Ceregato-Stolz in Harvard, Elend in St. Gallen

Ex-Rechtschefin der Raiffeisen präsentiert in Sozialen Medien Abschluss an US-Elite-Uni – Karriereplanung nach Debakel.

Nadja Ceregato hält auf ihren Fotos in den Sozialen Medien stolz ein Diplom in die Kamera. Die Ex-Rechtschefin der Raiffeisen-Gruppe posiert damit hinter einem Schild mit der Aufschrift „Harvard Business School„.

An der Eliteschmiede in den USA hat die frühere Spitzenfrau der gebeutelten Genossenschaftsbank eine mehrwöchige Zusatzausbildung absolviert, bezahlt laut Aargauer Zeitung von ihrer Ex-Firma.

Offenbar mit Erfolg, wie Ceregatos LinkedIn-Auftritt suggeriert.

Für Ceregato folgt nach dem tiefen Fall bei der Raiffeisen nun die nächste Phase im Berufsleben. Sie könnte versuchen, mit dem neuen Titel von Harvard bei einer nächsten Firma ihre Karriere fortzusetzen.

In der Raiffeisen hatte sie lange nur einen Weg gekannt: nach oben. Dank speziellen Verhältnissen, die bis heute zu reden geben.

Ceregato war eine Compliance- und Rechts-Mitarbeiterin bei der Raiffeisen Schweiz, also der Zentrale der 250 Raiffeisenbanken im Land.

Dort lernte sie Pierin Vincenz kennen, den charismatischen und machthungrigen CEO der Raiffeisen Schweiz. Die beiden heirateten.

Ceregato wurde bald Leiterin der Abteilung Recht und Compliance. In dieser Funktion hätte sie direkt an ein Geschäftsleitungsmitglied rapportieren müssen.

Dann wäre die Sache schwierig geworden. Naheliegender Vorgesetzter von Ceregato wäre Beat Hodel gewesen, Risk-Chef der Raiffeisen Schweiz.

Doch Hodel wurde kleingehalten in der Ära Vincenz. Er durfte nicht in der Geschäftsleitung sitzen. Ceregato rapportierte derweil an Christian Poerschke, den Chef eines Bereichs namens Dienste.

Über ihm sass Marcel Zoller, der Finanzchef und enge Vertraute von Pierin Vincenz. Ein schräges, aus Governance-Sicht unmögliches Konstrukt. Die Finma als Aufsichtsbehörde liess dieses lange zu.

Die Berner Finanzpolizisten sagten zu allem Ja und Amen, insbesondere zur Beförderung von Frau Ceregato zur obersten Rechts- und Compliance-Managerin bei der drittgrössten Bank der Schweiz.

Das wichtigste Gegengewicht zu allfenfalls überbordendem Drive des Firmenlenkers teilt mit diesem Haus und Bett? Für Helvetiens Aufsicht kein Problem.

Es ist der zentrale Sündenfall in der Never ending-Saga der Raiffeisen. Frau Ceregato spielte als Rechts- und Compliance-Leiterin in den Jahren des Vincenz-Gigantismus mit möglicher Selbstbereicherung eine entscheidende Rolle.

Sie musste viele Deals ihres Manns mit ihrer Unterschrift oder ihrem Segen absegnen. Das tat sie denn auch.

Kauf Notenstein Privatbank für über 500 Millionen, Aufbau Asset Management für rund 100 Millionen, Beteiligung an der Leonteq Finanzboutique für über 200 Millionen, Aufbau Private Equity für gegen 100 Millionen:

Nadja Ceregato war zur Stelle, auf die Frau war Verlass. Was sonst? Sie war die Frau des Chefs.

Als dieser vor 3 Jahren ging, wurde ihre Macht sogar noch grösser. Vincenz‘ Nachfolger Patrik Gisel holte Ceregato in die erweiterte Geschäftsleitung – etwas, das unter Vincenz wegen dem Eheverhältnis nicht möglich war. Da hätte selbst die Finma nicht mitgespielt.

Ceregatos Machtfülle erreichte im 2016 ihren Zenit. Intern galt die Frau des Ex-CEOs und nun Mitglieds des Inner Circles der Raiffeisen Schweiz als unantastbar.

Dann überspannte sie den Bogen. Als die Finma die Regeln verschärfen wollte, lief Ceregato dagegen Sturm. Und wurde in Bern zum Thema.

Als schliesslich im Zuge der Vorab-Deals ihres Manns eine Finma-Untersuchung bei der Raiffeisen Schweiz einsetzte, begann der Stern Ceregatos rasch zu sinken. Statt aber das Unternehmen sofort zu verlassen, begann ein eigenwilliger Ablösungsprozess, der sich monatelang hinwegzog.

Zunächst hiess es im Verlauf von 2017, Frau Ceregato würde nach einer Weiterbildung zur Raiffeisen Schweiz zurückkehren, allerdings in einer neuen Position.

Später war zu vernehmen, dass sie das Unternehmen endgültig verlassen würde. Doch lange blieb unklar, ob sie weiterhin auf der Payroll wäre.

Erst im März dieses Jahres sprach Raiffeisen-CEO Gisel ein Machtwort. Er verkündete an einer laufenden Pressekonferenz die Trennung von Nadja Ceregato.

Just, als Pierin Vincenz in U-Haft landete.

Die Abgangsbedingungen blieben geheim. Auf Anfrage wollte sich die Raiffeisen Schweiz auch gestern nicht dazu äussern.

Sicher ist, dass Ceregato mit ihrem Harvard-Abschluss in der Tasche zu neuen Ufern aufbrechen will. Sonst würde sie kaum öffentlich posieren.

Umgekehrt bleibt ihr Vermächtnis für die Raiffeisen-Gruppe schwer verdauliche Kost. Die von ihr mitverantworteten Übernahmen und Beteiligungen kosten die Bank Geld und Image.

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146 Kommentare zu “Ceregato-Stolz in Harvard, Elend in St. Gallen

  1. @ Phil Soro u.ä.

    Dieser zahnlose Artikel wird Frau Ceregato sowie so nicht schaden. Ihr Name bleibt bekannt (obwohl sie ohne Vincenz niemand wäre). Sie muss Ihrem Lebenslauf sicher keinem Head-Hunter schicken (weil eben bekannt ist, dass sie sucht). „Dreck am Stecken“ haben sowieso fast alle Complience Vorgesetzten von Banken.

    Ich habe mich zur Rolle von Frau Ceregato bereits mehrmals differenziert geäussert. Frau Ceregato ist für mich persönlich eine „Unperson“, aber ich denke, dass diese moralische Perspektive in anderen Grossbanken sowieso niemanden interessiert.

