A Small World im freien Fall

Unternehmer Patrick Liotard-Vogt wollte Mini-Facebook via Börse schmücken – Jetzt Richtung Penny-Stock – Schweigen.

Patrick Liotard-Vogt ist ein zuvorkommender Typ. Zumindest, wenn er mit der Presse spricht. Er erklärt, er gibt sich verständnisvoll bei Kritik, er nimmt sich Zeit.

Bis jetzt. Nun ist PLV, wie ihn seine Kollegen nennen, abgetaucht. Zumindest reagierte er erstmals nicht mehr auf E-Mail-Anfragen.

Diese hatten den Aktienkurs seiner A Small World zum Thema. ASW, wie das Unternehmen kurz heisst, das vermögende Junge untereinander vernetzen will, gehe Richtung Penny-Stock.

Wie er sich den rasanten Kurszerfall erkläre und ob er die Aktie bald von der der Börse nehmen würde, lauteten die Fragen.

Sie blieben ohne Antworten. Vielleicht, weil Aussagen zur Aktie des eigenen Unternehmens stets heikel sind.

Sicher ist, dass die ASW-Geschichte an einem entscheidenden Punkt angelangt ist. Es geht um die Frage, was für eine Zukunft das Unternehmen hat.

Nach dem Start im Frühling an der Schweizer Börse schoss der Kurs von ASW nach oben. Schon am ersten Tag legte der Titel um mehr als einen Viertel zu.

Danach gings weiter steil nach oben. Schliesslich konnte sich der Anfangskurs von rund 10 Franken mehr als verdoppeln. Auf dem Höhepunkt kostete eine ASW-Aktie über 22 Franken.

Auf diesem Niveau war ASW ein Multi-Millionen-Geschäft. Eine Minifirma mit ein paar Dutzend Angestellten an der Löwenstrasse in Zürich und nach eigenen Angaben 30’000 zahlenden Nutzern: über 100 Millionen Wert?

Man rieb sich die Augen. Und schon platzte der Traum. Weil undurchsichtige Börsenbriefe zum Kauf rieten, intervenierte die deutsche Börsenpolizei. Der Handel in Deutschland wurde ausgesetzt.

Die Aktie sank, so schnell sie zuvor gestiegen war. Noch aber blieb der Kurs über dem Level des Börsenstarts im März.

Das hing auch mit den Schweizer Behörden zusammen. Die schauten trotz dem Verbot der deutschen Kollegen weiterhin ungerührt zu.

Später wurde dann der Bann in Deutschland laut Liotard-Vogt wieder aufgehoben. Die Reise von A Small World konnte weitergehen.

So wenigstens dachte Liotard-Vogt. Nun brachte er erstmals neue Aktien an die Börse. Darum ging es offenbar: frisches Geld von neuen Aktionären ins Unternehmen holen.

Zuvor war dies anders. Beim Börsenstart handelte es sich lediglich um eine Börsen-Kotierung, sprich die ASW-Aktie wurde zum einfach handelbaren Gut mit einem Preis je nach Angebot und Nachfrage.

Nun aber gabs eine Cash-Infusion. Organisiert hatte diese eine hierzulande wenig bekannte Bank in Deutschland.

Die neuen Investoren zahlten zwar deutlich weniger als was ASW auf dem Höhepunkt bei über 20 Franken pro Aktie gekostet hatte.

Aber mit über 11 Franken legten sie immer noch viel für einen Titel des kleinen Sozialen Netzwerks auf den Tisch.

Das war Ende Mai. Zwei Monate später ist davon nicht mehr viel übrig geblieben. Am Freitag kostete eine ASW-Aktie noch 3,25 Franken. Zuvor hatte der Titel kurz die 3-Franken-Marke unterschritten.

Für Patrick Liotard-Vogt ist der Kurszerfall ein Elend. Er besitzt über die Hälfte der A Small World und hat sich verpflichtet, ein Jahr lang nicht im grossen Stil Aktien zu verkaufen.

