  30. Würde mich interessieren, was mit seinen geholten Ziehkindern Olmi und Loacker geschieht.
    Der Gisel wird immerhin als der Informatiker in Erinnerung bleiben (die 2 anderen ev. auch),
    der mit 80’er Jahre „One-Host“ Miststrategien ins neue Jahrtausend aufbrechen wollte und
    dabei den Aspekt der Skalierung komplett übersehen hat. Schade. Solle nicht passieren.
    Aber ev. finden sie ja einen Job beim Avalögli, der Fernandez sucht jetzt Entwickler im Microservice-Umfeld. Vermutlich hat er langsam auch geschnallt – spätestens nach dem Raiffeisen-Disaster – dass man Systeme heute anders skaliert. Aber eben, sind halt Architekturen, die 80er-Jahre-Köpfe nicht verstehen. Sonst halt mal die Googlers anrufen, die können sicher ein paar tolle Tipps geben!

    • Als Atheist ohne Eier sind Sie natürlich berufen um IT-Probleme lösen zu können.

      Das Dialba-System wurde als PC-Welt in den 80er Jahren dezentral umgesetzt und sollte vorerst nur die Buchhaltung sicherstellen. Im Laufe der Jahre wurde das System weiterentwickelt. Diese Weiterentwicklung an die Bedürfnisse für 95% der Raiffeisenkunden abgedeckt!

      Für 5% hat man die Informatik auf Avaloq skaliert. Sinnvoll sieht anders aus? Idiotie?

    • Daß man eine 1-Host-Strategien fährt in Zeiten, in denen man überall dezentralisiert und am erfolgreichsten dezentrale Systeme sind wie Blockchain, das leuchtet sogar einem Nicht-Informatiker ein.

      Zentrale Systeme sind immer angreifbarer und destabiler als dezentrale.

      Sogar Länder beweisen das.
      Das, was Merkel selbstherrlich im Zentralstaat Deutschland gemacht hat, die Grenzen einfach zu öffnen und alle Welt in die Sozialsysteme einzuladen, das wäre in der dezentralen Schweiz nicht möglich gewesen.

      1., weil es nicht eine Person als Kanzler sondern ein 7er-Gremium, der Bundesrat entscheiden hätte müssen.

      2., weil wenn der Bundesrat so irre wäre, sowas zu machen, dann sofort einige Kantone protestieren würden und fordern würden, daß das Recht wieder angewandt wird. (In Deutschland hingegen, wo die Kantone (Bundesländer) kaum was zu sagen haben im Vergleich zur freiheitlich organisierten Schweiz, da hat allenfalls Bayern ein bißchen gemault und das erst Jahre später.)

      Kurzum: Zentrale Systeme sind aus Sicht der Mächtigen verlockend, weil sie mehr Macht bedeuten. Aber sie sind destabiler.

    • @Genonssenschafter. Sie als cleverer Bursche haben sicher erkannt dass es zwischen Agnostiker und Atheist einen Unterschied gibt? Oder? Dialba ist in Delphi/Object Pascal programmiert. Aber scheinbar sind fuer Raiffeisen? Genossenschafter solche technischen Details einerlei. Erklärt vermutlich die ü500 mio.

  31. Die Arbeiten von IP/LH haben einen wesentlichen Anteil beim Aufdecken der ausnehmenden Geschehnissen bei der Raiffeisenbank, namentlich von Vincenz, Gisler, Gantenbein.

    In Vergessenheit geraten sind so manche Kantonalbanken. Es geht nicht um das Verhalten von Einzelpersonen analog Raiffeisen, vielmehr stehen Geschäftspraktiken in Sachen Hypotheken im Vordergrund: Anhaltender Wachstum des Kreditportfolios bei gleichzeitigem Rückgang im Zinsengeschäft; die Erträge schmelzen wie der Schnee in der Sonne.

    Aktuell beispielsweise die Basellandschaftliche Kantonalbank, Halbjahresergebnis 2018: Rückgang Brutto-Erfolg Zinsengeschäft um gut 8% ggü. 6/2016 bei einem gleichzeitigen Hyp-Wachstum von plus 7 Prozent.

    Überdeckt werden die schwachen operativen Zahlen im Zinsengeschäft mit Aufwertungen von Beteiligungen und Liegenschaften (ER-Position „ausserordentlicher Ertrag).

    Eine Story für IP/LH – 21 Institute verfügen über eine unbeschränkte Staatsgarantie.

    • Was soll das? Karl Leser, sprich Urs Agermann, hat offenbar immer noch eine offene Rechnung mit den Kantonalbanken. Ist er in Ungnade gefallen, dass er via Raiffeisen Story auf die KBs lenken will. Nicht alles, was die KBs machen ist schlecht.

  32. für mich schon lange keine Bank mehr….

    würde gerne wissen wer die Raiffeisen Systemrelevant erklärt hat.

    Zur Erinnerung: als Auslandschweizer darf ich bei Raiffeisen keine Wertschriften halten (obwohl versteuert!!!) und wenn ich pro Monat einmal mehr als CHF 20.000.– abhebe muss ich noch bezahlen. Zinsen gibtr es ja ohnenhin keine. Wir brauchen weder UBS, CS, BJB noch Raiffeisen…. Geld in Safe legen scheint mir noch am Sichersten (ausser bei Raiffeisen…..)

    • Es ist irre, daß der Schweizer Bundesrat sich damals so einschüchtern hat lassen, daß bei einer Kontoeröffnung in der Schweiz sogar jeder Inländer mehr ausländische US-Formulare als Schweizer Formulare ausfüllen muß.

      Und daß Banken für Ausländer oft keine Konten / Depots mehr eröffnen und selbst für Auslandsschweizer nicht.

      Immerhin lebten schon 2012 erstmals über 700.000 Schweizer im Ausland (vgl. http://www.Auslandschweizer.ch)
      Das ist ein erheblicher Anteil an Betroffenen.

      Und die meisten davon nicht in für Banken toxischen Ländern wie den USA, sondern in Frankreich und Deutschland. Erst dann folgen die USA als Wohnsitz.

  33. Lieber Herr Hässig

    Sie schreiben: „Gisel tat was er tun musste. Er ging.“

    Schön wärs. Aber leider sind dues Fake News: Er bleibt! Wenn auch nur bis Ende Jahr.

    Das ist eine Riesensauerei! Denn, wie an dueser Stelle bereits des öftrrn erörtert; Gisel hat entweder schwere charakterliche Mängel oder er ist komplett arglos und ahnungslos.

    Beides disqualifiziert ihn vom Amt eines CEOs einer Too Big To Fail Bank.

  34. Jeder Börsianer würde sich wünschen, dass Hr. GISEL ein börsennotiertes Unternehmen in Zukunft leitet, um mit Shortpositionen richtig Kohle zu machen. Dazu bräuchte es kein Insiderwissen! Gisel bürgt für die Bruchlandung.

  35. alles sind Heuchler hier, reine Missgunst spricht aus all den Kommentaren.

    Wenn LH schon alles weiss, soll er sich doch bewerben. Bei seinem Wissern, sollte er doch den Job locker bekommen.