    • Das Problem liegt anderswo, losgelöst vom Fall Ceregato.
      Gesetzt der Fall, ich stelle ein „Lieblingssujet“ von Lukas Hässig an. Damit leuchte ich grell auf seinem Radar auf. Und kann ganz böse enden.

      Stellen Sie sich mal den Fall – um ein Beispiel zu nehmen – einer mittleren Kantonalbank vor. Nie auf IP oder sonst negativ in den Medien, man arbeitet ruhig vor sich her. Die paar Lokaljournalisten beglückt man mit ein paar Inseraten und regelmässigen Fressorgien im Restaurant Ochsen.
      Jetzt steigt Herr/Frau X ein. Was tut nun IP, Tagi usw zuerst? Mal die Bilanz durchleuchten. Dann kommt der VR dran. Vielleicht sind ein paar Interne unglücklich mit der Besetzung und spielen IP ein paar Infos zu. Die Artikel erscheinen und werden gelesen. Die Lokalpolitik liest das auch, Anfragen im Kantonsrat werden gestellt. Noch mehr Interne melden sich. Die Welle rollt. Der Regierungsrat beschwert sich über die Unruhe.
      Und schon ist das ruhige Leben zu Ende.

    • @Medienexperte
      Stimmt grundsätzlich zu 100%. Manchmal setzt sich – meist aufgrund persönlicher Verbundenheit – ein VRP oder Inhaber einer Unternehmung über diese Überlegungen hinweg. Das endet dann selten gut.
      Auch hat man bei solchen Fällen immer das Risiko, dass einem die Sache exploderit, beispielsweise weil die Staatsanwaltschaft dann doch noch Anzeige erstattet. Dann hat die neue Firma die Negativschlagzeilen.
      Zudem: Eine Katze lässt das mausen nicht. Siehe z.B. https://www.blick.ch/news/schweiz/fc-wil-betrueger-andreas-hafen-unbelehrbar-firma-gab-ihm-chance-jetzt-fehlt-viertelmillion-id139628.html

  2. Es erstaunt immer wieder wie gerne vermutlich frustrierte Banker und Zeitgenossen giftige und auch beleidigende Kommentare abgeben. Basieren diese Anschuldigungen und Behauptungen auch immer auf zuverlässigen Quellen oder möchte man bewusst jemanden schaden? Das die Plattform Inside Paradeplatz mit dieser unglaublich wichtigen und weltbewegenden Enthüllung versucht zu punkten, zeugt nicht von der anscheinend angestrebten Qualität der Artikel. Ich denke es gibt genügend Stoff für positive und kritische Aufklärungen im Finanzbereich, ohne dass Personen auf üble Weise diffamiert werden.

    • Sie sollten sich schaemen Herr Soro!
      Wir wollen doch wissen was unsere Lohnempfaenger
      Tag ein Tag aus so treiben.

    • Phil Soro: Überlegen Sie sich nur mal Folgendes. Frau Ceregato war also Compliance-Managerin bei Raiffeisen St. Gallen und gleichzeitig Ehefrau des CEO dort, nämlich Herr P. Vinzenz. Hätte sie ihre Compliance-Aufgabe seriös wahr genommen, so hätte sie den Job gar nicht antreten dürfen. Alles wundert sich ja, dass die Finma da nicht eingeschritten ist. Denn so eine Konstellation ist Gift für die Unabhängigkeit der Compliance. Und damit war es ja in St. Gallen offensichtlich nicht zum Besten bestellt. Oder sind Sie anderer Meinung ? Gibt es da Ihrer Meinung nach nichts zu kritisieren ? Alles nur Diffamierung ?

  3. Wer die Compliance von Raiffeisen hatte, wird nirgends mehr eine „Karriere“ fortsetzen können.
    Und diese Kurszertifikate kann man knicken, auch wenn gross Harvard draufsteht. Jeder weiss, dass diese nichts wert sind.

  4. Kann denn das werte Fräulen nicht an einder so begehrten Schweizer Hochfachschulen lernen? Lool

  5. Compliance-Managerin unter P. Vinzenz und dann erst noch seine Frau. Da muss sich niemand wunder, wenn Compliance-mässig alles aus dem Ruder lief bei Raiffeisen St. Gallen. Garniert wurde dieses Menu durch einen ahnungslosen Stellvertreter und einen schlafenden VR. Doch jetzt ein Papierlein von der Harvard Business School. Das zeigt, wie weit Theorie (Harvard) und Praxis (St. Gallen) auseinanderklaffen können. Die Genossenschafter werden sich freuen, dass sie für Frau Ceregato nochmals in die Tasche greifen durften.

  6. Wie dumm die Frau doch ist! Auch sie hat nichts gelernt und muss sich immer wieder selbst darstellen. Ich kann mir kaum vorstellen, dass ein seriöses Unternehmen diese Frau engagiert. Da klebt zuviel Dreck am Namen. Richtig so! Jetzt soll vorerst mal Schluss mit diesen legendären Geschäften sein. Sie soll mal lernen, sich zu schämen. Da kann auch ein Harvard-Papierchen nichts ändern!

  7. Frau Ceregato: Sie lesen ja Inside Paradeplatz, wie auch Ihr Ehemann Pierin, sehr intensiv. Sie sind selbst schuld, dass Sie mit den provozierenden Bildchen auf Social Media das Feuer immer wieder neu entfachen. Sie können nicht so tun, als ob alles wie o.k. wäre. Das nimmt Ihnen kein normal denkender Mensch ab. Bei Ihnen, wie auch für Pierin Vincenz gilt: Mitgegangen, mitgehangen…. Sie stehen unter scharfer Beobachtung der über Sie verärgerten und masslos enttäuschten Öffentlichkeit.

    • Einverstanden. Wäre Frau Ceregato schlau, dann würde sie nun 2 Jahre ruhig irgendetwas ehrenamtliches machen. Dann ist genügend Gras über die Sache gewachsen und sie könnte wieder irgendwo ausserhalb der Finanzbranche anfangen.
      Jetzt dürfte keine Firma so blöd sein, sich diesen Shitstorm anzutun.

    • Kann mir auch mit dem besten Willen nicht vorstellen, dass sich noch irgend jemand im Schweizerland in den nächsten Jahren um Nadja Ceregato reissen wird. Auch ihr Ruf (nicht nur der von Pierin Vincenz) ist beschädigt. So eine Negativpresse lädt sich kaum eine Firma freiwillig auf.

  8. She covered up deals of her husband, which damaged so much Raiffeisen and now she has a diploma paid by Raiffeisen… do you imagine if one of the 10.000 employee of Raiffeisen did the same?