Somit sitzt er immer noch auf einem grossen Haufen von ASW-Titeln, deren Wert in der Sommerhitze schmilzt.

Der Plan, den Liotard-Vogt mit der Börsen-Notierung wohl hatte, nämlich sich über Zeit von seinem Unternehmen zu trennen, ist gescheitert. Er bleibt auf A Small World sitzen. Was nun?

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72 Kommentare zu “A Small World im freien Fall

  1. PLV wollte Asmallworld seit Jahren verkaufen. Selbst für 20 und dann 10 Millionen Franken hat es keiner haben wollen. Die Firma ist doch nur ein Selbstbedienungsladen für die ganzen Partyaffen. PLV schmückt sich mit seinem Milliardärs Ruf obwohl er immer knapp ist. Auf diese Weise findet er aber immer andere „Reiche“ die ihm immer wieder frisches Geld geben. Damit hält er einfach nur seinen Luxus Lifestyle am Leben, damit der nächste Depp ihn wieder bewundert und seine Millionen an ihn überweist. Unzählige Leute aus seinem Umfeld hat er auf diese Weise verbrannt. Jedes Mal tischt er eine neue Story auf, um die Leute bei Laune zu halten oder zu bequatschen ihm noch mehr zu geben. Unglaublich dass er immer noch damit durchkommt! Vielleicht ist es den Leuten zu peinlich um gegen ihn vorzugehen oder sie haben Angst oder sie waren einfach zu leichtsinnig und haben sich nichts schriftlich geben lassen.

    PLV wäre aber der erste und einzige, bei dem es nicht irgendwann bumm gemacht hätte. Warten wir mal ab wann dieser Tag kommt 🙂

  2. Wenn eine Aktie an die Börse kommt, kommt es darauf an: wenn die Gesellschaft neue Aktien an die Börse bringt, bekommt die Gesellschaft das Geld und kann ihre Geschäfte finanzieren. Wenn aber ein (beherrschender) Aktionär seine Aktien an die Börse bringt, macht er das Geschäft und die Gesellschaft hat nichts davon. Als Anleger muss man sich im zweiten Fall fragen, weshalb der Aktionär seine Aktien via Börse verkaufen will, wenn die Gesellschaft doch angeblich so gut ist.

    In einem Fall aus der dot.com-Blase schrieb der CFO dem CEO folgende E-Mail:
    „…Now here is what you do:
    a inflate revenues
    b dole out friends-and-families shares
    c handpick analysts
    d dump stock
    not bad for a scam!…“

  3. Von Anfang an ein Betrug am Anleger.

    Weshalb weder die UBS, CS noch ZKB, Vontobel oder Berenberg die ASW an die Börse bringen wollte ist ja klar: Nur heisse Luft!

    Viele glaubten an Liotard-Vogt‘s Ausrede: Zu teuer, zu hohe Fees der IB‘s. Das war aber nicht der wahre Grund. Keine Bank wollte ihren Ruf schädigen.

    • Es handelte sich dabei um ein einfaches Listing, also kein IPO. Dafür benötigt man nicht zwingend eine Investment Bank.

  4. Die Sache ist ja oekonomisch ganz einfach: Wenn eine Firma (ASW) keinen Realwert hat, keine Wertschöpfung betreibt und keine brauchbaren Produkte (Markt) hat …. ist die Firma nix wert!

    Und somit ist auch die Aktie nix Wert – die Nett- und Reich-Menschen im „ASW-Netzwerk“ werden das sicher erst bei einem Kurs von 0.01 CHF begreifen; aber das ist für die vermeintlich Reichen und Schönen sicher kein Problem.