    • Sehr gut scheinheilig.
      Sie müssen verstehen, dass die meisten Kommentatoren des Blogs im Alltag unten durch müssen.
      Hier sind sie endlich „jemand“.
      Der Wunsch ihrer Mütter ist wahr geworden: Mein Sohn wird mal „jemand“…

    • Reine Missgunst?

      Bitte „schalten“ Sie künftig Ihr Hirn auf denken um vor dem Schreiben.

      Jede einfache selbstlernende Software würde passendere „Bashing“ Kommentare formulieren.

    • Tja scheinheilig, wenn PG und Sie den Blog von LH richtig gelesen und verstanden hätten wären er und Sie heute glücklicher.

      @Conti: Was denken Sie, wenn Ihre Mutter ihren Blog-Eintrag liest? Wäre sie auch richtig Stolz auf Ihren Sohn ?

  36. Hässig ist eine mässig intelligente Person, er schwächt einen sonst schon schwächelnden Finanzplatz.
    Angelsachsen werden ab soviel Dummheit nur den Kopf schütteln.
    Thiam kassiert 50 Mio. und wir schiessen auf kleine Fische.
    Auch für LH ist irgendwann „Fyrabig“.

    • Beim Studium ihres von nicht immenser Intelligenz strotzenden Kommentars schütteln nicht nur die Angelsachsen den Kopf.

    • @Hitsch:
      Jööö, Sie fühlen sich provoziert oder sind einfach nur überzeugter LH-Fan?
      Bitte ein wenig mehr Substanz als nur mässiges Blabla; was an meiner Aussage ist nicht korrekt.
      Wenn Sie nur ein „Last-Word-Freak“ sind, dann überlasse ich Ihnen gern die Freude.

    • Hässig stärkt den Finanzplatz.

      Ohne Hässig würde die ganze alte Garde Vincenz-Gisel-Forstmoser-usw. munter weiter reich werden auf Kosten der Raiffeisengenossenschafter, der Raiffeisenkunden.

      Oder wenn man so will wie L. Conti als Kommentarverfasser: Auf Kosten des Finanzplatzes Schweiz.

      Hier scheint doch offensichtlich der Kommentarverfasser selbst eine „mäßig intelligente“ Person zu sein.

      Und zu schreiben, Hässig „schwächt einen sonst schon schwächelnden Finanzplatz“ ohne es zu begründen?

      Ja, wie macht Hässig das denn? Wie schwächt er den Finanzplatz denn konkret?

    • Was schwächt LH denn, Herr Conti? Ist Ihr Arbeitsplatz gefährdet? Dann gehen Sie doch bitte mal richtig arbeiten, zum Beispiel in den Verkauf oder LKW beladen.

    • @alle Höseler:
      Den ganzen Tag gegen den Finanzplatz CH und ihre Kapitäne zu schiessen ist nicht konstruktiv: Wer anderen eine Grube gräbt…
      Mal sehen wieviel „Höseler“ eurer Gattung dann LH zur Hilfe eilen würden, sollte, betone sollte mal etwas über ihn ans Tageslicht kommen.
      Habe fertig.

    • @Conti
      Sind Sie Gisel? Oder einer seiner „Leute“ in der Geschäftsleitung?
      Wenn ja: Sie sind viel zu gut weg gekommen, Lukas Hässig ist noch viel zu freundlich zu der „Vereinigung“ in St.Gallen.
      Wenn nein: Offensichtlich verwechseln Sie Ursache und Wirkung.
      Herr Hässig hat einen Verdienstorden verdient für seine Arbeit. Diese Sauerei wäre weiter gegangen, hätte er nichts mutig ermittelt. Während die Aufsicht gepennt hat.

    • @ L. Conti
      Es ist nicht Herr Hässig, der den Finanzplatz schwächt, sondern die Exponenten wie PV, welche sich an ihren eigenen Arbeitgebern gesund stossen und die Genossenschafter/Aktionäre und in letzter Konsequenz die Kunden benachteilign.
      Es ist die FINMA, welche genau ihren eigenen Prinzipien getreu, Vogelstrauss spielt, in der Hoffnung die Wahrheit bleibe für immer unter dem Stein.

      Der Finanzplatz Schweiz täte gut daran, sich darauf zu besinnen, den Kunden einen Service zu bieten, welcher nicht überall auf der Welt erhältlich ist. Schwarzgeld war einmal. Nun müssen andere Argumente her. Qualität zu einem vernünftigen Preis. Die Schweiz bietet nach wie vor einen ausgezeichneten Nährboden aufgrund der wirtschaftlichen und politischen Stabilität. Allerdings drängt die Zeit, da unsere wirtschaftlichen und politischen Führungskräfte diesen Nährboden mit ihrem kurzfristigen und eigensinnigen Gewinnoptimierungsmethoden gerade am trockenlegen sind.

  37. Hr. Gantenbein was haben sie den geraucht! Die Aussage Hr Gisel hat seit 3 Jahren das Unternehmen sehr umsichtig und erfolgreich geführt und strategisch wichtige Schritte eingeleitet zeigt, wie wenig Sachverstand sie mitbringen. Hr. GISEL hat die Schrottbeteiligungen die er selbst Mitzuverantworten hat verkauft. Das zur strategischen Ausrichtung. Er hat sich jedes Jahr als Pfau aufgespielt, die Gewinne der 255 Raiffeisenbanken als sein Verdienst zu zelebrieren und gleichzeitig der starke Mann zu spielen, bei der Aufarbeitung der Ära Vincenz.

    • Ja, das frage ich mich auch.

      Was hat der geraucht oder zu sich genommen?

      Und Gisel als Pfau: Ja, Gisel hat wirklich den Pfau gespielt. Wobei, so macht es mir eher den Eindruck, er hat ihn nicht gespielt. Er ist so eine Art Pfau vom Typus her.

      Das muß Vincenz rasch erkannt haben. Den Leute vom Typus Pfau sind manipulierbar, beherrschbar. Solange sie ihr Pfau-Schauspiel zelebrieren dürfen, sind sie die glücklichsten Menschen der Welt. Man beachte den IS-Beitrag hierzu über den FB-Eintrag von Gisel, wie er – mitten in der Krise – sich stolz mit seinem Privatflugzeug pfau-artig ablichtet bzw. Fotos auf Facebook hochlädt davon.

    • Nicht jeder, der einen Kommentar anbringt, bringt selber das mit, was er bei anderen bemängelt…

      PS. Zur Erinnerung: Die strategische Ausrichtung ist immer noch Sache des VR…

    • @ Gut gebrüllllllt…

      Zu Ihrem Zitat: „Nicht jeder, der einen Kommentar anbringt, bringt selber das mit, was er bei anderen bemängelt…“

      Antwort: Das muß auch niemand als Kommentator, außer, er ist in einem vergleichbarem Amt.

      Sonst dürfte nach der Logik z. B. auch nur ein Bundesrat einen Bundesrat bemängeln und niemand Einfacheres, kein Mechaniker, kein Bank-VR, kein Gärtner usw. usf.

      Und sonst dürfte auch nur ein Bank-VR einen Bank-VR bemängeln.

      Oder mit anderen Worten:
      Es ist ein Unterschied, was Liselotte Müller von nebenan, ein kleiner KMU-Heini, ein Wirt usw. „mitbringen“ muß oder ein Bank-VR, ein Nationalrat, oder ein Professor usw. usf.