    For sure, the other employees have more ethics and values!

  9. Diese Executive und Leadership-Kurse von Harvard sind das Papier nicht wert worauf sie gedruckt sind und dienen dazu, mit dem guten Namen und horrenden Kursgebühren die Uni zu vergolden. Dass diese Zertifikate wertlos sind, weiss aber mittlerweilen jeder. Die bekommen alle, die die Kurskosten bezahlt haben. Damit gibt es garantiert nirgends einen Karriereschub. Harvard muss aufpassen, dass damit ihr Ruf nicht ramponiert wird.

  10. Mit Pierin Vincenz und Nadja Ceregato haben sich offenbar zwei ausgeprägte Narzissten gefunden (und Flugi-Gysel posiert auch mit)

  11. Diese unverschämte Selbstbedienungs-Mentalität in der RB Zentrale lässt einen die Faust ballen!
    Die Gattin des gestürzten VRP! Sahnt sogar noch in der Auszeit ab! Was für eine Frechheit gegenüber den Kunden und den Angestellten in den Filialen.
    Aber es passt absolut in das Konzept dieser maroden Truppe.
    Es sei erinnert an einen RB „Executive“ (Buddy von Vincenz), der sich in der Credit Suisse auch so ein Selbstbedienungs-Paradies eingerichtet hat für sich und seine Mitläufer. Die bedienten sich sogar bei den Frauen.
    Scheints möchte er gerne wieder zurück in die RB.
    An die Spitze.
    Der Shitstorm wartet schon.

    • In der Credit Suisse haben sie diesem Treiben jahrelang zugesehen! Wie in der RAiffeisen!
      Die Mahner, die es gab, wurden von der CS fertiggemacht.
      Man widerspricht nicht einem CS MD, egal was für eine himmeltraurige Figur es auch ist.

      Das wird die CS noch einholen. Garantiert.

  12. zu neuen Ufern aufbrechen? 😀 ein schlechter Scherz! Diese Frau ist definitiv in der Schweiz „verbrannt“. Niemand im gesamten Finanzsektor wird diese Frau jemals anstellen und das ist gut so. Es geht nicht mal um Sippenhaftung, sondern um sie persönlich. Die kleine Harvardausbildung bringt absolut nichts. Diesem Ehepaar wird nichts anderes übrigbleiben, als zu „privatisieren“. Gnug Geld sollten sie haben, nachdem beide ja jahrelang dieses lächerliche Bank im katholischen (Religion spielt leider in diesem Fall eine nicht unerhebliche Rolle) St. Gallen abgezockt haben.

    • Es sollte so sein. Aber: Wir sind in der Schweiz. Ist man mal im Filz drin, dann kann man alles machen. Egal ob Politiker oder gescheiter Wirtschaftsboss.
      Wo sonst kann man sich von einem Milliardenschwindler (in Basel) schmieren lassen, aber nun im Ständerat hocken?
      Auch Finma und Revisionsaufsichtsbehörde hat bis jetzt gegen den St.Galler Sumpf wenig unternommen. Wie auch bei den stinkenden Thunfischen.
      Darum fürchte ich, dass auch Ceregato früher oder später wieder auftauchen wird.
      Herr Hässig, seien Sie wachsam! Sie sind wichtiger als die gesamte Finma!

  13. Nichts Neues. Alles kalter Kaffee.
    Das Niveau sinkt, sowohl beim Verfasser des Artikels als auch bei vielen Kommentatoren,

    • Aha, finden Sie es denn etwa gut, dass die Genossenschafter der Familie Vincenz auch noch ein Sommerkürslein für einen Hundertausender finanzieren müssen? Und dazu wohl noch eine grosszügige Abfindung?
      Ich hätte sie fristlos entlassen. Gegen den Fristlosen hätte sie dann gerne klagen können.

    • Die Geschichte wiederholen und dieser Artikel ist eine Wiederholung macht die Sache nicht besser

  14. Dieser Pseudo-MBA wird der Dame nicht viel nützen. Zumindest in der Schweiz ist sie beruflich nicht gesucht.

    • Sie ist eine Frau: Vergessen Sie das nicht!
      Ribar, Ruoff, Metzler: da müsste sich auch für Frau Ceregato ein Plätzchen finden.

    • Das ist kein „MBA“! Das ist ein Sommerkürslein. Normale Leute schreiben so etwas nicht mal in den Lebenslauf.
      Kurios, dass Raiffeisen so etwas zahlt. Den Raiffeisenbanken scheint es egal zu sein.

    • Das ist doch bloss ein Networking-Kürsli, see and be seen, nicht schlecht per se, aber auf dem Level von Golf-Treffs.

    • Bei diesen abwertenden Kommentaren kann ich nur lächeln.
      Es ist kein Titel sondern ein Teilnahme-Ausweis (Diplom), und der ist in dem Fall nur ein Bruchteil dessen wert, was der Name der Institution und die Exklusivität nämlich mit sich bringen.

      Und die Teilnahme wird ihr nützen, sehr viel sogar. Es werden Insights ausgetauscht und analysiert, Strategien und Varianten durchgesprochen, darunter wahrscheinlich auch die Fails im eigenen Hause, Visitenkarten ausgetauscht und Netzwerke erweitert. So wie junge Leute als „Sommerkürslein“ eine Sprachschule besuchen, ist das eben auf einem Business & Executive Level. Und nein, man braucht das Diplom nicht im CV aufführen, denn solche Institutionen haben ihre ganz eigenen Alumni-Plattformen für das Networking.

      Die Frage, ob der Preis gerechtfertigt ist, und wer ihn zu zahlen hat, steht auf einem anderen Blatt.

  15. Irgendwann im Leben, wird das Getane einem immer einholen. Bei denen mit Geld dauert es einfach etwas länger!

  16. …da hat das weibliche Alphatierchen ganz geschickt das männliche Alphatierchen ganz dolle über den Tisch gezogen…sie kann darauf hoffen, dass sie unter dem Rader bleiben und weiterhin Karriere machen wird… Erfolg mach attraktiv…

  17. Also: Immerhin der international bekannte Starbeizer Köbi vom Restaurant bei der Brauerei in St.Gallen hat letzthin seiner offensichtlich „nahestehenden“ Freundin Nadja ein „Like“ gesendet. Ob er wohl weiss, dass er sich damit kaum Freunde geschaffen hat? Offenbar hat er ja auch noch nicht bemerkt, dass sein bester Freund Pierin monatelang in der Kiste sass…

  18. Die zu Vincenz-Raiffeisen-„Glanzzeiten“ legendär hochnäsige Nadja Ceregato glaubte offenbar tatsächlich selbst, sie sei im Schatten des mittlerweile abgrundtief gefallenen Sonnenkönigs Pierin unfehlbar und vor allem unantastbar. In gewissen Situationen kam sie grenzenlos arrogant rüber. Die vermeintliche „Macht“ war ihr dermassen heilig, dass auch der Pierin bekannterweise mit ihr machen konnte, was er wollte: Manchmal hat sie zwecks „Machterhalt“ sogar Kreide gefressen…

  19. Gratulation! Jetzt muss Sie nur noch auf Anrufe warten. Als ehem GD darf man ja bekanntlich selber nicht aktiv werden. Hoffentlich ruft jemand an.