  5. who cares PLV hat ja viele Millionen von Papi geerbt – da ist es nicht weiter schlimm, wenn ein paar davon in den Sand gesetzt werden. Er findet immer wieder eine Gelegenheit um einen Ballon mit heisser Luft zu füllen und ihn naiven Zeitgenossen schmackhaft zu machen.
    Mal sehen wie lange dieser Flug des Ikarus noch geht.

  6. Und was ist jetzt dabei das ueberraschende? Dass der Titel bald bei 0 ist oder dass er so lange ueber 0 bleibt?

  7. A Small IQ
    A Small Dick
    A Small Brain

    wäre wohl passender für den Verein von narzisstisch gestörten Egomaninen.

    • guter Kommentar, bis jetzt nichts geleistet, der kann nur noch in der SVP Karriere machen. Ein paar fremdenfeindliche Sprüche und es geht los.

    • @naeppi:
      ich bin sicher, wenn Sie sich ganz gewaltig anstrengen, kriegen Sie das mit copy paste auch noch ein zweites mal hin, damit wir Ihren geistreichen kommentar noch ein drittes mal lesen dürfen.

    • @naeppi

      Also grundsätzlich findet man die Bildungsfernen vor allem bei Rot-Grün und all den CVP/FDP-Juristen (fürs Anwaltspatent hat’s intelligenzmässig halt schon nicht mehr gereicht aber egal; mit einem Bachelor bekommt man in der Bundesverwaltung ja schon ab (!) 12’000.-/Monat, die wahren asozialen Abzocker eben):

      https://www.epa.admin.ch/epa/de/home/themen/arbeitgeberin-bundesverwaltung/arbeitsbedingungen.html

      Nennen Sie uns einen Rot-Grünen, der nicht in irgend einer staatlich geschützten Werkstatt „arbeitet“? Also ein Leben lang auf Kosten der echten, Netto-Steuerzahler oder sonst irgendwelcher Zwangsgebühren lebt?

  8. Vogt ist der gleiche Blender und Schaumschläger wie viele in der Finanzindustrie die ab 400 000 verdienen, leisten tun diese Menschen für das GDP fast nichts, man nehme sich den Sacko Blender von Notenstein – gleicht ein bisschen Herrn Vogt da beide einen Bart tragen – schick angezogen, grosses Mundwerk und Nullsubstanz hinter den Aussagen.

    • Und das interssante ist, dass immer wieder Leute auf diese Blender hereinfallen. Sind es Investoren, welche den Quatsch glauben was auf den PowerPoint Folien steht oder Manager die auf Blender wie der Sakko-Blender hereinfallen. Und das interessante ist, diese Blender mogeln sich immer wieder durch.

    • Die Mackies und Konsorten kannst du gleich noch dazu nehmen, das ist die genau gleiche Kategorie. Nur dass für deren verbalen und PP-Ergüsse sogar noch viel Geld bezahlt wird.

    • genau das unterscheidet uns von den USA. Dort werden Ideen unterstützt, egal wie unnütz sie im ersten Moment ausschauen (so auch facebook in der Anfangszeit) oder egal wie häufig sie auf die Nase fallen. Hier redet man von Blendern, Schaumschlägern, und freut sich über deren Misserfolg, erlabt sich an Berichten über deren Demontage, usw..

      Und nein, ich bin auch kein Freund oder Nutzer von facebook und co., doch lasse sie und ihre Anhänger leben, wie sie es wollen.