      Nicht umsonst interessiert es die Medien nicht, wenn Lieselotte Müller, ein KMU-Heini oder ein Wirt (um bei den 3 Bespielen zu bleiben) sagen wir betrunken durch eine Fußgängerzone rennen. Aber wenn das ein Bank-VR, ein Nationalrat oder ein Professer usw. macht, ist das am nächsten Tag in jeder Zeitung.

      Warum?

      Weil die eine Gruppe an Leuten mehr Verantwortung hat und andere Sachen „mitbringen“ muß.

      Daher wird sie bei Verfehlungen auch völlig anders kritisiert.

      Zu recht.

      Mich interessiert nämlich nicht, wenn ich in einem Bus sitze und dort irgendein Fahrgast nicht alles mitbringt. Aber wenn der Bus-„Schofför“ nicht fahrtüchtig ist, dann – ja dann – interessiert mich das brennend.

      Oder wenn ich bei einer Bank ein Konto habe und dort der Kapitän und seine Mannschaft offenbar nicht ganz dicht sind, dann interessiert das alle Leute, die dort ein Konto haben.

  38. War nicht das wichtigste, dass Gisel zurücktritt.
    Wichtiger ist, dass dieser Bündner Grotzkotz PV an die Kasse kommt und dass er jeden geschnappten Stutz (auch bei den Spesen) an Raiffeisen & Aduno zurückzahlen muss!!

    • Gisel sollte auch zur Kasse gebeten werden.

      Und vor allen Dingen auch Forstmoser, der bei Raiffeisen und etlichen von Vincenz auf Kosten der Raiffeisengenossenschafter und Raiffeisenkunden gekauften „Beteiligungen“ kräftig mit-kassiert hat.

      Und Gantenbein sollte jeden Rappen Vergütung zurückzahlen.

      Und zu Schadensersatz verpflichtet werden, weil Raiffeisen viel länger als es hätte sein dürfen noch dem Gisel Gelder weiter-überwiesen hat.

      Denn wer nicht sofort erkennt, daß jemand, der 13 Jahre angeblich nix gemerkt hat als Vincenz-Puppe, was Vincenz da trieb, ist untragbar. Und zwar SO ODER SO.

      Wenn er wirklich nix gemerkt hat, ist er untragbar.
      Und wenn er was gemerkt hat, natürlich sowieso.

      Gantenbein selbst hat sich mit seiner Piroutten-Nummer untragbar gemacht. Man kann nur das eine oder das andere sein: Lieber Speichelschlecker oder Aufräumer.

      Man kann nicht ein bißchen mit der alten Garde, mit Gisel und Co. kuscheln gehen. Und gleichzeitig Aufräumer sein wollen.

  39. Es ist der blanke Hohn, einen solchen Typen bis Ende Jahr auf der Payroll zu haben! Die Fehlleistungen bei Leonteq als VR reichen anscheinend nicht, für eine sofortige Freistellung. Es ist unglaublich, wie man solche Machenschaften bei Raiffeisen würdigt. Frage an die interne Revision, sind die VR-Honorare, insbesondere der 40% Anteil der in Aktien bezogenen Vergütung der Herren Vincenz/Gisel/Brügger der Raiffeisen zugeflossen, oder in’s Depot der Genannten eingebucht worden?

    • Ja, das wäre cool! Wir sind für jede Schwächung der Konkurrenz zu haben – AH: der perfekte Genossenschafter.

    • ….. und wenn er bei einer Raiffeisen zur Hochform aufläuft ist es eine Stärkung!

  40. Vielleicht müsste sich die ganze Raiffeisen Gruppe neu organisieren. Zum Bsp. in verschiedene Regionen, Dienstleistungs-Zentren (Bsp. für FK) usw. Die Raiffeisen Schweiz wäre in der neuen Organisation nur noch eine Dienstleistungs-Tochter oder was auch immer und würde höchstens ein Mitglied in der GL stellen dürfen. Der CEO und GL würden von den Raiffeisenbanken bestimmt werden.

  41. Lieber Herr Hässig
    Von meiner sage ich Ihnen einfach nur Danke!

    Grosser Respekt, wie Sie drangeblieben sind, die faktenbasierte Berichterstattung und ihr Rückgrat ! ! !

    Und ohne dass Sie Triathlet sind ;-).

    Sollte Sie wieder einer dieser Typen via Anwaltskanzlei mundtot machen oder ihre Firma, via Gericht, wirtschaftlich ruinieren wollen so wäre ich in Zukunft bereit mich via Crowdfunding an den diesbezüglichen Kosten zu beteiligen, damit Sie weiterhin unbelastet die Dinge beim Namen nennen können. Dass Sie Rückgrat und Moral haben, haben Sie zu genüge bewiesen!

    Ich bin sicher, hiermit bin ich nicht alleine !

    • Genau. Die PGs sind wie siamesische Zwillinge. Eine Trennung wäre gefährlich. Die sollen sich beide ausserhalb der Finanzbranche eine neue Stelle suchen.
      Eine Besenbeiz oder einen Migroslino wäre doch eine feine Sache.

  42. Er hat in den vergangenen drei Jahren das Unternehmen umsichtig und sehr erfolgreich geführt und strategisch wichtige Schritte zur Weiterentwicklung eingeleitet“, lässt sich Gantenbein in der Mitteilung zitieren.

    Hat der Gantenbein den Gisel noch umarmt, geküsst und ein Selfie mit ihm gemacht und geben sich in Zukunft gegenseitig noch Referenzen.

  43. Eine der Hauptaufgaben der neuen Geschäftsleiterin wird darin bestehen, die „FINMA-Forderung“ nach der Prüfung der Organisation vorzunehmen und die Weiterverbreitung des genossenschaftlichen Gedankengutes gemäss Statuten zu überprüfen. Wer übrigens die Statuten des Migros-Genossenschaft-Bundes und der zugehörigen Genossenschaften ansieht, und die sehr zahlreichen Gesellschaften, die von „M“ abhängen, inklusive die eigene für die Migros geldschöpfende Bank, mit allen Risiken und Nebenwirkungen, wird bald sehen, dass die Probleme der Raiffeisen relativ klein sind, geht es doch mehr oder weniger systemrelevant nur um Geld, nicht um wesentliche und nicht durch eine FINMA-analoge Institution überwachte Teile der Landesversorgung. Am Schluss wollen alle, wie die Bundeseigenen Bahnen auch, die Kernaufgabe verlassen um sich am Liegenschaftshandel ertragreich beteiligen — bis es richtig kracht. Die Partner — sowohl der Banken, der Bahnen als auch der Lebensmittelverteiler — sollen’s dann richten, auch gegen die in allen Bereichen auftretende ausländisch beherrschte Konkurrenz.

    • Zu Migros: das Thema bei Migros ist eher Monopol als Landesversorgung.

      Das gleiche gilt für Fenaco.