  20. Wundert mich schon sehr lange, dass gegen die stolze Dame nicht schon längst eine Untersuchung läuft. Immerhin war sie oberste „Rechtsverantwortliche“ und zur gleicher Zeit (!!) Bett- und Ehefrau vom unglückseligen V. Zustand der, mal sehr höflich ausgedrückt, ein sehr schräges Licht auf die Finma wirft..
    In dieser verfilzten SG-CVP-katholischen Region wird sie womöglich nochmals Pfründe an Land ziehen.
    „Gott“ beschütze uns auch noch davor..

  21. 1) Als Juristin hat sie total versagt, sonst wäre die Raiffeisen, ihr Mann und sie selbst, nicht dort wo sie jetzt sind.

    Aber offensichtlich lassen sich das die dummen Genossenschaftler und Kunden der Raiffeisen ja gerne bieten…

    2) Diese Harvard-Diplome sind nicht von Harvard University sondern von der Harvard Business School!

    Jeder der die fünfstelligen Kursgebühren bezahlt und 80% anwesend ist, erhält dieses „Diplom“.

    Entsprechend lächerlich macht man sich damit bei gewissen Firmen (z.B. im IT und naturwissenschaftlichen Bereich), aber für die Egopflege sicher genau so wertvoll wie eine Psychotherapie oder Drogen etc.

    3) Schon nur daß man sich mit so einem Diplom der Öffentlichkeit aufdrängt, sprich für sich… ==> narzißtisch veranlagte Egomanin, aber damit ist sie sicher in bester Gesellschaft mit all den anderen Geltungssüchtigen und Influenzas.

    • Och Fräulein Stärn, nur schon ein Blick in Wikipedia verrät, dass die Harvard Business School selbstverständlich Teil der Harvard University ist – https://de.wikipedia.org/wiki/Harvard_Business_School

      Ansonsten ja, es handelt sich um einen Kurs, den jederman gegen hohe Geldsumme absolvieren kann. So ein „Diplom“ sagt also nichts aus. Auch ganz allgemein ist jemand der an Harvard studiert hat (was bei der Raiffeisen Dame eh nicht zutrifft) überhaupt nicht „besser“ als jemand, der an der XY seinen Abschluss machte. Einziger Unterschied: Harvard hat halt Prestige.

    • Ich bin kein dummer Genossenschafter. Ok, ein bisschen! ABER… ich sehe jedes Jahr ein tolles Geschäftsergebnis, war mich darin bestärkt bei einer soliden und sicheren Bank meine Gelder anvertraut zu haben.

      Gibt es denn einen finanziellen Schaden für Raiffeisen? Nein, nicht wirklich…

    • @Zampano

      Wollen Sie den finanziellen Schaden nochmals öffentlich diskutieren?

      Dieser war X-Mal Thema dieses Blogs und der Kommentare.

      Da Raiffeisen eine Genossenschaft ist, tragen die „Schäden“ die Genossenschafter auch wenn diese „nur“ eine Gewinnreduktion, resp. eine Belastung der Reserven haben. Da es sich zudem um eine Genossenschaft handelt, sind wirken sich alle unnötigen Mehrkosten auf die Leistung gegenüber der Genossenschafter aus.

      Wir könnten die Diskussion z.B. mit dem Reputationsschaden starten – was schätzen Sie, wie viele Millionen beträgt dieser Schaden?

    • @ Frau Stern.
      Ihr Kommentar bezgl. Harvard Business School und Harvard University ist einfach peinlich, man müsste sich halt im US Uni System ein bisschen auskennen… Die HBS ist eine führende Business School, dh es ist Post Graduate.
      Ja, vielleicht kommt jeder der zählt ins Executive Programme rein, aber das heisst ja noch lange nicht, dass man davon nicht profitiert und man die Chance hat, interessante Kurse zu besuchen und mit inspirierenden Professoren you diskutieren etc.
      Mal ein bisschen versuchen über den eigenen Tellerrand herauszuschauen und den Neidfaktor abschalten!

      @ Benny Fuchs.
      Klar! Alle Unis sind gleich. Und es gibt keine Unterschiede bei den Studenten. Alle sind einfach gleich gut. Darum produziert ja auch jede Uni Nobelpreisträger, preisgekrönte Schriftsteller und Journalisten, erfolgreiche Technologie Spin Offs etc. Solche Kommentare sind einfach nur dumm und tragisch.

    • @ Zampano:

      Kein finanzieller Schaden für Raiffeisen?!

      Weil die Raiffeisen jedes Jahr ein tolles Geschäftsergebnis vorlegt?!

      Können Sie mir bitte mal den Zusammenhang erklären?

      Das Resultat wäre wohl noch um einiges besser, wenn man nicht an verschiedenen Orten Millionen buchstäblich verlocht hätte!

      Aber ja, es war wohl etwas heiss heute. Auch wenn mir Ihre Kommentare auch im tiefsten Winter nicht wirklich intelligent reinkommen …

    • @Zampano

      Zu suggerieren, dass Raiffeisen Genossenschafter dumm seien…

      Weiterhin behaupten, dass den Genossenschafter keinen Schaden entstanden sei ..

      Eine für RCH MA typische Einstellung….

      Lernfähig scheinen Sie, als Repräsentant der RCH Mitarbeiter, nicht zu sein.

    • @Caltech, ich kann jedes Ihrer Worte nur unterstützen. Sehr gut zusammengefasst. Einzig die Aussage, dass jeder an einem solchen Executive Programm teilnehmen kann, stimmt nicht. Diese „Freiheit“ gibt es in der Realität nicht, sie ist massiv eingeschränkt, bei der Anmeldung wird sehr stark selektiert, und zwar nach Kriterien die intern und nicht transparent & öffentlich sind. Dort spielt das Geld nicht die wichtigste Rolle. Namhafte Institutionen, wie die Harvard Business School, können sich solche Selektionen leisten.