  9. Ach das ist nun wirklich Blödsinn! Der ganze Kurszerfall hat mit Liotard oder auch ASW absolut nichts zu tun! In der Schweiz gibt es eine verdammt mächtige und finanzstarke Börsenmafia, welche sich ganz bewusst solche Titel aussucht. Ich kenne die Bande, leider schaut die SIX immer nur zu. Sie suchen sich relativ kleine, illiquide SPI Titel raus, wenn möglich noch solche, welche einen kleinen Freefloat haben. Dann beginnt das Spiel. Mit Leerverkäufen drücken sie die Kurse in den Keller, genau wie hier und schmeissen alle Kleinaktionäre mit Gewalt raus. Unten wird dann schön gesammelt und alles wieder aufgekauft. Sobald sie mit ihren Compis die Marktmacht haben, puschen sie das ganze wieder hoch. Begleitet wird das immer auch durch entsprechende Einträge im Cashforum. Dort verfügen sie über unzählige Schreiberlinge, die das gewünschte in die richtige Richtung lenken. Ziel ist nur, Kleinanleger auszunehmen und auf deren Kosten ein Vermögen zu machen. Eigentlich hoch kriminell was sie tun, aber funktioniert seit Jahren. Heute raubt man keine Bank mehr aus, sondern geht an den SPI und zockt dort die Kleinen und auch grösseren ab. Gibt unzählige Beispiele dafür. Wichtig für sie, Aktien, die die ganz grossen meiden. Marktkap muss klar unter 500M liegen, damit die grossen eben nicht kaufen. Wenn möglich kleiner Freefloat, damit sie das Marktgeschehen schnell in den Griff bekommen. Man sieht es schön, wenn jeweils Compis auf Hochtouren laufen. Man kann jetzt auch das OB bei ASW beobachten, 3 scheint eine Grenze zu sein, da stellen sie immer Angebot rein und alle Abwürfe werden sofort geschluckt. Danach wird umgehend neues Angebot gestellt. Sobald nichts mehr kommt, geht man ein paar Rappen hoch.. sobald Zug drin ist, wird die Aktie dann im Cashforum hochgejubelt, alle Kleinen drückt man rein und sie verkaufen dann und dann beginnt das Spiel wieder von neuen. Leider hat das mit Markt nicht mehr das geringste zu tun. Reinste Mafia. Die SIX freuts leider, gibt Umsatz. Gerade der SPI mit Betreiber SIX ist heute viel schlimmer wie jede Börse in einer Bananenrepublik! Leider! Diese Geschichte wäre mal eine Top-Story für den IP!

    • Dein Mafia-Spiel funktioniert aber nur, solange es Deppen ausserhalb dieses ominösen Vereins, welche ASM überhaupt kaufen. Denen kann man dann leider auch nicht helfen. Never invest in a business you don’t understand.

    • Sie scheinen keine Ahnung vom Trading und ein wenig zuviele Verschwörungstheorien gelesen zu haben. Leerverkäufe funktionieren nur dann, wenn die Titel auch jemand kauft. Und das tut bei A Small World niemand weil es kein zweites Facebook braucht.

    • Absolut richtig. Da sollte man wirklich mal genauerhinschauen. Ist aber schwierig, weil vieles legal scheint und das Gegenteil sehr schwer zu beweisen ist. Man schaue doch nur mal die Verurteilungen bei Insiderwissen an. Lächerlich!
      Dabei zeigen doch andere Börsen, dass man dies in den Griff bekommen kann.
      Mit der Bemerkung dies sei eben der Markt ( Angebot/Nachfrage) hat dies nichts zu tun!
      Die Finanzmafia ist wohl stärker und weiter verbreitet als man glaubt. Wer dagegen ankämpft lebt gefährlich.

    • @Urs
      PLV mag ein Blender sein, kommt aber auf Meilen nicht an Dein Phantasiegeschwurbel ran.
      „In der Schweiz gibt es eine verdammt mächtige und finanzstarke Börsenmafia, welche sich ganz bewusst solche Titel aussucht.“
      Wenn du schon solche Unterstellungen vom Zaum lässt, dann aber bitte auch solche mit Händen und Füssen sprich Namen oder Organisationen.
      Dass es ein Fehler der SIX war, eine solche Unternehmung überhaupt zu kotieren, weiss wohl mittlerweile auch der hinterste und letzte Wasserbüffel!