      Den „normalen“ Unternehmern fehlt das Geld resp. der Zugang zu Krediten (Lombard) um die Konkurrenz oder ein Unternehmen im Rahmen einer Nachfolgeregelung zu kaufen (Danke Finma!! ;-))

  44. Nun denn, was nötig war, ist mit der üblichen Verzögerung infolge Festklammern geschehen. Dennoch: das starke Wachstum der R-Gruppe seit dem Jahrtausendwechsel im Bereich der Ausleihungen bleibt wohl das grösste Problem für den Finanzplatz Schweiz. Keine Bank in der Schweiz war und ist bei der Vergabe von Hypotheken so grosszügig, um nicht zu sagen, aggresiv. Dies ist aus meiner Sicht die wesentlichste Gefahr aus der Zeit von Vincenz und Gisel. Dazu refinanziert sich die R-Gruppe wohl aus der Pfandbriefbank, bei welcher sie mit 21.7% ja bekanntlich stärker beteiligt ist als die Grossbanken. Leider muss ein wenig davon ausgegangen werden, dass die Lehren aus dem Scheitern von Banken wie z.B. der S&L Thun, der Bank in Kriegstetten und in deren Folge auch die Solothurner Kantonalbank zu Beginn der 90er Jahre nicht wirklich gezogen wurden. Zur Erinnerung. Die SKB kostete den Steuerzahlern im Kanton Solothurn 400 Mio. CHF. Die Folgen der vermeintlichen Wachstumspolitik der Raiffeisen-Gruppe sind noch nicht absehbar. Unbehagen bleibt. Gerne hoffe ich, dass ich mich täusche…

    • @Sokrates

      Die Überlegungen von ‚Sokrates‘ sind richtig. Eine Immobilienkrise könnte zu schwerwiegenden Problemen – auch bei der Raiffeisengruppe – führen.

      Nebenbei: Bei der Pleite der Solothurner Kantonalbank (mit einem Schaden von 400 Mio Franken, getragen letzlich vom Steuerzahler) war Primin Bischof als Vizepräsident des Verwaltungsrates massgeblich beteiligt.
      Das hinderte ihn nicht, Ständerat (CVP!) des Kantons Solothurn zu werden, dort gescheite Sprüche von sich zu geben und auf die Nachfolge von BR Leuthard zu hoffen …

  45. Aha, die Raiffeisen bevorschussen mit den 2 Mio gleich den Rechtsanwalt von Gisel für das allfällig später folgende Gerichtsverfahren.

    • Meines Wissens sind Bonusse eine freiwillige Leistung der Arbeitgeber für hervorragende Verdienste im Interesse des Arbeitgebers.

      In diesem Sinne könnte (eigentlich: müsste) der VR den Bonus 2018 für PG einfach streichen …

  46. Schwafelte dieser Blender nicht mal was von er sein ein Ausdauersportler und gibt nicht auf?

    Seit wann gibt es im Triathlon im Besenwagen noch eine Abfindung für’s Aufgeben? Bei gewissen Sportarten muss für’s Mitnehmen noch ein Obolus entrichtet werden.

    Alleine dies sagt ALLES über ihn !

  47. Hr Sidler und wie weiter? Die Ära Pierin und Patrik ist vorbei. Was denken sie, wieso dieses System über ein Dezenium gehalten hat? Halten sie die Laudatio für Gantenbein? Wären sie enttäuscht, sollte der abschmelzende Eisberg noch Weiteres an die Oberfläche bringen. Kommt von ihnen die Direktive Hr. Gisel soll auf Ende Jahr erst aufhören.
    Ich erinnere sie an das Interview im Juni 18 aus Lugano. Als Sprecher der Delegierten ist die Zeit gekommen, aufzuwachen. Ich freu mich auf ihr Statement.

  48. Der Gisel pfuscht, würgt, chnurzt, trickst, versagt und knickt am Ende ein und holt per Ende Jahr nochmals einen Bonus von rund 2 Mio ?

    Wie krank ist dass denn? Diesem Banker müsste mehrere Einzahlungsscheine zustellen.

  49. Wieso sprechen alle von 2 Mio. Bonus!?

    Der neue Verwaltungsrat hat es immer noch in der Hand, Herrn Loser Gisel K E I N E N Bonus zu bewilligen.

    Wäre ein starkes Zeichen an die Mitarbeitenden und Kunden!

    • Er bekommt keinen Bonus, das ist nur sein Gehalt für 2018. Übrigens sind es nicht 2 Millionen. Es sind 1.8 Millionen und 600‘000 in die PK. Also sind es 2.4 Millionen.

  50. So viel „Action“ ist sich das Provinzstädtchen St.Gallen nicht gewohnt. Heute waren ausgeprägt wütige Stimmen beim Morgenstamm in nächster Nähe zu Raiffeisen CH zu vernehmen: Kein Mensch unter den Stadt – St.Galler – Insidern versteht, warum der Gisel nicht per sofort freigestellt wurde. Er ist ja Teil der Problems und hat bei der Aufarbeitung definitiv gar nix mehr verloren. (Verdunkelungs-/Vernebelungsgefahr etc….) Ebenso fragt man sich, was Gantenbein noch als Interims-VRP „zu suchen“ hat. Gantenbein hat ja alles verloren: Ansehen, Ruf, Glaubwürdigkeit. Gantenbein entpuppte sich in den letzten Wochen als Gisel’s Handlanger und hat sich somit als völlig „unhaltbar“ entpuppt.

  51. A golden handshake of 2Mio CHF, is life not beautiful? Dear ex-CEO, purchase a Jaguar XK 8 Convertible (Jg 2000, night blue or Epsom green), invite a gorgeous person and hit the road. A week in the douce Bourgogne, taste colorful wines, then continue to the D-Day beaches in Normandy. Go on to the Dutch Provinz Zeeland, it is Old Europe pure, life is so sweet. From the North Sea coast, let the V8 of the noble cat roll on to the Belgian Bulges. Take your time to visit the fantastic War Museum in Bastogne. Perhaps, you want to meditate about the life ’s vicissitudes, so, walk down the Military cemeteries of Villeneuve-en-Condroz, Henri-Chapelle, Margraten. Belgium is not only the second homeland of fine chocolate, it is, as well, the country of charming hostelleries hidden in the deep Ardennes forest, stay there for a couple of day with this very special person who knows to make life less hard. And forget Finma, LH, Wirtschaftsanwälte, consultants who make PDF’s bigger than Raiffeisen. Enjoy life.
    Your Kiki

    • Hallo Hot Sh**,

      Good advice. I will check it out as soon as I get my golden parachute. But, please, don’t forget the gloves of Maison Fabre. As you know, you can test your Covertible or Hardtop on the elegant curves of Spa-Francorchamps. Total grandeur.
      Kiki

  52. Gier – Selbstbedienung – Gier – Selbstbedienung – Gier – Selbstbedienung – Gier – Selbstbedienung …. Ich glaube, da liegt ein Systemfehler vor.
    Kann er die Kohle auch behalten, wenn ihm Mit-Wisser nachgewiesen werden kann? Bisher war es in solchen Fällen so.

  53. Schande über Ihren Kopf und mögen Sie straucheln ab den CHF 2 Mio. die Sie der Bank damit noch ausreissen!
    Für mich sind Sie ein Versager auf ganzer Länge. Sie besitzen kaum Anstand, die besitzen kaum Fachwissen, Sie sind sich keiner Schuld bewusst, es waren alles die Anderen.