    • @caltech

      Im Unterschied zu Ihnen habe ich drei Jahre an der HMS studiert, ich denke daher dass ich mich ein wenig mit der US Hochschullandschaft auskennen dürfte.

    • @ Laura Stern

      Hahaha. Selten so gelacht. You made my day! Dass Sie das hier so an die grosse Glocke hängen, sagt alles!!! Hahaha!

      Aber Sie haben recht, ich war offensichtlich nicht an der HBS.

  22. Das Problem bei Ceregato als auch bei der ganzen alten Raiffeisen Crew ist, dass Sie jegliche Glaubwürdigkeit als Führungskräfte verloren haben. Da nützt der lieben Ceregato auch eine „heimliche Qualifizierungsmassnahme“ wie ein Kürslein der HBS nichts. Ihre Glaubwürdigkeit ist weg. Was will Sie noch lernen. Sie hat die Grundlagen nicht begriffen. Vielleicht tritt Sie dann als „hochbezahlter Coach“ auf, oder als „Influencerin“ auf den Social Media. Ihre Erde ist aber total verbrannt. Dass Sie sich in das Geflecht von Vinzenz und den Raiffeisen Abnickern um Vinzenz einspannen liess. Da nützt auch „weibliche Führungskompetenz“ nichts. Raiffeisen muss all diesen Sumpf loswerden und mit unbelasteten Verantwortlichen starten, dies gilt für CEO genauso wie Verwaltungsrat. Was für ein Augiasstall die Raiffeisen war. Und der muss ausgemistet werden, mit Eisenbesen und „sozialer Aechtung“.

  23. Frau Ceregato kann nichts dafür, war auch nur eine Quotenfrau, da darf man nicht viel mehr erwarten. Lächelnd ein Diplom in Facebook zu posten und auf die Likes zu warten passt perfekt zum Profil. Nur ganz wenige Frauen – notabene mit männlichen Eigenschaften – sind für Spitzenleitungen prädestiniert. Oder kennt jemand ähnliche Kaliberinnen wie Bill Gates, Mozart, Steven Spielberg, Einstein, Henry Ford, … ?
    🙂

    • Ja, Schatz, ich: Sheryl Sandberg, Tina Turner, Katherine Bigelow, Marie Curie, Golda Meir….? Was soll ich kochen?

    • @Schlaumeiner

      Reminder

      Zu Zeiten von Einstein studierten Frauen sehr selten an Unis. Das Geld der Frauen wurde eherechtlich von den Männern verwaltet. Frauen erhielten das Stimmrecht erst 1971. Frauen etablieren sich erst ab den letzten zwanzig Jahren zunehmend in Führungspositionen.

      oder

      Die identischen Leistungen werden bis heute teilweise 180Grad anders bewertet, bzw. attribuiert, je nach dem ob der Name des Leistungsträgers männlich oder weiblich ist. Dies haben Studien und Praxisbeispiele tausendfach gezeigt.

    • @Frauen_an_den_Herd

      Psst… Liegen bleiben oder du wirst nochmal Prügel einstecken müssen

  24. Die Ausbildung hat angeblich 80’000.– gekostet. Da kommt natürlich noch Flug (wohl in der First) plus Unterkunft, Essen etc. dazu. Somit sind wir locker über 100’000!

    Natürlich noch bei vollem Lohn. Und dann sicher noch eine schöne Abgangsentschädigung. Somit kommen wir wohl locker auf EINE MILLION!

    Ein sehr schönes Abschiedsgeschenk!

    Was denken wohl die Raiffeisenkunden?

    • Vielen Dank! Ihre Hochrechnung dürfte eher konservativ sein. Aber damals wütete noch der mittlerweile auch gecrashte Gisel und der ebenfalls notgelandete Gantenbein: Man gab die „Batzeli“ der Genossenschafter hemmungslos aus, als gäbe es keinen Morgen…

  25. Eine bezahlte „Fortbildung“ in der Schweiz an einer Schweizer Uni, z. B. der angeblichen Eliteuni HSG hätte natürlich nicht gereicht.

    Nein, es muß Havard sein, denn die Raiffeisenbank als Bauern- und Gewerbler-Selbsthilfegenossenschaft ist ja sooo internatinal.

    Paßt ins Bild, wie Gisel sich vor seinem Flugzeug posend auf FB präsentiert.

    Und zum ganzen Gebaren von Vincenz.

    Anstatt hier die Reißleine zu ziehen, wurden in der Ära Gantenbein noch solche Zahlungen gelatzt:

    80.000 für einen 7wöchigen Kurs. Mehr ist das nicht als ein Kurs, den jeder besuchen kann, der zahlt (wie unten schon richtig bemerkt wurde in einem anderen Kommentar).

    Bzw., der das Geld nicht selbst zahlt, sondern hingelegt bekommt von großzügigen spendablen Leuten:

    https://www.aargauerzeitung.ch/wirtschaft/raiffeisen-zeigt-sich-spendabel-80000-dollar-fuer-siebenwoechigen-kurs-und-das-waehrend-der-auszeit-132463957

  26. Zumindest sofern der gewöhnliche Schweizer Güterstand gilt, hat Ceregato an den Geschäften Ihres Ehemannes mitverdient.

  27. Die Ära Vinzenz/Ceregato ist noch lange nicht verdaut.

    Das von Raiffeisen sehr aggressiv betriebene Immobiliengeschäft wird dann der wirklich grosse – und möglicherweise unverdauliche – Brocken.

  28. Dass in einem Unternehmen ein mächtiger Vorgesetzter mit einer Untergebenen, direkt unterstellt oder über mehrere Stufen, zarte Bande knüpft, ist in der Schweiz nicht soo selten.

    In der alten SBG habe ich mich mal in die Nesseln gesetzt, weil ich in einer Kaffeerunde meine Meinung über einen Chef (nicht meinen Chef), nenne wir in Ruedi, kundgegeben hatte, und eine Dame, nenne wir sie Doris, die dem Ruedi unterstellt war, sehr komisch darauf reagierte. Ich wurde danach von einer administrativen Assistentin darüber aufgeklärt, dass Doris und Ruedi Partner seien.

    Und bei einem Rückversicherer haben sich etliche gewundert, dass eine Gabriela sehr schnell aufstieg. Bis dann klar wurde, dass sie mit einem Geschäftsleitungsmitglied befreundet war …

    • Die Geschichte beim Rückversicherer ging ja noch weiter: die Heirat wurde entgegen aller Gepflogenheiten erst unter Druck intern kommuniziert. Die Finma schaute weg weil pro forma ein Remuneration Committee die finanziellen Aspekte der direkten Reporting Line ‚kontrollierte‘ und der letztlich unvermeidbare Abgang wurde der Dame mit mehreren Sabbaticals versüsst.