    • Wer die Stories um naked shortselling kennt, kann sich so etwas schon vorstellen. Erinnert an „Michael Milken and Dendreon“ wie auf deepcapture.com beschrieben. Aber doch nicht in der sauberen Schwiiz!

  10. Der angeberische Liotard fährt seinen scheusslichen RR (hellblau-silber) in diesen Tagen durch Zürich…

    Gesehen in der Waschanlage Tiefenbrunnen am letzten Donnerstag!

    Wer fragt sich da noch, wo die Gelder der Investoren hinfliessen?

    • Ist doch gut wenn das Geld fliesst. Auch RR unterhält Arbeitsplätze.

    • Die Gelder sind ja nicht weg, es hat sie einfach jemand anderer. Wer auf einen Heissluftföhn wie PLV reinfällt ist selbst schuld.

    • Gehr der im Ernst mit dem RR in die Waschanlage???? Das ist aber ein Witz oder?

  11. Und wie hiess der „lusche Typ“ wo die ASW an PLV verkaufte?
    Der hat ja auch ne menge ärger. Und ASW ist nicht die einzige flop Aktie. Blackstone wird die nächste sein. Auch dort gibt es über den CEO zweifelhafte Geschichten.
    Aber PLV hat sicher genug Kohle beim Börsengang gemacht,
    das wenn seine restlichen ASW Penny-Stocks werden er es mit einem lächeln wegsteckt.

  12. Eine Abzocker-Geschichte wie im Bilderbuch. Eine Story die man ein paar Dummen verkaufen kann & Investment-Banken die mithelfen es an den Mann zu bringen. Alle profitieren, der naive, gierige Investor wird ausgenommen. Mir tut kein einziger Investor leid, sie lernen’s einfach nie. Liotard – setz dich mit dem Geld nach Dubai ab und komm in fünf Jahren zurück und zieh nochmal so ein Ding ab!

  13. Keine Überraschung, oder?! Seine Projekte fokussieren ausschliesslich auf die Reichen und im Fall von ASW brauchen die Reichen kein Online-Netzwerk. Das braucht der Mittelstand und mit dem verdient man im Normalfall auch am meisten. Also, falsche Strategie des Investors Liotard. Er hat die nötigen finanziellen Mittel und ein grosses Netzwerk, nur leider die falschen Ideen.

  14. Es gibt immer wieder Leute, welche auf “Schnorris” wie Liotard herenfallen, um sich nachher zu hinterfragen, warum sie so dumm handeln konnten, trotz eindeutigen Hnweisen, dass ein Luftschloss im Entstehen ist, welches von seinem Erbauer raschmoeglichst wieder verkauft werden will. Der Erbauer macht den grossen Reibach, die Anleger verlieren ihr “Risikokapital”. Gluecklicherweise sitzt der Baumeister mit in der Falle, darf er doch erst nach einem Jahr gross verkaufen. Liotard, ein “Laeugeli” im Finanzwesen, welchem jetzt auch noch seine treuen Anhaenger abhanden kommen.

  15. A Small Guy auf seinem Ego-Trip;
    steht schon längstens auf der Kipp.
    Und ist ihm bisher nichts gelungen,
    hat er sich aufs Parkett geschwungen.

    Wenn Grössenwahn nen Namen hat:
    der Small Guy, bekannt als Nimmersatt.
    Das Börsen-Debüt, sein letzter Furz;
    dann kam Tritt auf Schritt der Absturz.

    Die Fan-Gemeinde nimmt es locker;
    Millionen gehen drauf beim Poker!
    Bald ist Schluss mit der Kotierung,
    höchste Zeit für die Aussortierung.

    Small Guy wirbelte ein letztes Mal,
    was bleibt ist der Geruch, sehr fahl.
    Jene welche seine Wege kreuzten,
    nun nur noch Spott und Speutzen!

    ORF

  16. Da bleibt nur übrig John Lennon’s berühmten song zu zitieren:

    You can shine your shoes and wear a suit
    You can comb your hair and look quite cute
    You can hide your face behind a smile
    One thing you can’t hide
    Is when you’re crippled inside!