    • Welch positive Haltung, Herr Gisel.
      Ihr Altruismus ist unnachahmlich.
      Vergessen Sie nicht, Ihren Hut mitzunehmen…

      Jetzt fehlt ja nur noch das Einsehen der weissen Weste bei der CS. Dann wären zwei Drittel der systemrelevanten Banken in diesem Land managementmässig auf Erholungskurs…

    • der einzige versager in diesem blog bist du ‚viktor falkenschweif‘ – die spiessbürgerlichen kommentare die du postest sprechen für sich – du bist eine ‚ganz arme‘ seele – trink kamillentee und vergiss deine medikamente nicht!
      gisel hat die konsequenzen gezogen! was bitte, willst du denn noch mehr? bashen scheint dein hobby zu sein.
      raiffeisen kommt definitiv ohne deine bekloppten kommentare klar!

  54. FINMA hat ein Riesen-Problem weniger……

    Die frei gewordene ManPower muss schleunigst und dringend in die unappetitlichen Schweinereien Bastos, Glencore (Kongo Kabila u.A.), ChainIQ (UBS) und DonCarlos*) aus Spanien verlinkt werden.

    IP ist ggfs. in der Lage zu den offenen Türen auch noch die Schränke zu öffnen 🙂 Danke Lukas für die unbezahlbaren Vorleistungen.

    Hopp Finma, Hopp!

    *) Ex-König Espana mit EUR 80 Mio. Schmiergeld von Saudi-Arabia , welche z.T. via SwissBanks versickerte.

    • Sie verurteilen hier Firmen, die Sie offenbar gar nicht im Detail kennen. Nehmen wir z.B. Glencore: Schauen Sie einmal, was Glencore in Afrika für Arbeitsplätze, Schule und soziale Einrichtungen wie Krankenstationen geschaffen hat. Ich persönlich bin der Meinung, dass hier alle in einen Topf geworfen werden, statt stolz auf eine weltweit operierende Firma mit Sitz in der Schweiz zu sein. Der Gewinn wird immer an die Aktionäre ausgeschüttet, was Mehrwert für die Risikogeldgeber schafft. Ich finde das mehr ls legitim.

    • Und was ist mit

      – Boris Collardi auf freier Wildbahn
      – Urs Rohner und Mosambik
      – Vontobel und der Münchner Prozessbetrug
      – Bank Bär und Remo Stoffel
      – Credit Suisse und Dolder Grand bzw. Schwarzenbach
      – etc. (1MDB, Brasilien, Venezuela, Fifa, usw.)

      Alles appetitlich?

    • @Benaphol: Sind Sie Kostgänger bei Glencore? Wessen Brot ich ess…

    • @ apropos „unappetitlich…“:

      Die Liste lässt sich aktuell ergänzen mit der „Angola-Connection“, unter anderen mit:
      – Ruth Metzler
      – Monika Ribar und andere dienstfertige Geister

      Die Bundesanwaltschaft weiss offenbar mehr über Bastos und seine Mit-VerdienerInnen…

    • Bezüglich Glencore scheinen Sie ein simpler Nachplapperi und Dummschwätzer zu sein. Schon einmal in die Nähe von Förderlizenzen und den im Vertragswerk dort heutzutage gemachten Auflagen gekommen? – Wohl kaum. Sie würden noch – positiv überrascht – staunen.

    • @benaphol K. / Charles A. Tan

      Die Gemeinplätze, die CAT verbreitet entstammen der linken Presse, angefangen bei TA und Blick, beide im Eigentum von Milliardärsfamilien.

      ‚benaphol K. hat richtig reagiert!

      Als Milliardär ist es einfach ‚links‘ zu sein, es gibt aber auch solche, die das nicht sind (und in Herrliberg wohnen).

  55. 7 Punkte für den Aufbruch «back to the roots»

    1: Rückbesinnung auf die Wurzeln von Raiffeisen
    2: Vision und Prinzipien werden geschult und gelebt
    3: klare Bezeichnungen: Raiffeisen local für Genossenschaften, Raiffeisen CH für Raiffeisen Schweiz
    4: Strategische Führung neu besetzen. Kompetenzen, Wertebasis und persönliche Bescheidenheit als Kernkriterien
    5: operative Führung neu besetzen – OK
    6: Kommunikation ist transparent, koordiniert und richtig
    7: transparentes Auswahlverfahren für Delegierte, klare Regionalstrukturen mit definierten Kompetenzen

  56. Warum wird Gisel nicht umgehend freigestellt?
    1. er ist nur noch eine „lame duck“
    2. kann er in den nächsten Monaten noch vertuschen
    3. die 2 Mio Boni sind nicht gerechtfertig, Gisel müsste zahlen, schon alleine für das IT Desaster

    • Späher; teile Ihre Ansicht, besonders zu Ziffer 3, ABER, ich denke, dass Herr Gisel das Geld braucht, nicht unbedingt für den „Flüger“ (inkl. dämliche Facebook-Einträge) sondern Privat, da stehen in wohl grösserem Umfang regelmässige Zahlungen an auch über den 31.12. hinaus und wenn nicht genügend auf der „hohen Kante“ ist so muss man das „Milchbüechli aktivieren“, schon alleine diese „Niederungen“ machen Narzissten (ich meine Herr Gisel ist einer) grosse Mühe.

    • ich habe nirgends gelesen, dass es 2 Mio. Bonus gibt….
      Wo bitte hast du das her?
      Was auch immer du einnimmst: nimm weniger…

  57. Hr. Gisel war als Nr. 2 unfähig inkompetent und dazumal schon eine Fehlbesetzung. Wer sie zu Nr. 1 gemacht, soll sich hier melden.
    Gruss an alle Nachtschattengewächse.

    • Ich war es, denn er hat mir sehr geholfen mich selber reich zu machen indem er immer weggeschaut hat!

  58. Ist nicht ganz in Ordnung, Gisel als Oberversager zu deklarieren. Bei den diversen „Konstrukten“ von PV konnte er gar nicht alle Problematiken erkennen. Die Ermittlungen waren ja auch schwierig und dauerten lange.
    Was heisst „das grosse Aufräumen“? RCH hat ein spezielles „Angestellten Niveau.“
    Eben halt: eine grosse Orgel hat viele Pfeifen

  59. Nun braucht’s Eier!
    Männer haben offenbar nur den Sack, der voll sein muss, wenn sie gehen, gälled sie Herr Gisel.
    Frauen haben Eier, zumindest 1 pro Monat. Also Bankerinnen, das ist eine gute Gelegenheit. Frauen macht was Gutes aus euren Eiern! Backt eine neue Raiffeisen für uns GenossenschafterInnen!

    • Äh, Sie danken offenbar an die ex-Post-Chefin, welche ja via PostFinance ebenfalls in der Branche tätig war…? Stopp, wir brauchen keine Quotenfrauen! Nein danke, der/die Beste reps. Geeigneste soll bitte übernahmen.