    • @Horst Lipp

      Und wer war damals VR Präsident des Rückversicherers? Nicht etwa der ach so koschere Starjurist Peter F.?

  29. Ich bin selber CEO einer kleineren Privatbank und würde Frau Ceregato mit ihrem fulminanten neuen Harvard diplom sofort einstellen, sie soll sich bitte direkt unter Umgehung meiner HR Abteilung bei mir bewerben, ich würde dasselbe Procedere wie mit Pierin V damals vorschlagen. Sie ist gerade gewachsen und macht scheinbar alles was ich ihr sagen werde, ohne irgendetwas zu hinterfragen oder der Finma zu melden, da ich sie ja sonst rausschmeissen würde. So stelle ich mir echte „Compliance“ vor.

  30. Ach wie süss, liebe Frau Cherie Gateaux – pardon: Ceregato. Ich gratuliere recht herzlich zu Ihrem MBA.

    Nicht dass ich davon beeindruckt wäre. Sogar Professoren, die MBA Studenten unterrichten müssen – pardon: dürfen – sind nicht immer beeindruckt. Dazu empfehle ich das Buch „Managers Not MBAs: A Hard Look at the Soft Practice of Managing and Management Development“ von Henry Mintzberg, Professor an der McGill University in Montreal, Quebec …

    Und was Frau Ceregato angeht: Ich bin gespannt, ob sie, wie viele gefallene Manager, auf die Füsse fallen wird. Ich tippe auf eher nicht, aber wer weiss?

  31. Bei der Arbeitslosenkasse wollen wir die Frau C definitiv nicht. Wir begruessen eine gut geplante Wiederintegration in die Arbeitswelt, was hier ja der Fall ist. Unser Dank geht an den (noch) Arbeitgeber, welcher freundlicherweise und ohne unser Zutun eine solche Weiterbildung ermoeglicht und vollumfaenglich finanziert hat. Beispielhaft!!

    • Daisy! Hier geht’s halt mal anders rum! Treu nach dem Motto, die Verluste gehören der Privatwirtschaft und die Gewinne dem Staat!
      Uns beim RAV freuts.

  32. Sie hat nur noch die Chance, bei einem Unternehmen, dem seine Reputation egal ist, als Quotenfrau einen Posten zu ergattern. Könnte aber durchaus realistisch sein. Alt-BR Metzlerin bleibt auch erfolgreich in diversen Gremien trotz krassem Versagen.

    • Also, entweder eine ander Bank – CS oder UBS. Und sollte das nicht klappen, dann wären als Alternativen noch die Zürich oder die Swiss Re, wegen Quote und so.

  33. Wieviel fehlgeleitete Energie muss in der Anwaltsbranche vorhanden sein welche uns vorgaugelt für Recht und Ordnung zu kämpfen? Schön für Frau Ceregato, dass sie noch ein Master of Disaster gemacht hat. Ob dies ihr Ruf verbessert ist jedoch zu bezweifeln. Sie ist ein Armutszeugnis für die ganze Brache. Ihre Fähigkeiten sind mit auch mit einem zusätzlichen Zeugnis zu bezweifeln.

  34. Wahnsinn was da alles bei Raiffeisen passieren konnte. Rufschaedigend. Kann nur noch im Ausland arbeiten.

  35. hat sich schon jemand die Mühe gemacht, „ihre“ like-Kontakte („Freunde von ihrer USA-Weiterbildung“) darüber zu informieren, WAS für eine zweifelhafte „Freundin“ sie in ihrem Netzwerk (Facebook, Linkedin) haben?
    Hoch-toxisch, und alles andere als förderlich in den eigenen sozialen Medien solch ne Person zu haben…

  36. Affären sind Gift für die Betriebskultur, v.a. im Unterstelltenverhältnis, aber in der Schweiz will man das nicht verstehen. Von der Finma darf man da gar nichts erwarten: Bransons Libido ist legendär und wird bevorzugt betriebsintern ausgelebt. Sein Kaderkollege ist aus dem gleichen Holz geschnitzt: er hatte bei einer Finanzgesellschaft eine Affäre mit der obersten HR-Zuständigen für seinen Bereich. Und auch unter ihm in der Finma-Aufsicht werden aktuell Affären geduldet. Da kann man wahrlich nicht erwarten, dass die Finma bei der Raiffeisen auf den Tisch haut ob des ‚Gschleipfs‘. Sie hatte ja auch schon bei der Swis Re weggeschaut.

  37. Das hätte ich von Harvard jetzt nicht erwartet. dieser berechtigte Artikel Ist ja auch ein Reputationsrisiko /-schaden für die HBS. Aber wahrscheinlich gilt auch hier: der zahltenden certificate Kunde ist Königin.

    • Ist nicht Harvard University sondern Harvard Business School; etwa so wie wenn man Globus mit Denner vergleichen würde!

  38. Alles auf Kosten der Genossenschafter? Ihr strahlendes Lächeln ist vermutlich eine positive Antwort auf diese Frage. Und jetzt weiter Karriere machen? Vermutlich ja. Integrität scheint leider auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr gefragt zu sein.

  39. Was Sie da machen, Lukas Hässig, ist „Totenschändung“. Zudem: Sie schreiben „wie das Bild suggeriert“. Hier unterstellen Sie der Frau gewissermassen, es sei nicht sicher, dass sie den Abschluss geschafft hat. Das ist wiederum so eine haltlose Unterstellung wie jene in Sachen Uni-Spital/Marchionne. Lasst doch dieser Frau ihr Privatleben. Sie hat gebüsst, sie ging/musste gehen. Also, fertig mit diesem Thema.

    • „Lasst doch dieser Frau ihr Privatleben.“ …. Wenn Frau C. ihr Privatleben geschützt haben wollte, dann würde sie nicht mit Ihrem Diplömli auf LinkedIn posieren. So muss Sie halt mit dem Spott leben. Fällt Ihr aber offenbar gar nicht so schwer. Ist wahrscheinlich der Teflon-Typ. Die sterben nie aus.

    • Gebüsst? Inwiefern?
      „Normale“ Leute die entlassen werden zahlt man ja kein sauteures Harward-Kürslein, oder?
      In U-Haft war sie meines Wissens auch nicht. Also keinen Grund, sich zu beklagen.

  40. Frau Ceregato hat offensichtlich ihre Mitwirkung bei Raiffeisen bereits vollständig innerlich abgehakt.
    Das weist darauf hin, daß von der Finma und von der Staatsanwaltschaft Zürich nicht mehr viel kommt.