  17. Der von Harvey 2004 mitbegruendete digitale Countryclub fuer Millionaere und die globale Elite ging also erst im Fruehling dieses Jahres an die Boerse. Da darf man gespannt sein auf den ersten Jahresabschluss…

  18. Mini-Facebook? – Come on, wir sprechen hier vom Nano-Bereich…
    Offenbar fallen die Cash-flows weitaus tiefer aus als proklamiert.
    Wenn überhaupt welche anfallen.
    ASM; GAM einfach Hände weg ;-(

  19. Hier war von Anfang klar, dass dieses Start Up nicht in den Spuren von FB etc. gehen kann……erstaunlich dass trotzdem immer wieder Investoren gefunden werden

    • @Karl Baumann: Falsch, er ist Erbe und Enkel eines Managers. „Unternehmer“ ist er evtl. dadurch, dass er sein Erbe nicht sehr klug managed. Aber das ist oft so, dass die 3. Generation ausser ausgeben nicht mehr viel kann.
      Ob er bürgerlich orientiert ist, I don’t know. Eher Ich-orientiert.

    • @Kurt Kobler: Die Blochers sind auch Erben, in der Presse gelten sie als Unternehmer. Whatever.

    • Liotard ist doch längstens nicht der Einzige, der sein Geld falsch investiert. Sein Pendant ist ganz klar Philippe Gaydoul. Allerdings hat der hat etwas mehr Geld zum spielen auf dem Konto. Gaydoul kann sich seine regelmässigen „Pleiten“ locker leisten. Schade, soviel Kapital im Hintergrund und keine guten Investment-Ideen.

    • @L. Conti: Ja, aber die Kinder von Blocher haben gezeigt, dass sie das geerbte Geld weiter vermehren können und nicht vermindern wie dieser Blender.

      Ok, jeder der wirklich SO BLÖD WAR diese Aktien zu kaufen ist wirklich selber schuld. Dass die SIX zu solchem Zeugs Hand bietet ist für mich ein Skandal. Dass die FINMA wegschaut, dass kennen wir ja. In Deutschland macht das die Aufsicherheitsbehörde wesentlich besser.

    • @ L. Conti

      Daß die Blocher-Erben auch Unternehmer sind und nicht in erster Linie bloß Erben zeigt sich an einer ganz einfachen Tatsache:

      Jeder würde wohl Aktienanteile an einem der etlichen erfolgreich geführten Unternehmen der Blocher-Erben und -Erbinnen haben wollen.

      Anteile an einer von Liotard-Vogt geführten Unternehmung wohl kaum. ASW-Anteile würden die meisten kaum kaufen und viele nicht einmal geschenkt haben wollen, jedenfalls ich nicht.

    • Er ist weder Unternehmer noch Erbe. Wer glaubt denn so ein Mist? Nur weils in jeder Zeitung steht? Dieser rothaarige Blender wird von seinen Eltern nichts erben ok?
      Er schuldet mir Geld seit er 18 ist. Hat ohne einen Rappen im Sack mehrere Male den Wohnort gewechselt. Und mich auf den Kosten für die Umzüge sitzenlassen. Habe immer noch seine ganze Habe im Keller eingelagert. Inklusive seiner unbezahlten Rechnungen, Mahnungen und Bankbelege.