    • Das ist genau das, was es NICHT braucht. Irgend eine Quoten-Frau.
      Das wurde in der Gschichte schon mehrfach bewiesen, dass Quoten-Frauen nichts bringen. Halt eben genau so wenig wie unfähige Männer.
      Ich hab absolut nichts gegen Frauen in Führungs-Positionen. Aber es muss halt ein entsprechender Fähigkeits-Nachweis da sein.
      Raiffeisen hat eine Frau in der GL, aber?
      Denkt euch selber, wie das funktioniert…

    • @Karli: Sie haben vollkommen recht. Sehen wir nur was die Quotenfrauen Jannine Pilloud und Susanne Ruoff angerichtet haben!

    • An Benaphol, Karli, Meier und ihre „Gefällt mir-Klicker“:
      Hab‘ ich was von Quoten-Frau geschrieben? Ich sage, eine Frau, weil die Eier hat und nicht ihren „Sack“ füllt, wie Vincenz, Gisel, Gantenbein und x andere Männer in der Wirtschaft! Fühlt ihr Männer euch im Ego verletzt, wenn eine Frau das tut, wozu gewisse Männer die Eier nicht haben?
      Logisch, dass diese Frau neben ihrem Fachwissen die kundenorientierten Fähigkeiten haben muss und den Stall ausmistet. Es sind die kleinen Wixer, die grad „Hilfe wir wollen keine Quoten-Frau“ schreien. Nehmt euch zusammen und hört endlich auf, euch wie Memmen zu beweinen!

    • Warum werden alle Kader Frauen gleich als Quotenfrauen hingestellt?

      Warum müssen alle anderen Frauen „büssen“ wenn einzelne Frauen scheitern – wie Männer auch?

      Liebe Männer, bitte denkt etwas nach, bevor ihr so einen Quatsch schreibt.

    • @ B. Meier

      Und fügen Sie gleich auch die Bunderätinnen Frau Widmer-Schlumpf an, die den Schweizer Bankenplatz ‚erfolgreich‘ zerstört hat, Frau Sommaruga, die in den Fussstapfen von Frau Merkel die Schweiz mit falschen (und sehr teuren) „Flüchtlingen“ beglückt und – last but not least – Frau Leuthard, die die künftige Stromlücke zu verantworten hat, bei welcher auch die „Digitalisierung“, die ihr Kollege Schneider-Ammann (mit etwa zwanzigjähriger Verspätung) ‚entdeckt‘ hat, zu einem Chaos führen wird. Aber bis dann haben alle diese Versager lägst das ‚otium cum dignitate‘ erreicht und sich so aus der Verantwortung geschlichen

  60. Warum nicht ein Daniel Kalt aus der UBS? Er ist Ziel orientiert
    pragmatisch und herlich. Der kann man nicht kaufen oder verderben mit GELD und Position.

    • Zum Glück herlich und nicht damlich.

      Wenn schon eine Werbepostille, dann wenigstens nicht auf dem Niveau eines Primarschülers.

  61. Mit Ihren Worten, Herr Hässig: Entscheidend ist allein: Die Neuen müssen die Selbstbedienung beenden (und selbstverständlich St. Gallen zur Dienerin der Raiffeisen-Banken machen). Nun, vorerst wird sich Gisel wie im Bericht angedeutet, nochmals kräftig bedienen, als ein, wie mancher zuvor, Totengräber des „vernünftigen“ Kapitalismus, auftreten, ohne den geringsten Skrupel zu haben, eher in der Überzeugung, ihm würde eigentlich eine dreistellige Millionensumme zustehen (abgesegnet von Verwaltungsräten, die grosszügig sein müssen, um die eigenen „Diebstähle“ irgendwie zu „rechtfertigen“).

  62. Haben doch Gisel und Gantenbein nicht erst kürzlich verlauten lassen, bei Ra(i)ffeisen sei alles ok, nur die Reputation habe etwas gelitten? Wie glaubwürdig sind Top Banker und Politiker.

    • @habe ich

      Hoffentlich Herr Schwaller (der sich selbst für unschnuldig hält beim Postautoskandal) und der jetzt in Deckung gegangen ist. Ob wohl Gras über die ganze Geschichte wachsen soll?
      Und wie steht es mit der Verantwortung seiner Vorgesetzten, Bundesrätin Leuthart … wenn sie doch nun endlich gehen würde ….

    • Hoffentlich die verbleibende GL. Herr Hässig wird so schnell das Material nicht ausgehen.

    • Hoffe Herr Hässig beschäftigt sich jetzt mit dem Gantenbein und dem neuen VRP!!!!!!

    • Was soll das Gequatsche?
      Was bitte soll dann besser werden?
      Siehe UBS, CS, Bärli, VT, und all die anderen…
      Alles Vorzeige-Isntitute, gälle?

  63. Immer noch „Hässig“! Nachdem sich das Management inkl. VR verabschiedet (hat), ganz im Sinne des Owners dieser Seite, und auch von mir, wird es langsam Zeit den tausenden von ehrlichen Mitarbeitern wieder Respekt und Anerkennung zu zollen, zehntausende zufriedene Kunden danken Ihnen. Bitte bashing beenden!!!

    • @Martin: Es gibt noch so viel auszumisten. Angefangen in der Geschäftsleitung über die verschiedenen Mitarbeiterstufen bis zu den örtlichen Banken. Die Verflechtungen beruflicher, familiärer und amouröser Art sind tief und verhindern einen echten Neuanfang. Welche familiären Verbindungen bestehen? Wer sitzt in welchen Gremien/Verwaltungsräten? Warum sitzen Mitarbeiter von Raiffeisen Schweiz in der Verwaltungsräten von Raiffeisenbanken? Wie steht es um die noch nicht geklärten Beteiligungen? Warum der Notverkauf von Notenstein zum damaligen Zeitpunkt? Herr Gehrig, würden Sie uns bitte aufklären. Was ist mit dem IT-Projekt Rainbow? Trägt nur Gisel mit Olmesdal für das Desaster die Verantwortung? Was ist mit dem Rest der Führungsgremien? Warum ziehen die Banken keine Konsequenzen? etc etc

  64. Hr. GISEL, man kann ein ganzes Volk eine Zeit lang belügen (Leonteq), Teile eines Volkes dauernd betrügen, aber nicht das ganze Volk dauernd täuschen ….
    Abraham Lincoln

  65. Kompliment. Grosse Genugtuung für Lukas Hässig, ohne IP würde weitergewurstelt und gemauschelt.
    Grosses Versagen der Finma unter der Leitung von Womanizer Branson.
    Grosses Schweigen der Politik zum Versagen des Regulatoren, im Grunde genommen auch ein Skandal.

  66. Ich gönne mir heute einen Extra-Schluck Wasser. Zur Feier des Tages.

    Aber… „bis Ende Jahr?“. Entschuldigung. Das ist genau gleich sinnbefreit, wie der Fall in Zürich, bei dem Vermögende, die sich Sozialwohnungen erschlichen haben, resp. ‚geschenkt‘ bekamen, mehrere Jahre Frist erhalten haben, umzuziehen.

  67. .. und die Reputation von Raiffeisen schützen.“

    Dieses ewig gleiche lächerliche Geschwurbel der HR- und PR-Fuzzis geht mir gewaltig auf den Geist (s.a. P. Koradi u.a.). Im übrigen ist es höchste Zeit, dass auch (Hobby-)Kapitän Gantenbein „an den Schutz von Raiffeisen“ denkt …..