    Auch der Göttergatte könnte aus dem Schneider sein.

    Bei Raiffeisen werden noch kurzfristig Führungsstellen neu besetzt, und dann geht es weiter wie vorher.
    Eine Genossenschaftsbank scheint sich demnach von anderen Banken nicht mehr zu unterscheiden.
    Friedrich Wilhelm Raiffeisen wird sich gerade im Grab umdrehen.

    „Auch in unserem Amtsbezirk befinden sich unter der armen, ausgesogenen Bevölkerung Giftpflanzen, Wucherer, welche sich ein Geschäft daraus machen, die Not ihrer Mitmenschen in herzlosester Weise auszunützen. Wie das gierige Raubtier auf das gehetzte und abgemattete Wild, so stürzen sich die gewissenlosen und habgierigen Blutsauger auf die hilfsbedürftigen und ihnen gegenüber wehrlosen Landleute, deren Unerfahrenheit und Not ausbeutend, um sich allmählich in den Besitz ihres ganzen Vermögens zu setzen. Eine Familie nach der anderen wird zugrunde gerichtet.“
    F.W.Raiffeisen
    Gründungsversammlung der Raiffeisen 1854 (Originalzitat aus der Gründungsrede)

    Damit ist die Genossenschaftsidee in der Zeit von VP in ihrem Kern buchstäblich auf den Kopf gestellt worden.

    Zur Abwehr gegen Wucherer und Kredithaie gegründet, bildeten sich in St. Gallen genau diese Leute an der Spitze der Genossenschaft nach.

    Ein Evolutionszyklus im Bankenwesen dauert demnach 150 Jahre, dann sind wir wieder da, wo wir angefangen haben.

    • Unter Herr Vincenz war der Kundenzustrom grösser als je zuvor. Anscheinend gefällt den Kunden die neue Raiffeisen.

      Dass diese jedoch der Konkurrenz nicht gefällt ist klar. Zum Glück wissen wir, bei welcher Bank Sie arbeiten 😉 Möchten Sie es sagen oder ich?

    • Herr Lienhard,

      Sie wollen allen Ernstes behaupten, die Geschäfte des VP gingen in Ordnung, nur weil die Bilanzsumme wegen der Immobilienhausse unendlich aufgebläht wurde ?

  41. Sie muss nach dieser RCH-Schweinerei nur einen einzigen neuen Job finden, danach wird sie jahrzehntelang Kohle scheffeln wie blöd. Das ist ein tragisches Schweizer Muster: Riesengrossen Mist bauen, aber nochmals einen Dummen finden, der einen anstellt. Dann gilt man als „erfahren“, als „tough“, als „kann das“. Ohne jeden Bezug zu Fähigkeiten, Leistung oder Integrität. Siehe Damen Nil-loud, Nie-bar, Zoff etc.

    • Deren Jobzukunft ist rosig, weil ja die AG’s ihren Frauenanteil
      im VR und Management erhöhen müssen, da ist so eine Miss Teflon schnell wieder versorgt.😉

  42. „Könnte versuchen, in einer nächsten Firma Karriere fortzusetzen“ – das stellt sie sich sicher so vor. Mal sehen…
    Hat die Finma eigentlich geprüft, ob sie Gewähr bietet?

    • Die Finma prüft doch solche Dinge nicht. Unter Direktor Mark Branson ist die Aufgabe der Finma strafrechtliche Sachverhalte unter den Teppich zu kehren oder Organe von Banken, Wirtschaftsprüfern und Auftragsnehmern vor Strafverfolgung zu schützen. Die einzige Gewähr welche die Finma bietet ist die, dass man sich einen Dreck um den gesetzlichen Auftrag kümmert.

  43. Armselig, wie solche Leute (sie ist heute wahrscheinlich nicht die Einzige) ihre Zeugnisse in die Kamera halten. Das wäre uns in den 70-ern und 80-ern kaum in den Sinn gekommen, uns vor der Uni ablichten zu lassen. Wir hätten uns geschämt!

    • Früher war alles besser…
      Naja, das würden Junge und Clevere heute nie so schreiben und wer das stolze Zeigen von Erreichtem heute nicht tut, blieb im gestern stehen.

  44. In der Region St.Gallen jedenfalls stösst das (Noch-) Ehepaar (…) Pierin Vincenz / Nadja Ceregato nach dem gesellschaftlichen Totalabsturz auf allergrösste Ablehnung. Schlesslich konnte die Nadja ja das kleine Studium in den USA bequem mit gleichzeitig laufender, fürstlicher Lohnfortzahlung durch Raiffeisen CH absolvieren. Es darf auch selbstredend angenommen werden, dass sich Raiffeisen CH (Gisel und Konsorten) massiv bis vollumfänglich an den horrenden Ausbildungskosten beteiligt hat.

    • Viel Spekulation und Neid in diesen Zeilen. Ich finde es immer besser wenn jemand etwas macht als träge auf dem Sessel zu hocken und zu jammern.

    • Es gibt ein Ausbildungsreglement bei Raiffeisen, welches für alle Mitarbeiter gültig ist.

    • Der angerichtete Scherbenhaufen am Morgenkaffee eine einzige Bescherung……..Aufräumen.

    • Offenbar versuchen Sie, als Nadja-Fan, zu retten, was gar nicht mehr zu retten ist. Es gibt auch andere Leute, die nicht nur auf dem Sessel hocken, aber dennoch ehrbarer als Nadja durchs Leben gehen.

    • Ganz Sankt Gallen bestätigt, dass man sich einig ist am Morgenkaffee……….

    • @Prof.Dr.Med.Dent.
      Selten so gelacht, das Ausbildungsreglement ist zwar für alle Mitarbeiter gültig, enthält aber selbst „Ausnahmen“ (sprich wo ein Förderer kann begründet auch gefordert werden)

    • Husband abgeführt, im Knast. Frau Partnerin fast gleichentags fluchtartig abgetaucht nach Far West. Wie das?
      Zusammenhalten, Besuche am Wochenende, Beistand… Nix.

    • In diesem falle kennen sie die eheleute vincenz und ceregato persönlich…sowie auch herrn gisel dass sie so genau wissen wer was bezahlt etc. Den punkt mit der ablehnung finde ich echt krass vor dieser geschichte sind wohl alle den vincenz/cerecato eheleuten in den arsch gekrochen.

    • @ PePe Lienhard

      Bestens qualifiziert und zertifiziert für die Ablösung von Mark ‚Libor‘ Branson.