  20. Gemäss den Angaben auf deren eigenen Asmallworld Webseite haben sich die „Subscriptions“ im Jahr 2015 von CHF 3’390’600 auf CHF 3’361’000 im Jahr 2016 verringert. Im Jahr 2017 gab es nur noch Subscriptions im Wert von CHF 2’850’400. Der Trend zeigt nach unten. In dieser Zeit hat die Firma von einem Net-Operational-Gewinn CHF 286’800 im Jahr 2015 neuerdings im Jahr 2017 einen Net-Operational-Verlust von CHF 2’406’500 erwirtschaftet. Der Trend zeigt auch nach unten. Der Netto-Reinertrag war im Jahr 2015 mit einem Gewinn von CHF 139’400 akzeptable. Im Jahr 2016 gab es einen Netto-Verlust von CHF 1’267’400. Im Jahr 2017 gab es einen noch grösseren Netto-Verlust von CHF 2’647’400. Auch hier zeigt der Trend nach unten.
    Wie geht es weiter? Wann kommen die Quartalszahlen?

    • Also haben einige gut verdient. Denn die Verluste sind ja Gelder, die ausgegeben wurden. Also Gelder der Neu-Aktionäre nach Börsengang.

  21. Bei dieser Kursentwicklung kann man auch nicht mehr viel sagen.
    Ich mache PLV auch keinen Vorwurf.
    Aber die SWX sollte sich schon überlegen, ob solche Unternehmen eine Börse wirklich bereichern.

  22. Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall. Auch die Ära von facebook neigt sich mit sinkendenden Nutzerzahlen ihrem Ende entgegen. PLV dürfte auch weiterhin auf grossem Fusse weiterleben können – bin aber offen ein Spendenkonto für ihn zu eröffnen.

  23. wieder so ein jetset bubi der meint, vom zuhören und fremder ideen könnte man mit wenig geld viel geld machen…
    er soll doch lieber ein toyboy bleiben und sein haar schön haben….

    • Herr Blumenthal, 1. ein Toyboy ist Liotard sicher nicht. Sie müssen das mit Playboy verwechseln. 2. Wieso darf er mit seinem Geld nicht tun, was er will? Die Investierten sind Freunde und in diesen Kreisen zockt man eben auch Freunde mal ab. Die haben so viel Geld, dass ihnen ein Verlust in 6-stelliger Höhe nicht weh tut. Das Freundschaftsverhältnis ist dann höchstens etwas getrübt. Was würden Sie PLV empfehlen? Jetzt bin ich auf ihre Antwort gespannt, denn bessere Ideen bringt hier absolut niemand. Mal sehen, ob einer hier entsprechend kreativ ist.

    • Er könnte z. Bsp. mit seinen family-friends ein Family-Office gründen und die Milliarden „selber“ verwalten.
      Das bräuchte nur etwas know-how und Erfahrungen (SRO unterstellt, wäre evtl. von Vorteil).
      Für weitere Ideen lasse ich mich bezahlen 😉

    • @kleiner Fisch…. Ein Family Office hat er bereits. Sorry, leider wenig kreativ, Ihre Idee. Schade, dass von Reto Blumenthal so wenig auf meine Frage kommt ….. Kritisieren ist einfach, Lösungen vorschlagen eher anspruchsvoller…..

    • lieber r.alf, ich würde mein geld in wälder und fruchtbares land investieren und in nachhaltigem anbau, in was auch immer und
      so wie ich es gemacht habe, in meine kinder und deren zukunft.
      ansonsten würde ich das geld cash behalten, da ich keiner bank
      traue und ich sicher bin, wenn die geldflut zu ende ist, das geld auch wieder was wert ist.

    • @reto blumenthal, soso „wenn die geldflut zu ende ist, das geld auch wieder was wert ist“ , glauben Sie das wirklich? Es ist dann als erstes mal gar nichts mehr wert, ein Geldschein ist immer nur ein Versprechen auf einen Wert, denken Sie doch einfach mal an Zimbabwe oder vielleicht an Venezuela oder mal in die Deutsche Vergangenheit z.B. deren Hyperinflation wo ein Brotmal schnell 1 Billion kostete. Geld ist gar nichts wert, ausser dem Papier.

    • guter Kommentar, bis jetzt nichts geleistet, der kann nur noch in der SVP Karriere machen. Ein paar fremdenfeindliche Sprüche und es geht los.