    Für die „Reputation“ von Raiffeisen und anderer Banken wäre schon viel getan, wenn endlich
    – solch überflüssige Stabsstellen und PR-Fuzzis/-Berater eliminiert
    – das Fixlohn-System wieder eingeführt
    – die Bankenaufsicht reformiert
    würden. Ich habe fertig.

  68. Ihr Ausdauer war und ist gross… nur was haben sie davon? und wieso haben sie es nie geschafft mal die revisionsfirmen unter die lupe zunehmen… jede Firma in dieser grösser wird revidiert… somit frage ich mich wieso diese geschichte auf personenebene ausgeschlachtet wird und nie die „aufsichtsgremien“ in frage gestellt werden.

    schade Herr Hässig – nach meinem empfinden haben sie versagt die dinge fundiert (intern und extern) aufzuklären!

    • @LG-18.07.2018:
      Nach meinem Empfinden wäre Ihre Beschwerde viel eher bei Tamedia, Ringier, NZZ und SRG angebracht, und nicht bei IP!

    • Ein Kommentar, der nur so von Schreibfehlern und vor allem von Sachkenntnis strotzt ! WoW!

    • don’t shoot the messenger! ich bin mir da ganz sicher, dass LH die revisionistische revisions zunft noch in seiner künftigen arbeit unter die lupe nehmen wird, ein grooosses tummelfeld von nonvaleuren

    • Was er davon hat? 5 min. Ruhm! Und was hat der L. H. Damit erreicht? Vinzenz wird man zu 99% nichts nachweisen können, es wird uns Steuerzahler nur kosten. Der Gisel ist zwar weg bekommt aber massig Kohle.
      Notenstein wurde nur wegen diesen Puff verkauft, die 200 Arbeitslose hat er also auch auf dem Geworden.
      Bin sicher kein Vinzenz Fan, es ist ein Skandal, doch manchmal sollte man über die auswirkungen seiner Taten besser nachdeken! Das richtige zu tun ist nicht immer das beste oder klügste…..

    • LG: Sie glauben doch nie und nimmer, PG wäre da rausgekommen. Die Meinungen sind verheerend und nicht nur wegen LH. Gisel kann bei den kritischen Deals sich nie herauswinden, nichts gewusst zu haben. Er musste davon wissen, den Dingen auf den Grund gehen, auf den Grund !

    • Jetzt melden sich wieder die Besserwisser zu Wort …
      LH hat in keinster Weise versagt, ihm verdanken wir es, dass der RCH-Sumpf überhaupt ans Licht gekommen ist

  69. Normalerwiese sage ich, die Rechtsfindung soll nicht via Medien laufen. Doch hier wäre ohne Lukas nichts gelaufen! Bravo.

    • Hört endlich auf, IP und LH als Retter der Nation hinzustellen.
      Das sind sie nicht!
      Hätte LH die verschiedenen Ratten (nicht nur bei Raiffeisen, sondern in allen von ihm gehassten Firmen) gehabt, hätte er ja gar nichts gewusst.
      Vieles hat er aus den anderen Medien erfahren (siehe z.B. gestern).
      Er hat’s nicht erfunden! Bis auf viele zwielichtige Äusserungen gegenüber Personen.
      Für alle, die jetzt eine Standard-Antwort copy/pasten wollen: Beruhigt euch! Nein: ich bin kein Raiffeisen-PRler.
      Ich sehe einfach die Dinge ein wenig realistischer als die meisten Nachplapperer, die sich in diesem und in anderen Foren darstellen möchten, ohne von der Sache wirklich was verstanden zu haben.

    • @Karli: Gut, gibt es LH. Ich schätze den coolen und zynischen Schreibstil. Und dass er Dank guten Quellen aufdeckt. Diese Quellen braucht’s, um Säuhäfelisäudeckeli aufzudecken. Haben Sie was zu verbergen, Karli? Ich fände es gut, wenn LH auch in anderen Branchen aufräumen würde. Denn Abzocker hat’s vielerorts.

    • @ Karli

      Also von Ihnen habe ich nichts gelesen.

      Sie beklagen sich über Leute, sie sich melden „ohne von der Sache wirklich was verstanden zu haben.“

      Und sie haben die Sache also wirklich verstanden. Super, gratuliere. Aber gemeldet haben Sie sich nicht.

      Nur mosern im Nachhinein.

      Ihre Wortmeldung hätten Sie sich sparen können.
      Dann hätte ich das gleiche mit meiner getan.

    • Zitat: „Hätte LH die verschiedenen Ratten (nicht nur bei Raiffeisen, sondern in allen von ihm gehassten Firmen) gehabt, hätte er ja gar nichts gewusst.“

      Ja, richtig. Und?

      Anderen Redaktionen von Konzernmedien und Staatsmedien, die am Inserate-Topf der Großbanken hängen, die berichten nichtmal, wenn Ratten Stoff liefern.

      Und auch die Finma kann man direkt anschreiben und auf Mißstände aufmerksam machen.

      Die Finma tut nachweislich in solchen Fällen nichts! Also selbst bei belegbaren Zuschriften an die Finma zu massivsten Verstößen gegen Gesetze machen die nichts. Also etwa, wenn eine Firma sich als Bank mit Schweizer Zulassung ausgibt und weder eine Bank ist noch eine Schweizer Zulassung hat.

      Ich werde noch einmal die Finma anschreiben, wenn ich Zeit habe und dann überlege ich, ob ich nicht alles einfach anonym und kommentarlos Lukas Hässig schicke.

      Auch die belegten Hinweise an die Finma, auf die hin nix passiert ist.

      Wenn ich das Ringier, Tamedia oder SRF schicke, passiert nix. Das ist ja der Grund, warum Hässig soviele Hinweise von „Ratten“ bekommt.

      Also sind die, die Mißstände aufdecken, Ratten?

      Ja, im ernst, Karli?

      Echt?

  70. E in weiterer ist von der Bühne gegangen:
    N achdem schon der ganze V.R. absprangen!
    D ie grosse Ruhe wird erst dann einkehren,
    L ach nicht, da werden sich noch einige wehren!
    i n wenigen Monaten ist nun alles geschehen,
    C hristliches, Gier, Macht liegen in den Wehen.

    H erzlichen Glückwunsch, Raiffeisen.

    ORF

  71. Gisel tritt zurück „um die Reputation der Raiffeisen zu schützen“. Also etwas, das dank seiner Mithilfe gar nicht mehr existiert.

    Selten so gewiehert.

    • das Wort ausmisten hört man schon seit Monaten. Die Bank ist offensichtlich richtig grosse Scheisse …. und die Ausmister unfähig…. und die FINMA??

  72. Raiffeisen Schweiz aka RCH ist Mittel zum Zweck für die Raiffeisenbanken aka RB. Und der neue CEO ist Chef einer Abwicklungsfirma mit erweiterten Aufgaben für die klare Steuerung der gesamten Gruppe. Er ist kein CEO einer Grossbank wie es PV irrtümmlich geschickt zu pflegen wusste.

    Strukturen innerhalb der RCH müssen massiv verienfscht werden. Die faulen alten AL und BeL müssen sich dem Wettbewerb stellen. Endlich.