  45. Wie kann jemand, der soviel Dreck am Stecken (mit)hat überhaupt ein solches Diplom erwerben? Gehören doch alle in den gleichen Kübel.

    • heute will man sagen: Swiss style family business. sehe da keinen unterschied mehr. gelungene integration könnte man sagen.

    • sie können das ‚Italian‘ ruhig weglassen. Das ist alles ‚Made in Switzerland‘… zu 100%

  46. Die Reihenfolge von Verantwortung war somit:
    1. VR
    2. Revision
    3. FINMA
    …und das wäre, oder? Um die Equität zu gewährleisten bleibt die Frage weiterhin: wieso werden die Rechts – und Compliance Chefs der Banken in Zürich so diskreditiert? Nein die tragen sowieso eine „weisse Weste“ was in PB gar nicht gäben kannn…c’est la vie!🤣😁

  47. Ja, ja, der H war dem V nie geheuer. Die Zusammenstösse waren legendär und bis zu uns spürbar. Da hat der V lieber einen Gehorsameren dazwischen geschaltet. Habe nicht verstanden, wieso H nicht aufgegeben hat. Aber jetzt hat er es ja in die GL geschafft und bleibt sich hoffentlich treu.

  48. Lol, Saure Gurkenzeit bei IP oder wie soll man die No-News über ein FB Bild bezeichnen, der Rest wurde ja schon oft genug durchgekaut…

  49. Jeder Depp hat doch heute ein Kurs-Diplömchen von Harvard (oder ähnlich) in der Hand. Meine Fresse, wer soll denn auf sowas noch hereinfallen?! Diese Dinger kauft man quasi mit Geld und etwas im voraus kalkulierbarer, investierter Zeit. – Und am Ende hat man ein bisschen an der Oberfläche von Themen gekratzt, nicht wirklich begriffen, worum es geht, und das meiste eh schon wieder vergessen. Es geht nur ums Titelchen und den Zugang zum Alumni-Netzwerk.

  50. Gut, die Frau des ex-Raiffeisen-Zampanos hat an der Harvard ein Diplom erlangt. Gratulation. Ist dies eine IP-Headline wert? Eigentlich nicht, füllt aber mit Titel, Einleitung und Autorenzeile immerhin 14 Zeilen. Ausser es ist Sommer, heiss und sonst nichts los… Also reichern wir das ganze mit längst bekannten Informationen (nochmals rund 35 Zeilen) an und basteln uns eine Topmeldung. Naja, auch IP leidet unter der sauren Gurkenzeit.

    Einer der schwächsten Artikel der letzten Wochen…

    • Reminder

      Frau Ceregato hat IP via Raiffeisen jahrelang mit juristischen Drohungen und Klagen eingedeckt.

      Ceregato „verfügt“ via Raiffeisen weiterhin über die besten Anwälte der Schweiz.

      Eine Head-Line alleine ist so gesehen bereits sehr mutig.

  51. Wurde die Ausbildungskosten an der Harvard Business School von Raiffeisen bezahlt? Würde wohl niemanden hier überraschen….. Nicht?

  52. Es handelt sich dabei nur um einen Executive Kurs, an dem jeder teilnehmen kann, sofern er über das nötige Kleingeld verfügt. Kein Vergleich zu den Bachelor und Masterprogrammen, für die es standardisierte Eingangstests wie SAT oder GMAT braucht. Jeder kann übrigens problemlos von Zuhause über die „Harvard Extension School“ solche Wischiwaschi-Diplome aus Harvard bekommen. In den USA kennt auch jeder Recruiter den Unterschied, in der Schweiz aber scheinbar nicht 🙂

    • Endlich mal einer ders geschnallt hat, jetzt sind wir schon zu zweit in der Schweiz 😉

    • @Bärnd

      exakt und hinzufügen möchte ich:

      Menschen mit Klasse, Stil, Intellekt und wirklichem Know-How würden sich niemals selbst so präsentieren. Das ist mehr hinderlich, denn förderlich bei der Jobsuche.

  53. all meine dipolome habe ich vor 30 jahren fortgeschmissen.
    erstens, weil fast alle solche haben und zweitens, weil diese
    eigentllich gar nichts aussagen.
    diplome holt man mit lerntechnik und nicht mit intelligenz.
    fast alle studenten können das.
    darum hat es soviele theoretiker in den betrieben mit zwei
    linken händen.
    ob jemand brauchbar ist und führen kann sieht man sofort
    und bei frau ceregato sieht man, dass sie es im leben oft
    zu einfach gehabt hat und man weiss ja inzwischen auch,
    dass sie sich um verantwortung kaum was schert.

    • Warten Sie mal ab, bis Sie auf eine Checklisten-HR antreffen.

      Kein tertiärer Abschluss? Tschüss!

      Dies wurde einigen Informatikern schon so gesagt.

  54. Und schon wieder fällt der Name „Poerschke“.
    Ist der nicht mal als „nicht betroffen von der Ära Vincenz“ bezeichnet worden? Und er war der Chef von der Ceregato?
    Mein Fazit: Ganze GL raus! Sofort. Ausnahmslos.

    • Ein schöneres Schulbeispiel für Nepotismus gibt es ja wohl kaum:
      Da wird ein Führungsorganigramm entlang der Bettkante organisiert. So, dass dem Chef ohne Kontrolle zugedient werden kann. Und wenn dann alles auffliegt, wird noch schnell abkassiert und ein Diplömchen an einer Elite-Uni gekauft – wohl auch auf Kosten des ex-Arbeitgebers. Und dies alles in einer systemrelevanten Bank des Landes!

    • Dann unternehmt doch entlich alle RB‘s zusammen etwas gegen diesen Filz. Es müsste doch mit einer genügenden Menge an RB‘s möglich sein gehen SG vorzugehen. Offenlegung aller Geldflüsse!

    • Gratulation Nadia: wieviel hast Du für das Diplom (Papier) bezahlt? Ging dies ev. auch auf Spesen von RFCH?
      LG, Köbi

    • Genau, habt Ihr Euch die Figuren in ihren Anzüglein angeschaut? Die dünsten Kompetenz und Führungsqualitäten nur so aus. Das gekaufte Kürslein und das „Diplom“ machen eben doch den Unterschied.

    • @Köbi: Ja, der Kurs wurde von Raiffeisen Schweiz bezahlt und kostete 80’000! Natürlich kommen noch Reisekosten, Unterkunft und Verpflegung hinzu. Also sind wir locker über 100’000!

    • @Parfumeur: ich dachte, die Figuren seien die Shortlist des Castings für die Neuauflage der Serie „The Adams Family“.