    Und die ganze GL um den jahrelangen Filz muss weg.
    Und zwar sofort.

  73. Boooonus!? Absolute Frechheit von einem Bonus zu sprechen, wenn es sich um den ordentlichen Lohn handelt. Herr Hässig möchte suggerieren, dass Gisel einen goldenen Fallschirm erhält —> diesen gibt es nicht.

  74. Zitat:
    Das Institut für Rechtswissenschaft und Rechtspraxis der Universität St. Gallen (IRP-HSG) bietet ab März 2018 den Zertifikatslehrgang «CAS Compliance in Financial Services» an (20 ECTS). Der Lehrgang wird in Zürich und St.Gallen durchgeführt. Studienleiter ist Prof. Dr. Urs Zulauf.

    Vorschlag: Das Raiffeisen-Debakel als Musterbeispiel für den Lehrgang nehmen. Damit sind alle möglichen Fälle abgedeckt, denke ich mal…

    • Die HSG ist gar nicht in der Lage, solche Studiengänge anzubieten. Es sein denn: sie benutzen die Fallbeispiele dazu, herauszufinden wo die Fehler gemacht worden sind, die zum Aufdecken der Machenschaften geführt hat. Diese werden dann mit Massnahmen in die anderen Lehrgänge eingebaut, damit die von der HSG gezüchteten Kreaturen, genannt Manager, besser werden in ihrem miserablen Tun.

  75. Ich glaube nicht, dass er es eingesehen hat und freiwillig abgetreten ist. Wohl haben einige der 255 Raiffeisenbanken Druck gemacht, da doch bereits viele Kunden die Bank verlassen haben oder mit Abzug gedroht haben.

    Jetzt kriegt Gisel wohl noch einen goldenen Fallschirm und nachher einen Beraterjob bei Raiffeisen für 1 Million im Jahr!

    • Raiffeisen hat Kunden verloren? Im Gegenteil 😉
      Die Kunden vertrauen Raiffeisen nach wie vor…

  76. Juhe! – Jetzt muss ich meine Gelder nicht abziehen 😉

    Was ist jetzt als nächstes bei der RF in der Pipeline 🤗?

    • Wohin wollen sie denn ihr Geld bringen????????????????
      Vom Regen in die Traufe ist das Motto. Zuerst überlegen dann schreiben.

  77. Ok, Fall Raiffeisen vorerst abgeschlossen. Man wartet noch auf die Klage gegen PV.
    IP ist aber immer Ahead of the Curve. – Wir warten also auf Dinge wie das Spotlicht auf das UBS-Geklüngel im unappetitlichen ChainIQ-Fall mit Claudio d. Kurzen und ein paar Stolperern der UBS-KL.

  78. Endlich!!!
    jetzt kann eine neue Ära für Raiffeisen beginnen!
    Weg mit der Vergangenheit, mit Vollgas (aber vorsichtig!) in die Zukunft!

  79. Gisel bleibt bis Jahresende???? WTF!!! Er sein „von den Mitarbeitenden der Raiffeisenbanken und Raiffeisen Schweiz äusserst geschätzt worden“? Wer soll das denn glauben? Soll er jetzt noch ein wenig beim Vertuschen helfen? Die Leute bei Raiffeisen haben nichts kapiert. Dieser Schwachsinn ist sicher Gantenbein eingefallen. Anstelle eines sofortigen, sauberen Cuts wird Alt und Neu miteinander verwoben, wie in guter alter Zeit.

    • @Mike Q.

      Es ist absolut unverständlich, dass PG ‚auf Ende Jahr‘ zurücktritt. Bei so hochgestellten Positionen muss der Abgang i m m e r per sofort stattfinden. Nur schon, damit der (oder die) Betroffene keinen weiteren Schaden anrichten kann.

      PG ist ja auf jeden Fall ein ‚dead duck‘. Und sein weiteres Verbleiben auf seiner Position bis Ende Jahr ist absolut inakzeptabel!

    • Ach was, Gisel macht jetzt noch 6 Monate den Pausenkaffee und die Fotokopien für Gantenbein. Und wenn er etwas Zeit hat, dann wäscht und saugt er noch die Boliden der ebenfalls auf der Abschussrampe stehenden „GL“.

  80. Gisel leitet nicht wirklich das Headquarter der Raiffeisenbanken in der Schweiz.
    Dazu muss man wohl zuerst die Struktur kennen.

    • …die typische Verantwortungsdiffusion der Raiffeisen Gruppe..es ist sicher nicht vorteilhaft für Raiffeisen auf diese hin zu weise

  81. ich hoffe nur, dass gisel & co auch strafrechtlich befragt wird.
    glaubt ja niemand, dass er im dunstkreis von vincenz von allem
    nichts gewusst haben soll.
    was ist eigentlich mit der ex chef juristin??

  82. „Wurde ausserordentlich geschätzt“: Ja, von einer kleinen Kamarilla von Leuten, die dank Gisel (und vorher Vincenz) ungestört mit wenig Kompetenz abkassieren konnten. Die Ergebnisse der Mitarbeiterunfragen zur GL waren bekanntlich nie gut.
    Die GESAMTE GL und mindestens die Hälfte der FS1-Ebene muss so schnell wie möglich ausgetauscht werden!
    Vorher kann es nicht besser werden.

    • Wenn ich Kollegen zuhöre, die bei der Raiffeisen Schweiz arbeiten, dann muss nebst der GL, der FS1 auch bei der FS2-Ebene ziemlich aufgeräumt werden. Da gäbe es auch sehr viele „faule“ FS2-Eier, welche aus unerklärlichen Gründen befördert wurden.
      Als dieses Desaster bei der Raiffeisen Schweiz bezahlen ja schlussendlich die Raiffeisenbanken draussen.

  83. Der größte Feind der neuen Ordnung ist,
    wer aus der alten seine Vorteile zog.

    Niccoló Machiavelli
    * 3. Mai 1469 † 21. Juni 1527

  84. Völlig irre! Kein Tag mehr hat Gisel etwas bei Raiffeisen verloren. Herr Gantenbein, Sie wollen offenbar weiter sein Handlanger sein!

    • Der Herr Gantenbein ist ein profilloser Mensch der sich gerne reden hört. Nimmt keine Stellung, und lässt alles offen. Wie war das denn noch mit dem VRP? Zuerst ja gerne, dann dementi, dann stille und an der GV in Lugano dann ein „ja ich will“. Sorry aber wenn Ganti etwas Grösse hätte würde er sich auch verabschieden nachdem alles geregelt ist .
      Das wäre ein Neuanfang.

  85. So ein Witz, Herr Gantenbein: Gisel hätte selbstverständlich fristlos entsorgt werden müssen. Damit ist nun klar, dass Sie die Übersicht völlig verloren haben…und selbst sofort gehen müssten!

    • ich bin mit Ihnen einig, nur sollten Sie dies dem Herr Gantenbein bzw. dem ganzen VR persönlich mitteilen. Es passt zur ganzen VR Rücktrittserklärungen, die jedoch erst auf die GV zurücktreten werden.

      Die Bank hat wirklich ein grosses Problem, weil sie keine starke Führungspersönlichkeit am Steuer hat!